Was ist der „No Nut November“? Bedeutung auf deutsch, Übersetzung, Definition

Was ist der No Nut November, Bedeutung auf deutsch, Übersetzung, Definition


Der „No Nut November“ ist eine Herausforderung an Männer sich im ganzen Monat November in Enthaltsamkeit zu üben.

Dem „No Nut November“ werden positive Auswirkungen auf die Gesundheit, dass Selbstbewusstein und die Gewohnheiten eines Mannes zu geschrieben. Er soll helfen ungesunde Angewohnheiten zu erkennen und zu ändern. Denn eines gilt, wer sich in Enthaltsamkeit übt, bei dem wird Zeit (und Energie) frei. Dann stellt sich natürlich die Frage, wie diese freie Zeit am besten investiert werden sollte.

Der „No Nut November“ entstand als Internet-Trend bzw. Internet-Challenge am Anfang der 2010er Jahre und hat sich mittlerweile global verbreitet. Der „No Nut November“ ist vergleichbar mit dem „No Shave November“ (Movember).

Das englische Wort „Nut“ ist ein Slang-Ausdruck für Ejakulation bzw. Samenerguss. In diesem Kontext bedeutet „Not Nut November“ genauer, dass ein Mann im Monat November nicht ejakulieren soll.

Auf den No Nut November folgt für einige der „Destroy Dick December“. Mehr darüber erfährst du hier.

Der Sinn hinter No Nut November: Bedeutung

Der „No Nut November“ ist am besten mit dem Fasten oder dem Digitalen Fasten (Digital Detox) zu vergleichen. Der „No Nut November“ dient nämlich dem Totalverzicht und der Selbsterkenntnis. Bisherige (ungesunde) Gewohnheiten werden nicht mehr ausgelebt und damit in Frage gestellt. Denn teilnehmende Männer erkennen (im besten Fall), wie viel Zeit sie sonst mit der Selbstbefriedigung verschwenden. Außerdem erkennen sie, wie groß ihre Willenskraft ist und wie stark sie eigentlich sind. Auch dient der No Nut November dazu, die Sensibilität und Reaktion von Männern auf visuelle Reize zu ändern und zu verbessern.

Durch den Totalverzicht im November durchbrechen Männer bisherige (ungesunde) Angewohnheiten und Trigger. Dies nehmen sie als Anlass neue gesunde Gewohnheiten aufzubauen. Dies gilt insbesondere für die Sichtweise auf Partnerschaft, Liebe und Zärtlichkeit.

Im No Nut November gewinnen Männer Zeit. Diese Zeit können sie in neue Hobbys, Sport und die Entwicklung ihrer Persönlichkeit investieren.

Einige Männer verbinden mit dem No Nut November den Glauben, dass sie ihr vollständiges Potential erst ausschöpfen können, wenn sie keine Energie mehr mit der Selbstbefriedigung verschwenden. (Anmerkung der Redaktion: Dies ist wissenschaftlich nicht belegt.) Auch verbinden einige Teilnehmer mit dem Verzicht auf Selbstbefriedigung den Glauben, dass dies einen positiven Einfluss auf ihr Selbstbewusstsein hat und ihr allgemeines Energielevel steigert. (Anmerkung der Redaktion: Auch dies ist wissenschaftlich nicht nachgewiesen.)

No Nut November – Wissenschaftlicher Hintergrund: Triebsublimierung

Sigmund Freud bezeichnete den Verzicht, Triebe auszuleben, als Triebsublimierung. Für ihn war die Triebsublimierung die Grundlage von Kultur.

In seinem Aufsatz „Das Unbehagen in der Kultur“ schrieb er darüber, dass der Verzicht Triebe auszuleben, höhere psychische, wissenschaftliche, künstlerische und ideologische Tätigkeiten ermöglicht.

Freud ging es bei der Idee der Triebsublimierung darum, dass die Energie der Triebe gelenkt wird, anstatt unterdrückt oder ausgelebt zu werden. Anstatt seine Triebe auszuleben, nutzt der Mensch diese Energie und lenkt sie auf andere Tätigkeiten wie z.B. denken / geistige Tätigkeiten, Kunst / künstlerisch tätigkeit sein, Wissenschaft / forschen, usw. Diese anderen Tätigkeiten dienen als Ersatzbefriedigung. (In der deutschen Sprache sprechen wir übrigens heute noch davon, dass so mancher „sprachliche Ergüsse“ hatte.)

Die Logik hinter der Triebsublimierung ist einfach: Zeit und Kraft, die nicht für Triebe verwendet wird, wird frei. Diese freie Zeit und Kraft kann für andere (künstlerische, geistige, wissenschaftliche) Tätigkeiten verwendet werden.

Für Freud wird der Triebverzicht durch eine Kultur und ihre Moral erzwungen. Außerdem bildet der Triebverzicht die Grundlage für eine Kultur.

Geschichte: Wie der No Nut November entstanden sein könnte

Der „No Nut November“ ist eine Reaktion auf – durch das Internet – überall und zu jeder verfügbare Erwachsenen-Filme und deren Einfluss auf Partnerschaften, Liebe und Zärtlichkeit.

Beim „No Nut November“ geht es, um die Annahme, dass diese Filme nicht nur einen negativen Einfluss auf eine Partnerschaft haben können, sondern auch das Leben einer Person negativ beeinflussen. (Anmerkung der Redaktion: Dies ist wissenschaftlich nicht nachgewiesen.) Ganz falsch ist die Annahme nicht, denn übertriebene Selbstbefriedigung kann viel Zeit in Anspruch nehmen und mag zwar eine kurzfristige Linderung sein, bietet aber keine langfristige Lösung für Probleme.

Weitere Bedeutung von No Nut November

In den sozialen Medien teilen viele Männer scherzhafte Beiträge darüber, wie sie durch die Teilnahme am No Nut November Superkräfte erlangt haben. Einige können Schweben oder Gegenstände mit ihrem Geist bewegen. Auch teilen einige Männer in den sozialen Medien Beiträge, wie der Not Nut November ihre Phantasie anregt und sie in alltäglichen Gegenstände mehr erkennen, als diese eigentlich sind.

Die (scherzhafte) Belohnung für den No Nut November ist der „Destroy Dick December“.

Zurück zur vorherigen Seite

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.