Was bedeutet GAFA? Abkürzung, Bedeutung, Definition


“GAFA” steht als Abkürzung für Google, Apple, Facebook und Amazon.

GAFA: Google, Apple, Facebook und Amazon

Die vier großen Internetunternehmen werden kurz als GAFA bezeichnet, da sie zusammen einen großen Einfluss auf das gegenwärtige Internet und seine Märkte ausüben. Sie sind sehr dominant und können Märkte stark beeinflussen. Sie verfügen über große finanzielle Möglichkeiten, um die Gegenwart und Zukunft zu gestalten. Auch haben sie riesige Mengen an Kundendaten mit denen sie arbeiten. Die GAFA-Unternehmen können leicht Marktregeln ändern und so Einfluss auf die Wirtschaft ausüben. Sie sind quasi Monopole.

Die GAFA-Unternehmen zeichnen sich durch eine Besonderheit aus: Sie sind konkurrenzlos. Es gibt zwar auch andere Angebote in den jeweiligen Bereichen, jedoch sind diese nicht so mächtig wie die Angebote der GAFA-Unternehmen. (Beispiel: Die Suchmaschine Google.de hat z.B. in Deutschland einen Anteil von über 90 Prozent am Suchmaschinenmarkt. (Die restlichen Prozent teilen sich Bing, Ecosia, DuckDuckGo und andere.))

GAFA als Warnung der EU

Die Abkürzung “GAFA” wurde von der EU als Warnung geprägt, dass die US-amerikanischen Internetfirmen starken Einfluss auf den europäischen Internetmarkt und die Politik ausüben (können). Auch schwingt bei GAFA mit, dass das künftige Verhalten der GAFA-Unternehmen nicht berechenbar ist und auch immer wieder überprüft werden sollte, nach welchen Interessen sie handeln. So ist es möglich, dass die GAFA-Unternehmen auch Politik bereiben wollen und nationale Regierungen unterlaufen können. Dies sorgt für Unsicherheit. Deswegen stellen sich verschiedene Fragen:

  • Wie soll mit den GAFA-Unternehmen politisch umgegangen werden, wenn sie großen Einfluss auf das Leben der Menschen und die Demokratien haben?
  • Wie sollen neue Unternehmen im Schatten der GAFA-Unternehmen entstehen? Haben sie überhaupt eine Chance? Können kleine Unternehmen sich wehren?

Teils wird auch vom GAFA-Monopol oder von der GAFA-Ökonomie (“GAFAnomics”) gesprochen.

GAFA: Microsoft fehlt!

Bei GAFA fehlt der Technologiekonzern Microsoft. Ein Grund dafür ist: Als die Smartphone-Ära begann, verschlief Microsoft diesen Trend zunächst. Der Ausdruck GAFA wurde in dieser Zeit geprägt. Microsoft wurde also nicht wahrgenommen.

In der englisch-sprachigen Welt werden die GAFA-Unternehmen einfach nur “Big Four” genannt. Wird “Microsoft” mit eingeschlossen, so wird von den “Big Five” gesprochen.

Ein weiterer Player der fehlt, ist Alibaba. Auch wenn Alibaba bisher sehr stark in Asien aktiv ist, kann das Unternehmen mit Amazon und Co. mithalten.

GAFA oder besser AAFA?

Da Google mittlerweile zu Alphabet Inc. gehört, müsste GAFA eigentlich AAFA heißen. Doch die Suchmaschine Google macht im Konzern Alphabet Inc. noch einen großen Teil des Umsatzes aus und wird deswegen einzeln betrachtet. Der Ausdruck “GAFA” hat sich auch im allgemeinen Sprachgebrauch verbreitet.

FAANG und MAGA

Ein mit GAFA verwandter Ausdruck ist “FAANG”. “FAANG” bedeutet “Facebook, Apple, Amazon, Netflix, Google”. (Auch hier fehlt Microsoft.)

Eine weitere Abkürzung ist MAGA. Sie bedeutet in diesem Kontext nicht “Make America great again”, sondern steht für “Microsoft, Apple, Google und Amazon. (Wodurch Facebook außen vor ist. “MAGA” ist der Wahlkampfslogan Donald Trumps.)

Sind Google, Apple, Facebook und Amazon so einflussreich?

Ja, die vier Unternehmen sind sehr erfolgreich und dominant. Ein jüngstes Beispiel für ihre Einfluss auf Staaten, Demokratien und Regierungen sind die Facebook-Datenskandale.

Die vier Internetunternehmen decken mit ihren Angeboten breite Bedürfnisse ab:

  • Cloud-Services
  • Finanzen und Finanzdienstleistungen (Apple Pay, Google Pay)
  • Hardware (Laptops, Smartphones, Server)
  • Kommunikation (GMail, WhatsApp)
  • Künstliche Intelligenz (Alexa, Siri, Google Now)
  • Musik (Apple)
  • Navigation (Google Maps)
  • Online Shopping (Amazon)
  • Payment (Apple, Google)
  • Software (Chrome, Safari)
  • Soziales Netzwerk (Facebook, Instagram)
  • Streaming-Dienstleistungen (Amazon)
  • Suchmaschinen und Suchen (Google, Safari)
  • Videoplattform (Google, YouTube)
  • Werbung (Google Ads)
  • Zusammenarbeit und Dokumente (Google Docs)

Doch nicht nur direkt sie, sondern auch andere Webseiten, die zu ihnen gehören, sind sehr dominant:

  • YouTube gehört zum Beispiel zu Google, welche beide zur 2017 gegründeten Alphabet Inc. gehören.
  • Instagram und WhatsApp gehören zu Facebook.

Unter den global am meisten besuchten Webseiten ist Google.com auf Platz 1, YouTube.com auf Platz 2 und Facebook.com auf Platz 3. Auf Platz 11 folgt Amazon.com. Auf Platz 16 Instagram.com.

GAFA: 3 Effekte wirken

Die GAFA-Unternehmen wurden so groß, da sie von drei Effekten profitieren:

  • Netzwerkeffekt: Mit jeder Person, die in einem Netzwerk angemeldet ist, steigt der Nutzen des Netzwerks. Beispiel: Je mehr Freunde bei Facebook sind, umso kompletter wird der Online-Freundeskreis.
  • Skalen-Effekt: Eine Software oder eine Anwendung wird einmal geschrieben und kann dann potentiell unendlich oft genutzt werden. Beispiel: Eine Musikdatei wird einmal erstellt und kann dann potentiell unendlich oft verkauft werden.
  • “The Rich get richer”-Effekt: Je größer ein Anbieter ist, umso dominanter ist. Je dominanter ein Anbieter ist, umso eher gewinnt er neue Nutzer. (Beispiel: Wer bei Google vorne steht, bekommt eben die meisten Klicks.)

Der Satz von Abba beschreibt am besten, warum die GAFA-Unternehmen so erfolgreich sind: “The winner takes it all”. Wer einen Markt dominiert, fängt an ihn zubestimmen. Wer die meisten Kunden hat, die beste Positionierung und am bekanntesten ist, wird im Internet schnell zum Gewinner.

Weitere Bedeutung von GAFA

“GAFA” ist die Abkürzung für Gartenfachmesse.

Das GAFA-TEAM ist ein Einkaufsverband für Gastronomen.

GAFA ist die Abkürzung für “Geometric and Functional Analysis”, einem Fachmagazin für Mathematik.

GAFA ist die Abkürzung für “Guangzhou Academy of Fine Arts”, einer chinesischen Universität für Künste wie chinesisches Zeichnen, Architektur, Industrial Design, Geisteswissenschaften, politische Wissenschaft und Bildungswissenschaft.

Das spanische Wort “Gafa” bedeutet auf deutsch “Brille”.

Das polnische Wort “Gafa” bedeutet auf deutsch: “Bock”.

Was bedeutet m/w/d/x/i bei Stellenanzeigen? Ausgeschrieben, Abkürzungen, Bedeutung


Seitdem, dass Bundesverfassungsgericht das dritte Geschlecht am 10. Oktober 2017 offiziell anerkannte, werden Stellenanzeigen neben “m” und “w” mit einem weiteren Buchstaben “d”, “x” oder “i” ausgeschrieben. Was bedeuten die Buchstaben?

Folgende Ausschreibungen werden größtenteils verwendet:

  • m/w/d
  • m/w/x
  • m/w/i

Auch wenn die drei Buchstaben “d”, “x” und “i” sich unterscheiden. Sie meinen die gleichen Personen: Intersexuelle Menschen sind gemeint, die sich weder als “Mann” oder “Frau” sehen und sich auch nicht einordnen wollen. Als Ursache für Intersexualität spielen die Gene, die Hormone, der Körper und die Anatomie eine Rolle. In Deutschland soll es rund 120.000 Intersexuelle geben.

Die Buchstaben haben folgende Bedeutungen:

  • d: steht für “divers” bzw. “diverse” (englischer Ausdruck)
  • x: steht als Platzhalter für alle Geschlechtsidentitäten neben Mann und Frau
  • i: steht für “intersexuell” (und schließt damit auch Transsexuelle mit ein.)

Weitere Formen:

  • t: Das “t” steht für Transsexuelle. Beispiel: m/w/t
  • gn: steht für geschlechtsneutral. Beispiel: m/w/gn
  • a: steht für “anders”. Beispiel: m/w/a
  • inter: steht wie das “i” für intersexuell. Jedoch wurde das “i” in diesem Fall ausgeschrieben. Beispiel: m/w/inter
  • *: das Gendersternchen wird ebenfalls als Platzhalter verwendet. Beispiel: m/w/*

Der Unterschied zwischen “intersexuell” und “transsexuell” ist, dass Transsexuelle eindeutig einem Geschlecht zugeordnet werden können. Bei Intersexuellen ist die Zuordnung zu “männlich” oder “weiblich” aufgrund der Genetik, der Hormone, des Körpers und der Anatomie nicht möglich.

Verbreitung: “m/w/d” am stärksten verbreitet

Seit April 2018 verbreiten sich die neuen Stellenausschreibungen mit drittem Buchstaben. Am meisten wird “m/w/d” verwendet. “m/w/i” und “m/w/x” werden eher selten verwendet. (Laut Google Trends.)

Was bedeutet “divers”? Bedeutung

Als “divers” werden Menschen bezeichnet, die biologische Geschlechtsmerkmale aufweisen, die nach der gesellschaftlichen Normalität weder als männlich oder weiblich gelten. Die Bezeichnung “divers” wird verwendet, wenn eine Einordnung einer Person in männlich oder weiblich nicht möglich ist.

Das Wort “divers” heißt auf deutsch: “verschieden” oder “unterschiedlich”.

Ausgeschrieben: m/w/d/x/i

Damit stehen die Buchstaben in Stellenausschreibungen ausgeschrieben für:

  • m/w/d – männlich, weiblich, divers
  • m/w/x – männlich, weiblich, x
  • m/w/i – männlich, weiblich, intersexuell

Wie werden Menschen mit drittem Geschlecht angeredet?

Während männliche Bewerber mit “Herr” und weibliche Bewerberinnen mit “Frau” angesprochen werden, wählen diverse oder intersexuelle Bewerber die Anredeform selbst.

Intersexuelle: Gleichbehandlung und Diskriminierungsverbot

In Stellenausschreibungen wird nun “m/w/d”, “m/w/x” oder “m/w/i” geschrieben, um Intersexuelle gleich zubehandeln und nicht gegen das Diskriminierungsverbot zu verstoßen. Ziel ist es, dass alle Geschlechter im Rahmen der Gleichbehandlungsregeln gleichbehandelt werden.

Bundesverfassungsgericht: Entscheidung zum Dritten Geschlecht

Am 10. Oktober 2017 hat das Bundesverfassungsgericht das dritte Geschlecht offiziell anerkannt. Das Bundesverfassungsgericht legte fest, dass es neben den Geschlechtern “männlich” und “weiblich” ein drittes Geschlecht und damit eine dritte Möglichkeit geben muss, die neben den anderen Geschlechtern im Geburtenregister eingetragen werden kann. Die Änderung betrifft damit das Personenstandsrecht.

Mit dem Urteil hilft das Bundesverfassungsgericht allen Menschen, die sich weder als Mann oder Frau fühlen, sowie allen Menschen, die sich nicht im binären Geschlechtssystem einordnen wollen oder können.

Bedeutung: Weiteres zu m/w/d

Scherzhaft wurde “m/w/d” auch mit “Männlich, weiß, deutsch” oder “männlich, weiblich, deutsch” übersetzt.

Was bedeutet der Name “Facebook” auf deutsch? Woher kommt er? Bedeutung, Herkunft, Geschichte


“Facebook” ist der Name des größten sozialen Netzwerks der Welt. Mehr als eine Milliarde Menschen sind dort angemeldet. Doch was bedeutet der Name “Facebook” eigentlich auf deutsch und wo kommt der Name “Facebook” her?

Was bedeutet der Name “Facebook”? Was sind “Face Books”? Herkunft, Ursprung, Etymologie

In den USA ist es an einigen Colleges und Universitäten üblich, dass eine bebilderte Übersicht aller Studenten, Lehrer und Mitarbeiter veröffentlicht wird. Diese Veröffentlichung wird “Facebook” bzw. “Face Book” genannt. Das “Face book” wird am Beginn eines neuen Semesters oder Schuljahres veröffentlicht und soll Schülern, Kommilitonen oder Studenten das Kennenlernen (und zurecht finden) erleichtern.

Studenten, Lehrer und Mitarbeiter werden in einem “Face Book” mit ihrem Namen, einem Foto und teils einigen Informationen abgebildet.

Die Veröffentlichung dieser “Face Books” findet entweder als gedruckte Bücher oder digital in einem Online-Verzeichnis statt.

Ein deutsches Wort für “Face Book” ist “Jahrbuch”.

In Deutschland ist es üblich Jahrbücher zum Ende eines Schuljahres herauszugeben. In diesem befinden sich ebenfalls alle Schüler und Lehrer mit Namen, Bild und einigen Detailinformationen.

Was heißt “Facebook” auf deutsch? Übersetzung, Bedeutung

Das Wort “Facebook” heißt wortwörtlich auf deutsch: “Gesichtsbuch”.

Das Wort “Gesichtsbuch” erklärt sehr gut den Zweck eines “Face Books”. Es geht darum, Personen anhand ihrer Gesichter kennenzulernen.

Mark Zuckerberg und Facebook

Vor dem Jahr 2004 wurden “Face Books” an einigen Colleges und Universitäten in den USA noch als gedruckte Versionen herausgegeben. Die “Face Books”, wenn sie denn online waren, waren nur in privaten und nicht-öffentlichen Verzeichnen publiziert. An der Harvard Universtität gab es 2003 “Face Books” in Papierform und in einem privaten nicht-öffentlichen Online-Verzeichnis.

Im Jahr 2004 erschuf Mark Zuckerberg an der Harvard Universität ein erstes inoffizielles Online-“Face Book” der Harvard-Studenten. Er nannte dies “TheFacebook.com”. Dies tat er aus Frust, da die Universitätsverwaltung die Bilder von Studenten aus Datenschutz- und Privatsphäregründen nicht öffentlich zugängich machen wollte. Mark Zuckerberg umging dies, in dem die Studenten sich selbst anmelden mussten, was sie auch von sich aus taten.

Facebook wurde unter Harvard-Studenten schnell populär. Auch Studenten anderer Universitäten wollten sich anmelden, so dass Zuckerberg schnell die Beschränkung auf Harvard aufhob.

Im Jahr 2005 wurde das “the” entfernt und der heutige Name “Facebook” entstand. Die Domain facebook.com kaufte Mark Zuckerbergs Firma im Jahr 2005 für 200.000 US-Dollar der AboutFace Corporation ab.

Mark Zuckerberg und Facemash

Schon 2003 fiel Mark Zuckerberg durch die Webseite “facemash.com” auf. Facemash war eine Hot-or-Not-Webseite auf der zwei Studentinnen gezeigt wurden und ein Betrachter entscheiden musste, welche der beiden Personen “hotter” ist. Nach wenigen Tagen wurde Facemash durch die Havard-Verwaltung geschlossen.

Weiteres

In Deutschland entstand das “StudiVZ” als Reaktion auf Facebook. “StudiVZ” ist die Abkürzung für “StudentenVerzeichnis”.

Was bedeutet es sein eigener Boss zu sein? Bedeutung, Kollegah, Like a Boss, Definition


Im allgemeinen bedeutet “Boss” zu sein, dass jemand der Chef oder der Vorgesetze ist. Damit hat dieser Boss andere unter sich. Ein Boss hat im allgemeinen Macht und trifft Entscheidungen.

Ein Boss ist nicht nur für sich selbst, sondern auch für seine Mitarbeiter, seine Abteilung und/oder seine Firma verantwortlich. Das heißt, wenn ein Boss seine Mitarbeiter behalten und seine Abteilung oder Firma auf Wachstumskurs schicken möchte, so braucht er Führungsfähigkeiten und sollte gut mit Menschen umgehen.

Mit dem Boss-sein gehen auch viele Annehmlichkeiten einher wie besseres Gehalt, mehr Ansehen, höherer Status und vielleicht sogar ein Firmenwagen oder Reisen.

Ein Boss muss stark und hart zu sich selbst und manchmal auch zu seinen Mitarbeitern sein. Er wird nur Boss, weil er eben auch schwere Entscheidungen treffen kann.

Einige meinen auch, dass der Boss ein “Arschloch” ist. Dieser Eindruck kommt wohl daher, dass einige Führungspositionen ihre Emotionalität und Impulsivität entdecken sowie ausleben. Das äußert sich dann in widersprüchlichem und irrationalem Verhalten.

Auch für viele Festangestellte ist es reizvoll durch die Selbstständigkeit zum eigenen Boss zu werden.

Frauen und Männer können gleichermaßen Boss werden.

Beispiele, was einen guten Boss ausmacht:

  • Ein Boss artikuliert seine Wünsche genau. Er kann begründen, warum er sich entscheidet, wie er sich entscheidet.
  • Ein Boss weiß, was er will.
  • Ein Boss hat Empathie für seine Mitarbeiter.
  • Ein Boss steht zu seinem Worten und Mitarbeitern.
  • Ein Boss bezieht seine Mitarbeiter und andere Mitwirkende in Prozresse und die Firma mit ein.
  • Ein Boss bringt Mitarbeiter Wertschätzung entgegen. Das findet durch Boni, Gehaltserhöhungen, Geschenke oder andere Dinge statt. Er erinnert sich an Geburtstage und Jubiläen.
  • Ein Boss setzt sich dafür ein, dass er und seine Mitarbeiter sich weiterentwickeln.
  • Ein Boss behandelt seine Mitarbeiter alle gleich und bevorzugt niemanden.
  • Ein Boss stellt sich der Kritik und den Anmerkungen anderer und seiner Mitarbeiter. Er ist stets bemüht besser zu werden.
  • Ein guter Boss kann Verantwortung abgeben und delegieren. Dafür braucht es Vertrauen zu den Mitarbeitern und Kollegen.
  • Ein Boss geht mit gutem Beispiel voran. Er verlangt von seinen Mitarbeiter nur, was er auch selbst bereit ist, zugeben.
  • Ein Boss pflegt eine offene Fehlerkultur und steht dazu. Ein Boss pflegt Transparenz.
  • Ein Boss ist in Geduld geübt oder übt sich in Geduld.
  • Ein Boss pflegt eine gesunde Pausenkultur und achtet auf seine Energie-Regeneration.
  • Ein Boss gibt sich nicht mit dem Abhängen und passivem Konsumieren hin.
  • Ein Boss arbeitet für Erfolg.
  • Ein Boss hat einen positiven Einfluss auf andere.

Wer Boss ist, wird bemerken das Neider in das Leben treten. Das ist gut, denn Neider muss sich erarbeiten. Mitleid gibt es gratis.

Boss sein wie Kollegah

Kollegah ist ein sehr erfolgreicher deutscher Rapper, der sich teils auch einfach nur “Der Boss” nennt. In seinen Texten und Liedern spricht er wiederholt vom “Boss” und dem Boss-sein. Er prägte Begriffe wie Bossaura, Bosstransformation und Bossplaya. Er hat sogar ein Buch über das Boss-sein “DAS IST ALPHA!: Die 10 Boss-Gebote” geschrieben. Doch was bedeutet es “Boss” nach und wie Kollegah zu sein?

  • Ein Boss weiß, was er will.
  • Jemand ist Boss, wenn er gegen Zweifel und Zweifler ankämpft.
  • Jemand ist Boss, wenn er fokussiert seine Ziele verfolgt.
  • Ein Boss motiviert sich selbst. Er ist seine eigene Antriebskraft.
  • Ein Boss arbeitet hart und trainiert hart. (Er vergisst seinen Körper nicht.)
  • Ein Boss stellt sich seinen Ängsten und Herausforderungen.
  • Ein Boss ist empathisch, aber nicht unkontrolliert. Er kontrolliert seine Gefühle.
  • Ein Boss bildet sich stets weiter.
  • Ein Boss hat Ziele.
  • Ein Boss ist für seine Eltern da.
  • Ein Boss behandelt Frauen mit Anstand.
  • Ein Boss lernt aus seinen Fehlern.
  • Ein Boss hat Charakter und ist unverwechselbar.
  • Ein Boss wird zum Vorbild und Anführer.
  • Ein Boss kann mit Geld umgehen.
  • Ein Boss verzichtet auf Drogen.
  • Ein Boss geht seinen eigenen Weg.

Der Boss ist doch stark vergleichbar mit dem Ehrenmann.

Was bedeutet: Like a Boss? Bedeutung, Übersetzung

“Like a Boss” ist ein Meme und eine Phrase, die gesagt wird, wenn etwas schwieriges / herausforderndes gelingt oder etwas erledigt werden soll. “Like a Boss” wird auch gesagt, wenn jemand etwas sehr gut erledigt und eine Herausforderung mit Leichtigkeit absolviert hat.

“Like a Boss” dient als Bestätigung dafür, dass jemand sich gut angestellt hat, selbst sicher ist und sich für seinen Erfolg Mühe gegeben hat. In dem Sinne bedeutet “Like a Boss” auf deutsch so wie viel “Gut gemacht” oder “Du hast es drauf”.

Auch wird “Like a Boss” gesagt, wenn jemand schlagfertig ist und sich nichts gefallen lässt.

“Like a Boss” steht auch für Selbstbewusstsein, Kraft und Stärke. “Like a Boss” bedeutet, dass jemand ohne Angst und zögern etwas erledigt hat.

Auf deutsch könnte für “Like a Boss” gesagt werden: “Wie ein Boss”, “wie ein Chef” oder “Bossmäßig erledigt”.

Unter dem Hashtag #LikeABoss werden in den sozialen Medien Beiträge dazu veröffentlicht, wenn jemand etwas “like a Boss” erledigt hat.

Wortherkunft: Woher kommt “Boss”?

Das Wort “Boss” leitet sich vom niederländischen Wort “baas” bzw. “base” ab. “Baas” bedeutet “Aufseher”,  “Meister”, “Vorgesetzter” oder “wichtiger Mann”.

Weitere Bedeutung von Boss

In Videospielen wird der Endgegner auch “Boss” genannt.

“Boss” ist ein deutschsprachigen Raum verbreiteter Nachname.

Hugo Boss ist eine Modemarke.

Möbel Boss ist eine Möbelmarke.

“Santa der Boss” ist ein Lied von Julien Bam feat. Exsl95.

“Boss” ist ein Lied von Lil Pump.

“Boss” ist ein Lied von SMTown.

“Du bist Boss” ist ein Lied von Kollegah.

“Like A Boss” ist ein Lied von The Lonely Island feat. Seth Rogen.

“Bo$$” ist ein Lied von Fifth Harmony.

“B.O.S.S.” ist ein Lied von L.O.O.P. & Vinne.

“Boss” ist ein Mondkrater.

“The Boss Baby” ist ein US-amerikanischer Animationsfilm, der 2017 veröffentlicht wurde.

“Boss” ist eine Amazon-Prime-Serie.

Unterschied erklärt: effizient – effektiv | Effizienz – Effektivität – Bedeutung, Definition


Der Unterschied zwischen effektiv und effizient ist relativ einfach erklärt. In diesem Beitrag erklären wir dir die Unterschiede und machen sie an Beispielen deutlich:

Was ist Effektivität / effizient? Bedeutung, Definition

Bei der Effektivität geht darum ein Ziel zu erreichen und zu überprüfen, ob man sich dem Ziel nähert bzw. das Ziel in einem bestimmten Zeitraum erreicht hat.

Effektivität stellt mehrere Fragen:

  • Was ist unser Ziel?
  • Wo wollen wir hin?
  • Erreichen wir mit unseren Techniken und Maßnahmen das Ziel?

Die letztere Frage kann wie folgt beantwortet werden: Ja, wir bewegen uns auf das Ziel zu. Oder: Nein, wir bewegen uns nicht auf das Ziel zu.

Was ist Effizienz / effizient ? Bedeutung, Definition

Bei der Effizienz geht es darum, wie gut oder wie schnell man das gesetzte Ziel erreicht. Es geht, um Produktivität und Wirtschaftlichkeit! Auch geht es darum, wie man Ressourcen wie Geld, Kraft, Energie, Zeit, Personal und Mitarbeiter am besten einsetzt, um sein Ziel zu erreichen. Wer effizient ist, verwaltet endliche Ressourcen clever bzw. teilt diese besser ein.

Wer effizient sein möchte, versucht sein Ziel schneller oder in weniger Zeit zu erreichen. Wer die Effizienz steigern will, hat zwei Möglichkeiten:

  • Weniger Ressourcen investieren bei gleichbleibenden Ergebnis. (Das ist Sparsamkeit und hilft die Ressourcen zu reduzieren.)
  • Aus gleichbleibenden Ressourcen mehr herausholen.

Bei der Effizienz geht es stehts darum, dass Verhältnis zwischen Leistung und Erfolgt bzw. das Kosten-Nutzen-Verhältnis zu verbessern.

Effektivität und Effizienz kurz und bündig:

  • Effektiv ist, was nützt ein Ziel zu erreichen.
  • Effizient ist, was hilft ein Ziel schneller zu erreichen und unter möglichst geringem Aufwand.

Bei Effektivität geht es darum, die richtigen Dinge zu tun. Bei Effizienz geht es darum, die Dinge richtig zu tun. Wer effizient und effektiv sein möchte, tut die richtigen Dinge richtig.

Was bedeutet effizient arbeiten?

Wer effizient arbeiten (will), teilt seine Zeit besser ein, um mehr in gleicher Zeit zu schaffen. Jemand wird z.B. effizienter, wenn Ablenkungen reduziert werden. Dann kann die Person z.B. viele Minuten am Stück ohne Unterbrechung arbeiten.

Die Effizienz steigert sich durch Routinen auch schnell. So hilft es z.B., wenn E-Mails erst am Nachmittag gelesen werden oder das Smartphone bis zum Mittag ausbleibt. Gleiches gilt für Social-Media-Nutzung: Erst nach dem die wichtigste und dringlichste Aufgabe erledigt ist.

Pausen zu planen, steigert ebenfalls die Effizienz. Denn Menschen werden müde und brauchen Pausen. Wer sich diese Pausen nicht gönnt, bezahlt dies mit verringerter Konzentrations- und Leistungsfähigkeit.

Auch wird jemand oder eine Firma effizienter, wenn mehrheitlich Maßnahmen angewendet werden, die das Unternehmen besser und schneller voranbringen.

Beispiele für Effektivität und Effizienz:

Einen Baum effektiv und effizient fällen

Jemand will einen Baum fällen. Dafür hat er vier Werkzeuge: einen Ball, eine Axt, eine Blattsäge und eine Kettensäge.

Mit dem Ball zu arbeiten, ist nicht effektiv. Mit allen anderen drei Werkzeugen zu arbeiten, ist effektiv, denn sie helfen das Ziel, den Baum zu fällen, zu erreichen.

Mit dem Gerät Kettensäge erreicht jemand am schnellsten, dass der Baum  gefällt wird. Die Kettensäge ist damit am effizientesten. Sie spart am meisten Zeit und führt am schnellsten zum Ergebnis.

Eine Fahrt in den Urlaub

Jemand fährt in den Urlaub. Dafür plant er seine Route. Solange die Route dazu dient, sich dem Ziel zu nähern, ist die Reise effektiv. Fährt jemand Umwege, macht unnötige Stops oder verfährt sich, dann verliert die Reise an Effizienz und wird ineffizient.

Online statt Offline

Jemand möchte E-Mail-Adressen für einen Newsletter einsammeln. Dafür bieten sich der Person zwei Möglichkeiten: Ein Mitarbeiter spricht Personen auf der Straße an und bittet sie, um ihre E-Mail-Adressen. Oder: Eine Webseite mit Eintragungsformular wird eingerichtet.

Beide Möglichkeiten sind effektiv und dienen dem Ziel, E-Mail-Adressen einzusammeln. Effizient ist jedoch in den meisten Fällen die Webseite mit Eintragungsformular, gemessen an der Zahl der E-Mail-Adressen. (Denn der Mitarbeiter kann nur mit einer Person reden. Auf der Webseite können sich im gleichen Moment eine Vielzahl an Leuten eintragen.)

Mäuse im Keller

Wer Mäuse im Keller hat, möchte sie los werden. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten:

  • Die Mäuse mit den Händen fangen.
  • Sprengstoff benutzen.
  • Eine Katze.
  • Mehrere Mausefallen.

Alle Möglichkeiten dienen dem Ziel, die Mäuse los zuwerden. Jedoch ist die Methode mit dem Fangen der Hände am ineffizientesten, denn die Erfolgswahrscheinlichkeit ist am geringsten. Die Methode mit dem Sprengstoff erreicht ihr Ziel auf jeden Fall. Jedoch wird dabei das Haus zerstört. Damit ist die Methode zwar effektiv, aber nicht sonderlich effizient. Die Katze und die Mausefallen sind am besten und effizientesten, da sie am schonensten Helfen die Mäuse los zu werden.

Den Rasen kürzen

Muss der Rasen mal wieder gekürzt werden, so gibt es verschiedene Werkzeuge: Eine Schere oder einen Rasenmäher. Beide sind effektiv, aber nur wirklich effizient ist der Rasenmäher, da es mit ihm am schnellsten geht.

Eisenhower-Prinzip anwenden für mehr Effizienz und Effektivität

Das Eisenhower-Prinzip teilt Aufgaben in vier Kategorien ein:

  • wenig wichtig, wenig dringlich: kann abgelegt werden.
  • sehr wichtig, wenig dringlich: Kann terminiert, auf später verschoben werden.
  • wenig wichtig, sehr dringlich: Kann delegiert werden.
  • sehr wichtig, sehr dringlich: Muss sofort erledigt werden.

Es hilft zu entscheiden, welche Aufgaben zu erst erledigt werden sollten. Denn auch wenn alle Aufgaben gleich aussehen, sie sind es nicht.

  • Wichtige Aufgaben dienen der Effektivität, also dem Ziel.
  • Dringliche Aufgaben dienen der Effizienz, also der Produktivität. (Sie können in der Regel nicht warten.)

Wer nun eine Aufgabe hat, die zugleich wichtig und dringlich ist, kann damit seine Aufgabe am besten erledigen.

Wortherkunft: Effizienz und Effektivität

Das Wort “Effektvität” leitet sich vom lateinischen “effectivus” ab, was auf deutsch “bewirkend” bedeutet. Auch leitet sich “Effektivität” vom lateinischen Wort “effectus” ab, was “Wirkung”, “Effekt” oder “verwirklichen” bedeutet.

“Effizienz” leitet sich vom lateinischen Wort “efficientia” ab, was auf deutsch “Wirksamkeit” heißt.

Im lateinischen sind sich beide Begriffe recht nahe. Die starke Unterscheidung zwischen Effizienz und Effektivität erfolgt besser in der deutschen Sprache.

Was ist ein Minimum viable Product (MVP)? Bedeutung, Definition


Ein “Minimum viable Product” (MVP) ist ein Produkt, dass mit sehr wenigen, wenn nicht sogar nur einem Feature auskommt und dazu dient Feedback von Kunden zusammeln.

Dieses Feedback von Kunden bildet die Grundlage für die Weiterentwicklung des Produktes. Hierbei geht es für Produktentwickler darum zu lernen, welche Bedürfnisse Kunden haben und wie diese mit dem Produkt befriedigt werden (können), sowie wie der Markt reagiert und welche Funktionien gewünscht sind.

Das Minimum viable Product ist ein fertiges Produkt und sollte als vollständiges Produkt betrachtet werden. Das bedeutet, dass Kunden ein funktionales und ansprechendes Produkt erhalten sollten.

Das Minimum viable Product kann mit einem Prototypen verglichen werden. Beide Produkte befinden sich im Entwicklungszyklus. Jedoch ist das MVP auf wenige bis eine Kernfunktionen reduziert, während der Prototyp noch ein unveröffentlichtes Produkt ist.

Vorteile des Minimum viable Product

Ein “Minimum viable Product” ist günstiger als ein vollständig entwickeltes Produkt mit vielen Features und Eigenschaften. Es reduziert damit das Verlustrisiko falls das Produkt bei Kunden nicht gut ankommt, aufgrund von falschen oder fehlerhaften Annahmen der Produktentwickler. Für ein Minimum viable Product fallen keine vollständigen Entwicklungskosten, Marketing- und Vertriebskosten an.

Ein Minimum viable Product ist reduziert auf mindestens eine Kerneigenschaft. Wird das Minimum viable Product veröffentlicht, so geht es darum, zu prüfen, ob Kunden dieses Produkt interessiert und ob sie dafür Geld ausgeben wollen. Als potentielle Kunden sind meistens Early-Adopter gemeint, die Produkte schon sehr früh ausprobieren und sich auch für ein Produkt interessieren, dass noch in der Entwicklung ist.

Durch den frühen Kundenkontakt lernen Produktentwickler schnell, welche Features bei Kunden gewünscht sind und welche nicht. Dies gibt entscheidende Hinweise, wie und in welche Richtung das Produkt weiterentwickelt werden sollte.

Durch Feedback- und Entwicklungskreisläufe wird das Produkt immer weiter entwickelt. Kunden erhalten das Produkt und geben Feedback. Dieses Feedback werten Entwickler aus und entwickeln das Produkt weiter. Kunden geben erneut Feedback und der Kreislauf wiederholt sich.

Mit einem Minimum viable Product testen Produktentwickler einen Markt und können überprüfen, ob Nachfrage vorhanden ist. Es hilft auch die Gefahr zu reduzieren, dass ein Produkt an Kunden vorbei entwickelt wird; es also keinen Mehrwert für Kunden bietet.

Die Vorteile des Minimum viable Product zusammengefasst:

  • Geringer Kapitaleinsatz / Kosten sind reduziert / Ressourcen werden gespart
  • Geringes Verlustrisiko
  • Kundenfeedback wird sehr früh im Entwicklungszyklus eingeholt
  • Produktentwickler erhält wiederholt Feedback
  • Nachweis, dass ein Produkt gut oder schlecht ankommt
  • Einblick in Markt- und Kunden-Nachfrage (Nachweis von Nachfrage)

Beispiele für Minimum viable Products

Airbnb und Spotfiy

Bevor die Gründer von Airbnb mit ihrer App weltweit bekannt wurden, testeten sie die Vermietung von Zimmern. Sie vermieteten Zimmer ihrer eigenen Wohnung. Dafür richteten sie eine Webseite ein, sammelten Feedback und lernten, welche Form Airbnb annehmen sollte.

Bevor der Spotify-Gründer Daniel Ek Spotify zu einem internationalen Musikstreaming-Dienst ausbaute und auch Veträge mit den großen in der Musikindustrie schloss, teste er seine Idee in Schweden. In einer frühen Version von Spotify waren nur schwedische Künstler Teil des Dienstes und nur der schwedische Markt wurde anvisiert. Das funktionierte so gut, dass schnell die Weiterentwicklung und Internationalisierung folgte.

Landingpage für ein Produkt

Am einfachsten ist wohl eine Webseite mit einer Landingpage umzusetzen, auf der Interessenten ein Produkt kaufen können. Diese Webseite hat als einzigen Zweck das Produkt zu bewerben. Durch Werbekampagnen auf Facebook oder per Google Adwords werden Besucher auf die Webseite geleitet. Im Nachhinein können die Betreiber auswerten, wie viele Menschen das Produkt gesehen haben (Seitenbesucher) und wie viele gekauft haben.

Videospiele als Beta anbieten

Einige Videospieleentwickler erlauben Interessierten ihr Spiel schon zu spielen, wenn es noch nicht fertig entwickelt ist. Durch diesen frühen Kontakt können Spieletester früh Feedback geben und die Entwicklung des Spiels beeinflussen. Der Spieleentwickler erhält damit früh Unterstützung und Feedback und kann testen, wie und ob das Spiel ankommt.

App

Eine App mit einer oder wenigen Kernfunktionen wird veröffentlicht. Interessierte können diese testen und dann Feedback geben, wie sie die App bewerten. Außerdem erhalten App-Entwickler andere relevante Daten wie z.B. “tägliche Öffnungen der App” oder “Wie oft öffnete jemand die App in einem Monat?”

Woher kommt das Wort “Minimum viable Product” (MVP)? Wortherkunft

Den Ausdruck “Minimum viable Product” prägte Frank Robinson im Jahr 2001. Durch die Lean-Startup-Ideen, Steve Blank und Eric Ries wurde der Ausdruck “Minimum viable Product” verbreitet und bekannter.

Durch das Buch “The Lean Startup” von Eric Ries verbreitete sich der Ausdruck Minimum viable Product rasant.

Was heißt “Minimum viable Product” auf deutsch? Übersetzung

Das englische Adjektiv “viable” heißt auf deutsch unter anderem:

  • brauchbar
  • existenzfähig
  • lebensfähig
  • machbar
  • praktikabel
  • umsetzbar

Mit “viable” ist gemeint, dass ein Produkt Mehrwert für Kunden bieten muss. Dieser Mehrwert ist die Existenzberechtigung des Produktes. Fehlt der Mehrwert, braucht die Welt dieses Produkt nicht!

“Minimum” steht dafür, dass die Eigenschaften und Features des MVP soweit reduziert werden, dass nur das Minimum – also der Kern – übrig bleibt. Auch bedeutet “Minimum”, dass sich die Kosten reduzieren bzw. die Kosten kleingehalten werden. Auf eine umfangreiche Entwicklungszeit und umfangreiche Features soll bewusst verzichtet werden.

In Kombination von “minimum” und “viable” sollte das Produkt also ein kostengünstiges und gutes Produkt sein. Kein billiges Produkt.

“Minimum viable Product” heißt auf deutsch sinngemäß:

  • “Minimal existenzfähiges Produkt”
  • “Produkt mit minimaler Existenzfähigkeit”
  • “Kleinst möglichstes Produkt”
  • “Kleinst marktfähiges Produkt”

Anmerkung der Redaktion: Eine offizielle deutsche Übersetzung von MVP gibt es nicht. Dies sind nur Vorschläge der Redaktion.

Weitere Bedeutung von “Minimum viable Product” (MVP)

“Minimum viable Product” heißt die Pilotepisode und erste Folge der Serie “Silicon Valley”.

Minimum Viable Team

Ein “Minimum Viable Team” ist die Idee, dass ein Team nur aus essentiellen und wichtigen Personen besteht. Diese haben klare Rollen und sind Experten auf ihrem Gebiet. Sie arbeiten alle zusammen an einem Ziel. Ihre Persönlichkeiten und Temperamente sind aufeinander abgestimmt bzw. ausgeglichen.

Was bedeutet der Name “Vapiano” auf deutsch? Wortherkunft, Bedeutung, Übersetzung


Der Name der Restaurantkette “Vapiano” setzt sich aus zwei italienischen Worten zusammen:

  • “va” ist italienisch und bedeutet: “geht”
  • “piano” ist italienisch und bedeutet auf deutsch: “langsam”, “leise” oder “bedächtig”.

Damit bedeutet der Name “Vapiano” wortwörtlich auf deutsch: “Geht langsam”.

Was heißt der Name “Vapiano” auf deutsch? Übersetzung, Bedeutung, Namensherkunft

Doch “geht langsam” ist keine Aufforderung an Mitarbeiter, sondern Ausdruck einer Philosophie. Denn Vapiano hat einen Unternehmensslogan, der eine italienische Weisheit ist. “Va” und “piano” sind Teil davon. Der Slogan lautet:

“Chi va piano, va sano e va lontano”

Der Slogan und italienische Spruch hat mehrere Bedeutungen auf deutsch:

  • “Gut Ding will Weile haben.”
  • “Wer das Leben locker und entspannt lebt, lebt gesünder und länger.” (Übersetzung der englischen Erklärung des italienischen Spruches wie sie auf vapiano.fr/f-a-q/?lang=en steht.

Der Spruch wird wie folgt übersetzt:

  • “Chi” bedeutet: “Wer”
  • “Va” bedeutet: “geht”
  • “piano” bedeutet: “langsam” bzw. “bedächtig”
  • “sano” bedeutet: “gesund”, “heil” oder “wohl”
  • “e” bedeutet: “und”
  • “lontano” bedeutet: “weit”, “abseits” oder “fern”.

Damit bedeutet der Spruch wortwörtlich auf deutsch: “Wer langsam geht, geht gesund und weit.”

In seiner Bedeutung kann der Spruch bedeuten, dass jemand der es eilig hat oder überhastet ist, sich selbst schadet und nicht so voran kommt, wie er es erzwingen will. (Anmerkung der Redaktion: Sehr passend ist hier der Spruch “Wer es eilig hat, soll langsam gehen.”) Es geht darum, Flüchtigkeitsfehler, Stress und Fehler, die der Eile geschuldet sind, zu vermeiden und im Augenblick zu sein, sowie bedächtig eine Aufgabe um ihrer Selbstwillen auszuführen.

Mit dem Namen “Vapiano” verwehren sich die Betreiber also ein “Schnellrestaurant” zu sein oder als solches bezeichnet zu werden.

“Chi va piano va sano e va lontano, chi va forte va incontro alla morte” auf deutsch (Übersetzung)

Übrigens im italienischen hat der Spruch noch einen weiteren Teil: “Chi va piano va sano e va lontano, chi va forte va incontro alla morte”. “chi va forte va incontro alla morte” heißt auf deutsch: “Wer schnell geht, geht in den Tod.”

  • “forte” bedeutet auf deutsch: “schnell”
  • “incontro” bedeutet: “entgegen”
  • “morte” bedeutet: “Tod”
Was ist der Black Friday? Woher kommt der Name? Namensherkunft, Bedeutung, Definition


Der “Black Friday” ist in den Vereinigten Staaten von Amerika (USA) der Beginn des Weihnachtsgeschäfts. In Europa ist der “Black Friday” mittlerweile ein wichtiger Tag, um Vorweihnachtseinkäufe zu erledigen.

Der Black Friday findet in den USA stets am Freitag nach Thanksgiving statt. Thanksgiving findet immer am vierten Donnerstag im November statt, so dass der “Black Friday” sich direkt anschließt. US-Amerikaner nutzen beide Tage stets für ein verlängertes Wochenende und um mit Weihnachtseinkäufen zu beginnen. Diese Tradition gibt es in den USA seit Jahrzehnten.

Der “Black Friday” ist kein offizieller Feiertag, sondern wird von vielen Angestellten als Brückentag genutzt. “Thanksgiving” ist in den USA ein staatlicher Feiertag.

Der “Black Friday” gilt in den USA als Faktor, wie das Weihnachtsgeschäft verlaufen wird.

Am “Black Friday” locken Verkäufer und Händler – online wie offline – viele Kunden mit Angeboten, Deals, Rabatten und Sonderrabatten. Dies führt dazu, dass sich schon vor Ladenöffnung große Schlangen und/oder Menschenansammlungen vor Geschäften bilden. Hierbei kommt es teils zu tumultartigen Szenen und Menschenmassen, die sich in Geschäfte stürzen. Außerdem ist bekannt, dass Käufer sich teils um Schnäppchen “prügeln” oder es in Kämpfe ausartet.

“Black Friday” heißt auf deutsch: “Schwarzer Freitag”.

Woher hat der Black Friday seinen Namen? Namensherkunft

“Black Friday” heißt auf deutsch “Schwarzer Freitag”. Als “Schwarzer Freitag” ist in Deutschland jener Freitag im Oktober 1929 bekannt als die Börse zusammenbrach und es einen weltweiten Börsencrash gab, was eine Weltwirtschaftskrise auslöste. Auf diesen Tag nimmt der Ausdruck “Black Friday” KEINEN Bezug!

Im englischen Sprachraum wird auch nicht von “Black Friday” gesprochen, wenn der Tag des Börsencrashs gemeint ist, sonderm vom “Black Thursday”. Auf deutsch: “Schwarzer Donnerstag”. Die Zeitverschiebung sorgte für diesen Umstand. Während – die Börse zusammenbrach – war in Europa schon Freitag, in den USA war noch Donnerstag.

Woher kommt die Bezeichnung “Black Friday” denn dann? Wortherkunft

Eine Vermutung ist, dass die Bezeichnung “Black Friday” aus der Beobachtung entstand, dass viele Menschen dunkel gekleidet waren und von weitem wie eine schwarze Masse aussahen. Auch erinnern die Menschenansammlungen an den Börsencrash im Oktober 1929 als ebenfalls viele Menschen auf den Straßen waren und ihre Ersparnisse von der Bank holen wollten.

Der Ausdruck “Black Friday” ist vermutlich in den 1950er Jahren entstanden. Die Polizei in Philadelphia bezeichnete als “Black Friday” das Chaos, dass am Freitag nach Thanksgiving in der Stadt herrschte. Da viele Menschen frei hatten, nutzen sie den Tag und gingen in die Stadt. Wenn viele Menschen gleichzeitig in eine Stadt kommen, so entstehen Staus, es entsteht Gedränge und es entsteht Chaos.

Am Black Friday machen viele Unternehmen große Umsätze und schreiben damit schwarze Zahlen. Der Name “Black Friday” könnte sich aus dem Umstand ableiten, dass die Unternehmen sehr erfreut über die Umsätze waren, so dass sie vom “Black Friday” sprachen. (“Schwarze Zahlen” zu schreiben, bedeutet, dass die Unternehmen Gewinne einfahren. Das Gegenteil – Verluste – wird rote Zahlen genannt.)

Eine andere unbestätigte Theorie ist, dass US-amerikanische Sklaven- und Plantagen-Besitzer am Tag nach Thanksgiving schwarze Sklaven günstiger kaufen konnten.

Am wahrscheinlichsten ist die Theorie, dass die Polizei von Philadelphia für den Ausdruck “Black Friday” sorgte.

Wie kam der “Black Friday” nach Deutschland?

Der “Black Friday” kam 2006 durch die Firma Apple nach Deutschland. Apple bot damals am Black Friday seine Produkte mit Rabatten an und hatte großen Erfolg mit dieser Aktion. Dies sorgte dafür, dass andere Händler im drauffolgenden Jahr ebenfalls einen Black Friday veranstalteten.

Im Jahr 2016 gaben die Deutschen am Black Friday Wochenende das erste Mal über 1 Milliarde Euro aus.

Deutsche Händler und Unternehmen veranstalten eigene Black-Friday-Aktionen. Diese werden unter anderem “Black Week”, “Black Friday Weekend”, “Black Friday Sale” oder “Black Shopping” genannt.

Black Friday und “Cyber Monday”

Der “Cyber Monday” ist der erste Montag nach dem Black Friday. Online-Händler nutzen die Tage zwischen Black Friday und Cyber Monday, um Produkte mit starken Rabatten anzubieten.

“Cyber Monday” wurde von Online-Einzelhändlern im Jahr 2005 erfunden.

Eine weitere Variante vom Cyber Monday ist die “Cyber Week”.

Weitere Bedeutung von Black Friday

Der letzte Freitag vor Weihnachten wird in englisch-sprachigen Ländern auch “Black Friday” genannt. Der Ausdruck nimmt Bezug auf Weihnachtsfeiern in Großbritannien und steht dafür, dass Polizei und Notaufnahmen an diesem Tag viel zu tun haben.

Freitag der 13. wird in einigen Regionen auch “Black Friday” genannt.

“Black Friday” ist eine weitere englische Bezeichnung für Karfreitag.

Wie heißt das Nike-Logo? Was bedeutet Swoosh auf deutsch? Übersetzung, Namensherkunft und Bedeutung erklärt


Das Logo und Symbol des internationalen US-amerikanischen Sportartikelherstellers Nike heißt “Swoosh”. Neben dem Coca-Cola-Schriftzug und dem Mc-Donalds-Logo ist das “Swoosh” eines der weltweit bekanntesten Logos.

Nike wurde 1964 als “Blue Ribbon Sports” von Bill Bowerman und Phil Knight gegründet. Den Namen der Firma änderten sie am 30. Mai 1971 zu “Nike” und übernahmen das Swoosh-Design als offizielles Logo. Von 1964 bis 1971 verkaufte die Firma importierte Sportschuhe und -artikel. Ab 1971 verkauften sie auch eigene Sport-Schuhkollektionen.

Wer entwarf das Nike-Logo?

Die Graphic-Design-Studentin der Portland State University (PSU), Carolyn Davidson, entwarf das Logo 1971.

Der Nike-Mit-Begründer, Phil Knight, lehrte zu dieser Zeit an der Portland State University “Buchhaltung”. Er hörte wie Carolyn Davidson sich äußerte, dass sie sich keine Ölfarben leisten könne. Er machte ihr also ein Angebot für die damalige Blue Ribbon Sports als Designerin zu arbeiten. Er bot ihr an für 2 US-Dollar die Stunden für die Blue Ribbon Sports zu arbeiten. Sie nahm an. (2 US-Dollar sind im Jahr 2018 rund 12,3 US-Dollar.)

Phil Knight stellte Carolyn Davidson unter anderem die Aufgabe ein Schuh-Logo mit Streifen zu entwerfen, dass “irgendetwas mit Bewegung” zu tun habe. Dafür gab er ihr 17 Stunden Zeit. Andere Aufgaben von Carolyn Davidson waren die Erstellungen von Grafiken, Tortendiagramme und Säulendiagramme. (Damals gab es noch kein Excel oder Powerpoint!)

Nike-Logo für 35 US-Dollar

Carolyn Davidson legte Phil Knight fünf Entwürfe vor. Einer davon war der Swoosh. Zum “Swoosh” soll Phil Knight gesagt haben, dass er es nicht liebe, sich aber dran gewöhnen werde. Für die Erstellung des Swoosh und der abgelehnten Entwürfe erhielt Carolyn Davidson 35 US-Dollar. (35 US-Dollar sind im Jahr 2018 rund 216,8 US-Dollar.)

Doch Carolyn Davidson ging nicht leer aus. Im Jahr 1983 traf sich Phil Knight mit ihr und übergab ihr einen Diamantring in dem das Swoosh eingraviert war und 500 Nike-Aktien, welche später in 32.000 Anteile geteilt wurden. (Die Aktien sollen heute einen siebenstelligen Wert haben.)

Carolyn Davidson ging im Jahr 2000 in Rente.

Nike-Logo: Weiteres zum Swoosh (Bedeutung)

Weitere Varianten des Swoosh waren in der Farbe rot und weiß. Das Swoosh wurde im Lauf der Zeit nur minimal verändert. Heute ist es in den Farben weiß oder schwarz zu sehen. Manchmal wird es auch in rot gezeigt.

Im Nike-Logo war bis 1995 auch der Name “Nike” enthalten. Dieser wurde im Jahr 1995 entfernt. Ab 1988 wurde der Swoosh zusammen mit dem Claim “Just Do It” gezeigt.

Ungefähr 10 Prozent von Nikes Budget wird für Werbung und Promotion ausgegeben. Dies führt dazu, dass das Logo bei Sportwettbewerben auf der Welt zusehen ist.

Das Swoosh ist geschützt und eine eingetragene Handelsmarke.

Es gibt Berichte dafür, dass verschiedene Personen sich das Swoosh tatöwiert haben lassen. Anmerkung der Redaktion: Das ist wahre Markenliebe!

Bedeutung und Interpretation von Swoosh

“Swoosh” steht für Geschwindigkeit, Schnelligkeit und Bewegung. Die Form vom Logo geht nach oben rechts, was für Fortschritt, Vorankommen und Entwicklung steht, aber auch dafür dass jemand schneller wird.

Das “Swoosh” als Geräusch kann für Geschwindigkeit stehen, sowie dafür das jemand der rennt Staub oder Blätter aufwirbelt. Nike stellte ja zunächst Sportschuhe her.

Was heißt “Swoosh” auf deutsch? Übersetzung

Das englische Wort “Swoosh” heißt auf deutsch als Verb “rauschen”, “rascheln”, “brausen” oder als Substantiv “Rauschen”.

Was bedeutet “Nike” auf deutsch? Übersetzung und Bedeutung

Der Name “Nike” ist eine Anlehnung an die griechische Siegesgöttin “Nike”. “Nike” heißt auf deutsch: “Sieg”. (Ein Name für Sportschuhe, die zunächst für nur den Fußball gedacht waren, sehr passend ist.)

Was heißt “Fjällräven Kanken” auf deutsch? Übersetzung, Wortherkunft, Bedeutung, Name


“Fjällräven Kånken” ist eine bekannte schwedische Outdoor-Marke und Anbieter des beliebten “Kånken”-Rucksacks. In Schweden ist “Fjällräven” die gebräuchliche Bezeichnung für den Polarfuchs.

“Fjällräven” heißt auf deutsch “Der Polarfuchs”.

“Fjällräven” setzt sich aus drei Wortteilen zusammen:

  • “Fjäll” heißt Gebirge, Berg
  • “Räv” heißt Fuchs
  • Das “-en” fügt den Artikel “der” an.

“Fjällräven” wird wie folgt ausgesprochen: “Fjell-rä-wenn”

Was heißt “Kånken” auf deutsch? Übersetzung

Im Logo der schwedischen von Fjällräven ist nicht nur der Polarfuchs zu sehen, sondern auch noch das Wort “Kånken”. Ausgesprochen wird es “Kon-ken”. Doch was bedeutet es?

“Kånken” geht auf das schwedischen Verb “kånka” zurück und bedeutet auf deutsch: etwas schleppen, etwas tragen

Was heißt “Fjällräven Kånken” also auf deutsch? Übersetzung

“Fjällräven Kånken” heißt also sinngemäß auf deutsch: “Den Polarfuchs schleppen”

Eine Auswahl der “Fjällräven Kånken”-Rucksäcke und Produkte findest du auf Amazon hier* (Externer Link zu Amazon und Provisionslink.)

Wissenswertes zu Fjällräven Kånken

“Fjällräven” wurde 1960 von Åke Nordin (1936 – 2013) gegründet. Die Firma spezialisierte sich im Lauf der Zeit auf Outdoor-Kleidung, Outdoor-Ausrüstung und Funktionskleidung. Fjällräven begann damals mit dem Verkauf von eigenes hergestellten Rucksäcken.

Åke Nordin war in den 1950er Jahren unzufrieden mit den Rucksäcken, die es damals in Schweden gab. Er fand, dass sie unbequem waren und Rückenprobleme verursachten. Also kreiierte er einen eigenen Rucksack, der damals einen neuartigen Aluminium-Rahmen hatte. Den Rucksack “Fjällräven Kånken” designte er im Jahr 1978. Die Rucksäcke wurden und werden aus Zeltmaterialien hergestellt. Diese sind komfortabler, länger haltbar und hielten auch den Wetterbedingungen länger stand. Somit ergab sich schnell eine zweite Verwendung für den eigentlichen Schulrucksack: Der Outdoor-Bereich, also die wilde und teils raue Natur. Weitere Produkte für den Outdoor-Bereich fügte Nordin seinem Sortiment über die Jahre zu.

Heute werden die meisten Fjällräven-Produkte aus dem Material G-1000 hergestellt. Es besteht aus 65 Prozent Polyester und 35 Prozent Wolle. Dieses Material gibt es in verschiedenen Ausführungen.

Der Rucksack “Re-Kånken” besteht aus recycelten Plastikflaschen.

Im Jahr 2018 wurde der Rucksack “Fjällräven Kånken” in über 50 verschiedenen Farben angeboten. Unter jungen Frauen ist der Rucksack sehr beliebt.

Fjällräven Polar

“Fjällräven Polar” ist ein seit 2014 jährlich stattfindendes von Fjällräven veranstaltetes Schlittenhunderennen, dass in der skandinavischen Arktis stattfindet. Eine Jury entscheidet daüber wer das Rennen gewonnen hat.

Wer an den Rennen teilnehmen möchte, kann sich dafür bewerben. Die Veranstalter haben Ländergruppen definiert. Das heißt Teilnehmer aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz vertreten alle drei Länder bzw. die Region GAS im Rennen. (GAS = Germany, Austria, Switzerland)

Fjällräven Classic

“Fjällräven Classic” ist ein Trekking-Wettbewerb, der ebenfalls von Fjällräven durchgeführt wird. Die Teilnehmer laufen eine rund 110 Kilometer lange Strecke in Nordschweden von Nikkaluokta nach Abisko. Für ihre Ausrüstung sind die Teilnehmer selbst veranstwortlich und müssen Dinge wie Schlafsack, Zelt, Isomatte, Essen, Kocher und Co mitführen.

Die “Fjällräven Classic”-Wanderung in Schweden soll fünf Tage dauern. Jedoch wird das nicht eingefordert. Die Route führt am höchsten Berg Schwedens, dem Kebnekaises, vorbei.

2017 nahmen über 2.000 Teilnehmer teil. Gerade einmal jeder vierte Teilnehmer war Schwede (26 Prozent).

Zunächst wurde der Trekking-Wettbewerb nur in Schweden veranstaltet. Doch mittlerweile gibt es auch Ableger in Dänemark (Länge: 75 Kilometer), Hong Kong (Länge: 48 Kilometer) und den USA.

Rechtsform und Sitz der Fjällräven AB

Die Rechtsform von “Fjällräven” ist “Fjällräven AB”. “AB” steht für “Aktiebolag”. Die Aktiebolag ist eine Rechtsform für eine Kaptialgesellschaft in Schwende. Sie ist vergleichbar mit Aktiengesellschaft.

Die “Fjällräven AB” selbst ist heute eine Tochter der Firma “Fenix Outdoor AB”.

Der Sitz der Fjällräven AB ist in Örnsköldsvik.

Was sind Frugalisten? Wie leben sie? Definition, Bedeutung


Frugalisten verfolgen das Ziel möglichst früh im Leben finanziell unabhängig zu sein und/oder in Rente zu gehen. Einige Frugalisten erreichen dieses Ziel mit Anfang 30, manche mit 40 und andere später im Leben. Um das Ziel der finanziellen Unabhängigkeit möglichst früh und schnell im Leben zu erreichen, haben sie verschiedene Ansätze:

  • Ausgaben reduzieren
  • Etwas Gebrauchtes statt etwas Neues kaufen (kommt immer drauf an)
  • Große Teile vom Gehalt sparen (Einige Frugalisten sparen bis zu 70 Prozent ihres Einkommens.)
  • Günstig Wohnen
  • Günstige Lebensmittel kaufen
  • Investieren, um von Zinsen zu leben
  • Sparsam leben / Sparen
  • Verzicht auf Genussmittel wie Alkohol oder Zigaretten
  • Verzicht aufs Auto, Designermöbel, Haus, Restaurantbesuche, teure Technik (Flachbildfernseher, Laptop, Smartphone)
  • Verzicht auf Partys, Shoppen, Urlaube

Unter anderem investieren Frugalisten ihr Geld in Anleihen, Fonds und Immobilien. Dadurch generieren sie Dividenden, Zinseinnahmen und Mieteinnahmen. Die Erträge nutzen Frugalisten, um ihre Sparziele schneller zu erreichen.

Der Name “Frugalisten” leitet sich vom Wort “frugal” ab. “Frugal” bedeutet: einfach, schlicht, sparsam. Mehr über das Wort “frugal” erfährst du hier. Die Bewegung der Frugalisten heißt “Frugalismus”.

Manche bezeichnen den frugalen Lebensstil als “extrem sparen”.

Worum es Frugalisten geht? Wie Frugalismus funktioniert?

Auch wenn hier oft “Verzicht” steht, so ist damit nicht gemeint, dass Frugalisten ihre Lebensqualität reduzieren, um ihre Sparziele zu erreichen, sondern das sie sparsam und genügsam sind. Ein Frugalist verzichtet gerne und er weiß, dass er damit sein langfristiges Ziel der finanziellen Unabhängigkeit erreichen wird.

Frugalisten hinterfragen ihre Gewohnheiten. Sie fragen sich, wo sie Geld verlieren und wo sie Geld sparen können. So stellt sich z.B. die Frage: Was ist besser? Im Restaurant essen oder zu Hause sich selbst etwas kochen? Frugalisten werden diese Frage mit “zu Hause kochen” beantworten, da sie so nicht nur Geld sparen, sondern sich sogar – im besten Fall – auch ein gesünderes Mahl zu bereiten können, da sie die Zutaten kontrollieren.

Frugalisten geht es auch nicht darum, durch teure Ausgaben etwas darzustellen. Sie finden es nicht erhebend teure Autos zu fahren oder teure Technik zu besitzen, nur um sich mit den Marken zu schmücken und etwas darzustellen. Frugalisten verzichten auf Status durch teuren Besitz.

Frugalisten und die 3-Tage-Regel

Frugalisten wenden verschiedene Regeln an, um ihre Impulse in den Griff zubekommen und Fehlkäufe zu vermeiden:

3-Tage-Regel

Die 3-Tage-Regel hat folgende Bedeutung: Sieht man etwas, dass einem gefällt und man will es sofort kaufen, so wartet man 3 Tage und stellt sich am dritten Tag folgende Frage: Will ich das jetzt wirklich kaufen?

Die 3-Tage-Regel läuft wie folgt ab:

  1. Etwas das man haben möchte, nicht sofort kaufen
  2. Nach 3-Tagen stellt man sich die Frage: Brauche ich das wirklich?

Wird die Frage mit einem innigen und kräftigen “Ja” beantwortet, dann sollte der Gegenstand gekauft werden. Ist das “Ja” halbherzig oder ein “Nein”, dann sollte auf den Kauf verzichtet werden.

Vorteile der 3-Tage-Regel: Wer die 3-Tage-Regel anwendet, erliegt nicht seinen Impulsen, Gelüsten oder spontanen Gefühlen. Gerade im Zeitalter der sofortigen Belohnung (Instant Gratification) und der sofortigen Lieferung wie sie Amazon anbietet, scheint jeder Impuls sofort und immer befriedigbar. Mit der 3-Tage-Regel durchbricht man diese Gewohnheit und gewinnt Freiheit zurück. Außerdem kann so eine andere Frage beantwortet werden: “Warum kaufe ich das? Hilft es gegen Stress, hilft es gegen Langeweile oder fehlt mir etwas Emotionales?”

Anmerkung: Die 3-Tage-Regel kann natürlich jeder anwenden, nicht nur Frugalisten.

Was passiert, wenn Frugalisten ihr Ziel erreicht haben?

Haben Frugalisten ihr Sparziel erreicht, dann sind sie Herr ihrer Zeit und können entscheiden, wie sie ihre Zeit verbringen. Einige arbeiten freiwillig weiter in ihrem Beruf, weil es ihnen Freude macht, andere werden selbstständig, manche werden künstlerisch aktiv.

Wie entstand die Frugalismus-Bewegung?

Der frugale Lebensstil entstand in den Jahren der Wirtschaftskrise (2008) in den USA. Einige US-Amerikaner fingen an, bewußter auf ihre Ausgaben zu achten, um sich so größere Freiheiten zu ermöglichen. Damit wollten sie nicht nur unnötige Kredite vermeiden, sondern auch früher aus dem Job-Alltag aussteigen.

Gerade der Ausstieg aus dem Arbeitsalltag – bei dem viele von 9 bis 17 Uhr im Büro sein müssen – ist für viele Frugalisten eine der größten Motivationen. Sobald sie genügend Geld gespart haben, können sie sich die Freiheit leisten auf einen festen Job zu verzichten und können sich erlauben zu arbeiten, wann sie wollen.

Frugalismus entstand auch als Gegenbewegung gegen den übermäßigen, verantwortungslosen und grenzenlosen Konsun. Außerdem ist Frugalismus eine Reaktion auf die Kreditwirtschaft. Frugalisten verzichten auf Kredite.

Weiteres zu Frugalisten

Wer einen Job hat, in dem er oder sie gut verdient, dem fällt das frugale Leben leichter. Die Einkünfte erlauben es einfach. Alleinerziehende und Geringverdiener können weniger oder gar nicht frugal leben, da ihre Finanzen dies nicht zulassen. Auch gestaltet sich der frugale Lebensstil mit Kindern schwieriger.

Bei einigen Frugalisten soll der frugale Lebensstil sogar soweit führen, dass diese auf Glühbirnen verzichten – um Strom zu sparen oder, dass diese die Toilettenspülungen reduzieren – um Wasser zu sparen. Damit zeigt sich, dass der frugale Lebensstil auch ins Geizige abrutschen kann. (Geiz = übertriebene Sparsamkeit.)

Was bedeutet frugal? Bedeutung, Definition


Frugal bedeutet:

  • bescheiden
  • einfach
  • karg
  • mäßig
  • nicht üppig
  • schlicht
  • sparsam
  • spärlich

“Frugal” wird in dem Sinne gebraucht, dass es bedeutet, dass jemand sparsam mit Ressourcen wie Geld, Essen oder Lebensmittel umgeht. Im weiteren Sinne bedeutet es auch “günstig” oder “billig”, sowie dass etwas nur in kleinen Mengen gereicht wird.

In einem weiteren Sinne bedeutet frugal, dass jemand genügsam ist, nicht viel braucht und keine großen Bedürfe oder Wünsche hat. Jemand der frugal lebt, ist sparsam und haushälterisch.

Ist eine Speise frugal, so ist damit gemeint, dass sie einfach oder klein ist.

Das Gegenteil von frugal ist “opulent” oder “reichhaltig”.

Der Ausdruck “Frugal” gehört zu den Janusworten – also Worte deren Bedeutung, dass Gegenteil ihres Klanges oder ihrer Assoziationen ist.

Wortherkunft: Woher stammt frugal?

“Frugal” stammt vom lateinischen “frugalis” ab. “Frugalis” bedeutet “fruchtig”, “zu den Früchten gehörend” und “nutzbar”. Mit “Frugalis” ist das lateinische Wort “Frux” verwandt. “Frux” bedeutet Frucht. In die deutsche Sprache wanderte “frugal” über das französische Wort “frugal” ein.

Frugal und Frugalisten

Aus der Idee frugal zu leben, hat sich die Frugalismus-Bewegung gegründet. Diese Menschen werden Frugalisten genannt. Sie legen Wert auf eine sparsame Lebensweise und verzichten auf unnötige Ausgaben oder teure Anschaffungen. Frugalisten leben frugal, damit sie innerhalb weniger Jahrzehnte finanziell unabhängig und auf keine Festanstellung mehr angewiesen sind. Mehr über Frugalisten erfährst du hier.

Weiteres zu frugal

In der englischen Sprache existiert der Ausdruck “frugal politics”. Wortwörtlich bedeutet dieser auf deutsch: “frugale Politik”. Ein anderer Ausdruck ist “political frugality” – auf deutsch: “politische Frugalität”. Mit beiden Ausdrücken ist eine sparsame und ressourcen-schonende Politik verbunden, bei der das Übermaß abgelehnt wird.

Als “frugale Innovation” werden Erfindungen bezeichnet, die sich durch eine reduzierte Komplexität, reduzierte Kosten und reduzierte Produktion auszeichnen. Damit ist gemeint, dass z.B. Funktionen oder Features, die nicht essentiell sind, entfernt werden. Damit kann der Preis des Gutes gesenkt und neue Märkte können erschlossen werden.

Was ist “Working Capital”? Bedeutung, Übersetzung, Definition, auf deutsch


“Working Capital” ist eine Bilanzkennzahl und erlaubt Aussagen über die Zahlungsfähigkeit eines Unternehmens. Mit dem Working Capital wird angegeben, ob ein Unternehmen über genügend Finanzmittel oder liquide Mittel verfügt, um kurzfristige Verbindlichkeiten aus eigenen Mitteln zu bezahlen. Ist dies der Fall, dann ist das Working Capital positiv. Ist das nicht der Fall, dann ist das Working Capital negativ und das Unternehmen bedarf Fremdkapital z.B. durch Kredite.

Das Working Capital ist für (junge) Unternehmen wichtig, da sie so Ware, Rohstoffe, Maschinen und Technologien einkaufen, sowie die Produktion bezahlen können. Das Working Capital ist hier sehr wichtig für das Wachstum des Unternehmens. Je mehr Working Capital ein Unternehmen hat, umso größer ist seine Liquidität, es kann mehr investieren und schneller wachsen.

“Working Capital” wird auf deutsch auch “Betriebskapital” oder “Nettoumlaufvermögen” genannt.

Working Capital verständlich auf deutsch:

“Working Capital” bezeichnet – in einem sehr allgemeinen Sinn – das eigene Geld, dass eine Firma zur Verfügung hat, um damit Investitionen zutätigen. Das Gegenteil wäre Fremdkapital, dass z.B. von einer Bank als Kredit kommt.

Etwas komplexer gesagt, Working Capital bezeichnet das Geld das ein Unternehmen für Investitionen und Ausgaben zur Verfügung hat, nach dem kurzfristige Verbindlichkeiten bezahlt oder Geld für diese zurückgestellt wurde.

Je größer das Working Capital, umso mehr Kapital hat ein Unternehmen zur Verfügung. Das heißt je größer das Working Capital, umso liquider ist ein Unternehmen.

Wie wird das Working Capital errechnet?

Das Working Capital wird wie folgt errechnet:

Working Capital = Umlaufvermögen – kurzfristige Verbindlichkeiten

Als “Umlaufvermögen” werden Vermögensgegenstände bezeichnet, die nur kurzfristig im Unternehmen bleiben und entweder verarbeitet, verbraucht oder rückgezahlt werden. Auch Bar- und Bankguthaben zählt zum Umlaufvermögen. Im Kern dreht es sich dabei, um kurzfristige Forderungen und Vorräte.

Mit “kurzfristige Verbindlichungen” sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gemeint, die eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr haben. Damit sind unter anderem zu bezahlende Einkäufe (Kosten) und Verpflichtungen gegenüber dem Finanzamt (Lohnsteuer, Umsatzsteuer) gemeint.

Weiteres zu Working Capital

In der Höhle der Löwen wird vermehrt über Working Capital gesprochen.

Working Capital Ratio

Die Working-Capital-Ratio wird wie folgt errechnet:

Working-Capital-Ratio = (Umlaufvermögen/kurfristige Verbindlichkeiten)*100

Working-Capital-Management

Durch Working-Capital-Management lässt sich das Working Capital optimieren.

Was ist #Nettobabys? Bedeutung erklärt


“#Nettobabys” ist ein Werbevideo von Netto, dass am 26. Juli 2018 auf YouTube veröffentlicht wurde und am gleichen Tag in den YouTube-Trends auf Platz 1 landete. Dies sorgte für viele Reaktionen aus der YouTube-Community.

Inhalt von#Nettobabys: Worum geht es?

Im Werbespot #Nettobabys performen vier kleine Kinder eine Cover-Version des Klassikers von Kiss “I was made for lovin’ you”. Die Botschaft des Videos ist, dass die Babys und kleinen Kinder keine Lust auf Gemüse haben. Statt Liebe verbreiten sie scherzhaft und mit Augenschwinkern Hass auf Gemüse. Sie singen unter anderem

  • “Grün hart und knorpelig, absolut widerlich”
  • “Nimm das weg. Ist das überhaupt schon gar?”
  • “Hab die Schnauze voll von Gemüse.”
  • “Gemüse kann nach Hause gehn.”
  • “Gesundes will doch keiner hier haben, steckt es euch doch selbst wo hin.”

Am Ende des Videos wird die Botschaft von Netto eingeblendet, dass es regionales Obst und Gemüse von Netto gibt.

Der Werbespot ist 1:10 Minute lang. Im Video sind Eltern zu sehen, die versuchen ihre Babys mit Brokoli und anderem Gemüse zu füttern, und dabei scheitern. Während die Eltern sich große Mühe geben, ihre Kleinsten vom gesunden Essen zu überzeugen, benehmen diese sich wie Rockstars und randalieren am Essenstisch. Sie schmeißen das gesunde Essen auf den Boden, hämmern auf den Tellerchen rum und schreien.

Das Video und Lied ist allen Eltern gewidmet, die auf eine gesunde Ernährung ihrer Kinder achten. Aus diesem Grund weißt Netto auf sein Auswahl an regionalen Obst- und Gemüsesorten hin.

Zum Video #Nettobabys

Der Werbespot ging innerhalb weniger Stunden viral und hatte schon zwei Tage nach der Veröffentlichung am 26. Juli 2018 über 2 Millionen Aufrufe. Das Like-Dislike-Vehältnis lag am 28. Juli 2018 bei über 4400 Likes zu 6600 Dislikes.

Produziert hat die Video die Hamburger Werbeagentur Jung von Matt.

Ein anderer erfolgreicher Werbefilm waren die “Netto-Katzen”.

War #Nettobabys erfolgreich?

Die Redaktion von BedeutungOnline kennt die Ziele, die sich Netto gesteckt hat nicht. Wir würden aber sagen, dass #Nettobabys aus zwei Gründen erfolgreich war:

  • Viele sprechen über das Video und die Idee (Das wir diesen Beitrag geschrieben haben, ist wohl der beste Beweis.)
  • Die Botschaft, dass Netto regionales Gemüse und Obst im Angebot hat, kennt jetzt jeder.
Was bedeutet FUD? Bedeutung, Definition

FUD = englische Abkürzung für “Fear, Uncertainity, Doubt”

“FUD” ist eine englischsprachige Abkürzung, die für drei Wörter steht: “Fear, Uncertainty, Doubt”. (Zu deutsch: “Angst, Ungewissheit, Zweifel”.)

Das Akronym “FUD” beschreibt eine Werbe-, Kommunikations- und Manipulationsstrategie – auch Negativpropaganda genannt. Ziel dieser Stratgie ist es, Angst, Ungewissheit und Zweifel an etwas zu verbreiten, um zu verunsichern oder abzuschrecken.

“FUD” wird unter anderem in der Wirtschaft eingesetzt, um Mitbewerber oder Produkte zu diskreditieren, im negativen Licht erscheinen zu lassen und um ein gutes Image zu beschädigen. Dafür werden Fehlfinformationen verbreitet, Panik gemacht und Angst geschürt. “FUD” ist eine unfaire Geschäftspraktik.

“FUD” wird teils über scheinbar neutrale Quellen verbreitet, wodurch die Nachricht eine höhere Glaubwürdigkeit hat. (Ähnlich wie Fake News oder Fake News Webseiten.) Außerdem wird damit der wahre Urheber des FUD verschleiert.

“FUD” ist teils erfolgreich, da viele emotional auf schlechte Nachrichten reagieren und wenig Erfahrungen mit Fehlinformationen haben.

“FUD” wird z.B. bei Abmahnungen eingesetzt. Webseitenbetreiber werden verunsicht und mit hohen Streitwerten belegt.

In Deutschland wird zu “FUD” auch “Hetzkampagne” oder “Schmutzkampagne” gesagt.

FUD wird gelegentlich auch zu “Fear, Uncertainty, Disinformation” abgewandelt – also “Angst, Unsicherheit und Desinformation”, statt Zweifel.

“FUD” muss streng von legitimer Kritik unterschieden werden. “FUD” hat das Ziel anzugreifen und einen Ruf zuzerstören. Legitime Kritik sollte immer dazu dienen, etwas besser zu machen.

Kryptowährungen, Bitcoin: FUD

Im Bereich Kryptowährungen kommt “FUD” öfter vor. Anleger werden damit verunsichert in einen Altcoin zu investieren. Jemand der “FUD” verbreitet, wird auch “FUDster” genannt. Diese Person redet in Foren und Social-Media schlecht über einen Coin und verbreitet falsche Informationen und Fehlinformationen, sowie Angst und Panik. Der FUDster möchte damit eine Kryptowährung schwächen.

Wird z.B. in einem Krypto-Forum erkannt, dass jemand Angst verbreitet, so wird unter anderem “stop the fudding” gesagt. (Sinngemäß auf deutsch: “Hör auf mit der Panikmache!”) – “To fud” und “fudding” sind hier die Verbalisierungen des Wortes FUD.

Als “FUD” werden z.B. auch Aufforderungen den Bitcoin aus Unsicherheit nicht zubenutzen und lieber beim gewohnten Geld zu bleiben, bezeichnet.

Wie FUD abgewehrt werden kann

Um sich gegen FUD zu wehren, können alle relevanten Informationen des Opfers veröffentlicht werden. Dies schafft Transparenz und nimmt den Druck.

Geschichte von FUD

Der Begriff “FUD” ist schon seit den 1920er Jahren in den USA bekannt. Jedoch verbreitet er sich erst in den 1970er Jahren mit dem Aufkommen von Computern.

Erstmalig nutze den Begriff Gene Amdahl im Jahr 1975. In dem Jahr hatte er IBM verlassen, um seine eigene Firma “Amdahl Corp.” zu gründen. Als FUD beschrieb er, die Angst, Unsicherheit und Zweifel welche potentielle Kunden seiner neuen Firma durch Verkäufer von IBM eingeredet bekamen. Das Ziel war natürlich, dass die Kunden bei IBM bleiben und nicht zum “unsicheren” Konkurrenten gehen.

Nach 1990 wurde der Ausdruck FUD oft in Zusammenhang mit Microsoft gebraucht.

Weitere Bedeutungen der Abkürzung FUD:

  • FUD ist der Name eines schweizer Filmes aus dem Jahr 2005: “FUD – Fear Uncertainty Doubt”
  • FUD ist der IATA-Code des Flughafen Suifenhe in China
  • FuD ist die Abkürzung für Familienunterstützender Dienst
  • fud ist der Code für die Sprache “Futunisch”, welche in Polynesien gesprochen wird.
  • FuD ist die Abkürzung für Funkdienst
  • Fud ist der Rufname des belgischen Musikers Fud Candrix (1908 – 1974)
  • Fud ist der Rufname des US-amerikanischen Musikers Fud Livingston (1906 – 1957)
  • fud. ist das lateinische Wort “fudit” – “fudit” ist eine Aufschrift auf gegossenen Kunstwerken, Glocken oder Statuen. Es steht hinter dem Namen des Gießers. “fudit” heißt auf deutsch: “Hat (es) gegossen”.
Was bedeuten die Namen der Supermärkte und Discounter? Was bedeutet “Aldi”, “Lidl” oder “Edeka”?

Was bedeutet Aldi? Bedeutung, Wortherkunft, Namensherkunft

Der Name “Aldi” setzt sich aus den Anfangsbuchstaben zweier Worte zusammen: Den Nachnamen der Gründer “Albrecht” und das Supermarktkonzept “Diskont”. Die Gründer von Aldi hießen Theo und Karl Albrecht. Bis 1960 hießen ihre Kaufländen “Albrecht KG”, danach nannten sie ihr Unternehmen in “Albrechts Diskont” um. Sie teilten die Filialen unter einander auf (Aldi Nord und Aldi Süd). Außerdem eröffneten sie 1962 den ersten Aldi-Markt mit dem neuen Discount-Konzept. (Discounter = schmales Warensortiment; einfache Präsentation; geringe Verkaufspreise)

Was bedeutet Edeka? Bedeutung, Wortherkunft, Namensherkunft

Der Name “Edeka” entstand aus der Abkürzung für “Einkaufsgenossenschaft der Kolonialwarenhändler”, welche “E. d. K” lautet. (Gesprochen Edeka)

Die erste Einkaufsgenossenschaft wurde 1898 mit dem heute bekannten blau-gelben Logo gegründet. Mehrere Kaufleute schlossen sich dabei zur “Einkaufsgenossenschaft der Kolonialwarenhändler” zusammen. Aus der Genossenschaft wurde wenig später eine “AG & Co. KG” und 1911 entstand der heute verbreitete Name: Edeka

Was bedeutet Lidl? Bedeutung, Wortherkunft, Namensherkunft

Ursprünglich hatte Lidl einen anderen Namen: Von der Gründung 1858 bis 1930 hieß das Unternehmen: “Specerei- und Südfrüchten-Handlung (en gros & en détail) von A. Lidl & Cie”; was zu “Südfrüchte Großhandlung Lidl & Co.” abgekürzt wurde. 1930 trat Josef Schwarz als Gesellschafter in die Firma ein. Daraufhin wurde das Unternehmen in “Lidl & Schwarz KG” umbenannt. Der Sohn von Josef Schwarz stieg 1973 in das Unternehmen ein. Er wollte einen ersten Supermarkt eröffnen, ihn aber nicht “Schwarz-Markt” nennen. Er nannte ihn zwischenzeitlich “Handelshof”, entschied sich aber später für den bekannten Namen “Lidl”. Da er Sorgen, um Namensrechte hatte, suchte er den pensionierten Berufsschullehrer Ludwig Lidl auf und kaufte ihm für 1000 DM die Namensrechte ab.
Übrigens: “Lidl” ist die Kurzform des germanischen Namens Ludwig. In Deutschland sollen über 500 Familien mit dem Namen “Lidl” leben.

Was bedeutet NORMA? Bedeutung, Wortherkunft, Namensherkunft

Der Name NORMA setzt sich aus den Worten “Noricum Markt” zusammen. “Noricum” ist der lateinische Name der Stadt Nürnberg. Damit wird die Verbundenheit zur Region Nürnberg gezeigt. In Nürnberg ist der Firmensitz der Norma Lebensmittelfilialbetrieb Stiftung & Co. KG.

Was bedeutet REWE? Bedeutung, Wortherkunft, Namensherkunft

Der 1927 in Köln gegründet “Revisionsverband der Westkauf-Genossenschaften” wurde mit “REWE” abgekürzt. Ziel des Verbandes war es, Waren für viele Kaufleute in größeren Mengen einzukaufen, um günstigere Einkaufspreise zuerhalten und somit Wettbewerbsfähiger zu sein. Nach dem zweiten Weltkrieg entstanden dann Supermärkte.

Was bedeutet SPAR? Bedeutung, Wortherkunft, Namensherkunft

Der Namen “SPAR” wird offiziell in Großbuchstaben geschrieben und ist ein Akronym. Das Wort “SPAR” leitet sich nicht vom deutschen Verb “Sparen” ab, sondern ist ein niederländisches Motto: “Door Eendrachtig Samenwerken Profiteren Allen Regelmatig” (zu Deutsch: “Durch einträchtiges Zusammenarbeiten profitieren alle regelmäßig.”) Dieses Motto wurde in den Niederlanden zu “De Spar” abgekürzt.
Seit SPAR im Jahr 2005 von der Edeka-Gruppe gekauft wurde, verschwinden die SPAR-Supermärkte.

Was bedeutet “J1MO71”? Bedeutung, Definition, Infos


“J1MO71” ist der Name des Modelabels der Zwillingsschwestern Lisa und Lena.

“J1MO71” wird “Jimo” ausgesprochen. “Jimo” ist haitianisch und bedeutet “Zwilling”. Die “71” ist eine umgedrehte 17 und spielt auf den Geburtstag der beiden an: 17. Juni 2002. Das “i” wurde das eine “1” ersetzt. Dies steht für beide Mädchen, da sie eineiige Zwillinge sind. Es steht aber auch für “One Love”, also  die Liebe zu einander und zu den Fans.

Das Logo enthält außerdem auch ein gezeichnetes Auge und eine Lebenslinie. Dies soll – nach eigenen Aussagen von Lisa und Lena bedeuten – dass sie ihre Hater zwar sehen und das Leben für sie einfach weitergeht.

Ausgesprochen wird “J1MO71” wie folgt: “Jimo Seventy One”

Die Homepage des Labels ist: j1mo71.com

In dem Webshop verkaufen sie bedruckte T-Shirts, Jacken, Hoddies, Sweatpants, Shorts und weitere Bekleidung. Diese sind teils mit Motiven, Sprüchen und dem Logo von “J1MO71” bedruckt. Auch werden in dem Shop Caps, Popsockets, Beanies, Rucksäche, Turnbeutel, Handyhüllen und Armbänder verkauft.

Ihre eigenen Adiletten mit dem Namen “Leliletten” haben die beiden auch veröffentlicht. (Leliletten ist die Abkürzung und bedeutet ausgeschrieben: “Lena-Lisa-Adiletten”.)

Wer sind “Lisa und Lena”?

“Lisa und Lena” stammen aus dem Raum Stuttgart. Seit längerem veröffentlichen sie auf musical.ly Musik-Videos (Lipsyncvideos) und auf Instagram Einblicke in ihr Leben.

2017 erhielten sie den Bravo Otto Award in der Kategorie “Social Media Stars”.

Woher kommt das Wort”Jimo”?

Der Haitianische Ausdruck für Zwillinge “Jimo” stammt vom französischen Wort “jumeau” ab. “Jumeau” bedeutet “Zwilling”. Die Mehrzahl ist “Jumeaux”, was “Zwillinge” bedeutet. Erst durch den Zusatz “de vrais jumeaux” bedeutet der Ausdruck “einiige Zwillinge” oder “de faux jumeaux” bedeutet “zweieiige Zwillinge”.
Außerdem ist auf Haiti noch der afrikanische Ausdruck für Zwillinge bekannt: Marasa. Dieser stammt aus dem Dialekt “Kikongo” aus der Bantu Sprache, welche im Kongo gesprochen wird.

Was ist ein ICO (Initial Coin Offering)? Bedeutung, Definition


“ICO” ist die Abkürzung für Initial Coin Offering. Ein “ICO” ist ein Geschäftsmodell, dass auf Kryptowährungen basiert und ähnlich wie ein Börsengang funktioniert.

Firmen führen einen ICO durch, um erstmalig Kapital für ihre Unternehmung einzusammeln. Käufer kaufen die von der Firma erzeugte und zum Verkauf gestellte Kryptowährung (auch Coin oder Token genannt). Sie bezahlen diese mit offiziellen Währungen wie Dollar oder Euro, oder bezahlen mit anderen Kryptowährungen wie Bitcoin. Die Käufer erwerben diese Token in der Hoffnung, dass das Unternehmen im Wert steigen wird, wodurch sich auch der Wert der Tokens steigert.

Statt ICO wird auch “Initial Public Coin Offering (IPCO)” gesagt.

ICO heißt auf Deutsch: Initiales Münzangebot. Kryptowährungen werden in der Regel als “Coins” verkauft. Das deutsche Wort für “Coin” ist Münze.

Wie ist die rechtliche Situation bei einem ICO?

Ein ICO ist vergleichbar mit einem stark vereinfachten Börsengang. Es ist eine Methode des Crowdfunding. ICOs werden unreguliert durchgeführt. Das heißt, Regularieren und Gesetze, wie sie Risikokapitalgeber, Finanzdienstleistungsaufsichten, Banken oder Börsenaufsichten vorschreiben, werden nicht angewendet.

Situation in Deutschland: Für die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht sind Token, die bei einem ICO verkauft werden, Wertpapiere, genauso wie Altcoins. Das führt dazu, dass die Prospektpflicht oder die Prospekthaftung gilt.

Wie läuft ein ICO ab?

Käufer, Interessierte und Investoren erhalten die Möglichkeit Tokens von einem Startup zu erwerben. Diese Tokens hat das Startup selbst erzeugt und gibt sie beim ICO zum Verkauf frei. Die Verkaufserlöse werden in der Regel zum Aufbau des Unternehmens verwendet.

Käufer der Tokens erwerben kein Eigentum an der Firma, die Zahl der Tokens bildet auch kein Stimmrecht ab und eine Dividenden-Ausschüttung findet auch nicht statt.

Der Besitz der Tokens wird durch die Blockchain abgebildet.

Was sind Tokens?

Tokens sind auf der Blockchain erschaffene und transferierte Rechnungseinheiten. Sie sind vergleichbar mit Coupons.

Bei einem Token Sale werden Token eines Unternehmes verkauft. Wer Token erwirbt, ist kein Investor, sondern ein Käufer, da er/sie praktisch ein Produkt gekauft hat. Diese Token können zu einem späteren Zeitpunkt gegen Altcoins des Unternehmens getauscht werden.

Nach einer erfolgreichen Finanzierungsphase werden die Tokens meist an eine Börse für Kryptowährungen transferiert.

Welche Tokens gibt es?

Käufer können “Utility Token” oder “Revenue Share Token” erwerben.

Bei einem “Utility Token” erwerben Käufer keine Rechte oder Anteile am Unternehmen. Sie kaufen diese Token, in der Hoffnung, dass ihr Wert und die Nachfrage steigt, wodurch sie Gewinn machen würden.

Der “Revenue Share Token” berechtigt dazu, Gewinnausschüttungen zu empfangen. Solch ein Token muss nicht immereinen funktionalen Zweck erfüllen.

Geschichte der ICOs

Der erste ICO wurde mit “Mastercoin” im Juli 2013 durchgeführt. Die Kryptowährung “Ethereum” sammelte mit einem ICO im Jahr 2014 innerhalb von 12 Stunden rund 3.700 Bitcoins ein. Damals waren diese 2,3 Millionen US-Dollar wert. Ein weiterer ICO wurde mit “Karmacoin” im April 2014 für das “Karmashares-Projekt” durchgeführt.

Der ICO für den Webbrowser Brave brachte rund 35 Mio Dollar in knapp 30 Sekunden ein.

Filecoin sammelte bei seinem ICO 257 Mio US-Dollar ein.

Der erste bekannte ICO in Deutschland war der Verkauf von Wys-Token durch die Berliner Wysker UG. Die Wysker UG bietet eine Shopping-App, die auf der Blockchain-Technologie basiert.

Was ist ein “Shitcoin”? Was bedeutet “Shitcoin”? Bedeutung, Erklärung Definition


“Shitcoin” ist eine abwertende Bezeichnung für eine wertlose Kryptowährung bzw. einen wertlosen Altcoin. Als Shitcoins werden Altcoins bezeichnet, die wertlos wurden, die ihr Potential nie entfalteten oder die sich als Betrug herausstellten. Sie bieten keinen (langfristigen) Mehrwert.

Was ist ein “Shitcoin”? Bedeutung, Erklärung Definition

Neue Altcoins die nicht für technologischen Fortschritt und Innovation sorgen, sowie keinen langfristigen Wert liefern, werden zu Shitcoins.

Das Wort Shitcoin setzt sich aus den Worten “Shit” (Scheiße) und “Coin” (Münze) zusammen. Wobei das Wort “Scheiße” hier wertend verwendet wird. Die Token oder Coins sind so viele Wert wie Scheiße. Nämlich nichts. Das Adjektiv zu “Shit” ist “shitty.

Sollte in Shitcoins investiert werden? Shitcoins erkennen!

In Shitcoins sollte in der Regel nicht investiert werden. Nur wer viel Erfahrung und Ahnung von dem hat, was er/sie da tut, kann mit einem Shitcoin-Investment Geld verdienen.

Einen Shitcoin erkennst du an seinem Muster. Er wird mit einem relativ niedrigen Preis auf dem Markt veröffentlicht. Dann steigt der Preis massiv an und fällt nach wenigen Tagen. Danach passiert nicht mehr viel.

Wie bei jedem Coin solltest du bewerten, wie die Technologie und Werte hinter dem Coin aufgestellt sind. Steckt dahinter eine Firma? Was macht diese und wo? Berichtet außer dieser Firma noch jemand anderes über die Aktivitäten? Welchen Wert produziert diese Firma? Womit verdient sie ihr Geld? Stellt sich bei deiner Recherche heraus, dass das gar nicht richtig klar ist, wie die Firma ihr Geld verdient und Werte erschafft, solltest du die Finger von dem Coin lassen.

Wie Shitcoins entstehen:

Die Blockchain-Technologie erlaubt es jedem eigene Altcoins zu erstellen. Dies führt dazu, dass zu jeder Idee ein Altcoin erschaffen werden kann. Investoren können dann den Altcoin kaufen. Dies wird meist als eine Investition in eine Unternehmung oder Technologie verkauft. Hierbei trennt sich die Spreu vom Weizen. Altcoins mit einer starken Idee und einem Wert dahinter können ein Erfolg. Shitcoins, die nur dazu dienen, das Geld von Investoren und Bitcoin-Fans zu klauen, werden als ebensolche Shitcoins erkannt.

Wie Shitcoins sich entwickeln

Shitcoins folgen meist einem Muster. Zunächst wird der Shitcoin zu einem relativ niedrigen Preis angeboten. Die Ersteller bewerben den Coin mit der Technologie und den Werten, die dahinter stehen. Dann explodiert der Kurs und vervielfacht sich. Nach wenigen Tagen ist der Spuk vorbei und der Shitcoin fällt auf den alten Kurs zurück und beginnt seinen Senkflug auf Wert Null.

Betrüger oder diejenigen, die mit dem Shitcoin Geld verdienen wollen, warten auf die Kursexplosion. Auf einem Höhepunkt verkaufen sie ihre Anteile. Diese löst meist Kettenreaktionen aus, so dass andere anfangen ihre Coins ebenfalls zu verkaufen. Dadurch fällt der Wert.

Der Wert der Shitcoins konnte übrigens nur steigen, weil viele Anleger investiert haben. Durch diese gekauften Anteile erfuhr der Coin eine Aufwertung. Werden die Anteile verkauft, so passiert das Gegenteil: Der Coin wird entwertet. (Das nennt man auch Spekulation.)

Weiteres zu Shitcoin

Es existiert ein Altcoin der “Shitcoin” heißt und mit “SHIT” abgekürzt wird. Sein Logo ist der Smiley “Poo”.

Bitcoin Pizza Day

Inoffizieller Bitcoin Feiertag, der aufgrund seiner Dimensionen in die Geschichte einging und den erstmaligen Kauf einer Ware gegen Bitcoin dokumentiert. Er findet am 22. Mai statt. An diesem Tag gab es den ersten Verkäufer, der Bitcoin akzeptierte und den ersten Käufer, der für seine Kryptowährung Ware erhielt.

Am 22. Mai 2010 kaufte der Entwickler Laszlo Hanyecz von Jeremy Sturdivant (genannt Jercos) zwei Pizzen und bezahlte diese mit 10.000 Bitcoin. Zum damaligen Zeitpunkt waren 10.000 Bitcoins rund 41 US-Dollar wert. (2017 auf dem Höchststand der Kryptowährung wären diese 10.000 Bitcoins 198,43 Millionen Dollar wert gewesen.) Das besondere an der Transaktion: vorher wurden Bitcoins noch nie als Zahlungsmittel genutzt. Damit stellt der Pizza-Kauf den ersten Austausch von Gütern gegen Bitcoin dar.

Am 19. Mai 2010 hatte Hanyecz in einem Forenbeitrag angekündigt, dass er 10.000 Bitcoin für zwei große Pizzen tauschen werde. Derjenige der ihm die Pizza verkauft, kann sie selbst machen und zu ihm bringen oder einen Lieferdienst beauftragen. Er schmückte seine Bestellung weiter aus. Als Zutaten mag er Zwiebeln, Pfeffer, Würstchen, Pilze, Tomaten und Peperonis. Auf Fisch sollte verzichtet werden. Am 22. Mai erhielt er dann seine Pizza und bezahlte diese wie vereinbart, mit 10.000 Bitcoin. Jeremy Sturdivant lies ihm zwei Pizzen von Lieferdienst Dominos bringen.

Seitdem ist der 22. Mai der offizielle Bitcoin Pizza Day (Bitcoin Pizza Tag).

Bitcoin-Pizza-Experiment 2018

Laszlo Hanyecz wiederholte sein Bitcoin-Pizza-Experiment am 26. Februar 2018. Mit Hilfe des Lightning Network (LN) kaufte er zwei Pizzen zum Preis von 0,00649 Bitcoin (BTC).
Mit diesem Experiment wollte Hanycez überprüfen, wie einfach eine Transaktion mit Bitcoin erfolgen kann. Er äußerte sich, dass es bisher keine Software für den direkten Tausch von Bitcoin zu Gütern gibt.

Trivia

In einem Interview im Jahr 2013 erklärte Hanyecz, dass die Bitcoins damals keinen Wert hatten und er die Idee cool fand, Bitcoins gegen Pizzen zu tauschen.

Am 22. Mai geben einige Pizzarieren Bitcoin-Besitzern Rabatte auf Pizzen.

Der Handel Bitcoin-Pizza führte zum Bitcoin “Pizza Index”. An diesem wird gemessen, wie viel die zwei Pizzen, die damals in Bitcoin bezahlt wurden, heute in Dollar wert sind.

Auf dem offiziellen Twitter-Kanal “Bitcoin Pizza” wird täglich der aktuelle Wert dieser 10.000 Bitcoins veröffentlicht. Siehe: Link

Was ist ein Altcoin? Bedeutung, Definition


“Altcoin” ist die Sammelbezeichnung und Abkürzung für alternative Kryptowährungen, neben dem Bitcoin. Diese wurden nach dem Bitcoin entwickelt und profitieren heute von seiner Bekanntheit und dem großen öffentlichen Interesse an ihm.

Altcoins werden zurzeit nur in Bitcoin gehandelt. Ihr Wert ist damit abhängig vom Bitcoin Wert.

Ein deutscher Begriff für “Altcoin” kann “Alternativwährung” oder “Nebenwährung” sein.

“Altcoin” setzt aus den englischen Worten “alt” für “alternative” und “Coin” für “Münze” zusammen. “Coin” ist in diesem Zusammenhang als Währung zu verstehen.

Wo werden Altcoins gehandelt?

Altcoins werden in der Regel nur gegen Bitcoins auf gesonderten Marktplätzen gehandelt. Der Kauf von Altcoins gegen Euro oder Dollar ist zurzeit nicht möglich.

Ein bekannter Marktplatz ist Bittrex.com.

Was ist beim Handel mit Altcoins zu beachten?

Altcoins sind vom Bitcoin abhängig und werden parallel gehandelt. Steigt der Bitcoin im Wert verlieren die Altcoins am Wert – und umgekehrt; fällt der Bitcoin steigt der Wert der Altcoins.

Welche Altcoins gibt es?

Einige Beispiele für Altcoins:

  • Ethereum ETF
  • IOTA
  • Ripple
  • Monero XMR
  • Factom FCT
  • Dash
  • LTC Litecoins
  • Dogecoins – Benannt nach dem bekannten Internet-Meme Doge
  • NMC Namecoins – verwendet SHA-256
  • PPC Peercoins – verwendet SHA-256
  • XPM PrimeCoin
  • NVC NovaCoin
  • FTC FeatherCoin
  • TRC Terracoin – verwendet SHA-256
  • QRK Quark
  • DVC Devcoin – verwendet SHA-256
  • BTE Bytecoin – verwendet SHA-256
  • IXC Ixcoin – verwendet SHA-256
  • I0C I0coin – verwendet SHA-256
  • FRC Freicoin – verwendet SHA-256
  • XJO Joulecoin – verwendet SHA-256
  • ZET Zetacoin – verwendet SHA-256
  • ASC AsciCoin – verwendet SHA-256
  • DEM Deutsche eMark – verwendet SHA-256
  • UNO Unobtanium – verwendet SHA-256
  • PT Platinum Coin – verwendet SHA-256
  • BLC Blakecoin – verwendet SHA-256
  • RKC Reikicoin – verwendet SHA-256
  • TIT Titcoin – verwendet SHA-256

Sie weisen folgende Vorteile auf:

  • schnelle Blockgenerierungsintervalle
  • schnellere Bestätigung von Transaktionen
  • leichter zu errechnen, auch Mining genannt
  • Sie werden für wissenschaftliche Berechnungen verwendet.
  • Sie sollen größere Sicherheit bieten.

Eine Übersicht über alle Kryptowährungen gibt es hier.

Was ist ein Eierschalensollbruchstellenverursacher (Eierköpfer)?


Ein Eierschalensollbruchstellenverursacher  ist die deutscheste Erfinderung aller Zeiten: Das Gerät (auch Eierköpfer genannt) ist eine Vorrichtung, die dazu dient an einem Frühstücksei eine ringförmige Bruchstelle zu verursachen. Mit einem Löffel kann dann der, über der Anbruchstelle liegende Teil der Eierschale entfernt werden. Somit befreit der Eiersollbruchstellenverursacher Eier-Esser von der Arbeit des Anknackens und Abpellens der Schale.

Der Eierköpfer hat viele Namen:

  • Eierköpfer
  • Eieröffner
  • Eierschalenbrecher
  • Eierschalensollbruchstellenverursacher
  • Eiersollbruchstellenverursacher
  • Clack (englischer Begriff)

Der Eierschalensollbruchstellenverursacher bietet den Vorteil, dass er im Idealfall mit einer Bewegung die Schale vom Ei durchtrennt, so dass der kleine Teil der Schale einfach abgenommen werden kann. Das spart nicht nur Zeit, sondern ist auch sauberer. Denn während das Anschneiden mit dem Messer oder an das Anbrechen und sofortige Abpellen die Schalenreste mit der Hand entfernt werden müssen, entfällt dies beim Eierköpfer.

Die Eierköpfer werden auf Amazon ab ca. 6 Euro das Stück verkauft. Mehr dazu findest du auf Amazon hier* (Externer Link zu Amazon und Provisionslink).

Wie funktioniert ein Eierköpfer?

Die Vorrichtung funktioniert wie folgt: Ein Eierdeckel aus Metall mit einem Führungsstab und einer Kugel aus Metall wird auf dem Frühstücksei platziert. Um die Eierschale an der Sollbruchstelle zu knacken, wird nun die Kugel am Führungsstab nach ganz oben gezogen und am höchsten Punkt losgelassen. Mittels Schwerpunkt fällt die Kugel – geführt durch den Führungsstab – nach unten und landet direkt auf dem metallernen Eierdeckel. Während des Falls erhält die Kugel potentielle Energie, welche diese beim Aufprall an den Eierdeckel überträgt. Der Eierdeckel überträgt die Energie an das Ei, welches an der Auflagestelle des Eierdeckels einen Bruch verursacht. Falls der Bruch nicht vollständig ist, muss der Prozess einfach wiederholt werden.

Details der Eierköpfer / Eierschalensollbruchstellenverursacher

Einige Eierschalensollbruchstellenverursacher haben im Führungsstab eine Feder. Diese hilft, dass mehr Energie auf das Ei übertragen wird und der Bruch sauber ist.

Die Kugel selbst kann aus Metall oder Plastik sein – dies sind ästhetische Entscheidungen, die beliebt sind, solange die Kugel schwer genug ist, um genügend potentielle Energie aufzunehmen.

Je nach Modell kann der Eierköpfer aus Edelstahl bestehen oder größere Plastikanteile haben. Die Nutzungshäufigkeit entscheidet hier darüber, welches Modell das richtige ist.