Was bedeutet Dachverpachtung? Bedeutung, Definition, Erklärung

Was bedeutet Dachverpachtung, Bedeutung, Definition, Erklärung


Die wichtigsten Begrifflichkeiten rund um die Stromgewinnung mittels Solar sind in Deutschland inzwischen bekannt. Dies liegt nicht zuletzt an der großen Beliebtheit, welche diese Investition in Privathaushalten mit sich brachte. Neu ist hingegen die Option der Verpachtung, die sich für Verbraucher aber durchaus lohnen kann. Hier in diesem Artikel werfen wir einen Blick auf den Terminus der „Dachverpachtung“, der in diesem Kontext an Bedeutung gewinnen konnte.

Was bedeutet Dachverpachtung? Was ist das? Bedeutung, Definition, Erklärung

Die Dachverpachtung oder Dachvermietung bedeutet, dass die persönlichen Dachflächen über einen klar begrenzten Zeitraum einer anderen Person oder einer Gesellschaft zur Verfügung gestellt werden. In der Regel geschieht dies mit dem Zweck des Betreibens einer Solaranlage. Diese erwirtschaftet wiederum einen geldwerten Vorteil, indem sie Strom erzeugt, der anschließend in das Netz eingespeist werden kann.

An und für sich handelt es sich um ein Modell, welches durch die Energieerzeugung einen Gewinn erwirtschaften kann. Der Verpächter des Daches wird daran mit einer Vergütung in Form einer einmaligen Zahlung beteiligt. Alternativ bietet sich zum Beispiel die Möglichkeit, als Unterstützung die kostenlose Sanierung des Daches in Anspruch zu nehmen, falls dies in Anbetracht der vorhandenen Bausubstanz notwendig sein sollte. Darüber hinaus bieten einige Verträge auch die Chance einer persönlichen Beteiligung an den Gewinnen, die über die Anlage in den folgenden Jahren erwirtschaftet werden können.

Verbraucher, die sich für die Vermietung ihres Daches interessieren, tun gut daran, die verfügbaren Angebote genau in den Blick zu nehmen. Wie gut das Verhältnis von Preis und Leistung ist, zeigt sich meist erst bei einem detaillierten Blick in den Vertrag. Umso wichtiger ist es, bei der Vermietung einen seriösen Partner an der Seite zu haben. Ein besonders bekanntes Angebot ist zum Beispiel hier auf solar-direktinvest.de zu finden.

Voraussetzungen für die Dachverpachtung

An und für sich ist nicht jedes Dach gleichermaßen für die Vermietung oder die Verpachtung geeignet. Aus dem Grund ist es wichtig, im Vorfeld einen genauen Blick auf die Voraussetzungen zu werfen. Zum einen spielt der Zustand des Dachstuhls eine Rolle. Dieser muss insgesamt in einem guten Zustand sein, sodass in den folgenden Jahren keine großen Reparaturen oder Sanierungen notwendig sind. Sollte dieser Umstand nicht gegeben sein, haben die Vermietenden bei hochwertigen Anbietern die Möglichkeit, eine kostenlose Sanierung des Dachstuhls in Anspruch zu nehmen. In Anbetracht der hohen finanziellen Belastung, welche eine solche Reparatur mit sich bringen kann, handelt es sich um einen wesentlichen Vorteil.

Auf der anderen Seite muss gesichert sein, dass die Anlage über mehrere Jahrzehnte zuverlässig betrieben werden kann. Erst unter dieser Bedingung können nach der Installation entsprechende Gewinne erwirtschaftet werden, die die Amortisierung vorantreiben. Die Vermietung setzt deshalb voraus, dass über einen Zeitraum von etwa 40 Jahren keine Veränderungen oder gar ein Abriss geplant sind.

Ein dritter wichtiger Aspekt, der in diesem Kontext eine Rolle spielt, ist der Sonneneinfall. Sollten Teile der Dachfläche im Schatten liegen, sodass dort weniger Strom erzeugt werden kann, ist eine Vermietung dort nicht möglich. Stattdessen können nur jene Flächen mit in den Vertrag aufgenommen werden, die nicht in dieser Hinsicht verdeckt sind.

Anlagenkauf als Alternative

Doch warum kann sich das Modell der Dachvermietung seit einigen Jahren in Deutschland etablieren? Wer sich genauer mit dem Begriff auseinandersetzt, der wird schnell auf die wesentlichen Vorteile aufmerksam. Im konkreten Fall bedeutet dies, dass Einnahmen völlig ohne Risiko erwirtschaftet werden können. Die Verantwortung für die Profitabilität des Unterfangens trägt letztlich der Mieter. Dies bringt jedoch im Umkehrschluss eine gewisse Bindung an den Vertrag mit sich.

Wer sich stattdessen für den Kauf der Anlage entscheidet, hält die Fäden zu 100 Prozent selbst in der Hand. Auf der anderen Seite ist jedoch eine höhere Investition notwendig, um überhaupt erst in den Besitz der Anlage zu kommen. Gerade in diesen wirtschaftlich angespannten Zeiten stellt dies bisweilen ein schweres Unterfangen dar. Hinzu kommt, dass das Risiko folglich selbst getragen werden muss.

Verbreitung: Dachverpachtung

Doch welche Faktoren sind nun für die weite Verbreitung der Vermietung des eigenen Daches verantwortlich? Einerseits ist es die noch immer wirksame EEG-Umlage, die gewissermaßen als die Grundlage für ein lohnendes Investment dienen kann. Auf der anderen Seite wächst aktuell das allgemeine Bewusstsein für Ökologie. Solarstrom kann als grüne Energiequelle ganz besonders auf sich aufmerksam machen. Entsprechend viele wollen ihren Teil dazu beitragen.

Zurück zur vorherigen Seite | Kategorie: Gesellschaft und Politik, Wirtschaft

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.