Was ist die Seelenliebe? Woran erkannt man sie? Bedeutung, Definition, Erklärung


Eine Seelenliebe ist eine Seelenpartnerschaft mit romantischer Komponente. Seelenpartnerschaften, also die tiefe Verbundenheit zwischen Menschen, kann es auch mit Freunden und sogar Kolleg*innen geben. Sie zeichnen sich durch ein Verständnis ganz ohne Worte und die völlige gegenseitige Akzeptanz aus. Das Gefühl seelischer Verbundenheit ist sehr tief. Solche Partner stellen ihren eigenen Egoismus zurück und unterstützen sich gegenseitig bedingungslos. Wenn sie sich gleichzeitig körperliche Nähe wünschen, ist es eine Seelenliebe.

Gibt es auch eine andere als die Seelenliebe?

Selbstverständlich. Partnerschaften können auch in ihrer intimen Variante eine sehr unterschiedliche Basis haben:

  • Paare finden sich zusammen, weil sie eine Familie gründen wollen und ihre Lebensziele sehr gut zueinander passen. Auch körperlich, intellektuell, finanziell und in Bezug auf den familiären Background passt das Paar zusammen. Dennoch müssen sich die beiden Menschen seelisch nicht besonders verbunden fühlen und nicht einmal romantisch sehr stark anziehend finden. Die übrigen, hier genannten Anknüpfungspunkte können durchaus dafür genügen, eine sogar langfristige Partnerschaft einzugehen. Diese Konstellation gibt es häufiger, als es die Allgemeinheit glauben möchte.
  • Manche Partner finden sich romantisch unglaublich anziehend, obwohl sie sonst nicht viel miteinander verbindet. Romantik und Geschlechtlichkeit sind ganz eigene Kategorien, die durchaus losgelöst von unseren sonstigen Gefühlen funktionieren können. Wenn es nicht so wäre, gäbe es keine Prostitution und auch kein C-Dating.
  • Es gibt Paare, die sich auf einer intellektuellen Ebene blendend verstehen. Sie haben Gemeinsamkeiten, die jede der beiden Personen mit keinem anderen Menschen findet. Die romantische Verbindung ist hingegen eher schwach ausgeprägt. Dennoch organisiert das Paar durchaus als Bindungskitt seine Geschlechtlichkeit miteinander.
  • Manchmal verstehen sich zwei Menschen intellektuell und finden sich auch romantisch anziehend, doch es fehlt das tiefste innere Verständnis. Die Seele bewahrt sich einige tiefe Winkel, von denen der Partner nichts erfährt. So etwas kommt zum Beispiel (aber nicht nur) bei Menschen vor, die in ihrer Kindheit durch Gewalt und/oder Missbrauch traumatisiert wurden. Darüber reden sie oft gerade mit Lebenspartnern nicht, um die Beziehung nicht zu gefährden. Wenn der/die Lebenspartner/in aber davon nichts weiß und vor allem selbst diese Erfahrung nicht gemacht hat, dringt sie/er zu Seele der geliebten Person nicht vor.

Wie stellt sich hingegen die Seelenpartnerschaft dar?

Seelenpartner sind wie fehlende Puzzleteil im Herzen. Wir spüren instinktiv: Mit dieser Person passt alles! Sympathie, Zuneigung, tiefstes Verständnis und vor allem uneingeschränktes Vertrauen bestimmen diese Beziehung. Die Seelen schwingen im Gleichklang. Die beiden Menschen ergänzen sich und sind erst miteinander vollständig. Sie befinden sich geradezu magisch auf einer Wellenlänge. Ihre gegenseitige Anziehungskraft ist innig, bedingungslos und vollkommen. Wenn diese Seelenverwandtschaft von romantischer Liebe und oft auch von Spiritualität begleitet wird, empfinden die beiden Menschen füreinander eine Seelenliebe, die sogar zu echter Telepathie führen kann.

Wie erkennen wir den/die Seelenpartner*in?

Praktisch alle Menschen wünschen sich für ihre intime Paarbeziehung und Lebenspartnerschaft eine Seelenliebe. Manchmal suchen und finden wir unseren Seelenpartner über die gezielte Partnersuche beispielsweise über ein Inserat oder eine Vermittlungsplattform. Doch auch in der Freizeit, am Arbeitsplatz oder auf einer Reise finden solche Begegnungen statt, die dann besonders aufregend sein können, weil sie sich nicht planen lassen. Es gibt einige veritable Anzeichen, die schon fast im ersten Augenblick erkennen lassen, dass ein Treffen zu einer Seelenliebe führt. Es sind diese:

  • Verwirrung: Wer einer Seelenliebe zum ersten Mal begegnet, ist zunächst völlig perplex. Die eigene Seele wird erschüttert durch die intensive mentale Nähe. Das Gegenüber erscheint wie ein Spiegel des eigenen Ichs, das uns so erkennt, wie wir wirklich sind. Wir fühlen uns dabei zunächst ertappt und verletzlich.
  • Anziehungskraft: Von unserer Seelenliebe fühlen wir uns von Anfang an magisch angezogen. Alle Gedanken kreisen darum, wie wir mit dieser Person mehr Zeit verbringen können.
  • Übereinstimmung: Alles scheint zu stimmen: Wir entdecken an unserer Seelenliebe gleiche Werte und Normen, Verhaltensweisen und oft auch Lebensumstände. Es kann überraschende Parallelen geben wie den Umstand, dass wir beide Halbwaisen sind oder am gleichen Tag Geburtstag haben, die gleichen Bücher lesen und in die gleichen Länder gereist sind.
  • Verbindung: Die Verbindung zu einer Seelenverwandtschaft bleibt unabhängig von der Entfernung zueinander erhalten. Sie übersteht auch sehr lange zeitliche Trennungen. Zeitweise spüren beide Menschen trotz großer Entfernung voneinander, was der andere gerade denkt. Hierfür gibt es handfeste Symptome: Sie versuchen sich im selben Moment anzurufen.
  • Ergänzung: Seelenpartner empfinden sich bei allen Gemeinsamkeiten auch als komplementär. Beide Personen verfügen über etwas, was die andere nicht hat. Das gleicht Defizite aus, gleichzeitig schätzen sie aneinander sehr die Stärken des jeweils anderen Partners. Das lindert für beide Schwächen und Ängste.
  • Empathie: Unserer Seelenliebe bringen wir größtes Verständnis entgegen, das wir auch umgekehrt erwarten dürfen. Wir verstehen uns „blind“ und brauchen dafür keine großen Worte. Auch die Stimmung des anderen spüren wir sofort.
  • Unterstützung: Die gegenseitige Unterstützung von Seelenpartnern ist uneingeschränkt. Dieser Aspekt ist essenziell. Unterstützung bedeutet in diesem Fall, die Ziele und Intentionen des anderen Menschen zu akzeptieren. Das schließt behutsame Kritik keinesfalls aus, doch sie erfolgt taktvoll und konstruktiv. Wenn einer der beiden Seelenpartner auf Erfolgskurs ist, vermeidet der andere jeden Boykott, weil es untereinander keine Missgunst gibt. Bei Krisen stützen sich Seelenverwandte uneingeschränkt.
  • Akzeptanz: Für unsere Seelenliebe müssen wir uns nicht verbiegen. Wir werden angenommen, wie wir sind. Das muss natürlich in beide Richtungen funktionieren. Die gegenseitige Resonanz und Akzeptanz ist so stark, dass diese Zustände Außenstehenden kaum zu erklären sind – außer jenen, die einer ähnlichen Beziehung leben.
  • Vertrauen: Unserer Seelenliebe öffnen wir uns sofort, was normalerweise gegenüber einer fremden Person nicht sofort geschieht. Unsere Gespräche bekommen damit sofort Tiefe. Wenn sich diese Beziehung festigt, bleibt das Vertrauen bestehen. Unsere Seelenliebe betrügen wir nicht.
  • Respekt: Auch in der besten Beziehung kann und wird es kleine Unstimmigkeiten geben. Diese räumen wir äußerst taktvoll miteinander aus.
  • Leichtigkeit: Normale Beziehungen ohne diese enorme Tiefe erfordern meistens jede Menge faule Kompromisse. Das ist bei einer Seelenliebe nicht der Fall, was ihr eine schwebende, beflügelnde Leichtigkeit verleiht.
  • Mitteilungsdrang: Mit unserem Seelenpartner können wir uns endlos lange unterhalten. Langeweile gibt es niemals, übrigens auch nicht in der Geschlechtlichkeit.
  • Selbstgewissheit: Einer Seelenliebe können wir gewiss sein, was unsere eigene Selbstgewissheit sehr stärkt. In vielen suboptimalen Partnerschaften ist gerade das Gegenteil der Fall: Die Partner schwächen sich durch offenen oder latenten Zwist gegenseitig. Manchmal schwächt auch nur einer den anderen und saugt dessen Kraft zugunsten der eigenen Selbstüberhöhung aus. Seelenpartner hingegen kennen miteinander weder Machtspiele noch Narzissmus oder Eifersucht.
  • Ruhe: Die Seelenliebe macht uns ruhig, die Beziehung selbst kann sehr ruhig sein. Dabei verliert sie aber nicht an Kraft. Gemeinsames Schweigen hat zwischen Seelenpartnern nichts Bedrückendes. Es gleicht einem Zustand tiefer Entspannung.
  • Veränderung: Eine Seelenpartnerschaft ist eine lebendige, sich verändernde Beziehung. Die beiden Partner entdecken an sich und an der Welt ständig schöne neue Dinge, die sie gemeinsam erforschen möchten. Beide verändern sich positiv, was auf ihr Umfeld abstrahlt.
  • Lebensziele: Seelenpartner entwerfen miteinander gemeinsame Lebensziele. Dieses Momentum einer Seelenpartnerschaft gibt es übrigens auch unter Kollegen oder Vereinsmitgliedern, weshalb so eine Partnerschaft nicht immer romantisch bestimmt sein und auch nicht zwingend nur zwischen zwei Menschen stattfinden muss.

Beziehung zur Seelenliebe herstellen

Wer eine Seelenliebe gefunden hat, wird bestrebt sein, zu dieser eine Beziehung herzustellen. Das kann kompliziert sein, denn a) können beide Menschen oder einer von beiden momentan gebunden sein, b) kann uns eine gewisse Scheu vor der Wucht des Ereignisses lähmen, c) können die Umstände suboptimal sein: Allzu oft lernen wir die Seelenliebe auf Reisen kennen. Dann gilt es, sich zu entscheiden, ob wenigstens eine der beiden Personen zugunsten dieser allmächtigen Verbundenheit frühere Zelte abbrechen würde. Es hängt von den eigenen Lebenserfahrungen und Prioritäten ab, ob man die sehr seltene Chance, mit einer Seelenliebe zu leben, sausen lässt. Wer sie binden möchte, muss alles auf eine Karte setzen. Das lohnt sich aber mehr als alles andere.

Was ist Icing? Bedeutung, Definition, Erklärung


Der Begriff Icing bezeichnet drei verschiedene Phänomene aus ganz unterschiedlichen Bereichen:

  • eine Regel im Icehockey
  • eine Technik der Dekoration von Kuchen mit Zuckerguß
  • ein Verhalten beim Dating

Icing als Regel im Icehockey

Ein Icing oder auch No-Touch-Icing bzw. Automatic Icing ist im Icehockey ein an sich unerlaubter Spielzug. Es gelten jedoch einige Ausnahmen, unter denen das Icing nicht geahndet wird.

Definition „Icing“

Nach IIHF-Regel 460 liegt ein Icing vor, wenn ein Spieler den Puck aus der eigenen Spielhälfte einschließlich der Mittellinie über die verlängerte Torlinie schießt, schlägt oder ablenkt. Entscheidend für das Icing ist dabei die Position des Pucks, nicht die des Spielers. Diese Form des Weitschusses stellt eine unerlaubte Form der Befreiung der Verteidiger dar und ist im Deutschen auch als „Unerlaubter Befreiungsschuss“, „Unerlaubter Befreiungsschlag“ oder „Unerlaubter Weitschuss“ bekannt. Das Spiel wird vom Linienrichter abgepfiffen, sobald der Puck die Torlinie überschreitet. Das Spiel wird mit einem Bully im Verteidigungsdrittel des für das Icing verantwortlichen Teams fortgesetzt, die betreffende Mannschaft unterliegt einem Wechselverbot.

Ausnahmen

Eine derartige Ahndung des Icing entfällt unter folgenden Bedingungen:

  • Mit dem Weitschuss wird ein Tor erzielt.
  • Die verantwortliche Mannschaft befindet sich in Unterzahl.
  • Der Puck berührt vor Überschreiten der verlängerten Torlinie einen gegnerischen Spieler oder den gegnerischen Torwart an Körper, Schlittschuhen oder Stock.
  • Ein gegnerischer Spieler mit Ausnahme des Torwarts hätte nach Ermessen des Linienrichters den Puck vor Überschreiten der verlängerten Torlinie spielen können.
  • Das Icing erfolgt direkt vom Bully aus.

Dass der Torwart während des Icings seinen Torraum verlässt oder sich außerhalb des Torraums befindet und auf den Puck zubewegt, gilt seit der Saison 2006/2007 nicht mehr als Ausnahme, die das Icing aufhebt.

Touch-Icing und Hybrid-Icing

In Abweichung von den internationalen Regeln kommt es beim Touch-Icing nur dann zum Abpfiff des Spiels, wenn ein Spieler der verteidigenden Mannschaft den Puck berührt. Ist ein Spieler der angreifenden Mannschaft zuerst am Puck, geht das Spiel weiter. Ziel der Regel ist ein schnellerer Spielablauf. Allerdings wurden in der Folge eine Häufung schwerer Verletzungen beobachtet, so dass die Regel überwiegend abgeschafft wurde. An ihre Stelle tritt oft das sogenannte Hybrid-Icing, bei dem der Linienrichter entscheidet, ob ein Spieler der verteidigenden oder der angreifenden Mannschaft zuerst am Puck sein könnte, ausgehend von der Distanz zum Puck, wenn die Spieler sich auf Höhe der Bully-Punkte befinden. Um das Verletzungsrisiko zu mindern unterliegen in Icing-Situationen darüber hinaus auch Bodychecks verschärften Regeln.

Icing als Kuchenverzierung

Beim Backen bezeichnet Icing sowohl Technik als auch Ergebnis der Dekoration insbesondere von Torten und Cupcakes mit Zuckerguss.

Definition

Icing ist eine Zuckerglasur und die damit hergestellte Dekoration. Die Mischung wird mit Spritztüten aufgetragen. Während der Arbeit weich und formbar, härtet sie zu einem glatten Überzug aus, der die Form hält. Diese Art der Spritzglasur eignet sich dadurch besonders für filigrane und detaillierte Dekorationen, was sie in der Verzierung von Torten und Cupcakes beliebt macht.

Zwei Grundrezepte: Icing mit und ohne Eiweiß

Icing besteht im Wesentlichen aus Puderzucker und einer Flüssigkeit, mit der dieser zu einer zähen Masse verarbeitet wird. Dafür eignen sich sowohl Wasser als auch Milch oder Zitronensaft. Besonders formstabil wird die Glasur mit Eiweiß. Man kann die Herstellung von Icing auf zwei Grundrezepte reduzieren:

Royal Icing: Eiweißspritzglasur

  • 1 Eiweiß
  • 100 g Puderzucker
  • 2 EL Zitronensaft

Das Eiweiß steif schlagen, nach und nach Puderzucker und Zitronensaft zugeben. Rühren, bis eine dicke und glänzende Konsistenz erreicht ist.

Einfacher Zuckerguss

  • 250 g Puderzucker
  • 3-6 EL Wasser, Milch oder Zitronensaft

Flüssigkeit nach und nach in den Puderzucker einrühren, bis eine dicke, glänzende Konsistenz erreicht ist.

Übrigens: Auch eine Kokos-, Marmeladen- oder Schokoglasur lässt sich spritzen und härtet aus. Auch sie zählen damit zu den Icings.

Icing, Topping, Frosting

Icing, Topping und Frosting bezeichnen alle drei eine Dekorationsform für Backwaren. Doch während Icing eine Spritzglasur auf Zuckerbasis ist, bezeichnet Frosting jede Form von Creme auf Basis von Milchfetten wie Butter, Schlagsahne oder Frischkäse. Frosting wird mit einem Spatel als glatte Oberfläche und Grundfläche für weitere Dekorationen aufgetragen oder als Verzierung ebenso wie Icing gespritzt. Sowohl Icing als auch Frosting können mit Lebensmittelfarbe in bunte Hingucker verwandelt werden. Topping ist der Oberbegriff für jede Dekorationsform, die auf den eigentlichen Kuchen (englisch: on top) kommt und umfasst als Begriff sowohl Icing als auch Frosting.

Icing im Dating: Bedeutung, Definition, Erklärung

Im Dating meint Icing eine hinhaltende Taktik, die sich in inkonsistentem Verhalten zwischen Ermutigung und Abweisung äußert.

Definition

Entsprechend der englischen Wortbedeutung ice = Eis meint Icing im Dating, dass die andere Person regelrecht „auf Eis gelegt“ wird. Das Interesse am anderen wird zwar geäußert. Zu einer echten Beziehung kommt es aktuell aber nicht. Stattdessen wird das Interesse des potentiellen Partners mit Hinweisen auf eine künftige oder künftig mögliche Beziehung wach gehalten, bis sich die unentschlossene Seite endgültig dafür oder dagegen entscheidet oder die so auf Eis gelegte Person die quasi Beziehung beendet.

Anzeichen für Icing (Dating)

Das Icing ist für Betroffene verwirrend, denn die Signale des (potentiellen) Partners sind widersprüchlich. Je nach Motiv und Begleitumständen muss aber kein Icing dahinter stecken. Dass man auf Eis gelegt wird, ist an folgenden Anzeichen erkennbar:

  • Der Partner verschwindet eine Weile von der Bildfläche, um sich nach einiger Zeit ohne Erklärung zu melden.
  • Der Partner bekennt sich weder mit Worten noch Taten zu der Beziehung.
  • Dates werden häufig in letzter Minute abgesagt.
  • Der auf Eis gelegte Partner fühlt sich erleichtert und in der Beziehung bestätigt, wenn der andere sich nach längerer Pause wieder meldet.
  • Der Partner ist online, reagiert aber mit großer Verzögerung auf Nachrichten.

Abstand und Schweigen in Verbindung mit einer fehlenden Erklärung sprechen dafür, dass der für das Icing verantwortliche Partner keine Verantwortung für die Beziehung anerkennt. Die Verbindung geht nicht über das Bekunden eines romantischen Interesses hinaus, es gibt weder ein klares Nein oder klares Ja zu einer Beziehung. In der Folge kann derjenige in seinem Verhalten nichts falsch machen: Meldet er sich, ist dies durch die beziehungsnahe Situation gerechtfertigt, meldet oder erklärt er sich nicht, ist das kein Verstoß gegen die Regeln einer nicht bestehenden Beziehung.

Gründe: Darum legen Menschen den Partner auf Eis

Je nach Ausgangssituation mag es viele Gründe für ein widersprüchliches Verhalten geben. So können die äußeren Gegebenheiten oder andere Umstände für einen oder beide Partner gegen eine Beziehung sprechen, die gleichzeitig gewünscht wird. Es ist aber auch möglich, dass der Partner mit den widersprüchlichen Verhaltensweisen sich nicht sicher ist, ob wirklich etwas aus einer Beziehung werden könnte und aus Angst davor, den anderen zu verletzen oder selbst verletzt zu werden, sich nicht festlegen will oder kann. Dann gibt es Menschen mit genereller Bindungsangst. Ebenso wie solche, die ganz berechnend abwarten, ob sich nicht noch eine bessere Gelegenheit ergibt. Im schlimmsten Fall genießt es der potentielle Partner, den anderen hinzuhalten und zieht Bestätigung daraus, wenn der im Ungewissen Gehaltene dennoch nicht den Schlussstrich zieht.

Vom Icing zur Beziehung: Gibt es Hoffnung?

Ob es Hoffnung auf eine glückliche Beziehung am Ende des Icing gibt, hängt von den Gründen für dieses Verhalten ab. Es mag sein, dass sich die Umstände ändern und Ängste überwunden werden. Dann kann der ursprünglich unentschlossene Partner der Beziehung eine Chance geben. Weniger schön ist es natürlich, wenn die Entscheidung durch den Wegfall einer als besser wahrgenommenen Gelegenheit herbeigeführt wird. Die zweite Wahl zu sein ist selten eine gute Basis für eine gemeinsame Zukunft. Am schlimmsten für die vom Icing Betroffenen sind wohl die Fälle, in denen der Verantwortliche Freude aus der Verunsicherung und Hilflosigkeit des Partners zieht. In diesen Fällen ist es unwahrscheinlich und wenig wünschenswert, dass sich eine Beziehung entwickelt.

Handlungsspielraum: Das können Betroffene tun

Eine gute Einschätzung der Lage und Aussichten gibt ein ehrliches Gespräch. Spricht der Betroffene offen an, wie er das Verhalten des Partners wahrnimmt und welche Gefühle es beim ihm auslöst, sollte der Verantwortliche zumindest bereit sein, seine Gründe darzulegen und sein Bedauern über die Konsequenzen seines Verhaltens auszudrücken. Fehlt dieser Beweis für den grundlegenden Respekt dem Partner gegenüber, sollte der Betroffene die Situation zum eigenen Wohle beenden.

Was sonst noch schief läuft: Benching, Ghosting, Stashing, Breadcrumbing

Benching ist ein anderes Wort für Icing. Der Partner wird auf Eis gelegt bzw. auf der Ersatzbank gehalten. Beim Ghosting verschwindet ein Partner ohne Ankündigung und Erklärung aus dem Leben des anderen, es erfolgt kein Kontakt mehr. Beim Stashing findet zwar eine Beziehung statt, diese wird jedoch vor dem Umfeld des einen Partners verborgen. Das Breadcrumbing hingegen ist eine Sonderform des Icing, nämlich die, bei der dem Betroffenen absichtlich genug „Brotkrumen“ hingeworfen werden, um Hoffnung auf eine Beziehung zu machen, für die der andere keinerlei Absicht hegt.

Phänomene wie das Icing gab es unter anderem Namen schon von jeher in zwischenmenschlichen Beziehungen. Seit dem Siegeszug von Social Media ist es jedoch sehr viel einfacher geworden, unverbindlichen Kontakt zu halten.

Kann man auch ohne Freunde glücklich sein / leben? Erklärung, Psychologie


In der Regel haben etwa zwei Drittel der Deutschen einen besten Freund oder eine beste Freundin. Dies entspricht 66 Prozent der deutschen Gesamtbevölkerung. Orte des Kennenlernens sind überwiegend der Arbeitsplatz, die Schule, die Ausbildung sowie in der Freizeit (Verein, Dorfjugend etc.). Die Zahlen besagen aber auch, dass jeder fünfte Deutsche somit keinen besten Freund oder beste Freundin hat. Die Frage ist nun, welche Gruppe glücklicher und zufriedener lebt oder ob aus diesem Zustand überhaupt keine Vor- oder Nachteile zu ziehen sind. Ist es eine reine Einstellungssache, die eigene Art zu überleben oder brauchen wir mindestens einen Menschen an unserer Seite, damit wir auf Dauer keine seelischen Schäden entwickeln?

Definition: Was sind „Freunde“?

Was ist ein Freund, eine Freundin eigentlich? Der Duden erklärt dieses Wort eher sachlich: „männliche Person, die einer anderen in Freundschaft verbunden ist, ihr nahesteht. Ein guter Freund von mir. – männliche Person, mit der eine Frau oder ein Mann befreundet ist {und mit der sie oder er zusammenlebt]. Sucht man nach Synonymen, so finden sich Wörter wie Kamerad, Vertrauter, Gefährte, Kumpan, Liebhaber oder Intimfreund. Daraus lässt sich grob gesagt ableiten, dass ein Freund jemand ist, der es gut mit einem meint. Den man in sein Leben lässt, ihm private Dinge anvertraut und gemeinsame Unternehmungen erleben. Freunde haben sich gern, sie vertrauen einander und verbringen gern die Zeit mit dem anderen.

Unterscheidung „Freund“

Nach der Definition stellt sich die Frage, wann wir einen Menschen beziehungsweise in welcher Situation wir ihn als Freund betiteln. Einige Menschen gehen sehr leichtfertig und locker damit um. Sie bezeichnen Bekanntschaften schnell als Freunde oder Follower in den sozialen Medien ebenfalls, ob die Person einem persönlich bekannt ist oder nicht macht keinen Unterschied. Wieder andere tun sich sehr schwer mit dem Titel Freund und brauchen viele Wochen, gar Monate, um jemandem zu vertrauen. Auch ist ein Freund, eine Freundin, nicht gleich ein Freund. Wir unterscheiden zwischen gutem Freund, sehr gutem Freund, bestem Freund und „er oder sie ist ein Freund von mir“.

Wert innerhalb einer Freundschaft

Viele Freundespaare setzen Maßstäbe, Prioritäten innerhalb einer Freundschaft – und die fallen sehr unterschiedlich aus. Die einen bevorzugen Freunde mit den gleichen politischen oder religiösen Einstellungen, andere mögen Menschen, die die gleichen Hobbys haben und wieder anderen ist es völlig egal, ob die Freunde einen ähnlichen Charakter, die gleichen Hobbys oder Einstellungen haben. Letztendlich ist es eine persönliche Einstellung und die Art, wie man lebt, die eine Freundschaft definiert.

Sind Freunde wichtig?

Kommen wir zur Kernfrage, ob wir Freunde brauchen, um ein erfülltes Leben haben zu können. Psychologen sind sich einig: Ja, jeder Mensch braucht mindestens einen Freund*in, um sich sicher und zufrieden fühlen zu können. Besonders in Krisenzeiten sind sie unerlässlich, sei es bei persönlichen oder gesellschaftlichen Krisen (Trennung, Verlust des Arbeitsplatzes oder einer weltweiten Pandemie). Sie geben uns Halt, verstehen uns, hören uns zu und können Ratschläge geben, uns trösten oder ablenken. Für viele Menschen, die beispielsweise keine Familie haben, werden Freunde zu einer wichtigen Ersatzfamilie. Sie fühlen sich wohl inmitten ihrer Freunde und sie alle wachsen innerhalb kurzer oder längerer Zeit fest zusammen. Dieses Gefühl vermittelt Sicherheit, das Gefühl nicht allein zu sein und dass es Menschen gibt, die uns verstehen und komplett hinter uns stehen.

Der „richtige“ Zeitpunkt für Freundschaften

Natürlich können wir in jeder Lebensphase Freundschaften schließen. Nicht nur im Kindergarten und der Schule, obwohl viele dieser früh geschlossenen Freundschaften oft bis ins hohe Alter halten und während der ganzen Zeit reifen. Wir kommen immer wieder in bestimmte Situationen, in denen wir Freundschaften schließen, ganz bewusst (ich suche eine Freundschaft durch ein Inserat) oder ungeplant (man begegnet sich beispielsweise im Supermarkt und freundet sich durch ein erstes Gespräch an). Ob auf der Arbeit, im Verein, durch andere Freunde und Bekannte oder gar im Altenheim, überall ist es uns möglich, Freundschaften zu schließen. Wobei Psychologen und Therapeuten sich einig sind: Im Lauf des Lebens wird es stetig schwieriger, einen guten Freund oder eine gute Freundin zu finden.

Gesteigerte Ansprüche

Zum einen liegt es daran, dass wir selbst andere Maßstäbe im Leben setzen. Das hängt unter anderem von unseren Erfahrungen mit anderen Menschen ab, was wir für Erwartungen an einen Freund, eine Freundin haben. Wir wissen, wie wir uns einen Freund, eine Freundin vorstellen, wie er oder sie nicht sein soll oder wie lange es dauert, bis wir Vertrauen fassen. Zum anderen werden im Alter die sozialen Kontakte immer weniger. Das bedeutet, dass wir selbst aktiv werden müssen, um Freunde zu finden. Im Alter fallen die Arbeitskollegen weg, möglicherweise können wir aus gesundheitlichen Gründen dem Vereinssport nicht mehr nachgehen oder aus finanziellen Gründen nicht mehr am kulturellen Leben teilnehmen (Kino- oder Theaterbesuche, Museumsbesuche etc.) Daher ist es wichtig, Kontakt zu Seniorengruppen aufzunehmen, eventuell Selbsthilfegruppen zu kontaktieren, sozialen Vereinen beizutreten oder auch Bekanntschaften innerhalb einer Kirchengemeinschaft zu suchen.

Freundschaft und Gesundheit

Sämtliche Experten versichern, dass Freundschaft die eigene Gesundheit verbessern können. Sie wirken sich in jeder Form positiv auf uns aus. Menschen, die mindestens einen guten Freund, eine gute Freundin haben, mit denen sie sich regelmäßig treffen, haben eine höhere Lebenserwartung als Menschen ohne feste Freundschaften. Tatsächlich war die Lebenserwartung gering niedriger, wenn jemand regelmäßig von nahen Verwandten oder dem Partner*in umgeben sind. Verantwortlich für den positiven Effekt auf unsere Gesundheit durch Freunde ist ein Hormon namens Oxytocin. Dieses bildet unser Körper, sobald wir in der Nähe eines guten Freundes sind, weil wir uns geborgen fühlen. In Situationen von Geborgenheit und Vertrautheit zwischen Freunden wird dieses Hormon verstärkt produziert. Die Folge: Angst, Anspannung, Nervosität und Stress reduzieren sich, wir entspannen uns und können vom Alltag oder den Sorgen loslassen. Zusätzlich hemmt Oxytocin das Hormon Cortisol, das Stress und Anspannungen hervorruft. So bleiben wir die ganze Zeit, die wir mit guten Freunden verbringen, kontrolliert entspannt und fühlen uns wohl.

Diese positiven Nebeneffekte freuen unseren Körper, da wir so die Möglichkeit haben, dauerhaft den Stresspegel zu reduzieren. Das wiederum senkt das Risiko, an Bluthochdruck und anderen Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu erkranken.

Freunde sind wichtig für die „Reife“

Wer Freundschaften pflegt, sollte sich im Klaren darüber sein, dass sie genau wie Beziehungen zu einem festen Partner gepflegt werden müssen. Dies gilt ganz besonders für langjährige Freundschaften, die öfter im Laufe eines Lebens verschiedenen Herausforderungen unterstellt sind. So zum Beispiel kann es berufsbedingt oder aus familiären Gründen einen oder mehrere Umzüge geben, einen Jobwechsel oder weniger Zeit, weil einer von beiden eine Familie gründet. Wenn man seinen besten Freund oder die beste Freundin länger nicht sehen kann, ist es sehr wichtig, dennoch in Kontakt zu bleiben.

Die richtige Pflege

Psychologen und Therapeuten raten Freunden für eine lange, vertrauensvolle und innige Freundschaft, dass sie sich mindestens drei Stunden in der Woche für den oder die andere Zeit nehmen sollten. Das muss nicht unbedingt ein persönliches Treffen sein. Sollte es an Zeit mangeln, helfen auch zwei, bis drei Telefonate in der Woche und einmal ein Treffen von mindestens einer halben Stunde, in der man sich nur auf die Freundschaft konzentriert. Wenn mehr Zeit zur Verfügung steht, dann können die drei Stunden auf einen Tag oder zwei Tage verteilt werden. So zum Beispiel kann man einem Abend gemeinsam essen oder ins Kino gehen. Am besten sind Erinnerungen, die beiden Parteien positiv im Gedächtnis bleiben. Das sind unter anderem lange Spaziergänge, Ausflüge oder Wochenendtrips. Ein Kaffeekränzchen mitten in der Woche schafft natürlich auch gute Laune und vermittelt ein Gefühl von Zusammengehörigkeit.

Fazit: Kann man auch ohne Freunde glücklich sein / leben?

Natürlich gibt es Menschen, die ohne Freunde leben, einige davon bewusst. Die Gründe sind unterschiedlich. Einige haben durch viele Arbeit keine Zeit für Freunde, andere möchten sich hundertprozent ihrer Familie widmen und wieder andere sind zu schüchtern, um andere Menschen kennenzulernen. Fakt ist jedoch, dass Menschen, die Freundschaften pflegen, über ihre Probleme reden können, ihre Sorgen und Freude teilen können und wissen, dass sie nicht alleine sind. Der positive Einfluss von Freundschaften auf Leib und Seele sollte Ansporn sein, sich zumindest einen guten Freund, eine gute Freundin zu suchen. Denn gemeinsam macht alles mehr Spaß.

Was passiert in der Kennenlernphase einer Beziehung? Wie lange dauert sie? Erklärung


Die Kennlernphase einer Beziehung wird durch das Gefühl der Verliebtheit geprägt. Dieses ist ein romantischer, unrealistischer Ausnahmezustand, der sich hormonell messen lässt. Wichtig zu wissen: Betroffen sind davon alle Beziehungen, also nicht nur erotische Paarbeziehungen, sondern auch Arbeits- und Hobbybeziehungen. Die Kennlernphase dauert ein bis maximal zwei Jahre. Danach kennt sich das Paar gut genug, um die gegenseitigen Stärken und Schwächen verstanden zu haben. Nun geht die Verliebtheit in tiefe Liebe (bei Lebenspartnern), tiefes Vertrauen und gegenseitige Wertschätzung über – oder die Beziehung endet.

Echte vs. unechte Paare

Es gibt immer wieder Paare, die eng miteinander kooperieren, aber nicht ineinander verliebt sind. Im Arbeits- und Hobbyalltag ist das der Normalzustand, weil Beziehungen hier zweckgerichtet geschaffen werden. Es gibt aber auch viele Geschlechtspartner, die so eine Zweckbeziehung eingehen. Sie durchlaufen zwar ebenfalls eine Kennlernphase, weil diese eine starke kognitive Komponente hat (was ist das für ein Mensch, was kann er, wie verhält er sich in bestimmten Situationen), doch es findet nicht die Hormonausschüttung wie bei echter Verliebtheit statt. Die meisten Menschen erkennen das sehr genau. Fast jeder weiß, wann er/sie verliebt ist und wann nicht. Paare ohne Verliebtheit sind unechte Paare. Sie können dennoch sehr lange miteinander kooperieren, also auch langjährige Lebenspartner werden. Dabei unterstützt ihre Beziehung ein Phänomen der Verliebtheit, das alle Verliebten kennen: Mit dem Abflauen des ersten Rausches kann eine schmerzhafte Ernüchterung einsetzen. Davon bleiben unechte Paare verschont. Das kann ihre Beziehung stabilisieren. Diese kann aber auch aus pragmatischen Gründen rasch enden, wenn sie ihren Zweck nicht mehr erfüllt. Die größte Gefahr für unechte Paare besteht darin, dass sich ein Partner in eine andere Person verliebt.

Warum gibt es Verliebtheit in der Kennlernphase?

Das in der Kennlernphase ausgeschüttete Dopamin, das für den verliebten Gefühlsrausch verantwortlich ist, spielt in der Paarbeziehung zwischen Partnern die Rolle, sich intim so weit aufeinander einzulassen, dass Nachwuchs gezeugt und nach Möglichkeit gemeinsam großgezogen wird. Dieser hormonelle Mechanismus ist bei Säugetieren uralt. Ihre jeweiligen Spezies würden als Gattung nicht überleben, wenn es keine anfängliche Verliebtheit gäbe. Je nach Art der Fortpflanzung und Nachkommensaufzucht verläuft die Verliebtheit unterschiedlich stark und lange. Bei Primaten, zu denen wir Menschen gehören, benötigt ein Neugeborenes ein bis zwei Jahre lang die ungeteilte Zuwendung seiner beiden Eltern, um diese Phase überhaupt zu überleben. Dementsprechend lange muss die Verliebtheit andauern. Für spätere Geschwister, die aus derselben Paarbeziehung hervorgehen (was nicht zwingend ist!), wäre das Hormon Oxytocin bedeutsamer, das die langfristige Bindung zwischen Lebenspartnern fördert. Es sorgt dafür, dass Paare sogar lebenslänglich miteinander glücklich sein können. Allerdings gelangen viele Verliebte nicht bis zu dieser Phase, weil sie während der verliebten Kennlernphase wechselseitig zu viele Unzulänglichkeiten feststellen oder weil äußere Umstände (zum Beispiel eine zu große Entfernung zueinander) eine langfristige Beziehung stark erschweren. Anzumerken ist an dieser Stelle, dass die Hormonausschüttungen unabhängig von der Fähigkeit und dem Wunsch, Kinder in die Welt zu setzen, existieren – unter anderem auch bei älteren und bei gleichgeschlechtlichen Paaren. Diesen Kunstgriff hat sich die Natur ausgedacht, um ein Gefühl der Verliebtheit zu schaffen, dass in der ein- bis zweijährigen Kennlernphase alle anderen Gefühle überlagert und damit die beiden Partner befähigt, zugunsten ihrer Liebe auch größte Schwierigkeiten zu überwinden.

Liebes- und Arbeitsbeziehung

Aufmerksame Menschen beobachten, dass es auch in Arbeits-, Freundes- und Hobbybeziehungen eine Kennlernphase mit einem Momentum der Verliebtheit gibt. Die Ursache dafür ist wiederum die beschriebene Hormonausschüttung, die auch zwischen gleichgeschlechtlichen Kontrahenten wirkt, selbst wenn sich diese als uneingeschränkt hetero betrachten (was es in Wahrheit nicht gibt).

Die Verliebtheit schwelt aber in solchen Beziehungen nur latent, sie wird in den meisten Fällen nicht ausgelebt. Sie dient dennoch der Festigung der Beziehung, stellt einen romantischen, unrealistischen Ausnahmezustand dar und endet mit der Kennlernphase. Wie lange der Zustand dauert, kann auch von der Intensität der Beziehung abhängen. So kann eine kollegiale Kennlernphase wie bei Lebenspartnern ein bis zwei Jahre dauern, weil sich die Kolleg*innen arbeitstäglich sehen, während sie im Hobbyverein bei wöchentlichen Treffen sogar etwas länger andauern kann. Sehr viel länger dauert sie aber auch hier nicht, weil das Gehirn nicht darauf programmiert ist, sehr viel länger als zwei Jahre beim Treffen mit einem bestimmten Menschen Dopamin auszuschütten.

Eine seltene Ausnahme von dieser Regel gibt es, wenn zwischen Kollegen, Freunden oder Hobbypartnern die Verliebtheit sehr starke Ausmaße annimmt, aber aus Vernunftgründen niemals ausgelebt wird, weil mindestens ein Partner gebunden ist oder weil es andere Grenzen gibt (großer Altersunterschied, Verbot von privaten Beziehungen in der jeweiligen Organisation etc.). In so einem Fall schaltet das Gehirn auf Ausnahmezustand und hält die Dopaminausschüttung aufrecht, weil es den Fall sozusagen als unerledigt betrachtet: Der andere Partner passt nach seiner Auffassung so gut zum eigenen Ich, dass die intime Verbindung unbedingt anzustreben ist, um im Interesse der Spezies einen Supernachwuchs zu zeugen. Diesen Effekt gibt es auch bei romantischen Lebenspartnern, wenn diese umständehalber eine Fernbeziehung führen.

Der Wunsch nach intimer Beziehung wird dann in Handlungen sublimiert, die einer unverbrüchlichen, ewigen und oft in sachlicher Hinsicht sehr fruchtbaren Beziehung dienen. Manche Politiker oder Firmenchefs haben mit ihrer Sekretärin oder einer engen Beraterin so eine Beziehung, die Jahrzehnte überdauert, während die Verliebtheit permanent auf kleiner Flamme schwelt und nach außen – auch gegenseitig – strengstens kaschiert wird. Für Romanciers ist das eine sehr romantische Vorlage, für die Betroffenen ist es wechselseitig bereichernd und belastend.

Was ist in der Kennlernphase zu beachten?

Die Verliebtheit in der Kennenlernphase führt unweigerlich dazu, eigene Bedürfnisse zurückzustellen. Wenn das beide Partner machen, ist es kein großes Problem. Allerdings wird oft unterstellt, dass die gegenseitige Verliebtheit niemals gleich stark ausfällt (ein Postulat unter anderem von Thornton Wilder in „Die Brücke von San Luis Rey“), sodass die Gefahr bestehen kann, dass ein Partner mehr opfert als der andere. In Extremfällen führt dies zur Selbstaufgabe, die selbstzerstörerische Formen annehmen kann. Bei impulsiven, offensiven und aggressiven Personen kann das Momentum der Fremdzerstörung (Stalking, Gewalt) hinzukommen. So weit muss es nicht kommen, jedoch sind Beziehungen, in denen die Selbstaufgabe eine zu starke Rolle spielt, als toxisch zu betrachten.

Es gibt auch das Phänomen, dass beide Partner zugunsten ihrer Verliebtheit sehr stark zurückstecken. Das ist bei sehr vernünftigen Menschen zu beobachten, die in einer unter suboptimalen Umständen leidenden Beziehung stecken. Wenn nun die Verliebtheit in der Kennlernphase mit Opfern erkauft wird, dürfte sich das Paar nach dem Ende dieser Phase trennen. Das Dopamin wirkt nicht mehr, die Schwierigkeiten sind geblieben. Das Gehirn schaltet nun auf Effizienz um und beschließt, aus Gründen der zu hohen psychischen (und oft auch praktischen) Kosten die Beziehung zu beenden. Diese Personen streben dann eine neue Partnerschaft mit neuem Rausch der Verliebtheit an.

Siehe: Was bedeutet „zusammen sein“?

Wie lässt sich die Kennlernphase in eine langfristige Beziehung überführen?

Bei Spezies, die eigentlich ihrer Natur gemäß bis zur Selbstständigkeit des Nachwuchses diesen gemeinsam betreuen sollten, ist es gehirntechnisch vorgesehen, den Rausch der Verliebtheit

  • a) zum Zeugen von Nachwuchs,
  • b) zum Herstellen einer sehr tiefen Verbindung und
  • c) zum Überführen dieser Verbindung in die Langfristigkeit

auszunutzen. Menschen sind eigentlich darauf programmiert, lebenslänglich als Paar zusammenzuleben, wie das auch die Störche praktizieren. Sie ziehen zunächst 20 Jahre lang den Nachwuchs groß, dann kümmern sie sich gemeinsam um die Enkel und Urenkel. Alle Nachkommen profitieren davon, dass sich das Paar nicht trennt. Für so eine Verbindung kann durchaus die Kennlernphase ausgenutzt werden.

Die erste Voraussetzung ist das Finden eines geeigneten Partners auch unter langfristigen Gesichtspunkten. Er muss schon zu den eigenen Lebenszielen passen. Der zweite, sehr wichtige Schritt ist das Aushandeln der Konfliktbewältigung in der Kennlernphase. Diese legt Konflikte offen, dazu ist sie schließlich da. Das Paar sollte eine Konfliktkultur anstreben, mit der die nötigen Kompromisse gefunden werden. Wenn das gelingt, ist der Übergang von der Kennlern- in die Langfristphase bei Lebenspartnern an der Geschlechtlichkeit festzustellen: Ihr Rhythmus stabilisiert sich. Anfangs hat ein stark verliebtes Paar täglich Geschlechtsverkehr, ab dem zweiten bis dritten Jahr dann ein- bis zweimal wöchentlich, wobei es auch bleibt. Wenn das funktioniert und es auch sonst keinen Streit gibt, dürfen wir das Paar beglückwünschen.

Was sind Couple Goals? Ziele, Beispiele, Bedeutung, Definition, Erklärung


Auch wenn es hierzulande immer mehr Singles und Einpersonenhaushalte gibt, gehört für die meisten Menschen zu einem erfüllten Leben nach wie vor eine glückliche Beziehung – unabhängig von Alter und Herkunft. Und für zahlreiche dieser Menschen zeichnet sich eine glückliche Beziehung besonders durch das Erreichen von sogenannten „Couple Goals“ aus. Dabei handelt es sich um gewisse Ziele und Erlebnisse, die in den Augen vieler Menschen von jedem Liebespaar mindestens ein mal erreicht oder erlebt werden sollten.

Gerade in sozialen Netzwerken wie Instagram und Facebook begegnet man diesem Begriff praktisch überall. Viele Paare laden auf diesen Portalen Bilder von sich hoch, die einen möglichst romantischen Eindruck nach außen vermitteln, und das Erreichen von verschiedenen Couple Goals dokumentieren sollen. Auch wenn diese Ziele von vielen Außenstehenden oft als kitschige Wünsche empfunden werden, muss das nicht zwangsläufig auch immer der Fall sein. Das Erreichen von manchen dieser Ziele kann die Beziehung zweier Menschen auch durchaus voranbringen. Welche Ziele von Pärchen häufig als derartige Couple Goals bezeichnet werden, lässt sich aus diesem Artikel entnehmen.

Verschiedene Arten von Couple Goals

Jedes Liebespaar bestimmt für sich selbst, welche Dinge und Ziele im Laufe der Beziehung für beide Partner erstrebenswert sind, und welche nicht. Dies macht Couple Goals zu einer sehr individuellen Angelegenheit. Allerdings kann man unter diesen Pärchenzielen schon grundsätzlich zwischen zwei Arten unterscheiden. Da wären auf der einen Seite die eher typischen „oberflächlichen“ Couple Goals, und auf der anderen Seite die relevanteren „ernsthaften“ Couple Goals.

Oberflächliche Couple Goals

Bei dieser Art von Pärchenzielen geht es nicht um das Erreichen von Dingen, die das ernsthafte Fundament einer erwachsenen Beziehung widerspiegeln. Derartige Couple Goals sind häufig einfach nur romantische Dinge und Kleinigkeiten, mit denen sich die Beziehungspartner gegenseitig eine Freude machen. Und diese Art von Couple Goals ist es auch, welche so oft unter dem gleichnamigen Begriff auf sozialen Medien in Form von (meist recht kitschigen) Bildern zu sehen ist.

Oberflächliche Couple Goals – ein romantisches Selfie

In den sozialen Medien gibt es praktisch kein einziges Paar, welches seine Beziehung nicht mit mindestens einem romantischen Pärchen-Selfie festgehalten hat. Sie wollen über Instagram & Co. ihr Beziehungsglück mit der ganzen restlichen Welt teilen, und haben immer mindestens ein Handy griffbereit, um auch ja jeden glücklichen Beziehungsmoment festhalten zu können, um ihn anschließend direkt hochzuladen. So oberflächlich das für ein ernsthaftes Beziehungsziel auch klingen mag, so scheint es dennoch für viele Paare zur Liste der erstrebenswerten Couple Goals zu gehören – zumindest, wenn man sich die Menge der romantischen Pärchen-Selfies auf sozialen Medien ansieht.

Oberflächliche Couple Goals – der Partnerlook

Für viele gilt der Partnerlook heutzutage nur noch als Klischee für Pärchen aus vergangenen Zeiten. Allerdings gibt es selbst heute immer noch mehr als genug Paare, bei denen die Partner jeweils mindestens ein Paar-Outfit im Schrank hängen haben. Wenn zwei verliebte Menschen von Kopf bis Fuß die gleichen Klamotten tragen, löst dies bei vielen Außenstehenden zwar nichts weiter als ein Augenrollen aus, aber trotzdem scheinen viele Menschen nach wie vor das Bedürfnis zu haben, ihre Zugehörigkeit zu ihrem Partner über ihren Klamottenstil nach außen zu zeigen.

Oberflächliche Couple Goals – ein gemeinsames Haustier

Für jede Beziehung ist ein gemeinsames Kind immer eine gewaltige Belastungsprobe. Immerhin ist es vom Moment der Geburt an zwingend notwendig, dass zwei Menschen als Paar die komplette Verantwortung für ein Lebewesen übernehmen müssen. Und um dieses Verantwortungsbewusstsein zumindest etwas zu „trainieren“, schaffen sich viele Paare vorher ein gemeinsames Haustier an. Dadurch kann wunderbar aufgezeigt werden, ob die beiden Partner auch dazu in der Lage sind, für das Wohl eines Lebewesens, das beiden Partnern etwas bedeutet, an einem Strang zu ziehen. In dieser Hinsicht kann für ein Paar ein gemeinsames Haustier durchaus sinnvoll sein, um in puncto „gemeinsam Verantwortung übernehmen“ schon mal für zukünftige Kinder zu üben.

Ernsthafte Couple Goals

Unter dem neumodischen Begriff Couple Goals verstehen zahlreiche Menschen nur oberflächliche Erlebnisse innerhalb von Beziehungen, die jeder in einer Beziehung mal „erlebt haben sollte“. Und oft werden diese Erlebnisse auf kitschigen Fotos in sozialen Netzwerken festgehalten. Allerdings gibt es während einer Beziehung zwischen zwei Menschen durchaus einige Erlebnisse und Meilensteine, die das Fundament und die Standfestigkeit einer Beziehung deutlich nach außen hin zeigen.

Ernsthafte Couple Goals – Gute & schlechte Zeiten überstehen

Die wenigsten Beziehungen sind für die Ewigkeit bestimmt, und gehen früher oder später zu Bruch. Die Gründe dafür können vielfältig sein, doch meist sind es schwierige Umstände innerhalb der Beziehung, die zu einer Krise, und damit oft zum Ende der Beziehung führen. Früher oder später hat jede Beziehung mit derartigen Problemen zu kämpfen, doch genau an diesem Punkt zeigt sich die wahre Qualität einer Liebesbeziehung. Denn nur dann, wenn beide Partner solche schwierigen Zeiten gemeinsam meistern können (und wollen), haben sie als Paar auch eine Chance, bis ins hohe Alter glücklich miteinander zu werden.

Ernsthafte Couple Goals – Vertrauen

Eine der absoluten Grundvoraussetzungen für eine funktionierende Beziehung ist gegenseitiges Vertrauen. Dazu gehört nicht nur die Sicherheit, dass der Partner nicht fremdgehen wird, sondern auch das Wissen, dass man sich auf den Partner jederzeit zu 100 % verlassen kann. Wenn jemand dem eigenen Partner nichts zutraut, oder ständig eifersüchtig ist und sich über eventuelles Fremdgehen Sorgen macht, kann von einem solchen Vertrauen innerhalb der Beziehung keine Rede sein. Und ohne dieses notwendige Vertrauen wird jede Beziehung früher oder später zerbrechen. Eines der wichtigsten Pärchenziele sollte es daher sein, dieses Vertrauen auf beiden Seiten aufzubauen.

Ernsthafte Couple Goals – gemeinsam alt werden

Prinzipiell ist es für viele Menschen in einer Beziehung das Hauptziel, zusammen mit ihrem Partner alt zu werden. Ein altes Ehepaar kennt sich in der Regel in- und auswendig. Beide wissen ganz genau, auf welche Art und Weise sie sich gegenseitig glücklich machen können, und haben zudem oft schon viel gemeinsam erlebt. Nicht umsonst beinhaltet der Treueschwur auf einer Hochzeit unter anderem „bis dass der Tod euch scheidet“. Wer das Glück hat, gemeinsam mit einem liebenden Partner alt zu werden, dürfte daher wohl das größte aller Couple Goals erreicht haben.

Was bedeutet „emotionally unavailable“? Bedeutung, Definition, Erklärung


Zu deutsch übersetzt bedeutet „emotionally unavailable“, dass jemand emotional nicht verfügbar beziehungsweise erreichbar ist. Um den Begriff wirklich zu verstehen, ist es hilfreich, sich vorerst mit dem Gegenteil zu befassen – emotional Erreichbarkeit. Eine der Grundvoraussetzungen für eine gesunde zwischenmenschliche Beziehung ist es, für den Partner, emotional zur Verfügung zu stehen. Das bezieht sich auf die eine harmonische und ausgeglichene soziale Interaktion.

Forscher definieren emotionale Erreichbarkeit als die Fähigkeit eines Individuums, auf die Bedürfnisse und Ziele andere Menschen eingehen zu können. Der Schlüssel hierzu liegt in der Akzeptanz von einer Reihe von Emotionen (bspw. Glück, Freude) und nicht nur die Fähigkeit auf Stress (bspw. Wut, Frustration, Trauer) zu reagieren.

Emotionally unavailable: Zeichen für emotionale Erreichbarkeit

  1. Empathische Resonanz in schwierigen Situationen
  2. Unterstützung und Aufmunterung
  3. Die Bezeugung von Zuneigung und Fürsorge
  4. Befürworten und reagieren auf emotionale Reaktionen
  5. Intimität und Bindung in einer Beziehung
  6. Eine bedeutungsvolle und tiefgehende Beziehung aufbauen

Um also zu definieren was es bedeutet emotional unerreichbar zu sein, muss in Betracht gezogen werden wie das Gegenteil und eine gesunde Beziehung aussieht. Vereinfacht gesagt, ist es das genau andersherum von den im oberen Teil beschriebenen Kriterien. Menschen die sich emotional abgrenzen und sich vor ihren Ängsten und Sorgen verschließen, schließen auch ihre Mitmenschen von Gefühlen aus. Das trifft dann nicht nur auf negative, sondern auf positive Emotionen zu. Beides ist aber eine Grundvoraussetzung für eine tiefgehende Beziehung. Intimität und Nähe, auf körperlicher wie gefühlsmäßiger Ebene, sind mit einem emotional unerreichbaren Gegenüber fast ausgeschlossen.

Siehe auch:

Emotionally unavailable: Woher kommt die innere Mauer?

Die Grundlage für eine emotionale Unerreichbarkeit ist Angst und Misstrauen. Wir erlernen in unseren ersten Kindheitstagen ein Vertrauensverhältnis zu unseren Eltern und anderen Vertrauenspersonen aufzubauen. Wenn dies nicht geschieht ist es enorm schwierig im Erwachsenenalter sich vollkommen zu öffnen und Emotionen zu teilen. Im Umkehrschluss entwickeln Kinder die sich aufgehoben und sicher fühlen auch die Eigenschaft Anteilnahme an den Gefühlen anderer zu zeigen. In einer klinischen Studie hat die Forscherin Mary Ainsworth (1978) verschiedene Formen von Sicherheit bestimmt und in drei Kategorien unterteilt. Diese wurde im Jahr 1990 von den Forschern Main und Solomon erweitert.

4 Arten der Eltern-Kind Beziehung

  1. Sicher und aufgehoben: Diese Kinder sind neugierig wenn ihre Eltern in der Nähe sind und protestieren wenn sie allein gelassen werden. Sie sind in der Lage ihre Emotionen unter Kontrolle zu halten und begrüßen ihre Eltern mit Freude.
  2. Unsicher und ängstlich: Kinder sind in sich gekehrt und scheuen ihre Umgebung. Wenn sie allein gelassen werden regieren sie mit Stress und sind wütend und ärgerlich wenn die Eltern wiederkehren.
  3. Unsicher und vermeidend: Diese Kinder interagieren nicht mit ihren Eltern und zeigen fast keine Reaktion wenn sie alleingelassen werden oder die Eltern wiederkehren.
  4. Unorganisiert: Kinder sind verwirrt, desorientiert, wütend und hat keine Bindung zu den Eltern.

Diese frühen Bindungsmodelle sind oftmals verantwortlich für die spätere emotionale Erreichbarkeit im Erwachsenenalter. Kinder, die in gelernt haben ihre Gefühle für sich zu behalten und mit Abwehr oder Wut auf Konflikte zu reagieren sind auch eher dafür prädestiniert Schwierigkeiten bei dem führen von gesunden Beziehungen zu haben. Selbstverständlich kann nicht alles mit der Kindheit erklärt werden. Auch Traumata im späteren Leben können dazu führen, dass Menschen sich emotional abkapseln. Allerdings sind Menschen mit einer glücklichen, sicheren Kindheit eher in der Lage mit diesen Traumata umzugehen und sie zu verarbeiten.

Anzeichen für emotionale Unerreichbarkeit

Diese Checkliste hilft Symptome bei sich selbst oder auch Partnern zu identifizieren.

  1. Bindungsangst/Unbeständigkeit: Das kann sowohl auf zwischenmenschliche Beziehung als auch im beruflichen Leben der Fall sein. Andere Optionen sollen offen gehalten werden. Beispielsweise in einer offenen Beziehung.
  2. Misstrauen: Intentionen von Anderen werden hinterfragt und eher vom schlechtesten Szenario ausgegangen.
  3. Kein Tiefgang: Relevante Themen, Konflikte und Gespräche über Emotionen werden vermieden.
  4. Defensiv: Reaktives statt proaktives Verhalten. Emotionen werden aus dem Weg gegangen. Die eigenen sowohl als die der anderen.
  5. Bagatellisierung von Gefühlen: Emotionen von anderen Menschen werden als lästig und überflüssig empfunden. Das Gegenüber bekommt somit das Gefühl vermittelt zu dramatisch oder feinfühlig zu sein.
  6. Abwehrhaltung: Angriff ist die beste Verteidigung. Das bedeutet in diesem Kontext, dass Menschen die emotional unerreichbar sind, Kritik mit Gegenkritik beantworten. Sie lehnen jede Reflexion mit der eigenen Gefühlslage ab. Das ist in neuesten Forschungen auch als “Gaslighting” bekannt geworden.
  7. Unbeständig Kommunikation: Das sogenannte “Ghosten” zählt zu diesem Verhaltensmuster. Nach einer Phase der Nähe kommt eine Zeit der Distanzierung. Telefonanrufe werden nicht beantwortet und das Gegenüber wird ohne ersichtlichen Grund ignoriert. Pläne werden geändert oder im letzten Moment abgesagt. Das macht das Leben unberechenbar und ein harmonisches Zusammenleben schwer.

Umgang mit emotionaler Unerreichbarkeit (emotionally unavailable)

Annahme und Anerkennung der Problematik

Wer diese Symptome teilweise oder vollständig an sich selbst oder am Partner feststellt hat sehr wahrscheinlich in der Vergangenheit oft problematische Beziehungen geführt. Voraussetzung für eine Besserung ist die Annahme und Identifizierung des Problems. Nur wer erkennt, dass er an sich arbeiten möchte, kann auch Hilfe annehmen. Ansonsten ist mit einer Abwehrhaltung zu rechnen. Wie bereits erwähnt neigen emotional unerreichbare Menschen dazu das Problem in anderen Menschen oder der Gesamtsituation zu sehen und nicht bei sich selbst. Eine fehlende Bereitschaft zur Heilung kann zu einer ungesunden, schädlichen Beziehung führen.

Hilfe von Außen

Menschen nehmen Ratschläge eher von außenstehenden Personen an. Es ist immer schwer für Leute die emotional involviert sind einander zu helfen. Oft enden diese Gespräch in Vorwürfen und Unterstellungen. Daher kann eine neutrale Meinung helfen zu vermitteln. Zudem können viele Betroffene sich eher öffnen wenn sie keine so starke emotionale Bindung zu der anderen Person haben.

Raus aus dem Teufelskreis

Dieser destruktive Kreis besteht aus Ablehnung und Abwehr. Die Angst verletzt zu werden sorgt dafür, dass Gefühle abgegrenzt oder ausgeblendet werden. Das wiederum hat zur Folge, dass Menschen sich entfernen und der eigentliche Wunsch nach einer tiefgehenden Bindung immer unwahrscheinlicher wird. Die Akzeptanz des Problems und die Bereitschaft daran zu arbeiten sind oft schon ausreichend um eine Basis zu bilden. Um emotional erreichbar zu werden muss paradoxerweise vorerst rationalisiert werden. Die eigenen Emotionen wie Wut, Angst und Verzweiflung in einen neutralen Kontext gerückt und versucht in Vertrauen, Freude und Zuversicht verwandelt zu werden.

Was bedeutet „zusammen sein“? Bedeutung, Definition, Erklärung


„Zusammen sein“ ist eine Wendung in der deutschen Sprache, die aussagt, dass eine Person mit einer anderen in einer (Liebes-)Beziehung ist. Dies ist nicht die einzige Bedeutung dieser Wendung. Mit jemandem zusammen zu sein kann auch bedeuten, dass man räumlich in der Nähe von jemandem ist, jemandem Gesellschaft leistet.

Was bedeutet „zusammen sein“? Bedeutung, Definition, Erklärung

Die häufigste Verwendung von „zusammen sein“ ist jedoch wenn ausgedrückt wird, dass man eine feste Beziehung hat, mit jemandem verpartnert oder liiert ist.

Andere Synonyme für „zusammen sein“ sind auch „ein Paar sein“ oder umgangssprachlich „verbandelt sein“.

Es ist also ein Ausdruck dafür, dass man eine intensive Beziehung zu jemandem hat. Dies hat weitreichende Folgen.

Welche Folgen hat es, wenn man mit jemandem „zusammen ist“?

In einer Beziehung zu sein, zieht auf mehreren Ebenen Konsequenzen nach sich. Viele Bereiche des Lebens, die vorher alleine bestritten wurden, ändern sich zum Teil radikal, da es nun eine weitere Person im Leben gibt, die daran teilhat.

Deswegen ist es wichtig, sich zu Beginn einer Beziehung, eines „Zusammenseins“, darüber im Klaren zu sein und darüber bewusst nachzudenken, ob man bereit ist, sein Leben im wahrsten Sinne des Wortes „auf den Kopf“ stellen zu lassen. Natürlich geschieht dies nicht bei jedem Menschen in gleicher Art und Weise und in gleicher Intensität. Es hängt immer auch davon ab, wie unterschiedlich die zwei in einer Beziehung zueinander Stehenden sind.

Folgen hat es jedoch allemal, denn man ist nicht mehr allein.

Folgen des „Zusammenseins“ – emotionale und psychische Ebene

Steht man am Anfang einer Beziehung oder ist sich diese gerade am Anbahnen, fahren die Gefühle häufig Achterbahn. Grund dafür sind die unterschiedlichsten Hormone, die ausgeschüttet werden.
Glücks-, Belohnungs-, Sexualhormone, es gibt eine Vielzahl an chemischen Reaktionen im Körper, wenn man eine Beziehung eingeht. Bei den wenigsten Menschen löst dies keine oder nur wenig Reaktionen aus.

Alles um einen herum scheint schön und gut zu sein, man ist ständig oder zumindest meistens gut drauf und Dinge, die einen vorher gestört, genervt oder Probleme bereitet haben, scheinen keine Bedeutung mehr zu haben. Dies ist eine normale Reaktion, denn man konzentriert sich voll und ganz auf die Person, mit der man nun zusammen, also in einer Beziehung ist und alles andere wird nebensächlich. Auch wenn man vorher Selbstzweifel hatte oder mit sich selbst oder seinem Körper nicht zufrieden war, ist dies meistens mit Eingehen einer Beziehung nicht mehr so relevant, denn der andere gibt einem das Gefühl perfekt zu sein, so wie man ist. Und das natürlich vorausgesetzt, dass eine gesunde Beziehung eingegangen wird, bei der jeder dem anderen das Beste möchte.

Ungesunde Beziehungen haben anfangs häufig die gleichen Merkmale wie gesunde Beziehungen und sind aufgrund der starken Gefühle, die am Anfang einer jeden Beziehung stehen, sehr gefährlich, wenn dies nicht rechtzeitig erkannt wird. Ist man mit jemandem zusammen, der nach der Anfangsphase des Verliebtseins plötzlich nicht mehr liebevoll ist und beispielsweise aggressiv wird, ist es schwer für den anderen, aus dieser Beziehung auszusteigen, da die Emotionen sehr aneinander gebunden haben.

Ist jedoch alles in Ordnung, steigt das Wohlbefinden bei den Personen, die zusammen sind. Man fühlt sich wertgeschätzt, geliebt und dies strahlt man auch aus. Häufig steigt auch das Selbstwertgefühl und man hält „mehr von sich“. Eine gesunde Beziehung ist also sehr wertvoll für Emotionen und Psyche.

Folgen des „Zusammenseins“ – soziale Ebene

Wenn man mit jemandem zusammen kommt, ändert sich auch sozial einiges. Vorher war man alleine, hat den Haushalt alleine geführt und sämtliche Aktivitäten meistens und je nach Freundeskreis auch alleine gemacht. Sobald man mit jemandem zusammen ist, hat man bei mehr Dingen Gesellschaft als vorher. Es hängt natürlich davon ab, wie die Beziehung gestaltet ist. Sieht man sich jeden Tag, führt man eine Fernbeziehung oder zieht man womöglich zusammen?

Je nach Konstellation und Entwicklung ändert sich sich vieles bei manchen langsamer, bei anderen schneller, da es immer auf die Ausgangspersonen ankommt. Auf jeden Fall gewinnt man aber mehr soziale Kontakte, wenn man in einer Beziehung, also mit jemandem zusammen ist, denn man lernt durch die andere Person weitere Menschen kennen. Das können Eltern und Geschwister, aber auch Freunde, Bekannte und Arbeitskollegen sein.

Es gibt natürlich auch Menschen, die sehr introvertiert sind und ungern neue Bekanntschaften schließen. Wenn diese Menschen dann mit jemandem zusammen kommen, kann es sein, dass der Kreis an neuen Bekanntschaften wesentlich kleiner ausfällt.

Folgen des „Zusammenseins“ – finanzielle Ebene

Daran denkt man erstmal nicht, wenn man mit jemandem zusammen kommt bzw. zusammen ist, aber eine Beziehung hat auch immer eine finanzielle Seite. Während der Anbahnungsphase einer Beziehung sind die finanziellen Ausgaben auf beiden Seiten oft schon erhöht, denn man lädt entweder die andere Person zum Essen oder zu anderen Aktivitäten ein oder man kauft viel neue Kleidung, Make-up und so weiter.

Ist man dann mit der Person zusammen, kommt es drauf an, ob man häufig essen- oder ausgeht, gegebenenfalls sogar zusammenzieht oder eine Fernbeziehung eingegangen ist. Demnach kann die finanzielle Belastung im Rahmen bleiben oder sie steigt stark. Wichtig ist auch, ob beide Partner Geld verdienen oder aber noch zu jung dafür sind und nur mit dem Taschengeld auskommen müssen.

Eine glückliche Beziehung hängt aber nicht von den Finanzen ab. Man kann auch mit wenig bis gar nichts eine gesunde Beziehung führen und glücklich mit der Person sein, mit der man zusammen ist.

Wieviel Lust ist eigentlich normal? Erklärung

Die Frage nach der Norm der Lust beschäftigt den Menschen seit jeher. Gesellschaftliche und religiöse Regeln gaben vor, wie oft wer mit wem zu schlafen hatte. Während der Beischlaf früher in erster Linie der Zeugung von Nachkommen galt, stehen in der Neuzeit die sexuelle Befriedigung und die Lust an erster Stelle und damit auch die natürlichen Fragen nach dem besten wie und nach dem wie oft. Hier herrscht nämlich viel Unsicherheit. Und wie siehst Du das Thema?

Faktoren, die die Lust beeinflussen

Eins ist klar: Je jünger wir sind, desto leidenschaftlicher sind wir. Das heißt aber nicht, dass die Lust im Alter abnehmen muss, es heißt nur, dass wir in jungen Jahren einfach noch aktiver sind. Wieviel Sex in einer Beziehung normal ist, das kann man nicht über einen Kamm scheren, denn das hängt von den Vorlieben der Partner ab und von vielen anderen Faktoren. Es gibt das Vorurteil, dass Männer immer können und wollen und Frauen nicht. Das stimmt so aber auch nicht, denn es gibt genügend anderslautende Berichte. Generell ist es wohl so, dass frisch Verliebte wesentlich häufiger „schnackseln“ als Menschen, die in langjährigen Beziehungen leben, und die stark von ihrem Alltag eingespannt sind. Apropos „schnackseln“: Es gibt sage und schreibe 36 verschiedene, die schönste Nebensache der Welt beschreibende Synonyme für Sex im deutschsprachigen Raum. Wenn das nicht zeigt, wie wichtig das Thema ist?

Grundsätzlich kann man sagen, dass sich eine Liebesbeziehung im Lauf der Zeit verändert. Aus wilder und leidenschaftlicher Lust wird Routine und die Alltagspflichten nehmen oft viel der von der verspielten Neugier auf den anderen. Daher wird es in der Regel mit der Zeit ruhiger, was aber nicht heißen muss, dass die Intensität der Gefühle auch abflaut. Die Liebe zueinander ist davon auch weitgehend unbeeinflusst, denn die Erotik und der Sex sind zwar sehr wichtig, in der Regel aber nicht die bestimmenden Faktoren in einer Beziehung. Wenn dr Begriff „normal“ in einer sexuell aktiven Liebesbeziehung fällt, so kann man sagen, dass dieser Begriff an dieser Stelle nichts zu suchen hat. Die Dynamik eines jeden einzelnen Menschen und die Dynamik innerhalb eines Paares lassen oft Handlungen und Fantasien zu, die von der Norm abweichen. Oder wie würde sich der Fakt, dass viele Menschen Spaß an S/M –Praktiken haben, mit ihrem ansonsten so angepassten Leben in Einklang bringen? Und die Idee, dass ein Mann mit Peitschenfetisch gewalttätig ist, ist auch definitiv falsch. Auch der Gang zum Erotikmarkt in Deiner Nähe heißt ja nicht, dass Du verklemmt oder enthemmt bist, nur weil Du in einem Erotikmarkt einkaufst. Man kann also sagen, dass das „Normale“ im Bereich vor Erotik und Sex so vielfältig ist, wie die vielen Begriffe es schon vermuten lassen. Wer hier Schranken anlegen möchte, wird dem Thema nicht gerecht.

Ähnliches gilt für die Häufigkeit des intimen Miteinanders, das auch viele Paare umtreibt mit der Frage: Wie oft ist eigentlich gut? Auch hier kommt es wieder auf so viele Faktoren an, die auch im Laufe der Zeit ganz unterschiedliche Auswirkungen haben. Wenn man von „normal“ spricht, dann könnte man sagen, dass in der Regel die Aktivitäten im heimischen Schlafzimmer weniger werden, wenn man lange zusammen ist, wobei die Ausnahmen die Regeln auch hier bestätigen. Ob nun aber gerade Flaute im Bett oder das Gegenteil angesagt ist, das bleibt eine schwer einzuordnende Sache. Es sind nämlich ausgesprochen viele Faktoren dafür ausschlaggebend, wie oft und wie intensiv wir ein Bedürfnis nach Sex haben. Hier spielen auch die Lebensumstände mit rein, die unser Sexualleben beeinflussen. Wer kennt es nicht, dass nach einem anstrengenden Arbeitstag der Sinn nach allem anderen steht als nach einer Runde Matratzensport?

Nichtsdestotrotz sollten Paare ihr Sexleben nicht aus den Augen verlieren. Es ist wichtig, sich von der Alltagsroutine nicht derartig in Beschlag nehmen zu lassen, dass man eines Tages erkennt, dass schon monatelang nichts mehr lief in der Beziehung, was unweigerlich zu Frust führt, wenn dies auffällt. Bevor es so weit kommt, kann man selber sehr gut aktiv werden und sein Sexleben wieder auffrischen. Experten messen der Fantasie und der Offenheit in einer Beziehung sehr viel Bedeutung bei. Das bedeutet, dass man den Mut hat, sich immer wieder neu zu begegnen, dass man sich Überraschungen ausdenkt für Abwechslung sorgt. Wichtig ist es Regeln zu brechen und Neues zu wagen- gemeinsam kann das unglaublich stimulierend sein. Daneben sollte ein vernünftiges Stressmanagement von beiden Partnern umgesetzt werden, denn Stress ist ein nachhaltiger Lustkiller.

Wem es an Ideen mangelt, wie man wieder das Feuer entfachen kann, dem stehen viele Ratgeber zur Verfügung, die das Thema ausführlich behandeln. Grundsätzlich gilt: Je verwegener die eigene Idee ist, desto vorsichtiger sollte der Partner darauf vorbereitet werden. Der zweite Rat zum Umsetzen einer neuen Idee ist es, dass Du nicht unbedingt dann den Partner oder die Partnerin mit einer erotischen Fantasie beglücken solltest, wenn der andere vollkommen erschöpft von der Arbeit kommt. Gut in Erinnerung bleibt hier eine Szene aus einem Film, als sich die Gattin nackt in durchsichtiges Geschenkpapier hüllt und in verführerischer Pose im Türrahmen steht und der werte Gatte völlig verdattert fragt, was sie da treibt.

Je nach Temperament und Interessenlage gibt es einige brauchbare und umsetzbare Tipps, die dem erotischen Miteinander ganz schon einheizen können. So ist zum Beispiel für manche Paare das gemeinsame Ansehen von Pornos sehr stimulierend, andere sind eher spirituell orientiert und finden Tantra die geeignete Lösung. Sportliche können sich dem indischen Kamasutra, einer Jahrtausendealten Liebeskunst annehmen. Der gemeinsame Besuch im Erotikshop kann auch sehr erfolgversprechend sein und für schöne Momente zu zweit zu Hause sorgen. Mutige finden in dem Besuch eines Swinger-Clubs ein ganz neues Betätigungsfeld oder sie probieren Sextechniken aus, die vorher tabu waren. Der Fantasie ist, wie gesagt, keine Grenze gesetzt und das ist ja auch das Schöne an langjährigen Beziehungen, die auf gegenseitigem Vertrauen basieren.

Um auf die Anfangsfrage zurück zu kommen, der Frage nach der normalen Häufigkeit von Sex in einer Beziehung, hier geben Sexualforscher eine Antwort: Untersuchungen ergeben statistisch die folgenden Angaben zur Häufigkeit von Sex nach Alter und Dauer der Beziehung:

  • Zu Beginn der Beziehung: täglicher Sex
  • Verliebte in einer Beziehung: zwei bis dreimal in der Woche
  • Wenn die Beziehung länger als ein Jahr andauert: zwei bis viermal im Monat
  • Langzeitbeziehung: 12 – 50 Mal pro Jahr

Wer hier nach Antworten nach dem „warum“ für das Abflauen der Leidenschaft sucht, wird kaum fündig, denn die Faktoren, die dazu führen, dass es nicht mehr so prickelt wie am Anfang sind sehr vielfältig. Sie fangen mit hormonellen Faktoren an und gehen bis hin zu ganz persönlichen Faktoren, die die Lebensumstände beeinflussen. Auf jeden Fall ist es wichtig, offen über Wünsche und Bedürfnisse zu sprechen und in der Beziehung für ein vertrauensvolles Miteinander zu sorgen. Das wird besonders dann wichtig, wenn es darum geht, die Lust aneinander wieder zu steigern.

Was ist Hardballing? Bedeutung, Definition, Erklärung


Hardballing ist ein moderner und zudem noch nicht vollständig etablierter Begriff, der sich auf das Thema Dating bezieht. Beim Hardballing werden die Karten auf den Tisch gelegt. Lange Vorreden oder langes zögern sind hier in jedem Fall nicht erwünscht.

Kurzum: Beim Hardballing sagt man, von anfang, was man will, was nicht und worauf man aus ist.

Was ist Hardballing? Bedeutung, Definition, Erklärung

Beim Hardballing ist vieles nun wirklich vollkommen anders als bei einem klassischen Date. Vorsicht ist hier in keinem Fall angesagt. Für gewöhnlich sollte ein erstes Date dazu dienen sich erst einmal näher kennenzulernen und festzustellen, ob man auch wirklich zueinander passt. Hardballing macht allerdings den entscheidenden Unterschied. Das Resultat kann dann letztlich zufriedenstellend oder auch vollkommen ernüchternd sein. Positiv hervorzuheben ist hier jedoch in jedem Fall, dass man schnell Klarheit bekommt und sich nicht lange quälen muss.

Wie oft erlebt man es, dass man sich verliebt und mit der auserwählten Person ein romantisches Date verlebt. Mit der Zeit stellt sich jedoch leider immer stärker heraus, dass man überhaupt nicht zueinander passt. Unter Umständen hatte man von Beginn an auch vollkommen verschiedene Ansichten und Wünsche, die letztlich den Traum einer gemeinsamen Beziehung schnell zerplatzen lassen.

Hardballing sorgt dafür, dass es gar nicht erst zu Enttäuschungen dieser Art kommen kann. Spielt man von Anfang an mit offenen Karten, kann sich die jeweils andere Person auch viel besser mit bestimmten Dingen abfinden. Vielleicht ging es bei dem Date gar nicht um den Wunsch eine neue Beziehung zu finden? Eventuell ging es einfach nur um eine schnelle Nummer? Durch Hardballing kommt dies in jedem Fall sofort ans Licht.

Wie man am besten damit umgehen kann

Beim Hardballing gibt es sozusagen sehr häufig ein System, welches aus einem Sender und einem Empfänger besteht. So kann zum Beispiel ein Mann einer Frau, die Karten auf den Tisch legen und gestehen, dass er sich nicht für eine Beziehung mit Kindern interessiert. Natürlich ginge dies auch in unterschiedlichen Geschlechterrollen.

Doch, wie reagiert man am besten, wenn man der Empfänger einer solchen Nachricht ist? Ist man extrem verliebt und wünscht sich nichts mehr als ein Kind, ist es sicher sehr enttäuschend, wenn man bereits beim ersten Date eine Abfuhr bekommt. Leider lohnt es sich hier jedoch nur sehr selten nachzuhaken oder gar zu versuchen sein Gegenüber umzustimmen. Erwachsene Menschen ändert man leider nicht mehr. Es gibt immer wieder Ausnahmen, diese sind allerdings nur sehr selten zu finden.

Ist Hardballing nun gut oder schlecht?

Hardballing ist sicher nicht jedermanns Ding und sollte, wenn überhaupt nur behutsam zum Einsatz kommen. Offenheit ist sicher gut und richtig und kann auch einem anderen Menschen die Augen öffnen, allerdings kann man mit einer zu starken Offenheit auch andere Menschen sehr verletzen.

Beim Hardballing gibt es jedoch auch eine ganze Reihe von positiven Aspekten zu bedenken. Nichts ist schlimmer als unglücklich verliebt zu sein. Ein solches Gefühl stellt sich leider vor allem auch immer dann ein, wenn man bestimmte Erwartungen nicht erfüllt bekommt oder sich die andere Person als vollkommen anders entpuppt als zu Beginn gedacht. Hardballing ist offen, ehrlich und manchmal auch ein Stück weit brutal. Oft ist es jedoch besser ein Pflaster gleich abzureißen, als sich über eine lange Zeit extrem zu quälen.

Was ist das Panda Syndrom? Bedeutung, Definition, Erklärung


Das Panda-Syndrom kennzeichnet ein Paar, das miteinander durchaus sehr glücklich ist, aber keinen oder fast keinen Geschlechtsverkehr mehr miteinander hat. Der Begriff leitet sich von den Pandabären ab, die als sehr faul gelten und sich daher nur selten fortpflanzen. Sie kuscheln aber gern miteinander, was die betreffenden Paare auch sehr gern tun. Wichtig zu wissen: Vom Panda-Syndrom spricht man nur, wenn das Paar eigentlich einmal leidenschaftlichen Geschlechtsverkehr miteinander hatte. Es gibt auch Menschen, die fast oder nahezu ohne geschlechtliche Liebe leben. Sie finden sich natürlich auch paarweise zusammen und sind dann von Anfang an mit dem Zustand zufrieden.

Was ist das Panda Syndrom? Bedeutung, Definition, Erklärung

Die betreffenden Partner lieben sich meistens sehr, streiten kaum und genießen die Zeit miteinander. Sie finden sich auch nach wie vor erotisch anziehend und vor allem innig miteinander verbunden. Ein deutliches Anzeichen dafür ist das intensive und ausdauernde Kuscheln auf der Couch oder sogar vor dem Einschlafen im Bett, für das manche Paartherapeuten den Begriff „Kampfkuscheln“ verwenden. Für den richtigen Geschlechtsverkehr fehlt ihnen aber der Antrieb. Es ist einfach auf dem Sofa viel zu gemütlich. Beide Partner ahnen übrigens, dass irgendetwas nicht ganz stimmt. Die meisten in einer Partnerschaft lebenden Menschen denken durchaus sehr genau darüber nach, wie oft sie miteinander Geschlechtsverkehr haben. „In der Woche zwier schadet weder ihm noch ihr“ wusste man schon vor Jahrhunderten, was besagt, dass durchschnittliche, auch langjährig verheiratete Paare etwa ein- bis zweimal pro Woche Geschlechtsverkehr haben. Wenn das nicht mehr funktioniert, hinterfragen beide Partner zunächst für sich selbst die Gründe. Diese können vielfältig sein:

  • Streitereien (kommen beim Panda-Syndrom gerade nicht vor)
  • zu viel beruflicher oder sonstiger Stress wenigstens eines Partners (muss beim Panda-Syndrom nicht der Fall sein)
  • gesundheitliche Probleme
  • Affäre eines Partners

Die mögliche Affäre eines der beiden Partner ist für den anderen ein Grund zur Besorgnis, doch für Affären gibt es noch weitere Anzeichen. Außerdem haben Menschen mit einer Affäre nicht zwangsläufig weniger, sondern manchmal sogar mehr Geschlechtsverkehr mit dem eigenen Partner. Genau hier liegt nämlich der Hase auch beim Panda-Syndrom im Pfeffer: Menschen wenden sich dem Geschlechtsverkehr ganz allgemein eher zu oder wenden sich manchmal auch von ihm ab. Beim Panda-Syndrom sind sich beide Partner eigentlich momentan ziemlich sicher, dass der andere keine Affäre hat, was vorläufig meistens auch stimmt. Die Sorge ist dennoch begründet, denn wenn die eigene Partnerschaft keine Leidenschaft mehr entfacht, könnte ein anderer Mensch von außen das Feuer wieder anzünden. Personen, die in einer Panda-Partnerschaft leben, sind empfänglich für leidenschaftliche Signale eines potenziellen Affärenpartners.

Wieso entsteht überhaupt das Panda-Syndrom?

Wie schon erwähnt können sich Menschen ihrer Geschlechtlichkeit sehr intensiv zuwenden und sich auch von ihr zeitweise abwenden. Das ist so ähnlich wie die wechselnde Vorliebe für bestimmte Speisen, Lieblingsserien oder Sportarten. Darüber hinaus entsteht die Leidenschaft in einer Beziehung auch aus gewissen natürlichen Spannungen zwischen den beiden Personen. Der Geschlechtsverkehr hebt diese Spannung dann wieder auf. Wenn sich aber ein Paar in seinem Leben wirklich ganz urgemütlich eingerichtet und dabei auch gelernt hat, sich nicht zu streiten, verschwinden diese Spannungen bzw. werden verdrängt, was ein natürlicher Killer von Leidenschaft ist. Das Paar empfindet aber innerhalb unseres großen alltäglichen Stresses die häusliche Harmonie als sehr angenehm und wird quasi süchtig danach. Es vermeidet jede Art von Konflikt und nimmt diesen Zustand – verbunden mit der ursprünglichen erotischen Anziehung, welche diese beiden Menschen einst zueinander geführt hat – als große und innige Liebe wahr. Es entsteht das paradoxe Phänomen, dass zu viel Liebe der Leidenschaft schadet.

Welche Funktion hat der Geschlechtsverkehr in einer Partnerschaft?

Junge heteroe Paare haben Geschlechtsverkehr, weil ihr biologisches Programm auf Nachwuchs ausgelegt ist. Aber auch ältere Personen garantiert ohne jeden Kinderwunsch (die Frau jenseits der Wechseljahre) haben sehr leidenschaftlichen und häufigen Geschlechtsverkehr miteinander. Es ändert sich gegenüber früheren Lebensjahren so gut wie nichts, wenn sich beispielsweise zwei Singles von Mitte 50 bis Anfang 60 kennenlernen: In den ersten ein bis zwei Jahren haben sie deutlich häufiger als ein- bis zweimal pro Woche Geschlechtsverkehr. Bei gesunden Menschen bleibt dieser Zustand bis etwa zum 70. Lebensjahr erhalten. Daher fragt sich nun, welche Funktion der Geschlechtsverkehr für eine Partnerschaft hat. Eine der Funktionen haben wir schon erwähnt: Er löst natürliche Spannungen, die überhaupt erst einmal da sein müssen, damit sich zwei Menschen gegenseitig spannend finden. Es muss bei aller gegenseitigen Anziehung auch kleine Unterschiede geben, die sogar mal zu einem Streit führen. Die Auflösung bringt dann der Geschlechtsverkehr. Das ist natürlich nicht seine einzige Funktion, so etwas wäre viel zu anstrengend. Bei der Geschlechtlichkeit bestätigen wir uns gegenseitig, weil wir im wahrsten Sinne des Wortes alle Hüllen fallen lassen, uns vollkommen verletzlich hingeben und dadurch die Bestätigung erhalten, dass wir dem Partner vollkommen vertrauen können. Darüber hinaus werden beim Geschlechtsverkehr Bindungshormone ausgeschüttet (unter anderem Serotonin), die unser Belohnungszentrum „high“ vor Glück werden lassen. Bei monogam lebenden Paaren ist dieses Gefühl zwischen den beiden Menschen exklusiv. Das verstärkt die gegenseitige Bindung enorm. Der Geschlechtsverkehr gewinnt durch zwei grundmenschliche Eigenschaften seine Exklusivität:

  • die beschriebene Hormonausschüttung
  • die ansonsten natürliche Scheu, sich anderen Menschen intim zu nähern oder gar hinzugeben

Wie gefährlich ist das Panda-Syndrom für die Partnerschaft?

Es birgt die Gefahr, dass die exklusive Bindung schwindet. Die Anfälligkeit für Affären könnte steigen. Diese hängt allerdings auch von vielen anderen Dingen ab, unter anderem von der inneren Einstellung zur Treue und nicht zuletzt von der Gelegenheit für eine Affäre. Doch nicht nur Affären gefährden eine Partnerschaft: Wenn zwei Partner finanziell sehr unabhängig sind und es keine Probleme mit gemeinsamen Kindern und gemeinsamem Eigentum gibt (warum auch immer), könnte sich wenigstens ein Partner sagen: Eigentlich kann ich es mir auch alleine gemütlich machen. Der Anpassungsdruck an meine Partnerin oder meinen Partner würde schwinden. Das kann eine große Versuchung sein.

Was ist Paaren mit Panda-Syndrom zu raten?

Es erscheint etwas natürlicher, wenn ein Paar, dass sich ehemals auch geschlechtlich leidenschaftlich geliebt hat, diese Komponente seiner Beziehung wahrt und im Falle des Panda-Syndroms neu belebt. Das kann durch ganz unkonventionelle Schritte wie ein neues gemeinsames Hobby, aber auch der Ausflug beider Partner in voneinander getrennte Hobbygemeinschaften geschehen. Außerdem muss das Paar vielleicht mit etwas Geduld und Zeit seine gemeinsame Geschlechtlichkeit neu entdecken.

Was ist Slow Dating? Bedeutung, Definition, Erklärung


Slow-Dating ist das langsame Kennenlernen eines Date-Partners und somit das Gegenteil vom Speed-Dating, wo mehrere Partner in kürzester Zeit kennengelernt werden können. Beim Slow Dating steht also Qualität vor Quantität. Dabei verzichten die Date-Partner auf parallele Kontakte und pflegen dafür einen intensiveren Kontakt. Dies soll Frust und Stress, der sonst beim klassischen Dating üblich ist, verringern. Manche Singles sprechen sogar davon, dass mit Slow-Dating der Dating-Burnout komplett verhindert werden kann.

Was ist Slow Dating? Bedeutung, Definition, Erklärung

Slow-Dating stammt aus dem amerikanischen Raum und wurde irgendwann zu einer Gegenbewegung des 1998 entworfenen Konzepts „Speed-Dating“. Bei den Speed-Dating-Veranstaltungen sollten in kurzer Zeit zwischen sieben und zehn verschiedenen Flirt- oder Beziehungspartner kennengelernt werden. Aus diesen ergaben sich dann möglicherweise neue Bekanntschaften oder gar eine neue Beziehung.

Slow-Dating ist hingegen das genaue Gegenteil zum Speed-Dating und ist der klassischen Partnersuche des letzten Jahrhunderts nicht unähnlich. Dabei soll sich auf einen einzelnen Dating-Partner konzentriert werden und der parallele Kontakt zu anderen Flirts wird nicht gepflegt. Dabei geht das Dating also wieder zu seinen ursprünglichen Wurzeln zurück.

Die englischen Wörter „slow“ (langsam) und „Dating“ (Verabredung)
stehen in diesem Fall für langsames Kennenlernen und sollen die Vorzüge des Gegenübers in Dates und Gesprächen offenbaren. Auch Gemeinsamkeiten können beim Slow Dating besser herausgefunden werden und ermöglichen eine gesunde Basis für eine gemeinsame Zukunft.

Slow Dating vs. Speed Dating

Speed-Dating-Veranstaltungen waren lange Zeit sehr beliebt. Gab es hier doch die Möglichkeit, aus vielen verschiedenen Flirtpartnern zu wählen. Auch heute ist Speed-Dating noch hoch im Kurs, da fast sämtliche Flirtplattformen oder Dating-Apps nach diesem Konzept arbeiten. Leider ist diese Art der Bekanntschaft meist ziemlich oberflächlich und es daten sich nur jene Partner, die sich gegenseitig auch wirklich attraktiv fanden. Innere Werte wie Charakter oder Gemeinsamkeiten war hier zunächst nur Nebensache. Dementsprechend schnell gingen die Bekanntschaften dann auch wieder auseinander und der Frust der Singles stieg weiter an.

Speed-Dating stellt also eine stressige Art der Partnersuche dar, die nur in den seltensten Fällen von echtem Erfolg gekrönt wird. Zudem nutzen viele Dating-Partner die Situation aus und suchen über das Speed-Dating nach flüchtigen Bekanntschaften auf körperlicher Ebene.

Wer also auf der Suche nach der großen Liebe ist, sollte sich lieber nicht im Speed-Dating versuchen. Slow-Dating ist hier die beste Alternative. Kern des Konzepts ist, den Menschen hinter einer Fassade kennenzulernen und nicht nach seinem Aussehen zu bewerten. Dabei läuft die gesamte Partnersuche, vom ersten Date bis hin zur körperlichen Annäherung achtsamer ab und ermöglicht beiden Partnern das Dating zu genießen. Tiefgründige Gespräche sind hier an der Tagesordnung und auch das Hinterfragen grundlegender Aspekt, die möglicherweise auch eine gemeinsame Zukunft betreffen. Klare Regeln und Auszeiten zwischen den Dates sind hier natürlich ein weiterer wichtiger Punkt, da das Konzept sonst nicht aufgeht. Denn es muss nicht immer Liebe auf den ersten Blick sein!

Nachteile des Slow Dating

Leider finden in unserer schnelllebigen Zeit immer weniger Menschen Zeit für tiefere Gespräche und somit auch weniger Zeit für eine intensive Partnersuche. Dadurch fällt es immer schwerer neue Menschen kennenzulernen oder Bekanntschaften aufrechtzuerhalten. Zudem ermöglichen die meisten Dating-Portale nur die oberflächliche Kontaktmöglichkeit und die Partnersuche geht nicht ins Detail.

Dennoch gewann der Trend in den letzten Jahren einen regelrechten Aufschwung, da die Menschen doch mehr Wert auf diese Art der Partnersuche legen. Sicher auch dem Aspekt geschuldet, dass Speed-Dating mehr Frust und Stress verursacht als alles andere!

Was ist der „Gender Dating Gap“? Bedeutung, Definition, Erklärung


„Gender Dating Gap“ meint im Deutschen die Kluft zwischen den Geschlechtern, die sich auch bei der Partnersuche zeigt. Es gibt eine „Lücke“, die überbrückt werden muss, wenn eine Frau einen Mann auf Augenhöhe finden möchte. Frauen haben es schwer, einen ihnen ebenbürtigen Mann zu finden, ohne sich verbiegen zu müssen, so die Aussage, die sich hinter dem Begriff „Gender Dating Gap“ verbirgt.

Was ist der „Gender Dating Gap“? Bedeutung, Definition, Erklärung

Der Begriff bezieht sich bewusst auf „Gender Pay Gap“. Dabei steckt hinter dem Begriff „Gender Gap“ mehr als nur der Unterschied zwischen den Geschlechtern. Der Begriff steht für die Kluft zwischen den Geschlechtern. In diesem Sinne verweist „Gender Pay Gap“ direkt auf den geschlechtsspezifischen Lohnunterschied und die Kluft, die sich hier auftut: Frauen verdienen bei gleicher Arbeit deutlich weniger Geld als Männer. Auf dieses Missverhältnis bezieht sich „Gender Dating Gap“. Der Begriff verweist auf den Geschlechtsunterschied, der sich bei der Partnersuche genau wie bei der Gehaltszahlung bemerkbar macht und bei dem immer die Frau diejenige ist, die sich weit unter Wert verkaufen muss.

Welche Probleme erwarten Frauen beim Dating?

Es sind auffallend oft erfolgreiche Frauen, die Singles sind. Sie leben allein, finden keinen Partner und sind stattdessen mit ihrem Job „verheiratet“. Notgedrungen, denn Sie haben es nicht einfach, einen ihnen adäquaten Mann zu finden. Dies hat zumeist einen einfachen, wenn auch unheilvollen Grund: Frauen müssen sich kleiner machen als sie sind, damit die Männer, mit denen sie ein Date haben, nicht eingeschüchtert sind und sofort die Flucht ergreifen. Aber nicht jede Frau ist bereit dazu und leben stattdessen lieber als unabhängige Singles, als sich mit einem Mann unter ihrem Niveau abzugeben.

Die Autorin Anne-Kathrin Gerstlauer hat ein Buch zum Thema verfasst: „Der Gender-Dating-Gap und die Liebe“. In ihrem Buch beschäftigt sich die Autorin unter anderem mit der Frage, ob sich Frauen kleiner machen, wenn sie einen Mann kennenlernen möchten? Dass es eine Geschlechterkluft gibt, ist eine Tatsache, die sich in vielen gesellschaftlichen Bereichen negativ bemerkbar macht. So auch beim Kennenlernen eines zukünftigen Partners.

Männer, die in ihrer angelernten und vermeintlich angestammten Rolle als Beschützer, Versorger und Anführer bei der Begegnung mit einer unabhängigen und emanzipierten Frau schnell verunsichert sind, machen möglicherweise voreilig einen Rückzieher. Diese Verunsicherung des Mannes führt dazu, dass sich die Frau bemüßigt sieht, ihr „Licht unter den Scheffel zu stellen“, sich kleinzumachen, um so ihrem männlichen Gegenüber keine Angst zu machen und ungewollt in die Flucht zu schlagen. Dieses Verhalten von Frauen ist ebenfalls angelernt, denn die Rolle der Frau ist noch immer klar definiert: Sie steht hinter dem Mann in der zweiten Reihe. Alles andere widerspricht nicht nur dem Selbstverständnis des Mannes, sondern auch der männlich dominierten Definition der Geschlechterrollen.

Das Ziel ist eine gleichberechtigte Partnerschaft

Eine gleichberechtigte Partnerschaft ist nur möglich, wenn der „Gender Dating Gap“ geschlossen wird. Solange dies nicht gelingt, bleibt die Partnersuche für alle Beteiligten eine frustrierende Angelegenheit. Der erste Schritt, diese Kluft zu überwinden, besteht darin, aus den alten Geschlechterrollen auszusteigen. Ein Date zwischen einer Frau und einem Mann muss auf Augenhöhe stattfinden können.

Alles das, was Männer untereinander bemerkenswert finden und sie bei Frauen anziehend macht, wird einer Frau negativ ausgelegt. Als mache es eine Frau unattraktiv, erfolgreich, unabhängig oder intelligent zu sein. Emanzipierte Frauen, die im Beruf und im Leben „ihren Mann stehen“, schrecken Männer ab. Allein ihr Anspruch, keinen Mann zu brauchen, der ihnen sagt, wo es lang geht, kratzt am Selbstwertgefühl eines Mannes, der sich in der traditionellen Rolle als Macher und Versorger sieht.

Der „Gender Dating Gap“ lässt Singles scheitern

Je länger Menschen ein Single-Leben führen, desto selbstständiger und unabhängiger werden sie. Diese Zwangsläufigkeit vergrößert den „Gender Dating Gap“. Die Kluft zwischen dem Selbstverständnis der Geschlechter wird immer breiter. Ein Begegnen auf Augenhöhe wird komplizierter. Wie selbstbewusst darf man auftreten, ohne das Gegenüber zu verschrecken? Wie sehr darf man kleine Aufmerksamkeiten genießen, ohne seine Selbstständigkeit und Unabhängigkeit aufzugeben?

Die wenigsten Menschen werden sich in freiwillig in eine Abhängigkeit begeben, die ihrem Lebensstil widerspricht. Dennoch geschieht genau das beim Dating: Frauen machen sich klein, damit sich die Männer größer fühlen können und nicht abgeschreckt werden. Wenn eine Frau dieses Spielchen nicht mitmacht, wird sie es bei der Partnersuche schwerer haben. Lässt sie sich aber darauf ein, wird sie keinen Mann finden, der ihr ebenbürtig ist. Denn eine solche Beziehung startet von Beginn an unter falschen Vorzeichen und in kürzester Zeit macht sich Unzufriedenheit breit.

Dating-Verhalten und Merkmale eines „Gender Dating Gap“

Die folgende Auflistung macht deutlich, wie stark ausgeprägt die geschlechtsspezifischen Rollen sind, wenn es um eine Partnerschaft zwischen Mann und Frau geht. Je emanzipierter, erfolgreicher, selbstständiger und finanziell unabhängiger eine Frau ist, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie Single bleibt.

  • Frauen lieben große Männer, zu denen sie „aufschauen“ können
  • Frauen machen sich klein
  • Männer machen sich größer als sie sind
  • Frauen geben sich bescheiden
  • Männer protzen mit Beruf, Gehalt, Auto und Hobby
  • „Karrierefrauen“ halten sich mit beruflichen Anekdoten zurück
  • Männer – „Karrieremänner“ gibt es nicht – dominieren das Gespräch

“Gender Dating Gap“ als Chance

Wer sich liebt, respektiert sich. Darin besteht die Chance, die Geschlechterkluft beim Dating zu überbrücken. Respekt ist die Grundlage für eine gute Partnerschaft auf Augenhöhe. Dazu gehört Ehrlichkeit und Aufmerksamkeit, die sich Mann und Frau gegenseitig schenken müssen. Gefühle, Ängste, Sorgen und Wünsche müssen ausgesprochen werden, damit sie gemeinsam angegangen werden können. Insofern ist die Existenz des „Gender Gap“ beim Daten zugleich auch die Chance, ihn zu überwinden und aus der Welt zu schaffen.

Was ist ein Frauenversteher? Bedeutung, Definition, Erklärung


Ein Frauenversteher ist ein einfühlsamer, verständnisvoller Mann. Er achtet die Rechte der Frauen, hält die Gleichberechtigung der Geschlechter für selbstverständlich und ist das Gegenteil von einem Macho. Ein Frauenversteher entspricht nicht der traditionellen Männerrolle, denn er sieht die Frauen auf Augenhöhe mit den Männern. Diese Sichtweise ist modern. Das männliche Rollenverständnis hat sich im Laufe der Jahrzehnte stark verändert. Männer müssen nicht mehr hart wie Kruppstahl sein. Sie müssen sich nicht mehr prügeln und sich das Nasenbein brechen, um als männlich wahrgenommen zu werden. Männer tragen heute Vollbart und rasieren sich ihre Köpfe und sind dennoch sensibel und am Gefühlsleben einer Frau interessiert.

Die Frage ist allerdings immer, ob ein Frauenversteher es mit seiner Toleranz auch wirklich ernst meint. Möglicherweise handelt es sich bei ihm um einen Charmeur, der es lediglich darauf anlegt, eine Frau zu verführen. Es ist ein großer Unterschied, ob eine Frau von einem Macho oder einem vermeintlichen Frauenversteher belogen wird. Wenn sich ein Macho später als Frauenversteher herausstellt, sind die Folgen für die Frau weniger dramatisch, als wenn sich umgekehrt ein Frauenversteher als Macho outet. Denn Frauen vertrauen sich einem Frauenversteher an. Wenn sich die scheinbar freundschaftliche Beziehung als Lüge herausstellt, ist der Vertrauensbruch immens.

Was ist ein Frauenversteher? Bedeutung, Definition, Erklärung

Der Begriff „Frauenversteher“ wurde im Jahr 2009 das erste Mal in den Rechtschreibduden aufgenommen. Bis dahin handelte es sich um einen Begriff aus der Umgangssprache. Ein Wort wird erst dann in den Duden aufgenommen, wenn es gebräuchlich ist. Vorher war dies für „Frauenversteher“ nicht der Fall. Der Begriff wurde bis dahin eher spöttisch oder verächtlich verwendet. Ein Frauenversteher wurde als unmännlich, weichgespült und verweichlicht hingestellt. Die Bezeichnung wurde als Schimpfwort verwendet.

Männer hatten harte Kerle und Helden zu sein. So wurde es im Kino vorgeführt und so sollte es sein. Der traditionelle Mann war einer, der eine Frau eventuell verteidigte, aber keiner, der sie verstehen wollte. Eine Frau interessierte einen Mann in seiner Männerrolle nur als Projektionsfläche. Er war der Entscheider in einer Beziehung. Er war es, den die Frau um Arbeitserlaubnis in einem aushäusigen Beruf bitten musste. Legte er sein Veto ein, konnte eine Frau keinen rechtsgültigen Arbeitsvertrag unterschreiben. Dies änderte sich in Deutschland erst im Jahr 1977. Das Selbstverständnis des traditionellen Mannes änderte sich nur sehr langsam und nur aufgrund von Gesetzesänderungen, die die Männer nach und nach dazu zwangen, sich und ihr Verhalten zu ändern.

Das Männerverständnis im Jahr 2008

Die Evangelische Kirche in Deutschland veröffentlichte im März 2009 eine im Jahr zuvor verfasste Studie mit dem Thema „Traditionelle Männer in Deutschland haben sich bewegt“. Das Jahr ist insofern interessant, weil in diesem Jahr das Wort „Frauenversteher“ in der Gesellschaft nun offiziell so geläufig war, dass es in den Rechtschreibduden aufgenommen wurde.

In der Studie wurde festgestellt, dass immer mehr Männer eine partnerschaftliche Verteilung der Arbeit in Familie und Beruf anstreben. Männer übernehmen verstärkt die Vaterrolle. Sie ist ihnen wichtig und sie wird aktiv angestrebt und wahrgenommen. Auch traditionelle Männer haben ihre Einstellung verändert: Sie sind moderner geworden und akzeptieren die Berufstätigkeit von Frauen. Die Männerrolle hat sich in den Jahrzehnten zuvor allmählich verändert. Beispielsweise spielt es 2008 kaum noch eine Rolle, dass Frauen berufstätig sind und deswegen eventuell keine Zeit mehr für die Kinder hätten.

Während 35 % der traditionellen Männer die Ehe für nicht zeitgemäß hielten, waren es nur 13 % des modernen Männertyps. Das heißt, dass der modern eingestellte Mann viel eher eine Ehe einzugehen wünschte als der traditionelle Mann. Eine Ehe funktioniert normalerweise nur dann, wenn Mann und Frau gleichermaßen zu ihrem Recht kommen. Insofern überrascht es nicht, dass der traditionell eingestellte Männertyp eine Ehe skeptisch betrachtet. Die Umfragewerte zu dieser Frage wären Ende des 20. Jahrhunderts sicher noch anders ausgefallen. Seither wurden die Rechte der Frauen in einer Ehe gesetzlich stark aufgewertet und geschützt.

In der 2009 veröffentlichten Studie ist zu lesen, dass nur noch 8 % der Männer glauben, dass es für sie keine Traumfrau gebe. 1998 waren es noch 39 %. Das ist interessant, denn von einer Traumfrau erwarteten die Männer laut Umfrage nicht nur Intelligenz, Attraktivität, Gefühlswärme, Verständnis, sondern auch Häuslichkeit. Ein großer Teil der Männer des letzten Jahrhunderts war offensichtlich der Meinung, dass es keine Frau geben kann, die all dies bietet und sie deswegen auch keine Traumfrau finden werden.

Die Studie lässt vermuten, dass der darin immer wieder erwähnte moderne Mann ein Frauenversteher ist. Denn er sieht eine Möglichkeit, seine Traumfrau zu bekommen, weil er es den Frauen zutraut, intelligent und häuslich zugleich zu sein. Mehr noch: Diese Männer sind sicher, dass sich die Frauen zu ihnen hingezogen fühlen. Es ist also bestimmt kein Zufall, dass gerade im Jahr 2009 das Wort „Frauenversteher“ im Duden aufgenommen wurde. Das Wort gewann im Laufe der Zeit innerhalb der Gesellschaft immer mehr an Bedeutung.

Der „Frauenversteher“ kommt aus den 1980er-Jahren

Der Frauenversteher ist ein Männertyp, der auch heute noch immer wieder als Weichei bezeichnet wird. Das liegt daran, dass die Meinung verbreitet ist, ein solcher Mann würde sich von einer Frau unterbuttern lassen. Das klassische Männerbild bis in die 80er war das des Machos, im Kino verkörpert von Sylvester Stallone, Arnold Schwarzenegger oder Adriano Celentano. Im Gegenzug entwickelte sich das Bild des Frauenverstehers, der einfühlsam mit den Frauen und ihren Nöten umging. Frauenversteher standen bewusst für ein neues Rollenbild des Mannes und gegen ein stereotypes Rollenverhalten. Tom Selleck, Sascha Hehn oder Richard Gere verkörperten den Typ Mann, der zwar hart im Nehmen, aber trotzdem ein Frauenversteher war – zuvorkommend, hilfsbereit und gentlemanlike. Sie waren eine neue Art Mann. Frauen wurden von ihnen nicht bevormundet, sondern auf Augenhöhe betrachtet, und zwar in allen Lebenssituationen.

Frauenversteher heute

Inzwischen sind die Stärken eines Frauenverstehers für viele Männer völlig normale Verhaltensweisen. Sie bemerken es nicht einmal, denn ihre Sozialisation war von vornherein eine andere als die ihrer Vorgänger. Paradoxerweise ist das zugleich auch der Grund, weshalb heute der „Frauenversteher“ ebenso verpönt ist, wie es in den 1980-Jahren der Fall war. Es scheint, als liebe die Gesellschaft heutzutage wieder den Typ Macho, den Macher, Entscheider und starken Mann. „Hemdsärmelige“ Männer wie Altkanzler Schröder, der eventuelle Neukanzler Söder oder Habeck gewinnen die Wählerstimmen. Typen wie Putin, Erdogan, Trump oder Bolsonaro weisen die Frauen in ihre Schranken und haben dabei einen großen Rückhalt in der Bevölkerung.

Frauenversteher gelten heute fast schon grundsätzlich als schwul. Schwulen Männern wird zugetraut, sich in Frauen hineinversetzen und ihre Sorgen verstehen zu können. Allerdings möchte kein Mann als schwul gelten, wenn er es nicht ist. Aus diesem Grund schwindet mit der Zeit der Anteil der Frauenversteher unter den nicht-schwulen Männern. Bedauerlicherweise führt diese Entwicklung zwangsläufig wieder zurück zu einem traditionellen Rollenverständnis, bei dem der Mann das Sagen hat und die Frau sich ihm unterordnen muss.

Was bedeutet „Taschengeld Date“ – Was ist das eigentlich?


Der Begriff „Taschengeld Date“ tauchte in den vergangenen Jahren immer häufiger auf. Auf den ersten Blick ist vielen Menschen nicht klar, welche Bedeutung sich dahinter verbirgt. In diesem Artikel sehen wir uns die unterschiedlichen Ausprägungen des Begriffs und dessen Herkunft genauer an.

Das bedeutet „Taschengeld Date“

Wie der Begriff „Taschengeld Date“ bereits andeutet, beschreibt die Bezeichnung zunächst ein Treffen zweier Menschen mit romantischer bzw. sexueller Intention. Der Zusatz „Taschengeld“ bezieht sich auf die angestrebte Bezahlung, die in der Regel der Mann nach dem Abschluss des Dates bezahlt.

Welche Beträge genau in die Kategorie „Taschengeld“ fallen, ist sprachlich nicht genauer definiert. Assoziiert werden jedoch jene Summen, die zum Beispiel einem Schulkind überreicht werden, das ansonsten über keine weiteren Einkünfte verfügt. Folglich handelt es sich im allgemeinen Sprachverständnis vor allem um Beträge im zweistelligen Bereich, die kaum zur Deckung der gesamten Lebenshaltungskosten geeignet, und auch gar nicht dafür vorgesehen sind.

Das Wort Taschengeld deutet aber nicht nur an, dass überhaupt eine finanzielle Entlohnung für das Date angesetzt ist. Außerdem steckt in der Verkleinerung zum Taschengeld die Aussage, dass es sich um einen kleinen Betrag handelt, ähnlich dem Taschengeld eines Kindes. Auf diese Weise ist dem Begriff durchaus eine normative Komponente zu eigen, die nicht geleugnet werden kann.

Aktuell wir der Begriff „Taschengeld Date“ vor allem im Raum des World Wide Webs verwendet. Aus diesem Grund entwickelte sich im Laufe der Zeit auch die Abkürzung „TG Date“. Diese Formel bezeichnet genau denselben Akt, wurde jedoch vor allem aus Gründen der Bequemlichkeit deutlich verkürzt dargestellt.

Größeres Aufkommen im neuen Jahrtausend

Mit der hauptsächlichen Verwendung des Begriffs im Internet ist auch die Tatsache verbunden, dass Taschengeld Dates dort ausgemacht werden können. Dies gilt auch für Treffen höherer Qualität, die in der Folge dessen auch höhere finanzielle Übertragungen nach sich ziehen. Einer der bekanntesten Anbieter auf diesem Bereich ist der Escort Düsseldorf. Wie der Escortservice Düsseldorf auf seiner Seite darlegt, stehen unterschiedliche Damen zur Auswahl, die ganz bewusst ein bezahltes Date anstreben.

Anbieter wie der Escort Düsseldorf konnten sich in den vergangenen Jahren in vielen größeren Städten Deutschlands etablieren. Oft bieten sie, wie auch der Escortservice Düsseldorf, zusätzlich die Gelegenheit, Dates in der näheren Umgebung zu vereinbaren. Jener Partner, der für das Date zu bezahlen bereit ist, kann auf diese Weise auch einen bestimmten Wunschort angeben. Die anfallenden Fahrtkosten müssen in der Folge ebenfalls beglichen werden. Auf diese Weise wird dafür gesorgt, dass unter dem Strich weiterhin eine faire Bezahlung vorhanden ist.

Suchanfragen, die sich mit der Bedeutung des Begriffs „Taschengeld Date“ befassen, treten etwa ab dem Jahr 2003 verstärkt auf. Gegen Ende der 2000er Jahre häuften sich schließlich Anfragen in diese Richtung. Den großen Durchbruch erlangte der Begriff „Taschengeld Date“ jedoch erst Mitte der 2010er Jahre. Seither handelt es sich vor allem in der Szene der Singles und der sexuell freizügigen Menschen um eine gängige Bezeichnung.

In andere Bereiche der Alltagssprache ist das „Taschengeld Date“ bis zu diesem Zeitpunkt allerdings nicht vorgedrungen. Der Grund dafür dürfte sein, dass ihm nach wie vor eine etwas zweifelhafte Komponente anhaftet. Solange dies der Fall ist, dürfte sich wohl kaum die Chance eröffnen, es bis in das zentrale Vokabular der deutschen Sprache zu schaffen.

Euphemismus oder treffende Bezeichnung?

Sprachwissenschaftler sind sich uneinig, wie der Begriff „Taschengeld Date“ letztlich gedeutet werden sollte. Ein großer Teil der Linguisten vermutet dahinter einen klassischen Fall des Euphemismus, der einen negativen angehauchten Sachverhalt neu umschreiben soll. Schließlich bewegen sich „Taschengeld Dates“, so wie es die heutige Bedeutung des Begriffs andeutet, im juristischen Graubereich zur Prostitution. Die oberflächliche Bedeutung, die dem Wort zu eigen ist, lässt dies jedoch kaum erahnen.

Eine Abwertung findet auch dadurch statt, dass der Begriff „Taschengeld“ Teil dieser Phase ist. Schließlich handelt es sich laut Oxford Dictionary of Languages um einen kleineren Geldbetrag, der jemandem zuteil wird, der „sonst keine Einkünfte hat“. Auf diese Weise findet eine klare Hierarchisierung der beiden Partner auf der finanziellen Ebene statt. Dass dies oft nicht in der Form zulässig ist, zeigt der Blick auf die tatsächlichen Summen, die den Besitzer bei einem „Taschengeld Date“ wechseln können. Bei professionellen Anbietern im Escort-Bereich handelt es sich dabei oftmals um vierstellige Summen. Auch aus diesem Grund schrammt der Begriff, so wie wir ihn heute verwenden, an der eigentlichen Bedeutung vorbei.

Was bedeutet „Secret Admirer“? Tinder, Bedeutung auf deutsch, Definition, Erklärung


Der englische Ausdruck „Secret Admirer“ bedeutet auf deutsch „heimlicher Verehrer“ bzw. „heimliche Verehrerin“, sowie „stiller Bewunderer“ bzw. „stille Bewunderin“.

„Secret Admirer“ ist der Name einer Funktion in der Kennenlern-App Tinder.

Was ist ein Secret Admirer? Bedeutung, Erklärung

Ein heimlicher Verehrer oder eine heimliche Verehrerin ist eine Person, die romantische Gefühle für eine andere Person hat, dies der anderen Person aber nicht direkt zeigen kann oder will.

Der heimliche Verehrer oder die heimliche Verehrerin verbirgt daher seine bzw. ihre Identität und hält diese geheim.

Trotzdem sorgt der heimliche Verehrer oder die heimliche Verehrerin dafür, dass die andere Person erfährt, dass sie einen geheimen Verehrer (oder Verehrerin) hat, ohne seine (oder ihre) Identität zu verraten. Mittel der Wahl sind hier anonyme Liebesbriefe und/oder Liebesnachrichten. Im digitalen Zeitalter können dies anonyme SMS, Textnachrichten oder E-Mails von unbekannten Telefonnumern oder E-Mailadressen sein. Auch Fake-Social-Media-Profile sind denkbar. (Vorsicht vor Catfishing!)

Den heimlichen Verehrer oder die heimlichen Verehrerin schützt die Heimlichkeit vor einer möglichen Zurückweisung. Auch kann vermutet werden, dass der geheime Verehrer oder die geheime Verehrerin noch nicht den Mut aufgebracht hat, die angehimmelte Person nach einem Date zu fragen.

Wer wissen möchte, ob er oder sie einen heimlichen Verehrer oder eine heimliche Verehrerin hat, sollte auf Zeichen wie Blickkontakt (verstohlene Blicke), das Suchen von Nähe und Präsenz achten.

Secret Admirer: Tinder – Bedeutung, Erklärung

Die „Secret Admirer“-Funktion von Tinder erlaubt es zu sehen, wer dir ein Like gegeben hat. Jedoch ist die Auswahl der Person, die dich geliked hat, zufällig.

Das „Secret Admirer“-Fenster öffent sich nur zufällig. Wenn es offen ist, erkennst du es daran, dass du du vier bunte Fragezeichen-Karten siehst und über diesen steht „Secret Admirer“. Nun kann eine der Karten ausgewählt werden. Dahinter verbirgt sich dann eine zufällig ausgewählte Person, die dir ein Like gegeben hat – der du aber noch kein Like gegeben hast. Das Profil der Person darf studiert werden und dann darf entschieden werden, ob die Person ein Like oder Dislike erhält. (Wird ein Like gegeben, kommt ein Match zustande und ein Chatkanal öffnet sich.)

Wie häufig die Secret-Admirer-Karten erscheint, ist unklar. Es kann vermutet werden, dass sehr aktive Tinder-Nutzer das „Secret Admirer“-Fenster öfter sehen.

Fazit: Die „Secret Admirer“-Funktion sorgt für ein Instant-Match, wenn du es willst.

Weitere Bedeutung von Secret Admirer

„Secret Admirer“ ist englische Originaltitel des Films „Crazy Love – Liebe auf schwarz auf weiß“. Der Film wurde 1985 veröffentlicht.

„Secret Admirer“ ist ein Lied von Pitbull.

Was ist Zumping? Bedeutung, Definition, Erklärung


Zumping bedeutet, eine Beziehung digital per Zoom (bekannte Video-Kommunikationssoftware) zu beenden.

„Zumping“ ist ein Kofferwort aus den Worten „Zoom“ und „dumping“. Das englische Verb „dumping“ bedeutet sinngemäß auf deutsch „Schluss machen“.

„Zumping“ ist eine Reaktion auf die Corona-Situation. Wer seine Beziehung trotz Quarantäne, Social Distancing und Selbst-Isolation beenden wollte, konnte den Weg des „Zumping“ nehmen.

Was ist Zumping? Bedeutung, Definition, Erklärung

Eine Twitter-Userin berichtete darüber wie sie digital per Zoom abserviert wurde. Auf ihren Tweet meldeten sich Hunderte Follower, denen es ähnlich erging.

Offenkundig hat sich das Phänomen des Schlussmachens durch Zumping in Coronazeiten verschärft. Dabei haben es die Singles in Selbstisolation schon schwer genug. Wenn sie aber während der Corona-Pandemie online verlassen werden, steigert dies nur depressive Gefühle.

Der Video-Call trägt oft den grausigen Betreff: „Wir müssen reden.“ Die Methode „Zumping“ gilt als leichtes Spiel für diejenigen, die zum Schlussmachen im persönlichen Gespräch zu feige sind. Unter dem Tweet der genannten Userin fanden sich fast 3.000 Kommentare, die praktisch durchweg die soziale Kälte bedauern, die sich in diesem Verhalten zeigt.

Dabei wurde auch von sonstigen digitalen Varianten des Abschieds berichtet. Eine Frau wurde mit einer PowerPoint-Präsentation vom Arbeitgeber entlassen, andere User mussten das Beziehungsende per Telefonat hinnehmen. Leider macht Corona solche Methoden noch einfacher, denn schließlich sollen wir ja alle auf Distanz bleiben. Also erscheint der Video-Chat plausibel, um auch sehr schlechte Nachrichten zu überbringen.

Der Guardian hat wohl das neue Wort „Zumping“ erfunden. Es ist ein Kofferwort aus „dumping“ (Beziehung beenden) und Zoom.

Zumping: Folgen und Trost

Ebenfalls digital, doch das gilt als sehr unbefriedigend. Es ist kaum möglich, über FaceTime die Tränen durch eine gute Freundin trocknen zu lassen. Der einzige Trost scheint zu sein, dass Zumping wohl nicht ganz so brutal wirkt wie Ghosting, also das plötzliche Verschwinden eines Partners, der danach nie wieder aufzufinden ist. Trotzdem sollte Mindestabstand nicht bedeuten, dass wir nun Abstand von menschlichem Anstand nehmen.

Geht Zumping auch respektvoll?

Möglich ist das schon. Grundsätzlich ist eine virtuelle Trennung zwar immer der schlechteste Weg, wenn jemandem das Beziehungsende unausweichlich erscheint. Doch auch beim Zumping kann man sich mehr oder weniger taktvoll verhalten. Dabei helfen diese Regeln:

  • #1 Ehrlichkeit: Beim Zoom-Call sind Missverständnisse vorprogrammiert. Man sieht die Körpersprache des Partners nicht, auch technische Mängel behindern das Gespräch. Immerhin kann die Verbindung abreißen. Daher kann Zumping nur mit deutlichen Worten funktionieren. Es ist nötig, das Ende der Beziehung eindeutig klarzustellen. Eine Aussage wie „ich liebe dich eigentlich noch, weiß aber nicht weiter“ helfen der verlassenen Person überhaupt nicht. Sie erzeugen nur Grübeleien und falsche Hoffnungen. Daher bedeutet faires Zumping, den Schlussstrich klar zu ziehen.
  • #2 Hintertürchen schließen: Mehr noch als die konventionelle Trennung verleitet das Zumping dazu, sich die Hintertür offenzulassen: Vielleicht reden wir später noch einmal darüber? Der Satz kommt oft vom Schlussmacher. Die Antwort muss aber lauten: Nein, niemals. Hoffnungen auf ein Liebescomeback sind nämlich vollkommen fehl am Platze. Wer wirklich eine Beziehung beenden will, muss den Partner auch freigeben.
  • #3 Social-Media-Verbindungen kappen: Nach dem Zumping sollten alle Social-Media-Verbindungen durchtrennt werden. Das bedeutet, sich auf Instagram, Facebook und Twitter zu entfollowen sowie auf WhatsApp zu blockieren. Diesen Schritt müssen beide Seiten unternehmen. Sie werden sonst schmerzhaft beobachten müssen, wie der Ex-Partner künftig gut gelaunt twittert, postet und chattet.

Was folgt nach dem taktvollen Zumping?

Es folgt das Gefühl, dass das Ende mit Schrecken auf jeden Fall besser war als ein Schrecken ohne Ende. In der Regel hat sich das Beziehungsende nämlich vorher schon angedeutet. Es gab mehr Streit als Harmonie, die Beziehung wurde zunehmend als Belastung empfunden – und zwar von beiden Seiten. Das sollte sich auch der verlassene Partner bzw. die Partnerin (Frauen sind häufiger betroffen) eingestehen. In so einem Fall ist aber das Beziehungsende eher als Erleichterung aufzufassen. Dass es per Zumping stattfand, könnte dann nur noch eine sekundäre Rolle spielen.

Was ist Stashing? Bedeutung, Definition, Erklärung


Stashing ist, wenn der Partner die Beziehung vor anderen und der Öffentlichkeit geheim hält.

Was ist Stashing? Bedeutung, Definition, Erklärung

Beim Stashing passiert folgendes: Der Lebensgefährte oder die Lebensgefährterin verbirgt die Beziehung vor anderen. Sie / er möchte den Partner oder die Partnerin aus irgendeinem Grund nicht ihren / seinen Freunden, Angehörigen oder Kollegen vorstellen. Dies gilt auch für Social Media. Es werden keine gemeinsamen Fotos veröffentlicht. Es werden keine Veranstaltung gemeinsam besucht. Mit anderen Worten, der eine Partner versteckt den anderen, damit ihn niemand sieht.

Obwohl die meisten Internetnutzer das Verstecken / Stashing als neuen Online-Dating-Trend bezeichnen, ist er ziemlich alt. Viele Menschen haben ihre Lieben, Liebhaber und sogar Ehepartner vor bestimmten Menschen versteckt.

Der englische Ausdruck „Stashing“ bedeutet auf deutsch „versteckend“.

Anzeichen von Stashing

Es gibt Anzeichen für Stashing. Sie deuten daraufhin, dass ein Partner den anderen stashed, also versteckt.

Keine Veränderungen in ihrem / seinem Social-Media-Leben. Nehmen wir an, der eine Partner führt ein recht aktives Social-Media-Leben und bezieht den neuen Partner nicht in dieses ein. Warum? Warum ist auf dem Facebook-Account kein Platz für ein gemeinsames Bild? Wenn sie oder er genug Zeit hat, um einen Beitrag über einen neuen Film zu schreiben, warum fällt es ihr / ihm dann so schwer, ein paar Worte über eure Beziehung zu finden?

Der Partner möchte nicht ausgehen. Wenn der Partner nichts dagegen hat, mit Freunden auszugehen, aber nicht mit dem Partner ausgehen möchte, ist dies definitiv ein Zeichen. Sie / er könnte es sogar hinter Sätzen wie „Ich möchte meine ganze Zeit nur dir widmen“ verstecken.

Der Partner verbringt seine Zeit nicht mehr an Orten ab, die er / sie mag. Wir haben alle unsere Lieblingsorte, wie Bars, Einkaufszentren, Cafés, Restaurants usw. Wenn der Partner mit dir aber nie zu einer dieser Locations geht, ist dies ein Zeichen dafür, dass er oder siein einer Beziehung stasht.

Warum passiert Stashing? Gründe, Erklärung

Es gibt viele Gründe, warum ein Partner den anderen versteckt. Hier sind die häufigsten:

Schamgefühl:
Es ist tatsächlich möglich, dass der Lebensabschnittsgefährte (oder die Gefährtin) Angst hat, den neuen Partner oder die neue Partnerin seinen Freunden oder der Familie vorzustellen. Dies kann daran liegen, dass er oder sie sich schämt, oder dass er oder sie Angst vor der Reaktion hat.

Andere Beziehungen:
Dating und Stashing gehen aus einem anderen wichtigen Grund Hand in Hand. Es besteht die Möglichkeit, dass der Partner mit einer anderen Person ausgeht und er / sie nicht möchte, dass diese Person Bilder auf ihrem oder seinem Social-Media-Konto sieht.

Ängste:
Es gibt diejenigen, die ihre Lebensgefährten aus Angst verstecken. Manchmal haben sie Angst, wegen einer untraditionellen Beziehung verurteilt zu werden. Oder sie befürchten, dass der Partner einem seiner Freunde Gefühle entgegenbringt. Also halten sie ihre Beziehung geheim.

Keine Absicht / Unabsichtlichkeit:
Der Partner verhält sich nicht bewusst so. Vielleicht hatte derPartner nicht die Absicht, überhaupt zu stashen. Sie / er ist möglicherweise kein aktiver Instagram-Benutzer oder hat möglicherweise keine Freunde. Vielleicht ist sie / er nur eine Person, die sehr gerne viel Zeit auf der Couch verbringt. Die Beziehung fühlt sich also wie Stashing an, ist aber eine normale Beziehung.

Wie entsteht Stashing? Psychologie

Fehlende Perspektiven für die Beziehungsentwicklung:
Dies ist der erste Punkt, von dem aus das Stashing in einer Beziehung kommen kann. Der Partner betrachtet den anderen nicht als vollwertigen Partner und macht aus gewissen Dingen keine große Sache, da es für ihn oder sie keine große Sache ist. Da die Aussichten für die Beziehung vielleicht nicht gut sind, werden auch keine Bilder gepostet.

Unsicherheit:
Wenn der Lebensgefährte wirklich besorgt über die Möglichkeit ist den anderen zu verlieren, kann Stashing eine Strategie sein den Partner vor anderen zu schützen. Es gibt schließlich immer jemanden, der attraktiver ist als man selbst. Die stashende Person hat Angst den Partner oder die Partnerin zu verlieren.

Wenig soziale Kontakte:
Ein weitere Grund könnte sein, dass der angeblich stashende Partner einfach wenig Freunde hat. Dann ist es natürlich offensichtlich, dass er den Partner oder die Partnerin nicht vorstellt.

Freunde mit schlechtem Einfluss:
Normalerweise dienen Freunde als Spiegel der Persönlichkeit, aber das bedeutet nicht, dass man auch alle negativen Eigenschaften mit ihnen teilen (muss). Es besteht daher die Möglichkeit, dass der eine Partner stasht, weil er sich für seine Freunde schämt.

Wie kann man etwas gegen Stashing tun?

Stashing ist schwer zu verhindern. Jeder hat seine Ansichten und Interessen. Wer glaubt, Opfer von Stashing zu werden, sollte das Gespräch suchen und dem ganzen auf den Grundgehen. In vielen Fällen ist der Partner auch einfach nur nervös und schiebt das erste Treffen mit Freunden und der Familie nach hinten.

Wichtig ist eine offene Kommunikation, um Stashing zu vermeiden.

Fazit: Was ist Stashing? Bedeutung, Definition, Erklärung

Stashing kann für einen Partner sehr verletzend sein. Es gibt Dutzende Gründe, warum Stasher ihre Partner vor anderen verstecken, aber meistens haben sie nur Angst, ernsthafte Beziehungen einzugehen. Sie haben immer noch Angst zuzugeben, dass sie jetzt einen Lebenspartner haben, und die Bekanntmachung dieses Partners mit Familie und Freunden ist der Hauptschritt dazu.

Was ist Orbiting? Bedeutung, Definition, Erklärung


Orbiting gehört zu den neuen Phänomenen beim Dating. Es ähnelt dem Ghosting bzw. ist sogar mit diesem verwandt, bei dem sich ein Datingpartner urplötzlich nicht mehr meldet. So läuft es auch beim Orbiting:

Was ist Orbiting? Bedeutung, Definition, Erklärung

Zwei Menschen treffen sich mehrmals auf Drinks, gehen zusammen essen, haben vielleicht eine romantische Nacht mit nachfolgendem Frühstück – dann ist einer der beiden Partner plötzlich verschwunden. Er/sie reagiert auf keine Textnachrichten mehr und macht auch keine Anstalten, sich noch einmal zu treffen. Das passiert beim Ghosting und auch beim Orbiting. Der entscheidende Unterschied zwischen den beiden prekären Verhaltensweisen besteht darin, dass beim Ghosting der Geist wirklich absolut von der Bildfläche verschwunden ist, während er den anderen Partner beim Orbiting noch halbwegs sichtbar umkreist, nämlich durch Signale in den sozialen Netzwerken. Er/sie bleibt also im Orbit (in der Umlaufbahn) des anderen Partners, woher das Phänomen seinen Namen hat.

Ghosting und Orbiting: Warum gibt es den plötzlichen Kontaktabbruch?

Berüchtigt für dieses Verhalten sind vor allem Männer. Frauen vermuten, dass die betreffenden Herren einfach zu feige sind, um ihnen die Wahrheit zu sagen. Sie finden die Partnerin eben nicht so toll, sind nicht verliebt und wollen auf jeden Fall keine echte Beziehung eingehen. Eine Diskussion dazu scheuen sie aber. Sie können ihre Gefühle und Motive nicht erklären, an einer langen Beziehungsdiskussion haben sie kein Interesse. Das ist nichts Neues, schon unsere Omas hatten mit diesem Problem zu kämpfen. Manch ein Mann machte sich nach einer heißen Nacht (oder ein paar Wochen Beziehung) aus dem Staub und meldete sich nie wieder. Das Ghosting ist vielleicht so alt wie die Menschheit. Das neue Dating-Phänomen des Orbitings hingegen funktioniert vor allem dank Instagram, Facebook, Snapchat und Co., wo es möglich ist, der/dem Verflossenen aus dem Orbit doch noch einige Signale zu senden – freilich immer aus der erwünschten Distanz.

Wie funktioniert Orbiting? Bedeutung, Erklärung, Definition

Den Begriff des Orbitings prägte nach 2018 die Social-Media-Redakteurin Anna Iovine im Dating-Blog Man Repeller. Das betreffende Szenario beschrieb Iovine (die ausschließlich Männer dieses Verhaltens bezichtigte) so: Der vorherige Partner reagiert wie beim Ghosting nicht mehr auf die Nachrichten der Frau. Doch er beobachtet sie via Social Media. So schaut er sie sich auf Instagram oder Snapchat an, er liked ihre Bilder bei Facebook, gelegentlich kommentiert er ihre Instagram-Posts mit einem Applaus-Emoji. Damit weiß die Frau, dass der Mann noch existiert, er umkreist sie schließlich ständig und beobachtet sie aus dem Orbit. Er ist allerdings zu weit entfernt, um mit ihm direkt kommunizieren zu können. Zu fassen ist er nicht. Genauso wie beim Ghosting gibt es für das Verhalten keine Begründung. Es stellt sich daher die Frage: Was hat das nur für einen Sinn? Damit kämpfen die meisten Betroffenen.

Welche Gründe kann es für Orbiting geben?

Es gibt für dieses Verhalten, über das sich in der Tat praktisch nur betroffene Frauen beklagen, in der Tat einige handfeste Gründe. Die drei wichtigsten dürften sein:

  • #1: Der Partner datet momentan noch eine andere Person, will sich aber die vorherige Option noch offenhalten. Wahrscheinlich bekam er Skrupel, mit mehreren Frauen gleichzeitig im engen Kontakt zu sein. Davon abgesehen ist das auch recht aufwendig und ohne Komplikationen praktisch nicht zu schaffen. Daher bleibt er mit dem ersten Date via Social Media im Orbitkontakt, was natürlich rein „freundschaftlich“ gemeint ist.
  • #2: Ein typisches männliches Verhalten ist es, Frauen auf einer Liste zu führen, deren Titel lautet: „Diese Frauen würden mit mir schlafen.“ Von dieser Liste löscht ein Mann ungern einen Namen. Nun mag das in Bezug auf die betroffene Frau illusorisch sein, doch der Mann schafft es nicht, den Kontakt endgültig abzubrechen. Er ist unentschlossen. Das Orbiting ist das passende Verhalten dafür.
  • #3: Auch beziehungsunfähige Menschen können zum Orbiting tendieren. Eigentlich würden sie den Kontakt noch weiter pflegen wollen, doch sie schaffen das nicht im Rahmen einer echten, ernsthaften Beziehung. Diese bedeutet, sich auf die andere Persönlichkeit mit ihren Ecken und Kanten einzulassen. Das ist der Person, die Orbiting betreibt, zu kompliziert und anstrengend. Wenn mal eine Frau so ein Verhalten an den Tag legt, dann dürfte das aus dem Grund #3 geschehen. Die Gründe #1 und #2 sind hingegen typisch männlich.

Eine Grundvoraussetzung für Orbiting ist übrigens eine gewisse Unbedarftheit in Fragen der modernen Onlinetechnik. Wer über soziale Netzwerke eine andere Person beobachtet, liked und kommentiert, muss wissen, dass diese Person das sehr einfach nachverfolgen kann. So kann man unter anderem bei Instagram sehen, wer die eigene Story verfolgt. Auf YouTube kann man mit einem Klick die Profile von Kommentatoren aufrufen.

Wie sollten Betroffene auf Orbiting reagieren?

Der außenstehende Beobachter könnte meinen, das Orbiting sei eher harmlos, doch das ist ein Trugschluss. Davor warnte unter anderem die britische Dating-Expertin Persia Lawson in einem Interview mit der BBC. Die Betroffenen sollten das Problem nicht ignorieren, so Lawson, denn es werde sie auf Dauer sehr frustrieren. Der „Orbiter“ sendet nämlich ständig andere, darunter sehr widersprüchliche Signale aus, was es schwierig macht, für sich selbst mit der Beziehung abzuschließen. Das kann den Weg zu einer neuen Beziehung ernsthaft versperren. Davon abgesehen dürfte es bei manchen Menschen nur ein kleiner Schritt vom Orbiting zum Stalking sein. Lawson empfiehlt, Orbiting kurzfristig zu ignorieren. Vielleicht hört die Person von selbst damit auf. Wenn nicht, hilft nur eines: blockieren, blockieren, blockieren.

Was ist „Love-Bombing”? Bedeutung, Definition, Erklärung


Der Begriff „Love-Bombing” wird für eine manipulative Verhaltensverweise beim Dating verwendet. Beim „Love-Bombing” wird eine Person, häufig bereits beim ersten Date, vom Gegenüber mit intensiven Liebesäußerungen und Anerkennung überrumpelt. Dazu gehören häufige Nachrichten, verstärktes Interesse und frühe Liebeserklärungen.

Was ist „Love-Bombing”? Bedeutung, Definition, Erklärung

Diese Anzeichen für „Love-Bombing” werden von Betroffenen zunächst als süß und charmant wahrgenommen. Ziel des „Love-Bombing” ist es allerdings, das Gegenüber emotional abhängig zu machen. Häufig wird dann nach kurzer Zeit der Wunsch geäußert, zusammenzuziehen, oder eine längere Urlaubsreise zu machen.

Die Bedeutung hinter dem Begriff „Lovebombing”

Das Wort „Bombing”, also „bombardieren” deutet auf die Fülle und die Intensität der Liebesbekundungen hin, die anfangs von „Love-Bombern” geäußert werden. Wie bei einer Bombe, deren Aufprall eine große Explosion erzeugt, die irgendwann jedoch versiegt und einen Krater hinterlässt, endet diese Phase jedoch schnell. „Love-Bomber” zeigen plötzlich eine andere Seite von sich.

Kommen Betroffene den Wünschen von „Love-Bombern” nämlich nicht nach, so reagieren diese mit Schuldzuweisungen, Streitsucht und Demütigungen. Betroffenen wird vorgeworfen, die Liebe nicht ausreichend zu erwidern. Normale Wünsche (Hobbies, Zusammensein mit Freunden, Privatsphäre) werden dann vom „Love-Bomber” nicht mehr akzeptiert. Betroffene werden als selbstsüchtig dargestellt, wenn sie das Bedürfnis nach eigener Lebensführung äußern. Das kann sich bis in kleinste Lebensbereiche wie die Auswahl der Kleidung ausweiten.

Grundsätzlich bestrafen „Love-Bomber” ungewünschtes Verhalten des Gegenüber mit Schweigen, Ablehnung und Abwertungen. Verhalten sich Betroffene wieder wie gewünscht, kehren die Liebesbekundungen zurück. So versuchen „Love-Bomber” ihre Gegenüber dazu zu bewegen, sich genau so zu verhalten, wie sie es wollen. Sie nutzen das entstandene emotionale Abhängigkeitsverhältnis aus, um völlige Kontrolle über Betroffene zu erhalten.

Deshalb hat sich der Begriff „Love-Bombing” für dieses spezifische Phänomen in der Umgangssprache etabliert. Von Psychologen wird „Love-Bombing” als eine Form von psychologischer Manipulation zunehmend anerkannt.

„Love-Bombing” als Ausdruck einer schwierigen Persönlichkeit

Über Geschlechterverhältnisse beim „Love-Bombing” gibt es keine offiziellen Studien und Statistiken. Es wird jedoch angenommen, dass die meisten „Love-Bomber” Männer sind. Als Ursache für das manipulativ-kontrollierende Verhalten von Männern werden eine geringe Selbstachtung vermutet.

Es wird auch angenommen, dass viele zum „Love-Bombing” neigende Männer eine verstärkte narzisstische Persönlichkeit besitzen. Diese lässt sich unter anderem daran erkennen, dass solche Männer auch außerhalb ihrer Beziehung dazu neigen, anderen die Schuld für eigenes Fehlverhalten zu geben. „Love-Bombing” durch Frauen mit ähnlichen Persönlichkeitsmerkmalen ist jedoch nicht ausgeschlossen.

Love-Bombing erkennen

Die in fast jeder neuen Beziehung vorkommenden Gefühle – starke Emotionalität und ein Gefühl von Schwerelosigkeit – sind vom spezifischen Phänomen des „Love-Bombing” zu trennen. Dieses ist vielmehr dadurch gekennzeichnet, dass die psychologische Taktik eines Wechsels aus Lob und Strafe bewusst eingesetzt wird.

Betroffene von „Love-Bombing” befinden sich in einer Situation des emotionalen Missbrauchs. Diese macht es ihnen häufig schwer, das „Love-Bombing” überhaupt zu erkennen. Wenn die darauf hindeutenden Verhaltensweisen des Partners erkannt werden, haben Betroffene trotzdem große Probleme, sich aus dem negativen Verhältnis zu lösen. Sie könnten selbst große Gefühle zu ihrem manipulativen Partner entwickelt haben. Darüber hinaus werden Trennungsversuche von „Love-Bombern” selten akzeptiert.

Was ist Mosting? Bedeutung, Definition, Erklärung


„Mosting“ ist ein Dating-Phänonem bei dem jemand eine andere Person erst mit Aufmerksamkeit und Anerkennung überschüttet und dann den Kontakt temporär abbricht.

„Mosting“ ist eine Mischung aus „Love-Bombing“ und „Ghosting„.

Was ist Mosting? Bedeutung, Definition, Erklärung

Der Begriff ist in der Dating-Szene noch recht jung und soll zwei schon bekannte und berüchtigte Dating-Phänomene vereinen: „Love Bombing“ und „Ghosting“. Wer davon noch nichts gehört hat, benötigt möglicherweise einen kleinen Exkurs in das neue Vokabular des modernen Datings. Dieses hat sich spätestens mit Tinder stark verändert. Früher sprach man davon, dass „jemand hingehalten wird“ oder „jemand einer angebeteten Person hinterherrennt“, auch dass man „sich jemanden warm hält“ war sehr lange ein geläufiger Begriff. Heute gibt es einen anderen Wortschatz, der Begriffe wie „Benching“, „Cushioning“, „Submarining“ und eben auch „Mosting“, „Love Bombing“ und „Ghosting“ umfasst.

Damit sind sehr unterschiedliche Muster beim Dating gemeint. Das kurze Fazit vorweg: Alles im Liebesleben ist komplizierter geworden. Besser wurde es offenkundig nicht, denn das Mosting gilt als richtig gemein und toppt in dieser Hinsicht wohl alles, was bisher bekannt war. Benannt hat es erstmals Tracy Moore. Die US-Journalistin formulierte den Begriff in einem Artikel, der Männermagazin „MEL“ einiges Aufsehen erregte.

Einführung in das Mosting: Ghosting und Love Bombing

Um Mosting zu verstehen, muss man Ghosting und Love Bombing verstanden haben. Hier der kleine Exkurs zu diesen beiden Begriffen:

  • Ghosting ist der abrupte Kontaktabbruch durch eine Person gegenüber der anderen, die gerade gedatet wurde. Abrupt ist dabei sehr wörtlich zu verstehen, denn nach einem recht intensiven Kontakt, möglicherweise sogar mit Liebesbriefen und -schwüren, lässt der Ghost von einer Sekunde auf die andere nichts mehr von sich hören respektive lesen. Der Kontakt zum vorherigen Partner wird geblockt, der Mensch ist auf keinem Weg mehr zu erreichen. Angekündigt hat er das nicht. Einen erkennbaren Grund gibt es auch nicht. Wichtig zu wissen: Ghosting bezieht sich nicht auf den Grad der vorherigen Beziehung. Sie kann mehr oder weniger gefühlvoll gewesen sein, sie war aber da. Ghosting meint das Phänomen des plötzlichen, unangekündigten und unwiderruflichen Kontaktabbruchs.
  • Beim Love Bombing überschüttet eine Seite die andere pausenlos mit Liebe. Sie „bombardiert“ sie mit Liebe, daher kommt der Begriff. Das mögen manche Menschen durchaus. Sie fühlen sich auf Händen getragen und wähnen sich in Wolke 7, was am Anfang einer Beziehung durchaus sehr intensiv empfunden wird. Allerdings ist nicht jeder Mensch dafür empfänglich. Männer und Frauen finden Love Bombing manchmal auch reichlich übertrieben, weil ihnen ihr Bauchgefühl vollkommen zu Recht sagt, dass da etwas nicht stimmt. Dieser fatale Eindruck bestätigt sich leider allzu oft: Die bombardierenden Lover oder Loverinnen werden plötzlich furchtbar einnehmend bis hin zu einem pathologischen Kontrollzwang und übelster Eifersucht.

So funktioniert Mosting: Erklärung, Bedeutung

Mosting kombiniert nun diese beiden Verhaltensweisen: Nach dem Überschütten mit Liebe erfolgt der abrupte Kontaktabbruch. Das wirkt natürlich besonders prekär und löst in sensiblen Seelen eine nicht gelinde Erschütterung aus. Vor allem diejenigen, die für das Love Bombing tatsächlich empfänglich waren, kommen mit dem nachfolgenden Ghosting so gar nicht zurecht und können sogar in eine mehr oder minder tiefe Depression stürzen. Das ist auch erklärlich, denn Mosting widerspricht allem, was uns die natürliche Menschenkenntnis sagt: Entweder liebt uns jemand wirklich und verlässt uns daher nicht kommentarlos. Oder er/sie liebte uns nicht so besonders, was wir aber ahnen und spüren konnten. Dann ist das Ende der Beziehung auch absehbar. Im elegantesten Fall wird es vernünftig, taktvoll und plausibel kommuniziert. Doch Mosting ist für niemanden verständlich oder gar einfühlbar.

Wie kommt es zum Mosting?

Menschen, die sich so verhalten, leiden selbst ganz offenkundig unter einer massiven Beziehungs- und Kommunikationsunfähigkeit. Möglicherweise reden sie sich in der Phase ihres Love Bombings selbst ein, schwer verliebt zu sein. Gleichzeitig werden sie von Verlustängsten geplagt, die sie mit den pausenlosen Liebesbeweisen überkompensieren. Irgendwann wird ihnen das zu viel. Dann treten sie per Ghosting den abrupten Rückzug an, weil sie den Stress ihrer eigenen Gefühle nicht mehr ertragen.

Wie kann man sich vor Mosting schützen?

Es ist wichtig, den Anfängen zu wehren, die in diesem Fall aus Love Bombing bestehen. Es ist nicht normal, nach dem ersten Date von großer Liebe zu sprechen und Rosen zu schicken. Menschen, die sich so verhalten, sollten wir mit einem gesunden Schuss Misstrauen begegnen. Auch Zeichen des Ghostings zeigen sich manchmal schon früh: Die späteren Geister sind auch vorher schon gelegentlich aus unerfindlichen Gründen nicht erreichbar. Sie melden sich dann wieder, aber der temporäre Ausfall durfte bereits Skepsis erzeugen. Wenn nun beides frühzeitig erkennbar ist, raten Beziehungsexperten zu größter Vorsicht.

„Mosting“ ist eines der modernen, unangenehmen Verhaltensmuster beim Dating, die zerrüttete Herzen hinterlassen. Geschuldet sind sie vermutlich den neuen Medien mit all ihrer Flüchtigkeit. Diese führen scheinbar zu beinahe asozialen Beziehungsmustern.

Was ist Cushioning? Bedeutung, Definition, Erklärung


Als „Cushioning“ wird eine Dating-Strategie bezeichnet bei der jemand neben seiner festen Beziehung Kontakt zu anderen potentiellen Partnern pflegt. Dies geschieht in der Absicht, eine mögliche Trennung abzufedern oder einzuleiten, um weich zu landen.

Auf gut deutsch würde man sagen, dass jemand mehrere Eisen im Feuer hat. „Cushioning“ ist hierfür der moderne englische Ausdruck.

Was ist Cushioning? Bedeutung, Definition, Erklärung

„Cushioning“ ist ein weiterer Dating-Trend im Zeitalter des Online-Dating. Im Gegensatz zu Ghosting, das eindeutig unethisch ist, bewegt sich Cushioning im Graubereich des Datings.

Cushioning beginnt teils bevor jemand in einer festen Beziehung ist und es offiziell ist.

Cushioning findet statt, wenn jemand z.B. mit potentiellen Partnern flirtet, chattet und textet.

Das Wort „Cushioning“ bedeutet auf deutsch: „abdämpfen“ bzw. „abfedern“.

Einzelheiten zu Cushioning: Bedeutung, Erklärung

Cushioning kann eine gute Sache sein, wenn jemand sich nicht sicher ist, wo er oder sie in einer Beziehung steht. Wer jemanden datet, aber nicht in einer festen Beziehung ist, kann sich so absichern, falls es doch nichts wird.

Cushioning kann auch helfen, herauszufinden, was man wirklich will und es kann davor bewahren, sich zu früh in eine feste Beziehung zu begeben.

Solange man nicht in einer festen Beziehung ist, ist Cushioning noch okay. Erst, wenn eine feste Beziehung eingegangen wurde, ist Cushioning nicht mehr okay.

Gründe für Cushioning

Menschen betreiben Cushioning aus verschiedenen Gründen. Daher ist es schwierig, genau einen Grund zu bestimmen, warum sich eine Person für eine andere Person entscheidet.

Einige fühlen sich vielleicht eingeengt, wenn sie in einer ernsthaften Beziehung sind und nutzen das Cushioning, um sich zu schützen. Sie nutzen die Zuneigung und das Interesse anderer, um ihren Mangel an Selbstvertrauen oder ihr Vertrauen in die Beziehung auszugleichen. „Cushioning“ zeigt auch an, dass jemand nicht darauf eingestellt ist, nach dem zu fragen, was er oder sie wirklich möchte und will, insbesondere wenn es um Aufmerksamkeit und Sicherheit in einer Beziehung geht.

Unabhängig von einem Grund für Cushioning ist es immer ein Vertrauensbruch, wenn jemand in einer festen Beziehung Cushioning betreibt.

Ganz zu schweigen davon, dass jemand beim Cushioning die anderen Personen ausnutzt, da er oder sie ihnen wahrscheinlich nicht erzählt, dass er oder sie momentan (noch) vergeben ist. Damit werden die anderen Personen nämlich als Notnagel oder Zwischenlösung für den eigenen Ego-Trip verwendet. Das ist verletzend und hat niemand verdient!

Was ist Cushioning? Bedeutung, Definition, Erklärung

Wer das Gefühl hat, dass er oder sie mit einem Partner zusammen ist, der oder die Cushioning betreibt, sollte herauszufinden, warum es so weit kommen konnte. Gab es Vertrauensprobleme oder sogar Betrug in der Vergangenheit? Spielen Verlustängste eine Rolle? Ist es die eigene Unsicherheit oder die Suche nach Bestätigung? Ist es die Angst, Gefühle zu zeigen oder die Angst, verletzt zu werden? Vielleicht zeigt sich hier auch die Wahrheit, dass die Gefühle doch nicht so echt sind, wie gedacht.

Cushioning ist ein Anlass sich der eigenen Ängste und Gefühle zu stellen. Über diese Ängste und Gefühle kann mit dem Partner oder mit einem Externen sprechen. Es geht hier, um Ehrlichkeit und die Erfüllung der eigenen Bedürfnisse – beides ist sehr wichtig.

Cushioning: Fazit

Cushioning in einer Beziehung bedeutet in der Regel, dass jemand mit der Beziehung unzufrieden ist. Es kann der Anfang vom Ende. Wer den Partner oder die Partnerin wirklich liebt, unterlässt das Cushioning und arbeitet an sich selbst und der Beziehung. Wer Single sein möchte, sollte sich daran erinnern, dass er oder sie freiwillig in einer Beziehung ist.

Was bedeutet genderfluid? Bedeutung, Definition, Erklärung


Genderfluid ist ein Begriff der zur Beschreibung der eigenen Geschlechtsidentität verwendet wird. Er ist Teil des Spektrums Non-Binary.

Was bedeutet genderfluid? Bedeutung, Definition, Erklärung

Unter der Bezeichnung Genderfluid („fließend“) versteht man einen fließenden Wechsel zwischen den Geschlechtsidentitäten. Der Wechsel kann dabei regelmäßig oder unregelmäßig stattfinden und von kurzer oder längerer Dauer sein. Bei manchen genderfluiden Personen erfolgt der Wechsel nach einigen Wochen, bei anderen nach Monaten oder Jahren. Auch ein situationsabhängiger Wechsel der Geschlechtsidentitäten ist möglich.

Ebenso kann die Geschlechtsidentität abhängig von einer anderen Person und deren Geschlecht verändert werden. Dabei beschränken sich die Geschlechtsidentitäten, zwischen denen gewechselt wird, nicht auf männlich und weiblich. Eine genderfluide Person kann zwischen allen denkbaren Geschlechtsidentitäten wechseln, wobei der Anteil an einer bestimmten Geschlechtsidentität ebenfalls verschieden sein kann. Die Ausprägungen der Genderfluidität können stark variieren und sind von Person zu Person unterschiedlich.

Ist Genderfluid und Genderqueer dasselbe? Erklärung, Unterschied, Bedeutung

Der Begriff Genderqueer lässt sich nicht eindeutig von dem Begriff Genderfluid abgrenzen, weil er teilweise in abweichenden Kontexten verwendet wird. Als Genderqueer bezeichnen sich Menschen, die sich nicht endgültig auf ein Geschlecht festlegen möchten und sich weder als Mann noch als Frau identifizieren. Dabei muss es sich jedoch nicht um genderfluide Personen handeln. Auch eine klare Abgrenzung zum Begriff non-binär ist nicht möglich.

Unterschied zu Genderflux

Genderflux ist eine Variation von Genderfluid, bei der die eigene Geschlechtsidentität sich mit der Zeit verändert. Sie wird in einem Spektrum von Agender und weiteren Geschlechtsidentitäten verwendet.

Genderflux-Personen bezeichnen sich oft als Non-Binary oder Trans. Der Begriff wird oft mit Genderfluid gleichgesetzt, kann jedoch eine abweichende Bedeutung haben. Genderflux-Personen wechseln ihre Geschlechtsidentität im Verlaufe des Lebens immer wieder. Der Zeitraum zwischen dem Wechsel der Geschlechter und die Intensität der Geschlechtswahrnehmung können dabei stark variieren. Ebenso gibt es keine Einschränkungen, zwischen welchen Geschlechtsidentitäten gewechselt wird.

Bedeutung: Trans-feminin und Trans-maskulin

Trans-femin (oder Demigirl) und Trans-maskulin (Demiboy) sind Geschlechtsbezeichnungen, die ausdrücken, dass eine Person zwar in eine bestimmte Richtung neigt, sich jedoch nicht vollständig diesem Geschlecht zugehörig fühlt. Personen, die sich als Trans feminin oder Trans maskulin bezeichnen, lassen ihr endgültiges Geschlecht offen und wählen etwa die Bezeichnung Genderfluid, um ihre eigene Geschlechtsidentität bzw. den Wechsel zwischen verschiedenen Geschlechtsidentitäten zu benennen.

Bedeutung: Was ist Postgender?

Als Postgender wird ein sozialpolitisches Konzept bezeichnet, welches die Abschaffung der staatlichen Geschlechtsbestimmungen zum Ziel hat. Als Grundlage dient der Ansatz, dass die Geschlechternormen, wie wir sie heute kennen, nicht auf Reproduktion oder Genetik beruhen, sondern aus patriarchalen Strukturen hervorgegangen sind. Ein Ziel der Postgender-Bewegung ist die Abschaffung des Zwangs zum geschlechtseindeutigen Vornamen.

Was heißt non-binary?

Als non-binary oder nichtbinäre Geschlechtsidentität, kurz auch nichtbinär oder nicht-binär, werden Menschen bezeichnet, deren Geschlechtsidentität weder männlich noch weiblich ist. Eine alternative Bezeichnung ist der Begriff Genderqueer. Beide Bezeichnungen werden häufig als Überbegriff für diverse nicht-binäre Geschlechtsidentifikationen verwendet.

Non-Binary sind auch Personen, deren Geschlechtsidentität einem dritten Geschlecht entspricht („divers“) oder sich als Teil einer anderen Geschlechtsvorstellung wie X-gender oder Postgender sehen. Ebenso zählen Personen dazu, die ihre eigene Geschlechtsidentität nicht genau benennen und keiner traditionellen Geschlechterrolle entsprechen möchten. Non-Binary umfasst also ein weites Spektrum, wobei Genderfluid ein wesentlicher Begriff ist.

Was ist Micro-Cheating? Bedeutung, Definition, Erklärung


Als Micro-Cheating werden Verhaltensweisen bezeichnet bei denen jemand nicht direkt fremdgeht, aber sich auch nicht so verhält als wäre er oder sie zu 100 Prozent treu und dem Partner oder der Partnerin verpflichtet.

Was ist Micro-Cheating? Bedeutung, Definition, Erklärung

Als Micro-Cheating wird Verhalten bezeichnet, dass als Grundlage für einen Seitensprung oder für eine neue Beziehung dienen kann.

„Micro-Cheating“ kann z.B. das Flirten mit einer anderen Person sein oder der Austausch von Textnachrichten mit einem potentiellen Partner oder einer potentiellen Partnerin. Auch kann als „Micro-Cheating“ gewertet werden, wenn jemand fremde Frauen, Männer oder Menschen im Internet anschaut und dabei romantische Gefühle hat. Oder biblisch gesprochen, wer ein anderes Weib als das eigene begehrt, begeht schon Micro-Cheating. (Analog gilt natürlich, wer einen anderen Mann oder einen anderen Menschen als den eigenen begehrt, begeht schon Micro-Cheating.)

Micro-Cheating bezieht sich im allgemeinen auf eine Reihe von Verhaltensweisen, die sich im Graubereich zwischen Treue und Untreue befinden. Das Problem an einer konkreten Definition von „Micro-Cheating“ ist, dass jeder selbst entscheidet, wann der Partner oder die Partnerin eine Grenze der Beziehung überschritten hat. Für den einen ist das freundliche und lebhafte Gespräch mit fremden Personen ok. Der andere hält es für unangemessen.

„Micro-Cheating“ bedeutet auf deutsch „Mikro-Fremdgehen“.

Was ist Micro-Cheating? Bedeutung, Definition, Erklärung

Praktisch alles, vom Angucken von Fotos einer bestimmten Person in den sozialen Medien bis zum Flirten mit einer fremden Person, kann je nach den Werten und Prioritäten einer Beziehung als Micro-Cheating angesehen werden. Die häufigsten Arten des Micro-Cheatings sind häufige Text- oder Social-Media-Kommunikation mit einer Person, die man interessant findet, regelmäßige Gespräche mit einem Ex-Partner und zu freundschaftliche Beziehungen zu Kollegen.

Ist Micro-Cheating ein Problem? Bedeutung, Definition, Erklärung

Im Kern ist das Verhalten beim Micro-Cheating möglicherweise kein Grund zur Sorge. Erst wenn man anfängt, eine Grenze zu überschreiten – entweder emotional oder physisch – treten Probleme auf. Schließlich können Menschen stets nach neuen Partnern Ausschau halten, wenn sie es denn wollen.

Oft ist das Flirten mit jemandem außerhalb der Beziehung harmlos und es geht mehr darum, die Situation aufzulockern, als sich wirklich für diese Person zu interessieren. Untersuchungen bestätigen immer wieder, dass Menschen, selbst wenn sie Geschlechtsverkehr haben, von jemand anderem als ihrem Partner träumen. Das kann auch gesund sein, weil es die Beziehung aufwerten kann. Personen, die gerne flirten und extrovertiert sind, obwohl sie einen Partner haben, könnten die Beziehung gefährden, wenn die Partnerin oder der Partner damit ein Problem hat. Die Kommunikation der Paare ist entscheidend. Dann ist Micro-Cheating in der Regel keine große Sache.

Allerdings kann Micro-Cheating auch der Anfang vom Ende sein.
Was als harmloses Textgespräch oder Bürofreundschaft beginnt, kann sich absichtlich oder unabsichtlich in etwas mehr verwandeln. Wenn Interaktionen von außen beginnen, Ihrer tatsächlichen Beziehung Zeit oder mentale und emotionale Energie zu nehmen, ist dies ein Zeichen dafür, dass sie möglicherweise schwerwiegender sind. Die meisten Partner oder Partnerinnen werden diese Verhaltensweisen gegenüber einer dritten Person möglicherweise nicht als so freundlich betrachten, wie Sie es tun.

Beim Micro-Cheating ist die Unterscheidung sehr wichtig. Sie können anders darüber denken, aber es ist ein Problem für Ihre Beziehung, wenn es ein Problem für Ihren Partner ist. Da Sie zugestimmt haben, in dieser Beziehung zu sein, haben Sie zugestimmt, sensibel und bewusst zu sein und auf Dinge zu achten, die die andere Person stören.

Was können Sie gegen Micro-Cheating tun? Tipps, Maßnahmen

Proaktive Kommunikation ist der Schlüssel. Paare sollten idealerweise Beziehungsgrenzen besprechen, bevor sie zu einem Problem werden, das verhindern kann, dass später Diskussionen oder Streit auftauchen. Das bedeutet wahrscheinlich regelmäßige Gespräche darüber, was in Ordnung ist und was nicht.

Es ist ein wirklich gut, früh in einer Beziehung das Gespräch zu suchen und klare Grenzen zu definieren. Allerdings ist es fast unmöglich, das Gespräch einmal zu führen und zu sagen: Großartig, wir haben alle Grundlagen besprochen und müssen uns nie wieder darum kümmern. Ideen und Ansichten ändern sich. Neue Dinge kommen auf, da der Mensch sich ändert.

Die Art und Weise, wie Sie über diese Themen sprechen, ist ebenfalls wichtig. Wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihr Partner etwas falsch macht, werden Sie wahrscheinlich ein produktiveres Gespräch führen, wenn Sie ihn nicht aggressiv konfrontieren. Defensivität wird dadurch verursacht, dass man sich angegriffen fühlt. Die besorgte Person muss also gewissenhaft mit dem Partner sprechen. Wenn Sie derjenige sind, dem Micro-Cheating vorgeworfen wird, seien Sie ehrlich zu Ihrem Verhalten, bemühen Sie sich, objektiv auf die Bedenken Ihres Partners zu hören und zu überlegen, wie Sie sich in Zukunft verhalten können.

Wichtig ist die Ursache für Micro-Cheating zu finden und zusammen daran zu arbeiten, das Problem zu lösen. Sprechen Sie ausführlich in der Partnerschaft und stellen klar heraus, was in Ihrer Beziehung möglicherweise fehlt.

Über das Fremdgehen

Jeder vierte verheiratete Mann und jede sechste verheiratete Frau hatte irgendwann Geschlechtsverkehr mit jemand anderem als ihrem Ehepartner. Während so etwas wie außerehelicher Geschlechtsverkehr leicht zu definieren ist, ist das allgemeine Konzept vom Betrügen weitaus nuancierter. Es können schon kleinere Dinge als Indiz zum Betrügen einer Person difiniert werden, von geheimen Textnachrichten über Lügen bis hin zum Geschlechtsverkehr.

Was ist Hyping? Bedeutung, Definition, Erklärung


Beim „Hyping“ geht es darum einen Datingpartner im Glauben zu lassen, dass er oder sie etwas besonders ist. Jedoch ist dies nicht echt und ernst gemeint! Ein Datingpartner will beim „Hyping“ den anderen als Lückenbüßer oder für Erfahrungen nutzen. Interesse an einer Beziehung oder gemeinsamen Zukunft wird nicht verfolgt.

Was ist Hyping? Bedeutung, Definition, Erklärung

Das Hyping wird abgeleitet von dem englischen Wort „to hype“. Dies bedeutet soviel wie „hochjubeln“. Aus dieser Ableitung ergibt sich der angewandte Mechanismus, bei welchem es dem Datinpartner darum geht, die andere Person um wahrsten Sinne des Wortes hochzujubeln.

Das Hyping ist neben anderen Phänomenen wie dem Ghosting und dem Orbiting ein neuer Datingtrend. Es handelt sich dabei um ein Phänomen, welches mindestens eine der beiden Datinparteien geschädigt zurücklässt.

Charakteristisch für das Hyping ist, dass der Datingpartner seinen Partner in dem Glauben lässt, er sei etwas Besonderes. Es geht darum, seinen Partner zu umwerben und in engem Kontakt zu diesem zu stehen. Der aktive Part baut eine Beziehung zu seinem Opfer auf. Alles hat im ersten Moment den Anschein eines wahrhaften Interesses und einer sich aufbauenden Beziehung.

Bedeutung: Die Wahrheit über Hyping

Die Wahrheit sieht allerdings ganz anders aus. Der Person, die das Hyping aktiv durchführt, geht es nicht um ernste Absichten. Vielmehr geht es darum, Erfahrungen zu sammeln, um sie für die eigentliche Partnersuche zu nutzen. Der Partner nutzt die Bühne des Onlinedates als Übung. Zudem ist diese Methode auch ein Möglichkeit, das eigene Ego aufzupolieren und sich Bestätigung zu suchen. Durch die Eroberung erlebt der Täter ein Hochgefühl und steigert sein eigenes Selbstwertgefühl, ohne Rücksicht auf die Gefühle seines Gegenübers. Die wahren Absichten werden aber verschleiert und zeigen sich erst bei Beendigung der „Beziehung“. Bis dahin wird das Opfer nach allen Regeln der Kunst umworben. Der Partner zeigt sich von seiner besten Seite und überhäuft sein Opfer mit Komplimenten.

Auch eine gemeinsame Zukunftsplanung ist nicht selten. Es wird eine Scheinbeziehung aufgebaut, die aber von Anfang an nicht auf Langlebigkeit ausgerichtet ist. Es geht um gezielte Manipulation und das Ausnutzen des anderen Geschlechts auf dessen Kosten. Am Ende folgt die große Enttäuschung. Das Ende der „Beziehung“ wird häufig dadurch eingeleitet, dass der Täter seinen tatsächlich gewünschten Partner findet oder aber sich auf die Suche nach einem neuen Opfer macht, um weitere Erfahrungen zu sammeln.

Opfer haben in der Regel keine Chance, das Hyping im Vorfeld zu erkennen, da der Täter ein perfekter Schauspieler ist. Er verbirgt seine wahren Absichten und sein wahres Gesicht so gut, dass die Täuschung nicht zu erkennen ist.

Hyping: Folgen für das Opfer

Die Folgen für das Opfer gleichen einem Betrug. Die Person, die nichts von den Hintergedanken ihres Partners weiß, lässt sich wahrscheinlich völlig auf die Person ein und plant die weitere Zukunft mit ihr. Zieht der Täter dann weiter, erfolgt die Ernüchterung. Nicht selten sind Opfer dann von Selbstzweifeln geplagt. Auch die eigene Menschenkenntnis wird in Frage gestellt weil man sich fragt, wie man die Zeichen falsch deuten und wie man auf diese Person hereinfallen konnte. Der Täter bleibt Erklärungen oder Geständnisse schuldig. Der Blick auf das andere Geschlecht kann dadurch verändert werden und zukünftige Partnersuchen stehen in einem ganz anderen Licht. Häufig hat die verlassene Person mit Bindungsängsten zu kämpfen. Die Fehlersuche beginnt auch beim Opfer selbst. Durch das mangelnde Selbstwertgefühl steigt zudem die Gefahr, sich in eine neue, toxische Beziehung zu wagen, welche häufig mit einer erhöhten Abhängigkeit einhergeht. Die Opfer erleben einen tiefen Schmerz und fühlen sich „entsorgt“. Auch Scham ist ein Gefühl, dass sich häufig mit einstellt.

Was ist „Dogfishing“? Bedeutung, Definition, Erklärung


„Dogfishing“ ist eine Dating-Technik bei der jemand sein Profilbild mit einem Hund aufwertet.

Was ist „Dogfishing“? Bedeutung, Definition, Erklärung

Der englische Begriff Dogfishing bedeutet wörtlich übersetzt Hundefangen. Allerdings geht es dabei nicht um das Einfangen von Hunden sondern um etwas völlig anderes. Beim Dogfhishing posieren Menschen (meistens Männer) auf Dating-Portalen im Netz mit Hunden, die ihnen gar nicht gehören.

Der süße Mops, der pfiffige Dackel, der treu dreinblickende Retriever oder der elegante Dalmatiner haben überhaupt nichts oder nur ganz wenig mit ihnen zu tun. Sie haben nur den Zweck, den vermeintlichen „Hundehalter“ für das Gegenüber anziehender und interessanter zu machen.

Der Begriff Dogfishing entstand in Anlehnung an das sogenannte „Catfishing„, einen Begriff aus der Cyberwelt. Er wird verwendet für Menschen, die sich im Internet für eine andere Person ausgeben und ihr Gegenüber durch bestimmte Illusionen täuschen und hintergehen. Statt „Catfisch“ könnte man auch Betrüger, Hochstapler, Identitätsdieb oder Fake-Profil setzen. Der Name geht zurück auf den zoologischen Catfisch, eine Welsart, die oft verwendet wird, um beim Fischfang andere Fischarten ins Netz oder an die Angel zu bekommen. Dogfishing ist also im übertragenen Sinn auch ein Mittel, um einen anderen Menschen „einzufangen“, in diesem Fall mit einem erfundenen vierpfotigen Freund.

Bedeutung: Warum funktioniert das Dogfishing in der Regel recht gut?

Es ist tatsächlich so, dass Hundeliebhaber und Hundeliebhaberinnen bei sehr vielen Menschen als besonders vertrauenswürdig, freundlich und umgänglich gelten. Wer einem Hund ein zuhause gibt, ihn liebt und umsorgt, der kann in den Augen vieler kein schlechter Mensch sein. Außerdem gelten Hundebesitzer auch als besonders kommunikativ.
So wie sie meistens auch im wirklichen Leben kontaktfreudig sind und sich schnell und unkompliziert über ihre Vierbeiner näher kommen, könnte es ja auch über das Internet funktionieren. Es gibt wirklich ernsthafte Studien mit denen sich belegen lässt, dass ein Foto mit Hund die Erfolgsaussichten beim Internat-Dating um bis zu 30 Prozent steigen lässt.

Ist Dogfishing böser Betrug oder nur ein kleiner erlaubter Trick, dem Glück auf die Sprünge zu verhelfen?

Diese Frage ist nicht leicht zu beantworten. Auf der einen Seite ist es ja vielleicht tatsächlich nur eine kleine und verzeihliche Notlüge. Vielleicht ist der Schummler/die Schummlerin ja wirklicher Hundeliebhaber und hätte gerne einen vierpfotigen Begleiter. Vielleicht handelt es sich auch um den Hund eines Freundes, einer Freundin, die er/sie tatsächlich manchmal ausführt und sehr gerne hat. Man kann es schon so sehen, dass das Dogfishing nur eine digitale Variante vom wirklichen Gassigehen mit dem Hund eines Freundes ist. Eine Gelegenheit um mit potenziellen Partnerinnen oder Partnern ins Gespräch zu kommen. Das wäre ja nun wirklich nicht verwerflicher als zum Beispiel beim Alter der Figur, dem Beruf ein wenig zu tricksen.

Überall auf Social Media und ganz besonders auf Dating Portalen will sich ja fast jeder von der allerbesten Seite zeigen und sein Leben als interessanter und schöner darzustellen, als es in Wirklichkeit ist. Warum also nicht durch einen tollen Hund als Begleiter? Zum Betrug wird es aber dann, wenn der falsche Hundebesitzer auch nach dem ersten Kontakt immer weiter an der Lüge strickt, eine ganze Lügengeschichte darum aufbaut. Dann fühlt sich das Gegenüber tatsächlich zu Recht als hintergangen und betrogen. Wichtig ist es also auf jedem Fall, zeitnah und ganz ehrlich das Bild mit dem Hund aufzuklären. Dann können wahrscheinlich beide Beteiligten über die Geschichte lachen.

Was ist eine On-Off-Beziehung? Bedeutung, Definition, Erklärung


Der Begriff einer sogenannten On-Off-Beziehung ist den meisten Menschen schonmal begegnet – egal ob in einem Film oder im echten Leben, eine solche Beziehung ist für die meisten Menschen unbefriedigend und auf Dauer auch nicht möglich. Dieser Artikel erklärt, worum es sich bei einer solchen Beziehung handelt und wie sie entsteht.

Was ist eine On-Off-Beziehung? Bedeutung, Definition, Erklärung

Dieser Begriff beschreibt eine Liebesbeziehung zwischen zwei Menschen, die durch viel Streit, Drama, Liebe und im Allgemeinen ein Auf- und Ab geprägt ist. Das beutetet in der Regel, dass eine der beiden Parteien die Beziehung nach einer kurzen Zeit wieder beendet, sich beide Parteien jedoch wieder zusammenraffen und wieder zu einer Beziehung starten. Die Beziehung wird damit immer mal wieder ein- und ausgeschaltet, daher auch der englische Name der On-Off-Beziehung. Solche Beziehungen kommen häufiger vor als gedacht, die meisten Therapeuten, die sich mit Liebesbeziehungen beschäftigen, haben es mit Menschen zu tun, die in einer On-Off-Beziehung stecken, Grund dafür ist meistens eine emotionale Abhängigkeit vom Partner. Auch, wenn es im Nachhinein als sinnvoll und logisch erscheint, eine solche Beziehung zu beenden, stecken viele Paare über mehrere Monate oder sogar Jahre hinweg in solchen ungesunden Beziehungen.

Solche Beziehungen treten grundsätzlich auf der ganzen Welt und auch in allen Schichten der Gesellschaft auf, sodass eine grundlegende Klassifizierung auf diese Art nicht möglich ist.

Wie kommt es zu einer On-Off-Beziehung?

Es gibt verschiedene Gründe, die zu einer solchen Beziehung führen können. Grundsätzlich tritt diese dann auf, wenn einer der beiden Partner eine emotionale Abhängigkeit aufbaut, die der andere ausnutzt und die Beziehung immer mal wieder beendet, wenn diese z. B. zu anstrengend wird oder diese wieder anfängt, wenn das Bedürfnis nach Liebe und Nähe wieder aufgekommen ist. Auch die Abhängigkeit zum Ex-Partner kann zu einer On-Off-Beziehung führen, wenn einer der beiden Partner sich vom letzten Partner noch nicht komplett losgelöst hat. In einigen Fällen sind auch allgemeine Unsicherheiten im Leben der Grund für solche Beziehungen: Viele Menschen können sich einer Beziehung nicht komplett widmen, wenn das Leben von anderen Unsicherheiten geprägt ist und es kommt zu einer On-Off-Beziehung.

Wie kann eine On-Off-Beziehung in eine gewöhnliche Beziehung umgewandelt oder beendet werden?

In einigen Fällen ist es möglich, aus einer On-Off-Beziehung eine gewöhnliche Beziehung zu machen, allerdings muss eine On-Off-Beziehung in vielen Fällen auch vollständig beendet werden, damit es beiden Parteien emotional und seelisch gut geht. Grundsätzlich sollten beide Partner sich klarmachen, was sie wollen und wie sie zum Partner und zur Beziehung stehen. Gefährlich wird es, wenn beide noch Freunde bleiben möchten, da hier wieder die Gefahr einer On-Off-Beziehung droht.

Wurde ein Entschluss getroffen, so muss für klare Kommunikation gesorgt werden. Wenn man verliebt ist, muss es ausgesprochen werden – dasselbe gilt natürlich auch, wenn einen bestimmte Sachen am Partner stören oder Unsicherheiten bestehen, denn diese sollten so früh wie möglich aus dem Weg geräumt werden.

Zu diesem Thema gibt es einige bekannte Bücher, die hilfreich sein können, eine solche Beziehung zu verändern oder zu beenden. Bei schwierigeren Problemen kann auch der Besuch bei einem Therapeuten oder Psychologen sinnvoll sein, um über die Situation zu beraten.

Was ist eine toxische Beziehung? Bedeutung, Definition, Erklärung


Eine toxische Beziehung ist durch einige markante Merkmale erkennbar. Es handelt sich dabei um eine Partnerschaft, die mit seelischen Schmerzen und Leiden einhergeht, die zumindest ein Partner in der toxischen Beziehung ertragen muss. Sie macht die Psyche des betroffenen Partners krank.

Was ist eine toxische Beziehung? Bedeutung, Definition, Erklärung

Toxische Beziehungen beginnen perfekt und traumhaft. In der ersten Phase fängt der toxische Partner an, sein Gegenüber regelrecht mit Liebe zuzuschütten. Das sogenannte „Love Bombing“ läutet die Werbung für seine Person in den ersten Wochen ein. Es handelt sich kaum um echte Liebe. Manchmal kann dieser Zustand bis zu einem Jahr andauern, bis die Beziehung in das Gegenteil kippt. Dann zeigt der toxische Partner seinen wahren Charakter – er wird immer streitsüchtiger, fordernder und bedrohlicher.

Durch die sehr intensive Geborgenheit und Sicherheit idealisiert der Beziehungspartner am Anfang sein Gegenüber sehr stark. Er wird auf einen imaginären Thron gehoben. Die emotionale Abhängigkeit, die durch dieses Verhalten hervorgerufen wird, stellt eine intensive Bindung her. Diese emotionale Bindung zum idealisierten und allmächtig empfundenen Partner wird so stark, dass der Gedanke an eine Trennung unmöglich erscheint.

Zu allem Überfluss ergeben sich dadurch unsichtbare Wunden in der Seele. Sie manifestieren sich stark im Inneren. Doch diese Narben heilen nicht. Der Betroffene fühlt sich wie ein Gefangener im Kerker dieser Beziehung. Sie hinterlässt keine äußerlichen Spuren am Körper. Viel schlimmer sind die seelischen Verletzungen – durch Verbote, Drohungen oder Einschüchterungen. Stalking ist auch eine Form davon. Scharfe Worte, die so tief wie eine Kugel aus der Pistole treffen, machen langsam krank.

Es gibt einige Kriterien, die eine toxische Beziehung erkennen lassen. Trifft ein Punkt oder gar mehrere zu, ist Vorsicht geboten!

Fehlende Empathie

Ein Merkmal der toxischen Beziehung besteht im Fehlen von Mitgefühl dem Partner gegenüber. Der toxische Partner kann oder will sich nicht in seinen Beziehungspartner hineinversetzen. Es liegt oft an der fehlenden Empathie, wenn die Beziehung nicht funktioniert. Diese Eigenschaft ist bei Menschen mit Persönlichkeitsstörungen oft sehr ausgeprägt, zum Beispiel bei Borderlinern oder Narzissten. Doch ohne Empathie für den Partner ist eine erfüllende Beziehung nicht möglich.

Fehlende Beständigkeit

Wenn die Stimmung bei Verabredungen zu sehr schwankt oder der Partner die Treffen immer wieder mit Ausreden verschiebt, deutet das bereits darauf hin, dass etwas nicht in Ordnung ist. Verabredungen sollten in einer gewissen Regelmäßigkeit getroffen und eingehalten werden. Stimmungsschwankungen des Partners zwischen absolut heiß und eiskalt, dazu mit einer starken Unnahbarkeit, müssen dringend beobachtet werden.

Sorgt ein Partner immer wieder für eine emotionale Achterbahn ist Vorsicht geboten!

Fehlendes Gleichgewicht

Wird die Beziehung aufgrund eines unnatürlichen oder seltsamen Verhaltens, verbalen Entgleisungen oder Streit aus dem Gleichgewicht gebracht, stimmt etwas nicht. Auch völlig übersteigerte Verlustangst oder das Gegenteil, die Angst sich zu binden, sind störend und tragen nicht zur Beständigkeit einer Partnerschaft bei.

Fehlender Fortschritt

Tritt das Paar auf der Stelle und erlebt es keinen Fortschritt in der Beziehung, muss das misstrauisch machen. Lernt einer der Partner vielleicht nur ein paar Freunde, aber die Familie des anderen nie kennen oder erhält er keine Einladung in die Wohnung seines Beziehungsgefährten, kann das als ungünstiges Zeichen gewertet werden. Wie schnell es in einer Beziehung vorwärtsgeht, ist natürlich unterschiedlich. Es sollten jedoch keine Rückschritte in der Beziehung zu spüren sein.

Fehlende körperliche oder gefühlsmäßige Intimität

Unter Intimität sollten nicht nur die sexuellen und körperlichen Voraussetzungen zu verstehen sein. Sehr wichtig sind die Gefühle zueinander. Vertraut einer der Partner nicht oder verschließt er sich und sorgt für seine Unverwundbarkeit, kann weder eine beiderseitige Nähe entstehen, noch später Liebe daraus wachsen. Sperrt sich einer der Partner vor Intimität, kann die Beziehung toxisch sein.

Fehlende Individualität

Jede Beziehung gestaltet sich anders, keine gleicht der anderen und so soll es auch sein. Eine Beziehung aus der Schablone gibt es nicht. Trotzdem sollten die aufgezählten Kriterien immer im Gedächtnis abrufbar sein, damit sich die neue Beziehung in eine gesunde Richtung entwickeln kann. Nur so kann eine toxische Beziehung schnell erkannt werden.

Toxische Beziehungen tun nicht gut, sondern sogar sehr weh. Sie können den Partner körperlich und seelisch krank machen. Toxische Partner legen sehr oft ein großes Bedürfnis nach Kontrolle, Macht und Dominanz an den Tag. Frauen betrifft es hier mehr als Männer. Denn es sind überwiegend mehr Männer toxisch veranlagt als Frauen. Fast 75 Prozent dieser betroffenen Frauen leben in solch einer giftigen Partnerschaft. Eine toxische Beziehung macht die Partner oft sehr abhängig. Es ist fast wie eine Sucht, von der sie nicht loskommen und zum Teil sogar Entzugserscheinungen psychischer Art entwickeln. Viele schämen sich vor Freunden und der Familie. Durch die emotionale Abhängigkeit ziehen sich die Betroffenen sehr oft aus ihrem sozialen Leben zurück. Das macht es immens schwierig, eine toxische Beziehung zu beenden.

Wie ist zu erkennen, dass der Partner die Beziehung toxisch macht?

Im Zusammenleben, aber auch schon in den Anfängen einer Beziehung, sollten markante Eigenschaften des Partners erkennbar sein, die toxisch sind. Diese Menschen versprechen meistens Dinge, die niemals Wahrheit werden, nur um den Partner an sich zu binden. Ihr Verhalten ist unsozial, destruktiv und oft unmoralisch. Sie überschreiten gerne die Grenzen anderer, viele sind besitzergreifend oder Stalker. Sie halten nichts von der Privatsphäre anderer Menschen und benehmen sich reuelos, wenn sie Dinge tun, die nicht in Ordnung sind. Dazu besitzen sie kein Schuldbewusstsein und sehen Fehler überhaupt nicht ein. Nur ihre eigenen Gefühle sind wichtig. Rücksichtnahme auf den Partner kommt nur dann infrage, wenn sie einen Vorteil davon haben.

Auch Streit ist ständig vorprogrammiert und ihre übersteigerten Ansprüche an den Partner entbehren zumeist einer Gegenleistung. Die eigenen Interessen stehen immer an erster Stelle. Diese Menschen manipulieren und erpressen gerne, verdrehen Tatsachen, um ihren Willen durchzusetzen. Eigene Unzulänglichkeiten werden mit Vorwürfen, Jammern und manchmal auch Lügen verborgen. Nicht selten steht der Partner mit völlig ungerechtfertigten Schuldgefühlen da. Kritik hält ein toxischer Partner nicht aus und wird er durchschaut, wird der Beziehungsgefährte zum Feind. Toxische Menschen wollen den Partner so lange behalten, solange er nützlich für sie ist. Alles das führt nur zur Zerstörung der Seele ihres Gefährten.

Fazit: Was ist eine toxische Beziehung?

Ein toxischer Partner ist sehr dünnhäutig. Ein toxischer Partner kann in jedem Wort eine Kränkung sehen. Als Reaktion wird der toxische Partner wütend, ungehalten, aufbrausend oder sehr emotional.

Ein toxischer Partner ist das perfekte Opfer. Immer ist er oder sie das Opfer. Alle anderen sind schuld. (Immer!) (Siehe: Opferrolle / rumopfern)

Einem toxischem Partner fällt es schwer Empathie und Mitgefühl zu zeigen. Der toxische Partner oder die toxische Partnerin ist so mit sich selbst beschäftigt, dass er oder sie nicht mitbekommt, wie es anderen geht.

Ein toxischer Partner ist unzuverlässig, unaufrichtig und hinterhältig. Ein toxischer Partner lügt, leugnet und ist unehrlich – das stellt aber für den toxischen Partner bzw. die toxische Partnerin kein Problem dar. (Denn die anderen sind eh schuld!)

Niemand ist wirklich perfekt. Jeder Mensch macht Fehler, hat Defizite oder Macken. Das ist gesund und selbstverständlich natürlich. Wenn aber überdurchschnittlich viele toxische Verhaltensweisen und Muster in einer Beziehung zu erkennen sind und der Partner emotional Schaden nimmt, deutet das auf eine toxische Beziehung hin.

Was ist Onlinedating? Bedeutung, Definition und Alternativen


„Onlinedating“ beschreibt ein Phänomen, das in den letzten Jahren immer mehr an Zuspruch gewonnen hat. Viele Singles sind heute, aufgrund von hoher beruflicher Auslastung nicht mehr in der Lage, sich einen Partner bei Freizeitaktivitäten zu suchen. Daher greifen Sie auf die virtuelle Welt im Internet zurück. Hier können Sie beim Onlinedating anhand von Applikationen oder Plattformen einen Partner oder eine Partnerin finden.

Die Definition von Onlinedating

Die Geschichte des Onlinedatings reicht schon einige Jahrzehnte zurück. Dennoch sind erst seit den 2000er Jahren Dating Plattformen immer mehr im Kommen. So erfanden im Jahr 1964 der Buchhalter und der IBM Programmierer Lewis Altfest und Robert Ross einen Test, der Menschen zusammenbringen sollte. Durch TACT „Technical Automated Compatibility Testing“ konnten Menschen anhand von über 100 Fragen, genau fünf Partnervorschläge erhalten. Somit war das Grundgerüst des heutigen, modernen Onlinedatings erfunden. Online Dating ist daher das Kennenlernen von Menschen in der virtuellen Welt, die ebenfalls an einer Beziehung interessiert sind.

Da die Anzahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Onlinedatings stetig wächst, entstehen auch ständig neue Plattformen. Hierbei wird deutlich, wie unterschiedlich die Vorlieben der Menschen in Bezug auf eine Beziehung oder eine Affäre sind. Denn Partnerbörse ist nicht gleich Partnerbörse. So finden sich herkömmliche Partnerbörsen, die sich an jedermann richten, aber auch spezifische Modelle. Auf bestimmten Portalen finden Sie lediglich Seitensprünge, auf anderen Plattformen können Sie homosexuelle Singles kennenlernen. Andere Plattformen sprechen ältere Zielgruppen an, indem Sie ausschließlich Singles ab 40, 50 oder 60 Jahren zusammenbringen.

Wie funktioniert es?

Onlinedating ist simpel und spricht daher viele Zielgruppen an. Vom Akademiker bis hin zur alleinerziehenden Mutter, dem Klempner von nebenan oder der Jetsetterin. Den meisten Plattformen wie der 1a-Singlebörse ist es gemein, dass Sie sich zunächst ein eigenes Profil anlegen müssen. Hierin können Sie über Ihre Vorlieben, Hobbies, Wünsche sowie persönliche Eigenschaften berichten. Rauchen Sie, haben Sie Kinder, wohnen Sie allein oder welchem Job gehen Sie nach? – je mehr Informationen Sie preisgeben, desto genauer kann die Online Partnerbörse einen Single für Sie finden. Zudem haben Sie die Möglichkeit, eines oder mehrere Fotos von sich hochzuladen. Somit bekommen die anderen Singles direkt einen klaren Eindruck von Ihnen.

Damit Sie von Ihrem Onlinedating nicht enttäuscht sind, gilt es einige Regeln zu kennen:

  1. Seien Sie offen und ehrlich – Bearbeiten Sie keine Profilbilder
  2. Lernen Sie Menschen in der Realität kennen – beim Schreiben oder Telefonieren schätzen wir Menschen falsch ein
  3. Perfektion ist nicht gesucht – Zwar bietet die Partnerbörse viele Singles nach Ihren Vorstellungen an, doch es handelt sich noch immer um Menschen. Diese haben nun mal Fehler.

Alternativen zum Onlinedating

Da die online Version des Datens heute Standard geworden ist, scheinen offline Dating Versionen kaum mehr bekannt zu sein. Doch immer wieder veranstalten Städte Speeddating oder Singlereisen. Beim Speeddating lernen Sie in kurzer Zeit zahlreiche Singles kennen, die sich an einer Location versammelt haben. Singlereisen organisieren gezielt Fahrten in andere Städte oder Länder, an der nur Singles teilnehmen dürfen. So können Sie bei einem romantischen Städtetrip durch Prag, Amsterdam oder Lissabon schon bald die große Liebe finden.

Was bedeutet Stealthing auf deutsch? Was ist das? Strafbar, Bedeutung, Übersetzung


Als „Stealthing“ wird das Verhalten eines Mannes bezeichnet, der beim Sex mit Kondom heimlich und ohne die andere Person darüber zu informieren, sein Kondom entfernt und dann weiter den Geschlechtsverkehr bis zur Ejakulation ausübt. Das Kondom wird ohne Einwilligung des Sexualpartners entfernt.

Stealthing ist eine Form des Missbrauch, strafbar und justiziabel. Beim Stealthing wird die sexuelle Autonomie und Selbstbestimmung des Opfers verletzt.

Bei heterosexuellem Sex werden Frauen Opfer von Stealthing. Bei  gleichgeschlechtlichem Sex werden Männer Opfer von Stealthing.

Stealthing: kurze Definition

Kurz und prägnant: Stealthing ist das uneinvernehmliches Entfernen des Kondoms beim Sex. Stealthing ist ungewollter Sex ohne Kondom.

Stealthing bedeutet, dass der Sex (vor dem Stealthing) zunächst einvernehmlich war. Daraus zuschließen, dass das Entfernen des Kondoms auch unter dieses Einverständnis fällt, ist nicht zulässig. Damit findet ab dem Moment in dem das Kondom entfernt wurde, Sex gegen den Willen und das Einverständnis des Opfers statt.

Das heißt, jemand stimmt dem Sex mit Kondom zu, aber nicht dem Sex ohne Kondom.

Stealthing Urteile: Ja, es ist illegal, verboten und wird bestraft

Vor dem Berliner Amtsgericht Tiergarten wurde ein Mann wegen Stealthing zu einer Bewährungs- und Geldstrafe verurteilt. (Seine Beährungsstrafe beträgt acht Monate. Die Geldstrafe beträgt 3095,59 Euro.) Der Mann wurde wegen eines sexuellen Übergriffs verurteilt, nicht wegen Vergewaltigung. (Eine Vergewaltigung ist eine besonders schwere Form des sexuellen Übergriffs.)

Das Gericht stellte fest, dass der Mann seine Sexualpartnerin getäuscht hat. Strafbar war, dass er das Kondom weg ließ. Die sexuelle Handlung war nicht strafbar.

Verurteilungen wegen Stealthing sind schwerig, da der Nachweis, dass das Kondom entfernt wurde, gebracht werden muss. Dieser Nachweis kann ein Geständnis oder eine Aussage des Mannes sein. (Wenn zwei Personen Sex miteinander haben, steht am Ende Aussage gegen Aussage und es gibt keine Zeugen.)

Bei einer Verurteilung wegen Stealthing muss entscheiden werden, ob die sexuelle Selbstbestimmung oder die körperliche Unversehrtheit verletzt wurde.

In der Schweiz wurde ein Mann wegen Stealthing zu einer Freiheitsstrafe von 12 Monaten verurteilt. Das Gericht verurteilte den Mann wegen dem Straftatbestand der Vergewaltigung. Der Mann hatte die Frau über Tinder kennengelernt. Während des Sexes entfernte er das Kondom. Die Frau bemerkte dies erst am Ende des Sex. Sie hatte dem Sex mit Kondom zugestimmt, aber nicht dem Sex ohne Kondom. Sie zeigte den Mann daraufhin an.

Stealthing ist gefährlich

Stealthing ist gefährlich, da nicht klar ist, welche Krankheiten der Mann, der sein Kondom ungefragt entfernt, hat. Dieser konnte an verschiedenen Geschlechtskrankheiten leiden, so unter anderem Aids.

Auch kann Stealthing zu einer ungewollten Schwangerschaft führen.

Stealthing ist außerdem ein Vertrauensbruch.

Stealthing kann zu emotionalen und psychologischem Stress führen.

Was bedeutet „Stealthing“ auf deutsch? Übersetzung

Der Ausdruck „Stealthing“ wird auf das englische Wort „stealth“ zurückgeführt. „Stealth“ bedeutet auf deutsch:

  • heimlich / Heimlichkeit
  • List
  • verstohlen
Was ist Freundschaft plus F+? Bedeutung, Definition, Vorteile, Nachteile, Regeln


„Freundschaft plus“ bedeutet, dass zwei Menschen, die bisher ein freundschaftliches Verhältnis hatten, sich entschieden haben miteinander unverbindlichen Geschlechtsverkehr zu haben. Die „Freundschaft plus“ gleicht damit einer Affäre und es wird auf die Verbindlichkeiten, wie sie bei einer festen Beziehung entstehen, verzichtet.

„Freundschaft plus“ bedeutet, dass zwei Menschen Geschlechtsverkehr ohne Gefühle miteinander haben (wollen), sowie das sie darauf achten, dass keine Paarbindung stattfindet.

Freundschaft plus wird auch als „F+“ abgekürzt. In der englischen Sprache wird von „friends with benefits (fwb)“ gesprochen.

Was ist Freundschaft plus genau? Definition

„Freundschaft plus“ ist meist eine kurzfristige Strategie, die so lange funktioniert bis ein Partner Gefühle entwickelt und mehr will. Bis dahin ist Freundschaft plus die Vereinbarung Geschlechtsverkehr zu haben, ohne Verpflichtungen einer Beziehung einzugehen. Bei Freundschaft plus wird auf die Verbindlichkeiten einer Beziehung verzichtet. Damit sind gemeint: Treue, tägliche oder mehrere Male Kontakt in der Woche zu haben, das öffentliche Zeigen der Beziehung, gegenseitige Bekundung der Zuneigung und auch das Planen einer gemeinsamen Zukunft.

Freundschaft plus entsteht, wenn zwei Menschen viel Zeit miteinander verbringen und die romantische Anziehungskraft über die Zeit größer wird. Dann gibt es irgendwann einen Auslöser, der dafür sorgt das beide miteinander Geschlechtsverkehr haben. Dies kann eine emotionale Situation sein. Alkohol kann im Spiel sein oder ein Spiel wie „Wahrheit oder Pflicht“ kann den Funken zum überspringen bringen.

Wer für Freundschaft plus offen ist, sollte sich über seine eigenen romantischen und emotionalen Bedürfnisse im Klaren sein. Denn Freundschaft plus dient nur dazu im Moment der körperlichen Erregung für einander dazusein, anstatt auch außerhab des Schlafzimmers Aktivitäten und eine gemeinsame Zukunft zu planen.

Wer bei Freundschaft plus auf eine Beziehung hofft, sollte seinen Mut zusammen nehmen und das ansprechen oder auf eine F+ verzichten. Ansonsten führen unausgesprochene Wünsche auf eine Beziehung nur zu Leid. Denn der andere weiß meistens nichts davon und Freundschaft plus hat diese Zukunftsoption eigentlich nicht.

Freundschaft plus: Vorteile

Freundschaft plus erlaubt regelmäßig Geschlechtsverkehr zu haben, die eigene Unabhängigkeit zu bewahren und mehr Spielraum im eigenen Leben zu haben. Auch erlaubt F+, dass man im Falle, dass ein anderer Partner besser erscheint, die aktuelle Freundschaft plus beendet oder zweigleisig fährt.

Freundschaft plus baut schon auf gemeinsamen Vertrauen auf, da bisher ein freundschaftliches Vertrauensverhältnis bestand. Dies ist gut und macht den Einstieg leichter. Hemmungen fallen damit leichter.

Eine Freundschaft plus ist aufregend und Routine schleicht sich nicht ein. Freundschaft plus ist befreit von Langeweile. Ist die Freundschaft plus ein Geheimnis so kann dies sehr erregend wirken. Auch sorgt die F+ für Vorfreude auf ein baldiges Treffen.

Geschlechtsverkehr findet bei einer Freundschaft plus nur statt, wenn beide es wollen. Geschlechtsverkehr aus Pflichtgefühl ist nicht der Fall.

Freundschaft plus bedeutet, dass man es aus der Friendzone geschafft hat.

Freundschaft plus hilft durch Geschlechtsverkehr das Selbstbewusstsein zu stärken.

Freundschaft plus: Nachteile

Freundschaft plus scheitert, wenn Gefühle im Spiel sind. Daher sollte jeder, der sich für F+ entscheidet, drüber klar sein, welche körperlichen und emotionalen Bedürfnisse man selbst hat. Für diese Bedürfnisse sollte man einstehen und das auch ansprechen! Niemand zwingt einen in eine Freundschaft plus. Wer Hoffnungen mit einer Freundschaft plus verbindet, sollte seinen Mut zusammen nehmen und für diese Hoffnungen einstehen!

Freundschaft plus sorgt für dauerhafte Unsicherheit, da der Partner sich in jedem Moment verabschieden könnte. Dies können einige als erregend empfinden, für andere bedeutet es Stress.

Sollte die Freundschaft plus einmal enden, so ist vermutlich auch die Freundschaft beendet.

In einer Freundschaft plus kann meistens nicht mehr als Geschlechtsverkehr verlangt werden. Wer unerfüllte emotionale Bedürfnisse hat, ist hier falsch.

Freundschaft plus bedeutet, dass jemand meistens in der Geschlechtsverkehrzone stecken bleibt. (Die Person ist dann nur für den Geschlechtsverkehr gut, aber nicht für eine gemeinsame Zukunft.)

Freundschaft plus kann schnell Gefühle wie Eifersucht an den Tag bringen. Diese Gefühle offenbaren, dass F+ vielleicht doch nicht, dass perfekte Model ist. In diesem Fall sollte das Gespräch gesucht und eigene Bedürfnisse artikuliert werden.

Im schlimmsten Fall führt Freundschaft plus zu Liebeskummer und Schmerz.

Freundschaft plus: Regeln

1. Sei ehrlich zu dir selbst!

Freundschaft plus funktioniert nur, wenn du ehrlich zu dir selbst bist und für das einstehst, was du willst! Artikuliere deine Wünsche. Sag, was du willst, was dir gefällt und was du nicht willst.

2. Trefft klare Absprechen

Legt Regeln fest, was ihr wollt und was nicht. Fragt euch, ob die Freundschaft plus exklusiv sein soll oder ob andere Partner erlaubt sind.

Fragt euch ebenso, ob ihr anderen von der F+ erzählen wollt.

3. Schlaft in getrennten Betten

Bei Freundschaft plus entsteht schnell eine Beziehungsähnliche Vertrautheit, wenn ihr gemeinsam im gleichen Bett schlaft und gemeinsam übernachtet. Verzichtet darauf, wenn ihr die sich entwickelnden Gefühle klein halten wollt.

4. Trefft weiterhin eure Freunde

Eine freundschaftliche Beziehung bleibt erhalten, wenn ihr weiterhin eure Freunde trefft.

5. Keine Dates in der Öffentlichkeit + Keine Geschenke

Verzichtet auf Dates und Treffen in der Öffentlichkeit. Macht euch keine Geschenke. Verzichtet auf Komplimente. Haltet keine Händchen in der Öffentlichkeit. Küsst euch nicht in der Öffentlichkeit. (Blicke sind erlaubt.)

Alles was an das klassische Daten erinnert, solltet ihr vermeiden. Erinnert euch daran, warum ihr die Freundschaft plus wolltet und welche Formen diese annehmen darf.

6. Kein Kuscheln nach dem Geschlechtsverkehr

Bei eurer Freundschaft plus geht es um Geschlechtsverkehr und nicht darum eine Paarbindung aufzubauen. Genau letzteres passiert beim Kuscheln nach dem Geschlechtsverkehr , wenn eure Hirne Oxytocin-getränkt sind. Verzichtet deswegen auf Kuscheln nach dem Geschlechtsverkehr .

7. Behandelt euch wie Freunde

Nur weil ihr jetzt Geschlechtsverkehr miteinander habt, heißt das nicht, dass der andere (oder die andere) eine Sonderrolle im Leben einnimmt. Sagt weiterhin, was euch passt und was nicht. Behandelt den anderen wie vorher.

8. Eifersucht und Ängste sind verboten

Wenn du Eifersucht empfindest, so sind das erst einmal deine Gefühle. Dem anderen dies nun vorzuwerfen, wäre falsch. In einer Freundschaft plus sind solche Gefühle Fehl am Platz, da sie stark an eine Beziehung erinnern. (Bei Eifersucht forderst du vom anderen etwas ein. Aber eigentlich wolltest du doch auf solche Forderung verzichten, oder?)

Sollte bei dir Eifersucht aufkommen, so solltest du darüber nachdenken, ob die Freundschaft plus, dass richtige für dich ist. Um schnell auf Eifersucht zu reagieren, solltest du dir Abstand vom Freundschaft-plus-Partner gönnen.

Auch Ängste wie Verlustängste sind bei einer Freundschaft plus verboten.

9. Habt Spaß

Ihr habt die Freundschaft plus begonnen, weil ihr Spaß wolltet und den solltet ihr euch auch holen.

Weitere Bedeutung von Freundschaft plus

„Freundschaft Plus“ ist ein US-amerikanischer Film, der im Jahr 2011 veröffentlicht wurde. Im Film spielen Natalie Portman und Ashton Kutcher die Hauptrollen. Der Originaltitel des Films ist „No Strings Attached“.

Der Film behandelt das Konzept Freundschaft plus. Beide Hauptfiguren versuchen eine Freundschaft und eine Affären-gleiche Beziehung zu führen, ohne sich in einander zu verlieben. (Anmerkung der Reaktion: Wie der Film verläuft, kann sich wohl jeder denken.)

Was bedeutet Exting? Bedeutung und Definition erklärt


Der Ausdruck „Exting“ hat mehrere Bedeutungen:

  • Per Textnachricht die Beziehung mit dem aktuellen Partner beenden
  • Per Textnachricht Kontakt zur Exfreundin oder zum Exfreund aufnehmen (Motive können hier Einsamkeit, Langeweile oder Reue sein – teils geschieht dies auch unter Alkoholeinfluss)

„Exting“ in der Bedeutung, dass jemand die Beziehung mit dem aktuellen Partner per Textnachricht beendet, stand zur Wahl zum Jugendwort des Jahres 2018. „Ehrenmann/Ehrenfrau“ wurde zum Jugendwort des Jahres 2018 gewählt.

„Exting“ setzt sich aus den Worten „Ex“ und „Texting“ zusammen. „Ex“ ist eine Bezeichnung für den ehemaligen Partner bzw. für den bald ehemaligen Partner, von dem jemand sich trennen möchte. „Texting“ bzw. auf deutsch „Texten“ bezeichnet das Kommunizieren über Textnachrichten, wie dies z.B. in Chats und Messangern möglich ist.

Warum niemand per Textnachricht Schluss machen sollte

Wer eine Beziehung und damit auch das Vertrauensverhältnis zu einer Person beenden möchte, sollte dies nie per Textnachricht machen. Die Textnachricht ist der feigeste Weg, um einer Konfrontation und (ungewollten) Gefühlen aus dem Weg zu gehen. Auch wer das Schluss machen per Textnachricht damit begründet, dass er/sie den anderen nicht verletzten möchte, sollte trotzdem immer den Weg über das direkte Gespräch gehen. Den Mut dazu sollte jeder aufbringen.

Die einfachste Regel die hier beachtet werden sollte, ist die goldene Regel: Man sollte so Schluss machen, wie man es für sich selbst wünscht. Eine Textnachricht und dann einfach verschwinden, ist der hässlichste Weg.

Weitere Bedeutung von Exting

„EXTING“ ist die Bezeichnung für ein „Extinuishing Module“ von Nittan.

„Exting“ ist ein Energy Drink von Reynolds & Reyner. Die Dose ist im Stile eines Feuerlöschers gehalten.

„Fire exting“ ist die Abkürzung für „Fire extinguisher“ – zu deutsch: Feuerlöscher.

„Exting“ ist teils auch die falsch geschriebene Variante von „exiting“.

Was bedeutet Boyfriend-Material / Girlfriend-Material auf deutsch? Bedeutung und Definition erklärt


„Boyfriend-Material“ und „Girlfriend-Material“ sind Bezeichnungen dafür, dass ein Mann oder eine Frau ausgewählte Qualitäten an den Tag legt, die ihn oder sie für eine Beziehung qualifizieren. Diese Qualitäten können Attraktivität, Aussehen, Einfühlungsvermögen, Selbstbewusstsein, Sex, Verhalten, Wohlstand oder weitere Eigenschaften sein. (Anmerkung der Redaktion: Jeder muss wohl selbst festlegen, wer für ihn oder sie Boyfriend bzw. Girlfriend-Material darstellt.)

Wir stellen zunächst den Ausdruck „Boyfriend-Material“ vor, danach den Ausdruck „Girlfriend-Material“.

Was bedeutet Boyfriend-Material?

„Boyfriend-Material“ ist eine Bewertung, die in der Regel von Frauen gegeben wird. Wer als „Boyfriend-Material“ bewertet wird, ist ein Mann, der sich für Dates und/oder eine Beziehung eignet. Das bedeutet, dass dieser Mann verschiedene Eigenschaften und Qualitäten an den Tag legt, die zeigen, dass er bereit für eine Beziehung ist und nicht „nur spielen“ will.

„Boyfriend“ ist im englischen die Bezeichnung für einen Mann mit dem jemand eine monogame Beziehung eingegangen ist. „Boyfriend“ muss von männlichen Freunden unterschieden werdne.

Boyfriend Material von Ariana Grande

„Boyfriend Material“ ist ein Lied von Ariana Grande. Sie veröffentlichte dieses 2016. Im Lied singt sie darüber, dass sie einen Mann sucht, der ihren Ansprüchen genügt.

Was bedeutet Girlfriend-Material?

Eine Frau ist „Girlfriend-Material“, wenn sie bestimmte Qualitäten, Eigenschaften und Verhaltensweisen an den Tag legt, die sie als langfristige Begleiterin qualifizieren. Jeder muss hier selbst entscheiden, welche Qualitäten ihm oder ihr wichtig sind.

„Girlfriend“ ist in der englischen Sprache die Bezeichnung für eine Frau, mit der jemand eine monogame Beziehung eingegangen ist. „Girlfriend“ kann nicht mit weiblichen Freunden (female friends) gleichgesetzt werden.

Beispiele für Boyfriend- und Girlfriend-Material

Wir haben beide Listen in eine zusammengefasst, da die Ansprüche, dass der andere ein umgänglicher Mensch ist, für beide Geschlechter gelten:

  • Nicht fremd flirten
  • Man kann ihm / ihr vertrauen
  • Mit der Person kann man den Urlaub oder einen faulen Sonntag verbringen.
  • Sie / Er hilft beim Einkaufen.
  • Sie / Er will auch außerhalb des Schlafzimmers Zeit verbringen.
  • Sie / Er macht Pläne mit der anderen Person.
  • Die Person kann den Eltern vorgestellt werden und benimmt sich.
  • Sie / Er hört zu und erinnert sich an Details.
  • Sie / Er ist treu.
  • Sie / Er respektiert das andere Geschlecht.
  • Er oder sie ist hübsch / attraktiv.
  • Es bereit Freude, Zeit mit der anderen Person zu verbringen.
  • Er / Sie redet nicht schlecht über Männer, Frauen oder Exen.
  • Sie / Er hat kein Drogen-, Alkohol- oder Exfreund-/Exfreundin-Problem.
  • Sie / Er ist intelligent.
  • Sie / er hat Geduld.
  • Sie / Er wird vom anderen bevorzugt behandelt.
  • Sie / Er trinkt nicht zu viel.
  • Sie / Er flucht nicht.
  • Sie / Er sagt, was sie / er denkt – ist offen.
  • Der Sex bereitet Freude und macht Spaß.
  • Sie / Er ist keine Drama Queen, macht kein Theater oder versucht emotionale Erpressungen.
  • Sie / Er ist selbstbewusst.
  • Sie / Er hat Karriere-Aussichten bzw. es steht Wohl um sie oder ihn.
  • Sie / Er pflegt ihren / seinen Körper, achtet auf die Ernährung und hat ein Sportprogramm.
  • Sie / Er haben gemeinsame Interessen.
  • Sie / Er behandelt den anderen gleichberechtigt.
  • Sie / Er akzeptiert den anderen, wie sie / er ist.
  • Sie / Er respektiert den Glauben, die Familie und Freunde des anderen.
  • Es herrscht eine gewisse Chemie.
  • Sie / Er macht die Vergangenheit des anderen nicht zum Problem.
  • Sie / Er lässt genug Freiräume zum atmen.

Negativ Eigenschaften, also was zeigt, dass ein Mann kein Boyfriend-Material oder eine Frau kein Girlfriend-Material ist, können sein:

  • Sie / Er macht ständig Party.
  • Sie / Er meldet sich nur, wenn sie / er Sex will.
  • Sie / Er meldet sich nur, wenn sie / er eine Übernachtungsmöglichkeit, Seelsorge oder ein kostenloses Essen braucht.
Was ist Freckling? Bedeutung, Definition, Erklärung


„Freckling“ ist englische Bezeichnung für eine Sommerromanze oder einen Urlaubsflirt. Diese dauert nur wenige Wochen, wie auch ein Sommer.

Was ist Freckling? Bedeutung, Definition, Erklärung

„Freckling“ bedeutet aber auch, dass der Partner verschwindet, sobald die Tage kürzer und die Temperaturen niedriger werden. Sobald also der Sommer endet, geht auch bei den meisten die Sommerromanze zu Ende.

„Freckling“ beinhaltet viele Dinge, die man nur im Sommer machen kann: Die Nächte im Freien verbringen. Am Strand baden. Nur in Shorts, leichter Bekleidung und Bademode herumlaufen. Tagelang draußen sein. Die Wärme genießen. Eben all das, was bei Wärme möglich ist.

Durch die Urlaubsstimmung im Sommer und die Unlust bei heißen Temperaturen zu arbeiten, wird Freckling für einige noch interessanter.

Wer Freckling betreibt, wird Freckler genannt. Männer werden Freckler genannt. Frauen werden Frecklerin genannt.

Freckling: Romanze oder Affäre?

Freckling kommt ohne Verbindlichkeiten oder Beziehungsalltag daher und ist deswegen so leicht und angenehm. Teils ist zu beobachten, dass sich einige gezielt eine Sommerromanze oder jemanden zum Freckling suchen. Dies auch bei vollem Bewusstsein, dass die Romanze zum Ende des Sommers endet – entweder in dem die Person die Romanze offizielle beendet oder einfach verschwindet.

Damit leben einigen den Wunsch die warmen Sommermonate mit jemanden in einer romantischen Liebesbeziehung zuverbringen, bevor es im Herbst und Winter wieder heißt: Tagelang drinnen sitzen.

Durch das gezielte Suchen einer Person zum Freckling, dem nicht ernsten Charakter einer Sommerbeziehung und dem baldigen Ende, erscheint Freckling als Grundlage für eine Affäre zu dienen. Ob dies wirklich eine Affäre wird, muss wohl jeder allein entscheiden.

Was heißt Freckling auf deutsch?

Der Ausdruck „Freckling“ leitet sich vom englischen Wort „Freckles“ ab. „Freckles“ heißt auf deutsch: Sommersprossen


Weitere Dating-Phänomene: Kennst du Ghosting? Kennst du Benching? Kennst du Breadcrumbing?

Weitere Bedeutung von Freckling

Da „Freckling“ vom englischen Wort für Sommersprossen „Freckles“ abstammt, hat es noch eine weitere Bedeutung. In einem anderen Kontext wird „Freckling“ als das Tätowieren von Sommersprossen ins Gesicht oder auf den Oberkörper bezeichnet.

Damit wollen einige falsch Sommersprossen erzeugen, umso den Eindruck zu erwecken, dass sie viel Zeit in der Sonne (und damit in exotischen Ländern) verbracht haben.

Wer sich keine Sommersprossen in das Gesicht tätowieren möchte, kann Stifte, Schminke oder Klebetattoos verwenden, um das Aussehen zu erreichen.

Was ist R-Bombing? Was ist eine R-Bomb? Bedeutung, Definition, Übersetzung


Als „R-Bombing“ wird ein Dating-Verhalten bezeichnet, bei dem potentielle Partner Flirt-Nachrichten lesen, diese aber nicht beantworten. Die Person, die die Nachrichten abgesendet hat, sieht dabei, dass die andere Person die Nachricht erhalten und gelesen hat, erhält aber keine Antwort.

Das „R“ bedeutet: „Read“. Es ist die Vergangenheitsform von „read“ und bedeutet auf deutsch: gelesen.

Auf Messenger-Plattformen wie Whatsapp und Facebook ist es möglich einsehen, ob der oder die Angeschriebene die Nachricht erhalten und gelesen hat.

R-Bombing ist eine Form von Ghosting. Jedoch kommt R-Bombing ohne Zurückweisung aus, da der oder die Angeschriebene weiterhin Nachrichten erhalten und diese auch lesen kann. (Ghosting geht teils mit dem Blockieren einer Person einher.)

Wo das Wort R-Bombing herstammt

Das Wort „Bombing“ stammt vermutlich von „Black Berry Messenger“ ab. Dieser hat schon 2010 eine Funktion, wo er mit einem „R“ und einem Häkchen anzeigte, ob eine Nachricht gelesen wurde. Der Messenger wird „BBM“ abgekürzt, was schnell zu „bomb“ wird.

Das „bombing“ bedeutet auch, dass mehrfache nicht lesen einer Nachricht führte dazu, dass sich die „R“ und Häkchen beim Absender häuften. Das „bombing“ soll für das Gefühl der Enttäuschung stehen.

Was zu tun ist, wenn du von R-Bombing betroffen bist

Erhält eine Person deine Nachrichten und reagiert nicht auf diese? Dann hast du eine Wahl: Lass die Person links liegen, schreib sie nicht mehr an und widme dich deinen Hobbys oder anderen Personen.

Wer kein Interesse hat und es nicht schafft per Textkommunikation zu antworten, der oder die hat kein wahres Interesse das mehr aus eurem Flirt bzw. eurem Kennenlernen wird.

Um nicht ständig zu prüfen, ob du Antworten hast, archivere oder lösche den Chat.

Als einfache Regel gilt: Antwortet die Person nach drei Nachrichten nicht mehr, ignorier sie.

Anmerkungen

R-Bombing ist kein neues Phänomen. Nur durch die heutigen Möglichkeiten des sofortigen Antwortens und der Kontrolle, wer wann die Nachricht erhalten und gelesen hat, erlaubt R-Bombing Panikmache.

Früher war R-Bombing auch möglich: z.B. wenn jemand nicht das Telefon abnahm oder wenn jemand nicht die Tür öffnete, obwohl die Person wußte, wer vor der Tür steht.

Sologamie – Wenn Singles sich selbst heiraten


Sologamie wird ein neuer Hochzeitstrend genannt: Singles, die gerne heiraten wollen und partnerlos sind, heiraten einfach sich selbst. Sie veranstalten eine Hochzeitsfeier, tragen ein Brautkleid, halten eine Zeremonie ab und stecken sich selbst einen Ring an – alles ohne Bräutigam.

In der Regel vollziehen Frauen – in ihren 30er Jahren – eine Einzelhochzeit und heiraten sich selbst.

Sologamie wird als Bekenntnis zu sich selbst, als Ausdruck von Selbstliebe beschrieben. Die Sologamie ist dabei Ausdruck, des Wunsches zu heiraten, jedoch ohne Partner.

Sie versprechen sich selbst auf ihrer Alleinhochzeit, dass sie sich selbst lieben, ehren und achten werden –  natürlich in guten wie in schlechten Tagen. Der Ring ist dabei nur symbolisch.

Ein anderes Wort für Sologamie ist „Selbstheirat“.

Die Alleinheirat ist in Europa rechtlich nicht anerkannt.

Sologamie-Angebote

Die Selbstheirat wird bei einigen Hochzeitsveranstalter angeboten. Diese Angebote heißen unter anderem „‚I Married Me“ oder „Self-Wedding“.

Auf imarriedme.com werden „I Married Me – Self-Wedding In-A-Box“ angeboten. Die kleinste Box mit Silberring kostet 50 US-Dollar.

Auf www.selfmarriageceremonies.com können Frauen, die sich selbst heiraten wollen, einen zehnwöchigen Kurs buchen, in dem sie – in einem E-amil-Programm – alles über ihre Alleinhochzeit lernen können. So unter anderem:

  • Thema der Hochzeit
  • Fragen zur Hochzeit
  • Zeremonielle Praktiken
  • Schreiben des Gelübdes
  • Ihre Verlobung
  • Folgen der Ehe
  • Hindernisse

Vorteile und Nachteile der Sologamie

Der Sologamie wird nachgesagt, dass sie Ausdruck eines Egoismus, Narzismus und einer Trotzreaktion sein sollen. Sie soll als Reaktion auf Enttäuschungen in langjährigen Liebesbeziehungen stattfinden. Gleichzeitig betonen Psychologen, dass die Selbstheirat als Therapie diene, um das Selbstvertrauen zu stärken.

Kritiker sagen der Sologamie nach, dass sie Ausdruck der Verzweiflung und Verbitterung von heiratenswilligen Frauen sein soll, die keinen Partner finden, der ihren Ansprüchen gerecht wird.

Einige Medien bezeichneten die Sologamie als traurigen Trend.

Bekannte Beispiele: Sologamie

Linda Baker heiratete schon 2003 sich selbst. Zu ihrem 40. Geburtstag schwor sie sich selbst ewige Treue. Zur Ihrer Einzelhochzeitsfeier gab es sieben Brautjungfern und 75 Gäste.

im Jahr 2003 wurde die Einzelhochzeit populär als die von Sarah Jessica Parker gespielte Figur „Carrie Bradshaw“ in der Serie Sex and the City sich selbst heiratete und ihre eigene Hochzeit veranstaltete.

Die Italienerin Laura Mesi heiratete sich selbst im Jahr 2007. Sie soll die erste Alleinverheiratete in Italien sein. Ihre Alleinhochzeit hat sie sich 10.000 Euro kosten lassen.

In Taiwan heirate Chen Wai Yi sich 2010 selbst.

Das Victoria’s-Secret-Model Adriana Lima heiratete 2017 sich selbst.

Genaue Bedeutung des Wortes Sologamie

„Sologamie“ ist ein zusammengesetztes Wort, dass aus dem italienischen Wort „Solo“, was „allein“ bedeutet, und dem griechischen Wort „gamie“ (Gamos), was mit Ehe übersetzt wird, besteht. Die Sologamie ist damit die Einzelehe bzw. Alleinehe.

Verbreitung von Sologamie

Erste signifikante Suchanfragen nach „Sologamie“ gingen bei Google.de im Juli und August 2015 ein. Eine starke Suchnachfrage gab es im Juni 2017.

Das perfekte/ideale Profilbild für Lovoo, Tinder und Co [für Männer]

Online Dating ist das Oberflächlichste was es gibt. Innerhalb weniger Sekunden entscheidet ein Mensch, ob er/sie einen anderen Menschen kennen lernen möchte. Informationen über den anderen Menschen werden kaum wahrgenommen und so entscheidet in der Regel das Profilbild komplett allein über die Kontaktaufnahme. Wer versteht, wie das perfekte/ideale Profilbild für Tinder aussehen muss, erhöht seine Chancen deutlich. In diesem Beitrag zeige ich dir auf, was du tun musst, um mehr Erfolg auf Tinder zu haben.

Geschlechterunterschiede in der Wahrnehmung

Frauen blicken anders auf Profilbilder als Männer. Während Männer die Person betrachten und überlegen, ob sie diese attraktiv finden, ist dieser Prozess bei Frauen komplexer. Hier müssen diese nämlich entscheiden, wen sie kennen lernen wollen und wen nicht. Die große Frage, die Frauen hier beantworten müssen:

Ist der Typ auf dem Foto ein Serienmörder?

Das ich übertreibe, sollte klar sein, aber eine Frau muss entscheiden, wen sie trifft. Hierbei ist sie beeinflusst von anderen Männern auf den Flirtplattformen. Wie ich gezeigt habe, gleicht dieser Einfluss mehr eine Überforderung, wenn eine Frau 20 Dialoge gleichzeitig führen muss.

Das bedeutet für dich, dass du aus der Masse herausstechen musst, um im Emotionen bei einer Frau hervorzurufen und um in ihrem Gedächtnis zu bleiben. Hier kommt nun eine Anleitung wie du dein Profilbild gestalten solltest, damit du mehr Erfolg auf den Flirtplattformen hast.

1. Frauen achten auf Emotionen

Ein Blick bzw. was dein Blick ausstrahlt, ist sehr wichtig für eine Frau. Strahlst du Fröhlichkeit, Glücklichkeit oder Traurigkeit aus? Wenn du viele Kontakte haben möchtest, so ist ein Lächeln, dass beste was du tun kannst! Lächle auf deinen Fotos. Zeige, dass du glücklich bist und Frauen wollen an deinem Glück teilhaben!

Aus diesem Grund gilt: Zeige dein Gesicht und mach es nicht schwer dein Gesicht zu finden.

Achte darauf, dass du auf deinem Profilbild nicht einsam wirkst! Umgib dich mit den Dingen und Menschen, die dich interessant machen. Achte aber darauf, dass du im Zentrum des Bildes bleibst.

2. Frauen achten auf die Umgebung

Frauen schauen nicht nur auf die Person, sondern auch auf den Hintergrund. Ihre Sensibilität für die Umgebung der Person sorgt dafür, dass die Umgebung ihre Entscheidung beeinflusst, da diese mit in die Bewertung eingezogen wird.

Es geht hier um eine Geschichte. Dein Foto sollte eine Geschichte erzählen. Das Foto sollte mindestens 2-3 Geschichten erzählen, damit die unbekannte Person auf dem Foto eine Story erhält.

Der Hintergrund ist, dass deine Umgebung Rückschlüsse auf deine Werte und Persönlichkeit erlaubt. Bildet du dich vor einem Plattenbau ab oder zeigst du dich in der Natur? Sitzt du am Strand oder im Liegestuhl? Zeigst du deine Hanteln, dein Auto, etc? All dies sind Indikatoren für deine Persönlichkeit.

Achte auf deine Umgebung und bilde dich mit deinen Talenten ab. Kannst du gut Gitarre spielen, so zeige ich dich mit einer Gitarre.

 

3. Frauen achten auf andere Personen auf dem Foto

Zeigen Männer sich auf einem Foto mit ihren Kumpels so ist das negatives Signal an Frauen, die das Foto betrachten. Warum? Es stellt sich die Frage: Welcher Person auf dem Foto gehört das Profil? Ist dies nicht eindeutig zuordbar, so wird in der Regel nach links geswiped. Die Schlussfolgerung für dich: Deine Bros kommen nicht mit aufs Foto.

Deine Bros solltest du von deinem Tinder-Foto auch ausschließen, wenn diese bessere Attribute als du haben. Sind diese durchtrainierter, haben mehr Muskeln, sind größer oder besser gekleidet als du? Dann sollten sie nicht mit auf das Bild, da sie den Fokus von dir wegrücken und auf sich ziehen.

Wenn Männer sich auf einem Foto mit anderen Frauen zeigen, so erhöht dies die Chance, dass eine Frau, die das Foto betrachtet nach rechts swiped. Zunächst einmal muss das Foto den Mann und die Frau natürlich in einer ausgelassenen und glücklichen Stimmung zeigen. Dies ist die Ausgangslage. Am besten ist die andere Frau nicht deine Schwester, Mutter oder Oma.

Wenn du nun mit anderen Frauen auf dem Foto zu sehen bist, so erhalten interessierte Frauen die Informationen, dass andere Frauen dir vertrauen, was ein positives Signal ist und bedeutet, dass die Frau, die grade dein Profil anschaut, dir auch vertrauen kann. Weiterhin helfen die Frauen auf dem Foto  eine glückliche Stimmung zu transportieren – wenn sie denn lächeln! Dies ist wichtig, da betrachtende Frauen diese Stimmung auf deine Persönlichkeit attributieren und dich als Ursache für dieses Glück betrachten. Tritt dieser Fall ein, so wird eine Frau dich kennen lernen wollen, da du wohl Glück verbreitest.

 

4. Frauen achten auf deinen Körper

Auf deinem Profilbild solltest du dich gut darstellen. Frauen prüfen deinen Körper. Sie prüfen deine Haltung. Sie achten auf dein Gesicht. Es stellen sich Fragen wie:

  • Wie stehst du da? Stehst du grade da? Stehst du aufrecht da?
  • Wo sind deine Schultern? Hängen diese oder streckst du deine Brust heraus?
  • Wohin guckst? Ist dein Blick gesenkt?
  • Hast du einen Bauch?
  • Sind deine Zähne ok?
  • Hast du deinen Bart gepflegt?
  • Wie ist deine Frisur?
  • Gibt es Hautunreinheiten?
  • Bist du trainiert? (Bzw. erweckst du den Eindruck trainiert zu sein?)
  • Ist dein Becken hervorgestreckt? (Dies ist ein Signal, dass Paarungswilligkeit signalisiert. Dieses Signal zeigt, dass du dir deiner Selbst so sicher bist, dass du dein Becken und damit auch dein Glied hervorstreckst.)
  • Wie ist deine Kleidung?

Haltung ist alles! Achte auf deinem Foto darauf, dass du grade da stehst und selbstsicher wirkst! Lächele, sei gepflegt und einfach sympathisch.

Übrigens: Frauen achten auch auf deinen Schritt(sekundäre Geschlechtsorgane). Dies ist ihnen aber nicht so wichtig wie Männern.

Eine Anmerkung zur Kleidung: Auch wenn du stolz auf deinen Job als Wartungsingenieur für Leuchttürme bist, so zeige dich nicht auf deinem Foto mit deiner Warnweste. Deiner Kleidung schreiben Menschen bestimmte Eigenschaften zu. Siehst du aus wie ein Arbeiter, so wirst du dementsprechend behandelt. Siehst du hingegen aus wie ein erfolgreicher Unternehmer – Anzug, weißes Hemd, Jackett/Sakko und Anzugshose/Jeans – so erweckst du gleich einen anderen Eindruck.

 

5. Frauen lieben Tiere

Tiere geben dir die Möglichkeit, deine gefühlvolle Seite zu zeigen. Frauen lieben Gefühle und auch Tiere. Sind Tiere auf deinem Profilbild, so stehen diese als Symbol für Vertrauen, dass diese Tiere in dich haben und sie zeigen auch, dass du Verantwortung für andere Lebewesen übernehmen kannst. (Und das du emotionale Verbindungen aufbauen kannst.)

Tiere helfen dir deine emotionale und sensible Seite zu zeigen. Sie sorgen dafür, dass du eine gewisse Verletzlichkeit an den Tag legst. Dies ist der Stoff aus dem Frauenträume sind: Verletzliche Männer! Jede Frau wünscht sich so einen Mann zu erleben.

Frauen betrachten Männer mit Tieren auf ihrem Foto als gute Beziehungspartner (Boyfriends). Sie übernehmen schließlich Verantwortung und lassen emotional auf andere ein! Gleichzeitig sorgen die Tiere dafür, dass die Frau, die dein Foto betrachtet, die positiven Emotionen, die sie dem Tier gegenüber hat, auf dich projiziert und über eine mögliche Zukunft mit dir schwelgt.

Diese Emotionalität wünschen sich Frauen von dir.

Zeige dich mit deiner Katze! Zeige dich mit deinem Hund! Zeige dich mit einem Esel, Känguruh oder Co!

PS: Das gleiche gilt übrigens auch für Kinder. Zeige dich mit einem Kind und Frauen werden verrückt nach dir

 

6. Schaue direkt in die Kamera

Durch den direkten Blick in die Kamera kannst du eine Form von Intimität herstellen. Hier entsteht der Eindruck, dass die Person auf dem Foto die andere Person direkt aus dem Smartphone anguckt. Wird dies mit einem Lächeln verbunden, so sorgt der direkte Blick für die Illusion, dass jemand direkt angeschaut wird, was dazu führt, dass eine Verbindung aufgebaut wird.

Möchtest du diesen Effekt, des direkten Blickes in die Kamera noch verstärken, so fotografiere deine Pupilen im Halbdunkeln. Im Halbdunkeln vergrößern sich unsere Pupillen, damit wir mehr sehen. Wenn wir sexuell erregt sind, vergrößern sich unsere Pupillen ebenfalls. Nutze diesen Effekt, um Interesse, deine Sexualität und Intimität zu zeigen.

 

Du möchtest mehr wissen? Dann lies diese Beiträge mit vielen Beispielen:

Die ideale Strategie für Tinder – Verstehe den Algorithmus

Viele Männer geben auf Tinder allen Frauen ein grünes Herz in der Hoffnung, dass Zufalls-Matches dabei herauskommen. Das ist der falsche Ansatz, denn der Tinder-Algorithmus ist klüger als wir denken.

Tinder hat einen großen Vorteil. Da jeder Teilnehmer sich über seinen Facebook-Account anmelden muss, hat Tinder-Zugriff auf die Facebook-Daten. Zusätzlich liefern wir Tinder noch andere Daten. Das heißt folgende Daten stellen wir Tinder in der Regel zur Verfügung:

  • Freunde
  • Interessen
  • Fotos
  • Geolokation

Das heißt Tinder kennt unsere Freunde. Es kennt unsere Interessen. Fotos sieht es auch und es weiß wo wir uns aufhalten. Aber eines weiß Tinder nicht:

Ist eine Person attraktiv?

An dieser Stelle kommt der Algorithmus ins Spiel. Denn Tinder wertet unser Verhalten auf der App aus. Folgendes sieht Tinder:

  • Geolokation und Verhalten
  • Verweildauer
  • Zahl an Links-Swipes
  • Zahl an Rechts-Swipes

Diese vier Werte reichen aus, um Tinder-Teilnehmer zu kategorisieren. Folgende Kategorisierung macht Tinder dabei auf:

1. Notgeiler Teilnehmer: Person, die sehr oft nach rechts swiped.

2. Teilnehmer auf Partnersuche: Person, die wählerisch ist und selten rechts swiped.

3. Teilnehmer mit vielen grünen Herzen

4. Teilnehmer mit wenigen grünen Herzen

Ich belasse es bei diesen vier Kategorien, da ich den Tinder-Algorithmus selbst nicht gesehen habe, diese aber für meine weiteren Ausführungen ausreichend sind.

 

Die erste Frage, die sich mir stellt: Welcher davon bist du?

Du möchtest mehr grüne Herzen (rechts swipes) haben? Dann ließ meinen Beitrag über das perfekte Profilbild. ;)

Tinder wertet Verhalten aus und kategorisiert

Was macht Tinder nun, wenn es einen notgeilen Teilnehmer hat? Es zeigt ihm/ihr andere notgeile Tinder-Teilnehmer, die alles rechts swipen was ihnen vor die Flinte kommt. Dies gilt umgekehrt für diejenigen, die auf Partnersuche sind, genauso. Wählerische Teilnehmer werden wählerischen Teilnehmern angezeigt. Notgeile Teilnehmer sehen notgeile Teilnehmer. Weiterhin tritt hier ein Effekt auf:

Das grüne Herz eines Teilnehmers ist bei jedem Teilnehmer unterschiedlich viel wert. Denn nicht das grüne Herz, dass wir vergeben entscheidet nicht allein, ob wir jemanden attraktiv finden, sondern wie viele grüne Herzen wir selber erhalten haben.

Das bedeutet:

  • Das grüne Herz eines Teilnehmers, der viele grüne Herzen von anderen erhalten hat, ist mehr wert!
  • Das grüne Herz eines Teilnehmers, der wenige grüne Herzen von anderen erhalten hat, ist weniger wert!

In der Konsequenz bedeutet das: Jemand der viele grüne Herzen erhalten hat, kann besser über die Attraktivität eines anderen Teilnehmers entscheiden, als jemand der wenige grüne Herzen erhalten hat. Dies bedeutet, dass die Credibility eines Teilnehmers nach der Wertung der anderen ermittelt wird.

Übertragen wir dies in die Realität, so wird es sofort klar: Wenn 10 Leute sagen, dass Pyeah gute Texte schreibt, so vertrauen diese mir und schreiben mir eine gewisse Authorität zu. Mit diesen 10 Empfehlungen kann ich selbst Empfehlungen an andere geben und über die Qualität der Inhalte entscheiden.

Wenn aber niemand sagt, dass ich gute Texte schreibe, so habe ich kein äußeres Feedback und mein Feedback hätte weniger Wert, da ich auf weniger festem Grund arbeiten würde.

Was Tinder noch weiß

Weiterhin weiß Tinder, wo wir uns wie verhalten. Aufgrund der GPS-Position kann Tinder sehen, wann wir wählerisch und wann wir notgeil sind. Tinder weiß, ganz genau wann wir unser Profil leer tindern und wann wir uns Zeit nehmen für die App. Dies fließt in die Anzeige der Profile mit ein und ändert die Wahl der gezeigten Profile.

Desweiteren sieht Tinder aufgrund gemeinsamer Freunde und gemeinsamer Interesse was wir vorhaben. Sucht zum Beispiel ein Teilnehmer nach Teilnehmerinnen mit denen er 0 gemeinsame Freunde hat, so kann vermutet werden, dass dieser fremd gehen möchte, da sein Freundeskreis (Social Circle) nichts davon erfahren darf.

 

Fazit

Wir bekommen angezeigt, was wir aussenden. Tinder liefert uns Profile bei denen vermutet werden kann, dass wir diese liken. Der Tinder-Algorithmus passt sich ständig an und kann mit jedem rechts swipe genauer sagen, wen wir suchen.

Da viele Frauen in grünen Herzen schwimmen und attraktiven Männern wird es ähnlich gehen, rate ich von der Bruteforce Methode (jeden rechts swipen) ab. Dies zeigt nur wie notgeil ihr seid. Bei Tinder lohnt sich Wählerischkeit. Wer sein Tinder-Verhalten optimieren möchte, sollte sich vor jedem Swipe fragen:

Würde ich mit dieser Person schlafen?

Ist die Antwort ein Ja, so sollte der rechts swipe erfolgen. Bei einem Nein sollte der links swipe erfolgen.

Als Frau auf Lovoo – oder: Dick is free

Flirt-Apps sind grade sehr beliebt. Sie versprechen das einfache Anbandeln mit dem anderen Geschlecht. Die Realität sieht jedoch anders aus, denn Flirt-Apps bevorteilen Frauen und benachteiligen Männer. Hier ist der Grund: Frauen können auswählen, welchen Männern sie antworten und – nach meiner Erfahrung auf Lovoo – ertrinken Frauen in Anfragen auf solchen Apps.

Lovoo ist hier leider ein Fall der Einseitigkeit hervorbringt. Auf Tinder werden nur Chatfenster geöffnet, wenn beide Interesse am anderen bekundet haben. Auf Lovoo kann jeder sofort sehen, wer ihn oder sie geliked hat. Gegenseitigkeit ist hier nicht Pflicht.

Das Experiment: 2 Tage als Frau auf Lovoo

Wie es Männern auf Lovoo ergeht, wußte ich aus eigenen Erfahrungen. Entweder die Fake-Accounts mit leeren Profilen liken oder die Frauen stehen Schlange. Aber was erleben Frauen?

Hier ist die Auswertung, was nach 48 Stunden als Frau auf Lovoo in der Inbox war:

Ich hielt mich mit dem Smartphone im Innenstadtbereich einer größeren deutschen Stadt auf. Nach 48 Stunden waren über 180 Personen auf meinem Profil gewesen.

70,9 Prozent aller Besucher haben der Dame ein Herz gegeben. Auf Lovoo heißt dies “Mögen dich”. Es ist vergleichbar mit dem Anstupsen auf Facebook. Das Durcharbeiten durch 134 Mögen dich erfordert gutes Mikromanagement. Das hatte ich nicht, also weiter:

12,7 Prozent aller Besucher eröffneten einen Chat und wollten mit dem Mädchen schreiben. Hierbei waren lustige Sprüche dabei, aber auch einfach nur “Hi”-Schreiber. Die Sprüche waren teilweise echt gut. Die “Hi”-Schreiber waren langweilig.

Ich habe auf keine Chat-Anfrage geantwortet.

Hier schon einmal die erste Regel: Sei unterhaltsam. Eröffne den Chat mit einem guten Spruch. Ein “Hi” reicht nicht.

Weiterhin erreiche mich ein Kuss (Analog zum Mag dich) und zwei Männer erklärten sich zu Fans dieser Frau. Was vollkommen unnütz ist, da Frauen sich Faulheit auf Lovoo erlauben können und in der Regel nur auf Chatanfragen reagieren brauchen.

 

Lichtblicke im Lichtbild

Das Foto auf solchen Flirt-Apps ist extrem wichtig. Ich würde sagen, es macht 90 Prozent des Erfolges aus. Lege hier extremen Wert drauf!

Ein Beispiel: Du siehst hier 144 Profile auf einmal.

Willst du auffallen, so achte auf dein Foto und deine Farbgestaltung. Ich habe mir erlaubt vier Fotos hervorzuheben: Willst du auffallen, benutze kräftige Farben: Rot, Grün, Gelb und Blau empfehlen sich. Verzichte auf Grau oder Positionen, die dich im schlechten Licht zeigen.

Wer viele Anfragen erhält, wird wählerisch und braucht einfach nur durchscrollen. Eine Bewegung mit dem Daumen und du bist weg!

 

Schlussfolgerungen

Aus diesen Erfahrungen kann ich nur lernen und präsentiere deswegen meine 3 Top Learnings.

1. Dein Profilfoto ist extrem wichtig. Lege hier großen Wert drauf.

Die einzigen Orientierungspunkte, die deine Angeschriebene hat, sind deine Bilder und dein Spruch. Mehr gibt es nicht! Hier werden keine Blicke ausgetauscht, hier wird sich nicht berührt. Lovoo ist die Reduktion auf ein Foto und wenige Zeilen Text.

2. Verschicke keine Herzen, sondern schreibe deine Ausgewählte stets an.

Werde aktiv! Erwarte nicht, dass sich Frauen bei dir melden. Du musst aktiv werden. Es gilt, wer sich zurücklehnt, verliert!

3. Schreibe einen lustigen Spruch, der herausfordert. Langweilige Typen gibt es auf Lovoo extrem viele!

Dir fällt nichts ein? Dann googel doch bitte! Versuche aufzufallen und langweile deine Angeschriebene nicht. Ein Wisch weiter, wartet schon der nächste auf seine zwei Minuten Aufmerksamkeit.

Das Profil habe ich stil gelegt. Ich habe nie einem Menschen geantwortet.

Was bedeutet Metrosexuell? Bedeutung, Definition, Erklärung


„Metrosexuell“ ist eine Bezeichnung für reiche und erfolgreiche Großstadt-Männer, die der femininen Seite ihrer Persönlichkeit Ausdruck gewähren. Die Metrosexualität äußert sich z.B. in extravaganten Frisuren, dem Tragen von Accessoires, sehr gepfegten Füßen (Pediküre) und Händen (Maniküre), einer gepflegten reinen Haut, sowie durch teure, extravagante Kleidung und dem Verwenden von Kosmetik und Parfum.

Metrosexuelle sind explizite Zielgruppe von Mode- und Kosmetikunternehmen. Ihnen wird nachgesagt, dass sie ungewöhnlich viel Aufwand und Zeit in ihr Aussehen, ihre Kleidung, ihre Frisuren und ihren Bart investieren. Sie rasieren sich die Brusthaare und verwenden viele Pflegeprodukte.

Ein bekannter Vertreter ist David Beckham. Weitere Metrosexuelle sind: Brad Pitt, George Clooney, Robbie Williams, Ian Thorpe

Der Ausdruck „metrosexuell“ stand 2004 das erstmal im Rechtschreibduden.

Ein Gegenentwurf zum Metrosexuellen ist der Spornosexuelle / Sporno.

Sind Metrosexuelle homosexuell?

Durch Eigenschaften und Verhaltensweisen, die traditionell bisher Frauen zugeordnet wurden, entsteht der Eindruck, dass Metrosexuelle homosexuell seien. Damit spielen Metrosexuelle bewusst auf gängige Klischee über männliche Sexualität an. Jedoch steht bei Metrosexuellen die sexuelle Orientierung nicht im Vordergrund. Metrosexualität ist keine Sexualpräferenz. Der Begriff „Metrosexuell“ steht weniger für eine sexuelle Ausrichtung, als für einen extravaganten Lebensstil.

Metrosexuelle verfolgen ein Männerbild, dass fernab des traditionellen Männerbildes ist. Sie sind ein Gegenentwurf zum Mann, der erfolgsorientiert ist, seine Femininität ablehnt, Emotionen unterdrückt, eigenverantwortlich, stark, aggressiv und ablehnend gegenüber Homosexuellen ist.

Was bedeutet metrosexuell genau?

„Metrosexuell“ setzt sich aus den Worten „Metropolitan“ und „Heterosexuell“ zusammen. „Metropolitan“ leitet sich vom Wort „Metropole“ ab und bezeichnet Menschen, die im politischen, sozialen, kulturellen und wirtschaftlichem Zentrum eines Landes oder einer Region leben. In Deutschland werden diese auch als Großstädter bezeichnet.

Jedoch bedeutet „Metro“ auch „Mutter“. So ist die Metropole, die Mutterstadt. Damit erhält der Ausdruck „Metrosexuell“ eine ganz andere Bedeutung, nämlich: Muttersexuell. Er erinnert damit stark an den Ödipuskomplex und die Odipale Phase.

Wo kommt der Begriff „metrosexuell“ her?

Der britische Journalist Mark Simpson publizierte den Begriff erstmals 1994. In einem Artikel, der im November 1994 im „The Indepent“ erschien, schrieb er, dass der metrosexuelle Mann sich durch viel Einkommen und dem Leben und/oder in einer Stadt auszeichne. Dieser junge Mann sei einer der vielversprechenden Konsumeten der Dekade, da bewusst und gezielt shoppen Geld, sowie viel Geld in sein Aussehen investiert. Damit wollte Simpson eigentlich Kritik am konsum-orientierten Leben üben.

Im Jahr 2002 veröffentlichte Simpson auf Salon.com einen weiteren Artikel zum Thema „Metrosexualität“. Hier bezeichnete er explizit David Beckham als einen der größeren Metrosexuellen in Großbritannien. Was ein Metrosexueller ist, erläuterte er wie folgt, Metrosexuelle sind reiche Männer, die in Großstädten leben und sich die besten Produkte, Clubs, Sportstudios und Friseure leisten wollen. Sie können schwul, hetero oder bisexuell sein, was unwichtig ist, da der Metrosexuelle sich und seine Äußeres am meisten liebt.

2003 berichteten weitere Medien über Metrosexuelle und verbreiteten so den Begriff.

Was ist Breadcrumbing? Bedeutung, Definition, Erklärung


Als „Breadcrumbing“ werden Online-Aktivitäten bezeichnet, die dafür sorgen, dass jemand bei der Stange gehalten wird und dass dieser Person falsche Hoffnungen gemacht werden. „Breadcrumbing“ ist eine Sammelbezeichnung für digitale Ankündigungen, Aufmerksamkeiten, Komplimente und Versprechen, die einzig dazu dienen, das Interesse einer anderen Person zu wecken, jedoch ohne Dating-Absicht.

Was ist Breadcrumbing? Bedeutung, Definition, Erklärung

„Breadcrumbing“ findet statt, wenn jemand Kommentare unter Fotos schreibt, spontane Flirt-Nachrichten („Hey, musste gerad an dich denken.“) verschickt oder Likes bei einer Person hinterlässt, um bei dieser die Hoffnung auf eine romantische Begebung bzw. ein Date zu wecken – sowie, um sich selbst in Erinnerung bei der Person zurufen.

In Textnachrichten können beide Personen romantische Inhalte austauschen, die den Schluss nahelegen, dass bald ein Date stattfindet. Dann bricht aber die Kommunikation ab und eine der beiden Personen hinterlässt bei der anderen Person nur Signale, dass sie Interesse hat. Signale wie Likes, zweideutige Kommentare oder spontane Nachrichten. Jedoch wird nicht die Absicht verfolgt, dass jemals ein echten Date im realen und öffentlichen Leben stattfindet.

Anzeichen dafür, dass jemand ein Breadcrumber ist:

  • Die Kommunikation findet unregelmäßig statt. Die Person schreibt dir mehrere Tage hintereinander und dann herrscht ein paar Wochen Stille.
  • Ankündigungen bleiben tatenlos. Die Person kündigt an, dass ihr euch treffen werdet, sagt aber im letzten Moment ab oder fragt nie nach einem Date.
  • Die Kommunikation findet nur online statt.
  • Oberflächliche Gespräche. Die Person ist unterhaltsam, bleibt aber oberflächlich. Sie öffnet sich nicht.

Warum „Breadcrumbing“ stattfindet

„Breadcrumbing“ wird durchgeführt zur Bestätigung des Egos und zum Aufbau von Optionen. Hierbei hat die Person, die das Breadcrumbing betreibt, das Ziel mehrere Partner zur Auswahl zuhaben. Sie hält sich damit andere „warm“. Auch sorgt die eigene Unentschlossenheit und Unsicherheit von Breadcrumber für dieses Verhalten. Wer wirkliches Interesse an einem Date hat, der bittet um ein Treffen, anstatt sich hinter Nachrichten zu verstecken.

„Breadcrumbing“ bereitet Personen Freude. Sie haben den Eindruck zu flirten. Jedoch spielen sie damit mit anderen Personen.

Was gegen Breadcrumber getan werdne kann

Wer den Eindruck, dass er oder sie von einem Breadcrumber oder einer Breadcrumberin betroffen ist, hat folgenden Optionen:

  • Die Konfrontation suchen und um ein Date bitte. Redet sich die andere Person heraus, weiß man sofort woran man ist.
  • Den Breadcrumber bzw. die Breadcrumberin ignorieren. Diese Person hält andere nur hin.

Der Ausdruck „Breadcrumbing“ ist ein Verb das aus dem englischen Substantiv „Breadcrumb“ geformt wurde. „Breadcrumb“ heißt auf deutsch: Brotkrumen, Brotkrümel, Brösel.

Weitere Dating-Phänomene: Kennst du Benching? Kennst du Ghosting?

Was ist Benching? Bedeutung auf deutsch, Definition, Übersetzung


Als „Benching“ wird ein Dating-Verhalten bezeichnet, dass dazu dient, die Hoffnung bei potentiellen Dating-Partner auf ein romantisches Treffen hochzuhalten. Hierbei geht es darum, dass jemand als Ersatz zur Verfügung steht, falls ein bevorzugter Partner verschwindet oder nicht mehr interessant ist.

Was heißt Benching auf deutsch? Bedeutung, Definition, Erklärung

Auf gut deutsch würde man sagen: Jemand wird warmgehalten. Oder: Jemand dient als Notnagel.

„Benching“ kann mit „auf die lange Bank schieben“ übersetzt werden. Es tritt in der Regel in der Kennenlern-Phase auf, wo entschieden wird, dass die neue Person nicht der perfekte Partner ist, aber diese warmgehalten werden soll.

„Benching“ kann als Dating-Warteschleife bezeichnet werden. Betroffene befinden sich in einer Warteschlange mit einer unbekannten Anzahl anderer und können – wenn sie es denn wollen – darauf warten, dass sie an der Reihe sind. (Oder sie suchen sich in der Zwischenzeit jemand anderes.)

„Benching“ leitet sich vom englischen Verb „to bench“ ab. Dieses bedeutet: jemanden auf die Reservebank schicken.

Benching und Friendzone

„Benching“ kann auch mit dem Wort „Friendzone“ beschrieben werden. Hierbei wird jemand in der „Friendzone“ gehalten und dient als Ersatz bzw. Notnagel.

Warum bencht jemand?

Einige verwenden Benching als Strategie an, um mehrere Partner zur Auswahl zu haben. Das ist respeklos und dient nur der Bestätigung des eigenen Egos. Wiederum andere benchen, weil sie Angst vor dem Alleinsein haben und im Falle des Falles schnell Ersatz brauchen.

Auch ist Benching ein Ersatz dafür, „Nein“ zu sagen. Jemand der bencht, braucht keine Körbe verteilen, sondern sorgt nur für Unsicherheit und Unklarheit, statt klaren Verhältnissen.

Woran du Benching erkennst?

Der Bencher oder die Bencherin schickt ab und zu kleine Textnachrichten, schreibt Kommentare unter Fotos oder hinterlässt Likes. Hierbei geht es darum, dass dem Benching-Opfer etwas Aufmerksamkeit zu Teil wird, die dafür sorgen soll, dass die Person sich weiter Hoffnung auf ein Kennenlernen oder romantisches Treffen macht.

Bencher verabreden sich auch, sagen diese aber meist im letzten Moment ab. Auch dies hat das Ziel, dass die betroffene Person weiterhin zur Verfügung, während der Bencher oder die Bencherin mit anderen Menschen beschäftigt ist.

Benching hat eine eindeutige Botschaft: Du bist mir nicht wichtig! Andere sind mir wichtiger. Wer diese Botschaft erkennt, findet genug Motivation, um sich vom Benching zu befreien.

Benching hat natürlich auch eine zweite Seite: Wer sich benchen lässt, bestätigt den Bencher oder die Bencherin in ihrem Verhalten. Deswegen kann eigentlich nur eine Regel geben: Akzeptiere nie, dass jemand dich auf die lange Bank schiebt.

Was du gegen Benching tun kannst

Solltest du den Eindruck, dass ein Bencher oder eine Bencherei ein Spiel mit dir treibt, so hast drei Möglichkeiten:

  • Konfrontiere die Person und frag sie was das soll. Beispiel: „Warum sagst du jetzt schon zum dritten Mal unser Date ab?“
  • Bitte den Bencher bzw. die Bencherin um ein Date. Redet die Person sich raus, so weißt du woran du bist.
  • Ignorier den Bencher oder die Bencherin und leb dein Leben.

Als Regel können wir dir folgende mitgeben: 3-mal fragen. Frage maximal dreimal nach einem Date. Wenn die Person auch das dritte Date ablehnt oder sich rausredet, so ist weißt du woran du bist.


Weitere Dating-Phänomene: Kennst du Ghosting? Kennst du Breadcrumbing?

Was ist Ghosting? Bedeutung, Definition, Erklärung


„Ghosting“ bedeutet, dass jemand sich in einer Beziehung oder Freundschaft unsichtbar macht, auf Kontaktversuche (Ein Besuch, Whatsapp-Nachrichten, Anrufe oder ähnliches) nicht reagiert und Verabredungen nicht mehr einhält.

Was ist Ghosting? Bedeutung, Definition, Erklärung

Ghosting führt – ohne Vorwarnung – zum vollständigen Kontakt – und Kommunikationsabbruch einer Partnerschaft oder Freundschaft.

Dem Abbruch sind regelmäßige oder öftere Treffen vorausgegangen, was dazu führt, dass der Kontaktabbruch noch überraschender ist oder für die betroffene Person unerklärlich erschein.

Gerade die heutigen technischen Möglichkeiten erlauben das schnelle und einfache Ghosting: Ein Whatsapp-Kontakt wird blockiert und weg ist die Person. Das gleiche gilt für Facebook.

Vom „Ghosting“ kann jeder betroffen sein, egal wie lange man sich kennt.

Was heißt Ghosting auf deutsch? Übersetzung

Der Ausdruck „Ghosting“ wird meist beim Dating verwendet. Auf Deutsch kann statt „Ghosten“ auch „sich aus dem Staub machen“ oder „einfach verschwinden“ gesagt werden.

Ghosting ist die Bezeichnung für einen unangekündigten Kontaktabbruch und für grundloses Verlassenwerden.

„Ghosting“ ist ein englisches Verb, dass sich vom englisch Substantiv „Ghost“ ableitet. „Ghost“ bedeutet auf deutsch: Geist. Damit bedeutet „Ghosting“, dass jemand zum Geist wird, als unsichtbar, nicht greifbar und abwesend.

Warum „Ghosten“ manche Menschen?

Mögliche Gründe können sein, dass Personen Angst davor haben, sich mit ihrem Partner zu streiten, mit ihm zu diskutieren oder sich mit ihm auseinanderzusetzen. Auch kann es die Angst sein eigene Bedürfnisse nicht zu formulieren oder einfordern zukönnen.

In dem Moment in dem jemand einen anderen gehostet, empfindet die Person wenig Empathie, sondern denkt dabei an sich und ihren Vorteil. Hierbei geht es auch darum, ohne Konflikte, Freiheit zurückzuerlangen. Deswegen kann gesagt werden, dass Ghoster (jemand der ghostet) Konflikte meiden und empfundene Ungerechtigkeit (oder empfundene Verletzung) nicht ansprechen. Sie laufen quasi: weg. Jedoch können langfristige Beziehungen nur geführt werden, wenn Verletzungen angesprochen und Konflikte ausgeführt werden, hierbei geht es darum, die empfundenen Gefühl als wahr anzuerkennen und sie zuleben.

„Ghosting“ ist besonders einfach in Großstädten. Durch die Anonymität und die sehr geringe Chance sich wiederzutreffen, scheint Ghosting die einfachere Alternative zu einem Konflikt zu sein. In Großstädten fehlt die soziale Kontrolle, wie sie z.B. auf einem Dorf vorhanden ist.

Berichte von Ghostern lassen erahnen, dass sie unter anderem mit dem Ghosting aus der Friendzone fliehen oder sich aus einer Beziehung befreien, die nicht zu ihrem Vorteil ist. Auch können vom Ghosting Affären betroffen sein. Diese werden einfach beendet, um die Beziehung zur Ehefrau weiterzuführen.

„Ghosting“ ist keine anerkannte (psychologische) Krankheit.

Betroffene vom Ghosting berichten von einer Verunsicherung und können Verlustängste entwickeln.

Was Ghosting-Betroffene tun können?

Anstatt nach Ursachen zuforschen und Gründe für das Verlassenwerden mit sich selbst zu erörtern, sollten Betroffene vom Ghosting damit einfach abschließen und das eigene Leben weiterführen. So blöd wie es klingt, den wahren Grund kennt nur der Ghoster. Doch der wird ihn nicht verraten, solange er weg ist.

Vom Ghosting Betroffene können auch in die Offensive gehen und Kontakt zum Ghoster aufnehmen. Dabei können sie Fragen stellen (aber bitte keine Vorwürfe machen):

  • Falls du kein Interesse hast, sag mir das bitte.
  • Habe ich dich verletzt?

Kann Ghosting vermieden werden?

Ob jemand ghostet oder nicht, ist schwer vorhersagbar. Verhalten wie z.B. eine Nicht-Erreichbarkeit können ein Anzeichen sein. Es sollte geprüft werden, ob eine Person verbindliches Verhalten an den Tag legt, also ob sie Verabredungen einhält. Auch kann geprüft werden, wie sehr sich eine Person öffnet. Wer viel von sich preis gibt, lässt einen Blick auf seine Gedankenwelt.

Um sich vor Ghosting zuschützen, ist es wichtig, dass über die eigenen Wünsche und Ziele gesprochen wird. Auch sollte geprüft, wie jemand mit Konflikten umgeht oder was die Person tut, wenn sie etwas stört. Frisst sie es in sich hinein oder spricht sie das an?

Weitere zu Ghosting: Bedeutung, Erklärung

„Ghosting“ tritt mittlerweile auch in der Arbeits- und Berufswelt auf. Bewerber erscheinen nicht zum Bewerbungsgespräch und Arbeitnehmer erscheinen nicht zum ersten Arbeitstag. Auf Kontaktversuche der Arbeitgeber wird nicht reagiert.

Gründe hierfür können sein, dass Bewerber und Arbeitnehmer ein anderes (attraktiveres) Angebot angenommen haben. Sie wollen Personaler oder Arbeitgeber nicht zurückweisen oder eine Absage erteilen und entscheiden sich für den „einfacheren“ Weg.


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Was bedeutet Friendzone? Was ist das? Bedeutung, Definition, Erklärung


„Friendzone“ ist die Bezeichnung für eine Beziehung zwischen zwei Menschen, die einseitig romantisch und einseitig freundschaftlich ist. Diese Situation entsteht, wenn eine Person eine romantische Beziehung zur anderen Person eingeht, diese aber nicht über die romantischen Absichten informiert. Währenddessen führt die andere Person weiterhin eine freundschaftliche Beziehung zur Person, die romantische Absichten hegt.

Was ist die Friendzone? Bedeutung, Definition, Erklärung

Mit dem Ausdruck „Friendzone“ geht einher, dass eine Einordnung der Person, die romantische Absichten hegt, geschehen ist. Diese Person wurde in der Friendzone, also in der Zone der Freundschaft, wo in der Regel kein Platz für romantische Gefühle ist, eingeordnet. Damit hat die eingeordnete Person drei Möglichkeiten damit umzugehen:

  • Sie hofft, dass die andere Person ihre romantischen Gefühle in der Zukunft erwidert und führt die Freundschaft weiter.
  • Sie bitte die andere, um ein Date, also um ein romantisches Treffen. Sagt die andere Person zu, kann sich die fragende Person freuen. Lehnt sie ab, so ist dies eine Enttäuschung, die zu einem auflösen der Freundschaft führen kann.
  • Die Person mit romantischen Absichten löst die Freundschaft einfach auf.

In der Friendzone zu sein, gilt als nicht erstrebenswert und kann gleichgesetzt werden mit einer Ablehnung bzw. einem Korb.

Die Friendzone kann zur „Best Friend Zone“ gesteigert werden, bei der zwischen zwei Personen eine sehr enge freundschaftliche Beziehung existiert, wobei jedoch eine Person weiterhin (starke) romantische Gefühle hegt.

Jemand gerät durch folgende bekannte Sätze in die „Friendzone“:

  • „Lass uns Freunde bleiben.“
  • „Wir sind nur Freunde.“
  • „Es reicht nur für Freundschaft. Mehr nicht.“
  • „Du bist ein bester Freund für mich.“
  • „Du bist wie ein schwuler Freund für mich.“

Übersetzt bedeuten die Sätze:

  • „Ich fühle mich nicht zu dir hingezogen.“
  • „Ich habe keine romantischen Gefühle dir gegenüber.“
  • „Du bist wie ein bester Freund für mich und mit seinen Freunden schläft man nicht!“

Friendzone kann auch als „Freundschaftsfalle“ beschrieben werden.

Beispiele: Friendzone

  • „Sie heult sich nur bei dir aus. Du bist in der Friendzone.“
  • „Die Friendzone – wenn eine Frau nichts von dir will, außer Freundschaft.“
  • „Du weißt was „Lass uns Freunde bleiben“ bedeutet: Friendzone!“

Weitere Zonen:

Die weiteren Zonen unterscheiden sich von der Friendzone in dem Maße, wie die Beziehung zwischen beiden Personen charakterisiert wird. Die Einseitigkeit der romantischen und freundschaftlichen Gefühle bleibt erhalten.

Diejenige Person, die die freundschaftlichen Gefühle hegt, ordnet die andere Person sprachlich (meist unbewusst) in eine Zone ein.

Nachfolgende Beispiele zeigne, in welche Zone Personen in eindeutigen Personen eingeordnet werden können.

Brotherzone und Dadzone

Statt in die Friendzone wird hier jemand in die „Brotherzone“ oder „Dadzone“ eingeordnet. Dies geschieht durch z.B. die Aussage „Du bist wie ein Bruder für mich.“ oder „Du bist wie ein Vater für mich.“ – Durch den Umstand, dass man zu Familienmitgliedern keine romantischen Beziehungen hegt, wird deutlich, dass die romantischen Gefühle der Person nicht erwidert werden.

„Du bist wie ein Bruder für mich“ kann dabei wie folgt übersetzt werden: „Ich habe keine romantischen Gefühle für dich.“

Foodzone

Eine weitere Zone ist die Foodzone. Diese zeichnet sich durch die Vorteilnahme der Person mit den freundschaftlichen Gefühlen gegen der Person mit den romantischen Gefühlen aus. Inhalt dieser Beziehung ist das gemeinsame Essen gehen, da z.B. die Person mit den romantischen Gefühlen für das gemeinsame Essen zahlt. (Dieses Essen gehen, ist kein Date.)

Wer in der Foodzone ist, kann ausgenutzt werden.

Wie man in die Friendzone gerät

In die Friendzone geraten in der Regel Personen, die nicht für sich und ihre Interessen einstehen, sondern sich nach den Interessen anderer richten. Diese Personen können z.B. zu freundlich, zu nett oder zu hilfsbereit sein. Am Aussehen muss es gar nicht liegen.

Wer in der Friendzone landet, muss entscheiden ob er oder sie da bleiben möchte, denn ein Leben in der Friendzone bedeutet auch: Akzeptieren, dass man dort gelandet ist. Wer das nicht akzeptiert, löst vermutlich die Freundschaft auf und kommt damit aus der Friendzone heraus.

Friendzone: erst Freundschaft, dann Beziehung?

In die Friedzone gerät auch, wer versucht über eine Freundschaft eine romantische Beziehung aufzubauen. Dagegen hilft nur Ehrlichkeit und Mut. Mut nach einem Date zu fragen und auch Mut eine mögliche Ablehnung auszuerhalten. (Beides erlernt man, durch üben.)

Die Friendzone entsteht auch, wenn die freundschaftlichen Gefühle stärker/größer sind als die romantische Anziehung. Dies geschieht z.B., wenn eine Person unsicher ist, Schwächen zeigt und wenig Selbstvertrauen hat. (Merke: Selbstvertrauen ist anziehend.)

Auch kann eine Person in die Friendzone geraten, wenn sie den Moment zum ersten Kuss verpasst oder sich aus Unsicherheit nicht traut. Dies kann die andere Person als Zurückweisung oder Schwäche werten.

Was gegen die Friendzone getan werden kann:

  • Direkt sein und nach einem Date fragen. Das signaliert, dass romantische Interesse vorhanden sind.
  • Aufregung statt Langeweile. Romantische Gefühle entstehen auch durch Aufregung und Spaß. Wer beim ersten Date ins Kino geht, bucht sich quasi selbst in die Friendzone ein. (Kino = still nebeneinander sitzen, keine Bewegung)

Weiteres zur Friendzone

„FriendZone“ hieß eine MTV-Scripted-Reality-Serie. Inhalt dieser Serie war es, dass Kandidaten ihre heimliche Liebe gestanden. Gezeigt wurde in der Serie stets die Ausgangssituation, die Vorgeschichte, die Vorbereitung und das Liebesgeständnis, sowie der positive oder negative Ausgang des Liebesgeständnisses. Die Serie wurde zwischen 2011 und 2013 ausgestrahlt.

In der Serie „Friends“ wird der Ausdruck schon 1994 verwendet. In einer Episode bezeichnet Joey Ross Geller, der unsterblich in Rachel verliebt ist, als „Bürgermeister der Friendzone“.