Was bedeutet „relatable“? Jugendsprache, Bedeutung, Definition, Erklärung


Der Ausdruck „relatable“ bedeutet im Kontext der Jugend- und Internetsprache, dass jemand etwas nachvollziehen, nach-/mitfühlen oder sich mit identifizieren kann.

Was bedeutet „relatable“? Jugendsprache, Bedeutung, Definition, Erklärung

Übersetzt auf deutsch bedeutet „relatable“: nachvollziehbar, zuordenbar und nachempfindbar. Auch, wenn diese Worte etwas ungelenke Übersetzungen sind, so treffen sie den Kern. Bei „relatable“ geht es darum, dass jemand etwas nachempfinden kann oder eine Beziehung zu etwas hat, weil er oder sie etwas schon selbst erlebt hat und auf diese Erinnerungen zugreift.

Ein Synonym für „relatable“ ist „Ich fühl das“ bzw. „Fühl ich“.

Beispiel: Je älter man wird, umso mehr kann man Thaddäus Tentakel verstehen. Er wird also „relatable“.

Bedeutung von „relatable“ in der Jugendsprache

Bei „relatable“ geht es darum, dass man eine Aussage oder ein Erlebnis teilen kann, weil man selbst schon solch ein Erlebnis erlebt hat. Es ist also möglich etwas nachzuempfinden und zu teilen. Antwortet nun jemand in einer Antwort oder einem Kommentar, dass etwas „relatable“ für ihn oder sie ist, so gibt die Person zu verstehen, dass sie ähnliche Erfahrungen gemacht hat und das Beschriebene nachvollziehen kann. Damit geht es bei „relatable“ auch darum Verbundenheit zu zeigen, zu fühlen und zu teilen.

Umgekehrt gilt bei „relatable“, dass alle Menschen ausgeschlossen sind, denen bestimmte Erfahrungen fehlen oder die bestimmte Erfahrungen noch nicht gemacht haben. Das beste Beispiel sind wohl junge Eltern. Wer selbst keine Kinder hat, wird nie verstehen wie es ist morgens um 5:30 Uhr von jemanden mit bester Laune geweckt zu werden, der jetzt gerne eine frische Windel hätte und für den Tag angezogen werden möchte.

Diese Verbundenheit, die durch „relatable“ Momente (und Meme) entsteht, ist nur erlebbar und spürbar für Menschen, die eben jene beschriebenen Erfahrungen schon gemacht haben. Wem diese Erfahrungen und Erlebnisse fehlen, dem oder der fehlt damit auch die Verbundenheit. Man ist damit außerhalb dieses Kreises. Quasi ausgeschlossen.

Auf Zangendeutsch übersetzt, wird „relatable“ zu „relatieren“.

Meme und Relatabality

Für Meme ist „relatabality“ sehr wichtig. Denn je mehr und besser jemanden das Gezeigte nachempfinden kann, umso höher ist die Chance, dass das Meme geteilt wird. Meme, deren „relatabality“ sehr gering ist, werden weniger geteilt, weil sie eben weniger nachempfindbar und damit nachvollziehbar sind.

Mit Memes kann man einen Sachverhalt oder ein Erlebnis pointiert darstellen. Wer das Meme versteht, wird darauf reagieren. Doch das Meme versteht nur, wer ähnliche Erlebnisse gemacht hatte und Sachverhalte ähnlich sieht.

Was ist das Clearnet? Bedeutung, Definition, Erklärung


Der Begriff Clearnet bezeichnet das Gegenteil von Darknet. Clearnet kann auch als Clear Web benannt werden. Die Bezeichnung Clearnet stammt aus dem Englischen und ist eine Zusammensetzung der beiden Wörter clear, was für klar oder öffentlich steht und net, was die Kurzform des Wortes Internet ist. Somit ist das Clearnet eine für alle Menschen frei zugängliche Art des Internets. Kurz zusammengefasst könnte man auch sagen, dass das Clearnet das Internet ist, denn das Wort beschreibt die Art des Internets, die ein Großteil der Menschheit tagtäglich benutzt, um sich zum Beispiel mit Informationen zu versorgen oder um Mails mit Freunden, Bekannten und Geschäftspartnern auszutauschen.

Was ist das Clearnet? Bedeutung, Definition, Erklärung, Eigenschaften

Das Clearnet kommt ganz ohne Sperren aus. Das bedeutet, dass alle Menschen es ohne Zugangsbeschränkungen benutzen dürfen. Sie müssen sich für die Benutzung des Clearnet nicht eigens anmelden. Man verbindet sich ganz einfach über einen Provider mit dem Clearnet. Die Inhalte des Clearnet sind in keiner Weise verschlüsselt. Darüber hinaus sind die Inhalte des Clearnets insofern überwacht, dass keine gefährdenden oder kriminellen Inhalte dort veröffentlicht werden dürfen. Die Inhalte des Clearnets sind auf Grund ihrer öffentlichen Zugänglichkeit für alle Nutzer transparent.

Was ist das Gegenteil des Clearnets?

Das Gegenteil des Clearnets ist das sogenannte Darknet. Das Darknet existiert parallel zum Clearnet und ist eine Art Schattenwelt des frei zugänglichen Internets. Die Benutzung des Darknets gestaltet sich mühsam. Denn nur wer weiß wie er sich dazu Zugang verschafft, kann die dort verbreiteten Inhalte auch abrufen. Diese Inhalte befassen sich häufig mit illegalen Themen. So ist es im Darknet an einigen Stellen etwa möglich Waffen zu kaufen, pornografisches Material abzurufen oder kriminelle Handlungen gemeinsam mit anderen vorzubereiten und zu planen.

Wie genau funktioniert das Clearnet?

Das Herzstück des Clearnets sind die von den meisten Benutzern des Internets häufig verwendeten Suchmaschinen. Beispiele für Suchmaschinen wären etwa Bing oder Google. Wer auch immer nach Informationen im Clearnet sucht, gibt einen Suchbegriff in die von ihm favorisierte Suchmaschine ein. Die Suchmaschine präsentiert dem Benutzer im Anschluss eine ausführliche Auswahl an Webseiten, auf denen der Nutzer Informationen zur von ihm gestellten Suchanfrage finden kann.

Wie kommen die Websites ins Clearnet?

Grundsätzlich hat jeder Benutzer des Internets die Möglichkeit eine Webseite zu erstellen und diese anderen Nutzern öffentlich zugänglich zu machen. Allerdings werden die Inhalte der Webseiten geprüft und indexiert. Dies ist deshalb möglich, weil sämtliche Nationen der Erde eine dementsprechende Gesetzgebung haben, die es ihnen erlaubt Veröffentlichungen aller Art auf ihre Inhalte hin zu überprüfen. Ausgeschlossen werden soll darüber die Verbreitung gesetzeswidriger Inhalte. Suchmaschinen des Clearnets führen ihre Nutzer deshalb ausschließlich auf Webseiten, die gesichert keine gesetzeswidrigen Inhalte zugänglich machen.

Der Zusammenhang von Clearnet und URL-Format

Um auf eine Webseite gelangen zu können, benötigt der Nutzer eine URL-Adresse, auf die er zugreifen kann. Die URL-Adresse selbst wird vom Anbieter der Webseite erstellt und funktioniert wie ein Zugangscode. Wer diese Adresse hat, kann auf die unter besagter URL-Adresse abgespeicherten und veröffentlichten Inhalte zugreifen. Auch dieses System ist leicht überblickbar, denn URL-Adressen sind immer nach dem gleichen Schema aufgebaut. Sie beginnen jeweils mit http:// oder https:// und enden mit einem Ländercode, der einen Hinweis darauf gibt in welchem Land die Webseite, auf die man als Nutzer zugreift, veröffentlicht wurde. Über die URL-Adresse weisen sich Anbieter von Webseiten im Clearnet aus, denn die URL erlaubt es jedem den Ursprung der Webseite zurückzuverfolgen.

Müssen sich Nutzer des Clearnets auch ausweisen?

Es ist nicht ganz offensichtlich, dass Nutzer des Clearnets sich ausweisen müssen, jedoch tun sie es mit der Benutzung des Clearnets ganz automatisch. Denn wann immer sie eine Webseite aufrufen, hinterlassen sie dort eine digitale Spur. Diese digitale Spur ist die IP-Adresse des Nutzers. Anbieter von Webseiten, Behörden oder auch Provider können über die IP-Adresse einsehen welcher Internetnutzer welche Webseiten zu welchem Zeitpunkt und wie häufig aufgerufen hat. Dies ist allerdings nur im Clearnet problemlos möglich. Relevant und erlaubt ist diese Art der Rückverfolgung zudem nur dann, wenn ein begründeter Verdacht besteht, dass Personen im Clearnet versucht haben gesetzeswidrige Inhalte zu verbreiten oder abzurufen.

Was bedeutet „Jebaited“? Bedeutung, Definition, Erklärung


Jebaited ist ein bekanntes Twitch-Emote, welches den aus dem Internet bekannten Alex Jebaileay mit einem auffällig breiten Grinsen darstellt.

Was bedeutet „Jebaited“? Bedeutung, Definition, Erklärung

Dieses bekannte Twitch-Emote kann in vielen verschiedenen Situationen der Unterhaltung, des Spaßes und der Freude zum Einsatz kommen. Hier sind vor allem Verläufe von Chats zu nennen. Hier kann man jemanden hereingelegt haben oder aber auch selbst hereingelegt worden sein. In allen diesen Situationen ist es dann durchaus angebracht und irgendwie auch wirklich sehr interessant und witzig mit einem solchen Twitch-Emote zu reagieren.

Anders als bei manch anderem Modewort, welches insbesondere digital verwendet wird, kann man beim Begriff „Jebaited“ nicht einfach nur von einem rein digitalen Begriff ausgehen. Es zeigt sich zunehmend, dass sich dieses nicht immer ganz einfach verständliche Wort auch im ganz normalen Alltag durchzusetzen scheint. Jugendliche und junge Erwachsene verwenden diesen Begriff recht locker, obwohl man nicht immer davon ausgehen kann, dass „Jebaited“ auch immer korrekt verstanden wird. Missverständnisse sind somit nicht auszuschließen.

Jebaited: Ursprung, Herkunft

„Jebaited“ entstand, wie bereits im Einstieg angedeutet, aus einem Moment heraus. Hier schaffte es Alex Jebailey, der bei der bekannten Community Effort Orlando beschäftigt ist einen echten Punkt zu setzen. Mehr und mehr verbreitete sich dieser Twitch-Emote infolgedessen in den sozialen Netzwerken.

Der Begriff „Jebaited“ scheint in immer mehr Twitch-Chats und zunehmend auch im Bereich der Jugendsprache Einzug zu halten, wobei es auch regionale Unterschiede zu verzeichnen gibt. So lässt sich erkennen, dass im englischsprachigen Raum das Wort „Jebaited“ wesentlich häufiger zum Einsatz kommt als im deutschsprachigen Raum.

Der genannte Aspekt sollte jedoch nicht den Eindruck erwecken lassen, dass der Begriff „Jebaited“ im deutschsprachigen Raum von untergeordneter Rolle ist, denn dieser Eindruck stimmt nur auf den ersten Blick. Viele Begriffe, die aus dem englischen Sprachgebrauch stammen und sich dort zunächst etablieren, kommen erst mit einer gewissen Verzögerung im Bereich der deutschen Sprache an. Dies betrifft dann auch nicht nur unbedingt die sozialen Netzwerke, sondern auch im besonderen Maße die verbale Kommunikation.

Doch vollkommen gleich, wie sich die Zukunft entwickeln wird, „Jebaited“ ist ein modernes Wort, dass gern benutzt wird und es vor allem auf angenehme Art und Weise schafft, um den berühmten heißen Brei herumzureden.

Was ist der „Nonstop Nut November“? Bedeutung, Definition, Erklärung


Wer beim „No Nut November“ versagt hat und nicht auf den Destroy Dick December warten kann, kann im November einfach mit dem „Nonstop Nut November“ beginnen.

Was ist der „Nonstop Nut November“? Bedeutung, Definition, Erklärung

„Nonstop Nut November“ ist ein Internetscherz und sollte nicht ernst genommen werden!

Es gibt beim „Nonstop Nut November“ nur eine Anweisung: Beim „Nonstop Nut November“ muss sich ein Teilnehmer oder eine Teilnehmende täglich in Selbstbefriedigung üben. Diese Anweisung ist teils sehr spezifisch: dreimal muss man sich täglich üben.

Der „Nonstop Nut November“ ist das Gegenteil zum „No Nut November“ (NNN). Denn während man beim „No Nut November“ das Ziel hat, enthaltsam zu leben, hat der „Nonstop Nut November“ das genaue Gegenteil als Ziel.

Der „Nonstop Nut November“ beginnt am Tag an dem man beim No Nut November“ schwach geworden ist. Der „Nonstop Nut November“ endet dann am 30. November und am 1. Dezember beginnt dann der „Destroy Dick December„.

Warum gibt es den „Nonstop Nut November“? Psychologie

Der „Nonstop Nut November“ wurde (vermutlich) von Personen erdacht, die beim „No Nut November“ versagt haben. Anstatt sich in Selbstreflektion zu üben und Besserung zu loben, wird aber ein übersteigerter Ausgleich gesucht. Der Freiheitsentzug und Verzicht wird also dadurch wieder gut gemacht, dass man sich gehen lässt und seine Freiheit übertrieben lebt.

Der „Nonstop Nut November“ könnte positive Auswirkungen haben. Denn wer es einmal so richtig übertreibt und sich fast schon zwingen muss, könnte (temporär) die Freude an der Selbstbefriedigung verlieren. Jedoch ist dies ein Trieb, der nach einer Erholungsphase wieder kommt.

Denn es muss angemerkt werden: Wer den „No Nut November“ (NNN) verdient Respekt. Wer den „Nostop Nut November“ schafft, verdient irgendwie auch Respekt. Es schon eine Leistung.

Positiv ist anzumerken, dass der „Nonstop Nut November“ dazu dient den „No Nut November“ (NNN) weiter zu thematisieren. Damit wird die Idee weiterverbreitet und bleibt aktuell.

Weitere Bedeutung von „Nonstop Nut November“

Über Meme wird die Idee des „Nonstop Nut November“ verbreitet. Hier wird insbesondere ironisch thematisiert, dass der „Nonstop Nut November“ erstrebenswerter ist als der „No Nut November“.

Was ist Freebooting? Bedeutung, Definition, Erklärung


Freebooting ist eine digitale Art der Urheberrechtsverletzung bei der Inhalte, in der Regel in Form von Videos, aus dem Internet heruntergeladen und anschließend selbst verwertet werden. Dabei kennzeichnet diejenige Person, die ein Video erst herunter- und dann selbst wieder ins Internet hochgeladen hat nicht, dass es sich nicht um ein selbst erstelltes Video handelt. Auch die Person, die das Video ursprünglich gedreht hat wird nicht genannt und auch nicht gefragt, ob ihr Video benutzt werden darf.

Wo kommt Freebooting am häufigsten vor?

Am häufigsten wird Freebooting auf Plattformen der sozialen Medien betrieben. Das sind zum Beispiel Facebook, Instagram oder auch YouTube.

Woher kommt der Begriff Freebooting?

Der Begriff Freebooting ist eine Zusammensetzung zweier englischer Begriffe. free bedeutet soviel wie frei, gratis oder umsonst. Mit booting beschreibt man in der englischen Sprache den Vorgang, wenn ein Webinhalt ins Internet hochgeladen wird.

Warum Freebooting falsch ist

Freebooting ist vor allem für die Personen, die selbst Internet-Videos erstellen ein Problem. Denn unter Umständen verdient die Person, die ein Video unerlaubt zweitverwertet Geld damit, das am Ende eigentlich demjenigen, der das Video geschaffen hat zustehen würde. So ist es in der Vergangenheit häufig geschehen, wenn etwa Zeitschriftenverlage oder Fernsehsender Augenzeugen-Videos zu bestimmten Ereignissen wie Naturkatastrophen, Terroranschlägen oder auch Sportereignissen ungefragt für ihre eigenen Nachrichtenseiten auf Instagram, YouTube oder Twitter benutzt haben. Umso schwerer wiegt deren Vergehen, wenn Videos von Urhebern benutzt wurden, die selbst im Kleinen journalistisch tätig sind und etwa als freie Journalisten arbeiten. Denn schließlich leben sie letztendlich von der Erstellung tagesaktueller Inhalte für das Internet oder für Print-Medien.

Außerdem kommt es natürlich vor, dass der Ersteller eines Videos mit dem Erscheinen seiner Inhalte unter dem Label eines bestimmten Mediums nicht einverstanden ist. Beispielsweise kann dies geschehen wenn ein Verlag sich eines Videos bemächtigt und der Ersteller mit den grundsätzlichen Linien, die dieses Verlagshaus vertritt, in keiner Weise übereinstimmt.

Was kann ein Urheber eines Videos selbst gegen Freebooting unternehmen?

Zunächst einmal ist es häufig gar nicht so leicht hinter Freebooting zu kommen. Denn die meisten illegal zweitverwerteten Videos haben viel zu geringe Klickzahlen, als dass jeder Urheber automatisch bemerken müsste, dass sein Video an falscher Stelle hochgeladen wurde. Meist kommen diese Machenschaften erst dann ans Licht, wenn ein Video, was die Klickzahlen anbetrifft, richtig durch die Decke schießt. Dann ist es für den Urheber zunächst ratsam diejenige Person direkt anzusprechen, die das Video unerlaubt hochgeladen hat. Dies kann über den entsprechenden Social Media Account, auf dem das Video nun erschienen ist, geschehen.

Man sollte sich als Urheber des Videos zu erkennen geben und darum bitten es umgehend zu löschen, oder nachträglich die Quelle auszuweisen. Passiert danach nichts, kann man eine urheberrechtliche Abmahnung setzen.

Was passiert nach einer Abmahnung?

Die Folge einer solchen Abmahnung können etwa die Einforderung von Schadensersatz für das Vertreiben nicht autorisierter Inhalte, oder die Offenlegung der Einnahmen, die eventuell mit dem Video erzielt wurden, sein. Lohnenswert ist es nun auch sich mit den Betreibern der Social Media Plattform, auf der das eigene Video unerlaubt erschien, auseinanderzusetzen und auf den Missbrauch hinzuweisen. Die Betreiber von Social Media Plattformen können nämlich ihrerseits Inhalte sperren. Ist man als Urheber eines Videos mit dem Fortgang der Sache insgesamt unzufrieden, kann ein Anwalt eingeschaltet werden, der die Interessen des Urhebers gegenüber der Social Media Plattform sowie gegenüber dem Zweitverwerter vertritt.

Warum betreiben manche Menschen Freebooting?

Hierfür gibt es unterschiedliche Gründe. Manchen Menschen ist es schlicht nicht bewusst, dass sie mit Freebooting eine Straftat begehen. Sie glauben, dass alle Inhalte des Internets für jeden Menschen zur freien Verfügungen stehen würden. Auch der Begriff Freebooting ist solchen Personen in der Regel komplett unbekannt. Andere Freebooter betreiben Freebooting mit System. Sie haben klare Ziele, die mit dem Freebooting verfolgt werden sollen.

Meist geht es darum sich entweder Arbeit zu sparen, indem nicht alle veröffentlichten Videos selbst erstellt werden müssen, oder darum Aufmerksamkeit zu generieren. Diese kann sich in erhöhten Klick- oder Abonnentenzahlen des eigenen Social Media Accounts niederschlagen. Manche Freebooter wollen so Geld verdienen. Andere haben eher mit einer psychischen Beeinträchtigung zu kämpfen und tun alles, um im Internet beachtet zu werden.

Haben Social Media Plattformen bislang etwas gegen Freebooting unternommen?

Ja, das haben sie. In den Nutzungsbedingungen wird von den Betreibern in aller Regel darauf hingewiesen, dass Freebooting verboten ist. Trotzdem hat kein Betreiber die personellen Kapazitäten, um jeden Upload so genau zu prüfen, dass Freebooting dadurch unmöglich werden würde. Die Dunkelziffer ist also nach wie vor hoch.

Was bedeutet tysm? Bedeutung der Abkürzung, Definition, Erklärung


Die Abkürzung „tysm“ steht für „Thank you so much“.

Was bedeutet tysm? Bedeutung der Abkürzung, Definition, Erklärung

Das Kurzwort „tysm“ ist ein Akronym oder eine Abbreviation. Bei Akronymen steht jeder Buchstabe für ein einzelnes Wort, sodass sich gesamtheitlich ein sinnvoller Ausdruck ergibt. In diesem Fall handelt es sich um ein Akronym der englischen Sprache. Demnach steht „tysm“ für „thank you so much“, was im Deutschen ungefähr mit „vielen Dank“ oder „ich danke dir sehr“ übersetzt werden kann.

Diese Abkürzung wir hauptsächlich in der Internetsprache verwendet. Gerade in sozialen Netzwerken ist die Verwendung von Abkürzungen sehr verbreitet. Derzeit ist „tysm“ häufig auf der Kurzvideoplattform TikTok zu sehen. Wenn jemand ein Video sucht oder ein Problem hat und eine andere Person helfen kann, wird „tysm“ verwendet, um den Dank auszudrücken.

Prinzipiell ist die Nutzung des Kürzels immer dann möglich, wenn jemand schnell, aber freundlich seinen Dank hervorbringen möchte. Je nach Plattform, Kommunikationsweg und Gesprächspartner sollte aber differenziert werden, ob das Kürzel in diesem Rahmen für die Verwendung passend ist: Im Chat bei WhatsApp mit Freunden ist es besser aufgehoben, als beispielsweise in einer wichtigen und förmlichen E-Mail an einen Kunden.

TikTok ist als Plattform mit einer zum großen Teil jungen Nutzergruppe dafür prädestiniert, Kürzungen, Akronyme etc. hervorzubringen. Gerade die junge Zielgruppe findet häufig schneller Zugang zu Abkürzungen. Hier kann die Kommunikation für Nutzer, die die Bedeutungen von den jeweiligen Kürzeln nicht kennt, erschwert sein.

Beispiele für die Nutzung von „tysm“

Person A: „Hier ist der Link zu dem Restaurant, von dem ich erzählt habe“
Person B: „Mega! Tysm!“
Person A: „Hab unsere Unterkunft fürs Wochenende in Berlin gebucht :)“
Person B: „OMG, tysm! Was bekommst du von mir?“

Alternativen und Antworten zu „tysm“

In der Internetsprache wird viel abgekürzt. Die gängigste Alternative to „tysm“ ist „thx„. Das ist die kurze Version für „thanks“, ins Deutsche Übersetzt: „danke“. Um den Dank auf eine etwas freundlichere und stärkere Weise auszudrücken, bietet „tysm“ das passende Pendant. Beantwortet kann der Dank mit „pls“ – der Abkürzung für „please“. Im Deutschen bedeutet das so viel wie „bitte“.

Was sind Reaction-Videos, Reaction-YouTuber und Reaction-Streamer? Bedeutung, Definition, Erklärung


Ein Reaction-Video ist ein Video in dem ein Streamer oder eine Streamerin auf Inhalte in einem Video reagiert.

Auf gut deutsch: Für ein Reaction-Video filmt sich ein Streamer oder eine Streamerin, wie er oder sie ein Video schaut und Gedanken mitteilt. (Das schauen sich Millionen Menschen an.)

Was sind Reaction-Videos, Reaction-YouTuber und Reaction-Streamer? Bedeutung, Definition, Erklärung

Reaction-Videos können in die journalistische Kategorie „Kommentar“ eingeordnet werden. (In einem Kommentar wird eine Meinung zu einem Ereignis oder einen Sachverhalt geäußert.)

In einem Reaction-Video reagiert ein YouTuber oder Streamer auf die Videos, Inhalte oder den Content anderer. Dafür schaut er oder sie fremde Videos und filmt seine / ihre Reaktion darauf.

Der technische Aufbau ist wie folgt. Auf dem Bildschirm wird ein Inhalt großflächig gezeigt. Der Reaction-Streamer zeigt sich in einem kleinen Fenster per Facecam auf dem Originalinhalt. Meist ist auch ein Chat eingeblendet.

Reaktionsarten der Reaction-Streamer / Reaction-YouTuber

Die Reaktion eines Reaction-Streamers oder eines Reaction-YouTubers kann dabei wie folgt sein:

1. Ein Reaction-YouTuber oder Reaction-Streamer gibt zusätzliche Infos und Hintergrundinformationen. Er oder sie erklärt, was im Video zu sehen ist, damit Zuschauer ein besseres Verständnis für das Gezeigte bekommen. Auch zum Debunken eignet sich ein Reaction-Video.

2. Ein Reaction-YouTuber oder Reaction-Streamer teilt seine Meinung mit. Er oder sie reagiert wertend und bewertet das Gesehene. Die Wertung kann hier moralisch, aber auch qualitativ oder technischer Natur sein. (Moralisch = gut / böse; qualitativ = Qualität des Gesehenen; technischer Natur = Kommentar zur verwendeten Technik.)

3. Ein Reaction-YouTuber oder Reaction-Streamer reagiert emotional. Er oder sie reagiert empört, schockiert, überrascht, angeekelt, mitleidig oder sonst wie. Hier geht es darum, dass die emotionale Reaktion live, uneditiert und unvorbereitet ist. Zuschauer, die sich genau diese Echtheit wünschen, kommen bei solchen Reaktionen auf ihre Kosten. Bei einer emotionalen Reaktion geht es insbesondere um die Mimik, Gestik, die Stimme und die Gefühlslage. Per verbaler Sprache teilt sich der Reaction-Streamer oder die Reaction-Streamerin mit.

Die Organisation der Inhalte für Reaction-Videos ist unterschiedlich. Entweder entscheidet der Reaction-YouTuber und Reaction-Streamer selbst, was gesehen wird oder die Zuschauer senden Vorschläge ein.

Auf den Plattformen Twitch und YouTuber sind Reaction-Videos ein verbreitetes Format.

Als Content für Reaction-Videos eignen sich:

  • auf YouTube veröffentlichte Videos
  • Nachrichten und Nachrichtenbeiträge
  • Meme
  • Statistiken / eigene Statistiken
  • TikTok-Videos
  • Webvideos

Reaction-Videos / Reaction-Streams: Psychologie

Der Erfolg der Reaction-Videos und Reaction-Streams könnte in der Beziehung zum Streamer oder der Streamerin begründet sein. Denn diese parasoziale Beziehung fühlt sich für viele Zuschauer so an, als würden sie einen guten Freund oder eine gute Freundin treffen und einer gemeinsamen Aktivität nachgehen. Hierbei teilt man gemeinsame Interessen und teilt auch Gedanken. Per Chat können Zuschauer sich mitteilen. Der Reaction-YouTuber oder Reaction-Streamer kann auf die Chat-Nachrichten reagieren, muss aber nicht.

Sind Reaction-Videos und Reaction-Streams legal? Copyright

Das Grundproblem von Reaction-Videos ist, dass die Reaction-YouTuber und Reaction-Streamer in ihrem Video meist Material ohne Lizenz oder Einwilligung des Urhebers, der Urheberin oder der Urheber verwenden. Damit haben sie das Urheberrecht verletzt.

Aber Reaction-Videos können unter das Zitatrecht fallen und wären damit geschützt. Reaction-Videos werden vom Zitatrecht geschützt, wenn ihr Zweck nur dem Zitatzweck dient.

Hier gibt es noch keine eindeutige Rechtssprechung. Von Reaction-Videos-betroffenen YouTubern bleibt als erste Reaktion der Weg über einen Copyright Claim offen. (Doch der Schaden ist hier schon entstanden. Denn Reaction-Streamer haben das betroffene Video schon verwendet und haben damit schon Geld verdient. Der Ersteller vom Originalvideo erhält hier keinen Ausgleich.)

Kritik an Reaction-Videos:

Reaction-Streamer und Reaction-YouTuber verdienen viel Geld, wenn sie sich zeigen, wie sie auf fremde Inhalte reagieren. Die fremden Inhalte verdienen für das verwendet werden kein Geld. Dies ist ein Problem, denn die Zuschauer der Reaction-Videos und Reaction-Streams schauen ja nicht nur den Reaction-Stream sondern eben auch den verwendeten Inhalt. Die Folge ist: Der Originalinhalt erhält keine Aufrufe, keine Kommentare und verdient weniger Geld.

Wer Reaction-Videos zu Ende denkt, muss feststellen, dass Reaction-Videos einfacher zu produzieren sind als frische Videos und das Umsetzen von eigenen Ideen. Diese Erkenntnis kann dazu führen, dass weniger Original-Videos produziert werden, da es sich schlichtweg nicht lohnt.

Reaction-Videos, Reaction-YouTuber und Reaction-Streamer: Kommentar der Redaktion

Reaction-Videos sind eine Gelddruckmaschine. Ein Live-Streamer oder eine Live-Streamerin muss sich nur dabei filmen, wie er oder sie das Werk eines anderen schaut, wahrnimmt und kommentiert. Die Zuschauer sehen dabei live zu. (Das ist das besondere!)

Der Produktionsaufwand für Reaction-Videos ist äußerst gering, denn den Produktionsaufwand hatte meist die Person auf deren Video oder Content reagiert („reacted“) wurde.

Doch man muss Reaction-YouTuber und Reaction-Streamer vorwerfen, dass sie fremde Inhalte verwenden und Geld mit den Machwerken anderer verdienen. (Eine Vergütung oder Umsatzbeteiligung für Ersteller oder Videoproduzenten der verwendeten Videos oder Inhalte findet in der Regle nicht statt.) Daher muss gefragt werden: Haben Reaction-YouTuber und Reaction-Streamer keine eigenen Ideen oder sind sie schlichtweg zu faul eigene Videos mit eigenen Ideen und Aufwand zu produzieren?

Hier muss natürlich auch eingeworfen werden, dass Reaction-Streamer und Reaction-YouTuber verdammt clver sind. Sie haben ihren Aufwand für eigene Videos stark reduziert, konnten somit ihren Output erhöhen und somit auch ihre Umsätze. (Output meint hier z.B. wie viele Videos im Monat veröffentlicht werden.) Das Reaction-Videos ein sehr beliebtes Format sind, trägt zum Erfolg bei.

 

 

Was sind Stitches bei TikTok? Bedeutung, Definition, Erklärung


TikTok Stitch ist da! Stitch ist die eine Bearbeitungsfunktion von TikTok, die es Nutzern ermöglicht, Szenen aus anderen Videos in ihren eigenen Videos zu verwenden (und dabei die Urheberschaft des Videos beizubehalten).

Was sind Stitches bei TikTok? Bedeutung, Definition, Erklärung

TikTok Stich ist nicht standardmäßig aktiviert, sodass die Nutzer entscheiden können, ob andere ihre Videos stitchen können oder nicht. Dies funktioniert ähnlich wie die „Duett“-Funktion – Benutzer entscheiden in ihren Einstellungen, ob sie Stitch aktivieren möchten oder nicht. Bei allen Stitch-Videos wird der Ersteller in der Bildunterschrift des neuen Videos genannt, und es wird ein Link zurück zum ursprünglichen Video gesetzt.

TikTok Stitch bietet also einige Vorteile. Es erkennt an, dass Online-Kreativität kollaborativ ist: Sie basiert oft auf „Remixen“, Trends oder Tutorials, die auf den Inhalten anderer Nutzer aufbauen. Stitch erkennt jedoch auch an, dass die Urheber eines Trends manchmal nicht genannt werden: Ein gutes Beispiel ist der Renegade-Trend von Anfang 2020. Indem Stitch die Nennung des ursprünglichen Erfinders zulässt, ermutigt es dazu, die gebührende Anerkennung zu geben.

1. Wie man einen TikTok Stitch erstellt

Auf TikTok gibt es bereits zahlreiche „kombinierte“ Videos, wie z. B. „Reacts“ und „Duets“ sowie Bastelarbeiten, bei denen zwei Videos kombiniert wurden. Stitch macht es einfach, Teile verschiedener Videos auf dem Handy zu kombinieren.

Mit dieser neuen Funktion können Sie bis zu fünf Sekunden eines anderen Videos in Ihr eigenes TikTok-Video „einfügen“. Du könntest zum Beispiel einen Clip aus einem anderen Video als Ende deines Videos verwenden. Oder eine Einleitung. Es gibt keine Einschränkung, wo du den zusammengesetzten Inhalt einfügst, die einzige Einschränkung ist, dass der Inhalt aus dem Video eines anderen Nutzers nur fünf Sekunden lang sein darf.

So aktivieren Sie TikTok Stitch

Für Marken ist es typisch, dass Sie Menschen dazu ermutigen möchten, Ihre Inhalte zu verwenden und weiter zu posten. Damit Ihre Videos Teil eines Stitch werden können, müssen Sie Stitch in den Einstellungen aktivieren.

Besuchen Sie dazu Ihre eigene Benutzerseite und tippen Sie auf das Symbol „…“ in der oberen rechten Ecke. Dies führt Sie zu „Einstellungen und Datenschutz“, wo Sie „Datenschutz“ auswählen und dann zu „Wer kann Ihre Videos stitchen“ scrollen. Wählen Sie einfach eine Option aus „Alle“, „Freunde“ oder „Niemand“.

Auch wenn du „Alle“ ausgewählt hast, kannst du beim Erstellen von Videos auswählen, wer jedes einzelne Video zusammenfügen darf, bevor du es veröffentlichst. TikTok bietet die Option „Stitching zulassen“, bevor du dein Video veröffentlichst, sodass du diese Einstellung auch auf individueller Ebene ändern kannst.

Sie können Ihre eigenen Stitch-Videos auch dann erstellen, wenn andere Nutzer Ihre Videos nicht stitchen können.

Wie man TikTok Stitch verwendet

Wenn Sie das Video eines anderen Nutzers stitchen möchten, tippen Sie auf das Symbol „Teilen“ (normalerweise das letzte Symbol auf der rechten Seite der Seite „Für Sie“ – siehe Beispiel unten). Wenn Sie auf diesen „Teilen“-Pfeil tippen, sehen Sie viele Optionen wie WhatsApp, SMS sowie die Schaltflächen Duett und Stitch.

Wenn diese Schaltflächen ausgegraut sind, bedeutet dies, dass der Autor des Videos keine Genehmigung für die Verwendung des Videos in Stitches erteilt hat. Sofern sie schwarz sind, können Sie loslegen. Tippen Sie auf „Stitch“ und wählen Sie bis zu 5 Sekunden aus diesem Video aus, die Sie in Ihrem Video verwenden möchten. Sie können dann wählen, wo Sie diesen Stitch in Ihrem eigenen Video einfügen möchten, z. B. als alternatives Ende, neues Intro oder irgendwo in der Mitte. Danach können Sie wie gewohnt Filter, Linsen und Effekte hinzufügen.

Stitch ist zwar noch relativ neu, aber TikTok hat sich mit mehreren Influencern zusammengetan, um Tutorials zur Verwendung von Stitch zu veröffentlichen, und der offizielle Hashtag #stitch hat inzwischen über 19 Milliarden Aufrufe!

2. Was ist der Unterschied zwischen einem TikTok Stitch, React und Duet?
Stitch, Duet und React sind allesamt TikTok-Funktionen, die dir dabei helfen sollen, die Inhalte anderer auf deiner Seite zu veröffentlichen und zu teilen.

TikTok Stitch: Erklärung

Stitch, genau wie Duet, ermutigt Nutzer dazu, Inhalte anderer neu zu interpretieren und zu ergänzen. Während Sie bei Duet Ihr Video neben dem einer anderen Person abspielen können, können Sie bei Stitch bis zu 5 Sekunden des Videos einer anderen Person in Ihr eigenes Video einfügen.

Stitch ist ein direkter Weg, um die Inhalte anderer Personen in Ihre eigenen einzubinden. Der große Vorteil dabei ist, dass Sie den ursprünglichen Autor ohne großen Aufwand nennen können und dass Sie noch kreativer sein können als mit Duet.

Während man bei Duet auf das gesamte Video eines anderen reagieren muss, kann man bei Stitch im Wesentlichen Teile des Videos übernehmen und darauf Kreativität aufbauen. Nehmen wir an, jemand hat einen 5-Sekunden-Clip in seinem Video, der ein wirklich lustiges Ende für einen Sketch wäre, den du dir ausgedacht hast. Oder Sie möchten zeigen, dass Sie das Rezept eines Tutorials nachgemacht haben. Dann könnten Sie den Clip mit 5 Sekunden des Tutorials selbst einleiten. Stitch eröffnet den Nutzern neue Möglichkeiten, auf TikTok kreativ zu sein.

React

React von TikTok existiert nicht mehr, aber diese Funktion funktionierte sehr ähnlich wie Duet. React entstand aus der Popularität von „Reaction Videos“ auf Youtube. Sie können React aufrufen, indem Sie auf den Teilen-Pfeil tippen, genau wie bei Duet und Stitch. Die Funktion blendet ein kleines Fenster des Originalvideos mit Ihrer Aufnahme dahinter ein. Sie könnten dann auf Ihrer eigenen Seite auf den Inhalt reagieren.

Duett

Duet ist eine lustige Funktion, mit der du zwei Videos kombinieren kannst. Sie ist derzeit auf TikTok verfügbar. Sie finden die Option „Duett“, wenn Sie auf den Pfeil „Teilen“ in einem Video tippen. Genau wie bei Stitch muss der ursprüngliche Ersteller die Duett-Funktion für sein Video aktivieren, andernfalls wird diese Option ausgegraut.

Mit Duetten können Nutzer Inhalte erstellen, die ein Originalvideo enthalten, das neben dem neuen Video angeordnet und abgespielt wird. Sie können Duet also sowohl für „Reaktionsvideos“ als auch für wörtliche Duette verwenden. Duet ermöglicht es den Nutzern auch, auf Ihre Videoinhalte mit einem eigenen Video zu antworten. Ein beliebter Trend auf TikTok sind „Duett-Ketten“, bei denen Nutzer andere dazu ermutigen, Duette ihres Videos zu erstellen und dann andere auffordern, die Kette fortzusetzen.

Was sind „Red Flags“ 🚩? Bedeutung, Definition, Erklärung


Red Flags (Rote Fahnen) sind Situationen, in denen sich die Dinge nicht ganz richtig anfühlen. Dinge wie Gespräche, Handlungen, die Hinweise auf das Wesen der Person sind. Das können Dinge sein wie die Art und Weise, wie die Person auf extremen Stress reagiert, wie sie sich in brisanten Situationen verhält oder wenn sie konfrontiert wird. Diese Anzeichen können Ihnen einen Hinweis darauf geben, wie diese Person als Partner in einer ernsthaften Beziehung sein könnte. Es ist immer gut, über diese Dinge zu sprechen, um sicherzustellen, dass Sie nichts übersehen.

Was sind „Red Flags“ 🚩? Beispiele

Sie vertrauen niemandem – Eine sorgfältige Prüfung, bevor man jemandem vertraut, ist eine Sache, aber manche Menschen haben ein absolutes Misstrauen gegenüber jeder Person, der sie begegnen. Das kann im Laufe der Zeit problematisch werden, vor allem, wenn ihre Gewohnheiten auf Sie abfärben.

Unterschiedliche Triebausprägungen – Wenn Ihr Partner einen geringeren Geschlechtstrieb hat als Sie, kann das in einer Beziehung problematisch sein. Es ist wichtig, dass beide Parteien in der gleichen Stimmung sind, sonst kann es zu einer Menge emotionalem Stress und Feindseligkeit kommen

Sie überstürzen die Beziehung zu sehr – Manche Menschen sind superschnell, wenn sie jemanden Neues kennenlernen. Diese Paare, die innerhalb weniger Tage oder Wochen von Null auf Verlobung umschalten. Das ist an sich schon ein rotes Tuch. Bei dieser Art von Beziehungsproblemen ist oft Lovebombing im Spiel.

Sie hindern Sie daran, sich in Ihren sozialen Beziehungen zu engagieren – Es ist ein ernstes Warnsignal, wenn Ihr Partner versucht, Sie von Ihren Freunden und Ihrer Familie zu trennen. Diese Art der Trennung deutet darauf hin, dass er Sie isolieren will und Sie ganz für sich allein haben möchte.

Er/sie rollt ständig mit den Augen – Wenn er/sie Sie oft mit den Augen rollt, könnte das ein Zeichen dafür sein, dass es mit der Beziehung bergab geht. Die Körpersprache ist ein wichtiger Faktor beim Aufbau einer starken Beziehung. Statistiken zeigen, dass Augenrollen oft ein Vorläufer für das Scheitern einer Beziehung ist.

Sie beschimpfen dich, wenn ihr euch streitet – Es ist völlig normal, dass man in einer Beziehung Meinungsverschiedenheiten hat; wir sind nicht alle gleich. Aber wenn Ihr Partner anfängt, Sie zu beschimpfen oder Sie in einem beleidigenden Tonfall zu verfluchen, ist das ein deutliches Warnsignal.

Mangelnder Respekt gegenüber den Eltern – Für manche Menschen ist das ein großes Warnsignal. Wie eine Person ihre Eltern behandelt, ist ein ziemlich guter Indikator dafür, wie sie über die Familie denkt. Wir wissen, dass nicht alle Eltern perfekt sind, und das sollte bei der Interpretation dieser roten Flagge (Red Flag) berücksichtigt werden.

Stimmungsschwankungen – In der einen Minute sind sie zuckersüß, in der nächsten werden Sie aller möglichen Dinge beschuldigt. Von einer Minute auf die andere weiß man nie, woran man ist. Diese Beziehungen sind anstrengend.

Probleme mit dem Schlafrhythmus – Schichtarbeit kann eine Beziehung ganz schön durcheinander bringen. Wenn Sie ein Tagmensch sind und Ihr Partner ein Nachtmensch, werden Sie viele Probleme in Ihrem sozialen Leben, Ihrer Karriere und sogar in der Liebe haben.

Sie neigen dazu, die kleinen Dinge zu verbergen – Wenn sie über kleine Dinge lügen, ist es wahrscheinlich, dass sie auch über die größeren Dinge lügen. Behalten Sie dies im Hinterkopf, wenn Sie bemerken, dass über kleine Dinge gelogen wird.

Sie haben dich in ihrer letzten Beziehung betrogen – Ein großes, rotes Tuch.

Sie wollen deine Passwörter – Warum sollte jemand deine Passwörter wollen? Möglicherweise, um Ihre privaten Nachrichten und E-Mails zu überwachen. Sie haben ein 100-prozentiges Recht auf Ihre eigene Privatsphäre und Sicherheit.

Red Flags: Weitere Beispiele, Bedeutung

Sie machen Ihnen ständig Schuldgefühle – Sie geben Ihnen das Gefühl, dass Sie schuld sind, auch wenn Sie es vielleicht gar nicht sind. Sie verdrehen oft Geschichten und machen Sie zum Bösewicht.

Gegensätzliche Vorstellungen und Gewohnheiten in Bezug auf Geld – Es ist wichtig, dass Sie beide bereit sind, über Finanzen und Geld im Allgemeinen zu sprechen, da wir alle mit unterschiedlichen Ansichten darüber aufgewachsen sind. Finden Sie einen Kompromiss; machen Sie Geld nicht zum Grund, warum Sie beide sich zerstreiten.

Sie geben dir das Gefühl, dumm zu sein – und du weißt, dass du es nicht bist. Das ist inakzeptabel und NIEMALS gesund.

Sie erzählen der Welt nicht, dass Sie zusammen sind – Das könnte das größte Warnsignal sein. Wenn Ihr Partner Ihre Beziehung vor anderen verheimlicht, ist definitiv etwas im Gange, das er/sie Ihnen nicht mitteilen möchte.

Sie müssen ständig beruhigt werden – Wenn Unsicherheit das Leben eines Menschen bestimmt, kann sie auch eine Beziehung bestimmen.

Sie haben eine andere Auffassung von Treue – Wenn Ihr Partner meint, dass es in Ordnung ist, sich mit jemand anderem zu treffen oder per SMS zu flirten, dann könnten Sie Probleme bekommen.

Was sind Red Flags beim Dating? Erklärung, Bedeutung, Definition

Wenn Sie sich mit einem neuen Partner verabreden, kann es eine Weile dauern, bis bestimmte Schwachpunkte – wie die Unfähigkeit, bei der Hausarbeit zu helfen, oder schlechte finanzielle Gewohnheiten – offensichtlich werden.

Aber einige Warnsignale können schon beim ersten Treffen auftauchen. Sie müssen nur wissen, worauf Sie achten müssen.

Um sicherzugehen, dass Sie sie eher früher als später bemerken, sprach INSIDER mit Rori Sassoon, der Gründerin des Platinum Poire Matchmaking Service, um herauszufinden, welche roten Fahnen Sie bei einem ersten Date erkennen können.

1. Sie sind sehr spät dran.

Wenn jemand mehr als ein paar Minuten zu spät kommt, verdienen Sie eine Erklärung.

Probleme mit dem Verkehr oder öffentlichen Verkehrsmitteln sind für die meisten Menschen unvermeidlich, daher ist Verspätung nicht immer ein Warnsignal.

Aber wenn Ihr Date mehr als ein paar Minuten zu spät kommt – und es ihm egal zu sein scheint, dass Sie so lange gewartet haben – dann ist das ein erster Hinweis.

„Ich bin ein wenig pingelig, was die Zeit angeht“, sagte Sassoon gegenüber INSIDER. „Ich meine nicht fünf Minuten, aber wenn jemand 15 Minuten zu spät kommt, erwarte ich definitiv einen Anruf oder eine SMS. Wenn jemand das nicht tut, ist das ein rotes Tuch in dem Sinne, dass es an Respekt für die Zeit der anderen Person mangelt.“

2. Sie erwarten zu viel und zu schnell.

Wenn du dich bei deinem Date unwohl fühlst, willst du wahrscheinlich keine Beziehung mit ihm eingehen.

„Wenn du bei einem ersten Date mit jemandem bist und das Gespräch sehr schnell auf Geschlechtsverkehr kommt, solltest du die Finger davon lassen“, sagte Sassoon zu INSIDER.

Es gibt offensichtliche Ausnahmen, z. B. wenn Sie nur dort sind, um mit jemandem zu schlafen, und das vorher mit Ihrem Date besprochen haben.

Wenn Ihre Verabredung jedoch sofort anfängt, anzügliche Bemerkungen zu machen oder während eines zwanglosen Ausflugs zärtlicher zu werden, als Ihnen lieb ist, ist das ein Zeichen dafür, dass sie Ihre Grenzen nicht respektiert – sowohl jetzt als auch in Zukunft.

Um damit umzugehen, lassen Sie Ihr Date wissen, dass Sie noch nicht bereit sind, über Intimes zu sprechen. Wenn er oder sie sich nicht zurückzieht, ist es Ihr gutes Recht, das Date vorzeitig zu beenden.

3. Sie sind zu aufdringlich.

Wenn Sie sich bei Ihrem Date unwohl fühlen, vertrauen Sie auf Ihren Instinkt.

Ihre Verabredung könnte versuchen, Sie davon zu überzeugen, dass sie es verdient hat, zu Ihnen nach Hause eingeladen zu werden, weil sie Ihnen einen Drink spendiert oder etwas Zeit mit Ihnen verbracht hat.

„Wenn sie darauf bestehen, dich zu sich nach Hause einzuladen, oder darauf drängen, zu dir zu kommen, ist das ein schlechtes Zeichen“, so Sassoon gegenüber INSIDER. „Sie müssen nicht wissen, wo du im Moment wohnst.“

4. Sie werden zu schnell zu persönlich.

Wenn dein Date dich für einen kostenlosen Therapeuten hält, solltest du weglaufen.

Es ist nichts falsch daran, sich jemandem zu öffnen, aber es sollte nicht alles auf einmal herauskommen.

„Wenn Leute anfangen, dir sehr schnell sehr persönliche Dinge zu erzählen, zeigt das eine Art von Bedürftigkeit und Anhänglichkeit, die zeigt, dass sie dich nur als Vehikel zum Entladen für die Beziehung benutzen“, sagte Sassoon zu INSIDER. „Es geht nur um sie, sie stellen keine Fragen, es interessiert sie nicht wirklich, sie wollen sich nur über ihr ganzes Leben auskotzen.“

Wenn sich ein erstes Date wie eine Therapiesitzung anfühlt, bei der Sie unwissentlich zum Therapeuten geworden sind, sollten Sie so schnell wie möglich aussteigen.

5. Das Date fühlt sich an wie ein Vorstellungsgespräch.

Verabredungen machen keinen Spaß, wenn Sie das Gefühl haben, Ihren Lebenslauf hervorholen zu müssen.

Andererseits wollen Sie auch nicht, dass sich das Date wie ein Vorstellungsgespräch anfühlt.

„Manchmal kann eine Person zu präsent sein“, sagte Sassoon zu INSIDER. „Es ist, als würde man Sie interviewen oder verhören. Es ist ein Date, kein Vorstellungsgespräch.“

Sie müssen einen potenziellen Partner nicht automatisch ausschließen, wenn er übermäßig neugierig ist – manche Leute stellen vielleicht viele Fragen, wenn sie nervös sind, oder sie sind wirklich von Ihnen fasziniert -, aber es lohnt sich, ihnen auch ein paar Fragen zu stellen, um zu sehen, ob sie sich öffnen oder nur wieder Fragen an Sie stellen.

6. Sie scheinen nichts planen zu können.

Die Planung eines Rendezvous sollte nicht allein in deiner Verantwortung liegen.

Wenn sie sich weigern, die Verantwortung für irgendeinen Teil der Verabredung zu übernehmen – eine Uhrzeit für ein Treffen, eine Bar, in der man etwas trinken geht, oder sogar die Getränke, die man bekommt – ist das auch kein gutes Zeichen.

„Niemand sagt, dass Sie in ein Fünf-Sterne-Restaurant gehen müssen, um ein Acht-Gänge-Menü zu genießen, aber kommen Sie“, sagte Sassoon zu INSIDER. „Suchen Sie sich etwas, für das sich die Zeitinvestition lohnt.

7. Sie sind heiß und kalt.

Wenn Sie und Ihre Verabredung beim ersten Date auf unterschiedlichen Wellenlängen unterwegs sind, kann es sein, dass Sie auf Dauer nicht zusammenpassen.

Seien Sie misstrauisch, wenn jemand zu einem ersten Date kommt und in einem Moment glücklich wirkt und im nächsten ganz und gar nicht – und das ohne ersichtlichen Grund.

Wenn jemand launisch ist, heißt das nicht, dass er ein schlechter Mensch ist. Aber wenn sein Verhalten während einer einstündigen Verabredung so sporadisch ist, dass Sie sich nervös fühlen, ist er vielleicht noch nicht bereit für eine Beziehung.

Es gibt eine Reihe von Gründen, die ihr Verhalten erklären könnten – wie eine frische Trennung oder Probleme bei der Arbeit – aber der Versuch, eine Beziehung mit ihr zu führen, könnte für Sie eine undankbare Aufgabe sein.

Was ist der „Red Flag“-TikTok-Trend?

Am 31. August enthüllte die Nutzerin @imscout ihre „roten Fahnen bei Männern“. Warnzeichen sind eine sehr individuelle Sache, wie „fährt ein Mutterauto“ beweist.

Andere Nutzer nannten „Lana Rhodes und Belle Delphine folgen“ als ihre größten Warnsignale. „Evie“ verriet in einem DMC mit ihren Followern, dass sie es nicht mag, „bei einem Streit schlafen zu gehen“.

TikToker Meghan Wainwright sprach in ihrem Red-Flags-Video über „Love Bombing“. Der Dating-Trend-im-Dating-Trend beschreibt, wie ein potenzieller Partner dir eine SMS schickt, als wärst du seine Freundin“, bevor er sich zum ersten Mal trifft.

Rote Flaggen können schwer zu durchschauen sein. Aber es lohnt sich immer, daran zu denken, dass es da draußen für jeden jemanden gibt!

Was ist Antiwork? Bedeutung, Definition, Erklärung


„Antiwork“ ist eine Bewegung und populäre Online-Community auf Reddit in der sich Menschen über ihre Jobs, die schlechte Behandlung, Ausbeutung und eine schlechte Arbeitskultur austauschen, sowie Forderung nach sinnvollen Anstellungen und sinnvoller Arbeit stellen.

Antiwork stammt aus der englischsprachigen Welt und bezieht sich zunächst auf eine ablehnende Haltung gegenüber der Arbeit. Hier werden vor allem die ethischen Gegebenheiten kritisiert und ein klares Umdenken gefordert. Der Mensch und nicht der Profit soll beim sogenannten Antiwork im Vordergrund stehen.

Was ist Antiwork? Bedeutung, Definition, Erklärung

In der Reddit-Community „Antiwork“ treffen sich Menschen, die sich nach sinnvoller Arbeit und Wertschätzung sehnen. Sie wollen nicht ausgenutzt, überwacht oder schlecht behandelt werden.

Wer glaubt, dass sich bei „Antiwork“ Arbeitsverweigerer, Müßiggänger, Faulpelze und Menschen, die keine Lust auf Arbeit haben, treffen, irrt größtenteils. Nur ein kleiner Teil will faulenzen. Die Mehrheit wünscht sich, dass ihr Arbeitslohn nicht nur für das Überleben, sondern auch für das Leben reicht. Sie wünschen sich Wertschätzung und eine besser Arbeitskultur. Sie wünschen sich mehr Freizeit, Zeit für die Familie und Quality Time.

Antiwork ist eine Art der inneren Einstellung, die mit einer Ablehnung der klassischen Erwerbsarbeit im Einklang steht. Man möchte, wenn überhaupt, nur einer Arbeit nachgehen, um sich selbst verwirklichen zu können. Dabei soll jedoch nicht die Motivation eines persönlichen Gewinns im Vordergrund stehen. Viel eher würde eine solche Person von der Hand in den Mund leben, um mehr individuelle Freiheiten ausleben zu können.

Menschen, die sich mit dem Gedanken von Antiwork eng verbunden fühlen plädieren nicht selten auch für ein bedingungsloses Grundeinkommen. Die Gründe hierfür liegen praktisch auch auf der Hand, denn der Broterwerb soll gesichert sein und dabei allerdings nicht in erster Linie das Produkt einer täglichen oftmals sehr anstrengenden Arbeit sein.

Antiwork: Ziel und Schwerpunkt

Antiwork hat das Ziel, dass man nicht für die Arbeit lebt, sondern dass man arbeitet, um zu leben. Es geht also darum, dass die Arbeit nicht an erster Stelle im Leben stehen soll, sondern an zweiter oder dritter Stelle. Dafür können die Familie, Freizeit oder Hobbys an erster Stelle gestellt werden.

Auch wenn „Antiwork“ das explizite Ziel hat „unemployment for all, not just the rich!“ (dt. „Arbeitslosigkeit für alle, nicht nur die Reichen“), so sprechen die Beiträge im Subreddit r/Antiwork eine andere Sprache. Sie thematisieren schlechte Arbeitsumgebungen, übergriffige Chefs und schlechte Bezahlung. Daher hat Antiwork das Ziel, dass über die heutige Arbeitskultur geredet wird und Probleme angesprochen werden.

Die Bewegung „Antiwork“ hat als Schwerpunkt die Schieflage zwischen den Interessen der Arbeiter und Angestellten und den Interessen der Manager, Unternehmer und Aktionären. Laut Antiwork herrscht hier eine Schieflage, wobei die Interessen der Manager, Unternehmer und Aktionäre höher gewichtet werden als die Interessen der Arbeiter und Angestellten. Dies führt dazu, dass Arbeiter und Angestellte schlecht behandelt werden, sich überarbeiten und schlecht bezahlt sind. Ihre Bedürfnisse werden missachtet.

Antiwork ist eine Gegenreaktion auf übergriffige, skupelose, toxische und tyrannische Chefs und Vorgesetzte.

Antiwork ist auch eine Gegenreaktion auf die in vielen Jobs vorherrschende Perspektivlosigkeit. Es gibt nämlich Jobs, da kann man so hart arbeiten wie man will, man wird nicht mehr verdienen, aufsteigen, reich werden und es wird einem nicht besser gehen. Also, wozu anstrengen?

Spricht man von Antiwork bzw. von Personen, die sich selbst mit dem Begriff Antiwork in Verbindung bringen, geht es oft um einzelne Personen oder zumindest kleinere Gruppen von Personen, die jedoch nicht fest organisiert sind. Aus diesem Grund hat man als Teil einer mehr oder weniger losen Antiwork Organisation kaum Gestaltungsmacht, sondern fühlt sich einfach nur gedanklich mit ganz bestimmten Normen und Werten verbunden.

Anti-Work: Anti-Job oder Anti-Labor?

Anti-Work unterscheidet zwischen „Anti-Job“ und „Anti-Labor“. Anti-Work ist Anti-Job, aber hier sind sinnloses Jobs gemeint. Jobs, die automatisiert werden könnten und die monoton sind. Anti-Work ist nicht Anti-Labor. („Labor“ bedeutet auf deutsch „Arbeit“.) Jedoch gibt es sinnvolle und sinnlose Arbeit. Anti-Work wünscht sich einfach mehr sinnvolle Arbeit.

Inhalte von r/Antiwork

In der Reddit-Community r/Antiwork veröffentlichen die Teilnehmer Beiträge über die Situation der Arbeit in ihrem Land. (Meistens ist dies die USA, da viele r/Antiwork-Teilnehmer aus den USA kommen.)

Diese Beiträge beinhalten Themen wie:

  • Arbeitsumgebungen in denen Mitarbeitern verboten wird über ihr Gehalt zu sprechen
  • Die Situation, dass immer mehr Rentner arbeiten müssen
  • Schlechte und/oder überzogene Behandlung durch den Vorgesetzten
  • Schlechte Jobperspektive
  • Sinnlose Jobs
  • Übergriffige Chefs
  • Überwachung
  • zu wenig Freizeit / Überarbeitung

Great Resignation / Great Quit und Antiwork

Im Zuge der Kündigungswelle in den USA im Herbst 2021 ist die Reddit-Community „Antiwork“ sehr populär geworden. (Diese Kündigungswelle wird „Great Resignation“ genannt.) Im Oktober 2021 war „Antiwork“ die am schnellsten wachsende Community auf Reddit.

In der Reddit-Community r/Antiwork veröffentlichten Teilnehmer wiederholt Beiträge wie sie sich gegen überzogene Forderungen ihrer Vorgesetzten wehrten und für sich einstanden. Viele Gespräche endeten damit, dass gekündig wurde. Die Teilnehmer veröffentlichten die Beiträge ihrer Text-Kommunikationen mit ihrem Vorgesetzten in dem Subreddit.

Die Veröffentlichung dieser Geschichten ist nicht nur Augenöffnend, sondern auch schockierend. Denn es gibt Chefs und Vorgesetzte, die keinerlei Grenzen kennen, skrupelos sind und ihr Angestellten wie Sklaven behandeln. (Daher wird hier auch teils von „Lohnsklaven“ gesprochen.)

Antiwork: Keine Gewerkschaften

Anders als die zahlreichen Gewerkschaften, die durchaus einen sehr großen Einfluss auf den Arbeitsprozess nehmen können, kämpft man im Bereich Antiwork mehr oder weniger auf einem verlorenen Posten. Die Ursache sollte jedem einleuchten, denn nur an Antiwork zu denken und dabei keine wirklichen Handlungen zu tätigen und auch keine wirklichen Verbesserungsvorschläge zu unterbreiten, darf als wenig erfolgreich angenommen werden.

In der Realität zeigt sich immer häufiger auch, dass sich Menschen, die einem derartigen Gedankengut verfallen sind sehr oft selbst auch als ein armes Opfer betrachten. Man fühlt sich ausgenutzt und ständig in der Position des Schwächeren.

Natürlich ist man als Arbeitnehmer zunächst seinem Arbeitgeber unterlegen und muss sich den jeweiligen Weisungen fügen. Sich deswegen jedoch immer nur als benachteiligtes Opfer zu fühlen, darf durchaus als überaus kritisch betrachtet werden.

Gewerkschaften sind fest organisiert und versuchen mit den Arbeitgebern Kompromisse zu finden, die dazu führen, dass sich beide Seiten gerecht behandelt fühlen. Genau an diesem Punkt liegt jedoch das Problem bei Antiwork. Es geht hier leider nicht um Kompromisse, sondern viel mehr darum sich selbst in den Mittelpunkt zu stellen und viele Dinge einfach abzulehnen.

Antiwork und Anarchismus

Vollständig unorganisiert ist der Bereich Antiwork jedoch nicht. Besonders in anarchistischen Kreisen findet dieses Gedankengut einen besonders hohen Zuspruch. Ein sehr berühmter Vertreter, der das Prinzip Antiwork befürwortet ist der Postanarchsit Bob Black, dieser appellierte 1985 an sämtliche auf der Welt lebenden Proletarier sich nicht der Erwerbsarbeit zu unterwerfen und viel lieber zu entspannen.

Black kritisierte in diesem Zusammenhang auch immer häufiger eine Gesellschaft, die sich nach seiner Meinung immer stärker auf den Konsum ausrichte. Die eigentliche Arbeit, die Menschen Erfüllung und Zufriedenheit geben soll, spielt dabei seiner Ansicht keine wesentliche Rolle mehr.

Black stellte in diesem Zusammenhang auch immer wieder teils abstruse Forderungen und Vergleiche auf. So forderte er Arbeitsplätze in regelrechte Spielplätze umzugestalten, die frei von Fremdbestimmung sein sollten. Außerdem verglich er auch Gefängnisse mit modernen Arbeitsplätzen. Black ging es vor allem auch darum vom Leistungsgedanken abzuweichen, da dieser seiner Meinung nach in einer Diktatur münden könnte. Black gelang es vor allem um 1985 in der anarchistischen Szene eine Reihe von Befürwortern und Anhängern zu gewinnen. Außerhalb dieser Szene kamen seine Ideen jedoch kaum zur Geltung und verpufften somit schnell.

Antiwork: Kritik

Antiwork ist durchaus sehr kritisch zu betrachten. Grundsätzlich positiv hervorzuheben ist hier die Rolle des Arbeiters und des Arbeitnehmers, der durch diesen Leitgedanken im besonderen Maße aufgewertet werden soll.

Die völlige Abkehr vom Leistungsgedanken dürfte in einer funktionierenden Gesellschaft jedoch durchaus zu erheblichen Problemen führen. Antiwork könnte zu einer verstärkten Verantwortungslosigkeit und außerdem auch zu Engpässen führen. Möchte niemand mehr effektiv arbeiten, würde dies auch bedeuten, dass es keine Krankenschwester und auch keinen Arzt mehr gäbe. Antiwork birgt somit auch große Gefahren. Was auf den ersten Blick als fair und sozial gerecht wirkt, kann sich in der Realität als sehr großes Desaster entpuppen.

Was sind „Modern Day Struggles“? Bedeutung, Definition, Erklärung


Modern Day Struggles sind Probleme der Neuzeit. Das sind diejenigen Problemchen, mit denen wir vor 15 oder 25 Jahren noch nicht zu kämpfen hatten. Sie drehen sich vielfach um die Onlinewelt, doch es gibt auch ernste Modern Day Struggles wie den Klimawandel. Schauen wir uns die harmloseren Varianten an.

Was sind „Modern Day Struggles“? Bedeutung, Definition, Erklärung

Wir leben nicht nur mit dem Smartphone, unser Leben dreht sich geradezu um den kleinen Taschencomputer. Er ist unser Meister und steuert unseren Alltag und unsere Aktivitäten. Wir richten unsere Abläufe nach der Akkulaufzeit und nach der Verfügbarkeit von Netzen ein. Ein leerer Akku und für Sparfüchse auch das fehlende öffentliche WLAN sind nicht mal kleine Katastrophen. Unsere gesamten sozialen Kontakte und unser sozialer Status, unsere Freizeitbeschäftigung, unsere Informiertheit und unsere Fähigkeit zur Aktion und Reaktion hängen vom Smartphone ab. Dieses ist schon für sich ein Statussymbol und allein wegen seiner enormen Technik und Speicherkapazität umfangreiche Beschreibungen wert. Kennen Sie jemanden ohne Smartphone? Wohl kaum. Es gibt die innere Einkehr im Kloster, die damit beginnen soll, dass die Meditierenden ihr Smartphone abgeben. Leider setzen danach umgehend Entzugserscheinungen ein. Zu unseren Modern Day Struggles gehört es daher, auf ein funktionierendes Smartphone zu achten.

Siehe auch:

Kein WLAN

Zuhause ist da, wo WLAN ist. Natürlich können wir auch über einen Mobilfunkvertrag ins Netz, doch das WLAN ist kostenlos und oft schneller. Daher richtet sich der erste Blick in einer neuen Umgebung auf die WLAN-Anzeige: Ist das Netz verfügbar? Brauche ich noch ein Passwort dafür? Wenn das WLAN einfach so da ist (in Deutschland noch längst nicht selbstverständlich, in anderen Staaten hingegen schon seit Jahren), leuchten die Augen. Wenn nicht, beginnt ein Modern Day Struggle mit der Einrichtung des WLANs.

Suchmaschinen

Suchmaschinen liefern Antworten auf alle möglichen Fragen. Doch die Antworten müssen wir immer noch selber bewerten und manchmal auch selbst verifizieren. Denn die verlässlichen Begleiter haben keinen hundertprozentigen Anspruch auf die Wahrheit der dargestellten Informationen.

Werbung

Wer so manches Video online gucken möchte, muss erst einmal die Werbung „ertragen“. Nicht jedes Werbevideo lässt sich bekanntlich wegklicken, sodass es zu den Modern Day Struggles inzwischen gehört, Werbung zu überstehen. Das ist zwar nicht gänzlich neu, sondern im Fernsehprogramm seit Jahrzehnten gang und gäbe, doch gerade die Verlockung des blitzschnellen Aufrufs und dann der Interruptus durch die Werbung machen diese so furchtbar lästig.

Das richtige Selfie knipsen und einstellen

Für ein Selfie brauchen wir den richtigen Background, dessen Auswahl manchmal tödlich endet (bei Selfies an der Klippe oder auf der Autobahn), auch der Moment und das Licht sind wichtig. Beim Einstellen der Selfies in die sozialen Netzwerke brauchen wir wiederum den richtigen Filter und Bildausschnitt. Dies ist inzwischen ein großer Kampf geworden, den wir getrost zu den Modern Day Struggles zählen dürfen.

Unser Leben ohne Sonnenschein

Weil wir ständig mit so vielen Medien beschäftigt sind, die uns alle in atemloser Spannung halten, vergessen wir oft, in die Sonne zu gehen. Dabei würde uns eine Entschleunigung beim Schlendern durch die schöne Natur so sehr guttun! Gesund ist unser neues Medienleben keinesfalls, weshalb wir uns wiederum durch Fitnessprogramme kämpfen (am besten mit Onlineanleitung), was zu den Modern Day Struggles gehört.

Tinder & Co.

Was ist nur mit unseren Dates los? Wir wischen bei Tinder Kontaktmöglichkeiten einfach nach rechts oder links – wann hat es das jemals gegeben? Es ist wiederum der Schnelligkeit des digitalen Lebens geschuldet. Wir wollen überall sofortige Befriedigung und uns nicht mehr um einen anderen Menschen bemühen. Das führt zu einer Oberflächlichkeit der Gefühle, die in letzter Konsequenz zur Vereinsamung führen kann und wird. Wer sich um nichts mehr bemüht, bindet sich auch an nichts und niemanden mehr – jedenfalls an nichts, wovon er/sie sich nicht in 30 Sekunden trennen könnte. Damit entsteht Einsamkeit, die nicht eine Abwesenheit von Menschen, sondern die Abwesenheit von echten Gefühlsbindungen bedeutet. Zählen wir es zu den Modern Day Struggles, damit zurechtzukommen.

Cybermobbing

Ein echter Kampf in der Neuzeit beginnt, wenn uns jemand in sozialen Netzwerken oder auch per Mail mobbt. Teenager leiden darunter so sehr, dass es in Einzelfällen zu Suiziden kommt. Dieses Phänomen gab es in dieser Dimension früher nicht, weil die Multimediawelt leider auch die Möglichkeiten, sich sehr schlecht zu benehmen, drastisch vergrößert hat. Gegen den guten alten Telefonterror konnte eine Trillerpfeife helfen, gegen anonyme Schmähungen auf diversen Onlineplattformen helfen scheinbar nicht mal Gesetze und schon gar nicht die halbherzigen Versuche der Plattformbetreiber, dies zu unterbinden. Hatespeech im Netz führt zu Gewalttaten in der Realität, wie Politiker*innen und Aktivist*innen leidvoll erfahren müssen. Große Plattformen wie Facebook befördern den Trend zum Hass mit ihren Algorithmen, weil Hass und üble Nachrede einfach viel mehr Aufmerksamkeit erzeugen, was Klicks generiert und offenkundig den Nutzerzuspruch insgesamt und damit die Werbeeinnahmen erhöht. Uns dagegen zu wappnen gehört vielleicht zu unseren schwierigsten Modern Day Struggles.

Was sind Subtweets? Was ist Subtweeting? Bedeutung, Definition, Erklärung


Das sogenannte Subtweeting wird insbesondere auf dem berühmten und sehr erfolgreichen Nachrichtendienst Twitter zum Einsatz gebracht. Die sogenannten Subtweets nehmen dabei Stellung zu bereits gemachten Kommentaren. Allerdings haben diese immer auch einen ganz bestimmten Bezug zu den Äußerungen einer Person. Subtweets sind dabei nicht selten herablassend, hinterhältig oder zumindest sehr stark kritisierender Natur.

Was sind Subtweets? Was ist Subtweeting? Bedeutung, Definition, Erklärung

Jeder kennt es, wenn man hinter dem Rücken einer anderen Person redet. Unter Umständen ist man selbst auch schon Opfer einer solchen Diffamierung geworden und hat es dann später durch Zufall erfahren müssen.

Beim Subtweeting handelt es sich demnach um das Äquivalent zur realen Welt. Doch warum spricht man hier nun davon, dass etwas hinter dem Rücken einer Person geschieht? Dies ist deswegen der Fall, weil die genannte Person nicht direkt angesprochen wird. Darüber hinaus erfolgt auch innerhalb des Subtweets keine direkte Nennung der Person. Hierbei ist für andere jedoch oft ersichtlich, dass es sich um eine ganz bestimmte Person handelt und dieser kritisiert oder gar herabgelassen werden soll.

Verdeckte und offene Subtweets

Wie das jeweilige Subtweeting genau ausgestaltet wird, hängt immer auch vom jeweiligen Autor des Subtweets und den damit verbundenen technischen Möglichkeiten zusammen. So kann es durchaus sein, dass ein Kommentar für die jeweils angesprochene Person nicht sichtbar ist. Andere Personen können jedoch dieses Subtweet sehen und sich darüber auslassen.

In anderen Fällen kann das Subtweeting jedoch auch vollkommen offen erfolgen. Die gemeinte Person nimmt dann auch alle weiteren Einträge wahr und hat zudem selbst die Möglichkeit darauf zu reagieren.

Eine Kette, die endlos sein kann

Ein Subtweet muss nicht unkommentiert bleiben. Aus einem einzigen Subtweet kann eine durchaus sehr aufgeheizte digitale Unterhaltung entstehen. Dabei muss es außerdem nicht immer sachlich bleiben. Letzteres hängt vor allem auch von der Brisanz des jeweiligen Themas ab. Je brisanter das Thema, desto heftiger ist am Ende oft auch die Konversation. Diese Unterhaltung kann lange und zähe Ausmaße annehmen und somit unendlich wirken.

Mitunter am Rande der Legalität

Im Netz kann man, wie im öffentlichen Leben auch, seine Meinung frei äußern und zur Geltung bringen. Dies sollte jedoch dort enden, wo andere User offen beleidigt, in die Ecke gedrängt oder Umständen sogar bedroht werden. Die Meinungsfreiheit darf nun einmal nicht dazu genutzt werden, um Straftaten zu begehen.

Wird man im Netz offen angegriffen, kann man sich im schlimmsten Fall auch juristisch dagegen wehren. Zudem drohen den Verfassern eventueller Hasskommentare auch Nachteile und Sanktionen seitens der Plattform. So könnte ein Nachrichtendienst, wie zum Beispiel Twitter Subtweets entsprechend löschen. Darüber hinaus können Nutzer, die mehrfach gegen die Richtlinien verstoßen, von der Plattform entfernt und somit gelöscht werden.

Subtweeting ist nicht immer unbedingt nur negativ

Subtweets haben tendenziell einen eher schlechten Ruf. Doch genau dies ist mehr oder weniger unnötig, denn Subtweeting pauschal zu verurteilen ist im Prinzip vollkommen falsch.

Im Netz gibt es immer wieder User, die besonders gern auf einen Kommentar antworten und aus diesem Grund sich voll und ganz dem Subtweeting hingeben. Dies muss absolut nicht verwerflich sein und entspricht in vielen Fällen den geltenden Normen und Regeln.

Besonders ist beim Subtweeting jedoch nur, dass bestimmte Personen nicht direkt genannt oder offen angesprochen werden. Man agiert sozusagen gegenüber einer anderen Person anonym. Dies kann durchaus eine Reihe von Ursachen haben. Mitunter möchten, die Leute, die einen Subtweet verfassen, andere Menschen nicht in Verlegenheit bringen. In einem anderen Fall möchte man sich vielleicht auch selbst einfach nicht in Verlegenheit bringen und handelt daher verdeckt.

Was bedeutet „cuteness overload“? Bedeutung, Definition, Erklärung


Der Begriff „cuteness overload“ ist vor allem in der englischen Sprache sehr publik. Versucht man diesen Begriff möglichst sehr präzise in die deutsche Sprache zu übersetzen, erhält man das nicht ganz griffige Wort Niedlichkeitsüberlastung. Doch, was soll das eigentlich genau sein?

Was bedeutet „cuteness overload“? Bedeutung, Definition, Erklärung

Prinzipiell kann man sich unter dieser Bezeichnung „cuteness overload“ ganz besonders süße und niedliche Dinge vorstellen. Hierbei kann es sich grundsätzlich um Sachgegenstände, aber auch um Personen oder Tiere handeln. Eine strenge Abgrenzung ist hier nicht unbedingt vorzunehmen. Selbst bestimmte Situationen des Alltags können mit der Bezeichnung „cuteness overload“ belegt werden.

Daher sollte „cuteness overload“ sinngemäß als „zu süß“, „sehr sehr süß“ oder „extrem süß“ auf deutsch übersetzt werden.

Im englischen Sprachgebrauch ist die Begrifflichkeit „cuteness overload“ zudem ganz besonders beliebt, um eine schöne, bzw. süße Sache oder auch spezifische Begebenheit sprachlich noch einmal sehr deutlich zu steigern. Dies soll zudem gleichzeitig auch ausdrücken, dass man wirklich ganz besonders erstaunt ist und eigentlich die ganze Sache kaum fassen kann.

Ursprung: „cuteness overload“

Bis heute ist nicht eindeutig geklärt, in welchem Zusammenhang, zu welchem Zeitpunkt und wo genau dieser Begriff tatsächlich entstanden ist. Es weisen allerdings einige Indizien darauf hin, dass man „cuteness overload“ schon seit einigen Jahrzehnten im englischen Sprachraum verwendet. Hier ist der Begriff mit Entstehung des Internets immer wieder aufgetaucht. Hier sind seit der Erfindung des Internets niedliche Videos mit Tieren oder Babys im besonderen Maße beliebt und seitdem ist der Begriff „cuteness overload“ auch immer wieder aufzuspüren gewesen.

Der Begriff „cuteness overload“ ist als durchweg positiv anzusehen und kann daher ohne Einschränkungen und ohne jegliche Bedenken zum Einsatz kommen. Sich damit in die Nesseln zu setzten, ist eigentlich nicht möglich.

„Cuteness overload“: Bedeutung, Definition, Erklärung

Man kann die Bezeichnung „cuteness overload“ selbstverständlich in allen Bereichen verwenden. Hier muss man allerdings ganz eindeutig feststellen, dass es sich hier um eine in der Online-Welt sehr verbreitete Bezeichnung handelt. Im täglichen Sprachgebrauch konnte sich „cuteness overload“ bisher nicht durchsetzen.

In den sozialen Netzwerken und bei den zahlreichen Streaming-Diensten findet man in den Kommentaren immer wieder die Bezeichnung „cuteness overload“.

Von „cuteness overload“ liest man vor allem in englischen Kommentaren, Foren und Blogs. Außerhalb dieses Sprachraums lassen sich nur selten Beispiele für die Verwendung finden. In den USA oder in Groß Britannien scheint „cuteness overload“ ein echtes Modewort zu sein, zumindest hinsichtlich der Netzwelt.

Warum hört bzw. liest man den Begriff „cuteness overload“ nicht auch regelmäßig in den deutschsprachigen Foren, Blogs und sozialen Netzwerken? Hierzu lassen sich zunächst natürlich nur Vermutungen anstellen. Es ist in jedem Fall davon auszugehen, dass vielen Menschen dieser Begriff als zu wenig griffig erscheint oder zumindest nicht so leicht über die Lippen geht und somit auch nicht als Kommentar in den Netzwerken verwendet wird.

Außerdem ist vielen Menschen sicher auch nicht im ausreichenden Maße bewusst, was sich nun wirklich ganz konkret hinter diesem Begriff verbirgt und wo man diesen tatsächlich gut verwenden kann.

Die Netzwelt bleibt in ihrer Entwicklung niemals stehen und ist einem stetigen Wandel unterlegen. Aus diesem ganz einfachen Grund könnte der Begriff „cuteness overload“ auch im deutschsprachigen Raum noch verspätet in Mode kommen. Gerade die junge Community ist ständig auf der Suche nach gut klingenden Modeworten, die sich leicht in Kommentaren verwenden lassen. Genau für diesen Zweck dürfte man besonders gern „cuteness overload“ verwenden. Mit dieser kurzen Bezeichnung sind sehr schnell alle relevanten Aussagen getroffen und man muss sich somit auch nicht auf lange Auslassungen einlassen. Die Zukunft bleibt dabei einfach abzuwarten!

Was bedeutet „no pun intended“? Bedeutung, Definition, Erklärung


Übersetzt bedeutet die aus dem Englischen stammende Redewendung „no pun intended“ so viel wie „dieses Wortspiel war nicht beabsichtigt“.

Was bedeutet „no pun intended“? Bedeutung, Definition, Erklärung

Generell kann die Redensart „no pun intended“ zur Anwendung kommen, nachdem jemand – egal ob beabsichtigt oder nicht – ein Wortspiel gemacht hat. Je nach Kontext kann die Wendung ein Wortspiel hervorheben, oder überhaupt erst darauf hinweisen, dass ein solches gemacht wurde. Sie kann geäußert werden, um zu betonen, dass ein versehentlich gemachtes Wortspiel tatsächlich unbeabsichtigt war, oder aber verwendet werden, um zurückzurudern, wenn ein Wortwitz bei der Zuhörerschaft nicht so gut ankam wie erhofft.

Wortspiele können aufgrund von zwei Eigenarten die Sprachen mit sich bringen, zustande kommen. Dies ist zum einen die Tatsache, dass viele Wörter jeweils mehrere Bedeutungen haben können und zum anderen der Umstand, dass Wörter mit komplett unterschiedlichen Schreibweisen zum Teil identisch ausgesprochen werden, oder zumindest sehr ähnlich klingen. Aufgrund dieser Gegebenheiten kann es gelegentlich dazu kommen, dass Aussagen getätigt werden, welche neben dem, was jemand tatsächlich mitteilen wollte, noch eine weitere, häufig lustige oder aber bizarre Bedeutung haben.

„no pun intended“: Beispiele und Erklärungen

Bemerkt jemand ein tatsächlich versehentlich geäußertes Wortspiel, kann er mit der Aussage no pun intened klarstellen, dass er sich des Umstandes bewusst ist, die Doppeldeutigkeit jedoch nicht beabsichtigt war.

Da die Mehrdeutigkeit von Wortspielen häufig humoristisch ist, werden diese jedoch auch gerne ganz bewusst genutzt, um eine humorvolle Äußerung zu machen. In solchen Fällen ist ein, nach dem Wortwitz geäußertes, no pun intended mit einem Augenzwinkern gemeint und dient dazu, besonders auf den gemachten Scherz hinzuweisen.

Andernfalls kann in Situationen, in denen ein ganz bewusst gemachter Wortwitz nicht so positiv von den Zuhörern aufgenommen wurde wie erhofft, ein kleinlaut hintangestelltes no pun intended auch dazu dienen, die gemachte Aussage bestmöglich zurückzunehmen.

Da Wortspiele von der jüngeren Generation häufig als peinlich erachtet werden, sind junge Menschen, sofern sie aus Versehen eine zweideutige Aussage machen, welche als beschämender Wortwitz ausgelegt werden könnte, häufig bemüht, klarzustellen, dass die Mehrdeutigkeit ihrer Aussage tatsächlich unbeabsichtigt war.

Beispiel mit „no pun intended“

Am Beispiel einer fiktiven Unterhaltung zwischen zwei Kerzen, in welcher sich eine Kerze bei der anderen danach erkundigt, ob Wasser gefährlich sei, was die zweite Kerze damit beantwortet, dass man davon ausgehen könne, kann verdeutlicht werden, welche Rollen die Redewendung no pun intended einnehmen kann.

Bemerkt die zweite Kerze die Doppeldeutigkeit ihrer Antwort und möchte klarstellen, dass sie tatsächlich nur anmerken wollte, dass man annehmen kann, dass Wasser gefährlich sei, kann sie dies mithilfe der Redewendung tun.

Wählt die zweite Kerze jedoch ganz bewusst den in diesem Kontext auch als das Erlöschen einer Flamme interpretierbaren Begriff „ausgehen“, da sie einen Wortwitz machen möchte, kann sie die andere Kerze mit no pun intended, ausgedrückt im entsprechenden Tonfall, der das Gegenüber, in diesem Fall die andere Kerze, wissen lässt, dass das Wortspiel sehr wohl beabsichtigt war, gezielt auf den gemachten Scherz hinweisen.

Bekommt Kerze Nummer zwei nach dem gemachten Witz von der ersten Kerze vermittelt, dass sie das Wortspiel für nicht allzu raffiniert erachtet, kann sich die zweite Kerze mit einem verlegenen no pun intended zumindest versuchen, von der gemachten Aussage, also dem nicht übermäßig cleveren Witz, zu distanzieren.

„no pun intended“: Ursprung, Herkunft

Obwohl nicht genau bekannt ist, seit wann die heute in den meisten Fällen als humoristischer Einschub verwendete Redensart Verwendung findet, weisen gefundene Beispiele darauf hin, dass dies bereits seit Mitte des 19. Jahrhunderts der Fall ist. Der Grund dafür, dass Wortspiele im Englischen wesentlich häufiger vorkommen als in anderen Sprachen, ist die Tatsache, dass es sich bei der englischen Sprache um eine Verschmelzung vieler unterschiedlicher Sprachen handelt. Dies hat zur Folge, dass im Englischen viele sich überschneidende Klänge vorkommen, welche ein enormes Potenzial für Wortspiele bieten. So ist es nur allzu verständlich, dass die englische Sprache mit dem scherzhaften Ausdruck no pun intended auch gleich eine begleitende Redewendung zu all den potenziellen Wortwitzen zur Verfügung stellt.

Was bedeutet Life changer / life changing? Bedeutung, Definition, Erklärung


Die Begriffe stammen aus dem Englischen und bedeuten soviel wie lebensverändernd.

Im Grunde wird damit eine drastische Veränderung beschrieben, die sowohl positive als auch negative Auswirkungen haben kann. Diese Einschnitte haben jedoch Eines gemeinsam: Sie sind sehr nachhaltig.

Was bedeutet Life changer / life changing? Bedeutung, Definition, Erklärung

Es muss aber gesagt werden, dass die Begriffe aktiv und passiv verstanden werden können. Etwas das ein „Life changer“ ist, kann jemanden passieren ohne das die Person dies wollte. (passiv) Ein „Life changer“ kann jemand aber auch aktiv herbeiführen durch seine oder ihre Taten.

Ein Synonym für „life changing“ ist Lebenswandel. Dieser beschreibt zunächst die Art und Weise, wie ein Mensch sein Dasein gestaltet. Allerdings wird der Begriff auch gern dafür genutzt, um eine große Veränderung zu beschreiben. Ein Wandel steht immer auch für einen bestimmten Wendepunkt im Leben eines Menschen.

Etwas brachialer klingt das Wort Lebensumbruch, das eine grundlegende Umwandlung oder Umwälzung beschreibt. Der Begriff findet sich im deutschen Sprachgebrauch sehr häufig, um besondere Ereignisse der Geschichte hervorzuheben.

Auch der Lebenswechsel ist sehr eng verknüpft mit obenstehendem Begriff. Er beschreibt die Veränderung einer bestimmten Situation sowohl in negativer oder auch in positiver Hinsicht.

Die Lebensneige kann ebenfalls ein Synonym sein für life changing. Das Wort wird allerdings meistens assoziiert mit dem nahenden Tod und beschreibt damit eine sehr dramatische und unausweichliche Veränderung.

Im Englischen nutzt man außerdem den Begriff life-altering. Das heißt übersetzt auch soviel wie lebensverändernd oder Lebensmodifikation.

Der Begriff Lifestyle hat nur im entferntesten Sinne damit zu tun. Er bezeichnet eher die äußere Erscheinung, den Kleidungs- oder Einrichtungsstil einer Person.

Siehe auch: Was ist ein „Game Changer“?

Was sind besondere Life changer?

Man unterscheidet negative und positive Life changer. Daneben gibt es Wendungen im Leben, die je nach Ausprägung mehr oder auch weniger einschneidend sind.

Negative Life changer

Der Tod eines geliebten Menschen ist für die meisten Personen ein sehr einschneidendes Erlebnis, dass im Leben unwillkürlich eine nachhaltige Veränderung hinterlässt.

Als deutlich weniger dramatisch wird meistens der Jobverlust eingestuft. Trotzdem ist diese Veränderung ein Life changer, der nicht selten mit Existenzängsten einhergeht.

Auch eine schwere Krankheit kann das Leben der Betroffenen nachhaltig beeinflussen.

Für viele Menschen ist es ein echter Life changer, wenn sich langjährige Freundschaften lösen. Häufig erkennen sie nicht, dass sich jeder Mensch im Laufe seines Lebens verändert. Das muss nicht immer positiv verlaufen.

Positive Life changer

Zu den positiven Life changern zählt man gern eine Ehe. Dieser Umbruch in ein Leben zu zweit vermittelt Sicherheit und ein Gefühl von Zusammengehörigkeit.

Ein weiterer Life changer ist die Geburt eines Kindes. Danach ist Nichts mehr, wie es vorher war. Das eigene Leben muss sich dann an die Bedürfnisse des Nachwuchses anpassen.

Als positives life changing kann man auch einen beruflichen Aufstieg nennen. Er bedeutet meistens mehr Geld, Macht oder ein größeres Ansehen.

Warum sind Life changer häufig so schwer für uns?

Life changing bedeutet im ersten Ansatz eine Destabilisation unserer Gewohnheiten. Damit sind sie für einige Menschen zunächst negativ behaftet. Häufig zeigt sich dann erst später, dass der Life changer das Leben sogar positiv beeinflussen konnte.

Müssen negative Life changer immer schlecht sein oder positives life changing immer gut?

Nicht immer muss ein negativer Life changer nur schlecht sein. Ein Verlust des Arbeitsplatzes kann auch Vorteile haben, wenn man die Chance für eine Veränderung richtig nutzt.

Das Gleiche gilt für eine langjährige Freundschaft, die keinen Bestand mehr hat. Häufig hat man sich voneinander weg entwickelt. Da kann es gut tun, sich nur noch mit Menschen zu umgeben, die einem ähnlich sind.

Eine Ehe wird von den meisten Menschen zunächst mit einem positiven Life changer verknüpft. Die aktuellen Scheidungsraten sprechen jedoch eine andere Sprache.

Was bedeutet „No Offence“? Bedeutung, Definition, Erklärung


„No Offence“ ist ein aus dem englischen stammender Begriff und bedeutet frei übersetzt so viel wie „Nichts für Ungut“ oder auch „Nicht angreifend gemeint“. Der Begriff leitet sich vom Englischen Wort „Offensive“ ab, was „angreifend“ bedeutet. Mit dem Ausdruck „No Offence“ versucht man also auszudrücken, dass das Gesagte nicht als persönlicher Angriff auf dem Gegenüber zu betrachten sei.

Der Begriff wird in Amerika bereits seit dem 19. Jahrhundert verwendet, in Deutschland hat er sich vor allem in der Netzsprache und in der Jugendsprache etabliert. Als alternative Schreibweise lässt sich „No offence“ auch als „No offense“ schreiben, was ebenso korrekt ist. Ein alternativer Begriff zu „No offence“ ist „No Front“ (unten erläutert).

Was bedeutet „No Offence“? Bedeutung, Definition, Erklärung

Gerade im Internet wird der Begriff häufig genutzt, um in entstehenden Diskussionen eine Einordnung vorzunehmen. Da im Internet allgemein oft ein raueres Diskussionsklima herrscht als in realen Räumen, kommt es in digitalen Diskussionen schneller zur Eskalation und darauffolgend zu unsachlichen Argumenten oder gar Beleidigungen. Um in einer inhaltlich polarisierenden Diskussion einem harten Argument den persönlich angreifenden Charakter zu nehmen, kann man ein „No offence“ voranstellen, um klarzumachen, dass das Argument auf einer Sachebene betrachtet werden soll und die Gegenüber nicht persönlich beleidigen soll. Beispielsweise: „No offence, aber dein Haus sieht wirklich hässlich aus“.

Verwendung im realen Leben

Im realen Leben gilt die Äußerung als umgangssprachlich und wird deshalb hauptsächlich in informellen Kreisen, zum Beispiel unter Freunden verwendet. In ernsthaften Diskussionen ist der Begriff eher unpassend, da dort in der Regel angreifende Äußerung sowieso vermieden werden. In diesem Kontext werden eher andere Formulierungen wie „Nichts für ungut“ oder „Nimm es nicht persönlich“ verwendet. Dennoch erhält mit der zunehmenden Sensibilisierung der Gesellschaft das Bewusstsein darüber, andere Menschen nicht zu verletzen oder zu diskriminieren immer größere Bedeutung. Es bietet sich deshalb auch in Diskussionen an, bei harter Kritik des Gegenübers, die dieses als persönlichen Angriff interpretieren könnte, ähnliche Formulierungen zu verwenden, um sicherzustellen, dass ein respektvolles Diskursklima erhalten bleibt.

„No Offence“ in der Jugendsprache

In der modernen Jugendsprache hingegen findet der Begriff häufige Verwendung, wenn bewusst übertrieben und beleidigend miteinander gesprochen wird, um klarzumachen, dass das Gesagte nicht persönlich zu nehmen sei. Im Gegenzug kann der Begriff „For real“ verwendet werden, um klarzumachen, dass man das Gesagte wirklich ernst meint. So wird in einem Gespräch leichter verständlich, auf welchem Niveau der Ernsthaftigkeit es sich bewegt. Der Begriff ist des Weiteren teil des Phänomens des zunehmenden Einflusses von Englisch auf die Sprache, gerade bei jungen Menschen. Der Begriff „No offense“ bietet sich als kurze Variante an und kann so einfacher gesagt werden als deutsche, längere Formulierungen. Zudem werden englischen Begriffen gerade in der Jugend Sprache ein erhöhter Coolness-Faktor zugeschrieben, was ein weiterer Grund für die Verwendung des Begriffs sein dürfte.

Alternative Begriffe zu No Offence

Eine ähnliche Bedeutung wie der Ausdruck „No offence“ hat auch das ebenfalls häufig in der Jugendsprache anzufindende „No front“. „Front“ stammt aus dem Hip-Hop und ist im Sinne von Fronten zu verstehen, also unterschiedlichen Standpunkten auf einer Konfliktlinie. Der Begriff „No front“ lässt sich sinngleich mit „No offence“ verwenden und dient ebenfalls dazu, einen Beitrag in einer Diskussion besser einzuordnen und eine Konflikteskalation zu vermeiden.

Was bedeutet „celebrity crush“? Bedeutung, Definition, Erklärung


Als Celebrity Crush bezeichnet man umgangssprachlich das Schwärmen oder auch Verliebt sein eines Menschen in eine bekannte oder prominente Person. Der Begriff hat sich neuzeitlich in Amerika gebildet und wird mittlerweile auch im deutschen Sprachgebrauch verwendet.

Was bedeutet „celebrity crush“? Bedeutung, Definition, Erklärung

Crush bedeutet im englischen Wortsinn ursprünglich „zerquetschen“ oder „vernichten“. Seit Beginn des 20. Jahrhundert wird der Begriff aber auch dafür verwendet, das Verliebtsein oder heimliche Begehren einer Person zu beschreiben. „To have a crush on somebody“ bedeutet also, „in jemanden verliebt sein“. Der Begriff ist wie seine deutschen Übersetzungen allerdings nicht klar definiert und wird demnach von allen Menschen anders aufgefasst. In der Videospielbranche gilt „crush“ im ursprünglichen Wortsinn immer noch als „Zerstörung“ eines Gegners

Was macht einen Celebrity crush aus?

Die Besonderheit eines Celebrity Crushes besteht darin, dass die angebetete Person in der Regel dem Verehrer nicht persönlich bekannt ist, sondern er oder sie diese aus verschiedenen Medien, wie zum Beispiel dem Fernsehen, Serien, Shows oder Büchern kennt. Gerade junge Menschen haben deshalb oft Celebrity crushes, weil sie über die Medien erstmalig mit den Themen Liebe und Romantik konfrontiert werden und so erste eigene Erfahrungen auf bekannte Personen projizieren. Daher hat sich auch der Begriff des „childhood crush“ etabliert, der das Schwärmen für eine Person in der eigenen Kindheit oder Jugend beschreibt. In diesem Alter gemachte erste Erfahrungen mit dem Verliebt sein speichern sich oft im Kopf ab und bleiben so als Kindheitserinnerung lange erhalten.

Ein Celebrity crush ist in der Regel kein wirklich ernstes Interesse an einer Person, die auf eine tatsächliche Beziehung abzielt, da die verehrte Person meist unerreichbar ist und somit ein tatsächlicher Kontakt praktisch ausgeschlossen. Gerade diese Unnahbarkeit und somit auch die Unwahrscheinlichkeit eines Erfolges macht den Charakter eines Celebrity crushes aus, weil die Person so oft als besonders interessant und reizvoll wahrgenommen wird.

Dennoch treten Celebrity crushes in unterschiedlichen Formen auf. Manche Menschen schwärmen mehr aus Spaß für einen bestimmten prominenten Menschen, hegen aber keine ernsthaften Gefühle. Andere wiederum himmeln ihr Idol geradezu an, beschäftigen sich oft ausführlich mit deren Leben, Eigenschaften und Geschichten und bestellen ihr Merchandise oder anderweitig mit dem Prominenten assoziierte Produkte. Gerade Boybands haben oft große Fangruppen voll besonders junger Teenager, weil diese besonders leicht zu begeistern sind und sie besonders schnell als Idol wahrnehmen.

Es lässt sich jedoch insgesamt sagen, dass die meisten Celebrity crushes eher weniger ernst verfolgt werden und somit nicht mit dem echten Schwärmen für eine reale Person im Umfeld eines Menschen gleichzusetzen sind und deshalb auch nur schwer miteinander verglichen werden können. Dennoch kann ein Celebrity crush starke Gefühle auslösen und die Unerreichbarkeit zu Problemen führen, beispielsweise wenn sich Liebeskummer einstellt, der bei manchen Menschen auch zu depressiven Verstimmungen führen kann.

Ein weiterer Grund für Celebrity crushes dürfte sein, dass Menschen besonders in den neuen Medien, die von jungen Menschen heute hauptsächlich genutzt werden, oft sehr idealisiert werden. Beispielsweise werden Fotos oft nachträglich bearbeitet und Szenen so geschnitten, dass Personen besonders attraktiv und selbstsicher wirken. Außerdem werden meist glückliche Momente gezeigt oder generell schöne und angenehme Themen behandelt und die Probleme der Charaktere stehen meist nicht in der Öffentlichkeit. So entsteht leicht das Bild eines perfekten Menschen, der genau den Idealen der Gesellschaft entspricht, weshalb besonders viele Menschen für ihn schwärmen.

Celebrity crush: Bedeutung, Definition, Erklärung

So vermitteln Prominente (Celebrities) oft ein Bild, dass Menschen von ihren Mitmenschen nicht kennen, weil sie deren Fehler und Probleme weitaus häufiger mitkriegen und ihr Bild somit nicht den Idealen der Gesellschaft entspricht. Prominente werden dahingegen meist mit Glück assoziiert, weil sie meist in unterhaltsamem Kontext zu sehen sind. Durch die starke Romantisierung, gerade von Frauen in der Medienwelt, beispielsweise durch Fernsehshows mit starkem romantischen Charakter wie Dating-Shows oder Modelserien werden Celebrity crushes ebenfalls befördert, weil Menschen einen vermeintlich intimen Einblick in Menschen erhalten, den sie sonst eventuell mit Menschen, in die sie Verliebt sind, assoziieren. Oft kann ein Celebrity crush aber auch einfach die romantischen Wünsche eines Menschen ansprechen, die auch deshalb im Vordergrund stehen, weil man durch die Distanz zur Person über ihren Charakter nur bedingt schlussfolgern kann.

Des Weiteren gilt, dass Macht und Geld insgesamt von vielen Menschen als attraktiv wahrgenommen werden. Prominente erfüllen dieses Ideal meist, da sie durch ihre Berühmtheit oft wohlhabend sind und wirken so besonders attraktiv.

Was bedeutet „Haider“? Bedeutung, Definition, Erklärung


Als „Haider“ werden Anti-Fans des YouTubers Drachenlord (Rainer Winkler) bezeichnet.

Was bedeutet „Haider“? Bedeutung, Definition, Erklärung

„Haider“ ist sowohl eine Fremd- als auch eine Selbstbezeichnung dieser Drachenlord-Anti-Fans. Der Drachenlord bezeichnet seine Anti-Fans als Haider und diese bezeichnen sich selbst auch als Haider.

Das Wort „Haider“ hat der Drachenlord geprägt. Es ist durch seinen frankischen Dialekt entstanden, durch welchen das Wort „Hater“ eben wie „Haider“ klingt. Gemeint sind mit „Haider“ nämlich einfach nur „Hater„.

Ausgesprochen wird „Haider“ wie folgt: „Hay“ wie das englische Wort für Heu „hay“ und „dar“ wie in „Radar“.

Über die Haider

Die Drachenlord-Haider sind ein loses Kollektiv. Diese Personen agieren unabhängig von einander und ohne Kommandostrukturen. Sie sind getrieben von der Idee des Drachengame. Daher dokumentieren sie online und offline die Taten, Reaktionen und Veröffentlichungen von Rainer Winkler.

Die Haider leben von und für die Veröffentlichungen von Rainer Winkler aka Drachenlord. Da sie Anti-Fans sind, feiern sie seine Veröffentlichungen nicht, sondern machen sie schlecht und machen sich lustig über diese.

Wie intensiv Haider ihre Haiderschaft leben, ist unterschiedlich. Manche schauen passiv die Videos und lesen Berichte. Andere dokumentieren Drachenlords Taten und drehen Videos über ihn. Einige fahren zu seinem Haus und belästigen ihn vor Ort in Person. Hier empfinden sie Wutausbrüche und Beleidigungen des Drachenlords als besondere Unterhaltung.

Was Haider des Drachenlords antreibt?

Haider sind Teil des Drachengames. Dieses hat das Ziel den Drachenlord so lange zu provozieren und zu reizen bis man eine emotionale Reaktion erhält. Haider dokumentieren diese Reaktion im besten Fall und veröffentlichen diese im Internet.

Da der Drachenlord stets Videos über sein Leben veröffentlichte und damit Haidern eine Angriffsfläche bot, wurde das Drachengame immer weiter gespielt.

Haider machen sich über den Drachenlord lustig, sie mobben ihn und ärgern ihn. Und der Drachenlord springt auf diese Taten an. Aus diesem Kreislauf des Provozierens und sich provozieren lassen, erwuchs die Beziehung von Drachenlord und Haidern.

Was ist das Drachengame? Bedeutung, Definition, Erklärung


Als Drachengame werden die erfolgreichen und erfolglosen gezielten analogen und digitale Versuche des Mobbings, Provozierens und Nachstellens des YouTubers Drachenlord (Rainer Winkler) bezeichnet.

Was ist das Drachengame? Bedeutung, Definition, Erklärung

Das Drachengame findet in der Hoffnung statt, dass der YouTuber Drachenlord seine Beherrschung verliert und emotional wird, worüber sich Drachengamende eben lustig machen und an seinem Elend ergötzen (wollen). Beim Drachengame werden Reaktionen wie Rumbrüllen, Drohungen, Wutausbrüche oder bedrohen gewünscht.

Am Drachengame-Teilnehmende werden in der Regel als „Haider“ bezeichnet.

Das Drachengame findet aber auch in der Hoffnung statt, dass der YouTuber Drachenlord eine strafbare und/oder justiziable Handlung begeht. Dies wurde von einigen Personen als Anlass für eine Strafanzeige genutzt. In diesen besonderen Fällen hat das Drachengame das Ziel dem YouTuber Drachenlord (Rainer Winkler) explizit zu schaden.

Die Gamer des Drachengames (Haider) dokumentieren ihre Taten und die Reaktionen des Drachenlords meist auf Video und veröffentlichen diese Aufzeichnungen im Internet. Dies dient zum einen zum Angeben und zum anderen dem Sammeln von Klicks und Aufrufen, es führt aber auch dazu das andere inspiriert werden ebenfalls das Drachengame zu spielen.

Das Drachengame heißt „Drachengame“, da es sich vom Namen des YouTubers „Drachenlord“ ableitet. Der Ausdruck „Game“ bedeutet zwar auf deutsch „Spiel“, aber was beim Drachengame passiert, ist für Rainer Winkler schon lange kein Spaß mehr. Daher kann der Ausdruck „Game“ so verstanden werden, dass das Mobbing und Provozieren Rainer Winklers einigen (unausgesprochenen) Regeln folgt.

Siehe auch: Was bedeutet „etzala“?

Über das Drachengame

Beim Drachengame heißt es einer gegen viele. Von den vielen werden geringe oder kleine Handlungen begangen wie z.B. vor dem Haus des Drachenlords herumlungern, Musik hören und etwas trinken. Diese Taten sind einzeln aushaltbar, werden aber in der Masse und Häufigkeit für den Drachenlord und das Dorf, in dem er wohnt, unerträglich.

Beim Drachengame zeigt sich die ganze Asymetrie: Die Haider können kleine Taten begehen, die so geringfügig sind, dass sie nicht verfolgt werden. Der Drachenlord begeht wiederholt Taten, wodurch eine gewisse Schwere entsteht, welche dann justiziabel wird.

Beim Drachengame wird der Drachenlord auch meistens gefilmt. Er wird angesprochen und provoziert. Wie schon beschrieben, wollen Filmende eine emotionale Reaktion von ihm, um sich über ihn lustig zu machen. Drachenlord aka Rainer Winkler steht hier immer wieder im Mittelpunkt.

Das Drachengame ist Ausdruck einer Anti-Fan-Szene. Es hat sogar 2018 sogar zum „Schanzenfest“ geführt, einer Art losen Versammlung vor Rainer Winklers Haus. Dieses Schanzenfest musste die Polizei unterbinden. (Die Versammlung wurde „Schanzenfest“ genannt, da Drachengamer das Zuhauses des Drachenlords als „Drachenschanze“ bezeichnen.)

Rainer Winkler hat auch für die Verbreitung des Begriffs „etzala“ gesorgt.

Wie kann das Drachengame beendet werden?

Nur ein Akteuer der beiden Akteure kann das Drachengame beenden. Die Drachengame-Teilnehmenden könnten aufhören Drachenlord zu besuchen. Dass das passiert, ist aber praktisch unmöglich – allein schon, weil diese heterogene Gruppe so vielfältig ist und Drachengame-Teilnehmende alle unabhängig von einander agieren.

Rainer Winkler kann das Drachengame beenden. Dafür muss aber gefragt werden, was wollen Drachengame-Teilnehmende? Sie wollen eine emotionale Reaktion von Rainer Winkler, welche sie auch auf Video dokumentieren und im Internet veröffentlichen. Wenn Rainer Winkler aufhören würde, mit Drachengame-Teilnehmenden zu interagieren und ihnen zu geben, was sie wollen, kann das Drachengame beendet werden. Der Drachenlord müsste sich dafür weit zu zurückziehen, so weit, dass ein unmittelbarer Kontakt zu Drachengame-Teilnehmenden nicht mehr möglich ist. Dann wird das Drachengame nämlich langweilig, weil die Reaktion des Protagonisten und Opfers fehlt.

Weiterhin müsste Drachenlord aufhören Videos über sich und sein Leben im Internet zu veröffentlichen. Denn dieses Videos erinnern Drachengame-Teilnehmenden daran, dass es den Dachenlord gibt und sie bieten eine ständige Angriffsfläche für Cyber-Mobbing.

Zusammengefasst: Will der Drachenlord das Drachengame beenden, so muss er seine Angriffsfläche auf praktisch Null reduzieren. Das bedeutet keine weiteren Videos mehr veröffentlichen und kein Kontakt mehr zu Leuten, die vor seinem Haus stehen und nach ihm rufen.

Doch eins muss gesagt sein: Der Drachenlord profitiert von seiner Anti-Fan-Szene, denn dieses bringen Klicks und Klicks bringen Geld. (Werbeeinnahmen) Rainer Winkler müsste sich also von dieser Einnahmequelle auch lösen, wenn er sich von den Drachengame-Teilnehmenden befreien will.

Die Haftstrafte, die gegen Rainer Winkler im Oktober 2021, verhängt wurde, ist eine Art Rückzug und Video-Veröffentlichungsverbot. Denn wenn Rainer Winkler in Haft sitzt, ist er fern der Öffentlichung und kann auch keine weiteren Videos veröffentlichen. Das sollte etwas Ruhe in das Drachengame bringen.

Was bedeutet „Finsta“? Bedeutung, Definition, Erklärung


Finsta steht für Fake Instagram, ist aber kein Fake-Account, wie man vermuten würde. Vielmehr richten sich vornehmlich sehr junge User einen Finsta-Account als zweiten Account auf Instagram ein, um dort wirkliche Schnappschüsse, Gedankenwirrwarr und auch vermeintliche Peinlichkeiten teilen zu können. Die Generation Z liebt „Finsta“. Als erstes klassisches Medium berichtete 2020 die BBC darüber.

Begrifflichkeiten und Bedeutung: Finsta vs. Fake-Accounts auf Instagram

Finsta steht ironischerweise für „Fake Instagram“, doch es ist eigentlich genau das Gegenteil von Fake-Accounts gemeint. Auf Finsta posten die User*innen all das, worauf sie mal eben Lust haben. Das kann ein verrutschtes Selfie sein, aber auch wackelige Fotos von betrunkenen Partygästen sind oft zu sehen. Viele Videos, Fotos und Screenshots schaffen es bekanntlich nicht auf den Rinsta, also auf Regular oder Real Instagram.

Das wäre der offizielle Account eines Users. Für Finsta können sie sich aber gut eignen. Sie werden hier fleißig geteilt, Schamgrenzen gibt es nicht — wobei Finsta natürlich im Privatmodus bleiben muss. Daher vergeben die User*innen hierfür auch einen ganz privaten Benutzernamen. Ungebetene Follower sollen den Account sowieso nicht finden. Nur die engsten Freunde haben Zugang, in selteneren Fällen auch Familienmitglieder. Damit unterscheidet sich Finsta ganz erheblich von richtigen Fake-Accounts. Dies sind meist zu kommerziellen Zwecken angelegte unechte Profile, die Reichweite erzielen sollen.

Im ersten Quartal 2021 schätzte Facebook (als Mutter von Instagram) selbst ein, dass knapp 10 % der Profile auf Instagram solche Fakes sein könnten. Man gehe dagegen vor, versicherte das Unternehmen, habe aber Schwierigkeiten mit der Verifikation. Wenn Facebook Fake-Profile erkennt, löscht das Unternehmen sie konsequent, so geschehen etwa im Januar 2019 mit mehreren Hundert russischen Accounts. Diese waren sogenannte Trolls für die politische Stimmungsmache. Häufiger legen sie Gewerbetreibende an, um von vermeintlichen Privatleuten ihre Produkte bejubeln zu lassen, manchmal sind Fake-Profile auch richtig gefährlich: Sie gehören zu Pädophilen oder Datendieben. Die etwas harmlosere Variante zielt darauf ab, Onlinedating unter falscher Identität anzubahnen. Manche Fake-Profile sind schnell zu enttarnen, weil sie nicht einmal ein Profilfoto sowie keine Follower und Freunde haben oder kurz auftauchen, wieder verschwinden und unter anderem Namen, aber in gleicher Machart erneut auftauchen.

Doch es gibt auch gut gepflegte Fake-Profile, bei denen Vorsicht geboten ist. Wie auch immer: Mit Finsta hat all das nichts zu tun. Dieser Begriff wurde für den eigenen zweiten Account für untergründige Posts reserviert.

Finsta einrichten

Eigentlich könnte man denken, der Finsta-Account sei überflüssig, denn schließlich können User auch den offiziellen Account auf „privat“ stellen. Doch das scheint nicht zielführend zu sein, denn dieser Account ist ja gerade dafür da, einer breiteren Öffentlichkeit ein möglichst charmantes Bild von sich selbst zu präsentieren. Wer nun deshalb Finsta einrichtet, um sich doch mal ganz ungeschminkt zu zeigen (oft im wahrsten Sinne des Wortes), benötigt hierfür zunächst einen passenden Namen. Dieser kann ruhig sehr privat und sehr spaßig sein. Da Finsta eigentlich nur für gute Freunde gedacht ist, könnte es sogar der eigene Klarname (wenigstens der Vorname und ein Buchstabe des Nachnamens) sein, doch so weit gehen die meisten User*innen nicht: Das wäre auch irgendwie uncool. Es muss aber kein nüchterner Username sein, der sich auch fürs Business eignet.

Wenn der Account wie üblich auf Instagram eingerichtet wurde, darf er alle möglichen und unmöglichen Bilder aus dem eigenen Fotoordner erhalten, auch diejenigen, die eigentlich nie veröffentlicht werden sollten. Schnell stellen die Instagram-Begeisterten, die sich damit befassen, ein eigenartiges Phänomen fest: Auch über diese Bilder machen sie sich nun schwere Gedanken. Dass liegt daran, dass wir alle es verlernt haben, einfach frei zu posten, ohne an die Konsequenzen zu denken. Zu sehr wurde in den vergangenen Jahren davor gewarnt, denn das Netz vergisst ja nichts, und irgendwann könnten betrunkene Selfies vielleicht doch der eigenen Karriere oder einer künftigen privaten Beziehung schaden. Doch genau für dieses freie Posten ist Finsta da. Die einzige Sorge muss sein, wer von den eigenen Freunden diesen Account zu sehen bekommt.

Finsta teilen: Wer kommt infrage?

Wer eine Weile auf Finsta gepostet hat, sollte nun darüber nachdenken, an wen sich diese intime Nabelschau richtet. Das hängt davon ab, was denn genau gepostet wurde. Ein Beispiel: Wer beispielsweise ein Bild in inniger Umarmung mit einem früheren Freund veröffentlicht hat, muss sich überlegen, ob das der gegenwärtige Freund so toll finden wird. Doch irgendwer sollte die Fotos schon sehen, sonst wäre der Finsta-Account sinnlos. Junge Frauen teilen Finsta oft nur mit engsten Freundinnen, junge Männer sind manchmal etwas großzügiger.

Das Teilen selbst ist schon wichtig: Finsta ist nämlich ein Akt der Befreiung. Es ist so, als würde man seinen engsten Freunden an einem wirklich guten Abend in der Kneipe einen Schlag aus der Jugendzeit erzählen, der freilich auch Peinliches enthält, den man (frau) aber mal loswerden wollte. Diese Aktion führt zu einer wichtigen inneren Erleichterung. Die Nutzer*innen haben es von sich gegeben. Sie sind es damit los. Auch die Reaktionen der Freunde sind natürlich wichtig. Oft fallen sie viel harmloser aus als im Vorfeld befürchtet, weil die Freund*innen einfach nur lachen. Finsta wird auf diese Weise zum „Safe Place“, den es auf Facebook und Rinsta (dem realen Instagram-Account, siehe oben) längst nicht mehr gibt.

Was sind Cleanfluencer? Bedeutung, Definition, Erklärung


Cleanfluencer sind Influencer, die sich mit dem Putzen beschäftigen. Influencer verbreiten ihre Inhalte und Meinungen über Social Media Plattformen. Sehr beliebt ist dabei die Plattform Instagram. Die Influencer, die sich als Cleanfluencer bezeichnen sind dabei meist weiblich. Neben dem Putzen setzen sie sich auch mit den Themen Ordnung im Haus halten und Ausmisten auseinander. Durch den Einsatz von Cleanfluencern wurde zum Beispiel das Ausmisten zu einem weltweiten Trend. Die Cleanfluencerin Marie Kondo entwickelte eine persönliche Vorgehensweise, die ihrer Meinung nach optimal für ein gesundes Ausmisten und sich von lästigen Besitztümern zu befreien geeignet ist. Damit wurde Marie Kondo über den kompletten Erdball hinweg bekannt.

Was genau Cleanfluencer tun

Cleanfluencer teilen sich ihren Followern, so heißen ihre Fans, in erster Linie über Videos mit. Diese teilen sie mit den Followern zum Beispiel auf Instagram oder auch auf YouTube. Diese Videos haben immer ähnliche Inhalte. Die Cleanfluencer filmen sich zum Beispiel selbst dabei, wie sie ihre Wohnung putzen. Dabei gehen sie meist in kleinteiligen Schritten vor und erklären den Followern was sie gerade tun. Befassen sich die Cleanfluencer mit dem Ausmisten zeigen sie ihren Fans was sie wegwerfen und erklären auch warum sie das tun. Außerdem teilen sie mit den Personen, die ihnen folgen, gezielte Putztipps und zeigen wie man eine Wohnung, oder auch ein Büro oder den Innenraum eines Autos, ordentlich aufräumt und anschließend aufgeräumt hält.

Die Wirkung von Cleanfluencern auf andere

Cleanfluencer verstehen das Saubermachen und das Ausmisten als eine Tugend. Sie möchten erreichen, dass auch andere Menschen motiviert sind sauber zu machen und sich von Dingen, die sie nicht unbedingt benötigen, zu befreien. Dafür nutzen sie ihre Videos in denen sie ihre Follower in anregender und motivierender Art und Weise ansprechen. Sie stellen Ordnung als ein hohes Gut dar, das es für alle Menschen zu erreichen gilt.

Dabei gehen sie psychologisch so gezielt vor, dass zahlreiche Follower diesen Aussagen bedenkenlos trauen und sie nicht hinterfragen. Häufig wenden sich Follower direkt an die Cleanfluencer, was in Sozialen Netzwerken über Kommentarfunktionen, die öffentlich sind, geschehen kann. Cleanfluencer pflegen die Beziehung zu ihren Fans in der Regel bestens indem sie all diese Kommentare und Anfragen beantworten.

Ausgetauscht werden dabei zum Beispiel konkrete Putztipps. Da die Kommentare öffentlich sind, und sie alle lesen können, werden darüber wiederum neue Follower gewonnen, die sich in einer Zuschauerposition befinden. Nicht selten werden auch spezielle Markennamen von Putzmitteln in den Videos und den Kommentaren genannt, die die Cleanfluencer nach ihrer eigenen Aussage zum Putzen verwenden.

Cleanfluencer: Der kommerzielle Aspekt

Viele Hersteller von Reinigungsmitteln oder Ordnungssystemen, mit denen man zum Beispiel seinen Schrank ordentlich organisieren kann, arbeiten gerne mit Cleanfluencern zusammen. Die Hersteller haben bemerkt, dass Putzen auf Sozialen Netzwerken ein aktueller Trend ist. Somit bieten sie bekannten und erfolgreichen Cleanfluencern bezahlte Partnerschaften an und hoffen hierüber den Absatz ihrer Produkte steigern zu können. Das funktioniert so, dass die Cleanfluencer in ihren Videos bestimmte Markennamen erwähnen und Verpackungen von Putzmitteln in die Kamera halten. Sie erklären den Followern begleitend welche Vorzüge diese Putzmittel haben. Dafür erhalten sie von den Herstellern der Putzmittel ein Honorar. Die Höhe des Honorars kann unterschiedlich ausfallen.

Grundsätzlich gilt, je mehr Follower ein Cleanfluencer hat, desto höher ist auch die Bezahlung für derartige Werbepartnerschaften. In den Videos muss jedoch jeweils klar darauf hingewiesen werden, dass es sich um eine bezahlte Partnerschaft zwischen Cleanfluencer und Herstellerfirma handelt. Sonst könnte Schleichwerbung vermutet werden. Cleanfluencer, die sich nicht an diese Regel halten, haben mit Bußgeldern zu rechnen.

Sind Cleanfluencer gefährlich?

Die Inhalte der Videos, die Cleanfluencer teilen, sind in der Regel völlig harmlos. Auf die meisten Menschen wirken die Videos einfach informativ und haben keine schädlichen Aspekte. Gefährlich kann es für Fans von Cleanfluencern lediglich dann werden, wenn diese Personen von Grund auf zu psychischen Problemen neigen. Durch einen überbordenden Konsum von Reinigungsvideos kann es solchen Menschen so erscheinen, als würden sie selbst nicht reinlich genug sein. Auch, wenn das überhaupt nicht der Fall ist. Das kann zum Beispiel einen Putzzwang auslösen.

Was ist ein Good Girl? Bedeutung, Definition, Erklärung


Nahe zu jeder Mensch hat irgendwann schon einmal von einem sogenannten Bad Girl gehört und kann sich ungefähr vorstellen, was sich hinter diesem Begriff verbirgt. Doch was ist eigentlich ein sogenanntes Good Girl? Letztlich handelt es sich hierbei um das pure Gegenteil. Ein Good Girl ist ein überaus braves Mädchen, dass sich nichts oder fast nichts zuschulden kommen lässt und somit auch mehr oder minder für andere Frauen ein Vorbild sein kann.

Was ist ein Good Girl? Bedeutung, Definition, Erklärung

Doch, wie verhält sich ein solches Mädchen im Alltag und vor allem gegenüber anderem Menschen? Ein Good Girl ist zumeist überaus angepasst und schwimmt nicht einfach gegen den Strom, denn dies würde nur einen unnötig schlechten Eindruck hinterlassen.

Auch in vielen anderen Bereichen des Lebens ist man als Good Girl oft ganz besonders angepasst. Hier ist vor allem das Arbeitsleben zu nennen. Am Arbeitsplatz wird das sogenannte Good Girl nie unangenehm auffallen. Einfach dem Chef zu widersprechen oder vielleicht sogar noch eine Gehaltserhöhung zu verlangen wäre absolut ausgeschlossen. Somit machen Frauen in einer solchen Position auch keinen Ärger und sind darüber hinaus auch noch sehr beliebt. Für das Good Girl selbst kann diese Situation jedoch sehr schnell zu einem erheblichen Nachteil werden, da die eigene Position mehr als schwach ist. Ein entkommen aus dieser Rolle ist nahezu unmöglich. Hat sich diese Situation erst einmal so richtig verfestigt, bleibt oft auf ewig alles beim alten.

Die Vollbringung guter Taten

Ein Good Girl ist brav, zuvorkommend, nett und hat vor allem auch ein sehr großes Herz. Eine solche Frau bzw. ein solches Mädchen ist daher tendenziell sehr häufig bestrebt gute Taten zu vollbringen. Dies kann sich auf ganz unterschiedliche Bereiche des Lebens beziehen. Ein Good Girl hat es allerdings oft auch ganz besonders schwer bestimmte Dinge einfach abzulehnen. Schließlich möchte man auf Dauer überall in guter Erinnerung bleiben.

Das Good Girl in Beziehungen und in der Ehe

Was sich am Arbeitsplatz und im alltäglichen Umgang mit anderen Menschen zeigt, macht sich teilweise auch ganz besonders stark in der Ehe und in Liebesbeziehungen bemerkbar. Hier kann das Good Girl ebenfalls schlecht auf Widerstand setzen. Viel mehr ist man in einer solchen Position darauf bedacht, die Wünsche des Mannes zu erfüllen. Dies wird dann in der Regel ohne eine Widerrede getan und auch ohne diese Dinge zu hinterfragen. Man könnte das Good Girl in dieser Position durchaus auch als sehr unterwürfig bezeichnen.

Ein Good Girl ist nicht immer nur am Gewinnen

Als Frau immer brav, lieb und nett zu sein klingt im ersten Moment sehr vorteilhaft. Dies ist in vielen Fällen jedoch absolut nicht der Fall. In nicht wenigen Situationen gerät man als Good Girl ins Abseits. Man muss ständig zurückstecken und bleibt somit nicht selten auch selbst auf der Strecke, da die eigenen Interessen zu wenig Berücksichtigung finden.

Woher ein solches Verhalten rühren kann

Warum werden manche Mädchen zu einem Good Girl? Die Ursachen können hier wirklich absolut vielschichtig sein. Manch ein Mädchen schlüpft in diese Rolle, weil es nicht gelernt hat zu widersprechen und deswegen lieber brav ist.

Es gibt auch Good Girls, die ein solches Verhalten ganz bewusst an den Tag legen, um sich am Ende einen eigenen Vorteil zu verschaffen. Es muss sich demnach nicht immer um ein echtes braves und hilfsbereites Verhalten handeln. Mitunter steckt hier eine ganz ausgeklügelte Taktik dahinter.

Jedes Good Girl ist anders

Es gibt nicht einfach das klassische Good Girl. Als Good Girl ist man zumeist sehr brav, angepasst und stets hilfsbereit. Die Gründe für dieses Verhalten können jedoch durchaus sehr unterschiedlich sein.

Was bedeutet „Mood“? Bedeutung, Definition, Erklärung


Das Wort „Mood“ stammt aus dem Englischen und bedeutet so viel wie Laune oder Stimmung. In der Netzwelt wird dieser Begriff jedoch ein wenig anders ausgelegt. Außerdem ist „Mood“ eher ein schriftlicher Begriff und wird in der alltäglichen Sprache daher kaum verwendet.

Mood ist nicht nur Stimmung, sondern auch Zustimmung

Doch worum geht es denn nun eigentlich wirklich beim Begriff „Mood“? Wie bereits angedeutet handelt es sich hierbei um eine Stimmung. Diese Stimmung ist jedoch als eine Art der Erwiderung zu verstehen. Man stelle sich vor, eine bestimmte Person würde in einem sozialen Netzwerk äußern, dass eine bestimmte Band total toll ist oder eine andere Person äußerst, dass man unbedingt gegen den Klimawandel vorgehen müsse. In beiden Fällen könnten nun andere User mit dem Begriff „Mood“ antworten.

Mit „Mood“ wird demnach eine ganz einfache Zustimmung ausgedrückt. Allerdings ist dieser Begriff in Wirklichkeit noch wesentlich mehr als einfach nur eine reine Zustimmung. Man schließt sich dabei nicht einfach nur der Meinung seines Vorredners an, sondern bringt zudem auch noch zum Ausdruck, dass man sich in seine Lage hineinversetzen kann. „Mood“ ist einfach zu verwenden und bringt somit sofort auf den Punkt, was man wirklich aussagen möchte.

Siehe auch: Was bedeutet „Vibes“? Was bedeutet „viben“?

Was bedeutet „Mood“? Bedeutung, Definition, Erklärung

Der Begriff ist in der Netzwelt, und zwar insbesondere in den zahlreichen sozialen Netzwerken, immer stärker auf dem Vormarsch. Dieser Begriff kling sehr nett und ist es im Prinzip tatsächlich auch. Man kann einer anderen Person somit auch Respekt entgegnen.

Mit Smileys kombinieren

Der Begriff „Mood“ kann außerdem auch noch mit einer Reihe von Smileys kombiniert werden. Hier eignen sich sämtliche Smileys, die positiv besetzt sind. Der Kreativität sind dabei außerdem keinerlei Grenzen gesetzt.

Mood: Ein durchweg positiv besetzter Begriff

Wie bereits angedeutet ist „Mood“ ein sehr positiver Begriff. Man kann ihn zwar in jedem Fall auch verwenden, um auf eine negative Sache zu reagieren und dabei seine Zustimmung zu signalisieren, allerdings ist der eigentliche Begriff in jedem Fall als durchweg positiv zu betrachten. Er lässt sich somit beliebig oft und zudem vor allem auch vollkommen ohne Risiko verwenden. Wer „Mood“ sagt bzw. schreibt, braucht keine Angst vor der Reaktion einer anderen Person zu haben.

„Mood“: Bisher nicht im alltäglichen Sprachgebrauch verankert

„Mood“ ist ein Begriff, der in den letzten Jahren in der digitalen Welt sehr stark an Relevanz gewinnen konnte. Man liest ihn einfach immer häufiger und er wird dabei bevorzugt vor allem von den jüngeren Usern verwendet, die ohnehin einen stärkeren Zugang zu den sozialen Netzwerken haben und außerdem eher dazu geneigt sind moderne Begriffe zu verwenden.

Im täglichen Sprachgebrauch konnte sich „Mood“ jedoch bisher noch nicht etablieren. Er ist tatsächlich kaum zu hören. Woran dies nun genau liegt, kann sicher noch nicht abschließend beurteilt werden. Allerdings lässt sich vermuten, dass dieser Begriff für diese Art der Verwendung einfach nicht griffig genug ist und somit auch falsch verstanden werden könnte. Irgendwie klingt „Mood“ gesprochen auch weniger attraktiv als geschrieben.

Handelt es sich hierbei nun um ein Modewort, dass bald wieder verschwinden wird und somit eine kurze Lebensdauer hat? Dies lässt sich in der digitalen Welt eher nicht erkennen. Ganz im Gegenteil, denn insgesamt betrachtet nimmt die Verwendung immer weiter zu. Ob sich „Mood“ irgendwann auch in unserer alltäglichen Sprache durchsetzen wird bleibt allerdings noch abzuwarten.

Was ist ein „Social Media Detox“? Bedeutung, Definition, Erklärung


Der Begriff Social Media Detox beschreibt das bewusste Einlegen einer temporären Auszeit von der Nutzung der sozialen Median. Das Ziel, das damit verfolgt wird, ist eine sprichwörtliche Entgiftung von den negativen Nebenwirkungen, die der Gebrauch sozialer Medien mit sich bringen kann. Personen, die von Zeit zu Zeit Social Media Detox betreiben schützen sich damit selbst vor einer etwaigen Sucht nach der Benutzung sozialer Plattformen.

Welche Gefahren können von sozialen Medien ausgehen?

Viele Menschen, die soziale Medien wie zum Beispiel Facebook, Instagram, Twitter oder TikTok benutzen haben er bereits bemerkt. Je häufiger man sich auf die genannten Plattformen einloggt, desto mehr steigt das Verlangen danach es immer wieder zu tun. Soziale Medien können süchtig machen. Manche Menschen erleben soziale Medien, neben ihrem normalen Leben, als eine Art zweite Realität, in der sie nichts verpassen möchten. Sie möchten informiert sein, wenn Freunde Urlaubsbilder oder witzige Videos ihrer Haustiere posten. Sie wollen mitreden können, wenn es um öffentliche Diskussionen zu aktuellen gesellschaftlichen Themen geht. Das ist mit sozialen Medien jeweils möglich. Denn einerseits werden die angesprochenen Plattformen dazu genutzt das eigene Privatleben auszustellen, andererseits werden hier Themen aus Politik oder Unterhaltung diskutiert.

Durch das spezielle System aus Klicks und Likes, die der Nutzer für eigene Meinungsäußerungen und eigene geteilte Bilder bekommen kann, steigt bei vielen Menschen das Verlangen danach diese Medien immer stärker zu nutzen. Denn, wenn man Klicks und Likes erhält, fühlt sich dies wie eine echte Anerkennung an. Allerdings kann sich das davon erwünschte Anerkennungs- und Glücksgefühl auch in das Gegenteil umkehren. Bleiben Likes aus, fühlt man sich unter Umständen nicht wertgeschätzt. Werden Meinungsäußerungen kritisch beantwortet, kann das Selbstwertgefühl ebenfalls leiden.

Wer eher andere Personen auf sozialen Medien beobachtet, stellt oft Vergleiche zwischen sich und anderen Menschen an. Dies betrifft vor allem Jugendliche. Soziale Medien arbeiten viel mit Bildern. Häufig zeigen Nutzer Dinge wie ihren Erfolg bei der letzten Schlankheitskur, oder ihre makellose Haut. Junge Nutzer wissen oft nicht, dass diese Bilder bearbeitet sind. Vielmehr vergleichen sie sich mit den Darstellungen und stellen unter Umständen fest, dass sie statt makelloser Haut Pickel haben, und außerdem einige Pfunde zu viel auf den Rippen. Dies kann zu innerer Unzufriedenheit und dem Streben nach den falschen Werten führen.

Welche positiven Effekte kann Social Media Detox haben?

Hat man als Nutzer das Gefühl sich zu viel mit sozialen Medien zu beschäftigen, kann eine Phase des Social Media Detox Abhilfe schaffen. In vielen Fällen beginnt dies damit, dass Freunde und Familienangehörige darüber klagen, dass man nur noch am Handy anzutreffen sei. Wenn man bemerkt, dass man ständig den Drang verspürt nach dem Handy zu greifen und beispielsweise Instagram aufzurufen, um nachzusehen wie erfolgreich der letzte Post war, befindet man sich bereits in einer zwanghaften Situation. Sich feste Zeiten für die Nutzung sozialer Medien zu setzen, oder Social Media Detox zu betreiben, können hier helfen weiterhin in der Realität verhaftet zu bleiben, und körperlich anwesenden Personen des nahen Umfeldes die nötige Aufmerksamkeit zu schenken. Außerdem kann Social Media Detox auch dabei helfen weiterhin, oder nach einer Unterbrechung wieder, Dingen nachzugehen, die man gerne tut, wie Rad fahren, Fußball spielen oder Musik machen. Denn durch die überbordende Nutzung von Facebook oder Twitter geraten Freizeitaktivitäten oftmals ins Hintertreffen.

Weiterhin kann eine regelmäßige Nutzung sozialer Medien einen gewissen Druck aufbauen sich auf den genutzten Plattformen regelmäßig blicken zu lassen. Wer dort sehr aktiv ist steht im Rampenlicht. Sogenannte Follower, die gepostete Bilder und Meinungsäußerungen beobachten, liken oder kommentieren, melden sich häufig zu Wort, wenn plötzlich keine Aktivitäten mehr zu verfolgen sind. Sie fragen dann nach warum keine neuen Posts kommen. Dies setzt manche Menschen unter Druck immer wieder aktiv zu werden. Dieser Druck wird häufig als belastend empfunden und kann in schlimmen Fällen zu Traurigkeit bis hin zu Depressionen führen. Wer regelmäßiges Social Media Detox betreibt durchbricht diesen Kreislauf und macht sich davon frei die Follower ständig bedienen zu müssen.

Wer viel am Handy ist schläft außerdem häufig schlecht. Das vom Handy ausgehende blaue Licht putscht Nutzer künstlich auf und verhindert es in vielen Fällen nachts schnell einschlafen zu können. Auch dieses Phänomen kann durch Social Media Detox reduziert werden, da weniger blaues Licht auf den Handynutzer einwirkt.

Siehe auch:

Wie kann Social Media Detox gelingen?

Social Media Detox gelingt am besten mit einem strikten Plan. Zunächst sollte man einen Zeitraum festlegen, in dem man Social Media Detox betreiben möchte, mit einem Start- und einem Endtermin. Vorab sollte man seine Gewohnheiten bei der Nutzung sozialer Medien betrachten und sich ein realistisches Ziel setzen. Wer ständig am Handy ist tut sich vermutlich selbst keinen Gefallen damit gleich einen Monat lang auf alle soziale Medien verzichten zu wollen. Besser ist es klein anzufangen und zum Beispiel einen Zeitraum von 24 Stunden für den Einstieg in Social Media Detox zu wählen. Später können auch längere Zeiträume von beispielsweise einer oder zwei Wochen gewählt werden. Weiterhin sollte man sich überlegen worauf genau man in der Zeit des Social Media Detox verzichten möchte. Da es schwer fällt sich an das eigene Ziel zu halten, wenn man etwa nur auf Facebook verzichtet, Instagram, TikTok und Twitter aber weiterhin nutzt, ist es besser zeitweise all diese Plattformen aus dem Blickfeld zu verbannen. Noch bessere Erfolgschancen während der Zeit des Social Media Detox nicht rückfällig zu werden hat man, wenn man auch auf Messenger wie WhatsApp verzichtet. Einige schalten das Handy auch komplett ab.

Wird das Handy während des Social Media Detox grundsätzlich noch genutzt, ist es hilfreich Apps, auf die man verzichten möchte, vorübergehend zu deinstallieren. Ansonsten ist die Versuchung groß sie doch zu öffnen. Gut ist es auch Freunde und Familie über den Zeitraum des Social Media Detox zu informieren, besonders, wenn man ansonsten ständig über das Handy erreichbar ist. Möglicherweise machen sie sich sonst Sorgen, weil man plötzlich offline ist.

Was ist ein Bad Girl? Bedeutung, Definition, Erklärung


Ein Bad Girl ist ein böses Mädchen. Dies ist zumindest die wörtliche Übersetzung des aus der englischen Sprache stammenden Begriffes. Ein Bad Girl ist allerdings nicht einfach nur böse. Hinter diesem Begriff verbirgt sich einfach noch eine ganze Menge mehr. Um zu verstehen, was hier wirklich gemeint ist, muss man unbedingt in unterschiedliche Bereiche blicken.

Was ist ein Bad Girl? Bedeutung, Definition, Erklärung

Ein Bad Girl ist viel mehr auch ein Anti Girl oder ein Anti Mädchen. Junge Frauen lieben es sich mit reichlich Schminke zu versorgen. Ein Bad Girl kann hier mitunter jedoch noch ganz andere Schwerpunkte setzen. Mädchen dieser Art besitzen auch nicht eine Vielzahl von unterschiedlichen Kleidungsstücken. Viel wichtiger ist es sich irgendwie zu kleiden, da ist es eigentlich auch egal, wie man am Ende aussieht. Schminken ist dann auch irgendwie doof und total langweilig.

Schuhe sind auch nicht gerade wichtig. Hier dürfen es auch schon mal ein paar ausgelatschte Turnschuhe anstatt der schönen Absatzschuhe sein. Diesen Mädchen macht es auch richtig großen Spaß einen ganz besonders schlechten Eindruck in der Öffentlichkeit zu hinterlassen. Darüber hinaus zeigt sich oft eine richtige Null Bock Haltung.

Komplett gegen den Strom schwimmen

Ein echtes Bad Girl will sich von der Masse abheben und gegen den Strom schwimmen. Hierbei will man sich allerdings natürlich nicht positiv abheben, sondern durch negative Dinge auffallen. Hierbei kann es neben der Kleidung auch um negative Handlungen gehen. Ein solches Bad Girl ist nicht vornehm und auch nicht höflich und zuvorkommend, sondern reagiert gern patzig und ist zumeist sehr schlecht gelaunt.

Bad Girls können richtig mies und hinterhältig sein

Einige dieser Mädchen und jungen Frauen haben keine einzige richtige Freundin. Oft ist auch kein fester Partner erwünscht, da dieser das ganze Weltbild nur ruinieren würde. Überhaupt sind tiefe Gefühle für ein solches Mädchen ein ernsthaftes Problem.

Manche Bad Girls sind teils echte Herzensbrecherinnen

Ein Bad Girl kann allerdings auch eine fiese Herzensbrecherin sein. Hierbei geht es dann zum Beispiel darum, dass diese jungen Frauen oder Mädchen ständig mit wechselnden Männer ins Bett gehen. Sie täuschen auch gern einmal Liebe und echte Gefühle vor, um ihrem Ziel ein ganzes Stück weit näherzukommen. Wie sich die Männer dann dabei fühlen ist ihnen letztlich auch vollkommen egal.

Ein Hang zur Kriminalität

Es wird sehr schnell deutlich, dass das Phänomen Bad Girl überaus vielfältig ausgestaltet sein kann. So kann es außerdem vorkommen, dass manche dieser bösen Mädchen auch einen leichten Hang zur Kriminalität haben. Es muss hier nicht immer gleich um die ganz großen Dinge gehen. Teilweise sind es kleinere Diebstähle, die auch im engeren Bekanntenkreis stattfinden können oder der lockere Umgang mit weichen Drogen.

Bad Girl: Woher kommt das Problem?

Wird man eigentlich als Bad Girl geboren? Dies ist ganz sicher nicht der Fall. Viele Mädchen, die sich auf eine solche Art und Weise entwickeln, haben bereits enorme Probleme in der Kindheit.

Häufig wird diesen Mädchen bereits durch ihre Eltern zu wenig Liebe geschenkt. Dies hat dann zur Folge, dass sie versuchen einen übertriebenen Anschluss außerhalb des Elternhauses zu finden. Erfahren sie dann hier auch wieder Ablehnung oder zumindest eine aus ihrer Sicht zu geringe Anerkennung, beginnt eine Art negativer Teufelskreis. Dieser Teufelskreis kann begleitet sein von schweren Depressionen oder gar einer verstärkten Neigung zu Aggressionen.

Bad Girls versuchen alles in sich hineinzufressen. Wiederum sehen sie sich selbst oft als Opfer ihrer selbst. Die ganze Welt um sie herum erscheint schlecht und nur schwarz oder weiß. Ein Leben als Bad Girl ist sicher alles andere als erstrebenswert.

Was ist SEO (Search Engine Optimization)? Bedeutung, Definition, Erklärung


SEO ist die Abkürzung für Search Engine Optimization, also die Suchmaschinenoptimierung und beschreibt die Optimierung von Webseiten und Internetauftritten hinsichtlich der Algorithmen von Online-Suchmaschinen. Je besser die Website diesbezüglich ausgestattet ist, umso besser wird sie von Suchmaschinen gefunden und entsprechend weit oben in den Suchergebnissen angezeigt. Das bedeutet für den Betreiber der Seite einen höheren Traffic und somit potenziell höhere Verkäufe oder Auftragsmengen. SEO wird in verschiedene Teilgebiete unterteilt und sollte insbesondere bei professionellen Internetpräsenzen etwa von Unternehmen oder Marken keinesfalls vernachlässigt werden.

Wissenswertes rund um SEO und die Sichtbarkeit im Internet

Die Abkürzung SEO kommt aus dem Englischen und bedeutet übersetzt so viel wie Suchmaschinenoptimierung. Internet-Suchmaschinen wie Google oder Bing werden heutzutage von den vielen Menschen zur Informationsbeschaffung genutzt: Hierzu werden relevante Suchbegriffe eingegeben, und die Suchmaschine liefert direkt die passenden Treffer. Dies geschieht anhand vorangestellter Algorithmen, die binnen Sekundenbruchteilen aus allen möglichen Internetauftritten diejenigen auswählt, die am ehesten den Suchkriterien entsprechen. Betreiber einer Webseite können ihre Sichtbarkeit bei gängigen Suchmaschinen mit geeigneten SEO-Maßnahmen steigern. Dazu stehen ihnen vielfältige Mittel zur Verfügung, so etwa relevante Keywords: Je häufiger Begriffe, die mit dem eigenen Angebot und somit auch dem Suchthema zu tun haben, auf der Webseite vorhanden sind, umso weiter oben wird diese im Suchmaschinenranking angezeigt. Ein Burgerrestaurant beispielsweise sollte demnach möglichst viele Begriffe rund um Burger, Pommes und Getränke auf seine Webseite integrieren – aber möglichst so, dass die dort veröffentlichten Texte trotzdem gut lesbar sind. Reines Keyword-Stuffing (also das gewaltsame Aneinanderreihen von Keywords auf Kosten der Lesbarkeit) führt mittlerweile nicht mehr zu einem guten Suchmaschinenranking und wird etwa von Google sogar mit niedrigeren Rängen abgestraft. Internetnutzer empfinden Keyword-Stuffing als unangenehm und lästig, da ihnen die Inhalte keinen Mehrwert bieten: Stattdessen setzen immer mehr Webseitenbetreiber auf das sanftere Content Marketing, das Inhalte mit Mehrwert als Marketingstrategie gegenüber dem bloßen Aneinanderreihen von Keywords bevorzugt.

SEO-Marketingmaßnahme können gezielt ausgerichtet und spezialisiert werden

SEO-Maßnahmen, die etwa auf dem gezielten Einsatz von Keywords basieren, können auf ganz unterschiedliche Bereiche der Suchmaschinen spezialisiert werden. So ist es etwa möglich, sich auf die Treffer in der Google-Bildersuche, in den Videos oder auch in den Nachrichten zu konzentrieren. Für welche Spezialisierung sich Webseitenbetreiber im Einzelfall entscheiden, hängt davon ab, welches Ziel mit den Maßnahmen erreicht werden soll beziehungsweise welches Angebot der Betreiber zur Verfügung stellt. Alternativ kann auch eine (teilweise) Spezialisierung auf sogenannte vertikale Suchmaschinen erfolgen. Bei diesen handelt es sich beispielsweise um Seiten wie YouTube oder Amazon, die ihre eigene kleine Suchmaschine beinhalten. Besonders für Onlineshops kann es etwa sinnvoll sein, im Amazon-Ranking möglichst weit oben angezeigt zu werden. Prominente und Künstler dagegen profitieren davon, wenn ihre Videos bei YouTube oben in den Suchergebnissen erscheinen.

Welche Ziele lassen sich mit SEO-Strategien und Maßnahmen erreichen?

Ohne SEO kommt kein professionell betriebener Internetauftritt aus. Mit den gezielten Maßnahmen können Ziele wie ein verbessertes Suchmaschinenranking erreicht oder die gesamte Sichtbarkeit der Webseite oder des Shops verbessert werden. Damit lassen sich Produkte und Marken auf dem Markt einführen, etablieren und bekannt machen, was wiederum im Idealfall zu einer Steigerung der Umsätze führt. Unternehmen, die SEO betreiben möchten, sollten sich aber im Klaren darüber sein, dass die Maßnahmen keine einmalige Aktion darstellen und sich keine „Über-Nacht-Erfolge“ einstellen. SEO ist nur ein Teilgebiet eines erfolgreichen Online-Marketings und muss über einen längeren Zeitraum effizient praktiziert werden, um die gewünschten Ergebnisse zu erreichen. Eine gut ausgearbeitete SEO-Strategie braucht zwar einige Zeit, bis sich sichtbare Verbesserungen messen lassen; Experten raten aber dennoch davon an, zu sogenannten Suchmaschinen-Manipulationen zu greifen. Wird eine Manipulation bekannt, erfolgt ein Abstrafen durch die gängigen Suchmaschinen, was dazu führt, dass das gute Ranking direkt wieder eingebüßt wird – von der Rufschädigung des Unternehmens beziehungsweise Betreibers einmal ganz abgesehen.

Wie können Webseitenbetreiber SEO-Maßnahmen effektiv anwenden?

Professionelle SEO-Strategien erfordern ein entsprechendes Fachwissen, über das naturgemäß nicht jeder Webseitenbetreiber verfügt. Es genügt nicht, einige Keywords im Shop oder Blog zu verwenden und darauf zu hoffen, dass sich die Sichtbarkeit und das Ranking in den gängigen Suchmaschinen quasi von selbst verbessern. Wer über keinerlei Kenntnisse im Bereich SEO und Internet-Marketing verfügt, tut gut daran, diese wichtigen Maßnahmen einem Profi etwa von in-seo.de zu überlassen und sich auf die eigenen Kernkompetenzen zu konzentrieren, während sich die Experten um das erforderliche Marketing kümmern. In diesem Zusammenhang werden gemeinsam passende Strategien zu entwickeln und die erforderlichen Tools anzuwenden, um nachhaltig zu einer erhöhten Sichtbarkeit und somit auch einer Absatzsteigerung zu führen. Die SEO-Profis ermitteln zunächst zusammen mit dm Auftraggeber das gewünschte Ziel und suchen dann nach geeigneten Keywords, welche die vorhandenen Inhalte anreichern. Für eine effektive Keyword-Analyse stehen entsprechende Tools zur Verfügung, die es ermöglichen, mit wenig Aufwand zu ermitteln, welche Keywords tatsächlich relevant sind. Hierzu werden auch die verwendeten Keywords nicht nur des eigenen Internetauftritts, sondern auch der Konkurrenz hinzugezogen.

Weiterführende SEO-Maßnahmen für Internetauftritte sind unter anderem auch die sichtbare Optimierung der jeweiligen Webseite. Diese sollte sich nicht nur optisch ansprechend und benutzerfreundlich präsentieren, sondern auch über eine SEO-freundliche sowie möglichst optimal integrierte Links verfügen. Experten sprechen in diesem Zusammenhang von Onsite – beziehungsweise Onpage-Optimierung. Nicht zu vernachlässigen in diesem Zusammenhang ist auch die Ladezeit der gesamten Webseite und deren Inhalten: Je schneller Bilder, Videos und andere Medien nach dem Aufrufen laden, umso wahrscheinlicher ist es, dass User auf der Seite verweilen und die Medien konsumieren. Auch eine optimierte Darstellung für mobile Geräte wie Smartphone und Tablet darf heutzutage nicht mehr fehlen.

Keine professionelle Webseite kommt ohne den passenden Content aus: Hierbei handelt es sich um die Inhalte, die auf dem Internetauftritt vorhanden sind, so zum Beispiel Blogartikel, Ratgeber oder Produktbeschreibungen. Experten raten diesbezüglich dazu, immer den Nutzen für die User sowie die Lesbarkeit im Hinterkopf zu haben und beim Erstellen nicht in erster Linie an Keywords und Rankings zu denken. Eine übersichtliche Gliederung ist ebenso erforderlich wie gut lesbare Farben und Schriftarten: Was nicht sofort gut gelesen werden kann, wird erfahrungsgemäß direkt weggeklickt. Auch für diese Aufgabe kann es sinnvoll sein, einen Profi zu beauftragen, der sich sowohl inhaltlich als auch bezüglich des Designs mit geeigneten SEO-Maßnahmen im Bereich Content auskennt.

Was ist Content Marketing? Bedeutung, Definition, Erklärung


Unter Content Marketing versteht man bestimmte Marketingstrategien, die potenziellen Kunden und Interessenten relevante und wertvolle Inhalte vermittelt. Anstatt auf vergleichsweise plumpe und direkte Werbung zu setzen, ist es das Ziel von Content Marketing, über die zur Verfügung gestellten Inhalte das Interesse der Leser zu wecken und diese zu profitablen Handlungen anzuregen. Insbesondere bei Online-Inhalten ist Content Marketing eine beliebte und erfolgreiche Werbestrategie in den unterschiedlichsten Bereichen.

Was ist Content Marketing, und wer nutzt es wofür?

In der Vergangenheit sollten insbesondere Internetuser mit bunten und auffälligen Werbebannern und Pop-ups dazu bewegt werden, diese anzuklicken und anschließend im dazugehörigen Shop einzukaufen oder die angebotenen Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen. Heutzutage sehen immer mehr Unternehmen von diesen oftmals als unangenehm empfundenen Maßnahmen ab und setzen stattdessen auf das sogenannte Content Marketing. Diese indirekte Werbestrategie bietet Internetnutzern Inhalte an, die über einen Mehrwert verfügen. Es handelt sich dabei also um Informationen rund um ein bestimmtes Thema, die nicht ausschließlich zu Werbezwecken zur Verfügung gestellt werden, sondern tatsächlich relevante Inhalte präsentieren. Ein Klempnerbetrieb kann so beispielsweise Ratgeber zur Abflussreinigung online stellen, die wirklich eine detaillierte Anleitung zum Säubern der Rohre liefern. Enthalten sein wird aber selbstverständlich auch ein Hinweis auf die eigenen Fähigkeiten und die angebotenen Dienstleistungen, so etwa über einen Link, der direkt zum Portfolio des Unternehmens oder zu einem Kontaktformular führt. Der Leser erhält so genau die Informationen, die er gesucht hat, kann aber auch direkt mit dem Anbieter Kontakt aufnehmen, wenn Interesse an dessen Dienstleistungen besteht. Content Marketing ist also eine sanfte und indirekte Werbemaßnahme, die zum Ziel hat, Interessenten zu einer profitablen Handlung wie einem Kauf oder einer Beauftragung zu bringen.

Content Marketing wird in erster Linie im Online-Bereich eingesetzt, und das in ganz unterschiedlichen Bereichen. Sowohl Dienstleister als auch Onlineshops machen sich diese beliebte Werbestrategie zunutze, ebenso wie Ärzte, gastronomische Betriebe und viele weitere Unternehmen und Einrichtungen. Aber nicht nur der Kauf oder der Erhalt eines Auftrags sind Ziele von Content Marketing: Mit den vielseitigen Werbemaßnahmen lässt sich auch das Image einer Firma, eines Produkts oder einer Marke verbessern beziehungsweise der Bekanntheitsgrad steigern. Auch Prominente nutzen Content Marketing in diesem Zusammenhang, um ihre Reichweite zu vergrößern und dafür zu sorgen, dass ihr Name nicht nur innerhalb der festgesteckten Zielgruppe populär wird.

Welche Content Marketing Tools gibt es?

Content Marketing wird als Werbestrategie in erster Linie bei Online-Inhalten angewendet, aber es gibt auch entsprechende Offline-Maßnahmen. Es gibt ganz unterschiedliche Möglichkeiten, relevante Inhalte zu vermitteln, so zum Beispiel mithilfe der folgenden Angebote:

  • Blogbeiträge
  • Ratgeberartikel
  • Newsletter
  • Videos
  • Infografiken
  • Podcasts
  • E-Mails
  • Social Media Inhalte (Umfragen, etc.)

Über die genannten Medien werden genau die Inhalte vermittelt, die für Nutzer, Kunden und Interessenten von Bedeutung sind. Das eigentliche Angebot des jeweiligen Unternehmens, welches die Inhalte schaltet, wird dabei nur am Rande erwähnt. Manchen Usern fällt die Content Marketing Strategie so nicht einmal auf. Viele Firmen und Marken setzen im Rahmen ihres individuellen Content Marketings auf Elemente wie Storytelling: Hier werden Geschichten erzählt, die Informationen enthalten und weitergeben. Diese Maßnahmen kommen beispielsweise auch in der Erwachsenenbildung zum Einsatz, aber auch im Journalismus und eben im Bereich Content Marketing. Die Geschichten im Rahmen des Storytellings können sowohl real als auch fiktiv sein. Beim Empfänger kommen die lebendig und interessant erzählten Storys besser an als reine Fakten, Daten und Zahlen. Sie sind ein ideales Instrument für die individuelle Content Marketing Strategie zahlreicher Unternehmen, Prominenter und Marken.

Worauf kommt es beim Content Marketing an?

Content Marketing ist eine beliebte und effektive Marketingstrategie. Voraussetzung ist aber natürlich, dass die ausgewählte Strategie professionell und fachgerecht durchgeführt wird, da die gewünschten Effekte sonst nicht eintreten und die Werbemaßnahmen verpuffen. Ein wichtiger Punkt bezüglich des richtigen Content Marketings ist die Zielgruppe, die mit den Werbestrategien erreicht werden soll. Abhängig davon, welches Publikum vornehmlich erreicht werden soll, müssen sowohl die Inhalte als auch die Ansprache entsprechend ausgerichtet sein. Ein veganes Café etwa hat eine andere Zielgruppe als ein Orthopädie-Fachgeschäft: Passend zu den Lesern/Zuschauern/Zuhörern werden Formulierungen, Anrede und natürlich auch die Inhalte gewählt, sodass sich die Zielgruppe verstanden und gut aufgehoben fühlt. Nicht jeder Anbieter, der Content Marketing schalten möchte, verfügt über das notwendige Know-how, um seine Werbemaßnahmen wirklich effizient zu gestalten. Hier können Content Marketing Profis weiterhelfen: Weiterführende Informationen zu den Experten für vielfältige Werbestrategien finden Interessenten im Internet.

Welche Bedeutung hat Content Marketing für das Suchmaschinenranking?

Content Marketing zählt nicht zu den klassischen SEO-Maßnahmen; dennoch hat korrekt und professionell durchgeführtes Content Marketing durchaus Auswirkungen auf das Suchmaschinenranking. Wird eine Webseite dank ihrer relevant und interessant aufbereiteten Inhalte von Nutzern positiv bewertet, Vor allem Internetauftritte mit relevanten Inhalten werden von Suchmaschinen wie Google positiv bewertet und steigen im Ranking, was wiederum dazu führt, dass sie von Internetusern besser gefunden werden. Dies betrifft auch die Verlinkungen innerhalb der Artikel, Newsletter und Social Media Postings: Nur für den User relevante Inhalte führen mittlerweile dazu, dass die Links überhaupt angeklickt beziehungsweise geteilt werden. Seiten mit offensiver Werbung, die keinen Mehrwert zur Verfügung stellen, sondern nur Klicks generieren möchten, werden von Google dagegen abgestraft und landen im Ranking sehr weit unten.

Ein Zeichen für effektives Content Marketing und Inhalte mit Mehrwert ist eine möglichst lange Verweildauer. Diese gibt Auskunft darüber, wie lange ein Internetnutzer nach erfolgreicher Suche auf der angezeigten und ausgewählten Seite verweilt. Je länger der User sich dort aufhält etwa um zu Lesen oder Videos anzuschauen, umso besser wird die Seite bewertet und umso höher taucht sie in Zukunft in den Suchergebnissen auf. Wer auf erfolgreiches Content Marketing setzen möchte, sollte auch die Bedeutung der Backlinks nicht vernachlässigen. Verlinkt eine andere Internetpräsenz auf die eigene Website, ist dies als Empfehlung zu betrachten, denn naturgemäß werden Backlinks nur auf gehaltvolle Internetseiten gesetzt, die tatsächlich einen Mehrwert bieten. Gutes Content Marketing ist heutzutage für viele Unternehmen, Prominente und Marken ein wichtiges und effektives Tool, um das Interesse von Nutzern zu wecken und so potenzielle neue Fans/Kunden/Aufträge zu generieren. Dies funktioniert aber nur, wenn die Grundlagen des Online-Marketings beherrscht werden und die Maßnahmen exakt auf die Zielgruppe abgestimmt sind. Unter Umständen kann es sinnvoll sein, Marketingexperten mit dem Entwickeln und Durchführen der jeweiligen Strategien zu beauftragen.

Was bedeutet „Follow your bliss“? Bedeutung, Definition, Erklärung


Der Begriff „Follow your bliss“ stammt aus der englischen Sprache und bedeutet übersetzt „Folge deinem Glück“. Er wurde vor allem durch den US-amerikanischen Autor Joseph Campell geprägt. „Follow Your Bliss“ bedeutet im Sinn von Campell der Held des eigenen Lebens zu werden.

Was bedeutet „Follow your bliss“? Bedeutung, Definition, Erklärung

Jedes Leben wird von ihm als eine Heldenreise bezeichnet, die bereits mit der Geburt beginnt. Zunächst beschäftigte sich Joseph Campell mit Mythen und erforschte, was Menschen und Völker zusammenhält. Zudem interessierte ihn, was die Menschen bewegt und was sie beschäftigt.

Er erkannte in den Verhaltensmustern der Menschen auf der ganzen Welt gewisse Zusammenhänge. Die Strukturen und Wegmarkieren auf vielen Lebenswegen weisen Ähnlichkeiten auf. Die kulturellen und soziologischen Einflüsse unterscheiden sich jedoch im Laufe der Zeit.

The Power of Myth

Kurz bevor er verstarb, gab Campell ein Interview im amerikanischen Fernsehen. Er sprach über die Aufgaben, die Menschen angeblich in ihrem Leben zu bewältigen haben und den Helden in uns. Das Gespräch fand in der Skywalker-Ranch von George Lucas statt. Später entstand aus diesen Aufzeichnungen „The Power of Myth“, eine sehr bekannte Produktion.

Es ging in diesem Interview unter anderen um die Hilfe von unsichtbaren Händen und die innere Stimme. Campell plädiert dafür, dass die Menschen stärker auf ihre innere Stimme hören sollen. Der Autor meint, dass man weniger Fehler macht, wenn man auf die innere Stimme hört. Er sagt, dass wenn man dieser Stimme folgt, dass man dann die Spur und den Weg findet. Es öffnen sich neue Türen, wo man sie vielleicht nicht erwartet hätte.

Die Grundregel des Konzeptes lautet also: „Follow your bliss.“ Höre auf dein Gefühl und folge der Stimme ohne Angst zu haben. Im Deutschen gibt es leider keine adäquate Übersetzung. „Folge deinem Gefühl“ oder „Folge deiner inneren Stimme“ kommen der Bedeutung aber recht nah. Es geht viel um die eigene Intuition.

Ein Held zu sein, bedeutet in diesem Kontext auf seine Gefühle zu hören und der inneren Stimme zu folgen. Der Mensch sollte sich dabei von gesellschaftlichen Vorstellungen und Erwartungen frei machen können. Solche Zwänge engen die Persönlichkeit ein.

Den eigenen Weg finden

Um den eigenen Weg zu finden, kann man zum Beispiel eine Liste von Ideen und Dingen anfertigen, die wichtig sind und die glücklich machen. Was würde ich am liebsten machen? Wie sähe mein Leben im Idealfall aus? Die Antworten auf diese Frage sollte man dann sammeln. Wichtig ist es jedoch, erst einmal alles ungfiltert aufzuschreiben.

Es geht nicht um die Befriedigung von äußeren Wünschen, sondern um nachhaltiges Glück. Dieses drückt sich in Zufriedenheit aus. Unzufriedenheit ist immer ein Warnzeichen dafür, dass etwas nicht stimmt.

Wenn bei einer bestimmten Idee, ein positives Gefühl im Herzen entsteht, dann ist man auf dem richtigen Weg. Wichtig ist die Fähigkeit, das Leben genießen zu können. Das folgende Zitat zeigt die Grundidee, die hinter dem Gedanken steckt: „Wo immer du bist – wenn du es bist. Nach deiner Glückseligkeit genießt du die ganze Zeit diese Erfrischung, dieses Leben in dir.“

Man fühlt sich also voller Leben, Antrieb und Energie. Diese Energie wird dabei helfen, immer neue Türen zu öffnen. Man soll sein Leben rund um dieses Glück aufbauen. Es geht in geschäftlichen Angelegenheiten nicht vorwiegend um das Geld verdienen, sondern um die persönliche Vision.

Jede gute Geschäftsidee hilft den Menschen. Das Produkt sollte einen gewissen Mehrwert darstellen oder das Leben generell erleichtern. Zudem sollte der Schutz der Umwelt und Tiere immer eine große Rolle spielen. Das Gemeinwohl der Menschheit, Tierwelt und Natur spielt hier eine große Rolle.

Jeder Aspekt des Lebens sollte mit dieser zentralen Glücksidee verbunden werden. Man sollte sich stets fragen, was man für den anderen Menschen machen kann. Dies ist ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg.

Zudem ist es immer gut, sich mit Menschen oder Organisationen zusammenzutun, welche die persönlichen Ideen und Vorstellungen teilen. Zusammen ist man immer stärker. Man kann sich gegenseitig austauschen und helfen. Zusammenarbeit ist ein wichtiger Aspekt für einen langfristigen Erfolg. Es ist auch sinnvoll, gemeinnützige Organisationen oder Umweltprojekte zu unterstützen.

Es geht also letztlich nicht nur um das persönliche Glück, sondern um das Glück von allen Menschen. Jedes Unternehmen sollte auf die Wünsche der Mitarbeiter und Kunden eingehen. Erst wenn es sich nicht wirklich nach einer großen Mühe anfühlt, weiß man, dass man einem höheren Zweck dient.

Follow your Bliss: Lernen auf die innere Stimme zu hören

Als innere Stimme wird oft das erste Gefühl oder der erste Gedanke bezeichnet. Diese Fähigkeit kann leicht erlernt werden, indem man sich trainiert, aufmerksam zu sein. Dieses erste Gefühl oder dieser erste Gedanke sind ein wichtiger Hinweis in die richtige Richtung. Nachdenken verwirrt den Geist meistens nur und führt zu Stress. Besser ist es, zu Ruhe zu kommen und in die Stille hineinzuhören, bis ein bestimmtes Gefühl oder ein bestimmter Gedanken kommt, der sich richtig anfühlt.

Was bedeutet „Buzzword“? Bedeutung, Definition, Erklärung


Bei dem Wort „Buzzword“ handelt es sich um ein Begriff aus der englischen Sprache. Es bedeutet auf Deutsch nichts anderes als Schlagwort. Ist also aus grammatischer Sicht ein Substantiv.

Was bedeutet „Buzzword“? Bedeutung, Definition, Erklärung

Mit einem Schlagwort oder dem Buzzword soll die Aufmerksamkeit auf einen bestimmten Begriff oder ein bestimmtes Thema gelenkt werden. Es wird bei dem Leser oder dem Zuhörer das Interesse geweckt. Es handelt es sich um ein Wort oder einen Ausdruck aus einem Themenbereich, auf dessen die Aufmerksam gelenkt werden soll.

Durch die häufige Verwendung solcher Wörter bekommt das Thema eine speziellere Bedeutung. Der Leser oder Zuhörer hinterfragt das Wort oder beschäftigt sich mit dessen Bedeutung. Bei einem Schlagwort wird ein Thema in den Raum geworfen, was den Aufnehmenden dazu animiert, weitere Informationen einzuholen. Mit einem Schlagwort können online Suchmaschinen bedient werden oder Lexika eingesetzt werden.

Dabei wird im Verzeichnis nach dem Schlagwort gesucht, um die genaue Bedeutung des Wortes zu erfahren. Dann werden die wichtigsten Fakten zu dem gesuchten Wort oder dem Thema zusammengetragen. Der Suchende wird gezielt darüber informiert und ist dem Schlagwort vertraut worden.

Ein anderes Synonym für Schlagwort kann auch Oberbegriff sein. Dies deutet dann darauf hin, das dazu weitere, etwas umfangreichere Informationen vorhanden sind. Im neuen Zeitalter wird sehr häufig ein Buzzword benutzt, um mehr zu erfahren. Dabei ist die einfachste Möglichkeit, über eine Online-Suchmaschine schnell an Informationen zu kommen. Ein weiterer Begriff für Schlagwort ist Stichwort. Es umfasst dieselbe Bedeutung. Da es inzwischen unzählige Informationen zu Themen gibt, ist die Stichwort- oder Schlagwortsuche hilfreich und bringt schneller eine Lösung. Vor allem aber gezielter, ohne viel Umschreibungen oder über Umwege. Der Begriff Buzzword wird besonders beim Marketing eingesetzt.

Damit kann die Aufmerksam gezielt gelenkt werden und Produkte dabei platziert werden. Die Merkmale eines Produktes können dabei gezielter hervorgehoben werden, was wiederum das Interesse des möglichen Kunden weckt. Deswegen werden die Buzzwords häufig bei Firmen eingesetzt. Kurz und knapp wird die Aufmerksamkeit des Kunden auf ein Objekt gelenkt. Da das Buzzword keine genauen Details über etwas hervorbringt, wird der Kunde animiert, weitere Informationen einzuholen. Das verstärkt am Ende die Kaufkraft.

Buzzword: Nicht nur gut gemeint

Schlagwörter können aber auch negativ behaftet oder einen verschmähenden Effekt erzeugen. Denkt man beispielsweise an die Bezeichnung „Ossis“ oder „Wessis“, kann ein negatives Gefühl erzeugt werden.

Inzwischen gibt es sogar Rankinglisten über Buzzwords eines Jahres. So war zum Beispiel im Jahr 2020 das Schlagwort „Lifehack“ auf der Spitze der Liste und ist sicherlich vielen Menschen im Alltag begegnet. Ob im Internet oder den Printmedien. Es war präsent und verfehlte damit nicht seine Wirkung. Beim Thema Printmedien sind Buzzwords auch sehr stark verbreitet. Auf den Titelbildern werden diese in Unmengen abgedruckt, die den Leser zum Kauf anregen sollen. Die neuste Diät, die neusten Frisuren, der neuste Modetrend. Die Zeitschrift wird käuflich erworben, um mehr zum genannten Thema zu erfahren. Und damit hat das Buzzword genau sein Ziel erreicht. Daher hat bei den Medien das Buzzword an großer Bedeutung gewonnen. Die Zeit ist schnelllebiger, der Kunde hat viele Möglichkeiten. Das Buzzword muss also kompakt und reizend sein, um Alleinstellungsmerkmale für etwas zu schaffen.

Was ist ein „Anti Haul“? Bedeutung, Definition, Erklärung


Um die Frage nach einem Anti Haul zu klären, muss zunächst der Begriff Haul erläutert werden. Haul ist ein Wort, welches aus der englischen Sprache stammt und übersetzt Ausbeute oder Fischzug bedeutet.

Was ist ein „Anti Haul“? Bedeutung, Definition, Erklärung

Bei einem Haul stellt eine Privatperson ihre Einkäufe einer anderen Person vor. Dies kann im privaten Bereich oder öffentlich geschehen. Ein Beispiel für einen öffentlichen Haul wäre zum Beispiel ein Online-Video.

Viele solche Online-Videos sind auf Internetvideoportalen wie YouTube zu sehen. In solchen Videos stellen Personen ihre kürzlich erworbenen Gegenstände vor. Dies können Kleidungsstücke, Elektroartikel, Lebensmittel, Dekoration oder Kosmetikartikel sein.

Während sie diese Produkte zeigen, geben sie oft Informationen oder Bewertungen zu den Artikeln ab. Die neuen Produkte werden beschrieben, dann wird erzählt, wo sie gekauft worden sind und was sie kosten.

Manchmal werden die Artikel aber auch nur in die Kamera gehalten. Das Ziel solcher Haul Videos ist es, die Zuschauer zum Nachkaufen zu animieren. Dabei stellen die Personen auch meistens ihre eigenen Vorlieben und ihre Persönlichkeit dar, schließlich geht es auch darum, innerhalb der Community bekannt zu werden und viele Abonnenten zu bekommen.

In der Kommentarfunktion dürfen die Abonnenten dann eigene Bewertungen abgeben. Die meisten Haul-Videos stammen aus den USA und Großbritannien, aber inzwischen gibt es auch viele deutsche YouTube, die Hauls vorstellen. Ein bekanntes Beispiel hierfür sind dm-Hauls, in denen Frauen Drogerieprodukte präsentieren.

Obwohl solche Hauls eigentlich privat wirken, sind viele der Produkte keineswegs zufällig in dem Haul. Viele der gezeigten Produkte sind gesponsort oder die Person hat irgendeine Verbindung zu dem Hersteller. Viele Firmen senden den Influencern auch ungefragt Produkte zum Testen zu, den dann gezeigt werden.

Die privaten Erfahrungsberichte sollen eine gewisse Vertrautheit erzeugen. Es soll so erscheinen, als ob eine gute Freundin eine andere Freundin berät.

Siehe: Was ist ein Haul?

„Anti Haul“: Bedeutung, Definition, Erklärung

Nun sind im Internet seit einiger Zeit auch Anti Haul Videos im Umlauf. Das Ziel solcher Videos ist also das Gegenteil. Der Abonnent soll davon überzeugt werden, ein gewisses Produkt nicht zu kaufen.

Das Prinzip des Abratens ist natürlich nur gut gemeint, zumindest erscheint es so. Der treue Abonnent soll davor bewahrt werden, sein Geld unnütz auszugeben. Die Influencer wenden sich anscheinend gegen den Überkonsum und minderwertige Produkte.

Vor allem Make-up Produkte sind in vielen Anti Haul Videos zu finden. Dies ist kein Wunder, da dieser Markt besonders überladen ist. Täglich kommen neue Serien und Produkte auf den Markt. Wie sollen sich die Konsumenten da entscheiden? Wofür soll man sein Geld ausgeben und wofür nicht? Besonders Limited Edition Produkte sollen ja zu einem schnellen Kauf animieren, da das Produkt ja nur kurz auf dem Markt ist.

In den Anti Hauls wird erklärt, warum man ein bestimmtes Produkt eben nicht kaufen sollte. Es wird begründet, warum das Interesse an dem neuen Lippenstift oder der neuen Eyeshadow Palette unbegründet ist.

Anti Haul: Erfundenes Beispiel

Eine bestimmte Palette wird zum Beispiel in einem Anti Haul Video erwähnt. Das Produkt stammt von einer führenden Make-up Marke. Das Produkt an sich ist daher nicht minderwertig oder schlecht. In dieser Palette steht die Farbauswahl in der Kritik. Da viele Farben nicht alltagstauglich sind, wird vom Kauf der Palette abgeraten. Interessanterweise werden der Preis und der Hersteller der Palette aber oftmals doch verlinkt, falls doch jemand das Produkt erwerben möchte.

Anti Hauls betreffen auch oft Produkte, die von anderen Influencern sehr gehypt werden. Die Nachteile des Produktes werden dann gezielt dargestellt. Oftmals werden Produkte auch als überteuert bezeichnet. Allerdings werden in diesen Anti Hauls dann bessere Produkte erwähnt. Dies führt also zu einer Wendung. Man sagt also:“Kauf nicht dieses Produkt, kauf lieber dieses oder jenes.“ Die Werbung ist dadurch subtiler, aber fast noch wirksamer. Der Konsument bekommt ja angeblich das bessere Produkt und er wurde davor bewahrt, einen Fehler zu begehen. Solche Videos sorgen daher auch für die Bindung der Abonnenten an einen Kanal.

In beinahe jedem Anti Haul Video sind also auch versteckte Verkaufsempfehlungen enthalten. Manchmal gibt es am Ende eines Anti Hauls aber auch ganz klare Produktempfehlungen. Die Überleitung findet dann recht abrupt statt. Zuerst werden dann einige Produkte vorgestellt, die man nicht kaufen soll und am Ende werden dann interessante Neuerscheinungen erwähnt, auf die sich der Influencer sehr freut und die er sich natürlich dann auch selbst kaufen möchte.

Werbung in Videos ist bekanntlich ein sehr interessantes Thema mit vielen Facetten und Möglichkeiten. Auch im Rahmen eines Anti Hauls kann man sehr gut Produkte anpreisen und verkaufen. Man muss nur wissen, wie man dies anstellt. Und obendrein hat der Influencer auch noch eine Reihe zufriedener Abonnenten, die sich gut beraten fühlen. Aus diesem Grund sind Anti Hauls auch eine sehr raffinierte Verkaufsstrategie.

Was ist Oversharing? Bedeutung, Definition, Erklärung


Oversharing beschreibt ein Verhaltensmuster bestimmter Social Media Nutzer, die unnötig viele private und vor allem intime Details im Internet preisgeben. Sie können sich damit selbst zu Opfern von Stalking, Mobbing oder Kriminalität machen.

Was ist Oversharing? Bedeutung, Definition, Erklärung

In der Regel ist Oversharing ein unbewusster Akt. Oftmals haben Menschen, die Oversharing zelebrieren, einen inneren Drang, mit Menschen in engen Kontakt zu treten. Sie fangen auf privaten Veranstaltungen oder im Internet damit an, fremden Menschen Details aus ihrem Liebesleben, ihren persönlichen Familienverhältnissen, körperlichen Zustände und psychischen Problemen mitzuteilen, ohne wahrzunehmen, dass diese Informationen das Gegenüber überfordern oder gar nicht interessieren. Personen mit diesem Verhaltensmuster haben oftmals keinen inneren Sensor, Grenzen wahrzunehmen. Erst in der Rückschau erkennen manche von ihnen, dass ihr Mitteilungsbedürfnis eine Form der Grenzüberschreitung war. Dann bedauern sie, sich mit ihrem Verhalten stark angreifbar gemacht zu haben. Nicht selten führt dies zur üblen Nachrede bis hin zum Mobbing der eigenen Person.

Es gibt aber auch Menschen, die Oversharing betreiben und dieses Verhalten als absolut unproblematisch bewerten. Für sie ist Smalltalk eine bloße Zeitverschwendung und sie möchten absichtlich über intime Details sprechen. Nicht selten kommen diese Menschen aus redseligen Familien. Oversharing ist dann ein Verhalten, das sich bei Familienmitglieder abgeguckt und nachgeahmt wurde.

In seltenen Fällen kann Oversharing auch Ausdruck einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung sein. Narzissten möchten gezielt sämtliche Gedankengänge offenbaren, um sicherzugehen, dass sie gehört werden. Es ist ihr Ziel im Mittelpunkt zu stehen.

Oversharing wird allgemein von Rezipienten (Empfängern) als nervig, unangenehm und peinlich (Cringe) bewertet.

Wer neigt zum Oversharing?

Nach einer Studie von Forschern der Universität von Edinburgh und der Northwestern Universität aus Illinois steigt die Gefahr von Oversharing mit dem Alter. Die Forscher testeten 100 Personen im Alter von 17 bis 84 Jahren in Hinblick auf ihre Aufmerksamkeit. Dabei kam heraus, dass ältere Menschen viele irrelevante Details mitteilten und sich nicht auf die wesentlichen Inhalte konzentrieren konnten.

Gründe für das Oversharing können sein:

1. Falsches Gefühl von Vertrauen. Manche Menschen vertrauen einfach blind und teilen daher einfach blind und ohne Filter, was ihnen durch den Kopf geht.

2. Gleichgültigkeit. Manche Menschen teilen persönliche Inhalte, weil sie glauben, dass es egal ist, wer das sieht. Sehen Fremde die Inhalte kann es doch egal sein. Man kennt diese Leute eh nicht und sieht sie eh nicht wieder.

3. Einsamkeit. Oversharing kann auch eine Kompensation von empfundener Einsamkeit sein. Das vielfache Teilen von persönlichen Bildern oder Texten ist hierbei der verzweifelte Versuch eine Reaktion von anderen zu erhalten.

4. Kein Gespür für Grenzen. Zum Oversharing neigt, wer kein Gespür für eigene Grenzen und die Grenzen anderer hat.

Was ist normal und was ist Oversharing? Erklärung

Oversharing ist besonders im Zusammenhang mit Social Media in den Fokus der Kritik und auch der Forschung geraten. Noch nie wurden es Menschen derart leichtgemacht, intime Inhalte ihres Lebens an eine breite Masse an Menschen weiterzugeben. Das kann sie zu Opfern von Mobbing aber auch krimineller Aktivitäten jedweder Form machen. Ein sehr anschauliches Beispiel ist nach wie vor Raub. Wenn Menschen Bilder ihrer kostspieligen Wohnung mit genauen Standort posten, könnten sie sich zur eigenen Zielscheibe machen.

Trotz berechtigter Kritik und allen Risiken sollte berücksichtigt werden, dass Posts auf Facebook, Instagram, TikTok, LinkedIn, Twitter, Xing und anderen Plattformen ein Massenphänomen des digitalen Zeitalters sind. Dabei ist nicht jeder Post problematisch. Kritiker, die nach wie vor glauben, dass Bilder einer Partynacht die Menschen um ihre Jobs bringen, sind aus der Zeit gefallen. Unternehmen hätten dann noch größere Probleme Nachwuchs zu beschaffen als ohnehin schon.

Schlussendlich bleibt es auch im Anblick des Betrachters, was als Oversharing betrachtet werden kann. Eine Frau, die drei unterschiedlichen Personen von ihrem Sexleben erzählt, bekommt vermutlich drei komplett verschiedene Reaktionen. Für eine Person mag es zu viel Information gewesen sein, eine andere empfindet den Austausch als normal sowie hilfreich und die dritte will unbedingt mehr erfahren. Die Definition von Oversharing variiert je nach der individuellen Komfortzone.

Wie kann ich Oversharing verhindern?

Inzwischen haben viele Dokumentationen offengelegt, dass Social Media die Bevölkerung nicht nur beeinflusst, sondern sogar manipuliert. Harmlos wirkende Plattformen können regelrecht süchtig machen. Für viele Menschen steigt der Druck präsent zu sein, Likes bekommen zu wollen und im Gespräch zu bleiben. The Fear of Missing Out ist mittlerweile ebenfalls sehr verbreitet. Damit der Umgang mit den sozialen Medien gesund bleibt, sollte sich jeder Nutzer vor einem Post fragen: „Warum lade ich dieses Bild, diesen Text, dieses Video hoch? Berücksichtige hierbei auch die Empfänger. Welchen Nutzen ziehen andere aus meinem Post? Welche Reaktion mag es bei Ihnen hervorrufen?

Diese Fragen werden zwangsläufig bewirken, dass sich die Posts verringern. Am Ende gilt wie so häufig: Die Dosis macht das Gift.

Was bedeutet „nah he tweakin“? Bedeutung, Definition, Erklärung


Beim Ausdruck „nah he tweakin“ handelt es sich um eine negativ besetzte Floskel, die keinen wissenschaftlichen Ursprung hat. Geprägt wurde diese Redewendung vom Musiker Lil Nas X, der aus den USA stammt.

Was bedeutet „nah he tweakin“? Bedeutung, Definition, Erklärung

Den Ursprung fand der als sehr negativ anmutende Ausdruck „nah he tweakin“im März 2021. Der bereits erwähnte Musiker postete hierbei einen Kommentar bei Instagram. Konkret handelte es sich dabei um den Instagram-Account von RAPTV. Der Musiker Lil Nas X ist vor allem wegen seiner auffälligen Sneaker und seiner schrillen Kleidung bekannt. Pinkfarbene Hüte und auch Mäntel in ähnlich grellen Farbtönen sind hier alles andere als selten und bringen seine vielen Fans immer wieder aufs Neue zum Staunen.

Zunächst wollte der Musiker Lil Nas X mit diesem Kommentar eine andere Person als dumm bezeichnen. Doch dies ist längst nicht alles. Es soll mit dieser Redewendung nicht nur Dummheit ausgedrückt werden, sondern auch vermitteln, dass eine bestimmte Person vollkommen verrückt und neben der Spur ist. Lil Nas X versucht sich mit dieser Redewendung ebenso von anderen Meinungen klar abzugrenzen.

Zur Freude seiner Fans fanden sich unmittelbar nach diesem Post unzählige Kommentare. Allgemein gilt die Fangemeinde um den Künstler Lil Nas X als sehr kommunikativ und lebendig.

„Nah he tweakin“: Bedeutung, Definition, Erklärung

Lil Nas X will mit der Redewendung „nah he tweakin“ noch deutlich mehr erreichen, als sich in irgendeiner Form abzugrenzen oder eine andere Person zu kritisieren. Es geht hier vor allem auch um das Thema weiche Drogen, genauer gesagt um Gras. Eine Person, die irgendwie „nah he tweakin“ ist oder sich irgendwie „nah he tweakin“ verhält, ist nämlich gar nicht so unbedingt dumm und verrückt, sondern ist vor allem auch neben der Spur, weil sie „high“ ist und unter dem Einfluss von Gras neigt man deutlich häufiger zu Fehltritten und peinlichen Aussagen in den sozialen Netzwerken.

Der erfolgreiche und überaus schrille Künstler Lil Nas X möchte somit auch Personen überführen, die bekifft sind und unter dem Einfluss dieser weichen und zumeist unterschätzten Droge unbedacht Äußerungen jeglicher Art in die Welt setzten, die nicht nur sehr peinlich, sondern vor allem auch fehlerhaft oder gar für andere Personen demütigend sein können.

Verbreitung: „nah he tweakin“

Der Begriff, bzw. die Redewendung „nah he tweakin“ ist in Europa und auch insbesondere in Deutschland nur sehr bedingt bekannt. In den USA sieht die Lage ein wenig anders aus, allerdings ist auch hier „nah he tweakin“ nicht in aller Munde. Viel mehr nutzen die Fans von Lil Nas X diese lustige, jedoch wenig erfreuliche Kombination von Wörtern immer wieder gern.

Wird die Redewendung „nah he tweakin“ nun auch bald in Europa und in Deutschland Fuß fassen können und sich etablieren? Zunächst klingt der Ausdruck ein wenig kryptisch und dies könnte viele Menschen dann auch davon abhalten ihn zu verwenden. Wie die weitere Entwicklung nun wirklich verlaufen wird, steht sicher in den Sternen und wird sich nicht seriös vorhersagen können. Es ist allerdings zu vermuten, dass gerade in der Musikerszene, speziell im Bereich des Hip-Hop „nah he tweakin“ eine realistische Chance haben könnte.

Was ist ein Catgirl? Was ist ein Catboy? Bedeutung, Definition, Erklärung


Als Catgirls (Cat Girls) und Catboys (Cat boys) werden Anime- und Mangafiguren genannt, die äußere Merkmale einer Katze aufweisen. Dies können beispielsweise Ohren, ein Schwanz oder Fell sein. In der japanischen Sprache werden sie Nekomimi genannt und sind beide eine Unterkategorie der sogenannten Kemonomimi. Dies sind menschliche Figuren, die äußerlich tierische Merkmale besitzen. Während in Japan der Begriff geschlechtsneutral ist, haben sich in den westlichen Ländern die Begriffe Catgirl (weiblich) und Catboy (männlich) durchgesetzt.

Im Rahmen des Cosplays verkleiden sich auch Menschen als „Catgirl“ (Cat Girl) oder „Catboy“ (Cat Boy). Dafür setzen sie sich Katzenohren auf und kleiden sich entsprechend. Meist sind diese Menschen Fans der japanischen Anime-Kultur sind. (Siehe: Weeb / Weeaboo)

Was ist ein Catgirl (Cat Girl)? Was ist ein Catboy (Cat Boy)? Bedeutung, Definition, Erklärung

Der Begriff Nekomimi setzt sich aus den japanischen Wörtern „neko“ (Katze) und „mimi“ (Ohr) zusammen. Die Begriffe Catgirl und Catboy sollen dabei die entsprechenden Geschlechter (männlich oder weiblich) unterscheiden.

Als Vorbilder und Idee der Catgirls und -boys, dienen verschiedene Figuren der japanischen Mythologie, deren Geschichte ins 18. Jahrhundert zurückgeht. Dort wurde erstmals der Begriff Nekomusume erwähnt, dem bildlich ein weiblicher Hybrid mit Katzenmerkmalen zugeordnet wird. Später fand dieser Begriff immer wieder Erwähnung und im Jahre 1924 kam es zur ersten modernen Darstellung einer Frau mit Katzenohren. Dieser folgte im Jahre 1936 eine weitere Nekomusume im japanischen Straßentheaters.

Bekannt wurden die menschlichen Figuren mit Tiermerkmalen aber erst in der Moderne, durch ihre Verwendung in Mangas oder Animes. Nekomimi sind dabei die häufigsten Vertreter, wobei es deutlich mehr Catgirls als Catboys gibt. 1949 entstand zum Beispiel die erste entsprechende Animefigur in Japan. Aber auch in Amerika fand die Darstellung von Catgirls statt, und zwar im Rahmen der DC-Comics mit Catwoman (1940) und Cheetah (1943).

1978 wurden Nekomimi in Japan durch die Manga-Serie „The Star of Cottonland“ bekannt und waren spätestens in den 90er Jahren ein unverzichtbarer Bestandteil der japanischen Anime- und Mangaszene. Seither werden vor allem die Catgirls immer wieder in den verschiedensten Medien dargestellt und das sogar weit über die Grenzen Japans hinaus.

Catgirls (Cat Girls) / Catboys (Cat Boys): Aussehen und Sprache

Catgirls (Cat Girls) und Catboys (Cat Boys) sind also klassische Comicfiguren, die mehr oder weniger typische Katzenmerkmale und dementsprechende Charakterzüge aufweisen. Häufig bauen diese Figuren das japanische Nyaa beziehungsweise Nyan (deutsch: Miau) in ihren Wortschatz ein, wodurch sie noch kätzischer wirken. Noch vor einigen Jahren durften als Nekomimi ausschließlich Figuren genannt werden, deren Katzenmerkmale auch wirklich Bestandteile des eigenen Körpers sind (Ohren, Fell, Klauen etc.).

Heute zählen zu diesem Begriff aber auch jene Figuren, deren Katzenelemente künstlich und lediglich Bestandteil der Kleidung oder Accessoires sind.

Catgirl / Catboy: Verbreitung und Cosplay

Neben der ursprünglichen Verwendung in Animes und Mangas werden Nekomimi auch gerne als Maskottchen von diversen Comic-Conventions verwendet. Mittlerweile begeistern sich so viele Menschen für die tierischen Figuren, dass sich Fans sogar als solche verkleiden. In der Welt des Cosplay finden sich zahlreiche Catgirls (Cat Girls) und Catboys (Cat Boys), die den beliebten Comicfiguren nacheifern. Besonders bei den Catgirls sind die Kostüme in diesem Fall sehr süß und sexy gestaltet sind, eben ganz wie die originalen Figuren.

Dabei hat sich sogar eine Art Subkultur entwickelt, die auf der ganzen Welt vertreten und zahlreiche Veranstaltungen und Kongresse zum Thema Nekomimi abhalten. Darunter ist zum Beispiel auch die Nekocon, eine dreitägige Anime-Convention, die seit 1998 jedes Jahr am ersten Novemberwochenende in Hampton, Virginia stattfindet. Der Name Nekomimi leitet sich dabei vom japanischen Wort für Katze (neko) ab. Diese Convention zieht jedes Jahr rund 6.000 Besucher an und bietet verschiedene Kunstshows, Konzerte, Kostümwettbewerbe, Modeschau, Künstlerstände, Autogrammstunden, Workshops, Wettbewerbe, Rollenspiele, Videospielturniere oder Wohltätigkeitsauktionen.

Was bedeutet #ff? Hashtag, Bedeutung, Definition, Erklärung


#ff ist ein Hashtag, das vor allem auf der Plattform Twitter für eine Folgeempfehlung steht und verwendet wird. Das Kürzel ff bezieht sich auf den englischen Begriff Follow-Friday. Im Deutschen ist neben #ff und #FollowFriday auch der Ausdruck Folgefreitag bekannt.

Was bedeutet #ff? Hashtag, Bedeutung, Definition, Erklärung

Mit dem Hashtag #ff geben Twitternutzer am Freitag Empfehlungen, welche Accounts ihrer Meinung nach informative oder spannende Inhalte haben. Wer anderen Twitteraccounts folgt, auf Englisch Follow, sieht deren Beiträge in der eigenen Timeline. Die Timeline zeigt je nach Sortierung die neuesten oder wichtigsten Beiträge von Accounts. Beim Follow-Friday geht es darum, Accounts zu empfehlen, die die eigenen Follower vielleicht noch nicht kennen und nicht folgen. Zugleich ist #ff eine Positionierung der den Hashtag nutzenden Person, welche Accounts sie als unterhaltsam, informativ oder hilfreich einstuft.

Verwendung von #ff (Follow Friday)

Die Empfehlung ist mit #ff markiert. Die Kombination mit dem Hashtag, das Symbol #, macht das Kürzel ff zu einem Schlagwort, sodass Twitternutzer danach suchen können. Die Markierung von anderen Accounts und Profilen bei einer Folgeempfehlung passiert durch das @-Symbol. Dadurch entsteht eine Verlinkung: Die Leser dieser Empfehlung können direkt beim Anklicken des @-Symbols auf das empfohlene Profil kommen und sich dessen Tweets anschauen.

Für die Nutzung von #ff gibt es keine formalen Vorgaben. Es lässt sich in einem Satz unterbringen, am Anfang oder am Ende eines Tweets. Der Tweet ist der kleine Textbeitrag, den Nutzer auf Twitter teilen. Als guter Ton unter Twitternutzern gilt #ff zu begründen und nicht nur Profile aufzulisten. Das bedeutet, in einem kurzen Satz die Folgeempfehlung zu erklären. Alle Twitternutzer können #ff in ihren Tweets verwenden. Allerdings ist es auf Twitter Brauch, #ff nur am Freitag zu nutzen. Bei der Abkürzung #ff besteht je nach Thema Verwechslungsgefahr. Klassischerweise ist auf Twitter damit der Follow-Friday gemeint. Zugleich ist FF online eine Abkürzung für Fan-Fiction. Das sind Werke, die Fans schreiben oder zeichnen.

Follow-Friday von 2009 bis in die Gegenwart

Als erster Nutzer des Follow-Fridays und #ff gilt der amerikanische Twitteraccount des Unternehmers Micah Baldwin. Er erfand den Follow-Friday am 16. Januar 2009, indem er zwei Accounts markierte, und empfahl, diesen zu folgen. Die Idee griff ein anderer Nutzer, Mykl Roventine auf und twitterte seine Empfehlung unter dem Hashtag #FollowFriday. Durch den Hashtag lassen sich die Empfehlungen über eine Suche leichter finden und filtern. Zunächst twitterten vor allem Nutzer in den USA am Freitag die Vorschläge noch unter #FollowFriday. Die Idee, am Freitag Accounts zu empfehlen, griffen andere internationale Nutzer auf und es entstand die kürzere Variante #ff. Ursprünglich erschienen die mit #ff gekennzeichneten Tweets nur am Freitag und umfassten einige wenige Empfehlungen.

Nachdem sich die Zahl der Twitternutzer erhöhte und Unternehmen Twitter als Marketing-Instrument entdeckten, erweiterte sich die Nutzung von #ff. Durch den Einsatz des bekannten #ff versuchen geschäftliche Accounts ihre Sichtbarkeit zu steigern. Die steigende Verwendung von #ff führte freitags zu einer großen Anzahl von Tweets mit Empfehlungen. Teilweise sind diese Tweets mittlerweile eine Ansammlung von Profilen ohne eine nähere Begründung, warum sie empfehlenswert sind. Daher entstanden Tools und Rankings, um die meistempfohlenen Accounts oder die #ff nach Themen zu sortieren. Mittlerweile hat die Zahl der #ff-Tweets im Vergleich zu den Hochzeiten des Trends abgenommen. Zudem ist #ff nicht mehr nur noch an den Freitag gebunden. Manche Nutzer verwenden #ff generell für Folgeempfehlungen oder fassen damit Profile zusammen, mit denen sie besonders gerne interagieren. Eine weitere Entwicklung ist, dass #ff nicht mehr nur innerhalb von Twitter, sondern auch auf anderen Plattformen zum Einsatz kommt. Auf Blogs, in Artikeln oder anderen sozialen Medien gilt #ff dann als Methode, um Profile zu empfehlen.

Bedeutung des #ff und Kritik

Ursprünglich ist #ff ein Twitter-Brauch, um andere Accounts und Profile zu empfehlen und bekannter zu machen. So erhalten Profile mit geringeren Follower-Zahlen mehr Öffentlichkeit und Reichweite. Die Accounts, die empfehlen, drücken so ihre Dankbarkeit für die Inhalte des anderen Accounts aus. Ein Vorteil für Twitternutzer ist, so mit Themen und Inhalten in Kontakt zu kommen, die sie üblicherweise nicht direkt suchen. Mittlerweile nutzen viele Unternehmen #ff um auf sich und bestimmte Inhalte aufmerksam zu machen. Für Personen, die sich für deren Themen interessieren, ist das von Vorteil, um aktuelle Informationen zu erhalten.

Mitunter kommt es jedoch vor, dass Accounts weniger auf die Inhalte der empfohlenen Profile achten. Bei ihnen liegt der Schwerpunkt darauf, durch #ff Verlinkungen zu setzen, um selbst Aufmerksamkeit zu bekommen. Denn jeder über das @-Symbol empfohlene Account bekommt eine Mitteilung über den Tweet, in dem er Erwähnung findet. Accounts, die #ff nur nutzen, um die Wahrnehmung durch andere zu verbessern, sind ein Grund, warum der Hashtag Kritik erfährt. Ein weiterer Anlass für Kritik sind Tweets, die gleichzeitig viele Accounts empfehlen. Darunter fallen sogenannte Massenmentions, die nur aus einer Aufzählung von Accounts bestehen. In solchen Fällen zählt nicht mehr der ursprüngliche Gedanke, einige wenige Profile zu empfehlen und bekannter zu machen.

Manche Twitternutzer verwenden Hashtags ironisch oder kennen deren ursprüngliche Bedeutung nicht. Daher setzen sie #ff auch an anderen Wochentagen ein. Ein halbernstes Aufgreifen des Themas Folgeempfehlung ist das Stichwort #unfollowme: Ein Tweet drückt die persönliche Meinung oder politische Einstellung aus und Follower, die dem nicht zustimmen, sollen dem Account entfolgen.

Wie Apps für Sofortübersetzung die länderübergreifende Kommunikation erleichtern


Übersetzungs-Apps wurden entwickelt, um Kommunikationsbarrieren zu überbrücken, insbesondere solche, die durch Sprachunterschiede entstehen. Auf diese Weise können Parteien kommunizieren, ohne einen menschlichen Übersetzer zu benötigen. Darüber hinaus gibt es keine Unterscheidung nach Wichtigkeit, so dass die Kommunikation so einfach sein kann wie ein Gespräch mit einem Freund oder so kompliziert wie eine Geschäftskonferenz.

Einer der Hauptgründe dafür, dass sich Übersetzungs-Apps durchgesetzt haben, liegt in der Schnelligkeit und Einfachheit, mit der ein Übersetzer jederzeit zur Verfügung steht. Es gibt viele Vorteile und Gründe, warum Sie Übersetzungsanwendungen in Betracht ziehen sollten. Die größte Bedeutung kommt ihnen aber vielleicht dadurch zu, dass sie die länderübergreifende Kommunikation auf folgende Weise erleichtern:

Geschäftliche Anwendung

Übersetzungsanwendungen werden nicht nur von Privatpersonen, sondern auch von Unternehmen genutzt. Viele Einzelhändler setzen beispielsweise Übersetzungstechnologien ein, um ein breiteres Publikum zu erreichen und Landes- oder Sprachbarrieren zu überwinden. Dies ermöglicht es ihnen, ausländische Märkte zu bedienen und ihre Dienstleistungen und Produkte auf der globalen Bühne zu platzieren, ohne große Summen für die Dienste menschlicher Übersetzer ausgeben zu müssen.

Da Apps ein breiteres Publikum erreichen können, nutzen viele Branchen diese Technologie, insbesondere die Glücksspielbranche. NetBet Online Casino zum Beispiel ist ein Online-Casino, das Ihnen das traditionelle Casino-Erlebnis auf Knopfdruck bietet. Mit der App können Spieler auf eine große Auswahl an Spielen zugreifen, die allesamt spannende Erlebnisse und unterhaltsames Gameplay bieten. Das Wichtigste dabei ist jedoch die Barrierefreiheit der Spiele und die Kommunikation der Spieler mit dem Support-Team. Das 24/7-Supportteam, das über die App oder die Website kontaktiert werden kann, um Probleme schnell und effizient zu lösen, unterstützt mehrere Sprachen. Außerdem werden die Spiele in vielen Sprachen angeboten.

Förderung des Vertrauens

Wenn Sie mit potenziellen Kunden auf der ganzen Welt in Kontakt treten, kann es einen großen Unterschied machen, in einer Sprache zu kommunizieren, die Sie beide verstehen. Dies erleichtert nicht nur das Geschäft, sondern fördert auch das Vertrauen. Menschen vertrauen eher Menschen, die sie selbst verstehen können, als anderen, für die sie menschliche Übersetzer benötigen. Daher kann eine Übersetzungs-App sehr nützlich sein, um zu kommunizieren und ihr Vertrauen zu gewinnen.

Visuelle Hilfe

Viele Übersetzungsanwendungen verfügen über visuelle Übersetzungsfunktionen, was die Sache noch besser macht. Sie können Ihre Kamera einfach auf Dinge wie Schilder, Menüs, Schriften usw. in einer Fremdsprache ausrichten und sofort übersetzen lassen. Auch wenn Sie ab und zu mit komischen Ergebnissen rechnen müssen, sind die Übersetzungen in den meisten Fällen korrekt. Verabschieden Sie sich davon, Menüs fragend anzustarren oder sich den Kopf über einen unverständlichen Text zu zerbrechen.

Bessere Reiseerlebnisse

Menschen bevorzugen Menschen, die ihre Sprache verstehen, gegenüber anderen, die sie nicht verstehen. Wenn Sie also das nächste Mal versuchen, sich in einem Land mit einer anderen Verkehrssprache als der Ihren zurechtzufinden, halten Sie eine Übersetzungs-App bereit, um die Sprachbarriere zu überwinden. Sie erhalten nicht nur Hilfe bei einfachen Tätigkeiten wie dem Lesen von Schildern, dem Bestellen von Speisen oder dem Auffinden von Wegbeschreibungen, sondern einige Apps informieren Sie sogar über die örtlichen Gepflogenheiten. So gibt es in einigen Ländern übliche Höflichkeitsgesten, die in das tägliche Leben eingeflochten sind. In Deutschland kann es zum Beispiel peinlich sein, einer Person zu viele Komplimente zu machen, also sollte man sparsam damit umgehen.

Teilnahme an globalen Treffen

Ein menschlicher Übersetzer in globalen Meetings mit mehreren Sprachen ist ein Ding der Unmöglichkeit. Unabhängig davon, wie vielseitig ihre Sprachkenntnisse sind, kann es schwierig sein, Schritt zu halten. Bei der Verwendung von Übersetzungs-Apps entfällt diese Schwierigkeit. Unabhängig davon, wie die Besprechung durchgeführt wird, ob persönlich oder virtuell, können viele dieser Technologien mehrere Sprachen gleichzeitig präzise und effektiv übersetzen.

Was ist der „That Girl“-Trend? Bedeutung, Definition, Erklärung


Immer mehr junge Frauen wollen „das eine Mädchen“ (engl. „That Girl“) werden. Der „That Girl Trend“ wurde vor allem durch TikTok, einem Videoportal für die Lippensynchronisation von Musikvideos, bekannt. Aber was ist eigentlich genau unter diesem „That Girl Trend“ zu verstehen, den beinahe jedes Mädchen auf TikTok und YouTube ausprobiert?

Was ist der „That Girl“-Trend? Bedeutung, Definition, Erklärung

Es gibt anscheinend immer dieses eine Mädchen, das ihr Leben im Griff hat: Sie steht morgens früh auf, um einen grünen Smoothie zu trinken, schreibt dann ihr Dankbarkeitsjournal, treibt regelmäßig Morgensport, trinkt 2 Liter kaltes Zitronenwasser und sieht dabei noch toll und völlig entspannt aus. Und im Moment wollen alle Mädchen auf TikTok genau dieses Mädchen werden.

In den letzten Wochen und Monaten tauchten immer mehr YouTube- und Pinterest Videos von Mädchen auf, die diesen gesunden Lebensstil propagieren. Sie teilen diesen Lifestyle mit vielen Bildern, die zeigen, wie sie in einem schicken Sportoutfit und mit einem grünen Smoothie in der Hand den Sonnenaufgang bewundern.

Kurz gesagt, beinahe jedes Mädchen möchte dieses Mädchen werden, das alle diese bewunderungswürdigen Eigenschaften hat.

„That Girl“ und „Hot Summer Girl“ auf TikTok

Dieser neue Trend erinnert stark an einen Trend, den es schon länger in den sozialen Medien gibt, den „Hot Summer Girl“. Dieser Trend beschreibt das ideale Surfergirl. Schlank, sportlich und sonnengebräunt steht es auf einem Board oder entspannt freudestrahlend am Strand.

Sommermädchen genießen ihr Leben unter Palmen und haben einen eher relaxten Lebensstil.

Der Unterschied von dem „Hot Summer Girl“ und dem „That Girl“ liegt darin, dass das Leben des „That Girls“ weit weniger locker ist. Hier geht es nicht darum, entspannt auf einem Board über die Wellen zu gleiten, sondern um Selbstverbesserung und das Erreichen von Zielen.

„That Girl“: Details, Erklärung

„That Girl“ darf nicht ausschlafen, sondern springt morgens um 5 Uhr aus den Federn und macht ihr Bett. Dann folgen ein Workout und ein gesundes Frühstück mit Himbeeren. Die Avocados und der Eiskaffee sind natürlich nicht zu vergessen.

Bevor die meisten Frauen aufgestanden sind, hat dieses Mädchen schon ihr Dankbarkeitsjournal ausgefüllt und in ihrem Buch gelesen. Ihr Leben ist quasi ein Sammelsurium aus erwünschten Verhaltensweisen. Woher dieser Name des Trends genau stammt und wer diesen Begriff geprägt hat, ist nicht bekannt.

Vermutlich wurde der Name nachträglich ergänzt, nachdem dieses Muster in den Videos und Beiträgen immer auffälliger wurde. Das Konzept wurde dann einfach „That Girl“ getauft. Anschließend haben immer mehr Influencer Videos mit diesem Titel gepostet.

Diese Videos sind außerordentlich beliebt und haben sehr viele Aufrufe. Dies führt natürlich dazu, dass immer mehr Mädchen Beiträge mit diesem Titel posten.

Die Kommentare unter den Videos sind vorwiegend positiv.

Dies zeigt, dass sie eine wirkliche Vorbildfunktion für viele junge Menschen haben. Immer mehr TikTok-Benutzer und YouTube-Influencer posten nun regelrechte „That Girl“ Routinen. Diese „That Girl“ Routinen erinnern an die „Morning Routine“ Videos, die seit Jahren auf YouTube kursieren und Millionen von Aufrufen haben.

That Girl: Morning Routine / Morgen Routine

Bei vielen Influencern gehören die „Morning Routine“ Videos zu den erfolgreichsten Videos, die sie haben. Ähnlich ist es nun mit den „That Girl“ Routinen. Immer mehr Mädchen erteilen wertvolle Ratschläge und zeigen, wie sich diese Routine am besten aneignen kann.

Das Schema ist immer dasselbe und wird quasi abgearbeitet. Persönliche Einflüsse sieht man eher selten, geht es ja um feste Vorstellungen und Muster.

Der Ablauf der „That Girl“ Routine sieht folgende feste Punkte vor:

  1. Aufstehen bei Sonnenaufgang
  2. Glas Zitronenwasser oder einen grünen Saft trinken
  3. Work-out absolvieren
  4. Eiskaffee zubereiten
  5. Dankbarkeitsjournal ausfüllen
  6. Frühstück Müsli mit Beeren oder Toast mit Avocado

Diese Videos sind als Inspiration gedacht. Man soll die beste Version von sich selbst werden.

Wie wirst du „That Girl“? Anleitung, Liste

Nun es gibt zahlreiche Tipps und Tricks, wie du „That Girl“ wirst. Unzählige Influencer haben es vorgemacht. Zu den wichtigsten Tipps gehören:

  • 2 Liter Zitronenwasser trinken
  • Grünen Smoothie trinken
  • Eiskaffee zubereiten
  • Buddha Bowl / Acai Bowl oder Avocadotoast essen
  • Sport treiben
  • Dankbarkeitsjournal schreiben
  • Ruhezeit
  • Morgenspaziergang
  • Früchte und Gemüse essen
  • Sportwear tragen
  • Bett machen
  • Kerzen anzünden
  • Duftöle verwenden
  • Lichterketten kaufen
  • Moodboard anfertigen

Nachteile des Trends „That Girl“

Oberflächlich betrachtet, sind alle diese Eigenschaften wirklich positiv und erstrebenswert. Das Problem ist jedoch der immense Druck, den sich viele Mädchen zumuten, um diesem Bild zu entsprechen. Für Fehler und schlechte Tage ist da kaum Platz, aber diese gehören nun einmal zum Leben dazu.

Allzu geschönte Routinen führen zu einem großen Leistungsdruck. Jedes Mädchen wird in dasselbe Schema gepresst. Dabei werden die vielen Frauen und Mädchen vergessen, die aus irgendwelchen gesundheitlichen oder finanziellen oder widrigen Umständen diese „Standards“ nicht erreichen können.

Zudem muss es nicht für jede Frau gesund sein, früh auszustehen und einen Saft zu trinken. Jeder ist unterschiedlich. Typen und erfundenen Standards lassen einfach zu wenig Spielraum für Persönlichkeiten und liebenswerte Eigenheiten, die einen Menschen besonders machen.

Man muss keine „That Girl“ Routine befolgen, um glücklich zu sein. Mit ein bisschen gesunden Menschenverstand kann man seine eigene Routine entwickeln und damit sehr gut leben. Schließlich kam man früher auch ohne diese Trends gut zurecht.

Geschäftsmodell „That Girl“

Bei jedem Trend geht es natürlich auch darum, etwas zu verkaufen. Irgendjemand muss schließlich finanziell von dem Trend profitieren. Oft sind es in diesem Fall Hersteller von Sportkleidung, Schuhmarken wie Nike, Verkäufer von Kerzen, Pflanzen und Büchern sowie diverse Hersteller von Vitaminprodukten, die mit dem Trend Geld verdienen.

Die einzelnen Produkte sind vielleicht nicht unerschwinglich, aber die Summer addiert sich schnell auf. Daher können sich viele Mädchen diesen Trend vielleicht gar nicht leisten und sind daher unglücklich. Oder sie sind unglücklich, weil sie einfach nicht in dieses Schema passen.

Letztendlich sollte klar sein, dass ein Trend wie der „That Girl Trend“ keine ernst zu nehmende Lebensberatung ist. Es gibt einfach Probleme, die sich mit einem grünen Saft und einem Morgenspaziergang nicht lösen lassen. Wer sich diese Videos als leichte Unterhaltungskost ansieht und nicht wirklich ernst nimmt, wird sie aber mit einem ironischen Lächeln genießen können.

Was ist der Rabbit-Hole-Effekt? Bedeutung, Definition, Erklärung


Als Rabbit-Hole-Effekt wird ein Phänomen bezeichnet, bei dem Personen sich mit einem Thema beschäftigen, weitere ähnliche Inhalte (in den sozialen Medien) zu dem Thema vorgeschlagen bekommen und sich so immer intensiver mit dem Thema beschäftigen. Dies kann im Extremen zu Abkapselung, Isolation und Radikalisierung führen.

Der Rabbit-Hole-Effekt führt unter anderem zu Doomscrolling und sorgt dafür, dass Aufmerksamkeit gebunden wird und jemand sich ohne externes Feedback immer tiefer mit einem Thema beschäftigen kann. Dies führt dazu, dass jemand sich so in eine „andere“ Welt begibt, die mit der Realität nicht viel zu tun haben muss.

Rabbit-Hole-Effekt: Ursprung, Herkunft

Der Rabbit-Hole-Effekt hat seinen Namen aus dem Kinderbuch “Alice im Wunderland” entliehen, das 1865 vom britischen Schriftsteller Lewis Caroll veröffentlicht worden ist. Am Anfang des Buches entdeckt das junge Mädchen Alice im Garten ein weißes Kaninchen. Als sie dem Kaninchen folgen will, verschwindet es in seinem Bau. Neugierig folgt Alice dem Kaninchen und fällt in ein Loch, das sie in eine andere Welt führt, wo sie wundersame Dinge erlebt

Dieses Loch, beziehungsweise der lange Tunnel, durch den Alice in dem Buch fällt, ist allgemeinsprachlich als Rabbit Hole bekannt, was auf Deutsch einfach “Kaninchenbau” bedeutet.

Was beschreibt der Rabbit-Hole-Effekt? Bedeutung, Definition, Erklärung

Der Rabbit-Hole-Effekt tritt immer dann ein, wenn jemand sich eigentlich für eine bestimmte Sache interessiert, aber sich dann doch in dem Thema verliert. Dieser Effekt wird beispielsweise von Social Media Plattformen wie YouTube, Facebook und Co. eingesetzt.

Bei diesen Plattformen funktioniert es so, dass man sich ein Video oder einen Beitrag ansieht und noch während des Anschauens verschiedene Empfehlungen erhält, die für den Nutzer auch interessant sein könnten. Wenn die Nutzer auf die Empfehlung klicken, bekommen sie wieder neue Empfehlungen und immer so weiter.

Viele Online-Plattformen nutzen den Rabbit-Hole-Effekt, um Besucher möglichst lange auf den verschiedenen Seiten zu halten und um möglichst hohe Klickzahlen zu generieren. Portale wie YouTube nutzen dafür verschiedene Algorithmen, die analysieren, welche Videos sich die Nutzer anschauen. Die Algorithmen suchen anhand der zuletzt angeschauten Videos andere Inhalte heraus, die ähnlich sind, um dadurch die Chance zu erhöhen, dass ein Nutzer sie auch anklickt.

Kritik am Rabbit-Hole-Effekt

Auch wenn der Rabbit-Hole-Effekt im Prinzip neutral sein soll und sich allein an den Interessen der einzelnen Nutzer orientiert, berichten manche Besucher von YouTube oder Facebook, dass die Empfehlungen der Algorithmen teilweise in bedenkliche Richtungen gehen. Gerade bei YouTube existieren viele Videos, die mit Extremismus, Rassismus, Intoleranz oder ähnlichen negativen Intentionen versehen sind. Durch den Rabbit-Hole-Effekt sollen die Nutzer angeblich zu solchen Videos weitergeleitet werden, selbst wenn sie sich harmlose Videos wie Nachrichten anschauen.

Die Betreiber von Social Media Plattformen haben allerdings in offiziellen Stellungnahmen bestritten, dass es überhaupt einen Rabbit-Hole-Effekt auf ihren Plattformen geben würde. Die Nutzer würden nicht bewusst zu solchen Inhalten weitergeleitet. Trotzdem versprechen die Betreiber, dass die Algorithmen überprüft werden und verdächtige Videos auch so schnell wie möglich entfernt werden sollen.

Rabbit-Hole-Effekt als Lerntheorie

Ein weniger verbreiteter Ansatz zum Lernen neuer Inhalte setzt auf den Rabbit-Hole-Effekt, um den Einstieg in neue Lerninhalte zu erleichtern. So soll der Effekt genutzt werden, um die Neugierde der Lernenden anzuregen.

Wie der Rabbit-Hole-Effekt zum Lernen genutzt werden kann, zeigt das Beispiel einer Fremdsprache. Jemand möchte eine neue Sprache lernen und fängt zunächst mit Vokabeln an. Wenn die Vokabeln relativ gut sitzen, geht man einen Schritt weiter und überlegt, in was für Sätzen die Vokabeln eingebaut werden könnten, wie sie sich grammatisch verändern lassen oder ob es neue Worte gibt, die sich aus den bekannten Vokabeln bilden lassen. Auf diese Weise sollen die Lernenden sich selber dazu motivieren, mehr in die Strukturen einer Sprache einzusteigen und so immer weiter zu lernen, so als wären sie im Kaninchenbau verschwunden.

Was ist der Herman Cain Freedom Award? Bedeutung, Erklärung, Definition


Der „Herman Cain Freedom Award“ wird an öffentliche Corona-Leugner, Maskengegner, Impfgegner und Corona-Verschwörungserzähler verliehen, die sich an Covid-19 angesteckt haben, hospitalisiert werden mussten und verstarben.

Hinweis: Dieser Text ist keine Meinungsäußerung, sondern stellt nur die Idee des „Herman Cain Freedom Award“ dar.

Was ist der Herman Cain Freedom Award? Bedeutung, Erklärung, Definition

Der „Herman Cain Freedom Award“ dient als Pranger dazu, sichtbar zu machen, wer Masken- und Abstandsgebote missachtet hat sowie nicht an das Coronavirus oder die Pandemie „glaubt“, und dann doch an Covid-19 erkrankte, hospitalisiert werden musste und verstarb.

Den Herman Cain Freedom Award erhalten Personen posthum, die vor ihrer Covid-19-Erkrankung öffentlich Covid-19 verharmlosende oder relativierende Aussagen über das Coronavirus tätigen. Dies können sein:

  • Gegen das Tragen von Masken aussprechen
  • Gegen eine Impfung aussprechen
  • Das Impfen verweigern
  • Abstandsregeln missachten
  • Covid-19 verharmlosen oder anzweifeln
  • Verschwörungserzählungen über Covid-19 verbreiten

Der „Herman Cain Freedom Award“ kann als Ausdruck von Schadenfreude interpretiert werden. Denn der Award wird nur an Personen verliehen, die das Coronavirus und seine Gefährlichkeit, sowie Schutzempfehlungen ignoriert, missachtet oder relativiert haben und dann an der Erkrankung verstarben.

Ferner dient der „Herman Cain Freedom Award“ dafür, posthum öffentliche und prominente Coronarelativierer, Maskengegner, Impfskeptiker und Impfgegner sichtbar zu machen und zu entzaubern. Hierbei soll ihre Zielgruppe in der Hoffnung erreicht werden, dass ein Umdenken einsetzt und die Impfbereitschaft steigt.

Ursprung des Herman Cain Freedom Award

Die Idee des „Herman Cain Freedom Award“ hat ihren Ursprung auf Reddit. Der „Herman Cain Freedom Award“ entstand nach dem der US-amerikanische Politker Herman Cain Abstands- und Maskengebote nicht ernst nahm, an Covid-19 erkrankte und später daran verstarb.

Herman Cain war ein US-amerikanischer Politiker, der sich nicht Abstandsregeln und Maskengebote hielt. Im Juli 2020 war er – ohne Maske und genug Abstand – auf einer Wahlkampfveranstaltung vom damaligen US-Präsidenten Donald Trump. Am 29. Juli 2020 wurde bei Herman Cain Covid-19 diagnostiziert. Er musste hospitalisiert werden und verstarb am 30. Juli 2020 an den Folgen von Covid-19.

Kritik am Herman Cain Freedom Award

Der „Herman Cain Freedom Award“ ist ein morbider Award, der stark an den Darwin-Award erinnert.

Was bedeutet „viben“? Verb, Bedeutung, Definition, Erklärung


Das Verb „viben“ hat zwei Bedeutungen:

Um das Jahr 2010 bedeutete „viben“ so viel wie „abhängen“ oder „chillen“. (Also einfach sorgenlos sein.) Zehn Jahre später – um das Jahr 2020/2021 – hatte sich die Bedeutung verändert. „Viben“ bedeutete 2020/2021, dass man mit einer anderen Person auf der gleichen Wellenlänge ist, dass die Chemie stimmt und man sich einfach gut versteht sowie verbunden fühlt. Kurz gesagt: Der Vibe stimmt einfach.

Hinweis: In diesem Beitrag wird das Verb „viben“ behandelt, nicht das Substantiv „Vibes„. Auch, wenn beide stark mit einander verwandt sind, so gibt es deutliche Unterschiede in der Verwendung der Worte. Diese Unterschiede werden in diesem Text erklärt.

Beispiele mit „viben“:

  • „Wir viben.“
  • „Es vibt nicht zwischen uns.“
  • „Ich und mein Freund viben.“
  • „Ich gehe viben.“

Was bedeutet „viben“? Verb, Bedeutung, Definition, Erklärung

Beim „viben“ geht es darum, dass man gute Vibes verspürt. Damit ist eine gute Stimmung gemeint. Im Kern geht es beim „viben“ darum, dass man sich einfach gut fühlt. Dies passiert auf mehreren Ebenen: sich gut an einem Ort oder in einer bestimmten Umgebung fühlen; und: sich gut mit einer anderen Person fühlen.

Doch beim „viben“ geht es nicht nur um ein Wohlgefühl, sondern es geht auch um ein Gefühl der Verbundenheit. Diese Verbundenheit wird beim „viben“ gefühlt. Sie ist distanzlos und das Gegenteil von Einsamkeit, Isoliertheit und ein Gefühl von „fehl am Platz sein“. Verbundenheit steht für Gefühle der Zugehörigkeit, des Vertrauens, der Wertschätzung, Anerkennung und inneren Ruhe. Nicht zu vergessen, ist beim „viben“ ein Gefühl der Unbeschwertheit, der Sorgenlosigkeit und Unbekümmertheit. (Es gibt keinen Druck. Kein Müssen. Man darf einfach sein.)

Früher hatte man gesagt, dass die Chemie einfach stimmt. Der Ausdruck steht dafür, dass zwei Menschen sich einfach gut verstehen und bei-  sowie miteinander wohlfühlen. Gleiches gilt für Orte. Man fühlt sich einfach wohl an bestimmten Orten.

Das Besondere an „viben“ und „die Chemie stimmt“ ist, dass das Wohlfühlen nur gefühlt wird. Es muss nicht erklärt, ergründet oder beschrieben werden, sondern es ist einfach da. (Damit hat „viben“ auch einen Charakter des Zufalls.)

Was ist „viben“? Erklärung

Beim „viben“ stimmt die Immersion. Es gibt keine Bedrohung mit der gerechnet werden muss. Menschen mit denen „gevibt“ wird, wird keine geheime Agenda unterstellt. Beim viben profiliert sich keiner. Niemand will etwas. Es geht nicht um Selbstdarstellung, sondern darum jetzt im Moment zu sein, sich verbunden und wohl zu fühlen. Es geht um ein Gefühl der Einheit. Es geht um Authentizität und Echtheit. Sie erlauben das „viben“.

Zu viben, wird teils sogar Vorraussetzung für eine Beziehung. Wo nicht gevibt wird, findet auch keine Beziehung statt. (Und das ist auch gut so, denn alles andere wäre nur anstrengend.)

Kommentar der Redaktion: Dass das Wort „viben“ und die damit verbundene Emotion 2020/2021 populär wurde, ist vermutlich kein Zufall. „Viben“ konnte eine Gegenreaktion auf die Isolation und Einsamkeit sein, die durch die Coronavirus-Pandemie entstand. In der Pandemie war Vorsicht und Abstand angesagt. Beim „viben“ geht es, um das Gegenteil: emotionale Nähe, sich öffnen und einander fühlen. (Siehe auch: Was bedeutet „Ich fühl das“?)

Was bedeutet „wir viben nicht“? Erklärung, Bedeutung, Defintion

Sagt jemand zu dir, dass ihr nicht vibt, dann gibt die Person damit zu verstehen, dass sie keine Gefühle für dich hat und sie somit auch kein Interesse an einer Beziehung mit dir. (Auf gut deutsch: Du hast einen Korb bekommen.) Bitte akzeptier das und versuche es positiv zu sehen. Denn die Person erspart dir Zeit. Anstatt weiter Zeit und Energie in diese Person zu investieren, brauchst dies nicht mehr, da es eh aussichtslos ist.

Weitere Bedeutung von viben

„Viben“ ist ein Lied von K-Liber. Es wurde 2008 veröffentlicht.

Was bedeutet „POV“ bei TikTok? Bedeutung, Erklärung, Definition


POV ist ein Erzählformat für Videos auf TikTok oder Instagram. Bei einem POV-Video ist der Zuschauer die Hauptperson und das ganze Video ist aus der Perspektive des Zuschauers aufgenommen.

Was bedeutet „POV“ bei TikTok? Bedeutung, Erklärung, Definition

Die Abkürzung „POV“ steht für „Point of View“. „Point of View“ bedeutet auf deutsch: Standpunkt oder sinngemäß auf deutsch „Perspektive“. Mehr über „Point of View“ erfährst du hier.

Bei TikTok ist „POV“ bzw. „Point of View“ ein beliebtes Erzählformat. Bei POV-Videos wird der Zuschauer zur Hauptperson und die Video-erstellende Person wird zum Nebencharakter. Der Ersteller oder die Erstellerin des Videos benimmt sich wie ein Charakter in einem Video. Nicht wie die Hauptperson. Denn die Hauptperson ist der Zuschauer. (Siehe auch: Maincharacter sein)

Doch bevor das Video los geht, folgt meistens noch kurz vorher eine Regieanweisung an den Zuschauer, damit klar ist, dass das Video ein POV-Video und wie der Zuschauer, dass Video verstehen soll. Außerdem erklärt diese Anweisung das Setting. Diese Regieanweisung lautet in etwas: „Wir sitzen beim Essen“, „Du erzählst mir etwas“ oder „Wir sind an Ort x“.

Teils wird dem Zuschauer bei einem POV-Video auch eine Rolle zugewiesen. Der Zuschauer erhält somit eine Art Rolle oder Charakter aus der das Erlebnis wahrgenommen wird. Diese Rolle kann auch exklusiv sein. So zum Beispiel darf der Zuschauer die Gedanken der handelnden Person sehen oder erhält private Informationen, die niemand anderem zugänglich sind.

Ein POV-Video wird auf TikTok aber nicht nur aus der Perspektive des Zuschauers gezeigt, sondern teils wird auch die Perspektive eines Gegenstandes erzählt. Bestes Beispiel ist hier wohl das POV-Video über einen Chip in einer Dose an den jemand nicht rankommt, weil die Hand zu groß ist.

POV: TikTok-Videos: Erklärung, was passiert

Das besondere an POV-Videos ist, dass diese aus der Perspektive des Zuschauers aufgenommen wurden und werden. Das führt dazu, dass der Content Creator oder die Content Creatorin mit dem Zuschauer redet oder den Zuschauer an einem Erlebnis oder einer Emotion teilhaben lässt.

Dass bedeutet, dass der Content Creator oder die Content Creatorin eigentlich zwei Rollen inne hat. Er oder sie ist eigentlich Hauptperson, aber das Video wird so erzählt, dass er oder sie zur Nebenperson wird. (In der Filmsprache wird hier auch von der subjektiven Kamera gesprochen.)

Für den Zuschauer ändert sich auch die Rolle. Ist der Zuschauer bzw. die Zuschauerin bei den meistens Videos nur passiver Beobachter in der dritten Person, so wird der Zuschauer bei einem POV-Video zur Hauptperson in der ersten Person. Das ändert die Art und Weise wie das Video wahrgenommen wird. Es erlaubt dem Zuschauer eine neue Sichtweise (POV!) und komplett andere Blickwinkel. Denn der Zuschauer erlebt, was der Content Creator oder die Content Creatorin vorgesehen hat. Dies führt dazu, dass der Zuschauer das Leben aus der Perspektive einer anderen Person sehen darf.

Auf TikTok finden auch POV-Challenges statt. Bei diesen werden Themen vorgegeben und Content Ersteller sollen zu diesem Thema ein Video erstellen. Diese Themen können unter anderem sein: bestimmte Personen, Gefühle oder Situationen.

Siehe auch:

Wie können Bitcoins gemint werden? Definition, Erklärung und Hintergründe


Bei der Kryptowährung Bitcoin ist die Maximalmenge auf 21 Millionen Bitcoins beschränkt, wovon bereits rund 19 Millionen im Umlauf sind. Die digitalen Gelder werden nicht von einer zentralen Stelle erschaffen und zur Verfügung gestellt, sondern über einen speziellen Prozess generiert, der als Mining bezeichnet wird.

Wie werden Bitcoins gemint? Definition, Erklärung und Hintergründe

Unter Bitcoin-Mining wird ein Prozess verstanden, bei dem Rechenleistung zur Absicherung, Synchronisierung aller Nutzer und Transaktionsverarbeitung im Netzwerk zur Verfügung gestellt wird. Die Bezeichnung resultiert aus einer Analogie zum Goldschürfen. Zahlreiche Miner aus der ganzen Welt bilden eine Art dezentrales Rechenzentrum. Beim Mining werden nützliche Dienste mit Bitcoins belohnt. Die Belohnungshöhe orientiert sich an der zur Verfügung gestellten Rechenkapazität.

Wie können Bitcoins ohne Mining erworben werden?

Eine Alternative zum Mining ist der Kauf von Bitcoins über eine Börse. Der aktive und bewusste Handel mit Kryptowährungen ermöglicht Gewinne zu erzielen. Die Spekulation auf die Volatilität von Bitcoins wird von einigen Anlegern genutzt, um die Rendite zu erhöhen, setzt allerdings ein fundiertes Wissen voraus. Mit einem Trading-Roboter, wie zum Beispiel dem Bitcoin Buyer, sind vertiefte Kenntnisse allerdings nicht zwingend erforderlich. Internet-Programme wie der Bitcoin Buyer arbeiten mit renommierten Brokern der Branche zusammen und können daher auf besondere Erfolge zurückblicken.

Stimmt es, dass Bitcoin-Mining immer schwerer wird?

Grundsätzlich ist die Zeit, die ein Miner benötigt, um einen neuen Block für die Bitcoin-Blockchain zu schürfen, direkt proportional zur Gesamtrechenleistung des Netzwerks. Die gesamte Rechenleistung des Netzwerks wird auch als Hash-Rate bezeichnet. Der Einsatz von speziellen, leistungsstarken Geräten hat zu einer Erhöhung der Hash-Rate geführt, was normalerweise zu einer hohen Produktion von Bitcoins führen würde. Um eine Inflation zu vermeiden, wurde die Bitcoin-Blockchain so konzipiert, dass das Netzwerk automatisch den Schwierigkeitsgrad für das Bitcoin-Mining anpasst. Sobald die Zeit für das Erschaffen eines neuen Blocks unter 10 Minuten liegt, findet eine Modifizierung des Schwierigkeitsgrades statt. Die automatische Anpassung erfolgt alle 2016 Blöcke.

Was wird für das Bitcoin-Mining benötigt?

Um mit dem Mining wirklich Geld zu verdienen, werden allerhand Geräte benötigt, die mit einem hohen Investitionsaufwand verbunden sind. Die Konkurrenz zu Firmen, die sich auf das Betreiben von Mining-Parks spezialisiert haben, erschwert die Situation. Bei der Kalkulation sind auch die Stromkosten in einem ausreichenden Maße zu berücksichtigen.

In puncto Hardware kommt der Einsatz eines speziellen ASIC-Miners infrage, der im Regelfall allerdings mindestens 1.000 € kostet. Je nach Leistung werden sogar fünfstellige Beträge erreicht. Mit manchen Geräten können am Tag lediglich 10 € Gewinn erwirtschaftet werden, sodass sich die Investition oftmals erst nach mehreren Jahren amortisiert.

Die Verwendung eines normalen Desktop-PCs ist mit Blick auf die heutige Hash-Rate nicht ratsam. Die Erstellung eines Blocks nimmt so viel Zeit in Anspruch, dass eine wirtschaftliche Erschaffung von Bitcoins quasi ausgeschlossen ist. In den Anfängen der Kryptowährung sah dies noch anders aus, dort reichte ein herkömmlicher Rechner für die Generierung von mehreren Bitcoins noch aus.

Was ist Cloud-Mining beim Bitcoin?

Eine Möglichkeit, um Kryptowährungen wie den Bitcoin selbst zu minen, ist das sogenannte Cloud-Mining. Hierbei wird Rechenleistung für die Erschaffung von Einheiten in einem Cloud-Server gebucht. Das Cloud-Mining richtet sich vorrangig an Nutzer, denen der Einstieg zu teuer ist oder die sich selbst keine Hardware kaufen möchten. Bei der Auswahl eines Anbieters sollte darauf geachtet werden, dass die Server über einen ausreichenden Schutz vor Hackerangriffen verfügen.

Was ist eine automatische Trading-Applikation? Hintergründe, Erklärung und Hinweise


Zu den unglaublichsten Errungenschaften der modernen Technologie zählen Kryptowährungen, die ohne staatliche Regulierung verwendet und auf unterschiedlichem Wege gehandelt werden können. Die meisten Plattformen und Apps konzentrieren sich auf das manuelle Handeln, somit auf die von einem Benutzer bewusste Investition in bestimmte digitale Zahlungsmittel. Eine Alternative stellen automatische Trading-Applikationen dar, die sich vorrangig an Einsteiger und Neulinge richten, aber auch von erfahrenen Anlegern gerne genutzt werden.

Was macht eine automatische Trading-Applikation? Erklärung

Bei automatischen Trading-Applikationen handelt es sich um eine intelligente Software, die unter Berücksichtigung der aktuellen Kursverläufe und auf Basis von vorangegangenen Entwicklungen automatisch Handel betreibt. Der schnelle Algorithmus baut auf einem großen Datenbestand auf und führt komplexe Wahrscheinlichkeitsberechnungen durch. Darüber hinaus werden von der Software marktbeeinflussende Faktoren, wie das mengenmäßige Angebot von einzelnen Kryptowährungen, berücksichtigt. Zu den führenden Anwendungen zählt der Crypto Trader, der unter https://cryptotrader.software/de aufgerufen werden kann.

Wie kann eine automatische Trading-Applikation genutzt werden?

Die Nutzung einer automatischen Trading-Applikation setzt im Regelfall lediglich drei Schritte voraus. Nach einer Registrierung ist von dem Benutzer zunächst eine Investition in beliebiger Höhe vorzunehmen. Dies entspricht der üblichen Vorgehensweise bei anderen Trading-Apps und Handelsplattformen.

Im Anschluss muss nur noch ausgewählt werden, ob mit dem automatischen Handel begonnen oder aufgehört werden soll. Sobald ersteres gewählt wird, tritt der Algorithmus in Kraft, der unter anderem mit Kryptowährungen wie Bitcoin handelt. Nachdem der automatische Handel von dem Benutzer gestoppt wurde, kann die Investition sicher abgehoben werden. Hierbei kann auch nur ein Teil des Betrages angefordert und mit dem Restbetrag der Handel fortgesetzt werden.

Was sind die Vorteile von automatischen Trading-Applikationen?

Grundsätzlich arbeiten automatische Trading-Applikationen rund um die Uhr und reagieren damit zu jeder Tages- und Nachtzeit auf Veränderungen auf dem Kryptowährungsmarkt. Bei dem manuellen Handel mit Kryptowährungen ist eine konsequente 24-stündige Beobachtung von Kursverläufen nicht möglich. Auch können eventuell notwendig werdende Maßnahmen, wie die rechtzeitige Veräußerung einer bestimmten Kryptowährung, oftmals nur mit einer mehrstündigen Verzögerung durchgeführt werden.

Für den Einsatz der intelligenten Software werden keine Vorkenntnisse benötigt. Demnach ist ein umfassendes Wissen über die historischen Verläufe und die Besonderheiten des Marktes nicht zwingend erforderlich. Die Nutzung ist äußerst bequem und mit keinem großen Aufwand verbunden.

Die automatischen Trading-Applikationen werden fortlaufend weiterentwickelt und aktualisiert. Mit den Updates ist sichergestellt, dass die Markttrends von der Software noch routinemäßiger und effizienter verfolgt werden können.

Bei dem beispielhaft genannten Crypto Trader sind noch weitere Vorteile zu nennen. Es werden keine Gebühren für Transaktionen berechnet, nur drei Schritte für die Nutzung vorausgesetzt und keine bestimmten Investitionsbeträge vorgeschrieben. Zudem kann die Investition jederzeit abgehoben werden. Die Server hinter der Software sind durch mehrere Mechanismen vor einem Hackerangriff geschützt.

Können bei dem Handel bestimmte Kryptowährungen ausgeschlossen werden?

Da es sich um eine automatisch agierende Applikation unter Berücksichtigung des gesamten Marktes handelt, können die zu handelnden Kryptowährungen im Regelfall nicht vorgegeben werden. Die Server berechnen die effizienteste sowie sicherste Option und stellen durch Risikostreuung sicher, dass die Gewinnchancen verbessert werden. Mit einer Einschränkung auf bestimmte Währungen würde das Verlustrisiko erhöht werden.

Grundsätzlich ist zu bedenken, dass von den automatischen Trading-Applikationen zwar kein Gewinn garantiert wird, aber die Software durch intelligente Algorithmen mögliche Verluste minimiert. Aus diesem Grunde sollte wie ein erfolgreiches Unternehmen investiert werden. Hierzu gehört, dass für die Investitionen keine Verbindlichkeiten eingegangen werden. Darüber hinaus sollte ein fiktiver Totalverlust, der angesichts der Marktentwicklungen allerdings unwahrscheinlich ist, keine finanziellen Nöte zur Folge haben können.

Ist der Bitcoin anonym? Hintergründe, Erklärung und Hinweise


Der auf der Blockchain-Technologie basierende Bitcoin ist unverändert die erfolgreichste Kryptowährung, die im Jahre 2009 erschien und aufgrund verschiedener Vorteile geschätzt wird.

Teilnehmer an Bitcoin-Transaktionen werden durch öffentliche Adressen identifiziert, die aus einer langen Zeichenfolge von etwa 30 Zeichen bestehen. Bei jeder Transaktion sind die Sende- und Empfangsadresse öffentlich einsehbar.

Da diese Zahlen praktisch unverständlich sind und weder den Namen einer Person noch Informationen zur Identifizierung enthalten, wird oft behauptet, dass der Bitcoin eine „anonyme Währung“ ist. Es ist richtig, dass die Kombination aus modernster Verschlüsselung und Dezentralität zu einem hohen Grad an Anonymität führt, doch gibt es bei dem eigenen Verhalten eine gewisse Angriffsfläche, weshalb der Bitcoin eher als „pseudonym“ bezeichnet werden kann.

Wie kann die Anonymität durchbrochen werden? Bitcoin, Erklärung

Wenn die Adresse irgendwo veröffentlicht wird, kann sie grundsätzlich mit der realen Identität verknüpft werden. Auch ohne bewusste Veröffentlichung kann die einfache wiederholte Verwendung derselben Adresse ein Muster aufzeigen, das ein Analyst mit grundlegenden Fähigkeiten mit der Identität in Verbindung bringen kann, indem er Transaktionszeiten, -beträge und -regelmäßigkeiten betrachtet und mit anderen Datenquellen, wie zum Beispiel Quittungen und Bestellungen, verbindet.

Es stehen Blockchain-Explorer und Analysetools zur Verfügung, um Adressen mit nur einzelnen Transaktionen mit anderen Adressen zu verknüpfen und eine Kette oder ein Muster zu bilden. Auf diesem Wege können nähere Informationen zu dem Besitzer gewonnen werden. Unter anderem bei der Untersuchung von Diebstählen bei Unternehmen werden derartige Tools verwendet.

Wie kann die Anonymität gesteigert werden?

Aus Datenschutz- und Sicherheitsgründen wird empfohlen, für jede einzelne Transaktion eine neue Adresse zu verwenden. Zudem sollte bei dem Kauf von Waren bedacht werden, dass regionale Dienstleister und Händler, die Bitcoin als Zahlungsmethode akzeptieren, schneller auf die eigene Identität schließen lassen, wenn die Informationen entsprechend ausgewertet werden.

Mitunter über die Bitcoin Buyer App kann ein umfangreiches Wissen über den Bitcoin aufgebaut werden, das bei dem Handel mit der Kryptowährung mehr als hilfreich ist. Das Verständnis über die Funktionsweise und die Abläufe lässt die Identität besser schützen.

Es gibt noch andere Möglichkeiten, Bitcoin privater zu machen, aber sie sind mit gewissen Risiken verbunden. Eine besteht darin, einen „Mixer“ oder „Tumbler“ zu verwenden, der die Bitcoins zwischen einer verwirrenden Reihe von Adressen bewegt. Allerdings besteht die Gefahr, dass der Anbieter des Mixing-Service die virtuellen Gelder nicht wieder zur Verfügung stellt. In einem solchen Fall wäre ein Totalverlust gegeben, der letztendlich nicht ausgeschlossen werden kann.

Eine andere Möglichkeit besteht darin, Bitcoin gegen eine andere Kryptowährung zu tauschen und im Anschluss wieder gegen Bitcoin zurückzutauschen. Auf diesem Wege kann die Nachverfolgbarkeit reduziert werden.

Welchen Stellenwert hat die Anonymität beim Bitcoin?

Angesichts der grundsätzlichen Möglichkeit, durch die Analyse von Verhalten auf eine einzelne Person schließen zu können, wird beim Bitcoin oftmals eher von einer „Pseudonymität“ als von einer Anonymität gesprochen. Während Kriminelle auf eine bedingungslose Anonymität wertlegen, betrachtet eine deutliche Mehrheit der Nutzer die vorhandenen Sicherheitsmechanismen mehr als ausreichend.

Der Grad an Anonymität wirkt sich daher nur geringfügig auf den Stellenwert der Kryptowährung aus. Die Unabhängigkeit von den Finanzmärkten, die hohe Transparenz, der effiziente Geldtransfer und die fehlende Inflation sind starke Argumente für den Bitcoin, die an keinen bestimmten Anonymitätsgrad gebunden sind. Aufgrund der dezentralen Struktur gab es bei der Bitcoin-Blockchain bis jetzt noch keinen erfolgreichen Hackerangriff.

Welche Möglichkeiten gibt es, online Geld zu verdienen?


Wer träumt nicht davon, über Nacht reich zu werden? Vor allem, ohne viel dafür tun zu müssen. Das Internet ist voll von Webseiten und Blogs, die dir genau das versprechen. Eins haben sie alle gemeinsam: Sie funktionieren nicht. Zumindest nicht langfristig – und nicht, ohne Arbeit hineinzustecken.

Online Geld verdienen: Daytrading

Der kurzfristige Handel an der Börse – das sogenannte Daytrading – boomt. Trading-Apps verlangen keine oder nur geringe Gebühren vom Nutzer und verleiten Anleger so dazu, viele Käufe und Verkäufe durchzuführen. Vermeintlich erfolgreiche Trader bieten kostenpflichtige Kurse an, die dem Teilnehmer versprechen, innerhalb von kürzester Zeit hohe Gewinne erzielen zu können. Was viele nicht wissen: Nur die wenigsten Daytrader sind in der Lage, über einen längeren Zeitraum erfolgreich zu sein. Unvorbereitet, ohne Vorkenntnisse und ohne großen Zeitaufwand an der Börse Geld zu verdienen, funktioniert auch in Zeiten günstiger Gebühren nicht.

Online Geld verdienen: Glücksspiel

Auch die Chancen, beim Online-Glücksspiel auf einen Schlag steinreich zu werden, sind nicht allzu hoch. Nutze das Casino online lieber so, wie es gedacht ist: als Spiel. Spiele aus Spaß, und nicht, um deinen Lebensunterhalt zu verdienen. Sobald du versuchen musst, Verluste durch höhere Risiken auszugleichen, läufst du Gefahr, in eine Spielsucht zu rutschen. Alternativ bieten Online Casinos auch Spiele ohne den Einsatz von echtem Geld an.

Online Geld verdienen: Umfragen beantworten und Produkte testen

Das Beantworten von Umfragen oder das Durchführen von Produkttests sind ebenfalls beliebte Quellen von Zusatzeinkommen. Du meldest dich einfach bei den entsprechenden Portalen an und wirst anschließend per E-Mail benachrichtigt, wenn neue Umfragen für dich bereitstehen. Abhängig von der benötigten Zeit bekommst du einen kleinen Geldbetrag auf deinem Nutzerkonto gutgeschrieben. Ab einem bestimmten Betrag kannst du dir diesen auf dein Girokonto überweisen lassen. Große Beträge kommen nicht zusammen, ein kleines Zusatzeinkommen kannst du so allerdings schnell und einfach etablieren.

Online Geld verdienen: Influencer

Als Influencer zu arbeiten ist für viele Jugendliche und jüngere Erwachsene ein großes Ziel. Ob als erfolgreicher YouTuber, Blogger oder Influencer auf anderen Kanälen, selbstständig zu arbeiten und sich intensiv mit den eigenen Hobbys und Leidenschaften zu beschäftigen, davon träumen viele. Doch was von außen so entspannt und elegant aussieht, verlangt von den Betreibern der Kanäle harte Arbeit. Stundenlanges Schreiben oder Filmen, das Planen und Vorbereiten der Beiträge und auch die Kommunikation mit den Followern erfordern eine hohe Einsatzbereitschaft und Geduld.
Wenn du bereits einen Blog oder YouTube-Kanal hast, kannst du über Werbeanzeigen oder Affiliate-Links Geld damit verdienen. Je nach Reichweite sind diese Einnahmen höher oder niedriger.

Online Geld verdienen: Ein eigenes Business aufbauen

Einer der besten Wege, online Geld zu verdienen, ist eine nebenberufliche Selbstständigkeit. Der erste Schritt ist natürlich die richtige Idee. Sobald du weißt, welche Produkte oder Dienstleistungen du deinen Kunden anbieten möchtest, benötigst du eine ein Netzwerk und eine gute Homepage. Die richtigen Kundenkontakte und Akquise sind beim Onlinebusiness ebenso entscheidend für den Erfolg, wie beim Offline-Unternehmen.

Fazit

Es ist durchaus möglich, online Geld zu verdienen. Doch entgegen der landläufigen Meinung ist es nicht schnell und nicht einfach, viel Geld zu verdienen. Zeit, Engagement, Wissen und Begeisterung sind auch online unabdingbar, wenn du finanziell erfolgreich sein möchtest.

Was bedeutet „Bieb“? Bedeutung, Definition, Erklärung


„Bieb“ ist ein Scherzwort ohne eigene Bedeutung.

„Bieb“ ist die Lautmalerei für einen kurzen und hellen Ton.

Was bedeutet „Bieb“? Bedeutung, Definition, Erklärung

Der TikToker @couldntbemorerandom ist vermutlich der Urheber vom „Jugendwort“ „Bieb“. Er und seine Community haben für die Verbreitung des Wortes gesorgt, in dem sie das Wort „Bieb“ immer wieder als Kommentare unter andere Videos geschrieben haben.

Der TikToker @couldntbemorerandom hat die Bedeutung von „Bieb“ wie folgt definiert: Bieb ist eine universelle Begrüßung in Chats und Kommentaren.

Der TikToker @couldntbemorerandom erklärte weiterhin: Bieb ist alles. Bieb ist Himmel und Erde. Schatten und Licht. Schwarz und weiß. Hart und weich. … Bieb ist das allmächtige. Für Bieb sollten Kirchen gebaut werden. Es ist eine Dreistigkeit zu fragen, was Bieb überhaupt bedeutet. …

Siehe auch: Wer ist Theophilus Junior Bestelmeyer?

@Couldntbemorerandom und seine Community haben versucht das Wort „Bieb“ zum Langenscheidt-„Jugendwort des Jahres“ 2021 zu machen. Dies ist ihnen nicht gelungen. Dafür sind folgende Worte unter der Top 10: akkurat, Cringe, Digga, Geringverdiener, Mittwoch, papatastisch, same, Sheesh, sus und wild.

Anmerkung der Redaktion: Da die Quantität bei der Wahl zum Jugendwort des Jahres 2021 entscheidet, kann davon ausgegangen werden, dass Bieb einfach zu selten eingereicht wurde.

Anmerkung der Redaktion 2: Das Wort „Bieb“ erinnert doch stark an die „42“ aus dem Douglas Adams Roman „Per Anhalter durch die Galaxis“. Bei „Per Anhalter durch die Galaxis“ ist 42 die (sinnlose) Antwort auf die Frage nach dem Leben, Universum und dem ganzen Rest. Die Protagonisten können mit der Zahl jedoch nichts anfangen. Daraus bildete sich der Scherz, dass die 42 eben die Antwort auf alles ist.

Weitere Bedeutung von Bieb

„Bieb“ ist die Lautmalerei für einen kurzen und hellen Ton.

„Bieb“ ist holländisch und bedeutet auf deutsch „Bibliothek“.

Was bedeutet Biter? Bedeutung, Definition, Erklärung


Der Ausdruck „Biter“ hat verschiedene Bedeutungen.

Bedeutung „Biter“ im Rap

Im Kontext des Raps bedeutet „Biter“ so viel wie Neider, Nichtgönner oder Nichtsgönner.

Ein „Biter“ ist jemand, der anderen ihren Erfolg nicht gönnt. Ein Biter will im schlechtesten Fall, dass andere ihren Erfolg nicht haben oder erfolglos sind. Biter suchen teils auch Streit.

Ferner ist ein „Biter“, einer der einfach die Idee oder den Stil eines anderen kopiert (und damit klaut). Schlimmer noch, ein Biter klaut einfach die Texte eines anderen. (Damit ist ein Biter ein Betrüger.)

Die Verbisierung aus „Biter“ ist „biten“ oder „gebited“. (Ja, dass wird so gesagt.)

Eine bekannte Aussage zu „Biter“ ist Capital Bras Lied „Capi ist kein Biter“.

Was bedeutet Biter? Bedeutung, Definition, Erklärung

Im englischen gibt es den Spruch „the biter gets bit“. Dieser bedeutet wortwörtlich auf deutsch „Der Beißer wird gebissen“. Gemeint ist damit, dass jemand der anderen etwas schlechtes wünscht, sich selbst schädigt.

Die Redewendung „The biter gets bit“ bzw. „the biter will be bitten“ gibt es sinngemäß auch in der deutschen Sprache: „Wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein.“

„The biter bit“ bedeutet auf deutsch „Der betrogene Betrüger“.

Im neutralen Sinne ist ein „Biter“ einfach jemand, der in etwas beißt.

Weitere Bedeutung von Biter

In der englischen Sprache werden kleine krabbelnde Kinder auch „Knöchel-Beißer“ genannt. Also: Ankle-Biter. (Aber auch kleine Hunde werden Ankle-Biter genannt. Im deutschen würde man Fußhupe sagen.)

„Biter“ ist ein Begriff, der auch im Curling verwendet wird.

Als „Biter“ werden aber auch Fische bezeichnet, die an einen Köder anbeißen. Tiere, die Beißer sind, werden auch „Biter“ genannt.

Bei Walking Dead werden die Zombies auch „Biter“ genannt. (Siehe: Übersicht der Namen der Zombies in Walking Dead.)

Verschiedene Schiffe der britischen und US-amerikanischen Marine hießen „HMS Biter“.

„Biter“ ist der Name einer brasilianischen Band.

Was ist ein toxic Friend? Bedeutung, Definition, Erklärung


Ein toxic Friend ist ein schlechter Freund bzw. eine schlechte Freundin.

Toxic Friend / Toxische Freunde: Checkliste, Zeichen, Eigenschaften

An folgenden Verhalten und Eigenschaften erkennst du, ob ein Freund oder eine Freundin ein „toxic Friend“ – also ein „toxischer Freund“ – ist:

  • Er oder sie redet schlecht hinter deinem Rücken über dich.
  • Toxische Freunde sind unaufrichtig und hinterhältig.
  • Toxic Friends können eigene begangene Fehler nicht eingestehen.
  • Toxic Friends können sich nicht entschuldigen oder ihre Entschuldigungen sind unehrlich.
  • Toxic Friends lügen und sind unehrlich.
  • Toxische Freunde nehmen dich nicht ernst. Sie belächeln dich und dein Anliegen. Sie mache sich über dich lustig.
  • Toxic Friends sagen Verabredungen oft(!) wenige Minuten vorher ab oder kommen gar nicht.
  • Toxic Friends nehmen mehr als sie geben.
  • Mit toxic Friends gibt es ungesunden Wettbewerb.
  • Toxische Freunde haben schlechte Absichten.
  • Toxic Friends geben schlechte Ratschläge.
  • Toxic Friends kann man nicht vertrauen. Sie hintergehen dich.
  • In der Nähe von einem toxic Friend fühlt man sich schlecht, nervös oder down.
  • Wer mit toxic Friends Zeit verbringt, genießt diese Zeit nicht, sondern empfindet sie als anstrengend und belastend.
  • Bei toxischen Freunden weiß man eigentlich gar nicht, warum man mit ihnen Zeit verbringt. (Ist es Gewohnheit oder Trägheit?)
  • Toxischen Freunden mangelt es an Empathie oder sie spielen Empathie nur vor. (Einem toxic Friend kommt es nicht in den Sinn an dich und deine Gefühle zu denken.)
  • Toxic Friends richten Chaos an. Sie sorgen für Unruhe.
  • Ein toxic Friend will immer mit Mittelpunkt stehen. (Es gibt daher viel Drama.)
  • Ein toxic Friend will dich verändern bzw. umerziehen. (Er oder sie akzeptiert dich nicht so wie du bist.)
  • Ein toxic Friend macht dir alles nach.
  • Ein toxic Friend akzeptiert deine Grenzen und dich nicht. Ein toxischer Freund oder eine toxische Freundin respektiert dich nicht.
  • Ein toxic Friend ist needy.
  • Toxic Friends spielen das Opfer. In ihrer Welt, sind immer die anderen schuld.
  • Ein toxic Friend vergleicht dich mit anderen, um dich schlecht zu machen.
  • Toxische Freunde reden deine Interessen schlecht.
  • Du hast nicht das Gefühl, dass ein toxic Friend dein Bestes will und dich unterstützt. Toxic Friends sind neidisch auf dich, deinen Besitz oder deine Erfolge.
  • Toxic Friends sorgen dafür, dass du dich unsicher fühlst.
  • Toxic Friends kritisieren dich maßlos.
  • Toxic Friends sind Energie-Vampire. Nach einem Besuch bei ihnen fühlst du dich schlapp.
  • Toxic Friends erpressen dich mit ihrer Freundschaft. (Wenn du nicht x tust, beende ich die Freundschaft.)
  • Toxische Freunde verheimliche wichtige Informationen vor dir.
  • Toxische Freunde teilten nur ausgewählte Informationen mit dir. Teils verzerren oder manipulieren sie diese.

Ein toxic Friend ist eine Belastung und Enttäuschung. Ein toxischer Freund zieht dich herunter, kostet Energie und ist unnötiger Aufwand. Das muss niemand aushalten.

Siehe auch:

Wie sollte mit toxic Friends umgegangen werden? Bedeutung, Definition, Erklärung

Zu allererst sollte erkannt werden, dass jemand ein „toxic friend“ ist. Dann gibt es zwei Möglichkeiten.

Es gibt eine gute Möglichkeit einen toxic Friend zu erkennen: Erstelle eine Liste der positive und negativen Eigenschaften und Eigenheiten dieser Person. Schreib auf, was du an ihr magst und was nicht. Am Ende schaust du, welche Seite überwiegt.

Toxic Friend durch Fragen erkennen:

Frage dich selbst:

  • Wie fühlst du dich, wenn du mit der Person Zeit verbringst?
  • Wie fühlst du dich, nach dem du mit der Person Zeit verbracht hast?
  • Was gefällt dir am Verhalten der Person nicht? Wie fühlst du dich dabei?
  • Bist du gern mit dieser Person befreundet?
  • Wünscht du dir, dass die Person mit manchen Verhalten aufhört oder sich entschuldigt?
  • Glaubst du, dass die Person ihr Verhalten ändern wird?

Wenn du merkst, dass du dich oft schlecht und ausgelaugt fühlst, nach dem du mit einem toxischen Freund Zeit verbracht hast, dann solltest du folgende Möglichkeiten des Umgangs beachten:

  1. Die Person auf ihr Verhalten ansprechen, sagen was und warum es stört. Dann sollte die Person gebeten werden, ihr Verhalten zu ändern. Ändert die Person ihr Verhalten nicht, dann folgt Möglichkeit 2.
  2. Kontakt reduzieren bis abbrechen.

Zu 1. Es ist besonders wichtig der anderen Person ihr Verhalten zu spiegeln und eigene Grenzen aufzuzeigen. Denn – im positiven Fall – wusste die Person gar nicht, wie sie oder ihr Verhalten bei anderen ankommen und sie ändert daraufhin ihr Verhalten.

Was ist ein toxic Friend? Bedeutung, Definition, Erklärung

Fazit: Es gibt gute und schlechte Freunde. Wir müssen mit diesen Menschen – mit denen wir nicht verwandt sind – keine Zeit verbringen. Wichtig ist, dass man sich seiner eigenen Gefühle gewahr wird und entscheidet, ob man sich so fühlen möchte oder eben nicht. Ist diese Entscheidung getroffen, so sollte man sein Handeln danach ausrichten.

Positiv muss angemerkt werden, dass toxische Freunde helfen zu erkennen, wer die wirklichen guten Freunde sind.

Was bedeutet ausgedribbelt / gedribbelt? Bedeutung, Definition, Erklärung


„Gedribbelt“ und „ausgedribbelt“ bedeuten in der Jugendsprache, dass jemand oder etwas zum eigenen Vorteil ausgetrickst wurde.

Was bedeutet ausgedribbelt / gedribbelt? Bedeutung, Definition, Erklärung

Beim „Dribbeln“ im Sinne der Jugendsprache wird eine Schwachstelle in einem System ausgenutzt, um eben das System zu überlisten. Oder jemand versucht ein Täuschungsmanöver, um an sein oder ihr Ziel zu gelangen.

„System gedribbelt“ ist ein Meme, welches eine List thematisiert. (Dazu weiter unten mehr.)

„System gedribbelt“ kann hierbei so verstanden werden, dass jemand einen klugen Einfall hatte und entdeckt hat, wie er (oder sie) einfacher an das Ziel kommen kann.

Wer andere dribbelt, ist meist schlauer und intelligenter als die gedribbelte Person bzw. die gedribbelten Personen. Denn derjenige oder diejenige, der oder die dribbelt,  hat entdeckt wie das eigene Ziel leichter zu erreichen ist, ohne aufzufallen, ohne Gewalt anzuwenden und ohne das System zu verändern.

Wer andere dribbelt, verwendet Schwachpunkte und Schwächen, aber auch Gutmütigkeit, Unbedarftheit und Nettigkeit zum eigenen Vorteil.

Ursprung und Herkunft von dribbeln und gedribbelt

Eigentlich kommt der Ausdruck „dribbeln“ bzw. „gedribbelt“ aus dem Fußball. Beim Dribbeln wird ein Ball durch viele kurze Stöße in eine bestimmte Richtung befördert. Die vielen kurzen Stöße sorgen dafür, dass die Kontrolle über den Ball behalten wird. (Dribbeln ist im Fußball und im Basketball bekannt.)

Beim Dribbeln kann kommt es vor, dass gegnerische Spieler bei Versuchen zu Blockieren ausgetrickst werden.

Beispiele: Ausgedribbelt / gedribbelt

A: Wächst Geld aus Bäumen?
B: Woraus wird Geld gemacht?
A: Aus Papier.
B. Und wo kommt Papier her?
A: …
Kommentar: ausgedribbelt!

Aufgabe: Write down five english words!
Answer: Write down five english words

Mit einer anderen E-Mail sich als Neukunden ausgeben, um den Neukunden-Rabatt zu erhalten. (Noch cleverer, irgendwo in der eigenen E-Mail-Adresse einen Punkt einfügen. Die E-Mails kommen weiterhin an und das System denkt, es ist eine neue E-Mail-Adresse. Beispiel aus „[email protected]…“ wird „[email protected]…“)

Bei einer Polizeikontrolle in einer Fremdsprache antworten in der Hoffnung, dass der Polizist diese Sprache nicht kann und die Kontrolle (ohne zu kontrollieren) wegen der vermeintlichen Sprachbarriere schnell beendet.

An einer Polizeisperre vorbeigehen in dem man einfach an der Seite vorbeigeht.

Sich selbst ausdribbeln in dem man keine Schokolade einkauft, damit man diese nicht essen kann, wenn man Heißhunger hat.

Das Kino ausdribbeln in dem man Essen und Trinken heimlich mit reinnimmt.

In den Urlaub gehen, wenn der eine Mitarbeiter, den alle hassen, da ist. Arbeiten wollen, wenn der eine Mitarbeiter, den alle hassen, im Urlaub ist.

Sein Schmerzempfinden dribbeln, in dem man sich ablenkt.

Siehe auch:

System gedribbelt: Bedeutung, Erklärung, Definition

„System gedribbelt“ ist ein Meme. Wie schon oben beschrieben, nutzt jemand eine Schwachstelle aus oder findet eine alternative Lösung, um an sein Ziel zukommen. Meistens findet diese alternative Lösung über eine Täuschung statt, bei welcher jemand etwas als ein Ziel oder Anliegen ausgibt, was nicht das eigene Ziel oder eigene Anliegen ist.

Positiv gesehen, hatte hier jemand einen klugen Einfall, wie er oder sie sein oder ihr Ziel leichter erreichen kann.

Der Hashtag #ausgedribbelt wurde auf TikTok bis August 2021 über drei Millionen mal verwendet. Der Hashtag #gedribbelt wurde über sieben Millionen mal verwendet.

Was ist „White Boy Summer“? Bedeutung, Definition, Erklärung

„White Boy Summer“ ist eine Scherzbewegung, ein Meme und Internetscherz.

Der Sohn von Tom Hanks, Chet Hanks, hat im Frühjahr 2021 den „White Boy Summer“ ausgerufen. Er forderte, dass weiße Männer befreit werden sollen und ihnen erlaubt werden sollte, sich so zu kleiden und zu benehmen wie sie es wollen.

Das Internet reagierte leichtherzig mit großer Belustigung. Unzählige Nutzer machten sich über die Aussage Chet Hanks lustig.

Was ist „White Boy Summer“? Bedeutung, Definition, Erklärung

Am 26. März 2021 veröffentlichte Chet Hanks auf seinem Instagram-Profil einen Beitrag, dass er glaube, dass dieser Sommer (2021) ein „White Boy Summer“ werde. Er erklärte weiterhin, dass er dies nicht mit dem US-amerikanischen Konservatismus, Donald Trump oder NASCAR-Männer verbinde, sondern mit ihn selbst, Jon B und Hack Harlow.

Chet Hanks führte aus, dass beim „White Boy Summer“ folgende Kleidung verboten ist: karierte Hemden, lachsfarbene Kleidung und Übergriffigkeit. (Siehe: Was bedeutet woke?)

Chet Hanks versuchte zu beschwichtigen und erklärte, dass „White Boy Summer“ nichts anderes als einfach nur gute Vibes gegenüber allen anderen bedeute.

Am 13. April 2021 veröffentlicht Chet Hanks unter dem Künstlernamen „Chet Hanx“ das Lied „White Boy Summer“. (Damit könnte seine Ankündigung vom 26. März 2021 einfach der schlechte Versuch eines Teasers bzw. einer Promo gewesen sein.)

Bedeutung und Erklärung: White Boy Summer

Das Internet reagierte auf den Ausdruck „White Boy Summer“ mit Belustigung. (Siehe: Was bedeutet „alte weiße Männer“?) Denn der Ausdruck könnte genauso gut aus einer rechtsextremen Ecke stammen! Auf der Homepage und auf dem Merchandise von „White Boy Summer“ wird die Schriftart Fraktur verwendet. Chet Hanks trug ein T-Shirt auf dessen Rückseite in Fraktur „Stop hate“ stand. (Fraktur ist eine Schriftart, die mit dem Dritten Reich verbunden ist und auch von rechtsextremen Gruppen verwendet wird.)

Manche vermuteten auch, dass „White Boy Summer“ eine Anspielung auf das 2019 von Megan Thee Stallion feat. Nicki Minaj & Ty Dolla $ign veröffentlichte Lied „Hot Girl Summer“ sein könnte. (Anmerkung der Redaktion: Warum Chet Hanks nicht auf die Idee „Hot Boy Summer“ kam, weiß wohl nur er selbst.)

Einige Nutzer äußerte sich, dass der Sommer für weiße Männer seit Jahrtausenden anhalte.

Eine Nutzerin kommentierte, dass Chet Hanks der Preis war, den Tom Hanks zahlen musste, um Tom Hanks zu werden.

White Boy Summer: Kommentar der Redaktion

Die Redaktion vermutet, dass Chet Hanks provozieren wollte, um Aufmerksamkeit zu erhalten. Denn der „White Male“ genießt nicht den besten Ruf. Das Chet Hanks Frakturschrift verwendet, die auch rechtsextreme Gruppen verwenden, irritiert einfach nur und lenkt von seiner Botschaft ab. Auch der Ausdruck „White Boy Summer“, in dem eine Gruppe von Menschen aufgrund eines angeborenen Merkmals genannt wird, passt gar nicht in den Zeitgeist.

Aber eines verwundert, dass Internet ist nicht mit Mistgabel und Fackeln gegen Chet Hanks losgegangen. (Er erlebte keinen Sh_t Storm.) Er wurde von vornherein nicht ernst genommen und nur belächelt. Er wurde zur Grundlage von unzähligen Memes und Witzen. – Das zeigt ehrlich gesagt nur, dass seine Provokation schwach war und einfach verpufft ist.

Was ist ein Soft Boy? Bedeutung, Definition, Erklärung


Ein Soft Boy ist ein sensibler junger Mann, der Gefühle zulässt, darüber reden und wirklich fühlen möchte. Ein Soft Boy steht für gelebte Softness und Sensibilität. Ein Soft Boy ist verträumt und wirkt oft nachdenklich.

Was ist ein Soft Boy? Bedeutung, Definition, Erklärung

Ein „Soft Boy“ ist der perfekte Gentleman. Er ist zuvorkommend, freundlich und hilfsbereit. Ein „Soft Boy“ ist ein junger Mann, den man als süß beschreiben würde.

Ein Soft Boy fällt durch Kleidung in Pastelfarben auf. Er trägt seine Haare natürlich und ohne Gel. Ein Soft Boy trägt z.B. Beanie.

Ein Soft Boy ist innen und außen soft. Ein Soft Boy ist gelebte Softness. Der Soft Boy spricht offen über seine Gefühle und zeigt sich ohne Angst verletzlich. Der Soft Boy will Zuneigung und Liebe erleben. Ein Softboy interessiert sich wirklich für die Gefühle einer anderen Person, wenn er fragt, wie es ihr geht. Er hört zu und fühlt mit.

Der Soft Boy hat eine besondere Empfindsamkeit gegenüber sich selbst, seinem Innenleben, anderen Menschen und der Welt. Der Soft Boy ist sehr rücksichtsvoll.

Der Soft Boy ist offen für Literatur, Kunst und Natur. Der Soft Boy liebt Romantik und romantisiert gerne. Ein Softboy interessiert sich für Philosophie und nachdenkliche Gedanken.

Dem Soft Boy ist Ausgeglichenheit wichtig. Er interessiert sich für Yoga, Spiritualität und will seine innere Mitte finden.

Soft Boys lieben süße Dinge und kleine Tiere.

Soft Boys sind stark beeinflusst von K-Pop.

Ein Soft Boy lehnt traditionelle männliche Werte ab. Er legt nicht viel Wert auf Muskeln, Rauheit und Abgebrühtheit. Von Soft Boys kommen keine Anmachsprüche. Soft Boys sind nicht laut und ungehobelt. Sie respektieren andere.

Ein Soft Boy sieht einfach harmlos aus. Soft Boys sind weich.

Softboy: Bedeutung, Definition, Erklärung

Anstatt cooler Sprüche kommen von einem Soft Boy Freundlichkeit, Güte und Liebenswürdigkeit. So flirtet er und so führt er seine Beziehungen. Ein Soft Boy ist sensibel. Wenn er flirtet, dann sagt er nur „süße“ Dinge.

Ein Soft Boy kleidet sich adrett und immer darauf bedacht, gepflegt auszusehen.

In negativer Auslegung kann der Softboy seine Softness zur Manipulation verwenden. Denn bei ihm ist alles butterweich. Er ist so freundlich und umgarnt seine Auserwählte. Ist sie ihm verfallen, kann er das missbrauchen. (Konjunktiv!)

Es mag so wirken, dass ein Softboy viele Eigenschaften lebt, von denen Frauen sagen, dass sie ihnen gefallen.

Siehe auch:

Ein Fck-Boy ist das Gegenteil eines Soft Boys.

Eine andere Schreibweise für das Wort „Soft Boy“ ist „Softboi“.

Weitere Bedeutung von Soft Boy

„Soft Boy“ ist ein Lied von Wilbur Soot.

„Soft Boy“ ist ein Lied von Vugi.

Was bedeutet PFP? Bedeutung der Abkürzung, Erklärung, Definition


Die Abkürzung PFP kann unterschiedliche Bedeutungen haben. In diesem Beitrag erfährst du sie.

Bedeutungn von PFP bei TikTok:

Bei TikTok steht die Abkürzung „PFP“ für „Profil Picture“. Gemeint ist damit das Profilbild.

Wird also über das PFP gesprochen, so ist damit das Profilbild gemeint.

Beispiele:

  • „Schau dir mal mein PFP an und sag mir, was du davon hältst.“
  • „Ich glaub ich brauch ein neues pfp.“

Der Hashtag #pfp wurde auf TikTok über 2 Milliarden mal verwendet.

Wozu die Abkürzung pfp? Solch eine Abkürzung spart Zeichen und erleichtert die Textkommunikation. Anstatt das lange Wort „Profilbild“ oder „Profile Picture“ zu schreiben, werden einfach nur drei Buchstaben getippt.

Außerhalb von TikTok und in anderen sozialen Medien wird einfach vom „PP“ gesprochen, wenn das „Profil Picture“ gemeint ist.

Was bedeutet PFP? Bedeutung der Abkürzung, Erklärung, Definition

PFP kann auch für „Picture for Proof“ stehen. „Picture for Proof“ bedeutet auf „Bild als Beweis“. Damit kann jemand zum Beispiel eine Behauptung untermauern oder zeigen, dass er (oder sie) wirklich ist, als wer sich die Person in der Textkommunikation darstellt.

Hier gibt es grundsätzlich zwei Situationen:

  • Jemand zeigt ein Selfie von sich, um anderen zu zeigen, dass er oder sie real ist.
  • Jemand macht ein Foto von einer Begebenheit, um zu zeigen, dass diese wirklich so passiert.

Beispiele:

A: „Du glaubst nicht was an der Uni heute passiert ist!“
B: „PFP!“

A: „Ich habe jetzt einen Freund.“
B: „PFP, sonst glaub ich nichts.“

Weitere Bedeutung von PFP

PfP ist die Abkürzung für „Partnership for Peace“. „Partnership for Peace“ ist eine Verbindung für die militärische Zusammenarbeit zwischen NATO und nicht-NATO-Ländern.

PFP ist die Abkürzung für „People First Party“. „People First Party“ ist der englische Name der chinesischen Partei „Qinmindang“.

PFP steht für Positive Feedback Preference.

PFP ist das Kürzel der südafrikanischen Partei „Progressive Federal Party“.

PfP steht aber auch für „Pay for Performance“.

Was bedeutet #xyzbca / #xyzcba? Bedeutung Hashtag, TikTok, Erklärung, Definition


Die Hashtags #xyzbca und #xyzcba sind auf TikTok gebräuchlich. TikToker und Tiktokerinnen verwenden die Hashtags in der Hoffnung mehr Aufmerksamkeit für ihre Videos zubekommen.

Was bedeutet #xyzbca / #xyzcba? Bedeutung Hashtag, TikTok, Erklärung, Definition

Die Hashtags #xyzbca und #xyzcba haben keine eigene Bedeutung. Sie dienen lediglich dazu mehr Aufmerksamkeit zu erhalten.

Die Hashtags #xyzbca und #xyzcba sind synonym. Sie unterscheiden sich lediglich in der Anordnung der Buchstaben „b“ und „c“. Eine weniger häufig verwendet Variante ist #xyzabc.

Am besten sind #xyzbca und #xyzcba mit #fyp oder #ForYouPage vergleichbar. Auch #Fyp und #ForYouPage verfolgen nur das Ziel, dass der Algorithmus beeinflusst wird und die eigenen Videos mehr Aufmerksamkeit erhalten.

Anders formuliert: Wer die Hashtags #xyzbca und #xyzcba verwendet, hofft, dass die eigenen Videos damit eher viral gehen.

Ob die Hashtags wirklich funktionieren, ist unbekannt.

Übrigens: Bis August 2021 wurde der Hashtag #xyzcba mehr als 134 Milliarden mal verwendet. Der Hashtag #xyzbca hat mehr als 1,24 Billionen Verwendungen. #XYZABC wurde „nur“ 19,4 Milliarden mal verwendet. #FYP wurde 13,6 Billionen mal verwendet.

Anmerkung: Da TikTok auf englisch zählt, haben wir dies übersetzt. Die englische Billion ist nämlich im deutschen „nur“ eine Milliarde. Weiterhin macht TikTok einen Trick. Anstatt bei hohen Zahlen den Zahlnamen zu erhöhen, werden die Zahlen einfach länger. An folgendem Beispiel wird es verständlich: Der Hashtag #xyzbca hat 1240B Aufrufe auf TikTok. TikTok hätte auch 1,24T Aufrufe schreiben können. T steht für Trillion. Die englische Trillion ist im deutschen eine Billion.

Bedeutung und Erklärung: #xyzbca und #xyzcba

Der Ursprung der Hashtags #xyzbca und #xyzcba ist unbekannt.

Lediglich auffällig ist, dass der Hashtag mit den letzten Buchstaben des Alphabets beginnt und mit den ersten Buchstaben des Alphabets endet. (Die Redaktion vermutet, dass die Auswahl der Buchstaben nicht zu hundert Prozent zufällig war.) Jedoch ist die Ordnung der ersten Buchstaben des Alphabets nicht immer gleich.

Seit 2014 ich die Top-Level-Domain .xyz registrierbar. Seit 2016 ist die Top-Level-Domain .abc registrierbar.

Die Mutterfirma von Google Alphabet hat die Webadresse abc.xyz (xyz.abc ist aber nicht registriert.) Die Idee hinter abc.xyz ist, dass die Domain alle Bereiche des Unternehmens abdecken soll.

Was ist der E-Yuan? Bedeutung, Erklärung, Definition


Kryptowährungen gewinnen immer mehr an Bedeutung. Die bekannteste ist bislang der Bitcoin. Die ursprüngliche Idee hinter den digitalen Währungen ist es, ein dezentrales Finanzsystem zu schaffen, das unabhängig von Staaten oder Banken funktioniert. In einigen Ländern, die gern möglichst viel politische Kontrolle über ihre Bürger und die Vorgänge im Land haben, sind solche Ideen eher unerwünscht.

In China möchte man sich die technischen Vorteile einer Kryptowährung zunutze machen und dennoch die staatliche Kontrolle behalten. Deshalb setzt China auf eine eigene Kryptowährung, den Yuan Coin oder auch E-Yuan.

Was ist der E-Yuan? Bedeutung, Erklärung, Definition

Die chinesische Regierung ist dafür bekannt ihre Stabilität durch möglichst viel Kontrolle über die Bürger sichern zu wollen. So gibt es beispielsweise im öffentlichen Raum geschätzt etwa 600 Millionen Überwachungskameras. Seit 2020 gibt es ein Sozialkredit-System, das durch Punktevergabe erwünschtes oder unerwünschtes Verhalten belohnt, bzw. abstraft. Auch das Internet unterliegt in großen Teilen staatlicher Zensur.

Natürlich möchte der Staat die Finanztransaktionen im Land ebenfalls nicht unbeobachtet lassen. Kein Wunder also, dass unregulierte und unkontrollierte Kryptowährungen wie der Bitcoin der chinesischen Regierung ein Dorn im Auge sind. Bereits 2017 wurde der Handel mit Kryptowährungen in China verboten.

Als Gegenentwurf entwickelte China eine eigene Kryptowährung. Der digitale Yuan basiert wie auch andere Kryptowährungen auf einer Blockchain-Technologie und soll vor allem dem alltäglichen digitalen Zahlungsverkehr dienen.

Nationale und internationale Nutzung des E-Yuan

In China ist das digitale Bezahlen, etwa per Smartphone, sehr verbreitet. Die Einführung des digitalen Yuan ist deshalb technisch einfach und es ist eine hohe Akzeptanz in der Bevölkerung zu erwarten. Wer die digitale Währung erwirbt, soll sie mit der passenden App für alltägliche Zahlungen, z.B. in Geschäften oder Cafés, nutzen können. Auch bestehende Bezahlplattformen ermöglichen die Nutzung. Eine Funktion als Wertanlage steht für die Regierung nach eigenen Angaben nicht im Vordergrund, dennoch spielt auch dieser Faktor natürlich eine Rolle.

Obwohl die chinesische Kryptowährung international eher kritisch betrachtet wird, zeigen Anleger auch außerhalb von China ein gewisses Interesse am digitalen Yuan. Da im Inland mit einer hohen Akzeptanz zu rechnen ist und der staatliche Einfluss für Stabilität sorgt, ist die Prognose für die Wertentwicklung des E-Yuan positiv. Bislang ist die Yuan Pay Group als einziger Anbieter von der chinesischen Regierung dazu berechtigt die Kryptowährung zu handeln. Sie bietet auch deutschen Anlegern die einzige reguläre Möglichkeit in den digitalen Yuan zu investieren.

Welche Ziele stecken hinter dem E-Yuan?

Unklar ist, ob und inwiefern Transaktionen mit dem E-Yuan für den chinesischen Staat nachvollziehbar sind. Offiziell soll die digitale Währung helfen die Finanzierung von Terrorismus und kriminelle Geschäfte wie Geldwäsche oder illegales Glücksspiel einzudämmen, sowie den Zahlungsverkehr erleichtern.

Es ist aber davon auszugehen, dass es durchaus auch darum geht die staatliche Kontrolle im Finanzsektor zu sichern. Datenschützer vermuten, dass der E-Yuan der Regierung entsprechende Einblicke sichert. Da China aber vorwiegend die Kontrolle der eigenen Bürger stärken möchte, stehen ausländische Investoren dabei wohl weniger im Fokus, falls sie sich für den Yuan Coin als Wertanlage entscheiden.

Ebenfalls wird gemutmaßt, dass die Verdrängung des Bitcoin vom Kryptomarkt oder wenigstens seine Schwächung durch den E-Yuan ebenfalls ein Bestreben Chinas ist.

Was ist ein Cool Girl? Bedeutung, Definition, Erklärung


Das „Cool Girl“ ist ein entspanntes und sehr umgängliches Mädchen bzw. junge Frau, dass nie wütend wird.

Was ist ein Cool Girl? Bedeutung, Definition, Erklärung

In seiner positiven Ausprägung ist das „Cool Girl“ ein entspannter Mensch. Sie ist „cool“, easy, locker und zwanglos. „Cool Girls“ sind verständnisvoll, liebenswert und begehrenswert. Nichts bringt sie aus der Ruhe. Cool Girls sind einfach mit allem cool.

Ein „Cool Girl“ wird nicht wütend. Sie ärgert sich nicht über andere und sie ärgert sich nicht über Dinge über die sie keine Kontrolle hat.

In seiner negativen Ausprägung hat das „Cool Girl“ kein Rückgrat. Sie lässt sich alles gefallen, hat keine Ansprüche und widerspricht nicht. (Dies ist falsch verstandene Coolness bzw. Lässigkeit.)

In einer weiteren negativen Ausprägung ist das „Cool Girl“ die „perfekte“ (langweilige) Freundin. Sie hat keine eigene Meinung, fordert nichts und gibt viel.

Cool Girl: Psychologie, Erklärung

Damit ist das „Cool Girl“ ziemlich problematisch. Denn sie unterdrücken ihre Emotionen, Wünsche und spielen eine Rolle. Anstatt zu sagen, was sie wirklich stört und was sie denken, spielen Cool Girls einfach relaxt und entspannt. Hier liegt die Betonung auf „spielen“. Sie tun so als ob und das bis zu einem gewissen Punkt.

In einer weiteren Ausprägung ist das „Cool Girl“ männlicher und ungehemmter. Sie interessiert sich für typische Männer-Interessen. Sie mag Autos und Sport. Sie kann vulgär und anzüglich sein. Das Cool Girl kann Fast Food lieben. Im Kern bleibt aber erhalten, was das Cool Girl ausmacht: Sie ist entspannt und wird nie wütend.

In unserer Gesellschaft ist es wünschenswert „cool“ zu sein und emotionale Ausbrüche werden abgelehnt. Hier muss also jeder selbst die Grenze ziehen zwischen Dingen, über die man lachen kann und Dinge, die so falsch sind, dass man etwas dagegen sagen muss. Wenn der eigene Freund fremd-flirtet, ist das zum lachen oder Anlass für Wut?

Cool Girl: Gone Girl

Die Idee vom „Cool Girl“ ist stark durch den „Cool Girl“-Monolog im Film „Gone Girl“ inspiriert. Die Hauptfigur Amy sagt hier über das Cool Girl, dass diese so entspannt und cool sind, dass sie nichts aus der Fassung bringt und dass das alles gelogen ist.

Siehe auch:

Weitere Bedeutung von Cool Girl

„Cool Girl“ ist ein US-amerikanisches Filmdrama aus dem Jahr 1998. Regisseur war Jonathan Kahn.

„Cool Girl“ ist ein Lied von Tove Lo. Es wurde am 4. August 2016 veröffentlicht. Das Lied „Cool Girl“ von Tove Lo erreichte in den deutschen Charts als Höchstplatzierung den 43. Platz.

Der Film „Cool Girls“ wurde 2017 veröffentlicht.

„Cool Girl“ ist ein Lied von Dodie. Es wurde am 19. Oktober 2020 veröffentlicht.

Was ist ein Pick Me Boy? Bedeutung, Erklärung, Definition


Ein Pick-Me-Boy ist ein Junge oder junger Mann, der die Aufmerksamkeit von weiblichen Freunden will und sucht. Nachdem er die Aufmerksamkeit erhalten hat, versucht er entweder die junge Frau zu daten oder er will für das was er ist oder tut, akzeptiert, anerkannt und bewundert werden.

Was ist ein Pick Me Boy? Bedeutung, Erklärung, Definition

„Pick me Boys“ auf gut deutsch beschrieben: Sie versuchen über die Mitleidstour Aufmerksamkeit zu erhalten und bei Frauen zu landen.

Ein Pick-Me-Boy tut sehr viel, um die Aufmerksamkeit von weiblichen Freunde zu erhalten.

Typisches Pick-Me-Boy-Verhalten:

  • Er macht sich selbst klein und redet schlecht über sich. Dies geschieht in der Absicht, dass das Mädchen ihm widerspricht. (Wenn sie es denn gehört hat.)
  • Er sagt über sich, dass er so „nett“ ist und keine mit ihm ausgehen will.
  • Pick Me Boys erklären wiederholt, dass sie nicht wie die anderen sind. (Sie sind viel netter!)
  • Sie entschuldigen sich konstant für ihr Verhalten.
  • ständige Kontaktversuche / Sie schicken ständig Textnachrichten / Sie kommentieren jeden Social-Media-Beitrag

Auf TikTok wird das „Pick Me“-Verhalten von jungen Männern besonders stark thematisiert.

Pick Me Boys: Psychologie, Erklärung

Der Ausdruck „Pick-Me-Boy“ wird in einem negativen Kontext verwendet. Denn der Pick-Me-Boy hat eigentlich keine wünschenswerten Eigenschaften. Er ist aufdringlich, distanzlos und uninteressant. Noch dazu hat er wenig Selbstbewusstsein und wenig Wahrnehmung für soziale Gefüge. Er hat keine Wahrnehmung dafür, wann er nervt, wann er unangenehm ist oder wie er auf andere wirkt. Ein Pick-Me-Boy kennt keine Grenzen und kein Ende. Er hört einfach nicht auf. (Dies kann sehr unangenehm werden und es führt teils dazu, dass man sich vor einem Pick-Me-Boy nur durch Blockieren retten kann.)

Anstatt an ihrem Selbstbewusstsein zu arbeiten oder einem Hobby nachzugehen, investieren Pick-Me-Boys sehr viel ihrer Zeit in eine andere Person. Dies ist ungesund und nicht im Sinn der Sache. Denn sollte ein Pick-Me-Boy jemals über sein Verhalten reflektieren, so wird er doch erkennen, dass er seine Ziele nicht erreicht hat. Die Mitleidstour mag für kurze Aufmerksamkeit reichen, aber sie reicht nicht für eine romantischen Beziehung.

Der „Pick Me Boy“ muss hier aber auch verteidigt werden. Denn er glaubt, dass er im Rahmen, seiner Möglichkeiten, sein bestes gibt und tut. Leider nicht sehr erfolgreich und er hat noch viel zu lernen.

Tipp: Wenn du ein „Pick Me Boy“ bist, dann mach es wie Super Mario. Erst kommt der Erfolg, dann der Status und dann die Frauen. (Mario findet Princess Peach bei einem Abenteuer immer am Ende.) Also arbeite an dir, such dir ein spannendes Hobby, lerne etwas und mach etwas aus dir. Die Sache mit den Frauen regelt sich so viel leichter. Denn Frauen lieben interessante und selbstbewusste Männer, Männer mit Persönlichkeit. So einfach ist das.

Der Pick Me Boy ist mit dem Simp und dem Nice Guy verwandt.

Das weibliche Gegenstück zum Pick-Me-Boy ist das Pick-me-Girl.

Was bedeutet „Pick Me Boy“ auf deutsch? Übersetzung, Erklärung

„Pick Me“ bedeutet auf deutsch „Nimm mich“. Am besten ist der Ausruf „Nimm mich“ verstehbar, wenn er mit einem Schüler kombiniert wird, der um die Aufmerksamkeit des Lehrers wirbt oder der unbedingt im Sportunterricht in ein Team gewählt werden möchte. Er ist so engagiert und gleichzeitig so verzweifelt.

Seinen Ursprung hat der „Pick Me Boy“ in der schwarzen US-amerikanischen Internetszene. Im Jahr 2016 verbreitete sich hier der Internetscherz, dass Teilnehmer unter dem Hashtag #TweetLikeAPickMe über Personen schrieben, die alles für die Aufmerksamkeit und Anerkennung von anderen tun. Der Begriff „Pick me“ wurde damals populär.

2018 wurde das Phänomen erneut im Internet populär und 2021 erreicht es TikTok. Auf TikTok wurde das Phänomen „Pick Me“ aufgeteilt in „Pick me Girls“ und „Pick me Girls„, um das Verhalten beider Geschlechter zu thematisieren.

Was ist ein Pick Me Girl? Bedeutung, Erklärung, Definition


Ein „Pick Me“-Girl ist ein (junges) Mädchen, dass die Aufmerksamkeit, Anerkennung und Akzeptanz von männlichen Freunden sehr stark sucht.

Ein Pick-Me-Girl tut sehr viel, um die Aufmerksamkeit von anderen zu erhalten. Teils versucht es verzweifelt die Aufmerksamkeit von anderen zu erregen und zu bekommen.

Was ist ein Pick Me Girl? Bedeutung, Erklärung, Definition

Der Ausdruck Pick-Me-Girl hat eine negative Konnotation. Er wird auch als Beleidigung verwendet.

Der Ausdruck „Pick-Me-Girl“ hat einen negativen Touch (Vibe), weil das Pick-Me-Girl unerwünschtes Verhalten an den Tag legt. Dies ist z.B. starke Neediness, Aufdringlichkeit und Distanzlosigkeit, aber auch Unehrlichkeit und Verlogenheit. (Dem Pick-Me-Girl kann jedes Mittel recht sein, wenn es denn nur die Aufmerksamkeit von männlichen Freunden erregt.)

Typisches Pick-Me-Girl-Verhalten ist:

  • Den Crush ihrer männlichen Freunde schlecht reden.
  • Keine eigenen Interessen haben; lieber die Hobbys anderer übernehmen oder Interessen annehmen von denen sie glauben, dass andere sie haben (am besten die Hobbys ihrer männlichen Freunde von denen sie die Aufmerksamkeit sucht)
  • Pick me Girls manipulieren in dem sie ihre Niedlichkeit, Weiblichkeit oder Schönheit einsetzen.
  • schlecht über andere reden / andere schlecht reden (Insbesondere schlecht über andere Frauen reden, damit sie selbst in einem besseren Licht da steht.) (Siehe: Victim Blaming)
  • Schmeicheleien, schleimen, Komplimente
  • sich selbst besonders positiv darstellen und überbewerten
  • sich selbst Eigenschaften zusprechen, von denen sie glauben, dass Männer oder männliche Freunde sie sich wünschen und wertschätzen
  • ständige Textnachrichten schreiben / ständige Kontaktaufnahme
  • Tun so, als wären sie ganz anders als die anderen Mädchen

Pick-Me-Girls haben viele männliche Freunde und sind sehr stolz darauf.

Pick-Me-Girls können sehr anhänglich und unsicher sein.

Das Problem mit Pick Me Girls: Psychologie

Das Problem mit Pick-Me-Girls ist, dass sie ihr Verhalten nur an den Tag legen, weil sie verzweifelt die Anerkennung (von männlichen Freunden) wollen. Dies führt dazu, dass sie unehrlich gegenüber anderen, aber auch gegenüber sich selbst sind. Sie verstellen sich, machen sich selbst klein und spielen eine Rolle. Hier ist es besser, wenn sie ehrlich sind und an ihrem Selbstbewusstsein arbeiten. Denn sich zu verstellen oder sich selbst klein zu machen, um anderen zu gefallen, hat noch keinem (langfristig) geholfen.

Wer Pick-Me-Girls zu ende denkt, kommt zum Schluss, dass diese stets auf die Aufmerksamkeit und Anerkennung von anderen angewiesen sein werden. Sie werden nie selbstständig und nie selbstsicher sein, weil sie lieber ihre Selbstsicherheit durch Bestätigung von außen holen, anstatt daran zu arbeiten, dass sie von innen kommt. (Ein Pick-Me-Girl könnte ja einem spannenden Hobby nachgehen oder etwas tun, was ihr Selbstbewusstsein stärkt.)

Auf der Social-Media-App TikTok ist der „Pick-Me-Girl“-Trend stark verbreitet.

Mit dem Pick-Me-Girl ist der Simp (Nice Guy) verwandt. Beide wollen die Aufmerksamkeit von anderen bzw. einer anderen und tun dafür Dinge.

Das Gegenstück zum Pick-Me-Girl ist der Pick-Me-Boy.

Was bedeutet „Pick me Girl“ auf deutsch? Übersetzung, Bedeutung, Erklärung

„Pick me“ bedeutet „Nimm mich“. Am besten ist das Pick-Me-Girl mit folgender Metapher zu verstehen. In der Schule, im Unterricht oder in der Sportstunde, gibt es diese eine Schülerin. Sie streckt den Arm in die Höhe und will unbedingt dran genommen oder gewählt werden. Sie tut dies so verzweifelt, dass praktisch jeder ihre Verzweiflung sieht und sie irgendwie ablehnt. Anstatt ihr Ziel zu erreichen, passiert für das Pick-Me-Girl das Gegenteil. Sie wird ignoriert oder nicht ernst genommen, weil sie einfach zu „needy“ und zu aufdringlich ist.

Ursprung „Pick me Girl“

Ungefähr im Jahr 2016 wurde in der schwarzen (BPoC) US-amerikanischen Internet-Community die Idee des „Pick Me“ populär. Damals wurde der Hashtag ‚TweetLikeAPickMe verwendet.

Als  „Pick Me“ wurden Personen bezeichnet, die sich selbst als besonders nett und hilfreich bewarben, um einem potentiellen Partner oder einer potentiellen Partnerin zu gefallen.

2018 wurde das „Pick Me“-Phänomen erneut im Internet diskutiert.

Im Jahr 2021 kam das „Pick Me“-Phänomen auf TikTok an. Hier wurde vom „Pick me Girl“ (wie oben im Text beschrieben) gesprochen.

Was ist „ich_iel“? Bedeutung der Abkürzung, Erklärung, Definition


„Ich_iel“ ist die Abkürzung für „Ich im echten Leben“.

Was ist „ich_iel“? Bedeutung der Abkürzung, Erklärung, Definition

„Ich_iel“ ist eine deutsche Meme-Community, die auf der Webseite Reddit existiert.

Der Name „ich_iel“ spielt darauf an, dass in der Community „Ich_iel“ User lustige bis tragikomische Inhalte über ihre persönlichen Beobachtungen, Haltungen oder Erlebnisse veröffentlichen, sowie Inhalte veröffentlichen indem sie aktuelle Ereignisse und Personen scherzhaft und satirisch thematisieren. (Ernst meinen, kann das keiner.)

Das Ziel eines Beitrages auf „ich_iel“ sollte immer sein, dass Lesende kommentieren können „ich_iel“. Also in dem Sinne, dass sie sich in der Situation wieder erkennen und das Erlebnis oder die Beobachtung teilen können.

Inhalte der Community „Ich_iel“ kann jeder sehen – unabhängig davon, ob er bei Reddit angemeldet ist oder nicht.

Der Name „ich_iel“ ist eine direkte Eindeutschung des Namens der englisch-sprachigen Meme-Community „me_irl“. „Me_irl“ bedeutet „me in real life“. (Was „irl“ noch bedeuten kann, erfährst du hier.) „Ich_iel“ ist einfach das deutschsprachige Pendant zu „me_irl“.

Inhalte von „Ich_iel“

Wer Inhalte in „Ich_iel“ veröffentlichen möchte, muss sich anmelden. Inhalte werden moderiert und sie werden erst veröffentlicht, wenn diese freigegeben wurden. Jedoch gilt eine Einschränkung: Es dürfen nur Meme veröffentlicht werden. (Für alles andere gibt es r/de) Damit ist „ich_iel“ eine Meme-Schmiede und oft Ursprung von neuen Memes.

Regeln für die Veröffentlichung von Inhalten sind:

  • Nett sein
  • Titelformat einhalten
  • Um Upvotes darf nicht gebeten oder gebettelt werden
  • Keine Screenshots von Dialogen in sozialen Medien
  • Keine Ü18-Inhalte
  • Keine Inhalte, die schon auf WhatsApp geteilt wurden

In der Community „ich_iel“ werden gern englische Begriffe direkt ins deutsche übersetzt und verwendet. Dies wird Zangendeutsch genannt. „Meme“ werden „MaiMais“ genannt. Ein Beitrag (engl. Post) wird „Pfosten“ genannt. Ein Upvote wird „Hochwähli“ genannt.

Wiederholt wird auch die Jugendsprache thematisiert.

Interessante deutsche Meme sind bzw. waren:

Sowie: Ligma

Was ist Zangendeutsch? Wörterbuch, Erklärung, Bedeutung


Bei Zangendeutsch werden englische Worte, Begriffe und Eigennamen wortwörtlich, also direkt 1:1, auf deutsch übersetzt.

Weiter unten im Beitrag findest du ein Zangendeutsch-Wörterbuch und viele Beispiele.

Was ist Zangendeutsch? Bedeutung, Definition, Erkläruing

Bei „Zangendeutsch“ geht es nicht um bedeutungstreue Übersetzungen. Zangendeutsch stellt auch keine misslungenen Eindeutschungsversuche dar. Zangendeutsch ist ein Internet-Scherz, der zum Meme wurde.

Englische Worte werden einfach wortwörtlich ins deutsche übersetzt und verbreitet. Einfach als Scherz!

Die Popularität von Zangendeutsch liegt in den Sprachwitzen begründet. Es ist eine Art „Übersetzungshumor“.

Praktisch jedes englische Wort kann ins Zangendeutsch übersetzt werden. Aus „Internet“ wird „Zwischennetz“. Aus „Facebook“ wird „Gesichtsbuch“. Als „Lockdown“ wird „Schlossrunter“.

Es gibt keine eindeutigen Übersetzungsregeln. Es gibt nur zwei Grund-Ideen der Übersetzung:

  • Ein englisches Wort wird einfach 1:1 übersetzt. (Aus „Oldschool“ wird z.B. „Altschul“)
  • Ein englisches Wort wird durch ein ähnlich klingendes Wort ins deutsche gebracht. (Bsp.: aus „Cringe“ wird „Kringel“.)

Warum „Zangendeutsch“ Zangendeutsch heißt, ist unklar. Die Redaktion von BedeutungOnline.de vermutet, dass es sich um eine Metapher handelt. Wie mit einer Zange werden die Worte und ihre Bedeutungen mit Kraft verbogen.

Wie entstand Zangendeutsch? Herkunft, Geschichte

Zangendeutsch entstand in den 2000er Jahren. Es verbreitete sich über Krautchan, einem deutschen Imageboard. Hier erstellten Nutzer Inhalte, Meme und Witze in dem sie unter anderem englische Begriffe direkt übersetzen.

Seinen Anteil am Erfolg von Zangendeutsch haben auch die automatischen Übersetzungstools und Sprach-Konvertierungsprogramme. Diese übersetzten englische Inhalte automatisch und 1:1 ins Deutsche, was eben dazu führte, dass absurde Wort- und Satzkonstruktionen entstanden.

Seit Mitte der 2010er Jahre verbreitet sich Zangendeutsch über deutsche Communities auf Reddit. Hier vor allem: r/ich_iel

Zangendeutsch-Beispiele für Eigennamen (Wörterbuch)

  • Deadpool = Totes Schwimmbecken
  • Facebook = Gesichtsbesuch
  • Freddy Mercury = Friedrich Merkur oder Friedrich Quecksilber
  • Instagram = Sofortgewichtseinheit (Insta = sofort; (1) Gramm = Gewichtseinheit)
  • Netflix = Netzschnell (Obwohl das „flix“ auf deutsch „Filme“ bedeutet.)
  • Playstation = SpielStation
  • Pokémon = Taschenungeheuer (Poke leitet sich von „Pocket“ ab, „Mon“ ist die Abkürzung für „Monster“.)
  • Scarlett Johansson – Närbchen Johannsspross
  • Spongebob = Schwammrobert
  • Twitter = Zwitschern
  • WhatsApp = WasApplikation
  • XBox = XKiste
  • YouTube = DuRöhre

Zangendeutsch-Beispiele für Begriffe und Worte (Wörterbuch)

  • Based = Basiert
  • Basic = basische
  • Bitcoin= Stückchenmünze (Bit = Stückchen; Coin = Münze)
  • Bruh = Brüh
  • Butterfly = Butterfliege
  • Cringe = Kringel
  • (to) cringe = kringlieren
  • cringy = kringelig
  • cool = kühl
  • Downvote = Runterwähli / Runterwählis
  • edgy = kantig
  • Fan (gemeint ist der Anhänger von etwas) = Lüfter
  • fine with that = fein mit etwas sein
  • Hedgehog = Heckenschwein
  • Homies = Zuhausis
  • Honey (dt. Liebling) = Honig
  • Imageboard = Bilderbrett
  • in a nutshell = in einer Nussschale
  • inbox = Innenschachtel
  • Jellyfish = Marmeladenfisch
  • Internet = Zwischennetz
  • Ladybug = Damenkäfer
  • literally = literarisch (eigentlich. „buchstäblich“)
  • Lockdown = Schlossrunter
  • Meme = Maimai (Abgeleitet davon, dass manche das Wort „Meme“ als „MayMay“ aussprechen. Ja wirklich!)
  • Neckbeard = Genickbart
  • Oldschool = altschul
  • Pineapple = Pinienapfel
  • Post (dt. Beitrag) = Pfosten
  • (to) post = pfostieren
  • POV (Point of View) = Punkt der Sicht
  • to relate (dt. sich auf etwas beziehen) = relatieren
  • Screenshot = Bildschirmschuss
  • Stocks (Aktien) = Stöcke
  • Subreddit = Unterlases (Sub = unter; „reddit“ Zusammenziehung von „read it“, was auf dt. „Habs gelesen“ bzw. „las es“ bedeutet.)
  • Thread = Faden
  • Upvote = Hochwähli / Hochwählis
  • Wallstreet = Mauerstraße oder Wandstraße

Übrigens: Wer Zangendeutsch mag, interessiert sich für den Mittwochsfrosch, Harald Krull, Conni-Memes und die Esso-Tankstelle auf der Reeperbahn.

Siehe auch: 1o englische Begriffe wortwörtlich übersetzt

Was bedeutet „Main character sein“? Bedeutung, Definition, Erklärung


Beim „Main character sein“ geht es darum, dass jemand sein eigenes Leben als Film betrachtet, interpretiert und sich selbst in der Hauptrolle sieht.

Allgemein formuliert, geht es beim „Main character sein“ darum, dass jemand sich wie die Hauptfigur des eigenen Lebens führt und das so in den sozialen Medien darstellt.

Siehe auch: Was ist das „Main Character Syndrome“?

Was bedeutet „Main Character sein“? Bedeutung, Definition, Erklärung

Die Idee, dass man der „Main Character“ (dt. die Hauptfigur) des eigenen Lebens ist, verändert die Wahrnehmung und Betrachtung des eigenen Lebens.

Bei „Main Character sein“ geht es, um ein Gefühl der Glückseeligkeit. Es geht darum, dass Hoffnungen, Träume und Wünsche thematisiert werden und sich im besten Fall erfüllen.

Wer z.B. meint, dass er oder sie Hauptfigur einer romantischen Komödie ist, ist auf der Suche nach der großen Liebe oder dem Gefühl des Verliebtsein.

Wer z.B. meint, dass er oder sie Hauptfigur in einem Actionfilm ist, ist vielleicht nur auf der Suche nach Spaß, Aufregung und flieht vor der Langeweile.

Wer z.B. meint, dass er oder sie Hauptfigur im eigenen Leben ist, wünscht sich mehr Kontrolle, dass Träume in Erfüllung gehen und alles gut wird.

Vielleicht will auch jemand Main Character in einem Anime sein, um zu erleben, was die jetzige Hauptfigur erlebt.

Vielleicht geht es beim „Main Character sein“ auch darum, dass das Leben gelingt, gut verläuft und am Ende irgendwie alles gut wird.

Siehe auch: Jugendworte 2021

Was bedeutet „Main Character sein“? Bedeutung, Definition, Erklärung

Die Idee, dass man „Main Character“ des eigenen Lebens ist, gibt Kontrolle zurück. Sie ändert die Sichtweise auf das eigene Leben. Denn anstatt das Leben passiv zu erleiden, wird man durch die Idee des „Main Character Syndroms“ zur aktiv handelnden Person.

Übrigens: Jeder ist immer die Hauptfigur des eigenen Lebens. Auch, wenn man dies manchmal nicht so empfindet, jeder hat jederzeit die volle Kontrolle über das, was man tut und wie man etwas erlebt.

„Main Character“ bedeutet auf deutsch „Hauptfigur“.

Kommentar zu „Main Character sein“: Erklärung, Bedeutung, Interpretation

„Main Character sein“ ist schwierig, denn die Art und Weise wie man sich selbst wahrnimmt, kann sehr unterschiedlich sein. Manche wünschen sich mehr Kontrolle oder das alle am Ende gut wird. Andere wünsche sich, dass sie wichtiger sind und mehr Macht haben. Dies kann unterschiedlich enden.

Manche flüchten sich in Romantisierungen ihres Lebens und thematisieren in den sozialen Medien ihre unerfüllten Wünsche, Träume und Hoffnungen. Sie erschaffen fiktive Ereignisse und damit vielleicht sogar ein fiktives Leben.

Andere nehmen das „Main Character sein“ so ernst, dass sie glauben wichtiger als andere zu sein.

Hand aufs Herz: Die Idee, dass man „Main Character“ des eigenen Lebens ist, ist an sich gut. Denn so kann man sein eigenes Leben eben als eigenes Leben wahrnehmen und sich auch so verhalten. (Also aktiv werden, anstatt das Leben passiv zu erleiden.)

Auch kann die Idee vom „Main Character“ dazuführen, dass man sich mit seinem Leben, Wünschen, Träumen und Hoffnungen auseinander setzt. Das kann gut sein, um zuklären, was man wirklich will.

Allerdings ist die „Social Media“-Komponente etwas problematisch. Denn wird das eigene Leben in den sozialen Medien – allen voran TikTok – per Videofilm dargestellt, so geht es eben um eine Darstellung und teils auch darum eine fiktive Realität zu erschaffen.

Was ist das „Main Character Syndrome“? Protagonist Syndrome, Bedeutung, Definition, Erklärung


Beim „Main Character Syndrome“ setzt jemand sein Leben wie in einem Film in Szene. Die darstellende Person betrachtet sich hierbei als Hauptfigur, die im Verlauf des Videos, eine besondere Wendung und Entwicklung durchläuft, es passieren fiktive Ereignisse oder ein innerer Monolog wird gezeigt.

Was ist das „Main Character Syndrome“? Bedeutung, Definition, Erklärung

Das „Main Character Syndrome“ ist in den sozialen Medien wie z.B. TikTok oder Instagram verbreitet. Dort inszenieren sich junge Menschen. Sie erzählen von ihren Hoffnungen und Wünschen. Sie erschaffen eine fiktive Zukunft, fiktive Ereignisse und ausgedachte Erlebnisse. Sie erzählen in fiktiven inneren Monologen von ihren geheimsten Wünschen und Hoffnungen. All dies setzen sie wie in einem Film in Szene.

Im Kern geht es beim „Main Character Syndrome“ darum, dass jemand eine persönliche Erzählung von seinem oder ihrem Leben erschafft und zwar nach dem Maßstab, wie das Leben sein sollte. Das führt dazu, dass Träume und Hoffnungen in dem Video thematisiert und (wie im Film) real werden können. (Fast wie eine verfilmte Bucket List.)

Siehe auch: Was bedeutet es „Main Character zu sein“?

Siehe auch: Jugendworte 2021

„Main Character Syndrome“: Beispiele

Junge Künstler zeigen sich z.B., wie sie entdeckt werden und Erfolg haben.

Menschen auf der Suche nach Liebe, Anerkennung und Erfolg zeigen sich, wie sie eben die große Liebe, Anerkennung und Erfolg finden.

Menschen zeigen sich wie sie nachdenklich aus dem verregneten Fenster schauen. Im Video sind ihre Gedanken zu hören.

Menschen zeigen sich, wie sie durch ihre Nachbarschaft tanzen.

Menschen zeigen sich, wie sie sich an Kleinigkeiten und den einfachen Dingen des Lebens erfreuen.

Auf deutsch bedeutet „Main Character Syndrome“: „Hauptfigur Syndrom“. Auch, wenn das Wort „Syndrome“ in dem Begriff vorkommt, so hat das „Main Character Syndrome“ nichts medizinisches oder klinisches.

Inhalt: „Main Character Syndrome“

Ein „Main Character Syndrome“-Video beginnt meist mit einer alltäglichen Szene. Im Verlauf des Videos folgt eine unerwartete Wendung (Plot Twist), die dazu führt, dass der Darsteller oder die Darstellerin vom „normalen“ Charakter zu einem besonderen Charakter oder Helden wird.

Die Videos sind aber auch so aufgebaut, dass nur der innere Monolog der Hauptperson gezeigt wird. Hier werden unerfüllte Hoffnungen, Wünsche und Träume thematisiert.

Ein Beispiel gefällig? Ein junger Mann malt. Er malt sich „zufällig“ an. Dann ist seine Farbe alle. Beim Besuch der Ladens für Künstlerbedarf, wird er dann zufällig entdeckt und jemand möchte seine Bilder ausstellen.

Die Erlebnisse und Ereignisse setzen die Video-Ersteller wie in Filmen in Szene. Das verändert die Art und Weise der Erzählung. Denn die Hauptdarsteller wechseln die Position, aber im Kern bleibt der Sinn der Kurzvideos erhalten. Denn bei gewöhnlichen Kurzvideos geht es darum, sich selbst aus der ersten Person-Perspektive darzustellen. Bei den „Main Character Syndrome“-Videos geht es nun auch darum, sich selbst darzustellen, aber aus der Sicht der dritten Person.

Doch die „Main Character Syndrome“-Videos haben etwas besonderes. Sie wirken gewichtiger und sie wirken so als ob man das Erzählte ernster nehmen müsste.

„Main Character Syndrome“: Kommentar und Interpretation der Redaktion

Eine Vision seines eigenen Lebens zuerstellen, kann gesund sein. Denn hier kann thematisiert werden, was jemand wirklich will.

Das „Main Character Syndrome“ ist ein Entwurf wie das eigene Leben verlaufen kann. Manche erleiden ihr Leben ungewollt. Andere gestalten es. Wer nun Hauptcharakter in seinem oder ihrem Leben ist, kann es gestalten. Er ist eben kein Nebencharakter, der nur der Entwicklung des Helden oder der Heldin dient.

Auch ist der Gedanke, dass ich der Hauptdarsteller in meinem Leben bin, ein schöner Gedanke. Denn er verändert wie ich mein Leben wahrnehme und kann dazu führen, dass ich aktiver lebe. Es kann aber auch zu Romantisierungen und zu einer Verklärung der Welt führen, was schlussendlich nur in Tagträumerei mündet und unproduktiv bleibt.

Vielleicht ist das „Main Character Syndrome“ aber auch nur der Wunsch, dass das Leben wie in einer romantischen Kömodie verlaufen sollte. Es kann der Wunsch sein, dass alles gut endet und am Ende alle glücklich. Es kann der Ausdruck davon sein, dass Träume realw erden. Damit kann das „Main Character Syndrome“ ein Versuch sein, der Realität durch die sozialen Medien zu entfliehen. Dies kann zu Eskapismus führen.

Das „Main Character Syndrome“ kann aber auch Ausdruck von starkem Narzissmus sein. Man möchte interpretieren, dass jemand sich selbst so wichtig nimmt, dass er oder sie ein Leben wie im Film lebt. Ferner kann zusätzlich interpretiert werden, dass jemand sich selbst so wichtig, dass alle anderen Personen unwichtiger werden.

Übrigens: Auch vor dem „Main Character Syndrome“ war schon jeder die eigene Hauptfigur des eigenen Lebens. Denn schließlich hat jeder sein eigenes Leben gelebt, eigene Entscheidungen getroffen und Dinge erlebt.

Beginn und Herkunft: „Main Character Syndrome“

Das bekannteste TikTok-Video zum Thema „Main Character Syndrome“ wurde von Ashely Ward (@ashlaward) am 26. Mai 2020 veröffentlicht. In diesem fordet die Zuschauer und Zuschauerinnen dazu auf, ihr eigenes Leben zu romantisieren und sich selbst als Hauptfigur ihres eigenen Lebens wahrzunehmen. Sie schlussfolgert, wer das nicht tut, an dem wird das Leben vorbeigehen und all die schönen kleinen Dinge bleiben unerkannt.

Weitere Bedeutung und Erklärung: „Main Character Syndrome“

Bei Videos mit oder über das „Main Character Syndrome“ wird meist der Hashtag #MainCharacter verwendet.

Die Ausdrücke „Main Character Syndrome“ und „Protagonist Syndrome“ sind synonym.
„Main Character“ bedeutet auf deutsch „Hauptfigur“. „Protagonist“ bedeutet auf deutsch „Protagonist“.

Was ist das Geringverdiener-Meme? Bedeutung, Definition, Erklärung


2021 wurde der Ausdruck „Geringverdiener“ als scherzhafte Beleidigung im Internet populär.

Der Ausdruck „Geringverdiener“ wird als scherzhafte Beleidigung verwendet, die synonym mit „Loser“ oder „Verlierer“ ist.

Geringverdiener: Jugendwort des Jahres 2021

Update: Der Ausdruck „Geringverdiener“ im Sinne von „Loser“ steht zur Wahl zum Langenscheidt-„Jugendwort des Jahres“ 2021. Mehr hier.

Was ist das Geringverdiener-Meme? Bedeutung, Definition, Erklärung

Das Geringverdiener-Meme basiert auf einem Bild von Robert Geiss auf welchem wahlweise steht „Aus dem Weg, Geringverdiener“ oder „Beiseite, Geringverdiener“.

Robert Geiss werden die im vorherigen Absatz geschriebenen Sätze zugeschrieben, ob er sie wirklich gesagt hat, ist unklar und unbestätigt. Da Robert Geiss bekannt für seine kreativen Sprüche ist, ist es denkbar, dass er solch einen Spruch gesagt haben könnte. Aber stark dagegen spricht der herabsetzender Charakter der Beleidigung „Geringverdiener“.

Der scherzhafte Charakter der Aussage „Aus dem Weg, Geringverdiener“ führte dazu, dass der Satz zum Meme wurde und auf YouTube bei verschiedenen Videos als Titel eingesetzt wurde. Auch wurde auf Instagram eine Meme-Seite namens „Geringverdiener-Memes“ eingerichtet.

Im deutschsprachigen Internet verbreitete sich der Ausdruck „Geringverdiener“ als scherzhafte Beleidigung. „Geringverdiener“ ist hier synonym mit Loser oder Verlierer.

Auch wird mit dem Ausdruck „Geringverdiener“ eine gewisse Überlegenheit scherzhaft transportiert und eine Selbst-Aufwertung scherzhaft betrieben. Wird der Ausdruck „Geringverdiener“ ironisch und auf den Sprecher bezogen gebraucht, so thematisiert jemand damit, dass er eben nicht super reich ist.

Bedeutung: Aus dem Weg, Geringverdiener

Das Gringverdiener-Meme „Aus dem Weg, Geringverdiener“ wurde und wird scherzhaft verwendet. Es wird teils in Verbindung mit BWL-Justus gebraucht.

Mit dem Geringverdiener-Meme feiern einige Internet-Teilnehmer ihren minimalen bis kleinen Wohlstand. So z.B.:

  • Bafög bekommen. In der Mensa das empfohlene Essen essen. Aus dem Weg, Geringverdiener.
  • Statt einer OP-Maske eine FFP2-Maske tragen. Aus dem Weg, Geringverdiener.
  • Nur eine Rolex haben. Geringverdiener sein.
  • Bei Rewe einkaufen statt beim Discounter. Aus dem Weg, Geringverdiener.

Kommentar der Redaktion: „Geringverdiener“ als scherzhafte Beleidigung zu verwenden, ist schwierig. Denn es gibt in Deutschland Menschen, die Geringverdiener sind und die, um jeden Euro kämpfen. Die Beleidigung „Geringverdiener“ zu verwenden, um andere herab und sich selbst herauf zusetzen, ist daher heikel und angemessen.

„Geringverdiener“ sollte nur unter Personen gebraucht werden, die dass Meme kennen und den Witz verstehen, alle anderen würde den Ausdruck nur als Beleidigung aufnehmen.

Was ist ein Geringverdiener genau? Bedeutung, Definition, Erklärung

In Deutschland ist genau definiert, wie viel man verdienen muss, um als Geringverdiener zu gelten:

Der Ausdruck „Geringverdiener“ gilt explizit als Bezeichnung für Auszubildende oder Praktikanten, die maximal 325 Euro im Monat verdienen. Diese Personen zahlen keine Steuern und Krankenkassenbeiträge. Der Arbeitgeber zahlt als Sozialversicherungsbeiträge allein.

Wer nicht mehr als 450,01 Euro im Monat verdient, gilt als „geringfügig Beschäftigte*r“ oder als Mini-Jobber.

Es gilt, dass Praktikanten und Azubis,die mehr als 325 Euro im Monat verdienen, nicht als Geringverdiener gelten.

In der Umgangssprache werden Menschen als Geringverdiener bezeichnet, die in schlecht bezahlten Branchen oder im Niedriglohnsektor arbeiten.

Weitere Bedeutung von Geringverdiener

„Geringverdiener“ ist ein YouTuber. Er eröffnete seinen Kanal am 7. Dezember 2016.

Was bedeutet das „bettelndes Gesicht“-Emoji 🥺? Bittgesicht, Bedeutung, Definition, Erklärung


Das „bettelndes Gesicht“-Emoji ist ein Emoji, dass verwendet wird, wenn jemand das Mitgefühl, Mitleid oder die Sympathie eines Gesprächspartners oder einer Gesprächspartnerin gewinnen möchte.

Mit dem „bettelndes Gesicht“-Emoji wird Emotionalität in verschiedensten Situationen ausgedrückt.

Das „bettelndes Gesicht“-Emoji ist: 🥺

Was bedeutet das „bettelndes Gesicht“-Emoji 🥺? Bittgesicht, Bedeutung, Definition, Erklärung

Das „bettelndes Gesicht“-Emoji (auch Bittgesicht oder Bettelgesicht genannt) zeigt ein Emoji mit großen nach oben schauenden leicht wässrigen Welpenaugen, sowie einem Mund mit nach unten zeigenden Mundwinkeln und nach oben zeigenden Augenbrauen.

Das Emoji soll bewusst an die Augen eines Welpen erinnern. Hier wird gezielt darauf angespielt, dass eben auch Welpen so betteln wie es das Emoji tut.

Das „bettelndes Gesicht“-Emoji steht dafür, dass jemand an die Emotionalität und das Mitgefühl eines anderen appeliert, um seinen Willen zubekommen. Hier wird darauf spekuliert, dass das Mitgefühl stärker ist, als die Vernunft oder kalte Logik.

Das „bettelndes Gesicht“-Emoji 🥺 wird in verschiedenen Kontexten verwendet:

  • wenn jemand angebettelt wird (schnorren)
  • wenn jemand etwas will
  • wenn jemand angefleht wird
  • wenn jemand um etwas gebeten wird
  • wenn jemand traurig ist
  • wenn jemand sich schuldig fühlt
  • wenn jemand süß ist oder süß erscheinen möchte
  • wenn jemand tief berührt ist
  • wenn jemand emotional ist
  • wenn jemand an das Mitgefühl, die Sympathie oder das Mitleid von anderen appelieren möchte
  • wenn jemand unsicher ist
  • wenn jemand widerwillig ist
  • wenn jemand romantische Gefühle hat

Beispiele:

  • „Kannst du mir 10 Euro leihen? 🥺“
  • „Sag bitte etwas nettes zu mir. 🥺“
  • „Ich hatte einen harten Tag. Bitte schick mir ein Katzenbild. 🥺“

Siehe auch:

Was bedeutet das „bettelndes Gesicht“-Emoji 🥺? Bittgesicht, Bedeutung, Definition, Erklärung

Es wird auch wie folgt genannt:

  • „Gesicht mit bittenden Augen“-Emoji
  • „Gesicht mit bettelnden Augen“-Emoji
  • Bittgesicht-Emoji
  • Bettelgesicht-Emoji

Seit 2018 ist das „bettelndes Gesicht“-Emoji Teil des Unicode. Je nach Betriebssystem-Anbieter sieht das „bettelndes Gesicht“-Emoji leicht anders aus. Mal ist der Mund kleiner, mal größer. Mal sind die Augenbrauen anders sowie dunkel oder heller. Mal sind die Augen etwas kleiner oder größer.

Im Jahr 2020 war das „bettelndes Gesicht“-Emoji das drittmeist genutzt Emoji auf Twitter. Nur das „vor lachen weinen“-Emoji (😂) und das „heulendes Gesicht“-Emoji (😭) waren beliebter.

YouTube Shorts: deaktiveren oder ausblenden – Geht das? Wie? Anleitung + Erklärung


Die kurze Antwort: YouTube Shorts kann derzeit nicht (offiziell) deaktiviert oder ausgeblendet werrden. Das ist in der App unter Android oder iOS nicht möglich.

Es gibt derzeit einen Umweg und eine Alternative.

YouTube Shorts: deaktiveren oder ausblenden – Anleitung + Erklärung

Der Umweg ist: Das YouTube-Update, dass YouTube Shorts eingefügt hat, müsste rückgängig gemacht werden. Hier muss eine ältere Version der YouTube App installiert werden. (Dies wird für die meisten Smartphone-Nutzer jedoch praktisch unmöglich sein.)

Die Alternative ist: Der YouTube-Drittanbieter Vanced muss installiert werden. (Leider nur für Android) Hier gibt es die Möglichkeit „YouTube Shorts“ zu deaktivieren. Die Einstellung dafür findet sich hier: In der Vanced-YouTube-App das YouTube-Konto öffnen. (Auf den Buchstaben oder das Profil klicken) –> runter wischen und auf Einstellungen klicken –> runter wischen und auf „Vanced Einstellungen“ klicken –> auf „Werbeeinstellungen“ drücken –> zu „Anzeige von Kurzvideos“ scrollen und deaktivieren = Damit sind die Kurzvideos nun ausgeblendet.

YouTube Vanced: Vorteile

Übrigens: Wer YouTube Vanced nutzt, kann sich über zwei weitere (sehr gute und gewichtige) Features freuen. 1. YouTube Vanced hat einen integrierten AdBlocker. Das bedeutet, dass alle Werbung in der YouTube Vanced App ausgeblendet wird. 2. YouTube Vanced erlaubt, dass Videos im Hintergrund abgespielt werden können. Das bedeutet, man kann nun zwei Dinge gleichzeitig machen: ein Video laufen lassen und z.B. etwas in den Suchmaschinen suchen oder lesen.

Siehe auch: So kannst du das automatische Übersetzen von Video-Titeln abstellen.

Über YouTube Shorts

YouTube Shorts sind Kurzvideos, die stark an Instagram (Instagram Reels) und TikTok erinnern. Diese Videos sind bis zu 60 Sekunden lang.

Für YouTube Shorts können Content Creator kurze Videos erstellen. Sie können Musik, Songs und verschiedene Töne für das Video verwenden. Nachträglich können die Videos bearbeitet werden. Hier kann dann z.B. Text hinzugefügt werden und die Abspielgeschwindigkeit kann verändert werden.

Für Content Creator ist der Timer besonders praktisch. Dieser hilft die Aufnahme zu verbessern.

Wer diese Kurzvideos sieht, kann sie nur liken, disliken, kommentieren oder teilen. Andere Möglichkeiten gibt es nicht.

Kommentar der Redaktion: „YouTube Shorts“ ist der Versuch es mit TikTok und Instagram aufzunehmen. Ob dies gelingt, wird die Zukunft zeigen. Jedoch jetzt zeigt sich schon auf YouTube, dass viele Content Creator ihre Kurzvideos doppelt bis dreifach verwenden. Was bei TikTok hochgeladen wird, kann auch bei YouTube Shorts landen.

Warum sollte man „YouTube Shorts“ ausblenden? Nun, dieses neue Feature lenkt ab und macht süchtig. Wer in der YouTube-App eigentlich etwas gucken wollte, kann durch YouTube Shorts schnell davon abgebracht werden. Denn bei YouTube Shorts wird das nächste Video fast automatisch abgespielt. Dafür reicht nur ein Wisch. Wenn man nun ein paar mal wischt, hat man nicht nur viele kleine Videos gesehene, sondern auch viel Zeit verschwenden.

Was bedeutet „Deal with it“? Bedeutung, Definition, Erklärung


„Deal with it” ist ein englischsprachiger Ausspruch, mit dem eine Person gegenüber einer anderen Person ausdrücken möchte, dass sie mit etwas einfach klarkommen muss. Der Ausspruch kann verwendet werden, um einer Person, die in einer schwierigen Lage steckt, klarzumachen, dass sie keine andere Wahl hat, als sich mit der Situation auseinanderzusetzen, oder diese zu akzeptieren.

Häufiger wird „Deal with it” jedoch verwendet, um Beschwerden über das eigene Verhalten zu verhöhnen und nicht ernst zu nehmen. Die Person, die den Ausspruch verwendet, fühlt sich zum Beispiel über Kritik erhaben und lässt diese lässig mit einem „Deal with it” von sich abprallen. Zum Beispiel könnte eine Person auf die Kritik, sie sei zu schroff, sagen: „So bin ich halt. Deal with it.” Zusätzlich zur alltäglichen Verwendung hat sich aus dem Spruch ein populäres Meme im Internet entwickelt, dass in ähnlichen Kontexten in der Form von Bildern, Animationen und Videos eingesetzt wird.

Was bedeutet „Deal with it“? Bedeutung, Definition, Erklärung

Das englische Verb „to deal (with something)” bedeutet ins Deutsche übersetzt so viel wie „sich mit etwas auseinandersetzen”, vor allem mit einem Problem. Kann dieses Problem nicht durch eigenes Handeln gelöst werden, zum Beispiel im Fall von regnerischem Wetter oder dem Verhalten einer Person, auf die kein verändernder Einfluss ausgeübt werden kann, muss das akzeptiert werden. Dann bedeutet „to deal (witch something)”, etwas zu akzeptieren bzw. es hinzunehmen, wie es ist. Als Aufforderung gegenüber einer anderen Person ist die zweite Bedeutung gemeint. „Deal with it” heißt also wörtlich übersetzt „Komm damit klar”.

„Deal with it” als Meme: Ursprung und Entwicklung

Im Jahr 2005 verwendete der Zeichner Matt Furie den Spruch „Deal with it” als einer der ersten Personen im Internet. Der Satz kam in einem seiner Comics vor, die er damals auf der Webseite MySpace verbreitete. Einige Zeit später tauchte auf der Popkultur-Webseite Something Awful ein Bild von der Zeichnung eines selbstgefällig wirkenden Hundes auf, der eine Sonnenbrille in einem auffälligen 8-Bit-Pixelstil trägt. Darunter ist der Schriftzug „Deal with it” zu sehen. Daraufhin erlangte der Spruch größere Bekanntheit. Die Sonnenbrille gehört seitdem zu einem charakteristischen Merkmal von „Deal with it”-Memes und ist mittlerweile unmittelbar damit verbunden.

Unter dem Begriff Meme werden aussagekräftige Formate im Internet verstanden, die sich in kurzer Zeit soweit verbreiten, dass ein großer Teil aller Internetnutzer sie ohne weitere Erklärung verstehen kann. Dabei handelt es sich häufig um Bilder mit Sprüchen, animierte Bilder (GIFs) und kurze Videos. Ein Grund für die rasante Verbreitung des Memes „Deal with it” ist deshalb dessen universell verständliche Bedeutung. Es drückt ein Gefühl aus, dass viele Menschen auf Anhieb verstehen und eignet sich als schnelle Antwort in Situationen, die sonst längere Auseinandersetzungen nach sich ziehen würden.

„Deal with it” als Meme: Weitere Bedeutung

Zusätzliche Bekanntheit erhielt der Spruch „Deal with it” als Meme zwischen 2011 und 2019 durch die Fernsehserie My Little Pony: Freundschaft ist Magie. Die eigentlich für Kinder bis zu einem Alter von 10 Jahren gedachte Serie handelt von sprechenden Ponys, die in einem magischen Königreich verschiedene Abenteuer bestehen. Ein blaues Pony mit einer auffälligen Mähne in Regenbogenfarben mit den Namen Rainbow Dash ist in Folge 3 der zweiten Staffel kurzzeitig mit einer Sonnenbrille zu sehen, die der „Deal with it”-Sonnenbrille ähnelt. Passenderweise legt Rainbow Dash in der Serie häufig ein erhabenes oder arrogantes Verhalten an den Tag.

My Little Pony: Freundschaft ist Magie wurde nicht nur von Kindern angeschaut, sondern hatte auch eine riesige Fangemeinde von Jugendlichen und jungen Erwachsenen. In diesem Umfeld entstand ein Bild, sowie eine kurze Animation von Rainbow Dash mit Sonnenbrille und dem Schriftzug „Deal with it”. Neben dem beschriebenen Cartoon-Hund ist dieses Bild zum Sinnbild für das Meme „Deal with it” geworden. Zusätzlich sind in Onlineshops T-Shirts, Tassen und Sticker mit dem Meme erhältlich.

Was bedeutet „You had one job“? Bedeutung, Definition, Erklärung


„You had one job“ – oft gehört und mit der nachfolgenden Erklärung nun auch endgültig verstanden und richtig eingeordnet. Denn obwohl dieser Satz vor allem in der Popkultur und Jugendszene weit verbreitet ist, gibt es wohl auch kaum noch einen Best-ager, der diesen Spruch noch nicht gehört hat. Aber ist er nun eigentlich harsch oder eher mit Humor gemeint? Wer nutzt ihn und vor allem wann genau trifft er voll ins Schwarze? Hier folgt alles Wissenwerte rund um dieses Statement.

Was bedeutet „You had one job“? Bedeutung, Definition, Erklärung

Doch was heißt dieser Spruch „You had one job“ eigentlich genau und woher kommt er? Aus welchem Kontext heraus wird er gesagt und vor allem warum? Die wörtliche Übersetzung ins Deutsche heißt „Du hattest einen Job“. Allerdings ist mit dieser wörtlichen Übersetzung des Pudels Kern bei dieser Aussage noch nicht wirklich getroffen. Denn es geht nicht darum, dass jemand mitteilen möchte, dass er in der Vergangenheit mal einen Job hatte. Vielmehr wird darauf abgezielt, dass man eine andere Person darauf aufmerksam machen will, dass sie eine bestimmte Aufgabe, einen bestimmten Job hatte, die zu erfüllen waren.

Meistens ist damit eine einfache und relativ simple Aufgabe gemeint, die jemand erfüllen und lösen sollte, was ihm dann jedoch nicht wirklich oder gar nicht gelungen ist. Deutlicher wird der Sinn des Ausspruchs, wenn man ihn um Wörter wie „Mensch, du hattest doch nur diesen einen Job“ oder mit ähnlichem verstärkt. Damit wird unmissverständlich klar, dass jemand eine einfache Aufgabe nicht erfüllen konnte. Die unausgesprochene Frage „Warum hast du das denn nicht geschafft?“ oder „Wieso konntest du so etwas Einfaches nicht bewältigen“ schwingt ganz klar mit und verdeutlicht hier in der Übersetzung noch einmal, wie dieser Satz gemeint ist. Das Englische kommt gegenüber dem Deutschen oftmals mit weniger Worten aus, um einen Standpunkt klarzumachen. Allerdings kann man natürlich in jeder Sprache auch noch durch Betonung, Gestik und Mimik die nötige Intention verdeutlichen.

Wann sagt man „You had one job“? Bedeutung

Dieser Spruch passt dann, wenn jemand eine einfache Aufgabe bekommen hat und diese nicht zur Zufriedenheit bewältigen konnte. Man benutzt ihn, wenn es sich um eine offensichtlich banale und nicht allzu schwere Lösungssituation handelt. Derjenige, der diesen Satz ausspricht, geht davon aus, dass der Empfänger eigentlich in der Lage hätte sein müssen, den Job auszufüllen. Da dies nun nicht der Fall ist, schwingt eine gewaltige Portion Ärger, Sarkasmus und Enttäuschung mit. Der Spruch kann also sowohl bei der Arbeit als auch im Privatleben fallen und benutzt werden. Voraussetzung ist eben, dass man die Unfähigkeit eines anderen benennen will, obwohl dieser eine eigentlich leichte und lösbare Arbeit oder Aufgabe zu erledigen hatte.

Da diese Aussage den Empfänger ganz klar kritisiert, sollte man sie mit Bedacht und nicht inflationär gebrauchen. Der Hintergrund ist schließlich ernst, da jemand nicht in der Lage war, eine einfache Aufgabe zu erfüllen. Dies wird ihm mit dieser Aussage ja auch unmissverständlich klargemacht. Daher kann man das als Chef schon benutzen, allerdings vielleicht nicht unbedingt bei den ganz großen Kontexten und Vorgängen. Dennoch ist die Aussage in einem geschäftlichen Zusammenhang schon eher in Richtung Ernst einzuordnen. Im Privaten dagegen wird dieser Satz auch oftmals mit einem Augenzwinkern und als lustiges Element eingesetzt. Gerade in einer Anekdoten-Runde auf einer Party oder einem Familiengeburtstag, kann man mit diesem Spruch, an der richtigen Stelle platziert, Lacher ernten und die Stimmung auflockern.

Ocean’s Eleven: You had one Job to do

Meistens wird dieser Spruch in Verbindung mit den allseits bekannten und beliebten Memes verwendet, vor allem in Chatgruppen und auf digitaler Ebene. So entstanden echte Klassiker, die wohl jeder schon einmal auf sein Handy geschickt bekommen hat. Der erste Ursprung in Verbindung mit der heutigen Popkultur geht wohl auf den Film „Ocean´s Eleven“ zurück, in dem dieser Ausspruch in einer Szene zu Beginn des Films verwendet wird. Hier sprengt die Figur Basher Tarr, gespielt von Don Cheadle, mit anderen Komplizen einen Banktresor in die Luft, um in die Kammer dahinter zu gelangen. Siegessicher betritt er den Tresorraum und wird dann plötzlich doch von einem Alarmsignal begrüßt, das gleichbedeutend mit dem Scheitern der Gruppe ist. Wutentbrannt schleudert er seinen Kollegen den Ausspruch „You had one job to do“ entgegen, wodurch klar wird, dass seine Gruppe nicht mal mit der einfachsten Aufgabe eines Bankräubers zurechtgekommen ist. Da der Film 2001 erschienen ist, wird dies auch als Beginn der „You had one job“-Ära anzusehen.

Fazit

Am Ende bleibt zu sagen, dass es eigentlich völlig egal ist, ob man das dilettantische Scheitern eines Kollegen, eines Mitschülers, eines Freundes oder eines Angehörigen bewerten will – mit diesem Spruch kann man das sowohl bitterernst als auch humorvoll und lustig tun. Es bleibt natürlich immer eine Abwägung, wann dieser Satz zulässig ist und wann nicht. Mit ein bisschen Fingerspitzengefühl und Intuition für den richtigen Augenblick werden Sie ihn aber gewiss nicht nur einmal benutzen ab dem heutigen Tage.

Anglizismen in der deutschen Sprache

Vorab sei noch erwähnt, dass die Anglizismen weiter fleißig Einzug in die deutsche Alltagssprache halten und weiter auf dem gesellschaftlichen Vormarsch sind. Wörter wie Podcast, Rush-hour, News oder chillen sind nicht mehr wegzudenken und für viele schon gar nicht mehr austauschbar. Ob das nun mit der fortschreitenden Digitalisierung zu tun hat oder einfach ein normaler sprachlicher Veränderungsprozess ist – die englischen Ausdrücke sind da und der Durchschnittsbürger wird in Medien, Job und Alltag mit ihnen konfrontiert, ob er das möchte oder nicht. Aus dem Weg gehen kann man diesen Wörtern und Sätzen oftmals nicht mehr.

Was sind parasoziale Interaktionen / parasoziale Beziehungen?


Die parasoziale Interaktion oder die parasoziale Beziehung ist ein Phänomen sozialen Verhaltens, in dem eine Person mit anderen Individuen oder Gruppen interagiert, deren Hör- und Antwortfähigkeit jedoch nur fingiert werden kann. Das Phänomen kann derart ausgeprägt sein, dass auch die Existenz der anderen Individuen oder Gruppen dahinstehen kann.

Das Phänomen der parasozialen Beziehungen / parasozialen Interaktion

Das Phänomen der parasozialen Interaktion ist sehr alt und kann bis hin zu Gesprächen mit Verstorbenen in der Ur- und Frühgeschichte sowie Gebeten zurückgeführt werden. Forschungen fanden erstmals im Jahr 1956 statt, als die US-amerikanischen Psychologen Horton und Wohl das Konzept der sozialen Interaktion auf die Mediensituation übertrugen. Beobachtet wurde zu dem Zeitpunkt bereits, dass sich sowohl Rezipient als auch Medienakteur (ähnlich) wie in einer persönlichen Konversation verhalten. Der Medienakteur sorgt durch Mittel wie eine direkte Ansprache und Blickkontakt mit der Kamera für Nähe zum Rezipienten. Dieser reagiert darauf, indem er sich auf das vermeintliche Kommunikationsangebot einlässt und ähnlich wie in einer realen Unterhaltung verhält. Der Medienakteur wiederum hat diese Reaktion erwartet und sein weiteres Verhalten entsprechend angepasst, sodass bei dem Rezipienten der Eindruck eines persönlichen Kontaktes geweckt werden kann. Horton und Wohl nannten dieses Phänomen parasoziale Interaktion. Sie stellten fest, dass sich darauf längerfristige emotionale Bindungen auf Seiten de Rezipienten aufbauen konnten. Dieses Phänomen wurde parasoziale Beziehung genannt.

Im modernen Zeitalter wird das Phänomen vorwiegend im Bereich der Medienpsychologie beobachtet. Dort konzentriert sich die Forschung auch heute noch auf den Beziehungsaufbau der Akteure zu Menschen oder Personengruppen, die in den Massenmedien verfolgt werden (etwa Influencer und Prominente) sowie den Beziehungsaufbau zu virtuellen, nicht real existenten Charakteren (etwa Avatare). Insbesondere Influencer und deren Community bzw. die Nutzung von Social Media sind für die moderne Forschung interessant.

Parasoziale Interaktion: Influencer und die Beziehungen zu ihren Followern

Influencer auf Social Media Kanälen zeichnen sich durch ein hohes Aktions- und Kommunikationspotenzial aus. Dadurch und durch den Aufbau oft genrespezifischer Communities verschwimmen die Grenzen zwischen Massenmedien und Individualkommunikation. Die Follower eines Influencers haben deshalb schnell das Gefühl, den Influencer persönlich zu kennen bzw. mit ihm befreundet zu sein. Umgekehrt hat der Influencer eine Vielzahl von Followern, die er als Individuen gar nicht wahrnimmt. Er kann nicht auf alle Nachrichten reagieren, in vielen Fälle nicht mal alle Reaktionen auf seiner Social Media Seite beobachten, sodass ein Ungleichverhältnis entsteht.

Trotz des Ungleichgewichts der Beziehung zwischen Influencer und Follower ist eine derartige parasoziale Beziehung für einige Menschen sehr bequem. Sie geschieht ohne Verpflichtung, weshalb gerade Menschen, die lieber stille Beobachter sind, solche Beziehungen bevorzugen können. Das vermeintliche soziale Verhältnis kann jederzeit abgebrochen und wieder aufgenommen werden, ohne dass Konsequenzen zu befürchten sind. Da sich die Medienakteure in der Regel in ihrem Verhalten sehr konstant zeigen, dürfen die Rezipienten anders als bei realen Kontaktpersonen außerdem selten unangenehme Überraschungen erwarten. Parasoziale Beziehungen haben auch für Influencer Vorteile. Zum einen können sie mit diesen Beziehungen Geld verdienen, zum anderen erhalten sie in vielen Fällen umfangreiches positives Feedback, das teilweise mit sehr freundschaftlichen und persönlichen Nachrichten einhergeht. Die vermeintliche soziale Bindung wird von vielen Firmen als Werbekanal genutzt. Durch die nähere Bindung, die viele Follower zu „ihren“ Influencern aufbauen, entsteht bei Werbung das Gefühl der „Freunde-empfehlen-Freunden“-Taktik. Gerade in Zeiten der Massenwerbung kann diese Art Werbung den entsprechenden Firmen einen Vorteil bringen. Das die Follower den jeweiligen Influencern bewusst folgen, gehen sie davon aus, dass deren vorgestellte Produkte für sie interessant sind. Sie hegen ein gewisses Maß an Vertrauen, auch wenn sie wissen, dass die Influencer für ihre Werbung bezahlt werden. Indem Influencer in ihren Stories und Posts persönliche Erfahrungen und Tipps teilen, gestalten sie ihre Seiten so persönlich, dass Gefühl einer realen Freundschaft auch bei Werbemaßnahmen erhalten bleiben kann. In vielen Fällen wird daher die Werbung der Influencer unterschwellig nicht als klassische Werbung wahrgenommen.

Nachteilig ist diese Art der parasozialen Beziehung für den Influencer vor allem, dass er keine Kontrolle darüber hat, wer ihm folgt und welche Einblicke in sein Leben erhält. Auch Gerüchte und Missbrauch der herausgefundenen Daten können Folgen einer solchen Beziehung sein, insbesondere da ein Follower durch die Vielzahl an Social Media Plattformen auf der einen ein stiller Beobachter sein und gleichzeitig auf einer anderen Plattform heimlich Hassbotschaften verbreiten kann. Beim Follower bzw. Rezipient kann die parasoziale Beziehung so weit gehen, dass es nicht mehr dazu in der Lage ist, die fiktive von der realen Welt zu unterscheiden. Es hält dann die virtuelle Kommunikation für real und persönlich.

Was bedeutet Cheugy? Bedeutung, Definition, Erklärung, TikTok


„Cheugy“ bedeutet: unmodisch, altmodisch, untrendy und nicht mehr up to date im Kontext von basic, einfach und langweilig.

Was bedeutet Cheugy? Bedeutung, Definition, Erklärung, TikTok

Die konkrete Bedeutung von „cheugy“ ist:

  • Eine Person, die krampfhaft versucht, modern und „up to date“ zu sein, ist „cheugy“. (Hier passt auch das Wort „Tryhard„.)
  • Eine Person, die Trends hinterherläuft oder hinterherhinkt, ist „cheugy“.

Insbesondere ist basic Mode (Ästhetik) und die Girlboss Culture cheugy.

„Cheugy“ sollte als Adjektiv so verstanden werden, dass damit jemand gemeint ist, der oder die einen generischen Geschmack hat. Also ein Geschmack wie jeder andere auch. Jemand der cheugy ist, hat Dinge, die sich im Besitz vieler anderer auch finden. Also nichts besonderes oder einzigartiges. Trotzdem sind diese Dinge gerade nicht „hip“, angesagt, up to date oder modern.

Ein Erlebnis, ein Ereignis, eine Erfahrung oder ein Gegenstand sind cheugy, wenn sie generischer Natur sind und von vielen Menschen wahrgenommen oder gemacht werden.

Anders gesagt: Wer in seinen 20er Lebensjahren „basic“ war, wird in seinen 30er Lebensjahren cheugy.

„Cheugy“ wird als Adjektiv genutzt, um damit Trends, Erfahrungen oder Menschen als altmodisch im Sinne von langweilig oder einfach zu bezeichnen. Cheugy kann auf jede Person, egal welchen Alters, angewendet werden.

„Cheugy“ hat eine leicht negative Konnotation. Es wird als Fremdbezeichnung, aber auch als Selbstbezeichnung verwendet.

„Cheugy“ wird wie folgt ausgesprochen: „Schuh-gie“ oder auf englisch „chew-gee“.

Cheugy: Generation Z und die Millenials

„Cheugy“ wird von der Generation Z genutzt, um sich von Millenials abzugrenzen. Denn Millenials sind in den Augen einiger Personen der Generation Z „basic“ und „cheugy“.

In den Augen einiger Generation Z TikToker sind Lieblingsdinge von Generation Y „cheugy“. Die sind z.B.:

  • Avocados
  • Black Eyed Peas
  • Cake Pops
  • Das Tränen lachende Emoji
  • Depacito (Lied)
  • Friends
  • Girlboss Ästhetik
  • Harry Potter
  • Minion Memes
  • Rae Dunn (mit Text bedruckte Tassen)
  • Skinny Jeans
  • Sneaker Culture
  • Star Bucks
  • Taylor Swift
  • The Masked Singer
  • The Office
  • Ugg Boots

Gegenstände oder Social-Media-Posts, die folgende Worte beinhalten, sind cheugy:

Doch folgende Dinge sind uncheugy / nicht-cheugy:

  • Birkenstock Schuhe
  • handgemachte Produkte
  • Levi Jeans

Cheugy: Wortherkunft, Geschichte, Bedeutung

Der Ausdruck „Cheugy“ wurde im Mai 2021 durch TikTok populär. Doch der Ausdruck ist schon länger in der englisch-sprachigen Welt existent.

Der Ausdruck „cheugy“ wurde 2013 von der 15-jährigen High-School-Schülerin Gabby Rasson geprägt. Damals suchte sie einen Begriff für Menschen, die Trends hinterherlaufen und diese nicht wirklich verstehen.

Cheugy: Bedeutung und Erklärung

Kommentar der Redaktion: „Cheugy“ ist der Versuch der Generation Z sich von der Generation Y (Millenials) abzugrenzen. Dies ist sinnvoll, denn während Personen der Generation Z in ihren 20er Jahren sind, sind viele Millenials schon in ihren 30er Jahren. Damit gehört die Generation Z noch nur Jugend, während die Generation Y zur Jugend von gestern gehört. (Als „Jugend von gestern“ gelten andere Regeln. Man sollte nicht mehr glauben, dass man immer up to date und modern ist, sowie zur Trend setzenden Jugend gehört.)

Das es cheugy gibt, ist aber auch geradezu logisch. Denn jede Generation wird irgendwann älter und gehört damit nicht mehr zu Jugend. Den Ton gibt eine neue Generation an. Sie setzt nun die Trends, während die ältere Generation Dinge tut wie Heiraten und Kinder bekommen. (Da bleibt dann nicht mehr so viel Zeit, um jeden Trend mitzumachen oder sehr aktiv in den sozialen Medien zu sein.)

Um es konkret zu machen: Cheugy ist eine Ansage an die Generation Y. Die Ansage lautet: Ihr seid nicht mehr modern. Ihr seid nicht mehr up to date. Ihr seid altmodisch. Ihr gehört nicht mehr zur Jugend von heute!

Jedoch sollte man cheugy nicht zu ernst nehmen. Wer einfach Freude an Taylor Swift hat, soll ihre Musik hören. Denn wäre es nicht cheugy, wenn man auf seine Lieblingsmusik verzichtet, um modern zu wirken?

Was bedeutet „Vibes“? Bedeutung, Definition, Erklärung


Vibes ist ein Wort, welches aus dem Englischen stammt. Auf Deutsch übersetzt bedeutet Vibes: Stimmung, Atmosphäre und Schwingungen. Jugendliche benutzen dieses Wort öfter als ältere Leute, daher wird der Begriff oft in einem Zusammenhang mit Jugendsprache gesehen.

Was bedeutet „Vibes“? Bedeutung, Definition, Erklärung

Das Wort „Vibes“ wurde mit der Zeit genauso wie die Worte cool, chillen, tight oder hip eingedeutscht. Der Begriff Vibes wird eher selten allein in einem deutschen Satz verwendet. Meistens werden die Wörter good für gut oder bad für schlecht hinzugefügt. (Man spricht dann von „Good Vibes“ oder „Bad Vibes“.)

Auch im Internet, vor allem in den sozialen Medien trifft man oft auf dieses Wort. Junge Menschen und Bloggern nutzen es, um auszudrücken, dass ein Gegenstand oder eine Situation ein bestimmtes Gefühl, eine bestimmte Stimmung vermittelt.

Der Begriff hat eine moderne, jugendliche und positive Assoziation und wird daher häufig auch in der Werbesprache eingesetzt. Auch viele Konsumgüter werden gern mit positiven Vibes, einem guten Gefühl, in Verbindung gebracht.

Mehr über das Verb „viben“ erfährst du hier.

Verwendung des Wortes „Vibes“: Bedeutung

Gute Beispiele für die Verwendung des Wortes Vibes sind daher:
Sweatshirts der Marke missguided tragen zum Beispiel die Aufschrift: Good Vibes only. Dies bedeutet übersetzt: Nur gute Stimmung.

Sprüche mit Wort Vibes werden auch als Poster, als Leuchtschriften, auf Tassen oder als Aufdrucke für Kissen verwendet. Artikel wie Badeanzüge, Strohhüte und Sandalen versprühen Summer Vibes, also eine Sommerstimmung. Hier wird der Bezug zu Palmen, Meer und Urlaub hergestellt. Auch Eiscreme hat Summer Vibes.

Gegenstände mit positiven Vibes oder Summer Vibes verkaufen sich generell gut und liegen im Trend. Die meisten Menschen fühlen sich von dieser Urlaubsstimmung angezogen. Positive Vibes beschreibt auch oft eine ganze Lebenseinstellung.

Vibes in der Umgangssprache

Der Begriff wird in der Umgangssprache gewöhnlich verwendet, um die Atmosphäre eines Ortes oder eines Ereignisses zu beschreiben.
Eine Party oder ein Konzert kann zum Beispiel gute oder schlechte Vibes haben. Auch der Besuch bei Freunden kann schlechte Vibes haben.
Über positive, lebenslustige Menschen sagt man für gewöhnlich, sie hatten gute Vibes. Wenn eine Person schlechte Vibes hat, ist sie schlecht gelaunt und sucht Streit.

Beispiele:

  • „Ich bin früher heim, die Party hatte echt miese Vibes.“
  • „Der Tim ist lustig, der hat echt einen positiven Vibe.“
  • „Die Musik ist geil, voll der gute Vibe.“

Vibes in der Musik

Es gibt ganze Songlisten mit den Titeln: Summer Vibes, Good Vibe Music oder Songs mit hartem Vibe. Unter Summer Vibes versteht man meisten Musikrichtungen wie Reggie, Good Vibe Musik kann entspannende Musik sein und Musik mit hartem Vibe steht für Rockmusik.

Viele Künstler verwenden dieses Wort auch in ihren Songtiteln oder Texten.
Ein gutes Beispiel dafür ist Hardcore Vibes von Dune.
Rezzys Vibe Songtext lautet: Spürst du meinen Vibe? Diese Lyrics sind ein gutes Beispiel für die Verwendung des Wortes Vibe in einem deutschen Satz.

Das DeepVibes Radio spielt Musik aus der ganzen Welt. Das Wort Vibes in der Musiksprache hat oft etwas Internationales und Weltoffenes.

Vibes als Tag für Instagram und Pinterest

Bei Instagram hat der Hashtag vibes über 38 Millionen Posts, goodvibes, positive vibes und summervibes bringen es auf über 111 Millionen Posts. Daran erkennt man die große Beliebtheit dieser Worte.

Unter dem hashtag positive vibes tauchen vor allem Selfies, Meeresbilder und Tierfotos auf. Bei summervibes sind es Sommerkleider, Urlaubsbilder und Blumen.

Vibes bei Pinterest

Bei Pinterest sieht die Verwendung sehr ähnlich aus. Unter dem Suchbegriff Vibes oder positive Vibes erscheinen Bilder von Freunden, Sommerkleidung, Sommerfrisuren und Schnappschüsse von Palmen und Meer.

Was bedeutet ibf? Bedeutung der Abkürzung, Erklärung, Definition


Die Abkürzung „ibf“ hat in Chats, in der Textkommunikation und im Internet zwei Bedeutungen:

    • „Internet Best Friend“ oder
    • „Internet Boyfriend“

Was bedeutet ibf? Bedeutung der Abkürzung, Erklärung, Definition

Ein „ibf“ ist eine Person, die man im Internet kennengelernt hat und/oder nur über das Internet kennt.

Ob jemand ein „Internet Best Friend“ oder „Internet Boyfriend“ ist, ist eine sehr wichtige Unterscheidung. Denn ein „Internet Best Friend“ ist ein bester Freund oder eine beste Freundin. Gegenüber dieser Person hat man freundschaftliche Gefühle. Man führt eine platonische Beziehung. Es herrscht keine romantische Anziehungskraft. Ein Internet Best Friend ist in der Friendzone und ihm oder ihr gefällt das.

Unterschied: Internet Boyfriend und Internet Best Friend

Ein „Internet Boyfriend“ ist eine männliche Person gegenüber der jemand romantische Gefühle hat und mehr als Freundschaft zwischen beiden existiert. Das Wort „Boyfriend“ lässt sich am besten mit „Freund mit dem man geht oder zusammen ist“ übersetzen. Man würde auch „Schwarm“ oder „Crush“ sagen.

Der Unterschied zwischen einem „Internet Best Friend“ und „Internet Boyfriend“ zeigt sich auch in der Kommunikation. Denn mit einem Best Friend werden andere Informationen geteilt als mit dem Boyfriend. Auch die Art und Weise der Kommunikation unterscheidet. Mit dem Boyfriend wird geflirtet, es werden romantischen Botschaften und Emojics verschickt.

Eine andere Abkürzung für die beste Freundin oder den besten Freund ist BFF. BFF steht für „Best friends forever“.

Bedeutung der Abkürzung: ibf, igf

Wo es einen „Internet Boyfriend“ (ibf) gibt, gibt es auch eine „Internet Girlfriend“ (igf). Dies macht auch den Unterschied zum „Internet Best Friend“.  Denn das „Internet Best Friend“ kann für jede Person gelten. Die Ausdrücke „Boyfriend“ und „Girlfriend“ schließen bestimmte Personen aus.

Da es schnell zu Missverständnissen kommen kann, sollte der Status geklärt werden. Hier ist die Abkürzung „IGF“ hilfreich, denn sie ist ein eindeutig. Bei der Abkürzung „IBF“ ist es schwieriger. Ob ein ibf nun ein „Internet Boyfriend“ oder ein „Internet Best Friend“ ist, sollte per Nachfrage geklärt werden.

Siehe auch:

Weitere Bedeutung der Abkürzung IBF

„IBF“ ist die Abkürzung verschiedener Institute sowie verschiedener Internationaler Vereinigungen. So z.B.:

  • Institut für Bank- und Finanzgeschichte
  • International Bankers Forum
  • International Bertelsmann Forum
  • Internationaler Bodensee-Fischerei-Verband
  • Institut für angewandte Biografie- und Familienforschung (Kassel)
  • Institut für berufliche Fortbildung
  • Institut für Betriebsführung
  • Institut für Bildsame Formgebung
  • Institut für Bodenmechanik und Felsmechanik
  • Intelligenz-Basis-Faktoren
  • Interfakultäre Biomedizinische Forschungseinrichtung
  • International Badminton Federation
  • International Banking Facility
  • International Bear Foundation
  • International Biodanza Federation
  • International Bookseller-Federation
  • International Boxing Federation
  • International Budo Federation
  • Internationales Brucknerfest

IBF ist auch die Abkürzung für „Innerbetriebliche Fortbildungen“.

Was bedeutet „super straight“? Bedeutung, Definition, Erklärung


Der Begriff Super Straight ist eine Erfindung des TikTok Users kyleroyce, die er im März 2021 in einem kurzen Videoclip auf der Plattform TikTok seinen Followern vorstellte.

Als Super Straight (zu Deutsch: super hetero-geschlechtlich) definierte der US-Amerikaner Personen, die romantische Beziehungen nur mit Personen des anderen Geschlechts eingehen. Im Hintergrund der Genderdebatte bedeutet dies, dass Super Straights keine Anziehung zu transidentifizierenden Menschen spüren. Konkret heißt das, dass ein Super Straight in seinen Kreis der potenziellen Partner sogenannte Cis-Personen mit einbezieht, jedoch keine Trans-Personen. Unter einer Trans-Person versteht die Soziologie einen Menschen, der sich nicht mit seinem biologischen Geschlecht und seinen Geschlechtsmerkmalen identifiziert. Mit Referenz zu Super Straight tauchten in den sozialen Medien verwandte Begriffe wie Super Gay, Super Lesbian und Super Bi auf. Unter Social-Media Nutzern lösten die Begriffe eine kontroverse Debatte über ihre Legitimität aus.

Was bedeutet „super straight“? Bedeutung, Definition, Erklärung

Das Wort straight ist ein englischer Slang, der Synonym zu dem Wort hetero benutzt wird. Im Zusammenhang mit dem Wort straight beschreibt das Attribut super eine Steigerung der Hetero-Geschlechtlichkeit. Verständlich wird diese Rhetorik nur im Hinblick auf postmoderne Definitionen von Geschlecht.

Laut Gender Studien, eine wissenschaftliche Disziplin der Soziologie, können sich Menschen als Cis– oder Trans-Person betrachten. Cis ist das lateinische Wort für „diesseits“. In Verbindung mit dem Geschlecht einer Person beschreibt es die Übereinstimmung mit diesem und den jeweiligen Geschlechtsmerkmalen. Im Vergleich dazu existiert der Begriff Trans; das lateinische Wort für jenseits. Dementsprechend nutzen Personen das Label Trans, wenn sie sich nicht mit ihrem biologischen Geschlecht identifizieren. Dies können Transfrauen (Männer, die eine weibliche Geschlechtsidentität haben) oder Transmänner (Frauen, die eine männliche Geschlechtsidentität haben) sein. Anzumerken ist jedoch, dass weder eine Übereinstimmung noch keine Übereinstimmung mit dem Geschlecht und den Geschlechtsmerkmalen eine Aussage über die geschlechtliche Orientierung der Person macht.

Die Gender-Theorien erlangte vor allem durch Bücher der US-amerikanischen Philosophin Judith Pamela Butler weltweite Bekanntheit. Mittlerweile hat sich die Theorie politisch, gesetzlich und gesellschaftlich weitgehend durchgesetzt. Besonders zu erkennen sind diese Tendenzen in Großstädten wie Berlin, London oder New York. In Deutschland symbolisiert das Gendersternchen und die Bezeichnung divers die öffentliche Anerkennung von transidentifizierenden Menschen.

Ursprung von Super Straight

Ein TikTok-Nutzer mit dem Pseudonym kyleroyce veröffentlichte am 21. Februar 2021 ein Video mit dem Titel: „Who else is super straight?“ (zu Deutsch: „Wer ist noch super hetero?“). Im ihm erzählt er selbst, dass er transphob genannt wurde, weil er sich weigerte, mit Transfrauen auf Dates zu gehen. Daraufhin habe er beschlossen, sich ein eigenes Laben für seine geschlechtliche Orientierung zu geben. Mit dem Begriff Super Straight wolle er zum Ausdruck bringen, dass er ausschließlich mit Cis-Frauen ausgeht:
„Yo, guys, I made a new se_uality now, actually. It’s called „super straight,“ okay. Since straight people, straight men as myself get called transphobic because I wouldn’t date a trans woman, you know, like, „Would you date a trans woman? – „No“ – „Why? That’s a female“ – „No, that’s not a real woman to me, like, I want a real one“ – „No, you’re just transphobic!“
So, now I’m super straight! I only date the opposite gender – women – that are born women, so you can’t say I’m transphobic now, because that’s just my se_uality, you know?“

Deutsche Übersetzung: „Yo, Leute, ich habe jetzt tatsächlich eine neue Geschlechtlichkeit gemacht. Es heißt „super hetero“, okay. Da hetero-geschlechtliche Menschen, hetero-geschlechtliche Männer wie ich, als transphob bezeichnet werden, weil ich nicht mit einer Transfrau ausgehen würde, du weißt schon, sowas wie: „Würdest du mit einer Transfrau ausgehen?“ – „Nein“ – „Warum? Das ist eine Frau “ – „Nein, das ist keine echte Frau für mich, ich möchte eine echte“ – „Nein, du bist nur transphob!“

Also, jetzt bin ich super hetero! Ich gehe nur mit dem anderen Geschlecht aus: Frauen, die als Frauen geboren worden sind. Man kann also nicht sagen, dass ich jetzt transphob bin, weil das nur meine Geschlechtlichkeit ist, weißt du?“

Siehe auch:

Verbreitung von Super Straight

Auf der Webseite von Urban Dictionary fügte am 28. Februar 2021 der Nutzer Don1001 eine Definition für den Begriff Super Straight ein. Innerhalb weniger Tage bekam der Eintrag 320 Dislikes und 640 Likes. Ein anderer Nutzer names Zestea trug am 1. März 2021 eine alternative Interpretation ein, welche 670 Dislikes und 1600 Likes erhielt. Am selben Tag wurde das Subreddit /r/SuperStraight eröffnet, zu dem sich 16000 Mitglieder anmeldeten.

Am 5. März 2021 hatte das Video bereits alleine auf TikTok 13 Millionen Aufrufe. Das dazugehörende Hashtag #superstraight wies 11,9 Millionen Verknüpfungen auf. Einen Tag später entfernte kyleroyce sein Originalvideo von seinem Account mit der Begründung, dass er und seine Mutter Morddrohungen erhielten.

Kyleroyce veröffentlichte ein mittlerweile privates, nicht öffentlich einsehbares Video, in dem er die offizielle Flagge der Super Straights vorstellte. Die Flagge mit den Farben Orange und Schwarz wurde von TikTok Nutzerin heartxhitta vorgeschlagen.

Neben TikTok formten sich auch auf anderen Social-Media-Plattformen wie Instagram, Facebook und YouTube Gruppen und Accounts, die sich mit dem Thema Super Straight beschäftigen.

Was bedeutet Stan? Was ist ein Stan? Bedeutung, Erklärung, Herkunft, Definition


Das Wort Stan setzt sich aus den englischen Wörtern Stalker und Fan zusammen und beschreibt im wahrsten Sinne eine Person, besser gesagt einen Verehrer oder eine Verehrerin, die nahezu besessen nach einer berühmten Person ist. Das Substantiv wird dabei vor allem im umgangssprachlichen Englisch verwendet und drückt speziell eine obsessive Begeisterung und unerschütterliche Fanliebe aus.

Der Ausdruck Stan wird vor allem in der Musiker-Szene gebraucht, da diese überwiegend in jenen Fangemeinden vorkommen. Woher der Begriff genau stammt und warum er überwiegend in der Musikindustrie, nicht aber für leidenschaftliche Fans von Schauspielern oder anderen Artisten verwendet wird, wird nachfolgend erläutert.

Woher kommt das Wort „Stan“? Herkunft, Erklärung, Bedeutung

Wer ein begeisterter Fan von Eminem ist, der wird mit Sicherheit den Track Stan kennen. Der Track stammt dabei aus dem Jahre 2000 und wurde in Eminems preisgekrönten Album The Marshall Mathers LP veröffentlicht. In dem Song geht es überwiegend um einen fanatisch, besessenen Fan namens Stanley Mitchell, auch Stan genannt, der behauptet Eminems größter Fan zu sein. Er schreibt dem Rapper daraufhin mehrere Briefe, auf die er jedoch keine Antwort bekommt. Über die drei Strophen hinweg wird Stan immer besessener, gar wütender. Nachdem er eine große Menge an Depressiva und Alkohol konsumiert hat, und dem Rapper schließlich via Tonaufnahme berichtet, dass er seine schwangere Freundin in den Kofferraum gesperrt hat, endet er seine Botschaft mit der Erkenntnis, dass es keine andere Alternative mehr gibt, als sich mit dem Auto und seiner darin befindenden Freundin von der Brücke zu stürzen. In der vierten Strophe schreibt Eminem selbst an Stan zurück und versucht, ihn zur Vernunft zu bringen. Er warnt den besessenen Fan und fordert ihn dazu auf, sich professionelle Hilfe zu holen. Anschließend berichtet der Rapper ihm selber von der Geschichte eines Mannes, der im Vollrausch sein Auto von einer Brücke gestürzt und somit sich und seine schwangere Freundin umgebracht hat. Der Rapper kommt anschließend zu der Erkenntnis, dass dieser Mann tatsächlich Stan war.

Der Song sorgte aufgrund der dramatischen Handlung für viel Aufsehen und kletterte innerhalb kürzester Zeit an die Spitze der australischen, britischen und deutschen Charts. Bald etablierte sich dann das Wort Stan, welches fanatische Fans beschreibt, deren Loyalität über die der meisten hinausgeht.

Unterscheidung zwischen einem Stan und Fan

Was einen Fan von einem Stan unterscheidet, ist vor allem die exzessive Liebe zum Künstler. Während ein Fan generell noch kritikfähig ist und sich auf eine Diskussion zum Künstler oder zur Künstlerin einlassen kann, reagieren Stans oftmals mit einer sehr feindlichen Haltung. Demnach kennt ein Stan keine Kritik oder besser gesagt keinen einzig kritischen Makel über den angebeteten Künstler und weist Kritik vehement ab. Auf Kritik reagieren sie abweisend, gar feindlich, sodass Fans sich ausdrücklich von Stans abgrenzen. Viele Fans führen dabei auch die übertriebene Art und Weise an, wenn Stans ihren Lieblingsartisten verteidigen. Hierbei kritisieren Fans vor allem die unheimliche, pathetische und gar psychisch ungesunde Sucht, die sie mit Stans in Verbindung bringen, welche sich unter anderem in exzessivem Wissen über den Artisten oder die Artistin äußert. Das Wissen kann hierbei von der Blutgruppe über den Familienstammbaum bis hin zum privaten Liebesleben der Künstler reichen, sodass der Eindruck entsteht, dass die leidenschaftlichen Fans ein wenig mit ihrer Fanliebe zu weit gehen.

Die Stans von heute

Warum hören Leute zum Teil erst heute von dem Begriff Stan, wenn dieser doch bereits im Jahre 2000 entstanden ist? Der Begriff ist in bestimmten Kreisen, wie K-Pop-Fangemeinden, bereits fest etabliert und zählt daher schon seit Jahren zum normalen Sprachgebrauch in der Community. Erst jetzt beginnt er sich jedoch auch in den Mainstream-Medien durchzusetzen. Da sich die sozialen Medien gegenseitig beeinflussen und die internationale Musikszene immer vernetzter wird, war es nur eine Frage der Zeit, bis sich der Begriff auch in der europäischen Musikszene durchsetzt. Des Weiteren weisen immer mehr Künstler und Künstlerinnen wie Jessi J oder Ariana Grande auf exzessive Fans und somit Stans hin, die ihre Privatsphäre mehr respektieren sowie andere Künstler weniger degradieren sollen.

Was bedeutet ein weißes Herz Emoji 🤍? Bedeutung, Erklärung


Das weiße Herz-Emoji steht zum einen für die romantische Liebe sowie für Verlangen und Sehnsucht. Zum anderen kann es Trauer zum Ausdruck bringen und soll Trost spenden. In diesem Sinne signalisiert es Hilfsbereitschaft und Beistand. Seine konkrete Bedeutung gewinnt das weiße Herz zumeist aus der Kombination mit anderen Emojis.

Was bedeutet ein weißes Herz Emoji 🤍? Bedeutung, Erklärung

Wird das weiße Herz mit einem Kuss-Smiley oder einem roten Herz verbunden, steht es für Liebe, Leidenschaft oder freundschaftliche Zuneigung. Kombiniert mit einem Schokoriegel zeigt es das Verlangen oder die Sehnsucht nach weißer Schokolade. Die Verknüpfung des weißen Herz-Emojis mit einem Schneemann ist eine Anspielung auf die Jahreszeit Winter. Folgt ein Weihnachtsmann auf das weiße Herz, wird ein Weihnachtsgruß versendet.

Das weiße Herz-Emoji 🤍 wird auch als „klares Herz“, „Herz der Reinheit“ oder „Winter-Herz“ bezeichnet. Es steht für positive Gefühle.

Die Bedeutung der Farbe Weiß

In westlichen Kulturkreisen steht die Farbe Weiß für Reinheit, Sauberkeit, Erleuchtung, Unschuld und Frieden. So wird z. B. die weiße Flagge gehisst, um Kämpfe einzustellen und Friedensverhandlungen einzuleiten. Auch die Friedenstaube ist weiß. Wer sich nichts hat zu Schulden kommen lassen, der hat eine weiße Weste. Eine Braut trägt weiß auf ihrer Hochzeit, wenn sie unschuldig in die Ehe geht. Nicht zuletzt ist die Arbeitskleidung von Medizinern und medizinischem Personal weiß, um Vertrauen in ihre Reinheit im Sinne von Sauberkeit und Hygiene zu wecken.

Weiß ist eine Kontrastfarbe. Es kann blenden oder erleuchten. Es kann einen Ort strukturiert und ordentlich, aber auch steril und leer erscheinen lassen. Weiß wird mit Licht und Helligkeit ebenso wie mit Distanz und Kälte verknüpft.

In fernöstlichen Kulturen, aber auch in Afrika, ist Weiß die Farbe der Trauer und des Todes. Auf Beerdigungen wird daher Weiß getragen. Beistand, Trost und Hilfsbereitschaft sind in diesem Kontext zentral.

Mit Blick auf die Natur wird Weiß oftmals mit Schnee, Wolken oder einer Gischt verbunden. Weiße Blüten duften besonders stark. Es gibt zahlreiche weiße, anmutige Tiere. Der weißen Taube ist überdies eine biblische Bedeutung eigen. Sie verweist auf Heiligkeit.

Daneben steht Weiß für einen Neuanfang. Als eine Farbe, die physikalisch alle anderen Farben in sich bündelt, kann Weiß Gleichheit signalisieren. Gleichheit wird unterdessen mit Gerechtigkeit und Neutralität verbunden. Eine weitere Bedeutung der Farbe Weiß als Gesamtheit aller Farben ist Vollkommenheit und damit auch das Gute bzw. Richtige.

Über das weiße Herz Emoji 🤍

Das weiße Herz Emoji 🤍 ist seit 2019 verfügbar. Es wurde im Unicode 12.0 veröffentlicht. Je nach Plattform oder Betriebssoft (OS) ist es weiß bis weiß-gräulich. Außerdem wird es je nach Plattform oder Betriebssoft (OS) mal mit Rand oder ohne Rand dargestellt.

Weitere Erklärungen:

Was bedeutet ein lila Herz Emoji 💜? Bedeutung, Erklärung


Das lila Herz hat mehrere Bedeutungen: Es kann für Verbundenheit und Mitgefühl stehen, aber auch ein geschlechtliches Interesse signalisieren. Gelegentlich wird damit Reichtum und Glamour zum Ausdruck gebracht. In den USA wird es außerdem mit einer militärischen Auszeichnung verbunden, dem „Purple Heart“ („lila Herz“), das verwundeten oder getöteten Soldaten verliehen wird, um ihre Verdienste zu würdigen.

Was bedeutet ein lila Herz Emoji 💜? Bedeutung, Erklärung

Zwischen Freunden oder Freundinnen versendet, steht das lila Herz für Sympathie und Unterstützung in schwierigen Situationen. Es drückt Mitgefühl und Verständnis aus. Im freundschaftlichen Kontext bezeugt das lila Herz Beistand und Verbundenheit.

Wird es im Rahmen eines Flirts verschickt, bekundet der Absender mit dem lila Herz hingegen schlicht sein sexuelles Interesse. In diesem Kontext verkörpert es Zuneigung und ist ein erotischer Annäherungsversuch.

Für die Prominenz ist das lila Herz wiederum Ausdruck von Reichtum und Glamour. Wer in diesem Kontext ein lila Herz versendet, verleiht sich selber Glanz und zeigt, dass er vermögend ist.

Die verschiedenen Verwendungsweisen des lila Herz-Emojis 💜 gehen auf den Bedeutungsreichtum der Farbe Lila zurück.

Lila Herz 💜 und BTS

Das lila Herz (engl. purple Heart) 💜 wird als Fan-Erkennungszeichen der Kpop-Band BTS verwendet. Außerdem wird es am „Purple Day“ am 26. März verwendet.

Seit ungefähr dem Jahr 2016 ist das lila Herz mit BTS verbunden. Damals verwendete ein BTS-Mitglied das lila Herz um die Verbundenheit und Liebe zu den Fans auszudrücken. Dies führte dazu, dass Fans das lila Herz übernahmen.

Was bedeutet die Farbe Lila?

Lila wird aus den Komplementärfarben Rot und Blau gewonnen. Als Verbindung von Gegensätzen – der Energie und Kraft der Farbe Rot mit der Kühle und Ruhe der Farbe Blau – steht Lila unter anderem für Individualität und Selbstbewusstsein. Hierauf bezieht sich die sexuelle Verwendung des lila Herz-Emojis. In seiner sexuellen Konnotation steht Lila allerdings auch für die Gleichberechtigung der Geschlechter sowie für Stärke und Unabhängigkeit. Deshalb ist Lila zugleich die Farbe des Feminismus.

Lila steht aber auch für Leidenschaft und Magie bzw. Mystik. Dieser Farbe wird eine spirituelle, meditative Wirkung zugeschrieben und sie findet sich in der Kleidung zahlreicher religiöser Würdenträger wider.

In manchen Kulturen ist Lila allerdings die Farbe der Trauer, Angst und Sünde. Hierauf ist offenbar die Bedeutung des lila Herz-Emojis als Bekundung von Mitgefühl und Beistand zurückzuführen.

Über das lila Herz Emoji 💜

Das Emoji „lila Herz“ 💜 wurde im Unicode 6.0 im Jahr 2010 vorgestellt und veröffentlicht. Je nach Plattform und Betriebssystem ist sein Lila-Ton etwas anders. Entweder ist das Lila heller oder dunkler. Auch variiert je nach Betriebssystem und Plattform, ob das Herz einen Rand hat oder nicht.

Weitere Erklärungen:

Fazit: Bedeutung / Erklärung lila Herz (Emoji) 💜

Ursprünglich war Lila eine teure Farbe. Deshalb wird sie oft mit Luxus und Extravaganz, aber auch mit Macht assoziiert. Demgemäß steht das lila Herz-Emoji für Glanz und Reichtum, wobei es in dieser Bedeutung nur von Prominenten, also einflussreichen Personen, verwendet wird.

Die Uneindeutigkeit und Ambivalenz der Farbe Lila begründet die unterschiedlichen Verwendungsweisen des lila Herz-Emojis. Seine Bedeutung ist deshalb beziehungs- und kontextabhängig.

Was bedeutet ein schwarzes Herz Emoji 🖤? Bedeutung, Erklärung


Neben dem roten Herz wird das schwarze Herz am häufigsten in Textnachrichten versendet oder in den sozialen Medien genutzt. Dessen Bedeutung ist jedoch vielfältig und kann leicht missverstanden werden.

Die Bedeutung der Farbe Schwarz:

Schwarz steht in unserer Kultur seit jeher für Trauer und Tod. In sonstigen Kulturen gilt Schwarz hingegen als Zeichen der Liebe und des Lebens. Dementsprechend wird im deutschsprachigen Raum Schwarz meist als düster, aber auch elegant angesehen. Vor allem bei jüngeren Generationen gilt Schwarz auch als äußerst beliebte und coole Farbe. Gelegentlich wird schwarz mit stark negativen Assoziationen verknüpft, häufiger steht es jedoch als neutraler Faktor gemeinsam mit Weiß den sonstigen Farben gegenüber.

Was bedeutet ein schwarzes Herz Emoji 🖤? Bedeutung, Erklärung

Ein schwarzes Herz kann zahlreiche Bedeutungen besitzen. Selten wird es als Ersatz für das rote Herz verwendet und steht für tiefe und ehrliche Liebe. In diesen Fällen nutzt der / die SchreiberIn stets das schwarze Herz, da die Farbe eine persönliche Bedeutung mit sich bringt. Oft wird dadurch auch eine Zugehörigkeit zu einer bestimmten Szene wie beispielsweise der Gothic oder Metalszene symbolisiert. In diesen Szenen kann ein schwarzes Herz die Bedeutung sämtlicher Herzen mit sonstigen Farben übernehmen und wird universell eingesetzt.

Gelegentlich wird mit dem schwarzen Herz auch eine negative Liebe ausgedrückt. Dabei kann es sich sowohl um eine unerwiderte als auch eine vergangene Liebe und Liebeskummer handeln. In diesem Zusammenhang spielen auch Wut und Kummer eine große Rolle. Diese beiden Gefühle können auch alleine ohne Zusammenhang zur Liebe mit einem schwarzen Herz als Negativdarstellung und Verdrehung der Wirklichkeit untermalt werden.

Häufiger wird das schwarze Herz jedoch als Zeichen für schwarzen Humor verwendet. Damit wird gekennzeichnet, dass eine Aussage nicht bösartig zu verstehen, sondern lustig gemeint ist. Solche Kennzeichnungen mit schwarzen Herzen können sowohl vor als auch nach den Teilen mit schwarzem Humor auftreten.

Stark von dieser Verwendung des schwarzen Herzens zu trennen sind Kundgebungen von Trauer nach Todesfällen. Auch diese werden häufig mit einem schwarzen Herz versehen. Schwarz, um die Trauer zu symbolisieren, das Herz um zu zeigen, welche Bedeutung der Verstorbene hatte. Doch auch beim Trösten eines Angehörigen kann das schwarze Herz zeigen, dass man für jemanden da ist, der einen Verlust erlitten hat.

In einigen Fällen wird das schwarze Herz einzig aufgrund seiner Eleganz genutzt. Dabei ist meist ein Zusammenhang mit düsterer Poesie zu erwarten. Manche Personen versuchen jedoch auch, durch schwarze Herzen möglichst cool, emotionslos und unnahbar zu wirken. Beinahe nie wird das schwarze Herz als ernst gemeintes Zeichen für Dämonenanbetung oder Satanismus verwendet.

Weitere Erklärungen:

Weitere Bedeutung von „schwarzes Herz“

„Schwarzes Herz“ ist ein Buch von Jasmina Kuhnke. Es wurde am 19. Oktober 2021 veröffentlicht.

Was bedeutet ein gelbes Herz Emoji 💛? Bedeutung, Erklärung


Das Herz ist das Symbol für Liebe. Ein gelbes Herz steht für eine besondere Art der Liebe, die nur zwischen bestimmten Menschen oder zu einer bestimmten Sache gemeint sein kann. Es steht für liebevolle Freundschaft. Mit einem gelben Herzen werden in den sozialen Medien und ebenso in den Textnachrichten Menschen bedacht, denen man zugeneigt ist. Das gelbe Herz ist ein freundliches, liebes und ehrliches Symbol der liebevollen Zuneigung zu einem bestimmten Menschen. Es drückt aber auch Glück und Lebensfreude aus und steht also auch für etwas, was besonders viel Freude bereitet oder einfach nur glücklich macht.

In den sozialen Medien oder auch in den Textnachrichten werden Symbole nicht ohne Grund verwendet. Sie werden, um eine bestimmte Nachricht zu transportieren, auch verändert und variieren beispielsweise in der Farbe. So ist das auch mit dem gelben Herzen. Wer es verwendet, möchte eine klare Botschaft senden. Sie lautet: Du gehörst zu meinem Liebsten. Ob es sich dabei um Familienangehörige oder um Freunde handelt, ist unerheblich. Denn das gelbe Herz steht nicht für die körperliche, sondern für eine platonische Liebe. Die Menschen, denen ein gelbes Herz gesendet wird, sind wichtig im Leben des Senders – oder sollen es noch werden.

Was bedeutet ein gelbes Herz Emoji 💛? Bedeutung, Erklärung

Gelb ist das farbliche Äquivalent zu Gold. Ein gelbes Herz ist eigentlich ein goldenes Herz. Diese Gleichsetzung deutet schon an, dass es sich bei dem gelben Herzen in einer Textnachricht um ein liebevolles Signal handelt. Es steht für Freundschaft, aber auch für Glück, Freude und Optimismus.

Mit dem gelben Herzen sagt man einer virtuellen Bekanntschaft, dass man sie sehr gerne mag. Aber eben nicht in einem romantischen oder sogar körperlichen Sinn. Das Emoji eignet sich aber auch dafür, jemandem Glück zu wünschen. Ein gelbes Herz als Symbol verstärkt die schriftlich formulierten guten Wünsche.

Ein gelbes Herz steht für alles, was mit Freundschaft, Glück und Lebensfreude zu tun hat. Wenn ein guter Freund wissen soll, dass er gerade vermisst wird, kann die Nachricht mit einem gelben Herzen ergänzt werden. Wenn er erfahren soll, dass er der Beste ist, zeigt ihm das ein gelbes Herz. Das gelbe Herz weist ihn aber auch klar darauf hin, dass er einfach „nur“ ein Freund ist.

Gelbe Herzen (Emoji) 💛können kombiniert werden

Ein gelbes Herz kann allein für sich stehen. Es kann aber auch verdoppelt oder verdreifacht werden und bedeutet dann eine Verstärkung eines guten Wunsches oder von lieben Gedanken. Drei gelbe Herzen hintereinander zeigen dem Empfänger einer Textnachricht, dass der Sender ihm ganz viel Glück bei einer Sache wünscht. Die Herzen stehen dann für ein freundschaftliches Toi, toi, toi.

Wer ausdrücken möchte, wie sehr ihm eine bestimmte Sache gefällt oder dass er damit glücklich ist, kann zwei Emojis kombinieren. Beispielsweise signalisiert ein Emoji für ein Essen oder ein Getränk, für eine sportliche Betätigungen oder eine andere Freizeitbeschäftigungen zusammen mit einem gelben Herzen, dass genau diese eine bestimmte Sache besonders viel Freude bereitet und glücklich macht.

Weitere Erklärungen:

Gelbes Herz Emoji 💛: Verliebt sein ist etwas anderes als Liebe (Erklärung, Bedeutung)

Körperliche Liebe ist etwas anderes als in jemanden oder in etwas verliebt zu sein. Das gelbe Herz steht für die letztere Bedeutung. Man kann in einen besten Freund verliebt sein, ohne ihm je körperlich zu nahe gekommen zu sein. Man kann aber auch in ein bestimmtes Paar Schuhe verliebt sein oder schwärmt für ein bestimmtes Parfüm. In allen Fällen wird diese Empfindung mit einem gelben Herzen gekennzeichnet. Ist diese Empfindung tief, kann sie auch mit mehreren gelben Herzen unterstrichen werden.

Das gelbe Herz beschreibt also in aller Harmlosigkeit eine liebevolle Zuneigung, die einer Schwester ebenso gelten kann wie einer besten Freundin. Wer also mehr von einem anderen Menschen möchte als eine freundschaftliche Beziehung, der sollte nicht auf das gelbe Herz zurückgreifen. Dafür gibt es andere Symbole und Emojis, die dem Empfänger nicht im Unklaren lassen.

Was bedeutet ein grünes Herz Emoji 💚? Bedeutung, Erklärung


Während ein rotes Herz in sozialen Medien und Textnachrichten meist eine ganz klare Bedeutung hat, stellt sich bei einem grünen Herz viel häufiger die Frage nach dessen Bedeutung. Dabei ist zu berücksichtigen, dass grün seit jeher als Farbe der Hoffnung gilt. Daher drücken grüne Herzen stets die hoffnungsvollen Zukunftsperspektiven des Schreibers aus.

Die Bedeutung der Farbe Grün:

Grün gilt nicht nur als Farbe der Hoffnung, sondern steht auch für die Natur und naturnahe Elemente. Grün wirkt sehr stark beruhigend und gilt daher auch als Farbe der Ruhe, der Zufriedenheit und der Zuversicht. Auch Glück wird stark mit Grün in Zusammenhang gebracht. Im negativen Kontext steht Grün für Gift, Neid und Eifersucht. Auch Unreife wird häufig mit Grün verbunden.

Was bedeutet ein grünes Herz Emoji 💚? Bedeutung, Erklärung

Wird das Symbol der Liebe mit der Farbe Grün kombiniert, wird auch dessen Bedeutung verwandelt. Das Herz steht nun nicht mehr für Liebe, sondern spiegelt die Hoffnung wieder. In den meisten Fällen werden grüne Herzen verwendet, um nach einer Zeit der Trostlosigkeit zu zeigen, dass neue Hoffnung geschöpft wurde und man nun voller Zuversicht in die Zukunft geht. Damit wird ganz klar symbolisiert, dass es dem Schreiber wieder deutlich besser geht und man sich keine Sorgen mehr machen muss.

Wird das grüne Herz jedoch in Zusammenhang mit Personen verwendet, deutet dies meist eine recht neutrale, dennoch freundschaftliche Beziehung an. Das grüne Herz findet in jenen Situationen Verwendung, in denen keinerlei Liebe und Leidenschaft ein rotes Herz rechtfertigen würde, die Freundschaft auch noch nicht gefestigt genug ist, um ein blaues Herz zu nutzen. In seltenen Fällen werden grüne Herzen auch als Friedensangebote nach Streitigkeiten ausgetauscht. Hier ist zu erwarten, dass nach der ersten Beilegung des Streits in Kürze auch zahlreiche rote Herzen folgen werden.

Weitere Erklärungen:

Sonstigen Bedeutungen und Verwendungsmöglichkeiten von grünen Herzen (Emoji) 💚:

Selten wird ein grünes Herz als Zeichen der Liebe zur Natur verwendet. In solchen Fällen soll damit die Sehnsucht nach Urlaub und nach Aufenthalten im Freien symbolisiert werden. Meist wird dazu eine Kombination mit weiteren Emojis vorgenommen, beispielsweise Bäume als Zeichen der Liebe zu Wäldern oder süße Tiere als Zeichen der Liebe zu Natur im Allgemeinen.

Eine andere Art der Liebe zur Natur wird gezeigt, wenn das grüne Herz stellvertretend für Marihuana steht. Dies ist jedoch meist aus dem Kontext der Nachricht zu erkennen und wird wohl nie für sonstige Bedeutungen missverstanden werden.

Was bedeutet ein blaues Herz Emoji 💙? Bedeutung, Erklärung


Neben dem klassischen roten Herz werden häufig in Textnachrichten und auf sozialen Medien andersfarbige Herzen verwendet. Dabei besitzt jede Farbe eine ganz spezielle Bedeutung. Ein blaues Herz soll hier vor allem für Treue und Freundschaft stehen. Daher werden die blauen Herzen üblicherweise bei Nachrichten an besonders gute Freunde verwendet. Doch auch Beiträge in sozialen Medien, welche sich allgemein mit dem Thema Freundschaft auseinandersetzen, werden mit blauen Herz-Emojis versehen.

Die Bedeutung der Farbe Blau:

Die Farbe Blau steht üblicherweise für die beiden Elemente Luft und Wasser. Damit verbunden ist auch der Ausdruck von Freiheit, Unabhängigkeit und Sehnsucht. Doch auch die Darstellung von Tiefe, Treue und Ehrlichkeit wird meist mit Blautönen verbunden. Allerdings wird Blau auch mit Kälte, Isolation und Distanz verknüpft. Außerdem werden auch Ruhe und Gelassenheit, Klarheit, Besonnenheit und Neutralität durch die Farbe Blau repräsentiert.

Was bedeutet ein blaues Herz Emoji 💙? Bedeutung, Erklärung

Wird die Farbe Blau mit einem Herz, also dem Symbol der Liebe, kombiniert, ergeben sich daraus mehrere mögliche Interpretationen. Einerseits wird ein blaues Herz mit einer kalten, unerwiderten Liebe in Verbindung gebracht. Doch nur selten wird eine solche auf sozialen Medien oder in Textnachrichten kommuniziert. Viel häufiger hingegen tritt der zweite Fall ein. Dabei handelt es sich um jene Art der Liebe, wie sie nur zwischen äußerst guten Freunden auftreten kann. Die platonische Liebe. Diese wird durch tiefe, ehrliche Zuneigung auf geistiger Ebene, jedoch ohne körperliche Anziehung charakterisiert. Damit stehen blaue Herzen für ehrliche Freundschaften und absolute Treue. Gleichzeitig wird auch der Unterschied zu vollkommener Liebe durch Besonnenheit und Distanz dargestellt.

Weitere Erklärungen:

So werden blaue Herzen Emojis 💙 meist genutzt:

In den meisten Fällen werden ein oder mehrere blaue Herzen verwendet, um eine gute Freundschaft darzustellen. Während Frauen eher dazu neigen, auch in diesen Fällen rote Herzen zu senden, greifen Männer häufig auf die harmlosere Variante des blauen Herzens zurück. Selten sollen mehrere blaue Herzen auch ein rotes Herz ersetzen. Dies ist dann der Fall, wenn der Anwender sich nicht sicher ist, ob ein rotes Herz als Zeichen der Liebe positiv aufgefasst wird. Daher wird stattdessen das neutralere blaue Herz geschickt.

In einigen Situationen können blaue Herzen jedoch auch für gänzlich andere Dinge stehen. Dies wird meistens durch den Kontext und / oder die Kombination mit anderen Emojis deutlich gemacht.

Das blaue Herz kann als Zeichen für einen Fetisch im BDSM-Bereich stehen. Allerdings wird dies immer durch den Zusammenhang klar ersichtlich sein.

Blaue Herzen in Kombination mit Wasser-und Strand-Emojis (Wassertropfen, Strand, Wellen, Sonne, Sonnenschirm) zeigen die Liebe zu Wasser, Strand und Wassersport. Häufig wird damit auch die Sehnsucht nach einem Tag am Strand symbolisiert.

Wird ein blaues Herz mit einem roten Herz kombiniert, soll damit der beginnende Übergang einer Freundschaft zu Liebe dargestellt werden.

Die Kombination aus einem blauen Herz mit einem traurigen oder weinenden Emoji soll die Sehnsucht nach einer Person deutlich machen. Diese kann entweder ein Freund oder ein geliebter Mensch sein. Die Farbe Blau steht hierbei für die Sehnsucht, aber auch die Distanz.

Was bedeutet „living rent free in my head“? Bedeutung, Definition, Erklärung


Der Ausdruck „rent-free“ hat zwei Bedeutungen.

In seiner herkömmlichen Bedeutung bedeutet „rent-free“ einfach, dass jemand in einem Haus, einer Wohnung oder einem Zimmer kostenfrei wohnen darf. Der Vermieter oder Hotelier verlangt kein Geld für die Vermietung.

Was bedeutet „living rent free in my head“? Bedeutung, Definition, Erklärung

In einer Redewendung wird der Ausdruck „rent-free“ wie folgt verwendet: „Someone or something is living rent-free in my head“. Direkt auf deutsch übersetzt, bedeutet dies:

  • „Person X lebt mietfrei in meinem Kopf“
  • „Sache Y lebt mietfrei in meinem Kopf“

Was ist mit „living rentfree in my head“ gemeint? Die Redewendung drückt aus, dass man an eine Sache, Person oder Gruppe ständig denken muss. Die Gedanken kommen einfach und unfreiwillig. Sie dominieren den Geist und bestimmen, womit man sich mental beschäftigt bzw. beschäftigen muss. „Mietfrei“ (rent-free) sollte hier so verstanden werden, dass man an etwas oder jemanden denken muss, ohne dass diese dafür etwas „zurückgeben“.

In der deutschen Sprache würde man sagen, dass jemand von einem Gedanken oder einer Sache bessessen ist. Man würde sagen, dass die Person sich einen Kopf macht. Man würde auch sagen, dass es wie verhext sei.

Die Phrase „rentfree in my head“ kann positiv und negativ verstanden werden. Im positiven Sinne steht „living rent free in my head“ dafür, dass man die ganze Zeit an eine geliebte Band oder Person denkt. Im negativen Sinne steht „living rent free in my head“ aber auch dafür, dass man sich mental mit Personen oder Ereignisse beschäftigt, die einem eigentlich nicht gefallen oder die man ablehnt. (Z.B. bestimmte Politiker)

Kommentar der Redaktion zu „living rent-free in my head“

Warum das Thema „mietfrei“ sich so für eine Metapher im englischen Sprachraum eignet, ist der Redaktion von BedeutungOnline.de nicht bekannt. In der deutschen Sprache und im Sinne von deutschen Stereotypen würde man wohl eher sagen, dass es ineffizient ist, sich den ganzen Tag so zu beschäftigen. Es ist nicht produktiv, sondern unproduktives beschäftigen, dass zu nichts führt.

Geschichte und Verbreitung von „Living rent free in your head“

Populär wurde die Phrase „Living rent free in your head“ im Jahr 2018. Als Donald Trump in den USA noch Präsident war, berichteten viele Medien ständig über ihn. Dies führte dazu, dass er medial sehr präsent war und viele – die ihn nicht mochten – sich trotzdem mit ihm beschäftigen. Aus diesem Umstand verbreitete sich der Scherz „Living rent free in your head since 2016“. (Im Jahr 2016 wurde Donald Trump in das Amt des Präsidenten gewählt.)

Ab dem Jahr 2020 wurde die Phrase „living rent-free in my head“ in einem positiven Kontext verwendet. Mit dem Populär-werden von K-Pop-Bands äußerten sich immer mehr Fans in den sozialen Medien, dass die Bands, ihre Mitglieder und Lieder „in ihrem Geist mietfrei leben“. Damit wollten Fans aussagen, dass sie gern und oft an die Bands und Personen denken. Es also etwas schönes ist.

Der Ursprung von „living rent-free in your head“ liegt vermutlich im Jahr 1999. Damals schrieb die Kolumnistin Ann Landers, dass das Festhalten von Ärger, Groll oder Feindseligkeiten dass gleiche sei wie jemanden, den man nicht mag, kostenlos in seinem Kopf wohnen zu lassen. Diese Formulierung verbreitete sich im US-amerikanischen Raum.

Ann Landers hat recht. Wer sich mit ungewollten Gedanken beschäftigt, tut sich keinen Gefallen. Denn dieses Beschäftigen bringt nichts. Es verstopft den Geist, macht schlechte Laune und im schlimmsten Fall sogar krank.

Von Gedanken befreien: No more „living rent-free in my head“

Wer glaubt, dass er oder sie krankhaft von Gedanken betroffen ist, sollte einen Spezialisten aufsuchen. BedeutungOnline.de erteilt hier keine medizinischen Auskünfte oder Ratschläge, sondern gibt ein Alltagsverständnis wieder.

In der Regel hilft es nämlich, wenn man seine Gedanken, die einem immer wieder kommen, mit anderen teilt. Dies können Freunde sein, aber auch ein Coach, Mentaltrainer oder Therapeut können helfen. Gerade letztere können helfen, denn sie haben eine Außenperspektive auf die Gedanken und helfen beim Reflektieren. Dies wäre der Ansatz der Gesprächstherapie.

Es gibt aber auch die Möglichkeit des Tagebuch-Schreibens. Die Gedanken werden hierbei einfach aufgeschrieben und wandern so aus dem Kopf. Das kann schon helfen, vor allem hilft es beim Reflektieren. Denn wenn der Gedanke aus dem Kopf ist, kann gefragt werden, ist das wirklich so?

Wer ist Jasmina Kuhnke (Quattromilf)? Lebenslauf, Biografie, Steckbrief


Jasmina Kuhnke ist eine deutsche Comedian, Autorin, Aktivistin und Influencerin. In den sozialen Medien ist sie unter dem Namen „Quattromilf“ aktiv und bekannt.

Jasmina Kuhnke (Quattromilf)? Lebenslauf, Biografie, Steckbrief

Jasmina Kuhnke wurde 1982 geboren. Sie wurde in Hagen geboren und wuchs in Wuppertal auf.

Jasmina Kuhnke hat vier Kinder.
Jasmina Kuhnke lebt in Köln.

Jasmina Kuhnke hat afrikanische, serbische und kroatische Wurzeln. (Ihre Künstleragentur Klartext schreibt, dass sie „afrodeutsche Serbokroatin oder serbokratische Afrodeutsche“ ist.) (Herkunft)

In den sozialen Medien fällt Jasmina Kuhnke aka Quattromilf auf, weil sie Rassismus und Ausgrenzung in Deutschland thematisiert, sowie sich gegen Rechtsextreme, Faschisten und Rassisten ausspricht. Teils wählt Jasmina Kuhnke drastische Worte. Hierbei wird der Umgangston recht rau und Jasmina Kuhnke aka Quattromilf wurde wiederholt zur Zielscheibe. Ihre Fans und Unterstützer nennen sich selbst „Quattromob“ und benutzen den Hashtag #Quattromob.

Jasmina Kuhnke betreibt den Podcast „Kuhnkes Kaffee Klatsch“.

Jasmina Kuhnke im deutschen Fernsehen

In der ZDF-Doku „Radikalisiert – mit Sascha Lobo“ wirkte sie ebenfalls mit.

  • 2019 trat sie in der MDR SPASSZONE auf. Sie roastete Felix Lobrecht.
  • 2019 war sie Gast in der Talkshow „Laura Karasek – Zart am Limit“.

2020 war sie Autorin für die Carolin Kebekus Show.

Sie ist Drehbuch-Co-Autorin der Serie „Andere Eltern“.

Jasmina Kuhnke (Quattromilf): Twitter, Instagram

Instagram: quattromilf

Twitter: ebonyplusirony

Was bedeutet Oomf? Bedeutung der Abkürzung, Definition, Erklärung


„OOMF“ bzw. „oomf“ ist kurz für „one of my followers“, was im Deutschen so viel heißt wie „einer meiner Abonnenten bzw. Follower“. Oomf ist eine Abkürzung aus dem Englischen die vor allem in den sozialen medien Verwendung findet. Im Privaten steht „OOMF“ auch für „one of my friends“.

Was bedeutet Oomf? Bedeutung der Abkürzung, Definition, Erklärung

„OOMF“ oder „oomf“ steht für „one of my followers“. Auf Deutsch übersetzt heißt es „einer meiner Abonnenten“ oder „einer meiner Follower“.

„OOMF“ wird auf verschiedenen Social Media Plattformen genutzt, um die Identität eines Abonnenten zu schützen, gleichzeitig aber deutlich zu machen, dass eine Idee oder ein Inhalt nicht von dem Nutzer selbst stammt.

In privaten Gesprächen kann die Abkürzung „OOMF“ auch für „one if my friends“, also „einer meiner Freunde“ stehen. Auch in diesem Fall ist die Verschleierung der Identität der Hauptgrund für die Nutzung der Abkürzung.

Zudem kann „OOMF“ als Lautmalerei verstanden werden. Social-Media-Nutzer verwenden diese, um auszudrücken, dass eine Person besonders attraktiv und schön ist. „OOMF“ bedeutet hierbei, dass dem Nutzer die Worte fehlen.

OOMF auf Sozialen Netzwerken (Twitter)

Bereits seit 2010 wird der Hashtag „OOMF“ (#oomf) von Nutzern auf Twitter mit seiner Bedeutung „one of my followers“ gebraucht.

„OOMF“ oder „oomf“ kann hierbei sowohl positiv genutzt werden, um jemandem, der unerkannt bleiben möchte, Anerkennung zuzuschreiben, als auch negativ, um über jemanden herzuziehen, ohne sich des Rufmords o.ä. schuldig zu machen.

Ältere Bedeutung von OOMF: OOMPH

Bevor Twitter-Nutzer die heutige Bedeutung von „OOMF“ festlegten, stand das Nomen „oomph“ für eine gewisse Energie oder Aufregung. Ins Deutsche übersetzen lässt sich „oomph“ am besten mit dem Wort „Pep“.

Weitere Bedeutungen von „OOMF“

  • „OOMF“ wird auch als Synonym für „mein Schwarm“ genutzt.
  • „only one motherf_cker“ oder „one obnoxious motherf_cker“, was soviel bedeutet wie „nur ein Arschloch“ oder „ein widerliches Arschloch“.
  • OOMF! ist eine britische Haferflocken- und Müslimarke.
  • „OOMPH!“ ist eine deutsche Rockband, die 1989 in Wolfsburg gegründet wurde und 2004 mit „Augen auf!“ einen Nummer-eins-Hit in Deutschland landeten.
Was bedeutet OoC? Bedeutung der Abkürzung, Definition, Erklärung


Die englische Abkürzung „OoC“ bedeutet ausgeschrieben „Out of charakter“ und bedeutet auf deutsch übersetzt soviel wie „nicht der Rolle entsprechend“ oder „außerhalb der Rolle“.

Damit ist im Wesentlichen gemeint, dass sich eine Person nicht verhält, wie es die Umwelt eigentlich von ihr erwarten würde.

Was bedeutet OoC? Bedeutung der Abkürzung, Definition, Erklärung

Eine sehr dünne Frau spricht meistens nicht sehr häufig über ihren großen Hunger und ein Krieger zeigt oft nur wenig Empathie. Somit kann man sagen, dass „out of character“ im Grunde die Eigenschaften einer Person stärker abgrenzen soll.

Das Gegenteil davon ist vereinfacht ausgedrückt „innerhalb des Charakters“ (engl. „in character“), was im Englischen kurz „IC“ genannt wird.

Besonders häufig werden diese Abkürzungen in der Computerwelt benutzt, um in sogenannten „Role Playing Games“ eine einheitliche Sprache zu sprechen.

Sie kommen immer dann zum Einsatz, wenn bestimmte Szenen der jeweiligen Figuren bewertet werden sollen. Das heißt, wenn ein Spieler die Rolle kurz verlassen und sich von seinem virtuellen Charakter distanzieren möchte.

OoC: Bedeutung der Abkürzung im Gaming

Generell kann man sagen, dass bei sogenannten „OoC-Dialogen“ der Spieler selbst spricht und bei „IC-Kommentaren“ die für die Figur vorgegebenen Texte benutzt werden.

Damit andere Teilnehmer sofort erkennen können, von wem die aktuelle Aussage stammt, werden besonders in Roleplaying Games häufig die genannten Kürzel vorangestellt.
Das ermöglicht es den Spielern, sich auch außerhalb bekannter Messenger-Dienste auszutauschen.

Solche Rollenspiele verwenden oft eine sehr eigene Sprache mit diversen Abkürzungen, die wie eine Art Regelwerk zu verstehen sind. Trotzdem ist den Beteiligten damit eine eigene Form der Kommunikation möglich und das sowohl privat als auch auf virtueller Ebene.

Zusammenfassend kann man sagen, dass ein Spieler vor einer Konversation immer dann „OoC“ angibt, wenn er außerhalb seines fiktiven Chrakters kommunizieren möchte. Wenn danach ein erneuter Wechsel zur Figur gewünscht ist, wird der Aussage das Kürzel „IC“ vorangestellt. Damit ist für alle Mitspieler zu jedem Zeitpunkt ersichtlich, wer gerade mit ihnen kommuniziert (entweder der Charakter des Spiels oder der Teilnehmer selbst).

OoC: Besteht eine Verwechslungsgefahr mit anderen Begriffen?

Die Abkürzung „OoC“ kann aufgrund der Ähnlichkeit leider auch leicht mit anderen Begriffen verwechselt werden.

In manchen Chats wird mit diesem Kürzel gern auch „out of control“ oder „out of context“ beschrieben.

Was ist Revenge Travel? Bedeutung, Definition, Erklärung


Der Begriff Revenge Travel setzt sich zusammen aus dem Begriff „Revenge“ für Rache und „Travel“ für Reisen. In der wörtlichen Übersetzung ist die Bedeutung „Rachereise“. Der Ursprung des Begriffes liegt in Großbritannien. Die Wortschöpfung nimmt Bezug auf eine Zeit nach der Coronapandemie, in der das Reisen wieder uneingeschränkt möglich sein wird.

Verwandte Begriffe wurden zeitlich früher in China verwendet. Revenge Shopping, das Wuteinkaufen nach dem Lockdown, wurde in Asien gebildet und hat sich einen festen Platz in der Umgangssprache gesichert.

Revenge Travel ist ein Phänomen der Coronavirus Pandemie

In den herausfordernden Zeiten der Pandemie wird der Alltag von einem Virus bestimmt. Vertraute und liebgewonnene Gewohnheiten sind nur eingeschränkt oder vollständig nicht möglich. Damit der Pandemieverlauf, eine gewisse Kontrollierbarkeit erhält, ist die Mobilität eingeschränkt und das Reisen verboten. Geplante und organisierte Reisen wurden abgesagt. Die Planung zukünftiger Reisen ist eingeschränkt möglich. Betroffen davon sind Kurztrips, eine Städtereise oder die lange erwartete Traumreise gleichermaßen.

Die Freiheit eines jeden Einzelnen ist begrenzt und über die Enttäuschung einer abgesagten Reise bilden sich Wut und Enttäuschung. Mit der fortschreitenden Impfung der Bevölkerung in Großbritannien ging ein positives Signal durch das Land. Die Reisefreiheit scheint über die Immunisierung wieder möglich und in die Wut auf die Zeit ohne Reisen fließt vorsichtige Hoffnung. Die Stimmung verändert sich von Resignation in „Was werden wir alles machen, wenn wir unser normales Leben zurückhaben?“

Die ganzen abgesagten Reisen sollen nachgeholt werden. Angestaute Wut bekommt einen positiven Schub und es wird eine riesige Reisewelle erwartet, die die verlorene Zeit ausgleicht. Revenge Travel resultiert aus der Wut, die sich in Zeiten des Lockdowns und der Kontaktbeschränkungen gebildet hat und kann in der positiven Energie einer intensiven Reisewelle entladen.

Was ist Revenge Travel? Bedeutung, Definition, Erklärung

Das Wort „Wut“ beinhaltet immer eine Nuance von Aggression und wird meist im Kontext mit Rache gesehen. Häufig richtet sich Wut gegen eine bestimmte Person, die das Ziel der Emotionen ist. Dies ist nach dem Ende einer Beziehung zu beobachten oder bei Ungerechtigkeiten. Die Wut über verpasste Reisen richtet sich zum Teil gegen den Virus und zum Teil gegen die Menschen, die Verbote ausgesprochen haben. Personen der Politik, Mediziner und Wissenschaftler können zum Ziel der Rachegefühle werden.

Reisen als Belohnung

Das menschliche Gehirn wünscht Belohnung. Das menschliche Gehirn wird auf Belohnungseffekte konditioniert. Häufig lernen schon kleine Kinder, wenn du etwas gut machst, dann erhältst du ein Geschenk. Als das gesellschaftliche Leben heruntergefahren wurde, mussten viele Menschen zu Hause bleiben und die Bewegungsfreiheit wurde eingeschränkt. Gleichzeitig haben sich die Anforderungen des Berufslebens verändert und besonders, Familien wurden mit herausfordernden Situationen konfrontiert. Familienfeiern oder die gesellige Runde mit Freunden durften nicht stattfinden. Diese Situationen haben viele als belastend und ungerecht empfunden. Andere haben Einsamkeit verspürt und sich die Geselligkeit und Nähe zu anderen Menschen gewünscht. Schwierige Zeiten lassen sich oft leichter durchstehen, wenn das Ziel einer Belohnung sichtbar ist. Mit dem Ende dieser schwierigen Zeit sollen die Entbehrungen nachgeholt werden. Die nötige Erholung von der anstrengenden Zeit wird eingefordert. Revenge Travel ist eine besondere Form der Belohnung, die sich aus Rache und einem Nachholbedürfnis zusammensetzt. Als der britischen Bevölkerung ein Ende der Reisebeschränkungen in Aussicht stellte, verkündeten die Reiseveranstalter einen starken Ansturm.

Revenge Travel als Wirtschaftsfaktor

Eine Krise hat Gewinner und Verlierer. Die Touristik Branche zählt zu den Verlierern und hofft auf eine Welle von „Rachereisen“, damit die Verluste aus der Pandemiezeit reduziert werden. Die Hoffnung beruht darauf, dass die Verbraucher über das normale Buchungsverhalten hinaus eine Auszeit einplanen. Aufkeimende Hoffnungen basieren auf dem Bedarf nach Erholung und den Rücklagen, die Konsumenten während der Zeit zu Hause gebildet haben können. Reiseunternehmen hoffen auch auf das Bedürfnis die verpassten Reisen nachzuholen und sich an dem Virus zu rächen.

Was ist ein „Bruh Girl“? Bedeutung, Definition, Erklärung


In der jüngsten Zeit taucht häufiger die Bezeichnung „Bruh-Girls“ auf. Vielleicht wurde schon einmal jemand so bezeichnet oder der Begriff wurde vielleicht als solcher einmal aufgeschnappt. Der Trend, junge Mädchen heute als „Bruh-Girls“ zu bezeichnen, kommt von der sozialen Plattform TikTok. Dort existieren neben den Bruh-Girls auch noch die „Basic-Girls“ oder „Indie-Girls“.

Was ist ein „Bruh Girl“? Bedeutung, Definition, Erklärung

Ursprünglich stammt das Wort „bruh“ von amerikanischen Rappern, die dieses Wort anstelle von „Bro“ verwendeten. Es handelt sich um die englische Bezeichnung für „brother“, also für „Bruder“. „Bruh“ wurde zunächst die Bezeichnung für den eigenen Bruder und dann für engere Freunde, die wie ein Bruder für jemanden sind. Als die Bezeichnung „Bruh“ jedoch immer bekannter wurde, stand dieses Wort vor allem im Internet für enttäuschte oder frustrierende Reaktionen auf eine Nachricht oder einen Internetbeitrag. „Bruh“ wird auch in Verbindung mit einem Facepalm-Bild gebraucht, auf dem eine Person eine Hand vor den Kopf schlägt und fassungslos und enttäuscht schaut. Das Wort „Bru“ entwickelte sich zunehmend zu einer Missbildung dessen, was zuvor gesagt wurde.

Welche Bedeutung hat die Bezeichnung „Bruh-Girl“?

Im Urban Dictionary gibt es die folgende Definition für Bruh Girls: „Girls who don’t like those cheesy messages like good beautiful or I hope you have an amazing day princess. They prefer to be sarcastic and joke around. Thes would rather a guy say what up stupid or you are a dummy instead.“

Der Begriff „Bruh“ wird häufig in negativen Situationen verwendet, wenn etwas Negatives vorgefallen ist oder ein Vorfall nervt. Diese Situationen werden häufig auch mit Bruh-Girls in Verbindung gebracht. Diese Art von Mädchen wird häufig als „genervt“ oder „schlecht gelaunt“ dargestellt. Die Mädchen entsprechen nicht dem üblichen „Girly-Trend“ der sich durch gutes Aussehen, gute Laune, schicke Kleidung und adrettes Aussehen auszeichnet. Bruh-Girls müssen jedoch nicht zwangsläufig schlecht aussehen oder sind nicht automatisch um ein gutes Aussehen bemüht.

Maßgeblich ist die Einstellung dieser Mädchen. Sie werden nicht durch die Meinung anderer beeinflusst und wollen nicht als „süße Mädchen“ betitelt werden. Stattdessen lieben sie es, kumpelhaft zu sein und bevorzugen in ihrem Freundeskreis auch Jungen, denen sie sich wiederum kumpelhaft zugehörig fühlen.

Bruh-Girls werden zwangsläufig mit bestimmten charakteristischen Merkmalen in Verbindung gebracht. Bruh-Girls ernähren sich häufig von Fast-Food und sind an Diäten für eine gute Figur nicht interessiert. Sie sind zudem „taff“, schlagfertig und verfügen über einen sarkastischen, in manchen Fällen ansteckenden Humor. Äußerlich unterscheiden sie sich von „Schickimicki-Mädchen“, weil sie am liebsten Jogginghosen oder Sweater tragen. Daneben sagen sie eigentlich immer, was sie denken, lieben Videospiele und tragen ihre Haare im Messy-Bun-Style, also einer Art lockeren Dutt, der Lässigkeit verleiht und einfach zu machen ist. Dieser Style gilt dennoch unter Jugendlichen als „trendy“.

Siehe auch:

Was bedeutet Ally? Was ist ein Ally? Bedeutung, Definition, Erklärung


Den Begriff „Ally“ kennt man hauptsächlich aus Computerspielen oder der Geschichte. Es ist ein Begriff aus dem Englischen, der direkt übersetzt „Verbündeter“ bedeutet. Heute wird der Begriff allerdings auch in anderen Kontexten genutzt und taucht immer häufiger in der Black-Live-Matter-Bewegung oder in der LGBTQA+ Szene auf. (Das + oder * am Ende ist ein Platzhalter für weitere Geschlechtsindizien.)

Der Begriff „Ally“ schließlich, der auf Deutsch „Verbündeter“ bedeutet, meint Menschen, die sich mit diskriminierten Gruppen oder Menschen verbünden. Diese Menschen sind allerdings kein Teil dieser Gruppe, sondern versuchen mit ihren gegebenen Privilegien (die die diskriminierten Gruppen eventuell nicht haben), diesen Minderheiten oder Marginaisierten zu helfen und sie zu unterstützen.

Ein Ally von der LGBTQA+ Bewegung kann seine „vorteilhaftere“ Position als Hetero nutzen, um die anderen Geschlechtsidentitäten zu unterstützen. Er hilft ihnen dabei, in der Gesellschaft besser anerkannt zu werden.

Was bedeutet Ally? Was ist ein Ally? Bedeutung, Definition, Erklärung

Im Grunde kann zunächst jeder ein Ally werden. Wenn eine Person dies möchte, muss er nur die notwendige Bereitschaft dazu zeigen. Ein Ally redet allerdings nicht nur darüber, dass Unterdrückung und Diskriminierung falsch sind. Er unterstützt die diskriminierten Gruppen hingegen aktiv. Reden alleine reicht in diesen Fällen leider oft nicht auf.

Eine weitere Voraussetzung, um ein Ally zu sein, ist, dass man nicht zu der diskriminierten Minderheit gehört, die man unterstützen möchte. Denn in diesem Fall wäre man kein Ally, sondern Teil der Gruppe. Ally stehen also immer etwas außerhalb der Gruppe und sind kein direkter Teil von ihnen.
Da sie nicht der diskriminierten Gruppe angehören, haben sie in der Regel eine vorteilhaftere Position. Diese können sie dann zum Schutz der diskriminierten Gruppe einsetzen und sich gegen die Ungerechtigkeiten stark machen, die dieser Gruppe wieder fahren. Da sie kein Teil der Gruppe sind, hören Außenstehende den Allys oft eher zu und lassen sich auch von diesen oft mitreißen.

Die meisten Menschen zeigen für diskriminierte Minderheiten oder Gruppen Verständnis. Sie haben oft auch Mitleid mit ihnen. Das reicht allerdings nicht aus, um ein Ally zu sein.

Ally bemitleiden nicht nur oder zeigen Verständnis; sie werden selbst aktiv und ergreifen die Initiative. Dabei wollen sie die Minderheit aktiv schützen. Die Allys machen den Kampf der Minderheit zu ihrem eigenen Kampf, auch wenn sie eigentlich gar nicht davon betroffen sind. Sie kämpfen mit der Minderheit zusammen den Kampf gegen die Diskriminierung und Ungerechtigkeit in dieser Welt. Allys sind immer aktiv und nicht passiv. Das ist ein entscheidender Punkt in der Definition eines Ally.

Allys begreifen auch, dass sie selbst einer privilegierten Mehrheit angehören und als diese auch Teil des Problems sind. Diese Privilegien, die andere Menschen benutzen, um Schwächeren zu schaden, setzen die Allys hingegen dazu ein, Schwächeren zu helfen. Sie benutzen ihre Privilegien dazu, die diskriminierte Minderheit zu unterstützen und sich für die stark zu machen. Sie helfen ihnen da, wo diese sich nicht selbst helfen können.
Der Begriff „Privilegiert“ steht dabei keinesfalls für Reichtum. Er steht für ein Leben ohne strukturelle Ungerechtigkeiten und Ungleichheiten. Ein Schwarzer in den USA erfährt ein Leben, was sich ein „privilegierter Weißer“ gar nicht vorstellen kann. Er hat diese Ungerechtigkeiten nie am eigenen Leib erfahren, setzt sich aber trotzdem gegen diese ein.
Ein Ally ist gesellschaftskritisch. Er setzt sich ständig mit den aktuellen Themen und Problemen in der Welt auseinander, hinterfragt diese und akzeptiert sie nicht einfach.

Was zeichnet einen guten Ally aus? Beispiele

Einen guten Ally zeichnen die folgenden Punkte aus:

  • er muss mit und für andere handeln
  • die Unterdrückung endgültig beenden wollen
  • Gleichheit schaffen

Darüber hinaus sollte ein Ally sich ständig weiterbilden. Er nutzt dabei die Erfahrungen von unterdrückten Minderheiten, sowie deren Identitäten. Er lernt also aus den Begebenheiten, die anderen zugestoßen sind.

Des Weiteren macht er sich die Vorurteile, die auch er selbst vielleicht ab und zu verspürt oder verspürt hat, deutlich bewusst. Auch unangenehme Erkenntnisse reflektiert er ständig. So kann er gegen diskriminierende Ansichten vorgehen.

Darüber hinaus muss er bereit sein, aktives Engagement zu zeigen. Nur mit aktivem Engagement lassen sich Ungleichheiten und Benachteiligungen bekämpfen. Nur zuhause zu sitzen und passiv mit den Unterdrückten mitzuleiden, reicht einem Ally nicht. Er will aktiv werden und die Unterdrückten tatsächlich unterstützen. Dazu gehört allerdings auch mehr, als dagegen anzureden, wenn sich jemand beispielsweise rassistisch äußert. Ein Ally reagiert nicht nur. Er agiert auch ohne Anstoß von außen und wartet nicht darauf, dass irgendwo Probleme auftauchen. Er versucht die Diskriminierungen und Unterdrückungen zu verhindern, bevor diese entstehen.

Allys sind bereit für große Veränderungen, seien sie persönlich, sozial oder gesellschaftlich. Sie wollen nicht, dass die bisherigen Probleme bestehen bleiben, sondern sie wollen diese ändern.

Ally, kleiner Begriff, große Wirkung

Der Begriff „Ally“ kommt ursprünglich aus dem Militär. Er wurde dann zunächst von der LGBTQA+-Szene übernommen. Diese haben den Begriff für Menschen ausgewählt, die nicht zu ihrer Community gehören, damit auch nie die Art der Diskriminierung erfahren haben, sie aber trotzdem unterstützen.

Bekannt wurde der Begriff vor allem durch #blacklivesmatter. In Amerika hat sich der Ausdruck inzwischen etabliert und auch in Deutschland wird er immer häufiger genutzt.

Es handelt sich um einen sehr wichtigen Begriff und eine wichtige Art der Unterstützung. Wer in dieser Welt etwas verändern will, muss dafür seine Stimme erheben und aufstehen. Zuhause zu sitzen und sich über die Ungerechtigkeiten zu ärgern, wird diese nicht verhindern.

Für ein aktives Handeln steht der Begriff Ally. Er beschreibt Menschen, die eigentlich mit einer Sache gar nichts zu tun haben, sich aber trotzdem bedingungslos für diese einsetzen. Allys haben erkannt, dass es mit der Unterdrückung und Diskriminierung in dieser Welt so nicht weitergehen kann, auch wenn die Allys selbst nicht davon betroffen sind. Eigentlich könnten Sie sich zurücklehnen und müssten in diesem Kampf gar nicht aktiv werden. Doch Allys machen die Probleme der unterdrückten Minderheiten zu ihren eigenen und werden für diese aktiv. Je mehr Allys es auf dieser Welt gibt, desto weniger Unterdrückung und Ungerechtigkeiten kann es geben.

Deshalb handelt es sich bei den Allys um eine sehr wichtige Komponente im Kampf gegen den Hass.

Was sind Friendship Goals? Bedeutung, Definition, Erklärung, Liste, Ideen


„Friendship Goals“ symbolisieren eine bilderbuchmäßige Freundschaft. Also eine Freundschaft die auf Vertrauen, Liebe, Kompromisse und allen anderen nennenswerten Eigenschaften basiert. Also sprechen wir von einer außergewöhnlichen Beziehung zwischen zwei Menschen, die es so in einem Menschenleben vermutlich nur einmal gibt.

Häufig handelt es sich dabei auch um Situationen, die aufzeigen, was eine Freundschaft ausmacht. Oftmals wird damit ein Zustand assoziiert, der zeigen soll, welche Ziele eine Freundschaft verfolgt. Des Öfteren werden dabei Bilder geschossen und publiziert, die die Chemie und Harmonie zwischen zwei oder mehreren Freunden widerspiegelt. Dieser Moment muss nichts Außergewöhnliches sein, denn kleine Alltagssituationen spiegeln wirkliche Friendship Goals am besten wider. Wörtlich betrachtet, meint der Begriff die Ziele innerhalb einer Freundschaft. Diese Ziele sind sehr unterschiedlich. Sie reichen von der Verbesserung der Fitness bis hin zu einer erfolgreichen geschäftlichen gemeinsamen Zukunft.

Der Begriff „Friendship Goals“ ist nicht eindeutig definierbar. Dennoch taucht er in den verschiedensten sozialen Medien auf Bildern immer wieder auf.

Was bedeutet Friendship Goals? Bedeutung, Definition, Erklärung, Liste, Ideen

Der Ausdruck setzt sich aus zwei Begriffen zusammen, nämlich aus Friendship und Goal. Aus dem Englisch übersetzt, bedeutet „Friendship“ Freundschaft. Dieser Begriff umfasst eine breite Palette von Eigenschaften und Tugenden, die zwei Menschen im Umgang miteinander ausüben. Somit ist eine Freundschaft ein zwischenmenschliches Verhältnis, das auf der Grundlage von Vertrauen und Sympathie beruht. Was genau eine gute Freundschaft ausmacht, variiert wohl von Person zu Person. Forscher haben herausgefunden, dass auch Tiere Freundschaften untereinander bilden können. Genau so wie wir Menschen schätzen viele Tiere die Nähe und Aufmerksamkeit anderer Artgenossen. So gesehen können auch Tiere sogenannte „Friendship Goals“ haben oder über die Zeit entwickeln.

Der Ausdruck „Goal“ bedeutet übersetzt etwa so viel wie Ziel oder Tor in der Sportwelt. Im englischen Sprachgebrauch wird der Begriff häufig in einem anderen Kontext verstanden. So steht „Goal“ häufig für eine günstige Situation oder einen günstigen Umstand. In der neumodernen Sprache ergeben sich daraus zahlreiche Neogolismen wie „Couple Goals“, „Body Goals“ oder „Vegan Goals“. Die sozialen Medien haben es dabei zum Trend gemacht, seine „Goals“ zu posten und der Welt zu präsentieren.

Friendship Goals: Beispiele, Liste

Ein typisches Beispiel wäre, wenn zwei Freundinnen das gleiche Kostüm zu einer Halloweenparty anziehen würden. So kann jeder sehen, dass diese zwei zusammengehören. Im Alltag zeichnen sich Friendship Goals oftmals dadurch aus, dass man bestimmte Dinge instinktiv gleich macht wie der Freund oder die Freundin. So passiert es öfters, dass gute Freundinnen oder Freunde zufällig das gleiche Kleidungsstück tragen oder eine Frage eines Außenstehenden gleichzeitig beantworten. Auch die Ausübung gleicher Hobbys zeugt von Friendship Goals, also Vorteile, die eine Freundschaft so mit sich bringt. Ein klassisches Beispiel wäre hier der gemeinsame Besuch im Fitnessstudio. Während man alleine oftmals nicht die nötige Motivation mitbringt, um ein diszipliniertes Training durchzuziehen, hilft ein Trainingspartner, also ein guter Freund, dabei die nötige Leistung abzurufen. Beim Hochladen eines sogenannten „vorher – nachher“ Bildes können die Befreundeten zeigen, was sie zusammen erreicht haben, was den wörtlichen Sinn des Ausdrucks „Friendship Goals“ oder „Ziele in einer Freundschaft“ widerspiegelt.

Siehe auch: Was ist eine Bucket List?

Ideen für Friendship Goals

  • Auf die gleiche Uni gehen
  • Beim anderen übernachten
  • Dem Anderen bzw. der Anderen den Rücken freihalten
  • Die Hobbies und Interessen des Anderen oder der Anderen entdecken
  • Ein Freundschaftstattoo stechen lassen
  • Einen Road Trip unternehmen
  • Für den anderen eine Überraschungsparty veranstalten
  • Gemeinsam die Nacht durchmachen
  • Gemeinsam die Welt erkunden
  • Gemeinsam ein Festival besuchen
  • Gemeinsam eine Netflix-Serie durchschauen (Siehe: Binge-Watching)
  • Gemeinsam einen Vergnügungspark besuchen
  • Gemeinsam Essen
  • Gemeinsam etwas trinken gehen
  • Gemeinsam jeden Monat ein besonderes Foto schießen
  • Gemeinsam kochen
  • Gemeinsam Pläne schmieden
  • In der gleichen Straße leben
  • Zusammen eine neue Sprache lernen
  • Zusammen Urlaub machen
Was ist ein Instagram Baddie / Insta Baddie? Bedeutung, Definition, Erklärung


Mit dem Begriff Instagram Baddie wird ein Stereotyp der sozialen Online-Netzwerke bezeichnet. Geläufiger ist die Kurzform Insta Baddie. In erster Linie wird der Begriff mit der Ästhetik der Instagrammer sowie Beauty-Gurus auf YouTube in Verbindung gebracht. Es beschreibt sowohl eine Person auf der sozialen Plattform Instagram, die von ihren Followern als cool, attraktiv und begehrenswert angesehen wird, als auch die Ästhetik, an der sich diese Personen bedienen.

Was ist ein Instagram Baddie / Insta Baddie? Bedeutung, Definition, Erklärung

In der Regel ist diese Person weiblich und jung. Populär wurde der Begriff zwischen 2016 und 2017, etwa zeitgleich mit dem oftmals synonym verwendeten Begriff Instamodel. Mittlerweile ist das Phänomen nicht nur auf Instagram beschränkt, sondern wird unter dem Namen Baddie auch in Bezug auf andere Plattformen wie YouTube oder ohne Bezug zum Internet genutzt.

Was bedeutet „Instagram Baddie“ / „Insta Baddie“?

Das Wort Insta Baddie setzt sich aus zwei Substantiven zusammen. Als Neologismus der Jugend- und Onlinesprache ist es mittlerweile in den umgangssprachlichen Gebrauch übergegangen, wird jedoch immer noch vorrangig von Subkulturen verwendet.

Insta ist die Kurzform von Instagram, einem werbefinanzierten Onlinedienst zum Teilen und Anschauen von visuellen Inhalten. Baddie ist die Ableitung des englischen Verbs bad (zu Deutsch: böse). Mit dem hinzugefügten Zusatz ie ergibt es ein Substantiv. Der englischen Rechtschreibung folgend wird der zusätzliche Buchstabe d eingefügt, welches lediglich die Syntax (Wortbau) verändert.

Eine Baddie ist üblicherweise eine bad person (zu Deutsch: Bösewicht), wobei das Wort bad in diesem Zusammenhang cool bedeuten soll. Das Phänomen, das eine zuvor abwertend gemeinte Bedeutung eines Wortes von einer bestimmten Gruppe aufgegriffen und neu definiert wird, ist nicht neu und wird Melioration genannt. Ein solcher Bedeutungswandel des Wortes erfolgte in Bezug auf Insta Baddie.

Was bedeutet Instagram Baddie / Insta Baddie? Bedeutung, Definition, Erklärung

Ursprünglich nur verwendet, um auf Personen auf Instagram zu verweisen, wird der Begriff heute weitläufiger und auch außerhalb von sozialen Online-Plattformen genutzt. Auch eine junge YouTuberin mit charakteristischem Make-Up-Look einer Insta Baddie kann möglicherweise so benannt werden.

Da viele positive Eigenschaften mit dieser Bezeichnung assoziiert werden, empfinden es vor allem Jugendliche und junge Frauen als erstrebenswert Insta Baddie zu werden. Insta Baddie Make-up und Insta Baddie Poses sind populäre Suchbegriffe für Onlinesuchmaschinen geworden. In bestimmten Kreisen gilt eine Insta Baddie als begehrenswert, schön, interessant und vor allen Dingen cool.

Typischerweise postet eine Insta Baddie viele Fotos von sich selbst. Manchmal besteht der Account nur aus Selfies der betreffenden Person. Make-up, Frisur und Outfits sind an die jeweiligen, wechselnden Trends angepasst. Die Ästhetik einer Insta Baddie konzentriert sich hauptsächlich auf konventionelle Schönheitsstandards und popkulturelle Referenzen, darunter die Styles von den international bekannten, US-amerikanischen Reality-TV-Stars Kim Kardashian und Kylie Jenner.

Die charakteristischen Outfits einer Insta Baddie bestehen aus Jeans mit weitem Bein, Crop Tops, Boyfriend-Hoodies oder femininen Cardigans, klobigen Sneakern, Schlaghosen, teure Schuh- und Kleidungsmarken, Hoodies, Creolen oder Halsbänder. Insta Baddies legen Wert auf üppige, geschminkte Lippen, dichte Aufgenbrauen, künstliche Wimpern sowie lange und lackierte Fingernägel. Das Gesicht wird entsprechend den Schönheitsidealen mit Make-up und Highlighter konturiert. Zusätzlich kommen naturgetreue oder farbige Perücken zum Einsatz.

Oftmals wird der Begriff Instamodel synonym zu Insta Baddie verwendet. Instagrammer, die Instamodel oder Insta Baddie genannt werden, haben mehrheitlich das Ziel als Influencer oder Modell für Online-Werbung zu arbeiten. Viele beliebte Insta Baddies arbeiten als Markenbotschafterin und vermarkten auf ihren Accounts Produkte. Bekannte Auftraggeber sind Firmen der Schönheits- und Wellnessbranche sowie Modeunternehmen. Insbesondere die Unternehmen Fashion Nova, Shein, Boohoo und Zaful investieren in Werbekampagnen, die Instagrammer für sie ausführen.

Was bedeutet Shawty? Bedeutung, Definition, Erklärung


Das Wort Shawty wird im US-amerikanischen Raum als Kosename genutzt, der in der Regel an eine Frau gerichtet ist, die als begehrens- oder liebenswert empfunden wird. Außerdem kann sich die Bezeichnung je nach Kontext auf andere Personen beziehen. So werden auch erwachsene Personen weiblichen oder männlichen Geschlechts mit einer geringen Körpergröße, Kinder oder sehr gute Freunde mit dem Spitznamen angesprochen. Shawty ist die hauptsächlich in afroamerikanischen Kulturkreisen vorkommende Version des Wortes Shorty, welches auch als Shortie verschriftlicht werden kann. Im Deutschen bedeuten alle Varianten Kleine oder Kleiner. Da der Slang üblicherweise als Ausdruck der Zuneigung für die festen Freundin, Ehefrau oder für eine attraktive Frau Verwendung findet, ist die Übersetzung Kleine geläufiger.

Was bedeutet Shawty? Bedeutung, Definition, Erklärung

Der Wortursprung liegt in der Hip Hop und Rapszene der Vereinigten Staaten. Durch ihren weitreichenden Bekanntheitsgrad brachten Rapper wie der US-Amerikaner 50 Cent den Slangbegriff in die Popkultur. Insbesondere in der Club- und Partyszene der 2000er Jahren war der Gebrauch von Shawty üblich. Das Wort avancierte zu einem beliebten Slang, der mittlerweile als Teil des Künstlernamens, in vielen Albumtiteln und vor allem in Songtexten zu finden ist.

Etymologie / Wortherkunft: „Shawty“

Vermutlich wurde das Wort Shawty zuerst in der afroamerikanischen Community der US-amerikanischen Großstadt Atlanta verwendet. Zunächst diente es als Bezeichnung für Personen von kleiner Körpergröße unabhängig von Alter oder Geschlecht der angesprochenen Person. Da Frauen in der Regel kleiner sind als Männer etablierte sich mit der Zeit das Wort Shawty als Kosename für weibliche Personen. Noch heute wird dieser Spitzname überwiegend von Männern genutzt, um eine Frau anzusprechen, die sie attraktiv finden.

Angesprochene Personen können unterschiedlich auf das Wort reagieren. Wie der Begriff Shawty bewertet wird, hängt von mehreren Faktoren ab. Die Wahrnehmung ist vor allem abhängig von der persönlichen Meinung über die Bedeutung und Verwendung des Wortes. Zudem spielt auch die Beziehung zu der Person, die das Wort verwendet, eine Rolle. Darüber hinaus beeinflusst die Tonlage sowie der weitere Kontext, ob das Ansprechen mit Shawty neutral, als Beleidigung oder als Kompliment wahrgenommen wird. In diesem Zusammenhang können Frauen den Begriff entweder als weibliche Objektivierung oder als Ausdruck der Bewunderung deuten.

Weitere Bedeutung von Shawty

„Shawty“ ist ein Lied von Edo Saiya, dass am 11. März 2021 veröffentlicht wurde.

„Shawty“ ist ein Lied vom Rapper Luciano, welches am 11. Dezember 2020 veröffentlicht wurde.

Was ist Purge-Watching? Bedeutung, Definition, Erklärung


„Purge-Watching” ist eine Variante des „Binge-Watching”, bei der Konsumenten von digitalen Streamingsendern eine Fernsehserie auch dann bis zum Ende schauen, wenn sie ihnen nicht oder nicht mehr gefällt. „Purge-Watching” wird manchmal auch als „Hate-Watching” bezeichnet.

Was ist Purge-Watching? Bedeutung, Definition, Erklärung

Der Begriff „Purge-Watching” geht auf einen Artikel des amerikanischen Schriftstellers Adam Sternbergh für das Medienmagazin Vulture aus dem Jahr 2015 zurück. In dem Artikel beschreibt Sternbergh, er habe beim Schauen einer Fernsehserie, die ihm nicht gefiel, festgestellt, dass er trotzdem das starke Bedürfnis verspürte, diese zu Ende zu schauen. Und das, obwohl er nach 8 von 13 Folgen bereits wusste, dass er keinen Spaß beim Schauen hatte. Die freie Journalistin Julia Wadhawan schrieb kurz darauf für die deutsche Webseite MEEDIA über dieses Phänomen und verwendete dabei in Anlehnung an den Artikel von Adam Sternbergh ebenfalls den Begriff „Purge-Watching”.

Siehe auch: Was ist Comfort-Binge?

Die Bedeutung des Begriffs „Purge-Watching”

Das englische Verb „to purge“ bedeutet so viel wie reinigen, löschen, beseitigen. Mit dem Begriff „Purge-Watching” ist also im engeren Sinne gemeint, wenn das Vorhandensein einer Serie in der sogenannten Watchlist (Streaming-Anbieter speichern angefangene Programme und zeigen sie dem Nutzer in einer Liste an) dem Zuschauer das Gefühl gibt, dass er die Serie beenden muss, um seine persönliche Programmliste zu leeren. Dieser Effekt wird durch die große Fülle von Serien begünstigt, die bei den meisten Anbietern zur Verfügung steht. In kurzer Zeit sind mehrere Serien angefangen. Beim „Purge-Watching” fühlen sich die Zuschauer verpflichtet, diese Serien auch dann zu beenden, wenn sie das eigentlich gar nicht wollen.

„Purge-Watching” kann auf einen Suchteffekt hindeuten

„Binge-Watching” wird mittlerweile auch von Wissenschaftlern auf mögliche Suchtgefahren hin untersucht. Durch den Konsum vieler Folgen einer Serie hintereinander, entsteht eine direktere Verbindung zwischen Medium und Zuschauer, als das beim herkömmlichen Fernsehen der Fall ist. Nutzer werden durch den langen Konsum tief in eine fiktive Welt hineingezogen. Diese starke Verbindung verspüren viele Zuschauer auch dann, wenn das Schauen keinen Spaß mehr bereitet.

Methoden zur Vermeidung von „Purge-Watching”

Wenn Zuschauer „Purge-Watching” feststellen, hilft häufig nur noch das radikale Abstellen des Programms. Dem Eintreten des „Purge-Watching” können Konsumenten aber auch vorbeugen, indem sie zunächst jeweils nur eine Folge einer neu begonnenen Serie konsumieren, danach erst einmal stoppen, und sich beim Weiterschauen nicht mehr als zwei Folgen hintereinander ansehen. So wird der beim „Binge-Watching” entstehende „Sogeffekt” vermieden.

Was sind NFTs? Bedeutung, Definition, Erklärung, Abkürzung


NFTs sind Non-Fungible Tokens. Dabei handelt es sich um kryptografische Werte auf einer Blockchain, die einzigartig sind. Normalerweise sind Tokens (Recheneinheiten) austauschbar und somit Fungible Tokens. Solche Einheiten sind zum Beispiel die virtuellen Münzen einer Kryptowährung wie Bitcoin: Ein Bitcoin lässt sich beliebig gegen einen anderen Bitcoin (gleichwertige Einheit) austauschen. Mit einem NFT funktioniert das nicht. Er hat eine digitale Signatur, die ihn einzigartig macht und ihm einen individuellen Wert verleiht.

Was sind NFTs? Bedeutung, Definition, Erklärung, Abkürzung

NFTs können einem digitalen Kunstwerk, aber auch einer Person, einem Gebäude oder einem Dokument einen einzigartigen Fingerabdruck verleihen. Es kann Kopien von der digitalen Kennzeichnung geben, diese sind aber als solche erkennbar. Das wäre dasselbe wie eine Fotografie eines berühmten Gemäldes: Sie mag sehr gelungen sein, doch nur das Original hat den hohen Wert, weil es einzigartig ist. Der Besitzer eines NFTs wird in dessen Code vermerkt. So gibt es etwa die virtuellen Top-Shot-Sammelkarten der NBA (sogenannte „Moments“), die auf jeweils einem NFT basieren. Zwar werden die Spielszenen der Moments als Videos YouTube präsentiert, doch ihr Besitzer ist einmalig, was der NFT kennzeichnet.

Entwicklung der NFTs

Es gibt die NFTs etwa seit 2016, sie tauchten erstmals auf der Blockchain von Ethereum mit dem Standard ERC-721 auf, der anschließend zum Standard ERC-1155 weiterentwickelt wurde. Dieser Nachfolger schaffte es schon, aus mehreren NFTs einen neuen zu machen. Die Ethereum-Blockchain war für NFTs prädestiniert, denn ihr Ziel besteht im Anlegen von Smart Contracts für denzentrale Transaktionen, die zum Beispiel Immobilien oder Edelmetalle, aber auch virtuelle Objekte wie Videoclips, digitale Kunst oder Sammelkarten betreffen. Wenn nun solche digitalen oder realen Objekte mit einem NFT gekennzeichnet werden, sind sie wirklich einzigartig, was die Smart Contracts sicher macht. Die Betreiber der Ethereum-Blockchain erhoffen sich davon einen dezentralen, demokratischen Handel ohne Makler und folglich ohne Provisionen oder auch gebündelte Marktmacht.

Welchen Wert haben NFTs?

Der Wert wird einem NFT zugeschrieben und entwickelt sich am Markt. Bei einer Immobilie wird er dem Wert dieser Immobilie entsprechen bzw. in Relation zu dieser stehen. Bei einem digitalen Kunstwerk kann er wie bei jedem Kunstwerk explodieren, solche Fälle gibt es schon. Die Faszination der NFTs basiert in diesem Fall darauf, dass es nur einen realen Besitzer des Kunstwerks gibt, auch wenn von diesem Kopien millionenfach Kopien im Internet existieren. Aus diesem Grund werden NFTs wie alle Kunstwerke zu Spekulationsobjekten. Vermögende Anleger trachten danach, sie möglichst günstig einzukaufen und wieder möglichst teuer zu verkaufen.

Erste Hypes mit NFTs entwickelten sich beispielsweise um KryptoKitties, also digitale Katzenbilder, von denen einige inzwischen zu absurden Summen im sechsstelligen Bereich gehandelt werden. Der Digitalkünstler Beeple (bürgerlicher Name: Mike Winkelmann) stellte mit NFTs aus 5.000 Bildern eine Collage zusammen und verkaufte sie für 69,3 Millionen Dollar. Die Musikerin und Freundin von Elon Musk verkaufte zehn Digitalkunst-NFTs (unter anderem Videos) für sechs Millionen Dollar. Der Gründer von Twitter Jack Dorsey verkaufte seinen ersten, per NFT signierten Tweet für 400.000 Dollar. Der Preis soll inzwischen deutlich gestiegen sein. Der Schauspieler William Shatner („Star Trek“) kreiert eigene Sammelkarten und verkauft sie als NFTs. Ebenso geht der YouTuber Logan Paul vor.

NFTs: Andere Einsatzzwecke

Abgesehen von ihrem Nutzen als einzigartige Signatur für digitale Spekulationsobjekte können NFTs für viele nützliche Zwecke verwendet werden. So wäre es möglich, mit ihnen ein System von digitalen Identitäten für jeden Menschen zu schaffen – so sicher und einzigartig wie unsere Iris oder unser Fingerabdruck. Jede Person würde dann per NFT über einen digitalen Pass verfügen, der aufgrund seiner sicheren und gleichzeitig digitalen Natur Reisen und behördliche Angelegenheiten sehr erleichtern würde. Die Kennzeichnung von Immobilien und Dokumenten haben wir vorn schon erwähnt.

Verwendung von Non-Fungible Tokens durch Unternehmen

Die Unternehmen nehmen den Trend zur Tokenization natürlich wahr und versuchen die Technik für sich zu nutzen. Bei ihnen gibt es jede Menge physische und virtuelle Güter, die einen fälschungssicheren digitalen Pass gut gebrauchen können. Das könnten Patente (= Dokumente) oder Bauteile sein. Erste Versuche gibt es schon: Nike meldete auf die Sportschuhkollektion CryptoKicks ein Patent an und sicherte die einzelnen Exemplare mit NFTs. Das Beispiel der NBA-Top-Shots erwähnten wir schon. Diese Entwicklung ist trotz einiger spekulativer Auswüchse durchaus zu begrüßen, weil NFTs mit Stand März 2021 als fälschungssicher gelten. Das unterbindet bislang sehr wirksam alle Betrugsversuche.

Was bedeutet FFDT? Bedeutung, Definition, Erklärung


Bei FFDT handelt es sich um die Abkürzung für „Fail, Fall, Die Trying“. Die Redewendung stammt aus dem Englischen und lautet zu Deutsch und wortwörtlich: „Scheitern, Hinfallen, beim Versuch sterben“. Sinngemäß ist darunter zu verstehen, dass man bei einer Sache scheitert, aber alles daran setzt, sie doch noch zu retten. Und zwar so sehr, dass man sogar dafür sterben würde – im übertragenen Sinne. Die Hauptsache ist, dass man nicht aufgibt. „Fail, Fall, Die Trying“ steht dafür, dass man bereit ist, absolut alles für einen erfolgreichen Rettungsversuch zu tun und dafür sogar sein Leben geben würde.

Sich niemals unterkriegen lassen: FFDT

FFDT ist im Grunde nichts anderes als die sehr kurzgefasste Beschreibung einer totalen Aufopferung für den eigenen Erfolg. Er passt zur erfolgssüchtigen Gesellschaft in den Social Media, die keine Grenzen kennt und Grenzüberschreitungen für selbstverständlich hält. Niemand muss wirklich für seine Sache sterben. Es wäre aber auch nicht verwunderlich, wenn er es doch täte.

„Fail, Fall, Die Trying“ sagt in aller Kürze, aber ohne es direkt anzusprechen: Sei kein Loser, gib alles und zwar zu einhundert Prozent.

Was bedeutet FFDT? Bedeutung, Definition, Erklärung

FFDT ist die verkürzte Form einer ganzen Gruppe von Wörtern. Durch diese starke Verkürzung ist das Schreiben von Nachrichten und Kommentaren viel platzsparender und schneller möglich als beim Schreiben aller Wörter, für die diese Abkürzung steht. Aus diesem Grund ist es nicht verwunderlich, dass FFDT hauptsächlich bei Instagram und bei Facebook gebraucht und angewandt wird. Außerhalb dieser Medien ist die Abkürzung kaum bekannt und deswegen auch recht ungebräuchlich. Zum ersten Mal wurde FFDT im Jahr 2006 bei Facebook verwendet.

Das Benutzen einer Abkürzung wie FFDT ist nur da sinnvoll, wo die Adressaten auch wissen, wofür sie steht und was sich dahinter verbirgt. Innerhalb eines bestimmten Milieus, wie etwa innerhalb der Social Media, funktioniert das Schreiben in solchen Abkürzungen nur deswegen, weil sie hier zum Allgemeinwissen gehören. Außerhalb dieses Social Media-Milieus weiß kaum jemand etwas damit anzufangen. Insofern ist das Allgemeinwissen innerhalb eines bestimmten Milieus nichts anderes als ein Nischenwissen. Ganz ähnlich verhält es sich mit den Fachbegriffen innerhalb einer bestimmten Berufsbranche oder eines wissenschaftlichen Fachgebiets.

Diese Internetsprache ist vor allem unter jungen Menschen verbreitet. Dennoch: Nicht jeder versteht sie. Außenstehende müssen häufig „nachschlagen“, um herauszufinden, was mit bestimmten Akronymen oder Abkürzungen gemeint ist. Während „Eingeweihte“ in Sekundenschnelle ihre Nachrichten und Mitteilungen in Form von Abkürzungen verbreiten, müssen „Unwissende“ sie minutenlang mühsam entschlüsseln. Dies hat zur Folge, dass es Insider und Outsider gibt. Insider wissen Bescheid, Outsider haben keine Ahnung.

Ein negativer Aspekt der Onlinesprache ist der, dass es theoretisch jedem Menschen möglich ist, sich durch ihre Verwendung als Insider fühlen zu können. Das funktioniert bei den Social Media zunächst einmal sehr gut. Anders als etwa im wissenschaftlichen Betrieb, in dem nur Menschen mit einer nachweislichen Berechtigung mitmachen dürfen. Aber der Schein trügt bei den Social Media. Denn nicht jeder, der mitmachen möchte, ist dazu befähigt. Es gibt Menschen, die sich in diesem speziellen Milieu nicht zurechtfinden. In den Social Media ist gerade dieser trügerische Schein das Einfallstor für Millionen von Menschen, die einfach nur ein Teil des Ganzen sein möchten.

Was bedeutet „Drukos“? Twitter, Bedeutung, Definition, Erklärung


DRUKO ist ein geläufiger Begriff aus den sozialen Medien und steht für „Drunterkommentar“. Am Beispiel für Twitter sind dies die persönlichen Anmerkungen, die andere Nutzer der Plattform unter einen Tweet oder Post schreiben können. Der Kommentar unter dem Post kann eine persönliche Anmerkung sein, kann aber auch den Ursprungstext ergänzen oder kritisch beleuchten. Kurz: Jeder der einen anderen Tweet kommentieren möchte, fügt seinen eigenen Text darunter und schreibt damit einen DRUKO oder in Mehrzahl DRUKOS.

Was bedeutet „Drukos“? Twitter, Bedeutung, Definition, Erklärung

Schon seit Menschen gedenken versuchen sie die Sprache zu vereinfachen. Besonders in sozialen Netzwerken, in der jeder zusätzliche Buchstabe Zeit für das Tippen heißt, werden Abkürzungen kreiert. Viele dieser Abkürzungen und Stellvertreter für lange Begriffe sind kreativ und zeugen von Einfallsreichtum. So können aus Abkürzungen eigenständige Wörter entstehen, die sich im umgangssprachlichen Bereich verfestigen.

Ist DRUKO ein Akronym?

Akronyme sind eine spezielle Form von Abkürzungen. Aus den Anfangsbuchstaben mehrerer Wörter wird ein neues Wort gebildet. Dies können auch die ersten Silben eines jedes Wortes sein. Ein berühmtes Beispiel dafür ist HARIBO. Das Wort setzt sich aus dem Namen des Firmengründers Hans Riegel und seinem Standort Bonn zusammen. Das Wort ist eigenständig und jeder weiß, was sich dahinter verbirgt.

Bei dem Begriff DRUKO ist die Zuordnung nicht eindeutig. Zum einen wird die Bedingung nicht erfüllt, dass die Anfangslaute mehrere Wörter zusammengesetzt werden. Streng genommen ist die Schreibweise Drunterkommentar falsch. Mit Bezug auf den Duden müsste es drunter Kommentar heißen oder noch besser Kommentar, der darunter steht. ‚Drunter‘ ist streng genommen ein Adverb, das sich auf ein ‚wie‘ bezieht und verwendet wird in Aussagen „es geht drunter und drüber“. Die korrekte adverbiale Bestimmung für den Ort müsste ‚darunter‘ lauten. Doch auch bei der Schreibweise von ‚drunter/darunter Kommentar‘ können nur zwei Wörter in den Begriff DRUKO einfließen und das ist zu wenig für ein Akronym. Die deutsche Sprache verwendet für zwei Dinge das Wort Paar. Mehrere sind demnach mindestens drei. Die Einordnung des Wortes DRUKO als Akronym ist daher schwierig.

Wann wird ein DRUKO verwendet?

Nachrichten oder Post auf Twitter sind wie in anderen Medien auch mit einer Antwortfunktion ausgestattet. Andere Nutzer der Sozial-Media-Plattform haben über diese Funktion die Möglichkeit ihre eigene Meinung über den Tweet zu veröffentlichen. Die Antwortfunktion oder Rückmeldung war lange mit dem Begriff Reply belegt und bezog sich auf Rückmeldungen aller Art. Die bekannteste Funktion ist die automatische Benachrichtigung über eine nicht zugestellte E-Mail-Nachricht. Mit dem Begriff DRUKO löst sich die aktive Kommentarfunktion von dem automatischen Prozess und wird zu einem selbstständigen Element in den sozialen Medien.

Sind DRUKO und DRÜKO identisch?

Im Gegensatz zu DRUKO ist ein DRÜKO ein Drüberkommentar. Der DRÜKO ist aus dem Retweet entstanden. Hierbei werden das Teilen und das gleichzeitige Kommentieren eines Posts zusammengefasst. Gemeinsam haben die begriffe ihre Basis und das beide zu den seltenen deutschsprachigen Abkürzungen in der Welt der Sozial-Media gehören.

Was bedeutet RNG? Bedeutung, Definition, Erklärung


Die Abkürzung RNG steht für „random number generator“. Übersetzt bedeutet dies so viel wie „zufällig generierte Zahl“. Unter diesem Begriff „RNG“ kann der Zufallsfaktor im Gaming- und Computergenre verstanden werden. Der Zufallsfaktor ist in fast jedem Computerspiel zu finden. Es beginnt bei generierten Leveldesigns in diversen Spielen und geht über Schadenswerte bis hin zu kritischen Trefferchancen. Es kann erkannt werden, dass das virtuelle Leben von jedem Gamer zumindest zum Teil durch RNG bestimmt wird. Es gibt einen schmalen Grat zwischen Niederlage und Sieg, Pech und Glück sowie Frust und Jubel. Meistens entscheidet der Zufall.

Haben Spieler den Eindruck, dass das Glück auf ihrer Seite ist, so reden sie von „good RNG“ bzw. „gutem RNG“. Haben Spieler jedoch den Eindruck heute glücklos zu sein, so haben sie „bad RNG“ bzw. „schlechtes RNG“.

Was bedeutet RNG? Bedeutung, Definition, Erklärung

Im Allgemeinen handelt es sich bei RNG um etwas Positives. Der Wiederspielwert von einem Spiel wird durch die per Zufall generierten Spielsituationen erhöht. Ohne RNG könnten viele Spiele nicht existieren. Das wäre zum Beispiel bei Path of Exile oder Diablo der Fall. Dies resultiert daraus, da kein Mensch weiterhin Diablo spielen würde, wenn er bereits nach einigen Stunden des Spiels schon die besten Gegenstände gesammelt hat. Die Dropchanchen sind sehr gering. Aufgrund dessen ist der Betroffene umso glücklicher, wenn doch ein grüner oder brauner Stern auf der Karte auftaucht. Es gibt auch immer wieder neu generierte Level, die die Spiele spannend machen.

Durch RNG wird Abwechslung in den Vordergrund gestellt und dem Spieler oder der Spielerin wird nicht langweilig. Wenn gegen einen realen Gegner gespielt wird, kann der Zufallsfaktor zu einem zweischneidigen Schwert werden. Die Zugehörigkeit zum eSport wird häufig infrage gestellt. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn es um Hearthstone geht. In diesem Zusammenhang muss der Begriff eSports genauer beschrieben werden. Bei dem Onlinespiel Blizzard gibt es zum Beispiel mehrere Ebenen von dem Zufall. Welche Karte gezogen wird, ist zum Beispiel zufallsabhängig. In einigen Situationen kann es vorkommen, dass eine bestimmte Karte zum Sieg verhelfen würde. Der Münzwurf findet am Anfang der Partie statt und ist auch zufallsabhängig. Mit diesem wird entschieden, welcher Spieler oder welche Spielerin beginnen darf. Der Verlierer des Coinflips erhält eine zusätzliche Karte und die Karte „Die Münze“. Die Ausgangsmöglichkeiten von dem Münzwurf können einen Vor- oder einen Nachteil entscheiden. Dies ist von der Strategie und dem gespielten Deck abhängig. Zusätzlich sind in Hearthstone viele Karten vorhanden, die einen zufallsgenerierten Effekt aufweisen. Die Schamanenkarte Crackle bei den Hearthstonekarten ist ein extremes Beispiel für die Zufallseffekte. Je nachdem, welche Würfelzahl sich ergibt, kann zwischen drei und sechs Schaden verteilt werden. Die zufallsbasierten Effekte machen die Spiele spielenswert und interessant. Es kann nicht erahnt werden, was als Nächstes passieren wird. Allgemein betrachtet gilt, dass Spiele, die auf RNG basieren, Sinn machen. RNG erzeugt spannende Situationen und macht die Spiele langfristig interessant.

RNG – Der Zufall im Wettbewerb

In einem Wettbewerb sollten stets die Fähigkeiten von den Spielern und Spielerinnen im Vordergrund stehen. Es gibt zahlreiche Spiele wie zum Beispiel Dota 2 oder League of Legends bei denen ein Zufall von RNG zu einem Ergebnis führen kann. Aufgrund dessen wird RNG bei Wettkämpfen stark kritisiert. Für die Zuschauer und Zuschauerinnen ist RNG als Positiv zu beurteilen. Sie erzeugen Momente mit hoher Spannung. Die Spieler und Spielerinnen hingegen möchten kaum RNG haben. Das ist vor allem der Fall, wenn es um Preisgelder oder ESL-Punkte geht. In diesen Fällen möchten die Spieler und Spielerinnen lieber selbst über die Niederlage oder den Sieg entscheiden. Bei Egoshootern wird hauptsächlich auf die Reflexe der einzelnen Spieler und Spielerinnen sowie die Teamkoordination gesetzt. Trotzdem kommen auch bei diesen Spielen RNG-Elemente vor. Die geschossene Kugel bewegt sich zum Beispiel zum Teil zufallsgeneriert. Bei Starcraft 2 kommt fast kein RNG vor. Die Spieler und Spielerinnen müssen die Entscheidungen selbst treffen und jedes Detail ist von ihnen selbst abhängig.

RNG – Gibt es Alternativen?

In vielen Multiplayerspielen sind viele Arten von RNG vorhanden. Es gibt auch Alternativen zu dem klassischen RNG. Bei Dota 2 kann zum Beispiel jede fünfte Autoattack eine Kritische sein. Es besteht somit nicht bei jeder Autoattack die Chance auf einen kritischen Treffer. Eine andere Alternative kann zum Beispiel darin liegen, wenn sich die Chance jedes Mal erhöht, wenn das gewünschte Ereignis nicht eintritt. Bei Dota 2 wäre das zum Beispiel der Fall, wenn jeder Treffer, der kein Kritischer ist, die Chance erhöht, dass der nächste ein kritischer Treffer wird.

Fazit: Was bedeutet RNG? Bedeutung, Definition, Erklärung

Im Bezug auf das RNG wird es wahrscheinlich nie einen gemeinsamen Nenner geben. Dies resultiert daraus, da das Thema zu umstritten und komplex ist. Aufgrund dessen wird die RNG-Gleichung nie gelöst werden.

Was bedeutet „yall“ auf deutsch? Bedeutung, Definition, Erklärung, Übersetzung


Das englische Wort y’all ist eine grammatikalische Verschmelzung der englischen Wörter you und all. Es ist die gebräuchlichere Kurzform von you all. Im standardisierten Englisch ist all of you das Pendant zu y’all. Weitere, weniger übliche Schreibvarianten des Wortes sind ya’ll und yo-all.

Was bedeutet „yall“ auf deutsch? Bedeutung, Definition, Erklärung, Übersetzung

Im Deutschen hat you je nach Kontext unterschiedliche Übersetzungen. Es kann sowohl als man, du oder ihr als auch mit der spezifisch deutschen Höflichkeitsform Sie übersetzt werden.

Im Zusammenhang mit dem Wort all bezeichnet das Wort you das deutsche Wort ihr. Ihr ist ein Personalpronomen der 2. Person Plural. Dieses Pronomen wird verwendet, um mehrere Personen gleichzeitig anzusprechen.

Y’all ist Teil einer regionalen Sprachvariante und findet vor allem in den südlichen US-amerikanischen Staaten Verwendung, typischerweise in Texas. Darüber hinaus handelt es sich bei y’all um einen relativ modernen Slang aus dem 19. Jahrhundert, der in älteren Dialekten nicht vorkommt.

Grammatik: Yall / Y’all

Das Wort y’all entsteht durch die Kombination der aneinander gereihten Wörter you und all im Sinne von you all.

Ob y’all ausschließlich im Plural verwendet wird, ist immer wieder Thema linguistischer Diskussion. Normalerweise ist y’all als Plural zu verstehen. Diese deutliche Abgrenzung von y’all zum singulären you machen Aussagen im Englischen präziser. Da you in der englischen Sprache sowohl du als auch ihr bedeuten kann, ist manchmal nicht klar ersichtlich welche Form gemeint ist. Durch den Einsatz von y’all ist sofort erkennbar, dass nicht direkt eine Person, sondern gleich mehrere Personen angesprochen werden.
Zudem können die Adressaten noch genauer mit den Variationen all y’all (ihr alle) und some y’all (einige von euch) ausgedrückt werden.
Mit dem Hinzufügen von „-’s“ wird die besitzergreifende Form erstellt. Y’all´s bekommt auf diese Weise die Bedeutung eure oder euer.

Vorkommen / Verbreitung: Yall / Y’all

Das Wort y’all findet seinen häufigsten Gebrauch in den Südstaaten der USA, darunter Texas, Alabama und Louisiana. Deshalb wird es üblicherweise mit dem Southern American English assoziiert. Jedoch kommt das Wort auch in anderen englischen Dialekten vor, einschließlich South African Indian English und Afro-American English.
Im amtlichen Englisch wird das Wort nicht benutzt. Es handelt sich bei y’all um einen exklusiv umgangssprachlichen Sprachgebrauch.

Etymologie / Wortherkunft: Yall / Y’all

Zum ersten Mal tauchte der Begriff y’all im frühen 19. Jahrhundert auf. Als regionales Phänomen im Süden der Vereinigten Staaten fand die zuerst ungewöhnliche und seltene Verwendung zunehmend breiteren Einzug in die alltägliche Sprache. Umgangssprachlich durchgesetzt hatte sich y’all wahrscheinlich erst im 20. Jahrhundert. Erstmals dokumentiert ist das Wort mit der spezifischen Bedeutung im Personalpronomen der 2. Person Plural im Jahr 1824 sowie im Jahr 1858 in der Stadt Richmond im südlichen US-Staat Virginia. Sprachwissenschaftler nehmen an, dass y’all mündlich schon viel früher genutzt wurde. Unklar ist, ob speziell weiße oder dunkelhäutige Menschen das Wort verwendeten. Eine populäre Theorie führt den Ursprung des Wortes auf den damaligen Dialekt der schottischen und irischen Einwanderer des 19. Jahrhunderts zurück. So könne sich y’all aus dem schottischen ye aw entwickelt haben. Alternative Theorien besagen, dass der Begriff eine morphologische Abänderung von bestimmten Wörtern aus karibischen Sprachen oder afroamerikanischen Slangs ist. Den Theorien ist gemein, dass es sich bei y’all ursprünglich um eine zugewanderte, nicht direkt aus dem Englischen übertragene Form handelt.

Dass das Wort in verschiedenen, englischsprachigen Gemeinschaften sowie zu unterschiedlichen Zeiten in Erscheinung trat, weist darauf hin, dass es sich vermutlich um eine voneinander unabhängige und parallel verlaufende Entwicklung handelt.

Was ist ein Vtuber / Virtual YouTuber? Bedeutung, Definition, Erklärung


VTuber steht für „Virtual YouTuber“. Das sind Künstler, die auf YouTube einen Avatar verwenden. Dieser wurde meistens mithilfe einer Computergrafik erstellt. Das Modell kann sehr erfolgreich sein, es wurde etwa 2010 in Japan kreiiert. Von dort stammen sehr viele VTuber, doch auch im englisch- und deutschsprachigen Raum gibt es sehr erfolgreiche Artists mit Avataren.

Was sind Vtuber / Virtual YouTuber? Bedeutung, Definition, Erklärung

In Japan basierten die Grafiken der ersten VTuber ab 2010 auf der dortigen Animé-Kultur. Daran können sich auch europäische und amerikanische VTuber anlehnen. Von Japan aus verbreitete sich der Trend um die Welt: Ende 2020 gab es nach Schätzungen etwas über 10.000 VTuber. Den Ausdruck „Virtual YouTuber“ verwendete erstmals die japanische Künstlerin Kizuna AI ab Ende 2016. Sie wurde damit sehr populär und befeuerte den schon in Japan und weiteren Ländern existierenden Trend. Ab diesem Zeitpunkt spezialisierten sich etliche Agenturen auf das Geschäft. Vorreiter waren beispielsweise Hololive Production, VShojo und Nijisanji.

VTuber bringen ihnen enorme Vorteile: Sie müssen sich nicht an einen menschlichen Star binden. Die Kreation eines Avatars genügt, dessen Rechte vollständig bei der Agentur bleiben. Die japanischen VTube-Clips wurden allmählich von vielen Fans ins Englische und von dort in andere Sprachen übersetzt. Das erhöhte die internationale Popularität der VTuber, die inzwischen in Japan zu Starruhm gelangt waren und in inländischen Werbekampagnen auftraten. Auf internationale Bühne brechen sie seit etwa 2020 Weltrekorde bei den Klicks, Likes und Subscribern (Abonnenten) auf YouTube. Ihre Live-Streams ziehen manchmal binnen Minuten mehrere 10.000 bis gar 100.000 Zuschauer an.

Was macht die VTuber so beliebt?

Agenturen vermarkten sie, weil ihnen die Rechte gehören: Ein lebender Künstler ist immer ein Original und besitzt naturgemäß die Rechte an sich selbst. Er kann prinzipiell nach Belieben die Vermarktungsagentur wechseln. Die Avatare der VTuber können den Agenturen gehören, was durch die rechtliche Ausgestaltung der betreffenden Verträge mit den Künstlern bedingt ist, die diese Avatare entwerfen und zum Leben erwecken. Das Publikum wiederum liebt die Avatare der VTuber, weil diese nicht an die natürlichen körperlichen Einschränkungen eines Menschen gebunden sind, aber sehr menschlich wirken können. Das ist derselbe Effekt wie bei den traditionellen Zeichentrickfilmen.

Avatare von VTubern führen Aktivitäten aus, die keine Grenzen durch die Körperkraft, das Geschlecht oder das Aussehen kennen. Viele Avatare sind als Halbmenschen gestaltet. Die BBC beschrieb das Phänomen als einzigartig, weil Avatare von VTubern durch keine Identitätsprobleme und natürliche Grenzen eingeschränkt seien. Es gibt noch einen weiteren Grund für die internationale Popularität: Die Vorlage der japanischen Animés hat weltweit schon lange sehr viele Fans. Inzwischen (Stand: März 2021) verzeichnen die VTuber pro Monat über eine Milliarde Views.

Virtual YouTuber: Aktionen der Avatare

Avatare von VTubern können singen, zocken und sich mit anderen Avataren unterhalten, sie chatten aber auch während des Live-Streams mit ihrem Publikum. Schließlich steckt ja ein Live-Artist hinter dem Avatar. Diese Idee gefällt dem Publikum natürlich sehr. Daher hat sich VTubing zu einem gigantischen Geschäft entwickelt: Manche der Figuren sammeln während ihrer „Superchats“ riesige Spenden von Fans ein. Es gibt Kanäle, die es inzwischen auf siebenstellige Dollarbeträge bringen. So konnte die VTuberin „Takanashi Kiara“ (der Kunstname des Avatars) schon zwei Monate nach ihrem Start im September 2020 auf eine halbe Million Subscribers verweisen. Während einer einzigen Performance am 22. November 2020, bei der sie live Karaoke streamte, generierte sie durch Spenden knapp 10.000 Dollar innerhalb von drei Stunden. Das Spendenmodell funktioniert prinzipiell so, dass die Spender durch hervorgehobene Nachrichten erwähnt werden. Wer hinter Takanashi Kiara steckt, ist unbekannt. Es könnten theoretisch auch ein Mann oder ein Team von Artists sein, doch Kenner der Szene verweisen darauf, dass die „Voice Actress“, also die Stimmschauspielerin, höchstwahrscheinlich eine deutsche Muttersprachlerin ist. Die Fans spekulieren natürlich fleißig über ihre Identität: Vermutet wird aufgrund ihres Akzents, dass sie aus Österreich stammt. Den Avatar Takanashi Kiara betreibt die Vtuber-Agentur Hololive, die zur Muttergesellschaft Cover Corporation gehört. Die Agentur Hololive gehört spätestens seit 2020 zu den wichtigsten Akteuren im Geschäft mit Vtubern.

Jüngste Entwicklungen bei den VTubern

Etwa seit 2019 bauten Agenturen gezielt Teams auf, in denen jemand den Avatar entwirft, ein anderer Künstler die Handlung entwickelt und eine oder mehrere SchauspielerInnen die Synchronisation übernehmen. Die Agenturen wollen sich einerseits nicht mehr von einem Künstler abhängig machen, andererseits mehr Vielfalt für das Publikum produzieren. So sollen mehrere Voice Actresses in verschiedenen Sprachen performen. Diese Entwicklungen stoßen inzwischen beim Publikum nicht mehr auf ungeteilte Zustimmung. Auch ist von ersten Zerwürfnissen zwischen Künstlern und ihren Agenturen zu lesen. Das bedeutet: VTubing geht den Weg eines jeden Entertainmentgeschäfts, in dem am Ende Big Player das Sagen haben. Wie sehr sich die Marktmacht bei einzelnen Agenturen bündelt, ist an handfesten Zahlen abzulesen: So gehören 16 von 20 am häufigsten abonnierten Vtuber-Kanälen der Agentur Hololive. Doch es ist Luft nach oben, denn der internationale Markt ist mit Stand Frühjahr 2021 noch recht wenig erobert. Gut ausgebaut sind VTubing-Kanäle für das asiatische Publikum, doch das ist für die westliche Hemisphäre wegen der verwendeten Sprachen (Japanisch und Chinesisch) sowie wegen der Sendezeiten von Live-Performances eher wenig interessant. Daher ist davon auszugehen, dass sich VTubing für Amerika und erst recht für Europa noch in der Startphase befindet.

Was ist eine nonpology? (Nicht-Entschuldigung) Bedeutung, Definition, Erklärung


Eine nonpology ist eine Entschuldigung, die im eigentlichen Sinn keine ist: Jemand entschuldigt sich für eine Sache, stellt aber zugleich klar, dass er sich selbst im Grunde keiner Schuld bewusst ist oder die Schuld bei jemand anderem sieht. Es ist somit eine vorgeschobene, unehrliche Entschuldigung.

Das Wort ist ein Kunstbegriff aus dem Englischen, es ist zusammengesetzt aus den Begriffen non (= nicht) und apology (= Entschuldigung). Im Deutschen kann man es also auch als eine Nicht-Entschuldigung bezeichnen. Der Anglizismus nonpology hat allerdings bisher stärker Einzug in den Sprachgebrauch gehalten als die deutsche Übersetzung.
Synonyme im Englischen sind ‚backhanded apology‘ (im Deutschen also eine ‚zweifelhafte, zweischneidige‘ Entschuldigung) oder ‚fauxpology‘.

Was ist eine nonpology? Bedeutung, Definition, Erklärung

Eine nonpology entsteht dann, wenn eine Person sich eigentlich für etwas entschuldigen müsste – aber keine echte Reue zeigen kann oder will.
So kann es passieren, dass ein Fehlverhalten aufgedeckt und eine Entschuldigung eingefordert wird. Die beschuldigte Person versucht eine ehrliche Entschuldigung allerdings zu umgehen, indem sie bestimmte rhetorische Kniffe nutzt. Es gibt beispielsweise folgende Möglichkeiten, sich unehrlich zu entschuldigen:

  • Die Verallgemeinerung: Eine Person sieht zwar ein, dass Fehler gemacht wurden – möchte diese aber nicht selbst verantworten. Die Schuld wird indirekt von sich selbst fern gehalten und einer anderen Person oder den Umständen zugeschoben. Die nonpology lautet dann beispielsweise: „In diesem Fall wurden offensichtlich Fehler gemacht, dafür möchte ich mich bei allen entschuldigen.“ So weist die Person die Schuld für die Fehler indirekt anderen, nicht näher genannten Personen zu und nimmt sich selbst aus der Verantwortung.
  • Die Einschränkung: Die Strategie der Einschränkung besteht darin, indirekt in Zweifel zu ziehen, dass überhaupt ein Problem vorliegt. Eine Person sagt dann zum Beispiel: „Falls sich durch dieses Verhalten irgendjemand verletzt gefühlt haben sollte, möchte ich mich bei diesen Personen natürlich entschuldigen.“ Damit suggeriert die Person, dass eine solche Verletzung ihr nicht realistisch erscheint und es deshalb auch keinen Grund für eine Entschuldigung gibt.
  • Sarkasmus: Bisweilen werden Entschuldigungen so sarkastisch verpackt, dass sie nicht mehr als ehrliche Entschuldigung gelten können. Dazu kann die Person etwa starke Übertreibungen oder Verdrehungen der Tatsachen nutzen, um eine Situation oder eine andere Person ins Lächerliche zu ziehen. Ein Beispiel für eine sarkastische nonpology wäre etwa: „Oh, entschuldigen Sie bitte vielmals, dass Sie Ihre kostbare Zeit für ein Gespräch mit mir verschwenden mussten!“ Dies lenkt den Fokus von den tatsächlichen Themen oder Problemen innerhalb des Gespräches ab und bringt die andere Person in die Situation, sich selbst rechtfertigen zu müssen.

Neben diesen drei zentralen Strategien gibt es noch zahlreiche andere Möglichkeiten, unehrliche Entschuldigungen auszusprechen. Es können zum Beispiel zweideutige Entschuldigungen gemacht werden oder jemand schlägt einen logischen Haken, um vom Thema abzulenken. Auch Humor ist sehr beliebt – indem eine Situation witzig dargestellt wird, soll die Drastik des eigentlichen Problems kleiner gemacht werden und der Konflikt durch gemeinsames Lachen beendet werden, ohne dass er geklärt ist. Und schließlich sind ‚aber‘-Konstruktionen ein beliebtes Mittel, sich nicht zu entschuldigen. Eine Person sagt dann etwa: „Es tut mir leid, dass du verletzt bist, aber ich konnte in dem Moment ja nicht ahnen, dass das so ein großes Problem für dich ist!“ Auch damit wird die eigentlich Entschuldigung eingeschränkt oder sogar aufgehoben und die andere Person scheint plötzlich eigentlich die Schuld an der Situation zu tragen.

All diese Strategien basieren alle auf dem Versuch, die Aufmerksamkeit von sich selbst abzulenken und auf jemand anderen zu richten. Eine erfolgreiche nonpology führt dazu, dass sich schlussendlich eine andere Person für das Problem verantwortlich fühlt oder das Problem selbst als irrelevant gesehen wird.

Wer nutzt nonpologys?

Nonpologys kommen in fast alles Lebensbereichen vor. In privaten Beziehungen nutzen Menschen nonpologys häufig, weil sie keine Schuld bei sich sehen oder weil sie zu stolz sind, um sich ehrlich zu entschuldigen. Zudem kann eine nonpology der Versuch sein, einen Streit vermeintlich zu ‚gewinnen‘.

Personen, die im öffentlichen Leben stehen, etwa Politikerinnen und Politiker oder Menschen mit großem öffentlichem Einfluss, bedienen sich ebenfalls häufig einer nonpology. Wird einer öffentlichen Person ein Fehler zur Last gelegt, ist sie häufig in Zugzwang: Sie muss sich öffentlich entschuldigen – eine ehrliche Entschuldigung würde aber ihren Ruf schädigen oder sie sogar ihre Position kosten.

Deshalb nutzen gerade Politiker*innen häufig nonpologys. Sie hoffen, so die Gunst der Wählerinnen und Wähler zu behalten, zugleich aber die Schuld von sich selbst fernzuhalten, um ihrer Karriere nicht zu schaden.
Eine berühmte nonpology lieferte etwa der CDU-Politiker Philipp Amthor, der wegen Lobbyismus in der Kritik stand. Er schrieb daraufhin auf Instagram: »Gleichwohl habe ich mich politisch angreifbar gemacht und kann die Kritik nachvollziehen. Es war ein Fehler.« So räumt er scheinbar einen Fehler ein – betrachtet man die Sätze genauer, fällt aber auf, dass der ‚Fehler‘ sich nicht auf Lobbyismus bezieht. Stattdessen scheint der ‚Fehler‘ zu sein, dass er sich politisch angreifbar gemacht hat. Er entschuldigt sich somit nur scheinbar. Eine ehrliche und klare Entschuldigung für den Lobbyismus, der ihm vorgeworfen wird, bleibt aus.

Nonpologys als Taktik in juristischen Streitigkeiten

Gerade wenn es um juristische Streitigkeiten geht, vermeiden Menschen oft Entschuldigungen, um sich zu schützen: Die Entschuldigung könnte als Schuleingeständnis gewertet werden.

In den USA gibt es daher in einigen Staaten Gesetze, die verhindern, dass Menschen für Entschuldigungen bestraft werden können. Diese Gesetze schützen zum Beispiel Ärzte, wenn die Patientinnen und Patienten mit dem Ergebnis einer Behandlung nicht zufrieden sind. Die Ärztinnen und Ärzte können sich dann entschuldigen, ohne dass die Entschuldigung bei einer Verhandlung als Beweis gegen sie verwendet werden darf.

Auch in Kanada gibt es seit 2008 ein Gesetz, das besagt, dass eine Entschuldigung nicht als Eingeständnis der Schuld gewertet werden darf.

Was ist Doomscrolling? Bedeutung, Definition, Erklärung


Doomscrolling bedeutet auf Deutsch so etwas wie „sich in die Verdammnis scrollen“ oder „sich in das Verderben scrollen“. Als „Doomscrolling“ wird das massenhafte und endlose Konsumieren von schlechten Nachrichten bezeichnet.

Was ist Doomscrolling? Bedeutung, Definition, Erklärung

Der Begriff „Doomscrolling“ wurde in Neuseeland zum Wort des Jahres 2020 ausgewählt. Verschiedene Neurowissenschaftler erklären, dass bei diesem Verhalten sofort auf verschiedene negative Meldungen reagiert wird und sich die Menschen davon nicht freimachen können. Dies betrifft heute leider viele Nutzer von Medien.

Doomscrolling ist eine Wortschaffung aus den Begriffen „doom“ (Verderben) sowie dem Wort „scrollen“ (den Inhalt des Bildschirms verschieben). Wörtlich kann dieser Begriff nur schwerlich ins Deutsche übersetzen, am besten würde es „verdammnisblättern“ treffen.

Buchstäblich beschreibt das Doomscrolling, das auch als Doomsurfing bezeichnet wird aber eher das endlose Konsumieren schlechter Nachrichten auf unterschiedlichen Medienkanälen. Dieser Begriff soll im Jahr 2018 zum ersten Mal auf der Plattform Twitter gefallen sein. Derzeit erlebt diese Verwendung im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie allerdings eine Hochphase.

Beim „Doomscrolling“ findet auch ein Rabbit-Hole-Effekt statt. Wer sich immer mehr mit schlechten Nachrichten beschäftigt, gerät immer tiefe und fester in eine Spirale aus schlechten Nachrichten, die die Aufmerksamkeit binden.

Weshalb Doomscrollen die Nutzer?

Unüberschaubare, bedrohliche oder neuartige Situationen können ein Gefühl von Überforderung oder Angst in den Menschen auslösen. Da diese der Ungewissheit oftmals nichts entgegensetzen können, versuchen sie es durch eine systematische Beschaffung von Informationen Herr dieser Lage zu werden. Geschichtlich gesehen macht eine solche Taktik Sinn, denn je mehr Informationen schon die Vorfahren über die Situationen hatten, welche sie einst töten konnten, umso besser standen die eigenen Überlebenschancen.

Aber die Zeiten haben sich inzwischen geändert. Bei einer komplizierten Situation wie der Corona-Pandemie, welche keine leichten Antworten zulässt und nicht in berechenbarer Zeit vorbei sein wird, kann dieser Kontrollversuch scheitern. Sicher müssen und wollen sich die Menschen informieren, um sich ein gutes Bild der täglichen Realität zu verschaffen und die Gedanken optimal einordnen zu können. Außerdem erheben mehr und mehr Nachrichten zu nichts über die Pandemie, sondern ziehen die Menschen weiter in den negativen Strudel an Emotionen.

Trifft nun der evolutionsbedingte Mechanismus der Psyche auf die süchtig machenden Funktionsweisen und Eigenschaften von Social Media, enden die Nutzer in einem Teufelskreis. Durch das sogenannte Infinite Scrolling bricht die Flut an Nachrichten nie ab, während die Menschen dem Algorithmus durch jeden Klick auf die Katastrophen signalisieren, dass sie mehr wollen. Ungeachtet der Auswirkungen auf die mentale Gesundheit gibt der Algorithmus eine schlimme Meldung nach der anderen aus, um die Menschen lange auf der Plattform halten zu können und zugleich und zur Rückkehr zu bewegen.

Die meisten Menschen glauben, in einer nicht enden wollenden Informationsflut den einen Artikel, die eine Statusnachricht oder das eine Video zu entdecken, welche sie einen Schritt voranbringt, einen Vorsprung verschafft, mit welchem sie besser vorbereitet sind als andere Menschen. Dadurch setzen diese den eigenen Körper dauerhaft einem Stress aus, umso mehr, wenn diese in Selbstisolation allein vor dem Gerät sitzen und niemanden haben, mit dem sie in einem Gespräch die Gedanken teilen und diese einordnen können. Ein endloses Scrollen wird die Menschen dann im wahrsten Sinn des Wortes zu einem Verhängnis.

Endlose Feeds verleiten die Nutzer dazu, weiter zu scrollen. Jede neue Auskunft ist dann wie eine Belohnung für sie. Ein bisschen ist dies so, wie bei Glücksspielautomaten. Dazu kommt, dass das Gehirn darauf optimiert ist, auf negative Nachrichten schneller, intensiver und besser zu reagieren.
Dafür verantwortlich ist das, was Neurowissenschaftler „Steinzeithirn“ nennen. Jener Teil des Gehirns versucht mit einer schnellen Reaktion auf die negativen Nachrichten, möglicherweise Bedrohungen, die Menschen am Leben zu erhalten. Dies ist evolutionsbiologisch bedingt.

Was kann gegen Doomscrolling unternommen werden? Maßnahmen, Tipps, Erklärung

Menschen, die glauben, sich in der negativen Spirale an Nachrichten zu befinden, sollten sich in einem ersten Schritt über ihr eigenes Verhalten gegenüber den Medien bewusst werden. Weiterhin kann es helfen, sich jene Frage zu stellen, wie sie sich nach dem Doomsurfing fühlen. Hierzu gehört vor allem die Frage, ob diese Informationsflut die Menschen bestärkt und vorangebracht oder nur hoffnungsloser und verzweifelter gemacht hat. Vor allem im letzteren Fall kann eine Beschränkung des Medienkonsums eine gute Lösung darstellen. Wenn Menschen einen Zeitrahmen von 10 bis 20 Minuten, haben in welchem sie sich auf seriösen und ausgewählten Quellen über die aktuelle Nachrichtenlage informieren, ist dies ein guter Zeitraum. Fällt es schwer, sich davon loszureißen, können die Nutzer auch auf dem Smartphone spezielle Apps zur Beschränkung der Nutzungszeit installieren. Fällt es den Nutzern also schwer, sich von den Medien loszureißen, können sie auf dem Smartphone diese Apps zur Einschränkung der Bildschirmzeit einrichten.

Zudem kann es helfen, nach einem Nachrichtenkonsum bestimmte Aktivitäten einzuplanen, welche einen guten Ausgleich schaffen können. Dies kann ein Gespräch mit vertrauten Menschen sein, um die Emotionen rationalisieren zu können, ein Spaziergang im Wald, Zeit mit der Familie oder eine sogenannte digitale Entgiftung. Wichtig ist, dass die Menschen sich einen Gegenpol zu allen negativen Ereignissen schaffen. Damit nach einem Nachrichtenkonsum noch hinreichend Zeit bleibt, um ein wenig Distanz zu dem Gelesenen zu gewinnen, sollten sich die Nutzer das Zeitfenster nicht geradewegs vor dem Zubettgehen planen. Denn eine gesunde Schlafhygiene ist für die körperliche und mentale Gesundheit wichtig und mit einem wachen Verstand fällt es einfacher, nicht den Kopf zu verlieren.

Wer glaubt, dass er in dem bekannten Teufelskreis steckt, sollte sich in einem ersten Schritt über das eigene Verhalten bewusstwerden. Die Nutzer können sich die Frage stellen, ob ihnen diese Informationsflut weiterhilft oder nur noch hoffnungsloser und verzweifelter macht.

Wahrscheinlich müssen die einzelnen Nutzer also einen guten Weg finden, mit dem neuartigen Doomscrollen umzugehen. Hierzu gibt es viele Tipps. Solche Webseiten mit konstruktiven Inhalten können hier genutzt werden, den getrennten Feed für die vielen Nachrichten und einen anderen für die schönen Dinge des Lebens haben – und vieles mehr.

Die meisten Nutzer haben dazu noch nicht wirklich den optimalen Weg zur Nutzung der Medien gefunden. Ein erster Schritt kann es daher sein, dass weniger Social Media genutzt wird. Die Psychologen empfehlen hier, wenn der Konsum an Medien ein wenig aus dem Ruder geraten ist, sollte am besten zuerst der Umfang reduziert werden. Zudem sollte die Wahl der Quellen eingeschränkt werden, also hier mehr auf Gesundheitsorganisationsseiten oder Regierungsseiten zu lesen und weniger zudem auf Live-Ticker oder soziale Medien, wo sehr schnell verschiedene Informationen kommen, um sich sachlich zu informieren. Dies sollte möglichst nicht dauernd getan werden, also sollte nicht alle zehn Minuten auf das Smartphone geguckt und dann nach neuen Informationen gesucht werden.

Was ist ein „Side Hustle“? Bedeutung, Definition, Erklärung


Unter einem Side Hustle wird auch ein Nebenjob verstanden – es handelt sich also um eine Tätigkeit, welche neben dem Hauptberuf ausgeübt wird, um zusätzliches Einkommen zu erwirtschaften. Unter einem Side Hustle wird aber in aller Regel eine selbstständige Tätigkeit – und nicht ein Nebenjob an sich verstanden. Das Einkommen von einem Side Hustle liegt in aller Regel unter dem Einkommen des Hauptberufs – eine feste Regel ist dies aber nicht und so kann das Einkommen aus einem Side Hustle auch durchaus höher ausfallen beziehungsweise über die Zeit das Einkommen aus dem Hauptberuf übersteigen.

Was ist ein „Side Hustle“? Bedeutung, Definition, Erklärung

Ein Side Hustle unterscheidet sich aber auch in seiner Arbeitszeit und der Art der Tätigkeit von einem Hauptberuf: Meist können Personen, welche einem Side Hustle nachgehen , selbst entscheiden, wie viel Zeit sie in dieses investieren. In aller Regel gehen diese mit ihrem Side Hustle auch einer leidenschaftlichen Tätigkeit nach. Ein Side Hustle schafft dadurch mehr Freiheit als der Hauptberuf. Grundsätzlich kann es sich um jede Art von Tätigkeit handeln – eine festgelegte Definition für die Art von Tätigkeit gibt es nicht.

Regeln für ein Side Hustle sind nicht direkt festgelegt. Meist arbeiten Personen an ihrem Side Hustle aber nach der Arbeit – also am Abend oder in der Nacht. Auch ein bestimmtes Einkommen ist per Definition nicht für ein Side Hustle festgelegt. Die meisten Side Hustles erwirtschaften allerdings ein Einkommen, welches bei bis zu 1.000 € liegt. Deutlich höhere Einkommen durch ein Side Hustle stellen wiederum eine Seltenheit dar. Es gibt jedoch durchaus Fälle, in welchen das Side Hustle zum Hauptberuf wird.

Siehe auch:

Typische Tätigkeiten, welche in einem Side Hustle ausgeübt werden

Viele Side Hustles fokussieren sich auf den An – und Verkauf von Gegenständen – darunter wird auch das „Flippen“ verstanden. Günstig eingekaufte Waren werden also teurer wieder verkauft. Weiterhin zählen zu den typischen Tätigkeiten in einem Side Hustle sämtliche Freelance-Tätigkeiten, das Lehren von Online-Kursen, das Coaching, das Babysitting und vieles mehr.

Wie schütze ich mich im Internet vor Hackerangriffen? Tipps, Anleitung, Erklärung


Trojaner, Würmer, Viren und andere Schadsoftware zählen mittlerweile zu den täglichen Gefahren im Internet. Allein im letzten Jahr gab es weltweit mehr als 30 Milliarden Hacker-Angriffe, die darauf abzielten die Daten von Internetnutzern auszuspähen. So ist es umso wichtiger geworden sich mit den entsprechenden Vorbeugemaßnahmen gegen Cyber-Attacken zu schützen. Hier gibt es ganz unterschiedliche Möglichkeiten, um den Datenschutz und die Sicherheit im Internet zu erhöhen.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik ruft schon seit vielen Jahren dazu auf den Datenschutz zu verbessern. Leider nehmen immer noch viele Internetnutzer die Gefahren im Bereich der Cyberkriminalität auf die leichte Schulter, so dass die meisten Systeme hierzulande gar nicht oder nur unzureichend geschützt sind. Wer häufig und regelmäßig im Internet surft, trägt auch selbst die Verantwortung dafür seine persönlichen Daten vor Hackerangriffen zu schützen. Vor allem durch die Coronakrise haben viele Menschen ihren Alltag zunehmend in den Online-Bereich verlegt. Die Zahl der Online-Einkäufe und Freizeitaktivitäten im Internet sind rapide nach oben geschnellt, so dass es derzeit umso wichtiger ist verschiedene Sicherheitslücken zu schließen. Denn der Verlust von persönlichen Informationen wie Kontodaten, Passwörter oder vertraulichen Dokumenten kann schnell einen Schaden im fünfstelligen Bereich anrichten.

Deshalb ist es für Internetnutzer heutzutage unabdingbar geworden ihr Computersystem vor den Gefahren im Internet zu schützen. Wir zeigen Ihnen wie es funktioniert. So stehen Ihnen im Folgenden eine Reihe von sehr nützlichen Tipps und Tricks zur Verfügung, um ein Computersystem deutlich besser vor Angriffen von Cyberkriminellen zu sichern.

4 Tipps für mehr Schutz im Online-Bereich / Schutz vor Cyber-Angriffen

  1. regelmäßig Updates installieren
  2. verschiedene und sichere Passwörter erstellen
  3. einen hochwertigen Virenschutz installieren
  4. seine Daten nicht zu leichtfertig preisgeben

Zusatz: das Heimnetzwerk richtig absichern

1. Regelmäßig Updates installieren

Kein Betriebssystem ist von Anfang an perfekt – die Programmierer von Microsoft arbeiten deshalb regelmäßig an der Optimierung des Systemschutzes und ermöglichen es Computeranwendern so für mehr Sicherheit zu sorgen. Doch vernachlässigt der größte Teil aller Computeranwender hierzulande die Installation von Updates. Die meisten Updates dienen dazu aufgedeckte Sicherheitslücken zu beheben. Ebenso werden Computersysteme durch verschiedene Updates vor neu entwickelten Viren und Trojanern geschützt. Deshalb gilt es das Computer-Betriebssystem regelmäßig nach Updates zu durchsuchen und diese auch zu installieren. Dabei gelingt es auch solche Updates ganz automatisch zu installieren. Unter der Windows-Rubrik ‚Einstellungen‘ lässt sich die automatische Suche und Installation von Updates aktivieren. Auf diese Weise wird es möglich für deutlich mehr Sicherheit zu sorgen.

2. Jedes Passwort nur einmal verwenden

Es ist zwar mit etwas Aufwand verbunden, doch ist es sinnvoll für verschiedene Accounts im Internet verschiedene Passwörter zu verwenden. Um ein Chaos, bei der Erstellung von verschiedenen Passwörter zu vermeiden, lohnt sich ein Blick auf die Plattform von it-jobs.de. Die IT-Experten geben Internetnutzern in ihrem Blog verschiedene Hilfestellungen, um sich verschiedene Passwörter zu merken. Ebenso sollte man darauf achten ausschließlich ein komplexes Passwort zu verwenden, um Hackern das Ausspähen von Kundendaten möglichst schwer zu machen. So empfiehlt es sich ein Passwort aus mindestens zehn verschiedenen Zeichen zu verwenden. Darunter sollten neben Buchstaben, Zahlen, auch einige Sonderzeichen enthalten sein. Umso willkürlicher das Passwort gewählt wird, desto besser. Denn zu einfache Passwörter wie der Name, das Geburtsdatum oder der Wohnort lassen sich viel zu einfach von Cyberkriminellen knacken. Auch, wenn jeder Internetnutzer im Durchschnitt 20 verschiedene Accounts im Internet besitzt, sollte jedes Passwort nur ein einziges Mal verwendet werden. Hier können sich verschiedene Passwortmanager lohnen, um sich alle Passwörter merken zu können. Auf keinen Fall sollten die Passwörter für verschiedene Konten im Internet in einer Word-Datei abgespeichert werden. Kommen Hacker in den Besitz dieser Datei, wird Ihnen Tür und Tor für sämtliche Zugänge in der virtuellen Welt geöffnet.

3. Virenprogramme und Firewalls sorgen für zusätzlichen Schutz im Internet

Ein Virus oder ein Trojaner kann schon mit dem Öffnen einer E-Mail oder dem Aufrufen einer dubiosen Webseite auf den Computer gelangen. Um dies zu verhindern, gilt es zu hochwertigen Virenprogrammen und Firewalls zu greifen. Auch, wenn hochwertige Virenprogramme meistens nicht kostenlos sind, lohnt es sich auf diese Schutzprogramme zu setzen. Eine Firewall sorgt dabei zusätzlich für einen besseren Schutz vor Trojanern und Viren im Internet. Denn eine Firewall erkennt schädliche Dateien sofort und bildet eine Art Schutzmauer, die das Eindringen von Trojanern und Viren auf dem PC-System verhindert.

4. Die Eingabe von sensiblen Daten mit Bedacht durchführen

Es müssen nicht immer hochkomplexe Computerprogramme sein, um für einen besseren Datenschutz und mehr Anonymität im Internet zu sorgen. Demnach lässt sich die Sicherheit auch deutlich verbessern, wenn man mit persönlichen Daten behutsam umgeht. Wer seine Daten auf diversen Social Media Plattformen und im Internet auf ganz verschiedenen Webseiten verteilt, braucht sich nicht zu wundern, wenn Hacker dies ausnutzen. Demnach gilt es nicht blind überall seine persönlichen Daten einzugeben. Wer zu fahrlässig mit seinen Kontodaten, seiner Wohnadresse oder Handynummer umgeht, gerät schnell in das Visier von Cyberkriminellen. Demnach sollte man seine Daten nur dann eingeben, wenn es wirklich notwendig ist. Auch beim Einkauf im Internet, wo es zwingend erforderlich ist seine Daten preiszugeben, um die Waren zu bezahlen und auch nach Hause geliefert zu bekommen, gilt es auf eine verschlüsselte Verbindung des Online-Shops zu achten. Dies erkennen Internetnutzer schnell und einfach am ‚grünen Schloss‘ welches sich neben der Adresszeile im Browser befindet.

Was bedeutet „M to the B“? Millie B, TikTok Song / Lied, Bedeutung, Erklärung, Lyrics


„M to the B“ ist ein Lied von Millie B, dass sie schon 2016 im Alter von 16 Jahren aufgenommen hatte.

Die Influencerin und TikTokerin Bella Porch machte das Lied im Jahr 2020 populär als sie es in einem Lied verwendete. Über die Social-Media-App TikTok wurde das Lied „M to the B“ bekannt. Auf TikTok hat das Lied zu über 7 Millionen Video-Reaktionen und Millionen Aufrufen geführt.

„M to the B“ steht für Millie B.

„M to the B“: Millie B / Millie Bracewell (Lyrics, Inhalt, Bedeutung)

Hinter dem Künstlernamen „Millie B“ steckt Millie Bracewell. Millie Bracewell ist Engländerin und stammt aus der Küstenstadt Blackpool. Sie war Teil der Grime-Szene in Blackpool und hat 2016 das Lied „M to the B“ als Disstrack bzw. Front aufgenommen. Sie wollte Sophie Aspin dissen, eine Grime-Rapperin aus Manchester, Vereinigtes Königreich (UK).

Übrigens: 2017 hörte Millie Bracewell mit dem Rapper auf. 2018 bekam sie ihre Tochter und wurde Mutter. In den sozialen Medien war sie auch nicht aktiv. Sie widmete sich ganz ihrer Tochter. Nachdem Millie Bracewell vom Erfolg ihres Liedes im Jahr 2020 hörte, entschied sie sich wieder in den sozialen Medien aktiv zu werden.

Millie B veröffentlichte ihr Lied mit Video „M to the B“ 2016 zunächst einfach. Das Video wurde in einem Supermarkt (vermutlich Lidl) und Fast-Food-Imbiss aufgenommen. Im Video wurden immer wieder kleine Videos eingeblendet. Das Social-Media-Teilnehmer und Influencer vier Jahre später massiv auf das Lied reagieren, konnte sie nicht ahnen.
Als die Influencerin Bella Porch auf das Lied reagierte und ein Video drehte, löste diese damit eine Begeisterungswelle aus und das Lied wurde viral. Insbesondere auf TikTok wurde das Lied sehr beliebt. Bella Porch hatte nicht mit dem Erfolg des Videos gerechnet, denn es war eigentlich nur als Scherz gedacht. Das Video war ein Scherz als gedacht, wegen ihrem puppenhaften Aussehen, dem „Kopftanz“ und dem Schielen am Ende.

Das Lied „M to the B“ hat Ohrwurmcharakter, weil die Lyrics so oft wiederholt werden. Die Phrase „It’s M to the B“ wird mehremale hintereinander wiederholt. Insbesondere als „It’s M to the B! It’s M to the B! It’s M M M M M to the B!“ Ebenso die verwendeten Töne sorgten für den Wiedererkennungswert.

Die Melodie von „M to the B“ stammt aus dem Jahr 2012 und ist von Bordum Beats (Dean Williams).

Ab Juni 2020 wurde das Lied „M to the B“ in Deutschland populärer. Die meisten Nachfragen bei Google erhielt es im September 2020. (Quelle: Google Trends.)

Siehe auch: Laffy Taffy

Was bedeutet Weyo? Bedeutung, Definition, Erklärung


„Weyo“ ist ein Ausruf der Freude und der Aufregung.

„Weyo“ steht für positive Energie, Kraft, Begeisterung, ein inneres Brennen und Freude am Leben.

„Weyo“ kann als Begrüßung am Anfang eines Satzes verwendet werden. Es kann aber auch als Ausruf zum Ausdruck der Freude am Ende einer Aussage verwendet werden.

Weyo wird als Hashtag #weyo in den sozialen Medien verwendet.

Weitere Bedeutung von Weyo

„Weyo“ ist ein Lied von JazziDisciples featuring Debranist.

„Weyo“ ist ein Lied von Rambo.

„Weyo“ ist ein Lied von Senny Manuel.

„Weyo“ ist ein Lied von Edgy. (Was das Adjektiv „edgy“ bedeutet, erfährst du hier.)

„Weyo“ ist ein Lied von den Dusky Hunters.

„WEYAUU“ ist ein Lied von Olexesh.

„WAYO“ ist ein Lied von Bang Yedam.

WEYO ist die Abkürzung für „World Esperanto Youth Organization“. (Esperanto Weltjugendorganisation)

WEYO ist Marke für Elektronikprodukte.