Was bedeutet „Taschengeld Date“ – Was ist das eigentlich?


Der Begriff „Taschengeld Date“ tauchte in den vergangenen Jahren immer häufiger auf. Auf den ersten Blick ist vielen Menschen nicht klar, welche Bedeutung sich dahinter verbirgt. In diesem Artikel sehen wir uns die unterschiedlichen Ausprägungen des Begriffs und dessen Herkunft genauer an.

Das bedeutet „Taschengeld Date“

Wie der Begriff „Taschengeld Date“ bereits andeutet, beschreibt die Bezeichnung zunächst ein Treffen zweier Menschen mit romantischer bzw. sexueller Intention. Der Zusatz „Taschengeld“ bezieht sich auf die angestrebte Bezahlung, die in der Regel der Mann nach dem Abschluss des Dates bezahlt.

Welche Beträge genau in die Kategorie „Taschengeld“ fallen, ist sprachlich nicht genauer definiert. Assoziiert werden jedoch jene Summen, die zum Beispiel einem Schulkind überreicht werden, das ansonsten über keine weiteren Einkünfte verfügt. Folglich handelt es sich im allgemeinen Sprachverständnis vor allem um Beträge im zweistelligen Bereich, die kaum zur Deckung der gesamten Lebenshaltungskosten geeignet, und auch gar nicht dafür vorgesehen sind.

Das Wort Taschengeld deutet aber nicht nur an, dass überhaupt eine finanzielle Entlohnung für das Date angesetzt ist. Außerdem steckt in der Verkleinerung zum Taschengeld die Aussage, dass es sich um einen kleinen Betrag handelt, ähnlich dem Taschengeld eines Kindes. Auf diese Weise ist dem Begriff durchaus eine normative Komponente zu eigen, die nicht geleugnet werden kann.

Aktuell wir der Begriff „Taschengeld Date“ vor allem im Raum des World Wide Webs verwendet. Aus diesem Grund entwickelte sich im Laufe der Zeit auch die Abkürzung „TG Date“. Diese Formel bezeichnet genau denselben Akt, wurde jedoch vor allem aus Gründen der Bequemlichkeit deutlich verkürzt dargestellt.

Größeres Aufkommen im neuen Jahrtausend

Mit der hauptsächlichen Verwendung des Begriffs im Internet ist auch die Tatsache verbunden, dass Taschengeld Dates dort ausgemacht werden können. Dies gilt auch für Treffen höherer Qualität, die in der Folge dessen auch höhere finanzielle Übertragungen nach sich ziehen. Einer der bekanntesten Anbieter auf diesem Bereich ist der Escort Düsseldorf. Wie der Escortservice Düsseldorf auf seiner Seite darlegt, stehen unterschiedliche Damen zur Auswahl, die ganz bewusst ein bezahltes Date anstreben.

Anbieter wie der Escort Düsseldorf konnten sich in den vergangenen Jahren in vielen größeren Städten Deutschlands etablieren. Oft bieten sie, wie auch der Escortservice Düsseldorf, zusätzlich die Gelegenheit, Dates in der näheren Umgebung zu vereinbaren. Jener Partner, der für das Date zu bezahlen bereit ist, kann auf diese Weise auch einen bestimmten Wunschort angeben. Die anfallenden Fahrtkosten müssen in der Folge ebenfalls beglichen werden. Auf diese Weise wird dafür gesorgt, dass unter dem Strich weiterhin eine faire Bezahlung vorhanden ist.

Suchanfragen, die sich mit der Bedeutung des Begriffs „Taschengeld Date“ befassen, treten etwa ab dem Jahr 2003 verstärkt auf. Gegen Ende der 2000er Jahre häuften sich schließlich Anfragen in diese Richtung. Den großen Durchbruch erlangte der Begriff „Taschengeld Date“ jedoch erst Mitte der 2010er Jahre. Seither handelt es sich vor allem in der Szene der Singles und der sexuell freizügigen Menschen um eine gängige Bezeichnung.

In andere Bereiche der Alltagssprache ist das „Taschengeld Date“ bis zu diesem Zeitpunkt allerdings nicht vorgedrungen. Der Grund dafür dürfte sein, dass ihm nach wie vor eine etwas zweifelhafte Komponente anhaftet. Solange dies der Fall ist, dürfte sich wohl kaum die Chance eröffnen, es bis in das zentrale Vokabular der deutschen Sprache zu schaffen.

Euphemismus oder treffende Bezeichnung?

Sprachwissenschaftler sind sich uneinig, wie der Begriff „Taschengeld Date“ letztlich gedeutet werden sollte. Ein großer Teil der Linguisten vermutet dahinter einen klassischen Fall des Euphemismus, der einen negativen angehauchten Sachverhalt neu umschreiben soll. Schließlich bewegen sich „Taschengeld Dates“, so wie es die heutige Bedeutung des Begriffs andeutet, im juristischen Graubereich zur Prostitution. Die oberflächliche Bedeutung, die dem Wort zu eigen ist, lässt dies jedoch kaum erahnen.

Eine Abwertung findet auch dadurch statt, dass der Begriff „Taschengeld“ Teil dieser Phase ist. Schließlich handelt es sich laut Oxford Dictionary of Languages um einen kleineren Geldbetrag, der jemandem zuteil wird, der „sonst keine Einkünfte hat“. Auf diese Weise findet eine klare Hierarchisierung der beiden Partner auf der finanziellen Ebene statt. Dass dies oft nicht in der Form zulässig ist, zeigt der Blick auf die tatsächlichen Summen, die den Besitzer bei einem „Taschengeld Date“ wechseln können. Bei professionellen Anbietern im Escort-Bereich handelt es sich dabei oftmals um vierstellige Summen. Auch aus diesem Grund schrammt der Begriff, so wie wir ihn heute verwenden, an der eigentlichen Bedeutung vorbei.

Was bedeutet „Secret Admirer“? Tinder, Bedeutung auf deutsch, Definition, Erklärung


Der englische Ausdruck „Secret Admirer“ bedeutet auf deutsch „heimlicher Verehrer“ bzw. „heimliche Verehrerin“, sowie „stiller Bewunderer“ bzw. „stille Bewunderin“.

„Secret Admirer“ ist der Name einer Funktion in der Kennenlern-App Tinder.

Was ist ein Secret Admirer? Bedeutung, Erklärung

Ein heimlicher Verehrer oder eine heimliche Verehrerin ist eine Person, die romantische Gefühle für eine andere Person hat, dies der anderen Person aber nicht direkt zeigen kann oder will.

Der heimliche Verehrer oder die heimliche Verehrerin verbirgt daher seine bzw. ihre Identität und hält diese geheim.

Trotzdem sorgt der heimliche Verehrer oder die heimliche Verehrerin dafür, dass die andere Person erfährt, dass sie einen geheimen Verehrer (oder Verehrerin) hat, ohne seine (oder ihre) Identität zu verraten. Mittel der Wahl sind hier anonyme Liebesbriefe und/oder Liebesnachrichten. Im digitalen Zeitalter können dies anonyme SMS, Textnachrichten oder E-Mails von unbekannten Telefonnumern oder E-Mailadressen sein. Auch Fake-Social-Media-Profile sind denkbar. (Vorsicht vor Catfishing!)

Den heimlichen Verehrer oder die heimlichen Verehrerin schützt die Heimlichkeit vor einer möglichen Zurückweisung. Auch kann vermutet werden, dass der geheime Verehrer oder die geheime Verehrerin noch nicht den Mut aufgebracht hat, die angehimmelte Person nach einem Date zu fragen.

Wer wissen möchte, ob er oder sie einen heimlichen Verehrer oder eine heimliche Verehrerin hat, sollte auf Zeichen wie Blickkontakt (verstohlene Blicke), das Suchen von Nähe und Präsenz achten.

Secret Admirer: Tinder – Bedeutung, Erklärung

Die „Secret Admirer“-Funktion von Tinder erlaubt es zu sehen, wer dir ein Like gegeben hat. Jedoch ist die Auswahl der Person, die dich geliked hat, zufällig.

Das „Secret Admirer“-Fenster öffent sich nur zufällig. Wenn es offen ist, erkennst du es daran, dass du du vier bunte Fragezeichen-Karten siehst und über diesen steht „Secret Admirer“. Nun kann eine der Karten ausgewählt werden. Dahinter verbirgt sich dann eine zufällig ausgewählte Person, die dir ein Like gegeben hat – der du aber noch kein Like gegeben hast. Das Profil der Person darf studiert werden und dann darf entschieden werden, ob die Person ein Like oder Dislike erhält. (Wird ein Like gegeben, kommt ein Match zustande und ein Chatkanal öffnet sich.)

Wie häufig die Secret-Admirer-Karten erscheint, ist unklar. Es kann vermutet werden, dass sehr aktive Tinder-Nutzer das „Secret Admirer“-Fenster öfter sehen.

Fazit: Die „Secret Admirer“-Funktion sorgt für ein Instant-Match, wenn du es willst.

Weitere Bedeutung von Secret Admirer

„Secret Admirer“ ist englische Originaltitel des Films „Crazy Love – Liebe auf schwarz auf weiß“. Der Film wurde 1985 veröffentlicht.

„Secret Admirer“ ist ein Lied von Pitbull.

Was ist Zumping? Bedeutung, Definition, Erklärung


Zumping bedeutet, eine Beziehung digital per Zoom (bekannte Video-Kommunikationssoftware) zu beenden.

„Zumping“ ist ein Kofferwort aus den Worten „Zoom“ und „dumping“. Das englische Verb „dumping“ bedeutet sinngemäß auf deutsch „Schluss machen“.

„Zumping“ ist eine Reaktion auf die Corona-Situation. Wer seine Beziehung trotz Quarantäne, Social Distancing und Selbst-Isolation beenden wollte, konnte den Weg des „Zumping“ nehmen.

Was ist Zumping? Bedeutung, Definition, Erklärung

Eine Twitter-Userin berichtete darüber wie sie digital per Zoom abserviert wurde. Auf ihren Tweet meldeten sich Hunderte Follower, denen es ähnlich erging.

Offenkundig hat sich das Phänomen des Schlussmachens durch Zumping in Coronazeiten verschärft. Dabei haben es die Singles in Selbstisolation schon schwer genug. Wenn sie aber während der Corona-Pandemie online verlassen werden, steigert dies nur depressive Gefühle.

Der Video-Call trägt oft den grausigen Betreff: „Wir müssen reden.“ Die Methode „Zumping“ gilt als leichtes Spiel für diejenigen, die zum Schlussmachen im persönlichen Gespräch zu feige sind. Unter dem Tweet der genannten Userin fanden sich fast 3.000 Kommentare, die praktisch durchweg die soziale Kälte bedauern, die sich in diesem Verhalten zeigt.

Dabei wurde auch von sonstigen digitalen Varianten des Abschieds berichtet. Eine Frau wurde mit einer PowerPoint-Präsentation vom Arbeitgeber entlassen, andere User mussten das Beziehungsende per Telefonat hinnehmen. Leider macht Corona solche Methoden noch einfacher, denn schließlich sollen wir ja alle auf Distanz bleiben. Also erscheint der Video-Chat plausibel, um auch sehr schlechte Nachrichten zu überbringen.

Der Guardian hat wohl das neue Wort „Zumping“ erfunden. Es ist ein Kofferwort aus „dumping“ (Beziehung beenden) und Zoom.

Zumping: Folgen und Trost

Ebenfalls digital, doch das gilt als sehr unbefriedigend. Es ist kaum möglich, über FaceTime die Tränen durch eine gute Freundin trocknen zu lassen. Der einzige Trost scheint zu sein, dass Zumping wohl nicht ganz so brutal wirkt wie Ghosting, also das plötzliche Verschwinden eines Partners, der danach nie wieder aufzufinden ist. Trotzdem sollte Mindestabstand nicht bedeuten, dass wir nun Abstand von menschlichem Anstand nehmen.

Geht Zumping auch respektvoll?

Möglich ist das schon. Grundsätzlich ist eine virtuelle Trennung zwar immer der schlechteste Weg, wenn jemandem das Beziehungsende unausweichlich erscheint. Doch auch beim Zumping kann man sich mehr oder weniger taktvoll verhalten. Dabei helfen diese Regeln:

  • #1 Ehrlichkeit: Beim Zoom-Call sind Missverständnisse vorprogrammiert. Man sieht die Körpersprache des Partners nicht, auch technische Mängel behindern das Gespräch. Immerhin kann die Verbindung abreißen. Daher kann Zumping nur mit deutlichen Worten funktionieren. Es ist nötig, das Ende der Beziehung eindeutig klarzustellen. Eine Aussage wie „ich liebe dich eigentlich noch, weiß aber nicht weiter“ helfen der verlassenen Person überhaupt nicht. Sie erzeugen nur Grübeleien und falsche Hoffnungen. Daher bedeutet faires Zumping, den Schlussstrich klar zu ziehen.
  • #2 Hintertürchen schließen: Mehr noch als die konventionelle Trennung verleitet das Zumping dazu, sich die Hintertür offenzulassen: Vielleicht reden wir später noch einmal darüber? Der Satz kommt oft vom Schlussmacher. Die Antwort muss aber lauten: Nein, niemals. Hoffnungen auf ein Liebescomeback sind nämlich vollkommen fehl am Platze. Wer wirklich eine Beziehung beenden will, muss den Partner auch freigeben.
  • #3 Social-Media-Verbindungen kappen: Nach dem Zumping sollten alle Social-Media-Verbindungen durchtrennt werden. Das bedeutet, sich auf Instagram, Facebook und Twitter zu entfollowen sowie auf WhatsApp zu blockieren. Diesen Schritt müssen beide Seiten unternehmen. Sie werden sonst schmerzhaft beobachten müssen, wie der Ex-Partner künftig gut gelaunt twittert, postet und chattet.

Was folgt nach dem taktvollen Zumping?

Es folgt das Gefühl, dass das Ende mit Schrecken auf jeden Fall besser war als ein Schrecken ohne Ende. In der Regel hat sich das Beziehungsende nämlich vorher schon angedeutet. Es gab mehr Streit als Harmonie, die Beziehung wurde zunehmend als Belastung empfunden – und zwar von beiden Seiten. Das sollte sich auch der verlassene Partner bzw. die Partnerin (Frauen sind häufiger betroffen) eingestehen. In so einem Fall ist aber das Beziehungsende eher als Erleichterung aufzufassen. Dass es per Zumping stattfand, könnte dann nur noch eine sekundäre Rolle spielen.

Was ist Stashing? Bedeutung, Definition, Erklärung


Stashing ist, wenn der Partner die Beziehung vor anderen und der Öffentlichkeit geheim hält.

Was ist Stashing? Bedeutung, Definition, Erklärung

Beim Stashing passiert folgendes: Der Lebensgefährte oder die Lebensgefährterin verbirgt die Beziehung vor anderen. Sie / er möchte den Partner oder die Partnerin aus irgendeinem Grund nicht ihren / seinen Freunden, Angehörigen oder Kollegen vorstellen. Dies gilt auch für Social Media. Es werden keine gemeinsamen Fotos veröffentlicht. Es werden keine Veranstaltung gemeinsam besucht. Mit anderen Worten, der eine Partner versteckt den anderen, damit ihn niemand sieht.

Obwohl die meisten Internetnutzer das Verstecken / Stashing als neuen Online-Dating-Trend bezeichnen, ist er ziemlich alt. Viele Menschen haben ihre Lieben, Liebhaber und sogar Ehepartner vor bestimmten Menschen versteckt.

Der englische Ausdruck „Stashing“ bedeutet auf deutsch „versteckend“.

Anzeichen von Stashing

Es gibt Anzeichen für Stashing. Sie deuten daraufhin, dass ein Partner den anderen stashed, also versteckt.

Keine Veränderungen in ihrem / seinem Social-Media-Leben. Nehmen wir an, der eine Partner führt ein recht aktives Social-Media-Leben und bezieht den neuen Partner nicht in dieses ein. Warum? Warum ist auf dem Facebook-Account kein Platz für ein gemeinsames Bild? Wenn sie oder er genug Zeit hat, um einen Beitrag über einen neuen Film zu schreiben, warum fällt es ihr / ihm dann so schwer, ein paar Worte über eure Beziehung zu finden?

Der Partner möchte nicht ausgehen. Wenn der Partner nichts dagegen hat, mit Freunden auszugehen, aber nicht mit dem Partner ausgehen möchte, ist dies definitiv ein Zeichen. Sie / er könnte es sogar hinter Sätzen wie „Ich möchte meine ganze Zeit nur dir widmen“ verstecken.

Der Partner verbringt seine Zeit nicht mehr an Orten ab, die er / sie mag. Wir haben alle unsere Lieblingsorte, wie Bars, Einkaufszentren, Cafés, Restaurants usw. Wenn der Partner mit dir aber nie zu einer dieser Locations geht, ist dies ein Zeichen dafür, dass er oder siein einer Beziehung stasht.

Warum passiert Stashing? Gründe, Erklärung

Es gibt viele Gründe, warum ein Partner den anderen versteckt. Hier sind die häufigsten:

Schamgefühl:
Es ist tatsächlich möglich, dass der Lebensabschnittsgefährte (oder die Gefährtin) Angst hat, den neuen Partner oder die neue Partnerin seinen Freunden oder der Familie vorzustellen. Dies kann daran liegen, dass er oder sie sich schämt, oder dass er oder sie Angst vor der Reaktion hat.

Andere Beziehungen:
Dating und Stashing gehen aus einem anderen wichtigen Grund Hand in Hand. Es besteht die Möglichkeit, dass der Partner mit einer anderen Person ausgeht und er / sie nicht möchte, dass diese Person Bilder auf ihrem oder seinem Social-Media-Konto sieht.

Ängste:
Es gibt diejenigen, die ihre Lebensgefährten aus Angst verstecken. Manchmal haben sie Angst, wegen einer untraditionellen Beziehung verurteilt zu werden. Oder sie befürchten, dass der Partner einem seiner Freunde Gefühle entgegenbringt. Also halten sie ihre Beziehung geheim.

Keine Absicht / Unabsichtlichkeit:
Der Partner verhält sich nicht bewusst so. Vielleicht hatte derPartner nicht die Absicht, überhaupt zu stashen. Sie / er ist möglicherweise kein aktiver Instagram-Benutzer oder hat möglicherweise keine Freunde. Vielleicht ist sie / er nur eine Person, die sehr gerne viel Zeit auf der Couch verbringt. Die Beziehung fühlt sich also wie Stashing an, ist aber eine normale Beziehung.

Wie entsteht Stashing? Psychologie

Fehlende Perspektiven für die Beziehungsentwicklung:
Dies ist der erste Punkt, von dem aus das Stashing in einer Beziehung kommen kann. Der Partner betrachtet den anderen nicht als vollwertigen Partner und macht aus gewissen Dingen keine große Sache, da es für ihn oder sie keine große Sache ist. Da die Aussichten für die Beziehung vielleicht nicht gut sind, werden auch keine Bilder gepostet.

Unsicherheit:
Wenn der Lebensgefährte wirklich besorgt über die Möglichkeit ist den anderen zu verlieren, kann Stashing eine Strategie sein den Partner vor anderen zu schützen. Es gibt schließlich immer jemanden, der attraktiver ist als man selbst. Die stashende Person hat Angst den Partner oder die Partnerin zu verlieren.

Wenig soziale Kontakte:
Ein weitere Grund könnte sein, dass der angeblich stashende Partner einfach wenig Freunde hat. Dann ist es natürlich offensichtlich, dass er den Partner oder die Partnerin nicht vorstellt.

Freunde mit schlechtem Einfluss:
Normalerweise dienen Freunde als Spiegel der Persönlichkeit, aber das bedeutet nicht, dass man auch alle negativen Eigenschaften mit ihnen teilen (muss). Es besteht daher die Möglichkeit, dass der eine Partner stasht, weil er sich für seine Freunde schämt.

Wie kann man etwas gegen Stashing tun?

Stashing ist schwer zu verhindern. Jeder hat seine Ansichten und Interessen. Wer glaubt, Opfer von Stashing zu werden, sollte das Gespräch suchen und dem ganzen auf den Grundgehen. In vielen Fällen ist der Partner auch einfach nur nervös und schiebt das erste Treffen mit Freunden und der Familie nach hinten.

Wichtig ist eine offene Kommunikation, um Stashing zu vermeiden.

Fazit: Was ist Stashing? Bedeutung, Definition, Erklärung

Stashing kann für einen Partner sehr verletzend sein. Es gibt Dutzende Gründe, warum Stasher ihre Partner vor anderen verstecken, aber meistens haben sie nur Angst, ernsthafte Beziehungen einzugehen. Sie haben immer noch Angst zuzugeben, dass sie jetzt einen Lebenspartner haben, und die Bekanntmachung dieses Partners mit Familie und Freunden ist der Hauptschritt dazu.

Was ist Orbiting? Bedeutung, Definition, Erklärung


Orbiting gehört zu den neuen Phänomenen beim Dating. Es ähnelt dem Ghosting bzw. ist sogar mit diesem verwandt, bei dem sich ein Datingpartner urplötzlich nicht mehr meldet. So läuft es auch beim Orbiting:

Was ist Orbiting? Bedeutung, Definition, Erklärung

Zwei Menschen treffen sich mehrmals auf Drinks, gehen zusammen essen, haben vielleicht eine romantische Nacht mit nachfolgendem Frühstück – dann ist einer der beiden Partner plötzlich verschwunden. Er/sie reagiert auf keine Textnachrichten mehr und macht auch keine Anstalten, sich noch einmal zu treffen. Das passiert beim Ghosting und auch beim Orbiting. Der entscheidende Unterschied zwischen den beiden prekären Verhaltensweisen besteht darin, dass beim Ghosting der Geist wirklich absolut von der Bildfläche verschwunden ist, während er den anderen Partner beim Orbiting noch halbwegs sichtbar umkreist, nämlich durch Signale in den sozialen Netzwerken. Er/sie bleibt also im Orbit (in der Umlaufbahn) des anderen Partners, woher das Phänomen seinen Namen hat.

Ghosting und Orbiting: Warum gibt es den plötzlichen Kontaktabbruch?

Berüchtigt für dieses Verhalten sind vor allem Männer. Frauen vermuten, dass die betreffenden Herren einfach zu feige sind, um ihnen die Wahrheit zu sagen. Sie finden die Partnerin eben nicht so toll, sind nicht verliebt und wollen auf jeden Fall keine echte Beziehung eingehen. Eine Diskussion dazu scheuen sie aber. Sie können ihre Gefühle und Motive nicht erklären, an einer langen Beziehungsdiskussion haben sie kein Interesse. Das ist nichts Neues, schon unsere Omas hatten mit diesem Problem zu kämpfen. Manch ein Mann machte sich nach einer heißen Nacht (oder ein paar Wochen Beziehung) aus dem Staub und meldete sich nie wieder. Das Ghosting ist vielleicht so alt wie die Menschheit. Das neue Dating-Phänomen des Orbitings hingegen funktioniert vor allem dank Instagram, Facebook, Snapchat und Co., wo es möglich ist, der/dem Verflossenen aus dem Orbit doch noch einige Signale zu senden – freilich immer aus der erwünschten Distanz.

Wie funktioniert Orbiting? Bedeutung, Erklärung, Definition

Den Begriff des Orbitings prägte nach 2018 die Social-Media-Redakteurin Anna Iovine im Dating-Blog Man Repeller. Das betreffende Szenario beschrieb Iovine (die ausschließlich Männer dieses Verhaltens bezichtigte) so: Der vorherige Partner reagiert wie beim Ghosting nicht mehr auf die Nachrichten der Frau. Doch er beobachtet sie via Social Media. So schaut er sie sich auf Instagram oder Snapchat an, er liked ihre Bilder bei Facebook, gelegentlich kommentiert er ihre Instagram-Posts mit einem Applaus-Emoji. Damit weiß die Frau, dass der Mann noch existiert, er umkreist sie schließlich ständig und beobachtet sie aus dem Orbit. Er ist allerdings zu weit entfernt, um mit ihm direkt kommunizieren zu können. Zu fassen ist er nicht. Genauso wie beim Ghosting gibt es für das Verhalten keine Begründung. Es stellt sich daher die Frage: Was hat das nur für einen Sinn? Damit kämpfen die meisten Betroffenen.

Welche Gründe kann es für Orbiting geben?

Es gibt für dieses Verhalten, über das sich in der Tat praktisch nur betroffene Frauen beklagen, in der Tat einige handfeste Gründe. Die drei wichtigsten dürften sein:

  • #1: Der Partner datet momentan noch eine andere Person, will sich aber die vorherige Option noch offenhalten. Wahrscheinlich bekam er Skrupel, mit mehreren Frauen gleichzeitig im engen Kontakt zu sein. Davon abgesehen ist das auch recht aufwendig und ohne Komplikationen praktisch nicht zu schaffen. Daher bleibt er mit dem ersten Date via Social Media im Orbitkontakt, was natürlich rein „freundschaftlich“ gemeint ist.
  • #2: Ein typisches männliches Verhalten ist es, Frauen auf einer Liste zu führen, deren Titel lautet: „Diese Frauen würden mit mir schlafen.“ Von dieser Liste löscht ein Mann ungern einen Namen. Nun mag das in Bezug auf die betroffene Frau illusorisch sein, doch der Mann schafft es nicht, den Kontakt endgültig abzubrechen. Er ist unentschlossen. Das Orbiting ist das passende Verhalten dafür.
  • #3: Auch beziehungsunfähige Menschen können zum Orbiting tendieren. Eigentlich würden sie den Kontakt noch weiter pflegen wollen, doch sie schaffen das nicht im Rahmen einer echten, ernsthaften Beziehung. Diese bedeutet, sich auf die andere Persönlichkeit mit ihren Ecken und Kanten einzulassen. Das ist der Person, die Orbiting betreibt, zu kompliziert und anstrengend. Wenn mal eine Frau so ein Verhalten an den Tag legt, dann dürfte das aus dem Grund #3 geschehen. Die Gründe #1 und #2 sind hingegen typisch männlich.

Eine Grundvoraussetzung für Orbiting ist übrigens eine gewisse Unbedarftheit in Fragen der modernen Onlinetechnik. Wer über soziale Netzwerke eine andere Person beobachtet, liked und kommentiert, muss wissen, dass diese Person das sehr einfach nachverfolgen kann. So kann man unter anderem bei Instagram sehen, wer die eigene Story verfolgt. Auf YouTube kann man mit einem Klick die Profile von Kommentatoren aufrufen.

Wie sollten Betroffene auf Orbiting reagieren?

Der außenstehende Beobachter könnte meinen, das Orbiting sei eher harmlos, doch das ist ein Trugschluss. Davor warnte unter anderem die britische Dating-Expertin Persia Lawson in einem Interview mit der BBC. Die Betroffenen sollten das Problem nicht ignorieren, so Lawson, denn es werde sie auf Dauer sehr frustrieren. Der „Orbiter“ sendet nämlich ständig andere, darunter sehr widersprüchliche Signale aus, was es schwierig macht, für sich selbst mit der Beziehung abzuschließen. Das kann den Weg zu einer neuen Beziehung ernsthaft versperren. Davon abgesehen dürfte es bei manchen Menschen nur ein kleiner Schritt vom Orbiting zum Stalking sein. Lawson empfiehlt, Orbiting kurzfristig zu ignorieren. Vielleicht hört die Person von selbst damit auf. Wenn nicht, hilft nur eines: blockieren, blockieren, blockieren.

Was ist „Love-Bombing”? Bedeutung, Definition, Erklärung


Der Begriff „Love-Bombing” wird für eine manipulative Verhaltensverweise beim Dating verwendet. Beim „Love-Bombing” wird eine Person, häufig bereits beim ersten Date, vom Gegenüber mit intensiven Liebesäußerungen und Anerkennung überrumpelt. Dazu gehören häufige Nachrichten, verstärktes Interesse und frühe Liebeserklärungen.

Was ist „Love-Bombing”? Bedeutung, Definition, Erklärung

Diese Anzeichen für „Love-Bombing” werden von Betroffenen zunächst als süß und charmant wahrgenommen. Ziel des „Love-Bombing” ist es allerdings, das Gegenüber emotional abhängig zu machen. Häufig wird dann nach kurzer Zeit der Wunsch geäußert, zusammenzuziehen, oder eine längere Urlaubsreise zu machen.

Die Bedeutung hinter dem Begriff „Lovebombing”

Das Wort „Bombing”, also „bombardieren” deutet auf die Fülle und die Intensität der Liebesbekundungen hin, die anfangs von „Love-Bombern” geäußert werden. Wie bei einer Bombe, deren Aufprall eine große Explosion erzeugt, die irgendwann jedoch versiegt und einen Krater hinterlässt, endet diese Phase jedoch schnell. „Love-Bomber” zeigen plötzlich eine andere Seite von sich.

Kommen Betroffene den Wünschen von „Love-Bombern” nämlich nicht nach, so reagieren diese mit Schuldzuweisungen, Streitsucht und Demütigungen. Betroffenen wird vorgeworfen, die Liebe nicht ausreichend zu erwidern. Normale Wünsche (Hobbies, Zusammensein mit Freunden, Privatsphäre) werden dann vom „Love-Bomber” nicht mehr akzeptiert. Betroffene werden als selbstsüchtig dargestellt, wenn sie das Bedürfnis nach eigener Lebensführung äußern. Das kann sich bis in kleinste Lebensbereiche wie die Auswahl der Kleidung ausweiten.

Grundsätzlich bestrafen „Love-Bomber” ungewünschtes Verhalten des Gegenüber mit Schweigen, Ablehnung und Abwertungen. Verhalten sich Betroffene wieder wie gewünscht, kehren die Liebesbekundungen zurück. So versuchen „Love-Bomber” ihre Gegenüber dazu zu bewegen, sich genau so zu verhalten, wie sie es wollen. Sie nutzen das entstandene emotionale Abhängigkeitsverhältnis aus, um völlige Kontrolle über Betroffene zu erhalten.

Deshalb hat sich der Begriff „Love-Bombing” für dieses spezifische Phänomen in der Umgangssprache etabliert. Von Psychologen wird „Love-Bombing” als eine Form von psychologischer Manipulation zunehmend anerkannt.

„Love-Bombing” als Ausdruck einer schwierigen Persönlichkeit

Über Geschlechterverhältnisse beim „Love-Bombing” gibt es keine offiziellen Studien und Statistiken. Es wird jedoch angenommen, dass die meisten „Love-Bomber” Männer sind. Als Ursache für das manipulativ-kontrollierende Verhalten von Männern werden eine geringe Selbstachtung vermutet.

Es wird auch angenommen, dass viele zum „Love-Bombing” neigende Männer eine verstärkte narzisstische Persönlichkeit besitzen. Diese lässt sich unter anderem daran erkennen, dass solche Männer auch außerhalb ihrer Beziehung dazu neigen, anderen die Schuld für eigenes Fehlverhalten zu geben. „Love-Bombing” durch Frauen mit ähnlichen Persönlichkeitsmerkmalen ist jedoch nicht ausgeschlossen.

Love-Bombing erkennen

Die in fast jeder neuen Beziehung vorkommenden Gefühle – starke Emotionalität und ein Gefühl von Schwerelosigkeit – sind vom spezifischen Phänomen des „Love-Bombing” zu trennen. Dieses ist vielmehr dadurch gekennzeichnet, dass die psychologische Taktik eines Wechsels aus Lob und Strafe bewusst eingesetzt wird.

Betroffene von „Love-Bombing” befinden sich in einer Situation des emotionalen Missbrauchs. Diese macht es ihnen häufig schwer, das „Love-Bombing” überhaupt zu erkennen. Wenn die darauf hindeutenden Verhaltensweisen des Partners erkannt werden, haben Betroffene trotzdem große Probleme, sich aus dem negativen Verhältnis zu lösen. Sie könnten selbst große Gefühle zu ihrem manipulativen Partner entwickelt haben. Darüber hinaus werden Trennungsversuche von „Love-Bombern” selten akzeptiert.

Was ist Mosting? Bedeutung, Definition, Erklärung


„Mosting“ ist ein Dating-Phänonem bei dem jemand eine andere Person erst mit Aufmerksamkeit und Anerkennung überschüttet und dann den Kontakt temporär abbricht.

„Mosting“ ist eine Mischung aus „Love-Bombing“ und „Ghosting„.

Was ist Mosting? Bedeutung, Definition, Erklärung

Der Begriff ist in der Dating-Szene noch recht jung und soll zwei schon bekannte und berüchtigte Dating-Phänomene vereinen: „Love Bombing“ und „Ghosting“. Wer davon noch nichts gehört hat, benötigt möglicherweise einen kleinen Exkurs in das neue Vokabular des modernen Datings. Dieses hat sich spätestens mit Tinder stark verändert. Früher sprach man davon, dass „jemand hingehalten wird“ oder „jemand einer angebeteten Person hinterherrennt“, auch dass man „sich jemanden warm hält“ war sehr lange ein geläufiger Begriff. Heute gibt es einen anderen Wortschatz, der Begriffe wie „Benching“, „Cushioning“, „Submarining“ und eben auch „Mosting“, „Love Bombing“ und „Ghosting“ umfasst.

Damit sind sehr unterschiedliche Muster beim Dating gemeint. Das kurze Fazit vorweg: Alles im Liebesleben ist komplizierter geworden. Besser wurde es offenkundig nicht, denn das Mosting gilt als richtig gemein und toppt in dieser Hinsicht wohl alles, was bisher bekannt war. Benannt hat es erstmals Tracy Moore. Die US-Journalistin formulierte den Begriff in einem Artikel, der Männermagazin „MEL“ einiges Aufsehen erregte.

Einführung in das Mosting: Ghosting und Love Bombing

Um Mosting zu verstehen, muss man Ghosting und Love Bombing verstanden haben. Hier der kleine Exkurs zu diesen beiden Begriffen:

  • Ghosting ist der abrupte Kontaktabbruch durch eine Person gegenüber der anderen, die gerade gedatet wurde. Abrupt ist dabei sehr wörtlich zu verstehen, denn nach einem recht intensiven Kontakt, möglicherweise sogar mit Liebesbriefen und -schwüren, lässt der Ghost von einer Sekunde auf die andere nichts mehr von sich hören respektive lesen. Der Kontakt zum vorherigen Partner wird geblockt, der Mensch ist auf keinem Weg mehr zu erreichen. Angekündigt hat er das nicht. Einen erkennbaren Grund gibt es auch nicht. Wichtig zu wissen: Ghosting bezieht sich nicht auf den Grad der vorherigen Beziehung. Sie kann mehr oder weniger gefühlvoll gewesen sein, sie war aber da. Ghosting meint das Phänomen des plötzlichen, unangekündigten und unwiderruflichen Kontaktabbruchs.
  • Beim Love Bombing überschüttet eine Seite die andere pausenlos mit Liebe. Sie „bombardiert“ sie mit Liebe, daher kommt der Begriff. Das mögen manche Menschen durchaus. Sie fühlen sich auf Händen getragen und wähnen sich in Wolke 7, was am Anfang einer Beziehung durchaus sehr intensiv empfunden wird. Allerdings ist nicht jeder Mensch dafür empfänglich. Männer und Frauen finden Love Bombing manchmal auch reichlich übertrieben, weil ihnen ihr Bauchgefühl vollkommen zu Recht sagt, dass da etwas nicht stimmt. Dieser fatale Eindruck bestätigt sich leider allzu oft: Die bombardierenden Lover oder Loverinnen werden plötzlich furchtbar einnehmend bis hin zu einem pathologischen Kontrollzwang und übelster Eifersucht.

So funktioniert Mosting: Erklärung, Bedeutung

Mosting kombiniert nun diese beiden Verhaltensweisen: Nach dem Überschütten mit Liebe erfolgt der abrupte Kontaktabbruch. Das wirkt natürlich besonders prekär und löst in sensiblen Seelen eine nicht gelinde Erschütterung aus. Vor allem diejenigen, die für das Love Bombing tatsächlich empfänglich waren, kommen mit dem nachfolgenden Ghosting so gar nicht zurecht und können sogar in eine mehr oder minder tiefe Depression stürzen. Das ist auch erklärlich, denn Mosting widerspricht allem, was uns die natürliche Menschenkenntnis sagt: Entweder liebt uns jemand wirklich und verlässt uns daher nicht kommentarlos. Oder er/sie liebte uns nicht so besonders, was wir aber ahnen und spüren konnten. Dann ist das Ende der Beziehung auch absehbar. Im elegantesten Fall wird es vernünftig, taktvoll und plausibel kommuniziert. Doch Mosting ist für niemanden verständlich oder gar einfühlbar.

Wie kommt es zum Mosting?

Menschen, die sich so verhalten, leiden selbst ganz offenkundig unter einer massiven Beziehungs- und Kommunikationsunfähigkeit. Möglicherweise reden sie sich in der Phase ihres Love Bombings selbst ein, schwer verliebt zu sein. Gleichzeitig werden sie von Verlustängsten geplagt, die sie mit den pausenlosen Liebesbeweisen überkompensieren. Irgendwann wird ihnen das zu viel. Dann treten sie per Ghosting den abrupten Rückzug an, weil sie den Stress ihrer eigenen Gefühle nicht mehr ertragen.

Wie kann man sich vor Mosting schützen?

Es ist wichtig, den Anfängen zu wehren, die in diesem Fall aus Love Bombing bestehen. Es ist nicht normal, nach dem ersten Date von großer Liebe zu sprechen und Rosen zu schicken. Menschen, die sich so verhalten, sollten wir mit einem gesunden Schuss Misstrauen begegnen. Auch Zeichen des Ghostings zeigen sich manchmal schon früh: Die späteren Geister sind auch vorher schon gelegentlich aus unerfindlichen Gründen nicht erreichbar. Sie melden sich dann wieder, aber der temporäre Ausfall durfte bereits Skepsis erzeugen. Wenn nun beides frühzeitig erkennbar ist, raten Beziehungsexperten zu größter Vorsicht.

„Mosting“ ist eines der modernen, unangenehmen Verhaltensmuster beim Dating, die zerrüttete Herzen hinterlassen. Geschuldet sind sie vermutlich den neuen Medien mit all ihrer Flüchtigkeit. Diese führen scheinbar zu beinahe asozialen Beziehungsmustern.

Was ist Cushioning? Bedeutung, Definition, Erklärung


Als „Cushioning“ wird eine Dating-Strategie bezeichnet bei der jemand neben seiner festen Beziehung Kontakt zu anderen potentiellen Partnern pflegt. Dies geschieht in der Absicht, eine mögliche Trennung abzufedern oder einzuleiten, um weich zu landen.

Auf gut deutsch würde man sagen, dass jemand mehrere Eisen im Feuer hat. „Cushioning“ ist hierfür der moderne englische Ausdruck.

Was ist Cushioning? Bedeutung, Definition, Erklärung

„Cushioning“ ist ein weiterer Dating-Trend im Zeitalter des Online-Dating. Im Gegensatz zu Ghosting, das eindeutig unethisch ist, bewegt sich Cushioning im Graubereich des Datings.

Cushioning beginnt teils bevor jemand in einer festen Beziehung ist und es offiziell ist.

Cushioning findet statt, wenn jemand z.B. mit potentiellen Partnern flirtet, chattet und textet.

Das Wort „Cushioning“ bedeutet auf deutsch: „abdämpfen“ bzw. „abfedern“.

Einzelheiten zu Cushioning: Bedeutung, Erklärung

Cushioning kann eine gute Sache sein, wenn jemand sich nicht sicher ist, wo er oder sie in einer Beziehung steht. Wer jemanden datet, aber nicht in einer festen Beziehung ist, kann sich so absichern, falls es doch nichts wird.

Cushioning kann auch helfen, herauszufinden, was man wirklich will und es kann davor bewahren, sich zu früh in eine feste Beziehung zu begeben.

Solange man nicht in einer festen Beziehung ist, ist Cushioning noch okay. Erst, wenn eine feste Beziehung eingegangen wurde, ist Cushioning nicht mehr okay.

Gründe für Cushioning

Menschen betreiben Cushioning aus verschiedenen Gründen. Daher ist es schwierig, genau einen Grund zu bestimmen, warum sich eine Person für eine andere Person entscheidet.

Einige fühlen sich vielleicht eingeengt, wenn sie in einer ernsthaften Beziehung sind und nutzen das Cushioning, um sich zu schützen. Sie nutzen die Zuneigung und das Interesse anderer, um ihren Mangel an Selbstvertrauen oder ihr Vertrauen in die Beziehung auszugleichen. „Cushioning“ zeigt auch an, dass jemand nicht darauf eingestellt ist, nach dem zu fragen, was er oder sie wirklich möchte und will, insbesondere wenn es um Aufmerksamkeit und Sicherheit in einer Beziehung geht.

Unabhängig von einem Grund für Cushioning ist es immer ein Vertrauensbruch, wenn jemand in einer festen Beziehung Cushioning betreibt.

Ganz zu schweigen davon, dass jemand beim Cushioning die anderen Personen ausnutzt, da er oder sie ihnen wahrscheinlich nicht erzählt, dass er oder sie momentan (noch) vergeben ist. Damit werden die anderen Personen nämlich als Notnagel oder Zwischenlösung für den eigenen Ego-Trip verwendet. Das ist verletzend und hat niemand verdient!

Was ist Cushioning? Bedeutung, Definition, Erklärung

Wer das Gefühl hat, dass er oder sie mit einem Partner zusammen ist, der oder die Cushioning betreibt, sollte herauszufinden, warum es so weit kommen konnte. Gab es Vertrauensprobleme oder sogar Betrug in der Vergangenheit? Spielen Verlustängste eine Rolle? Ist es die eigene Unsicherheit oder die Suche nach Bestätigung? Ist es die Angst, Gefühle zu zeigen oder die Angst, verletzt zu werden? Vielleicht zeigt sich hier auch die Wahrheit, dass die Gefühle doch nicht so echt sind, wie gedacht.

Cushioning ist ein Anlass sich der eigenen Ängste und Gefühle zu stellen. Über diese Ängste und Gefühle kann mit dem Partner oder mit einem Externen sprechen. Es geht hier, um Ehrlichkeit und die Erfüllung der eigenen Bedürfnisse – beides ist sehr wichtig.

Cushioning: Fazit

Cushioning in einer Beziehung bedeutet in der Regel, dass jemand mit der Beziehung unzufrieden ist. Es kann der Anfang vom Ende. Wer den Partner oder die Partnerin wirklich liebt, unterlässt das Cushioning und arbeitet an sich selbst und der Beziehung. Wer Single sein möchte, sollte sich daran erinnern, dass er oder sie freiwillig in einer Beziehung ist.

Was bedeutet genderfluid? Bedeutung, Definition, Erklärung


Genderfluid ist ein Begriff der zur Beschreibung der eigenen Geschlechtsidentität verwendet wird. Er ist Teil des Spektrums Non-Binary.

Was bedeutet genderfluid? Bedeutung, Definition, Erklärung

Unter der Bezeichnung Genderfluid („fließend“) versteht man einen fließenden Wechsel zwischen den Geschlechtsidentitäten. Der Wechsel kann dabei regelmäßig oder unregelmäßig stattfinden und von kurzer oder längerer Dauer sein. Bei manchen genderfluiden Personen erfolgt der Wechsel nach einigen Wochen, bei anderen nach Monaten oder Jahren. Auch ein situationsabhängiger Wechsel der Geschlechtsidentitäten ist möglich.

Ebenso kann die Geschlechtsidentität abhängig von einer anderen Person und deren Geschlecht verändert werden. Dabei beschränken sich die Geschlechtsidentitäten, zwischen denen gewechselt wird, nicht auf männlich und weiblich. Eine genderfluide Person kann zwischen allen denkbaren Geschlechtsidentitäten wechseln, wobei der Anteil an einer bestimmten Geschlechtsidentität ebenfalls verschieden sein kann. Die Ausprägungen der Genderfluidität können stark variieren und sind von Person zu Person unterschiedlich.

Ist Genderfluid und Genderqueer dasselbe? Erklärung, Unterschied, Bedeutung

Der Begriff Genderqueer lässt sich nicht eindeutig von dem Begriff Genderfluid abgrenzen, weil er teilweise in abweichenden Kontexten verwendet wird. Als Genderqueer bezeichnen sich Menschen, die sich nicht endgültig auf ein Geschlecht festlegen möchten und sich weder als Mann noch als Frau identifizieren. Dabei muss es sich jedoch nicht um genderfluide Personen handeln. Auch eine klare Abgrenzung zum Begriff non-binär ist nicht möglich.

Unterschied zu Genderflux

Genderflux ist eine Variation von Genderfluid, bei der die eigene Geschlechtsidentität sich mit der Zeit verändert. Sie wird in einem Spektrum von Agender und weiteren Geschlechtsidentitäten verwendet.

Genderflux-Personen bezeichnen sich oft als Non-Binary oder Trans. Der Begriff wird oft mit Genderfluid gleichgesetzt, kann jedoch eine abweichende Bedeutung haben. Genderflux-Personen wechseln ihre Geschlechtsidentität im Verlaufe des Lebens immer wieder. Der Zeitraum zwischen dem Wechsel der Geschlechter und die Intensität der Geschlechtswahrnehmung können dabei stark variieren. Ebenso gibt es keine Einschränkungen, zwischen welchen Geschlechtsidentitäten gewechselt wird.

Bedeutung: Trans-feminin und Trans-maskulin

Trans-femin (oder Demigirl) und Trans-maskulin (Demiboy) sind Geschlechtsbezeichnungen, die ausdrücken, dass eine Person zwar in eine bestimmte Richtung neigt, sich jedoch nicht vollständig diesem Geschlecht zugehörig fühlt. Personen, die sich als Trans feminin oder Trans maskulin bezeichnen, lassen ihr endgültiges Geschlecht offen und wählen etwa die Bezeichnung Genderfluid, um ihre eigene Geschlechtsidentität bzw. den Wechsel zwischen verschiedenen Geschlechtsidentitäten zu benennen.

Bedeutung: Was ist Postgender?

Als Postgender wird ein sozialpolitisches Konzept bezeichnet, welches die Abschaffung der staatlichen Geschlechtsbestimmungen zum Ziel hat. Als Grundlage dient der Ansatz, dass die Geschlechternormen, wie wir sie heute kennen, nicht auf Reproduktion oder Genetik beruhen, sondern aus patriarchalen Strukturen hervorgegangen sind. Ein Ziel der Postgender-Bewegung ist die Abschaffung des Zwangs zum geschlechtseindeutigen Vornamen.

Was heißt non-binary?

Als non-binary oder nichtbinäre Geschlechtsidentität, kurz auch nichtbinär oder nicht-binär, werden Menschen bezeichnet, deren Geschlechtsidentität weder männlich noch weiblich ist. Eine alternative Bezeichnung ist der Begriff Genderqueer. Beide Bezeichnungen werden häufig als Überbegriff für diverse nicht-binäre Geschlechtsidentifikationen verwendet.

Non-Binary sind auch Personen, deren Geschlechtsidentität einem dritten Geschlecht entspricht („divers“) oder sich als Teil einer anderen Geschlechtsvorstellung wie X-gender oder Postgender sehen. Ebenso zählen Personen dazu, die ihre eigene Geschlechtsidentität nicht genau benennen und keiner traditionellen Geschlechterrolle entsprechen möchten. Non-Binary umfasst also ein weites Spektrum, wobei Genderfluid ein wesentlicher Begriff ist.

Was ist Micro-Cheating? Bedeutung, Definition, Erklärung


Als Micro-Cheating werden Verhaltensweisen bezeichnet bei denen jemand nicht direkt fremdgeht, aber sich auch nicht so verhält als wäre er oder sie zu 100 Prozent treu und dem Partner oder der Partnerin verpflichtet.

Was ist Micro-Cheating? Bedeutung, Definition, Erklärung

Als Micro-Cheating wird Verhalten bezeichnet, dass als Grundlage für einen Seitensprung oder für eine neue Beziehung dienen kann.

„Micro-Cheating“ kann z.B. das Flirten mit einer anderen Person sein oder der Austausch von Textnachrichten mit einem potentiellen Partner oder einer potentiellen Partnerin. Auch kann als „Micro-Cheating“ gewertet werden, wenn jemand fremde Frauen, Männer oder Menschen im Internet anschaut und dabei romantische Gefühle hat. Oder biblisch gesprochen, wer ein anderes Weib als das eigene begehrt, begeht schon Micro-Cheating. (Analog gilt natürlich, wer einen anderen Mann oder einen anderen Menschen als den eigenen begehrt, begeht schon Micro-Cheating.)

Micro-Cheating bezieht sich im allgemeinen auf eine Reihe von Verhaltensweisen, die sich im Graubereich zwischen Treue und Untreue befinden. Das Problem an einer konkreten Definition von „Micro-Cheating“ ist, dass jeder selbst entscheidet, wann der Partner oder die Partnerin eine Grenze der Beziehung überschritten hat. Für den einen ist das freundliche und lebhafte Gespräch mit fremden Personen ok. Der andere hält es für unangemessen.

„Micro-Cheating“ bedeutet auf deutsch „Mikro-Fremdgehen“.

Was ist Micro-Cheating? Bedeutung, Definition, Erklärung

Praktisch alles, vom Angucken von Fotos einer bestimmten Person in den sozialen Medien bis zum Flirten mit einer fremden Person, kann je nach den Werten und Prioritäten einer Beziehung als Micro-Cheating angesehen werden. Die häufigsten Arten des Micro-Cheatings sind häufige Text- oder Social-Media-Kommunikation mit einer Person, die man interessant findet, regelmäßige Gespräche mit einem Ex-Partner und zu freundschaftliche Beziehungen zu Kollegen.

Ist Micro-Cheating ein Problem? Bedeutung, Definition, Erklärung

Im Kern ist das Verhalten beim Micro-Cheating möglicherweise kein Grund zur Sorge. Erst wenn man anfängt, eine Grenze zu überschreiten – entweder emotional oder physisch – treten Probleme auf. Schließlich können Menschen stets nach neuen Partnern Ausschau halten, wenn sie es denn wollen.

Oft ist das Flirten mit jemandem außerhalb der Beziehung harmlos und es geht mehr darum, die Situation aufzulockern, als sich wirklich für diese Person zu interessieren. Untersuchungen bestätigen immer wieder, dass Menschen, selbst wenn sie Geschlechtsverkehr haben, von jemand anderem als ihrem Partner träumen. Das kann auch gesund sein, weil es die Beziehung aufwerten kann. Personen, die gerne flirten und extrovertiert sind, obwohl sie einen Partner haben, könnten die Beziehung gefährden, wenn die Partnerin oder der Partner damit ein Problem hat. Die Kommunikation der Paare ist entscheidend. Dann ist Micro-Cheating in der Regel keine große Sache.

Allerdings kann Micro-Cheating auch der Anfang vom Ende sein.
Was als harmloses Textgespräch oder Bürofreundschaft beginnt, kann sich absichtlich oder unabsichtlich in etwas mehr verwandeln. Wenn Interaktionen von außen beginnen, Ihrer tatsächlichen Beziehung Zeit oder mentale und emotionale Energie zu nehmen, ist dies ein Zeichen dafür, dass sie möglicherweise schwerwiegender sind. Die meisten Partner oder Partnerinnen werden diese Verhaltensweisen gegenüber einer dritten Person möglicherweise nicht als so freundlich betrachten, wie Sie es tun.

Beim Micro-Cheating ist die Unterscheidung sehr wichtig. Sie können anders darüber denken, aber es ist ein Problem für Ihre Beziehung, wenn es ein Problem für Ihren Partner ist. Da Sie zugestimmt haben, in dieser Beziehung zu sein, haben Sie zugestimmt, sensibel und bewusst zu sein und auf Dinge zu achten, die die andere Person stören.

Was können Sie gegen Micro-Cheating tun? Tipps, Maßnahmen

Proaktive Kommunikation ist der Schlüssel. Paare sollten idealerweise Beziehungsgrenzen besprechen, bevor sie zu einem Problem werden, das verhindern kann, dass später Diskussionen oder Streit auftauchen. Das bedeutet wahrscheinlich regelmäßige Gespräche darüber, was in Ordnung ist und was nicht.

Es ist ein wirklich gut, früh in einer Beziehung das Gespräch zu suchen und klare Grenzen zu definieren. Allerdings ist es fast unmöglich, das Gespräch einmal zu führen und zu sagen: Großartig, wir haben alle Grundlagen besprochen und müssen uns nie wieder darum kümmern. Ideen und Ansichten ändern sich. Neue Dinge kommen auf, da der Mensch sich ändert.

Die Art und Weise, wie Sie über diese Themen sprechen, ist ebenfalls wichtig. Wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihr Partner etwas falsch macht, werden Sie wahrscheinlich ein produktiveres Gespräch führen, wenn Sie ihn nicht aggressiv konfrontieren. Defensivität wird dadurch verursacht, dass man sich angegriffen fühlt. Die besorgte Person muss also gewissenhaft mit dem Partner sprechen. Wenn Sie derjenige sind, dem Micro-Cheating vorgeworfen wird, seien Sie ehrlich zu Ihrem Verhalten, bemühen Sie sich, objektiv auf die Bedenken Ihres Partners zu hören und zu überlegen, wie Sie sich in Zukunft verhalten können.

Wichtig ist die Ursache für Micro-Cheating zu finden und zusammen daran zu arbeiten, das Problem zu lösen. Sprechen Sie ausführlich in der Partnerschaft und stellen klar heraus, was in Ihrer Beziehung möglicherweise fehlt.

Über das Fremdgehen

Jeder vierte verheiratete Mann und jede sechste verheiratete Frau hatte irgendwann Geschlechtsverkehr mit jemand anderem als ihrem Ehepartner. Während so etwas wie außerehelicher Geschlechtsverkehr leicht zu definieren ist, ist das allgemeine Konzept vom Betrügen weitaus nuancierter. Es können schon kleinere Dinge als Indiz zum Betrügen einer Person difiniert werden, von geheimen Textnachrichten über Lügen bis hin zum Geschlechtsverkehr.

Was ist Hyping? Bedeutung, Definition, Erklärung


Beim „Hyping“ geht es darum einen Datingpartner im Glauben zu lassen, dass er oder sie etwas besonders ist. Jedoch ist dies nicht echt und ernst gemeint! Ein Datingpartner will beim „Hyping“ den anderen als Lückenbüßer oder für Erfahrungen nutzen. Interesse an einer Beziehung oder gemeinsamen Zukunft wird nicht verfolgt.

Was ist Hyping? Bedeutung, Definition, Erklärung

Das Hyping wird abgeleitet von dem englischen Wort „to hype“. Dies bedeutet soviel wie „hochjubeln“. Aus dieser Ableitung ergibt sich der angewandte Mechanismus, bei welchem es dem Datinpartner darum geht, die andere Person um wahrsten Sinne des Wortes hochzujubeln.

Das Hyping ist neben anderen Phänomenen wie dem Ghosting und dem Orbiting ein neuer Datingtrend. Es handelt sich dabei um ein Phänomen, welches mindestens eine der beiden Datinparteien geschädigt zurücklässt.

Charakteristisch für das Hyping ist, dass der Datingpartner seinen Partner in dem Glauben lässt, er sei etwas Besonderes. Es geht darum, seinen Partner zu umwerben und in engem Kontakt zu diesem zu stehen. Der aktive Part baut eine Beziehung zu seinem Opfer auf. Alles hat im ersten Moment den Anschein eines wahrhaften Interesses und einer sich aufbauenden Beziehung.

Bedeutung: Die Wahrheit über Hyping

Die Wahrheit sieht allerdings ganz anders aus. Der Person, die das Hyping aktiv durchführt, geht es nicht um ernste Absichten. Vielmehr geht es darum, Erfahrungen zu sammeln, um sie für die eigentliche Partnersuche zu nutzen. Der Partner nutzt die Bühne des Onlinedates als Übung. Zudem ist diese Methode auch ein Möglichkeit, das eigene Ego aufzupolieren und sich Bestätigung zu suchen. Durch die Eroberung erlebt der Täter ein Hochgefühl und steigert sein eigenes Selbstwertgefühl, ohne Rücksicht auf die Gefühle seines Gegenübers. Die wahren Absichten werden aber verschleiert und zeigen sich erst bei Beendigung der „Beziehung“. Bis dahin wird das Opfer nach allen Regeln der Kunst umworben. Der Partner zeigt sich von seiner besten Seite und überhäuft sein Opfer mit Komplimenten.

Auch eine gemeinsame Zukunftsplanung ist nicht selten. Es wird eine Scheinbeziehung aufgebaut, die aber von Anfang an nicht auf Langlebigkeit ausgerichtet ist. Es geht um gezielte Manipulation und das Ausnutzen des anderen Geschlechts auf dessen Kosten. Am Ende folgt die große Enttäuschung. Das Ende der „Beziehung“ wird häufig dadurch eingeleitet, dass der Täter seinen tatsächlich gewünschten Partner findet oder aber sich auf die Suche nach einem neuen Opfer macht, um weitere Erfahrungen zu sammeln.

Opfer haben in der Regel keine Chance, das Hyping im Vorfeld zu erkennen, da der Täter ein perfekter Schauspieler ist. Er verbirgt seine wahren Absichten und sein wahres Gesicht so gut, dass die Täuschung nicht zu erkennen ist.

Hyping: Folgen für das Opfer

Die Folgen für das Opfer gleichen einem Betrug. Die Person, die nichts von den Hintergedanken ihres Partners weiß, lässt sich wahrscheinlich völlig auf die Person ein und plant die weitere Zukunft mit ihr. Zieht der Täter dann weiter, erfolgt die Ernüchterung. Nicht selten sind Opfer dann von Selbstzweifeln geplagt. Auch die eigene Menschenkenntnis wird in Frage gestellt weil man sich fragt, wie man die Zeichen falsch deuten und wie man auf diese Person hereinfallen konnte. Der Täter bleibt Erklärungen oder Geständnisse schuldig. Der Blick auf das andere Geschlecht kann dadurch verändert werden und zukünftige Partnersuchen stehen in einem ganz anderen Licht. Häufig hat die verlassene Person mit Bindungsängsten zu kämpfen. Die Fehlersuche beginnt auch beim Opfer selbst. Durch das mangelnde Selbstwertgefühl steigt zudem die Gefahr, sich in eine neue, toxische Beziehung zu wagen, welche häufig mit einer erhöhten Abhängigkeit einhergeht. Die Opfer erleben einen tiefen Schmerz und fühlen sich „entsorgt“. Auch Scham ist ein Gefühl, dass sich häufig mit einstellt.

Was ist „Dogfishing“? Bedeutung, Definition, Erklärung


„Dogfishing“ ist eine Dating-Technik bei der jemand sein Profilbild mit einem Hund aufwertet.

Was ist „Dogfishing“? Bedeutung, Definition, Erklärung

Der englische Begriff Dogfishing bedeutet wörtlich übersetzt Hundefangen. Allerdings geht es dabei nicht um das Einfangen von Hunden sondern um etwas völlig anderes. Beim Dogfhishing posieren Menschen (meistens Männer) auf Dating-Portalen im Netz mit Hunden, die ihnen gar nicht gehören.

Der süße Mops, der pfiffige Dackel, der treu dreinblickende Retriever oder der elegante Dalmatiner haben überhaupt nichts oder nur ganz wenig mit ihnen zu tun. Sie haben nur den Zweck, den vermeintlichen „Hundehalter“ für das Gegenüber anziehender und interessanter zu machen.

Der Begriff Dogfishing entstand in Anlehnung an das sogenannte „Catfishing„, einen Begriff aus der Cyberwelt. Er wird verwendet für Menschen, die sich im Internet für eine andere Person ausgeben und ihr Gegenüber durch bestimmte Illusionen täuschen und hintergehen. Statt „Catfisch“ könnte man auch Betrüger, Hochstapler, Identitätsdieb oder Fake-Profil setzen. Der Name geht zurück auf den zoologischen Catfisch, eine Welsart, die oft verwendet wird, um beim Fischfang andere Fischarten ins Netz oder an die Angel zu bekommen. Dogfishing ist also im übertragenen Sinn auch ein Mittel, um einen anderen Menschen „einzufangen“, in diesem Fall mit einem erfundenen vierpfotigen Freund.

Bedeutung: Warum funktioniert das Dogfishing in der Regel recht gut?

Es ist tatsächlich so, dass Hundeliebhaber und Hundeliebhaberinnen bei sehr vielen Menschen als besonders vertrauenswürdig, freundlich und umgänglich gelten. Wer einem Hund ein zuhause gibt, ihn liebt und umsorgt, der kann in den Augen vieler kein schlechter Mensch sein. Außerdem gelten Hundebesitzer auch als besonders kommunikativ.
So wie sie meistens auch im wirklichen Leben kontaktfreudig sind und sich schnell und unkompliziert über ihre Vierbeiner näher kommen, könnte es ja auch über das Internet funktionieren. Es gibt wirklich ernsthafte Studien mit denen sich belegen lässt, dass ein Foto mit Hund die Erfolgsaussichten beim Internat-Dating um bis zu 30 Prozent steigen lässt.

Ist Dogfishing böser Betrug oder nur ein kleiner erlaubter Trick, dem Glück auf die Sprünge zu verhelfen?

Diese Frage ist nicht leicht zu beantworten. Auf der einen Seite ist es ja vielleicht tatsächlich nur eine kleine und verzeihliche Notlüge. Vielleicht ist der Schummler/die Schummlerin ja wirklicher Hundeliebhaber und hätte gerne einen vierpfotigen Begleiter. Vielleicht handelt es sich auch um den Hund eines Freundes, einer Freundin, die er/sie tatsächlich manchmal ausführt und sehr gerne hat. Man kann es schon so sehen, dass das Dogfishing nur eine digitale Variante vom wirklichen Gassigehen mit dem Hund eines Freundes ist. Eine Gelegenheit um mit potenziellen Partnerinnen oder Partnern ins Gespräch zu kommen. Das wäre ja nun wirklich nicht verwerflicher als zum Beispiel beim Alter der Figur, dem Beruf ein wenig zu tricksen.

Überall auf Social Media und ganz besonders auf Dating Portalen will sich ja fast jeder von der allerbesten Seite zeigen und sein Leben als interessanter und schöner darzustellen, als es in Wirklichkeit ist. Warum also nicht durch einen tollen Hund als Begleiter? Zum Betrug wird es aber dann, wenn der falsche Hundebesitzer auch nach dem ersten Kontakt immer weiter an der Lüge strickt, eine ganze Lügengeschichte darum aufbaut. Dann fühlt sich das Gegenüber tatsächlich zu Recht als hintergangen und betrogen. Wichtig ist es also auf jedem Fall, zeitnah und ganz ehrlich das Bild mit dem Hund aufzuklären. Dann können wahrscheinlich beide Beteiligten über die Geschichte lachen.

Was ist eine On-Off-Beziehung? Bedeutung, Definition, Erklärung


Der Begriff einer sogenannten On-Off-Beziehung ist den meisten Menschen schonmal begegnet – egal ob in einem Film oder im echten Leben, eine solche Beziehung ist für die meisten Menschen unbefriedigend und auf Dauer auch nicht möglich. Dieser Artikel erklärt, worum es sich bei einer solchen Beziehung handelt und wie sie entsteht.

Was ist eine On-Off-Beziehung? Bedeutung, Definition, Erklärung

Dieser Begriff beschreibt eine Liebesbeziehung zwischen zwei Menschen, die durch viel Streit, Drama, Liebe und im Allgemeinen ein Auf- und Ab geprägt ist. Das beutetet in der Regel, dass eine der beiden Parteien die Beziehung nach einer kurzen Zeit wieder beendet, sich beide Parteien jedoch wieder zusammenraffen und wieder zu einer Beziehung starten. Die Beziehung wird damit immer mal wieder ein- und ausgeschaltet, daher auch der englische Name der On-Off-Beziehung. Solche Beziehungen kommen häufiger vor als gedacht, die meisten Therapeuten, die sich mit Liebesbeziehungen beschäftigen, haben es mit Menschen zu tun, die in einer On-Off-Beziehung stecken, Grund dafür ist meistens eine emotionale Abhängigkeit vom Partner. Auch, wenn es im Nachhinein als sinnvoll und logisch erscheint, eine solche Beziehung zu beenden, stecken viele Paare über mehrere Monate oder sogar Jahre hinweg in solchen ungesunden Beziehungen.

Solche Beziehungen treten grundsätzlich auf der ganzen Welt und auch in allen Schichten der Gesellschaft auf, sodass eine grundlegende Klassifizierung auf diese Art nicht möglich ist.

Wie kommt es zu einer On-Off-Beziehung?

Es gibt verschiedene Gründe, die zu einer solchen Beziehung führen können. Grundsätzlich tritt diese dann auf, wenn einer der beiden Partner eine emotionale Abhängigkeit aufbaut, die der andere ausnutzt und die Beziehung immer mal wieder beendet, wenn diese z. B. zu anstrengend wird oder diese wieder anfängt, wenn das Bedürfnis nach Liebe und Nähe wieder aufgekommen ist. Auch die Abhängigkeit zum Ex-Partner kann zu einer On-Off-Beziehung führen, wenn einer der beiden Partner sich vom letzten Partner noch nicht komplett losgelöst hat. In einigen Fällen sind auch allgemeine Unsicherheiten im Leben der Grund für solche Beziehungen: Viele Menschen können sich einer Beziehung nicht komplett widmen, wenn das Leben von anderen Unsicherheiten geprägt ist und es kommt zu einer On-Off-Beziehung.

Wie kann eine On-Off-Beziehung in eine gewöhnliche Beziehung umgewandelt oder beendet werden?

In einigen Fällen ist es möglich, aus einer On-Off-Beziehung eine gewöhnliche Beziehung zu machen, allerdings muss eine On-Off-Beziehung in vielen Fällen auch vollständig beendet werden, damit es beiden Parteien emotional und seelisch gut geht. Grundsätzlich sollten beide Partner sich klarmachen, was sie wollen und wie sie zum Partner und zur Beziehung stehen. Gefährlich wird es, wenn beide noch Freunde bleiben möchten, da hier wieder die Gefahr einer On-Off-Beziehung droht.

Wurde ein Entschluss getroffen, so muss für klare Kommunikation gesorgt werden. Wenn man verliebt ist, muss es ausgesprochen werden – dasselbe gilt natürlich auch, wenn einen bestimmte Sachen am Partner stören oder Unsicherheiten bestehen, denn diese sollten so früh wie möglich aus dem Weg geräumt werden.

Zu diesem Thema gibt es einige bekannte Bücher, die hilfreich sein können, eine solche Beziehung zu verändern oder zu beenden. Bei schwierigeren Problemen kann auch der Besuch bei einem Therapeuten oder Psychologen sinnvoll sein, um über die Situation zu beraten.

Was ist eine toxische Beziehung? Bedeutung, Definition, Erklärung


Eine toxische Beziehung ist durch einige markante Merkmale erkennbar. Es handelt sich dabei um eine Partnerschaft, die mit seelischen Schmerzen und Leiden einhergeht, die zumindest ein Partner in der toxischen Beziehung ertragen muss. Sie macht die Psyche des betroffenen Partners krank.

Was ist eine toxische Beziehung? Bedeutung, Definition, Erklärung

Toxische Beziehungen beginnen perfekt und traumhaft. In der ersten Phase fängt der toxische Partner an, sein Gegenüber regelrecht mit Liebe zuzuschütten. Das sogenannte „Love Bombing“ läutet die Werbung für seine Person in den ersten Wochen ein. Es handelt sich kaum um echte Liebe. Manchmal kann dieser Zustand bis zu einem Jahr andauern, bis die Beziehung in das Gegenteil kippt. Dann zeigt der toxische Partner seinen wahren Charakter – er wird immer streitsüchtiger, fordernder und bedrohlicher.

Durch die sehr intensive Geborgenheit und Sicherheit idealisiert der Beziehungspartner am Anfang sein Gegenüber sehr stark. Er wird auf einen imaginären Thron gehoben. Die emotionale Abhängigkeit, die durch dieses Verhalten hervorgerufen wird, stellt eine intensive Bindung her. Diese emotionale Bindung zum idealisierten und allmächtig empfundenen Partner wird so stark, dass der Gedanke an eine Trennung unmöglich erscheint.

Zu allem Überfluss ergeben sich dadurch unsichtbare Wunden in der Seele. Sie manifestieren sich stark im Inneren. Doch diese Narben heilen nicht. Der Betroffene fühlt sich wie ein Gefangener im Kerker dieser Beziehung. Sie hinterlässt keine äußerlichen Spuren am Körper. Viel schlimmer sind die seelischen Verletzungen – durch Verbote, Drohungen oder Einschüchterungen. Stalking ist auch eine Form davon. Scharfe Worte, die so tief wie eine Kugel aus der Pistole treffen, machen langsam krank.

Es gibt einige Kriterien, die eine toxische Beziehung erkennen lassen. Trifft ein Punkt oder gar mehrere zu, ist Vorsicht geboten!

Fehlende Empathie

Ein Merkmal der toxischen Beziehung besteht im Fehlen von Mitgefühl dem Partner gegenüber. Der toxische Partner kann oder will sich nicht in seinen Beziehungspartner hineinversetzen. Es liegt oft an der fehlenden Empathie, wenn die Beziehung nicht funktioniert. Diese Eigenschaft ist bei Menschen mit Persönlichkeitsstörungen oft sehr ausgeprägt, zum Beispiel bei Borderlinern oder Narzissten. Doch ohne Empathie für den Partner ist eine erfüllende Beziehung nicht möglich.

Fehlende Beständigkeit

Wenn die Stimmung bei Verabredungen zu sehr schwankt oder der Partner die Treffen immer wieder mit Ausreden verschiebt, deutet das bereits darauf hin, dass etwas nicht in Ordnung ist. Verabredungen sollten in einer gewissen Regelmäßigkeit getroffen und eingehalten werden. Stimmungsschwankungen des Partners zwischen absolut heiß und eiskalt, dazu mit einer starken Unnahbarkeit, müssen dringend beobachtet werden.

Sorgt ein Partner immer wieder für eine emotionale Achterbahn ist Vorsicht geboten!

Fehlendes Gleichgewicht

Wird die Beziehung aufgrund eines unnatürlichen oder seltsamen Verhaltens, verbalen Entgleisungen oder Streit aus dem Gleichgewicht gebracht, stimmt etwas nicht. Auch völlig übersteigerte Verlustangst oder das Gegenteil, die Angst sich zu binden, sind störend und tragen nicht zur Beständigkeit einer Partnerschaft bei.

Fehlender Fortschritt

Tritt das Paar auf der Stelle und erlebt es keinen Fortschritt in der Beziehung, muss das misstrauisch machen. Lernt einer der Partner vielleicht nur ein paar Freunde, aber die Familie des anderen nie kennen oder erhält er keine Einladung in die Wohnung seines Beziehungsgefährten, kann das als ungünstiges Zeichen gewertet werden. Wie schnell es in einer Beziehung vorwärtsgeht, ist natürlich unterschiedlich. Es sollten jedoch keine Rückschritte in der Beziehung zu spüren sein.

Fehlende körperliche oder gefühlsmäßige Intimität

Unter Intimität sollten nicht nur die sexuellen und körperlichen Voraussetzungen zu verstehen sein. Sehr wichtig sind die Gefühle zueinander. Vertraut einer der Partner nicht oder verschließt er sich und sorgt für seine Unverwundbarkeit, kann weder eine beiderseitige Nähe entstehen, noch später Liebe daraus wachsen. Sperrt sich einer der Partner vor Intimität, kann die Beziehung toxisch sein.

Fehlende Individualität

Jede Beziehung gestaltet sich anders, keine gleicht der anderen und so soll es auch sein. Eine Beziehung aus der Schablone gibt es nicht. Trotzdem sollten die aufgezählten Kriterien immer im Gedächtnis abrufbar sein, damit sich die neue Beziehung in eine gesunde Richtung entwickeln kann. Nur so kann eine toxische Beziehung schnell erkannt werden.

Toxische Beziehungen tun nicht gut, sondern sogar sehr weh. Sie können den Partner körperlich und seelisch krank machen. Toxische Partner legen sehr oft ein großes Bedürfnis nach Kontrolle, Macht und Dominanz an den Tag. Frauen betrifft es hier mehr als Männer. Denn es sind überwiegend mehr Männer toxisch veranlagt als Frauen. Fast 75 Prozent dieser betroffenen Frauen leben in solch einer giftigen Partnerschaft. Eine toxische Beziehung macht die Partner oft sehr abhängig. Es ist fast wie eine Sucht, von der sie nicht loskommen und zum Teil sogar Entzugserscheinungen psychischer Art entwickeln. Viele schämen sich vor Freunden und der Familie. Durch die emotionale Abhängigkeit ziehen sich die Betroffenen sehr oft aus ihrem sozialen Leben zurück. Das macht es immens schwierig, eine toxische Beziehung zu beenden.

Wie ist zu erkennen, dass der Partner die Beziehung toxisch macht?

Im Zusammenleben, aber auch schon in den Anfängen einer Beziehung, sollten markante Eigenschaften des Partners erkennbar sein, die toxisch sind. Diese Menschen versprechen meistens Dinge, die niemals Wahrheit werden, nur um den Partner an sich zu binden. Ihr Verhalten ist unsozial, destruktiv und oft unmoralisch. Sie überschreiten gerne die Grenzen anderer, viele sind besitzergreifend oder Stalker. Sie halten nichts von der Privatsphäre anderer Menschen und benehmen sich reuelos, wenn sie Dinge tun, die nicht in Ordnung sind. Dazu besitzen sie kein Schuldbewusstsein und sehen Fehler überhaupt nicht ein. Nur ihre eigenen Gefühle sind wichtig. Rücksichtnahme auf den Partner kommt nur dann infrage, wenn sie einen Vorteil davon haben.

Auch Streit ist ständig vorprogrammiert und ihre übersteigerten Ansprüche an den Partner entbehren zumeist einer Gegenleistung. Die eigenen Interessen stehen immer an erster Stelle. Diese Menschen manipulieren und erpressen gerne, verdrehen Tatsachen, um ihren Willen durchzusetzen. Eigene Unzulänglichkeiten werden mit Vorwürfen, Jammern und manchmal auch Lügen verborgen. Nicht selten steht der Partner mit völlig ungerechtfertigten Schuldgefühlen da. Kritik hält ein toxischer Partner nicht aus und wird er durchschaut, wird der Beziehungsgefährte zum Feind. Toxische Menschen wollen den Partner so lange behalten, solange er nützlich für sie ist. Alles das führt nur zur Zerstörung der Seele ihres Gefährten.

Niemand ist wirklich perfekt. Jeder Mensch macht Fehler, hat Defizite oder Macken. Das ist gesund und selbstverständlich natürlich. Wenn aber überdurchschnittlich viele toxische Verhaltensweisen und Muster in einer Beziehung zu erkennen sind und der Partner emotional Schaden nimmt, deutet das auf eine toxische Beziehung hin.

Was ist Onlinedating? Bedeutung, Definition und Alternativen


„Onlinedating“ beschreibt ein Phänomen, das in den letzten Jahren immer mehr an Zuspruch gewonnen hat. Viele Singles sind heute, aufgrund von hoher beruflicher Auslastung nicht mehr in der Lage, sich einen Partner bei Freizeitaktivitäten zu suchen. Daher greifen Sie auf die virtuelle Welt im Internet zurück. Hier können Sie beim Onlinedating anhand von Applikationen oder Plattformen einen Partner oder eine Partnerin finden.

Die Definition von Onlinedating

Die Geschichte des Onlinedatings reicht schon einige Jahrzehnte zurück. Dennoch sind erst seit den 2000er Jahren Dating Plattformen immer mehr im Kommen. So erfanden im Jahr 1964 der Buchhalter und der IBM Programmierer Lewis Altfest und Robert Ross einen Test, der Menschen zusammenbringen sollte. Durch TACT „Technical Automated Compatibility Testing“ konnten Menschen anhand von über 100 Fragen, genau fünf Partnervorschläge erhalten. Somit war das Grundgerüst des heutigen, modernen Onlinedatings erfunden. Online Dating ist daher das Kennenlernen von Menschen in der virtuellen Welt, die ebenfalls an einer Beziehung interessiert sind.

Da die Anzahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Onlinedatings stetig wächst, entstehen auch ständig neue Plattformen. Hierbei wird deutlich, wie unterschiedlich die Vorlieben der Menschen in Bezug auf eine Beziehung oder eine Affäre sind. Denn Partnerbörse ist nicht gleich Partnerbörse. So finden sich herkömmliche Partnerbörsen, die sich an jedermann richten, aber auch spezifische Modelle. Auf bestimmten Portalen finden Sie lediglich Seitensprünge, auf anderen Plattformen können Sie homosexuelle Singles kennenlernen. Andere Plattformen sprechen ältere Zielgruppen an, indem Sie ausschließlich Singles ab 40, 50 oder 60 Jahren zusammenbringen.

Wie funktioniert es?

Onlinedating ist simpel und spricht daher viele Zielgruppen an. Vom Akademiker bis hin zur alleinerziehenden Mutter, dem Klempner von nebenan oder der Jetsetterin. Den meisten Plattformen wie der 1a-Singlebörse ist es gemein, dass Sie sich zunächst ein eigenes Profil anlegen müssen. Hierin können Sie über Ihre Vorlieben, Hobbies, Wünsche sowie persönliche Eigenschaften berichten. Rauchen Sie, haben Sie Kinder, wohnen Sie allein oder welchem Job gehen Sie nach? – je mehr Informationen Sie preisgeben, desto genauer kann die Online Partnerbörse einen Single für Sie finden. Zudem haben Sie die Möglichkeit, eines oder mehrere Fotos von sich hochzuladen. Somit bekommen die anderen Singles direkt einen klaren Eindruck von Ihnen.

Damit Sie von Ihrem Onlinedating nicht enttäuscht sind, gilt es einige Regeln zu kennen:

  1. Seien Sie offen und ehrlich – Bearbeiten Sie keine Profilbilder
  2. Lernen Sie Menschen in der Realität kennen – beim Schreiben oder Telefonieren schätzen wir Menschen falsch ein
  3. Perfektion ist nicht gesucht – Zwar bietet die Partnerbörse viele Singles nach Ihren Vorstellungen an, doch es handelt sich noch immer um Menschen. Diese haben nun mal Fehler.

Alternativen zum Onlinedating

Da die online Version des Datens heute Standard geworden ist, scheinen offline Dating Versionen kaum mehr bekannt zu sein. Doch immer wieder veranstalten Städte Speeddating oder Singlereisen. Beim Speeddating lernen Sie in kurzer Zeit zahlreiche Singles kennen, die sich an einer Location versammelt haben. Singlereisen organisieren gezielt Fahrten in andere Städte oder Länder, an der nur Singles teilnehmen dürfen. So können Sie bei einem romantischen Städtetrip durch Prag, Amsterdam oder Lissabon schon bald die große Liebe finden.

Was bedeutet Stealthing auf deutsch? Was ist das? Strafbar, Bedeutung, Übersetzung


Als „Stealthing“ wird das Verhalten eines Mannes bezeichnet, der beim Sex mit Kondom heimlich und ohne die andere Person darüber zu informieren, sein Kondom entfernt und dann weiter den Geschlechtsverkehr bis zur Ejakulation ausübt. Das Kondom wird ohne Einwilligung des Sexualpartners entfernt.

Stealthing ist eine Form des Missbrauch, strafbar und justiziabel. Beim Stealthing wird die sexuelle Autonomie und Selbstbestimmung des Opfers verletzt.

Bei heterosexuellem Sex werden Frauen Opfer von Stealthing. Bei  gleichgeschlechtlichem Sex werden Männer Opfer von Stealthing.

Stealthing: kurze Definition

Kurz und prägnant: Stealthing ist das uneinvernehmliches Entfernen des Kondoms beim Sex. Stealthing ist ungewollter Sex ohne Kondom.

Stealthing bedeutet, dass der Sex (vor dem Stealthing) zunächst einvernehmlich war. Daraus zuschließen, dass das Entfernen des Kondoms auch unter dieses Einverständnis fällt, ist nicht zulässig. Damit findet ab dem Moment in dem das Kondom entfernt wurde, Sex gegen den Willen und das Einverständnis des Opfers statt.

Das heißt, jemand stimmt dem Sex mit Kondom zu, aber nicht dem Sex ohne Kondom.

Stealthing Urteile: Ja, es ist illegal, verboten und wird bestraft

Vor dem Berliner Amtsgericht Tiergarten wurde ein Mann wegen Stealthing zu einer Bewährungs- und Geldstrafe verurteilt. (Seine Beährungsstrafe beträgt acht Monate. Die Geldstrafe beträgt 3095,59 Euro.) Der Mann wurde wegen eines sexuellen Übergriffs verurteilt, nicht wegen Vergewaltigung. (Eine Vergewaltigung ist eine besonders schwere Form des sexuellen Übergriffs.)

Das Gericht stellte fest, dass der Mann seine Sexualpartnerin getäuscht hat. Strafbar war, dass er das Kondom weg ließ. Die sexuelle Handlung war nicht strafbar.

Verurteilungen wegen Stealthing sind schwerig, da der Nachweis, dass das Kondom entfernt wurde, gebracht werden muss. Dieser Nachweis kann ein Geständnis oder eine Aussage des Mannes sein. (Wenn zwei Personen Sex miteinander haben, steht am Ende Aussage gegen Aussage und es gibt keine Zeugen.)

Bei einer Verurteilung wegen Stealthing muss entscheiden werden, ob die sexuelle Selbstbestimmung oder die körperliche Unversehrtheit verletzt wurde.

In der Schweiz wurde ein Mann wegen Stealthing zu einer Freiheitsstrafe von 12 Monaten verurteilt. Das Gericht verurteilte den Mann wegen dem Straftatbestand der Vergewaltigung. Der Mann hatte die Frau über Tinder kennengelernt. Während des Sexes entfernte er das Kondom. Die Frau bemerkte dies erst am Ende des Sex. Sie hatte dem Sex mit Kondom zugestimmt, aber nicht dem Sex ohne Kondom. Sie zeigte den Mann daraufhin an.

Stealthing ist gefährlich

Stealthing ist gefährlich, da nicht klar ist, welche Krankheiten der Mann, der sein Kondom ungefragt entfernt, hat. Dieser konnte an verschiedenen Geschlechtskrankheiten leiden, so unter anderem Aids.

Auch kann Stealthing zu einer ungewollten Schwangerschaft führen.

Stealthing ist außerdem ein Vertrauensbruch.

Stealthing kann zu emotionalen und psychologischem Stress führen.

Was bedeutet „Stealthing“ auf deutsch? Übersetzung

Der Ausdruck „Stealthing“ wird auf das englische Wort „stealth“ zurückgeführt. „Stealth“ bedeutet auf deutsch:

  • heimlich / Heimlichkeit
  • List
  • verstohlen
Was ist Freundschaft plus F+? Bedeutung, Definition, Vorteile, Nachteile, Regeln


„Freundschaft plus“ bedeutet, dass zwei Menschen, die bisher ein freundschaftliches Verhältnis hatten, sich entschieden haben miteinander unverbindlichen Sex zu haben. Die „Freundschaft plus“ gleicht damit einer Affäre und es wird auf die Verbindlichkeiten, wie sie bei einer festen Beziehung entstehen, verzichtet.

„Freundschaft plus“ bedeutet, dass zwei Menschen Sex ohne Gefühle miteinander haben (wollen), sowie das sie darauf achten, dass keine Paarbindung stattfindet.

Freundschaft plus wird auch als „F+“ abgekürzt. In der englischen Sprache wird von „friends with benefits (fwb)“ gesprochen.

Was ist Freundschaft plus genau? Definition

„Freundschaft plus“ ist meist eine kurzfristige Strategie, die so lange funktioniert bis ein Partner Gefühle entwickelt und mehr will. Bis dahin ist Freundschaft plus die Vereinbarung Sex zu haben, ohne Verpflichtungen einer Beziehung einzugehen. Bei Freundschaft plus wird auf die Verbindlichkeiten einer Beziehung verzichtet. Damit sind gemeint: Treue, tägliche oder mehrere Male Kontakt in der Woche zu haben, das öffentliche Zeigen der Beziehung, gegenseitige Bekundung der Zuneigung und auch das Planen einer gemeinsamen Zukunft.

Freundschaft plus entsteht, wenn zwei Menschen viel Zeit miteinander verbringen und die sexuelle Anziehungskraft über die Zeit größer wird. Dann gibt es irgendwann einen Auslöser, der dafür sorgt das beide miteinander Sex haben. Dies kann eine emotionale Situation sein. Alkohol kann im Spiel sein oder ein Spiel wie „Wahrheit oder Pflicht“ kann den Funken zum überspringen bringen.

Wer für Freundschaft plus offen ist, sollte sich über seine eigenen sexuellen und emotionale Bedürfnisse im Klaren sein. Denn Freundschaft plus dient nur dazu im Moment der sexuellen Erregung für einander dazusein, anstatt auch außerhab des Schlafzimmers Aktivitäten und eine gemeinsame Zukunft zu planen.

Wer bei Freundschaft plus auf eine Beziehung hofft, sollte seinen Mut zusammen nehmen und das ansprechen oder auf eine F+ verzichten. Ansonsten führen unausgesprochene Wünsche auf eine Beziehung nur zu Leid. Denn der andere weiß meistens nichts davon und Freundschaft plus hat diese Zukunftsoption eigentlich nicht.

Freundschaft plus: Vorteile

Freundschaft plus erlaubt regelmäßig Sex zu haben, die eigene Unabhängigkeit zu bewahren und mehr Spielraum im eigenen Leben zu haben. Auch erlaubt F+, dass man im Falle, dass ein anderer Partner besser erscheint, die aktuelle Freundschaft plus beendet oder zweigleisig fährt.

Freundschaft plus baut schon auf gemeinsamen Vertrauen auf, da bisher ein freundschaftliches Vertrauensverhältnis bestand. Dies ist gut und macht den Einstieg leichter. Hemmungen fallen damit leichter.

Eine Freundschaft plus ist aufregend und Routine schleicht sich nicht ein. Freundschaft plus ist befreit von Langeweile. Ist die Freundschaft plus ein Geheimnis so kann dies sehr erregend wirken. Auch sorgt die F+ für Vorfreude auf ein baldiges Treffen.

Sex findet bei einer Freundschaft plus nur statt, wenn beide es wollen. Sex aus Pflichtgefühl ist nicht der Fall.

Freundschaft plus bedeutet, dass man es aus der Friendzone geschafft hat.

Freundschaft plus hilft durch Sex das Selbstbewusstsein zu stärken.

Freundschaft plus: Nachteile

Freundschaft plus scheitert, wenn Gefühle im Spiel sind. Daher sollte jeder, der sich für F+ entscheidet, drüber klar sein, welche sexuellen und emotionalen Bedürfnisse man selbst hat. Für diese Bedürfnisse sollte man einstehen und das auch ansprechen! Niemand zwingt einen in eine Freundschaft plus. Wer Hoffnungen mit einer Freundschaft plus verbindet, sollte seinen Mut zusammen nehmen und für diese Hoffnungen einstehen!

Freundschaft plus sorgt für dauerhafte Unsicherheit, da der Partner sich in jedem Moment verabschieden könnte. Dies können einige als erregend empfinden, für andere bedeutet es Stress.

Sollte die Freundschaft plus einmal enden, so ist vermutlich auch die Freundschaft beendet.

In einer Freundschaft plus kann meistens nicht mehr als Sex verlangt werden. Wer unerfüllte emotionale Bedürfnisse hat, ist hier falsch.

Freundschaft plus bedeutet, dass jemand meistens in der Sexzone stecken bleibt. (Die Person ist dann nur für den Sex gut, aber nicht für eine gemeinsame Zukunft.)

Freundschaft plus kann schnell Gefühle wie Eifersucht an den Tag bringen. Diese Gefühle offenbaren, dass F+ vielleicht doch nicht, dass perfekte Model ist. In diesem Fall sollte das Gespräch gesucht und eigene Bedürfnisse artikuliert werden.

Im schlimmsten Fall führt Freundschaft plus zu Liebeskummer und Schmerz.

Freundschaft plus: Regeln

1. Sei ehrlich zu dir selbst!

Freundschaft plus funktioniert nur, wenn du ehrlich zu dir selbst bist und für das einstehst, was du willst! Artikuliere deine Wünsche. Sag, was du willst, was dir gefällt und was du nicht willst.

2. Trefft klare Absprechen

Legt Regeln fest, was ihr wollt und was nicht. Fragt euch, ob die Freundschaft plus exklusiv sein soll oder ob andere Partner erlaubt sind.

Fragt euch ebenso, ob ihr anderen von der F+ erzählen wollt.

3. Schlaft in getrennten Betten

Bei Freundschaft plus entsteht schnell eine Beziehungsähnliche Vertrautheit, wenn ihr gemeinsam im gleichen Bett schlaft und gemeinsam übernachtet. Verzichtet darauf, wenn ihr die sich entwickelnden Gefühle klein halten wollt.

4. Trefft weiterhin eure Freunde

Eine freundschaftliche Beziehung bleibt erhalten, wenn ihr weiterhin eure Freunde trefft.

5. Keine Dates in der Öffentlichkeit + Keine Geschenke

Verzichtet auf Dates und Treffen in der Öffentlichkeit. Macht euch keine Geschenke. Verzichtet auf Komplimente. Haltet keine Händchen in der Öffentlichkeit. Küsst euch nicht in der Öffentlichkeit. (Blicke sind erlaubt.)

Alles was an das klassische Daten erinnert, solltet ihr vermeiden. Erinnert euch daran, warum ihr die Freundschaft plus wolltet und welche Formen diese annehmen darf.

6. Kein Kuscheln nach dem Sex

Bei eurer Freundschaft plus geht es um Sex und nicht darum eine Paarbindung aufzubauen. Genau letzteres passiert beim Kuscheln nach dem Sex, wenn eure Hirne Oxytocin-getränkt sind. Verzichtet deswegen auf Kuscheln nach dem Sex.

7. Behandelt euch wie Freunde

Nur weil ihr jetzt Sex miteinander habt, heißt das nicht, dass der andere (oder die andere) eine Sonderrolle im Leben einnimmt. Sagt weiterhin, was euch passt und was nicht. Behandelt den anderen wie vorher.

8. Eifersucht und Ängste sind verboten

Wenn du Eifersucht empfindest, so sind das erst einmal deine Gefühle. Dem anderen dies nun vorzuwerfen, wäre falsch. In einer Freundschaft plus sind solche Gefühle Fehl am Platz, da sie stark an eine Beziehung erinnern. (Bei Eifersucht forderst du vom anderen etwas ein. Aber eigentlich wolltest du doch auf solche Forderung verzichten, oder?)

Sollte bei dir Eifersucht aufkommen, so solltest du darüber nachdenken, ob die Freundschaft plus, dass richtige für dich ist. Um schnell auf Eifersucht zu reagieren, solltest du dir Abstand vom Freundschaft-plus-Partner gönnen.

Auch Ängste wie Verlustängste sind bei einer Freundschaft plus verboten.

9. Habt Spaß

Ihr habt die Freundschaft plus begonnen, weil ihr Spaß wolltet und den solltet ihr euch auch holen.

Weitere Bedeutung von Freundschaft plus

„Freundschaft Plus“ ist ein US-amerikanischer Film, der im Jahr 2011 veröffentlicht wurde. Im Film spielen Natalie Portman und Ashton Kutcher die Hauptrollen. Der Originaltitel des Films ist „No Strings Attached“.

Der Film behandelt das Konzept Freundschaft plus. Beide Hauptfiguren versuchen eine Freundschaft und eine sexuelle – Affären-gleiche – Beziehung zu führen, ohne sich in einander zu verlieben. (Anmerkung der Reaktion: Wie der Film verläuft, kann sich wohl jeder denken.)

Was bedeutet Exting? Bedeutung und Definition erklärt


Der Ausdruck „Exting“ hat mehrere Bedeutungen:

  • Per Textnachricht die Beziehung mit dem aktuellen Partner beenden
  • Per Textnachricht Kontakt zur Exfreundin oder zum Exfreund aufnehmen (Motive können hier Einsamkeit, Langeweile oder Reue sein – teils geschieht dies auch unter Alkoholeinfluss)

„Exting“ in der Bedeutung, dass jemand die Beziehung mit dem aktuellen Partner per Textnachricht beendet, stand zur Wahl zum Jugendwort des Jahres 2018. „Ehrenmann/Ehrenfrau“ wurde zum Jugendwort des Jahres 2018 gewählt.

„Exting“ setzt sich aus den Worten „Ex“ und „Texting“ zusammen. „Ex“ ist eine Bezeichnung für den ehemaligen Partner bzw. für den bald ehemaligen Partner, von dem jemand sich trennen möchte. „Texting“ bzw. auf deutsch „Texten“ bezeichnet das Kommunizieren über Textnachrichten, wie dies z.B. in Chats und Messangern möglich ist.

Warum niemand per Textnachricht Schluss machen sollte

Wer eine Beziehung und damit auch das Vertrauensverhältnis zu einer Person beenden möchte, sollte dies nie per Textnachricht machen. Die Textnachricht ist der feigeste Weg, um einer Konfrontation und (ungewollten) Gefühlen aus dem Weg zu gehen. Auch wer das Schluss machen per Textnachricht damit begründet, dass er/sie den anderen nicht verletzten möchte, sollte trotzdem immer den Weg über das direkte Gespräch gehen. Den Mut dazu sollte jeder aufbringen.

Die einfachste Regel die hier beachtet werden sollte, ist die goldene Regel: Man sollte so Schluss machen, wie man es für sich selbst wünscht. Eine Textnachricht und dann einfach verschwinden, ist der hässlichste Weg.

Weitere Bedeutung von Exting

„EXTING“ ist die Bezeichnung für ein „Extinuishing Module“ von Nittan.

„Exting“ ist ein Energy Drink von Reynolds & Reyner. Die Dose ist im Stile eines Feuerlöschers gehalten.

„Fire exting“ ist die Abkürzung für „Fire extinguisher“ – zu deutsch: Feuerlöscher.

„Exting“ ist teils auch die falsch geschriebene Variante von „exiting“.

Was bedeutet Boyfriend-Material / Girlfriend-Material auf deutsch? Bedeutung und Definition erklärt


„Boyfriend-Material“ und „Girlfriend-Material“ sind Bezeichnungen dafür, dass ein Mann oder eine Frau ausgewählte Qualitäten an den Tag legt, die ihn oder sie für eine Beziehung qualifizieren. Diese Qualitäten können Attraktivität, Aussehen, Einfühlungsvermögen, Selbstbewusstsein, Sex, Verhalten, Wohlstand oder weitere Eigenschaften sein. (Anmerkung der Redaktion: Jeder muss wohl selbst festlegen, wer für ihn oder sie Boyfriend bzw. Girlfriend-Material darstellt.)

Wir stellen zunächst den Ausdruck „Boyfriend-Material“ vor, danach den Ausdruck „Girlfriend-Material“.

Was bedeutet Boyfriend-Material?

„Boyfriend-Material“ ist eine Bewertung, die in der Regel von Frauen gegeben wird. Wer als „Boyfriend-Material“ bewertet wird, ist ein Mann, der sich für Dates und/oder eine Beziehung eignet. Das bedeutet, dass dieser Mann verschiedene Eigenschaften und Qualitäten an den Tag legt, die zeigen, dass er bereit für eine Beziehung ist und nicht „nur spielen“ will.

„Boyfriend“ ist im englischen die Bezeichnung für einen Mann mit dem jemand eine monogame Beziehung eingegangen ist. „Boyfriend“ muss von männlichen Freunden unterschieden werdne.

Boyfriend Material von Ariana Grande

„Boyfriend Material“ ist ein Lied von Ariana Grande. Sie veröffentlichte dieses 2016. Im Lied singt sie darüber, dass sie einen Mann sucht, der ihren Ansprüchen genügt.

Was bedeutet Girlfriend-Material?

Eine Frau ist „Girlfriend-Material“, wenn sie bestimmte Qualitäten, Eigenschaften und Verhaltensweisen an den Tag legt, die sie als langfristige Begleiterin qualifizieren. Jeder muss hier selbst entscheiden, welche Qualitäten ihm oder ihr wichtig sind.

„Girlfriend“ ist in der englischen Sprache die Bezeichnung für eine Frau, mit der jemand eine monogame Beziehung eingegangen ist. „Girlfriend“ kann nicht mit weiblichen Freunden (female friends) gleichgesetzt werden.

Beispiele für Boyfriend- und Girlfriend-Material

Wir haben beide Listen in eine zusammengefasst, da die Ansprüche, dass der andere ein umgänglicher Mensch ist, für beide Geschlechter gelten:

  • Nicht fremd flirten
  • Man kann ihm / ihr vertrauen
  • Mit der Person kann man den Urlaub oder einen faulen Sonntag verbringen.
  • Sie / Er hilft beim Einkaufen.
  • Sie / Er will auch außerhalb des Schlafzimmers Zeit verbringen.
  • Sie / Er macht Pläne mit der anderen Person.
  • Die Person kann den Eltern vorgestellt werden und benimmt sich.
  • Sie / Er hört zu und erinnert sich an Details.
  • Sie / Er ist treu.
  • Sie / Er respektiert das andere Geschlecht.
  • Er oder sie ist hübsch / attraktiv.
  • Es bereit Freude, Zeit mit der anderen Person zu verbringen.
  • Er / Sie redet nicht schlecht über Männer, Frauen oder Exen.
  • Sie / Er hat kein Drogen-, Alkohol- oder Exfreund-/Exfreundin-Problem.
  • Sie / Er ist intelligent.
  • Sie / er hat Geduld.
  • Sie / Er wird vom anderen bevorzugt behandelt.
  • Sie / Er trinkt nicht zu viel.
  • Sie / Er flucht nicht.
  • Sie / Er sagt, was sie / er denkt – ist offen.
  • Der Sex bereitet Freude und macht Spaß.
  • Sie / Er ist keine Drama Queen, macht kein Theater oder versucht emotionale Erpressungen.
  • Sie / Er ist selbstbewusst.
  • Sie / Er hat Karriere-Aussichten bzw. es steht Wohl um sie oder ihn.
  • Sie / Er pflegt ihren / seinen Körper, achtet auf die Ernährung und hat ein Sportprogramm.
  • Sie / Er haben gemeinsame Interessen.
  • Sie / Er behandelt den anderen gleichberechtigt.
  • Sie / Er akzeptiert den anderen, wie sie / er ist.
  • Sie / Er respektiert den Glauben, die Familie und Freunde des anderen.
  • Es herrscht eine gewisse Chemie.
  • Sie / Er macht die Vergangenheit des anderen nicht zum Problem.
  • Sie / Er lässt genug Freiräume zum atmen.

Negativ Eigenschaften, also was zeigt, dass ein Mann kein Boyfriend-Material oder eine Frau kein Girlfriend-Material ist, können sein:

  • Sie / Er macht ständig Party.
  • Sie / Er meldet sich nur, wenn sie / er Sex will.
  • Sie / Er meldet sich nur, wenn sie / er eine Übernachtungsmöglichkeit, Seelsorge oder ein kostenloses Essen braucht.
Was ist Freckling? Bedeutung erklärt


„Freckling“ ist englische Bezeichnung für eine Sommerromanze oder einen Urlaubsflirt. Diese dauert nur wenige Wochen, wie auch ein Sommer.

„Freckling“ bedeutet aber auch, dass der Partner verschwindet, sobald die Tage kürzer und die Temperaturen niedriger werden. Sobald also der Sommer endet, geht auch bei den meisten die Sommerromanze zu Ende.

„Freckling“ beinhaltet viele Dinge, die man nur im Sommer machen kann: Die Nächte im Freien verbringen. Am Strand baden. Nur in Shorts, leichter Bekleidung und Bademode herumlaufen. Tagelang draußen sein. Die Wärme genießen. Eben all das, was bei Wärme möglich ist.

Durch die Urlaubsstimmung im Sommer und die Unlust bei heißen Temperaturen zu arbeiten, wird Freckling für einige noch interessanter.

Wer Freckling betreibt, wird Freckler genannt. Männer werden Freckler genannt. Frauen werden Frecklerin genannt.

Freckling: Romanze oder Affäre?

Freckling kommt ohne Verbindlichkeiten oder Beziehungsalltag daher und ist deswegen so leicht und angenehm. Teils ist zu beobachten, dass sich einige gezielt eine Sommerromanze oder jemanden zum Freckling suchen. Dies auch bei vollem Bewusstsein, dass die Romanze zum Ende des Sommers endet – entweder in dem die Person die Romanze offizielle beendet oder einfach verschwindet.

Damit leben einigen den Wunsch die warmen Sommermonate mit jemanden in einer romantischen Liebesbeziehung zuverbringen, bevor es im Herbst und Winter wieder heißt: Tagelang drinnen sitzen.

Durch das gezielte Suchen einer Person zum Freckling, dem nicht ernsten Charakter einer Sommerbeziehung und dem baldigen Ende, erscheint Freckling als Grundlage für eine Affäre zu dienen. Ob dies wirklich eine Affäre wird, muss wohl jeder allein entscheiden.

Was heißt Freckling auf deutsch?

Der Ausdruck „Freckling“ leitet sich vom englischen Wort „Freckles“ ab. „Freckles“ heißt auf deutsch: Sommersprossen


Weitere Dating-Phänomene: Kennst du Ghosting? Kennst du Benching? Kennst du Breadcrumbing?

Weitere Bedeutung von Freckling

Da „Freckling“ vom englischen Wort für Sommersprossen „Freckles“ abstammt, hat es noch eine weitere Bedeutung. In einem anderen Kontext wird „Freckling“ als das Tätowieren von Sommersprossen ins Gesicht oder auf den Oberkörper bezeichnet.

Damit wollen einige falsch Sommersprossen erzeugen, umso den Eindruck zu erwecken, dass sie viel Zeit in der Sonne (und damit in exotischen Ländern) verbracht haben.

Wer sich keine Sommersprossen in das Gesicht tätowieren möchte, kann Stifte, Schminke oder Klebetattoos verwenden, um das Aussehen zu erreichen.

Was ist R-Bombing? Was ist eine R-Bomb? Bedeutung, Definition, Übersetzung


Als „R-Bombing“ wird ein Dating-Verhalten bezeichnet, bei dem potentielle Partner Flirt-Nachrichten lesen, diese aber nicht beantworten. Die Person, die die Nachrichten abgesendet hat, sieht dabei, dass die andere Person die Nachricht erhalten und gelesen hat, erhält aber keine Antwort.

Das „R“ bedeutet: „Read“. Es ist die Vergangenheitsform von „read“ und bedeutet auf deutsch: gelesen.

Auf Messenger-Plattformen wie Whatsapp und Facebook ist es möglich einsehen, ob der oder die Angeschriebene die Nachricht erhalten und gelesen hat.

R-Bombing ist eine Form von Ghosting. Jedoch kommt R-Bombing ohne Zurückweisung aus, da der oder die Angeschriebene weiterhin Nachrichten erhalten und diese auch lesen kann. (Ghosting geht teils mit dem Blockieren einer Person einher.)

Wo das Wort R-Bombing herstammt

Das Wort „Bombing“ stammt vermutlich von „Black Berry Messenger“ ab. Dieser hat schon 2010 eine Funktion, wo er mit einem „R“ und einem Häkchen anzeigte, ob eine Nachricht gelesen wurde. Der Messenger wird „BBM“ abgekürzt, was schnell zu „bomb“ wird.

Das „bombing“ bedeutet auch, dass mehrfache nicht lesen einer Nachricht führte dazu, dass sich die „R“ und Häkchen beim Absender häuften. Das „bombing“ soll für das Gefühl der Enttäuschung stehen.

Was zu tun ist, wenn du von R-Bombing betroffen bist

Erhält eine Person deine Nachrichten und reagiert nicht auf diese? Dann hast du eine Wahl: Lass die Person links liegen, schreib sie nicht mehr an und widme dich deinen Hobbys oder anderen Personen.

Wer kein Interesse hat und es nicht schafft per Textkommunikation zu antworten, der oder die hat kein wahres Interesse das mehr aus eurem Flirt bzw. eurem Kennenlernen wird.

Um nicht ständig zu prüfen, ob du Antworten hast, archivere oder lösche den Chat.

Als einfache Regel gilt: Antwortet die Person nach drei Nachrichten nicht mehr, ignorier sie.

Anmerkungen

R-Bombing ist kein neues Phänomen. Nur durch die heutigen Möglichkeiten des sofortigen Antwortens und der Kontrolle, wer wann die Nachricht erhalten und gelesen hat, erlaubt R-Bombing Panikmache.

Früher war R-Bombing auch möglich: z.B. wenn jemand nicht das Telefon abnahm oder wenn jemand nicht die Tür öffnete, obwohl die Person wußte, wer vor der Tür steht.

Sologamie – Wenn Singles sich selbst heiraten


Sologamie wird ein neuer Hochzeitstrend genannt: Singles, die gerne heiraten wollen und partnerlos sind, heiraten einfach sich selbst. Sie veranstalten eine Hochzeitsfeier, tragen ein Brautkleid, halten eine Zeremonie ab und stecken sich selbst einen Ring an – alles ohne Bräutigam.

In der Regel vollziehen Frauen – in ihren 30er Jahren – eine Einzelhochzeit und heiraten sich selbst.

Sologamie wird als Bekenntnis zu sich selbst, als Ausdruck von Selbstliebe beschrieben. Die Sologamie ist dabei Ausdruck, des Wunsches zu heiraten, jedoch ohne Partner.

Sie versprechen sich selbst auf ihrer Alleinhochzeit, dass sie sich selbst lieben, ehren und achten werden –  natürlich in guten wie in schlechten Tagen. Der Ring ist dabei nur symbolisch.

Ein anderes Wort für Sologamie ist „Selbstheirat“.

Die Alleinheirat ist in Europa rechtlich nicht anerkannt.

Sologamie-Angebote

Die Selbstheirat wird bei einigen Hochzeitsveranstalter angeboten. Diese Angebote heißen unter anderem „‚I Married Me“ oder „Self-Wedding“.

Auf imarriedme.com werden „I Married Me – Self-Wedding In-A-Box“ angeboten. Die kleinste Box mit Silberring kostet 50 US-Dollar.

Auf www.selfmarriageceremonies.com können Frauen, die sich selbst heiraten wollen, einen zehnwöchigen Kurs buchen, in dem sie – in einem E-amil-Programm – alles über ihre Alleinhochzeit lernen können. So unter anderem:

  • Thema der Hochzeit
  • Fragen zur Hochzeit
  • Zeremonielle Praktiken
  • Schreiben des Gelübdes
  • Ihre Verlobung
  • Folgen der Ehe
  • Hindernisse

Vorteile und Nachteile der Sologamie

Der Sologamie wird nachgesagt, dass sie Ausdruck eines Egoismus, Narzismus und einer Trotzreaktion sein sollen. Sie soll als Reaktion auf Enttäuschungen in langjährigen Liebesbeziehungen stattfinden. Gleichzeitig betonen Psychologen, dass die Selbstheirat als Therapie diene, um das Selbstvertrauen zu stärken.

Kritiker sagen der Sologamie nach, dass sie Ausdruck der Verzweiflung und Verbitterung von heiratenswilligen Frauen sein soll, die keinen Partner finden, der ihren Ansprüchen gerecht wird.

Einige Medien bezeichneten die Sologamie als traurigen Trend.

Bekannte Beispiele: Sologamie

Linda Baker heiratete schon 2003 sich selbst. Zu ihrem 40. Geburtstag schwor sie sich selbst ewige Treue. Zur Ihrer Einzelhochzeitsfeier gab es sieben Brautjungfern und 75 Gäste.

im Jahr 2003 wurde die Einzelhochzeit populär als die von Sarah Jessica Parker gespielte Figur „Carrie Bradshaw“ in der Serie Sex and the City sich selbst heiratete und ihre eigene Hochzeit veranstaltete.

Die Italienerin Laura Mesi heiratete sich selbst im Jahr 2007. Sie soll die erste Alleinverheiratete in Italien sein. Ihre Alleinhochzeit hat sie sich 10.000 Euro kosten lassen.

In Taiwan heirate Chen Wai Yi sich 2010 selbst.

Das Victoria’s-Secret-Model Adriana Lima heiratete 2017 sich selbst.

Genaue Bedeutung des Wortes Sologamie

„Sologamie“ ist ein zusammengesetztes Wort, dass aus dem italienischen Wort „Solo“, was „allein“ bedeutet, und dem griechischen Wort „gamie“ (Gamos), was mit Ehe übersetzt wird, besteht. Die Sologamie ist damit die Einzelehe bzw. Alleinehe.

Verbreitung von Sologamie

Erste signifikante Suchanfragen nach „Sologamie“ gingen bei Google.de im Juli und August 2015 ein. Eine starke Suchnachfrage gab es im Juni 2017.

Das perfekte/ideale Profilbild für Lovoo, Tinder und Co [für Männer]

Online Dating ist das Oberflächlichste was es gibt. Innerhalb weniger Sekunden entscheidet ein Mensch, ob er/sie einen anderen Menschen kennen lernen möchte. Informationen über den anderen Menschen werden kaum wahrgenommen und so entscheidet in der Regel das Profilbild komplett allein über die Kontaktaufnahme. Wer versteht, wie das perfekte/ideale Profilbild für Tinder aussehen muss, erhöht seine Chancen deutlich. In diesem Beitrag zeige ich dir auf, was du tun musst, um mehr Erfolg auf Tinder zu haben.

Geschlechterunterschiede in der Wahrnehmung

Frauen blicken anders auf Profilbilder als Männer. Während Männer die Person betrachten und überlegen, ob sie diese attraktiv finden, ist dieser Prozess bei Frauen komplexer. Hier müssen diese nämlich entscheiden, wen sie kennen lernen wollen und wen nicht. Die große Frage, die Frauen hier beantworten müssen:

Ist der Typ auf dem Foto ein Serienmörder?

Das ich übertreibe, sollte klar sein, aber eine Frau muss entscheiden, wen sie trifft. Hierbei ist sie beeinflusst von anderen Männern auf den Flirtplattformen. Wie ich gezeigt habe, gleicht dieser Einfluss mehr eine Überforderung, wenn eine Frau 20 Dialoge gleichzeitig führen muss.

Das bedeutet für dich, dass du aus der Masse herausstechen musst, um im Emotionen bei einer Frau hervorzurufen und um in ihrem Gedächtnis zu bleiben. Hier kommt nun eine Anleitung wie du dein Profilbild gestalten solltest, damit du mehr Erfolg auf den Flirtplattformen hast.

1. Frauen achten auf Emotionen

Ein Blick bzw. was dein Blick ausstrahlt, ist sehr wichtig für eine Frau. Strahlst du Fröhlichkeit, Glücklichkeit oder Traurigkeit aus? Wenn du viele Kontakte haben möchtest, so ist ein Lächeln, dass beste was du tun kannst! Lächle auf deinen Fotos. Zeige, dass du glücklich bist und Frauen wollen an deinem Glück teilhaben!

Aus diesem Grund gilt: Zeige dein Gesicht und mach es nicht schwer dein Gesicht zu finden.

Achte darauf, dass du auf deinem Profilbild nicht einsam wirkst! Umgib dich mit den Dingen und Menschen, die dich interessant machen. Achte aber darauf, dass du im Zentrum des Bildes bleibst.

2. Frauen achten auf die Umgebung

Frauen schauen nicht nur auf die Person, sondern auch auf den Hintergrund. Ihre Sensibilität für die Umgebung der Person sorgt dafür, dass die Umgebung ihre Entscheidung beeinflusst, da diese mit in die Bewertung eingezogen wird.

Es geht hier um eine Geschichte. Dein Foto sollte eine Geschichte erzählen. Das Foto sollte mindestens 2-3 Geschichten erzählen, damit die unbekannte Person auf dem Foto eine Story erhält.

Der Hintergrund ist, dass deine Umgebung Rückschlüsse auf deine Werte und Persönlichkeit erlaubt. Bildet du dich vor einem Plattenbau ab oder zeigst du dich in der Natur? Sitzt du am Strand oder im Liegestuhl? Zeigst du deine Hanteln, dein Auto, etc? All dies sind Indikatoren für deine Persönlichkeit.

Achte auf deine Umgebung und bilde dich mit deinen Talenten ab. Kannst du gut Gitarre spielen, so zeige ich dich mit einer Gitarre.

 

3. Frauen achten auf andere Personen auf dem Foto

Zeigen Männer sich auf einem Foto mit ihren Kumpels so ist das negatives Signal an Frauen, die das Foto betrachten. Warum? Es stellt sich die Frage: Welcher Person auf dem Foto gehört das Profil? Ist dies nicht eindeutig zuordbar, so wird in der Regel nach links geswiped. Die Schlussfolgerung für dich: Deine Bros kommen nicht mit aufs Foto.

Deine Bros solltest du von deinem Tinder-Foto auch ausschließen, wenn diese bessere Attribute als du haben. Sind diese durchtrainierter, haben mehr Muskeln, sind größer oder besser gekleidet als du? Dann sollten sie nicht mit auf das Bild, da sie den Fokus von dir wegrücken und auf sich ziehen.

Wenn Männer sich auf einem Foto mit anderen Frauen zeigen, so erhöht dies die Chance, dass eine Frau, die das Foto betrachtet nach rechts swiped. Zunächst einmal muss das Foto den Mann und die Frau natürlich in einer ausgelassenen und glücklichen Stimmung zeigen. Dies ist die Ausgangslage. Am besten ist die andere Frau nicht deine Schwester, Mutter oder Oma.

Wenn du nun mit anderen Frauen auf dem Foto zu sehen bist, so erhalten interessierte Frauen die Informationen, dass andere Frauen dir vertrauen, was ein positives Signal ist und bedeutet, dass die Frau, die grade dein Profil anschaut, dir auch vertrauen kann. Weiterhin helfen die Frauen auf dem Foto  eine glückliche Stimmung zu transportieren – wenn sie denn lächeln! Dies ist wichtig, da betrachtende Frauen diese Stimmung auf deine Persönlichkeit attributieren und dich als Ursache für dieses Glück betrachten. Tritt dieser Fall ein, so wird eine Frau dich kennen lernen wollen, da du wohl Glück verbreitest.

 

4. Frauen achten auf deinen Körper

Auf deinem Profilbild solltest du dich gut darstellen. Frauen prüfen deinen Körper. Sie prüfen deine Haltung. Sie achten auf dein Gesicht. Es stellen sich Fragen wie:

  • Wie stehst du da? Stehst du grade da? Stehst du aufrecht da?
  • Wo sind deine Schultern? Hängen diese oder streckst du deine Brust heraus?
  • Wohin guckst? Ist dein Blick gesenkt?
  • Hast du einen Bauch?
  • Sind deine Zähne ok?
  • Hast du deinen Bart gepflegt?
  • Wie ist deine Frisur?
  • Gibt es Hautunreinheiten?
  • Bist du trainiert? (Bzw. erweckst du den Eindruck trainiert zu sein?)
  • Ist dein Becken hervorgestreckt? (Dies ist ein Signal, dass Paarungswilligkeit signalisiert. Dieses Signal zeigt, dass du dir deiner Selbst so sicher bist, dass du dein Becken und damit auch dein Glied hervorstreckst.)
  • Wie ist deine Kleidung?

Haltung ist alles! Achte auf deinem Foto darauf, dass du grade da stehst und selbstsicher wirkst! Lächele, sei gepflegt und einfach sympathisch.

Übrigens: Frauen achten auch auf deinen Schritt(sekundäre Geschlechtsorgane). Dies ist ihnen aber nicht so wichtig wie Männern.

Eine Anmerkung zur Kleidung: Auch wenn du stolz auf deinen Job als Wartungsingenieur für Leuchttürme bist, so zeige dich nicht auf deinem Foto mit deiner Warnweste. Deiner Kleidung schreiben Menschen bestimmte Eigenschaften zu. Siehst du aus wie ein Arbeiter, so wirst du dementsprechend behandelt. Siehst du hingegen aus wie ein erfolgreicher Unternehmer – Anzug, weißes Hemd, Jackett/Sakko und Anzugshose/Jeans – so erweckst du gleich einen anderen Eindruck.

 

5. Frauen lieben Tiere

Tiere geben dir die Möglichkeit, deine gefühlvolle Seite zu zeigen. Frauen lieben Gefühle und auch Tiere. Sind Tiere auf deinem Profilbild, so stehen diese als Symbol für Vertrauen, dass diese Tiere in dich haben und sie zeigen auch, dass du Verantwortung für andere Lebewesen übernehmen kannst. (Und das du emotionale Verbindungen aufbauen kannst.)

Tiere helfen dir deine emotionale und sensible Seite zu zeigen. Sie sorgen dafür, dass du eine gewisse Verletzlichkeit an den Tag legst. Dies ist der Stoff aus dem Frauenträume sind: Verletzliche Männer! Jede Frau wünscht sich so einen Mann zu erleben.

Frauen betrachten Männer mit Tieren auf ihrem Foto als gute Beziehungspartner (Boyfriends). Sie übernehmen schließlich Verantwortung und lassen emotional auf andere ein! Gleichzeitig sorgen die Tiere dafür, dass die Frau, die dein Foto betrachtet, die positiven Emotionen, die sie dem Tier gegenüber hat, auf dich projiziert und über eine mögliche Zukunft mit dir schwelgt.

Diese Emotionalität wünschen sich Frauen von dir.

Zeige dich mit deiner Katze! Zeige dich mit deinem Hund! Zeige dich mit einem Esel, Känguruh oder Co!

PS: Das gleiche gilt übrigens auch für Kinder. Zeige dich mit einem Kind und Frauen werden verrückt nach dir

 

6. Schaue direkt in die Kamera

Durch den direkten Blick in die Kamera kannst du eine Form von Intimität herstellen. Hier entsteht der Eindruck, dass die Person auf dem Foto die andere Person direkt aus dem Smartphone anguckt. Wird dies mit einem Lächeln verbunden, so sorgt der direkte Blick für die Illusion, dass jemand direkt angeschaut wird, was dazu führt, dass eine Verbindung aufgebaut wird.

Möchtest du diesen Effekt, des direkten Blickes in die Kamera noch verstärken, so fotografiere deine Pupilen im Halbdunkeln. Im Halbdunkeln vergrößern sich unsere Pupillen, damit wir mehr sehen. Wenn wir sexuell erregt sind, vergrößern sich unsere Pupillen ebenfalls. Nutze diesen Effekt, um Interesse, deine Sexualität und Intimität zu zeigen.

 

Du möchtest mehr wissen? Dann lies diese Beiträge mit vielen Beispielen:

Die ideale Strategie für Tinder – Verstehe den Algorithmus

Viele Männer geben auf Tinder allen Frauen ein grünes Herz in der Hoffnung, dass Zufalls-Matches dabei herauskommen. Das ist der falsche Ansatz, denn der Tinder-Algorithmus ist klüger als wir denken.

Tinder hat einen großen Vorteil. Da jeder Teilnehmer sich über seinen Facebook-Account anmelden muss, hat Tinder-Zugriff auf die Facebook-Daten. Zusätzlich liefern wir Tinder noch andere Daten. Das heißt folgende Daten stellen wir Tinder in der Regel zur Verfügung:

  • Freunde
  • Interessen
  • Fotos
  • Geolokation

Das heißt Tinder kennt unsere Freunde. Es kennt unsere Interessen. Fotos sieht es auch und es weiß wo wir uns aufhalten. Aber eines weiß Tinder nicht:

Ist eine Person attraktiv?

An dieser Stelle kommt der Algorithmus ins Spiel. Denn Tinder wertet unser Verhalten auf der App aus. Folgendes sieht Tinder:

  • Geolokation und Verhalten
  • Verweildauer
  • Zahl an Links-Swipes
  • Zahl an Rechts-Swipes

Diese vier Werte reichen aus, um Tinder-Teilnehmer zu kategorisieren. Folgende Kategorisierung macht Tinder dabei auf:

1. Notgeiler Teilnehmer: Person, die sehr oft nach rechts swiped.

2. Teilnehmer auf Partnersuche: Person, die wählerisch ist und selten rechts swiped.

3. Teilnehmer mit vielen grünen Herzen

4. Teilnehmer mit wenigen grünen Herzen

Ich belasse es bei diesen vier Kategorien, da ich den Tinder-Algorithmus selbst nicht gesehen habe, diese aber für meine weiteren Ausführungen ausreichend sind.

 

Die erste Frage, die sich mir stellt: Welcher davon bist du?

Du möchtest mehr grüne Herzen (rechts swipes) haben? Dann ließ meinen Beitrag über das perfekte Profilbild. ;)

Tinder wertet Verhalten aus und kategorisiert

Was macht Tinder nun, wenn es einen notgeilen Teilnehmer hat? Es zeigt ihm/ihr andere notgeile Tinder-Teilnehmer, die alles rechts swipen was ihnen vor die Flinte kommt. Dies gilt umgekehrt für diejenigen, die auf Partnersuche sind, genauso. Wählerische Teilnehmer werden wählerischen Teilnehmern angezeigt. Notgeile Teilnehmer sehen notgeile Teilnehmer. Weiterhin tritt hier ein Effekt auf:

Das grüne Herz eines Teilnehmers ist bei jedem Teilnehmer unterschiedlich viel wert. Denn nicht das grüne Herz, dass wir vergeben entscheidet nicht allein, ob wir jemanden attraktiv finden, sondern wie viele grüne Herzen wir selber erhalten haben.

Das bedeutet:

  • Das grüne Herz eines Teilnehmers, der viele grüne Herzen von anderen erhalten hat, ist mehr wert!
  • Das grüne Herz eines Teilnehmers, der wenige grüne Herzen von anderen erhalten hat, ist weniger wert!

In der Konsequenz bedeutet das: Jemand der viele grüne Herzen erhalten hat, kann besser über die Attraktivität eines anderen Teilnehmers entscheiden, als jemand der wenige grüne Herzen erhalten hat. Dies bedeutet, dass die Credibility eines Teilnehmers nach der Wertung der anderen ermittelt wird.

Übertragen wir dies in die Realität, so wird es sofort klar: Wenn 10 Leute sagen, dass Pyeah gute Texte schreibt, so vertrauen diese mir und schreiben mir eine gewisse Authorität zu. Mit diesen 10 Empfehlungen kann ich selbst Empfehlungen an andere geben und über die Qualität der Inhalte entscheiden.

Wenn aber niemand sagt, dass ich gute Texte schreibe, so habe ich kein äußeres Feedback und mein Feedback hätte weniger Wert, da ich auf weniger festem Grund arbeiten würde.

Was Tinder noch weiß

Weiterhin weiß Tinder, wo wir uns wie verhalten. Aufgrund der GPS-Position kann Tinder sehen, wann wir wählerisch und wann wir notgeil sind. Tinder weiß, ganz genau wann wir unser Profil leer tindern und wann wir uns Zeit nehmen für die App. Dies fließt in die Anzeige der Profile mit ein und ändert die Wahl der gezeigten Profile.

Desweiteren sieht Tinder aufgrund gemeinsamer Freunde und gemeinsamer Interesse was wir vorhaben. Sucht zum Beispiel ein Teilnehmer nach Teilnehmerinnen mit denen er 0 gemeinsame Freunde hat, so kann vermutet werden, dass dieser fremd gehen möchte, da sein Freundeskreis (Social Circle) nichts davon erfahren darf.

 

Fazit

Wir bekommen angezeigt, was wir aussenden. Tinder liefert uns Profile bei denen vermutet werden kann, dass wir diese liken. Der Tinder-Algorithmus passt sich ständig an und kann mit jedem rechts swipe genauer sagen, wen wir suchen.

Da viele Frauen in grünen Herzen schwimmen und attraktiven Männern wird es ähnlich gehen, rate ich von der Bruteforce Methode (jeden rechts swipen) ab. Dies zeigt nur wie notgeil ihr seid. Bei Tinder lohnt sich Wählerischkeit. Wer sein Tinder-Verhalten optimieren möchte, sollte sich vor jedem Swipe fragen:

Würde ich mit dieser Person schlafen?

Ist die Antwort ein Ja, so sollte der rechts swipe erfolgen. Bei einem Nein sollte der links swipe erfolgen.

Als Frau auf Lovoo – oder: Dick is free

Flirt-Apps sind grade sehr beliebt. Sie versprechen das einfache Anbandeln mit dem anderen Geschlecht. Die Realität sieht jedoch anders aus, denn Flirt-Apps bevorteilen Frauen und benachteiligen Männer. Hier ist der Grund: Frauen können auswählen, welchen Männern sie antworten und – nach meiner Erfahrung auf Lovoo – ertrinken Frauen in Anfragen auf solchen Apps.

Lovoo ist hier leider ein Fall der Einseitigkeit hervorbringt. Auf Tinder werden nur Chatfenster geöffnet, wenn beide Interesse am anderen bekundet haben. Auf Lovoo kann jeder sofort sehen, wer ihn oder sie geliked hat. Gegenseitigkeit ist hier nicht Pflicht.

Das Experiment: 2 Tage als Frau auf Lovoo

Wie es Männern auf Lovoo ergeht, wußte ich aus eigenen Erfahrungen. Entweder die Fake-Accounts mit leeren Profilen liken oder die Frauen stehen Schlange. Aber was erleben Frauen?

Hier ist die Auswertung, was nach 48 Stunden als Frau auf Lovoo in der Inbox war:

Ich hielt mich mit dem Smartphone im Innenstadtbereich einer größeren deutschen Stadt auf. Nach 48 Stunden waren über 180 Personen auf meinem Profil gewesen.

70,9 Prozent aller Besucher haben der Dame ein Herz gegeben. Auf Lovoo heißt dies “Mögen dich”. Es ist vergleichbar mit dem Anstupsen auf Facebook. Das Durcharbeiten durch 134 Mögen dich erfordert gutes Mikromanagement. Das hatte ich nicht, also weiter:

12,7 Prozent aller Besucher eröffneten einen Chat und wollten mit dem Mädchen schreiben. Hierbei waren lustige Sprüche dabei, aber auch einfach nur “Hi”-Schreiber. Die Sprüche waren teilweise echt gut. Die “Hi”-Schreiber waren langweilig.

Ich habe auf keine Chat-Anfrage geantwortet.

Hier schon einmal die erste Regel: Sei unterhaltsam. Eröffne den Chat mit einem guten Spruch. Ein “Hi” reicht nicht.

Weiterhin erreiche mich ein Kuss (Analog zum Mag dich) und zwei Männer erklärten sich zu Fans dieser Frau. Was vollkommen unnütz ist, da Frauen sich Faulheit auf Lovoo erlauben können und in der Regel nur auf Chatanfragen reagieren brauchen.

 

Lichtblicke im Lichtbild

Das Foto auf solchen Flirt-Apps ist extrem wichtig. Ich würde sagen, es macht 90 Prozent des Erfolges aus. Lege hier extremen Wert drauf!

Ein Beispiel: Du siehst hier 144 Profile auf einmal.

Willst du auffallen, so achte auf dein Foto und deine Farbgestaltung. Ich habe mir erlaubt vier Fotos hervorzuheben: Willst du auffallen, benutze kräftige Farben: Rot, Grün, Gelb und Blau empfehlen sich. Verzichte auf Grau oder Positionen, die dich im schlechten Licht zeigen.

Wer viele Anfragen erhält, wird wählerisch und braucht einfach nur durchscrollen. Eine Bewegung mit dem Daumen und du bist weg!

 

Schlussfolgerungen

Aus diesen Erfahrungen kann ich nur lernen und präsentiere deswegen meine 3 Top Learnings.

1. Dein Profilfoto ist extrem wichtig. Lege hier großen Wert drauf.

Die einzigen Orientierungspunkte, die deine Angeschriebene hat, sind deine Bilder und dein Spruch. Mehr gibt es nicht! Hier werden keine Blicke ausgetauscht, hier wird sich nicht berührt. Lovoo ist die Reduktion auf ein Foto und wenige Zeilen Text.

2. Verschicke keine Herzen, sondern schreibe deine Ausgewählte stets an.

Werde aktiv! Erwarte nicht, dass sich Frauen bei dir melden. Du musst aktiv werden. Es gilt, wer sich zurücklehnt, verliert!

3. Schreibe einen lustigen Spruch, der herausfordert. Langweilige Typen gibt es auf Lovoo extrem viele!

Dir fällt nichts ein? Dann googel doch bitte! Versuche aufzufallen und langweile deine Angeschriebene nicht. Ein Wisch weiter, wartet schon der nächste auf seine zwei Minuten Aufmerksamkeit.

Das Profil habe ich stil gelegt. Ich habe nie einem Menschen geantwortet.

Was bedeutet Metrosexuell? Bedeutung, Definition, Erklärung


„Metrosexuell“ ist eine Bezeichnung für reiche und erfolgreiche Großstadt-Männer, die der femininen Seite ihrer Persönlichkeit Ausdruck gewähren. Die Metrosexualität äußert sich z.B. in extravaganten Frisuren, dem Tragen von Accessoires, sehr gepfegten Füßen (Pediküre) und Händen (Maniküre), einer gepflegten reinen Haut, sowie durch teure, extravagante Kleidung und dem Verwenden von Kosmetik und Parfum.

Metrosexuelle sind explizite Zielgruppe von Mode- und Kosmetikunternehmen. Ihnen wird nachgesagt, dass sie ungewöhnlich viel Aufwand und Zeit in ihr Aussehen, ihre Kleidung, ihre Frisuren und ihren Bart investieren. Sie rasieren sich die Brusthaare und verwenden viele Pflegeprodukte.

Ein bekannter Vertreter ist David Beckham. Weitere Metrosexuelle sind: Brad Pitt, George Clooney, Robbie Williams, Ian Thorpe

Der Ausdruck „metrosexuell“ stand 2004 das erstmal im Rechtschreibduden.

Ein Gegenentwurf zum Metrosexuellen ist der Spornosexuelle / Sporno.

Sind Metrosexuelle homosexuell?

Durch Eigenschaften und Verhaltensweisen, die traditionell bisher Frauen zugeordnet wurden, entsteht der Eindruck, dass Metrosexuelle homosexuell seien. Damit spielen Metrosexuelle bewusst auf gängige Klischee über männliche Sexualität an. Jedoch steht bei Metrosexuellen die sexuelle Orientierung nicht im Vordergrund. Metrosexualität ist keine Sexualpräferenz. Der Begriff „Metrosexuell“ steht weniger für eine sexuelle Ausrichtung, als für einen extravaganten Lebensstil.

Metrosexuelle verfolgen ein Männerbild, dass fernab des traditionellen Männerbildes ist. Sie sind ein Gegenentwurf zum Mann, der erfolgsorientiert ist, seine Femininität ablehnt, Emotionen unterdrückt, eigenverantwortlich, stark, aggressiv und ablehnend gegenüber Homosexuellen ist.

Was bedeutet metrosexuell genau?

„Metrosexuell“ setzt sich aus den Worten „Metropolitan“ und „Heterosexuell“ zusammen. „Metropolitan“ leitet sich vom Wort „Metropole“ ab und bezeichnet Menschen, die im politischen, sozialen, kulturellen und wirtschaftlichem Zentrum eines Landes oder einer Region leben. In Deutschland werden diese auch als Großstädter bezeichnet.

Jedoch bedeutet „Metro“ auch „Mutter“. So ist die Metropole, die Mutterstadt. Damit erhält der Ausdruck „Metrosexuell“ eine ganz andere Bedeutung, nämlich: Muttersexuell. Er erinnert damit stark an den Ödipuskomplex und die Odipale Phase.

Wo kommt der Begriff „metrosexuell“ her?

Der britische Journalist Mark Simpson publizierte den Begriff erstmals 1994. In einem Artikel, der im November 1994 im „The Indepent“ erschien, schrieb er, dass der metrosexuelle Mann sich durch viel Einkommen und dem Leben und/oder in einer Stadt auszeichne. Dieser junge Mann sei einer der vielversprechenden Konsumeten der Dekade, da bewusst und gezielt shoppen Geld, sowie viel Geld in sein Aussehen investiert. Damit wollte Simpson eigentlich Kritik am konsum-orientierten Leben üben.

Im Jahr 2002 veröffentlichte Simpson auf Salon.com einen weiteren Artikel zum Thema „Metrosexualität“. Hier bezeichnete er explizit David Beckham als einen der größeren Metrosexuellen in Großbritannien. Was ein Metrosexueller ist, erläuterte er wie folgt, Metrosexuelle sind reiche Männer, die in Großstädten leben und sich die besten Produkte, Clubs, Sportstudios und Friseure leisten wollen. Sie können schwul, hetero oder bisexuell sein, was unwichtig ist, da der Metrosexuelle sich und seine Äußeres am meisten liebt.

2003 berichteten weitere Medien über Metrosexuelle und verbreiteten so den Begriff.

Was ist Breadcrumbing? Bedeutung erklärt


Als „Breadcrumbing“ werden Online-Aktivitäten bezeichnet, die dafür sorgen, dass jemand bei der Stange gehalten wird und dass dieser Person falsche Hoffnungen gemacht werden. „Breadcrumbing“ ist eine Sammelbezeichnung für digitale Ankündigungen, Aufmerksamkeiten, Komplimente und Versprechen, die einzig dazu dienen, das Interesse einer anderen Person zu wecken, jedoch ohne Dating-Absicht.

„Breadcrumbing“ findet statt, wenn jemand Kommentare unter Fotos schreibt, spontane Flirt-Nachrichten („Hey, musste gerad an dich denken.“) verschickt oder Likes bei einer Person hinterlässt, um bei dieser die Hoffnung auf eine romantische Begebung bzw. ein Date zu wecken – sowie, um sich selbst in Erinnerung bei der Person zurufen.

In Textnachrichten können beide Personen romantische Inhalte austauschen, die den Schluss nahelegen, dass bald ein Date stattfindet. Dann bricht aber die Kommunikation ab und eine der beiden Personen hinterlässt bei der anderen Person nur Signale, dass sie Interesse hat. Signale wie Likes, zweideutige Kommentare oder spontane Nachrichten. Jedoch wird nicht die Absicht verfolgt, dass jemals ein echten Date im realen und öffentlichen Leben stattfindet.

Anzeichen dafür, dass jemand ein Breadcrumber ist:

  • Die Kommunikation findet unregelmäßig statt. Die Person schreibt dir mehrere Tage hintereinander und dann herrscht ein paar Wochen Stille.
  • Ankündigungen bleiben tatenlos. Die Person kündigt an, dass ihr euch treffen werdet, sagt aber im letzten Moment ab oder fragt nie nach einem Date.
  • Die Kommunikation findet nur online statt.
  • Oberflächliche Gespräche. Die Person ist unterhaltsam, bleibt aber oberflächlich. Sie öffnet sich nicht.

Warum „Breadcrumbing“ stattfindet

„Breadcrumbing“ wird durchgeführt zur Bestätigung des Egos und zum Aufbau von Optionen. Hierbei hat die Person, die das Breadcrumbing betreibt, das Ziel mehrere Partner zur Auswahl zuhaben. Sie hält sich damit andere „warm“. Auch sorgt die eigene Unentschlossenheit und Unsicherheit von Breadcrumber für dieses Verhalten. Wer wirkliches Interesse an einem Date hat, der bittet um ein Treffen, anstatt sich hinter Nachrichten zu verstecken.

„Breadcrumbing“ bereitet Personen Freude. Sie haben den Eindruck zu flirten. Jedoch spielen sie damit mit anderen Personen.

Was gegen Breadcrumber getan werdne kann

Wer den Eindruck, dass er oder sie von einem Breadcrumber oder einer Breadcrumberin betroffen ist, hat folgenden Optionen:

  • Die Konfrontation suchen und um ein Date bitte. Redet sich die andere Person heraus, weiß man sofort woran man ist.
  • Den Breadcrumber bzw. die Breadcrumberin ignorieren. Diese Person hält andere nur hin.

Der Ausdruck „Breadcrumbing“ ist ein Verb das aus dem englischen Substantiv „Breadcrumb“ geformt wurde. „Breadcrumb“ heißt auf deutsch: Brotkrumen, Brotkrümel, Brösel.

Weitere Dating-Phänomene: Kennst du Benching? Kennst du Ghosting?

Was ist Benching? Bedeutung auf deutsch, Definition, Übersetzung


Als „Benching“ wird ein Dating-Verhalten bezeichnet, dass dazu dient, die Hoffnung bei potentiellen Dating-Partner auf ein romantisches Treffen hochzuhalten. Hierbei geht es darum, dass jemand als Ersatz zur Verfügung steht, falls ein bevorzugter Partner verschwindet oder nicht mehr interessant ist.

Was heißt Benching auf deutsch?

Auf gut deutsch würde man sagen: Jemand wird warmgehalten. Oder: Jemand dient als Notnagel.

„Benching“ kann mit „auf die lange Bank schieben“ übersetzt werden. Es tritt in der Regel in der Kennenlern-Phase auf, wo entschieden wird, dass die neue Person nicht der perfekte Partner ist, aber diese warmgehalten werden soll.

„Benching“ kann als Dating-Warteschleife bezeichnet werden. Betroffene befinden sich in einer Warteschlange mit einer unbekannten Anzahl anderer und können – wenn sie es denn wollen – darauf warten, dass sie an der Reihe sind. (Oder sie suchen sich in der Zwischenzeit jemand anderes.)

„Benching“ leitet sich vom englischen Verb „to bench“ ab. Dieses bedeutet: jemanden auf die Reservebank schicken.

Benching und Friendzone

„Benching“ kann auch mit dem Wort „Friendzone“ beschrieben werden. Hierbei wird jemand in der „Friendzone“ gehalten und dient als Ersatz bzw. Notnagel.

Warum bencht jemand?

Einige verwenden Benching als Strategie an, um mehrere Partner zur Auswahl zu haben. Das ist respeklos und dient nur der Bestätigung des eigenen Egos. Wiederum andere benchen, weil sie Angst vor dem Alleinsein haben und im Falle des Falles schnell Ersatz brauchen.

Auch ist Benching ein Ersatz dafür, „Nein“ zu sagen. Jemand der bencht, braucht keine Körbe verteilen, sondern sorgt nur für Unsicherheit und Unklarheit, statt klaren Verhältnissen.

Woran du Benching erkennst?

Der Bencher oder die Bencherin schickt ab und zu kleine Textnachrichten, schreibt Kommentare unter Fotos oder hinterlässt Likes. Hierbei geht es darum, dass dem Benching-Opfer etwas Aufmerksamkeit zu Teil wird, die dafür sorgen soll, dass die Person sich weiter Hoffnung auf ein Kennenlernen oder romantisches Treffen macht.

Bencher verabreden sich auch, sagen diese aber meist im letzten Moment ab. Auch dies hat das Ziel, dass die betroffene Person weiterhin zur Verfügung, während der Bencher oder die Bencherin mit anderen Menschen beschäftigt ist.

Benching hat eine eindeutige Botschaft: Du bist mir nicht wichtig! Andere sind mir wichtiger. Wer diese Botschaft erkennt, findet genug Motivation, um sich vom Benching zu befreien.

Benching hat natürlich auch eine zweite Seite: Wer sich benchen lässt, bestätigt den Bencher oder die Bencherin in ihrem Verhalten. Deswegen kann eigentlich nur eine Regel geben: Akzeptiere nie, dass jemand dich auf die lange Bank schiebt.

Was du gegen Benching tun kannst

Solltest du den Eindruck, dass ein Bencher oder eine Bencherei ein Spiel mit dir treibt, so hast drei Möglichkeiten:

  • Konfrontiere die Person und frag sie was das soll. Beispiel: „Warum sagst du jetzt schon zum dritten Mal unser Date ab?“
  • Bitte den Bencher bzw. die Bencherin um ein Date. Redet die Person sich raus, so weißt du woran du bist.
  • Ignorier den Bencher oder die Bencherin und leb dein Leben.

Als Regel können wir dir folgende mitgeben: 3-mal fragen. Frage maximal dreimal nach einem Date. Wenn die Person auch das dritte Date ablehnt oder sich rausredet, so ist weißt du woran du bist.


Weitere Dating-Phänomene: Kennst du Ghosting? Kennst du Breadcrumbing?

Was ist Ghosting? Bedeutung auf deutsch


„Ghosting“ bedeutet, dass jemand sich in einer Beziehung oder Freundschaft unsichtbar macht, auf Kontaktversuche (Ein Besuch, Whatsapp-Nachrichten, Anrufe oder ähnliches) nicht reagiert und Verabredungen nicht mehr einhält. Ghosting führt – ohne Vorwarnung – zum vollständigen Kontakt – und Kommunikationsabbruch einer Partnerschaft oder Freundschaft.

Dem Abbruch sind regelmäßige oder öftere Treffen vorausgegangen, was dazu führt, dass der Kontaktabbruch noch überraschender ist oder für die betroffene Person unerklärlich erschein.

Gerade die heutigen technischen Möglichkeiten erlauben das schnelle und einfache Ghosting: Ein Whatsapp-Kontakt wird blockiert und weg ist die Person. Das gleiche gilt für Facebook.

Vom „Ghosting“ kann jeder betroffen sein, egal wie lange man sich kennt.

Was heißt Ghosting auf deutsch?

Der Ausdruck „Ghosting“ wird meist beim Dating verwendet. Auf Deutsch kann statt „Ghosten“ auch „sich aus dem Staub machen“ oder „einfach verschwinden“ gesagt werden.

Ghosting ist die Bezeichnung für einen unangekündigten Kontaktabbruch und für grundloses Verlassenwerden.

„Ghosting“ ist ein englisches Verb, dass sich vom englisch Substantiv „Ghost“ ableitet. „Ghost“ bedeutet auf deutsch: Geist. Damit bedeutet „Ghosting“, dass jemand zum Geist wird, als unsichtbar, nicht greifbar und abwesend.

Warum „Ghosten“ manche Menschen?

Mögliche Gründe können sein, dass Personen Angst davor haben, sich mit ihrem Partner zu streiten, mit ihm zu diskutieren oder sich mit ihm auseinanderzusetzen. Auch kann es die Angst sein eigene Bedürfnisse nicht zu formulieren oder einfordern zukönnen.

In dem Moment in dem jemand einen anderen gehostet, empfindet die Person wenig Empathie, sondern denkt dabei an sich und ihren Vorteil. Hierbei geht es auch darum, ohne Konflikte, Freiheit zurückzuerlangen. Deswegen kann gesagt werden, dass Ghoster (jemand der ghostet) Konflikte meiden und empfundene Ungerechtigkeit (oder empfundene Verletzung) nicht ansprechen. Sie laufen quasi: weg. Jedoch können langfristige Beziehungen nur geführt werden, wenn Verletzungen angesprochen und Konflikte ausgeführt werden, hierbei geht es darum, die empfundenen Gefühl als wahr anzuerkennen und sie zuleben.

„Ghosting“ ist besonders einfach in Großstädten. Durch die Anonymität und die sehr geringe Chance sich wiederzutreffen, scheint Ghosting die einfachere Alternative zu einem Konflikt zu sein. In Großstädten fehlt die soziale Kontrolle, wie sie z.B. auf einem Dorf vorhanden ist.

Berichte von Ghostern lassen erahnen, dass sie unter anderem mit dem Ghosting aus der Friendzone fliehen oder sich aus einer Beziehung befreien, die nicht zu ihrem Vorteil ist. Auch können vom Ghosting Affären betroffen sein. Diese werden einfach beendet, um die Beziehung zur Ehefrau weiterzuführen.

„Ghosting“ ist keine anerkannte (psychologische) Krankheit.

Betroffene vom Ghosting berichten von einer Verunsicherung und können Verlustängste entwickeln.

Was Ghosting-Betroffene tun können?

Anstatt nach Ursachen zuforschen und Gründe für das Verlassenwerden mit sich selbst zu erörtern, sollten Betroffene vom Ghosting damit einfach abschließen und das eigene Leben weiterführen. So blöd wie es klingt, den wahren Grund kennt nur der Ghoster. Doch der wird ihn nicht verraten, solange er weg ist.

Vom Ghosting Betroffene können auch in die Offensive gehen und Kontakt zum Ghoster aufnehmen. Dabei können sie Fragen stellen (aber bitte keine Vorwürfe machen):

  • Falls du kein Interesse hast, sag mir das bitte.
  • Habe ich dich verletzt?

Kann Ghosting vermieden werden?

Ob jemand ghostet oder nicht, ist schwer vorhersagbar. Verhalten wie z.B. eine Nicht-Erreichbarkeit können ein Anzeichen sein. Es sollte geprüft werden, ob eine Person verbindliches Verhalten an den Tag legt, also ob sie Verabredungen einhält. Auch kann geprüft werden, wie sehr sich eine Person öffnet. Wer viel von sich preis gibt, lässt einen Blick auf seine Gedankenwelt.

Um sich vor Ghosting zuschützen, ist es wichtig, dass über die eigenen Wünsche und Ziele gesprochen wird. Auch sollte geprüft, wie jemand mit Konflikten umgeht oder was die Person tut, wenn sie etwas stört. Frisst sie es in sich hinein oder spricht sie das an?


Weitere Dating-Phänomene: Kennst du Benching? Kennst du Breadcrumbing?