Was bedeutet die Abkürzung ATH ausgeschrieben? Bedeutung, Erklärung, Definition


Die Abkürzung „ATH“ hat verschiedene Bedeutungen:

ATH: Bitcoin, Kryptowährungen, All-Time High, Allzeithoch

Die Abkürzung „ATH“ bedeutet im Kontext von Aktien, Börse, Bitcoin und Kryptowährungen „All-Time High“, also auf deutsch „Allzeithoch“.

Ein Allzeithoch ist ein Kennwert für den höchsten Wert den eine Aktie oder Kryptowährungen jemals erzielt hat.

Bitcoin: All-Time-High, ATH, Allzeithoch

Der Bitcoin erreichte im Dezember 2020 sein ATH. Dies geschah in Folge des 2020 Halvings und dem zunehmenden Interesse großer Investoren und Firmen. (Das vorherige Allzeithoch des Bitcoin war im Dezember 2017. Es dauerte also gut drei Jahre und ein Halving bis der alte Rekordwert gebrochen wurde.)

Wie nachhaltig das Allzeithoch vom Bitcoin ist, wird die Zukunft zeigen. Auch wird die Zukunft zeigen, wann der Bitcoin eines neues ATH erreicht. Denn der Bitcoin erlebte viele Schwankungen, Einbrüche und Aufstiege.

Was ist ein All-Time-High, ATH, Allzeithoch?

Ein „All-Time High“ bzw. „Allzeithoch“ ist der historisch höchste Stand den eine Aktie, Währung oder ein Kurs jemals erreicht hat.

Ein Allzeithoch entsteht, wenn eine Aktie oder eine Kryptowährung stark an Wert gewinnt. Dies geschieht z.B., wenn viele verschiedene Anleger sich für die Aktie oder Kryptowährung interessieren. Auch Medienberichte können dafür sorgen, dass erst das Interesse an einer Aktie oder Kryptowährung steigt und dann der Wert.

Das Gegenteil vom All-Time-High, ATH und Allzeithoch ist: All-Time Low, ATL, Allzeittief.

Ein Synonym für Allzeithoch ist: Rekordhoch.

Siehe auch:

Weitere Bedeutung von ATH: Abkürzung

„ATH“ ist ein anderer Name für Allylthioharnstoff.

ATH ist ein Anbieter von Shisha-Produkten. ATH steht hier für „Adalya Tobacco Hookah“.

ATH war die Abkürzung für „August-Thyssen-Hütte“. August-Thyssen-Hütte war der Vorgängername von ThyssenKrupp.

„Ath“ ist eine Stadt in Belgien in der Region Wallonien.

Das Albrecht-Thaer Gymnasium benutzt die Abkürzung „ATh“.

„ATH“ ist der IATA-Code des Flughafen Athen Eleftherios Venizelos bei Athen, Griechenland.

Was macht ein Fliesenleger? – Aufgaben und Bedeutung des Berufs


Allgemein kennen Sie Fliesen aus dem Badezimmer, der Küche oder anderen Nass- sowie Feuchträumen. Fliesen tragen dazu bei, dass das Mauerwerk von andauernder Feuchtigkeitseinwirkung unberührt bleibt. Zudem sind sie ein optimaler Schutz vor der Bildung von Schimmel. Denn sie halten die Feuchtigkeit nicht, sondern geben ihr die Möglichkeit, zu verdunsten. Der Beruf des Fliesenlegers ist daher besonders relevant bei dem Neubau, einer Sanierung oder Renovierung von Gebäuden. Doch welchen Aufgaben geht der Fliesenleger Buxtehude oder die Fliesenlegerin bei seiner alltäglichen Arbeit nach? Worauf muss geachtet werden, damit Räume optimal gefliest sind?

Wo kommen Fliesen zum Einsatz?

Neben den klassischen Anwendungen im Badezimmer sowie der Küche geht der Trend der Fliesen jedoch in den letzten Jahren immer stärker in Richtung „Allround-Talent“. Nicht nur im Kochbereich des Hauses sollen die Fliesen vor der Einwirkung der Feuchtigkeit schützen. Ebenso kommen sie oftmals in den Wohnzimmern zum Einsatz. Besonders gern gesehen sind sie, wenn eine Fußbodenheizung verbaut ist. Denn die Fliesen haben eine sehr gute Leitfähigkeit der Wärme. Wird der Boden durch die Fußbodenheizung aufgewärmt, überträgt sich dies in die Fliese. Ihre Füße bleiben warm, auch wenn Sie keine Hausschuhe tragen. Hinzu kommt der Vorteil der zahlreichen Farben sowie Musterungen. Immer neue Designs erobern die Baumärkte, sodass die Fliese zu einem überall einsetzbaren Fuß- sowie Wandbelag wird.

Da das Baumaterial sehr gut wasserabweisend ist und fast unempfindlich gegenüber der Witterung erscheint, kommt es auch vermehrt im Freien vor. Vor allem feinkeramische Fliesen finden immer mehr Zuspruch für die Gestaltung des Außenbereiches: Sie sind widerstandsfähig gegen Fettspritzer oder heiße Glut, die beim Grillen zu Boden fallen kann. Ebenso können sie nicht zerkratzt werden oder durch Schmutz verschleißen.

Welche Aufgaben übernehmen Fliesenleger/innen?

Ebendiese Vorteile der Fliesen kennt auch der Fliesenleger Buxtehude – Sein tägliches Brot ist der Umgang mit diesem besonderen Werkstoff. Ein Fliesenleger oder eine Fliesenlegerin erfüllt täglich eine Vielzahl von Arbeiten. Dazu gehört unter anderem:

  • Verlegen von Fliesen-, Platten und Mosaikarbeiten
  • Dämm- und Sperrschichten zwischen Fliesen und Boden oder Wand
  • Einbauen von Fertigteilen

Um diese Arbeiten zu erfüllen, müssen gewisse Grundlagen sowie Kenntnisse, aber auch vertieftes Wissen vorhanden sein. In der Ausbildung lernen Sie die Grundlagen der Bauphysik sowie der Massenberechnung, aber auch Kenntnisse über Wärme-, Feuchtigkeits- und Schallschutz. Denn die Fliesen tragen nicht nur dazu bei, dass ein sehr robuster Boden- oder Wandbelag Einzug in das Gebäude hält. Vielmehr schützen diese auch vor eindringenden Größen des Außenbereiches.

Um den Kunden optimal beraten zu können, müssen die Handwerker auch diverse Kenntnisse der Farblehre und Gestaltung sowie die Eignung von Untergründen für Beläge beherrschen. Denn nicht selten wünschen sich Kunden die Beurteilung diverser Räume für die Verlegbarkeit von Fliesen. So suchen Sie nach Inspirationen zum Badezimmer Renovieren , Tipps für die Küche oder die Gestaltung des Außenbereiches. In diesem Fall müssen verschiedenste Faktoren abgewogen werden. Nur so kann die Tauglichkeit von Fliesen in diesem Raum mit Sicherheit bestätigt oder abgelehnt werden.

Wie können Sie Fliesenleger/in werden?

Die benötigte Erfahrung, welche dieser Beruf erfordert, erlernen Sie nicht in kurzer Zeit. Vielmehr bedarf es vieler Jahre Arbeit, um sich eine brieten Wissenschaft anzusammeln. Beginnen können Interessierte jedoch mit einer Ausbildung zum Fliesenleger Stade zur Fliesenlegerin.

Voraussetzungen: Azubi Fliesenleger Stade werden

Um Fliesenleger Stade oder Fliesenleger Buxtehude zu werden, müssen Sie einige Voraussetzungen mitbringen. Zunächst sollten Sie einen Hauptschulabschluss mitbringen. Zwar ist die Ausbildung auch ohne Schulabschluss durchführbar, jedoch sollten gewisse Kenntnisse in Mathematik, Physik und Werken vorhanden sein. Diese beiden die Grundlage für eine erfolgreiche Ausbildungszeit. Zudem sollten Sie mit weiteren Stärken punkten können: Um Fliesenleger oder Fliesenlegerin zu werden, benötigen Sie handwerkliches Geschick. Schließlich ist das Handwerken Ihre tägliche Aufgabe. Hierbei müssen Sie sich gut selbst organisieren können. Denn zumeist werden Azubis im letzten Lehrjahr alleine oder mit wenig Begleitung zum Kunden geschickt. Hier heißt es schnell, sorgfältig sowie vorausschauend zu arbeiten, um das Projekt bis zur Deadline des Kunden abzuschließen. Sorgfalt und Genauigkeit müssen dabei stetiger Begleiter sein. Denn liegen die Fliesen schief auf dem Boden oder ist das Fugenmaterial über die teuren Fliesen verschmiert, kann dies zu verärgerten Kunden führen.

Arbeitsumfeld: Wo arbeiten Fliesenleger/innen?

Wer sich nach einem warmen Büro sehnt, der ist im Beruf des Fliesenlegers gänzlich falsch. Denn das Arbeitsumfeld gestaltet sich zumeist aus der Arbeit auf Baustellen oder im Freien. Dabei können Sie auch dem Wetter ausgesetzt sein. Während des Verlegens der Fliesen befinden Sie sich eine lange Zeit im Knien oder Hocken. Dies sollte vor Beginn der Ausbildung bewusst sein. Körperliche Belastbarkeit müssen Azubis daher unbedingt mitbringen, da auch das Heben sowie Tragen der Fliesen gefordert wird. Des Weiteren sollten Sie sich über Kundenkontakt freuen. Denn oftmals sind Sie bei den Kunden Zuhause, beraten diese dort oder nehmen vereinbarte Arbeiten vor.

Wer sich nicht sicher ist, ob der Beruf des Fliesenlegers wirklich entsprechend den Vorstellungen ist, der kann ein Praktikum absolvieren. Dabei schnuppern Sie in den Beruf hinein, ohne sich dauerhaft festlegen zu müssen. Zudem bieten die Kollegen von anzeiger-verlag.de einen aufschlussreichen Artikel über die Wirkungsweise von Fliesen sowie deren vielseitigen Einsatzmöglichkeiten.

Was ist Kreislaufwirtschaft (Circular Economy)? Bedeutung, Definition, Erklärung


Kreislaufwirtschaft ist ein nachhaltiges Wirtschaftssystem mit dem angestrebt wird, dass Rohstoffe und Produkte möglichst lange genutzt werden.

Die englische Bezeichnung für Kreislaufwirtschaft ist „Circular Economy“.

Was ist Kreislaufwirtschaft (Circular Economy)? Geschichte, Bedeutung, Definition, Erklärung

Als historischer Pionier einer sog. zirkulierenden Ökonomie gilt der US-amerikanische Wirtschaftswissenschaftler Kenneth Ewart Boulding (1910-1993), der bereits im Jahr 1966 das Bewusstsein für die Gegensätze zwischen offenen und geschlossenen Ökonomien samt deren jeweils grundlegend unterschiedlichem Umgang mit Ressourcen schärfte. Der eigentliche Ausdruck „circular economy“ für Kreislaufwirtschaft als ein Wirtschaftssystem, welches auf die Verhinderung und Beseitigung von Verschwendung sowie kontinuierliche Nutzung von Ressourcen abzielt, stammt von dem britischen Umweltökonomen David W. Pearce (1941-2005), der 1989 darauf hinwies, dass sich zum damaligen Zeitpunkt eine traditionelle Wirtschaft mit offenem Ende ohne jegliche Tendenz zum Recycling entwickelt hatte, was sich in der Behandlung der Umwelt als Abfallreservoir niederschlug. Auf diesem Ansatz aufbauend entwickelten weitere namhafte Wirtschaftswissenschaftler wie in erster Linie Tim Jackson sowie Walter R. Stahel und Bill Rees in den frühen 1990er-Jahren unter Einbeziehung und Berücksichtigung theoretischer Grundlagen und Ideen wie „Cradle to Cradle“, industrieller Ökologie, Leistungsökonomie, regenerativem Design, Biomimikry und „Blue Economy“ das Konzept einer Kreislaufwirtschaft, welche als „circular economy“ die industrielle Produktion langfristig weg von einem extraktiven linearen System hin zu einer eher zirkulären Wirtschaft verlagern würde.

Die Vordenker der Kreislaufwirtschaft erkannten bereits früh die Zukunftsthemen

Maßgeblichen Anteil an der Entwicklung des Konzepts einer Kreislaufwirtschaft hatte und hat der Schweizer Unternehmens- und Wirtschaftsberater sowie Gründer und Leiter der Non-Profit-Organisation „Institut für Produktdauer-Forschung“ in Genf, Walter R. Stahel, der seit 2012 auch Vollmitglied des „Club of Rome“ ist. Schon 1976 verfasste Stahel einen in Fachwelt und Politik viel beachteten Forschungsbericht für die Europäische Kommission mit dem Titel „The Potential for Substitute Manpower for Energy“, in welchem er die Idee einer Kreislaufwirtschaft und deren Auswirkungen auf die Schaffung von Arbeitsplätzen, wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit, Einsparung von Ressourcen und Abfallvermeidung detailliert und kenntnisreich skizzierte. Einer breiten Öffentlichkeit wurde der Bericht in Form des 1982 mit dem Titel „Jobs für morgen: Das Potenzial für die Substitution von Energie durch Arbeitskraft“ erschienenen Buchs bekannt. Im selben Jahr wurde Stahel mit dem dritten Platz im Mitchell-Wettbewerb für nachhaltigere Geschäftsmodelle bedacht.

Als besonders gelungen, glaubwürdig und pragmatisch wurden seine Lösungsansätze für die Verlängerung der Lebensdauer sowie Wiederverwendung von Gütern und Produkten und die Vermeidung von Abfall gelobt. Auch die Betonung der zukünftig steigenden Bedeutung von Dienstleistungen anstelle von Produkten und die Lokalisierung wirtschaftlicher Aktivität vor Ort wurde als theoretisch wie praktisch wertvoll anerkannt.

Heute ist das Konzept „circular economy“ auch in den Chefetagen angekommen

Stahel sowie die weiteren genannten Ökonomen, Forscher und Wissenschaftler legten mit ihren Arbeiten dabei gewissermaßen den Grundstein für die in den 1980er- und 1990er-Jahre international kontinuierlich an Beachtung und Relevanz gewinnende Umweltschutz- und Nachhaltigkeitsbewegung. In den späten 1990er-Jahren entwickelte darüber hinaus der deutsche Chemiker und Verfahrenstechniker Michael Braungart gemeinsam mit dem US-amerikanischen Architekten, Autor und Designer William McDonough das Cradle-to-Cradle- oder Wiege-zu-Wiege-Prinzip als Ansatz für eine konsequente Kreislaufwirtschaft mit dem Ziel der Ökoeffektivität. In diesem Konstrukt werden Produkte als biologische oder technische Nährstoffe betrachtet, die möglichst lange oder dauerhaft in biologischen bzw. technischen Kreisläufen gehalten oder zurückgeführt werden.

Konkrete Umsetzungen des Konzepts der Kreislaufwirtschaft waren oder sind der chinesische Fünfjahresplan von 2006, die EU-Abfallrahmenrichtlinie von 2008 und das Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) in Deutschland von 2012. Im Jahr 2013 zeigte der von der „Ellen MacArthur Foundation“ in Auftrag gegebene sowie von der Unternehmensberatung „McKinsey“ entwickelte Bericht „Towards the Circular Economy“ außerdem die wirtschaftlich und geschäftlich wichtigsten Gründe für einen noch beschleunigten Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft in der EU auf. Demzufolge liegen die Vorteile eines restaurativ und zirkulär funktionierenden Modells in den Bereichen Produktentwicklung, Wiederaufarbeitung und Sanierung und könnten Nettomaterialkosteneinsparungen von bis zu 630 Milliarden Dollar pro Jahr erzielen.

Neue Medien und Technologien sind Schlüsselfaktoren für die Kreislaufwirtschaft

Bei einer internationalen Studie zu den institutionellen Barrieren und Triebkräften für die Entwicklung der Kreislaufwirtschaft in verschiedenen Regionen weltweit von 2018 wurden der US-amerikanische Computerhersteller „Dell“ als erstes Unternehmen, das für Kunden kostenloses Recycling anbot und Computer aus wieder gewonnenen Materialien auf den Markt brachte sowie „Republic Services“ als zweitgrößtes Abfallmanagementunternehmen der USA als zwei der privatwirtschaftlichen Wegbereiter der „circular economy“ untersucht und mit als zukunftsweisend gewürdigt. Die meisten Beobachter, Experten und Kenner schätzen heute Digitalisierung, Datenökonomie und digitale Technologien wie „Big Data“, „Blockchain“ und Künstliche Intelligenz als die Schlüsselfaktoren für den weiteren Ausbau einer weitgehend zirkulären Ökonomie und intelligenten Kreislaufwirtschaft ein. Gerade im Zusammenhang mit der europäischen Klimapolitik und dem 2019 vorgestellten Konzept eines „European Green Deal“ zur Reduzierung der Netto-Emissionen von Treibhausgasen auf null bis zum Jahr 2050 in der EU werden der Verbindung von digitalen Technologien mit nachhaltigem Ressourcenmanagement große Bedeutung beigemessen. Unterstützend wirkt hierbei auch das EU-Förderprogramm „Horizont 2020“ für Forschung und Innovation, dessen Projekt CICERONE sich strategisch mit dem Einsatz digitaler Technologien für die Kreislaufwirtschaft insbesondere in den Bereichen Abfallwirtschaft, industrielle Symbiose und Rückverfolgbarkeit von Produkten beschäftigt.

Die globale Erwärmung ist eventuell nur durch mehr Kreislaufwirtschaft zu stoppen

Zum jetzigen Zeitpunkt ist natürlich noch nicht einzuschätzen, ob und inwiefern dermaßen ehrgeizige Ziele in Hinsicht auf die Kombination von digital unterstützter Kreislaufwirtschaft und Klimapolitik tatsächlich komplett oder auch nur partiell erreicht werden könnten. Fest steht jedoch bereits heute, dass das Ende der Ära des billigen Öls und billiger Materialien in der industriellen Produktion weltweit schon in wenigen Jahrzehnten bevorsteht und der Übergang zu einer deutlich stärker regenerativ und zirkulär arbeitenden Wirtschaft letztlich unausweichlich und unverzichtbar ist. Vordenker und Befürworter einer global kohärenten Kreislaufwirtschaft verweisen somit häufig und auch völlig zu Recht auf die effektiven und positiven Auswirkungen, welche umfassende Strategien einer Kreislaufwirtschaft bereits in kurzer Zeit auf die angestrebte sowie dringend notwendige Emissionsreduzierung auf der ganzen Welt hätten. Da ebenfalls aktuell schon wissenschaftlicher Konsens ist, dass das im Dezember 2015 von damals 196 Ländern in Paris unterzeichnete Übereinkommen zur Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen mit dem Ziel des globalen Klimaschutzes in dieser Form nicht ausreichen wird, um die globale Erwärmung auf 1,5 °C zu begrenzen, erscheint eine möglichst weltweit noch intensiver betriebene Kreislaufwirtschaft geradezu als „alternativlos“. Dabei sollten die hiermit verbundenen Methoden und Mechanismen im Rahmen von „circular economy“ nicht nur auf sicherlich sinnvolle, aber alleine eben nicht ausreichende neue Herangehensweisen in der Abfallwirtschaft beschränkt bleiben. Auch in der lokalen Fertigung von Gütern und Produkten aus wiederverwerteten Kunststoffabfällen sowie einer langfristigen Umgestaltung von Lieferketten könnten als potenziell disruptiv („ersetzend“) eingestufte Technologien wie beispielsweise 3-D-Druck, Fotovoltaik sowie Solar- und Windkraftanlagen der Kreislaufwirtschaft zum globalen Durchbruch verhelfen.

Womöglich sind Thermodynamik und Konsumverhalten bedeutende Hindernisse

Natürlich sind die graduell unterschiedlichen Konzepte der Kreislaufwirtschaft auch schon lange Gegenstand mehr oder weniger berechtigter kritischer Einwände, welche etwa auf die prinzipiellen Grenzen durch die physikalischen Gesetze der Thermodynamik beruhen, denen zufolge der vollständig reversible Kreisprozess in einer idealen Kreislaufwirtschaft schon aus Gründen der in spontanen Prozessen unvermeidbaren Zunahme an Entropie in dieser Form nicht oder nur mit dem Einsatz sehr großer Mengen an Energie umzusetzen wäre. Ebenso bereits in Publikationen und Stellungnahmen zur Thematik kritisiert wurden die tendenzielle Vernachlässigung sozialer Aspekte, da eventuell zu schnelle Förderungen und Durchsetzungen einer umfassenden Kreislaufwirtschaft durch Preispolitik wie höhere Steuern und Subventionen zwar grundsätzlich zu einem besser an die Natur angepassten, weil nachhaltigem Wirtschaftsmodell, aber wohl auch zumindest mittelfristig zu einem für die Mehrheit der Bevölkerung übermäßig belastendem Anstieg der Lebenshaltungskosten führen würden.

Da bislang noch viele der tatsächlichen Kosten einer linearen Wirtschaft in Bezug auf die Schäden für Gesellschaft und Umwelt gewissermaßen „verschleiert“ werden und sich somit viele Konsumenten gar nicht bewusst sind, dass sie für zahlreiche Produkte im Grunde genommen deutlich höhere Preise bezahlen müssten, wenn alle Faktoren der Nutzung natürlicher Ressourcen berücksichtigt werden würden, ist anzunehmen, dass die allgemeine Akzeptanz der zunächst wohl höheren Kosten einer zirkulären Wirtschaft vor allem auch für Endverbraucher nur recht schwierig zu erreichen wäre.

Aller Anfang ist schwer, aber auch vielversprechend: Ansätze zirkulärer Ökonomie

Auch wenn eine komplett ohne Abfall und Überschuss funktionierende Kreislaufwirtschaft aller Wahrscheinlichkeit nach aus den oben genannten Gründen nicht erreicht werden kann, gibt es doch bereits heute zahlreiche effektive und anerkannte Anwendungen des Konzepts einer zumindest graduellen Einsparung und Schonung von Ressourcen in vielen Industriebereichen. Ein Beispiel ist die aktuell noch häufig für ihre schlechte Umweltbilanz kritisierte Textilwirtschaft, deren Prinzip „Fast Fashion“ zu sehr hohen Konsumraten, einer „Wegwerfmentalität“ und damit zu Ressourcenverschwendung und Umweltschäden führt. Hier könnten jedoch Recycling, Sammlung und Wiederaufbereitung von Kleidung schnell deutliche Veränderungen und Verbesserungen veranlassen. Auch zirkuläre Initiativen wie Rücknahmeprogramme und Verleihfirmen für Bekleidung gewinnen sowohl in der EU als auch den USA seit einiger Zeit immer mehr an Bedeutung.

Das Baugewerbe als einer der weltweit größten Abfallverursacher könnte durch an Zielsetzungen der Kreislaufwirtschaft orientierte Prozesse ebenfalls deutlich mehr Ressourcen als heute einsparen. So würde die Verwendung von natürlich vorkommenden und abbaubaren Baumaterialien wie Lehm, Erde und Holz sowie der Einsatz vorgefertigter und modularer Konstruktionselemente nachweislich viel Abfall sowie Staub und Lärm reduzieren. In der Automobil- bzw. zukünftig hauptsächlich Elektrofahrzeugindustrie könnte verstärktes Fahrzeugrecycling etwa in Form spezieller Demontageroboter und alternative Eigentumsmodelle wie Öko-Leasing ebenso zu begrüßenswerten Ergebnissen führen.

Angesichts stichhaltiger Prognosen zur weiteren Zunahme des globalen Güterverkehrs wäre auch eine Umgestaltung der Logistikbranche nach den Prinzipien einer Kreislaufwirtschaft denkbar. Potenzial wird hier speziell bei der Routen- und Versandoptimierung zum Beispiel durch vorausbezahlte Etiketten, intelligente Verpackungen und Rücknahmeoptionen gesehen. Zirkuläre Ansätze in der Landwirtschaft bestehen zurzeit bei der besseren energetischen Nutzung und Wiederverwendung von Abfall sowie Schließung des Futter-Düngerkreislaufs.

Was bedeutet „postfossil“? Bedeutung, Definition, Erklärung


„Postfossil“ bedeutet, dass auf fossile Brennstoffe, Rohstoffe und Energieträger verzichtet wird.

Konkret bedeutet das Wort „postfossil“ „Zeit nach den fossilen Energieträgern“. (Das lateinisch „post“ bedeutet „nach“.)

Fossile Brennstoffe sind kohlenstoffhaltige Brennstoffe und Energieträger aus längst vergangenen Erdzeitaltern. Konkret sind fossile Brennstoffe Kohle, Erdöl und Erdgas. Bei ihrer Verbrennung wird CO2 freigesetzt.

Ein Synonym zu postfossil ist CO2-frei.

Was bedeutet „postfossil“? Bedeutung, Definition, Erklärung

Über „postfossil“ wird unter anderem in folgenden Kontexten gesprochen:

  • CO2-Ausstoß reduzieren und vermeiden
  • Weg vom Verbrennungsmotor (Verkehrswende)
  • Energiegewinnung sauberer machen (Energiewende)
  • Nachhaltigkeit und Umweltschutz

Postfossile Energiegewinnung und -versorgung bedeutet, dass statt Kohle- und Erdgaskraftwerken Strom und Energie durch Solar- und Windenergie gewonnen werden soll. Damit kann Energie sauberer gewonnen werden und der CO2-Ausstoß kann reduziert werden.

Für den postfossilien Verkehr und die postfossile Mobilität gilt, dass der Verbrennungsmotor zu Gunsten sauberer Technologien aufgegeben werden soll.

Ferner wird auch vom postfossilen Kapitalismus gesprochen. Damit ist ein Kapitalismus gemeint, der nicht auf Erdöl, Erdgas und Kohle aufbaut, aber trotzdem Wachstum ermöglicht.

Beim Thema „postfossil“ geht es aber auch um Ersatzstoffe, so z.B. Stoffe die Erdöl als Rohstoff ersetzen.

„Postfossil“ steht aber auch dafür, dass die industrielle Wachstumsgesellschaft sich weiterentwickelt und das Zusammenleben (und wirtschaften) neugedacht werden kann.

Anlasse für das Thema „postfossil“

Es gibt zwei Anlässe für das Thema „postfossil“:

  • Umweltverschmutzung durch fossile Energieträger
  • Endlichkeit der fossilen Energieträger und Suche nach Ersatz und Alternativen
Mindestlohn 2021: Höhe Brutto und Netto


Der gesetzliche Mindestlohn beträgt in Deutschland vom 1. Januar 2021 bis zum 30. Juni 2021 9,60 Euro brutto pro Stunde. Zum 1. Juli 2021 wird der Mindestlohn auf 9,82 Euro brutto pro Stunde erhöht.

Der Mindestlohn von 9,82 Euro brutto pro Stunde gilt vom 1. Juli 2021 bis zum 30. Juni 2022. Ab dem 1. Juli 2022 gilt ein Mindestlohn von 10,45 Euro brutto pro Stunde.

Die Mindestlohnhöhen und -zeiträume beschloss das Bundeskabinett am 28. Oktober 2020.

Wie viel ist Mindestlohn 2021 gestiegen?

Der gesetzliche Mindestlohn betrug im Jahr 2020 9,35 Euro brutto pro Stunde. Der neue Mindestlohn von 9,60 Euro brutto pro Stunde, der in der ersten Hälfe des Jahres 2021 gilt, stellt eine Steigerung um 0,25 Euro brutto pro Stunde bzw. 2,67 Prozent dar.

Die Steigerung des Mindestlohns (für die zweite Hälfte des Jahres 2021) von 9,60 auf 9,82 Euro brutto pro Stunde stellt eine Steigerung von 0,22 Euro brutto pro Stunde dar bzw. von 2,29 Prozent.

Steigt der Mindestlohn von 9,82 auf 10,45 Euro brutto pro Stunde (ab dem 1. Juli 2022) so steigt der Mindestlohn pro Stunde um 0,63 Euro bzw. 6,42 Prozent.

Mindestlohn im Monat – brutto und netto

Das Mindestlohn-Brutto-Gehalt beträgt in Deutschland zwischen dem 1. Januar und 30. Juni 2021 1.664 Euro brutto bei einem Mindestlohn von 9,60 Euro brutto pro Stunde. (Zum Vergleich das Mindestlohn-Brutto-Gehalt betrug im Jahr 2020 1.621 Euro brutto. Damit steigt der Mindestlohn um 43 Euro brutto pro Monat.)

Das Mindestlohn-Brutto-Gehalt beträgt in Deutschland zwischen dem 1. Juli 2021 und 30. Juni 2022 1.702 Euro brutto bei einem Mindestlohn von 9,82 Euro brutto pro Stunde. (Damit steigt der monatliche Mindestlohn im Vergleich zum vorherigen Zeitraum um 38 Euro brutto.)

Das Mindestlohn-Brutto-Gehalt beträgt in Deutschland ab dem 1. Juli 2022 1.811 Euro brutto bei einem Mindestlohn von 10,45 Euro brutto pro Stunde. (Damit steigt der monatliche Mindestlohn im Vergleich zum vorherigen Zeitraum um 109 Euro brutto an.)

Achtung: Im hier gelisteten Mindestlohn fehlen Einmalzahlungen, Sonderzahlungen, Sondergelder, Zuschläge und Zahlungen für Überstunden oder Sondernschichten.

Wie wird der Brutto-Mindestlohn pro Monat errechnet?

Der Brutto-Mindestlohn pro Monat wird mit dem Durchschnittswert von 173,33 Arbeitsstunden pro Monat errechnet. Dieser Durchschnittswert wurde ermittelt, da nicht alle Monate gleich viele Arbeitstage haben und die Anzahl der monatlichen Arbeitstage variiert. (Hier werden Feiertage und Urlaube berücksichtigt.)

Mindestlohn: Wie hoch ist das Netto?

Vom Brutto-Mindestlohn werden Steuern, Versicherungen und Abgaben abgezogen. (Bsp.: Krankenversicherung, Pflegeversicherung, Rentenversicherung, Arbeitslosenversicherung, Einkommensteuer, eventuell Kirchensteuer)

Die Abgaben sind höchst individuell. Sie unterscheiden sich von Bundesland zu Bundesland. Sie unterscheiden sich nach der aktuellen Lebenssituation. Ob jemand Kinder hat und/oder verheiratet ist, spielt hier eine Rolle. Denn bestimmte Lebensverhältnisse bieten bestimmte Frebeträge. Daher kann ein einheitlicher Netto-Mindestlohn explizit geäußert werden.

Aber eine Netto-Mindestlohn-Spanne kann definiert werden. Diese beträgt bei einem Mindeststundenlohn von 9,60 rund 1.140 bis 1.340 Euro Netto. Bei einem Mindeststundenlohn von 9,82 Euro brutto kann der Netto-Monatslohn rund 1.160 bis 1.360 betragen. Beim Mindeststundenlohn von 10,45 Euro (brutto) kann der Netto-Mindestlohn im Monat 1.210 bis 1.410 Euro betragen. (Diese Zahlungen sind nur Schätzungen. Wenn Sie Ihr Netto ganz genau wissen wollen, so werfen Sie einen Blick auf Ihre Lohnabrechnung!)

Für wen gilt der gesetzliche Mindestlohn nicht?

Für folgende Personengruppen gilt der gesetzliche Mindestlohn NICHT:

  • Jugendliche unter 18 Jahre ohne abgeschlossene Ausbildung
  • Auszubildende – egal wie alt
  • Langzeitarbeitslose – in den ersten sechs Monaten einer neuen Beschäftigung gilt der Mindestlohn nicht
  • Teilnehmer an einer Arbeitsförderungsmaßnahme
  • Praktikanten, die ein Pflichtpraktikum absolvieren
  • Prakitkanten deren Praktikum kürzer als drei Monate ist
  • Personen, die freiwilligen Dienst leisten
  • Jugendliche, die an einer Einstiegsqualifizierung oder Berufsbildungvorbereitung teilnehmen
  • Ehrenamtliche
  • Menschen mit Behinderungen in einem arbeitnehmerähnlichen Verhältnis

Entwicklung: Mindestlohn in Deutschland

  • 2015: 8,50 Euro pro Stunde brutto – 1473 Euro pro Monat brutto
  • 2016: 8,50 Euro pro Stunde brutto – 1473 Euro pro Monat brutto
  • 2017: 8,84 Euro pro Stunde brutto – 1532 Euro pro Monat brutto
  • 2018: 8,84 Euro pro Stunde brutto – 1532 Euro pro Monat brutto
  • 2019: 9,19 Euro pro Stunde brutto – 1593 Euro pro Monat brutto
  • 2020: 9,35 Euro pro Stunde brutto – 1621 Euro pro Monat brutto
  • 2021 1. Hälfte: 9,60 Euro pro Stunde brutto – 1664 Euro pro Monat brutto
  • 2021 2. Häfte: 9,82 Euro pro Stunde brutto – 1702 Euro pro Monat brutto
  • 2022 1. Häfte: 9,82 Euro pro Stunde brutto – 1702 Euro pro Monat brutto
  • 2022 2. Hälfte: 10,45  Euro pro Stunde brutto – 1811 Euro pro Monat brutto

Übrigens: Der Durchschnittsstundenlohn liegt in Deutschland bei 19,76 Euro pro Stunde brutto.

Wer entscheidet über den Mindestlohn?

In Deutschland gibt die Mindestlohnkommission eine Empfehlung an die Bundesregierung für die Anpassung des gesetzlichen Mindestlohns. Dieser Empfehlung kann die Bundesregierung folgen, muss es aber nicht. (Bisher ist die Bundesregierung dieser Empfehlung gefolgt.)

Der deutsche Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) ist der Empfehlung der Mindestlohnkommission für die Mindestlohnhöhen in den Jahren 2021 und 2022 gefolgt.

In der Mindestlohnkommission sitzen drei Arbeitgebervertreter, drei Gewerkschafter, ein Vorsitzender (oder eine Vorsitzende) und zwei wissenschaftlische Berater ohne Stimmrecht.

Die Mindestlohnkommission orientiert ihre Empfehlungen an Lohnentwicklung in Deutschland, an der Entwicklung der Tariflöhne und am Tarifindex.

Was bedeutet „Moonshot“? Was ist das? Bedeutung, Definition, Erklärung


Ein Moonshot ist ein ehrgeiziges, bahnbrechendes Projekt, bei dem ungewöhnlich innovative Ideen umgesetzt werden. Die Vorhaben sind visionär und lassen kurzfristig weder eine Rentabilität noch einen Nutzen erwarten. In den meisten Fällen lässt sich keine vollständige Untersuchung potenzieller Risiken erkennen. Mögliche Vorteile sind zu Beginn allenfalls vage zu erahnen.

Was bedeutet „Moonshot“? Was ist das? Bedeutung, Definition, Erklärung

Der Begriff Moonshot hängt unmittelbar mit einer Rede des damaligen US-Präsidenten John F. Kennedy an der Rice University in Houston, Texas, zusammen. Er verwendete den Begriff 1962 für ein Projekt, dessen Verlauf und Ergebnis nicht zu erahnen waren. Mit dem Apollo-Programm ging es dabei um den „Moonshot“, wie es Kennedy nannte.

In seiner Rede forderte er von seiner Nation, noch im laufenden Jahrzehnt zum Mond zu fliegen. Die Amerikaner sollten auch andere Dinge tun, nicht weil sie leicht, sondern weil sie schwer waren. Kennedy erzeugte damit eine Welle an Unternehmensgründungen, welche seine Vision umsetzen wollten, Kooperationen schlossen und innovative Lösungen fanden. Das Ergebnis ist bekannt: Trotz einiger Fehlschläge gelang es Neil Armstrong am 21. Juli 1969 als erstem Menschen, einen Fuß auf die Mondoberfläche zu setzen.

Dabei hatte das Projekt mit zahlreichen Schwierigkeiten zu kämpfen, die aber nichts am Willen änderten, das Projekt umzusetzen. So schlug der erste Flug zum Mond mit Apollo 1 im Jahr 1967 schon beim Start fehl, als die Rakete explodierte. Alle drei Astronauten kamen ums Leben. Die Hartnäckigkeit wurde schließlich mit der Mondlandung von Apollo 11 und fünf weiteren Landungen belohnt.

Der wissenschaftliche und vor allem wirtschaftliche Erfolg wird bis heute oft kritisiert. Der damalige Chefgeologe der NASA, Eugene Shoemaker, war sich sicher, dass sich der wissenschaftliche Nutzen durch unbemannte Missionen wesentlich kostengünstiger erzielt worden wäre. Darum ging es aber bei diesem Projekt nicht. Es ging um die Vision, zum Mond zu fliegen. Eine Triebfeder war der Wettbewerb zweier Systeme. Nachdem die Russen den ersten Satelliten ins All geschossen hatten, wollten diesmal die Amerikaner die ersten sein.

Moonshot: Google als Vorreiter für viele innovative Start-ups

Der Begriff „Moonshoot“ ist heute (2010er und 2020er Jahre) vor allem in der Start-up-Szene anzutreffen. Die rasante Entwicklung der Digitalisierung eröffnet immer wieder neue Technologien, die neue Geschäftsfelder ermöglichen. Wer seinen Mitbewerbern voraus sein will, muss schnell sein. Innovative Unternehmen benötigen den Mut, Visionen zuzulassen und das Risiko eines Fehlschlages in Kauf zu nehmen.

Ein Vorreiter ist Alphabet, der Mutterkonzern von Google. Das Unternehmen gründete im Jahr 2010 Google X, das heute X Development heißt. CEO ist Eric „Astro“ Teller, der als „Captain of Moonshots“ fungiert. Teller besitzt mehrere Studienabschlüsse, darunter in Informatik. An der Carnegie Mellon University erwarb er einen Doktortitel in künstlicher Intelligenz.

Unter Moonshots versteht X Projekte, die für eine große Zahl von Menschen das Leben verbessern oder gar revolutionieren. Dabei ist ein Scheitern durchaus eingeplant. Das Projekt Titan sollte das Internet über solarbetriebene Drohnen auch in entlegene Regionen der Erde bringen. Technische Schwierigkeiten und ausufernde Kosten stoppten das Vorhaben zumindest zum Teil. Internet für alle soll es trotzdem geben, mit dem Projekt Loon. Dort setzt X für die Übertragung auf Ballons. Dies verdeutlicht ein weiteres Merkmal von Moonshot-Projekten: Scheitern bringt viele Erkenntnisse, die für neue innovative Ideen genutzt werden können.

Die Voraussetzungen für ein Moonshot-Projekt

Um ein Moonshot-Projekt umzusetzen, benötigt es mehr als eine Vision. Es benötigt Menschen und Unternehmen, die daran glauben und bereit sind ausreichend Risikokapital zur Verfügung zu stellen. Dies ist bei einem Unternehmen wie Alphabet, in dem die Suchmaschine Google eine Gelddruckmaschine ist, relativ einfach. Bei einem Moonshot-Projekt kommt es vor allem auf drei Dinge an.

Als erstes wird ein Projekt benötigt, dass ein geringes Risiko des Scheiterns birgt und möglichst schnell sichere Renditen abwirft. Ein Teil der Erträge kann dann in die Umsetzung bahnbrechender Visionen investiert werden, bei denen die Erfolgsaussichten schwer abzuschätzen sind. Es geht dabei um Innovationen, die ein Problem nicht um zehn Prozent, sondern um das zehnfache verbessern. Bei Alphabet hieß es mal, es geht bei einem Moonshot nicht darum, etwas für 100 Millionen Menschen besser zu machen. Eine Milliarde Menschen sollen davon profitieren.

Das Scheitern eines Projekts muss eingeplant sein. Nicht jede Vision lässt sich wirklich umsetzen. Häufig lässt sich nur eines von hundert Projekten erfolgreich zu Ende führen. Diese Erkenntnis sollte in die Betrachtung des Projektes einfließen. Dies erfordert eine entsprechende Unternehmenskultur, die Fehler toleriert und als Chance begreift. Nur wenn Fehler erkannt und auch kommuniziert werden, kann rechtzeitig gegengesteuert werden. Wenn im Unternehmen dagegen Angst vor einem Scheitern existiert, wird Innovationsgeist unterdrückt.

Projekte müssen sachlich und frei von Emotionen vorangetrieben werden. Dazu gehört auch, einzusehen, dass eine Idee gescheitert ist. Erfolgreich sind Unternehmen, die Kreativität und Risikofreude unterstützen. Die Unternehmenskultur muss alle Mitarbeiter ermutigen sich an Projekten zu beteiligen sowie offen und fair Fehler zu analysieren. Sie müssen sich ausprobieren können, was einschließt, Fehler zu machen.

Moonshot-Projekte in Europa

Europa und besonders Deutschland stehen im Ruf, für wirklich bahnbrechende Ideen nicht risikobereit genug zu sein. Innovative Projekte wie der Transrapid zeigen, dass dies nicht stimmt. Auch in Deutschland und Europa gibt es weiterhin Innovationsgeist, der bahnbrechende Leistungen für revolutionäre Technologien ermöglicht.

In Europa ist aktuell das Projekt Gaia-X in den Schlagzeilen, das eine europäische Cloud- und Datenstruktur schaffen soll. Dabei sollen offene Schnittstellen und Standards miteinander verschmolzen werden. Dies dient der Verknüpfung von Daten und der Schaffung einer Innovationsplaform.

Die Schaffung eines Systems durch die Vernetzung von vorhandenen Dateninfrastrukturen wäre ein großer Innovationsschub, den Politik und Wirtschaft gemeinsam vorantreiben. Es entsteht ein offenes, transparentes digitales System, das Daten und Dienste zugänglich macht, verknüpft und vertrauensvoll teilt.

Die Joint European Disruptive Initiative (JEDI) denkt Moonshots größer. Die Initiative möchte Europa in eine Führungsposition in der Entwicklung bahnbrechender Technologien bringen. Es sind aktuell 3.700 Führungskräfte aus 23 Ländern aus der europäischen Deep-Tech-Branche beteiligt. Die Initiative will die Lösung wichtiger gesellschaftlicher Probleme durch Innovation. Tätigkeitsfelder sind die Umwelt und Energie, das Gesundheitswesen und digitale Systeme.

Mit radikalen Methoden und mutigem Eingehen von Risiken sollen visionäre Erwartungen möglichst rasch umgesetzt werden. Mit dem Engagement will Europa die Tech-Vormachtstellung der USA und Chinas durchbrechen. Als Herausforderungen sieht JEDI die Entwicklung von umweltverträglichen Pestiziden, die künstliche Intelligenz, Weltraum-Technologie und innovative Technologien für den Gesundheitssektor.

Was bedeutet PAY-Shooting / TFP-Shooting? Erklärung, Bedeutung


Fotoshootings können als PAY-Shooting und TFP-Shooting durchgeführt werden. Beim TFP-Shooting erhält das Model kein Honorar, profitiert jedoch auf unterschiedliche Weise von den Bildern. Beim PAY-Shooting wird das Model bezahlt. Die beiden Modelle eignen sich für jeweils bestimmte Szenarien.

Was bedeutet TFP-Shooting? Was ist das? Erklärung, Bedeutung

TFP steht für „time for pictures“ oder auch „time for prints“. Das bedeutet: Das Model erhält kein Honorar für das Shooting, verwendet aber seine Zeit für eigene Bilder. Es erhält die Fotos. Wichtig ist dabei immer die Frage der Rechte: Das Model und der Fotograf teilen sich normalerweise die Bildrechte. Das Model nutzt die Bilder für die eigene Sedcard, der Fotograf kann sie anderweitig verwenden. Das Model kann auf Papierabzügen bestehen, die es für die Sedcard ohnehin benötigt, doch manchmal einigen sich auch Model und Fotograf auf eine digitalisierte Version.

Heutzutage stellt man diese in eine Cloud, längere Zeit wurde sie auf eine CD gebrannt, wofür sich das Kürzel TFCD („time for cd“) etabliert hatte. TFP-Shooting ist ein brauchbares Modell für Amateur-Models oder aufstrebende junge Profis, die unbedingt gute Aufnahmen für ihre Sedcard brauchen und daher gar nicht genug Shootings durchführen können.

Auch im experimentellen Bereich ist das TFP-Shooting weit verbreitet. Dabei können die Bilder, müssen aber nicht kommerziell verwendet werden. Vielmehr zeigen beide Seiten – Model und Fotograf – ihr Können.

Der Fotograf beweist sein ästhetisches Gespür und handwerkliches Geschick, das Model seine Ausstrahlung. Beide Seiten machen mit den Bildern Werbung für sich. Wenn die Bilder kommerziell verwertet werden, müssen sich der Fotograf und das Model über die Nutzungsrechte genau einigen.

Es gibt alle möglichen Varianten der Nutzung, von der eine der beiden Seiten durchaus mehr profitieren kann als die andere, was die andere Seite aber wiederum tolerieren kann. Auch gelten bestimmte juristische Standpunkte bezüglich der Rechte an den Bildern. Der Fotograf ist der Urheber, was ihm eine Rechteinhaberschaft einräumt, das Model hat ein Recht auf das eigene Bild wie jede Privatperson, wenn es sich nicht bezahlen lässt. Im Streitfall stehen sich diese beiden Standpunkte konträr gegenüber.

Es gilt also, von vornherein eine diesbezügliche Vereinbarung zu treffen und am besten vertraglich zu fixieren. Niemand weiß, was aus einem guten Bild wird. Der Fotograf könnte damit Weltruhm erlangen und/oder einen satten Werbevertrag erhalten, das Model aber auch. Solche Vereinbarungen heißen üblicherweise Model-Release-Vertrag oder einfach Modelvertrag. Dort werden Veröffentlichungskriterien und Gewinnverteilungen zwischen dem Model und dem Fotografen geregelt. Manche Models schrecken vor so einem Vertrag zurück, weil doch zunächst gar kein Geld fließt, doch Kenner der Szene raten dringend zu diesen Vereinbarungen.

Was bedeutet PAY-Shooting? Was ist das? Erklärung, Bedeutung

Bei einem PAY-Shooting erhält das Model eine Gage. Es tritt hierfür in der Regel sämtliche Bildrechte an den Fotografen ab. Es kann allerdings ausnahmsweise eine Vereinbarung geben, dass das Model die Bilder für ganz bestimmte Zwecke auch selbst nutzen darf. Umgekehrt gibt es auch ein PAY-Shooting, bei dem die fotografierten Personen den Fotografen bezahlen und hierfür nicht nur sämtliche Bilder, sondern auch sämtliche Rechte daran erhalten – wiederum mit der ausdrücklich zu vereinbarenden Ausnahme, dass der Fotograf die Bilder begrenzt auch für eigene Zwecke (meistens Eigenwerbung) verwenden darf. Die klassische Hochzeitsfotografie ist so ein Fall.

PAY oder TFP: Wer entscheidet sich als Model wofür?

Professionelle Models lassen sich für die Bilder bezahlen, für die sie posieren. Die Bezahlung kommt oft von einer Mode- oder Werbeagentur, doch auch der Fotograf kann auf eigene Rechnung ein Model ablichten und dann versuchen, diese Bilder zu vermarkten. Es kann wiederum die Ausnahme geben, dass ein Profi-Model auf TFP-Basis einige Bilder schießen lässt und die Rechte daran teilweise dem Fotografen überlässt, um etwas Neues auszuprobieren und die eigene Sedcard aufzupeppen. Allein schon wegen persönlicher Änderungen im Outfit ist das manchmal angebracht. Ansonsten ist der TFP-Bereich den Amateuren und Newcomern vorbehalten – wie schon vorn erwähnt.

Was ist Green Finance? Bedeutung, Definition, Erklärung


„Green Finance“ bedeutet, dass der Finanzsektor, Banken und Anleger ihre Rolle beim Klimawandel und dem Kampf gegen die Auswirkungen des Klimawandels wahrnehmen und Verantwortung übernehmen. Dies bedeutet z.B., dass die Akteure im Finanzsektor in nachhaltigere und klimafreundlichere Projekte und Finanzprodukte investieren, sowie die bestehende Finanzprodukte nach ihren Klimarisiken bewerten.

Was ist Green Finance? Bedeutung, Definition, Erklärung

Der Finanzsektor spielt auch eine wichtige Rolle im Kampf gegen die Auswirkungen des Klimawandels und beim Einsatz für den Erhalt der Umwelt. Langfristige institutionelle Anleger können dabei helfen, klimarelevante Risiken auszugleichen, neu zu verteilen und die finanzielle Stabilität aufrechtzuerhalten.

Absicherungsinstrumente (wie z. B. Katastrophenanleihen, indexierte Versicherungen) tragen zur Absicherung gegen ein zunehmendes Naturkatastrophenrisiko bei und andere Finanzinstrumente (wie z. B. grüne Aktienindizes, grüne Anleihen, freiwillige Entkarbonisierungsinitiativen) können dazu beitragen, Investitionen in „grüne“ Sektoren umzuverteilen .

Aus Sicht der Aufsichtsbehörden passen die Zentralbanken und andere Regulierungsbehörden die Rahmenbedingungen und Praktiken an, um den vielfältigen Risiken des Klimawandels zu begegnen. Dies beinhaltet Möglichkeiten zur Verbesserung der Offenlegungs- und Klassifizierungsstandards für Klimarisiken, die Finanzinstituten und Investoren helfen, ihre klimabezogenen Risiken besser einzuschätzen – und den Aufsichtsbehörden helfen, systemweite Risiken besser einzuschätzen.

Der IWF bietet Unterstützung an, indem er mit dem Netzwerk der Zentralbanken und Aufsichtsbehörden zur Ökologisierung des Finanzsystems und anderen Normungsgremien zusammenarbeitet, um eine umweltfreundlichere Finanzierung allgemeiner zu fördern und klimabezogene Stresstests zu entwickeln.

Green Finance umfasst alle Initiativen privater und öffentlicher Akteure (z. B. Unternehmen, Banken, Regierungen, internationale Organisationen usw.) zur Entwicklung, Förderung, Umsetzung und Unterstützung von Projekten mit nachhaltigen Auswirkungen durch Finanzinstrumente. Mit anderen Worten, Green Finance bietet die Finanzinstrumente, die von aktiven Agenten benötigt werden, um zunehmend Aktivitäten mit positiven und dauerhaften externen Effekten zu generieren.

Einige Beispiele für Green Finance-Projekte sind unter anderem:

  • Förderung erneuerbarer Energien
  • Energieeffizienz
  • Wasserhygiene
  • Umweltprüfungen
  • Reduzierung von Transport- und Industrieverschmutzung
  • Klimawandel
  • Entwaldung
  • CO2-Bilanz

Es ist auch wichtig anzumerken, dass die aktive Beteiligung öffentlicher, privater und internationaler Organismen erforderlich ist, damit diese Änderungen stattfinden und langfristig die gewünschten Ergebnisse erzielen.

Warum ist Green Finance so wichtig?

Green Finance ist wichtig, da es den Fluss von Finanzinstrumenten und damit verbundenen Dienstleistungen zur Entwicklung und Umsetzung nachhaltiger Geschäftsmodelle, Investitionen, Handels-, Wirtschafts-, Umwelt- und Sozialprojekte und -politiken fördert und unterstützt. Da der Finanzsektor durch seine Vermittlerfunktionen und sein Risikomanagement eine Schlüsselrolle bei der Förderung einer nachhaltigen wirtschaftlichen Entwicklung spielt und gleichzeitig Investitionen in die Realwirtschaft lenkt, ist die Verflechtung dieser beiden Faktoren von entscheidender Bedeutung.

Auf der Grundlage der Lehren aus der globalen Finanzkrise in den Jahren 2006 bis 2009, der globalen Erwärmung und der Notwendigkeit nachhaltigerer Geschäftspraktiken haben die Green Finance-Initiativen außerdem die Agenda der Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDG) für 2030 geändert. Der Fokus der Wertschöpfung soll von rein wirtschaftlichen Ziele zu ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Zielen weiterentwickelt werden.

Green Finance repräsentiert die Zukunft des Finanzsektors durch innovative Finanzmechanismen und durch die Unterstützung der Investitionen in Projekte mit positiven und nachhaltigen externen Effekten.

Was ist Green Finance? Bedeutung, Definition, Erklärung

Green Finance ist einer von mehreren Begriffen, mit denen Aktivitäten im Zusammenhang mit der wechselseitigen Interaktion zwischen Umwelt, Finanzen und Investitionen gekennzeichnet werden. Verwandte Begriffe sind: verantwortungsbewusstes Investieren (RI), Umwelt, Soziales und Governance (ESG), nachhaltige Finanzen und Klimafinanzierung.

Diese werden oft synonym behandelt, aber es gibt Unterschiede im Umfang der Begriffe, insbesondere in Bezug darauf, welche Themen sie umfassen:

  1. Umweltprobleme
    Beziehen sich auf die Qualität und Funktionsweise der natürlichen Umwelt und der natürlichen Systeme, einschließlich des Verlusts der biologischen Vielfalt; Treibhausgasemissionen, erneuerbare Energien, Energieeffizienz, Erschöpfung oder Verschmutzung natürlicher Ressourcen; Abfallwirtschaft; Ozonabbau; Änderungen der Landnutzung; Ozeanversauerung und Veränderungen der Stickstoff- und Phosphorkreisläufe.
  2. Soziale Probleme
    In Bezug auf Rechte, Wohlergehen und Interessen von Menschen und Gemeinschaften, einschließlich Menschenrechte, Arbeitsnormen, Gesundheit und Sicherheit, Beziehungen zu lokalen Gemeinschaften, Aktivitäten in Konfliktgebieten, Gesundheit und Zugang zu Medikamenten, Verbraucherschutz; und umstrittene Waffen.
  3. Wirtschaftliche Probleme
    Beziehen sich auf die Auswirkungen der Beteiligungen auf die wirtschaftlichen Bedingungen auf lokaler, nationaler und globaler Ebene. Zu den Leistungsbereichen gehören die direkte finanzielle Leistung und das Risiko sowie indirekte Auswirkungen wie Beschäftigung, Lieferketten und Bereitstellung von Infrastruktur.
  4. Probleme innerhalb einer Regierung
    Beziehen sich auf das Management von Beteiligungsunternehmen. Zu den Themen gehören Vorstandsstruktur, Größe, Vielfalt, Fähigkeiten und Unabhängigkeit. Managergehälter; Aktionärsrechte; Stakeholder-Interaktion; Offenlegung von Informationen; Unternehmensethik; Bestechung und Korruption; interne Kontrollen und Risikomanagement; und im Allgemeinen Fragen, die sich auf die Beziehung zwischen dem Management eines Unternehmens, seinem Vorstand, seinen Aktionären und seinen anderen Stakeholdern beziehen.
Was ist das FIRE-Prinzip? Bedeutung, Definition, Erklärung


FIRE ist eine Abkürzung für „Financial Independence, Retire Early“. Es gibt eine wachsende Bewegung von Menschen, die FIRE-Prinzipien praktizieren und Jahrzehnte früher als erwartet in den Ruhestand gehen (wollen).

Ehrgeizige Personen verwenden hierfür eine einfache Formel aus hohen Sparquoten (50-70% ihres Einkommens) + sparsamem Leben (Minimalismus, Frugalismus) + kostengünstigen Aktienanlagen, um innerhalb kurzer Zeit finanzielle Unabhängigkeit zu erreichen. Aus offensichtlichen Gründen wird FIRE manchmal als die ultimative Lebenseinstellung bezeichnet.

Was ist das FIRE-Prinzip? Bedeutung, Definition, Erklärung

Das FIRE-Prinzip existiert nicht erst seit gestern. Mit dem Aufkommen von Blogging und Podcasting erhält es gerade die Aufmerksamkeit und Anerkennung, die es verdient, Ratschläge und Erfahrungen mit anderen zu teilen und in den letzten zehn Jahren eine starke und wachsende Community zu bilden.

1992 wurde das FIRE-Prinzip von Vicki Robin und Joe Dominguez ins Leben gerufen. Für Robin und Dominguez war finanzielle Unabhängigkeit nicht nur eine Idee, sondern eine Lebenseinstellung. Nach seiner Arbeit an der Wall Street ging Dominguez mit 31 Jahren in den Ruhestand und nahm für den Rest seines Lebens nie wieder Geld für die Arbeit an.

Gemeinsam gründeten Robin und Dominguez die Basisbewegung New Roots Foundation, die darauf abzielte, die Menschen vom Konsumismus zu befreien und die Menschen über die Vorteile eines einfachen Lebens und die Finanzierung der Unabhängigkeit aufzuklären. Das Kernkonzept ist, dass die meisten von uns unwissentlich ihre Zeit gegen Geld eintauschen. Zeit als unsere kostbarste und knappste Ressource wird damit verbracht, Geld zu verdienen, damit wir Kleidung, ein Haus und das neue Auto kaufen können. Wir handeln unser Leben, um Dinge zu kaufen, die keine Rolle spielen.

Wie funktioniert das FIRE-Prinzip? Erklärung

Es dauert 25 Jahre, bis die FIRE-Bewegung richtig bekannt und von vielen Menschen genutzt wurde. Durch die Finanzkrise haben viele Menschen realisiert, dass es keinen Sinn hat, sich nach dem Konsum und der Arbeit zu richten. Aus diesen wachsenden Unruhen gingen neue Ideen hervor. Eine Form des FIRE-Prinzips ist z.B., dass die Personen den größten Teil Ihres Einkommens sparen und eine minimalistische Lebensweise führen. Auf diese Weise schaffen es viele Personen, sich früher ihre Freiheit zu kaufen.

Angekurbelt wurde das FIRE-Prinzip von Pete Adeney. Nach seiner Pensionierung mit 30 Jahren startete Pete Adeney einen Blog, um seine Ideen zu verbreiten, einen sparsamen Lebensstil zu verwenden, um Ihre Freiheit zu kaufen. Seine Ruhestandsgeschichte hatte nichts Magisches, Täuschendes oder Glückliches: Er und seine Frau sparten während ihrer kurzen Karriere einfach über 60% ihres Einkommens und beide gingen kurz vor der Geburt ihres Sohnes in den Ruhestand.

Sein Blog gewann an Dynamik und er baute eine engagierte Anhängerschaft von Lesern auf. Mit seinem kunstvollen Schreibstil und seinen stumpfen Beobachtungen darüber, wie wir alle mit weniger ein glücklicheres Leben führen können, erlangte die FIRE-Bewegung de facto einen Leader und schließlich die Aufmerksamkeit des Mainstreams. Das derzeitige FIRE-Prinzip hat sich um eine Vielzahl von Schriftstellern, Bloggern und Podcastern erweitert – normale Menschen, die ein nicht ganz normales Leben führen.

Siehe auch: Was ist Frugalismus?

Vorteile des FIRE-Prinzip

FIRE setzt sich durch, weil wir als Gesellschaft mehr als langweilige Finanzberatung brauchen. Wir brauchen eine neue Art zu leben.

Wer hat entschieden, dass 65 das richtige Rentenalter ist? Viele FIRE-Gegner weisen darauf hin, dass es normal ist, mit 65 Jahren in den Ruhestand zu gehen. So ist die Welt aufgebaut. Wir arbeiten hart daran, über eine mehr als 40-jährige Karriere Wohlstand aufzubauen. Danach können wir unsere goldenen Jahre mit unserer Familie genießen. Sie werden Ihnen sagen, dass dies immer so gemacht wurde. So sind die Dinge eben.

FIRE-Prinzip schenkt Ihnen mehr Zeit

Stellen Sie sich Folgendes vor: Ihnen wurden gerade 10 Millionen Euro angeboten, aber es gibt einen Haken. Um das Geld zu bekommen, müssten Sie die nächsten 25 Jahre Ihres Lebens verpassen.

Würden Sie diese Jahre überspringen, in denen Ihre Knie noch gut sind und Sie nicht stöhnen, wenn Sie jeden Morgen aus dem Bett kommen? Würden Sie die ersten Schritte Ihres Kindes verpassen oder es zum ersten Schultag führen? Ich bezweifle es. Weil Zeit wertvoller ist als Geld.

Die Welt soll Ihnen Ihre wertvolle Zeit nehmen. Ihre Zeit wird durch Besprechungen und Anrufe aufgebraucht, die nicht stattfinden müssen. Zeit wird so verbracht, als wäre sie nicht die wertvollste Währung Ihrer Welt. Das Ziel der finanziellen Unabhängigkeit ist es, Ihnen die Möglichkeit zu geben, diese Zeit zurückzubekommen.

Das FIRE-Prinzip gibt Ihnen Ihre Zeit zurück.

Mit FIRE können Sie definieren, was Ihnen Spaß macht

Wir geben mehr Geld als je zuvor aus, um Dinge wie Kleidung, Elektronik und Körperpflegeprodukte zu kaufen. Wir geben 20% mehr für Kleidung aus als im Jahr 2000. Der durchschnittliche Person kauft jedes Jahr ca. 60 neue Kleidungsstücke. Mit der Zunahme der Einkäufe müssen wir jetzt einen Ort finden, an dem wir alles unterbringen können. Die durchschnittliche Wohnungsgröße ist in den letzten zwei Jahrzehnten um 23% gestiegen und die Anzahl der Lagereinrichtungen hat sich verdoppelt.

Während die Menschen in der FIRE-Bewegung viel mehr sparen als die durchschnittliche Person, fühlen sich die meisten Menschen nicht benachteiligt. In FIRE-Communities liegt der Schwerpunkt darauf, Ausgaben für die Dinge zu tätigen, die Sie wirklich am glücklichsten machen, und die Dinge herauszuschneiden, die Ihrem Leben keinen Mehrwert verleihen.

Was bedeutet es, finanziell unabhängig zu sein? Bedeutung FIRE-Prinzip

Um die FIRE-Bewegung wirklich zu verstehen, müssen Sie auch erkennen, dass unsere traditionellen Ansichten über den Ruhestand veraltet sind und sich ständig ändern. Es arbeiten immer noch fast 20% der über 65-Jährigen und diese Zahl wird voraussichtlich steigen.

Ja, einige dieser Leute arbeiten, weil ihre Renten zu niedrig ausfallen. Aber andere arbeiten, weil sie jetzt etwas tun können, was sie leidenschaftlich gerne machen. Viele gründen das Geschäft, das sie schon immer wollten. Vor allem aber tun sie dies zu ihren eigenen Bedingungen.

FIRE ermöglicht es Menschen, das Leben zu ihren Bedingungen zu leben. Es gibt ihnen die finanzielle Möglichkeit, ein Unternehmen zu gründen, Teilzeit zu arbeiten, etwas zu tun, das ihnen Spaß macht, Zeit mit ihrer Familie zu verbringen oder ja, Margaritas am Strand zu trinken.

Warum heißt Zalando „Zalando“? Wortherkunft, Erklärung, Bedeutung


Das Internet-Versandhandelsunternehmen Zalando wurde 2008 von einigen Studienfreunden aus Berlin gegründet.

Geschäftsführer sind David Schneider und Robert Gentz. Finanziert wurde der Start-up mit dem Kapital der Internetinvestoren Samwer.

Warum heißt Zalando „Zalando“? Wortherkunft, Erklärung, Bedeutung

Vorbild war zunächst das US-amerikanische Unternehmen Zappos. Der Versandhändler ist spezialisiert auf Schuhe und einer der Marktführer auf dem amerikanischen Kontinent. Wer sich die Seite ansieht, erkennt sofort Ähnlichkeiten mit Zalando.

Die drei Samwer Brüder Oliver, Marc und Alexander hatten 1999 das Internetauktionshaus Alando gegründet. Das wurde wenig später vom Auktions-Riesen Ebay aufgekauft.

Aus der Vereinigung von Zappos und Alando wurde Zalando.

Zalando – eine Erfolgsgeschichte, Erklärung, Bedeutung

Als das Versandhandelsunternehmen 2008 auf dem Markt erschien, schlug es ein wie eine Bombe. Groß angelegte Medienkampagnen und die wirksame Aufmachung vermittelten den Eindruck eines etablierten Großhändlers, der plötzlich aus dem Nichts auftauchte.

Tatsächlich hatte Zalando auch Erfolg. Die Menschen bestellten gerne und oft. Allerdings schickten sie auch genauso gerne wieder zurück.

Der Werbeslogan „Schrei vor Glück – oder schick’s zurück“ schien sich zunächst zu rächen. Doch die Jungunternehmer blieben zäh und bauten Zalando weiter aus.

Obwohl die Umsätze stiegen, schrieb das Unternehmen weiter herbe Verluste. Schuld daran, sollen Fehlinvestitionen in einige neu gegründete firmeneigene Modelabels gewesen sein.

Durch den Börsengang 2014 konnte sich Zalando sanieren. Seitdem steigen die Gewinne jährlich an und der Erfolg hält weiter an.

Hauptanteilseigner ist heute die schwedische Beteiligungsgesellschaft Kinnevik AB. Geschäftsführer sind immer noch die Gründer David Schneider, Robert Gentz sowie drei weitere Unternehmer.

Zalando: Tolle Mode und schlechte Arbeitsbedingungen?

Ganz so wie der Versandriese Amazon geriet auch Zalando zunehmend in die Kritik. Journalisten recherchierten verdeckt im Umkreis des Unternehmens.

Zalando wurde vorgeworfen, Mitarbeiter zunehmendem Druck auszusetzen. Menschen müssten viel zu hart körperlich arbeiten und dürften beispielsweise zwischendurch nicht ausruhen (es galt ein Sitzverbot unter den Mitarbeitern). Außerdem überwache Zalando Mitarbeiter über Kameras und Mikrofone sowie ein hauseigenes Security-Unternehmen. Die Personenkontrollen wurden als entwürdigend angeprangert.

In einem Interview mit dem Fernsehsender RTL gab ein anonym bleibender Rettungssanitäter an, dass fast täglich ein Mensch in den Versandlagern Zalandos mit Kreislaufproblemen zu kämpfen habe und Hilfe brauche (2014).

2019 geriet der Versandhändler erneut in die Kritik. Grund war dieses Mal ein unlauteres Bewertungssystem. Mit „Stasi-Methoden“ würde der Konzern seine Mitarbeiter auf Schritt und Tritt verfolgen. Alle Bewegungen der Menschen würden erfasst und „ausgewertet“ werden. Wer dem System nach nicht effektiv genug sei, müsse mit Karriereeinbußen rechnen.

Zalando expandiert weiter

In den vergangenen zehn Jahren hat Zalando das Geschäft kontinuierlich weiter ausgebaut. Fast alle europäischen Länder verfügen nun über eigene Internetshops und Versandhandelszentralen. Lediglich Portugal und der Balkan sind noch zalando-frei.

2018 entwickelten die Macher von Zalando eine eigene Kosmetiklinie. In Berlin eröffnete die Firma ein Ladengeschäft nur für Kosmetikartikel. Das Geschäft mit dem Namen Beauty Station befindet in bester Einkaufslage im Zentrum von Berlin.

In Berlin, Leipzig, Frankfurt, Mannheim, Hamburg, Münster, Hannover, Stuttgart, Ulm und Köln betreibt das Unternehmen große Outlet-Center. Dort können Kunden direkt vor Ort nach Herzenslust im gigantischen Angebot des Händlers stöbern. In den kommenden Jahren sollen an den Standorten Konstanz und Nürnberg weitere Zalando-Outlet-Center entstehen.

Im In- und Ausland bietet der Versandhändler Kunden die Mitgliedschaft in der Zalando-Lounge an. Hier wird mit besonderen Aktionen und Lifestyle-Events geworben. Wer Mitglied ist, darf neue Kollektionen als erster sehen, bekommt exklusive Einladungen und Rabatte auf Bestellungen und Einkäufe.

Warum heißt die Lufthansa „Lufthansa“? Wortherkunft, Bedeutung, Erklärung


Die Deutsche Lufthansa und ihr Kranich kennt jedes Kind. Doch wie kam es zu diesem einprägsamen Namen und dem symbolischen Vogel? Um diese Fragen zu klären, muss man einige Fakten kennen, die die Gründung des Unternehmens betreffen.

Warum heißt die Lufthansa „Lufthansa“? Wortherkunft, Bedeutung, Erklärung

Dezember 1917 kam es zur Gründung der Deutschen Luft Reederei oder D. L. R.. Die Gründer waren die HAPAG, die Luftschiffbau Zeppelin sowie die AEG. Für die Finanzierung stand die Deutsche Bank. In diesem Zusammenhang kreierte Otto Firle ein die Zeit überdauerndes Logo, den Kranich. Nach dem Erstflug zwischen Berlin und Weimar im Februar 1919 kam es 1920 zur Fusion mit der Sablatnig Fugzeugbau GmbH. Die neue Firma hießt Lloyd Luftverkehr Sablatnig. Drei Jahre später kam es zu einer weiteren Zusammenlegung. HAPAG und die Norddeutsche Lloyd gründeten die Deutsche Aero Lloyd.

In den frühen 20. Jahren gehörte die Junkers Luftverkehrs AG zu einem der bekanntesten Unternehmen, das sich primär dem Frachtgeschäft widmete. Hohe Verluste im Rahmen des Russlandgeschäftes brachten der Firma große Verluste ein, die von der Deutschen Regierung übernommen wurden. Aus diesem Grund musste die Junkers Luftverkehrs AG der Fusion mit der Deutschen Aero Lloyd zustimmen. Aus dem Zusammenschluss ging die Luft Hansa AG hervor, die im Januar 1926 ihren Liniendienst aufnahm. Als Firmensitz wurde die Hauptstadt Berlin gewählt. Nach der Machtergreifung 1933 benannte man den Firmennamen in Deutsche Lufthansa AG um. Statt des Kranichs auf gelben Grund musste das Unternehmen bis 1945 das Symbol des Dritten Reiches verwenden.

Während der NS-Zeit wurde die Lufthansa AG zunehmend militärisch eingesetzt. Ihren Flugbetrieb stellten die Alliierten 1945 ein. Die endgültige Liquidierung der Firma erfolgte 1951. Um den Bedürfnissen des flächendeckenden Passagier- und Frachtverkehrs nachzukommen, wurde 1953 die LUFT AG gegründet. Die Firma erwarb dann 1954 den zum Verkauf stehenden Namen Deutsche Lufthansa. Nach der Freigabe des deutschen Luftraumes für die zivile deutsche Luftfahrt nahm auch die Lufthansa AG 1955 ihren Liniendienst auf. Die neue Lufthansa AG ist jedoch keine rechtliche Nachfolgerin des 1951 aufgelösten Unternehmens. Sie übernahm jedoch den fliegenden Kranich als Symbol des zuverlässigen Luftverkehrs. Parallel gab es von 1955 bis 1963 eine Lufthansa der DDR, die aber bis zur Wiedervereinigung in der Interflug aufging.

Wie setzt sich der Name der Lufthansa zusammen und mit welchem Symbol ist er verbunden?

Das Wort Lufthansa setzt sich aus zwei Wörtern zusammen. Zum einen enthält es die Bezeichnung Luft, zum anderen den lateinischen Ausdruck Hansa. Die Kombination steht für das Singular. Seit der Neugründung gibt es die Abkürzung LH. Sie spricht auch für die Fortsetzung der Schifffahrts- und Handelstradition der Hanse.

Der Schriftzug Deutsche Lufthansa sowie das Symbol des Kranichs stellen markenrechtliche Bezeichnungen dar. Bei diesen handelt es sich um eine Verbindung von Bild- und Schriftzeichen.

Zu den gewählten Worten, die im Laufe der wechselseitigen Geschichte der Firma und ihrer Rechtsnachfolgerin entweder zusammen- oder getrenntgeschrieben worden sind, gesellt sich das Symbol des fliegenden Kranichs.

Lufthansa: Weshalb erinnert Hansa an die Hanse?

Als Handelsunternehmen befördert die Lufthansa sowohl Passagiere als auch Fracht. Hierin lag auch die zentrale Aufgabe der Junkers Flugverkehrs Gesellschaft, die 1926 in der Deutschen Luft Hansa AG aufging.

Hansa schreibt sich so ähnlich wie das lateinische Wort Hanse. Die Hanse oder auch Deutsche Hanse – Hansa Teutonica – war eine Vereinigung von meistens norddeutschen Kaufleuten. Sie wurde im 12. Jahrhundert gegründet und war bis zum 17. Jahrhundert erfolgreich aktiv. Ihre Mitglieder, die Kaufleute der Hansestädte, verfolgten in erster Linie kaufmännische, aber auch politische Ziele. Ihr traten bis zu 300 See- und Binnenstädte bei. Im Zentrum stand der Freihandel, der auch mithilfe des maßgeblichen Schiffstyps der Kogge erreicht werden konnte.

Ein wesentlicher Vorteil der Hanse bestand auch in der Kombination von In- und Außenhandel, denen sich auch die heutige Deutsche Lufthansa AG mit ihren Tochterunternehmen weltweit widmet.

Der Zusammenschluss von Land- und Seeverkehr führte zu Rechtssicherheit und Privilegien. So wurde auch das Seerecht weiterentwickelt. Gemeinsam kreierten die Verantwortlichen im Auftrag der Hansestädte auch neue einheitliche Schiffstypen. Hierzu gehörten außerdem alle Fragen, die den verwendeten Schiffstyp, die Fracht sowie das zulässige Gewicht betrafen. Dazu kamen technische Aspekte der Sicherheit. Auch der Schutz vor Piraten spielte eine zentrale Rolle. So wurde der Seeräuber Klaus Störtebeker von der Hanse festgenommen und 1401 in der Hansestadt Hamburg hingerichtet.

Genauso wie die Lufthansa gründete die Hanse zahlreiche Niederlassungen. Von hier aus konnte sie ihre Geschäfte zielgerichtet verfolgen. Meistens handelte es sich auch um Außenposten wie Nowgorod, Bergen, London oder Brügge. Mithilfe von Statuten wurden die Verhältnisse zwischen den Handelspartnern geregelt.

Lufthansa Herkunft Name: Weshalb wurde die Bezeichnung Luft gewählt?

Bei der Luft Hansa handelt es sich um ein Unternehmen, dessen Verkehrsmittel oberhalb der Erdoberfläche in der Luft eingesetzt werden. Alternativ gibt es Land- und Seefahrzeuge, von denen sich die neu gegründete Gesellschaft bereits 1926 definitiv absetzen wollte.

Der Name sollte sich zu einer Zeit, als die meisten Menschen noch mit der Bahn, dem Auto oder dem Schiff reisten, von anderen Formen der Beförderung abheben. Luft bedeutet Geschwindigkeit und unbegrenzte Weiten. Auch der Transport von Gütern ist nicht an Straßen, Schienen oder Schifffahrtswege gebunden. Wer durch die Luft reist, kann sich schnell und fortschrittlich bewegen. Die Reise in einem Flugzeug der Luft Hansa stand aber auch für Luxus und Exklusivität. Diese konnte sich nicht jeder leisten.

Wer mit dem Flugzeug beispielsweise von Berlin nach Paris flog, statt die Eisenbahn oder das Auto zu nehmen, gehörte zur gehobenen Klasse oder übte einen anspruchsvollen und gutbezahlten Beruf aus. Luft Hansa verbanden viele auch mit Luftschiffen, die bis zur Katastrophe der Hindenburg im Jahr 1938 zum Inbegriff des noblen Reiseverkehrs zählten.

Die Lufthansa und der Kranich

Der Kranich wurde bereits 1918 von Otto Firle entworfen. Sein Auftraggeber war eine Vorläuferin der späteren Luft Hansa, die Deutsche Luft Reederei. 1926 übernahm dann die Deutsche Luft Hansa AG den Vogel, bis sie ihn ab 1933 durch das Hakenkreuz ablösen musste. Mit der Neugründung wurde er dann ab 1954 wiederum aktiviert. Der Kranich gehörte zum Teil der Uniformen, die die Flugbegleiter der Deutschen Luft Reederei, dann der Deutschen Aero Lloyd und schließlich der Luft Hansa AG trugen. Das Gleiche gilt ab 1955 für die Deutsche Lufthansa AG.

Das Gelb, das mit dem Flug- und Transportdienst und dem Kranich verbunden wird, kann mit der Farbe der Deutschen Post in Verbindung stehen. Gelb und Schwarz waren die Reichsfarben Karl V.. Er übergab die Aufgaben seines Kurierdienstes im 16. Jahrhundert dem Haus Thurn und Taxis. Dieses übernahm die Farbkombination für seine Kutschen sowie andere Transportmittel, die im deutschen Raum eingesetzt wurden.

Der Kranich oder Grus grus ist der symbolische Vogel, der immer mit dem Betrieb der Lufthansa verbunden sein wird. Dabei ist der Vogel auf dem Leitwerk nur als Silhouette zu erkennen. Um welche Art es sich handelt, bleibt dem Betrachter verborgen. Und das ist gut so. Es kann sich entweder um einen grauen, eurasischen oder Jungfernkranich handeln. Egal, in welchem Land die Maschinen der Lufthansa landen oder starten. Der betreffende Inländer sieht immer seinen eigenen Kranich.

Kraniche stehen nicht nur für die Schönheit. Wenn sich der Vogel mit seinen Artgenossen zum Zug sammelt, bleiben die meisten Menschen stehen und genießen das Schauspiel.

Auch in der griechischen Mythologie wurde der Kranich verehrt. Er war Apollon, Demeter und Hermes zugeteilt und stand für die Klugheit. Wer ihn sieht, denkt an sein Glück. Außerdem symbolisiert er die Vorsicht und unablässige Wachsamkeit. Auf diese Faktoren kommt es auch beim professionellen Fliegen an.

Was machen Bullen und Bären an der Börse? Warum sind die Tiere an der Börse? Erklärung


Vor den meisten Börsen stehen die Skulpturen der beiden Tiere. Der Bulle und der Bär symbolisieren die positiven und negativen Trends, Strategien und Empfindungen von Käufern und Verkäufern, die an der Börse handeln.
Der Bulle steht für den wirtschaftlichen Erfolg. Dieser ist wiederum mit dem Anstieg eines Börsenkurses verbunden. Auf der anderen Seite begegnet man dem Bären. Er mahnt vor einem Rückgang des Börsenkurses. Im Französischen heißt der Bulle Hausse. Den Bären bezeichnet die Börse auch als Baisse.

Vor der Frankfurter Börse stellten die Verantwortlichen das Paar in Form einer aussagefähigen Skulpturengruppe auf, die von Reinhard Dachlauer erschaffen wurde und weltbekannt ist.

Welche wirtschaftliche Bedeutung haben die Bullen und Bären?

Zum einen unterscheidet der Börsenspezialist zwischen einem reinen Bullen- und einem Bärenmarkt. Diese können sich jedoch auch gegenseitig beeinflussen. Sie verstärken so die Wirkung der jeweils gegenläufigen Strategien.

Im Zentrum stehen die Erwartungshaltungen des Investors oder seines Brokers.

Wählt er die Ansicht des Bullen, dann konzentriert er sich bei seinen taktischen- oder strategischen Optionen an den steigenden Kursen. Seine Ankäufe beruhen auf Informationen, die kurzfristige und zeitnahe Kursgewinne nahelegen. Die Daten sind meistens vertraulich und stammen von seinem Banker, speziellen Internetseiten und Börsenberichten. In der Hauptversammlung eines großen Unternehmens machen die Verantwortlichen Aussagen, die die aktuellen oder prognostizierten Gewinne betreffen. Das Unternehmen ist auf Erfolgs- und Expansionskurs. Somit lohnt sich auch eine Beteiligung. Wird dieser Markt von Bullen beherrscht, richten sich alle Investitionen auf eine positive Börsenkursentwicklung aus.

Bären stehen in der Natur für Kraft, aber auch für unkalkulierbare Risiken. Er kann als Raubtier den Bullen reizen und so zu finanziellen Verlusten führen. Ein Bär, der in eine Bullenzucht einbricht, kann den Viehzüchter nachhaltig ruinieren. Eine andere Erklärung sieht den Unterschied im Vergleich zwischen Hörnern und Krallen. Während der Bulle mit seinen Hörnern nach oben stößt, um den höchsten Erfolg zu erzielen, zieht der Bär mit seinen Krallen von oben nach unten.

So heißt auch ein Sprichwort: „Der Bär baisst“ oder „Der Bär beißt“.

Hier setzt auch der Bär bei den Börsianern an. Wie jedes Raubtier ist er pessimistisch. Er würde eine negative und sehr vorsichtige Strategie wählen, die wiederum einen Kursverlust berücksichtigt. Ist der Investor mit einem Bären vergleichbar, dann gewinnt die Skepsis die Oberhand. Handelt es sich bei den Anteilshaltern primär um Bären, dann befindet man sich auf einem Bärenmarkt.

Was versteht man unter einer Bullen- oder Bärenfalle?

Bullen stehen für den Kursanstieg. Bei einigen Kursentwicklungen gehen die potenziellen Investoren oder Broker davon aus, dass sich der Kurs positiv für die selbst gehandelten Papiere auswirkt. Der Investor beauftragt daraufhin seinen Broker mit dem Kauf weiterer Wertpapiere. Nach einer kurzen Phase dreht sich jedoch der Kurs und fällt. Jetzt muss der Investor mit Kursverlusten rechnen. Da auch andere Investoren von dieser Bullenfalle kalt erwischt werden, kann sich die Abwärtsbewegung des jeweiligen Kurses beschleunigen. An dieser Stelle wird ein verläßlicher und versierte Broker benötigt, der alle Risiken kennt, sie richtig einschätzen kann und darauf entsprechend reagiert.

Wird hingegen mit stagnierenden oder eventuell leicht steigenden Kursen gerechnet, kann es zur Bärenfalle kommen. Plötzlich – und ohne erklärbaren Grund – steigen die Aktienkurse und übertreffen alle Erwartungen der Börsianer. Jetzt muss der Broker für seinen Investor schnellstens die passenden Papiere kaufen, bevor sich der Kaufpreis der Aktien zu stark nach oben entwickelt.

Auf dem Bullen- und Bärenmarkt wechseln sich Wachstums- und Rückgangsphasen ab. Niemand weiß dabei genau, wann welcher Punkt erreicht ist. Bei einer positiven Investmentperformance sehen alle Bullen Chancen für gute Investitionen und steigende Kurse.

Ob die Kurse und somit die Preise für ein Produkt langfristig steigen oder fallen, kann der Spezialist nur während einer langfristigen Prognose ermitteln.

Bei Bullenmärkten kommt es teilweise zu kurzfristigen positiven und negativen Schwankungen. Lässt sich ein langfristiger Trend erkennen, verwandelt sich der Bullen- eventuell zu einem Bärenmarkt mit den damit verbundenen Fallen.

Auf welche Marktdynamiken wirken der Bulle und der Bär ein?

Der Bulle als auch der Bär beziehen und wirken auf die Konjunkturzyklen ein. Diese können sich auf ein Land, eine Branche oder ein Unternehmen beziehen. Dabei gibt es jeweils diverse Wechselwirkungen zu beachten. Die Konjunktur wird in der Volkswirtschaft thematisiert.

Viele Unternehmen gehen an die Börse, um sich frisches Kapital zu beschaffen. Sie geben verschiedene Aktienpakete heraus, die von den Anteilseignern an der Börse erworben werden. Der Kauf erfolgt durch Börsenmakler, die sich auf den Handel mit diesen und anderen Wertpapieren spezialisieren und auch über eine entsprechende Zulassung verfügen.

Das an der Börse mit seinen Anteilen vertretene Unternehmen möchte den Aktionären auf Dauer gute Dividenden bieten. In einem solchen Fall lassen sich die Wertpapiere gut verkaufen. Zu diesem Zweck veröffentlicht die Firma bei jeder sich bietenden Gelegenheit zusätzliche Informationen, mit denen sie ihren Marktwert steigern kann. Hierzu zählt beispielsweise die Entwicklung eines neuen Medikaments, mit dem sich nach der Aussage des Vorstandes demnächst eine bestimmte Krankheit sehr effektiv bekämpfen lässt.

Solche Informationen führen leicht zu Spekulationen, die einen Bullenmarkt begünstigen und so zu einer Spekulationsblase führen können. Platzt diese, fallen die Kurse.

Sind hingegen alle Spekulanten vorsichtig, weil sie den Versprechungen keinen Glauben schenken, kann es beim nachhaltigen Erfolg des Unternehmens zu einer Bärenfalle kommen.

Um diese Risiken zu minimieren, setzen große Banken oder Broker speziell entwickelte Softwareprogramme ein. Sie versuchen die Tendenz des jeweiligen Marktes im Vorfeld zu erfassen und die Wendepunkte auf den entgegengesetzten Bullen- und Bärenmärkten vorherzusehen. Diese Verfahren heißen Chartanalysen. Die Bedienung setzt neben einem großen Know-how auch ein umfassendes analytisches Verständnis voraus.
Der Konjunkturzyklus, auf den die Bullen und Bären reagieren, besteht in den meisten Fällen aus vier Phasen, die jedoch nicht in dieser Reihenfolge auftreten müssen.

In der Expansionsphase ist der Bulle zu Hause. Das Unternehmen hat steigende Auftragsbestände und muss die Produktion ausweiten. Der Bulle möchte von diesem Aufschwung profitieren und in der Boomphase seine Kursgewinne optimieren. Dazu kauft er in diesen Abschnitten so viele Aktien des Unternehmens, wie er zu vertretbaren Preisen bekommen kann.
Mit der Sättigung des Marktes oder durch eine extrem starke Konkurrenz kommt es zur Rezessionsphase. Die Kurszuwächse lassen nach. Ihr kann eine Depressionsphase folgen, die mit massiven Kurseinbrüchen in Verbindung steht.

Umsetzung im Film: Bulle und Bär an der Börse

Aktivitäten an der Börse und die damit verbundenen Risiken faszinieren fast jeden. Deshalb nahm sich auch der Film diesem Themenpark an. In „Der große Crash“ von 2011 mit Kevin Spacey, Jeremy Irons und Demi Mooere wird diesem Phänomen nachgegangen. Der Spielfilm beruht auf den Erfahrungen von Brokern, die in den Crash des Jahres 2008 hineingezogen worden sind.

Was ist der „Dead Cat Bounce“? Bedeutung, Definition, Erklärung


Ein Dead Cat Bounce tritt auf, wenn eine fallende Aktie plötzlich einen Teil ihres Wertes wiedererlangt und bald darauf noch weiter fällt. Dies ist ein illusorischer Gewinn, der durch kurzfristige Marktschwankungen verursacht wird. Das Unternehmen ist nicht stärker geworden. Die Aktie verzeichnete nur wenige Tage unerwartetes Wachstum.

Was ist der „Dead Cat Bounce“? Bedeutung, Definition, Erklärung

Der Aktienkurs muss vor dem Wertzuwachs fallen. Ein Dead Cat Bounce gilt nicht für kurzfristige Ausbrüche stärkerer Gewinne für eine ansonsten starke Aktie. Die Gewinne müssen auch vorübergehend sein. Während eines Dead Cat Bounce erholen sich die Preise für einen kurzen Zeitraum und setzen dann einen konstanten Abwärtstrend fort. Dies gilt nicht für die Volatilität. Der Begriff „Dead Cat Bounce“ bezieht sich im Allgemeinen auf die tägliche Handelsaktivität. Händler beziehen sich normalerweise nicht darauf, wenn der Kurs einer Aktie im Laufe eines Tages auf und ab schwankt.

Zur Vereinfachung der Sprache bezieht sich dieser Artikel auf den „Dead Cat Bounces“ im Zusammenhang mit Aktiengeschäften. Eine einzelne Aktie, Anleihe oder Ware kann einen Dead Cat Bounce durchleben. Dies gilt auch für die Industrie oder sogar für einen ganzen Aktienmarkt. Der Begriff Dead Cat Bounce kann sich auf einen kurzfristigen, illusorischen Wertzuwachs während eines ansonsten allgemeinen Rückgangs beziehen.

Dead Cat Bounce Beispiel

Angenommen, jemand handeln mit Aktien der Firma X. Je Aktie ist gerade 100 Euro wert. Ein Dead Cat Bounce könnte folgendermaßen aussehen:

  • Firma X hat am 1. Januar einen Wert von 100 Euro pro Aktie.
  • In den nächsten drei Monaten sinkt der Preis auf 75 Euro.
  • Vom 1. bis 7. April steigt der Preis wieder auf 85 Euro.
  • Am 8. April beginnt der Preis wieder zu fallen und fällt auf 50 Euro, bevor er sich stabilisiert.

Dies ist ein Dead Cat Bounce. Der Aktienkurs stoppte kurzzeitig seinen Fall, bevor er unter sein vorheriges Tief fiel.

Woran erkennen Sie einen Dead Cat Bounce?

Es ist wichtig zu beachten, dass es keine genaue Definition für einen Dead Cat Bounce gibt. Im Allgemeinen sind die Elemente:

  • Der Aktienkurs ist stetig gefallen.
  • Die Aktie gewinnt wieder an Wert, aber für kurze Zeit.
  • Die Aktie verliert wieder an Wert und fällt unter ihren vorherigen Tiefpunkt.

Es ist nicht immer leicht einen Dead Cat Bounce zu erkennen. Die Wahrheit ist, dass es erst nachträglich möglich ist, den Unterschied zwischen einem Dead Cat Bounce, einem Aufschwung und einem Abschwung zu erkennen.

Wenn der Preis um einen mittleren Preis schwankt, deutet dies darauf hin, dass der Markt einen neuen stabilen Wert für diese Aktie gefunden hat. Nehmen wir in unserem obigen Beispiel an, dass der Preis von Firma X auf 75 Euro sinkt und dann wieder auf 85 Euro steigt. Es bewegt sich dann im Allgemeinen in einem Bereich von 70 bis 80 Euro. In diesem Fall hat Firma X keinen Dead Cat Bounce erlebt. Es hat einen neuen stabilen Wert gefunden.

Ursachen für einen Dead Cat Bounce

In der Regel spiegelt ein Dead Cat Bounce kurzfristige Spekulationen wider. Händler, insbesondere Daytrader, die im Laufe von Tagen oder weniger arbeiten, kaufen häufig rückläufige Vermögenswerte auf. Sie werden dies aus verschiedenen Gründen tun. Meistens wird es darum gehen, kurzfristige Schwankungen zu nutzen, in der Hoffnung, dass die Aktie im Laufe eines Handelstages ein oder zwei Euro zurückerhält.
In einigen Fällen kann dieses Interesse dazu führen, dass der Aktienkurs wieder steigt. Dies kann wiederum Interesse bei anderen Käufern wecken, die investieren, wenn sie sehen, dass der Kurs der Aktie wieder an Wert gewinnt. Dies kann zu einem Zyklus von Käufen und Preiserhöhungen führen, bis Händler die Aktie schließlich wieder verkaufen.

Ein Dead Cat Bounce kann auch auftreten, wenn Leerverkäufer ihre Positionen verkaufen. Wenn ein Unternehmen überbewertet aussieht, werden viele Händler seine Aktien leerverkaufen und erwarten, dass der Preis sinkt. Das Verlassen einer Leerverkaufsposition beinhaltet jedoch den Kauf der Aktie. Ein Leerverkäufer leiht Aktien aus, verkauft sie sofort und kauft sie dann zurück, um die von ihm geliehenen Aktien zurückzugeben. Wenn mehrere Händler eine Leerverkaufsposition verlassen, führt dies zu einer Flut von Käufen. Jedes Mal, wenn der Markt einen Anstieg des Kaufpreises verzeichnet, führt dies zu einem kurzfristigen Preisanstieg. Manchmal kann dies dazu führen, dass mehr Händler auf den Markt kommen und der Aktienkurs weiter steigt.

Wie bei Spekulationen sind die Gewinne jedoch illusorisch. Das zugrunde liegende Unternehmen hat keinen Wert gewonnen.

Was sind „Dark Stores“? Bedeutung, Definition, Erklärung


Der Begriff „Dark Store“ (auch: Dotcom Center oder Dark Supermarket) bezeichnet ein Distributionszentrum, das ausschließlich dem Onlinehandel dient. Das sogenannte dunkle Geschäft ist in der Regel ein großes Lager entweder für den Click-and-Collect-Service (Kunden holen sich ihre online bestellten Artikel ab) oder für die Endbelieferung der Kunden nach ihren Onlinebestellungen durch Lieferdienste (häufiger). Europäische Dark Stores entstanden schon in den sehr frühen 2000er-Jahren im Vereinigten Königreich, wurden anschließend auch in Frankreich und schließlich in der gesamten EU aufgebaut. Ähnlich verlief die Entwicklung auf globaler Ebene. Ohne Dark Stores ist der Onlinehandel nur schlecht durchführbar.

Was sind „Dark Stores“? Bedeutung, Definition, Erklärung

Der Dark Store ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Wenn sich Kunden dort online bestellte Waren abholen, geschieht das in einem Warenausgabebereich. Dennoch kann der Dark Store innen einem herkömmlichen Supermarkt stark ähneln. Die Waren wie Lebensmittel und andere Einzelhandelsartikel lagern in Regalen, aus denen sie von Mitarbeitern entnommen werden. Die Regale können sehr hoch sein, weil kein Kunde die Ware von Hand entnehmen muss. Die Beschäftigten nutzen in diesem Warenlager oft Gabelstapler. Da es für den Dark Store nicht auf Laufkundschaft ankommt, muss er seinen Standort nicht in der teuren Innenstadt haben. Hauptsächlich baut der Handel die Dark Stores in Gewerbezentren mit einer guten Verkehrsanbindung auf. Die Gebäude sind sehr zweckmäßig und wirken unscheinbar. Sie müssen nicht einmal viele Fenster haben. Es gibt innen keine Kassen und natürlich auch keine Produkberatung. Die Platzausnutzung erfolgt optimal nach den Bedürfnissen der Logistik, nicht nach denen des Einzelhandels.

Arbeitsweise im Dark Store

Die Bestellungen für den Dark Store gehen online ein. Sie werden bearbeitet und an die Logistik weitergegeben. Da sie von vornherein digital generiert wurden, sind sie in der Regel schon für die optimale Kommissionierung vorbereitet. Diese übernimmt dann das Personal im Dark Store. Im deutschen Sprachraum heißt dieser Beruf Kommissionierer, im angloamerikanischen Sprachraum ist es der Personal Shopper. Die Logistik in solchen Stores ist heute vollständig digitalisiert. Die Kommissionierer arbeiten mit Scannern und Tablets, finden die Waren in den Regalen, entnehmen sie (nötigenfalls auch mit Gabelstaplern und anderem geeigneten Gerät für Hochlager) und bringen sie in kleineren Wagen zum Warenversand oder zur Warenausgabe. Schon seit einigen Jahren gibt es auch Roboter, welche die Waren den Regalen entnehmen können. Bereits 2013 eröffnete der Händler Tesco in Erith einen relativ großen Dark Store mit 30.000 Produktlinien, der fast vollständig automatisch funktioniert. Am Warenversand werden die Bestellungen in Lieferfahrzeuge umgeladen und zu den Kunden transportiert. Das Wiederauffüllen der Regale erfolgt zu einer bestimmten Tageszeit, normalerweise sehr früh am Morgen. Große Händler setzen inzwischen auf das Modell der Dark Stores, so in den USA Toys-R-Us. Der Spielzeughändler hat etliche seiner konventionellen großräumigen Stores zu Dark Stores umgebaut. Teilweise läuft in den Stores sogar parallel das traditionelle Geschäft weiter.

Spezialisierung von Dark Stores

Einige Dark Stores haben sich auf eine bestimmte Warengruppe spezialisiert, so beispielsweise auf Lebensmittel, Bekleidung, Elektronik oder Haushalts- und Elektrogeräte. Mit einem höheren Spezialisierungsgrad sinken die Kosten noch weiter, die an sich schon deutlich unter denen des Einzelhandels samt Großlager liegen. Nicht nur die günstigeren Mieten in Gewerbegebieten, sondern auch die niedrigeren Kommissionierungskosten beim Onlinehandel senken den Aufwand. Nach brancheninternen Berechnungen spart der Lebensmittelhandel durch Dark Stores rund 35 – 40 % seiner Logistikkosten.

Europäische Entwicklung des Dark-Store-Konzepts

Vorreiter waren in Europa wie erwähnt die Briten. Der britische Händler Sainsbury’s wandelte Anfang der 2000er-Jahre ein Distributionslager im Londoner Park Royal in einen Dark Store um, wobei dieser mangels ausreichender Nachfrage kurz darauf wieder geschlosen werden musste. Es folgten aber weitere Dark Stores, unter anderem in Bromley-by-Bow (East London), Aylesford (Kent)und Croydon (Surrey). Die britische Handelskette Tesco gehörte zu den Vorreitern. Diese Art des Geschäfts wurde erst ab 2009 als Dark Store bezeichnet, es gab sie aber schon früher. Sie entwickelte sich mit der Zunahme des Onlinehandels. Dark Stores wurden zunächst vor allem dort aufgebaut, wo die Kunden schon in den frühen 2000er-Jahren stark online einkauften, also vor allem in ländlich geprägten Regionen mit einer nicht so starken Einzelhandelsstruktur. Tesco betrachtet heute das Dark-Store-Format als effizienteres Instrument für die Anforderungen des Onlinehandels und eröffnet schon seit 2013 jährlich rund einen neuen Dark Store.

Was bedeutet das Tesla-Logo? Erklärung, Bedeutung


Der Markenname Tesla steht für moderne, effiziente und umweltbewusste Elektroautos einer neuen Generation. Noch vor knapp über zehn Jahren stand das Unternehmen kurz vor dem Aus. Es war kein Geld für neue Investitionen vorhanden, die Entwicklung stand still und das große Vorhaben schien zum Scheitern verurteilt. Dann kam jedoch wie aus dem Nichts ein Investor und rettete Tesla. Nur wenige Jahre später war die Entwicklung der ersten Teslas abgeschlossen und das Unternehmen ging an die Börse. Durch gezielte Marketingstrategien konnte ein großer Hype erzeugt werden, welcher auch eine Explosion des Aktienpreises mit sich brachte.

Logo: T wie Tesla ?

Kein Wunder also, dass sich Elon Musk mit seinem Marketing-Team auch ein innovatives und optisch ansprechendes Logo einfallen hat lassen. Das Logo von Tesla sieht wie ein großes, leicht geschwungenes „T“ mit einem extra Balken auf der Oberseite aus. Ist die Antwort also tatsächlich so einfach? Das „T“ im Logo steht für Tesla? Ähnliche Logos könnten zu Dutzenden aus sämtlichen Sparten der Industrie und des Handels aufgezählt werden. Aber sollte man von einer solch genialen Marketingabteilung nicht mehr erwarten können?

Das Logo von Tesla zeigt das Herzstück der Motoren?

Hinter dem Logo steckt weit mehr, als man auf den ersten Blick ahnt. Bereits seit einigen Jahren kursiert das Gerücht, dass es sich bei der Darstellung um einen Querschnitt eines Elektromotors handeln soll. Das Logo würde also den Anfangsbuchstaben des Unternehmens mit dem charakteristischsten Element der Autos kombinieren. Klingt nach etwas, was gut bezahlte Marketingexperten aus dem Hut zaubern könnten. 2017 wurde von Elon Musk bestätigt, dass diese Gedanken tatsächlich hinter dem Tesla Logo stehen. Denn dieser Querschnitt soll bereits von Nikola Tesla höchstpersönlich entworfen worden sein.

Testla Logo: Ein Fehler im Logo?

Genauere Betrachtungen haben gezeigt, dass den Entwicklern des Logos ein peinlicher Fehler unterlaufen sein dürfte. Denn das markante „T“ als Querschnitt eines Elektromotors funktioniert nur, wenn es sich bei diesem Motor um einen Gleichstrommotor handelt. Tesla verwendet in den produzierten Autos jedoch andere Modelle, nämlich Wechselstrommotoren, welche einen anderen Querschnitt aufweisen. Wie kann es sein, dass solch ein Fehler auftreten kann? Hat die Marketingabteilung keine Ahnung, was in der Entwicklung von sich geht?

Tesla Logo: Wieso das Logo auf diese Weise entworfen wurde?

Wie bei vielen Dingen im Leben muss man auch beim Logo von Tesla die verschiedenen Seiten und Ideen betrachten und einen Mittelweg finden. Nur wenn die unterschiedlichen Varianten der Entstehungsgeschichte miteinander kombiniert werden, kann eine sinnvolle Hypothese aufgestellt werden.

Der Grundgedanke hinter dem Logo war, dass der Elektromotor der Autos mit eingebunden werden sollte. Natürlich wäre hier der erste Gedanke, den tatsächlich genutzten Motor als Vorlage zu verwenden. Doch dieser Querschnitt konnte nicht gut mit dem Buchstaben „T“ als weiteren Bezug zum Unternehmen kombiniert werden. Und fügt man schlussendlich in die Überlegungen ein, dass der verwendete Querschnitt eines Gleichstrommotors bereits von dem Erfinder Nikola Tesla selbst gezeichnet wurde, macht die Nutzung als Logo plötzlich erheblich mehr Sinn. Wir können also alle Fans von Tesla beruhigen. Hinter dem Logo steckt doch kein peinliches Missgeschick, sondern intelligente und durchdachte Überlegungen.

Warum heißt Ritter Sport „Ritter Sport“? Namensherkunft, Erklärung


Die Marke Ritter Sport ist nicht nur deutschlandweit, sondern weltweit ein Begriff. Doch wieso trägt eine Schokolade die Vokabel „Sport“ in ihrem Namen, wenn doch jeder weiß, dass Schokolade nicht unbedingt die empfehlenswerteste Ernährung für Sportler ist? Die Antwort auf die Frage, warum die quadratische Schokolade aus dem Hause der Alfred Ritter GmbH & Co. KG so heißt, wie es nun mal der Fall ist, folgt hier in den nächsten Absätzen.

Warum heißt Ritter Sport „Ritter Sport“? Namensherkunft, Erklärung

Bereits 1932 wurde dieses Produkt von der 1912 gegründeten Firma auf dem Markt eingeführt. Damals wurde sie noch als Ritter’s Sport Schokolade geführt. Die Idee dazu kam von Clara Ritter, der Frau von Firmengründer Alfred Ritter. Dies mit der Motivation, dass das neue Produkt zwar genauso viel Schokolade enthalten solle, wie eine herkömmliche und heute noch bekannte „Langtafel“. Allerdings solle sie in die Tasche eines jeden Sportjacketts passen. Und das ist im Prinzip schon die Antwort auf die Frage, warum „Ritter Sport“ so heißt, wie sie heißt: Weil der Firmengründer Ritter mit Nachnamen hieß und weil das neue Produkt in ein Sportjackett passen sollte. Ob der Träger eines solchen Sportjacketts nun tatsächlich Sport ausübte oder nicht, war dabei natürlich unerheblich.

Insofern hat man mit dieser sich schon sehr bald als Erfolgsgeschichte entpuppenden neuen Schokolade eine „Sportschokolade“ auf den Markt gebracht, ohne dass dies konkret etwas mit irgendeiner Form von Sport zu tun gehabt hätte.

Ritter Sport: Letzte Änderung des Logos erfolgte 1970

Von 1932 an verkaufte sich das Produkt bestens. 1970 änderte man dann den Namen von der obigen Bezeichnung in das heute noch genutzte, etwas kompaktere „Ritter Sport“, verzichtete dabei auch auf den falschen Apostroph. Bis heute besteht das Logo dieser Schokolade aus dem eher als eleganten, in älterem Schrifttyp gehaltenen Wort „Ritter“, dem Firmennamen eben, und darunter das deutlich moderner gestaltete „SPORT“ in Großbuchstaben. Dies alles eingefasst von einem dezenten, aber sichtbaren goldenen Rahmen.

Ritter Sport: International verwendeter Slogan

Zu jener Zeit der Neugestaltung von Name und Logo ließ man sich den auch heute noch frisch wirkenden Marketing-Slogan einfallen, der da lautet: „Quadratisch. Praktisch. Gut.“ In anderen Sprachen wird dieser Slogan meist 1:1 übersetzt verwendet, wie beispielsweise auf Französisch „Carré. Pratique. Gourmand.“ Auf Englisch gibt es zwei unterschiedliche Versionen. So wird die Ritter Sport Schokolade in Großbritannien mit dem Slogan „Quality in a Square.“ beworben, in den USA hingegen näher am Original mit „Quality. Chocolate. Squared.“. Zuletzt wurde die Ritter Sport in 90 verschiedenen Ländern der Welt vertrieben.

Erweiterung der Palette von Ritter Sport

Nach der Neu-Orientierung 1970 folgten im Jahr 1974 weitere Novitäten: Erst führte man die bunte Farbpalette ein, die je nach beinhaltete Geschmacksrichtung anzeigte, welche sich in der Verpackung befindet. 1976 erfand man die legendäre Knick-Öffnung und 1982 schließlich kamen auch die Ritter Sport Minis auf den Markt. Dabei beinhaltet eine Packung jeweils 10 kleine Exemplare der Ritter Sport, was viel Abwechslung und aufgrund der Form der Verpackung auch immer ein gutes Geschenk oder Mitbringsel bedeutet.

Dass man mit all diesen Maßnahmen erfolgreich ist, unterstreicht eine Zahl, die zwar schon einige Jahre alt ist, sich aber nicht allzu sehr grundlegend geändert haben dürfte. So hatte man bei den 100-Gramm-Tafeln an Schokolade im Jahr 1998 in der Bundesrepublik Deutschland einen Marktanteil von 22 Prozent.

Viele weitere Marketing-Maßnahmen tragen dazu bei, dass man in den Köpfen der Konsumenten präsent bleibt. So gibt es immer mal wieder spezielle Aktionen zu Weihnachten oder Ostern. Dann gab es eine Aktion, bei der die Konsumenten die Verpackung der Ritter Sport selbst gestalten, bzw. individualisieren konnten.

Ritter Sport: Einzigartige Gestaltung plus Patent

Unverwechselbares Markenzeichen der Ritter Sport aber ist und bleibt die quadratische Form. Zwar gibt es durchaus einige Konkurrenzprodukte, die ebenfalls in quadratischer Form zum Konsumenten gelangen. Diese haben aber bei Weitem nicht dieselbe Bekanntheit wie die Ritter Sport, die beinahe synonym geworden ist mit einer quadratischen Tafel Schokolade.

Ihren Sitz hat die Alfred Ritter GmbH & Co. KG übrigens weiterhin im baden-württembergischen Waldenbuch. Die Knick-Öffnung ließ man sich übrigens patentieren und schaffte damit ein weiteres unverwechselbares – und sehr bekanntes – Merkmal seines beliebtesten Produkts: der „Ritter Sport“.

Was bedeutet „New Work“? Bedeutung, Definition, Erklärung


New Work steht für die Idee, dass Globalisierung und Digitalisierung neue Formen des Arbeitsalltags benötigen. Immer mehr verschwimmen dabei die Begriffe Arbeit und Leben. Viele können bereits heute fast von jedem Ort der Welt ihre Arbeit verrichten. Desksharing oder Jobsharing sind Begriffe, die ein völlig neues Verständnis von Arbeit entwickeln. Bei den Mitarbeitern entstehen neue Bedürfnisse, welche in die Arbeitswelt Einzug halten müssen. Dies erfordert von Unternehmen neue Arbeitsmodelle, um mit der Entwicklung Schritt zu halten. Herausforderungen, denen sich Führungskräfte stellen müssen.

Hinzu kommen Innovationen, welche unser Leben gravierend verändern und gleichzeitig die Geschäfte traditionsreicher Unternehmen gefährden. Ein aktuelles Beispiel ist die Einführung des Elektroautos, welches das Fahrzeug mit Verbrennungsmotor komplett ersetzen wird. Für die Produktion von Elektroautos benötigen Arbeitskräfte neue Fähigkeiten, die Produktion wird effizienter und kommt mit weniger menschlicher Arbeit aus. Arbeit muss neu verteilt werden. Dazu gehört auch, dass das gestiegene Bedürfnis nach einer ausgewogenen Work-Life-Balance Berücksichtigung findet.

Die Ursprünge der New Work

Der Begriff „New Work“ geht auf den Philosophen Frithjof H. Bergmann zurück. Er erkannte schon in den 1970ern die Notwendigkeit, Arbeit neu zu definieren. Auslöser war die dritte industrielle Revolution, während der IT und Elektronik die Produktion automatisierten. Menschliche Arbeitskraft wurde zunehmend durch Maschinen ersetzt und sorgte für Massenentlassungen.

Bergmann arbeitete damals im us-amerikanischen Flint bei General Motors. Auch dort erledigten Maschinen die Arbeit inzwischen effizienter als Menschen und es drohte der Verlust der Hälfte aller Jobs. Der Philosophieprofessor suchte nach Alternativen, um die Arbeitsplätze zu erhalten. Seine Idee: Die Arbeiter sollten nur noch sechs Monate im Jahr am Fließband arbeiten. In einem Zentrum für neue Arbeit sollten die Arbeiter in der anderen Zeit über Arbeit nachdenken, die ihnen wirklich Erfüllung bringen würde.

Bergmann ist sich sicher, dass die traditionelle Lohnarbeit am Fließband keine Zukunft hat. Neue Arbeit verstärke dagegen die Selbstständigkeit und Freiheit und bringe eine größere Teilhabe an der Gesellschaft. Menschen sollen fortan Erwerbsarbeit zur Selbstversorgung nachgehen und Arbeit verrichten, die sie wirklich wollten. Arbeit solle nicht auslaugen, sondern Vitalität und Kraft verleihen. Das Ziel ist laut Frithjof Bergmann, dass Menschen ihre Arbeit als Berufung begreifen.

New Work: Die Digitalisierung erfordert eine neue Definition von Arbeit

Mit der Digitalisierung sind wir mitten in der vierten industriellen Revolution. Dies geht erneut mit einer grundlegenden Änderung unserer Arbeitswelt einher. New Work wird dabei helfen, die Herausforderungen an die Arbeitswelt zu meistern. Unter neuer Arbeit werden heute viele Themen zusammengefasst. Dazu gehören die Flexibilisierung der Arbeitszeit und des Arbeitsortes. Vernetztes Arbeiten flexibilisiert Strukturen und interdisziplinäre Projekte überwinden starre Denkmuster.

Dabei ist New Work keine allgemeine Anweisung, vielmehr müssen Unternehmen und Mitarbeiter speziell auf ihre Bedürfnisse und Gegebenheiten abgestimmte Lösungen finden. Neben den Bedürfnissen von Mitarbeiten spielen dabei die Wünsche der Kunden eine wichtige Rolle. Die Produkte und ihre Wettbewerbsfähigkeit sowie die Optimierung von Arbeitsprozessen werden ebenso über die Zukunftsfähigkeit eines Unternehmens entscheiden. Je nach Ausgangslage benötigen Unternehmen eine mehr oder weniger radikale Veränderung.

Elemente der New Work

Die Mitarbeiter sind eine wichtige Ressource, weil ihre Kreativität die Innovationen ermöglicht. Dies bedeutet für die Entwicklung eines Unternehmens einen Wettbewerbsvorteil. Innovationen müssen deshalb aktiv gefördert werden. Dabei ist es wichtig, neben interne Erkenntnissen auch externes Wissen einzubeziehen. Außerdem müssen Hierarchien überwunden werden, um Mitarbeiter zu motivieren, ihre Ideen zu Projekten einzubringen. Bei der Teilnahme sollen nicht Abteilungszugehörigkeit oder Titel eine Rolle spielen, sondern das Interesse an der Mitarbeit sowie Qualifikationen.

Konkurrenzkampf weicht der Coopetition. Wettbewerb wird es auch zukünftig geben, er schließt aber Kooperationen nicht aus. Ein Beispiel ist, dass zwei Unternehmen Produktkomponenten gemeinsam entwickeln und dann für ihre Erzeugnisse nutzen. Solche Kooperationen gibt es schon heute in der Automobilindustrie, beispielsweise bei der Entwicklung von Batterien oder Mobilitätskonzepten. Arbeiten in Netzwerken stellt Wissen einer großen Community zur Verfügung. Es ermöglicht, das Wissen der anderen zu nutzen und andere an eigenen Erkenntnissen teilhaben zu lassen. Dies erhöht die Erfolgsaussichten bei der Arbeit an Projekten.

Die Förderung der Selbstverwirklichung jedes Mitarbeiters fördern Kreativität, Produktivität und letztendlich den Erfolg. Auch das Wohlbefinden ist eine leistungssteigernde Komponente. Eine gute Work-Life-Balance, die Privatleben und Arbeit in eine optimale Beziehung stellt, sorgt letztendlich für bessere Arbeitsergebnisse.

New Work als Wettbewerbsvorteil im Fachkräftemangel

Geld und Status reichen heute nicht mehr, um Facharbeiter an ein Unternehmen zu binden. Die Philosophie des New Work erklärt, wie Unternehmer im Wettbewerb um die besten Fachkräfte bestehen. Spezialisten wüschen sich heute ein Umfeld, in dem sie sich entfalten und weiterentwickeln können. Auch das Gemeinschaftsgefühl im Unternehmen entscheidet darüber, ob eine Fachkraft gebunden werden kann. Zufriedene Mitarbeiter sorgen für eine geringere Fluktuation, was der Innovationskraft dient. New Work ist also nicht nur eine Philosophie, von der Angestellte profitieren. Sie ist ein elementarer Baustein für den Erfolg eines Unternehmens.

Um dies zu erreichen, ändern sich traditionelle Hierarchien zu neuen Strukturen. Abteilungen weichen zugunsten von mixed Teams, die nach Kompetenzen zusammengestellt werden. Diversität löst Homogenität ab, denn Mitarbeiter mit unterschiedlichen Fähigkeiten und Erfahrungen können sich gegenseitig inspirieren und Innovationen leichter entwickeln. Die Zeit der Stechuhr, also das Empfangen von Befehlen, ist vorbei. Vielmehr werden Mitarbeiter gesucht, die sich als Unternehmer im Unternehmen verstehen. Sie bringen neue Ideen mit Leidenschaft in ein Projekt ein und sorgen so für einen Innovationsschub im Betrieb.

Eine deutliche Veränderung erfahren die Arbeitsplätze. Sie müssen nicht nur konzentriertes Arbeiten ermöglichen, sondern auch Raum für Experimente bieten. Die zukünftigen Arbeitsplätze werden je nach Tätigkeit flexibel von allen Mitarbeitern genutzt. Die Arbeitsmethoden werden agil, starre Modelle gehören der Vergangenheit an. Statt stundenlanger Beratungen gibt es tägliche kurze Stand-up-Meetings. Mit diesen kurzen Intervallen lassen sich Projekte effizienter vorantreiben.

Langwierige Theorien gehören der Vergangenheit an. Stattdessen wird an Beta-Versionen und Prototypen gearbeitet. Jeder neue Schritt kann so überprüft und gegebenenfalls überprüft werden. Hat der Kunde einen Änderungswunsch, kann dieser schnell in das Projekt integriert werden. Die Unternehmenslenker der Zukunft setzen auf Vertrauen, autoritäre Führung hat ausgedient. Leiter treten nun als Moderator auf und lassen in der Diskussion ausdrücklich auch kritische Themen zu.

Die Veränderung hin zum New Work ist ein Prozess, der nicht von heute auf morgen zu bewerkstelligen ist. Wenn es Unternehmen gelingt, ihre Mitarbeiter zu begeistern, haben sie den Schlüssel, die Transformation zum Unternehmen 4.0 zu meistern.

Was bedeutet „bullisch“ und „bärisch“? Bedeutung der Aktien- und Börsen-Begriffe, Definition, Erklärung


Im Folgenden klären wir was die Begriffe „bullisch“ und „bärisch“ in Bezug auf den Aktien- und Finanzmarkt bedeuten.

Börse: Was ist ein Bullenmarkt? Was bedeutet „bullisch“? Bedeutung

Bullenmärkte werden dadurch definiert, dass der Markt über einen bestimmten Zeitraum aggressiv steigt. Wenn der Markt zu steigen beginnt, wird die Börse immer gieriger. Immer mehr Menschen werden zu Investitionen geleitet, da gewisse Optionen heiß gehandelt werden und hoch im Kurs stehen.

Von einem Bullenmarkt wird gesagt, dass er „bullisch“ ist. Steigt eine Einzelaktie wird hier teils auch von „bullisch“ gesprochen.

Was verursacht einen Bullenmarkt?

Obwohl eine Vielzahl unterschiedlicher Faktoren zu einem Bullenmarkt beiträgt, sind dies normalerweise die beiden größten:

  • Eine starke und florierende Wirtschaft
  • Hohe Beschäftigungsquote und damit eine geringe Arbeitslosigkeit

Börse: Was ist ein Bärenmarkt? Was bedeutet „bärisch“? Bedeutung

Die Bärenmarktdefinition ist genau das Gegenteil eines Bullenmarktes. Es ist ein Markt, in dem der Markt vierteljährlich um etwa 20 Prozent nach unten geht. Das signalisiert einen Bärenmarkt. In einem Bärenmarkt sind die Investoren noch vorsichtiger, wenn es um Investitionen geht. Die meisten Experten sind sich einig, dass ein Bärenmarkt ein Markt ist, an dem die Wertpapierpreise gegenüber den jüngsten Höchstständen um 20% gefallen sind, wenn nicht sogar mehr, was bei den Anlegern zu einem weit verbreiteten Pessimismus geführt hat.

Von einem Bärenmarkt wird gesagt, dass er „bärisch“ ist. Fällt eine Einzelaktie wird hier teils auch von „bärisch“ gesprochen.

Was verursacht einen Bärenmarkt?

Generell ist ein Bärenmarkt ein Markt, der Anzeichen eines Rückgangs zeigt. Die Aktienkurse fallen bis zu einem Punkt, an dem erfahrene Anleger glauben, dass sich dieser Trend zumindest auf absehbare Zeit fortsetzen wird.

Wie lange dauern Bärenmärkte?

Wie lange die Bärenmärkte dauern werden, hängt stark von der jeweiligen Situation ab. Einige können nur einige Wochen dauern, während andere Bärenmärkte Jahre dauern können. Ein zyklischer Bärenmarkt kann in Abhängigkeit von den Faktoren sogar mehrere Jahre dauern.

Vergleich von Bären- und Bullenmärkten

Es ist wichtig, sich daran zu erinnern, dass ein Bullenmarkt von allgemeinem Optimismus und positivem Wachstum geprägt ist und die Anleger gierig werden. Ein Bärenmarkt ist mit einem allgemeinen Niedergangsgefühl verbunden, das den Aktionären Angst einjagt. Anleger sollten während Bullen- und Bärenmärkte herrschen, die Emotionen der Anleger nutzen, indem sie während der Bärenmärkte hochwertige Aktien zu niedrigen Preisen kaufen und während der Bullenmärkte verkaufen, wenn sie ihren Wert wiedererlangt haben.

Was verursacht Bullen- und Bärenmärkte?

Kurze Antwort: Fast alles.

Bullen- und Bärenmärkte sind einfach die Reflexionen darüber, wie sich Aktien im Allgemeinen nach oben oder unten bewegen. Was also Aktien betrifft, beeinflusst auch, ob ein Markt bullisch oder ein bärisch ist. Hier sind einige gemeinsame marktbewegende Kräfte, die Bullen- oder Bärenmärkte verursachen oder einfach widerspiegeln können:

  • Beschäftigung: Neigt dazu, während eines Bullenmarktes höher zu sein, wenn Unternehmen mehr einstellen, aber niedriger in einem Bärenmarkt, wenn Unternehmen Arbeitnehmer kündigen, um Kosten zu senken.
  • Zinssätze: Die EZB kann die Kreditzinsen niedrig halten, um die Märkte anzukurbeln. Oder die EZB kann die Zinsen erhöhen, um die Kreditaufnahme zu verteuern, was die Wirtschaft verlangsamen kann.
  • Internationale Investitionen: Ein Anstieg der Auslandsinvestitionen oder der Nachfrage nach Waren aus dem Ausland kann eine Wirtschaft wachsen lassen. Ein Rückgang der Investitionen aus einem anderen Land kann jedoch das Geschäft beeinträchtigen und sich auf die Aktien auswirken.
  • Vertrauen: Die Begeisterung und die Emotionen der Anleger können ein wesentlicher Treiber für den Kauf oder Verkauf von Aktien sein, was die Marktbewegungen antreibt. Wenn Anleger über Bargeld verfügen und der Meinung sind, dass sich die Wirtschaft in die richtige oder falsche Richtung bewegt, werden sie Maßnahmen ergreifen, die diesen Trend verstärken könnten.

Was sollten Sie als Investor tun?

Als Investor passieren Bullen- und Bärenmärkte. Und es gibt einen fortlaufenden, komplementären, vollständig verwandten Zyklus von Bullen- oder Bärenperioden.Auf Bullenmärkte folgen tendenziell Bärenmärkte und umgekehrt. Bullen- und Bärenmärkte sind die “Emojis“ des Investierens, weil Anleger emotional werden. Versuchen Sie also immer Ihre Investitionen durch Fakten und nicht durch Emotionen zu tätigen. Das Verständnis, wie Bullen- und Bärenmärkte positive und negative Trends widerspiegeln, ist der Schlüssel, wenn Sie an der Börse mit Aktien traden.

Woher kommen die Namen?

Hier wird viel diskutiert und es gibt viele Perspektiven, wie positive und negative Marktbewegungen solche visuellen Maskottchen hervorgebracht haben. Die am häufigsten akzeptierten Gründe sind einfach Natur und menschliche Geschichte. Bullen rennen mit ihren Hörnern auf ihr Ziel los und Bären drücken mit ihrer gesamten Kraft und den Pfoten nach unten auf die Beute ein. Die Tiere sind also Synonyme für ihr Verhalten.

Es gibt einen geschichtlichen Hintergrund. In der Kolonialzeit boomte der Handel mit Bärenfellen.

Händler verkauften manchmal Bärenfelle, die sie noch nicht gejagt hatten, um mit der Nachfrage Schritt zu halten. Infolgedessen würden sie dann hoffen, dass der Preis für Bärenfelle fallen würde, da sie sie kaufen müssten, um die Bestellungen zu erfüllen. Dieser Wunsch nach einem Preisverfall bei Bärenfell führte dazu, dass Händler den Spitznamen „Bären“ erhielten. Das Gegenstück dazu waren die Bullen.

Einige denken sogar, dass der Name mehr finanzorientierte Ursprünge hat als solche im Freien. Anstatt sich auf ein Tier zu beziehen, könnte der Begriff „Bulle“ an der Londoner Börse entstanden sein. Die Londoner Börse aus dem 17. Jahrhundert, eine der ersten offiziell anerkannten Börsen der modernen Welt, enthielt eine Reihe von Bulletins, die signalisieren konnten, wann sich ein Markt verbessert hatte – und „Bull“ wurde schnell zur Abkürzung für das

Was bedeutet „Lean Startup“? Bedeutung, Definition, Erklärung


Die Lean-Startup-Methode ist eine Methode zum Verwalten und Aufbauen eines Unternehmens oder Startups durch Experimentieren, Testen und Iterieren, während Produkte auf der Grundlage der Ergebnisse Ihrer Tests und Ihres Feedbacks entwickelt werden. Diese Methode der Geschäftsführung und Produktentwicklung dient dazu, Produkte schneller an Kunden zu bringen, indem sie sich auf Produktmerkmale konzentriert, die in verschiedenen Phasen des Produktentwicklungszyklus durch explizites Kundenfeedback validiert wurden.

Was ist die Lean Startup-Methode? Bedeutung, Definition, Erklärung

Die Lean-Startup-Methode wird verwendet, um Produkte und Unternehmen in kurzer Zeit zu entwickeln, sodass der Entwickler des Produkts oder Geschäfts schnell feststellen kann, ob sein Geschäftsmodell tragfähig ist. Bei der Implementierung der Lean-Startup-Methodik konzentriert sich das Unternehmen, das diese Methodik verwendet, auf die Entwicklung eines Produkts und erhält gleichzeitig Kundenfeedback. Dabei wird in der Regel ein Produkt mit minimaler Lebensfähigkeit auf den Markt gebracht oder eine kleine Teilmenge Ihrer Kunden.

Das Ziel: Lean Startup

Das Ziel dieser Methode ist es, verschwenderische Praktiken in der Anfangsphase eines Unternehmens zu beseitigen, wodurch das Unternehmen eine höhere Chance auf langfristigen Erfolg hat. Durch die Verwendung der Lean-Startup-Methode können Startups im Frühstadium erfolgreich sein, ohne dass hohe Finanzmittel, umfassende Geschäftspläne oder ein Produkt ohne Mängel erforderlich sind. Damit der Lean-Startup-Prozess erfolgreich ist, muss sich der Startup, der ihn verwendet, darauf konzentrieren, Kundenfeedback zum ursprünglichen Produkt zu erhalten. Dieses Feedback hilft Ihnen dabei, Änderungen und Iterationen am Produkt vorzunehmen, die es ermöglichen, es im Laufe der Zeit gemäß den Wünschen der Kunden zu verbessern. Das Kundenfeedback, das Sie erhalten, sollte Sie auch davon abhalten, Ressourcen für Dienste und Funktionen auszugeben, die Ihre Kunden nicht möchten. Die Lean-Startup-Methode zielt darauf ab, möglichst wenig Ressourcen zu verwenden.

Das Lean Startup bietet einen wissenschaftlichen Ansatz zum Erstellen und Verwalten von Startups und damit Unternehmer eine Dienstleistung oder ein Produkt optimal auf einen Kunden zuschneiden und entwickeln können. Mit der Lean Startup-Methode lernen Sie, wie Sie ein Startup steuern, wann Sie welche Entscheidung treffen und ein Unternehmen mit maximaler Beschleunigung aufbauen sollten. Lean Startup wird also angewendet, um neue Dienstleistungen und Produkte zu entwickeln und auf den Markt zu bringen.

Jeden Tag kommen neue Startups auf den Markt, die eine ähnliche Marketingstrategie für ähnliche Produkte verfolgen. Jedes Startup ist von seinem Produkt überzeugt, dass es beim Kunden gut ankommt. Es wird dann Monate und teilweise sogar Jahre in die Entwicklung eines innovativen Produkts gesteckt, ohne zu wissen, ob der Kunde das Produkt überhaupt benötigt. Viele Startups, die zu schnell agiert haben, kennen das Problem. Das Produkt kann noch so gut und qualitativ hochwertig sein, wenn es für eine bestimmte Kundengruppe keinen Mehrwert bietet. Die Kommunikation mit den Kunden ist enorm wichtig, um die Interessen genau zu kennen.

Was sollten Sie bei einem Lean Startup beachten?

Beseitigen Sie Unsicherheiten

Durch Lean Startup schaffen Sie Ordnung, indem sie Tools bereitstellen, mit denen eine Vision kontinuierlich getestet werden kann. Bei Lean geht es nicht nur darum, weniger Geld auszugeben. Lean Startup bedeutet einen optimalen Weg für die Entwicklung eines innovativen Produkts zu kreieren.

Arbeiten Sie schlauer, nicht härter

Sie müssen sich beim Lean Startup immer wichtige Fragen bei der Durchführung stellen:

  • Benötigen meine Kunden dieses Produkt und bietet es ihnen einen Mehrwert?
  • Ist die Entwicklung dieses Produkts sinnvoll und bringt uns einen wirtschaftlichen Nutzen mit einem guten Umsatz

MVP entwickeln

Ein MVP ist ein Minimum Viable Product, mit dem Startups die Produktentwicklung jederzeit messen und ändern können, wenn etwas nicht passt. Für Lean Startup ist MVP enorm wichtig. Als erstes muss das Problem gefunden werden, um aus diesen Fehlern lernen zu können. Danach erfolgt die Messung der aktuellen Ergebnisse und das Lernen.
Das Startup wird auch eine investigative Entwicklungsmethode namens „Five Whys“ verwenden, die einfache Fragen stellt, um Probleme auf dem Weg zu untersuchen und zu lösen. Durch das Messen der Produktentwicklung wissen Sie zu jedem Zeitpunkt, ob das Produkt so wie erwartet auf dem Markt und beim Kunden ankommt. Das Gute ist, dass Sie es durch die Messung jederzeit korrigieren können.

Validiertes Lernen

Der Fortschritt in der Herstellung wird an der Produktion hochwertiger Waren gemessen. Validiertes Lernen ist eine strenge Methode, um Fortschritte zu demonstrieren. Sobald Unternehmer validiertes Lernen akzeptieren, kann der Entwicklungsprozess erheblich vereinfacht werden.

Warum heißt Wick in der Schweiz „Vicks“? Name, Herkunft, Geschichte, Bedeutung


Die Marke Wick ist in Deutschland nahezu jedem Menschen bekannt. Wenn es draußen kalt wird und auch das Risiko einer Erkältung oder einer Grippe sprunghaft ansteigt, erweisen sich Produkte wie Wick VapoRub hoher Beliebtheit bei Jung und Alt. Wer jedoch in der Schweiz auf der Suche nach Produkten der Marke Wick ist, wird sich darüber wundern, dass diese dort auf den alternativen Namen „Vicks“ hören. Doch warum ist das eigentlich so? Und trifft dies nur auf die Schweiz zu?

Warum heißt Wick in der Schweiz „Vicks“? Name, Herkunft, Geschichte, Bedeutung

Wer in der Schweiz eine Apotheke aufsucht, um sich Erkältungsmittel der Marke Wick zu kaufen, findet stattdessen Produkte der Marke Vicks. Hierbei handelt es sich nicht etwa um eine alternative Marke, denn die angebotenen Produkte sind absolut identisch – und gehören auch zur selben Firma. Was viele nicht wissen: Lediglich in Deutschland und in Österreich werden die beliebten Erkältungsbalsame, Hustendrops & Co unter der Marke Wick angeboten – in der restlichen Welt sind sie hingegen unter dem Namen Vicks bekannt.

Denkbar unpassender Name für Deutschland

Doch warum vermarktet das US-Unternehmen Procter & Gamble, zu dem die Marke Wick gehört, ihre Produkte nur in Deutschland und Österreich unter einem anderen Namen? Die Antwort auf diese Frage wird schnell klar, wenn man den Namen Vicks mehrfach liest und auch ein wenig anders betont. Haben Sie es schon herausgefunden?
Falls nicht, wollen wir Ihnen auf die Sprünge helfen: Der Name Vicks erinnert an den Samenerguss eines Mannes. Er ist somit denkbar ungeeignet für die Vermarktung eines cremigen Balsams zum Einreiben der Brust, der zudem noch in Hinblick auf seine Farbe und Konsistenz an männliches Ejakulat erinnert. Aus diesem Grund hat sich das US-Unternehmen dazu entschlossen, den Markennamen Wick speziell für den deutschen und österreichischen Raum zu verwenden – schließlich wollte man auch hier nicht auf zufriedene Kunden verzichten.

Ein Blick auf die spannende Geschichte von Vicks – bzw. Wick

Die Geschichte der Marke Vicks geht auf den US-amerikanischen Apotheker Lunsford Richardson zurück, der im Jahr 1891 eine kleine Drogerie in Greensboro im Bundesstaat North Carolina betrieb. Als sein Sohn eines Tages unter einer starken Erkältung litt, machte er es sich zur Aufgabe, ihm eine Salbe anzufertigen, die seine Probleme schnellstmöglich lösen sollte – hierfür mischte er unter anderem Menthol und Eukalyptusöl zusammen. Da sein Gemisch schnell zu einer Linderung der Symptome beitrug, entschied sich Richardson dazu, die von ihm entwickelte Salbe fortan auch zum Kauf in seiner Drogerie anzubieten. Ursprünglich hörte diese auf den nahezu unaussprechlichen Namen „Dr. Richardson’s Croup and Pneumonia CureSalve“, doch schon bald benannte Richardson sie in „Vicks Salve“ um – eine Anspielung auf seinen Schwager Dr. Joshua Vick, in dessen Apotheke Richardson vor der Eröffnung seiner Drogerie einige Jahre arbeitete. Die Vicks Salbe erfreute sich schnell hoher Beliebtheit bei den Kunden, sodass sich Richardson dazu entschloss, diese fortan einer größeren Anzahl an Menschen zugänglich zu machen.

Bedeutung, Namensherkunft: Wie der Verkaufsschlager Wick VapoRub zu seinem Namen kam

Im Jahr 1989 rief Richardson die Lunsford Richardson Wholesale Drug Company ins Leben, die nun für den Vertrieb der Vicks Salve zuständig war. Diese erhielt zuvor jedoch einen neuen Namen und hörte ab diesem Zeitpunkt auf die Bezeichnung „Vicks VapoRub“. Der Begriff „VapoRub“ setzt sich aus zwei Wörtern zusammen: „Vapo“ ist lateinisch und bedeutet so viel wie „Dampf“, während „Rub“ schlicht und einfach das englische Wort für „Reiben“ ist. Heutzutage kaum noch vorstellbar: Um seine neue Wundersalbe und deren Wirkung möglichst vielen potentiellen Käufern näherzubringen, fuhr Richardson noch höchstpersönlich auf dem Fahrrad von Haus zu Haus. Später beschäftigte er größere Gruppen von Vertretern, die diese Aufgabe für ihn übernahmen und Vicks VapoRub direkt an der Haustür verkauften.

Wechsel zum heutigen Produktionsstandort in Deutschland

Nach dem Zweiten Weltkrieg entschloss sich die Familie Richardson dazu, die Produktion von Vicks VapoRub von den USA nach Deutschland zu verlegen. Die ersten Produkte der Marke, die hierzulande schon von Anbeginn auf den Namen Wick hörten, kamen 1954 auf den Markt, die nach wie vor bei Kindern und Erwachsenen beliebten Wick Hustenbonbons folgten ab 1956. Nach und nach wurde auf deutschem Boden ein imposantes Hustenbonbon-Unternehmen in Groß-Gerau aufgebaut, welches seinen Standort idealerweise direkt neben einer Zuckerfabrik hatte – der wichtigste Grundstoff für die hauseigenen Hustenbonbons wurde also direkt von nebenan geliefert. Zugleich war die Fabrik übrigens auch die erste deutsche Hustenbonbonfabrik Deutschlands – wenngleich sie von US-Amerikanern geleitet wurde. Produziert wurden die eigenen Produkte hier aber nicht nur für den deutschen und den US-amerikanischen Markt, sondern für mehr als 50 Märkte weltweit.

Warum Wick in der Schweiz „Vicks“ heißt: Erklärung, Bedeutung

Produkte wie Wick Hustenbonbons, der cremige Balsam Wick VapoRub oder weitere Erkältungsprodukte wie Wick MediNait sind hierzulande kaum noch aus den Apotheken wegzudenken. Wer jedoch zukünftig an den hierzulande nicht verwendeten Originalnamen Vicks denkt, wird sich ein Lachen wohl nicht mehr verkneifen können.

Was ist eine „Dummensteuer“? Bedeutung, Definition, Erklärung


Dummensteuer ist ein Trendwort, das sich in seiner ursprünglichen Verwendung bereits gewandelt hat. Wer dabei an eine Steuer für Nicht-Wissen oder Unfug denkt, liegt eigentlich daneben.

Was bedeutet „Dummensteuer“? Bedeutung, Definition, Erklärung

Seitdem das Wort populär wurde, wird Dummensteuer öfter in einem abgewandelten Zusammenhang benutzt.

Man ist tatsächlich dazu verleitet, an eine Steuer für Dummheit zu denken. Doch diese ist natürlich weder realistisch, noch wäre sie umsetzbar. Dummheit ist einer der am schwersten abzugrenzen Begriffe unserer Sprache.

Interessant ist in diesem Zusammenhang das Statement der Sprach- und Bildungswissenschaftlerin Vera F. Birkenbihl. Sie sagte einst, Dummheit sei nur eine andere Ebene Form der Wahrnehmung dieser Welt. Damit kritisierte sie vor allem die Härte mit der manche Führungspersönlichkeiten oder Lehrkräfte das Bildungsvermögen ihrer Mitarbeiter oder Schüler kritisierten.

Tatsächlich wird der Begriff „dumm“ in unserer Gesellschaft sehr häufig und oft vorschnell genutzt. So manch ein Mensch wettert daher am Stammtisch oder bei einer politischen Diskussion:

„Wenn wir eine Steuer für Dummheit einführen würden, wäre das Land reich!“

Inzwischen wird das Wort Dummensteuer häufig im Zusammenhang mit solch populistischen Äußerungen verstanden und angewenet. Eigentlich bedeutet es aber etwas ganz anderes.

Wer diese Steuern bezahlt, ist dumm

Tatsächlich entstand der Begriff „Dummensteuer“ in der Welt der Wirtschaft und Buchhalter.

Die Steuer- und Wirtschaftsexperten Klaus Tipke und Joachim Lang bezeichneten damit Steuern, die im Grunde vermeidbar gewesen wären.

Hier ist genau der Kern: Dummensteuern sind Steuern, die auf legalem Wege vermeidbar sind.

Das Steuer- und Finanzrecht der Bundesrepublik Deutschland ist eine Wissenschaft für sich. Menschen, die sich auf diesem Gebiet auskennen, sind hoch spezialisierte Fachkräfte. Sie treten als Steuerberater, Anwälte, Steuerforscher oder Buchhalter auf.

Ein Betrieb muss nicht immer gleich viele Steuern bezahlen. Ein kompliziertes System aus Rechnungen zu Einnahmen, Ausgaben, Profiten, Anlagewerten usw. ermittelt am Ende einer Abrechnungsperiode die an den Staat zu entrichtenden Steuern.

Wer sich gut auskennt und geschickt wirtschaftet, kann die Steuerlast am Jahresende deutlich senken. Dazu müssen sich die bereits genannten Experten hervorragend auskennen, geschickt (und manchmal auch skrupellos) agieren und trotzdem jederzeit die vorgeschriebenen Gesetze wahren.

Zur Zahlung von unnötigen Steueren kann es aus Unkenntnis geltender Gesetze, Schwierigkeiten mit mehrdeutigen Gesetzen, Informationsmängeln, wirtschaftlich falschen Entscheidungen und Inkompetenz der Buchhalter und Wirtschaftsexperten eines Unternehmens kommen.

Die Steuerlast, die ein Betrieb am Ende des Jahres bezahlt, die bei besserer Arbeit aber vermeidbar gewesen wäre, bezeichnete man in Fachkreisen als „Dummensteuer“.

Dummensteuer: Was in der Wirtschaft üblich ist, gilt auch privat

Selbstverständlich können auch Privatpersonen Dummensteuern bezahlen. Viele Menschen nutzen die Gelegenheit zur Abgabe der Lohnsteuererklärung nicht.

Wer eigene Ausgaben, Fahrtkosten und sonstige Belastungen am Jahresende nicht gelten macht, zahlt womöglich zu viel Einkommenssteuer.

Je besser sich Privatpersonen mit den Steuergesetzen auskennen, desto mehr Steuererleichterung können sie geltend machen. Wer beispielsweise eine Immobilie abbezahlt, hohe Gesundheitskosten hat oder behindert ist, kann extra Steuern sparen.

Auch hier gilt, dass die Dummensteuer der Anteil ist, der bei ausreichend Wissen, Können und Engagement vermeidbar gewesen wäre.

Die erweiterte Bedeutung der Dummensteuer

Neben dieser betriebswirtschaftlichen Nutzung, wird der Begriff für weitere vermeidbare Steuern benutzt.

Ein Klassiker für eine Dummensteuer ist die Erbschaftssteuer.

Diese teils horrenden Beträge (abhängig vom Verwandtschaftsverhältnis und den vererbten Werten) lässt sich einsparen, indem Senioren ihren Nachlass bereits zu Lebzeiten geschickt weitergeben.

Liegt nach dem Tod einer Person noch nicht einmal ein Testament und letzter Wille vor, kann es richtig teuer werden.

Die Steuerlast, die Erben dann tragen müssen, wäre vermeidbar gewesen und gilt als Dummensteuer.

Daneben gelten im privaten Bereich diese Steuern als Dummensteuer:

  • Steuer auf Spekulationsgewinne (bei privaten Veräußerungen)
  • Steuern auf Kapitalerträge.

Da diese Zugewinne für den Staat schwer oder gar nicht kontrollierbar sind, gleichen sie einer „Freiwilligensteuer“. Menschen geben diese Einkünfte bei der Steuererklärung an, weil sie Angst vor Strafe haben oder besonders anständig sein wollen.

Der Volksmund bezeichnet diese Steuern inzwischen jedoch fast einheitlich als „Dummensteuer“. Dumm ist, wer die Einkünfte angibt und vermeidbare Steuern bezahlt.

Was hat die Lotterie mit der Dummensteuer zu tun?

Gelegentlich werden begeisterte Lotterie-Spieler als Bezahler einer Dummensteuer bezeichnet.

Schaut man sich die Systeme genauer an, bemerkt man schnell, dass vor allem der Staat bei den Gewinn versprechenden Spielen abkassiert.

Je nach System fließen bis zu 50 Prozent der Einnahmen in die Staatskasse (Glücksspielsteuer). Bei Gewinnchancen, die teilweise unter einem Prozent liegen, hat der einzelne Spieler kaum Chancen auf Zugewinn.

Tatsächlich geben manche Menschen im Laufe eines Spielerlebens tausende von Euro oder noch viel mehr aus und bekommen so gut wie nichts davon zurück. Im Grunde genommen leisten sie eine freiwillige und auf Spielfreude basierende Steuer an den Staat, die nicht sein müsste.

Was ist Betriebsblindheit? Bedeutung, Definition, Erklärung


Die meisten Vorgesetzten und Mitarbeitern, die ihre tägliche Arbeit verrichten, stellen einmal aufgestellte Regeln. Diese lassen sich aufgrund von Anweisungen der Geschäftsführung nur bedingt abwandeln oder verändern. Da die Betreffenden keine Möglichkeiten haben, ihre Tätigkeit gemäß ihren individuellen Kriterien und Wünschen zu gestalten, sehen sie die vorgegebene Struktur als feste Größen an und üben auch keinerlei Kritik. Da schon sich ihre Vorgänger an diese Vorgehensweisen halten mussten, orientieren sich ihre Kollegen und Nachfolger an an den bekannten Schemata.

Was ist Betriebsblindheit? Bedeutung, Definition, Erklärung

So kommt es im Laufe der Monate und Jahre zur Betriebsblindheit. Effektive Lösungen werden nicht durchdacht oder vorgeschlagen. Selbstkritik an den betrieblichen Vorgängen kann auch zu Problemen mit Kollegen führen, die sich zurückgesetzt fühlen oder eine Konkurrenz fürchten.

Umso stärker ein starres Denk- und Verhaltensmuster ausgeprägt wird, desto geringer konzentriert sich der Mitarbeiter auf seine Kreativität. Sie wird von ihm als individuell denkendem Wesen nicht gefordert. Eingefahrene Gewohnheiten werden beibehalten. Mit der Zeit führt der Mitarbeiter die ihm übertragenen Aufgaben eher gedankenlos aus. Er beherrscht die ihm vorgeschriebene Routine und setzt sie um. In meisten Fällen führen die Prozesse zu einer ausgeprägten Montags-bis-Freitags- Arbeitsmoral. Am Montagmorgen beginnt der Angestellte oder Arbeiter mit der ihm aufgetragenen Arbeit in dem ihm bekannten unflexiblen Muster. Jede halbe Stunde sieht er auf die Uhr und freut sich schon auf den Freitag. Dann darf er gegen 14 Uhr nach Hause gehen.

In diesem Klima findet die Betriebsblindheit einen günstigen Nährboden. Auch wenn es verschiedene Neuerungen geben sollte, mit denen die Arbeit schneller und effektiver erledigt werden kann.

Eine menschliche Reaktion, die die Betriebsblindheit begünstigt, ist die Gewohnheit. Bei ihr werden bestimmte Tätigkeiten oder gedankliche Abläufe stets in verschiedenen Intervallen wiederholt und wie Stereotypen behandelt.

Stereotypen wirken jedoch auch auf einen innovativen Stillstand hin. Bei den Produktionsprozessen kommt es aber auf Effektivität an. Diese führt wiederum zu Wettbewerbsvorteilen. Stellt sich hier eine Betriebsblindheit ein, weil die laufenden Prozesse trotz weiterführender Methoden und Techniken nicht ausgebaut werden, sollte die Geschäftsführung in regelmäßigen Abständen externe Experten konsultieren. Hierbei handelt es sich um Teams von hoch qualifizierten Fachleuten. Sie kennen nicht nur die Branche ihres Auftraggebers, sondern verfügen auch über das betriebswirtschaftliche und technische Know-how. Mit ihrer Hilfe überprüft das Unternehmen jeden Arbeitsabschnitt auf Effizienz und Effektivität.

Welche Wirkung haben Effizienz und Effektivität für die Betriebsblindheit?

Unternehmen müssen ihre Arbeit mit der optimalen Effizienz und Effektivität realisieren. Deshalb sollte die Geschäftsleitung negativen Entwicklung wie der Betriebsblindheit stets geschlossen entgegenwirken.
Doch wo liegt der Unterschied zwischen Effizienz und Effektivität und wie ergänzen sich diese beiden Faktoren?

Effektiv arbeitende Mitarbeiter erreichen das von ihnen erwartete Ergebnis. Sollen sie effizient tätig werden, dann führt ihre Arbeit jeweils zu einem Resultat, bei dem die eingesetzten Mittel möglichst zu einem optimalen Kosten-Nutzen-Verhältnis beitragen. Dabei behalten die Verantwortlichen stets das ökonomische Prinzip im Auge. Der erbrachte Nutzen muss jeweils die Kosten übersteigen und zu einem positiven Ertrag führen.
Sollte sich die Betriebsblindheit an diese Stelle in einer Abteilung des Unternehmens auswirken, reduziert sich so die Effizienz als auch die Effektivität. Die betreffende Firma verschenkt wertvolle Ressourcen und verliert an Wettbewerbsfähigkeit. Im ungünstigsten Fall kommt es zur Übernahme durch die Konkurrenz, zur Insolvenz oder zum Konkurs, bei denen jeweils alle Arbeitsplätze auf dem Spiel stehen können.

Wie können Unternehmen der Betriebsblindheit entgegensteuern?

Unternehmen sind auf kreative und gut ausgebildete Mitarbeiter auf allen Ebenen angewiesen. So bleiben sie wettbewerbsfähig und können ihre Arbeit sowohl mit der bestmöglichen Qualität als auch mit dem höchstmöglichen Ertrag verbinden.

Die wenigsten Menschen können mit der Kritik an ihrem Handeln nur bedingt umgehen. Sie sehen darin eine Verletzung ihrer persönlichen und beruflichen Leistung. Besser ist ein Feedback. Es handelt sich um eine positive und konstruktive Stellungnahme. Der Mitarbeiter bekommt von seinem Vorgesetzten die Chance, seine Arbeitsweise und sein Verhalten zu ändern, um seinen eigenen Arbeitsplatz auf Dauer zu erhalten.
In einigen Fällen werden Mitarbeiter aus den eigenen Reihen befördert. Hierbei gibt es jedoch einen entscheidenden Nachteil. Aufgrund der eingespielten Arbeits- und Denkweise ist das Risiko einer Betriebsblindheit nicht zu unterstützen.

Es lohnt sich deshalb, auf neue und unvoreingenommene Vorgesetzte und Kollegen zu setzen. Sie bringen außerdem unverbrauchte Erfahrungen aus anderen Unternehmen oder von der Hochschule mit.

Neue Mitarbeiter werden deshalb am ersten Arbeitstag mit einer provokanten Bitte konfrontiert, die sich sowohl beruflich als auch finanziell lohnen kann. Der neue Kollege soll sich während seiner Tätigkeit Gedanken darüber machen, wie man bestimmte Arbeitsprozesse effektiver und kostengünstiger gestalten kann. Es kann sich dabei beispielsweise um eine spezielle Abdeckung in der Fertigung handeln, mit der sich Lackiervorgänge beschleunigen lassen. Hunderte seiner Kollegen führen die dazu gehörige Tätigkeit schon seit Jahrzehnten aus. Aber keiner kam auf diese innovative Idee.

In mittleren und größeren Unternehmen setzen die Vorgesetzten zunehmend auf Coaches, um eingeschränkte Sichtweisen rechtzeitig aufzubrechen.

Viele Unternehmen mit langfristig stabilen Absätzen und zufriedenen Kunden gewöhnen sich an diese Situation. Statt das Erreichte stets zu hinterfragen, ruhen sich die Vorgesetzten und Mitarbeiter auf den Ergebnissen ihrer Arbeit aus. Sie vertrauen auf die Fortsetzung des Erreichten. Ändern sich die wirtschaftlichen Gegebenheiten, führt eine mittlerweile übersehene Betriebsblindheit zu existenzbedrohenden Folgen. Man spricht hier von Firmen, die die Entwicklungen in der Branche verschlafen haben.

Konzerne wie Volkswagen führten ein Prämiensystem ein. Hat ein Mitarbeiter eine konstruktive Idee, mit der sich beispielsweise Arbeitsprozesse beschleunigen oder ertragstechnisch optimiert nutzen lassen, dann stellt er seine Idee der Fachabteilung vor. Seinen Vorschlag kann er direkt in der Fachabteilung, in Schriftform oder per Mail einreichen.

Wird die vorgeschlagene Option zugunsten des Unternehmens aktiviert, erhält der Betreffende eine Geld- oder Sachprämie. Um auch anderen Mitarbeitern einen Anreiz zu bieten, wird sowohl der Mitarbeiter als auch seine Zusatzleistung innerhalb des Unternehmens veröffentlicht.

Welche Art von Betriebsblindheit kann den einzelnen Mitarbeiter betreffen?

Mit der Routine nimmt auch die Aufmerksamkeit ab. Der Betreffende bearbeitet die sich wiederholenden Arbeitsgänge vor und denkt parallel über Aktivitäten nach, die ihn geistig fordern könnten. Sie können sich sowohl auf bestimmten Aufgaben als auf sein Privatleben beziehen. Weicht jedoch innerhalb der Routine ein bestimmter Schritt von der gewohnten Kette ab, dann passieren Fehler.

Der Mitarbeiter in der Buchhaltung gibt jeden Tag ungefähr 2.000 Belege ein. Jeder entspricht einem bestimmten Muster und stellt beispielsweise eine Eingangsrechnung dar. Nimmt seine Aufmerksamkeit ab, dann könnte er eine versehentlich eingereichte Ausgangsrechnung als Eingangsrechnung verbuchen.

Aus diesem Grund sollten bestimmte stupide Aufgabenstellungen durch weitere Tätigkeiten und gezielte Unterbrechungen aufgelockert werden. So wird der Datenerfasser zwischenzeitlich mit der Zustellung der betriebsinternen Post, Botengängen oder der Anfertigung von Kopie beauftragt.

Was ist Schwundgeld? Bedeutung, Definition, Erklärung


Schwundgeld wird auch als umlaufgesichertes Geld bezeichnet und ist ein Instrument der freien Marktwirtschaft, um die Umlaufgeschwindigkeit einer Währung zu erhöhen. Beim Schwundgeld werden Kosten für eine Geldhaltung durch die Umlaufsicherung erhöht. Bei Schwundgeld findet Wertaufbewahrungsfunktion einer Währung NICHT statt.

Schwundgeld in verständlich: Schwundgeld ist Geld, dass mit der Zeit an Wert verliert. Dieser Wertverfall soll motivieren, dass Geld schneller auszugeben und es nicht horten. Schwundgeld verhindert, dass eine Zinzwirtschaft entsteht.

Bedeutung und Geschichte von Schwundgeld

Viele Theoretiker und Ökonomen stellten Thesen auf, dass der Wertverfall von Gütern und Waren nicht mit dem Wert von Geld zusammenhängt, sondern die Waren später einen höheren Geldwert erwirtschaften können. Waren sind vom Verfall einer Währung freigestellt. Viele Ökonomen im 19. Jahrhundert entwarfen sogenannte Warenbanken, die einer normalen Bank gleichwertig waren. Kunden konnten Waren, die sie besitzen zu dieser Bank bringen und anlegen. Nach zehn oder 20 Jahren würde der Kunde ein gleichwertiges Fahrrad erhalten und beugt so einem Warenverfall vor.

Andere Ökonomen sahen eine Diskrepanz zwischen Währungsstabilität und Warenzerfall und diese lässt sich nicht mit der Hortung von Waren lösen. Diese Ökonomen gaben Geld eine bestimmte Lebensdauer und dass eine Löschzeit durch die Hortung von Geld eintritt. Geldhortung verschafft dem Kunden einen wirtschaftlichen Vorteil, sodass Rezessionen abgewartet und die Preise beeinflusst werden können.

Zum besseren Schutz vor Spekulationen, welche die Wechselkurse der Währungen nach dem Zweiten Weltkrieg enorm belasteten, sollte eine Umlaufsicherung dafür sorgen, dass das Geld nicht zu stark an Wert verliert. Durch diese Umlaufsicherung sollte die Vormachtstellung großer Währungen wie z.B. dem US Dollar, eingegrenzt werden und Handelsdefizite oder Handelsüberschüsse einfacher und effektiver stabilisiert werden können.

Beispiel: Schwundgeld

Schwundgeld gab es bereits im alten Ägypten und in Europa 100 v. Chr.. In Ägypten lagerten die Menschen Getreide ein und besicherten diese Waren mit Tonscherben. Das Getreide diente als Zahlungsmittel. Besitzer konnten sich ihre Waren jederzeit im Jahr abholen und mussten dann einen gewissen Verfallsabschlag zahlen. Erst nach Eroberung der Römer wurde Münzgeld eingeführt.

Dieses Münzgeld wurde im Mittelalter von der Kirche und den Herrschern für ungültig deklariert. Die Menschen konnten dann das alte Münzgeldfür einen Obulus gegen neugeprägte Münzen eintauschen. Die Abschläge variierten stark. Die jeweilige Differenz ging immer and die Kirche oder den Herrscher. Allerdings hielt dieses System nicht lange an. Die Geldmenge wuchs immer schneller und die damaligen Kaufleute wollen ein Geldsystem, das weitreichend ist. Es folgte die Münzverrufung und es wurden Verbrauchs- und Handelssteuern eingeführt.

Das erste Experiment mit Schwundgeld erfolgte im 19. Jahrhundert. Es wurden Lebensmittel produziert, die die Bevölkerung nicht verbrauchen konnte. Die Zins- und Steuerzahlungen sorgten dann dafür, dass das gesamte System zusammengebrochen ist. Die britische Regierung reagiert darauf mit dem Bau eines Wirtschaftsmarktes und druckte 4.000 Pfund Sterling als Zweitwährung. Das Geldsystem stabilisierte sich wieder und nach ca. fünf Jahren wurde dieses Geld wieder vernichtet. Dieses System erinnert in der Art der Verwendung an umlaufgesichertes Geld, es stellt aber eine Art Kredit dar.

In der 1930er Jahren entwarf ein Ökonom aus Tirol einen Art Gutscheinsystem zur Bezahlung. Die Menschen erhielten als Bezahlung für ihre Arbeit Gutscheine, mit denen sie dann Waren und Dienstleistungen kaufen bzw. eintauschen konnte. In anderen Teilen Österreichs wurden die Menschen normal bezahlt und horteten das Geld Zuhause. Aus diesem Grund verlor die damalige Währung jeden Monat stetig an Wert (ca. ein Prozent im Monat).

Die kleine Gemeinde in Tirol wurde davon verschont. Das System mit den Gutscheinen funktionierte und die Arbeitslosigkeit sank. Da es ein dezentrales System darstellte, griff nach einem Jahr die Nationalbank Österreichs ein und schaffte diese Gutscheine wieder ab. Es dauerte nicht lange, und die Konjunktur brach zusammen und die Arbeitslosigkeit stieg wieder an.

Im Grunde genommen verfolgen die Zentralbanken mit Strafzinsen ein ähnliches Ziel. Nationalbanken sollen keine Einlagen horten, sondern die Umlaufgeschwindigkeit ankurbeln und Kredite vergeben.

Prinzip: Schwundgeld

Das Ziel von Schwundgeld ist, dass der Wert des Geldes im Vergleich zu Waren und Gütern zu reduzieren, um Investitionen zu ermöglichen und anzuregen. Durch die Umlaufsicherung werden die Kosten reduziert, die für eine bestimmte Menge Waren fällig wären. Sie erhalten also für eine bestimmte Menge Geld weniger Waren als vorher. Gesteuert wird das gesamte System über einen Preisindex, wodurch die Kaufkraft in einem Geldsystem kontrollierbar und stabil gehalten wird. Dadurch unterscheiden sich die Wertminderung von Währung und Geld. Das Ziel von Schwundgeld ist, dass die Umlaufgeschwindigkeit von Geld immer gleich bleibt. Auf diese Weise werden immer weiter Investitionen getätigt und Menschen horten kein Geld, sodass es an Wert verliert.

Warum heißt Amazon „Amazon“? Wie kam Jeff Bezos auf den Namen? Namensherkunft


Bevor Amazon zur weltweit größten Online-Shopping-Website wurde, gab es viele verschiedene mögliche Namen für die Website. Im Online-Shoppings, in denen wir sogar Lebensmittel bestellen können, ist es schwer, sich an eine Welt ohne Amazon zu erinnern. Doch so lange gibt es Amazon unter diesem Namen noch gar nicht.

Details zur Namensgebung von Amazon

Zunächst nannte Amazon-Gründer Jeff Bezos sein E-Commerce-Unternehmen (zu diesem Zeitpunkt nur ein Buchhändler) Cadabra Inc. Der Name soll an „Abrakadabra“ erinnern, um zu zeigen, wie magisch Online-Shopping zu jendem Zeitpunkt war. Doch lange lief das Unternehmen nicht unter dem Namen. Als nächstes folgte relentless.com. Doch auch dieser Name setzte sich nicht entscheidend durch.

Mitte der neunziger Jahre hatten wir noch kein Google. Als wir eine Site finden wollten, verwendeten wir Online-Verzeichnisse, die ähnlich wie die Gelben Seiten strukturiert waren. Wenn ich ein Buch kaufen wollte, ging ich zu den Online-Shop-Listen, dann zur Unterkategorie der Bücher und schließlich zur Liste der verfügbaren Online-Buchhandlungen.
Hauptgrund für die Namensgebung von Amazon war war damals, dass die Suchmaschinen einen komplexen Algorithmus verfolgten und die Suchergebnisse alphabetisch anordneten. Nach dem Namen “Aard“ entschied sich Bezos auf Amazon.

Warum hat sich Bezos für den Namen „Amazon“ entschieden?

Der Name Amazon soll an der Namen des größten Flusses der Welt – dem Amazonas – erinnern und den Leute immer zeigen, wie groß und einzigartig die Firma ist und immer sein wird. Denken Sie an Amazon und an den größten Fluss der Welt. Welchen besseren Namen gibt es für sein Bestreben, der größte Online-Buchladen der Welt zu werden? Bezos registrierte die URL Amazon.com im November 1994 und das Unternehmen verkaufte sein erstes Buch online im Juli 1995.

Bezos mochte das Homonym aus zwei Hauptgründen. In der Vergangenheit wurden Websites alphabetisch aufgelistet, was bedeutete, dass Amazon immer höher auf der Seite war, was einen leichten Wettbewerbsvorteil darstellte. Und zweitens wählte er den größten Fluss der Welt aus, um die große Auswahl an Büchern von Amazon zu kommunizieren. Amazon ist jetzt das größte Online-Geschäft und verkauft alles von tragbaren Umkleidekabinen über Gartenstühle bis hin zu Süßigeiten. Sie haben alles von A bis Z.

Amazon: Logo Evolution 1995 – 2015

Mit jedem sich entwickelnden Unternehmen geht ein sich entwickelndes Logo einher. Dieser Ansatz ist für jede große Marke üblich, die auf dem Markt große Anerkennung, Verständnis und Akzeptanz findet.

Geschichte: Amazon

Amazon.com ist die größte Online- Einzelhandelsplattform weltweit. Amazon wurde von Jeff Bezos im Sommer 1994 gegründet. Unter dem eigenen Firmennamen hat Amazon unzählige Produkte und Dienstleistungen auf den Markt gebracht, darunter Fire TV, Amazon Prime, Kindle, Fire Phone, Amazon Echo und Local. Der Hauptsitz von Amazon befindet sich in South Lake Union in Seattle.

Amazon Fulfillment Center: Menschen, Roboter & Drohnen

Amazon verfügt über mehr als 50 Fulfillment-Zentren und beschäftigt über 150.000 Mitarbeiter, darunter Roboter und Drohnen. Ihre Lager sind unglaublich riesig. Die Lager laufen teilweise halbautomatisiert ab und Roboter tragen die Waren aus den Regalen zur Packstation. Dafür erwarb Amazon in 2012 das Supply Chain Management-Unternehmen, für 775 Millionen US-Dollar. Die kleinen Roboter der Firma können über 300 Kilogramm tragen, enthalten Bewegungssensoren und sind extrem navigierbar. Sie sind derzeit in zehn der Fulfillment-Center installiert.

Diese Technologieinvestition reduziert menschliche Fehler und beschleunigt den Verpackungsprozess drastisch, indem den Mitarbeitern genaue Produkte zur Verfügung gestellt werden und nicht umgekehrt. Amazon ist besser in der Erfüllung als jedes andere Unternehmen. Diese Investition ist nur ein weiteres Beispiel für das Verständnis, wie sich die Erwartungen mit der Zeit ändern – schließlich gewöhnen sich die Menschen an einen Versand von maximal zwei bis drei Tagen. Für die Paketlieferungen werden immer neue Möglichkeiten gesucht, um den Versand so reibungslos und schnell wie möglich zu machen.

Bezos versucht die Unternehmensphilosophie am Namen immer wieder deutlich zu machen und will immer größere und höhere Ziele erreichen.

Was sind Casino-Streams? Bedeutung, Definition, Erklärung


Im Jahr 2003 löste der Gewinn von Chris Moneymaker beim legendären Main Event der World Series of Poker einen weltweiten Pokerboom aus. Dieser hielt bis in die frühen 2010er Jahre an und flachte dann langsam ab. Auch wenn die virtuellen Pokerräume in der Vergangenheit stets kamen und wieder gingen, erfreuen sich die Online Casinos bis heute, sehr großer Beliebtheit. Vor allem Slot-Machines sind aktuell heiß begehrt, bieten sie mit ihren diversen Spielreihen doch meist überproportional gute Gewinnchancen. Wer selbst sein Glück versuchen will, findet im Internet eine Vielzahl von Top Live Casinos.

Was sind Casino Streams? Bedeutung, Definition, Erklärung

In Zeiten hoher Datenübertragungsraten und einer schnell wachsenden Community gehören Live-Streams mittlerweile zum alltäglichen Unterhaltungsprogramm dazu. Daher ist es nur logisch, dass auch die Online-Casinos ihren Weg in die Sparte der Live Streams gefunden haben. Bekannte Plattformen wie z. B. Twitch nutzen ihre große Reichweite, um zahlreiche Casino-Freunde vor den Bildschirm zu locken – einen Überblick über die derzeit beliebtesten Casino-Streamer finden Sie hier. Wer selbst eher selten im Online-Casino aktiv ist, kann den bekannten Streamern beim Spielen über die Schulter blicken. So lässt sich live mit fiebern und wer aufpasst, bekommt von den Profis womöglich noch den einen oder anderen kostenlosen Tipp. Von den Streamern erfährt man auch, bei welchen Online Casinos es den besten RTP (Return To Player) gibt – der entscheidende Wert für die mögliche Gewinnchance. Die derzeit beliebtesten Casino-Spiele im Live-Stream sind die sogenannten Slot-Machines: Hier muss der Spieler eine von mehreren möglichen Gewinnreihen treffen, um einen Gewinn ausgezahlt zu bekommen. Im Gegensatz zum häufig lang andauernden Grind beim Pokerspiel kann an der Slot-Machine schon binnen kurzer Zeit ein hoher Gewinn erzielt werden.

Kann man selbst einen Stream starten?

Wer einen eigenen Casino Stream eröffnen möchte, muss dafür einige Vorbereitungen treffen: Es ist nicht nur eine ausreichend gute Hardware des eigenen Computers notwendig, auch die Internetanbindung benötigt eine hohe Datenübertragungsrate. Die mögliche Bandbreite des Uploads der eigenen Verbindung sollte mindestens 10 MBit betragen. Wenn Sie die Geschwindigkeit Ihrer Leitung nicht kennen, können Sie diese z. B. hier kostenlos testen. Um Schwankungen und Ausfälle während des Streams zu vermeiden, sollte niemals mit einer aktiven W-LAN-Verbindung gestreamt werden. Nutzen Sie ein normales LAN-Kabel für die Verbindung zwischen PC und Router, damit der Upload Ihres Streams ohne Komplikationen übertragen werden kann. Damit das Bild Ihres Bildschirms dem Zuschauer angezeigt wird, benötigen Sie anschließend noch die richtige Software: Wie Sie einen Stream auf Twitch ins Leben rufen, erfahren Sie hier.

Von den Profi-Streamern lernen

Nutzen Sie die zahlreichen Tipps von einem der vielen Streamer, um Ihr eigenes Können zu verbessern. Einer der derzeit beliebtesten und besten Spieler im Online-Casino ist Knossi. Lernen Sie von ihm, wann Sie Ihren Einsatz erhöhen und wann Sie aussteigen sollten. Auch der richtige Umgang mit längeren Phasen ohne Gewinn gehört zum guten Spielen dazu. Wenn Sie allerdings nur ein paar Mal zur Entspannung den einarmigen Banditen begnügen wollen, sind Sie nicht auf die Ratschläge der Profis angewiesen. Statt im Lotto Ihr Geld zu verschwenden, gönnen Sie sich ein paar Minuten Nervenkitzel mit der Chance auf hohe Gewinne im Online-Casino. Wir wünschen Ihnen viel Glück!

Was bedeutet „inserieren“ in Bezug auf die Arbeitsbranche? Bedeutung, Definition, Erklärung


In einer Firma sind ständig neue Angestellte gefragt. Sie es, weil Mitarbeitende in den Ruhestand gehen, sich anderweitig neuen Herausforderungen stellen oder aufgrund unüberbrückbarer Differenzen aus dem Unternehmen ausscheiden. Sobald eine Stelle frei wird, die jedoch besetzt sein sollte, müssen Unternehmen, Firmen und Arbeitgeber inserieren. Doch was ist „inserieren“ eigentlich? Und wie gelingt es, einen Job ansprechend zu inserieren?

Was bedeutet inserieren?

Der Begriff des Inserierens oder des Inserates ist Ihnen sicherlich bekannt, wenn Sie bereits nach Arbeit gesucht haben. Eigentlich beschriebt der Begriff das Aufgeben einer Anzeige in den gedruckten Medien. Hierzu zählt vorwiegend die Zeitung, aber auch ein Flugblatt. In der heutigen Zeit hat sich der Begriff etwas gewandelt. Denn die meisten Jobangebote werden nicht mehr in den Printmedien veröffentlicht, sondern online geschalten. Auch auf den virtuellen Jobbörsen können Sie Inserate finden.

Inserieren muss jedoch nicht zwangsläufig mit der Suche neuer Angestellter in Verbindung stehen. Unter einem Inserat kann auch der Verkauf oder Kauf von Produkten verstanden werden. Sind Sie auf der Suche nach einem neuen Fahrrad, geben Sie ein Inserat mit dem Gesuche auf. Ebenso können Sie ein Inserat schalten, wenn Sie nach einem neuen Job suchen. Oftmals finden Sie auch den Begriff der Annonce. Das Annoncieren ist das französische Synonym für die Anzeige oder das Inserat.

Wie können Unternehmen inserieren?

Unternehmen stehen heute diverse Möglichkeiten des Inserierens offen. Am beliebtesten sind jedoch noch immer die Online Suchmaschinen, in denen die unterschiedlichsten Jobs gebündelt angezeigt werden. Dies bringt nicht nur für Unternehmen einen Vorteil, sondern auch für die Suchenden. Denn mit nur wenigen Mausklicks ist es möglich, schnell und übersichtlich passende Jobangebote zu durchforsten. Wenn Firmen noch nicht sehr erfahren sind, sollten Sie einige Aspekte beachten, um ein gutes Inserat zu schalten.

Zunächst sollten Sie eine passende Suchmaschine oder eine Plattform finden. 1a-Stellenmarkt bietet seinen Nutzerinnen und Nutzern zahlreiche Suchfunktionen, sodass maßgeschneiderte Jobangebote ausfindig gemacht werden. Auf dieser Plattform sollten Sie Ihr Glück versuchen. Zudem können Sie auf sogenannte Meta-Jobbörsen zurückgreifen. Hierbei handelt es sich um Suchmaschinen, die alle Jobangebote diverser Firmenwebseiten sowie Inserat-Portale zusammenfassen. Auf einen Blick können Nutzerinnen und Nutzer somit das ganze World Wide Web nach Stellenanzeigen durchsuchen.

Der Aufbau eines Inserates

Ihr Inserat sollte übersichtlich sowie leicht verständlich sein. Dies bringt Ihnen den Vorteil, dass die Suchenden gezielter zu Ihrem Jobangebot geleitet werden. Stellen Sie in der Anzeige klar heraus, wonach Sie suchen. Möchten Sie eine Auszubildendenstelle besetzen oder suchen Sie nach einem Mitarbeitenden mit jahrelanger Berufserfahrung? geben Sie zudem an, was Sie sich von den Bewerberinne und Bewerbern erwarten. Doch nicht nur die Interessierten müssen Kriterien erfüllen. Viele Interessierte erhoffen sich auch vom zukünftigen Arbeitgeber einige Aspekte. Hierzu können Sie in Ihrem Inserat aufzeigen, wer Sie sind und was Sie bieten. Abschließend bietet es sich an, Wünsche zu äußern. In welcher Form soll die Bewerbung wohin gesendet werden? Sind all diese Informationen zur Verfügung gestellt, kann das Inserat geschalten werden.

Sollte das Inserat erfolglos sein, haben Unternehmen die Möglichkeit, auf Sozialen Plattformen selbst zu suchen. Hierzu bieten sich Portale wie Xing oder LinkedIn an.

Was bedeutet dümmelt, gedümmelt, dümmeln? Bedeutung, Definition, Erklärung, DHDL


„Es dümmelt“ oder „Es hat gedümmelt“ wird scherzhaft gesagt, wenn der Investor Ralf Dümmel in der VOX-Show „Die Höhle der Löwen“ wieder einen Deal abgeschlossen hat.

Das Scherz-Verb „dümmeln“ leitet sich vom Nachnamen des Investors Ralf Dümmel ab.

„Es dümmelt“: Die Höhle der Löwen (DHDL) – Bedeutung

Wenn es „dümmelt“ haben ein Gründer (oder ein Gründerteam) und Ralf Dümmel einen Deal abgeschlossen. Das bedeutet für den Gründer (oder das Gründerteam), dass Ralf Dümmel und sein Team ihm finanziell (Working Capital) und organisatorisch unter Arme greifen, sowie das Produkt in die Märkte bringen. Für Ralf Dümmel bedeutet ein Deal, dass er ein neues Produkt für seine Firma DS Produkte hat, dass er vertreiben kann.

Ralf Dümmel schließt viele Deals in der Höhle der Löwen ab und er ist dafür bekannt, dass er besonders an Produkten für den Einzelhandel interessiert ist. Dieser Umstand führt dazu, dass viele Gründer mit Firmenideen für Ralf Dümmel in Frage kommen. Somit ist Ralf Dümmel in der Show „Die Höhle der Löwen“ präsenter, da er eben oft mit Gründern verhandelt oder Angebote unterbreitet. (Investoren, die schnell bekannt geben, dass sie „raus“ sind, sind somit weniger zu sehen.)

Ralf Dümmel fällt in der Show „Die Höhle der Löwen“ auch durch seine sympathische Art und seine Kleidung auf.

Fazit: Wenn es dümmelt, ist etwas gutes passiert. Gründer können sich dann über Unterstützung durch Ralf Dümmel und DS Produkte freuen. Diese Zusammenarbeit sorgt dafür, dass Umsätze steigen und die Produkt-Bekanntheit stark wächst.

Dümmeln: Deklinationen und Grammatik

Das Verb „dümmeln“ wird in verschiedenen Schreibweisen verwendet. Das Verb wird ausschließlich in der dritten Person Singular verwendet.

Beispiele:

  • „Es dümmelt.“
  • „Es hat gedümmelt.“
  • „Es dümmelt wieder.“

Verwendungen wie „Ich dümmele“ oder „Du dümmelst“ finden nicht statt. Auch Varianten wie „Wir dümmeln“, „Ihr dümmelt“ oder „sie dümmeln“ gibt es nicht.

Weitere Bedeutung von „dümmeln“

„Dümmeln“ ist ein veraltetes Verb mit zwei Bedeutungen:

  • „Dümmeln“ bedeutet, dass jemand zu viel auf ein Brötchen oder Stelle legt.
  • Wurde Kohle oder Feuer früher erstickt, so wurde dazu teils auch „dümmeln“ gesagt.
Was sind Kryptowährungen? Bedeutung, Entwicklung, Kritik


Immer noch verbirgt sich hinter dem Begriff ‚Kryptowährung‘ für viele Menschen in großes Mysterium. Der Markt für Bitcoins und Co. macht seit Jahren Schlagzeilen mit großen Anlagegewinnern, die mit der Investition in die Kryptowährung zum Millionär geworden sind. Doch worum handelt es sich eigentlich bei Bitcoins?

Hierfür lohnt es sich die Wortherkunft von Bitcoins näher zu untersuchen. Denn das Wort ‚Bitcoin‘ setzen sich aus den englischen Worten ‚Bit‘, also Speichereinheit, und ‚Coin‘ zusammen. So beschreibt der ‚Bitcoin‘ nichts anderes als eine digitale Münze. Nun lässt sich schnell erahnen, was genau Kryptowährungen wie Bitcoins darstellen: ein virtuelles Geldsystem. Hartgeld in Form von Münzen und Scheine gibt es bei den Kryptowährungen auf dem digitalen Markt nicht. Der Handel beschränkt sich allein auf verschiedene Plattformen im Internet, bei denen man ähnlich wie an der Börse auf fallende und steigende Kurse setzt.

Der große, aber feine Unterschied, zu den Börsen der Kryptowährungen und dem herkömmlichem Aktienmarkt ist, dass Bitcoins ein dezentrales Wirtschaftssystem darstellen und somit unabhängig von Finanzentwicklungen auf dem Wirtschaftsmarkt agieren. Die Unabhängigkeit von Banken und Staaten ermöglicht es den digitalen Markt sein komplett eigenes Tempo zu gehen, so dass sehr dynamische Kursentwicklungen zur Normalität beim Handeln mit Bitcoins und Co. gehören. Immer mehr Menschen interessieren sich mittlerweile für die Geldanlage in Kryptowährungen, so dass Ratgeberportale wie crypto-review.com so gefragt sind wie nie zuvor. Schließlich handelt es sich bei den Großteil um Anfänger auf dem Digitalmarkt, so dass vorab ausreichend Informationen gesammelt werden sollten.

Hier können Sie sich einen Überblick von der Entwicklung der Kryptowährungen machen. Zudem haben wir auch die Kritik am digitalen Währungssystem genau unter die Lupe genommen.

Die Entwicklung der Kryptowährung ist einzigartig auf dem Finanzmarkt

Der Aufstieg der Kryptowährung ist beispiellos: Von einer Spielerei von Computer-Nerds bis hin zu einem Millionengeschäft haben die Internetwährung rund um Bitcoins eine einzigartig Erfolgsgeschichte geschrieben. So gibt es unzählige Anekdoten, über Bitcoin-Millionäre, die mit einer Investition in den Anfangszeiten der Kryptowährung nun zu den reichsten Menschen der Erde gehören. So bot Laszlo Hanyecz aus Miami damals in einem Online-Forum 10.000 Bitcoins dafür um ihm eine Pizza zu bestellen. Ein Mann aus England hat den Deal angenommen und zwei Pizzen bestellt und wie versprochen die 10.000 Bitcoins bekommen, die damals noch einen Wert von circa 30 US-Dollar hatten. Heute entspricht die Belohnung des berühmten ‚Pizza Call‘ einem Wert von circa 100 Millionen US-Dollar.

Siehe auch:

Warum der Bitcoin für Anleger zu attraktiv ist

Kursentwicklungen von bis zu 20 Prozent an einem Handelstag sind keine Seltenheit bei den Internetwährungen rundum Bitcoins. Demnach ist der Bitcoin für Anleger auf der ganzen Welt zu einer sehr gefragten Handelsmasse geworden. Dabei ist der Markt der digitalen Währungen so gut verschlüsselt, wie nicht einmal das reale Finanzsystem auf der Welt. Keiner soll es schaffen den Kurs der Bitcoins zu manipulieren. Nach der Definition handelt es sich bei Kryptowährungen um ein gut verschlüsseltes, digitales Geldsystem. Der große Vorteil bei den Bitcoins ist die anonyme Zahlungsform, so dass Käufer einen zusätzlichen Schutz bei verschiedenen Transaktionen im Internet genießen. Der Handel mit Kryptowährungen ist für Anleger immer interessanter geworden, so dass Bitcoins und Co. schon längst nicht mehr als bloßer Insidertipp auf dem Anlegermarkt gehandelt werden.

Systemrelevante Berufe mit Zukunft – welche Jobs in der Krise gefragt sind


Die aktuelle Gesundheitskrise hält uns alle in Atem und obwohl es vorübergehend weltweit zu Lockerungen kam, scheint sich die Situation wieder zu verschärfen. Voraussichtlich werden wir noch lange mit Corona zu kämpfen haben. Aus diesem Grund ist es nur logisch, dass sich gerade viele jüngere Menschen fragen, was für Berufe systemrelevant und zukunftsträchtig sind. Einige davon möchten wir in diesem Artikel aufzeigen. Sollten Sie sich also selbst diese Fragen stellen, lesen Sie am besten einfach weiter.

Pharma-Referenten

Sobald Sie Gehälter online vergleichen, werden Sie direkt feststellen, dass viele Jobs in der Pharmaindustrie gut bezahlt sind. Vor allem Pharma-Referenten dürfen sich über einen hohen Lohn freuen. Zudem ist der Job selbsterklärend optimal in Zeiten einer Gesundheitskrise, da die Entwicklung eines Impfstoffs derzeit eine hohe Priorität hat. Doch nicht nur wegen Impfstoffen sind Pharma-Referenten gefragt. Auch andere Arzneimittel stehen hoch im Kurs und von Desinfektionsmittel brauchen wir gar nicht erst zu sprechen. Der Wirtschaftszweig ist aktuell lukrativer denn je und das ist ein Umstand, von dem auch Mitarbeiter der Industrie profitieren können.

Pflegekräfte

Die derzeitige Situation ist sowohl für Alten- als auch Krankenpfleger belastend. Generell hat die Arbeit den Ruf anstrengend und mäßig bezahlt zu sein. Doch die Krise könnte daran langfristig etwas ändern, da der Staat bereits Prämien für Pflegekräfte durchgesetzt hat. Zudem steht außer Frage, dass Pflegekräfte systemrelevant sind. Ohne sie würde unser Gesundheitssystem infolge der Krise zusammenbrechen. Wer sich für eine Karriere in dem Bereich entscheidet, hat somit einen sicheren Arbeitsplatz. Allein schon aus dem Grund, da der demografische Wandel ein immer größeres Problem wird und sollte die COVID-19-Pandemie noch länger andauern, wird der Bedarf an Pflegekräften stark ansteigen.

Bauleiter

Ein Unternehmen in der Bauwirtschaft zu führen, ist auch in Zeiten der aktuellen Gesundheitskrise ein lukratives Geschäft. An Aufträgen mangelt es in der Baubranche keineswegs. Nur die wenigsten Bauleiter mussten Kurzarbeit anmelden. Personal wird weiterhin gesucht. Tatsächlich ist es so, dass viele Bauunternehmen einen Mangel an Arbeitskräften haben. Zwar gibt es einige Beschäftigte in der Bauindustrie, die einen Rückgang an Aufträgen befürchten, deren Anteil ist jedoch ziemlich gering. Die meisten Bauleiter und Bauarbeiter blicken eher positiv in die Zukunft.

Onlinehändler

Kurzzeitig war es so, dass der E-Commerce unter den Folgen der Krise zu leiden hatte. Doch bereits nach kurzer Zeit entwickelte er sich zu einem der größten Profiteure. Aufgrund des Lockdowns haben viele Deutsche ihre Produkte zunehmend über das Internet bestellt. Nicht ohne Grund ist der Reichtum des Amazon Gründers Jeff Bezos infolge der Krise noch größer geworden. Verwunderlich ist diese Entwicklung nicht, da der Onlinehandel wunderbar mit sozialer Distanzierung vereinbar ist. Zudem macht sich auch abgesehen davon bemerkbar, dass immer mehr Menschen online einkaufen. Im Zuge der Digitalisierung wird deren Anzahl noch weiter zunehmen. Sich in dem Bereich etwas aufzubauen, ist also definitiv keine schlechte Entscheidung. Im Gegensatz zu den vorherigen Berufen werden Sie sich zwar selbstständig machen müssen, aber es lohnt sich, diesen Schritt zu wagen.

Was ist Fast Fashion? Bedeutung, Definition, Erklärung, Kritik


Als „Fast Fashion“ wird Mode bezeichnet, die so einfach, schnell und günstig konsumiert werden kann wie Fast Food. Durch die günstigen Preise ist es möglich (und auch so gedacht), dass schnell neue Kleidungsstücke gekauft werden können.

„Fast Fashion“ in Kürze definiert: Mehr günstige Kleidung in kürzerer Zeit.

Was ist Fast Fashion genau? Was ist damit gemeint? Bedeutung, Definition

Fast Fashion ist ein Geschäftsmodell in der Modebranche bei welchem Hersteller versuchen aktuelle schnelllebige Modetrends zu bedienen und Mode zu sehr günstigen Preisen anzubieten. Dies führt dazu, dass Kollektionen in sehr kurzen Zeitabständen (Wochentakt) wechseln und ausgetauscht werden.

Der Ausdruck „Fast Fashion“ bedeutet auf deutsch „Schnelle Mode“.

Fast Fashion entstand in den 1980er Jahren. Damals wurde die Strategie „Quick Response“ genannt. „Quick Response“ bedeutet auf deutsch: „Schnelle Reaktion“.

Ein Beispiel für Fast Fashion:

Designer höherwertiger Kleidung bringen ca. zwei Kollektionen im Jahr heraus.
Zara bringt 24 neue Kollektionen im Jahr heraus. H&M kommt auf bis zu 16 Kollektionen im Jahr.

Warum gibt es Fast Fashion?

Fast Fashion ist eine Reaktion auf Influencer, Stars und Laufstege. Der Gedanke dahinter ist, dass Fans die Kleidung ihrer Vorbilder oder von Models nachkaufen wollen und das möglichst schnell. Dafür darf zwischen dem Moment, in dem ein Promi oder ein Model ein bestimmtes Kleidungsstück trägt und dem Moment, in dem ein Kunde nach dem Kleidungsstück in einem Geschäft oder online sucht, nicht viel Zeit vergehen. Denn je mehr Zeit vergeht, umso geringer wird die Kaufabsicht eines Kunden. Fast Fashion bedient diese Kundennachfrage und erlaubt es Herstellern auf den Markt effizient zu reagieren.

Fast Fashion:

  • Fast Fashion führt dazu, dass Kunden mehr Kleidung kaufen. Dies führt zu einer Gewinnsteigerung bei den Unternehmen.
  • Fast Fashion erlaubt es Kunden ihre kurzfristigen Wünsche schnell zu befriedigen.
  • Fast Fashion bietet zwei große Vorteile für Kunden: Es wird günstige Mode in großer Auswahl angeboten.

Anmerkung der Redaktion:

Fast Fashion erinnert den Autor an die „Die Höhle der Löwen“. Lieber Leser, ist dir aufgefallen, dass wenn die Sendung am Dienstag ausgestrahlt wird, manche Produkte sofort am Mittwoch kaufbar sind? Hier bedient ein Unternehmen die durch die Sendung erfolgte Nachfrage sofort. So ähnlich funktioniert Fast Fashion, bloß das die Mode-Industrie komplexer ist und viel größer. (Anmerkung der Redaktion: Der beschriebene Umstand ist nur eine Beobachtung des Autors.)

Kritik an Fast Fashion: Ist Fast Fashion schlecht?

Fast Fashion wird kritisiert, da dieses Geschäftsmodell auf schnellen Verbrauch ausgelegt ist und nicht auf Nachhaltigkeit. Der schnelle Verbrauch  belastet die Umwelt, führt zu Umweltverschmutzungen, verursacht Müll und ist nicht nachhaltig.

Unternehmen, die Fast Fashion betreiben, wollen den Kundenwünschen immer einen Schritt voraus sein. Dies bedeutet, dass Designer und Fabriken sehr viel in kurzer Zeit arbeiten müssen, damit die Strategie aufgeht. Dies belastet Menschen und führt zu einer schlechten Co2-Bilanz.

Um Fast Fashion günstig anzubieten, dürfen die Produktion, der Transport und die Arbeitskräfte (Näherinnen) nicht viel Kosten. Da Unternehmen ihre Gewinnmarge nicht über den Verkaufspreis erhöhen können, kann vermutet werden, dass sie versuchen Kosten zu reduzieren. Dies kann zu Lasten von Mensch und Umwelt gehen.

Es stellen sich Fragen wie:

  • Unter welchen Bedingungen wird die Mode produziert?
  • Wie kann die Mode so günstig sein?
  • Wo wird die Mode produziert? Von wem?
  • Wie wird die Kleidung veredelt? Welche Qualität hat Fast Fashion?
  • Unter welchen Arbeitsbedingungen arbeiten die Näherinnen?
  • Wie sieht das Arbeitsrecht im Land der Näherinnen aus? Werden Überstunden bezahlt? Gibt es Arbeitsschutz?
  • Wird alte Kleidung recycelt?

Fast Fashion ist Ausdruck einer verschwenderischen Haltung des kurzfristigen Denkens. Anstatt Kleidung lange zu tragen und zu pflegen, erlaubt es Fast Fashion Kleidungsstücke kurzfristig zu tragen und dann neue zu kaufen.

Fast Fashion ist das Ergebnis einer beschleunigten Weltwirtschaft und dem Umstand, dass Mode seit den 1980er Jahren zu einem schnelllebigen Produkt geworden ist.

Abschätzig wird Fast Fashion auch „Wegwerfmode“ genannt.

Fast Fashion ein Rechenbeispiel

Wer etwas rechnet, merkt schnell das Fast Fashion nicht so günstig ist, wie gedacht.

Wer ein Fast Fashion T-Shirt für 5 Euro fünfmal trägt und dann wegwirft, bezahlt pro Tragen: 1 Euro.

Wer ein hochwertiges T-Shirt für 20 Euro kauft und 30-mal trägt, bezahlt pro Tragen: 0,66 Euro.  (Also weniger.)

Was ist eine elektrische Stopfmaschine?


Eine elektrische Stopfmaschine ist eine elektrisch betriebene Vorrichtung zum Füllen einer leeren Zigarettenhülse mit Tabak. Solche Elektrische Zigarettenmaschinen werden durch Stopfmaschineshop online verkauft und von Rauchern benutzt, die beim Zigarettenkauf Geld sparen wollen

Eine Stopfmaschine hat also nichts mit dem Stopfen von Socken oder Textilien zu tun, sondern mit dem Füllen einer Zigarette. Dabei wird i.d.R. zwischen 0,6 und 0,7 Gramm Tabak in eine leere Zigarettenhülle eingefüllt.

Die Einsparung  durch Selberstopfen: Während Anfang 2020 beispielsweise eine Packung Fertigzigaretten in Deutschland ca. 7 Euro kostete, liegen die Kosten der gleichen Menge Zigaretten, die man mit einer Stopfmaschine selbst herstellt, bei knapp über 2 Euro.

Unterschied zwischen manueller und elektrischer Stopfmaschine

Am Markt gibt es auch manuelle Zigarettenstopfmaschinen, die ohne Strom funktionieren. Bei diesen wird entweder mit einem Hebel oder einer Kurbel der Vorgang des Tabakeinfüllens in eine leere Zigarettenhülse durchgeführt. Mit elektrischen Stopfmaschinen kann man Zigaretten deutlich schneller herstellen, als dies manuell üblich wäre. Auch die qualität die gestopfte Zigarette ist viel besser.  Raucher, die beim Rauchen deutlich sparen wollen und daher Zigaretten selbst aus Tabak und Zigarettenhülsen herstellen, nutzen häufig einmal in der Woche eine elektrische Zigarettenstopfmaschine, um die Wochenration an Zigaretten am Stück herzustellen. Auch wer Rheuma hat oder mit seinen Händen nicht mehr so gut Bewegungen ausführen kann, wird mit einer elektrischen Stopfmaschine mehr Freude haben.

Was braucht man, um mit einer elektrischen Stopfmaschine Zigaretten herzustellen?

Eigentlich braucht man, wenn man eine elektrische Stopfmaschine hat, nur drei Dinge, um damit Zigaretten herzustellen:

  • Tabak
  • Leere Zigarettenhülsen
  • Eine Stopfmaschine

Elektrische Stopfmaschinen kaufen und Mehr Info

Elektrische Stopfmaschinen für Zigaretten werden in Deutschland nicht angeboten, aber deutsche Raucher können solche Stopfmaschinen z.B. in den Niederlanden online kaufen und sich schicken lassen. Viel info uber elektrischen Stopfmaschinen hat  www.stopfmaschineshop.com

Was kosten solche Stopfmaschinen?

Während einfachste manuelle Stopfgeräte zwischen ca. 5 und 15 Euro kosten und bessere Stopfmaschinen ohne Strom zwischen ca. 30 und 50 Euro liegen, gibt es elektrische Modelle von unter 100 bis zu mehrere Hundert Euro. Je nach Komfortgrad und Zuverlässigkeit der Maschine. Wer z.B. eine Packung Zigaretten am Tag raucht, hat den Kaufpreis auch einer hochwertigen Stopfmaschine häufig nach 1-3 Monaten schon wieder finanziert, weil er Geld gegenüber dem Fertigzigarettenkauf gespart hat.

Welche elektrischen Stopfmaschinen gibt es?

Am Markt gibt es zahlreiche Modelle an Stopfmaschinen. Bei Rauchern sind die folgenden elektrischen Modelle besonders beliebt:

  • Powermatic 2 Plus
  • ZORR Powermatic 2 Titan
  • ZORR Powermatic 3+
  • Golden Rainbow

Braucht man speziellen Tabak für Stopfmaschinen?

Für elektrische Stopfmaschinen braucht man speziellen Tabak. Bei den meisten Maschinen hat es sich bewährt, sogenannten Volumentabak zu kaufen, der nicht zu feucht ist und nicht zu lang geschnitten wurde. Das sorgt dafü dass die Stopfmaschine nicht verstopfen oder haken. Dieser Tabak ist handelsüblicher Tabak, der von allen großen Markenherstellern extra für diesen Zweck angeboten wird. Auf den Gebinden im Handel wird angegeben, für wie viele Zigaretten der Tabak in etwa reicht. Als Faustformel kann man sagen, dass man ca. 0,7 Gramm Tabak für eine Zigaretten braucht. Tatsächlich ist es sogar noch etwas weniger. Häufig werden im Handel Tabakboxen für ca. 200 bis 400 Zigaretten angeboten.

Wie unterscheiden sich die elektrische Geräte?

Die Unterschiede bei den elektrischen  Zigaretten-Stopfmaschine liegen im Automatisationsgrad, der Größe des Tabak-Reservoirs und in der Technik des Befüllens der Hülse. Hier gibt es zwei Techniken:

  • Stopfmaschine mit Feder-Technik
  • Stopfmaschine mit Injektor (ohne Feder)

Zigarettenstopfmaschinen, die keine Feder aufweisen, zerstören den Tabak nicht so, was dazu führt, dass beim Rauchen keine kleinen Glutteilchen herunterfallen. Der Tabak bleibt bei Herstellung in einer Maschine mit Injektor besser in der Zigarettenhülse.

Geld Ersparnis mit dem Selberstopfen

Wer seine Zigaretten selbst stopft, kann pro Jahr – je nach Zigarettenkonsum – auch schon einmal 1.500 Euro sparen- gegenüber dem Fertigzigarettenkauf. Das macht deutlich, dass selbst die teuerste Zigarettenstopfmaschine sich innerhalb eines halben Jahres von selbst rechnet. Wenn man raucht und sie auch gebraucht.

Woran liegt die Ersparnis?

Die Ersparnis bei selbstgestopften Zigaretten liegt in der unterschiedlichen Besteuerung zwischen Fertigzigaretten und losem Tabak und darin, dass sich die Zigarettenhersteller das industrielle Stopfen von Zigaretten gut bezahlen lassen. Über die ersparte Steuer und die Vergütung für das Stopfen kann man pro Packung bis zu ca. 5 Euro gegenüber Fertigzigaretten sparen. Da kann sich jeder schnell selbst ausrechnen, was er im Monat und im Jahr spart.

Ist das Bedienen kompliziert?

Nein. Eine elektrische Zigarettenstopfmaschine ist einfach zu bedienen. Die Abläufe sind denkbar einfach:

  1. Man füllt den Tabak in den Vorratsbehälter
  2. Man steckt eine leere Zigarettenhülse auf einen Vorrichtung am Gerät
  3. Man drückt den Startknopf oder bewegt einen Hebel
  4. FERTIG

Die Maschine füllt automatisch die richtige Menge Tabak gleichmäßig in die Zigarettenhülse.

Wie lange braucht man, um eine Packung Zigaretten selbst herzustellen?

Auch Anfänger werden dafür kaum mehr als 5 Minuten brauchen. Die Herstellung geht sehr fix. Im Handumdrehen hat man mit den modernen Stopfmaschinen auch größere Mengen Zigaretten, z.B. seinen Wochenvorrat selbst hergestellt.

Kann man die Zigaretten aus der elektrischen Stopfmaschine mit den „Selbstgedrehten“ vergleichen?

Nein. Selbstgedrehte Zigaretten, bei denen man Tabak in ein Blättchen einlegt, dieses dann anleckt und dann zusammenrollt, sind von der Qualität nicht mit denen aus einer Zigarettenstopfmaschine zu vergleichen. Zigaretten aus einer Stopfmaschine sind viel gleichmäßiger gefüllt und die Zigarettenhülse ist immer gleichmäßig gerade (weil vorgefertigt). Demgegenüber sehen manche selbstgedrehte Zigaretten eher wie Joints aus und beinhalten von Mal zu Mal auch unterschiedliche Mengen Tabak.

Was ist Digitales Marketing – Bedeutung und Erklärung diverser Methoden


Werbung unterliegt einem ständigen Wandel. Was vor wenigen Jahrzehnten noch der gehypte TV Spot oder die Radiowerbung war, ist heute zu einem echten Spektakel in den Sozialen Medien sowie in diversen Suchmaschinen geworden. Kaum ein Unternehmen kann sich heute mehr vermarkten, ohne online zu agieren. Doch gerade für Einsteigerinnen und Einsteiger birgt dies immense Hürden.
Setzen Sie sich einmal mit der Welt des digitalen Marketings auseinander, erscheinen Ihnen sicherlich zahlreiche Fremdworte. Vom SEO über das Backlink setzen bis hin zum weitverbreiteten Content. Für viele Businessman und -Woman ist der Einstieg in die digitale Welt des Vermarktens daher schwer greifbar. Um Ihnen den Schritt zu erleichtern, erklärt Ihnen Bedeutungonline in diesem Artikel alle wichtigen Begriffe des Digital Marketings.

Messgröße der Wirksamkeit: Was ist der Traffic?

Sie möchten Ihre Produkte sowie Ihre Dienstleistungen bekannter machen? Dann müssen Sie Menschen erreichen. Dies gelingt im ersten Schritt mittels einer Webseite. Auf dieser informieren Sie die Kunden über Ihre Angebote und geben regelmäßig Neuerungen bekannt. Doch wenn die Webseite nicht gut besucht ist, der Traffic daher gering ist, verbreiten sich die Informationen nur schlecht.

Traffic bezeichnet daher im Fachjargon die Anzahl der Besucher auf Ihrer Webseite bezogen auf einen gewissen Zeitraum. Hierbei gilt es, einen gewissen Zeitraum festzulegen, der dann als allgemeingültiges Intervall genutzt wird. Um das Wachstum oder das Sinken des Traffics zu messen, entnehmen Sie regelmäßige Stichproben. In diesen betrachten Sie die Besucheranzahl und setzten Sie miteinander in Relation. Je länger Ihre Webseite online ist und je mehr Werbung Sie hierfür machen, desto stärker müsste der Traffic ansteigen. Sollte dies nicht der Fall sein, ist die Werbemaßnahme fehlgeschlagen und muss überdacht werden. Viele namhafte Unternehmen nutzen den Webseiten Traffic zudem als Messgröße für den Erfolg. Denn es ist davon auszugehen, dass mit steigernder Anzahl an Besucherinnen und Besuchern auch das Interesse am Produkt selbst wächst.
Doch wie gelingt es Ihnen, den Traffic auf Ihrer Webseite erst einmal anzukurbeln?

Resultat: Wie verbessern Sie den Webseiten Traffic?

In der heutigen Zeit des digitalen Marketings sowie der umfassenden Möglichkeiten der Optimierung, finden sich zahlreiche Wege den Traffic auf Ihrer Webseite zu erhöhen. Durch die Variationsvielfalt der Mittel können Sie die Webseite nach Ihren Wünschen sowie passend zu Ihrem Stil mit Traffic überfluten. Bevor Sie sich daher für eine Methode entscheiden, sollten Sie sich fragen, welches Mittel am besten zu Ihrem Unternehmen passt.

Was unterscheidet Content von Text?

Der erste Schritt zu einer gesteigerten Anzahl an Besuchern ist das Überarbeiten des Contents. In Schulungen, dem Studium und Seminaren zum Marketing bekommen die Lernenden immer wieder vermittelt, dass es um Content geht, der Fragen beantwortet. Ihre Webseite kann seitenweise Text vorweisen, welcher nicht zu einem regen Besucherfluss führt. Dies liegt daran, dass die Menschen von heute nicht mehr viel Zeit in eine Recherche investieren möchten. Wenn sich ein potenzieller Kunde fragt, weshalb er Ihren Onlineshop nutzen soll, muss diese Frage in wenigen Sekunden beantwortet sein. Überarbeiten Sie Ihren Content dementsprechend: Er muss ansprechend, zielgenau und prägnant gehalten sein. Sicherlich können Sie auch ausschweifen und eigene Anekdoten in den Text einbringen. Die sollte jedoch erst dann erfolgen, wenn Sie bereits die wichtigsten Fragen des Lesers beantwortet haben.

Wofür steht SEO – Bedeutung und Einsatzmöglichkeiten

Während des Erstellens von Content Marketing sollten Sie sich an den SEO-Praktiken orientieren. SEO steht für die Abkürzung Search Engine Optimization. Die Texte sind darauf ausgelegt die gängigsten Suchanfragen in Suchmaschinen wie Google anhand von Schlagworten zu beantworten. Dies führt dazu, dass die Suchmaschine Ihre Webseite deutlich häufiger anzeigen kann, da sie zu einer Vielzahl der Suchanfragen kompatibel ist. Der Traffic wächst automatisch mit hochwertigem SEO-Content.

Im ersten Schritt gilt es, die wichtigsten Keywords ausfindig zu machen. Hierbei sind Sie nicht allein. Vielmehr können Sie auf sogenannte Keyword Research Tools zurückgreifen. Diese Werkzeuge vergleichen diverse Plattformen miteinander, um somit die gängigsten Keywords herauszufiltern. Dies bietet Ihnen den Vorteil, dass Sie treffsicheren Inhalt auf Ihrer Webseite generieren können. Doch nicht nur die Anzahl sowie die Auswahl der Keywords ist ausschlaggebend für Ihren Erfolg. Es muss sich vor allem um eine qualitativ hochwertige Keyword-Integration handeln. Dies gelingt Ihnen wie folgt: Erarbeiten Sie die relevanten Schlagworte. Folgend kreieren Sie einen informativen Content, der die wichtigsten Fragen der Kunden beantwortet. Achten Sie darauf, dass sich die Keywords natürlich in den Text integrieren. Es fällt Leserinnen und Lesern auf, wenn Sie die Schlagworte sinnfrei einbringen, um die Suchmaschine auf Ihre Webseite zu lotsen. Suchmaschinenoptimierte Texte von minderer Qualität sorgen für einen dauerhaft fallenden Traffic.

Wie funktioniert Backlinking?

In der Welt des Online Marketing sollten Sie nicht allein sein. Daher ist es wichtig, Backlinks zu setzen. Die Suchmaschine bewertet Ihren Webauftritt anhand zahlreicher Faktoren. Je mehr Faktoren Sie mit guten Ergebnissen erfüllen, desto höher wird Ihre Webseite platziert. Hierzu gehört auch die Anzahl der Backlinks. Es handelt sich um Verknüpfungen, die auf anderen Webseiten und Blogs gesetzt sind. Arbeiten Sie beispielsweise mit einem anderen Anbieter zusammen, erwähnt dieser Ihre Webseite auf seiner Plattform. Es ist ein Backlink gesetzt, der von der Suchmaschine registriert wird. Je mehr dieser Verknüpfungen Sie auf anderen Webseiten aufweisen können, desto interessanter und relevanter muss Ihre Webseite sein – das Ranking steigt.

Doch wie gelingt es Ihnen, zahlreiche rückverlinkende Links im World Wide Web zu generieren? Möchten Sie keine Unsummen investieren, entfällt die Möglichkeit der bezahlten Partnerschaft mit anderen Plattformen. Hierbei schließen Sie eine Partnerschaft mit einer bekannten Plattform ab. Regelmäßig tritt Ihre Webseite dann als Trustlink in den Texten des Publishers auf.

In Fachkreisen wird hierbei vom Linktausch oder Linkbait gesprochen. Bei einem Linktausch erstellen Sie sowie Ihr Partner einen passenden Artikel, der darauf abzielt, einen Backlink zu generieren. Beim Linkbait hingegen bezahlen Sie eine Plattform für das Erstellen eines spezialisierten Artikels. Eine bekannte Linkbuilding Agentur ist Performanceliebe.de. Deren Aufgabe ist das Verlinken zu Ihrer Plattform. Im Fokus steht das Erstellen eines informativen Textes, der den Lesenden animiert, sich weiterhin informieren zu wollen. Für große Aufmerksamkeit sorgt dieser, indem er positiv über Sie und Ihre Dienstleistung berichtet.

Doch es muss nicht unbedingt Geld fließen. Sie können zahlreiche Backlinks erreichen, wenn Sie mit einzigartig Content überzeugen. Wer einzigartige Anleitungen, Anwendungsempfehlungen für Produkte oder Tutorials bieten kann, wird sicherlich von vielen anderen interessierten Bloggern wahrgenommen. Das Weiterleiten auf Ihre Webseite ist für die Bloggenden selbstverständlich, da der Content, der hier zu finden ist, anregend erscheint.

Was ist Google Ads – ehemals bekannt als AdWords?

Bis Ihre Methoden zum Steigern des Traffics wirken, können Sie sich mittels Google-Ads zusätzlich in den Fokus der Aufmerksamkeit befördern. Bei den Ads des Internetriesen handelt es sich um einen Dienst der Suchmaschine, für den Sie bezahlen müssen. Wird ein Keyword in der Suchmaschine eingegeben, das zu Ihnen passt, erscheint Ihre Webseite als eine der ersten drei Vorschläge. Um eine erfolgreiche Google-Ads-Kampagne zu starten, gilt es, die richtigen Keywords sowie deren Kombination festzulegen.

Entscheiden Sie sich zunächst für die Basis Kampagne. Messen Sie anschließend nach einem oder mehreren Intervallen den Traffic, um den Nutzen der Erweiterung der AdWords Kampagne zu beurteilen. Mögliche Erweiterungen beinhalten beispielsweise die Sitelinks. Hierbei können Sie Ihre Anzeige mit bis zu sechs zusätzlichen Links versehen. Somit werden interessierte Kunden und Kundinnen nicht nur auf Ihre Startseite aufmerksam, sondern auch auf Unterkategorien wie Rabatte, Sonderaktionen oder Gewinnspiele, welche Sie promoten möchten.
Ein mächtiges Tool der Erweiterung finden Sie im Seller Rating. Auf einer Sterneskala von 1 bis 5 können die Nutzerinnen und Nutzer Ihren Onlineshop oder Ihre Webseite bewerten. Jene Bewertung wird direkt in der Anzeige in der weltberühmten Suchmaschine preisgegeben. Eine gute Bewertung animiert Nutzerinnen und Nutzer Ihren Shop zu nutzen, denn die Erfahrungen anderer Interessenten überzeugen meist.

Da es sich um eine kostenintensive Methode handelt, sollten Sie diese nur für bestimmte Zeit nutzen. Sobald Ihr Traffic steigt, wächst auch die Aufmerksamkeit der Google Suchmaschine für Ihre Plattform. Generieren Sie täglich neue Artikel, die Keywords beinhalten, bis Sie nicht mehr auf die Ads Kampagne angewiesen sind.

Home-Office Vorteile und Nachteile: Arbeiten im Homeoffice


Um erfolgreich im Home-Office zu arbeiten, ist Selbstdisziplin und Fokus notwendig. Denn Arbeitnehmer im Home-Office arbeiten allein und getrennt von Kollegen und Chef.

Die Arbeit im Home-Office hat viele Vorteile und einige Nachteile. In diesem Beitrag erfährst du mehr.

Vorraussetzungen für Arbeit im Home-Office

Es gibt drei Vorraussetzungen, um erfolgreich im Home-Office zu arbeiten:

  • Notwendige Soft-Skills (Eigenschaften)
  • Notwendige Hardware
  • Notwendige Software-Kenntnisse

Notwendige Soft-Skills sind: Fokus, Disziplin, Kreativität, Kommunikationsfähigkeiten, Selbstmotivation, Methodik und methodische Fähigkeiten, Medienkompetenz (Wer sich nicht selbst motivieren kann und wer nicht diszipliniert im Home-Office arbeitet, wird wenig schaffen in den eigenen vier Wänden. Denn die Ablenkungen im eigenen Heim oder der Wohnung sind groß. Noch größer sind die Ablenkungen im Internet.)

Notwendige Hardware: Laptop oder PC, Internetzugang, Handy / Smartphone

Notwendige Software und Software-Kenntnisse sind:

  • E-Mail-Programm
  • Text- und Tabellenverarbeitung
  • Software für Videoanrufe
  • Kenntnisse in Benutzung bestimmter Software (CMS, CRM)

Vorteile Home-Office / Homeoffice

  • Arbeitsumfeld kann Zuhause ruhiger sein. (Verglichen mit Großraumbüros.)
  • Arbeiten in den eigenen Wänden kann gemütlicher sein.
  • Der Arbeitsweg entfällt. Zeit wird gespart. (Stress wird erst nicht verursacht.)
  • Erhöhte Produktivität. (Wer Ablenkungsfrei arbeiten kann, ist produktiver.)
  • Home-Office ermöglicht die Zusammenarbeit mit Fachkräften aus der ganzen Welt.
  • Home-Office schont die Umwelt. (Wer nicht zu Arbeit fährt, verringert den eigenen CO2-Fußabdruck.)
  • Kosten werden gesenkt. (Es muss kein Geld für das Auto, Benzin oder Fahrkarten ausgegeben werden.)
  • Mehr Flexibilität. Arbeitszeiten können freier eingeteilt werden. Starre Pausenregelungen gibt es nicht.
  • Selbstbestimmtes Arbeiten. (Im Home-Office bestimmt jeder selbst, wann die Arbeit beginnt und wann Pause gemacht wird.)
  • Unternehmen sparen Fixkosten. (Denn ein Arbeitsplatz wird nicht benötigt.)
  • Unternehmen mit Home-Office-Option werden attraktiver für Bewerber und für die Generation Z.
  • Weniger Ablenkung durch Kollegen führt zu mehr Produktivität.

Nachteile Home-Office / Homeoffice

  • Ablenkungsgefahr
    • Privatleben kann ablenkend wirken. Familie, Haustiere und andere Verpflichtungen können ablenken.
    • Soziale Medien und Videos können von Arbeit ablenken.
  • Anschluss an Kollegen kann verloren gehen. Austausch mit Kollegen fehlt. Dies kann zu einer gewissen Vereinsamung führen.
    • Das gemeinsame Mittagessen oder gemeinsame Pausen findet nicht mehr statt.
  • Arbeit und Privatleben können sich vermischen. Wer hier nicht klar trennt, wird nur schwer abschalten können.
    • Richtig abschalten nach Feierabend kann schwer fallen.
    • Wer mit seinem Kleinkind Zuhause ist und arbeiten will, steht vor einer größeren Herausforderung. (Kinderbetreuung und Arbeit gehen nicht gleichzeitig.)
  • Datensicherheit könnte sich durch Home-Office verringert. (Der private Internetzugang ist vermutlich nicht so gut abgesichert, wie der Firmen-Internetzugang.)
  • Home-Office ist nicht für jeden Beruf möglich.
  • Kommunikationswege sind im Home-Office länger. (Es kann nicht einfach in das Büro nebenan gegangen werden.)
  • Ohne Selbst-Disziplin und Fokus geht es nicht!
  • Ungleichbehandlung: Spannungen können unter Kollegen entstehen, wenn einige im Home-Office arbeiten dürfen und andere auf Arbeit anwesend sein müssen.
  • Versicherungslage ist kompliziert. (Beispiel: Der Gang zum Drucker ist versichert. Der Gang in die Küche, um einen Kaffee zu kochen, ist nicht versichert.)
  • Wer im Home-Office arbeitet, kann bei Beförderungen oder Gehaltserhöhungen übergangen werden. (Die eigene Sichtbarkeit beim Chef verringert sich durch das Home-Office.)
  • Wer im Home-Office arbeitet, muss sich selbst motivieren und seine Zeit managen können.
  • Wer im Home-Office arbeitet, könnte auf sich selbst viel Druck ausüben und Überstunden arbeiten, um zu beweisen, dass das Home-Office funktioniert.

Unentschieden:

  • Die Erreichbarkeit im Home-Office kann leiden, muss es aber nicht.
  • Im Home-Office gibt es keine Kleidungsvorschriften. Das kann entspannend wirken, aber auch zu sehr entspannen.
  • Vorgesetzte haben weniger Kontrolle über Arbeitnehmer. (Schlecht für den Vorgesetzten. Gut für den Arbeitnehmer.)

Fazit: Vorteile und Nachteile Home-Office

Wer diszipliniert und fokussiert arbeitet, wer sich selbst organisieren kann und wer kein Problem mit dem Alleinsein hat, für den ist das Home-Office eine gute Entscheidung.

Wer andere Menschen braucht und wer einfach nur mal quatschen will, der (oder die) wird im Home-Office nicht so viel Spaß haben.

Für Singles oder Paare ohne Kinder ist das Home-Office vermutlich am besten geeignet. Wer ein Kleinkind oder Teenager zu Hause hat, muss damit rechnen abgelenkt zu werden. Denn arbeiten und gleichzeitig die Kinder betreuen, ist unmöglich.

Was bedeutet „WFH“ ausgeschrieben? Bedeutung der Abkürzung, Definition, Übersetzung


Das Akronym „WFH“ bedeutet: „Working from Home“ bzw. „Work from Home“.

Was bedeutet WFH „Working from Home“? Bedeutung, Definition

In der deutschen Sprache wird zu „Working from Home“ auch Home-Office gesagt. Andere Bezeichnungen sind: Telearbeit, Heimarbeit und Teleheimarbeit.

WFH und Home-Office sind Arbeitsvereinbarungen bei welchen ein Arbeitnehmer oder Angesteller von Zuhause arbeiten darf. Für Angestellte im Home-Office oder WFH ist es nicht erforderlich, dass sie ihr Haus oder ihre Wohnung verlassen, um ihren Arbeitsplatz beim Arbeitgeber aufzusuchen.

Home-Office und WFH wurden durch verbesserte Kommunikationsmethoden, verbesserte Technologie und neue Arbeitstechniken möglich. Arbeitnehmer, die von Zuhause aus arbeiten, benötigen in der Regel nur drei Dinge:

  • Einen Internetanschluss
  • Einen Laptop oder PC
  • Ein Handy, Smartphone oder Telefon

Home-Office ist nicht für jeden Beruf möglich, sondern nur für jene, die viel digital am PC oder Laptop arbeiten. Besprechungen finden per Telefon oder Video-Telefonaten (Video-Call) statt. Um erfolgreich im Home-Office (WFH) zu arbeiten, sind gewisse Software-Kenntnisse und teils auch Hardware-Kenntnisse notwendig.

Die Abkürzung WFH wird in der digitalen Kommunikation verwendet, um Kollegen und Vorgesetzte über den aktuellen Arbeitsplatz zu informieren.

In den sozialen Medien verwenden Teilnehmer die Hashtags #wfh, #workfromhome und #workingfromehome, um Gedanken über das Arbeiten im Home-Office zu teilen.

Der Unterschied zwischen „WFH“ und „Remote Work“ ist folgender. Bei WFH arbeitet jemand in den eigenen Vierwänden und ist damit an den Ort gebunden. Bei „Remote Work“ arbeitet jemand unterwegs und ist nicht an einen Ort gebunden. „Remote Work“ ebdeutet auf deutsch „Fernarbeit“.

Weiteres zu Home-Office und WFH

Während der Coronakrise arbeiteten viele Arbeitnehmer im Home-Office, um Kontaktbeschränkungen (Kontaktverbot, Ausgangsbeschränkungen) und Hygiene-Vorschriften einzuhalten. Für viele Arbeitnehmer, die sich in Heimisolation befanden, war Home-Office die einzige Möglichkeit ihren Job weiter auszuführen.

Weitere Bedeutung von WFH

„WFH“ ist die Abkürzung für „World Federation of Hemophilia“. („Hemophilia“ bedeutet auf deutsch „Hämophilie“. Hämophilie ist ein Blutgerinnungsstörung, auch bekannt als Bluterkrankheit.)

In den USA bedeutet die Abkürzung WFH auch „work for hire“. „Work for hire“ regelt die Urheberschaft eines Erzeugnis. Bei „work for hire“ wird nicht der Angestellte zum Urheber, sondern der Auftraggeber oder Arbeitsgeber.

„WfH“ ist ein Projekt des AStA der Universität Bremen. „WfH“ bedeutet „Wohnen für Hilfe“. „Wohnen für Hilfe“ ist ein Konzept bei welchem Studierende kostenlos bei jemanden wohnen dürfen und im Gegenzug im Alltag helfen.

Was ist Findom / Moneydom? Bedeutung, Definition


Die Abkürzung „Findom“ bedeutet „Finanzielle Dominierung“ bzw. auf englisch „Financial domination“. „MoneyDom“ bedeutet „Geld-Dominierung“ auf deutsch.

Die Begriffe „FinDom“ und „MoneyDom“ haben die gleiche Bedeutung.

Was ist FinDom / MoneyDom? Bedeutung auf deutsch, Definition

FinDom (oder MoneyDom) ist ein Fetisch bei dem ein submissiver Partner der dominanten Partnerin Geld gibt. In der Regel ist der submissive Partner ein Mann und der dominante Part ist eine Frau.

Das Geld ist beim FinDom (auch „MoneyDom“) Ausdruck von Macht und genau darum geht es. Der submissive Partner will der dominanten Partnerin seine Macht geben. Für den submissiven Partner wirkt dies erregend.

Die dominante Partnerin dominiert den submissiven Partner indem die dominante Partnerin ihm Anweisungen erteilt und ihn beleidigt. Unter anderem fordert die dominante Partnerin ihren Tribut (Geld oder Geschenke). Der submissive Part wird z.B. als „Verlierer“ bezeichnet und als „Geldsklave“ abgewertet.

Wie stark ein Mann seine Finanzen aus seiner Hand gibt, entscheidet jeder selbst. Einige Männer schicken einer Frau nur einmal ein Geschenk, andere schicken regelmäßig Geld und manche erlauben ihr den Zugriff auf die eigenen Finanzen.

Warum ein Mann an FinDom Gefallen findet, kann variieren. Manche mögen es, dominiert zu werden. Andere wünschen sich einfach nur den Kontakt zu einer Frau. Für einige Männer gilt, dass sie sich lieber beleidigen lassen, als gar keine Aufmerksamkeit von einer Frau zu erhalten.

Für alle Männer gilt, dass FinDom ihnen erlaubt, Zugriff auf bestimmte Gefühle zu erlangen, die sie sonst so nicht fühlen können.

Über FinDom / MoneyDom

FinDom / MoneyDom findet rein online statt. Das bedeutet, physischen Kontakt wird es nie geben. Durch das Medium-Internet kann sich eine ganz normale und gewöhnliche Frau als Dominierende ausgeben und von einem Mann Geldgeschenke verlangen. Für den Mann bleiben in der Regel als Gegenleistung nur die verbalen Forderungen, Reaktionen und Gespräche mit der Frau.

Dieser Umstand das FinDom / MoneyDom nur über das Internet stattfindet, führt dazu, dass es sich als leichte Möglichkeit Geld zu verdienen anbietet. Denn viel muss nicht geleistet oder vorbereitet werden. Eine Social-Media-Präsenz mit ein paar passenden Fotos reicht am Anfang schon aus. In den veröffentlichten Social-Media-Beiträgen kann eine Frau sofort Geld oder Geschenke einfordern.

Die Leistung der Frau besteht dadrin, dass sie direkt mit einem Mann schreibt oder sie zusammen über Webcam miteinander kommunizieren. Direkten Kontakt in der realen Welt wird es nicht geben. Beide Seiten wissen dies.

FinDom / MoneyDom kann als eine Reaktion auf eine Gesellschaft gewertet werden, in der Geld einen hohen Stellenwert hat und es Menschen gibt, die von Geld besessen sind. Diese Überbewertung und Überhöhung des Geldes führt zu FinDom / MoneyDom.

FinDom / MoneyDom: Bezeichnungen

Der submissive Partner wird unter anderem als Cashslave, HumanATM oder PayPig bezeichnet. „Cashslave“ bedeutet auf deutsch „Geldkslave“. „HumanATM“ bedeutet auf deutsch: „Menschlicher Geldautomat“. „PayPig“ bedeutet auf deutsch „Zahlschwein“. Weitere Bezeichnungen sind: Zahldepp, Zahltrottel, Gelddepp, Geldtrottel

Der dominante Partner nennt sich selbst unter anderem Geldherrin.

Die Ausdrücke „FinDom“ und „MoneyDom“ sind synonym.

Was ist ein deflationärer Schock? Bedeutung, Definition


Die Bezeichnung „Deflationärer Schock“ sollte zunächst unterteilt werden und der Begriff Deflation für sich genauer betrachtet werden. Eine Deflation ist die Folge des Preisrückgangs aufgrund vorhandenem Angebot, aber sinkender Nachfrage. Ist auf dem Markt ein großes Angebot an Artikeln oder Dienstleistungen vorhanden, die Nachfrage dafür aber gering, fällt der Preis stetig, aber anhaltend. In Kürze: Eine Deflation bedeutet, dass die Preise sinken, nicht das Angebot von Waren.

Die Deflation für sich ist also ein stetiger, häufig auch schleichender Vorgang. Der deflationäre Schock ist ein plötzliches Einbrechen der Nachfrage innerhalb kürzester Zeit beziehungsweise unverzüglich. Geschieht dies, spricht man von einem deflationären Schock, da die Nachfrage von einem Moment auf den anderen praktisch nicht oder nur sehr geringfügig vorhanden ist. Daraus resultiert ein plötzlicher Preisabfall des jeweiligen Produktes oder der Dienstleistung.

Wie entsteht ein deflationärer Schock? Erklärung, Bedeutung

Ein deflationärer Schock entsteht durch plötzlich auftretende Absatzeinbrüche. Diese können dann entstehen, wenn Konsumenten befürchten, dass sich ihre wirtschaftliche Lage verschlechtert, zum Beispiel durch Arbeitsplatzverlust, Kurzarbeit und andere Ereignisse ausgelöst durch Krisen, wie Pandemien, aber auch Kreditausfälle und Börseneinbrüche. Absätze können aber auch einbrechen, wenn Geschäfte aufgrund staatlicher Regelungen temporär schließen oder Unternehmen den Verkauf aufgrund behördlicher Untersagung einstellen müssen. Die Konsumenten kaufen nicht, weil sie nicht wollen oder können. Der Unternehmer investiert in der Folge nicht, da eine Investition keinen Gewinn verspricht, sondern eher ein großes Verlustrisiko darstellt. Investieren die Unternehmen nicht, bildet sich eine Kette des Nachfragerückgangs.

In Kürze: Sinkt die Nachfrage so verkaufen Unternehmen weniger Produkte. Verkaufen Unternehmen weniger Produkte investieren sie weniger in neue Produkte und lassen weniger neue Produkte produzieren. Wenn Unternehmen ihre Produktion reduzieren, kann dies dazu führen, dass sie nicht benötigtes Personal entlassen.

Deflationärer Schock: Gab es solch eine Situation jemals?

Eine klassische Deflation gab es in der Weltwirtschaftskrise 1929. Die Preise sanken und die Einkommen wurden weniger, dadurch war die Investition durch Kunden nicht mehr gegeben. Ursache war die Fehlwirtschaft des US- Finanzmarktes. Die hohen Kredite, die zum Beispiel an Deutschland vergeben worden waren, wurden zurückgefordert, was zu einer deutlichen Reduzierung der Geldmenge führte.

Ob es zu einem generellen wirtschaftlichen deflationären Schock kommt, betrifft immer die Einzelsituation. Die Verschuldung der Haushalte spielt dabei eine große Rolle. Grundsätzlich können auch nur bestimmte Branchen von einem deflationären Schock betroffen sein. Welche Möglichkeiten es gibt, dem entgegenzuwirken, ist leider sehr fallbezogen und nicht auf eine allgemeine Situation übertragbar.

Kurzarbeitergeld berechnen 2020: So ermitteln Sie den Betrag Netto / Brutto


In diesem Beitrag erfahren Sie, wie Sie das Kurzarbeitergeld berechnen können:

Kurzarbeitergeld berechnen (2020): So errechnen Sie es ganz einfach (Erklärung)

Um das Kurzarbeitergeld zu berechnen, wird die Nettodifferenz aus dem regulären Netto-Lohn und dem Kurzarbeits-Nettolohn ermittelt. Ziehen Sie vom regulären Nettogehalt das Kurzarbeits-Netto ab. Diese Differenz verrechnen Sie mit dem Leistungssatz (60 oder 67 Prozent) verrechnet.

Update: Ab dem 4. Monat Kurzarbeit beträgt der Leistungssatz 70 bzw. 77 Prozent. Ab dem 7. Monat Kurzarbeit beträgt der Leistungssatz 80 bzw. 87 Prozent.

Einfacher ausgedrückt: Errechnen Sie wie viel Netto-Lohn Ihnen durch Kurzarbeit fehlt und verrechnen Sie das Ergebnis mit dem Leistungssatz.

Berechnung Kurzarbeitergeld

Es gibt zwei Sätze für die Höhe des Leistungssatzes:

  • 60 Prozent der Nettodifferenz bei Beschäftigten ohne Kinder. (Ab dem 4. Monat Kurzarbeit 70 Prozent. Ab dem 7. Monat Kurzarbeit 80 Prozent.)
  • 67 Prozent der Nettodifferenz bei Beschäftigten mit Kindern. (Ab dem 4. Monat Kurzarbeit 77 Prozent. Ab dem 7. Monat Kurzarbeit 87 Prozent.)

Tabelle Kurzarbeitergeld berechnen / ermitteln

Nutzen Sie diese Tabelle, um das Kurzarbeitergeld zu ermitteln. Die Berechnungen gelten für die ersten drei Monate. Wird die Kurzarbeit darüber verlängert, so erhöht sich das Kurzarbeitergeld.

Lesen Sie die Tabelle wie folgt: Fehlen Ihnen durch Kurzarbeit 200 Euro Netto, so erhalten Sie im Fall dass der Antrag auf Kurzarbeitergeld bewilligt wird, von der Bundesagentur für Arbeit 120 Euro bzw. 134 Euro. Wenn Sie keine Kinder haben, erhalten Sie 120 Euro. Wenn Sie Kinder haben, erhalten Sie 134 Euro.

Fehlendes Netto 60% 67%
200 120 134
300 180 201
400 240 268
500 300 335
600 360 402
700 420 469
800 480 536
900 540 603
1000 600 670
1100 660 737
1200 720 804
1300 780 871
1400 840 938
1500 900 1005
1600 960 1072
1700 1020 1139
1800 1080 1206
1900 1140 1273
2000 1200 1340
2100 1260 1407

Sie können das Kurzarbeitergeld auch leicht anhand ihres regulären Netto-Lohnes errechnen. Nutzen Sie dafür folgende Tabelle:

Lesebeispiel: Wird ihre Stelle / Arbeitszeit um 70 Prozent reduziert wurde, so erhalten Sie 42 Prozent ihres bisherigen Netto-Lohnes als Kurzarbeitergeld, wenn sie keine Kinder haben. Wenn Sie Kinder haben, so erhalten sie 47 Prozent ihres bisherigen Netto-Lohnes als Kurzarbeitergeld.

Reduzierung 60% 67%
100% 60% 67%
90% 54% 60%
80% 48% 54%
70% 42% 47%
60% 36% 40%
50% 30% 34%
40% 24% 27%
30% 18% 20%
20% 12% 13%
10% 6% 7%
0% 0% 0%

Hinweis: Zuverdienste beim Kurzarbeitergeld sind möglich. Zuverdienste führen nicht zur Kürzung des Kurzarbeitergeldes. Bitte klären Sie dies mit Ihrer zuständigen Agentur für Arbeit.

Rechenbeispiele und Bespiele: Kurzarbeitergeld

Wird die Arbeitszeit, um 40 Prozent auf 60 Prozent reduziert, so übernimmt die Bundesagentur für Arbeit von den reduzierten 40 Prozent 60 Prozent bei Beschäftigten ohne Kinder und 67 Prozent bei Beschäftigten mit Kindern.

Einfach ausgedrückt: Wird die Arbeitzeit von 40 Stunden auf 24 Stunden reduziert, so beträgt die Reduktion 40 Prozent. Der Arbeitnehmer erhält nun nur noch 60 Prozent des bisherigen Lohnes. Die Bundesagentur für Arbeit übernimmt bei den fehlenden 16 Stunden 60 bzw. 67 Prozent. Das bedeutet die Bundesagentur für Arbeit übernimmt 9,6 bzw. 10,72 Stunden.

Noch einfacher ausgedrückt: Fehlen durch Kurzarbeit auf einmal 800 Euro netto, so zahlt die Bundesagentur für Arbeit 480 Euro bei Beschäftigten ohne Kindern und 536 Euro bei Beschäftigten mit Kindern.

Konkrete Rechenbeispiele für Kurzarbeitergeld

Die Rechenbeispiele gelten für Steuerklasse I.

Ein Arbeitnehmer in Ostdeutschland erhält regulär 2.800 Euro Brutto. Durch Kurzarbeit wird sein Gehalt auf 1.400 Euro Brutto reduziert. Während sein Netto bei den 2.800 Euro vorher bei rund 1.862 Euro, liegt das Netto bei 1.400 Euro nun bei 1074 Euro. Die Differenz aus 1860 abzüglich 1070 Euro ergibt 788. Diese 788 werden mit dem Leistungssatz verrechnet. Hat der Arbeitnehmer keine Kinder, so erhält er rund 470 Euro Kurzarbeitergeld. Hat er Kinder so erhält er rund 520 bis 530 Euro Kurzarbeitergeld.

Ein Arbeitnehmer in Westdeutschland erhält bisher ein Bruttogehalt von 3.500 Euro. Jetzt wird sein Gehalt durch Kurzarbeit auf 1.400 Euro Brutto reduziert.

Erhielt er vorher 2.232 Euro Netto, so erhält er jetzt 1.074 Euro Netto. Die Differenz aus den Beiträgen beträgt 1.158 Euro. Werden die 1.158 Euro mit dem Leistungssatz verrechnet, so ergibt sich für einen Arbeitnehmer mit Kind ein Kurzarbeitergeld von rund 776 Euro und für einen Arbeiternehmer ohne ein Kurzarbeiter von rund 695 Euro.

Kurzarbeitergeld: Wie es beantragt wird / Wer es beantragt

Der Arbeitgeber stellt einen Antrag auf Kurzarbeitergeld bei der Bundesagentur für Arbeit. Bewilligt die Bundesagentur für Arbeit den Antrag, so zahlt die Bundesagentur für Arbeit einen Teil des Gehaltes und bis zu 100 Prozent der anfallenden Sozialversicherungsbeiträge.

Das Kurzarbeitergeld gibt es maximal zwölf Monate.

Kurzarbeitergeld: Fakten

Keinen Anspruch auf Kurzarbeitergeld haben Minijobber und Beschäftigte, die vor Beginn der Kurzarbeit Krankengeld erhalten oder im Urlaub sind.

Die Beitragsbemessungsgrenze des Kurzarbeitergeldes beträgt im Jahr 2020 6.900 Euro in Westdeutschland und 6.450 Euro in Ostdeutschland..

Wenn das Kurzarbeitergeld nicht zum Leben reicht, so besteht ein Anspruch auf die Grundsicherung.

Zuverdienste bei Kurzarbeit sind verlaubt. Diese Zuverdienste führen nicht dazu, dass das Kurzarbeitergeld gekürzt wird.

Was bedeutet „Business as usual“ auf deutsch? Bedeutung, Übersetzung, Definition


„Business as usual“ ist ein englischer Spruch und bedeutet wortwörtlich auf deutsch „Betrieb wie normal“ oder „Arbeit wie üblich“.

Sinngemäß bedeutet „Business as usual“ auf deutsch:

  • „Alles geht seinen normalen Gang.“
  • „Alles geht seinen gewohnten Gang.“
  • „Alles läuft normal weiter.“
  • „Alles läuft wie sonst auch.“
  • „Der Alltag geht weiter.“
  • „Die Geschäfte laufen normal weiter.“
  • „Einfach normal weiter machen.“
  • „Zur Normalität zurückkehren“
  • „Alltag wieder einkehren lassen“
  • „Zur Tagesordnung übergehen“
  • „Weitermachen“

Was bedeutet „Business as usual“ auf deutsch? Bedeutung, Definition

Der Spruch „Business as usual“ kann auf zwei Arten verstanden werden:

  • Weitermachen, egal wie die Umstände sind.
  • Zur Normalität zurückkehren.

„Business as usual“ steht dafür, dass trotz schlechter Umstände, schwieriger Situation, Krise, Katastrophe oder Unfälle ein Unternehmen, eine Firma, ein Geschäft oder eine Regierung Kernfunktionen oder Kernleistungen erfüllt. (Das bedeutet z.B., dass ein Geschäft öffnet, eine Firma aktiv ist, ein Unternehmen produziert oder eine Regierung arbeitet, egal was ist oder war.)

Mit „Business as usual“ wird Normalität gewahrt. Es wird gezeigt, dass alles normal läuft und kein Grund zur Panik besteht. Ebenso bestehen keine Gründe, sich Sorgen zu machen oder sich Ablenken zulassen.

„Business as usual“ kann aber auch so interpretiert werden, dass äußere Umstände den Alltag bzw. Arbeitsalltag nicht beeinflussen bzw. dass sich Menschen nicht von äußeren Umständen ablenken lassen. „Business as usual“ als Motto steht dafür, dass in Zeiten der Krise oder Katastrophe Ruhe bewahrt wird.

Business as usual: Bedeutung auf deutsch + Interpretation

„Business as usual“ steht für eine gewisse Konstanz und es steht für Alltag. „Business as usual“ ist auch Ausdruck von Fokus und Widerstandsfähigkeit. Es steht dafür, dass ein Unternehmen oder eine Regierung stabil ist, ihre Kernaufgaben kennt und sich nicht von einer Krise aus der Bahn werfen lässt.

„Business as usual“ steht dafür, dass ein Unternehmen und seine Mitarbeiter oder Angestellten sich trotz äußerer (oder innerer) Umstände nicht von ihrer Tätigkeit ablenken lassen.

„Business as usual“ kann aber auch zu Betriebsblindheit führen. Denn wer nur „Business as usual“ macht, schaut nicht mehr über den Tellerrand und kann sich Neuem verschließen.

Für einige Festangestellte, Freiberufler oder Selbstständige bedeutet „Business as usual“, dass sie an Feiertagen oder Sonntagen arbeiten. Während andere frei haben, sind diese Tage normale Arbeitstage. Auch kann „Business as usual“ so verstanden werden, dass krank sein, kein Grund ist nicht zu arbeiten.

In der Politik wird „Business as usual“ so verstanden, dass der Politikbetrieb trotz Krise oder Wahlkampf weiterläuft. Eine Regierung oder Verwaltung erfüllt also trotz Krise ihre Kernaufgaben. „Business as usual“ kann aber auch dafür stehen, dass eine wiedergewählte Partei oder Koaltion mit ihrer Politik fortfährt und zu ihrem bisherigen Alltag zurückkehrt.

Wortherkunft, Ursprung: Business as usual

Der Spruch „Business as usual“ war ein populäres Motto der Briten zu Beginn des ersten Weltkrieges. (Siehe auch: „Keep calm and carry on„)

„Business as usual“ stand dafür, dass die Gesellschaft nur am Laufen und Funktionieren gehalten wird, wenn jeder seiner Arbeit und seinem Leben weiterhin nachgeht. „Business as usual“ hatte das Ziel dem Feind zu zeigen, dass man sich nicht bedroht fühlt, keine Angst hat und alles weiter seinen gewohnten Gang geht.

Der Spruch „Business as usual“ wurde durch Winston Churchill populär. Am 4. August 1914 sagte er: „The maxim of the british people is ‚Business as usual'“. Auf deutsch: „Die Maxime der Briten ist: ‚Alles läuft normal weiter'“.

Den Spruch „Business as usual“ hat Winston Churchill bekannt gemacht, erfunden soll er ihn nicht haben.

„Business as usual“ konnte von der britischen Regierung nur kurzfristig aufrecht gehalten werden. In den Jahren nach 1914 wurden hunderttausende Männer eingezogen, die im Krieg kämpften. Zuhause fehlten sie und ihre Arbeitskraft, so dass das Leben nicht wie gewohnt weiter gehen konnte.

Weitere Bedeutung von „Business as usual“

In der englischen Sprache wird auch von einem „Business as usual Scenario“ gesprochen. Dabei wird davon ausgegangen, dass es bei gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, politischen oder technologischen Veränderungen keine signifikanten Veränderungen in den Einstellungen und Prioritäten von Menschen geben wird.

„Business as usual“ ist ein deutscher Kurzfilm aus dem Jahr 2014.

„Business as usual“ ist ein österreichischer Kurzfilm aus dem Jahr 2008.

„Business as usual“ ist Album von Men at Work. Es wurde 1981 veröffentlicht.

Ausstiegsstrategie, Exit-Strategie: Bedeutung, Definition, Beispiele


Eine Ausstiegsstrategie (engl. „Exit-Strategie“) ist im allgemeinen eine Strategie, um festzulegen wie und unter welchen Bedingungen eine Situation, Unternehmung oder Beteiligung verlassen werden soll. Ein Exit stellt den geplanten Ausstieg aus einer Situation, Unternehmung oder Beteiligung dar.

Anlässe für eine Ausstiegsstrategie (engl. „Exit-Strategie“) sind:

  • Wenn vorgegebene Ziele erreicht oder erfüllt wurden.
  • persönliche Veränderungen
  • Um Gewinn zu erwirtschaften.
  • Um Schaden zu begrenzen.

Ausstiegsstrategie (Exit-Strategie) für die Coronakrise (Coronavirus, Covid-19)

Mit einer Ausstiegsstrategie für die Coronakrise, das erlassene Kontaktverbot, erlassene Ausgangsbeschränkungen und für die wirtschaftlichen Einschränkungen soll geregelt werden, wie das Leben, Handeln und Wirtschaften in Deutschland wieder zu einem Normalzustand zukehren kann. Hierfür muss festgelegt werden, wann welche Maßnahmen gelockert werden.

Der FDP-Politiker Christian Lindner forderte am 25. März 2020 von der deutschen Bundesregierung eine Ausstiegsstrategie für die Coronakrise.

Insbesondere muss geklärt werden, wann geschlossene Einrichtungen und Unternehmen wieder geöffnet werden dürfen. (Bsp.: Schulen, Kitas, Kindergärten, Kindertagesstätten, Restaurants, Friseure,…) Außerdem muss geklärt werden, ab wann Veranstaltungen wieder stattfinden dürfen. Wann werden Reisebeschränkungen aufgehoben. Wann wird das Kontaktverbot aufgehoben? Wann werden Ausgangsbeschränkungen aufgehoben?

Eine Ausstiegsstrategie wird hier in Hinsicht auf die Gefährlichkeit des Coronavirus erstellt. Deswegen muss festgelegt werden, wann das Coronavirus erfolgreich eingedämmt und seine Gefährlichkeit reduziert wurde.

Ausstiegsstrategie / Exit-Strategie in der Wirtschaft

In der Wirtschaft ist es üblich, dass Investoren oder Gründer über eine Exit-Strategie verfügen (oder zumindest darüber nachdenken). Wenn ein Investor oder ein Gründer aus einem Unternehmen aussteigt, so wird dies in der Regel als „Exit“ bezeichnet. Mit einem Exit verdient ein Investor oder Gründer Geld in dem er seine Anteile verkauft. Außerdem geht es darum im Falle einer schlechten Entwicklung eines Unternehmens, Verluste zu vermeiden.

Für Investoren und Gründer legt eine Exit-Strategie einen geplanten Ausstieg aus einer Investition statt. Bei einem Exit findet in einer Regel ein Wechsel der Besitzverhältnisse statt. Gründer oder Investoren verkaufen dann ihre Unternehmensanteile.

Im Bereich von Start-Ups und Venture Capital sind Exit-Strategien üblich. Auch Immobilieninvestoren kennen Exit-Strategien. (Siehe: Was sind Unicorns?)

Aussteigs- und Exitmöglichkeiten:

  • Anteile verkaufen
    • Anteile an Dritte verkaufen
    • Anteile an übrige Gesellschafter verkaufen
  • Aufkauf Unternehmen
  • Börsengang (IPO)
  • Buy Back (Das Unternehmen kauft verkaufte Anteile zurück.)
  • Insolvenz
  • Liquidation (Auflösung Unternehmen, Verkauf aller Assets)
  • Management-Buy-In (MBI) (Übernahme durch fremde Führungskräfte)
  • Management-Buy-Out (MBO) (Verkauf Anteile an Mitarbeiter)
  • Secondary Purchase (Zweitverkauf; Verkauf an Finanzinvestor)
  • Trade Sale
  • Unternehmensnachfolge
  • Unternehmen verkaufen
    • Verkauf an andere Unternehmer
    • Verkauf an andere Beteiligungsgesellschaften (Trade Sale)
  • Unternehmenszusammenschlüsse

Für Unternehmer gibt es verschiedene Anlässe für eine Ausstiegsstrategie, um zu regeln, was mit einer Firma oder mit Firmenanteilen passieren soll.

  • Änderung der Lebensumstände (Umzug in neues Land)
  • Ausfall Dienstleister
  • Guter Zeitpunkt / Guter Preis
  • Insolvenz
  • Krankheit (Was passiert im Krankheitsfall?)
  • Ruhestand
  • Um Unternehmen zu retten.
  • Verkauf, wenn bestimmte Ziele erreicht wurden. (Wachstumsziele, Umsatz-, Gewinnziele)
  • Verkauf um Gewinn zu erwirtschaften
    • und um Serial Entrepreneur zu werden
  • Verkauf um Schaden zu begrenzen

Damit ein Ausstieg / Exit funktioniert, müssen verschiedene Dinge geregelt sein:

  • Das Unternehmen und Geschäftsmodell sollte ohne Gründer funktionieren.
  • Warum wollen die Gründer ihr Unternehmen verlassen?
  • Klärung, ob weiteres Kapital benötigt wird.
  • Richtigen Zeitpunkt finden.
  • Wie viele Anteile sollen verkauft werden.

Weitere Bedeutung: Ausstiegsstrategie / Exit-Strategie

An der Börse und beim Handel mit Aktien gibt es auch Ausstiegsstrategien. Diese legen fest, wie lange Aktien gehalten werden soll, sowie wann Aktien verkauft oder gekauft werden sollen. Hierfür gibt es verschiedene Techniken wie Stop Loss, Limit-Order und Traling Stops.

Eine persönliche Exit-Strategie regelt z.B., wann jemand eine Festanstellung verlässt oder sich beruflich verändert.

Im Militär wird eine Exit-Strategie angewendet, um zu regeln, wann und wie ein militärischer Konflikt verlassen werden soll.

Bitcoin Halving: Was ist das? Termine (Wann), Geschichte, Bedeutung


Bitcoin Halving bedeutet, dass die Belohnung für neu erstellte Bitcoin-Blöcke halbiert wird.

So werden Bitcoins erstellt: Miner stellen die Rechenkraft ihrer Computer zur Verfügung, um neue Bitcoin-Blöcke zu errechnen. Für jeden neu erzeugten Bitcoin-Block erhalten sie eine festgelegte Menge an Bitcoins als Belohnung.

Was ist das Bitcoin-Halving? Warum gibt es das? Bedeutung

Rund alle vier Jahre findet ein Bitcoin-Halving statt. Wann ein Bitcoin-Halving-Event stattfindet, entscheidet die absolute Anzahl der erzeugten Bitcoin-Blöcke. Alle 210.000 Blöcke findet ein Halving statt.

Das erste Halving fand am 28. November 2012 statt als es 210.000 Bitcoin-Blöcke gab. Die Bitcoin-Belohnung wurde damals auf 25 Bitcoins reduziert. Das zweite Bitcoin-Halving fand am 10. Juli 2016 statt als es 420.000 Bitcoin-Blöcke gab. Die Belohnung wurde damals auf 12,5 Bitcoins reduziert. Am 11. Mai 2020 fand das dritte Bitcoin-Halving statt. Zu diesem Zeitpunkt wurde der 630.000 Bitcoin-Block gemint. Die Belohnung für künftig geminte Bitcoin-Blöcke wude am 11. Mai 2020 auf 6,25 Bitcoins reduziert.

Im Bitcoin-Code sind insgesamt 32 Bitcoin-Halvings vorgesehen. Das letzte Bitcoin-Halving findet ungefähr im Jahr 2140 statt. Nach dem letzten Halving sinkt die Belohnung für neuerstellte Bitcoin-Blöcke auf 0 Bitcoins.

Bitcoin-Halving (Bitcoin-Halbierung) als deflationäre Maßnahme

Das Bitcoin-Halving ist eine Maßnahme, um die Inflation des Bitcoin zu vermeiden und den Wert der Kryptowährung zu erhöhen. Denn das Bitcoin-Halving führt dazu, dass die Anzahl der Bitcoins langsamer wächst und das Bitcoin-Angebot reduziert wird. Damit ist das Halving eine Verknappungsmaßnahme. Denn das Bitcoin-Halving führt zur Halbierung der Produktionsrate neuer Bitcoin und letztlich sorgt das letzte Bitcoin-Halving dafür, dass gar keine neuen Bitcoins mehr erstellt werden. (Das letzte Halving senkt die Belohnung auf 0 Bitcoins.)

Mit dem Bitcoin-Halving wird sichergestellt, dass der eigentliche Ansatz von Bitcoin gewahrt wird, denn der Bitcoin ist als deflationäre Währung gedacht. (Vergleichbar mit Gold)

Die maximale Zahl der Bitcoins ist auf 21 Millionen festgelegt. Mehr gibt es nicht. Bis März 2020 wurden rund 18 Millionen Bitcoins schon erzeugt.

Siehe auch:

Bitcoin-Halving: Folgen

Bisher profitierte der Bitcoin von jedem Halving. Der Kurs stieg. Bitcoin-Anleger profitierten damit auch. Allerdings können sich auch Spekulationsblasen bilden, denn das Angebot reduziert sich plötzlich um 50 Prozent.

Die Bitcoin-Miner werden vom Halving hart getroffen, denn ihr Bitcoin-Einkommen wird halbiert. Dies führt dazu, dass alte Geräte unrentabel werden, da ihre Betriebskosten Hashrate nicht mehr von erzeugten Bitcoins gedeckt werden. Auch können alte Bitcoin-Miner-Geräte obsolet werden, da ihre Rechenpower (Hashrate) zu schlecht ist, um neue Bitcoins zu erstellen.

Stand März 2020: Aktuell produzieren Bitcoin-Miner rund 1.800 Bitcoins pro Tag. Nach dem Bitcoin-Halving reduziert sich die Produktionsmenge auf 900 Stück.

Das Bitcoin-Halving kann auch dazu führen, dass das Bitcoin-Mining sich nicht mehr für kleine Miner lohnt, so dass diese ihr Geschäft aufgeben müssen. In Folge profitieren größere Miner, was letztlich dazu führen kann, dass ein Oligopol entsteht.

Da die Rechenleistung sich stets verbessert, ist es offen, wie stark ein Halving die Erstellung neuer Bitcoin-Blöcke und damit Bitcoins verlangsamt.

Geschichte: Bitcoin-Halving

Im Bitcoin ist vorgesehen, dass es insgesamt 32 Bitcoin-Halvings geben wird. Bisher gab es zwei Halvings. Das erste Bitcoin-Halving fand am 28. November 2012 statt. Das zweite am 9. Juli 2016.

Bisher gab es folgende Bitcoin-Halving:

  • vor 28. November 2012: Belohung für neu erzeugte Bitcoin-Blocke: 50 Bitcoins.
  • 28. November 2012: Belohnung für neu erzeugte Bitcoin-Blöcke wurde auf 25 Bitcoins reduziert. (Blockhöhe: 210.000)
  • 9. Juli 2016: Belohnung für neu erzeugte Bitcoin-Blöcke wurde auf 12,5 Bitcoins reduziert. (Blockhöhe: 420.000)
  • 11. Mai 2020: Belohnung für neu erzeugte Bitcoin-Blöcke wird auf 6,25 Bitcoins reduziert. (Blockhöhe: 630.000)
  • 2024: Belohnung für neu erzeugte Bitcoin-Blöcke wird auf 3,125 Bitcoins reduziert. (Blockhöhe: 840.000)
  • 2028: Belohnung für neu erzeugte Bitcoin-Blöcke wird auf 1,5625 Bitcoins reduziert. (Blockhöhe: 1.050.000)
  • 2130 – 2140: Letztes Bitcoin-Halving: Belohnung für neu erzeugte Bitcoin-Blöcke wird auf 0 Bitcoins reduziert.
Was ist Helikoptergeld? Bedeutung, Definition


Als Helikoptergeld wird Geld bezeichnet, dass durch eine Noten- oder Zentralbank erschaffen und an Bürger – ohne Gegenleistung – verschenkt wird.

Was ist Helikoptergeld? Bedeutung, Definition

Der US-amerikanische Wirtschaftsnobelpreisträger Milton Friedman prägte den Begriff „Helikoptergeld“. Die Idee vom Helikoptergeld war für Milton Friedman ein reines Gedankenspiel. Mit dem Ausdruck „Helikoptergeld“ sollte anschaulich gezeigt werden, was passiert, wenn eine Zentralbank Geld erschafft und es an die Bürger verschenkt: Es regnet wie aus einem Helikopter auf das Volk herab.

Bisher gab es noch nie Helikoptergeld!

Das Helikoptergeld ist gedacht, damit Bürger es ausgeben. So soll die Wirtschaft angekurbelt werden. Es sollen Arbeitsplätze stabilisiert und eine Deflation vermieden werden. Jedoch könnte es passieren, dass Bürger ihr Helikoptergeld einfach sparen. Denn zum Konsum kann niemand gezwungen werden! Somit würde der Effekt, Ankurbelung der Wirtschaft, verpuffen bzw. geringer werden.

Der große Vorteil von Helikoptergeld ist, dass es einfach und unkompliziert verteilt werden kann.

Helikoptergeld in Deutschland

Würde in Deutschland Helikoptergeld verteilt werden, müsste dieses von der EZB kommen. Denn Deutschland hat keine eigene Zentralbank mehr. Bei der EZB ist es aber nicht vorgesehen, dass die EZB Geld direkt an die Bürger verteilt. Daher müsste die EZB das Geld an die Nationalstaaten überweisen. Diese würden dann Anhand der Einwohnermeldedaten aus den Bürgerbüros den Bürgern das Geld zukommen lassen.

In Deutschland ist es möglich, dass die Bundesregierung jedem Bürger Geld überweist.

Wie Helikoptergeld entsteht

Für Helikoptergeld gilt, dass es Geld ist, dass ohne Schuldverhältnis erzeugt wird. Mit Schuldverhältnis ist hier gemeint, dass der ursprüngliche Weg der Gelderzeugung nicht gegangen wird. Der ursprüngliche Weg ist, dass eine Zentralbank einer Geschäftsbank Geld leiht, damit diese das Geld an Kunden durch Kredite weitergeben kann. Damit ist das Geld für die Zentralbank durch die Geschäftsbank gedeckt und die Zentralbank braucht keine eigenen Finanzmittel zur Deckung des erzeugten Geldes.

Da das Schuldverhältnis bei Helikoptergeld fehlt, müsste eine Zentralbank das Helikoptergeld durch Eigenkapitel decken. Das kann dazu führen, dass eine Zentralbank pleite werden kann. Diese Pleite kann die Zentralbank aber abfedern in dem sie neues Geld druckt.

Deckt eine Zentralbank das erschaffene Helikoptergeld nicht, so droht eine Inflation und die Preise steigen. Denn die Menge des Geldes wurde vergrößert, aber die Menge der Waren ist gleich geblieben. Dies führt dazu, dass die Preise steigen.

Für das Wirtschaftssystem kann durch Helikoptergeld die Gefahr einer Inflation steigen.

USA: Sozialleistungen sind kein Helikoptergeld

Die USA haben beschlossen jedem US-amerikanischen Bürger 1000 US-Dollar zu überweisen. Dies ist kein Helikoptergeld, da das Geld nicht durch eine Zentralbank erzeugt oder von einer Notenbank gedruckt wird, sondern von der Regierung ausgegeben wird. Damit gibt die Regierung das Geld ihres Haushaltes aus. Der besser passende Begriff ist hier „Bedingungslose Sozialleistung“.

Der Haushalt der US-Regierung wird durch Steuergelder finanziert. Die US-amerikanische Notenband „Federal Reserve System“ (Fed) refinanziert die „Bedingungslosen Sozialleistungen“ dann indem sie Staatsanleihen kauft.

„Bedinungslose Sozialleistung“ beschreibt das Geld, dass die US-amerikanische Regierung jedem ihrer Bürger geben will besser. Denn das Geld dient nicht vordergründig dazu die Wirtschaft anzukurbeln, sondern es soll den Bürgern helfen die Krise durchzustehen, in dem sie mit dem Geld offene Rechnungen bezahlen.

Was ist ein schwarzer Schwan? Bedeutung, Definition, Herkunft


Als „schwarzer Schwan“ wird in der Wirtschaft und an der Börse ein seltenes, unerwartetes und unvorhergesehenes Ereignis bezeichnet, dass eine große Tragweite und mächtigen Einfluss auf die aktuelle Situation hat. Ein schwarzer Schwan beendet die bisher herrschende Normalität. Er kann Börseneinbrüche verursachen und Märkte aus ihrer Bahn werfen.

Was ist ein Schwarzer Schwan? Was bedeutet die Metapher? Bedeutung, Definition

Der „schwarze Schwan“ als Metapher steht letztlich für zwei Dinge: Es gibt immer ein Restrisiko und man kann sich nie auf alles vorbereiten. Denn man kann sich auf einen schwarzen Schwan nicht vorbereiten, er überrascht uns und trifft uns unwartet. Er passiert einfach und keiner hat es geahnt! (Diese deutsche Redewendung passt hier auch gut: „Es kommt immer anders als man denkt.“) Als Schlußfolgerung daraus gilt, dass man sich nie zu sichern sein sollte, dass man Gewissheiten in Frage stellen sollte und dass man Dinge nie zu einseitig sehen sollte. Es gilt, dass die Welt unberechenbar bleibt und der schwarze Schwan uns Menschen daran erinnert hat.

Auch, wenn man sich auf einen schwarzen Schwan nicht vorbereiten kann, so kann aus ihm gelernt werden. Denn der schwarze Schwan zeigt Schwächen und Unzulänglichkeiten auf. Er zeigt, dass bestimmte Risiken bisher unterschätzt wurden, wenn sie denn beachtet wurden.

Schwäne treten in der Natur stets als Paar auf. Für „Schwarze Schwäne“ gilt dies nicht. Sie sind singuläre Ereignisse.

Die Metapher „schwarzer Schwan“ wird mittlerweile nicht nur in der Wirtschaft, an Finanzmärkte und der Börse verwendet, sondern auch in der Politik und Wissenschaft.

Beispiele für einen schwarzen Schwan sind: Lehman-Brothers-Pleite 2008, Nuklearkatastrophe in Fukushima 2011, Ausstieg aus der Atomenergie in Deutschland 2011, Corona-Virus (Covid-19) 2019/2020

Ein Lottogewinn ist ein schwarzer Schwan. Möglich, aber sehr unwahrscheinlich!

In der englischen Sprache heißt schwarzer Schwan direkt übersetzt „Black Swan“.

Teils wird auch vom „Schwarzen Schwan“-Effekt oder „Schwarzen Schwan“-Ereignis gesprochen. Analog wird in der englischen Sprache der Ausdruck „Black Swan“-Event verwendet.

Woher kommt der Ausdruck „Schwarzer Schwan“? Bedeutung, Wortherkunft

Den Ausdruck „Schwarzer Schwan“ hat der Publizist und Börsenhändler Nassim Nicolas Taleb mit seinem Buch „Der Schwarze Schwan: Die Macht höchst unwahrscheinlicher Ereignisse“ geprägt. In diesem Buch bezeichnet er Ereignisse, die sehr unwahrscheinlich sind und heftige Konsequenzen haben als „schwarzen Schwan“. (Nassim Nicolas Taleb veröffentlichte das Buch im Jahr 2007.)

Nassim Nicolas Taleb hat die Metapher „schwarzer Schwan“ für Ereignisse mit positiven und negativen Ausgängen verwendet.

Nassim Nicolas Taleb schreibt darüber, dass Menschen sich in einer „Zone des Vorhersagbaren“ einrichten und dort ihre Komfortzone finden. Dies führt dazu, dass sie extrem unwahrscheinliche Ereignisse nicht mehr betrachten und mit falscher Gewissheit glauben „alles“ unter Kontrolle zu haben. Laut Taleb sehen selbst Experten „Schwarze Schwäne“ nicht vorher. Auch sind „Schwarze Schwäne“ kaum ableitbar aus Erfahrungen oder der Geschichte.

Ferner äußert sich Taleb, dass Menschen viel weniger wissen, als sie glauben. Auch wenn sie meinen, aus der Vergangenheit zu lernen und bessere Prognosen zu stellen, so verzerren sie ihre Erinnerungen und schreiben die Vergangenheit teils um. (Stichwort: Rückschaufehler) Taleb äußert sich, dass es eine Illusion sei zu glauben, dass wir Menschen gegenwärtig stattfindende Ereignisse komplett verstehen und richtig einordnen.

Entdeckung der schwarzen Schwäne

Die Metapher und Idee des schwarzen Schwans geht auf den römischen Dichter Juvenal zurück. Dieser lebte im 1. und 2. Jahrhundert. Er kannte nur weiße Schwäne. In einem seiner Texte äußerte er sich, dass eine treue Ehefrau wie ein seltener Vogel sei, den es nur in fremden Ländern gibt. Ein seltener Vogel vergleichbar mit einem schwarzen Schwan. (Anmerkung: Was er damit eigentlich sagte, war, dass es keine treuen Ehefrauen gibt bzw. dass es für Ehefrauen – seiner Meinung nach – unmöglich sei, treu zu sein.)

Auch im Mittelalter hielt sich der Glaube, dass es nur weiße Schwäne gibt. Schwarzen Schwänen wurde sogar eine unheilbringende Wirkung nachgesagt, so dass niemand je einen sehen wollte oder sich vorstellen konnte, dass es schwarze Schwäne gibt. (Mit der Farbe schwarz wurde und wird Krankheit, Leid und Tod verbunden.)

Schwarze Schwäne galten aufgrund ihrer Farbe als unrein, dreckig und verschmutzt. Weiße Schwäne hingegen, waren aufgrund ihrer weißen Farbe, ein Symbol für Reinheit und Macht. Dies führte dazu, dass viele Adlige den Schwan als Wappentier verwendeten und auch Orte nach ihm benannten. Hier seien nur zwei berühmte Schlösser genannt: Neuschwanstein und Hohenschwangau.

Bis in das 17. Jahrhundert waren schwarze Schwäne in Europa unbekannt. Die Menschen kannten nur weiße Schwäne. (Es war für sie undenkbar, dass Schwäne auch schwarz sein konnten.) Erst der Europäer und niederländische Seefahrer, Willem de Vlamingh, sah 1697 in Australien reale schwarze Schwäne. Berichte über diese Sichtungen verbreiten sich unter Seefahrern. In der englischen Sprache entstand die Metapher des schwarzen Schwans, ein unwahrscheinliches aber nicht unmögliches Ereignis.

In Europa sorgte der schwarze Schwan für Aufregung und war eine zoologische Sensation. Denn die bisher geglaubte Wahrheit, dass alle Schwäne weiß seien, erwies sich als falsch.

Karl Popper und Schwarze Schwäne

Karl Popper (1902-1994) verwendete die Metapher „Schwarzer Schwan“ auch in seiner Arbeit über die Grenzen der empirischen Forschung. Die Metapher diente ihm zur Verdeutlichung, dass Beobachtungen nie Hypothesen verifizieren, aber falsifizieren können.

Beispiel: Jemand beobachtet Schwäne und möchte ermitteln, welche Farbe diese haben. Der Schwanbeobachter sieht nun 50 Schwäne und alle sind weiß. Daraus schlußfolgert er, dass das Gefieder aller Schwäne weiß ist. Diese Beobachtung stößt auf ein Problem, denn der Schwanbeobachtet kann nie alle Schwäne (in dieser Welt) anschauen. So bleibt es offen, ob es eventuell einen Schwan gibt, der nicht weiß ist. Damit kann die Aussage „Alle Schwäne sind weiß“ nie verifiziert werden.

Jedoch ist das Gegenteil möglich. Die Aussage „Alle Schwäne sind weiß“ kann widerlegt werden. Dafür muss nur ein (1!) Schwan gefunden werden, der nicht weiß ist.

In Folge kann der Schwan-Beobachter seine Aussage relativieren: „Nicht alle Schwäne sind weiß“.

Weitere Bedeutung von Schwarzer Schwan

Es gibt eine Schwanart, die tatsächlich schwarz ist. Diese Art wird Trauerschwan bzw. Schwarzschwan genannt. Ihr wissenschaftlicher Name ist „Cygnus atratus“.

Ein Synonym für „Schwarzer Schwan“ ist „Weißer Rabe“.

„Black Swan“ ist ein 2010 veröffentlichter Film vom Regisseur Darren Aronofsky mit Natalie Portman in der Hauptrolle.

Refurbished: Was bedeutet das – und was ist Refurbishing? Bedeutung


Als „Refurbishing“ wird im Allgemeinen das kontrollierte, qualitätsgesicherte Wiederaufbereiten, die Überholung, technische Kontrolle und gegebenenfalls Instandsetzung von gebrauchten Artikeln und Produkten bezeichnet.

Was ist „Refurbishing“? Bedeutung, Übersetzung auf deutsch

Das englischsprachige Adjektiv „refurbished“ bedeutet übersetzt ins Deutsche „renoviert“, „aufpoliert“ oder „aufgefrischt“. Das dazugehörige englischsprachige Substantiv „Refurbishing“ lässt sich demnach mit „Renovieren“, „Aufpolieren“ oder „Auffrischen“ übersetzen.

Ein Artikel oder Produkt, das das Merkmal „refurbished“ aufweist, ist also keinesfalls als gebrauchter Artikel zu bezeichnen oder anzusehen.

Vielmehr erhält der Käufer beim Erwerb eines als „refurbished“ gekennzeichneten Produkts ein deutlich höherwertiges Qualitätsversprechen als beim Einkauf eines „gebrauchten“ Artikels – er erhält ein Produkt, auf dessen einwandfreien Zustand und Funktionsfähigkeit er, anders als beim Kauf eines „gebrauchten“ Artikels, vollumfänglich vertrauen kann.

Welche Merkmale hat „Refurbishing“?

Durch das „Refurbishing“ wird aus einem gebrauchten Produkt durch qualitätsgesicherte technische Überprüfung und gegebenenfalls Instandsetzung im Rahmen einer kompletten Generalüberholung aus einem „gebrauchten“ Artikel ein Produkt, das nunmehr die Bezeichnung „refurbished“ tragen darf. Zwar wurde der jeweilige Artikel bereits in irgendeiner Form „gebraucht“, durch den Vorgang des „Refurbishings“ erhält der Kunde jedoch ein im Ergebnis quasi vollkommen neuwertiges Produkt.

Refurbished: Gesetzliche Gewährleistung

Bei als „refurbished“ einzustufenden Artikeln hat der Händler darüber hinaus zwingend die mindestens Einjährige (nach anderer Ansicht Zweijährige) Verpflichtung, dem Käufer die Rechte auf gesetzliche Gewährleistung gemäß § 437 BGB (umgangssprachlich „Garantie“) zu gewähren.

Hier zeigt sich überdeutlich der klare Unterschied von als „refurbished“ einzustufenden Artikeln gegenüber „gebrauchten“ Produkten: „Gebrauchte“ Produkte werden meist von Privatpersonen unter Ausschluss jeglicher Gewährleistung angeboten und verkauft – der Ausschluss der Gewährleistung durch einen gewerblichen Händler gegenüber einem Verbraucher ist gesetzlich nicht möglich.

Welche Vorteile hat „Refurbishing“?

Kauf- und Verkauf von Artikeln, die „refurbished“ wurden, haben sowohl für Käufer als auch Verkäufer bedeutende Vorteile.

Vorteile für den Händler

Bietet ein Händler einen Artikel als „gebraucht“ an, so hat er, wenn der Käufer Verbraucher ist, dennoch in jedem Fall die Pflichten der gesetzlichen Gewährleistung aus § 437 BGB zu tragen (umgangssprachlich „Garantie“).
Angesichts dessen, dass dem Händler dadurch potenziell enorme Kosten für Reparatur und Nachbesserung an dem „gebrauchten“ Artikel entstehen könnten, ohne dass der Händler die geringste Ahnung hinsichtlich Zustand, Mangelfreiheit und Funktionsfähigkeit des von ihm angebotenen Produkts hat, wird sich aus wirtschaftlichen Gründen kaum ein gewerblicher Verkäufer hierauf einlassen.

Im Rahmen des „Refurbishings“ führt der Händler eine vollständige technische Überprüfung und gegebenenfalls Überholung durch, sodass sich der Verkäufer selbst von der Mangelfreiheit des von ihm angebotenen Artikels überzeugen kann.

Mit der Gewissheit, ein einwandfreies Produkt anzubieten, stellt es für den Händler in wirtschaftlicher Hinsicht keinerlei Risiko mehr dar, die gesetzliche Gewährleistung als Verpflichtung gegenüber dem Kunden in Kauf zu nehmen.

Refurbishing-Vorteile für den Kunden

Diese Vorteile des „Refurbishings“ für den Verkäufer führen im Gegenzug zu noch deutlich erheblicheren Vorteilen für den Kunden: Denn die Gewissheit des einwandfreien Zustands und der völligen Funktionsfähigkeit des Artikels, die sich der Verkäufer im Rahmen des „Refurbishings“ verschafft hat, hat nunmehr ebenso der Kunde.

Er kann sich sicher sein, einen absolut neuwertigen oder zumindest den Angaben des Verkäufers entsprechend aufbereiteten Artikel zu erhalten – und sich aufgrund der vom Verkäufer zu tragenden gesetzlichen Gewährleistung auch sicher sein, dass der Artikel eine gewisse Langlebigkeit aufweisen wird: Sollten sich nach Schäden oder Mängel an dem Artikel zeigen, kann der Käufer in diesem Rahmen ohne Weiteres Nachbesserung, Nachlieferung oder Rückzahlung des Kaufpreises von dem jeweiligen Händler einfordern.

Und das selbstverständlich – dies dürfte den Hauptvorteil für Kunden beim Kauf von als „refurbished“ gekennzeichneten Artikeln darstellen – zu einem deutlich günstigeren Preis als das entsprechende, als „neu“ gekennzeichnete Produkt.

Anwendungsbereiche von „Refurbishing“

Hauptanwendungsbereich des „Refurbishings“ dürfte der Online-Versandhandel darstellen. Dies ist insbesondere auf das gesetzlich eingeräumte Widerrufsrecht beim Fernabsatz zurückzuführen.

Produkte werden schlicht zwecks Inaugenscheinnahme oder zum Test bestellt – intensiv betroffen sind auch die Onlineshops von Modehändlern, in denen oftmals die identischen Artikel in verschiedenen Kleidergrößen bestellt werden, um die Anprobe zu Hause ungestört durchzuführen – bereits zum Zeitpunkt der Bestellung steht also fest, dass ein Großteil der ausgewählten Produkte zurückgesendet wird, da sich der Kunde für nur eine der bestellten Kleidergrößen entscheiden wird.

Hier findet „Refurbishing“ Anwendung: Die zurückgesandten Artikel und Produkte, meist gänzlich unbenutzt, ohne die geringsten Gebrauchsspuren, werden systematisch und qualitätsgesichert auf Mangelfreiheit und Funktionsfähigkeit hin überprüft und gegebenenfalls instandgesetzt.

Diese Artikel werden dann von den Händlern erneut, gekennzeichnet als „refurbished“, zum Verkauf angeboten.

Wofür ist „Refurbishing“ gut?

Neben den angeführten Vorteilen für Händler, die zurückgesandte, aber im Prinzip neuwertige Produkte wirtschaftlich sinnvoll zum Verkauf anbieten können, und den Vorteilen für Kunden, die ihr Wunschprodukt neuwertig zu einem deutlich niedrigeren Preis erhalten, ohne auf Gewissheit hinsichtlich Funktionsfähigkeit und Mangelfreiheit oder ihr gesetzliches Gewährleistungsrecht verzichten zu müssen, liegt der große Vorteil des „Refurbishings“ im Bereich Nachhaltigkeit:

So gab es zuletzt erhebliche Negativberichte über die beispielhaft angeführten Onlinehändler Amazon und H&M, die zurückgesandte, aber einwandfreie und voll funktionstüchtige Artikel ohne jegliche Mängel schlicht der Entsorgung zuführten, da ein Verkauf als „gebraucht“ für diese Unternehmen wirtschaftlich offenbar nicht von Interesse war.

Diesem Missstand wird durch „Refurbishing“ entgegengewirkt.
Das Refurbishing leistet also einen großen Beitrag zur Abfallvermeidung. Durch den Kauf eines als „refurbished“ gekennzeichneten Produkts erhält der Käufer sein Wunschprodukt demnach nicht einfach nur in neuwertiger Qualität zu einem erheblich günstigeren Preis – er leistet auch einen großen Beitrag zur Verringerung des ökologischen Fußabdrucks.

Mindestlohn 2020: Höhe Brutto und Netto


Der gesetzliche Mindestlohn beträgt im Jahr 2020 in Deutschland 9,35 Euro pro Stunde Brutto. Die 9,35 Euro pro Stunde als gesetzlicher Mindestlohn gelten seit dem 1. Januar 2020.

Update: Infos über den Mindestlohn 2021 findest du hier.

Der gesetzliche Mindestlohn betrug im Jahr 2019 in Deutschland 9,19 Euro pro Stunde. Am 1. Januar 2020 wurde er um 0,16 Euro auf 9,35 Euro pro Stunde – per Verordnung der Bundesregierung – angehoben. Damit wurde der gesetzliche Mindestlohn um 1,74 Prozent angehoben. (Den BedeutungOnline-Beitrag über den Mindestlohn 2019 findest du hier.)

Mindestlohn im Monat – brutto und netto

Das Mindestlohn-Brutto-Gehalt beträgt in Deutschland ab dem 1. Januar 2020 1.621 Euro. (Zum Vergleich vom 1. Januar bis 31. Dezember 2019 waren dies 1.593 Euro, also 28 Euro weniger.)

Das Mindestlohn-Brutto-Gehalt wird durch das verstetigte Monatsgehalt errechnet. Da nicht alle Monate die gleiche Anzahl an Arbeitstagen haben, wird hier mit einem Durchschnittswert gerechnet. (Die Monatsarbeitstage variieren je nach Feiertagen und Urlaubstagen.) Dieser Durchschnittswert beträgt 173,33 Arbeitsstunden pro Monat. Werden nun die 173,33 Arbeitsstunden mit den 9,35 Euro multipliziert, kommt das Gehalt von 1.621 Euro Brutto heraus.

Im errechneten gesetzlichen Mindestlohn von 1.621 Euro Brutto fehlen noch Zahlungen wie: Einmalzahlungen, Sonderzahlungen, Sondergelder, Überstundenzuschläge und Zuschläge für Sonderschichten.

Vom Mindestlohn werden Steuern und Abgaben abgezogen. Dies sind unter anderem:

  • Krankenversicherung
  • Pflegeversicherung
  • Rentenversicherung
  • Arbeitslosenversicherung
  • Einkommensteuer
  • eventuell Solidaritätszuschlag
  • Kirchensteuer

Mindestlohn: Wie hoch ist das Netto nun?

Will man den Netto-Mindestlohn errechnen, so muss diese Rechnung individuell erfolgen. Denn viele Faktoren beeinflussen die Höhe der Abgaben. Diese Faktoren sind unter anderem von folgendem abhängig: Bundesland, Kinderfreibeträge, Steuerfreibeträge, Steuerklasse (verheiratet?) und anderen Faktoren. Aus diesem Grund kann kein einheitlicher Netto-Mindestlohn benannt werden.

Jedoch kann eine Netto-Mindestlohn-Spanne benannt werden. Diese beträgt: rund 1120 Euro bis 1320 Euro. (Möchten Sie Ihren Netto-Mindestlohn wissen, so ist Ihre Lohnabrechnung hier am aussagekräftigesten.)

Für wen gilt der gesetzliche Mindestlohn / Für wen gilt er nicht?

Der Mindestlohn gilt für alle volljährigen Arbeitnehmer in jeder Branche. Jedoch gibt es Ausnahmen:

  • Für Jugendliche unter 18 Jahren ohne abgeschlossene Ausbildung gilt der Mindestlohn nicht.
  • Für Auszubildende, unabhängig vom Alter, gilt der Mindestlohn nicht.
  • Für Langzeitarbeitslose in den ersten sechs Monaten einer neuen Beschäftigung gilt der Mindestlohn nicht.
  • Für Personen, die an einer Maßnahme der Arbeitsförderung teilnehmen, gilt der Mindestlohn nicht.
  • Für Praktikanten, die ein Pflichtpraktikum absolvieren, gilt der Mindestlohn nicht.
  • Für Praktikanten, deren Praktikum kürzer als drei Monate ist, gilt der Mindestlohn nicht.
  • Für Personen, die einen freiwilligen Dienst leisten, gilt der Mindestlohn nicht.
  • Für Jugendliche, die an einer Einstiegsqualifizierung oder einer Berufsbildungvorbereitung teilnehmen, gilt der Mindestlohn nicht.
  • Für Ehrenamtliche gilt der Mindestlohn nicht.
  • Für Menschen mit Behinderungen, die sich in einem „arbeitnehmerähnlichen“ Verhältnis befinden, gilt der Mindestlohn nicht.

Entwicklung: Mindestlohn-Höhe in Deutschland

Der Mindestlohn wurde 2015 in Deutschland eingeführt. Er betrug 2015 und 2016 8,50 Euro pro Stunde Brutto. Der Monatslohn war 1473 Euro brutto.

2017 wurde der Mindestlohn um 0,34 Euro auf 8,84 Euro pro Stunde brutto erhöht. Der Monatslohn betrug 1532 Euro brutto.

2018 war der Mindestlohn genauso hoch wie 2017, als 8,84 Euro pro Stunde brutto.

2019 wurde der Mindestlohn um 0,35 Euro auf 9,19 Euro pro Stunde brutto erhöht. Der Monatslohn betrug 1593 Euro brutto.

2020 wurde der Mindestlohn um 0,16 Euro auf 9,35 Euro pro Stunde brutto erhöht. Der Monatslohn beträgt 1621 Euro brutto.

Übrigens: SPD-Finanzminister Olaf Scholz äußerte sich, dass er 12 Euro pro Stunde als Mindestlohn angemessen finde. Jedoch entscheidet er nicht über die Höhe des Mindestlohns. Diese Entscheidung trifft die Mindestlohn-Kommission. (Weiter unten im Beitrag wird diese erklärt.)

Branchenbezogene Mindestlöhne

Weiterhin gibt es branchenbezogene Mindestlöhne. In den nachfolgend genannten Branchen gilt ein Branchen-Mindestlohn, der je nach Bundesland variiert:

  • Abfallwirtschaft
  • Berufliche Aus- und Weiterbildung (Pädagogische Mitarbeiter)
  • Elektrohandwerk
  • Dachdeckerhandwerk
  • Gebäudereinigerhandwerk
    • Innenreinigung
    • Glas- und Fassadenreinigung
  • Geld- und Wertdienste
  • Maler- und Lackiererhandwerk
  • Pflegebranche
  • Steinmetzhandwerk und Steinbildhauerhandwerk

Mindestlohn-Kommission: Wer legt ihn fest?

Im Mindestlohngesetz ist festgelegt, dass der Mindestlohn alle zwei Jahre neu festgelegt wird. Dafür trifft sich die Mindestlohn-Kommission und spricht eine Empfehlung an die Bundesregierung aus, wie und in welchen Schritten der Mindestlohn gesteigert werden soll. Die Bundesregierung kann dieser Empfehlung zustimmen oder sie ablehnen. Die Bundesregierung darf die Empfehlung aber nicht verändern oder anpassen.

Im Juni 2018 hat die Bundesregierung der Empfehlung der Mindestlohn-Kommission zugestimmt. Die Mindestlohn-Kommission empfahl damals den Mindestlohn in zwei Schritten zu steigern: Im Jahr 2019 wurde der Mindestlohn von 8,84 Euro um 0,35 Euro auf 9,19 Euro gesteigert. Im Jahr 2020 wurde der Mindestlohn von 9,19 Euro um 0,16 Euro auf 9,35 Euro gesteigert.

Mitte 2020 wird die Mindestlohn-Kommission eine neue Empfehlung an die Bundesregierung aussprechen, welche Höhe der Mindestlohn ab dem 1. Januar 2021 und ab dem 1. Januar 2022 haben soll. Die Bundesregierung kann dieser Empfehlung zustimmen, sie kann sie aber auch ablehnen. Im Sommer 2020 wird sich zeigen, welche Empfehlung die Mindestlohn-Kommission erarbeitet hat und ob die Bundesregierung zustimmt.

In der Mindestlohn-Kommission sitzen verschiedene Mitglieder:

  • ein Vorsitzender (oder eine Vorsitzende)
  • 3 Vertreter der Arbeitgeberverbände
  • 3 Vertreter der Gewerkschaften
  • 2 wissenschaftliche Berater bzw. Wissenschaftler, die beraten. (Sie beraten nur(!). Sie sind nicht stimmberechtigt.)

Ihre Empfehlung für den Mindestlohn orientiert die Mindestlohn-Kommission an der Entwicklung der Tariflöhne. Hierfür betrachten die Mitglieder den Tarifindex des Statistischen Bundesamtes. Der Tarifindex wird ermittelt, in dem Tarifverträge in Deutschland untersucht werden. 2017 wurden rund 700 Tarifverträge untersucht.

Wer ist Ralf Dümmel? Lebenslauf, Biografie, Investitionen


Ralf Dümmel ist ein deutscher Unternehmer und Geschäftsführender Gesellschafter von DS Produkte. In der VOX-Show „Die Höhle der Löwen“ tritt er seit der ersten Staffel im Jahr 2016 als „Löwe“ (Investor) auf.

Ralf Dümmel: Lebenslauf und Biografie

Ralf Dümmel wurde am 2. Dezember 1966 in Bad Segeberg in Schleswig-Holstein geboren. Sein Vater hat in der Logistik gearbeitet. Seine Mutter hat auf die Kinder aufgepasst.

Mit seiner Ex-Frau hat Ralf Dümmel drei Söhne. Seit 2013 ist er mit Anna Heesch liiert.

Ralf Dümmel lebt in Hamburg.

Ralf Dümmel erwarb erst einen Hauptschulabschluss und später einen Realschulabschluss. Den Realschulabschluss brauchte er, um eine Lehre bei Möbel Kraft anzufangen. (Im Möbelhaus „Möbel Kraft“ arbeitete auch der Vater von Ralf Dümmel.)

Im Jahr 1988 begann er bei DS Produkte als Verkaufsassistent zu arbeiten. 1989 wurde er Verkaufsleiter. 1996 wurde er Gesellschafter und im Juni 2000 wurde er Geschäftsführender Gesellschafter der DS Produkte.

Ralf Dümmel hatte gute Beziehungen zum „DS Produkte“-Gründer Dieter Schwarz.

DS Produkte wurde 1973 gegründet. Heute hat das Unternehmen über 400 Mitarbeiter und erzielt Jahresumsätze im dreistelligen Millionenbereich. Unter der Leitung von Ralf Dümmel wurden ausländischen Tochtergesellschaften in Hong Kong und Polen gegründet.

Ralf Dümmel ist Erfinder des Wassermaxx. In den 2000er Jahren verkaufte er die Marke.

Seit 2016 tritt Ralf Dümmel als Investor („Löwe“) in der VOX-Show „Die Höhle der Löwen“ auf. (Siehe: Was ist „Working Capital“?; Wer ist Nils Glagau? – Aus Ralf Dümmels Nachnamen hat sich das Verb „dümmeln“ gebildet. Oft wird in der Show „Die Höhle der Löwen“ gesagt, dass „es dümmelt„, wenn ein Deal mit Ralf Dümmel abgeschlossen wurde.)

Von 2015 bis 2018 war Ralf Dümmel Aufsichtsrat beim VfB Lübeck. Für den VfB Lübeck engagierte sich Ralf Dümmel seit 2007 zunächst unter anderem als Vorsitzender des Wirtschaftsrats.

2018 erhielt Ralf Dümmel den EMMA-Award in der Kategorie „Best New Business Model“. Der EMMA-Award wird von Electronic Retailing Association Europe (ERA Europe) vergeben. EMMA steht für „ERA Europe Multi-Channel Multi-Screen Awards“.

Ralf Dümmel: Investitionen, Deals und Investments bei Höhle der Löwen 2018

Im Jahr 2018 investierte Ralf Dümmel 19-mal bei die Höhle der Löwen und erhielt damit 19 Deals. Von diesen 19 Deals kamen 2 nicht zustande. Er allein investierte über 1,6 Millionen Euro.

Bei der Höhle der Löwen im Jahr 2018 investierte Ralf Dümmel wie folgt:

  • 50.000 Euro für 15 Prozent Firmenanteile an plankpad.
  • 50.000 Euro für 20 Prozent Firmenanteile an waschies.
  • 80.000 Euro für 30 Prozent Firmenanteile an ruwi.
  • 100.000 Euro für 15 Prozent Firmenanteile an RelaxoPet.
  • 100.000 Euro für 20 Prozent Firmenanteile an Fugentorpedo.
  • 100.000 Euro für 25 Prozent Firmenanteile an Safaya.
  • 100.000 Euro für 35 Prozent Firmenanteile an Abdeckblitz.
  • 100.000 Euro für 35 Prozent Firmenanteile an Catch>>Up.
  • 125.000 Euro für 30 Prozent Firmenanteile an Prezit. (Nach der Show wurde bekannt, dass der Deal nicht zustande kam.)
  • 200.000 Euro für 20 Prozent Firmenanteile an Pook.
  • 200.000 Euro für 30 Prozent Firmenanteile an Caps Air.
  • 200.000 Euro für 30 Prozent Firmenanteile an Tonefit.
  • 200.000 Euro für 49 Prozent Firmenanteile an Trockenfix.
  • Zusammen mit Dagmar Wöhrl investierte Ralf Dümmel 210.000 für 38 Prozent Firmenanteile an Spooning Cookie Dough.
  • Zusammen mit Dagmar Wöhrl investierte 1.000.000 Euro für 12,5 Prozent Firmenanteile an waterdrop. (Nach der Show wurde bekannt, dass der Deal nicht zustande kam.)
  • Zusammen mit Carsten Maschmeyer investierte Ralf Dümmel 1.500.000 Euro für 33 Prozent Firmenanteile an smartsleep.
  • Zusammen mit Carsten Maschmeyer investierte Ralf Dümmel 600.000 Euro und 400.000 Euro Working Capital für 25 Prozent Firmenanteile an AspUraClip.
  • Zusammen mit Carsten Maschmeyer investierte Ralf Dümmel 200.000 Euro für 25 Prozent Firmenanteile an Aktimed.
  • Zusammen mit Frank Thelen investierte Ralf Dümmel 500.000 Euro für 35 Prozent an GoLeyGo.

Ralf Dümmel: Investitionen, Deals und Investments bei Höhle der Löwen 2017

Ralf Dümmel schloss in der Höhle der Löwen 2017 18 Deals ab. Von diesen 18 Deals kamen sieben nicht zu Stande. Insgesamt investierte er mehr als 2,7 Millionen Euro.

2017 investierte Ralf Dümmel wie folgt:

  • 30.000 Euro für 25,1 Prozent Firmenanteile an Mioolio.
  • 50.000 Euro für 20 Prozent Firmenanteile an Fenster-Schnapper.
  • 50.000 Euro für 33,3 Prozent Firmenanteile an KletterLetter. (Nach der Show wurde bekannt, dass der Deal nicht zustande kam.)
  • 80.000 Euro für 20 Prozent Firmenanteile an Blinkerhandschuh.
  • 100.000 Euro für 25,1 Prozent Firmenanteile an Fried Elements.
  • 100.000 Euro für 40 Prozent Firmenanteile an Keddii Scoop.
  • 100.000 Euro für 35 Prozent Firmenanteile an Rokitta’s Rostschreck.
  • 130.000 Euro für 25 Prozent Firmenanteile an Fluxbag. (Nach der Show wurde bekannt, dass der Deal nicht zustande kam.)
  • 150.000 Euro für 20 Prozent Firmenanteile an Go Simply.
  • 150.000 Euro für 20 Prozent Firmenanteile an ProtectPax.
  • 150.000 Euro für 20 Prozent Firmenanteile an Yummynator.
  • 180.000 Euro für 25,1 Prozent Firmenanteile an Tukluk.
  • 375.000 Euro für 23 Prozent Firmenanteile an Helga.
  • 500.000 Euro für 30 Prozent Firmenanteile an Schnexagon. (Nach der Show wurde bekannt, dass der Deal nicht zustande kam.)

 

  • Zusammen mit Carsten Maschmeyer investierte Ralf Dümmel 100.000 Euro für 25 Prozent Firmenanteile an Parodont.
  • Zusammen mit Carsten Maschmeyer investierte Ralf Dümmel 300.000 Euro für 25,1 Prozent Firmenanteile an Veluvia.
  • Zusammen mit Carsten Maschmeyer investierte Ralf Dümmel 500.000 Euro für 20 Prozent Firmenanteile an HappyBrush. (Nach der Show wurde bekannt, dass der Deal nicht zustande kam.)
  • Zusammen mit Frank Thelen, Carsten Maschmeyer, Judith Williams und Dagmar Wöhrl investierte Ralf Dümmel 1.000.000 für 9 Prozent Firmenanteile an Too Good To Go. (Nach der Show wurde bekannt, dass der Deal nicht zustande kam.)

Ralf Dümmel: Investitionen, Deals und Investments bei Höhle der Löwen 2016

2016 schloss Ralf Dümmel bei „Die Höhle der Löwen“ 23 Deals ab. Von diesen kamen sechs Deals nicht zustande.

Folgende Deals schloss Ralf Dümmel ab:

  • 40.000 Euro für 30 Prozent Firmenanteile an Malzit.
  • 60.000 Euro für 30 Prozent Firmenanteile an Bataillon Belette.
  • 75.000 Euro für 25,1 Prozent Firmenanteile an Pannenfächer.
  • 100.000 Euro für 25,1 Prozent Firmenanteile an Gruezi Bag. (Nach der Show wurde bekannt, dass der Deal nicht zustande kam.)
  • 100.000 Euro für 30 Prozent Firmenanteile an Caketales.
  • 100.000 Euro für 30 Prozent Firmenanteile an GlowGarage.
  • 100.000 Euro für 25,1 Prozent  Firmenanteile an Holzpost. (Nach der Show wurde bekannt, dass der Deal nicht zustande kam.)
  • 100.000 Euro für 30 Prozent Firmenanteile an Kinderleichte Becherküche.
  • 120.000 Euro für 25,1 Prozent Firmenanteile an Bügel-Clou.
  • 125.000 Euro für 30 Prozent Firmenanteile an Glasello.
  • 125.000 Euro für 30 Prozent Firmenanteile an Earebel.
  • 125.000 Euro für 25,1 Prozent Firmenanteile an VeggiePur.
  • 200.000 Euro für 12,5 Prozent Firmenanteile an myChipsbox.
  • 200.000 Euro für 35 Prozent Firmenanteile an Nachtwaechter.
  • 200.000 Euro für 20 Prozent Firmenanteile an Sunnybag. (Nach der Show wurde bekannt, dass der Deal nicht zustande kam.)
  • 250.000 Euro für 25 Prozent Firmenanteile an Abfluss-Fee.
  • 250.000 Euro für 20 Prozent Firmenanteile an DasKaugummi. (Nach der Show wurde bekannt, dass der Deal nicht zustande kam.)
  • 400.000 Euro für 30 Prozent Firmenanteile an Papa Türk.

 

  • Zusammen mit Jochen Schweizer investierte Ralf Dümmel 250.000 Euro für 20 Prozent Firmenanteile am Multifunktionshandtuch Towell. Nach der Show wurde bekannt, dass Jochen Schweizer ausstieg. Ralf Dümmel behielt den Deal: 125.000 Euro für 10 Prozent.
  • Zusammen mit Jochen Schweizer investierte Ralf Dümmel 100.000 Euro für 25,1 Prozent Firmenanteile an Scuddy.
  • Zusammen mit Judith Williams investierte Ralf Dümmel 150.000 Euro für 30 Prozent Firmenanteile an penta-sense (Anti-Karies-Lutschpastillen).
  • Zusammen mit Judith Williams investierte Ralf Dümmel 150.000 Euro für 40 Prozent Firmenanteile an Beauty Light. Nach der Show wurde bekannt, dass Judith Williams vom Deals zurück trat. Ralf Dümmel behielt seinen Anteil: 20 Prozent für 75.000 Euro.
  • Zusammen mit Carsten Maschmeyer, Jochen Schweizer, Frank Thelen und Judith Williams investierte Ralf Dümmel 500.000 Euro für 50 Prozent Firmenanteile an eBall. Nach der Show wurde der Deal erst auf 49 Prozent Firmenanteile geändert, kam letzten Endes nicht zustande.

Ralf Dümmel im deutschen Fernsehen

  • seit 2016: Die Höhle der Löwen

Ralf Dümmel: Twitter

Twitter: @RalfDuemmel

Was bedeutet „Zitrön“? Bedeutung des Witzes von Citroën


„Zitrön“ ist der scherzhafte eingedeutsche Variante des Wortes „Citroën“. Das Wort „Zitrön“ thematisiert, dass vielen Deutschen die korrekte Aussprache des Wortes „Citroën“ schwer. (Man spreche Citroën wie folgt aus „Ci-tro-en“; nicht Zi-trö-n)

Weitere eingedeutschte Firmennamen sind:

  • VW = VauWeh
  • BMW = Beh äm Weh
  • Opel = Oh Pell
  • Peugeot = Püh schoh / Pöscho
  • Renault = Rennoh / Rönoh
  • Mercedes = Märzehdess
  • Porsche = Porschäh
  • Chrysler = Kreisler
  • Hyundai = Jundei
  • Cadillac = Kaddileck
  • Jeep = Jiep
  • Volvo = Wollwo
  • Chevrolet = Scheffrohlee
  • Corvette = Korwett
  • Land Rover = Länd Rohwer
  • Skoda = Schkoda

Für andere Marken und Dinge ist dies auch denkbar:

100 Jahre Citroën: Marketing-Witz Zitrön

Zum 100. Geburtstag des französischen Automobilherstellers Citroën veröffentlichte das Marketing-Team von Citroën-Deutschland am 22. Juli 2019 auf dem YouTube-Kanal „CITROËN Deutschland“ das Video „Das Ënde einer Ära – Aus Citroën wird Zitrön“. Das Video hat als Inhalt, dass eine Umbenennung des Namens von Citroën zu Zitrön stattfindet. Grund dafür ist, dass viele Menschen in Deutschland daran scheitern, den Namen Citroën richtig auszusprechen. Im Video ist ein Citroën-Verkäufer zu sehen, der erst verwundert über die Namensänderung ist, diese aber schnell verkündet und verbreitet. Weiterhin wird der Name Citroën erklärt und es wird erklärt, weswegen die Deutschen (angeblich) Probleme mit der Aussprache haben. Dass im Spot gezeigte Manager etwas an Bernd Stromberg erinnert, ist vermutlich Zufall.

Nein, die Marketing-Kampagne „Zitrön“ ist keine Realsatire. Sie ist echt!

Dafür wurde die Homepage citroen.de zu „ZITRÖN DEUTSCHLAND“ umbenannt. Die Fahrzeugmodelle, die auf der Homepage gezeigt werden, tragen ebenfalls den neuen Namen „Zitrön“.

Übrigens der Automobilhersteller „Citroën“ ist nach André Citroën benannt.

Ë und E – Der Diphtong

Der Stein des Anstoßes ist das „E“ mit zwei Punkten drüber: Ë. Es wird auch Trema genannt. Es kommt eben in der französischen und niederländischen Sprache vor, aber in der deutschen Sprache nicht. Auch die albanische Sprache kennt das „Ë“.

Das „Ë“ gibt an, dass ein E mit vorherigem Vokal nicht als Diphthong, sondern einzeln ausgesprochen werden soll. Ein Diphthong ist ein Zwielaut oder Zweilaut. Ein Dipthong besteht aus zwei Buchstaben, die wie einer ausgesprochen werden. Beste Beispiel sind: ae = ä; oe = ö und ue = ü. Bei „Ë“ geht es eben darum, dass der vorherige Vokal und das „e“ getrennt ausgesprochen werden.

Konkret bedeutet dies „Zitroen“ wird „Zitrön“ ausgesprochen, aber „Citroën“ wird „Ci-tro-en“ ausgesprochen. Weiter: „oe“ wird „ö“; aber „oë“ wird nicht(!) zu „ö“, sondern wird getrennt ausgesprochen.

Dies zeigt Eigenheiten der Sprachen. Während in der französischen Sprache Buchstaben nicht mitgesprochen werden, werden in der deutschen gänzlich alle Buchstaben mitgesprochen.

Weiteres über Citroën und Zitrön

Die Marketing-Kampagne kam in den sozialen Medien sehr gut. Schnell gelangte der Hashtag #Zitrön in die Twitter-Trends.

Dass die Kampagne gut ankam, liegt an ihrer Reproduzierbarkeit. Fans konnten schnell andere Markennamen im gleichen Stile verändern.

Was bedeutet Unicorn? bei Startups, Business, Bedeutung, Definition


Ein Unicorn ist ein mythisches weißes Pferd mit einem Horn auf der Stirn. Startups und Firmen, die mit über eine Milliarde US-Dollar bewertet werden, werden auch Unicorn genannt.

Auf deutsch heißt Unicorn: Einhorn.

Was ist ein Einhorn? Bedeutung

Ein Einhorn ist ein Fabelwesen. Es wird stets als weißes Pferd mit einem Horn auf der Stirn dargestellt. Ein Einhorn gilt als äußerst selten und edel.

Das Horn eines Einhorn soll – je nach Erzählung – magische Kräfte haben. Mit dem Horn soll das Einhorn gegen Feinde kämpfen. Es kann aber auch mit dem Horn heilen. (Ein Narwal hat ebenfalls ein Horn.)

Unicorn: Wann ist ein Startup (Business) ein Einhorn? Bedeutung

Ein Unternehmen, dass eine Marktbewertung vor einem Börsengang oder Exit von über einer Milliarde US-Dollar hat, wird „Unicorn“ genannt. Durch Venture Capital (Risiko Kapital) kann ein Unternehmen schnell eine hohe Bewertung erhalten, denn in die Markt- bzw. Firmenbewertung fließt das Risiko-Kapital mit ein. Die Firmenbewertung wird aus aktuellem und prognostiziertem Umsatzzahlen und dem Wachstum, sowie künftigem Wachstum und der künftigen Umsatzentwicklung errechnet.

Nachdem ein Börsengang oder Exit absolviert wurde, verliert das Unternehmen den Status „Unicorn“.

Der Ausdruck „Unicorn“ wurde von Aileen Lee im Jahr 2013 geprägt. Sie wählte das Wort „Unicorn“ (Einhorn) wegen der Seltenheit von Firmen, die über eine Milliarde US-Dollar wert sind. In einem Beitrag auf TechCrunch der „Welcome to the Unicorn Club“ hieß, listete sie 39 Unicorns. Teil der Liste waren Amazon, Facebook, Dropbox, Google, LinkedIn, Pinterest und andere Unternehmen.

Seit 2015 ist der Ausdruck „Unicorn“ weitverbreitet und bekannt.

Im Dezember 2016 gab es laut TechCrunch 208 Unicorns. Im März 2018 gab es laut TechCrunch 279 Unicorns.

Aktuelle Einhörner / Unicorns: (Beispiele)

Folgende Unternehmen sind/waren Einhörner (Unicorns) und werden mit über eine Milliarde US-Dollar bewertet.

Deutsche Unicorns (Einhörner)

  • About You
  • Auto1 Group
  • BlaBlaCar
  • Biontec
  • Celonis
  • Check24
  • CureVac
  • Darktrace
  • Delivery Hero
  • Flixbus
  • GoEuro
  • HelloFreh
  • Home24
  • N26
  • NuCom Group
  • Ottobock
  • Trivag
  • Xing

Ehemalige deutsche Einhörner waren:

  • Rocket Internet
  • Zalando

Bekannte Internationale Unicorns (Einhörner)

  • Airbnb
  • Ant Financial
  • Asana
  • Coinbase
  • Deliveroo
  • Didi Chuxing
  • Dollar Shave Club
  • Dropbox
  • Instagram
  • Klarna
  • Lyft
  • Quora
  • Palantir
  • Pinterest
  • Reddit
  • Revolut
  • Slack Technologies
  • SpaceX
  • Stripe
  • SurveyMonkey
  • Tricentis
  • Uber
  • Vice Media
  • WeWork

Ehemalige internationale Einhörner waren:

(Entweder wurden sie aufgekauft oder verloren durch einen Börsengang ihren Unicorn-Status.)

  • Alibaba
  • Facebook
  • GoPro
  • Groupon
  • LinkedIn
  • musical.ly
  • Shazam
  • Skype
  • Snapchat
  • Spotify
  • Twitter
  • WhatsApp
  • Xiamoi
  • Zynga

Da die Zahl der Einhörner immer mehr wurde, wurde ein neuer Begriff vorgeschlagen: Decahorn, auf deutsch: Zehnhorn.

Was ist ein Decacorn? Bedeutung, auf deutsch, Übersetzung

Das Unicorn kann zum Decacorn gesteigert werden. Ein Decacorn ist über 10 Milliarden US-Dollar wert.

Decahorn heißt auf deutsch „Zehnhorn“.

Beispiele für Decacorns (Zehnhörner): (Dopplungen mit Firmen der Unicorn-Liste ist beabsichtigt.)

  • Airbnb
  • Dropbox
  • Palantir
  • Pinterest
  • SpaceX
  • Uber
  • WeWork

Wenn auch das „Decahorn“ zu wenig wird, so gibt es das „Hectocorn“. Es bedeutet „Hunderthorn“ und wird als Bezeichnung für Firmen verwendet, die über einhundert Milliarden US-Dollar wert sind.

Weitere Bedeutung von Unicorn

Unicorn: Medien

„Das Einhorn“ ist ein deutscher Film. Er wurde 1978 veröffentlicht.

„The Unicorn“ ist ein 2018 veröffentlichter US-amerikanischer Film.

„Unicorn“ ist eine japanische Rockband.

„Unicorn“ ist eine südkoreanischen Girl Group.

„The Unicorns“ ist eine kanadische Band.

Unicorn: Organisationen

„UNICORN“ ist ein europäisches Technologie-Forschungsprojekt bei ein neues Framework für digitale Services entwickelt wird.

Die „Unicorn Foundation“ ist eine australische Organisation, die sich der Erforschung Heilung von Neuroendokrinen Tumoren widmet.

Unicorn: Technologie

„Unicorn.com“ ist ein Anbieter für Software-Lösungen.

„Unicorn“ ist ein Einheitsvalidator des W3C. Dieser dient dazu eine Webseite auf Attribute für HTML, CSS und JavaScript zu überprüfen.

Unicorn: Transport

„HMS Unicorn“ war der Name verschiedener Schiffe der britischen Marine. Die erste „HMS Unicorn“ war Schiff, dass die Britten von den Schotten im Jahr 1544 kaperten und 1555 verkauften.

Die Unicorn war ein finisches Segelschiff. Es lief 1948 vom Stapel und versank 2014.

Unicorn: Sonstige

„Unicorn Darts“ ist ein Hersteller von Dart-Artikeln (Dartboard, Pfeile, …).

„Mount Unicorn“ ist ein Berg auf Antarktika.

Die „Schwäbisch Hall Unicorns“ sind ein American-Football-Team aus Schwäbsch Hall.

Was bedeutet „Hanuta“? Woher kommt der Name? Abkürzung, Bedeutung, Namensherkunft


„Hanuta“ ist die Abkürzung vom Wort „Haselnusstafel“. Das Wort „Haselnusstafel“ besteht aus drei Substantiven und von jedem Substantiv wurden je die ersten beiden Buchstaben genommen und zum Kunstwort „Hanuta“ zusammengefügt:

  • Hasel-
  • Nuss
  • Tafel

Wie viel Kalorien (Kcal) hat Hanuta?

Ein Stück Hanuta hat laut Ferrero 119 kcal bzw. 497 kJ.

Ein Stück Hanuta wiegt 22 Gramm und hat folgende Nährwerte:

  • Fett: 7,0 g
    • davon gesättigte Fettsäuren: 4,1 g
  • Kohlenhydrate: 11,9 g
    • davon Zucker: 9,4 g
  • Eiweiß: 1,7 g
  • Salz: 0,095 g

Ein Stück hanuta Minis hat laut Ferrero 58 kcal bzw. 241 kJ.

Ein Stück hanuta Minis wiegt 10,7 g und hat folgende Nährwerte:

  • Fett: 3,4 g
    • davon gesättigte Fettsäuren: 2,0 g
  • Kohlenhydrate: 5,8 g
    • davon Zucker: 4,6 g
  • Eiweiß: 0,8 g
  • Salz: 0,046 g

Fakten zu Hanuta

  • Hanuta wird von Ferrero produziert und vertrieben.
  • 1959 wurde Hanuta auf dem deutschen Markt eingeführt. (Damals in Westdeutschland, der BRD.)
  • Seit 1977 ist Hanuta eine eingetragene Marke der Ferrero Deutschland GmbH. (Laut DPMA-Registerauskunft)
  • Die eigentliche Schreibweise von Hanuta ist „hanuta“.
  • „Hanuta“ ist ein Kunstwort. Welcher Artikel verwendet wird, bleibt damit jedem selbst überlassen. Die Endung mit „a“ lässt den Schluss zu, dass es „Die Hanuta“ heißt. (Die gleiche Diskussion kann auch, um Nutella geführt werden. Mehr darüber, welcher bestimmte Artikel bei Nutella verwendet werden sollte, erfährst du hier.)
  • Hanuta ist in Deutschland dafür bekannt, dass Sammelbilder von Fußballspielern enthalten sind.
  • Auch wenn Hanuta „Haselnusstafel“ heißt, so trägt „Hanuta“ den Beinamen „Haselnuss-Schnitte“.
  • Hanuta ist nicht glutenfrei.

Hanuta gibt es in verschiedenen Varianten:

  • Haselnuss-Schnitten
  • Milch and Crispies
  • Minis

Hanuta: neue Zweier-Verpackung irritierte Fans

Eine neue Zweier-Verpackung sorgte im Jahr 2018 bei Hanuta-Fans für Irritierung. Die Haselnuss-Schnitten wurden in zweier Paketen eingepackt. Jede Schnitte war einzeln verpackt und beide Schnitten waren zusammen in einer Plastikfolie eingepackt. Fans waren wegen der Plastikverpackung irritiert, da sie es über Jahrzehnte gewohnt waren, dass Hanuta in Aluminium verpackt ist. Auch kritisierten sie die doppelte Verpackung als schädlich für die Umwelt, da so mehr Plastik-Müll verursacht werde.

Weitere Bedeutung von Hanuta

„Huren, Hänger und Hanutas“ ist ein Roman von Thomas C. Breuer.

In verschiedenen Rap-Liedern wird „Hanuta“ im Text erwähnt. So unter anderem bei Ali Bumaye, RAF Camora, NMZS und anderen.

Was bedeutet GAFA? Abkürzung, Bedeutung, Definition


„GAFA“ steht als Abkürzung für Google, Apple, Facebook und Amazon.

GAFA: Google, Apple, Facebook und Amazon

Die vier großen Internetunternehmen werden kurz als GAFA bezeichnet, da sie zusammen einen großen Einfluss auf das gegenwärtige Internet und seine Märkte ausüben. Sie sind sehr dominant und können Märkte stark beeinflussen. Sie verfügen über große finanzielle Möglichkeiten, um die Gegenwart und Zukunft zu gestalten. Auch haben sie riesige Mengen an Kundendaten mit denen sie arbeiten. Die GAFA-Unternehmen können leicht Marktregeln ändern und so Einfluss auf die Wirtschaft ausüben. Sie sind quasi Monopole.

Die GAFA-Unternehmen zeichnen sich durch eine Besonderheit aus: Sie sind konkurrenzlos. Es gibt zwar auch andere Angebote in den jeweiligen Bereichen, jedoch sind diese nicht so mächtig wie die Angebote der GAFA-Unternehmen. (Beispiel: Die Suchmaschine Google.de hat z.B. in Deutschland einen Anteil von über 90 Prozent am Suchmaschinenmarkt. (Die restlichen Prozent teilen sich Bing, Ecosia, DuckDuckGo und andere.))

GAFA als Warnung der EU

Die Abkürzung „GAFA“ wurde von der EU als Warnung geprägt, dass die US-amerikanischen Internetfirmen starken Einfluss auf den europäischen Internetmarkt und die Politik ausüben (können). Auch schwingt bei GAFA mit, dass das künftige Verhalten der GAFA-Unternehmen nicht berechenbar ist und auch immer wieder überprüft werden sollte, nach welchen Interessen sie handeln. So ist es möglich, dass die GAFA-Unternehmen auch Politik bereiben wollen und nationale Regierungen unterlaufen können. Dies sorgt für Unsicherheit. Deswegen stellen sich verschiedene Fragen:

  • Wie soll mit den GAFA-Unternehmen politisch umgegangen werden, wenn sie großen Einfluss auf das Leben der Menschen und die Demokratien haben?
  • Wie sollen neue Unternehmen im Schatten der GAFA-Unternehmen entstehen? Haben sie überhaupt eine Chance? Können kleine Unternehmen sich wehren?

Teils wird auch vom GAFA-Monopol oder von der GAFA-Ökonomie („GAFAnomics“) gesprochen.

GAFA: Microsoft fehlt!

Bei GAFA fehlt der Technologiekonzern Microsoft. Ein Grund dafür ist: Als die Smartphone-Ära begann, verschlief Microsoft diesen Trend zunächst. Der Ausdruck GAFA wurde in dieser Zeit geprägt. Microsoft wurde also nicht wahrgenommen.

In der englisch-sprachigen Welt werden die GAFA-Unternehmen einfach nur „Big Four“ genannt. Wird „Microsoft“ mit eingeschlossen, so wird von den „Big Five“ gesprochen.

Ein weiterer Player der fehlt, ist Alibaba. Auch wenn Alibaba bisher sehr stark in Asien aktiv ist, kann das Unternehmen mit Amazon und Co. mithalten.

GAFA oder besser AAFA?

Da Google mittlerweile zu Alphabet Inc. gehört, müsste GAFA eigentlich AAFA heißen. Doch die Suchmaschine Google macht im Konzern Alphabet Inc. noch einen großen Teil des Umsatzes aus und wird deswegen einzeln betrachtet. Der Ausdruck „GAFA“ hat sich auch im allgemeinen Sprachgebrauch verbreitet.

FAANG und MAGA

Ein mit GAFA verwandter Ausdruck ist „FAANG“. „FAANG“ bedeutet „Facebook, Apple, Amazon, Netflix, Google“. (Auch hier fehlt Microsoft.)

Eine weitere Abkürzung ist MAGA. Sie bedeutet in diesem Kontext nicht „Make America great again“, sondern steht für „Microsoft, Apple, Google und Amazon. (Wodurch Facebook außen vor ist. „MAGA“ ist der Wahlkampfslogan Donald Trumps.)

Sind Google, Apple, Facebook und Amazon so einflussreich?

Ja, die vier Unternehmen sind sehr erfolgreich und dominant. Ein jüngstes Beispiel für ihre Einfluss auf Staaten, Demokratien und Regierungen sind die Facebook-Datenskandale.

Die vier Internetunternehmen decken mit ihren Angeboten breite Bedürfnisse ab:

  • Cloud-Services
  • Finanzen und Finanzdienstleistungen (Apple Pay, Google Pay)
  • Hardware (Laptops, Smartphones, Server)
  • Kommunikation (GMail, WhatsApp)
  • Künstliche Intelligenz (Alexa, Siri, Google Now)
  • Musik (Apple)
  • Navigation (Google Maps)
  • Online Shopping (Amazon)
  • Payment (Apple, Google)
  • Software (Chrome, Safari)
  • Soziales Netzwerk (Facebook, Instagram)
  • Streaming-Dienstleistungen (Amazon)
  • Suchmaschinen und Suchen (Google, Safari)
  • Videoplattform (Google, YouTube)
  • Werbung (Google Ads)
  • Zusammenarbeit und Dokumente (Google Docs)

Doch nicht nur direkt sie, sondern auch andere Webseiten, die zu ihnen gehören, sind sehr dominant:

  • YouTube gehört zum Beispiel zu Google, welche beide zur 2017 gegründeten Alphabet Inc. gehören.
  • Instagram und WhatsApp gehören zu Facebook.

Unter den global am meisten besuchten Webseiten ist Google.com auf Platz 1, YouTube.com auf Platz 2 und Facebook.com auf Platz 3. Auf Platz 11 folgt Amazon.com. Auf Platz 16 Instagram.com.

GAFA: 3 Effekte wirken

Die GAFA-Unternehmen wurden so groß, da sie von drei Effekten profitieren:

  • Netzwerkeffekt: Mit jeder Person, die in einem Netzwerk angemeldet ist, steigt der Nutzen des Netzwerks. Beispiel: Je mehr Freunde bei Facebook sind, umso kompletter wird der Online-Freundeskreis.
  • Skalen-Effekt: Eine Software oder eine Anwendung wird einmal geschrieben und kann dann potentiell unendlich oft genutzt werden. Beispiel: Eine Musikdatei wird einmal erstellt und kann dann potentiell unendlich oft verkauft werden.
  • „The Rich get richer“-Effekt: Je größer ein Anbieter ist, umso dominanter ist. Je dominanter ein Anbieter ist, umso eher gewinnt er neue Nutzer. (Beispiel: Wer bei Google vorne steht, bekommt eben die meisten Klicks.)

Der Satz von Abba beschreibt am besten, warum die GAFA-Unternehmen so erfolgreich sind: „The winner takes it all“. Wer einen Markt dominiert, fängt an ihn zubestimmen. Wer die meisten Kunden hat, die beste Positionierung und am bekanntesten ist, wird im Internet schnell zum Gewinner.

Weitere Bedeutung von GAFA

„GAFA“ ist die Abkürzung für Gartenfachmesse.

Das GAFA-TEAM ist ein Einkaufsverband für Gastronomen.

GAFA ist die Abkürzung für „Geometric and Functional Analysis“, einem Fachmagazin für Mathematik.

GAFA ist die Abkürzung für „Guangzhou Academy of Fine Arts“, einer chinesischen Universität für Künste wie chinesisches Zeichnen, Architektur, Industrial Design, Geisteswissenschaften, politische Wissenschaft und Bildungswissenschaft.

Das spanische Wort „Gafa“ bedeutet auf deutsch „Brille“.

Das polnische Wort „Gafa“ bedeutet auf deutsch: „Bock“.

Was bedeutet m/w/d/x/i bei Stellenanzeigen? Ausgeschrieben, Abkürzungen, Bedeutung


Seitdem, dass Bundesverfassungsgericht das dritte Geschlecht am 10. Oktober 2017 offiziell anerkannte, werden Stellenanzeigen neben „m“ und „w“ mit einem weiteren Buchstaben „d“, „x“ oder „i“ ausgeschrieben. Was bedeuten die Buchstaben?

Folgende Ausschreibungen werden größtenteils verwendet:

  • m/w/d
  • m/w/x
  • m/w/i

Auch wenn die drei Buchstaben „d“, „x“ und „i“ sich unterscheiden. Sie meinen die gleichen Personen: Intersexuelle Menschen sind gemeint, die sich weder als „Mann“ oder „Frau“ sehen und sich auch nicht einordnen wollen. Als Ursache für Intersexualität spielen die Gene, die Hormone, der Körper und die Anatomie eine Rolle. In Deutschland soll es rund 120.000 Intersexuelle geben.

Die Buchstaben haben folgende Bedeutungen:

  • d: steht für „divers“ bzw. „diverse“ (englischer Ausdruck)
  • x: steht als Platzhalter für alle Geschlechtsidentitäten neben Mann und Frau
  • i: steht für „intersexuell“ (und schließt damit auch Transsexuelle mit ein.)

Weitere Formen:

  • t: Das „t“ steht für Transsexuelle. Beispiel: m/w/t
  • gn: steht für geschlechtsneutral. Beispiel: m/w/gn
  • a: steht für „anders“. Beispiel: m/w/a
  • inter: steht wie das „i“ für intersexuell. Jedoch wurde das „i“ in diesem Fall ausgeschrieben. Beispiel: m/w/inter
  • *: das Gendersternchen wird ebenfalls als Platzhalter verwendet. Beispiel: m/w/*

Der Unterschied zwischen „intersexuell“ und „transsexuell“ ist, dass Transsexuelle eindeutig einem Geschlecht zugeordnet werden können. Bei Intersexuellen ist die Zuordnung zu „männlich“ oder „weiblich“ aufgrund der Genetik, der Hormone, des Körpers und der Anatomie nicht möglich.

Verbreitung: „m/w/d“ am stärksten verbreitet

Seit April 2018 verbreiten sich die neuen Stellenausschreibungen mit drittem Buchstaben. Am meisten wird „m/w/d“ verwendet. „m/w/i“ und „m/w/x“ werden eher selten verwendet. (Laut Google Trends.)

Was bedeutet „divers“? Bedeutung

Als „divers“ werden Menschen bezeichnet, die biologische Geschlechtsmerkmale aufweisen, die nach der gesellschaftlichen Normalität weder als männlich oder weiblich gelten. Die Bezeichnung „divers“ wird verwendet, wenn eine Einordnung einer Person in männlich oder weiblich nicht möglich ist.

Das Wort „divers“ heißt auf deutsch: „verschieden“ oder „unterschiedlich“.

Ausgeschrieben: m/w/d/x/i

Damit stehen die Buchstaben in Stellenausschreibungen ausgeschrieben für:

  • m/w/d – männlich, weiblich, divers
  • m/w/x – männlich, weiblich, x
  • m/w/i – männlich, weiblich, intersexuell

Wie werden Menschen mit drittem Geschlecht angeredet?

Während männliche Bewerber mit „Herr“ und weibliche Bewerberinnen mit „Frau“ angesprochen werden, wählen diverse oder intersexuelle Bewerber die Anredeform selbst.

Intersexuelle: Gleichbehandlung und Diskriminierungsverbot

In Stellenausschreibungen wird nun „m/w/d“, „m/w/x“ oder „m/w/i“ geschrieben, um Intersexuelle gleich zubehandeln und nicht gegen das Diskriminierungsverbot zu verstoßen. Ziel ist es, dass alle Geschlechter im Rahmen der Gleichbehandlungsregeln gleichbehandelt werden.

Bundesverfassungsgericht: Entscheidung zum Dritten Geschlecht

Am 10. Oktober 2017 hat das Bundesverfassungsgericht das dritte Geschlecht offiziell anerkannt. Das Bundesverfassungsgericht legte fest, dass es neben den Geschlechtern „männlich“ und „weiblich“ ein drittes Geschlecht und damit eine dritte Möglichkeit geben muss, die neben den anderen Geschlechtern im Geburtenregister eingetragen werden kann. Die Änderung betrifft damit das Personenstandsrecht.

Mit dem Urteil hilft das Bundesverfassungsgericht allen Menschen, die sich weder als Mann oder Frau fühlen, sowie allen Menschen, die sich nicht im binären Geschlechtssystem einordnen wollen oder können.

Bedeutung: Weiteres zu m/w/d

Scherzhaft wurde „m/w/d“ auch mit „Männlich, weiß, deutsch“ oder „männlich, weiblich, deutsch“ übersetzt.

Was bedeutet der Name „Facebook“ auf deutsch? Woher kommt er? Bedeutung, Herkunft, Geschichte


„Facebook“ ist der Name des größten sozialen Netzwerks der Welt. Mehr als eine Milliarde Menschen sind dort angemeldet. Doch was bedeutet der Name „Facebook“ eigentlich auf deutsch und wo kommt der Name „Facebook“ her?

Was bedeutet der Name „Facebook“? Was sind „Face Books“? Herkunft, Ursprung, Etymologie

In den USA ist es an einigen Colleges und Universitäten üblich, dass eine bebilderte Übersicht aller Studenten, Lehrer und Mitarbeiter veröffentlicht wird. Diese Veröffentlichung wird „Facebook“ bzw. „Face Book“ genannt. Das „Face book“ wird am Beginn eines neuen Semesters oder Schuljahres veröffentlicht und soll Schülern, Kommilitonen oder Studenten das Kennenlernen (und zurecht finden) erleichtern.

Studenten, Lehrer und Mitarbeiter werden in einem „Face Book“ mit ihrem Namen, einem Foto und teils einigen Informationen abgebildet.

Die Veröffentlichung dieser „Face Books“ findet entweder als gedruckte Bücher oder digital in einem Online-Verzeichnis statt.

Ein deutsches Wort für „Face Book“ ist „Jahrbuch“.

In Deutschland ist es üblich Jahrbücher zum Ende eines Schuljahres herauszugeben. In diesem befinden sich ebenfalls alle Schüler und Lehrer mit Namen, Bild und einigen Detailinformationen.

Was heißt „Facebook“ auf deutsch? Übersetzung, Bedeutung

Das Wort „Facebook“ heißt wortwörtlich auf deutsch: „Gesichtsbuch“.

Das Wort „Gesichtsbuch“ erklärt sehr gut den Zweck eines „Face Books“. Es geht darum, Personen anhand ihrer Gesichter kennenzulernen.

Mark Zuckerberg und Facebook

Vor dem Jahr 2004 wurden „Face Books“ an einigen Colleges und Universitäten in den USA noch als gedruckte Versionen herausgegeben. Die „Face Books“, wenn sie denn online waren, waren nur in privaten und nicht-öffentlichen Verzeichnen publiziert. An der Harvard Universtität gab es 2003 „Face Books“ in Papierform und in einem privaten nicht-öffentlichen Online-Verzeichnis.

Im Jahr 2004 erschuf Mark Zuckerberg an der Harvard Universität ein erstes inoffizielles Online-„Face Book“ der Harvard-Studenten. Er nannte dies „TheFacebook.com“. Dies tat er aus Frust, da die Universitätsverwaltung die Bilder von Studenten aus Datenschutz- und Privatsphäregründen nicht öffentlich zugängich machen wollte. Mark Zuckerberg umging dies, in dem die Studenten sich selbst anmelden mussten, was sie auch von sich aus taten.

Facebook wurde unter Harvard-Studenten schnell populär. Auch Studenten anderer Universitäten wollten sich anmelden, so dass Zuckerberg schnell die Beschränkung auf Harvard aufhob.

Im Jahr 2005 wurde das „the“ entfernt und der heutige Name „Facebook“ entstand. Die Domain facebook.com kaufte Mark Zuckerbergs Firma im Jahr 2005 für 200.000 US-Dollar der AboutFace Corporation ab.

Mark Zuckerberg und Facemash

Schon 2003 fiel Mark Zuckerberg durch die Webseite „facemash.com“ auf. Facemash war eine Hot-or-Not-Webseite auf der zwei Studentinnen gezeigt wurden und ein Betrachter entscheiden musste, welche der beiden Personen „hotter“ ist. Nach wenigen Tagen wurde Facemash durch die Havard-Verwaltung geschlossen.

Weiteres

In Deutschland entstand das „StudiVZ“ als Reaktion auf Facebook. „StudiVZ“ ist die Abkürzung für „StudentenVerzeichnis“.

Was bedeutet es sein eigener Boss zu sein? Bedeutung, Kollegah, Like a Boss, Definition


Im allgemeinen bedeutet „Boss“ zu sein, dass jemand der Chef oder der Vorgesetze ist. Damit hat dieser Boss andere unter sich. Ein Boss hat im allgemeinen Macht und trifft Entscheidungen.

Ein Boss ist nicht nur für sich selbst, sondern auch für seine Mitarbeiter, seine Abteilung und/oder seine Firma verantwortlich. Das heißt, wenn ein Boss seine Mitarbeiter behalten und seine Abteilung oder Firma auf Wachstumskurs schicken möchte, so braucht er Führungsfähigkeiten und sollte gut mit Menschen umgehen.

Mit dem Boss-sein gehen auch viele Annehmlichkeiten einher wie besseres Gehalt, mehr Ansehen, höherer Status und vielleicht sogar ein Firmenwagen oder Reisen.

Ein Boss muss stark und hart zu sich selbst und manchmal auch zu seinen Mitarbeitern sein. Er wird nur Boss, weil er eben auch schwere Entscheidungen treffen kann.

Einige meinen auch, dass der Boss ein „Arschloch“ ist. Dieser Eindruck kommt wohl daher, dass einige Führungspositionen ihre Emotionalität und Impulsivität entdecken sowie ausleben. Das äußert sich dann in widersprüchlichem und irrationalem Verhalten.

Auch für viele Festangestellte ist es reizvoll durch die Selbstständigkeit zum eigenen Boss zu werden.

Frauen und Männer können gleichermaßen Boss werden.

Beispiele, was einen guten Boss ausmacht:

  • Ein Boss artikuliert seine Wünsche genau. Er kann begründen, warum er sich entscheidet, wie er sich entscheidet.
  • Ein Boss weiß, was er will.
  • Ein Boss hat Empathie für seine Mitarbeiter.
  • Ein Boss steht zu seinem Worten und Mitarbeitern.
  • Ein Boss bezieht seine Mitarbeiter und andere Mitwirkende in Prozresse und die Firma mit ein.
  • Ein Boss bringt Mitarbeiter Wertschätzung entgegen. Das findet durch Boni, Gehaltserhöhungen, Geschenke oder andere Dinge statt. Er erinnert sich an Geburtstage und Jubiläen.
  • Ein Boss setzt sich dafür ein, dass er und seine Mitarbeiter sich weiterentwickeln.
  • Ein Boss behandelt seine Mitarbeiter alle gleich und bevorzugt niemanden.
  • Ein Boss stellt sich der Kritik und den Anmerkungen anderer und seiner Mitarbeiter. Er ist stets bemüht besser zu werden.
  • Ein guter Boss kann Verantwortung abgeben und delegieren. Dafür braucht es Vertrauen zu den Mitarbeitern und Kollegen.
  • Ein Boss geht mit gutem Beispiel voran. Er verlangt von seinen Mitarbeiter nur, was er auch selbst bereit ist, zugeben.
  • Ein Boss pflegt eine offene Fehlerkultur und steht dazu. Ein Boss pflegt Transparenz.
  • Ein Boss ist in Geduld geübt oder übt sich in Geduld.
  • Ein Boss pflegt eine gesunde Pausenkultur und achtet auf seine Energie-Regeneration.
  • Ein Boss gibt sich nicht mit dem Abhängen und passivem Konsumieren hin.
  • Ein Boss arbeitet für Erfolg.
  • Ein Boss hat einen positiven Einfluss auf andere.

Wer Boss ist, wird bemerken das Neider in das Leben treten. Das ist gut, denn Neider muss sich erarbeiten. Mitleid gibt es gratis.

Boss sein wie Kollegah

Kollegah ist ein sehr erfolgreicher deutscher Rapper, der sich teils auch einfach nur „Der Boss“ nennt. In seinen Texten und Liedern spricht er wiederholt vom „Boss“ und dem Boss-sein. Er prägte Begriffe wie Bossaura, Bosstransformation und Bossplaya. Er hat sogar ein Buch über das Boss-sein „DAS IST ALPHA!: Die 10 Boss-Gebote“ geschrieben. Doch was bedeutet es „Boss“ nach und wie Kollegah zu sein?

  • Ein Boss weiß, was er will.
  • Jemand ist Boss, wenn er gegen Zweifel und Zweifler ankämpft.
  • Jemand ist Boss, wenn er fokussiert seine Ziele verfolgt.
  • Ein Boss motiviert sich selbst. Er ist seine eigene Antriebskraft.
  • Ein Boss arbeitet hart und trainiert hart. (Er vergisst seinen Körper nicht.)
  • Ein Boss stellt sich seinen Ängsten und Herausforderungen.
  • Ein Boss ist empathisch, aber nicht unkontrolliert. Er kontrolliert seine Gefühle.
  • Ein Boss bildet sich stets weiter.
  • Ein Boss hat Ziele.
  • Ein Boss ist für seine Eltern da.
  • Ein Boss behandelt Frauen mit Anstand.
  • Ein Boss lernt aus seinen Fehlern.
  • Ein Boss hat Charakter und ist unverwechselbar.
  • Ein Boss wird zum Vorbild und Anführer.
  • Ein Boss kann mit Geld umgehen.
  • Ein Boss verzichtet auf Drogen.
  • Ein Boss geht seinen eigenen Weg.

Der Boss ist doch stark vergleichbar mit dem Ehrenmann.

Was bedeutet: Like a Boss? Bedeutung, Übersetzung

„Like a Boss“ ist ein Meme und eine Phrase, die gesagt wird, wenn etwas schwieriges / herausforderndes gelingt oder etwas erledigt werden soll. „Like a Boss“ wird auch gesagt, wenn jemand etwas sehr gut erledigt und eine Herausforderung mit Leichtigkeit absolviert hat.

„Like a Boss“ dient als Bestätigung dafür, dass jemand sich gut angestellt hat, selbst sicher ist und sich für seinen Erfolg Mühe gegeben hat. In dem Sinne bedeutet „Like a Boss“ auf deutsch so wie viel „Gut gemacht“ oder „Du hast es drauf“.

Auch wird „Like a Boss“ gesagt, wenn jemand schlagfertig ist und sich nichts gefallen lässt.

„Like a Boss“ steht auch für Selbstbewusstsein, Kraft und Stärke. „Like a Boss“ bedeutet, dass jemand ohne Angst und zögern etwas erledigt hat.

Auf deutsch könnte für „Like a Boss“ gesagt werden: „Wie ein Boss“, „wie ein Chef“ oder „Bossmäßig erledigt“.

Unter dem Hashtag #LikeABoss werden in den sozialen Medien Beiträge dazu veröffentlicht, wenn jemand etwas „like a Boss“ erledigt hat.

Wortherkunft: Woher kommt „Boss“?

Das Wort „Boss“ leitet sich vom niederländischen Wort „baas“ bzw. „base“ ab. „Baas“ bedeutet „Aufseher“,  „Meister“, „Vorgesetzter“ oder „wichtiger Mann“.

Weitere Bedeutung von Boss

In Videospielen wird der Endgegner auch „Boss“ genannt.

„Boss“ ist ein deutschsprachigen Raum verbreiteter Nachname.

Hugo Boss ist eine Modemarke.

Möbel Boss ist eine Möbelmarke.

„Santa der Boss“ ist ein Lied von Julien Bam feat. Exsl95.

„Boss“ ist ein Lied von Lil Pump.

„Boss“ ist ein Lied von SMTown.

„Du bist Boss“ ist ein Lied von Kollegah.

„Like A Boss“ ist ein Lied von The Lonely Island feat. Seth Rogen.

„Bo$$“ ist ein Lied von Fifth Harmony.

„B.O.S.S.“ ist ein Lied von L.O.O.P. & Vinne.

„Boss“ ist ein Mondkrater.

„The Boss Baby“ ist ein US-amerikanischer Animationsfilm, der 2017 veröffentlicht wurde.

„Boss“ ist eine Amazon-Prime-Serie.

Unterschied erklärt: effizient – effektiv | Effizienz – Effektivität – Bedeutung, Definition


Der Unterschied zwischen effektiv und effizient ist relativ einfach erklärt. In diesem Beitrag erklären wir dir die Unterschiede und machen sie an Beispielen deutlich:

Was ist Effektivität / effizient? Bedeutung, Definition

Bei der Effektivität geht darum ein Ziel zu erreichen und zu überprüfen, ob man sich dem Ziel nähert bzw. das Ziel in einem bestimmten Zeitraum erreicht hat.

Effektivität stellt mehrere Fragen:

  • Was ist unser Ziel?
  • Wo wollen wir hin?
  • Erreichen wir mit unseren Techniken und Maßnahmen das Ziel?

Die letztere Frage kann wie folgt beantwortet werden: Ja, wir bewegen uns auf das Ziel zu. Oder: Nein, wir bewegen uns nicht auf das Ziel zu.

Was ist Effizienz / effizient ? Bedeutung, Definition

Bei der Effizienz geht es darum, wie gut oder wie schnell man das gesetzte Ziel erreicht. Es geht, um Produktivität und Wirtschaftlichkeit! Auch geht es darum, wie man Ressourcen wie Geld, Kraft, Energie, Zeit, Personal und Mitarbeiter am besten einsetzt, um sein Ziel zu erreichen. Wer effizient ist, verwaltet endliche Ressourcen clever bzw. teilt diese besser ein.

Wer effizient sein möchte, versucht sein Ziel schneller oder in weniger Zeit zu erreichen. Wer die Effizienz steigern will, hat zwei Möglichkeiten:

  • Weniger Ressourcen investieren bei gleichbleibenden Ergebnis. (Das ist Sparsamkeit und hilft die Ressourcen zu reduzieren.)
  • Aus gleichbleibenden Ressourcen mehr herausholen.

Bei der Effizienz geht es stehts darum, dass Verhältnis zwischen Leistung und Erfolgt bzw. das Kosten-Nutzen-Verhältnis zu verbessern.

Effektivität und Effizienz kurz und bündig:

  • Effektiv ist, was nützt ein Ziel zu erreichen.
  • Effizient ist, was hilft ein Ziel schneller zu erreichen und unter möglichst geringem Aufwand.

Bei Effektivität geht es darum, die richtigen Dinge zu tun. Bei Effizienz geht es darum, die Dinge richtig zu tun. Wer effizient und effektiv sein möchte, tut die richtigen Dinge richtig.

Was bedeutet effizient arbeiten?

Wer effizient arbeiten (will), teilt seine Zeit besser ein, um mehr in gleicher Zeit zu schaffen. Jemand wird z.B. effizienter, wenn Ablenkungen reduziert werden. Dann kann die Person z.B. viele Minuten am Stück ohne Unterbrechung arbeiten.

Die Effizienz steigert sich durch Routinen auch schnell. So hilft es z.B., wenn E-Mails erst am Nachmittag gelesen werden oder das Smartphone bis zum Mittag ausbleibt. Gleiches gilt für Social-Media-Nutzung: Erst nach dem die wichtigste und dringlichste Aufgabe erledigt ist.

Pausen zu planen, steigert ebenfalls die Effizienz. Denn Menschen werden müde und brauchen Pausen. Wer sich diese Pausen nicht gönnt, bezahlt dies mit verringerter Konzentrations- und Leistungsfähigkeit.

Auch wird jemand oder eine Firma effizienter, wenn mehrheitlich Maßnahmen angewendet werden, die das Unternehmen besser und schneller voranbringen.

Beispiele für Effektivität und Effizienz:

Einen Baum effektiv und effizient fällen

Jemand will einen Baum fällen. Dafür hat er vier Werkzeuge: einen Ball, eine Axt, eine Blattsäge und eine Kettensäge.

Mit dem Ball zu arbeiten, ist nicht effektiv. Mit allen anderen drei Werkzeugen zu arbeiten, ist effektiv, denn sie helfen das Ziel, den Baum zu fällen, zu erreichen.

Mit dem Gerät Kettensäge erreicht jemand am schnellsten, dass der Baum  gefällt wird. Die Kettensäge ist damit am effizientesten. Sie spart am meisten Zeit und führt am schnellsten zum Ergebnis.

Eine Fahrt in den Urlaub

Jemand fährt in den Urlaub. Dafür plant er seine Route. Solange die Route dazu dient, sich dem Ziel zu nähern, ist die Reise effektiv. Fährt jemand Umwege, macht unnötige Stops oder verfährt sich, dann verliert die Reise an Effizienz und wird ineffizient.

Online statt Offline

Jemand möchte E-Mail-Adressen für einen Newsletter einsammeln. Dafür bieten sich der Person zwei Möglichkeiten: Ein Mitarbeiter spricht Personen auf der Straße an und bittet sie, um ihre E-Mail-Adressen. Oder: Eine Webseite mit Eintragungsformular wird eingerichtet.

Beide Möglichkeiten sind effektiv und dienen dem Ziel, E-Mail-Adressen einzusammeln. Effizient ist jedoch in den meisten Fällen die Webseite mit Eintragungsformular, gemessen an der Zahl der E-Mail-Adressen. (Denn der Mitarbeiter kann nur mit einer Person reden. Auf der Webseite können sich im gleichen Moment eine Vielzahl an Leuten eintragen.)

Mäuse im Keller

Wer Mäuse im Keller hat, möchte sie los werden. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten:

  • Die Mäuse mit den Händen fangen.
  • Sprengstoff benutzen.
  • Eine Katze.
  • Mehrere Mausefallen.

Alle Möglichkeiten dienen dem Ziel, die Mäuse los zuwerden. Jedoch ist die Methode mit dem Fangen der Hände am ineffizientesten, denn die Erfolgswahrscheinlichkeit ist am geringsten. Die Methode mit dem Sprengstoff erreicht ihr Ziel auf jeden Fall. Jedoch wird dabei das Haus zerstört. Damit ist die Methode zwar effektiv, aber nicht sonderlich effizient. Die Katze und die Mausefallen sind am besten und effizientesten, da sie am schonensten Helfen die Mäuse los zu werden.

Den Rasen kürzen

Muss der Rasen mal wieder gekürzt werden, so gibt es verschiedene Werkzeuge: Eine Schere oder einen Rasenmäher. Beide sind effektiv, aber nur wirklich effizient ist der Rasenmäher, da es mit ihm am schnellsten geht.

Eisenhower-Prinzip anwenden für mehr Effizienz und Effektivität

Das Eisenhower-Prinzip teilt Aufgaben in vier Kategorien ein:

  • wenig wichtig, wenig dringlich: kann abgelegt werden.
  • sehr wichtig, wenig dringlich: Kann terminiert, auf später verschoben werden.
  • wenig wichtig, sehr dringlich: Kann delegiert werden.
  • sehr wichtig, sehr dringlich: Muss sofort erledigt werden.

Es hilft zu entscheiden, welche Aufgaben zu erst erledigt werden sollten. Denn auch wenn alle Aufgaben gleich aussehen, sie sind es nicht.

  • Wichtige Aufgaben dienen der Effektivität, also dem Ziel.
  • Dringliche Aufgaben dienen der Effizienz, also der Produktivität. (Sie können in der Regel nicht warten.)

Wer nun eine Aufgabe hat, die zugleich wichtig und dringlich ist, kann damit seine Aufgabe am besten erledigen.

Wortherkunft: Effizienz und Effektivität

Das Wort „Effektvität“ leitet sich vom lateinischen „effectivus“ ab, was auf deutsch „bewirkend“ bedeutet. Auch leitet sich „Effektivität“ vom lateinischen Wort „effectus“ ab, was „Wirkung“, „Effekt“ oder „verwirklichen“ bedeutet.

„Effizienz“ leitet sich vom lateinischen Wort „efficientia“ ab, was auf deutsch „Wirksamkeit“ heißt.

Im lateinischen sind sich beide Begriffe recht nahe. Die starke Unterscheidung zwischen Effizienz und Effektivität erfolgt besser in der deutschen Sprache.

Was ist ein Minimum viable Product (MVP)? Bedeutung, Definition


Ein „Minimum viable Product“ (MVP) ist ein Produkt, dass mit sehr wenigen, wenn nicht sogar nur einem Feature auskommt und dazu dient Feedback von Kunden zusammeln.

Dieses Feedback von Kunden bildet die Grundlage für die Weiterentwicklung des Produktes. Hierbei geht es für Produktentwickler darum zu lernen, welche Bedürfnisse Kunden haben und wie diese mit dem Produkt befriedigt werden (können), sowie wie der Markt reagiert und welche Funktionien gewünscht sind.

Das Minimum viable Product ist ein fertiges Produkt und sollte als vollständiges Produkt betrachtet werden. Das bedeutet, dass Kunden ein funktionales und ansprechendes Produkt erhalten sollten.

Das Minimum viable Product kann mit einem Prototypen verglichen werden. Beide Produkte befinden sich im Entwicklungszyklus. Jedoch ist das MVP auf wenige bis eine Kernfunktionen reduziert, während der Prototyp noch ein unveröffentlichtes Produkt ist.

Vorteile des Minimum viable Product

Ein „Minimum viable Product“ ist günstiger als ein vollständig entwickeltes Produkt mit vielen Features und Eigenschaften. Es reduziert damit das Verlustrisiko falls das Produkt bei Kunden nicht gut ankommt, aufgrund von falschen oder fehlerhaften Annahmen der Produktentwickler. Für ein Minimum viable Product fallen keine vollständigen Entwicklungskosten, Marketing- und Vertriebskosten an.

Ein Minimum viable Product ist reduziert auf mindestens eine Kerneigenschaft. Wird das Minimum viable Product veröffentlicht, so geht es darum, zu prüfen, ob Kunden dieses Produkt interessiert und ob sie dafür Geld ausgeben wollen. Als potentielle Kunden sind meistens Early-Adopter gemeint, die Produkte schon sehr früh ausprobieren und sich auch für ein Produkt interessieren, dass noch in der Entwicklung ist.

Durch den frühen Kundenkontakt lernen Produktentwickler schnell, welche Features bei Kunden gewünscht sind und welche nicht. Dies gibt entscheidende Hinweise, wie und in welche Richtung das Produkt weiterentwickelt werden sollte.

Durch Feedback- und Entwicklungskreisläufe wird das Produkt immer weiter entwickelt. Kunden erhalten das Produkt und geben Feedback. Dieses Feedback werten Entwickler aus und entwickeln das Produkt weiter. Kunden geben erneut Feedback und der Kreislauf wiederholt sich.

Mit einem Minimum viable Product testen Produktentwickler einen Markt und können überprüfen, ob Nachfrage vorhanden ist. Es hilft auch die Gefahr zu reduzieren, dass ein Produkt an Kunden vorbei entwickelt wird; es also keinen Mehrwert für Kunden bietet.

Die Vorteile des Minimum viable Product zusammengefasst:

  • Geringer Kapitaleinsatz / Kosten sind reduziert / Ressourcen werden gespart
  • Geringes Verlustrisiko
  • Kundenfeedback wird sehr früh im Entwicklungszyklus eingeholt
  • Produktentwickler erhält wiederholt Feedback
  • Nachweis, dass ein Produkt gut oder schlecht ankommt
  • Einblick in Markt- und Kunden-Nachfrage (Nachweis von Nachfrage)

Beispiele für Minimum viable Products

Airbnb und Spotfiy

Bevor die Gründer von Airbnb mit ihrer App weltweit bekannt wurden, testeten sie die Vermietung von Zimmern. Sie vermieteten Zimmer ihrer eigenen Wohnung. Dafür richteten sie eine Webseite ein, sammelten Feedback und lernten, welche Form Airbnb annehmen sollte.

Bevor der Spotify-Gründer Daniel Ek Spotify zu einem internationalen Musikstreaming-Dienst ausbaute und auch Veträge mit den großen in der Musikindustrie schloss, teste er seine Idee in Schweden. In einer frühen Version von Spotify waren nur schwedische Künstler Teil des Dienstes und nur der schwedische Markt wurde anvisiert. Das funktionierte so gut, dass schnell die Weiterentwicklung und Internationalisierung folgte.

Landingpage für ein Produkt

Am einfachsten ist wohl eine Webseite mit einer Landingpage umzusetzen, auf der Interessenten ein Produkt kaufen können. Diese Webseite hat als einzigen Zweck das Produkt zu bewerben. Durch Werbekampagnen auf Facebook oder per Google Adwords werden Besucher auf die Webseite geleitet. Im Nachhinein können die Betreiber auswerten, wie viele Menschen das Produkt gesehen haben (Seitenbesucher) und wie viele gekauft haben.

Videospiele als Beta anbieten

Einige Videospieleentwickler erlauben Interessierten ihr Spiel schon zu spielen, wenn es noch nicht fertig entwickelt ist. Durch diesen frühen Kontakt können Spieletester früh Feedback geben und die Entwicklung des Spiels beeinflussen. Der Spieleentwickler erhält damit früh Unterstützung und Feedback und kann testen, wie und ob das Spiel ankommt.

App

Eine App mit einer oder wenigen Kernfunktionen wird veröffentlicht. Interessierte können diese testen und dann Feedback geben, wie sie die App bewerten. Außerdem erhalten App-Entwickler andere relevante Daten wie z.B. „tägliche Öffnungen der App“ oder „Wie oft öffnete jemand die App in einem Monat?“

Woher kommt das Wort „Minimum viable Product“ (MVP)? Wortherkunft

Den Ausdruck „Minimum viable Product“ prägte Frank Robinson im Jahr 2001. Durch die Lean-Startup-Ideen, Steve Blank und Eric Ries wurde der Ausdruck „Minimum viable Product“ verbreitet und bekannter.

Durch das Buch „The Lean Startup“ von Eric Ries verbreitete sich der Ausdruck Minimum viable Product rasant.

Was heißt „Minimum viable Product“ auf deutsch? Übersetzung

Das englische Adjektiv „viable“ heißt auf deutsch unter anderem:

  • brauchbar
  • existenzfähig
  • lebensfähig
  • machbar
  • praktikabel
  • umsetzbar

Mit „viable“ ist gemeint, dass ein Produkt Mehrwert für Kunden bieten muss. Dieser Mehrwert ist die Existenzberechtigung des Produktes. Fehlt der Mehrwert, braucht die Welt dieses Produkt nicht!

„Minimum“ steht dafür, dass die Eigenschaften und Features des MVP soweit reduziert werden, dass nur das Minimum – also der Kern – übrig bleibt. Auch bedeutet „Minimum“, dass sich die Kosten reduzieren bzw. die Kosten kleingehalten werden. Auf eine umfangreiche Entwicklungszeit und umfangreiche Features soll bewusst verzichtet werden.

In Kombination von „minimum“ und „viable“ sollte das Produkt also ein kostengünstiges und gutes Produkt sein. Kein billiges Produkt.

„Minimum viable Product“ heißt auf deutsch sinngemäß:

  • „Minimal existenzfähiges Produkt“
  • „Produkt mit minimaler Existenzfähigkeit“
  • „Kleinst möglichstes Produkt“
  • „Kleinst marktfähiges Produkt“

Anmerkung der Redaktion: Eine offizielle deutsche Übersetzung von MVP gibt es nicht. Dies sind nur Vorschläge der Redaktion.

Weitere Bedeutung von „Minimum viable Product“ (MVP)

„Minimum viable Product“ heißt die Pilotepisode und erste Folge der Serie „Silicon Valley“.

Minimum Viable Team

Ein „Minimum Viable Team“ ist die Idee, dass ein Team nur aus essentiellen und wichtigen Personen besteht. Diese haben klare Rollen und sind Experten auf ihrem Gebiet. Sie arbeiten alle zusammen an einem Ziel. Ihre Persönlichkeiten und Temperamente sind aufeinander abgestimmt bzw. ausgeglichen.

Was bedeutet der Name „Vapiano“ auf deutsch? Wortherkunft, Bedeutung, Übersetzung


Der Name der Restaurantkette „Vapiano“ setzt sich aus zwei italienischen Worten zusammen:

  • „va“ ist italienisch und bedeutet: „geht“
  • „piano“ ist italienisch und bedeutet auf deutsch: „langsam“, „leise“ oder „bedächtig“.

Damit bedeutet der Name „Vapiano“ wortwörtlich auf deutsch: „Geht langsam“.

Was heißt der Name „Vapiano“ auf deutsch? Übersetzung, Bedeutung, Namensherkunft

Doch „geht langsam“ ist keine Aufforderung an Mitarbeiter, sondern Ausdruck einer Philosophie. Denn Vapiano hat einen Unternehmensslogan, der eine italienische Weisheit ist. „Va“ und „piano“ sind Teil davon. Der Slogan lautet:

„Chi va piano, va sano e va lontano“

Der Slogan und italienische Spruch hat mehrere Bedeutungen auf deutsch:

  • „Gut Ding will Weile haben.“
  • „Wer das Leben locker und entspannt lebt, lebt gesünder und länger.“ (Übersetzung der englischen Erklärung des italienischen Spruches wie sie auf vapiano.fr/f-a-q/?lang=en steht.

Der Spruch wird wie folgt übersetzt:

  • „Chi“ bedeutet: „Wer“
  • „Va“ bedeutet: „geht“
  • „piano“ bedeutet: „langsam“ bzw. „bedächtig“
  • „sano“ bedeutet: „gesund“, „heil“ oder „wohl“
  • „e“ bedeutet: „und“
  • „lontano“ bedeutet: „weit“, „abseits“ oder „fern“.

Damit bedeutet der Spruch wortwörtlich auf deutsch: „Wer langsam geht, geht gesund und weit.“

In seiner Bedeutung kann der Spruch bedeuten, dass jemand der es eilig hat oder überhastet ist, sich selbst schadet und nicht so voran kommt, wie er es erzwingen will. (Anmerkung der Redaktion: Sehr passend ist hier der Spruch „Wer es eilig hat, soll langsam gehen.“) Es geht darum, Flüchtigkeitsfehler, Stress und Fehler, die der Eile geschuldet sind, zu vermeiden und im Augenblick zu sein, sowie bedächtig eine Aufgabe um ihrer Selbstwillen auszuführen.

Mit dem Namen „Vapiano“ verwehren sich die Betreiber also ein „Schnellrestaurant“ zu sein oder als solches bezeichnet zu werden.

„Chi va piano va sano e va lontano, chi va forte va incontro alla morte“ auf deutsch (Übersetzung)

Übrigens im italienischen hat der Spruch noch einen weiteren Teil: „Chi va piano va sano e va lontano, chi va forte va incontro alla morte“. „chi va forte va incontro alla morte“ heißt auf deutsch: „Wer schnell geht, geht in den Tod.“

  • „forte“ bedeutet auf deutsch: „schnell“
  • „incontro“ bedeutet: „entgegen“
  • „morte“ bedeutet: „Tod“
Was ist der Black Friday? Woher kommt der Name? Namensherkunft, Bedeutung, Definition


Der „Black Friday“ ist in den Vereinigten Staaten von Amerika (USA) der Beginn des Weihnachtsgeschäfts. In Europa ist der „Black Friday“ mittlerweile ein wichtiger Tag, um Vorweihnachtseinkäufe zu erledigen.

Der Black Friday findet in den USA stets am Freitag nach Thanksgiving statt. Thanksgiving findet immer am vierten Donnerstag im November statt, so dass der „Black Friday“ sich direkt anschließt. US-Amerikaner nutzen beide Tage stets für ein verlängertes Wochenende und um mit Weihnachtseinkäufen zu beginnen. Diese Tradition gibt es in den USA seit Jahrzehnten.

Der „Black Friday“ ist kein offizieller Feiertag, sondern wird von vielen Angestellten als Brückentag genutzt. „Thanksgiving“ ist in den USA ein staatlicher Feiertag.

Der „Black Friday“ gilt in den USA als Faktor, wie das Weihnachtsgeschäft verlaufen wird.

Am „Black Friday“ locken Verkäufer und Händler – online wie offline – viele Kunden mit Angeboten, Deals, Rabatten und Sonderrabatten. Dies führt dazu, dass sich schon vor Ladenöffnung große Schlangen und/oder Menschenansammlungen vor Geschäften bilden. Hierbei kommt es teils zu tumultartigen Szenen und Menschenmassen, die sich in Geschäfte stürzen. Außerdem ist bekannt, dass Käufer sich teils um Schnäppchen „prügeln“ oder es in Kämpfe ausartet.

„Black Friday“ heißt auf deutsch: „Schwarzer Freitag“.

Woher hat der Black Friday seinen Namen? Namensherkunft

„Black Friday“ heißt auf deutsch „Schwarzer Freitag“. Als „Schwarzer Freitag“ ist in Deutschland jener Freitag im Oktober 1929 bekannt als die Börse zusammenbrach und es einen weltweiten Börsencrash gab, was eine Weltwirtschaftskrise auslöste. Auf diesen Tag nimmt der Ausdruck „Black Friday“ KEINEN Bezug!

Im englischen Sprachraum wird auch nicht von „Black Friday“ gesprochen, wenn der Tag des Börsencrashs gemeint ist, sonderm vom „Black Thursday“. Auf deutsch: „Schwarzer Donnerstag“. Die Zeitverschiebung sorgte für diesen Umstand. Während – die Börse zusammenbrach – war in Europa schon Freitag, in den USA war noch Donnerstag.

Woher kommt die Bezeichnung „Black Friday“ denn dann? Wortherkunft

Eine Vermutung ist, dass die Bezeichnung „Black Friday“ aus der Beobachtung entstand, dass viele Menschen dunkel gekleidet waren und von weitem wie eine schwarze Masse aussahen. Auch erinnern die Menschenansammlungen an den Börsencrash im Oktober 1929 als ebenfalls viele Menschen auf den Straßen waren und ihre Ersparnisse von der Bank holen wollten.

Der Ausdruck „Black Friday“ ist vermutlich in den 1950er Jahren entstanden. Die Polizei in Philadelphia bezeichnete als „Black Friday“ das Chaos, dass am Freitag nach Thanksgiving in der Stadt herrschte. Da viele Menschen frei hatten, nutzen sie den Tag und gingen in die Stadt. Wenn viele Menschen gleichzeitig in eine Stadt kommen, so entstehen Staus, es entsteht Gedränge und es entsteht Chaos.

Am Black Friday machen viele Unternehmen große Umsätze und schreiben damit schwarze Zahlen. Der Name „Black Friday“ könnte sich aus dem Umstand ableiten, dass die Unternehmen sehr erfreut über die Umsätze waren, so dass sie vom „Black Friday“ sprachen. („Schwarze Zahlen“ zu schreiben, bedeutet, dass die Unternehmen Gewinne einfahren. Das Gegenteil – Verluste – wird rote Zahlen genannt.)

Eine andere unbestätigte Theorie ist, dass US-amerikanische Sklaven- und Plantagen-Besitzer am Tag nach Thanksgiving schwarze Sklaven günstiger kaufen konnten.

Am wahrscheinlichsten ist die Theorie, dass die Polizei von Philadelphia für den Ausdruck „Black Friday“ sorgte.

Wie kam der „Black Friday“ nach Deutschland?

Der „Black Friday“ kam 2006 durch die Firma Apple nach Deutschland. Apple bot damals am Black Friday seine Produkte mit Rabatten an und hatte großen Erfolg mit dieser Aktion. Dies sorgte dafür, dass andere Händler im drauffolgenden Jahr ebenfalls einen Black Friday veranstalteten.

Im Jahr 2016 gaben die Deutschen am Black Friday Wochenende das erste Mal über 1 Milliarde Euro aus.

Deutsche Händler und Unternehmen veranstalten eigene Black-Friday-Aktionen. Diese werden unter anderem „Black Week“, „Black Friday Weekend“, „Black Friday Sale“ oder „Black Shopping“ genannt.

Black Friday und „Cyber Monday“

Der „Cyber Monday“ ist der erste Montag nach dem Black Friday. Online-Händler nutzen die Tage zwischen Black Friday und Cyber Monday, um Produkte mit starken Rabatten anzubieten.

„Cyber Monday“ wurde von Online-Einzelhändlern im Jahr 2005 erfunden.

Eine weitere Variante vom Cyber Monday ist die „Cyber Week“.

Weitere Bedeutung von Black Friday

Der letzte Freitag vor Weihnachten wird in englisch-sprachigen Ländern auch „Black Friday“ genannt. Der Ausdruck nimmt Bezug auf Weihnachtsfeiern in Großbritannien und steht dafür, dass Polizei und Notaufnahmen an diesem Tag viel zu tun haben.

Freitag der 13. wird in einigen Regionen auch „Black Friday“ genannt.

„Black Friday“ ist eine weitere englische Bezeichnung für Karfreitag.

Wie heißt das Nike-Logo? Was bedeutet Swoosh auf deutsch? Übersetzung, Namensherkunft und Bedeutung erklärt


Das Logo und Symbol des internationalen US-amerikanischen Sportartikelherstellers Nike heißt „Swoosh“. Neben dem Coca-Cola-Schriftzug und dem Mc-Donalds-Logo ist das „Swoosh“ eines der weltweit bekanntesten Logos.

Nike wurde 1964 als „Blue Ribbon Sports“ von Bill Bowerman und Phil Knight gegründet. Den Namen der Firma änderten sie am 30. Mai 1971 zu „Nike“ und übernahmen das Swoosh-Design als offizielles Logo. Von 1964 bis 1971 verkaufte die Firma importierte Sportschuhe und -artikel. Ab 1971 verkauften sie auch eigene Sport-Schuhkollektionen.

Wer entwarf das Nike-Logo?

Die Graphic-Design-Studentin der Portland State University (PSU), Carolyn Davidson, entwarf das Logo 1971.

Der Nike-Mit-Begründer, Phil Knight, lehrte zu dieser Zeit an der Portland State University „Buchhaltung“. Er hörte wie Carolyn Davidson sich äußerte, dass sie sich keine Ölfarben leisten könne. Er machte ihr also ein Angebot für die damalige Blue Ribbon Sports als Designerin zu arbeiten. Er bot ihr an für 2 US-Dollar die Stunden für die Blue Ribbon Sports zu arbeiten. Sie nahm an. (2 US-Dollar sind im Jahr 2018 rund 12,3 US-Dollar.)

Phil Knight stellte Carolyn Davidson unter anderem die Aufgabe ein Schuh-Logo mit Streifen zu entwerfen, dass „irgendetwas mit Bewegung“ zu tun habe. Dafür gab er ihr 17 Stunden Zeit. Andere Aufgaben von Carolyn Davidson waren die Erstellungen von Grafiken, Tortendiagramme und Säulendiagramme. (Damals gab es noch kein Excel oder Powerpoint!)

Nike-Logo für 35 US-Dollar

Carolyn Davidson legte Phil Knight fünf Entwürfe vor. Einer davon war der Swoosh. Zum „Swoosh“ soll Phil Knight gesagt haben, dass er es nicht liebe, sich aber dran gewöhnen werde. Für die Erstellung des Swoosh und der abgelehnten Entwürfe erhielt Carolyn Davidson 35 US-Dollar. (35 US-Dollar sind im Jahr 2018 rund 216,8 US-Dollar.)

Doch Carolyn Davidson ging nicht leer aus. Im Jahr 1983 traf sich Phil Knight mit ihr und übergab ihr einen Diamantring in dem das Swoosh eingraviert war und 500 Nike-Aktien, welche später in 32.000 Anteile geteilt wurden. (Die Aktien sollen heute einen siebenstelligen Wert haben.)

Carolyn Davidson ging im Jahr 2000 in Rente.

Nike-Logo: Weiteres zum Swoosh (Bedeutung)

Weitere Varianten des Swoosh waren in der Farbe rot und weiß. Das Swoosh wurde im Lauf der Zeit nur minimal verändert. Heute ist es in den Farben weiß oder schwarz zu sehen. Manchmal wird es auch in rot gezeigt.

Im Nike-Logo war bis 1995 auch der Name „Nike“ enthalten. Dieser wurde im Jahr 1995 entfernt. Ab 1988 wurde der Swoosh zusammen mit dem Claim „Just Do It“ gezeigt.

Ungefähr 10 Prozent von Nikes Budget wird für Werbung und Promotion ausgegeben. Dies führt dazu, dass das Logo bei Sportwettbewerben auf der Welt zusehen ist.

Das Swoosh ist geschützt und eine eingetragene Handelsmarke.

Es gibt Berichte dafür, dass verschiedene Personen sich das Swoosh tatöwiert haben lassen. Anmerkung der Redaktion: Das ist wahre Markenliebe!

Bedeutung und Interpretation von Swoosh

„Swoosh“ steht für Geschwindigkeit, Schnelligkeit und Bewegung. Die Form vom Logo geht nach oben rechts, was für Fortschritt, Vorankommen und Entwicklung steht, aber auch dafür dass jemand schneller wird.

Das „Swoosh“ als Geräusch kann für Geschwindigkeit stehen, sowie dafür das jemand der rennt Staub oder Blätter aufwirbelt. Nike stellte ja zunächst Sportschuhe her.

Was heißt „Swoosh“ auf deutsch? Übersetzung

Das englische Wort „Swoosh“ heißt auf deutsch als Verb „rauschen“, „rascheln“, „brausen“ oder als Substantiv „Rauschen“.

Was bedeutet „Nike“ auf deutsch? Übersetzung und Bedeutung

Der Name „Nike“ ist eine Anlehnung an die griechische Siegesgöttin „Nike“. „Nike“ heißt auf deutsch: „Sieg“. (Ein Name für Sportschuhe, die zunächst für nur den Fußball gedacht waren, sehr passend ist.)

Was heißt „Fjällräven Kanken“ auf deutsch? Übersetzung, Wortherkunft, Bedeutung, Name


„Fjällräven Kånken“ ist eine bekannte schwedische Outdoor-Marke und Anbieter des beliebten „Kånken“-Rucksacks. In Schweden ist „Fjällräven“ die gebräuchliche Bezeichnung für den Polarfuchs.

„Fjällräven“ heißt auf deutsch „Der Polarfuchs“.

„Fjällräven“ setzt sich aus drei Wortteilen zusammen:

  • „Fjäll“ heißt Gebirge, Berg
  • „Räv“ heißt Fuchs
  • Das „-en“ fügt den Artikel „der“ an.

„Fjällräven“ wird wie folgt ausgesprochen: „Fjell-rä-wenn“

Was heißt „Kånken“ auf deutsch? Übersetzung

Im Logo der schwedischen von Fjällräven ist nicht nur der Polarfuchs zu sehen, sondern auch noch das Wort „Kånken“. Ausgesprochen wird es „Kon-ken“. Doch was bedeutet es?

„Kånken“ geht auf das schwedischen Verb „kånka“ zurück und bedeutet auf deutsch: etwas schleppen, etwas tragen

Was heißt „Fjällräven Kånken“ also auf deutsch? Übersetzung

„Fjällräven Kånken“ heißt also sinngemäß auf deutsch: „Den Polarfuchs schleppen“

Eine Auswahl der „Fjällräven Kånken“-Rucksäcke und Produkte findest du auf Amazon hier* (Externer Link zu Amazon und Provisionslink.)

Wissenswertes zu Fjällräven Kånken

„Fjällräven“ wurde 1960 von Åke Nordin (1936 – 2013) gegründet. Die Firma spezialisierte sich im Lauf der Zeit auf Outdoor-Kleidung, Outdoor-Ausrüstung und Funktionskleidung. Fjällräven begann damals mit dem Verkauf von eigenes hergestellten Rucksäcken.

Åke Nordin war in den 1950er Jahren unzufrieden mit den Rucksäcken, die es damals in Schweden gab. Er fand, dass sie unbequem waren und Rückenprobleme verursachten. Also kreiierte er einen eigenen Rucksack, der damals einen neuartigen Aluminium-Rahmen hatte. Den Rucksack „Fjällräven Kånken“ designte er im Jahr 1978. Die Rucksäcke wurden und werden aus Zeltmaterialien hergestellt. Diese sind komfortabler, länger haltbar und hielten auch den Wetterbedingungen länger stand. Somit ergab sich schnell eine zweite Verwendung für den eigentlichen Schulrucksack: Der Outdoor-Bereich, also die wilde und teils raue Natur. Weitere Produkte für den Outdoor-Bereich fügte Nordin seinem Sortiment über die Jahre zu.

Heute werden die meisten Fjällräven-Produkte aus dem Material G-1000 hergestellt. Es besteht aus 65 Prozent Polyester und 35 Prozent Wolle. Dieses Material gibt es in verschiedenen Ausführungen.

Der Rucksack „Re-Kånken“ besteht aus recycelten Plastikflaschen.

Im Jahr 2018 wurde der Rucksack „Fjällräven Kånken“ in über 50 verschiedenen Farben angeboten. Unter jungen Frauen ist der Rucksack sehr beliebt.

Fjällräven Polar

„Fjällräven Polar“ ist ein seit 2014 jährlich stattfindendes von Fjällräven veranstaltetes Schlittenhunderennen, dass in der skandinavischen Arktis stattfindet. Eine Jury entscheidet daüber wer das Rennen gewonnen hat.

Wer an den Rennen teilnehmen möchte, kann sich dafür bewerben. Die Veranstalter haben Ländergruppen definiert. Das heißt Teilnehmer aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz vertreten alle drei Länder bzw. die Region GAS im Rennen. (GAS = Germany, Austria, Switzerland)

Fjällräven Classic

„Fjällräven Classic“ ist ein Trekking-Wettbewerb, der ebenfalls von Fjällräven durchgeführt wird. Die Teilnehmer laufen eine rund 110 Kilometer lange Strecke in Nordschweden von Nikkaluokta nach Abisko. Für ihre Ausrüstung sind die Teilnehmer selbst veranstwortlich und müssen Dinge wie Schlafsack, Zelt, Isomatte, Essen, Kocher und Co mitführen.

Die „Fjällräven Classic“-Wanderung in Schweden soll fünf Tage dauern. Jedoch wird das nicht eingefordert. Die Route führt am höchsten Berg Schwedens, dem Kebnekaises, vorbei.

2017 nahmen über 2.000 Teilnehmer teil. Gerade einmal jeder vierte Teilnehmer war Schwede (26 Prozent).

Zunächst wurde der Trekking-Wettbewerb nur in Schweden veranstaltet. Doch mittlerweile gibt es auch Ableger in Dänemark (Länge: 75 Kilometer), Hong Kong (Länge: 48 Kilometer) und den USA.

Rechtsform und Sitz der Fjällräven AB

Die Rechtsform von „Fjällräven“ ist „Fjällräven AB“. „AB“ steht für „Aktiebolag“. Die Aktiebolag ist eine Rechtsform für eine Kaptialgesellschaft in Schwende. Sie ist vergleichbar mit Aktiengesellschaft.

Die „Fjällräven AB“ selbst ist heute eine Tochter der Firma „Fenix Outdoor AB“.

Der Sitz der Fjällräven AB ist in Örnsköldsvik.

Was sind Frugalisten? Wie leben sie? Definition, Bedeutung


Frugalisten verfolgen das Ziel möglichst früh im Leben finanziell unabhängig zu sein und/oder in Rente zu gehen. Einige Frugalisten erreichen dieses Ziel mit Anfang 30, manche mit 40 und andere später im Leben. Um das Ziel der finanziellen Unabhängigkeit möglichst früh und schnell im Leben zu erreichen, haben sie verschiedene Ansätze:

  • Ausgaben reduzieren
  • Etwas Gebrauchtes statt etwas Neues kaufen (kommt immer drauf an)
  • Große Teile vom Gehalt sparen (Einige Frugalisten sparen bis zu 70 Prozent ihres Einkommens.)
  • Günstig Wohnen
  • Günstige Lebensmittel kaufen
  • Investieren, um von Zinsen zu leben
  • Sparsam leben / Sparen
  • Verzicht auf Genussmittel wie Alkohol oder Zigaretten
  • Verzicht aufs Auto, Designermöbel, Haus, Restaurantbesuche, teure Technik (Flachbildfernseher, Laptop, Smartphone)
  • Verzicht auf Partys, Shoppen, Urlaube

Unter anderem investieren Frugalisten ihr Geld in Anleihen, Fonds und Immobilien. Dadurch generieren sie Dividenden, Zinseinnahmen und Mieteinnahmen. Die Erträge nutzen Frugalisten, um ihre Sparziele schneller zu erreichen.

Der Name „Frugalisten“ leitet sich vom Wort „frugal“ ab. „Frugal“ bedeutet: einfach, schlicht, sparsam. Mehr über das Wort „frugal“ erfährst du hier. Die Bewegung der Frugalisten heißt „Frugalismus“.

Manche bezeichnen den frugalen Lebensstil als „extrem sparen“.

Worum es Frugalisten geht? Wie Frugalismus funktioniert?

Auch wenn hier oft „Verzicht“ steht, so ist damit nicht gemeint, dass Frugalisten ihre Lebensqualität reduzieren, um ihre Sparziele zu erreichen, sondern das sie sparsam und genügsam sind. Ein Frugalist verzichtet gerne und er weiß, dass er damit sein langfristiges Ziel der finanziellen Unabhängigkeit erreichen wird.

Frugalisten hinterfragen ihre Gewohnheiten. Sie fragen sich, wo sie Geld verlieren und wo sie Geld sparen können. So stellt sich z.B. die Frage: Was ist besser? Im Restaurant essen oder zu Hause sich selbst etwas kochen? Frugalisten werden diese Frage mit „zu Hause kochen“ beantworten, da sie so nicht nur Geld sparen, sondern sich sogar – im besten Fall – auch ein gesünderes Mahl zu bereiten können, da sie die Zutaten kontrollieren.

Frugalisten geht es auch nicht darum, durch teure Ausgaben etwas darzustellen. Sie finden es nicht erhebend teure Autos zu fahren oder teure Technik zu besitzen, nur um sich mit den Marken zu schmücken und etwas darzustellen. Frugalisten verzichten auf Status durch teuren Besitz.

Frugalisten und die 3-Tage-Regel

Frugalisten wenden verschiedene Regeln an, um ihre Impulse in den Griff zubekommen und Fehlkäufe zu vermeiden:

3-Tage-Regel

Die 3-Tage-Regel hat folgende Bedeutung: Sieht man etwas, dass einem gefällt und man will es sofort kaufen, so wartet man 3 Tage und stellt sich am dritten Tag folgende Frage: Will ich das jetzt wirklich kaufen?

Die 3-Tage-Regel läuft wie folgt ab:

  1. Etwas das man haben möchte, nicht sofort kaufen
  2. Nach 3-Tagen stellt man sich die Frage: Brauche ich das wirklich?

Wird die Frage mit einem innigen und kräftigen „Ja“ beantwortet, dann sollte der Gegenstand gekauft werden. Ist das „Ja“ halbherzig oder ein „Nein“, dann sollte auf den Kauf verzichtet werden.

Vorteile der 3-Tage-Regel: Wer die 3-Tage-Regel anwendet, erliegt nicht seinen Impulsen, Gelüsten oder spontanen Gefühlen. Gerade im Zeitalter der sofortigen Belohnung (Instant Gratification) und der sofortigen Lieferung wie sie Amazon anbietet, scheint jeder Impuls sofort und immer befriedigbar. Mit der 3-Tage-Regel durchbricht man diese Gewohnheit und gewinnt Freiheit zurück. Außerdem kann so eine andere Frage beantwortet werden: „Warum kaufe ich das? Hilft es gegen Stress, hilft es gegen Langeweile oder fehlt mir etwas Emotionales?“

Anmerkung: Die 3-Tage-Regel kann natürlich jeder anwenden, nicht nur Frugalisten.

Was passiert, wenn Frugalisten ihr Ziel erreicht haben?

Haben Frugalisten ihr Sparziel erreicht, dann sind sie Herr ihrer Zeit und können entscheiden, wie sie ihre Zeit verbringen. Einige arbeiten freiwillig weiter in ihrem Beruf, weil es ihnen Freude macht, andere werden selbstständig, manche werden künstlerisch aktiv.

Wie entstand die Frugalismus-Bewegung?

Der frugale Lebensstil entstand in den Jahren der Wirtschaftskrise (2008) in den USA. Einige US-Amerikaner fingen an, bewußter auf ihre Ausgaben zu achten, um sich so größere Freiheiten zu ermöglichen. Damit wollten sie nicht nur unnötige Kredite vermeiden, sondern auch früher aus dem Job-Alltag aussteigen.

Gerade der Ausstieg aus dem Arbeitsalltag – bei dem viele von 9 bis 17 Uhr im Büro sein müssen – ist für viele Frugalisten eine der größten Motivationen. Sobald sie genügend Geld gespart haben, können sie sich die Freiheit leisten auf einen festen Job zu verzichten und können sich erlauben zu arbeiten, wann sie wollen.

Frugalismus entstand auch als Gegenbewegung gegen den übermäßigen, verantwortungslosen und grenzenlosen Konsun. Außerdem ist Frugalismus eine Reaktion auf die Kreditwirtschaft. Frugalisten verzichten auf Kredite.

Weiteres zu Frugalisten

Wer einen Job hat, in dem er oder sie gut verdient, dem fällt das frugale Leben leichter. Die Einkünfte erlauben es einfach. Alleinerziehende und Geringverdiener können weniger oder gar nicht frugal leben, da ihre Finanzen dies nicht zulassen. Auch gestaltet sich der frugale Lebensstil mit Kindern schwieriger.

Bei einigen Frugalisten soll der frugale Lebensstil sogar soweit führen, dass diese auf Glühbirnen verzichten – um Strom zu sparen oder, dass diese die Toilettenspülungen reduzieren – um Wasser zu sparen. Damit zeigt sich, dass der frugale Lebensstil auch ins Geizige abrutschen kann. (Geiz = übertriebene Sparsamkeit.)

Was bedeutet frugal? Bedeutung, Definition


Frugal bedeutet:

  • bescheiden
  • einfach
  • karg
  • mäßig
  • nicht üppig
  • schlicht
  • sparsam
  • spärlich

„Frugal“ wird in dem Sinne gebraucht, dass es bedeutet, dass jemand sparsam mit Ressourcen wie Geld, Essen oder Lebensmittel umgeht. Im weiteren Sinne bedeutet es auch „günstig“ oder „billig“, sowie dass etwas nur in kleinen Mengen gereicht wird.

In einem weiteren Sinne bedeutet frugal, dass jemand genügsam ist, nicht viel braucht und keine großen Bedürfe oder Wünsche hat. Jemand der frugal lebt, ist sparsam und haushälterisch.

Ist eine Speise frugal, so ist damit gemeint, dass sie einfach oder klein ist.

Das Gegenteil von frugal ist „opulent“ oder „reichhaltig“.

Der Ausdruck „Frugal“ gehört zu den Janusworten – also Worte deren Bedeutung, dass Gegenteil ihres Klanges oder ihrer Assoziationen ist.

Wortherkunft: Woher stammt frugal?

„Frugal“ stammt vom lateinischen „frugalis“ ab. „Frugalis“ bedeutet „fruchtig“, „zu den Früchten gehörend“ und „nutzbar“. Mit „Frugalis“ ist das lateinische Wort „Frux“ verwandt. „Frux“ bedeutet Frucht. In die deutsche Sprache wanderte „frugal“ über das französische Wort „frugal“ ein.

Frugal und Frugalisten

Aus der Idee frugal zu leben, hat sich die Frugalismus-Bewegung gegründet. Diese Menschen werden Frugalisten genannt. Sie legen Wert auf eine sparsame Lebensweise und verzichten auf unnötige Ausgaben oder teure Anschaffungen. Frugalisten leben frugal, damit sie innerhalb weniger Jahrzehnte finanziell unabhängig und auf keine Festanstellung mehr angewiesen sind. Mehr über Frugalisten erfährst du hier.

Weiteres zu frugal

In der englischen Sprache existiert der Ausdruck „frugal politics“. Wortwörtlich bedeutet dieser auf deutsch: „frugale Politik“. Ein anderer Ausdruck ist „political frugality“ – auf deutsch: „politische Frugalität“. Mit beiden Ausdrücken ist eine sparsame und ressourcen-schonende Politik verbunden, bei der das Übermaß abgelehnt wird.

Als „frugale Innovation“ werden Erfindungen bezeichnet, die sich durch eine reduzierte Komplexität, reduzierte Kosten und reduzierte Produktion auszeichnen. Damit ist gemeint, dass z.B. Funktionen oder Features, die nicht essentiell sind, entfernt werden. Damit kann der Preis des Gutes gesenkt und neue Märkte können erschlossen werden.

Was ist „Working Capital“? Bedeutung, Übersetzung, Definition, auf deutsch


„Working Capital“ ist eine Bilanzkennzahl und erlaubt Aussagen über die Zahlungsfähigkeit eines Unternehmens. Mit dem Working Capital wird angegeben, ob ein Unternehmen über genügend Finanzmittel oder liquide Mittel verfügt, um kurzfristige Verbindlichkeiten aus eigenen Mitteln zu bezahlen. Ist dies der Fall, dann ist das Working Capital positiv. Ist das nicht der Fall, dann ist das Working Capital negativ und das Unternehmen bedarf Fremdkapital z.B. durch Kredite.

Das Working Capital ist für (junge) Unternehmen wichtig, da sie so Ware, Rohstoffe, Maschinen und Technologien einkaufen, sowie die Produktion bezahlen können. Das Working Capital ist hier sehr wichtig für das Wachstum des Unternehmens. Je mehr Working Capital ein Unternehmen hat, umso größer ist seine Liquidität, es kann mehr investieren und schneller wachsen.

„Working Capital“ wird auf deutsch auch „Betriebskapital“ oder „Nettoumlaufvermögen“ genannt.

Working Capital verständlich auf deutsch:

„Working Capital“ bezeichnet – in einem sehr allgemeinen Sinn – das eigene Geld, dass eine Firma zur Verfügung hat, um damit Investitionen zutätigen. Das Gegenteil wäre Fremdkapital, dass z.B. von einer Bank als Kredit kommt.

Etwas komplexer gesagt, Working Capital bezeichnet das Geld das ein Unternehmen für Investitionen und Ausgaben zur Verfügung hat, nach dem kurzfristige Verbindlichkeiten bezahlt oder Geld für diese zurückgestellt wurde.

Je größer das Working Capital, umso mehr Kapital hat ein Unternehmen zur Verfügung. Das heißt je größer das Working Capital, umso liquider ist ein Unternehmen.

Wie wird das Working Capital errechnet?

Das Working Capital wird wie folgt errechnet:

Working Capital = Umlaufvermögen – kurzfristige Verbindlichkeiten

Als „Umlaufvermögen“ werden Vermögensgegenstände bezeichnet, die nur kurzfristig im Unternehmen bleiben und entweder verarbeitet, verbraucht oder rückgezahlt werden. Auch Bar- und Bankguthaben zählt zum Umlaufvermögen. Im Kern dreht es sich dabei, um kurzfristige Forderungen und Vorräte.

Mit „kurzfristige Verbindlichungen“ sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gemeint, die eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr haben. Damit sind unter anderem zu bezahlende Einkäufe (Kosten) und Verpflichtungen gegenüber dem Finanzamt (Lohnsteuer, Umsatzsteuer) gemeint.

Weiteres zu Working Capital

In der Höhle der Löwen wird vermehrt über Working Capital gesprochen.

Working Capital Ratio

Die Working-Capital-Ratio wird wie folgt errechnet:

Working-Capital-Ratio = (Umlaufvermögen/kurfristige Verbindlichkeiten)*100

Working-Capital-Management

Durch Working-Capital-Management lässt sich das Working Capital optimieren.

Was ist #Nettobabys? Bedeutung erklärt


„#Nettobabys“ ist ein Werbevideo von Netto, dass am 26. Juli 2018 auf YouTube veröffentlicht wurde und am gleichen Tag in den YouTube-Trends auf Platz 1 landete. Dies sorgte für viele Reaktionen aus der YouTube-Community.

Inhalt von#Nettobabys: Worum geht es?

Im Werbespot #Nettobabys performen vier kleine Kinder eine Cover-Version des Klassikers von Kiss „I was made for lovin‘ you“. Die Botschaft des Videos ist, dass die Babys und kleinen Kinder keine Lust auf Gemüse haben. Statt Liebe verbreiten sie scherzhaft und mit Augenschwinkern Hass auf Gemüse. Sie singen unter anderem

  • „Grün hart und knorpelig, absolut widerlich“
  • „Nimm das weg. Ist das überhaupt schon gar?“
  • „Hab die Schnauze voll von Gemüse.“
  • „Gemüse kann nach Hause gehn.“
  • „Gesundes will doch keiner hier haben, steckt es euch doch selbst wo hin.“

Am Ende des Videos wird die Botschaft von Netto eingeblendet, dass es regionales Obst und Gemüse von Netto gibt.

Der Werbespot ist 1:10 Minute lang. Im Video sind Eltern zu sehen, die versuchen ihre Babys mit Brokoli und anderem Gemüse zu füttern, und dabei scheitern. Während die Eltern sich große Mühe geben, ihre Kleinsten vom gesunden Essen zu überzeugen, benehmen diese sich wie Rockstars und randalieren am Essenstisch. Sie schmeißen das gesunde Essen auf den Boden, hämmern auf den Tellerchen rum und schreien.

Das Video und Lied ist allen Eltern gewidmet, die auf eine gesunde Ernährung ihrer Kinder achten. Aus diesem Grund weißt Netto auf sein Auswahl an regionalen Obst- und Gemüsesorten hin.

Zum Video #Nettobabys

Der Werbespot ging innerhalb weniger Stunden viral und hatte schon zwei Tage nach der Veröffentlichung am 26. Juli 2018 über 2 Millionen Aufrufe. Das Like-Dislike-Vehältnis lag am 28. Juli 2018 bei über 4400 Likes zu 6600 Dislikes.

Produziert hat die Video die Hamburger Werbeagentur Jung von Matt.

Ein anderer erfolgreicher Werbefilm waren die „Netto-Katzen“.

War #Nettobabys erfolgreich?

Die Redaktion von BedeutungOnline kennt die Ziele, die sich Netto gesteckt hat nicht. Wir würden aber sagen, dass #Nettobabys aus zwei Gründen erfolgreich war:

  • Viele sprechen über das Video und die Idee (Das wir diesen Beitrag geschrieben haben, ist wohl der beste Beweis.)
  • Die Botschaft, dass Netto regionales Gemüse und Obst im Angebot hat, kennt jetzt jeder.
Was bedeutet FUD? Bedeutung, Definition

FUD = englische Abkürzung für „Fear, Uncertainity, Doubt“

„FUD“ ist eine englischsprachige Abkürzung, die für drei Wörter steht: „Fear, Uncertainty, Doubt“. (Zu deutsch: „Angst, Ungewissheit, Zweifel“.)

Das Akronym „FUD“ beschreibt eine Werbe-, Kommunikations- und Manipulationsstrategie – auch Negativpropaganda genannt. Ziel dieser Stratgie ist es, Angst, Ungewissheit und Zweifel an etwas zu verbreiten, um zu verunsichern oder abzuschrecken.

„FUD“ wird unter anderem in der Wirtschaft eingesetzt, um Mitbewerber oder Produkte zu diskreditieren, im negativen Licht erscheinen zu lassen und um ein gutes Image zu beschädigen. Dafür werden Fehlfinformationen verbreitet, Panik gemacht und Angst geschürt. „FUD“ ist eine unfaire Geschäftspraktik.

„FUD“ wird teils über scheinbar neutrale Quellen verbreitet, wodurch die Nachricht eine höhere Glaubwürdigkeit hat. (Ähnlich wie Fake News oder Fake News Webseiten.) Außerdem wird damit der wahre Urheber des FUD verschleiert.

„FUD“ ist teils erfolgreich, da viele emotional auf schlechte Nachrichten reagieren und wenig Erfahrungen mit Fehlinformationen haben.

„FUD“ wird z.B. bei Abmahnungen eingesetzt. Webseitenbetreiber werden verunsicht und mit hohen Streitwerten belegt.

In Deutschland wird zu „FUD“ auch „Hetzkampagne“ oder „Schmutzkampagne“ gesagt.

FUD wird gelegentlich auch zu „Fear, Uncertainty, Disinformation“ abgewandelt – also „Angst, Unsicherheit und Desinformation“, statt Zweifel.

„FUD“ muss streng von legitimer Kritik unterschieden werden. „FUD“ hat das Ziel anzugreifen und einen Ruf zuzerstören. Legitime Kritik sollte immer dazu dienen, etwas besser zu machen.

Kryptowährungen, Bitcoin: FUD

Im Bereich Kryptowährungen kommt „FUD“ öfter vor. Anleger werden damit verunsichert in einen Altcoin zu investieren. Jemand der „FUD“ verbreitet, wird auch „FUDster“ genannt. Diese Person redet in Foren und Social-Media schlecht über einen Coin und verbreitet falsche Informationen und Fehlinformationen, sowie Angst und Panik. Der FUDster möchte damit eine Kryptowährung schwächen.

Wird z.B. in einem Krypto-Forum erkannt, dass jemand Angst verbreitet, so wird unter anderem „stop the fudding“ gesagt. (Sinngemäß auf deutsch: „Hör auf mit der Panikmache!“) – „To fud“ und „fudding“ sind hier die Verbalisierungen des Wortes FUD.

Als „FUD“ werden z.B. auch Aufforderungen den Bitcoin aus Unsicherheit nicht zubenutzen und lieber beim gewohnten Geld zu bleiben, bezeichnet.

Wie FUD abgewehrt werden kann

Um sich gegen FUD zu wehren, können alle relevanten Informationen des Opfers veröffentlicht werden. Dies schafft Transparenz und nimmt den Druck.

Geschichte von FUD

Der Begriff „FUD“ ist schon seit den 1920er Jahren in den USA bekannt. Jedoch verbreitet er sich erst in den 1970er Jahren mit dem Aufkommen von Computern.

Erstmalig nutze den Begriff Gene Amdahl im Jahr 1975. In dem Jahr hatte er IBM verlassen, um seine eigene Firma „Amdahl Corp.“ zu gründen. Als FUD beschrieb er, die Angst, Unsicherheit und Zweifel welche potentielle Kunden seiner neuen Firma durch Verkäufer von IBM eingeredet bekamen. Das Ziel war natürlich, dass die Kunden bei IBM bleiben und nicht zum „unsicheren“ Konkurrenten gehen.

Nach 1990 wurde der Ausdruck FUD oft in Zusammenhang mit Microsoft gebraucht.

Weitere Bedeutungen der Abkürzung FUD:

  • FUD ist der Name eines schweizer Filmes aus dem Jahr 2005: „FUD – Fear Uncertainty Doubt“
  • FUD ist der IATA-Code des Flughafen Suifenhe in China
  • FuD ist die Abkürzung für Familienunterstützender Dienst
  • fud ist der Code für die Sprache „Futunisch“, welche in Polynesien gesprochen wird.
  • FuD ist die Abkürzung für Funkdienst
  • Fud ist der Rufname des belgischen Musikers Fud Candrix (1908 – 1974)
  • Fud ist der Rufname des US-amerikanischen Musikers Fud Livingston (1906 – 1957)
  • fud. ist das lateinische Wort „fudit“ – „fudit“ ist eine Aufschrift auf gegossenen Kunstwerken, Glocken oder Statuen. Es steht hinter dem Namen des Gießers. „fudit“ heißt auf deutsch: „Hat (es) gegossen“.
Was bedeuten die Namen der Supermärkte und Discounter? Was bedeutet „Aldi“, „Lidl“ oder „Edeka“?

Was bedeutet Aldi? Bedeutung, Wortherkunft, Namensherkunft

Der Name „Aldi“ setzt sich aus den Anfangsbuchstaben zweier Worte zusammen: Den Nachnamen der Gründer „Albrecht“ und das Supermarktkonzept „Diskont“. Die Gründer von Aldi hießen Theo und Karl Albrecht. Bis 1960 hießen ihre Kaufländen „Albrecht KG“, danach nannten sie ihr Unternehmen in „Albrechts Diskont“ um. Sie teilten die Filialen unter einander auf (Aldi Nord und Aldi Süd). Außerdem eröffneten sie 1962 den ersten Aldi-Markt mit dem neuen Discount-Konzept. (Discounter = schmales Warensortiment; einfache Präsentation; geringe Verkaufspreise)

Was bedeutet Edeka? Bedeutung, Wortherkunft, Namensherkunft

Der Name „Edeka“ entstand aus der Abkürzung für „Einkaufsgenossenschaft der Kolonialwarenhändler“, welche „E. d. K“ lautet. (Gesprochen Edeka)

Die erste Einkaufsgenossenschaft wurde 1898 mit dem heute bekannten blau-gelben Logo gegründet. Mehrere Kaufleute schlossen sich dabei zur „Einkaufsgenossenschaft der Kolonialwarenhändler“ zusammen. Aus der Genossenschaft wurde wenig später eine „AG & Co. KG“ und 1911 entstand der heute verbreitete Name: Edeka

Was bedeutet Lidl? Bedeutung, Wortherkunft, Namensherkunft

Ursprünglich hatte Lidl einen anderen Namen: Von der Gründung 1858 bis 1930 hieß das Unternehmen: „Specerei- und Südfrüchten-Handlung (en gros & en détail) von A. Lidl & Cie“; was zu „Südfrüchte Großhandlung Lidl & Co.“ abgekürzt wurde. 1930 trat Josef Schwarz als Gesellschafter in die Firma ein. Daraufhin wurde das Unternehmen in „Lidl & Schwarz KG“ umbenannt. Der Sohn von Josef Schwarz stieg 1973 in das Unternehmen ein. Er wollte einen ersten Supermarkt eröffnen, ihn aber nicht „Schwarz-Markt“ nennen. Er nannte ihn zwischenzeitlich „Handelshof“, entschied sich aber später für den bekannten Namen „Lidl“. Da er Sorgen, um Namensrechte hatte, suchte er den pensionierten Berufsschullehrer Ludwig Lidl auf und kaufte ihm für 1000 DM die Namensrechte ab.
Übrigens: „Lidl“ ist die Kurzform des germanischen Namens Ludwig. In Deutschland sollen über 500 Familien mit dem Namen „Lidl“ leben.

Was bedeutet NORMA? Bedeutung, Wortherkunft, Namensherkunft

Der Name NORMA setzt sich aus den Worten „Noricum Markt“ zusammen. „Noricum“ ist der lateinische Name der Stadt Nürnberg. Damit wird die Verbundenheit zur Region Nürnberg gezeigt. In Nürnberg ist der Firmensitz der Norma Lebensmittelfilialbetrieb Stiftung & Co. KG.

Was bedeutet REWE? Bedeutung, Wortherkunft, Namensherkunft

Der 1927 in Köln gegründet „Revisionsverband der Westkauf-Genossenschaften“ wurde mit „REWE“ abgekürzt. Ziel des Verbandes war es, Waren für viele Kaufleute in größeren Mengen einzukaufen, um günstigere Einkaufspreise zuerhalten und somit Wettbewerbsfähiger zu sein. Nach dem zweiten Weltkrieg entstanden dann Supermärkte.

Was bedeutet SPAR? Bedeutung, Wortherkunft, Namensherkunft

Der Namen „SPAR“ wird offiziell in Großbuchstaben geschrieben und ist ein Akronym. Das Wort „SPAR“ leitet sich nicht vom deutschen Verb „Sparen“ ab, sondern ist ein niederländisches Motto: „Door Eendrachtig Samenwerken Profiteren Allen Regelmatig“ (zu Deutsch: „Durch einträchtiges Zusammenarbeiten profitieren alle regelmäßig.“) Dieses Motto wurde in den Niederlanden zu „De Spar“ abgekürzt.
Seit SPAR im Jahr 2005 von der Edeka-Gruppe gekauft wurde, verschwinden die SPAR-Supermärkte.

Was bedeutet „J1MO71“? Bedeutung, Definition, Infos


„J1MO71“ ist der Name des Modelabels der Zwillingsschwestern Lisa und Lena.

„J1MO71“ wird „Jimo“ ausgesprochen. „Jimo“ ist haitianisch und bedeutet „Zwilling“. Die „71“ ist eine umgedrehte 17 und spielt auf den Geburtstag der beiden an: 17. Juni 2002. Das „i“ wurde das eine „1“ ersetzt. Dies steht für beide Mädchen, da sie eineiige Zwillinge sind. Es steht aber auch für „One Love“, also  die Liebe zu einander und zu den Fans.

Das Logo enthält außerdem auch ein gezeichnetes Auge und eine Lebenslinie. Dies soll – nach eigenen Aussagen von Lisa und Lena bedeuten – dass sie ihre Hater zwar sehen und das Leben für sie einfach weitergeht.

Ausgesprochen wird „J1MO71“ wie folgt: „Jimo Seventy One“

Die Homepage des Labels ist: j1mo71.com

In dem Webshop verkaufen sie bedruckte T-Shirts, Jacken, Hoddies, Sweatpants, Shorts und weitere Bekleidung. Diese sind teils mit Motiven, Sprüchen und dem Logo von „J1MO71“ bedruckt. Auch werden in dem Shop Caps, Popsockets, Beanies, Rucksäche, Turnbeutel, Handyhüllen und Armbänder verkauft.

Ihre eigenen Adiletten mit dem Namen „Leliletten“ haben die beiden auch veröffentlicht. (Leliletten ist die Abkürzung und bedeutet ausgeschrieben: „Lena-Lisa-Adiletten“.)

Wer sind „Lisa und Lena“?

„Lisa und Lena“ stammen aus dem Raum Stuttgart. Seit längerem veröffentlichen sie auf musical.ly Musik-Videos (Lipsyncvideos) und auf Instagram Einblicke in ihr Leben.

2017 erhielten sie den Bravo Otto Award in der Kategorie „Social Media Stars“.

Woher kommt das Wort“Jimo“?

Der Haitianische Ausdruck für Zwillinge „Jimo“ stammt vom französischen Wort „jumeau“ ab. „Jumeau“ bedeutet „Zwilling“. Die Mehrzahl ist „Jumeaux“, was „Zwillinge“ bedeutet. Erst durch den Zusatz „de vrais jumeaux“ bedeutet der Ausdruck „einiige Zwillinge“ oder „de faux jumeaux“ bedeutet „zweieiige Zwillinge“.
Außerdem ist auf Haiti noch der afrikanische Ausdruck für Zwillinge bekannt: Marasa. Dieser stammt aus dem Dialekt „Kikongo“ aus der Bantu Sprache, welche im Kongo gesprochen wird.

Was ist ein ICO (Initial Coin Offering)? Bedeutung, Definition


„ICO“ ist die Abkürzung für Initial Coin Offering. Ein „ICO“ ist ein Geschäftsmodell, dass auf Kryptowährungen basiert und ähnlich wie ein Börsengang funktioniert.

Firmen führen einen ICO durch, um erstmalig Kapital für ihre Unternehmung einzusammeln. Käufer kaufen die von der Firma erzeugte und zum Verkauf gestellte Kryptowährung (auch Coin oder Token genannt). Sie bezahlen diese mit offiziellen Währungen wie Dollar oder Euro, oder bezahlen mit anderen Kryptowährungen wie Bitcoin. Die Käufer erwerben diese Token in der Hoffnung, dass das Unternehmen im Wert steigen wird, wodurch sich auch der Wert der Tokens steigert.

Statt ICO wird auch „Initial Public Coin Offering (IPCO)“ gesagt.

ICO heißt auf Deutsch: Initiales Münzangebot. Kryptowährungen werden in der Regel als „Coins“ verkauft. Das deutsche Wort für „Coin“ ist Münze.

Wie ist die rechtliche Situation bei einem ICO?

Ein ICO ist vergleichbar mit einem stark vereinfachten Börsengang. Es ist eine Methode des Crowdfunding. ICOs werden unreguliert durchgeführt. Das heißt, Regularieren und Gesetze, wie sie Risikokapitalgeber, Finanzdienstleistungsaufsichten, Banken oder Börsenaufsichten vorschreiben, werden nicht angewendet.

Situation in Deutschland: Für die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht sind Token, die bei einem ICO verkauft werden, Wertpapiere, genauso wie Altcoins. Das führt dazu, dass die Prospektpflicht oder die Prospekthaftung gilt.

Wie läuft ein ICO ab?

Käufer, Interessierte und Investoren erhalten die Möglichkeit Tokens von einem Startup zu erwerben. Diese Tokens hat das Startup selbst erzeugt und gibt sie beim ICO zum Verkauf frei. Die Verkaufserlöse werden in der Regel zum Aufbau des Unternehmens verwendet.

Käufer der Tokens erwerben kein Eigentum an der Firma, die Zahl der Tokens bildet auch kein Stimmrecht ab und eine Dividenden-Ausschüttung findet auch nicht statt.

Der Besitz der Tokens wird durch die Blockchain abgebildet.

Was sind Tokens?

Tokens sind auf der Blockchain erschaffene und transferierte Rechnungseinheiten. Sie sind vergleichbar mit Coupons.

Bei einem Token Sale werden Token eines Unternehmes verkauft. Wer Token erwirbt, ist kein Investor, sondern ein Käufer, da er/sie praktisch ein Produkt gekauft hat. Diese Token können zu einem späteren Zeitpunkt gegen Altcoins des Unternehmens getauscht werden.

Nach einer erfolgreichen Finanzierungsphase werden die Tokens meist an eine Börse für Kryptowährungen transferiert.

Welche Tokens gibt es?

Käufer können „Utility Token“ oder „Revenue Share Token“ erwerben.

Bei einem „Utility Token“ erwerben Käufer keine Rechte oder Anteile am Unternehmen. Sie kaufen diese Token, in der Hoffnung, dass ihr Wert und die Nachfrage steigt, wodurch sie Gewinn machen würden.

Der „Revenue Share Token“ berechtigt dazu, Gewinnausschüttungen zu empfangen. Solch ein Token muss nicht immereinen funktionalen Zweck erfüllen.

Geschichte der ICOs

Der erste ICO wurde mit „Mastercoin“ im Juli 2013 durchgeführt. Die Kryptowährung „Ethereum“ sammelte mit einem ICO im Jahr 2014 innerhalb von 12 Stunden rund 3.700 Bitcoins ein. Damals waren diese 2,3 Millionen US-Dollar wert. Ein weiterer ICO wurde mit „Karmacoin“ im April 2014 für das „Karmashares-Projekt“ durchgeführt.

Der ICO für den Webbrowser Brave brachte rund 35 Mio Dollar in knapp 30 Sekunden ein.

Filecoin sammelte bei seinem ICO 257 Mio US-Dollar ein.

Der erste bekannte ICO in Deutschland war der Verkauf von Wys-Token durch die Berliner Wysker UG. Die Wysker UG bietet eine Shopping-App, die auf der Blockchain-Technologie basiert.

Was ist ein „Shitcoin“? Was bedeutet „Shitcoin“? Bedeutung und Definition


„Shitcoin“ ist eine abwertende Bezeichnung für eine wertlose Kryptowährung bzw. einen wertlosen Altcoin. Als Shitcoins werden Altcoins bezeichnet, die wertlos wurden, die ihr Potential nie entfalteten oder die sich als Betrug herausstellten. Sie bieten keinen (langfristigen) Mehrwert.

Neue Altcoins die nicht für technologischen Fortschritt und Innovation sorgen, sowie keinen langfristigen Wert liefern, werden zu Shitcoins.

Das Wort Shitcoin setzt sich aus den Worten „Shit“ (Scheiße) und „Coin“ (Münze) zusammen. Wobei das Wort „Scheiße“ hier wertend verwendet wird. Die Token oder Coins sind so viele Wert wie Scheiße. Nämlich nichts. Das Adjektiv zu „Shit“ ist „shitty.

Sollte in Shitcoins investiert werden? Shitcoins erkennen!

In Shitcoins sollte in der Regel nicht investiert werden. Nur wer viel Erfahrung und Ahnung von dem hat, was er/sie da tut, kann mit einem Shitcoin-Investment Geld verdienen.

Einen Shitcoin erkennst du an seinem Muster. Er wird mit einem relativ niedrigen Preis auf dem Markt veröffentlicht. Dann steigt der Preis massiv an und fällt nach wenigen Tagen. Danach passiert nicht mehr viel.

Wie bei jedem Coin solltest du bewerten, wie die Technologie und Werte hinter dem Coin aufgestellt sind. Steckt dahinter eine Firma? Was macht diese und wo? Berichtet außer dieser Firma noch jemand anderes über die Aktivitäten? Welchen Wert produziert diese Firma? Womit verdient sie ihr Geld? Stellt sich bei deiner Recherche heraus, dass das gar nicht richtig klar ist, wie die Firma ihr Geld verdient und Werte erschafft, solltest du die Finger von dem Coin lassen.

Wie Shitcoins entstehen:

Die Blockchain-Technologie erlaubt es jedem eigene Altcoins zu erstellen. Dies führt dazu, dass zu jeder Idee ein Altcoin erschaffen werden kann. Investoren können dann den Altcoin kaufen. Dies wird meist als eine Investition in eine Unternehmung oder Technologie verkauft. Hierbei trennt sich die Spreu vom Weizen. Altcoins mit einer starken Idee und einem Wert dahinter können ein Erfolg. Shitcoins, die nur dazu dienen, das Geld von Investoren und Bitcoin-Fans zu klauen, werden als ebensolche Shitcoins erkannt.

Wie Shitcoins sich entwickeln

Shitcoins folgen meist einem Muster. Zunächst wird der Shitcoin zu einem relativ niedrigen Preis angeboten. Die Ersteller bewerben den Coin mit der Technologie und den Werten, die dahinter stehen. Dann explodiert der Kurs und vervielfacht sich. Nach wenigen Tagen ist der Spuk vorbei und der Shitcoin fällt auf den alten Kurs zurück und beginnt seinen Senkflug auf Wert Null.

Betrüger oder diejenigen, die mit dem Shitcoin Geld verdienen wollen, warten auf die Kursexplosion. Auf einem Höhepunkt verkaufen sie ihre Anteile. Diese löst meist Kettenreaktionen aus, so dass andere anfangen ihre Coins ebenfalls zu verkaufen. Dadurch fällt der Wert.

Der Wert der Shitcoins konnte übrigens nur steigen, weil viele Anleger investiert haben. Durch diese gekauften Anteile erfuhr der Coin eine Aufwertung. Werden die Anteile verkauft, so passiert das Gegenteil: Der Coin wird entwertet. (Das nennt man auch Spekulation.)

Weiteres zu Shitcoin

Es existiert ein Altcoin der „Shitcoin“ heißt und mit „SHIT“ abgekürzt wird. Sein Logo ist der Smiley „Poo“.

Bitcoin Pizza Day

Inoffizieller Bitcoin Feiertag, der aufgrund seiner Dimensionen in die Geschichte einging und den erstmaligen Kauf einer Ware gegen Bitcoin dokumentiert. Er findet am 22. Mai statt. An diesem Tag gab es den ersten Verkäufer, der Bitcoin akzeptierte und den ersten Käufer, der für seine Kryptowährung Ware erhielt.

Am 22. Mai 2010 kaufte der Entwickler Laszlo Hanyecz von Jeremy Sturdivant (genannt Jercos) zwei Pizzen und bezahlte diese mit 10.000 Bitcoin. Zum damaligen Zeitpunkt waren 10.000 Bitcoins rund 41 US-Dollar wert. (2017 auf dem Höchststand der Kryptowährung wären diese 10.000 Bitcoins 198,43 Millionen Dollar wert gewesen.) Das besondere an der Transaktion: vorher wurden Bitcoins noch nie als Zahlungsmittel genutzt. Damit stellt der Pizza-Kauf den ersten Austausch von Gütern gegen Bitcoin dar.

Am 19. Mai 2010 hatte Hanyecz in einem Forenbeitrag angekündigt, dass er 10.000 Bitcoin für zwei große Pizzen tauschen werde. Derjenige der ihm die Pizza verkauft, kann sie selbst machen und zu ihm bringen oder einen Lieferdienst beauftragen. Er schmückte seine Bestellung weiter aus. Als Zutaten mag er Zwiebeln, Pfeffer, Würstchen, Pilze, Tomaten und Peperonis. Auf Fisch sollte verzichtet werden. Am 22. Mai erhielt er dann seine Pizza und bezahlte diese wie vereinbart, mit 10.000 Bitcoin. Jeremy Sturdivant lies ihm zwei Pizzen von Lieferdienst Dominos bringen.

Seitdem ist der 22. Mai der offizielle Bitcoin Pizza Day (Bitcoin Pizza Tag).

Bitcoin-Pizza-Experiment 2018

Laszlo Hanyecz wiederholte sein Bitcoin-Pizza-Experiment am 26. Februar 2018. Mit Hilfe des Lightning Network (LN) kaufte er zwei Pizzen zum Preis von 0,00649 Bitcoin (BTC).
Mit diesem Experiment wollte Hanycez überprüfen, wie einfach eine Transaktion mit Bitcoin erfolgen kann. Er äußerte sich, dass es bisher keine Software für den direkten Tausch von Bitcoin zu Gütern gibt.

Trivia

In einem Interview im Jahr 2013 erklärte Hanyecz, dass die Bitcoins damals keinen Wert hatten und er die Idee cool fand, Bitcoins gegen Pizzen zu tauschen.

Am 22. Mai geben einige Pizzarieren Bitcoin-Besitzern Rabatte auf Pizzen.

Der Handel Bitcoin-Pizza führte zum Bitcoin „Pizza Index“. An diesem wird gemessen, wie viel die zwei Pizzen, die damals in Bitcoin bezahlt wurden, heute in Dollar wert sind.

Auf dem offiziellen Twitter-Kanal „Bitcoin Pizza“ wird täglich der aktuelle Wert dieser 10.000 Bitcoins veröffentlicht. Siehe: Link

Was ist ein Altcoin? Bedeutung, Definition


„Altcoin“ ist die Sammelbezeichnung und Abkürzung für alternative Kryptowährungen, neben dem Bitcoin. Diese wurden nach dem Bitcoin entwickelt und profitieren heute von seiner Bekanntheit und dem großen öffentlichen Interesse an ihm.

Altcoins werden zurzeit nur in Bitcoin gehandelt. Ihr Wert ist damit abhängig vom Bitcoin Wert.

Ein deutscher Begriff für „Altcoin“ kann „Alternativwährung“ oder „Nebenwährung“ sein.

„Altcoin“ setzt aus den englischen Worten „alt“ für „alternative“ und „Coin“ für „Münze“ zusammen. „Coin“ ist in diesem Zusammenhang als Währung zu verstehen.

Wo werden Altcoins gehandelt?

Altcoins werden in der Regel nur gegen Bitcoins auf gesonderten Marktplätzen gehandelt. Der Kauf von Altcoins gegen Euro oder Dollar ist zurzeit nicht möglich.

Ein bekannter Marktplatz ist Bittrex.com.

Was ist beim Handel mit Altcoins zu beachten?

Altcoins sind vom Bitcoin abhängig und werden parallel gehandelt. Steigt der Bitcoin im Wert verlieren die Altcoins am Wert – und umgekehrt; fällt der Bitcoin steigt der Wert der Altcoins.

Welche Altcoins gibt es?

Einige Beispiele für Altcoins:

  • Ethereum ETF
  • IOTA
  • Ripple
  • Monero XMR
  • Factom FCT
  • Dash
  • LTC Litecoins
  • Dogecoins – Benannt nach dem bekannten Internet-Meme Doge
  • NMC Namecoins – verwendet SHA-256
  • PPC Peercoins – verwendet SHA-256
  • XPM PrimeCoin
  • NVC NovaCoin
  • FTC FeatherCoin
  • TRC Terracoin – verwendet SHA-256
  • QRK Quark
  • DVC Devcoin – verwendet SHA-256
  • BTE Bytecoin – verwendet SHA-256
  • IXC Ixcoin – verwendet SHA-256
  • I0C I0coin – verwendet SHA-256
  • FRC Freicoin – verwendet SHA-256
  • XJO Joulecoin – verwendet SHA-256
  • ZET Zetacoin – verwendet SHA-256
  • ASC AsciCoin – verwendet SHA-256
  • DEM Deutsche eMark – verwendet SHA-256
  • UNO Unobtanium – verwendet SHA-256
  • PT Platinum Coin – verwendet SHA-256
  • BLC Blakecoin – verwendet SHA-256
  • RKC Reikicoin – verwendet SHA-256
  • TIT Titcoin – verwendet SHA-256

Sie weisen folgende Vorteile auf:

  • schnelle Blockgenerierungsintervalle
  • schnellere Bestätigung von Transaktionen
  • leichter zu errechnen, auch Mining genannt
  • Sie werden für wissenschaftliche Berechnungen verwendet.
  • Sie sollen größere Sicherheit bieten.

Eine Übersicht über alle Kryptowährungen gibt es hier.

Was ist ein Eierschalensollbruchstellenverursacher (Eierköpfer)?


Ein Eierschalensollbruchstellenverursacher  ist die deutscheste Erfinderung aller Zeiten: Das Gerät (auch Eierköpfer genannt) ist eine Vorrichtung, die dazu dient an einem Frühstücksei eine ringförmige Bruchstelle zu verursachen. Mit einem Löffel kann dann der, über der Anbruchstelle liegende Teil der Eierschale entfernt werden. Somit befreit der Eiersollbruchstellenverursacher Eier-Esser von der Arbeit des Anknackens und Abpellens der Schale.

Der Eierköpfer hat viele Namen:

  • Eierköpfer
  • Eieröffner
  • Eierschalenbrecher
  • Eierschalensollbruchstellenverursacher
  • Eiersollbruchstellenverursacher
  • Clack (englischer Begriff)

Der Eierschalensollbruchstellenverursacher bietet den Vorteil, dass er im Idealfall mit einer Bewegung die Schale vom Ei durchtrennt, so dass der kleine Teil der Schale einfach abgenommen werden kann. Das spart nicht nur Zeit, sondern ist auch sauberer. Denn während das Anschneiden mit dem Messer oder an das Anbrechen und sofortige Abpellen die Schalenreste mit der Hand entfernt werden müssen, entfällt dies beim Eierköpfer.

Die Eierköpfer werden auf Amazon ab ca. 6 Euro das Stück verkauft. Mehr dazu findest du auf Amazon hier* (Externer Link zu Amazon und Provisionslink).

Wie funktioniert ein Eierköpfer?

Die Vorrichtung funktioniert wie folgt: Ein Eierdeckel aus Metall mit einem Führungsstab und einer Kugel aus Metall wird auf dem Frühstücksei platziert. Um die Eierschale an der Sollbruchstelle zu knacken, wird nun die Kugel am Führungsstab nach ganz oben gezogen und am höchsten Punkt losgelassen. Mittels Schwerpunkt fällt die Kugel – geführt durch den Führungsstab – nach unten und landet direkt auf dem metallernen Eierdeckel. Während des Falls erhält die Kugel potentielle Energie, welche diese beim Aufprall an den Eierdeckel überträgt. Der Eierdeckel überträgt die Energie an das Ei, welches an der Auflagestelle des Eierdeckels einen Bruch verursacht. Falls der Bruch nicht vollständig ist, muss der Prozess einfach wiederholt werden.

Details der Eierköpfer / Eierschalensollbruchstellenverursacher

Einige Eierschalensollbruchstellenverursacher haben im Führungsstab eine Feder. Diese hilft, dass mehr Energie auf das Ei übertragen wird und der Bruch sauber ist.

Die Kugel selbst kann aus Metall oder Plastik sein – dies sind ästhetische Entscheidungen, die beliebt sind, solange die Kugel schwer genug ist, um genügend potentielle Energie aufzunehmen.

Je nach Modell kann der Eierköpfer aus Edelstahl bestehen oder größere Plastikanteile haben. Die Nutzungshäufigkeit entscheidet hier darüber, welches Modell das richtige ist.