Was sind Mikroabenteuer (Micro-Adventures)? Bedeutung, Definition, Erklärung


Der Neologismus „Mikroabenteuer“ bezeichnet eine Art der Freizeitgestaltung, bei der es dem Wortsinn entsprechend erlebnisbetont und aktiv zugeht.

Was sind Mikroabenteuer (Micro-Adventures)? Bedeutung, Definition, Erklärung

Im Vergleich zu als Gegenkategorie „Makroabenteuer“ benennbaren, extremen Erlebnisaktivitäten wie z. B. Weltumsegelungen, Mount-Everest-Besteigungen, Tauchgängen im Nordmeer oder Survival-Monate im Amazonas-Gebiet sind Mikroabenteuer kaum risikobehaftet, vom Organisations-, Kosten- und Zeitaufwand minimal sowie in der Regel in unmittelbarer Nähe zum eigenen Wohnsitz verortet. Gemeinsam mit Makroabenteuern ist den Mikroabenteuern, dass sie Outdoor-Aktivitäten sind und einen außergewöhnlichen, spannenden Kontrast zum Alltagsleben darstellen.

Als Erfinder des Mikroabenteuers wird oft der Brite Alastair Humphreys (geb. 1976) genannt. Der expeditionsbegeisterte Zoologe Humphreys hat von 2001 bis 2005 per Fahrrad eine Weltreise gemacht und dabei rund 75.000 km zurückgelegt. Seine Erfahrungen und Erlebnisse auf dieser Reise und folgenden ähnlich spektakulären Fahrten hat Humphreys als Buchautor und Motivationstrainer einem breitem Publikum nahegebracht. Er schlug als Konzept für Jedermann-Abenteuer vor, doch einmal im eigenen Garten zu übernachten oder nachts durch den schlafende Wohnort zu streifen. Diese Art von ungewöhnlichen, den Alltag unterbrechenden Kurzaktionen bezeichnete Humphreys als „Microadventures“. Für seine Idee wurde Humphreys 2012 vom Magazin „National Geographic“ zum „Abenteurer des Jahres“ gekürt.

Micro-Adventures / Mikro-Abenteuer: Erklärung

Humphreys´ Kampagne für die Popularisierung des „Winzigen Abenteuers“ stieß in den Medien auf großes Interesse und motivierte viele Menschen sich auf Klein-Abenteuer einzulassen. Es entwickelten sich je nach Zielgruppe unterschiedliche Umsetzungen des Humphreys-Konzepts. Im deutschsprachigen Raum machte sich u. a. der Berliner Sportjournalist Christo Foerster (geb. 1977) einen Namen in der neuen Bewegung. So hatte er 2017 mit seinem Mikroabenteuer-Projekt „Raus und machen“ eine Plattform geschaffen, bis dahin träge Wohlstandsbürger zu Abenteuern vor der eigenen Haustür zu ermuntern.

Beispiele für Mikroabenteuer (Micro-Adventures)

Die Bandbreite der Möglichkeiten, Kleinsabenteuer zu erleben, ist enorm. So war für den durchtrainierten Christo Foerster das Schlüsselerlebnis, sich intensiv für die Verbreitung des Mikroabenteuer-Gedankens einzusetzen, eine spontane Nachtfahrt auf dem Rad von Hamburg nach Berlin. Für Normalmenschen bieten sich je nach Neigung und Kondition aber natürlich auch sportlich wesentlich weniger anspruchsvolle Optionen an.

Für nicht wenige Menschen stellt es bereits ein Mikroabenteuer dar, jenseits der immer gleichen im Alltag genutzten Wege auch einmal systematisch jede bis dahin noch nie besuchte Straße und jeden Weg in der Nachbarschaft im Umkreis von einem Kilometer abzugehen. Oder bei Nacht durch die Parks der Umgebung zu schlendern. Abenteuerlich ist es auch, eine Nacht auf dem Balkon zu verbringen. Aufregend merkwürdig aus der Zeit gefallen kann das Gefühl sein, bei Sonnenaufgang mit dem Rad am Sonntagmorgen durch werktags dicht bevölkerte und jetzt aber vollkommen menschenleere Innenstädte zu gehen. Mutige können auch eine Hängematte in einem nahen Wald aufhängen, um darin die Nacht unterm Sternenhimmel zu erleben

Mikroabenteuerlich kann aber auch die Erfüllung der Vorgabe sein, zu einer bis dahin noch nie besuchten Endstation einer Bus- oder Bahnlinie zu fahren, dort auszusteigen und dann den Rückweg zu Fuß und ohne Ortsplan zu finden; oder auch frühmorgens allein oder mit Familie mit dem Paddelboot oder einem selbst gezimmerten Floß über einen bis dahin noch nie besuchten See zu fahren. Oder abseits der Wege einen – nicht allzu großen – Wald zu queren. Und dort im Wald Blätter und Nadeln möglichst vieler Pflanzenarten sammeln.

Was ist Waldbaden? Wie geht Waldbaden? Bedeutung, Definition, Erklärung


Als Waldbaden wird der achtsame Aufenthalt im Wald bezeichnet. Schon ein Spaziergang im Wald wirkt sich positiv auf das Befinden und die Gesundheit aus.

Was ist Waldbaden? Bedeutung, Definition, Erklärung

Waldbaden erfreut sich insbesondere in unserer stressiger und immer schneller werdende Gesellschaft großer Beliebtheit. Dabei finden gestresste Menschen zu such selbst und halten Seele und Körper gesund. Mittlerweile gilt es bereits als wissenschaftlich bestätigt, dass Waldbaden unseren Alltag stressfreier und Geist sowie Körper fitter macht.

In Japan gibt es den Begriff „Shinrin-Yoku“, was so viel bedeutet wie Waldbaden. Das Baden in der Natur wird in Japan als wichtiger Bestandteil eines gesunden Lebens gesehen. Der Begriff wurde im Jahr 1982 von dortigem Ministerium für Forsten geprägt und beschreibt den Zustand, den Wald mit allen Sinnen aufzunehmen und die Stille wirken zu lassen.

Während Praktiken wie Waldbaden bei uns noch immer bei vielen Menschen für Kopfschütteln sorgen oder vermeintlich der Esoterik zugeordnet werden, ist die Waldmedizin in Japan sogar ein anerkanntes Forschungsgebiet an Universitäten.

Siehe auch: Was ist Komorebi?

Wirkung von Waldbaden: Erklärung und Studien

Mediziner und Wissenschaftler untersuchen dort schon seit Jahren die Auswirkungen, die der Aufenthalt in unberührter Natur auf den menschlichen Körper und die Seele hat. Das Ergebnis der Untersuchungen bisher ist eindeutig: Schon ein kurzer Spaziergang durch den Wald verbessert Blutdruck, Puls und Atmung. Daher ist es auch keine Seltenheit, dass japanische Ärzte bei Burnout oder Erkrankungen des Herzkreislauf-Systems eine Waldtherapie verordnen. Grundlage für das Konzept des Waldbadens haben Forscher von der Nippon Medical School gelegt.

Hunderte Probanden wurden für eine Untersuchung von den Wissenschaftlern zu einem Spaziergang geschickt. Während die eine Hälfte durch die Stadt lief, wanderte der Rest durch den Wald. Die Blutentnahme im Anschluss zeigte, dass das DHEA-Hormon bei der Waldgruppe deutlich erhöht war. Dabei handelt es sich um jedes Hormon, welches Herzerkrankungen vorbeugt und die Funktionen aufrecht hält.

Eine weitere Studie zeigte ein ähnlich faszinierendes Ergebnis. Dafür wurden insgesamt zwölf Menschen für einen ganzen Tag in den Wald geschickt. Ihre Blutergebnisse im Anschluss zeigten, dass sich die natürlichen Killerzellen des Körpers um unglaubliche 40 Prozent gesteigert haben. Diese Zellen töten beispielsweise Krebszellen und Viren ab.

Waldbaden und Wald: der perfekte Ort für ältere Menschen

In Deutschland haben die Krankenkassen das Waldbaden als Therapieform bisher nicht anerkannt. Für Bewohnerinnen und Bewohner von Heimen hat sich das Waldtrainingsprogramm aber bereist etabliert. Angeboten wird das von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung entwickelte Konzept bereits in rund 100 Pflegeeinrichtungen bundesweit. Dabei kommt das Waldbaden besonders älteren Personen zugute, die schon kognitive und körperliche Einschränkungen aufweisen. Dabei hilft es besonders, die Natur aufzunehmen und ganz bewusst den Geräuschen des Waldes zu lauschen.

Waldbaden und Terpene

Experten raten dazu, den Wald mit allen Sinnen wahrzunehmen. Also das Moos zu riechen, das Harz der Bäume zu spüren und das Klopfen des Spechtes zu hören. Vermutet wird, dass gerade die Terpene der Grund dafür sind, warum Geist und Körper so positiv auf den Wald reagieren. Der Wald dünstet seine ätherischen Öle über die Sträucher, Rinde und Blätter aus.

Wenn die Haut des Menschen und zudem die Lunge diese aufnehmen, führt das zu einer Beruhigung des vegetativen Nervensystems, welches die Kampfreaktionen, Stresszustände und Ängste steuert. Gerade bei depressiven Gedanken, stressiger Belastung, Aufmerksamkeitsstörungen oder Schlafstörungen kann das Waldbaden eine echte Unterstützung sein. Waldbaden wirkt dabei präventiv und ersetzt weder eine Therapie noch Medikamente.

Waldbaden als Trend

In der Schweiz, Österreich und Deutschland entwickelt sich das Waldbaden immer mehr zu einem beliebten Trend. So gibt es in Deutschland bereits einige Trainerinnen und Trainer für Waldbaden. An der Münchner LMU wird an einem Lehrgang mit Zertifikat zum Waldgesundheitstrainer gearbeitet. Zudem sollen gemeinsam mit der Ärztegesellschaft für Präventionsmedizin und klassische Naturheilverfahren Kneippärztebund e.V. Waldtherapeuten ausgebildet werden. Menschen, sie sich nach keinem Termin richten wollen und allein das Waldbaden im Sinne des japanischen Konzertes unternehmen wollen, können sich etwa ein Programm via Audioguide zur Hilfe nehmen. Diese enthalten beispielsweise wichtige Übungen zur Atmung und dazu, wie die Atmosphäre des Waldes am besten wahrgenommen und erkundet werden kann.

Waldbaden: Tipps

Prof. Dr. Qing Li lehrt nicht nur an der besagten Nippon Medical School, er ist auch einer der erfolgreichsten Köpfe im Bereich der Shinrin-Yoku-Forschung Seine Empfehlungen und Tipps rund um das Thema Waldbaden basieren auf vielen Studien und Ergebnissen seiner Forschungsarbeit. So empfiehlt er beispielsweise, sich einen genauen Plan zu machen, der den körperlichen Möglichkeiten entspricht und nicht zu einer Überforderung führt.

Steht ein ganzer Tag zur Verfügung, so rechnen Interessierte am besten vier Stunden für einen Aufenthalt im Wald ein und legen bei ihrem Spaziergag rund fünf Kilometer zurück. Bleibt dahingegen nur die Hälfte des Tages, verbringen Waldbadende am besten zwei bis zweieinhalb Stunden vor Ort und legen zweieinhalb Kilometer zurück. Wer sich erschöpft oder müde fühlt, solle Pausen einlegen, so der Wissenschaftler. Wer Durst hat, sollte am besten Tee oder Wasser zu sich nehmen und wer sich an einem Ort besonders wohl und geborgen fühlt, darf gerne an diesem Ort verweilen und die Landschaft genießen.

Wenn die Möglichkeit besteht, empfiehlt der Wissenschaftler ein Bad in einer heißen Quelle aufzusuchen. Das kann aber auch die heiße Badewanne Zuhause oder ein Thermalbad sein. Je nach körperlicher Verfassung sollte ein Waldweg gewählt werden, der zu den Bedürfnissen passt. Wer die Produktion von Killerzellen ankurbeln will und sein Immunsystem in Schwung bringen möchte, sollte tatsächlich über einen mehrtägigen Waldausflug mit Übernachtungen nachdenken.

Wer stattdessen einfach einmal Erholung vom stressigen Alltag sucht, ist auch mit einem Tagesausflug bedient. Gleichzeitig weist der Forscher darauf hin, dass das Waldbaden immer nur eine vorbeugende oder eine zusätzliche Maßnahme ist, um sich gut zu halten. Bei Krankheiten führt dennoch kein Weg daran vorbei, einen Arzt aufzusuchen.

Was ist Phubbing? Bedeutung, Definition, Erklärung


„Phubbing“ bedeutet, dass eine Person ein Gespräch abbricht oder einen Gesprächspartner ignoriert, um mit dem Smartphone interagieren zu können. Die Person interessiert sich also mehr für das Smartphone, als für das Gegenüber. Damit signalisiert die Smartphone-nutzende Person, dass ihr das Handy wichtiger ist.

Was ist Phubbing? Bedeutung, Definition, Erklärung

Das Phänomen „Phubbing“ mag als relativ harmloser, wenn auch ärgerlicher Teil des modernen Lebens erscheinen. Experten haben herausgefunden, dass es eine Beziehungen schädigen kann. Phubbing kann persönliche und gegenwärtige Beziehungen ernsthaft stören.

Smartphones können so viel zu unserem Leben und unseren Beziehungen beitragen. Wir haben die Möglichkeit, rund um die Uhr mit unseren Freunden und der Familie in Kontakt zu bleiben. Aber Technologie kann auch negative Auswirkungen auf die Verbindung zwischen Paaren haben. Wer zu „Phubbing“ neigt, sendet (unbewusst) Signale der Ablehnung und Respektlosigkeit.

Was ist Phubbing / Phone Snubbing? Folgen

„Phubbing“ hat folgende individuelle Auswirkungen:

  • Durch Phubbing fühlst du dich weniger verbunden mit deinen direkten Mitmenschen:
    Phubbing macht die Interaktion von Angesicht zu Angesicht weniger aussagekräftig und schwächt das Selbstbewusstsein. Das Absenden von Nachrichten während eines Gesprächs beeinträchtigt die Kommunikationsfähigkeiten und wirft ein negatives Bild auf dich ab. Manchmal reicht sogar die bloße Anwesenheit eines Mobiltelefons während eines Gesprächs aus, auch wenn niemand es benutzt, um den Menschen das Gefühl zu geben, weniger miteinander verbunden zu sein.
  • Phubbing kann deine geistige Gesundheit beeinträchtigen:
    Phubbing bedroht vier Grundbedürfnisse: Zugehörigkeit, Selbstwertgefühl, sinnvolle Existenz und Kontrolle, indem Phubbed-Menschen sich ausgeschlossen fühlen. Das kann besonders schädlich sein.
    Phubbing kann sogar Beziehungen beeinflussen. Ehepartner, die sich gegenseitig phubben, leiden mit größerer Wahrscheinlichkeit an Depressionen und einer geringeren Zufriedenheit in der Ehe. Wenn dein Lebenspartner telefoniert, bedeutet dies, dass er in diesen Momenten der Zweisamkeit etwas anderes vor dir priorisiert und das tut weh.
  • Phubbing ist für niemanden gut:
    Natürlich ist die Person, die Phubbing erleidet, diejenige, die am meisten durch Phubbing verletzt wird. Aber auch der Phubber ist betroffen. Menschen, die ihre Telefone beim Essen mit Freunden oder der Familie benutzten, können das Essen weniger genießen und fühlen sich abgelenkter und weniger engagiert als diejenigen, die am Tisch keine Technik verwendeten.
  • Phubbing kann auch deinen Ruf schädigen. Telefonbenutzer werden im Allgemeinen als weniger höflich undaufmerksam und als ärmere Gesprächspartner angesehen. Am wichtigsten ist vielleicht, dass Phubbing ein Zeichen für einen problematischen Technologieeinsatz sein kann. Viele Experten halten eine Gerätegewohnheit für besorgniserregend, wenn sie den Alltag beeinträchtigt.

Maßnahmen gegen Phubbing: Gewohnheiten überdenken

Phubbing ist häufig eine Gewohnheit, die man im Alltag in bestimmten Situationen lebt und diese dann auf weitere Bereiche des Lebens ausweitet.

Wer viel Phubbing betreibt, kann durch das Erstellen und Befolgen strenger Technologieregeln, z. B. das Weglegen des Telefons beim Abendessen, neue Gewohnheiten entwickeln. Andere auf Aufmerksamkeit basierende Praktiken wie Meditation und Achtsamkeit können ebenfalls dazu beitragen, Aufmerksamkeitsfähigkeit neu zu trainieren. Auf jeden Fall sollte man sich die Zeit nehmen, um zu erkennen, wie man sich beim Phubbing fühlt.

Die Absicht von Phubbern ist nicht, andere Menschen auszuschließen. Sie versuchen sich an eine bestimmte Situation anzupassen, indem sie auf das Smartphone schauen.

Phubbing: Smartphone in bestimmten Situationen weglegen

Wer ausgeht, sollte das Handy ausschalten oder in den Flugmodus versetzen. Am besten bleibt es gleich zu Hause, um nicht in Versuchung geführt zu werden.

Durch den digitalen Fortschritt werden Smartphones immer wichtiger im Alltag. Es ist fast unmöglich, dass Phubbing komplett zu vermeiden. Daher kann man etwas „phubbing“ akzeptieren.

Grundsätzlich gilt, dass man Phubbing nie persönlich nehmen sollte.

Was sind tubeless Reifen? Wie funktionieren tubeless Reifen? Erklärung


Tubeless Reifen sind Fahrradreifen ohne Schlauch. Sie sollen ein Ärgernis vieler Fahrradfahrer beenden, platte Reifen (Schläuche) und das Flicken von Fahrradschläuchen. Eine Fahrt über Waldwege oder spitze Gegenstände sorgt schnell für das Ende einer Radtour. Die Reparatur eines Lochs im Schlauches ist unterwegs schwierig. Oft hilft nur, das Fahrrad nach Hause zu schieben. Das Flicken des Schlauches erfordert die Demontage des betroffenen Rades, was mit einigem Aufwand verbunden ist.

Was sind tubeless Reifen? Wie funktionieren tubeless Reifen? Erklärung

Im Vergleich zu anderen Fahrzeugen ist das Fahrrad ein Nachzügler, denn Autos und Motorräder rollen seit mehreren Jahrzehnten auf Rädern mit schlauchlosen Reifen. Autoreifen haben schon seit 60 Jahren keinen Schlauch mehr. Nun versucht diese Technologie, bei den Fahrrädern ihren Siegeszug fortzusetzen.

Verbreitet ist der schlauchlose Reifen schon bei Mountainbikes, was mit dem anspruchsvollen Gelände zu tun hat. Stock und Stein sorgen häufiger für ein Durchschlagen, wenn der Luftdruck zu niedrig ist. Häufig endete dies mit einem Plattfuß. Diese Gefahr ist bei Tubeless Reifen nicht mehr vorhanden, selbst wenn der Luftdruck niedrig sein sollte.

Gerade Mountainbiker mögen geringen Luftdruck, weil dies beim Fahren mehr Komfort bietet und die Traktion erhöht. Die geringe Pannengefahr ist der größte Vorteil der Tubeless-Lösung. Zwar können auch diese innovativen Reifen beschädigt werden, doch eine Latex-Flüssigkeit dichtet die Löcher innerhalb von Zehntelsekunden wieder ab. Entweicht doch einmal Luft, geschieht dies nicht wie beim Schlauchreichen auf einen Schlag. Der Luftdruck verringert sich langsam. Nur bei einem größeren Riss muss das Rad ausgebaut werden und der Reifen ähnlich einem Schlauchreifen gewechselt werden.

Funktionsweise: So funktionieren Tubeless Reifen

Die Reifen müssen mit den Felgen luftdicht abschließen. Dafür sorgt eine spezielle Wulst, die den Raum im Innern nach außen abdichtet. Eine einfache Umrüstung des Reifens auf einer herkömmlichen Felge ist nicht einfach, denn die Tubeless Felgen müssen luftdicht sein. Außerdem müssen sie den direkten Druck aushalten, dem sie sich bei einem System mit Schlauch nicht ausgesetzt sind.

Besser eignen sich spezielle Felgen. Anders als die herkömmlichen haben diese keine Löcher, welche die Speichennippel aufnehmen. Die neuen Räder haben eine größere Schulter, die gemeinsam mit der Wulst der Pneus das luftdichte System gewährleistet. Außerdem verhindert sie, dass der Gummi von der Felge rutschen kann. Als zusätzliche Komponente dient Dichtmilch, die in den Reifen gefüllt wird und so das System von innen abdichtet. Es gibt allerdings auch schon Kits, mit denen herkömmliche Felgen Tubeless-ready aufgerüstet werden können.

Die Dichtmilch hat noch eine zweite wichtige Funktion, denn sie ist ein wichtiger Pannenhelfer. Kommt es zu einem Einstich in den Reifen, verschließt sie das Loch im Handumdrehen. Dieses System macht den Tubeless Reifen pannensicher und verhindert den Abbruch einer Radtour infolge eines Plattfußes. Damit dies funktioniert, muss die Dichtmilch regelmäßig nachgefüllt werden. Grund ist, dass die Flüssigkeit nach einiger Zeit eintrocknet.

So funktioniert die Umrüstung auf tubeless Reifen

Während sich Tubeless bei den Mountainbiker schon durchgesetzt hat, greifen inzwischen auch Rennfahrer und Genussfahrer zum schlauchlosen Reifen. Besonders in Städten, wo Reifen beispielsweise von Glassplittern malträtiert werden, sorgen sie für weniger Pannen. Am einfachsten sind Felgen, die schlauchlos konzipiert wurden. Sie sind an entsprechenden Markierungen wie „Tubelass ready“ oder „geeignet für Tubeless“ erkennbar. Ähnliche Markierungen sollten an den Reifen zu finden sein. Die Hersteller bieten zwei verschiedene Typen Laufräder an. In der ersten Variante wird innen ein Felgenband verklebt, das die Nippellöcher für die Speichen versiegelt. Es entsteht ein luftdichtes System. Alternativ lässt sich auch eine herkömmliche Felge verwenden. Dafür gibt es Sets für das Umrüsten, welche ein Felgenband beinhalten. Das saubere, glatte Aufkleben auf die Felge ist allerdings eine Herausforderung, die sich zu zweit besser erledigen lässt. Außerdem produzieren die Hersteller Räder ohne Nippellöcher.

Die Ventile werden in die Felge eingeschraubt. Wer das Felgenband selbst eingeklebt hat, sticht mit einer Nadel ein Loch in das Band. Es sollte nicht zu groß sein, damit alles dicht bleibt. Danach wird der Reifen aufgezogen und Luft gepumpt. Dies ist wichtig, denn erst die Kompression sorgt dafür, dass der Reifen korrekt gegen die Felge gedrückt wird. Dazu ist es sinnvoll, einen Druckluftkompressor zu verwenden. Alternativ bietet der Handel Tubeless-Pumpen an. Wenn es „plopp“ macht, ist dies ein Zeichen, dass der Gummi seinen Platz gefunden hat. Es sollte dann noch der maximale Reifendruck eingefüllt werden, um dem Reifen die Gelegenheit zu geben, sich richtig zu platzieren. Mountainbiker fahren ihre Fahrräder normalerweise mit 1,8 bis 1,9 Bar, die Reifen vertragen aber einen Luftdruck von bis zu vier Bar.

Tubeless Reifen: Dichtmilch

Nun muss noch die Dichtmilch eingefüllt werden. Bei der Verwendung von Tubeless-Systemen ist sie nicht unbedingt nötig, ohne ihren Einsatz geht allerdings ein wesentlicher Vorteil verloren. Durch den Einsatz der Dichtmilch lassen sich Pannen während der Fahrt weitgehend ausschließen. Der Reifen repariert sich „von selbst“. Bei der Dichtmilch handelt es sich um flüssiges Latex, das Löcher schließt. Die Milch trocknet mit der Zeit ein und muss deshalb nach etwa drei Monaten nachgefüllt werden. Das Einfüllen erfolgt über die Ventilöffnung. Dazu lässt sich der Ventilkern herausdrehen. Es bleibt ein Loch, in das die Einfüllspitze der Flasche passt. Nach dem Einfüllen der Milch wird der Reifen wieder aufgepumpt und die Latexflüssigkeit durch Schütteln verteilt.

Der Herausforderung bei der Montage stehen einige Vorteile der Tubeless Reifen entgegen. Neben der geringeren Pannenanfälligkeit überzeugt das System durch gute Traktion. Der fehlende Schlauch sorgt für ein geringeres Gewicht des Fahrrades.

In welchen Müll kommen Pringles Dosen? Wie werden sie richtig getrennt? Erklärung


Pringles-Dosen bestehen aus vier verschiedenen Materialien: Folie, Pappe, Plastik und Metall. Für ein optimales Recycling sollte jedes Material separat entsorgt werden. Die Pappe kommt in die Papiertonne. Sie wird am besten mit einem scharfen Messer vom Metallboden getrennt. Die Folie und der Plastikdeckel kommen in die Gelbe Tonne beziehungsweise den Gelben Sack. Der Metallboden kann mit dem Sondermüll entsorgt werden. Aus rechtlicher Sicht dürfen Pringles-Dosen in Deutschland auch am Stück in die Gelbe Tonne geworfen werden. Denn hierzulande zählen Pringles-Dosen zum Verpackungsmüll und gehören daher in die Gelbe Tonne oder in den Gelben Sack. Das gilt für alle sauberen Haushaltsgegenstände, die mindestens zu 50 Prozent aus Kunststoff oder Metall bestehen. Batterien oder Elektrogeräten zählen allerdings nicht dazu – diese gehören in den Sondermüll.

In welchen Müll kommen Pringles Dosen? Wie werden sie richtig getrennt? Erklärung, Mülltrennung

Pringles-Dosen verfügen über den „Grünen Punkt“. Dieser besagt, dass es sich um eine Verpackung für die Gelbe Tonne oder den Gelben Sack handelt. Produkte mit dem Grünen Punkt werden vom Dualen System Deutschland (DSD) deutschlandweit eingesammelt, sortiert und entsorgt. Pringles-Dosen dürfen demnach am Stück weggeworfen werden, sollten zuvor jedoch zerschnitten werden. Dadurch lässt sich zum einen Platz in der Tonne sparen. Zum anderen kann bei der Gelegenheit der Metallboden herausgetrennt werden, welcher sich separat entsorgen lässt.

Große Pringles-Dosen, wie sie zu besonderen Aktionen angeboten werden, passen mitunter nicht in den Gelben Sack. Sie sollten vor der Entsorgung gefaltet werden, damit sich die Tonne schließen lässt. Eine nicht fest verschlossene Gelbe Tonne wird vom Entsorgungsbetrieb unter Umständen nicht mitgenommen.

Richtige Mülltrennung: Dosen sauber und zusammengefaltet entsorgen

Verpackungsmüll für die Gelbe Tonne sollte vor der Entsorgung gesäubert werden. Der Müll muss später getrennt und die einzelnen Bestandteile zu den endgültigen Entsorgungsstellen verbracht werden. Es gilt, Pringles-Dosen komplett zu entleeren und in die passende Tonne zu werfen. Ein Ausspülen der Dosen ist jedoch nicht nötig, insofern sie nicht anderweitig verschmutzt sind.

Pringles-Dosen sollten vor der Entsorgung zudem zusammengefaltet werden. Dies spart Platz und verhindert, dass anderer Müll in die leere Dose gelangt. Handelsübliche Dosen lassen sich von Hand zusammenfalten, wobei gilt: je kompakter, desto besser. So zusammengefaltet lassen sich mehrere Pringles-Dosen ineinanderstecken und besonders platzsparend entsorgen. Die Gesetzeslage macht jedoch keinen Unterschied zwischen gefalteten und original erhaltenen Dosen. Wichtig ist nur, dass jede Pringles-Dose in die Gelbe Tonne beziehungsweise den Gelben Sack geworfen wird.

Pringles-Dosen unterwegs richtig entsorgen

Dosen der beliebten Chipsmarke gehören auch unterwegs in den Mülleimer. Sie dürfen in normale Mülleimer geworfen werden. Diese werden, genau wie die Gelbe Tonne, geleert, die Inhalte getrennt und separat entsorgt. Daher ist es problemlos möglich, Pringles-Dosen in der Mülltonne auf dem Autobahnparkplatz oder neben der Tankstelle zu entsorgen. Zu beachten ist lediglich, dass die Dosen sauber und leer sind, denn andernfalls wird das Recycling unnötig erschwert. Auch sollten sie zusammengefaltet und nach Möglichkeit in ihre einzelnen Bestandteile zerteilt werden. Eine separate Entsorgung von Plastikdeckel, Metallboden, Folie und Pappschachtel erleichtert die spätere Trennung erheblich. Je nach Größe der Gelben Tonne können die einzelnen Bestandteile in kleinere Plastikbeutel geworfen und gemeinsam in der Gelben Tonne entsorgt werden. Auch dadurch wird die weitere Verarbeitung des Hausmülls vereinfacht.

Was bedeutet „Beenager“? Bedeutung, Definition, Erklärung


Der Begriff „Beenager“ ist ein Neologismus beziehungsweise eine Verschachtelung aus den Begriffen „Best Ager“ und „Teenager“. Grundsätzlich bezeichnet man hiermit Menschen, die auch im Alter noch Trends folgen und sich wie junge Erwachsene verhalten.

Um verstehen zu können wie dieses Phänomen möglich ist und warum es immer mehr der sogenannten „Beenager“ gibt, muss vorerst abgeklärt werden, von welcher Personengruppe überhaupt die Rede ist: Es handelt sich hierbei um die Ü50-Generation.

Was bedeutet „Beenager“? Bedeutung, Definition, Erklärung

Begriffe wie „Midlife Crisis“ waren schon in den vergangenen Jahrzehnten gängige Bezeichnungen für Personen, die sich ab einem gewissen Alter plötzlich anders verhielten. Sei es der Zwang, den aktuellen Modetrends auf Schritt und Tritt zu folgen, seinen Töchtern oder Söhnen nachzueifern oder hippe Anschaffungen wie zum Beispiel den Kauf eines Sportwagens zu tätigen – seit eh und je tun sich viele Menschen schwer, sich ihr Alter einzugestehen.

Ein rasanter Lebenswandel durch Diäten, Stil- und Charakterveränderungen: Sie alle sind offensichtliche Anzeichen einer gewissen Unzufriedenheit und eines Unwohlseins im eigenen Körper oder mit dem eigenen Leben. Fürchtet man das Altern seiner Selbst, bietet es sich an, sich an jenen Menschen zu orientieren, die die als perfekt oder besser empfundene Lebensweise führen – in diesem Fall also meist an der jungen Generation.

Ob nun die eigenen Kinder als Orientierung und Maßstäbe herangezogen wurden, oder ob das neue Verhalten durch schlichtes Beobachten und gewissermaßen Nacheifern entstand: Die alten „Beenagers“ übernahmen die jugendliche Sprache, jugendliches Ausgehverhalten sowie Kleidungstrends der jüngeren Generation. So simpel war es.

Bedeutung: „Beenager“ im Zeitalter von Facebook, Tinder und Co.

Durch den Aufschwung des Internets und das Großwerden der Social Media sowie Dating-Plattformen in den frühen 2010er Jahren, erreichte das sich-jung-Fühlen eine neue Dimension: Schon bald fand man neben Partyfotos, Selfies und sonstigen Posts von Jungspunden auch jene, aus der Generation ihrer Eltern.

Wo ist nun aber der Unterschied zwischen modernen Oldies und Beenagern?

Die klassischen Selfies und Postings von Müttern und Frauen im Alter von etwa 50 Jahren und aufwärts sollten jedem bekannt sein: Blumen, Fotos von Kindern und Haustieren oder ab und zu ein Bild vom Wandern oder Stadtbummel. Diese Bilder und Kategorie ist genau das, was die Beenager heutzutage meiden. Sie wollen keinesfalls in die Schublade der Normalos oder langweiligen Eltern gesteckt werden und konkurrieren daher oftmals mit Personen jüngerer Generationen.

Beenager, welche vor allem meist weiblich sind, werfen sich für jedes ihrer Postings in Schale: Sie schminken sich jugendlich, ziehen sich an, als wären sie der U30-Generation zugehörig und verwenden oftmals viele Filter wie beispielsweise von FaceTune, welche die Haut sowohl straffer als auch jünger wirken lassen können. Geschummelt wird außerdem gerne bei der Figur, da diese neben dem Gesicht und dem Hals, oftmals ein Indikator für das Alter einer Person sein kann.

Zudem unterziehen sich Beenager gerne diversen Schönheitskuren und gehen oftmals bis zur chirurgischen Korrektur. Brustvergrößerungen, Hautstraffungen, Po-Liftings und Botox – ein junges Erscheinungsbild kann hierbei auch sehr teuer werden!

Wo findet man Beenager heutzutage? Erklärung

Grundsätzlich findet man diese Personengruppe überall da, wo man auch Jugendliche finden würde. Ob dies nun auf Social Media bezogen ist, oder auf angesagte Clubs – sie sind der jungen Generation auf den Fersen.
Auch auf Plattformen wie TikTok, wo zu kurzen Audiofrequenzen getanzt, gewitzt oder schlichtweg die eigene Person präsentiert werden kann, sind die Beenager unterwegs. Dies ist die oftmalige Offensivität zu begründen, die durch das Aufzeigen der eigenen Schönheit oder Fitness entsteht. Dieses „Phänomen“ ist ganz simpel zu erklären: Wer sich um sich selbst sorgt und viele Stunden mit seinem Äußeren beschäftigt indem er Sport macht oder sich schminkt, möchte hierfür Komplimente bekommen und von anderen gesehen werden.

Wer ist ein typischer Beenager? Eigenschaften, Merkmale, Charakter

Bekannte Beenager sind meistens Stars, die aufgrund ihres Bekanntheitsgrads tagtäglich in den Medien zu sehen sind. Oftmals stecken hinter diesen Beenagern auch echte Teenies, die ihre Eltern ermutigen oder inspirieren, Trends zu folgen und somit auch eine gewisse Sympathie zu schaffen. Carmen Geiss, Natascha Ochsenknecht und viele mehr – sie alle sind nicht nur aufgrund ihres Star-Status auf allen möglichen Social Media Plattformen vertreten. Sie lieben ihr trendiges Dasein, kennen allerdings auch ihre Grenzen.

Negative Seiten eines Beenagers

Viele Beenager jedoch sprengen allermann Vorstellungsvermögen. Sie lassen sich komplett fallen, springen sozusagen in die Rolle eines Teenies und leben ihre Jugendsucht ohne Rücksicht auf Verluste aus. Abgesehen davon, dass eine zwangshafte Unzufriedenheit mit der eigenen Person einen immens negativen Einfluss auf die Psyche eines Menschen hat – sowohl (Ehe-)Partner als auch Kinder müssen mit der Entscheidung dieser Person leben können. Plötzlicher Charakterwandel, Rücksichtslosigkeit und Egoismus, all das, was man in erster Linie von Frühpubatierenden kennt, erwacht in diesem Fall in einer erwachsenen Person, welche oftmals Verantwortungsträger ist und welche von ihrem Umfeld bisher anders gesehen wurde.

Was ist „Slow-Brewing“? Bedeutung, Definition, Erklärung


Die Qualität der Rohstoffe und die Zeit sind die Grundlage für Slow Brewing.
Slow Brewing ist eine unabhängige Bewegung, die aus der Idee einer Gruppe von Freunden hervorgegangen ist, die ihr Studium an der Technischen Universität München und die Leidenschaft für gutes Bier teilen.
Seit 2011 gibt es Slow Brewing. Hierbei wird viel Wert auf Qualität während des gesamten Brauprozesses und hochwertige Rohstoffe bis zu den einzelnen Schritten der Bierherstellung gelegt.

Was ist „Slow-Brewing“? Bedeutung, Definition, Erklärung

Slow Brewing hat sich zu einem eigenständigen Label entwickelt. Über 25 unabhängige Brauereien zählen zu diesem Trend dazu. Um das Siegel für ein Bier mit Slow Brewing zu erhalten, müssen strenge Anforderungen erfüllt und die Herstellung genauestens überprüft werden. Hierzu gibt es eine Checkliste, die die Grundlage für dieses Siegel darstellt, damit andere Brauereien die genauen Kriterien kennen.

Bei der Prüfung wird jedes einzelne Bier geprüft. Um eine Konstanz in der Qualität der Biere und des Slow Brewings zu gewährleisten, werden die Brauereien unangekündigt mehrere Male im Jahr überprüft. Auf diese Weise kann der Verband sowohl wissenschaftlich als auch technisch modernste Verfahren sicherstellen.

Ein Teil der Slow Brewing-Familie zu sein, ist jedoch mehr als nur ein Siegel auf dem Etikett: Es bedeutet, eine Philosophie anzunehmen, die die Bedeutung von Zeit und Exzellenz der Rohstoffe in den Mittelpunkt stellt und dabei stets die Qualität der organoleptischen Eigenschaften der Rohstoffe berücksichtigt.Es bedeutet, in Synergien zu arbeiten, um ein perfektes Bier zu erzielen.

Slow Brewing: Details, Fakten und Infos

Es gibt bereits eine Menge Produkte, die unter dem Namen Slow Food hergestellt und produziert wurden. Wenn Sie auf einer Verpackung eines Produkts das Wort Slow Food finden, können Sie sich sicher sein, dass es sich bei dem Produkt um hochwertige Lebensmittel handelt. Doch ist das beim Slow Brewing genauso wie beim Slow Food?

Zu der Vereinigung Slow Brewing gehören, wie bereits erwähnt, über 25 Brauereien aus ganz Europa, haupstächlich Deutschland, Italien, Österreich und Schweiz. Slow Brewing ist ein Gütesiegel, das für folgende Punkte steht:

  • Der Genuss des Bieres steht im Vordergrund
  • Es werden bei der Herstellung der Biere nur natürliche und unbehandelte Rohstoffe verwendet.
  • Die Biere werden schonend und vor allem langsam (“Slow“) gebraut. Dadurch entsteht ein einzigartiger, runder und ausgereifter Biergeschmack.
  • Ein wesentlicher Punkt beim Slow Brewing ist der Reifeprozess, der bei jeder Brauereie variiert.
  • Es wird bewusst auf Verdünnung nach dem Reifeprozess verzichtet, um den reinen und natürlichen Geschmack des Bieres nicht zu verfälschen. Dadurch sind die Biere durch Slow Brewing etwas stärker und es entsteht ein anderes Aroma.
  • Durch Slow Brewing entstehen Fuselalkohole, die uns das Bier schlechter vertragen lassen. Der “Schädel“ oder der Kater nach mehreren Bieren, die durch Slow Brewing hergestellt wurden, wird also stärker werden.
  • Eine Brauerei erhält nur das Gütesiegel Slow Brewing, wenn alle Aspekte bei der Produktion, der Herstellung und der Rohstoffe nachhaltig sind.
  • Nicht umsonst wird Slow Brewing als strengstes Gütesiegel für Biere auf dem Markt gesehen.

Das Besondere an Slow Brewing ist, dass nicht nur die Produktion, sondern auch das Verhalten der Brauerei gegenüber den Mitarbeitern und Lieferanten gehört zum Gütesiegel dazu.

Prüfung vom Gütesiegel Slow Brewing

In der Regel erfolgt eine Qualitätsprüfung monatlich oder einmal im Quartal. Die Ergebnisse werden für zwölf Monate dokumentiert, um mögliche Abweichungen in der Qualität in der Herstellung oder bei den Rohstoffen zu ermitteln. Durch diese regelmäßigen Prüfungen steht Slow Brewing für eine hohe Qualitätskonstanz beim Geschmack des Bieres.

Warum haben Herrenfahrräder eine Stange? Erklärung, Geschichte

Das Fahrrad eine „einspurige Laufmaschine“ nur für Männer?

Im Jahr 1817 meldete der badischen Erfinder Karl von Drais ein neues Patent an. Nachdem er 1813 schon den „Wagen ohne Pferde“ erfunden hat, war dieses Laufrad sein neuester Genie-Streich.

Die „Draisine“ sollte damals die Fortbewegung für einfache Menschen revolutionieren. Wer keine Pferde oder eine Kutsche besaß, musste laufen oder blieb zu Hause. Weite Sprünge waren nicht so einfach machbar – oder sie brauchten Zeit.

Das Urmodell des Fahrrades bestand aus einem durchgehenden Gestänge, das über zwei Rädern angebracht war. Auf dem Gestänge befand sich ein Sitz. Die Draisine funktionierte noch ohne Pedale oder Kettenantrieb. Man schubste das Laufrad mit den Füßen an.

Obwohl uns das heute umständlich erscheint, war die Draisine für damaligen Menschen ein Riesenspaß. Manche begeisterten Laufradfahrer fetzten so schnell mit ihren Draisinen durchs Gelände, dass es immer öfter zu schlimmen Unfällen kam. Über Bremsen verfügte das Modell nämlich nicht. Daraufhin wurden Draisinen regional verboten und gerieten in Vergessenheit.

Selbstverständlich war dieses Vehikel noch ausschließlich der Männerwelt vorbehalten. Anfang des 19. Jahrhunderts gehörten Frauen noch ins Haus und hinter den Herd. Körperliche Ertüchtigung galt als äußerst unanständig.

Kurz nach Drais’ vermeintlicher Pleite kaufte der englische Erfinder Dennis Johnson 1818 das Laufrad-Patent und entwickelte es weiter. Er nannte seine Erfindung „Johnson-Velocipede“. Anders als Drais hatte er auch gleich ein Modell für die Damenwelt entwickelt. Offenbar war man auf der britischen Insel da schon etwas weltoffener. Ob Damen das Fahrzeug tatsächlich benutzten und wie häufig ist leider nicht überliefert.

Da es selbst für modernste Frauen niemals infrage gekommen wäre, ein Bein über die Velocipede-Stange zu schwingen, konstruierte Johnson ein Modell „ohne Stange“. Die Johnson-Velocipede für Frauen erlaubte den sittengerechten Einstieg von der Seite. Die Stange verlief dazu entlang des Vorderrades Richtung Boden, dann parallel zum Boden und stieg zum Hinterrad wieder an.

Warum haben Herrenfahrräder eine Stange? Erklärung, Geschichte

Die Frage „Warum haben Herrenfahrräder eine Stange?“, müsste also besser zu „Warum haben Frauenfahrräder keine Stange?“ umformuliert werden.

Die Weiterentwicklung des Fahrrades

Die Erfindung des Tretkurbelfahrrads wird heute dem Orgelbauer Philipp Moritz Fischer zugeschrieben. Der meldete seinen neuesten Entwurf des Fahrrades mit Pedal-Antrieb 1853 in Schweinfurt zum Patent an. Ob er ein Frauen-Modell konstruierte ist nicht bekannt.

Bevor es zu den heute gängigen Fahrradmodellen kam, war das Hochrad eine weitere Zwischenstation. Hier gab es nur eine Variante: Der Sitz war direkt über dem überdimensionierten Vorderrad abgebracht. Das zweite, hintere Rad, war beim Hochrad vergleichsweise klein.
Für die Damen gab es das Otto Dicycle. Bei dieser Konstruktion war ein Sitz zwischen zwei großen Rädern angebracht. Bewegt wurden beide Modelle mit Tretkurbeln. Hochräder waren eine Modeerscheinung, die aufgrund der hohen Sturzgefahr bald wieder verschwanden. Auch das recht sperrige Otto Dicycle konnte sich langfristig nicht durchsetzen.

Die dann aufkommenden alltagstauglichen Fahrräder nannte man zunächst Niederrad oder sogar Sicherheitsniederrad. Ab 1885 entstanden eine ganze Reihe neue Fahrräder. Zu dieser Zeit arbeiteten mehrere Erfinder und Techniker an der Verbesserung der Idee.

Als der englische Tierarzt John Boyd Dunlop 1888 dann noch den luftgefüllten Reifen erfand, war der Siegeszug des Fahrrades nicht mehr aufzuhalten.

Fahrräder für Damen und Herren (mit und ohne Stange)

Schon bei den ersten Sicherheitsniederrädern wurden die alten Entwürfe von Dennis Johnson wieder aufgegriffen. Er hatte im Grunde schon zu Beginn des 19. Jahrhunderts das perfekte Damenrad entworfen, nur fehlte der Antrieb und bequeme Reifen.

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts und bis weit ins 20. Jahrhundert hinein wäre es für Damen immer noch unschicklich gewesen, sich über eine Fahrradstange zu schwingen. Die wenigsten Frauen trugen damals Hosen.

Übrigens schreibt man heute dem Voranschreiten des Reitsports, dem Fahrradfahren und dem Turnen zu, dass sich das Hosentragen bei Frauen schneller etablieren konnte. Röcke waren einfach zu unsicher. Das Verletzungsrisiko beim Reiten und Fahrradfahren wesentlich höher.

Trotz Emanzipation blieben die Fahrräder ohne Stange bis in die Neuzeit. Viele Frauen finden die Modelle einfach bequemer. Daneben werden die Fahrräder ohne Stange gerne von Senioren genutzt. Für Kinder ist die Handhabung meistens auch einfacher.

Natürlich können Frauen heutzutage auch Herrenräder nutzen. Professionelle Rennräder gibt es grundsätzlich nur mit Stange.

Was ist die Erreichbarkeitsfalle? Bedeutung, Definition, Erklärung


Mit dem Begriff „Erreichbarkeitsfalle“ beschreibt man in der heutigen Zeit die Tatsache, dass viele Menschen dauerhaft erreichbar sein möchten oder es sogar sind – entweder für Freunde und die Familie oder für die eigene Arbeit. Diese dauerhafte Erreichbarkeit wird durch moderne Technologien und durch das Internet ermöglicht – die Arbeit nimmt dabei immer mehr Raum im Leben des Menschen ein und verdrängt dabei auch andere wichtige Faktoren wie Freunde und Familie (daher auch die Falle der Erreichbarkeit).

Was ist die Erreichbarkeitsfalle? Bedeutung, Definition, Erklärung

In der Regel korreliert das Ausmaß der Erreichbarkeitsfalle auch mit der Position der jeweiligen Person im Unternehmen – je höher die Position, desto stärker wirkt sich diese Falle auch auf das Leben der jeweiligen Person aus.

Menschen geraten auch aus Angst in die Erreichbarkeitsfalle. Denn es könnte sich negativ auf ihre Karriere auswirken, wenn ihr Chef sie nicht dauerhaft und ständig erreichen kann. Umgekehrt haben Menschen einen (kurzfristigen) Karriere(!)-Vorteil, wenn sie dauerhaft für ihren Chef erreichbar sind. – Hier zeigt die Sofort-Kultur ihre Wirkung. Denn wir sind es gewöhnt vieles sofort zu bekommen. Wenn wir auf etwas warten müssen, macht dies uns unglücklich, nervös und sorgt für schlechte Stimmung.

Die Erreichbarkeitsfalle spiegelt sich in verschiedenen körperlichen und seelischen Beschwerden wider. Die meisten Menschen erreichen dadurch auch schließlich den Burn-out. Die ständige Verfügbarkeit wird in einigen Fällen zu einem echten Statussymbol – denn wer öfter erreichbar ist, ist auch wichtig.

Wie kommt es zur Erreichbarkeitsfalle? Erklärung

Die Erreichbarkeitsfalle tritt in der Regel erst dann ein, wenn der jeweilige Mensch sie auch selbst zulässt, also für andere dauerhaft erreichbar ist und das auch bleiben möchte. Sie wird dadurch verursacht, dass technische Geräte wie Computer und Smartphones dauerhaft verfügbar sind und alle Benachrichtigungen angesehen werden wollen. Dieses Gefühl wirkt sich zwar negativ auf die seelische Gesundheit aus, stärkt jedoch auch das Gefühl der Arbeitszufriedenheit und gibt den Betroffenen ebenfalls ein Gefühl, immer gebraucht zu werden. Dies kann vor allem alleinstehende Menschen in diese Erreichbarkeitsfalle führen.

Bei vielen Firmen gibt es bestimmte Stunden, zu denen ein Mitarbeiter erreichbar sein muss – außerhalb dieser Stunden ist es oft nicht erlaubt, auf E-Mails zu antworten oder sich in einem System einzuloggen.

In welchen Ländern tritt die Erreichbarkeitsfalle besonders häufig auf?

Die Erreichbarkeitsfalle ist in den hoch entwickelten Ländern zu beobachten und vor allem in den gut bezahlten Berufen und Positionen: Manager, Ingenieure oder Ärzte leiden häufig an diesen Beschwerden und möchten für ihre Kunden dauerhaft erreichbar sein.

Wie kann der Erreichbarkeitsfalle gezielt entgegengewirkt werden? Tipps

Wer der Erreichbarkeitsfalle entkommen möchte, muss in erster Linie fest Regeln und Grundsätze aufstellen, wann und wie derjenige erreichbar sein möchte. Dies gilt natürlich nur dann, wenn solche Regeln nicht bereits vom Unternehmen aufgestellt wurden. Außerhalb dieser Zeiten sollten Smartphone und Co. nicht genutzt werden bzw. in den lautlosen Modus geschaltet werden. Ideal ist es, das Smartphone ganz ausschalten oder wegzulegen. Viele Telefone bieten auch Funktionen zum „Nicht stören“ an – dabei werden nur die wichtigsten Nachrichten und Anrufe angezeigt. Bei Treffen mit Freunden oder der eigenen Familie sollte das Smartphone ebenfalls weggelegt werden. Auch der E-Mail Check vor dem Schlafengehen oder am Frühstückstisch ist zu vermeiden.

Siehe auch:

Erreichbarkeitsfalle: Situation

Smartphones, Smartwatches und Co. machen das Leben für viele Menschen einfacher: Nachrichten können überall auf der Welt eingesehen und gesendet werden, eine störrigen Erreichbarkeit steht nichts mehr im Wege. Auch im Berufsleben hat diese erhöhte Erreichbarkeit einiges erleichtert und effizienter gestaltet, vor allem in Zeiten der Globalisierung und Zeitverschiebung. Doch diese dauerhafte Erreichbarkeit stellt für viele Menschen eine Fall dar und führt zu Stress und anderen psychischen Beschwerden.

Warum heißen in Korea so viele Menschen „Kim“? Erklärung


In Südkorea leben über 50 Millionen Menschen. Von diesen 50 Millionen haben rund 10 Millionen den Nachnamen Kim. Tatsächlich sind die beliebtesten Nachnamen in Südkorea Kim, Lee und Park, die die Nachnamen der Hälfte der Bevölkerung ausmachen. Als Kultur oder Nation ist es ziemlich ungewöhnlich, dass sich ein so großer Teil der Bevölkerung auf wenige Nachnamen konzentriert. Warum gibt es in Korea so wenige Nachnamen?

Warum heißen in Korea so viele Menschen „Kim“? Erklärung, Geschichte

Familiennamen spielten bis zur Joseon-Dynastie zwischen 1392 und 1910 in der koreanischen Gesellschaft eine große Rolle. Danach waren Familiennamen eine Funktion von Macht und Klasse, die den Königen und dem Adel in Korea zugeschrieben wurden und als „Yanban“ bekannt waren. Namen wie Kim, Lee und Park haben königlichen Ursprung. Kim hat zwei Wurzeln; eines stammt aus der königlichen Familie der Silla-Dynastie (57 v. Chr. – 935 n. Chr.) und das andere aus der königlichen Familie der Gaya-Konföderation (42 n. Chr. – 562 n. Chr.). Als die beiden Länder fusionierten, wurde der Familienname Kim zu einem der bevölkerungsreichsten Namen.

Insbesondere Lee und Kim stehen für eine königliche Atmosphäre. Niedrigere sozioökonomische Gemeinschaften wie Sklaven und Arbeiter hatten zur damaligen Zeit keine Nachnamen. Es gibt natürlich Ausnahmen. Wang Geon aus der vorangegangenen Goryeo-Dynastie (918-1392) gab königlichen Untertanen Nachnamen, die er als loyaler und treuer empfand, unabhängig von ihrer ursprünglichen sozialen Stellung.

Die koreanische Halbinsel hatte eine lange Zeit von drei Königreichen: Goguryeo, Baekje und Silla. Nach Jahrhunderten des Konflikts vereinigte Silla 668 die Halbinsel, bis sie von einer neuen Dynastie namens Goryeo (918–1392) überholt wurde. Die Kim-Familien von Silla wurden in die Monarchie aufgenommen und erhielten von der regierenden Wang-Familie den Adelsstatus.

Korea, Kims und die Rolle der Sklaven

Während der Joseon-Dynastie machten Sklaven auf ihrem Höhepunkt 50–60% der Bevölkerung aus. Nur Adlige hatten Familiennamen, während Sklaven keine legalen Namen erhielten – was bedeutet, dass mehr als die Hälfte des Landes namenlos war. Der Status der Sklaven verschob sich im 17. Jahrhundert nach zwei Kriegen gegen Japan und die Qing-Dynastie Chinas drastisch.

Als zwei aufeinanderfolgende Kriege Joseon Steuergelder entzogen, erlaubte die Monarchie den Sklaven, Namen zu kaufen und ihren sozialen Status zu erhöhen. Dies sollte Einnahmen durch den Verkauf königlicher und edler Namen bringen und mehr Steuerzahler gewinnen, da Sklaven keine Steuern zahlen konnten.

Die meisten Sklaven kauften beliebte und mächtige Familiennamen, um ihren neuen Status zu festigen. Namen wie Kim, Lee und Park gehörten entweder königlichen oder mächtigen Adelsfamilien. Einige Sklaven entschieden sich auch dafür, dem Familiennamen ihres früheren Herrn zu folgen. Daher verzeichneten mächtige Familien, die viele Sklaven besaßen, eine Zunahme der Familiengröße.

Die Rolle des wachsenden Handels

Es gab mit der Zeit in Korea immer mehr Händler, die versuchten auf dem Markt Fuß zu fassen. Viele arbeiteten allerdings vorher als Sklaven und nur wenige besaßen einen Namen. Nachnamen wurden zu einem Luxus, den sie sich buchstäblich leisten konnten. Erfolgreiche Händler nahmen zunehmend auch einen Nachnamen an. Sie könnten eine Elite-Genealogie kaufen, indem sie physisch ein genealogisches Buch kaufen und einen Nachnamen verwenden. Viele nahmen Nachnamen von bankrotten Händlern an.

Im 18. Jahrhundert war die Fälschung von Familiennamen weit verbreitet. Es war an der Tagesordnung, Familienunterlagen zu verfälschen, um einen Nicht-Verwandten aus einer sterbenden edlen Blutlinie „einzuschreiben“, und es den Bürgern zu ermöglichen, einen neuen glänzenden edlen Nachnamen anzunehmen.

1894 wurde das koreanische Klassensystem abgeschafft und 1904 wurden alle Koreaner durch eine neue Volkszählungsverordnung verpflichtet, einen Nachnamen zu registrieren. Tatsächlich ist es bis heute bei eingebürgerten südkoreanischen Bürgern beliebt, einen koreanischen Nachnamen anzunehmen. Beliebte Optionen sind Kim, Lee, Park und Choi.

Fazit: Warum heißen in Korea so viele Menschen „Kim“? Erklärung

Die einzigartige Geschichte Koreas ermöglichte die mangelnde Vielfalt der Nachnamen. Die lange Geschichte der Dynastienfolgen festigte den Status der königlichen und adeligen Familien. Sklaven kauften später ihr Recht, Adlige zu werden, indem sie das Recht erwarben, einen populären Familiennamen zu besitzen, und die japanische Kolonialherrschaft schloss den gegenwärtigen Konzentrationszustand auf einige populäre Familiennamen ab.

Warum werden Auto-Prototypen „Erlkönig“ genannt? Erklärung, Bedeutung


Wenn Automobilhersteller einen neuen Prototypen testen, verpassen sie ihm als sogenanntem „Erlkönig“ eine Folie mit einem Tarnmuster. Dieses verbirgt nicht nur die Farbe, sondern verschleiert auch die tatsächliche Form. Vor allem kleinere Details des Designs, auf die es bei einer Neuentwicklung ankommt, sind durch die optische Täuschung nicht mehr zu identifizieren. Damit schützen sich die Entwickler vor der Veröffentlichung durch Journalisten, die regelmäßig mit der Kamera auf Jagd nach Schnappschüssen sind. Sie würden gern von den Innovationen berichten, bevor sie der Hersteller offiziell vorstellt.

Natürlich schafft es immer wieder ein Fotoreporter, so ein „Erlkönig“-Auto abzulichten. Doch als Meister der Tarnung bewahren die Prototypen in der Regel ihr Geheimnis trotz Foto. Die Berichterstattung kann daher nur spekulieren, wie das Fahrzeug in Wahrheit aussieht.

Warum werden Auto-Prototypen „Erlkönig“ genannt? Erklärung, Bedeutung

Die Idee der Tarnung mit einem Dazzle-Muster (to dazzle = blenden) ist inzwischen über 100 Jahre alt. Sie stammt aus dem Ersten Weltkrieg. Damals wurde Norman Wilkinson, ein britischer Künstler, zur Marine eingezogen. Auf dem Kriegsschiff machte er sich Sorgen, dass dieses vom Gegner aufgespürt und versenkt werden könnte. Also überlegte er sich im Jahr 1918 ein Tarnmuster für das Schiff, das dieses vor gegnerischen Angriffen schützen und damit ihn und seine Kameraden retten sollte. Seine Idee nahm die Marineführung auf, sie ließ die Schiffe tatsächlich so anstreichen. Wilkinsons Muster bestand aus einem Wechsel von größeren schwarzen und weißen Rhomben. Es erschwerte in der Tat die optische Identifzierung des Schiffes aus der Ferne, konnte aber natürlich nicht das Schiff komplett verstecken. Doch es täuschte zumindest die Gegner über dessen Größe, die genauen Aufbauten (welche die Bewaffnung verraten konnten) und die Fahrtrichtung.

Offenkundig fühlten sich die britischen Seeleute durchaus sicherer durch diese Tarnung. Bis zum Kriegsende, das ja 1918 immerhin kurz bevorstand, wurden noch über 4.000 auf diese Weise getarnt Schiffe in den Einsatz geschickt. Man feierte Wilkinson dafür, obwohl ein echter Beweis für den Vorteil des Dazzle-Musters nie erbracht werden konnte. Das Prinzip dieser Tarnung wurde für die Erlkönige der Autoindustrie übernommen – und nicht nur für sie.

Woher stammt nun der Name „Erlkönig“ für die Prototypen / Testfahrzeuge?

Als nach dem Zweiten Weltkrieg die deutsche Autoindustrie aufblühte, veröffentlichten ab den 1950er-Jahren die beiden Autojournalisten Werner Oswald und Heinz-Ulrich Wieselmann ungefragt Schnappschüsse von Testfahrzeugen im schon damals renommierten Fachmagazin „auto, motor, sport“. Das galt nicht nur als Sensation für das Publikum, sondern auch als Affront gegen die Fahrzeugentwickler. Immerhin konnte nicht nur ein Riesenpublikum, sondern auch die Konkurrenz schon vor der offiziellen Vorstellung eines neuen Wagens sehen, welche Entwicklungen der Hersteller in der Pipeline hat.

Die Rubrik mit den Fotos der bisher unveröffentlichten Fahrzeuge nannten die beiden Journalisten „Erlkönig“. Das war natürlich eine Anspielung auf Goethes gleichnamige Ballade, deren erste Zeile vom „Reiten durch Nacht und Wind“ durch die Reporter zum „Fahren durch Regen und Wind“ umgedichtet wurde – in Anspielung auf die heimliche Erprobung der Testwagen. Mit diesem Sprachwitz hatte sich der Begriff „Erlkönig“ als Synonym für die Erprobungsfahrzeuge etabliert. Die Hersteller wiederum tarnten alsbald ihre „Erlkönige“ mit einem Dazzle-Muster, um den Journalisten keine Vorlage des wirklichen Fahrzeugs zu präsentieren und ihre Konkurrenz eher zu irritieren.

Die Testfahrten führen sie bis heute eher an geheimen Orten durch, die Aktion wird stets so gut wie möglich verschleiert. Dennoch gelingen den Reportern immer wieder Schnappschüsse, weil sie sehr eifrig den Entwicklungen nachrecherchieren (und möglicherweise Insiderinformationen zu den Testfahrten bekommen?). Jedoch dringt durch die Tarnung der Erlkönige relativ wenig zum neuen Design und der Technik nach außen.

Wie sehen Dazzle-Muster heute aus?

In den Anfangsjahren der Erlkönige hatte die Automobilindustrie noch das Dazzle-Muster von Wilkinson (die schwarz-weißen Rhomben) für die Tarnung übernommen. Inzwischen gibt es typischerweise für die Erlkönige Dazzle-Muster in allen erdenklichen Facetten, so hieroglyphenähnlich, als schwarz-weiße Halbkreise oder Würmer, als Wechsel zwischen kantigen und runden Formen und in vielen weiteren Ausführungen. Die Muster werden auch immer wieder neu erfunden. Das hat zwei Gründe:

  • #1: Bis heute ist unklar, was ein Dazzle-Muster wirklich verbergen kann. Es basiert auf dem Prinzip der optischen Täuschung, doch dieses ist nicht vollständig erforscht. Also probieren die Autohersteller immer neue Muster aus.
  • #2: Es gibt inzwischen immer mehr heimliche Fotos von Erlkönigen, die auch von Smartphonekameras mit ultrahoher Auflösung stammen. Man fragt sich, wer sie produziert und möglicherweise gegen Bezahlung an die Zeitungsredaktionen weitergibt. Einige Hersteller verdächtigen sogar Mitarbeiter der Testmannschaften.

Wie dem auch sei: Die Hersteller entwickeln immer wieder neue und immer ausgefeiltere Tarnfolien, um ihre Erlkönige vor der verfrühten Veröffentlichung zu schützen.

Wo kommen Dazzle-Muster noch zum Einsatz?

Es gibt noch zwei wesentliche Einsatzgebiete für diese Tarnung. Das erste entspricht dem der Autoindustrie: Auch andere Produkthersteller tarnen Prototypen mit solchen Mustern, um deren Design vor der verfrühten Enttarnung zu schützen. Das ist in wirtschaftlicher Hinsicht durchaus bedeutsam. Jedes Produkt mit einem innovativen, bahnbrechenden Design wird für einige Zeit deutlich besser verkauft, bis schließlich die Konkurrenz die Idee kopiert oder eine noch bessere Idee hat. So testen heute unter anderem Modeschöpfer neue Kollektionen mit einem Dazzle-Muster. Ein anderes Einsatzgebiet hat mit Wirtschaft rein gar nichts zu tun: Surfer verwenden Surfboards und Neoprenanzüge mit Dazzle-Muster (oft in der Art der schwarz-weißen Rhomben von Wilkinson), um sich vor Angriffen von Haien zu schützen.

Warum haben Indianer keinen Bart? Erklärung


Diese Frage ist eine sehr häufig in alltäglichen Konversationen aufkommende: Wieso haben Indianer keinen oder fast keinen Bartwuchs? Die grundlegende Antwort darauf ist: Diese Legende stimmt gar nicht. Denn viele der etlichen verschiedenen Indianerstämme haben sehr wohl ganz „normalen“, also dem mit Europiden vergleichbaren Bartwuchs. Nur ganz männliche Mitglieder von ganz bestimmten Indianerstämmen weisen stark verminderten oder gar keinen Bartwuchs auf. Hat man diese anfängliche Fehleinschätzung korrigiert, dass „Indianer“ keine Bärte hätten, bleibt dennoch die Frage übrig: Wieso verfügen denn diese bestimmten Stämme der Indianer über keinerlei Bartwuchs? Dieser Frage wird in den folgenden Absätzen nachgegangen, bis man schließlich auch zu einer erhellenden Antwort auf diese Frage gelangt.

Warum haben Indianer keinen Bart? Erklärung

Eine Legende kursiert als Begründung für die fehlende Gesichtsbehaarung der Indianer, die wohl auf den deutschen Autor Karl May zurückgeht. Dieser behauptete in seinen – fiktionalen – Romanen über die Indianer, dass sie sich die Barthaare ausreißen würden. Dies kam zwar durchaus vor, da in manchen Indianerstämmen jegliche Gesichtsbehaarung als unmännlich galt. Weshalb sich viele von ihnen sogar die Augenbrauen komplett ausrupften.

Der tatsächliche Grund für den fehlenden Bartwuchs ist jedoch ein im Vergleich zu Europiden anderer Hormonhaushalt sowie eine andere Wärmeregulierung des Körpers. Wissenschaftler teilen die Menschheit in drei große Gruppen ein: die Europiden, die Negriden und die Mongoliden. Zu letzteren zählen neben Japanern und Eskimos auch die Indianer. Bei allen Mitgliedern dieser Gruppe ist ein im Vergleich zu den anderen beiden Gruppen generell ein geringerer Bartwuchs typisch. Und bei manchen Indianerstämmen hat sich dieses Phänomen eben so weit ausgedehnt, dass quasi gar kein Bartwuchs mehr vorhanden ist.

Weshalb es auch nur möglich war und ist, dass sich Indianer die wenigen verbliebenen Barthaare oft – auch vor Jahrhunderten schon – mit einer Pinzette ausrupften. Im Falle einer vollen Bartbehaarung, wie sie die meisten Europiden aufweisen, wäre das ein viel zu zeitaufwendiger und auch schmerzhafter Prozess gewesen.

Ein Bart ist bei Kälte ein Nachteil

Übrigens existiert in diesem Zusammenhang ein weiteres interessantes Phänomen. Wenn man Europide längere Zeit in sehr kalte Regionen wie zum Beispiel Alaska schickt, reduziert sich auch ihr Bartwuchs. Was kontra-intuitiv wirkt, wäre ein Bart doch ein guter Schutz gegen Kälte. Tatsächlich ändert sich aber auch hier dann der Hormonhaushalt und die gesamte Wärmeregulierung des Körpers, was sich eben auch auf die Intensität des Bartwuchses auswirkt. Der Grund für den Verzicht auf Bartbehaarung ist auch damit zu erklären, dass sich das Kondenswasser der Atemluft bei sehr niedrigen Temperaturen leicht in den Barthaaren verfangen kann – und auf diese Weise Erfrierungen am Körper versuchen könnte.

Der umgekehrte Effekt, dass Mongolide größeren Bartwuchs entwickeln, wenn sie sich länger in wärmeren Regionen aufhalten, tritt allerdings nicht auf. Keine Chance also für Indianer und andere Mongolide mit wenig Bartwuchs, da ein wenig nachzuhelfen.

Bartwuchs: Vorteile für die Indianer

Falls es der eine oder andere aus den Stämmen mit wenig bis gar keinem Bartwuchs bedauern sollte, dass er sich keinen Rauschebart wachsen lassen kann, gibt es allerdings auch einen ziemlich überzeugenden Trost für ihn. Haarausfall des Kopfhaares, wie es bei den Europiden bis zu 50 Prozent der Männer erlebe, gibt es bei den Indianern auch im hohen Alter überhaupt nicht. Bis ans Lebensende volles Kopfhaar ist für alle Indianer also garantiert. Hinzu kommt, dass ihre Kopfhaare, wenn überhaupt, erst sehr spät im Leben ergrauen.

Warum heißen in Vietnam so viele Menschen „Nguyen“? Erklärung


Mehr als 40% der vietnamesischen Bevölkerung haben Nguyen als Familiennamen, was bedeutet, dass jeder Dritte in Vietnam Nguyen als Nachnamen hat. Es gibt weltweit rund 38 Millionen Menschen, deren Nachname Nguyen ist.

Ein vietnamesischer vollständiger Name unterscheidet sich geringfügig in seiner Struktur von koreanischen und chinesischen Namen, da er drei Hauptteile umfasst: Nachname, zweiter Vorname, Vorname in dieser Reihenfolge, wobei die häufigste Länge drei oder vier Wörter beträgt. Einige haben sogar sechs oder sieben Wörter in ihrem Namen. Aber warum ist Nguyen der beliebteste Nachname in Vietnam? Dafür gibt es ein paar Erklärungen.

Warum heißen in Vietnam so viele Menschen „Nguyen“? Erklärung

In den Jahren von 420 bis 528 befand sich Chinas Regierungszeit auf einem chaotischen Höhepunkt. Um zu überleben, zog ein großer Teil der Familie Nguyen aus Anhui, Guangzhou und Zhejiang in den Süden und wanderte nach Vietnam aus. Ihre Gemeinde begann, die vietnamesische Kultur zu übernehmen und die Hauptgrundlage für das Wachstum des Nachnamens Nguyen zu schaffen. Bis zum Ende des ersten Jahrhunderts war die Einwanderungswelle der Nguyen-Familien aus China immer noch stark und erhöhte seitdem die Zahl der Menschen mit Nguyen-Nachnamen in Vietnam weiter.

Der größte Meilenstein in der Entwicklung des Familiennamens Nguyen ereignete sich jedoch während der Tran-Regierungszeit. Nach der Übernahme des Landes aus der Ly-Dynastie traf Tran Thu Do eine Entscheidung, die sich enorm auf die gesamte Gemeinschaft der Menschen auswirkte, deren Nachnamen Ly waren. Er verlangte von allen Mitgliedern der königlichen Familie Ly, die versteckt lebten, ihren Nachnamen in Nguyen zu ändern. Der Zweck dahinter war, Ly als Nachnamen zu entfernen, damit niemand etwas über seine Existenz erfahren würde. Aber die Frage, warum Tran Thu Do Nguyen als Nachnamen gewählt hat, um Ly zu ersetzen, ist nicht zu klären. Wahrscheinlich war es nur eine zufällige Wahl. Alle Bürger mit Ly als Nachnamen mussten diesen in Nguyen ändern.

Überraschenderweise gibt es dieses Ereignis der Änderung von Nachnamen tatsächlich seit der Antike. Wann immer das Land von einem neuen Reich übernommen wurde, war es eine ungeschriebene Regel, dass alle Menschen, die den Familiennamen der vorherigen königlichen Familie hatten, ihren Namen in Nguyen ändern müssen.

Die Geschichte wiederholte sich, als die Familie Ho die Tran-Monarchie besiegte und das Land übernahm. Die königliche Familie wollte alle Mitglieder der Tran-Familie finden und töten. Am Ende der Ho-Ära änderten Mitglieder der Ho-Familie aus Angst vor der Rache der nächsten Regierungszeit ihren Nachnamen in Nguyen, sodass der Feind sie nicht finden konnte.

In ähnlicher Weise änderten im 16. Jahrhundert, als Mac regierte, alle Mac-Mitglieder aus Sicherheitsgründen ihren Nachnamen in Nguyen. In den frühen Jahren des 19. Jahrhunderts regierte die Regierung von Nguyen das Land. Die Menschen von Trinh (die frühere königliche Familie) änderten auch ihren Nachnamen in Nguyen, um nicht getötet zu werden. Während der Regierungszeit von Nguyen erhielten Personen, die denselben Nachnamen wie der König hatten, mit größerer Wahrscheinlichkeit mehr Vorteile. Viele Menschen und Gefangene nutzten die Vorteile, indem sie ihren Nachnamen in Nguyen änderten.

Infolge dieser vielen historischen Ereignisse, die zur Gründung von Nguyen, der letzten königlichen Familie in der Geschichte Vietnams, führten, war die Zahl der Nguyen-Familien im ganzen Land größer als je zuvor.

Moderne Zeiten und der Familienname „Nguyen“

Bevor Sie über die Ereignisse in der Moderne sprechen, beachten Sie, dass Menschen aus der Unterschicht im Mittelalter überhaupt keinen Familiennamen hatten. Es ist eine Ehre, die nur adligen Menschen in der Gesellschaft gewidmet war. Im 19. Jahrhundert war Vietnam unter französischer Führung. Die Franzosen führten in dieser Zeit eine groß angelegte Bevölkerungsuntersuchung durch und standen vor der großen Herausforderung, dass viele Vietnamesen keinen korrekten Nachnamen hatten. Also beschlossen die Franzosen, diesen Leuten einen Nachnamen zu geben und sie entschieden sich für Nguyen. Sie wählten diesen Namen, weil es die letzte Monarchie in Vietnam war.

Trotz der Entscheidung der Franzosen war Nguyen immer noch der häufigste Nachname unter den Vietnamesen. Die Zahl des Namens Nguyen stieg also weiter an.Wenn Sie jetzt einen Vietnamesen mit der Familie Nguyen treffen, können Sie nicht nur sicher sein, aus welchem Herkunftsland er stammt, sondern auch über die besondere Geschichte seines Nachnamens Bescheid wissen.

Wie funktioniert die 369 Methode? Erklärung


Auf TikTok und YouTube kursieren diverse Videos zur sogenannten „369 Methode“ (auch: „369 Manifestations-Methode“), mit der man vorgeblich alles erreichen kann, was man sich vornimmt. Angeblich soll sie vom serbisch-kroatischen Erfinder Nikola Tesla (1856 – 1943) stammen, der bahnbrechende Entwicklungen der elektrischen Energietechnik vorantrieb. Der US-Unternehmer Elon Musk benannte sein Unternehmen Tesla nach diesem Vorbild und verschaffte sich hierfür extra die Namensrechte.

Wie funktioniert die 369 Methode? Erklärung

Hierzu kursieren mehrere Varianten. Die Nummer 1 erscheint am glaubwürdigsten:

  • 369 Methode #1: Bei dieser Variante geht es nur darum, sich ein klares Ziel zu setzen und dieses am Morgen 3 Mal, am Mittag 6 Mal und am Abend 9 Mal laut zu sprechen, aufzuschreiben oder beides. Die Methode dient damit der festen Verankerung dieses Ziels, wobei im Tagesverlauf durch die nachlassende Konzentration die Wiederholung eindrücklicher und damit häufiger erfolgen muss. Dass dies in einer durch 3 teilbaren Häufigkeit geschieht, schiebt man wiederum auf Nikola Tesla, der von der Zahl 3 und ihren Vielfachen geradezu besessen war (siehe weiter unten). Vielleicht wären auch 2, 4 und 6 Mal oder 4, 8 und 12 Mal hilfreich. Auf jeden Fall kann so eine hartnäckige Wiederholung natürlich das Ziel im Unterbewusstsein sehr fest verankern.
  • 369 Methode #2: Die zweite Interpretation der Methode läuft darauf hinaus, dass man mit dieser andere Menschen „manipulieren“ kann – zum Beispiel dazu, mit einem selbst Kontakt aufzunehmen. Das soll über explizite Messenger oder Social-Media-Portale funktionieren. Wiederum ist aber die eigene Vorstellungskraft gefragt: Wer mit der 369 Methode jemanden zur Kontaktaufnahme verleiten möchte, muss sich wohl zunächst 3 Mal vorstellen, wer diese Person sein soll, sich dann 6 Mal hierfür einen Grund überlegen und am Ende sogar 9 Mal den Inhalt der Kontaktaufnahme formulieren. Einige Verbreiter dieser Variante #2 behaupten, dass das funktioniert.
  • 369 Methode #3: Als wäre die Variante #2 nicht schon esoterisch genug, gibt es auch noch eine dritte Version: Wir befinden uns alle in einer „Matrix“ und brauchen die 369 Methode, um diese zu verlassen. Komisch: Kenner des gleichnamigen Films glaubten immer, hierfür genügt die rote Pille. Wie dem auch sei: Da die rote Pille nicht zur Hand ist, müssen wir uns also wie gehabt am Morgen, Mittag und Abend erst 3, dann 6 und dann 9 Mal vorstellen, dass unsere Umgebung nicht real ist. Dann schaffen wir den Ausbruch. Wenn das geklappt hat, können wir allerdings nicht wieder zurück. Daher können diejenigen, denen die 369 Methode #3 geglückt ist, uns nichts davon berichten. Wir können aber auch nicht widerlegen, dass es noch niemand geschafft hätte. Ist das nicht eine clevere Theorie?

Dann gibt es noch Warnungen vor der Methode 369: Angeblich lassen sich damit „schlimme Dinge“ heraufbeschwören. Die Warner behaupten, man könne damit jemanden ernsthaft erkranken und sogar sterben lassen.

Interpretation der 369 Methode: Bedeutung, Definition

Die Variante #1 klingt halbwegs vernünftig. Ob sie zielführend ist, mag jedermann für sich ausprobieren. Schaden kann es keinesfalls, sich ein wichtiges Ziel immer wieder auf diese Weise in Erinnerung zu rufen. Es gibt natürlich auch angebliche Beweise für das Funktionieren der Variante #2 und noch einige Protagonisten, die auf die Variante #3 schwören. Das darf niemanden verwundern: Es gibt auch sehr viele Menschen, die an UFOs glauben. Zu diesen gibt es Beweisvideos in Hülle und Fülle. Gehen wir also davon aus, dass entweder Nikola Tesla oder eine andere Person irgendwann auf die Idee dieser Art von Wiederholung für das Formulieren von wichtigen Zielen kam und dann feststellte, dass das in psychologischer Hinsicht tatsächlich wirken kann. Die beiden Varianten #2 und #3 dürfen wir als Humbug abtun. Insgesamt scheint die ganze Diskussion um die 369 Methode ein kurzer Hype des Jahres 2020 sein, der wohl in den englischsprachigen Netzwerken schon Mitte 2019 aufgekommen war und dann Anfang 2020 in die deutschsprachigen Netze gelangt ist.

369 Methode: Warum Nikola Tesla?

Zunächst einmal: Jemand kann im Verlaufe der viralen Verbreitung von 369 diese Methode dem Erfinder Nikola Tesla angedichtet haben. Das ist sogar die wahrscheinlichere Variante. Dass man ihn als Bezugsperson hierfür auswählt, hat aber einen wichtigen Grund: Tesla war von der 3 und ihren Vielfachen wohl geradezu besessen. Er hielt die 3er-Zahlenreihe für ein „neues Naturgesetz“, das dem Kosmos und allen anderen Gesetzen zugrunde liege. Diese Überzeugung verknüpfte er wohl mit einem handfesten Aberglauben: Er wählte nur Hotelzimmer mit einer durch 3 teilbaren Zahl, er reinigte sein Geschirr mit 18 Servietten und ging um ein Haus, das er betreten wollte, zunächst 3 Mal herum. Diese Art von Exzentrik ist auch von anderen Genies bekannt und gilt als verzeihlich. Sie allerdings nun für einen neuen Hype heranzuziehen ist zumindest fragwürdig. Da wir schon postulierten, dass allein der psychologische Effekt der mehrmaligen Wiederholung plausibel erscheint, ist die Verknüpfung eines echten Wissenschaftlers mit esoterischem Hokuspokus nun wirklich nicht mehr seriös.

Ist die deshalb die „369 Methode“ gefährlich?

Natürlich nicht. Die Variante #1 ist bestimmt sogar nützlich, die anderen beiden Varianten verwerfen wir achselzuckend, einen Schaden können wir in diesem Aberglauben nicht erkennen. Wer ein wenig Unterhaltung braucht, schaut sich auf YouTube oder TikTok 369-Videos an.

Warum heißt Prag auch „die Goldene Stadt“? Erklärung


Der Beiname „Goldene Stadt“ für die tschechische Hauptstadt Prag existiert schon sehr lange. Woher er stammt, ist nicht eindeutig zu beantworten. Es gibt gleich mehrere einleuchtende Begründungen.

1. Prag – die Stadt der goldenen Türme

Prag ist eine der größten und ältesten Städte Mitteleuropas. Ihre romanische, gotische und barocke Bausubstanz hat zum Glück die Zeit überdauert und selbst der 2. Weltkrieg hat zum Glück nur wenige Schäden an den prächtigen alten Bauten hinterlassen. Deshalb gibt es in der Stadt besonders viele Kirchtürme, viele Palais und jede Menge reich geschmückte Kaufmannshäuser.

Da ist zum einen die gewaltige Prager Burg auf dem Hradschin, mit den Türmen des Veitsdomes und der St.-Georgs-Basilika und zum anderen die Burg Vyšehrad mit der Sankt Peter-und Pauls Kirche, die über der Stadt thronen. Aber auch in der Altstadt selbst gibt es unendlich viele Kirchen und Paläste mit Kuppeln und Turmverzierungen. Oft sind die Turmspitzen vergoldet und die Türme und Hausfassaden aus dem hellen Sandstein der Umgebung erbaut. Besonders bei Sonnenuntergang legt sich ein golden glänzender Schein über die Stadt, der den Begriff „Goldene Stadt“ erklären könnte.

2. Prag und Kaiser Karl IV. König von Böhmen und römisch deutscher Kaiser

Kaiser Karl VI. war einer der bedeutendsten Kaiser des Mittelalters und einer der herausragendsten Herrscher seiner Zeit. Er wurde anno 1316 als Wenzel in Prag geboren und starb hier auch anno 1378. Während seiner Regierungszeit wurde Prag zu einer reichen, schönen und bedeutenden, zu einer „Goldenen Stadt“, wie der Herrscher selbst sie nannte. Eine rege Bautätigkeit setzte ein. Karl ließ den Dom Sankt Veit auf dem Hradschin und die Karlsbrücke bauen, eine große Synagoge, ein neues Rathaus und einige Paläste und gründete die Carolina, die älteste Universität Mitteleuropas.

3. Das Goldene Gässchen in Prag

Wer den Prager Burgberg (Hradschin) besteigt, kommt im Inneren der Burganlage am Goldenen Gässchen vorbei. Die kleine Gasse mit ihren 11 kleinen Häusern zwischen 2 Türmen liegt direkt an der Burgmauer und ist einer der Touristenmagnete Prags. Heute sind die Häuser nicht mehr bewohnt, sie beherbergen Souvenirläden und historische Sammlungen. Zu dieser Gasse gibt es eine Geschichte, die auch mit dem Begriff „Goldene Stadt Prag “ zusammenhängen könnte. Seit 1575 war Rudolf der II. König von Böhmen und König von Ungarn, seit 1576 Kaiser des hl. Römischen Reiches. Er verlegte im Jahr 1583 seine Residenz nach Prag und hielt in der Prager Burg Hof. Sein Hofstaat war sehr groß und kostspielig, außerdem war Rudolf ein Gönner und Förderer der Kunst und der Wissenschaften. Für das alles brauchte er natürlich gewaltige finanzielle Mittel, die er nicht hatte. Vielleicht auch deshalb interessierte sich der Kaiser sehr für Okkultismus und für Alchemie, also die Kunst des Goldmachens. Im sogenannten Goldenen Gässchen waren seinerzeit neben der Burgwache auch einige Alchimisten untergebracht, die der Herrscher nach Prag eingeladen hatte. Sie sollten für ihn mit Hilfe des „Steines der Weisen“ aus unedlen Metallen Gold herstellen. Keinen von ihnen gelang es jedoch, Gold zu machen. Später gab es mehrere Goldschmiede-Werkstätten in der Gasse. Vielleicht rührt der Beiname „Goldene Stadt“ auch daher.

Warum heißt die erste Serienfolge „Pilot“? Bedeutung, Wortherkunft, Erklärung


Wer sich häufig US-Serien anschaut, wird sich sicherlich schon gefragt haben, weshalb die erste Episode einer Serie stets auf den Namen „Pilot“ hört. Klar, der Name an sich dürfte den meisten Serien-Liebhabern bekannt sein. Doch kennen Sie auch die Bedeutung hinter dieser recht seltsam anmutenden Bezeichnung? Wir verraten sie Ihnen.

Warum heißt die erste Folge einer Serie „Pilot“? Bedeutung, Wortherkunft, Erklärung

Wie bereits bekannt ist, bezeichnen Serienmacher aus den USA die erste Episode einer neuen Serie stets als „Pilot“. Hinter einem Piloten verbirgt sich eine Art Test-Episode, die anschließend dem Sender vorgelegt wird, der sie in Auftrag gegeben hat. Die Verantwortlichen des Senders begutachten den Pilot und entscheiden sich hierbei, ob es sich als lohnenswert erweisen würde, weitere Episoden in Auftrag zu geben.
Nun muss man wissen, dass die großen US-Fernsehsender wie NBC, ABC oder FOX Jahr für Jahr zahlreiche Piloten in Auftrag geben und es längst nicht alle davon auch tatsächlich auf den Fernsehbildschirm schaffen. Zahlreiche Piloten werden von den verantwortlichen Senderbossen abgelehnt und landen anschließend im hauseigenen Giftschrank. Es kann aber auch vorkommen, dass nur grundlegende Merkmale eines bestimmten Charakters bemängelt oder direkt dessen Darsteller ausgetauscht wird. So kommt es auch nicht selten vor, dass ab der zweiten Episode einer Serie plötzlich einige neue Darsteller mit an Bord sind, die im Piloten noch von anderen Schauspielern verkörpert wurden.

Ein gutes Beispiel hierfür ist die Serie „New Girl“: Hier war in der Pilot-Episode noch Damon Waynes Jr. in der Rolle des Winston Bishop zu sehen, ehe dieser ab der zweiten Episode durch Lamorne Morris ersetzt wurde. Auch in der Serie „Monk“ wurde für die Rolle von Sharonas Sohn zuerst Kane Ritchotte verpflichtet, ehe dieser im weiteren Verlauf der Serie durch Max Morrow ersetzt wurde. Ironischerweise kehrte Kane Ritchotte in der 2. und 3. Staffel jedoch wieder als Benji zurück, da sich das Produktionsteam kurzfristig für einen Wechsel des Drehorts entschied.

„Pilot“: Im US-Fernsehen gang und gäbe, im deutschen TV kaum bekannt

Entscheidet sich ein TV-Sender letztendlich für einen Piloten, wird dieser als Anfang der darauffolgenden Serie auch im Fernsehen ausgestrahlt. Einen eigenen Titel erhält er hierbei nur recht selten – in den meisten Fällen hört diese erste Episode dann einfach auf den Namen „Pilot“. Auf die Ausstrahlung im deutschen Fernsehen trifft dies hingegen nicht zu: Da der Begriff Pilot für eine Serienepisode hier nicht allzu bekannt ist, erhält diese einen eigenen Namen.

Serien-Pilot weist offenbar Bezüge zu einem echten Piloten auf

Doch warum heißt die erste Episode einer TV-Serie bzw. deren vorab produzierter Pilotfilm nun eigentlich Pilot? Eine klare Antwort auf diese Frage gibt es leider nicht, dafür aber die ein oder andere Herleitung. Ein Pilot, in diesem Fall der Pilot eines Flugzeugs, wurde früher auch als Steuermann bezeichnet. Eine Pilot-Episode tut im Grunde dasselbe: Sie führt das Konzept einer Serie und deren Darsteller ein und steuert somit im übertragenen Sinne ihre Richtung. Ähnliche Begriffe, die sich in der englischen Sprache mit „pilot“ bezeichnen lassen, sind unter anderem lotsen, führen und leiten. Seit den 1920er Jahren ist das Wort „Pilot“ zudem auch als „Prototyp“ bekannt.

All diese Bezeichnungen haben letztendlich also offenbar dazu geführt, dass die Pilot-Episode, die den Zuschauer im Grunde genommen durch das Geschehen leitet und bei positivem Feedback des Senders auf dem selbigen „startet“, ihren heutigen Namen erhielt.

Warum heißt der 26.12. in den USA „Boxing day“? Bedeutung, Wortherkunft, Erklärung


Der 26.12. ist hierzulande auch als Zweiter Weihnachtsfeiertag bekannt. In den USA hört er jedoch auf einen ganz anderen Namen: Dort heißt er seltsamerweise „Boxing Day“. Doch woher kommt dieser merkwürdige Name – schließlich feiern doch auch die Amerikaner Weihnachten? Findet an diesem Tag vielleicht traditionell ein Boxkampf im TV statt? Oder ist man seine lieben Verwandten bereits kurz nach dem Heiligabend derartig leid, dass man sie buchstäblich aus dem Haus boxen möchte? Der nachfolgende Artikel liefert Ihnen die Antwort auf diese Frage.

Warum heißt der 26.12. in den USA „Boxing day“? Bedeutung, Wortherkunft, Erklärung

Wer US-Amerikaner in seinem Freundeskreis hat oder die Weihnachtsfeiertage öfter in den Staaten verbringt, wird garantiert schon den Begriff „Boxing Day“ aufgeschnappt haben. Mit diesem Wort wird in den USA der 26. Dezember bezeichnet – also der Zweite Weihnachtsfeiertag. Wer nun denkt, dass die Amerikaner an diesem Tag ihre Geschenke auspacken und der „Boxing Day“ eventuell durch das Wort „Unboxing“ (also „auspacken“) entstanden ist, liegt damit nicht ganz falsch – doch leider immer noch meilenweit daneben. Zwar packen die Amis ihre Geschenke nicht wie wir an Heiligabend aus, dafür aber am darauffolgenden Morgen des 25. Dezember. Der Begriff „Boxing Day“ hat seinen Ursprung nicht einmal in Amerika, sondern in Großbritannien – doch dazu später mehr. Spricht ein Amerikaner heutzutage vom „Boxing Day“ ist damit in der Regel der erste verkaufsoffene Tag nach dem Weihnachtsfest gemeint, an dem sich viele Menschen auf den Weg in ein nahegelegenes Einkaufszentrum machen.

Der Boxing Day ist in den USA einer der umsatzstärksten Tage im ganzen Jahr

Nun muss man wissen, dass die Amerikaner verrückt nach Shopping sind – vor allem dann, wenn sie dabei einen Haufen Geld sparen können. Genau das ist am Boxing Day möglich: Der Einzelhandel wirbt hier mit immensen Rabatten, um die Kunden in die Läden zu locken. Die Folge: Bereits viele Stunden vor der Öffnung bilden sich meterlange Warteschlangen vor großen Geschäften, die besonders fette Rabatte auf Elektroartikel, Bekleidung & Co bieten. Am ehesten vergleichen lässt sich dieser Tag mit dem mittlerweile auch hierzulande bekannten „Black Friday“ – auch wenn dieser in Deutschland vergleichsweise gesittet zugeht. In den USA prügeln sich Menschen hingegen regelmäßig um den letzten Blu-ray-Player oder Fernseher, die zum Schnäppchenpreis angeboten werden. Da hierbei auch oftmals die Fäuste fliegen, kam der Begriff „Boxing Day“ natürlich wie gerufen. Für zahlreiche Händler stellt der Boxing Day neben dem Black Friday den umsatzstärksten Tag des ganzen Jahres dar – da kann man schon mal auf Feierlichkeiten am Zweiten Weihnachtsfeiertag verzichten. Das sieht man im benachbarten Kanada hingegen etwas anders: Zwar gibt es auch hier den Boxing Day, dieser findet zur Ehrung des Weihnachtsfestes jedoch in der Regel erst am 27. Dezember statt.

Boxing Day: Das eigentliche Wort hat seinen Ursprung in Großbritannien

Wie bereits eingangs erwähnt, hat der Begriff „Boxing Day“ einen ganz anderen Ursprung. Hierfür werfen wir einen Blick nach Großbritannien, wo der Boxing Day als eine Art Geschenkschachtel-Tag eine langjährige Tradition aufweist. Am 26. Dezember erhalten traditionell Angestellte eine Geschenkbox von ihrem Arbeitgeber, mit der sich dieser für ein Jahr der Treue und guter Mitarbeit bedanken möchte.

Schon im Jahr 1663 gab es eine ähnliche Vorgehensweise: Am Tag nach Weihnachten machten sich Handwerker auf den Weg zu ihren Kunden, um an der Haustür kleine Spenden für die Dienste zu erhalten, die sie das gesamte Jahr über verrichtet hatten. Bereits einige Jahre zuvor galt es zudem als Brauch, dass adelige und reiche Arbeitgeber ihrem bediensteten Hauspersonal am Tag nach Weihnachten einen Besuch abstatteten. Mit dabei hatten sie hierbei stets Schachteln, in denen sich kleine Geschenke, Geldzahlungen oder ähnliche Aufmerksamkeiten verbargen – durch diesen Brauch wurde wohl der Begriff „Boxing Day“ letztendlich erfunden.

Der Boxing Day hat für viele Briten vor allem einen sportlichen Bezug

Zwar gibt es in Großbritannien durchaus noch Menschen, die den Boxing Day auf diese Weise begehen, mittlerweile hat der Begriff für die meisten Einwohner jedoch vor allem einen sportlichen Aspekt: Am Boxing Day werden traditionell Topspiele der englischen Premier League ausgetragen, damit sich auch Menschen, die an den anderen Spieltagen im Jahr hart arbeiten, ein solches Spiel live im Fernsehen anschauen können. Ferner finden auch in anderen Ländern, die der britischen Krone unterstellt sind, wichtige Sportveranstaltungen am Boxing Day statt – beispielsweise der Boxing Day Test in Form eines im australischen Melbourne ausgetragenen Cricket-Testspiels.

„Boxing Day“: Bedeutung, Erklärung

Auch wenn der Boxing Day mittlerweile kaum noch aus der US-amerikanischen Weihnachtszeit wegzudenken ist, hat das eigentliche Wort für den Feiertag seinen Ursprung in Großbritannien. Während wir Deutschen uns also häufig der englischen Sprache bedienen, haben die US-Amerikaner den Begriff ganz offensichtlich einfach aus dem europäischen Raum übernommen. Doch die Hauptsache ist natürlich, dass am Boxing Day alle ihren Spaß haben und es beim Run auf attraktive Preisschnäppchen keine Verletzten gibt.

Warum sind alte Menschen so verbittert / bösartig? Erklärung, Bedeutung


Einsamkeit im Alter hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einer Volkskrankheit entwickelt. Jeder fünfte Deutsche gibt an, sich einsam zu fühlen. Von den über 65-jährigen Frauen leben rund die Hälfte alleine, bei Männern sind es nur rund 20 Prozent. Dennoch fühlen sich genauso viele Frauen wie Männer einsam. Es scheint als ob die weibliche Bevölkerung bessere Kompensationsmechanismus besitzt um mit diesem Phänomen fertig zu werden. Oft entsteht ein Gefühl der Einsamkeit wenn die Zeit der Rente gekommen ist. Viele ältere Menschen freuen sich schon Jahre davor auf den letzten Arbeitstag. Danach fühlen sie sich für einige Wochen wie im Urlaub, bevor das Bewusstsein einsetzt niemals wieder zur Arbeit zu gehen. Dann kommt es bei zu manchem zum Pensionsschock: Das Gefühl des Nicht-Gebraucht-Werdens macht der älteren Generation mitunter schwer zu schaffen.

Alte Menschen: Oft führt Einsamkeit zur Verbitterung

Vor allem Senioren die ihre Tätigkeit gerne ausgeübt haben, fallen nach dem Rentenantritt in ein tiefes Loch. Ihnen fehlen zum einen die sozialen Kontakte, zum anderen die Bestätigung etwas zu leisten. Nicht selten zeigen sich Betroffene über einen längeren Zeitraum hinweg schlecht gelaunt und verbittert. Wer sein soziales Umfeld vorwiegend rund um den Job aufgebaut hat, bemerkt langsam wie einsam sie ohne ihren Beruf sind. Vielen fehlen die Kollegen und auch die Langeweile trägt dazu bei, dass ältere Menschen verbittert werden. Während früher der Beruf eine gewisse Tagesstruktur vorgab, müssen Seniren dafür selbst sorgen.

Verbitterung entsteht oft wenn sich eine Lebenssituation plötzlich ändert. Der Tod des Partners, von Freunden oder geliebten Haustieren sind mögliche Auslöser. In diesem Zustand sind ältere Menschen von Grund auf unglücklich, oft begeben sie sich in eine Opferrolle und sehen keinen Ausweg. Manchmal haben Betroffene das Gefühl, vom Leben nicht fair behandelt worden zu sein und trauern verpassten Chancen nach. Ihre innere Leere lassen sie ihrem Umfeld unter anderem mit sarkastischen Kommentaren, Bösartigkeit oder Aggression spüren.

Alte Menschen: Körperliche Beschwerden können zu Verbitterung führen

Wenn sich ältere Menschen immer mehr zurückziehen, können Schmerzen der Auslöser sein. Sie führen über einen längeren Zeitraum hinweg bei vielen zu psychischen Problemen. Das hat unter anderem organische Ursachen: Während Schmerzen vom Gehirn verarbeitet werden, werden ähnliche Hirnareale aktiviert wie bei großer Furcht oder Trauer. So entsteht ein Teufelskreis. Einerseits verstärken Schmerzen Depressionen, andererseits verstärkt eine permanente Niedergeschlagenheit das Schmerzempfinden. Betroffene zeigen sich zunehmend desinteressiert und ziehen sich aus dem gesellschaftlichen Leben zurück. So rutschen sie in die Einsamkeit und konzentrieren sich noch mehr auf ihre körperlichen Probleme.

Manchmal werden Schmerzpatienten auch verbittert, weil sie sich von ihrer Umwelt nicht Ernst genommen fühlen. Nicht immer haben Angehörige ein offenes Ohr für die Beschwerden. Durch die Frustration werden manche Senioren regelrecht bösartig. Auch das Gefühl, jemandem zur Last zu fallen führt zu Verbitterung.

Demenz als Grund für eine Verhaltensänderung

Das Bundesforschungsinstitut in Deutschland schlägt Alarm: Aktuell leiden bereits 1,6 Millionen Bundesbürger an der schwerwiegenden Krankheit. Aufgrund der langen Leidensdauer übersteigt die Anzahl der Neuerkrankungen jene der Sterbefälle, was zu einem jährlichen Zuwachs von 40.000 Betroffenen führt. Experten schätzen, dass im Jahr 2050 3 Millionen Menschen von Demenz betroffen sein könnten. Somit könnte sich die Zahl im Vergleich zu 2010 in den nächsten drei Jahrzehnten verdoppeln.

Als eines der ersten Symptome für eine beginnenden Demenzerkrankung bemerken Angehörige oft ein verändertes Verhalten. Vermehrte Reizbarkeit zählen zu den ersten Symptomen, die auf eine Demenzerkrankung hindeuten. Doch auch andere Verhaltensauffälligkeiten machen Patienten und Angehörigen zu schaffen. Dazu zählen auch Aggressivität und eine krankhaft wirkende Unruhe. Oft wechseln Teilnahmslosigkeit mit Hyperaktivität ab. Bei 9 von 10 an Demenz Erkrankten verändert sich der Charakter signifikant. Im ersten Stadium kommt es darüber hinaus oft zu Depressionen. Dafür gibt es verschiedene Gründe: Die Betroffen bemerken selbst, dass sie den Alltag nicht mehr so gut meistern wie früher. Anfangs haben sie Schwierigkeiten damit, die richtigen Worte für Gegenstände oder Handlungen zu finden. Auch fällt es schwer, Personen beim richtigen Namen zu nennen. Diese Schwierigkeiten kompensieren sie durch die Verwendung von oft wenig passenden Füllwörtern oder Umschreibungen. Da es immer schwerer fällt, neue Informationen im Gehirn zu speichern, werden Termine vergessen.

Einer der Gründe warum es zu Verhaltensänderungen im Zuge einer Demenzerkrankung kommt ist dass Betroffene genau merken dass mit ihnen etwas nicht stimmt. Fällt ihnen ein Name nicht ein und werden sie von anderen Personen korrigiert, reagieren sie oft aggressiv. Unter Umständen verhalten sich Patienten genau gegengesetzt zu früher: Sanfte Menschen werden aufbrausend und laut, im nächsten Moment werden sie weinerlich und unsicher, da sich Demenz ganz unterschiedlich auf jeden Betroffenen auswirkt.

Warum wird New York auch „Big Apple“ genannt? Bedeutung, Wortherkunft, Erklärung


New York wird auch gerne „Big Apple“ genannt und es gibt mehrere Theorien, woher die Metropole diesen Namen hat.

Warum wird New York auch „Big Apple“ genannt? Bedeutung, Wortherkunft, Erklärung

Zum ersten Mal sprach wohl der amerikanische Autor Edward S. Martin 1909 vom „Big Apple“. Er benutzt den Begriff in seinem Buch „The Wayfarer in New York“. Martin wollte damit zum Ausdruck bringen, dass New York weit mehr vom Reichtum des Landes profitierte als manch andere amerikanische Stadt.

Die bekannteste Theorie führt zurück in die 1920 Jahre. John J. Fitzgerald, ein Sportjournalist, schrieb am 18. Februar 1924 einen Bericht über den Pferderennsport in New York. Seine Kolumne trug den Titel „Around the Big Apple with John J. Fithgerald“.

Fitzgerald sagte damals, dass er diesen Ausdruck von einem afroamerikanischen Stallburschen aus New Orleans gehört hätte. Dieser hätte den noblen und snobistischen Pferderennsport in New York als „big apple“ tituliert.

Bedeutung Name: Jazz, Pferde und der Big Apple

Er meinte mit dieser Bezeichnung, dass der Besitzer des Gewinnerpferdes das große Geld, also das „big money“ machen würde, werden das Pferd selbst nur einen großen Apfel, also einen „big apple“ als Siegerprämie bekommen würde.

In der Jazzscene der 30iger und 40iger Jahre hatte der Begriff „Big Apple“ dann ebenfalls seinen festen Platz. Die Musiker benutzten für ihren Auftritt den Begriff „apple“. Konnte man nach jahrelangen Auftritten in kleinen „Einpferdestädten“ einen Auftritt in einer der großen, berühmten Städte wie z.B. New York bekommen und wohlmöglich den ganz großen Durchbruch erlangen, dann hatte man praktisch einen „big apple“ gelandet.

Populär wurde der Begriff „Big Apple“ durch Damon Runyon, der damals sagte: „There are many apples on the tree, but when you pick New York City, you pick the Big Apple.“ („Es gibt viele Äpfel auf dem Baum, aber wenn man für New York City entscheidet, wählt man den Big Apple.“)
Wenn man also im Big Apple auftreten durfte, dann hatte man es als Jazzmusiker geschafft.

Nach dieser Zeit wurde der Begriff „Big Apple“ dann aber nicht mehr oft verwendet und geriet sogar fast in Vergessenheit.

Die New Yorker Convention & Visitors Bureau sorgte mit einer Werbekampagne in den 1970iger Jahren dafür, dass man sich wieder an diesen Ausdruck erinnerte.

Er war Präsident dieses Fremdenverkehrsbüros in New York und Jazzfan. Gillet erinnerte sich an diese Zeit und hatte 1971 die glorreiche Idee, Big Apple-Anstecker in ganz New York zu verteilen.

Die Kampagne trug den Namen „I love the Big Apple!“.

Alle trugen einen Big Apple-Pin: Nachrichtensprecher genauso wie Comedians oder andere mächtige Personen, die in der Öffentlichkeit standen und medienwirksam waren. Sie trugen sie in ihren Fernsehsendungen und in der Öffentlichkeit und es entwickelte sich ein regelrechter Hype um die Big Apple-Pins.

Gerade in den ersten Jahren der 1970iger hatte New York mit einer schweren Finanzkrise zu kämpfen und die Comedians und Talkshow-Hosts machten Tag für Tag Witze über die Metropole. Dabei trugen sie die Big Apple-Pins, die bald in aller Munde waren. Sie wurden zu einer wahren Touristenattraktion.

Der Ausdruck „Big Apple“ für die Stadt New York und das Bild des großen roten Apfels sind seit dieser Zeit nicht mehr von der Weltmetropole wegzudenken.

Warum haben Comic-Figuren nur vier Finger? Bedeutung, Definiton, Erklärung


Die Tradition, dass viele Comicfiguren nur vier statt wie eine menschliche Hand fünf Finger haben, geht auf die frühen Zeichentrickfilme der 1920er Jahre zurück. Während man in einem Comic-Heft zwar auch ein klein wenig mehr Zeit investieren müsste, um fünf statt vier Finger zu zeichnen, potenziert sich dieser Aufwand bei Zeichentrickfilmen um ein Vielfaches. Schließlich muss jedes einzelne Bewegtbild eines solchen Films neu gezeichnet werden – oder zumindest war das in den Anfangstagen des Zeichentrickfilms der Fall. Deshalb entschied man bei Disney, dem ersten Unternehmen, dass derartige Filme produzierte, den Aufwand zu verringern. Dem Betrachter fällt es in der Regel nicht allzu sehr auf, zumal ja ohnehin zunächst meist tierische Vertreter die Rollen in den Filmen spielten. Der Zeitgewinn und damit letztlich auch der monetäre Gewinn war aber durchaus spürbar, wenn man auf einen der fünf Finger verzichtete.

Warum haben Comic-Figuren nur vier Finger? Bedeutung, Definiton, Erklärung

Diese Vorgehensweise setzte sich dann auch bei vielen anderen Produzenten von Zeichentrickfilmen und auch Comicheften durch. Ein großer Verzicht auf Möglichkeiten der Gestik bedeutete dies ohnehin nicht. Die meisten relevanten Gesten kann man auch mit einem Daumen und nur drei Fingern verständlich darstellen. Deshalb „opferte“ man den Mittelfinger, dessen heutige Hauptgeste damals ohnehin kaum bekannt war und in Filmen sowieso nicht gezeigt worden wäre. Es ist also der Mittelfinger, der all den Comicfiguren fehlt, die nur vier Finger besitzen.

Allerdings ist es keineswegs so, dass alle Zeichner und Studios auf den fünften Finger verzichten. Dies hängt einerseits vom generellen bevorzugten Stil ab, sprich nicht zuletzt der angestrebten Detailtreue. Andererseits ist es oft auch einfach Geschmackssache. Während die frühen Zeichnungen aus dem Hause Disney oft sehr rudimentär waren, was auch für Comics wie „Hägar, der Schreckliche“ gilt, für Calvin und Hobbes ebenso.

Comic-Figuren: Fünf Finger für die Figuren sind ebenso üblich

Asterix hingegen verfügt in seiner gezeichneten Version über fünf Finger – sein Kompagnon Obelix und alle weitere Figuren im gleichnamigen Comic natürlich ebenso. Zeichner Uderzo legte eben viel mehr Wert darauf, dass die Zeichnungen realistische Details aufweisen. Dasselbe gilt analog für Lucky Luke von Morris und auch für die Figuren in „Tim und Struppi“ aus der Feder von Hergé. Ebenso reihen sich Charlie Brown und seine Freunde in die Reihe jener Figuren ein, deren Schöpfer ihnen fünf Finger gönnte.

Wer sich für vier Finger entscheidet, hat aber oftmals ebenso ästhetische Gründe dafür vorzubringen. Kleinteilige fünf Finger wirken schnell überladen in den oft ja vom Umfang her recht kleinen Zeichnungen. Und zu den vier Fingern von Mickey Mouse führte Erfinder Walt Disney aus: „Fünf Finger hätten Mickeys Hand wie ein Büschel Bananen aussehen lassen.“ Klobig würde es aussehen, eine menschen-ähnliche Hand zu zeichnen, wenn der Rest des Comics oder des Zeichentrickfilms auch nicht allzu detailreich gestaltet ist.

Bei den Simpsons besitzt nur ein Charakter fünf Finger

Auch die weltweit bekannteste und am längsten laufende Zeichentrickserie, die „Simpsons“ greift zum Stilmittel, nur vier Finger für ihre Protagonisten zu zeichnen. Hier hörte man trotz weit fortgeschrittener Technik auch immer wieder die Begründung, dass dies schlicht einfacher zu zeichnen sei. Auf wie viele Millionen „fünfte Finger“ man in den mehreren Hundert Folgen der „Simpsons“ schon verzichten konnte, sei kaum zu beziffern. Allerdings gilt in der Welt der Simpsons eine Ausnahme von der Regel, dass die Charaktere nur vier Finger besitzen: Einzig Gott wird stets mit fünf Fingern gezeichnet.

Was bedeutet „Hulapalu“? Bedeutung, Definition, Erklärung


Die Lieder des österreichischen Sängers Andreas Gabalier („I sing a Liad für di“) erfreuen sich nicht nur in unserem Nachbarland hoher Beliebtheit: Auch in Deutschland hat der charmante Gabalier, der sich ganz der volkstümlichen Musik verschrieben hat, zahlreiche Fans. Eines seiner bekanntesten Lieder der letzten Jahre ist hierbei zweifelsfrei „Hulapalu“. Doch was bedeutet das Wort „Hulapula“ eigentlich? Handelt es sich dabei um einen österreichischen Begriff oder um ein reines Fantasiewort? Wir haben uns auf Spurensuche begeben.

Machen wir es kurz: „Hulapula“ ist ein andere Ausdruck für die schönste Sache der Welt. Ist Geschichte hinter dem Wort erfährst du jetzt.

Was bedeutet „Hulapalu“? Bedeutung, Definition, Erklärung

Im Jahr 2016 veröffentlichte der österreichische Sänger Andreas Gabalier ein Lied mit dem Namen „Hulapalu“, das sich 91 Wochen in den deutschen Charts hielt und es dort bis auf Platz 13 brachte – in der Schweiz war sogar der 4. Platz drin. Der Song mit dem markanten Ausruf entwickelte sich schnell zu einem beliebten Feten-Hit, der sowohl am Ballermann, als auch bei jeder Apres Ski Party nicht fehlen darf. Selbst auf Youtube können viele User offenbar gar nicht genug von „Hulapalu“ bekommen: Mittlerweile verzeichnet das dazugehörige Musikvideo dort bereits mehr als 152 Millionen Aufrufe. Nicht wenige Menschen, die sich den Clip angeschaut haben, dürften sich jedoch eine ganz bestimmte Frage gestellt haben: Was genau bedeutet eigentlich Hulapalu?

Schaut man sich den Songtext von „Hulapalu“ an, wird man das Gefühl nicht los, dass Gabalier selbst eigentlich gar nicht so genau weiß, was das Wort eigentlich bedeutet. So fragt er an einer Stelle im Lied beispielsweise „Wo’s is denn Hulapalu, wo’s ghert denn da dazu?“ und kurz darauf heißt es „Macht ma beim Hulapalu vielleicht die Augen zu?“. Doch warum verwendet der Sänger ein Wort in seinem Song, wenn er dessen Bedeutung gar nicht zu kennen scheint?

Andreas Gabalier berichtete in mehreren Interviews über die Entstehung von „Hulapalu“

Natürlich haben bereits viele Medienvertreter darüber gerätselt, was das Wort „Hulapalu“ bedeuten könnte. Diese haben den Sänger im Rahmen mehrerer Interviews auch direkt gefragt, welche Bedeutung sich hinter dem Begriff verbirgt. Gabalier erzählt als Antwort immer eine lustige Geschichte, die sich mal vor langer Zeit vor der Haustür eines Mädchens zugetragen hat. Gabalier wollte die schöne Frau damals offenbar noch in ihre Wohnung begleiten, diese aber flüsterte ihm nur ins Ohr: „So schnell geht das nicht mit dem Hulapalu“.

Verdutzt verabschiedete sich der spätere Sänger von seiner angebeteten Dame und fragte sich auf dem Heimweg selbst, was um alles in der Welt ein „Hulapalu“ ist. Schließlich kam er zu dem Schluss, dass es sich wohl um eine nette Umschreibung für den Akt handelt. Oder wie man es in Österreich nennen würde: schnackseln.

Überraschung: Das junge Mädchen von damals ist nun die feste Freundin von Gabalier

Im späteren Verlauf seines Lebens nahm diese seltsame Verabschiedung an der Tür übrigens noch eine unerwartete Wende, denn das junge Mädchen von damals ist mittlerweile Gabaliers feste Freundin Silvia Schneider. Nur sie könnte die Frage nach dem oft zitierten „Hulapalu“ lückenlos aufklären – doch ihrem Andreas hat sie die genaue Bedeutung bis zum heutigen Tag nicht verraten. Sauer dürfte er deshalb jedoch nicht sein – schließlich bescherte ihm „Hulapalu“ einen der bis dato erfolgreichsten Songs seiner Karriere.

Warum haben Marienkäfer Punkte? Erklärung


Marienkäfer sind Nützlinge, die in der Natur und der Landwirtschaft wertvolle Dienste leisten. Über 6.000 Arten gibt es weltweit, mehr als 80 alleine in Deutschland und über 100 Bezeichnungen hat der Marienkäfer in der deutschen Sprache. Die Punkte der Marienkäfer haben nichts mit dem Alter der Marienkäfer zu tun. Stattdessen hat jede Unterart eine feste Anzahl Punkte, die über das gesamte Leben gleich bleibt.

Warum haben Marienkäfer Punkte? Erklärung, Arten und Merkmale

Die Anzahl der Punkte gibt Aufschluss über die Art des Maikäfers. Beliebte Arten sind etwa der Zweipunkt oder Adalia bipunctata und der Siebenpunkt, der auch als Coccinella septempunctata bekannt ist. Der Vierpunkt ist ebenfalls ein bekanntes Exemplar, da er die Schildlaus frisst und auf diese Weise den Landwirten einen wichtigen Dienst leistet. Auch sein häufiges Vorkommen, auch in Deutschland und ganz Europa, macht ihn zu einer beliebten Art. Der Vierzehnpunkt-Marienkäfer ist ebenfalls in ganz Deutschland weit verbreitet. Er hat vierzehn Punkte, die symmetrisch auf die Flüge verteilt sind. Die symmetrische Verteilung der Punkte ist ein wichtiges Erkennungsmerkmal, betrifft jedoch bei weitem nicht alle Maikäferarten, die es gibt.

Bis zu 24 Punkte kann ein Marienkäfer haben. Die Punkte befinden sich an unterschiedlichen Stellen auf dem Rücken beziehungsweise auf den Flügeln. Bei den über 6.000 Arten, die es weltweit gibt, kann die Verteilung der Punkte sehr verschieden ausfallen. Nicht immer sind alle Punkte sofort erkennbar. Außerdem haben nicht alle Arten Punkte. Der Kugelkäfer hat keine Punkte, wird aber dennoch zu den Marienkäfern gezählt. Er gehört mit 1 bis 1,5 Millimetern auch zu den kleinsten Marienkäfern.

Nicht alle Marienkäfer sind rot. Es gibt rote, orange, schwarze, gelbe und braune Arten. Als Faustregel sagt man, dass der Käfer giftiger ist, je greller seine Farbe ist. Keine heimische Marienkäferart ist jedoch gefährlich für den Menschen, insofern keine Allergie vorliegt.

Marienkäfer und ihre Punkte: Schutz vor Fressfeinden

Die Punkte, die fast alle Marienkäfer auf den Flügeln bzw. dem Rücken tragen, dienen der Unterscheidung der einzelnen Arten. Die Punkte auf dem Rücken der Marienkäfer erfüllen jedoch noch einen weiteren Zweck. Sie heben das farbige Äußere der Käfer von ähnlich aussehenden Beeren ab. Dadurch vermeiden Marienkäfer, von anderen Insekten oder Vögeln gefressen zu werden. Fressfeinde erkennen die Marienkäfer anhand ihrer Punkte schon von Weitem. Da die Käfer bei Gefahr ein giftiges Sekret ausstoßen, halten sich Vögel und andere Tiere fern. Dazu trägt auch der bittere Geschmack der Käfer bei.

Marienkäfer: Punkte haben keinen Zusammenhang mit dem Alter

Auch beim Menschen hat der Marienkäfer gerade wegen seiner Punkte einen guten Ruf. Kinder nehmen oft an, dass die Punkte mit dem Alter der Marienkäfer zusammenhängen. Jedoch verändert sich im Laufe des Lebens höchstens der Farbton der Punkte ein wenig, nicht aber ihre Anzahl.
Die Punkte der Marienkäfer haben keinen direkten Zusammenhang mit dem Alter. Das bedeutet jedoch nicht, dass sich das Alter nicht anhand von Größe und Farbe der Punkte herleiten lässt. Ausgewachsene Tierchen haben natürlich etwas größere Punkte als junge Marienkäfer.

Warum haben Marienkäfer Punkte? Zum einen, um Fressfeinde abzuhalten, die den Käfer ansonsten mit Beeren oder Früchten verwechseln würden. Zum anderen lassen sich anhand der Anzahl der Punkte zwischen den verschiedenen Arten der Marienkäfer unterscheiden.

Warum haben Elefanten so viele Falten? Erklärung


Die „Falten“ eines Elefanten helfen dem Tier, die Temperatur besser zu regulieren und verhindern, dass weniger Wärme aufgenommen werden kann. Die Falten erinnern an ein brüchiges und trockenes Flussbett.

Warum haben Elefanten Falten?

Das komplizierte Netzwerk von Spalten auf der Haut des afrikanischen Elefanten hilft ihm, Feuchtigkeit zu speichern und kühl zu bleiben. Die faltige Haut der Efanten ist eines der charakteristischsten Merkmale. Der Zweck dieses Musters – es hilft dem Tier, kühl zu bleiben, indem es Feuchtigkeit besser speichert als glatte Haut. Dieses Gittermuster bricht und biegt sich, wenn die Elefanten wachsen, und erzeugt Millionen von Kanälen über ihre Haut.

Die Haut dieser Tiere ist von einem komplizierten Netzwerk winziger, mikrometerweiter Spalten bedeckt, die Wasser und Schlamm zurückhalten. Dies schützt die Haut vor Parasiten und Sonneneinstrahlung und spielt eine wichtige Rolle bei der Regulierung der Körpertemperatur des Elefanten und der Verhinderung von Austrocknung.

Afrikanischen Elefanten fehlen die Schweiß- und Talgdrüsen, die es vielen anderen Säugetieren ermöglichen, kühl zu bleiben und die Körpertemperatur perfekt zu regulieren. Die einzige Möglichkeit für Elefanten, die Körpertemperatur zu regulieren, besteht in der Verdunstung von Wasser. Aus diesem Grund baden die Elefanten an Wasserstellen, besprühen sich mit ihrem Rüssel und nehmen ein Schlammbad.

Dank ihrer kompliziert rissigen Haut behalten sie fünf- bis zehnmal mehr Feuchtigkeit als eine glatte Oberfläche. Wenn diese eingeschlossene Flüssigkeit verdunstet, können Elefanten ihre Körpertemperatur regulieren und Austrocknung verhindern. Auf der Haut haftender Schlamm hilft den Tieren auch, Parasiten abzuwehren.

Die Haut der Elefanten verdickt sich mit der Zeit, wobei neue Hautschichten Druck auf die äußerste Schicht ausüben und ein Netz von Rissen und Spalten auf der Oberfläche entstehen, die für uns wie Falten aussehen.

Diese Rissmuster auf der Haut der Elefanten haben eine bemerkenswerte Ähnlichkeit mit Rissen im Asphalt durch zu starke Sonneneinstrahlung oder ein trockenes Flussbett.

Elefanten: Funktion der „Falten“

Viele verschiedene kleine Rissmuster schmücken die faltige, graue Haut der afrikanischen Elefanten. Diese Falten können mehr Wasser aufnehmen, das dann verdunstet und die Haut des Elefanten abkühlt. Weitere Falten können sich bilden, wenn die äußerste Hautschicht immer dicker wird und irgendwann weiter bricht. Es werden hierbei physische Risse in der Epidermis des Elefanten erzeugt, wodurch sich weitere Falten bilden.

Eigentlich sind der Aufbau und die Struktur der Haut eines Elefanten identisch mit der Haut eines Menschen. Der einzige Unterschied besteht darin, dass sich abgestorbene Hautpartikel bei einem Elefanten nicht ablösen. Es werden einfach neue Hautzellen gebildet. Dies ist für afrikanische Elefanten von großem Nutzen. Wenn sich Hautzellen häufen, üben sie genug Druck aus, um die äußere Schicht zu biegen, wodurch ein Netzwerk von kleinen Falten entsteht, wodurch die Tiere ihre Körpertemperatur noch besser regulieren können.

Nicht umsonst werden Elefanten als Dickhäuter bezeichnet. Wenn sich die Haut ablösen würde, würde sie niemals dick genug werden und es entstünden nicht so viele Falten. Ein ausgewachsenes Tier benötigt zum optimalen Regulieren der Körpertemperatur aber genug kleine Falten in der Haut.

Afrikanische Elefanten haben keine Schweiß- und Talgdrüsen, um ihre Haut in ihrer warmen, trockenen Umgebung feucht zu halten. Um mit der Hitze in Afrika fertig zu werden, baden Elefanten, sprühen Wasser und suhlen sich im Schlamm, insbesondere aufgrund ihrer Größe. Der Schlamm hilft ihnen, ihre Körpertemperatur zu regulieren, Parasiten zu vermeiden und vor Sonneneinstrahlung zu schützen.

Der Schlamm, kombiniert mit den Rissen / Falten in ihrer Haut, ermöglicht es den Elefanten, fünf- bis zehnmal mehr Wasser zurückzuhalten, als eine Haut mit glatter Oberfläche. Die Falten entstehen also wirklich durch kleine physische Risse. Je mehr Falten der Elefant hat, desto älter ist das Tier.

Warum haben Hasen lange Ohren? Erklärung


Die Ohren eines Kaninchens erfüllen zwei Schlüsselfunktionen. Als erstes helfen sie dem Tier, seine Umgebung zu überwachen und Raubtiere zu erkennen. Kaninchen können Geräusche über beträchtliche Entfernungen, bis zu drei km, aufnehmen. Ihre Ohren können um 270 Grad gedreht werden, um die Schallquelle zu erkennen und sie können sich unabhängig drehen, um verschiedene Geräusche zu überwachen.

Zweitens unterstützen sie die Wärmeregulierung. Die Ohren eines Kaninchens enthalten ein ausgedehntes Netzwerk von Blutgefäßen, die eine große Oberfläche für den Wärmeaustausch bieten. Diese Gefäße schwellen an, wenn das Kaninchen heiß ist, und ziehen sich zusammen, wenn es kühl ist, so dass sie bei kaltem Wetter kaum sichtbar sind, dazu später mehr.

Warum haben Hasen so große Ohren?

Kaninchen sind fast überall für ihre langen, ikonischen Ohren bekannt. Wie zu erwarten ist, tragen die langen Ohren eines Kaninchens viel dazu bei, sein Gehör zu verbessern. Ihre Ohren spielen auch eine wichtige Rolle bei der Regulierung der Körpertemperatur des Kaninchens und verhindern so Hitzschlag und Unterkühlung.

Viele Aspekte des Körpers eines Kaninchens sind perfekt an das Überleben in der Wildnis angepasst. Als Beutetiere haben sie Möglichkeiten, Raubtiere aus einiger Entfernung zu erkennen, und sie haben gelernt, sich an viele verschiedene Lebensräume anzupassen. Ihre Ohren sind unglaublich wichtig für ihre Anpassung und ihr Überleben als Spezies.

Hasenohren: Regulierung der Körpertemperatur

Eine der beiden Hauptfunktionen von Hasenohren besteht darin, ihnen bei der Regulierung ihrer Körpertemperatur zu helfen. Die Ohren eines Kaninchens haben im Allgemeinen ein dünneres Fell und ein Netzwerk kleiner Blutgefäße, die das Außenohr hinauflaufen. Dies bedeutet, dass Hasenohren einen Großteil des notwendigen Wärmeaustauschs mit ihrem Körper ermöglichen können. Die Blutgefäße dehnen sich an heißen Tagen aus, um Wärme abzugeben, und ziehen sich an kalten Tagen zusammen, um ihre Körpertemperatur aufrechtzuerhalten.

Kaninchen, die in trockeneren und heißeren Temperaturen leben, neigen dazu, größere Ohren zu haben. Sie benötigen eine größere Oberfläche an ihren Ohren, um mehr Wärme abzugeben und einen Hitzschlag zu vermeiden.

Was bedeutet es, wenn die Ohren eines Kaninchens heiß oder kalt sind?

Da Hasenohren in der Lage sind, ihre Körpertemperatur zu regulieren, schwanken sie häufig in der Temperatur und fühlen sich heiß oder kalt an. Wenn ein Kaninchen heiß ist, werden seine Ohren warm, wenn sie Wärme abgeben. Wenn ein Kaninchen kalt ist, fühlen sich seine Ohren spürbar kühl an.

Zum größten Teil sind Änderungen der Ohrtemperatur normal und kein Grund zur Sorge. Sehr heiße oder sehr kalte Ohren können jedoch auch ein Hinweis darauf sein, dass das Kaninchen Schwierigkeiten hat, seine Körpertemperatur aufrechtzuerhalten. Wenn sich die Ohren eines Kaninchens heiß anfühlen und rot werden, bedeutet dies, dass sie sich zu überhitzen beginnen und die Gefahr eines Hitzschlags besteht. Wenn die Ohren eines Kaninchens eiskalt sind und eine blasse Farbe annehmen, besteht ebenfalls das Risiko einer Unterkühlung.

Hasenohren: Sehr gutes Gehör

Hasenohren sind auch für ausgezeichnetes Hören ausgelegt. Interessanterweise ist die Entfernung, die Kaninchen hören können, nicht viel besser als die Fähigkeit eines Menschen innerhalb der niedrigeren Schallfrequenzen. Kaninchen können jedoch hohe Geräusche in einer Entfernung von bis zu drei km erkennen. Dies sind Schallfrequenzen, die für das menschliche Ohr völlig unhörbar wären.
Der wahre Vorteil, den Hasenohren bieten, ist das gerichtete Hören. Hasenohren können sich völlig unabhängig voneinander bewegen und schwenken. Wie bereits erwähnt kann jedes Ohr bis zu 270 ° gedreht werden. Dies gibt Kaninchen die Möglichkeit, genau zu bestimmen, woher ein Geräusch kommt. Ohne einen anderen Körperteil zu bewegen, können die Ohren eines Kaninchens aus jeder Richtung hören. Sie werden immer wissen, wann und von wo ein Räuber sich nähert.

Hängeohren

Die Mutation für Kaninchen mit Hängeohren wurde aufgezeichnet und tritt gelegentlich in freier Wildbahn auf, ist jedoch unglaublich selten. Stattdessen wurden diese Kaninchen hauptsächlich von Menschen wegen ihres niedlichen Aussehens gezüchtet. Es gibt nur eine Handvoll anerkannter Kaninchenrassen mit Hängeohren. Allerdings handelt es sich bei diesen Tieren um domestizierte Kaninchenrassen.

Aufbau des Ohres

Das Ohr eines Kaninchens besteht aus drei Teilen: dem ikonischen Außenohr, dem Innenohr mit dem Trommelfell und dem empfindlichen Innenohr, das den Schall an das Gehirn überträgt.

  • Außenohr: Das Außenohr, auch als Ohrmuschel bekannt, stellen wir uns normalerweise vor, wenn wir an ein Hasenohr denken. Dieser Abschnitt des Ohrs ist für die Regulierung der Körpertemperatur und des Schwenkens des Kaninchens verantwortlich, um die Richtung der Geräusche zu erkennen und zu lokalisieren.
  • Mittelohr (Innenohr mit Trommelfell): Im Mittelohr befindet sich das Trommelfell. Hier werden vom Außenohr gesammelte Geräusche auf das Innenohr und letztendlich auf das Gehirn übertragen. Dieser Abschnitt des Ohrs kann sogar die Lautstärke zu lauter Geräusche verringern, damit das empfindliche Innenohr nicht beschädigt wird.
  • Innenohr: Das Innenohr hat Membranabschnitte mit haarartigen Strukturen, die mit den vielen verschiedenen Schallfrequenzen korrelieren, die Kaninchen hören können. Es ist in der Lage, diese Informationen an das Gehirn weiterzugeben. Das Innenohr ist auch für das Gleichgewicht des Kaninchens und die Ausrichtung seines Körpers verantwortlich.
Warum haben getrocknete Früchte mehr Kalorien? Erklärung


Ob frisch oder getrocknet, Obst ist nahrhaft. Beide sind voller Vitamine, Mineralien und Ballaststoffe. Das Trocknen der Früchte konzentriert jedoch viele der Nährstoffe sowie die Kalorien. Der Trocknungsprozess kann auch dazu führen, dass Früchte einige Nährstoffe wie Vitamin C verlieren.

Warum haben getrocknete Fürchte mehr Kalorien als frische?

Lebensmittel enthalten Kalorien, und zu viele Kalorien – auch von gesunden Lebensmitteln – führen zu einer Gewichtszunahme. Aber es gibt gesunde Kalorien und ungesunde („leere“) Kalorien. Obst ist eine gesunde Kalorienquelle. Das gilt für Trockenfrüchte genauso wie für frisches Obst.

Es gibt jedoch einige Einschränkungen. Da getrocknete Früchte so viel kleiner sind als die frischen Früchte, aus denen sie stammen, ist es einfacher, viele Kalorien zu konsumieren, wenn man getrocknete Früchte isst. Ich esse selten drei frische Aprikosen oder 30 Trauben innerhalb weniger Stunden, aber ich konsumiere häufig mehr als drei getrocknete Aprikosen und 30 Rosinen in wenigen Stunden. Ein weiteres Problem ist, dass einige Trockenfruchthersteller Trockenfrüchten Zucker hinzufügen (die bereits ihren eigenen natürlichen Zucker enthalten).

Trockenfrüchte enthalten außerdem mehr Ballaststoffe und mehr Antioxidantien, die als Phenole bezeichnet werden, als frische Früchte. Ballaststoffe bekämpfen Herzkrankheiten, Fettleibigkeit und einige Arten von Krebs (obwohl ihre mögliche Schutzwirkung gegen Darmkrebs umstritten ist). Menschen mit einer Ernährung, die reich an pflanzlichen Phenolen ist, haben eine geringere Rate an Herzkrankheiten, Diabetes, verschiedenen Krebsarten und möglicherweise degenerativen Hirnkrankheiten.

Essen Sie also auf jeden Fall weiterhin getrocknete Früchte: Sie sind voller gesunder Nährstoffe. Vermeiden Sie jedoch den zugesetzten Zucker und behalten Sie die Kalorien im Auge.

Die Menge ist ausschlaggebend

Eine Pflaume hat 30 Kalorien, während eine getrocknete Pflaume 23 Kalorien hat. Auf den ersten Blick sieht es so aus, als ob Pflaumen die bessere Wahl sind. Wenn Sie jedoch die Größe einer frischen im Vergleich zur geschrumpften Größe der getrockneten Pflaume betrachten, denken Sie möglicherweise anders.

Frische Pflaumen haben eine geringere Energiedichte als getrocknete. Das bedeutet, dass sie im Vergleich zu ihrem Volumen kalorienarm sind. Getrocknete Pflaumen hingegen sind ein energiereiches Lebensmittel, was auch bedeutet, dass sie nicht so sättigend sind. Menschen, die energiearme Lebensmittel wie die frische Pflaume essen, haben es in der Regel leichter, ein gesundes Gewicht zu halten.

Nährstoffvergleich: getrocknete Früchte

Wenn man eine frische mit einer getrockneten Pflaume oder eine Traube mit einer Rosine vergleicht, ist der Gehalt an Vitaminen, Mineralien und Ballaststoffen nicht allzu unterschiedlich. Im Vergleich ist das Trockenobst jedoch eine viel bessere Quelle für eine Reihe gesundheitsfördernder Nährstoffe.

Eine Tasse Rosinen zum Beispiel ist eine viel bessere Quelle für Ballaststoffe, Kalium und Kupfer als eine Tasse Trauben. Getrocknete Aprikosen sind eine bessere Quelle für bestimmte Nährstoffe als frische Aprikosen, einschließlich Vitamin A-, B-Vitaminen, Eisen und Kalium. Rosinen, Pflaumen und getrocknete Aprikosen sind jedoch keine bessere Vitamin C-Quelle als ihre frischen Versionen. Dies liegt daran, dass Vitamin C während der Wärmebehandlung und im Laufe der Zeit abgebaut wird.
Da das Wasser entfernt wird, haben die getrockneten Früchte einen deutlich höheren Kaloriengehalt als die frischen Früchte – 430 Kalorien in einer Tasse Rosinen gegenüber 60 Kalorien in einer Tasse Trauben oder 380 Kalorien in einer Tasse getrockneter Aprikosen gegenüber 75 Kalorien in einer Tasse frischer Früchte.

Warum Sie Obst essen sollten

Die Ernährungsrichtlinien besagen, dass Sie bei einer Diät mit 2.000 Kalorien täglich etwa zwei Tassen frisches Obst oder eine Tasse getrocknetes Obst zu sich nehmen sollten. Wenn Sie sicherstellen, dass Sie Ihren täglichen Obstbedarf decken, sei es als frisches oder getrocknetes Obst, können Sie das Risiko für Herzkrankheiten, Krebs und Typ-2-Diabetes verringern. Als kaliumreiche Lebensmittel können Früchte auch dazu beitragen, den Blutdruck zu senken und die Bildung von Nierensteinen zu verhindern.

Tipps für Trockenfrüchte

Sie sollten nicht nur etwas vorsichtiger mit Portionsgrößen umgehen, damit Sie die Kalorien nicht übertreiben, sondern auch einen Blick auf die Zutatenliste Ihrer Trockenfrüchte werfen. Im Gegensatz zu frischem Obst enthalten die getrockneten Versionen möglicherweise mehr als die auf der Vorderseite der Verpackung aufgeführten Früchte. Einige Arten – wie Ananas und Papaya – enthalten zusätzlichen Zucker. Außerdem kann Schwefel bei der Herstellung verwendet worden sein, um die Farbe in Aprikosen beizubehalten.

Was ist ein Aha-/Ha-Ha-Graben? Bedeutung, Definition, Erklärung


Bei „Aha“ und „Ha-Ha“ denkt man zunächst an Ausrufe des Erstaunens oder der Belustigung. Überraschtes Erstaunen hat tatsächlich mit dem Ha-Ha- oder Aha-Graben zu tun. Im Großen und Ganzen handelt es sich dabei um Schutzanlagen, die von Weitem nicht sichtbar sind.

Der Aha- / Ha-Ha-Graben in der Gartenbaukunst: Geschichte

In vergangenen Jahrhunderten waren die Gärten der Reichen und Adeligen wahre Kunstwerke. Um die Grünflächen in Schuss zu halten, wurden besonders findige und elegante Gartenbaumeister engagiert. Jede Epoche kannte verschiedene Gestaltungsmerkmale. Die ausladenden Barockgärten um Schlösser wie Versailles gelten bis heute als einzigartige Anlagen.

In Großbritannien wurde und wird ebenfalls bis heute eine besondere Gartenbaukultur gepflegt.

Neben der reinen Schönheit mussten die Baumeister natürlich auch an Schutz denken. Die Grundstücke der reichen Gutsbesitzer oder Schlossherren sollten sicher vor Eindringlingen aller Art geschützt werden.

Das betraf einmal umherziehende Menschen oder gar Kriminelle. Zum anderen fürchteten die stolzen Gartenbesitzer, um ihre wertvollen Pflanzen. Denn was da so in einem Barockgarten wächst, schmeckt auch einem Reh oder Kaninchen. Wildschweine können eine stolze Gartenanlage binnen einer Nacht komplett verwüsten.

Hässliche ausladende Mauern oder gar Eisengitter kamen für Menschen dieser Epochen nicht in Frage. Der Blick in scheinbar unendliche Weiten galt als besonderes Element der Geländegestaltung.

Also musste eine Lösung her.

Die Kunst der Ha-Ha-Gräben soll ursprünglich aus Frankreich stammen. So war es auch ein Franzose, der den ersten offiziell dokumentierten Ha-Ha-Graben in England anlegte.

Der entstand 1695 in Levens Hall, einem Landsitz in der nordwestlichen englischen Grafschaft Cumbria.

Heute wird offiziell häufig der englische Geländegestalter Charles Bridgeman als Erfinder des Ha-Ha-Grabens genannt. Der lebte allerdings von 1690 bis 1738 und wirke damit erst deutlich nach der Installation der ersten Gräben dieser Art.

Namensherkunft Aha-Graben / Ha-Ha-Graben

Ein besonderes Element des Ha-Ha-Grabens ist seine Unsichtbarkeit. Vom Weitem sieht man das in die Erde eingelassene Bauwerk nämlich nicht. So konnte die Schutzanlagen den Blick der Landherren nicht weiter versperren.

Ein Nebeneffekt war die sichtliche Überraschung der Menschen, die plötzlich vor dem unerwarteten Graben standen. Gut gebaute Ha-Ha-Gräben sind erst erkennbar, wenn man unmittelbar vor ihnen steht. Wer ein solches Bauwerk zum ersten Mal sah, ließ unweigerlich Ausrufe des Erstaunens hören.

Der nordenglische Ausruf „Ha-Ha“ entspricht in etwa unserem Deutschen „Aha“. Zur Übersetzung des Originalnamens kam es auch wegen der Verwechslungsgefahr. Im Deutschen wird „Ha ha“ mit einem Ausruf der albernen Belustigung gleichgesetzt. Würde jemand vor einem Ha-Ha-Graben seine Belustigung kundtun, hätte der Baumeister wohl irgendetwas falsch gemacht.

So sieht der Aha-/ Ha-Ha-Graben aus

Die Schutzeinrichtungen werden grundsätzlich in den Boden eingelassen. Dazu graben Gartenbaumeister einen bis zu zwei Meter tiefen Graben in die Erde.

In diesen Graben wird dann meistens eine Mauer eingelassen. Wer in den Graben hinuntersteigt oder fällt, steht also plötzlich vor einer bis zu 2 Meter hohen Mauer in der Tiefe. Von oben und aus der Ferne war diese nicht sichtbar.

Ein einfacher Ha-Ha-Graben hat einen steilen Abfall, dann steht dort die Mauer. Hinter der Mauer befindet sich kein weiterer Graben. Das Erdreich kann an dieser Stelle einige Zentimeter über der Mauer aufgeschüttet sein. Oder es beginnt direkt hinter der Mauer.

Bei einem doppelten Ha-Ha Graben steht die Mauer in der Mitte eines ausladenden Grabens. Überwindet jemand die Mauer, kommt dahinter der identische Grabenabschnitt noch einmal, gefolgt von einem weiteren Anstieg von bis zu 2 Metern.

In Ha-Ha-Gräben können statt Mauern auch Gitter eingelassen sein oder man begnügt sich mit einem tiefen Graben an sich.

Die Sonderform der Wolfsgrube

Ist ein Graben komplett ausgemauert, zählt man ihn streng genommen nicht zu den Ha-Ha-Gräben. Vielmehr handelt es sich dabei um einen „saut-de-loup“, einen Wolfsgraben. Heute werden diese Gräben nicht mehr gebaut. Jedenfalls nicht zur Wolfsabwehr.

Die steilen Mauern zu beiden Seiten sollten verhindert, dass besonders sportliche Wölfe den Graben überwinden konnten. Noch bis ins 18. Jahrhundert hinein waren die großen, grauen Raubtiere in Europa gar nicht so selten.

Der bekannteste Ha-Ha-Graben Deutschlands

Das Mäuerchen vor dem Schloss Bellevue in Berlin täuscht. Wer von der Ferne denkt, Mauer und Gitter seien mit einem Sprung überwunden, wird zweifelsohne „Aha“ ausrufen.

Den vor dem Gebäude der Bundestagsverwaltung angekommen schaut er in einen tiefen Graben. Das „Mäuerchen“ war nur die Spitze des Eisberges.

Schloss Bellevue ist ein schönes Beispiel, wie diese sichere Mauer-Anlage das Gesamtbild des Gebäudes nicht allzu sehr verschandelt. Meterhoher Gitteranlagen würden den Menschen im Inneren des Gebäudes wohl mehr ein Gefühl eines Gefängnisses verleihen. Von außen ginge der Charme des Schlosses ebenfalls verloren.

Die Mauer dient hier natürlich nicht der Abwehr von wilden Tieren. Vielmehr sollen Demonstranten oder einzelne Menschen mit fadenscheinigen Absichten abgehalten werden.

Der ganze Graben ist zudem so konzipiert, dass Terroristen, die ein Fahrzeug in das Gebäude steuern wollen, im Graben hängen bleiben. Aha!

Aha-Graben / Ha-Ha-Graben: Bundestag

Vor dem deutschen Bundestag soll ebenfalls ein Aha-Graben bzw. Ha-Ha-Graben entstehen.

Warum haben indische Frauen einen roten Punkt auf der Stirn? Erklärung


Der rote Punkt, den vielen Frauen in Indien auf der Stirn tragen, heißt Bindi. Dieses Hindi Wort leitet sich aus dem Sanskritwort Bindu ab. Auf Deutsch bedeutet es Punkt oder Tropfen.

Dabei muss das Bindi nicht unbedingt immer ein tatsächlicher Punkt sein. Senkrechte, waagerechte und u-förmige Striche sind ebenfalls möglich. In manchen Fällen werden die Varianten kombiniert.

Das Bindi wird häufig als weibliche Form des Tilaka gesehen. Dieses Segenszeichen, auch unter dem Namen Tika geläufig, erhalten hinduistische Männer während oder nach einer religiösen Zeremonie.

Die Beschaffenheit des roten Punktes „Bindi“ bei indischen Frauen

Das Bindi lässt sich aus verschiedenen Zutaten herstellen. Meist besteht es aus Kurkumapulver und ein paar Tropfen Rosenwasser. Auch Sandelholzpaste oder heiliger Asche aus verbranntem Holz (Vibhuti) werden verwendet.

Da sich das Bindi immer mehr als modisches Accessoire etabliert, wird es häufig nicht mehr in Form einer Paste aufgetragen. Stattdessen benutzen die Frauen kleine Sticker, die in allen möglichen Formen und Farben erhältlich sind. Einige besitzen Perlen oder Glitzersteinchen.

Die Bedeutung des roten Punktes (Bindi) bei indischen Frauen

Ursprünglich war das Bindi einer Frau ein Zeichen dafür, dass sie verheiratet ist. Es sollte beiden Ehepartnern Glück und Wohlstand bescheren und sie vor allem Bösen schützen. Traditionell gesehen ist das Bindi rot, was Stärke und Mut symbolisiert.

Eine weitere Bedeutung des roten Punktes bezieht sich auf die Stärkung des sechsten Chakras. Vor circa 3000 Jahren verfassten erleuchtete Personen (Rishis) die heiligen hinduistischen Schriften (Veden). Darin beschrieben sie sieben Energiezentren, die sogenannten Hauptchakren. Dort wo sich das Bindi befindet, liegt das sechste Chakra. Es wird als Stirn- oder auch Ajna-Chakra bezeichnet. An dieser Stelle, dem dritten Auge, fließt besonders viel Energie.

Im Hinduismus besitzt jeder Mensch drei Augen. Zwei Augen sind für das Sehen und somit optische Eindrücke verantwortlich. Das dazwischen liegende dritte Auge richtet seine Wahrnehmung jedoch nach Innen und auf das Göttliche im Menschen. Ein Bindi erinnert den Träger, dass Gott die Mitte des Lebens ist und stets im Zentrum der Gedanken sein soll. Oberstes Ziel ist dabei das Erlangen der inneren Weisheit.

Die verschiedene Arten des roten Punktes (Bindi)

Einige Bindis geben Hinweise auf die Religionszugehörigkeit der Trägerin. Glaubt sie an Shakti, die göttliche Mutter, trägt sie Kurkuma in Form einer senkrechten Linie auf der Stirn oder als einzelnen Punkt zwischen den Augenbrauen auf.

Frauen, die Lord Vishnu anbeten, schmücken sich mit drei senkrechte Linie aus Sandelholzpaste. Drei horizontale Striche (Tripundra) stehen hingegen für den Glauben an Lord Shiva.

Die Stelle des roten Punktes

Für ein Bindi wird die Paste in die Mitte der beiden Augenbrauen, teilweise etwas höher auf der Stirn, angebracht beziehungsweise der Sticker dort aufgeklebt.

Personen, die den roten Punkt tragen

Traditionell gesehen, ist der rote Punkt verheirateten Hindu-Frauen vorbehalten. Sie erhalten ihn morgens nach dem Besuch eines Tempels oder geben ihn selbst zuhause auf ihre Stirn.

Am Hochzeitstag selbst schmückt sich die Braut mit vielen kleinen Bindis, die oberhalb ihrer Augenbrauen aufgetragen werden.

Heutzutage sind Bindis jedoch auch bei unverheiratete Frauen als Segenszeichen oder als modischer Schmuck beliebt. Selbst kleinen Kinder wird zu besonderen Anlässen ein Bindi aufgeklebt.

Witwen verzichten in aller Regel auf den roten Punkt. Alternativ können sie ein schwarzes Bindi tragen.

Der rote Punkt als Zugehörigkeitsmerkmal einer Kaste

Häufig wird angenommen, dass der rote Punkt Ausdruck einer gewissen Kaste ist. Dies wurde jedoch mehrfach widerlegt und steht nicht in Verbindung miteinander.

Zweifelhafter Modetrend: Bindi / roter Punkt

Bindis kommen mittlerweile immer mehr in Mode. Frauen anderer Religionen oder aus der westlichen Welt tragen sie als Fashion Statement.
Diese kulturelle Aneignung kritisieren gläubige, traditionsbewusste Frauen scharf, da das Bindi nicht zu Modezwecken angewendet werden soll. Jede Trägerin müsse sich vielmehr der religiösen Bedeutung bewusst sein.

Warum haben Elefanten so große Ohren? Erklärung, Bedeutung


Wenn uns heiß ist, dann fangen wir an zu schwitzen, um die Körpertemperatur besser regulieren zu können. Elefanten können dies jedoch nicht. Wie regulieren sie ihre Körpertemperatur?

Elefanten sind riesig, was bedeutet, dass sie viel Körperwärme produzieren. Da Elefanten normalerweise auch in sehr heißen Klimazonen leben, ist es wichtig, dass sie auf sehr effiziente Weise ihre zusätzliche Körperwärme abführen können. Glücklicherweise haben Elefanten eine eingebaute Lösung: große Ohren.

Warum sind die Ohren von Elefanten so groß / riesig? Erklärung

Auf der Innenseite der Ohren eines Elefanten befindet sich ein Netz winziger Blutgefäße. Die Haut des Ohrs ist sehr dünn und die Blutgefäße befinden sich sehr nahe an der Oberfläche. Wenn die Temperatur des Elefantenblutes höher ist als die Temperatur seiner Umgebung, wird Wärme von den Ohren abgegeben.

Das gleiche passiert, wenn Sie einen Eiswürfel in der Hand halten. Die Wärme fließt von einem Bereich mit hoher Wärme zu einem Bereich mit niedriger Wärme. Ihnen kommt es zwar so vor, als würde der Eiswürfel die Hand kühler machen, allerdings macht die Hitze Ihrer Hand den Eiswürfel in Wirklichkeit wärmer. Elefantenohren haben oft im Vergleich zu Heizkörpern große Blutgefäße, die von der Rückseite des Ohrs aus sichtbar sind. Blut zirkuliert durch diese Gefäße und kühlt sich ab, dann zirkuliert es weiter durch den Rest ihres Körpers, um den Rest von ihnen abzukühlen.

Wärme freisetzende Blutgefäße sind nicht die einzige nützliche Funktion der Ohren eines Elefanten. Sie verhalten sich auch wie große Fahnen. Wenn Elefanten mit den Ohren hin und her schlagen, erzeugen sie eine leichte Brise, die den Abkühlungsprozess beschleunigen kann. Es ist ein bisschen so, als würde man aus einer kühlen Dusche treten und vor einem Ventilator stehen. Die Ohren eines Elefanten können seinen Körper um bis zu 5 ° C kühlen.

Das Flattern hilft, die Durchblutung der Ohren zu fördern, was wiederum dazu beiträgt, dass sich der gesamte Körper abkühlt, wie oben beschrieben. Zweitens hilft es ihnen, Fliegen und Insekten in der Nähe dieses Körperteils wegzuschlagen.

An heißen Tagen können Sie sogar Elefanten sehen, die im Schlamm herumrollen, sich in einem Teich erfrischen oder ihre Rüssel wie Schläuche verwenden, um ihre Körper abzusprühen. Die Wärme verlässt dann ihren Körper, indem sie in den kühleren Schlamm oder das kühlere Wasser fließt.

Elefanten haben nur wenige Schweißdrüsen

Elefanten haben nicht sehr viele Schweißdrüsen. Elefanten haben keine Schweißdrüsen außer knapp über den Zehennägeln an den Füßen. Daher sind die großen Ohren eine Anpassung, um ihre Körpertemperatur zu regulieren. Da Elefanten in der Regel in ziemlich heißen Klimazonen leben, kann das Schwitzen zum Abkühlen zu Dehydration führen, sodass diese Anpassung als Vorteil angesehen werden kann.

Verschiedene Elefantenarten haben unterschiedlich große Ohren

Nicht alle Elefanten haben gleich große Ohren. Die Ohren eines Afrikanischen Elefanten können sehr groß werden. Asiatische Elefanten leben in der Regel in schattigen Wäldern und müssen nicht die gleichen extremen Temperaturen wie ihre afrikanischen Artgenossen aushalten. Infolgedessen haben asiatische Elefanten kleinere Ohren als afrikanische Elefanten. Naturschützer und Forscher verwenden Elefantenohren auch zur Identifizierung von Elefanten. Die Muster der Kerben, Risse und Kanten sind für jeden Elefanten einzigartig und helfen, sie voneinander zu unterscheiden. Eine einfache Möglichkeit, asiatische Elefanten von afrikanischen Elefanten zu unterscheiden, besteht darin, dass afrikanische Elefantenohren wie der Kontinent Afrikas geformt sind.

Elefanten nutzen Ohren zur Kommunikation

Eine Möglichkeit, wie Elefanten kommunizieren, ist über ihre Ohren. In freier Wildbahn können sie als Warnung für Herausforderer Ohren aufflammen lassen, potenzielle Bedrohungen abschrecken oder Aufregung zeigen. Sie können auch die Ohren ausstrecken, um anzuzeigen, dass sie sich konzentrieren oder etwas hören. Elefanten in der menschlichen Obhut tun dies ebenfalls, was ihren Trainern / Tierpflegern / Mahouts hilft, sie zu verstehen und mit ihnen zu kommunizieren.

Elefanten haben ein gutes Gehör

Elefantenohren wirken nicht nur zur Regulierung der Körpertemperatur, sondern tragen auch zu ihrem hervorragenden Gehör bei. Aufgrund ihrer Größe haben Elefanten ein ausgezeichnetes Gehör. Ihre größeren Ohren können dabei helfen, Geräusche perfekt zu orten und einen möglichen Räuber zu lokalisieren. Normalerweise haben Elefanten keine natürlichen Feinde. Neugeborene Tiere sind allerdings leichte Beute für Raubtiere, wenn es nicht von der Herde beschützt wird.

Warum heißt der Marmorkuchen „Marmorkuchen“? Erklärung, Bedeutung


Auf Geburtstagsfeiern, zu besonderen Anlässen oder einfach beim Nachmittagskaffee zu einer leckeren Tasse Tee – der Marmorkuchen ist zu fast allen Anlässen ein gern gesehener und gegessener Kuchen. Neben seiner einfachen Zubereitungsweise ist er nicht nur auch für Backanfänger das ideale Werk, er sieht auch einfach toll aus. Aber woher kommt der Name Marmorkuchen eigentlich?

Warum heißt der Marmorkuchen „Marmorkuchen“? Erklärung, Bedeutung

Den Marmorkuchen in seiner klassischen Erscheinung gibt es schon seit der Mitte des 19. Jahrhunderts. Die ersten vollständigen Rezepte stammen hierbei aus England und den Vereinigten Staaten von Amerika. Über die Jahre hinweg ist sein Rezept auf der ganzen Welt berühmt geworden und wird inzwischen statt mit Molasse und Gewürzen in der Regel mit Kakao eingefärbt. Erwähnt wurden marmorierte Kuchen in ihrer Form allerdings schon im frühen 18. Jahrhundert. So finden sich einige Rezepte, in der von der Marmorierung unterschiedlicher Rührkuchen durch verschiedene Einfärbemittel gesprochen wird. Nach dem Rezept handelt es sich hier nicht eins zu eins um den Marmorkuchen, wie er heute in den meisten Kochbüchern oder auf den meisten Onlineportalen zu finden ist, weshalb er in seiner aktuellen Form auch auf die Mitte des 19. Jahrhunderts datiert wird. Nichtsdestotrotz ist es unumstritten, dass frühere Vorläufer des Marmorkuchens schon weitaus früher in Kochbüchern zu finden waren und ihren Teil zu vielen Feierlichkeiten beigetragen haben.

Wortherkunft Marmorkuchen: Was hat er mit Marmor zu tun?

Der Marmorkuchen hat geschmacklich selbstverständlich nichts mit der Gesteinsart Marmor zu tun, ist allerdings aufgrund seiner Optik daran angelehnt. Bei der Betrachtung von Marmorsteinen oder Marmorsteinplatten, wie sie gerne als Bodenfliesen verwendet werden, ist vor allem die Maserung dieser auffällig. Sie sind marmoriert, das heißt durch ihre Verbindung aus Marmor und Kalkstein bilden sich charakteristische Muster, wobei in der Regel die dunkleren Kalksteinbestandteile das hellere Marmor durchziehen und so einen edel wirkenden Kontrast bilden.
Diese Durchwebung des hellen durch die dunklen Bestandteile erinnert daher direkt an Marmor und ist deswegen auch Ursprung des Namens für den Marmorkuchen. Auch hier ist nach dem Anscheinen des Kuchens der hellere Teig von einem dunkleren Teig durchzogen und das somit charakteristische Marmormuster ist zu erkennen.

Herstellung: Marmorkuchen

Hierfür wird der Teig mit meist recht einfachen Zutaten angerührt und nach dem Anrühren in zwei etwa gleich große Hälften geteilt. Während eine der beiden Hälften in ihrem ursprünglichen Zustand belassen wird, wird eine der beiden Teighälften mithilfe von Kakao dunkel eingefärbt. Nach dem Einfärben der einen Teighälfte werden beide Teige in die Backform gegeben und mit einem Holzstab oder einer Gabel gut verrührt, sodass ein Muster entsteht. Dadurch mixen sich die helle Hälfte des Teigs und die mit Kakao dunkler gefärbte Hälfte ineinander und eine Mischung aus beiden Farben entsteht. Nach dem Backen wird der Kuchen aus dem Ofen geholt und kann angeschnitten werden. Durch das vorherige Untermischen der dunklen Farbe in den hellen Teig erscheint der Marmorkuchen nun in seiner ganz besonderen Optik – dem Marmormuster. In Rezepten für Marmorkuchen wird daher auch immer davon geredet, dass der Kuchen „marmoriert“ aussieht.

Marmorkuchen: Neue Rezeptideen

Inzwischen gibt es immer neue Rezeptideen, wie der Marmorkuchen zubereitet werden kann. So sind vor allem buntere Farben anstelle der Kakaofärbung aktuell im Kommen. Aber ganz egal, welche Farbe am Ende verwendet wird – bei richtiger Backweise steht am Ende immer das ganz besondere Marmormuster!

„Vaiana“: Warum wurde der Originaltitel „Moana“ von Disney geändert? Name


In den USA und auf der ganzen Welt lieben große und kleine Disney-Fans die Südsee-Abenteuer von Moana – doch in Deutschland und weiteren europäischen Ländern wurde die Titelheldin umbenannt. Das hatte überraschende Gründe.

Der Disney-Film „Vaiana – Das Paradies hat einen Haken“, der kurz vor Weihnachten 2016 in die Kinos kam, begeisterte das Publikum in Deutschland ebenso wie im Rest der Welt und lockte hierzulande über zwei Millionen Zuschauer in die Kinos. Weltweit spielte der Film 643,3 Millionen Dollar ein, das sind umgerechnet knapp 550 Millionen Euro. Damit war „Vaiana“ laut ‚Box Office Mojo‘ der zwölfterfolgreichste Film des Jahres 2016 – und übrigens der erste, der auf Tahitianisch synchronisiert wurde. Bis heute erfreut der Animationsfilm sich großer Beliebtheit im TV, auf DVD und bei Streamingdiensten. Doch auf dem Weg zum Erfolg galt es einige Hindernisse zu überwinden, denn nicht nur im deutschen Filmtitel gab es einen Haken: Disney musste den Originaltitel „Moana“ in mehreren Ländern ändern, bevor der Film in die Kinos kommen konnte. Doch worin bestand das Problem mit dem ursprünglich gewählten Namen für den Film und seine Heldin?

„Moana“: Eintauchen in die Welt der polynesischen Mythen

Die Walt Disney Animation Studios hatten den Namen für die Heldin ihres 56. Animationsfilmes mit Bedacht gewählt: Moana ist auf Hawaii und im gesamten polynesischen Raum ein beliebter Name, der soviel wie Meer oder Ozean bedeutet. Somit passte der Name perfekt zu einer Geschichte, die die Zuschauer in die exotische Traumwelt der Südsee entführt. Der Film erzählt von der (von Disney erfundenen) Insel Moto Nui, auf der die Familien unter Hunger leiden, seit die Fischer immer bescheidenere Fänge in ihren Netzen haben. Moana, die in der deutschen Fassung Vaiana heißt, ist die Tochter des Häuptlings und wird eines Tages die Führung ihres Stammes übernehmen. Schon jetzt ist das Mädchen abenteuerlustig und mutig, und als sie durch ihre weise Großmutter Pua von einer alten Legende erfährt, die vom Fischreichtum jenseits der schützenden Riffe erzählt, will die tapfere Heldin sich auf den offenen Ozean hinauswagen, den die Fischer bislang scheuten. Doch das bleibt nicht ihr einziges Abenteuer, denn ihrem Inselparadies drohen noch größere Gefahren, die sie nur mit der Hilfe des Halbgottes Maui bannen kann.

Vaiana: Warum musste Disneys Moana ihren Namen aufgeben?

Während in den USA und vielen anderen Ländern der Welt die Kinokassen mit dem Originaltitel „Moana“ klingeln durften, stieß man in Europa auf ein Problem. Der Name Moana war hier in mehreren Staaten urheberrechtlich geschützt und gehörte ausgerechnet einer Filmschauspielerin, die in alles andere als jugendfreien Erwachsenenfilmen mitgewirkt hatte. Die freizügige Moana Pozzi sorgte in den Achtziger und Neunziger Jahren für Aufsehen, starb aber schon 1994 im Alter von nur 33 Jahren. Ihre kurze, aber intensive Schaffensperiode wurde in einem Biopic mit dem Titel „Moana“ dargestellt. Und das strikte europäische Urheberrecht untersagt es, dass ein Film denselben Titel verwendet, den schon ein anderer trägt.

Moana Pozzis Berühmtheit über die Grenzen ihrer italienischen Heimat hinaus ließ bei Disney aber auch aus weiteren Gründen die Alarmglocken läuten. Schließlich hatte Signorina Pozzi mit über 100 Erwachsenenfilmen ein unvergessliches Erbe hinterlassen, noch dazu hatten ihre Affären mit einflussreichen Männern aus Wirtschaft und Politik in Italien für einige Skandale gesorgt. Ein makelloses Image ist für die Disney Studios und ihre Filme einer der Grundpfeiler ihres Erfolges – keinesfalls wollte man riskieren, dass ein Familienfilm mit einer Schauspielerin mit zwielichtigem Ruf in Verbindung gebracht wird. Deshalb machte man sich auf die Suche nach einem unverfänglicheren Namen, der Disney außerdem den Konflikt mit dem europäischen Urheberrecht ersparen würde. Und so konnte man auch vermeiden, dass bei einer Google-Suche nach dem Film unerwünschte Treffer auf dem Computerbildschirm erscheinen, statt zu dem Animationsfilm für Kinder zu führen, und Disney so das Geschäft zu vermiesen.

Neue Namen für Moana: Als Vaiana und Oceana ebenfalls ein Hit

In Deutschland, Spanien und Frankreich erhielt die Titelheldin den Namen Vaiana. Dieser Name stammt wie Moana aus der polynesischen Sprache und beschreibt eine Höhle am Wasser oder am Meer. Damit greift der Name Vaiana sogar eine eine zentrale Szene im Film auf, in der Vaianas Großmutter ihr in einer Höhle uralte Wandmalereien zeigt, die Segelboote darstellen, mit denen die Bewohner Moto Nuis früher weit aufs Meer hinaus segelten, um zu fischen. Es handelt sich also nicht um einen Fantasienamen, sondern um einen Namen, der genauso passend für die wagemutige Filmheldin ist wie der ursprüngliche.

In Italien, dem Land, in dem die Namenskrise ihren Ursprung hat, entschied man sich für einen ganz anderen Namen, nämlich für Oceana. Dieser frei erfundene Name spielt auf die Inselheimat und die maritimen Abenteuer der Heldin an. Sowohl Vaiana als auch Oceana erwiesen sich an den Kinokassen als ebenso zugkräftige Filmtitel, und das Publikum in Deutschland, Frankreich, Spanien und Italien liebte das unerschrockene Mädchen genauso wie der Rest der Welt, wo man es weiterhin unter dem Namen Moana kennt. Aber Disney wird bei der Erschaffung neuer Filmfiguren seither sicher noch gründlicher vorgehen, um für sie Namen zu finden, die ebenso attraktiv wie mit sämtlichen Gesetzen vereinbar sind.

Warum sagt man „Mayday“? Woher kommt der Ausdruck? Bedeutung, Wortherkunft, Definition

Mayday – ein Notruf schreibt Geschichte

Jedes Jahr und zu jeder Zeit kann es passieren. Ein Flugzeug oder Schiff gerät in eine Notlage. Jetzt benötigt der Pilot oder Kapitän ein Signal, das weltweit von jedem Fluglotsen oder der Seerettung verstanden wird. Darüber hinaus erreicht Mayday jeden, der über die vorgeschriebene Funkausstattung verfügt.

Mayday ist das internationale Notsignal, das sich vor allem im Sprechfunk durchgesetzt hat. Hier wird es beim See- und Flugfunkdienst eingesetzt. Dazu kommt der BOS-Funkservice der Feuerwehr. Wer Mayday hört, weiß um die extrem hohe Priorität. Jede Sekunde zählt.

Bei diesem Notsignal handelt es sich jeweils immer um ein akustisches oder visuelles Zeichen, mit dem der Sendende Hilfe angefordert. Es kann in Form von Schall oder Licht übertragen und empfangen werden. Das bekannteste Notsignal ist Mayday.

Seit wann müssen die Empfangsstationen ständig besetzt werden?

Vor der Einführung des Sprechfunkverkehrs gab es seit 1909 nur das mit Morsezeichen versandte SOS oder Save our Ship. Aber das Absenden eines Mayday-Codes bewirkt noch keine Rettung. Dazu müssen alle Schiffe in der Nähe ihre Bordfunkstelle ständig besetzen. Eine entsprechende internationale Regelung wurde erst nach dem 12. April 1912 eingeführt. Der Grund hängt mit dem Untergang der Titanic zusammen. Obwohl die Funker der Titanic ihr SOS-Signal mehrmals vorschriftsmäßig absetzten, wurde es von der Funkstation der sich in der Nähe befindlichen California nicht angenommen, da der Funkraum nach den damaligen Regelungen noch nicht ständig besetzt war!

Nach dieser Tragödie führte man sowohl die ständigen Hörwachen als auch die dreiminütige Funkstille ein, die mit der Anruf- und Notfrequenz im Zusammenhang stehen. Außerdem musste auf allen Schiffen die Funkstation ständig besetzt sein. Mit dem aufkommenden Sprechfunk kam das Codewort Mayday hinzu.

Ab 1999 gibt es das satellitengestützte Seenot-Funksystem GMDSS. Es löste das SOS-Morsezeichen zumindest in der gewerblichen Schifffahrt endgültig ab.

Wie ist die Mayday-Meldung aufgebaut?

Auch der Aufbau der Mayday-Notrufmeldung ist genormt, sodass sie jeder Sender und Empfänger ohne Probleme wiedererkennen kann.
Zuerst kommt das Wort Mayday dreimal hintereinander. Dem folgt „This ist“ oder „Das ist“. Dann wird der Schiffsname ebenfalls dreimal wiederholt. Im nächsten Schritt kommen das Rufzeichen sowie die neunstellige MMSI-Nr.. Das Rufzeichen HBY2384 und die MMSI-Nr. 444229942 entsprechen beispielsweise einem bestimmten Schiff, das in Seenot geraten ist und dringend Hilfe benötigt.

Der Sender gibt die Daten jeweils als einzelne Buchstaben und Zahlen weiter. Dabei entsprechen die zweistelligen Werte immer dem Breitengrad, während der Längengrad mit drei Zeichen wiedergegeben wird.

Wer erfand die Bezeichnung Mayday? Bedeutung, Wortherkunft

Ursprünglich wurde die Bezeichnung Mayday aus einem französischen Wort abgeleitet, das auch in der englischen Sprache einen Notfall signifikant widerspiegelt. Bei der phonetischen Wiedergabe klingt das englische Mayday wie das französische M’aider. Und M’aider heißt in der Übersetzung „Kommt mir zur Hilfe!“ Um die Wirkung dieses zusammengesetzten Wortes zu erhöhen, wiederholt man es im Notfall Mayday dreimal hintereinander.

Einige gehen davon aus, dass der leitende Funkoffizier Stanley Mockford um 1950 mit seinem Kollegen in Frankreich nach einem Begriff suchte, der sowohl im englischsprachigen als auch im französischsprachigen Raum von allen Flugzeugführern und Fluglotsen als Notruf erkannt werden konnte. Das Notrufsignal Mayday war geboren.

Die Presse sowie der Einsatz in zahlreichen Filmen, Serien und Dokumentationen machten den Notruf Mayday weltbekannt, sodass es auch eine Dokumentationsserie mit dem gleichen Titel gibt. Sie beschäftigt sich mit Flugzeugabstürzen und analysiert mithilfe von renommierten Experten die jeweiligen Situationen sowie ihre Ursachen.

Wie wird das Mayday in der Luftfahrt umgesetzt?

In der Luftfahrt werden die aktuellen Frequenzen als Notruffrequenzen gewählt.

Sobald der Pilot den Grund für einen Notfall erkennt, muss er handeln. Er ist jedoch dazu berechtigt, die dazugehörige Beschreibung mit eigenen Worten zu skizzieren. Auf diese Weise können die zuständigen Notfallkräfte umgehend erkennen, welche Maßnahmen sie einzuleiten haben. Besser, der Pilot leitet das Mayday zu früh als zu spät ein. Sollte er dann erkennen, dass er sich geirrt hat und nun das Problem selbst lösen kann, ist er zur Rücknahme seine Meldung berechtigt.

Ein weiterer Punkt ist der Transpondercode. Mit ihm kann die Bodenfunkstelle die Position sowie den Notfall direkt auf dem Radar verfolgen. Wurde der Code nicht eingeschaltet, dann können die Verantwortlichen den Piloten zur Aktivierung des Notfall-Transpondercodes auffordern.

Gibt es das Mayday auf bei Einsatzkräften?

Jeder Feuermann kann in Not geraten. Fällt beispielsweise der Atemschutz seiner Maske aus, muss er sich schnellstens bemerkbar machen. Zu diesem Zweck befindet sich in seinem Helm eine Funkanlage. Gleiches gilt, wenn er oder sein Kollege die Orientierung in einem brennenden Haus verliert. Das DMO-Digital oder BOS Analog-Funkgerät sind seine automatisierten Helfer.

Wurde der Notruf abgesetzt, müssen alle anderen beteiligten Einsatz- und Rettungskräfte eine andere Frequenz wählen.

Welche rechtlichen Konsequenzen sind mit dem Mayday verbunden?

Nur der Schiffsführer ist berechtigt, den Notruf Mayday abzusetzen. Sobald ein Schiff in der Umgebung diese Meldung empfängt, muss es umgehend zur Hilfe leisten.

Probleme ergeben sich jedoch durch die angewendete Technik. Um im Notfall schnell zu reagieren, kann das Notsignal sofort und einfach aktiviert werden. Kommt es zu einem ungewollten oder versehentlichen Fehlalarm, hat der verantwortliche Kapitän oder Schiffsführer diesen Vorfall im Logbuch einzutragen. Das gilt auch für den zur Hilfe eilenden Kapitän.

Warum hat Caillou keine Haare / eine Glatze? Erklärung


„Ich bin schon groß und vier, komm doch und spiel mit mir – ich lad dich ein, ich bin Caillou“

Welche Eltern kennen die eingängige Titelmelodie nicht aus dem Fernsehen oder von Youtube? In der Serie „Caillou“ geht es um den kleinen Jungen Caillou, der mit seinen Eltern und der jüngeren Schwester Rosie in einem schönen, großen Einfamilienhaus wohnt. Insgesamt erzählen über 150 kurze Episoden aus dem ganz normalen Alltag eines Kindergartenkindes: Caillou geht mit der Mama einkaufen, mit der Familie in den Zoo, besucht Oma und Opa, hat Angst vor einer hohen Rutsche und freut sich auf seinen Geburtstag.

Warum hat Caillou keine Haare, also eine Glatze? Erklärung

Erstaunlicherweise wird diese Frage oft gestellt – auch wenn sie für die Zielgruppe der Serie gar nicht von Belang ist. Kleinen Kindern ist die Tatsache entweder egal, oder sie bemerken dieses Detail gar nicht. Doch viele Eltern finden es offensichtlich bemerkenswert, dass eine solch prominente Serienfigur gänzlich ohne Haare illustriert wurde.

Es gibt verschiedene Theorien, warum Caillou trotz seiner vier Jahre gänzlich kahl ist. Glaubwürdig erscheint zunächst die ganz einfache Erklärung, dass die Kinderbücher, auf denen die später entwickelte TV-Serie beruht, sich an sehr kleine Kinder richtete, die oftmals noch keine oder nur sehr wenige Haare haben. Übersetzt bedeutet Caillou im Übrigen „Kieselstein“ – ein kleines Wortspiel in Bezug auf die Analogie der glatten Oberfläche der Steine zum Kopf des Jungen.

Caillou: Hohes Identifikationspotential für die kleinen Zuschauer

Ein weiterer Erklärungsversuch geht davon aus, dass die Abwesenheit prägnanter Eigenschaften des Protagonisten die Identifikation mit ihm erleichtert. Wäre Caillou beispielsweise mit üppiger Lockenmähne oder einem modernen, prägnanten Haarschnitt geschaffen worden, wäre seine Figur weniger universal und zeitlos. Kinder, die aus einem anderen Kulturkreis mit anderer Haarmode stammen, hätten unter Umständen Probleme, sich mit ihm zu identifizieren. Als haarloser, unauffällig gekleideter Junge bietet sich Caillou gewissermaßen für jedes Kind gleichermaßen als Identifikationsfigur an.

Caillou ist nicht krank. Er leidet an keiner schlimme Krankheit (Krebs). Er hat einfach keine Haare.

Philanthropischer Erklärungsansatz

Den Wunsch der Serien-Macher nach einem vorurteilsfreien und kulturübergreifenden Setting kann man auch an vielen anderen Stellen gut beobachten. Die verschiedenen Protagonisten der Serie sind ganz unterschiedlicher Herkunft: dunkelhäutig, asiatisch oder weiß. Leos Familie ist jüdischen Glaubens und auch das Thema Inklusion wird ganz selbstverständlich und spielerisch behandelt. Es gibt keine Berührungsängste gegenüber Neuem und so verkörpert Caillous Welt eine Vision von einem offenen Miteinander, wie es Kinder leben können, die gänzlich ohne Ressentiments erzogen werden. Welche Rolle spielt in einer solchen Welt noch die Frage nach der Frisur?

Caillous Familie: Mama, Papa, Rosie und Gilbert

Solche Eltern wünscht sich jedes Kind! Mama und Papa haben immer viel Zeit für ihren Caillou, sind verständnisvoll und nehmen seine Wünsche, aber auch seine Ängste sehr ernst. Auch Oma und Opa nehmen regelmäßig am Familienleben teil und kümmern sich liebevoll um Caillou und seine kleine Schwester Rosie. Zur Familie gehört darüber hinaus Caillous geliebter Kater Gilbert. Caillous bester Freund ist der rothaarige Junge Leo, außerdem verbringt Caillou gerne Zeit mit seinen Freundinnen Sarah und Clementine. Auch der Nachbar, Mr. Hinkle, die bezaubernde Kindergärtnerin Miss Martin und die patente Babysitterin Julie gehören zum festen Ensemble der Serie und helfen dem Jungen bei der Bewältigung ganz normaler Alltagsprobleme.

Altersgerechte Serie für die Jüngeren

Caillou ist eine liebevoll erzählte Serie für Fernseh-Anfänger. Die Dramaturgie ist sehr langsam aufgebaut, das Format verzichtet auf schnelle Schnitte und hektische Bilder und wirkt fast wie ein animiertes Kinderbuch. Kinder sehen sich mit ganz normalen Situationen aus dem Alltag konfrontiert und lernen anhand Caillous Vorgehensweise eine Menge für ihr eigenes Leben. Werte wie Toleranz, Verständnis oder Freundschaft werden ganz nebenbei vermittelt und Eltern müssen keine Angst davor haben, dass ihre Kinder mit unangemessenen Inhalten konfrontiert werden.

Serie basiert auf Kinderbuch-Vorlage und reüssierte auch im deutschen TV

Bereit 1987 entstanden die ersten Caillou-Bücher, zehn Jahre später wurde auf dieser Basis die kanadische TV-Serie entwickelt – unter Mitwirkung erfahrener Psychologen. In Deutschland hatte die Serie sehr großen Erfolg dank der Ausstrahlung beim TV-Kinder-Marktführer SUPER RTL, der die Serie über Jahre hinweg täglich in seinem Vorschulprogramm „Toggolino“ ausstrahlte.

Wie groß ist Olaf? Größe des Schneemanns aus Frozen / Die Eiskönigin


Olaf heißt der Schneemann aus dem bekannten Disney-Film „Die Eiskönigin – Völlig unverfroren“ (engl. Titel „Frozen“). Viele lieben den kleinen Kerl für seinen Charakter und seine Sprüche. Viele stellen sich auch die Frage: Wie groß ist Olaf eigentlich? Die Antwort verblüfft und ist einfach!

Größe Olaf: Wie groß ist der Schneemann aus „Die Eiskönigin“ (Frozen)?

Olaf ist rund 76 cm groß (ohne Zweige auf dem Kopf). In US-amerikanischen Metriken ausgedrückt: Olaf ist 2 Fuß 6 inch (2’6″) groß. Werden die Zweige auf dem Kopf miteingerechnet, so ist Olaf 94 cm groß (3 Fuß 1 inch; 3’1″)

Fans haben seine Größe anhand von Vergleichswerten berechnet. Als Ausgangspunkt wurde der Abstand der Türknaufe zum Boden genommen. Hier gingen Fans davon aus, dass der Standard-Türknauf rund 91 cm vom Boden entfernt ist.

In einer Szene steht Anna direkt vor einer Tür. Unter Annahme des Abstands des Knaufs zum Boden kann Annas Körpergröße auf 152 cm ermittelt werden. Da Anna in anderen Szenen neben anderen Charakteren steht, kann aus dem Größenverhältnis die Körpergröße der anderen Charaktere errechnet werden.

Größe: Anna, Elsa, Kristoff, Sven, Hans und Olaf

Die Körpergröße der anderen Charakter ist:

  • Anna ist 152 cm groß (5 Fuß 0 inch).
  • Elsa ist 162 cm groß (5 Fuß 4 inch).
  • Hans ist 167 cm groß (5 Fuß 6 inch).
  • Kristoff ist 177 cm groß (5 Fuß 1 inch).
  • Olaf ist 76 cm groß (2 Fuß 6 inch).
  • Sven ist 129 cm groß (4 Fuß 3 inch).

Ein Olaf als Kuscheltier kann aber durch aus größer sein. So gibt es einen Olaf als Kuscheltier auf Amazon, der stolze 113 cm groß ist. (Link zum Olaf Kuscheltier hier*; *Externer Link zu Amazon und Provisionslink).

Falsche Größe von Olaf, dem Schneemann (Die Eiskönigin / Frozen)

Eine andere Angabe ist, dass Olaf 1,63 Meter (163 cm) groß sein soll. (5 Fuß 4 inch; 5’4″). Wäre Olaf so groß, so hätten Anna und Elsa die unglaubliche Größe von rund 3,4 Metern. So groß werden Menschen nicht. Daher ist Behauptung, dass Olaf 1,63 Meer (5 Fuß 4 inch) groß sein soll falsch. Ursprung dieser Behauptung ist ein falscher Eintrag im Eiskönigin-Wiki. Dieser Eintrag wurde mittlerweile korrigiert.t

Was ist „Reborn Babys“? Bedeutung, Definition, Erklärung


„Reborn Babys“ sind lebensechte Silkon Baby-Puppen.

„Reborn Babys“ werden von Erwachsenen für das Puppen- und Rollenspiel verwendet.

Über Reborn Babys: Bedeutung, Definition

Hinweis: Im Beitrag wird das Verb „spielen“ für den Umgang mit Reborn Babys genannt. Das Verb ist nicht wertend gemeint, sondern steht dafür, dass der Umgang mit den Puppen gewissen Regeln und eigenen Logiken folgt.

Reborn Babys sehen echten Neugeborenen zum Verwechseln ähnlich. Besonders ihre Mimik ist der von echten Neugeborenen nachempfunden. Auch Größe, Gewicht und Haut sind echten Babys nachempfunden. Reborn Babys fallen durch ihre gerunzelte Stirn auf. Auch Adern in der Haut sind zu sehen.

Erwachsene, die mit Reborn Babys spielen, behandeln die Puppen wie echte Neugeborene. Sie geben der Puppe einen Namen. Sie füttern die Puppen, wechseln die Windeln, kleiden die Puppen, gehen mit ihnen spazieren und liebkosen die Puppen. Sie reden und kuscheln mit ihnen.

Für viele Reborn-Baby-Puppen-Liebhaberinnen ist das Spiel mit den Puppen ein Hobby.

Erwachsene die mit „Reborn Babys“ spielen, werden „Reborner“ bzw. „Rebornerin“ genannt.

Reborn Babys: Herstellung, Anpassung

Die Reborn-Baby-Puppen werden teils aufwändig in Handarbeit hergestellt. Als Material für die Hülle wird Silikon und Vinyl verwendet. Das Füllmaterial besteht unter anderem aus Watte und Granulat.

Ein Reborn Baby kann komplett individuell modelliert werden. Geschlecht, Augen, Mund, Nase, Hautfarbe, Wimpern, Haare, Hände (geöffnet, kleine Fäuste) und Fingernägel können individuell angepasst werden. Rötungen und Hauttöne können festgelegt werden.

Ein Reborn Baby wird so gefüllt, dass es eine Gewichtsverteilung wie bei einem echten Baby hat. Wie bei einem echten Baby muss also bei einem Reborn Baby der Kopf gestützt werden.

Teils wird ein Reborn Baby auch in einer eigenen (künstlichen) Fruchtblase mit (künstlicher) Nabelschnur geliefert. Die Reborn-Baby-Liebhaberin muss dann die Fruchtblase öffnen und die Nabelschnur entfernen.

Reborn Babys werden teils mit individueller Geburtsurkunde geliefert. Auf der Geburtsurkunde stehen dann Name, Geburtsort, Geburtszeit, Größe und Gewicht. Die Daten auf der Geburtsurkunde entsprechen meist den Fertigungsdaten. Der Geburtsort ist dann der Ort, in dem das Reborn Baby gefertigt wurde. Die Geburtszeit ist die Uhrzeit an dem die Puppe fertig wurde.

Der Preis für ein Reborn Baby beginnt im unteren dreistelligen Bereich und kann den oberen dreistelligen Bereich übersteigen.

Warum spielt jemand mit „Reborn Babys“? Bedeutung, Psychologie

Es gibt verschiedene Ansätze und Vermutungen, warum Erwachsene mit Reborn Babys spielen.

Grundsätzlich gilt, dass Erwachsene mit den Reborn Babys bestimmte Bedürfnisse und Emotionen befriedigen. Ein Bedürfnis ist z.B. der Wunsch Mutter zu sein, Muttergefühle zu fühlen und sich, um jemanden zu kümmern.

Reborn Babys erlauben es, sich ein Wunsch Baby zu kreieren. Wer will, kann also das perfekte Baby mit allen Details erschaffen und seinen Wunsch wahr werden lassen. Dies fängt an beim Wunschgeschlecht und geht weiter zum Wunsch-Erscheinungsbild.

Das Spiel mit den Reborn Babys hat noch einen weiteren Effekt. Das Reborn Baby bringt Rhythmus und Struktur in den Alltag. Das kann gegen Aufgabenlosigkeit oder Langeweile helfen.

Tipp: Liebe Leserinnen und Leser, betrachten Sie das Spiel mit den „Reborn Babys“ als Hobby. Dann bekommt das ganze eine andere Bedeutung.

Reborn Baby: Konsequenzlose Realität

Ein Reborn Baby erlaubt viele positive Erfahrungen und schützt vor negativen (unangenehmen) Erfahrungen wie z.B. ein schreiendes Baby, schlechter Schlaf, volle Windel, ein Baby, dass krank ist oder schlecht isst. Auch Arztbesuche entfallen. Windeln müssen nicht gewechselt werden.

Mit Reborn Babys kann gespielt werden, muss es aber nicht. Für echte Babys gilt diese Logik nicht. Wenn ein echtes Baby schreit, muss reagiert werden, egal ob man will oder nicht, egal ob man schlafen wollte oder total erschöpft ist.

Die Reborn Babys erlauben eine konsequenzlose Realität. Es ist egal, ob man heute Interesse an ihnen hat oder nicht. Es besteht keine Notwendigkeit mit der Puppe zu interagieren. Wird die Puppe mehrere Stunden oder Tage nicht angefasst, hat dies keine negativen Folgen.

Motivationen, warum Menschen mit Reborn Babys spielen:

Reborn Baby – Ansatz 1: Mütter, bei denen die Kinder schon aus dem Haus sind

Diese Mütter vermissen es sich um ihre Kinder zu kümmern und lassen ihre Erinnerungen an die Babyzeit ihrer eigenen Kinder mit einem Reborn Baby wieder aufleben.

Reborn Baby – Ansatz 2: Junge Frauen, die das Muttersein testen wollen.

Diese jungen Frauen wollen wissen, wie es ist, sich um ein Baby zukümmern.

Reborn Baby – Ansatz 3: Wunsch, sich um jemanden zu kümmern.

Das „Reborn Baby“ kann den Wunsch befriedigen, sich um jemanden zu kümmern, also für jemanden dazu sein und Verantwortung zu übernehmen.

Für ehemalige Erzieherinnen, die nun in Rente sind, kann das Reborn Baby helfen an den alten Beruf anzuknüpfen.

Für Rentner kann ein „Reborn Baby“ auch eine Beschäftigung sein.

Reborn Baby – Ansatz 4: Ein Reborn Baby mit anderen Geschlecht als die eigenen Kinder

Ein weiteres Motiv kann sein, dass eine Reborn-Baby-Liebhaberin sich mit einem Reborn Baby den Wunsch nach einem Mädchen oder Jungen erfüllt. Dieser Wunsch kann stark sein, wenn eine Mutter nur Jungs oder Mädchen hat.

Reborn Baby – Ansatz 5: Ersatz für Fehlgeburt

Ein Reborn Baby kann über den Schmerz eines verlorenen Babys oder einer Fehlgeburt hinweghelfen.

Reborn Baby – Ansatz 6: Unerfüllter Kinderwunsch

Eine Frau, die einen Kinderwunsch hat, diesen aber nicht erfüllt, weil er z.B. nicht in ihre aktuelle Lebenssituation passt, kann mit einem Reborn Baby den Kinderwunsch trotzdem ausleben.

Reaktionen auf Reborn Babys / Reborn Puppen

Die gesellschaftliche Akzeptanz vom „Reborn Baby“-Puppenspiel ist gering.

Reborner (Reborn-Baby-Puppen-Liebhaber) erleben oft, dass ihr Umfeld oder Unbekannte mit Unverständnis und Skepsis reagieren. Wer zum ersten Mal mit dem Reborn-Baby-Trend in Kontakt kommt, fragt sich meistens, was das soll und wozu es gut ist.

Da für viele Rebornerinnen das Spiel mit den Reborn-Baby-Puppen ein Hobby ist, stellt sich die Frage, warum dieses Hobby schlechter sein soll als andere Hobbys?

Reborn Baby: Community und Messen

Aufklärung betreiben Reborn-Baby-Puppen-Liebhaber im Internet selbst. Verscheidene YouTube-Kanal widmen sich der Thematik „Reborn Baby“. Zwei bekannte Kanäle sind „Little Reborn Nursery“ (Link zum YouTube-Kanal: hier) und „Maggies Reborn Welt“ (Link zum YouTube-Kanal: hier).

Reborn-Baby-Puppen-Liebhaberinnen tauschen sich im Internet aus. Sie betreiben Blogs, Foren und Chats. In den sozialen Medien tauschen Rebornerinnen unter den Hashtags: #Rebornbaby, #RebornMommy, #RebornLove, #RebornArt, #RebornFamily, #RebornDollCommunity

Es finden Messen für Reborn-Baby-Puppen-Liebhaberinnen statt. Diese sind unter anderem in Hamburg, Erfurt, Eschwege oder Sonneberg. Die Messen dienen dem Austausch.

Was ist eine elektrische Stopfmaschine?


Eine elektrische Stopfmaschine ist eine elektrisch betriebene Vorrichtung zum Füllen einer leeren Zigarettenhülse mit Tabak. Solche Elektrische Zigarettenmaschinen werden durch Stopfmaschineshop online verkauft und von Rauchern benutzt, die beim Zigarettenkauf Geld sparen wollen

Eine Stopfmaschine hat also nichts mit dem Stopfen von Socken oder Textilien zu tun, sondern mit dem Füllen einer Zigarette. Dabei wird i.d.R. zwischen 0,6 und 0,7 Gramm Tabak in eine leere Zigarettenhülle eingefüllt.

Die Einsparung  durch Selberstopfen: Während Anfang 2020 beispielsweise eine Packung Fertigzigaretten in Deutschland ca. 7 Euro kostete, liegen die Kosten der gleichen Menge Zigaretten, die man mit einer Stopfmaschine selbst herstellt, bei knapp über 2 Euro.

Unterschied zwischen manueller und elektrischer Stopfmaschine

Am Markt gibt es auch manuelle Zigarettenstopfmaschinen, die ohne Strom funktionieren. Bei diesen wird entweder mit einem Hebel oder einer Kurbel der Vorgang des Tabakeinfüllens in eine leere Zigarettenhülse durchgeführt. Mit elektrischen Stopfmaschinen kann man Zigaretten deutlich schneller herstellen, als dies manuell üblich wäre. Auch die qualität die gestopfte Zigarette ist viel besser.  Raucher, die beim Rauchen deutlich sparen wollen und daher Zigaretten selbst aus Tabak und Zigarettenhülsen herstellen, nutzen häufig einmal in der Woche eine elektrische Zigarettenstopfmaschine, um die Wochenration an Zigaretten am Stück herzustellen. Auch wer Rheuma hat oder mit seinen Händen nicht mehr so gut Bewegungen ausführen kann, wird mit einer elektrischen Stopfmaschine mehr Freude haben.

Was braucht man, um mit einer elektrischen Stopfmaschine Zigaretten herzustellen?

Eigentlich braucht man, wenn man eine elektrische Stopfmaschine hat, nur drei Dinge, um damit Zigaretten herzustellen:

  • Tabak
  • Leere Zigarettenhülsen
  • Eine Stopfmaschine

Elektrische Stopfmaschinen kaufen und Mehr Info

Elektrische Stopfmaschinen für Zigaretten werden in Deutschland nicht angeboten, aber deutsche Raucher können solche Stopfmaschinen z.B. in den Niederlanden online kaufen und sich schicken lassen. Viel info uber elektrischen Stopfmaschinen hat  www.stopfmaschineshop.com

Was kosten solche Stopfmaschinen?

Während einfachste manuelle Stopfgeräte zwischen ca. 5 und 15 Euro kosten und bessere Stopfmaschinen ohne Strom zwischen ca. 30 und 50 Euro liegen, gibt es elektrische Modelle von unter 100 bis zu mehrere Hundert Euro. Je nach Komfortgrad und Zuverlässigkeit der Maschine. Wer z.B. eine Packung Zigaretten am Tag raucht, hat den Kaufpreis auch einer hochwertigen Stopfmaschine häufig nach 1-3 Monaten schon wieder finanziert, weil er Geld gegenüber dem Fertigzigarettenkauf gespart hat.

Welche elektrischen Stopfmaschinen gibt es?

Am Markt gibt es zahlreiche Modelle an Stopfmaschinen. Bei Rauchern sind die folgenden elektrischen Modelle besonders beliebt:

  • Powermatic 2 Plus
  • ZORR Powermatic 2 Titan
  • ZORR Powermatic 3+
  • Golden Rainbow

Braucht man speziellen Tabak für Stopfmaschinen?

Für elektrische Stopfmaschinen braucht man speziellen Tabak. Bei den meisten Maschinen hat es sich bewährt, sogenannten Volumentabak zu kaufen, der nicht zu feucht ist und nicht zu lang geschnitten wurde. Das sorgt dafü dass die Stopfmaschine nicht verstopfen oder haken. Dieser Tabak ist handelsüblicher Tabak, der von allen großen Markenherstellern extra für diesen Zweck angeboten wird. Auf den Gebinden im Handel wird angegeben, für wie viele Zigaretten der Tabak in etwa reicht. Als Faustformel kann man sagen, dass man ca. 0,7 Gramm Tabak für eine Zigaretten braucht. Tatsächlich ist es sogar noch etwas weniger. Häufig werden im Handel Tabakboxen für ca. 200 bis 400 Zigaretten angeboten.

Wie unterscheiden sich die elektrische Geräte?

Die Unterschiede bei den elektrischen  Zigaretten-Stopfmaschine liegen im Automatisationsgrad, der Größe des Tabak-Reservoirs und in der Technik des Befüllens der Hülse. Hier gibt es zwei Techniken:

  • Stopfmaschine mit Feder-Technik
  • Stopfmaschine mit Injektor (ohne Feder)

Zigarettenstopfmaschinen, die keine Feder aufweisen, zerstören den Tabak nicht so, was dazu führt, dass beim Rauchen keine kleinen Glutteilchen herunterfallen. Der Tabak bleibt bei Herstellung in einer Maschine mit Injektor besser in der Zigarettenhülse.

Geld Ersparnis mit dem Selberstopfen

Wer seine Zigaretten selbst stopft, kann pro Jahr – je nach Zigarettenkonsum – auch schon einmal 1.500 Euro sparen- gegenüber dem Fertigzigarettenkauf. Das macht deutlich, dass selbst die teuerste Zigarettenstopfmaschine sich innerhalb eines halben Jahres von selbst rechnet. Wenn man raucht und sie auch gebraucht.

Woran liegt die Ersparnis?

Die Ersparnis bei selbstgestopften Zigaretten liegt in der unterschiedlichen Besteuerung zwischen Fertigzigaretten und losem Tabak und darin, dass sich die Zigarettenhersteller das industrielle Stopfen von Zigaretten gut bezahlen lassen. Über die ersparte Steuer und die Vergütung für das Stopfen kann man pro Packung bis zu ca. 5 Euro gegenüber Fertigzigaretten sparen. Da kann sich jeder schnell selbst ausrechnen, was er im Monat und im Jahr spart.

Ist das Bedienen kompliziert?

Nein. Eine elektrische Zigarettenstopfmaschine ist einfach zu bedienen. Die Abläufe sind denkbar einfach:

  1. Man füllt den Tabak in den Vorratsbehälter
  2. Man steckt eine leere Zigarettenhülse auf einen Vorrichtung am Gerät
  3. Man drückt den Startknopf oder bewegt einen Hebel
  4. FERTIG

Die Maschine füllt automatisch die richtige Menge Tabak gleichmäßig in die Zigarettenhülse.

Wie lange braucht man, um eine Packung Zigaretten selbst herzustellen?

Auch Anfänger werden dafür kaum mehr als 5 Minuten brauchen. Die Herstellung geht sehr fix. Im Handumdrehen hat man mit den modernen Stopfmaschinen auch größere Mengen Zigaretten, z.B. seinen Wochenvorrat selbst hergestellt.

Kann man die Zigaretten aus der elektrischen Stopfmaschine mit den „Selbstgedrehten“ vergleichen?

Nein. Selbstgedrehte Zigaretten, bei denen man Tabak in ein Blättchen einlegt, dieses dann anleckt und dann zusammenrollt, sind von der Qualität nicht mit denen aus einer Zigarettenstopfmaschine zu vergleichen. Zigaretten aus einer Stopfmaschine sind viel gleichmäßiger gefüllt und die Zigarettenhülse ist immer gleichmäßig gerade (weil vorgefertigt). Demgegenüber sehen manche selbstgedrehte Zigaretten eher wie Joints aus und beinhalten von Mal zu Mal auch unterschiedliche Mengen Tabak.

Passierschein A38 – Asterix und Obelix Meme, Witcher, Bedeutung


Passierschein A38 zu besorgen, ist die achte von zwölf Aufgaben, die Asterix und Obelix im Zeichentrickfilm „Asterix erobert Rom“ bestehen müssen, damit Cäser die Göttlichkeit der Gallier anerkennt und ihnen das Römische Reich schenkt.

Im dritten Teil von „The Witcher“ hat die Hauptfigur Gerald ebenfalls die Aufgabe Passierschein A38 zu besorgen.

Passierschein A38 – Asterix und Obelix-Meme

Die Aufgabe „Passierschein A38“ zu besorgen, wird Asterix und Obelix von ihrem Begleiter Gaius Pupus mitgeteilt. Bevor er ihnen die Aufgabe mitteilt, sehen die drei verschiedene verrückte Personen herumlaufen. Gaius Pupus erklärt Asterix und Obelix, dass sie im „Haus das Verrückte macht“ nur den Passerschein A38 besorgen müssen. Asterix äußerte sich daraufhin, dass dies nur eine „verwaltungstechnische Formalität“ ist. Gaius Pupus erwidert, dass es nur „eine Formalität verwaltungstechnischer Art“ ist.

Im „Haus das Verrückte macht“ begeben Asterix und Obelix sich auf Suche. Ein schwerhöriger Pförtner empfängt beide und die Misere nimmt ihren Lauf. Der Pförtner meint verstanden zu haben, dass Asterix und Obelix eine Galeere eintragen wollen. Erst als Asterix lauter (und wütend) wird, gibt ihnen der Pförtner eine Auskunft: Am Schalter 1, Korridor links, letzte Tür rechts soll es Hilfe geben. Doch an besagtem Ort ist keine Tür. Asterix öffnet die gegenüberliegende Tür und stört einen Mann beim Schaukeln. Dieser sagt ihnen, dass sie im sechsten Stock auf den Plan schauen sollen.

Aus dem Plan liest Asterix heraus, dass Schalter Nummer 1 im Erdgeschoss auf dem rechten Korridor ist. Angekommen an Schalter Nummer 1 verweist die Dame an Schalter 2. Jedoch neben Schalter 1 ist Schalter 8. Die Dame sagt, dass sie auch nicht weiß, wo Schalter 2 ist.

Asterix und Obelix gehen zurück zum Pförtner. Dieses mal fragen sie nach Schalter 2. Neben ihnen taucht der Präfekt auf. Asterix fragt ihn nach Schalter 2. Während der Präfekt überlegt, antwortet der Pförtner, dass er Schalter 2 das letzte mal im dritten Stock, Korridor b, Eingang 6 gesehen habe.

Angekommen am Eingang 6 finden Asterix und Obelix Schalter 2 und direkt daneben Schalter 26. Die Beamtinnen unterhalten sich und lassen sich nicht stören. Asterix braust auf und sagt, dass er Passierschein A38 will. Die Dame fragt zurück, ob er das blaue Formular habe. Asterix verneint und die Dame erklärt, dass er Passierschein A38 erst bekommen kann, wenn er das blaue Formular hat. Das blaue Formular gibt es an Schalter 1. Also zurück.

Schalter 1 ist jedoch geschlossen. Die Dame daneben – am Schalter 8 – empfiehlt Schalter 35 zu besuchen. Also zurück zum Pförtner und wieder ins Treppenhaus.

Eine unendliche Reise beginnt: Mit dem lila Formular wird das rosa Formular beantragt. Dieses gibt es an Schalter 12, Stiege b, Korridor j. Das gelbe Formular gibt es an Schalter 7, 5. Stockwerk, Stiege k, Korridor w. Das grüne Formular gibt es an Schalter 14, 1. Stockwerk, Stiege f, Korridor t. usw….bis Obelix ausflippt. Asterix beruhigt ihn.

Asterix hat eine Idee. Er will das System mit seinen eigenen Waffen schlagen. An Schalter 2 fragt er nach dem Passierschein A39 wie er im neuen Rundschreiben B65 festgelegt ist. Die Dame ist ratlos und fragt ihre Schalternachbarin. Diese weiß auch keinen Rat. Beide Damen beraten sich und holen Hilfe. Doch keiner weiß etwas und verweist nur an andere Stellen. Die Bürokraten werden immer mehr und Chaos bricht aus.

Zum Schluß taucht der Präfekt wieder auf, Asterix fragt ihn nach Passierschein A38 und bekommt den Schein einfach ausgehändigt. Aufgabe erledigt!

Worum es bei Passierschein A38 wirklich geht:

Der Film macht sich mit dem „Haus das Verrückte macht“ über Bürokratie und Bürokraten lustig. Die satirische Darstellung zeigt, wie absurd und überfordernd Bürokratie mit ihren Formalitäten, Formularen und Scheinen auf Außenstehende wirken kann. Sie zeigt aber auch wie anstrengend und ermüdend Bürokratie sein kann.

In Deutschland ist der Ausdruck „Überbordende Bürokratie“ verbreitet. Er steht genau für das, was im Film dargestellt wird. Bürokratie geht (manchmal) über normale oder erträgliche Maße hinaus.

Doch die Bürokratie ist selbst schuld, denn der Versuch möglichst viel zu ordnen, zu regeln und zu „verbessern“ führt in seinen Details oft zu Widersprüchen und Unsinnigkeiten. (Warum ist z.B. Schalter 8 neben Schalter 1?) Dies ist ein Effekt, wenn eine Behörde sich zulange mit sich selbst beschäftigt und vergisst für wen sie eigentlich da ist. Es scheint, dass nur noch – wenn überhaupt – Bürokraten, Sachbearbeiter und Behördenmitarbeiter in all dem Wirrwarr Sinn erkennen.

Die Szene im Film zeigt aber auch:

  • Manche Bürokraten und Sachbearbeiter fühlen sich nicht zuständig. (Man hatte dann Pech.)
  • Einige Bürokraten oder Sachbearbeiter sind auf ihre Aufgaben limitiert und schauen nicht über den Tellerrand hinaus. (Vielleicht aus Selbstschutz?)
  • Einige Bürokraten verbringen ihre Zeit mit Schaukeln. (Sie sind also nicht ausgelastet?)
  • Es finden unsinnige Umstrukturierungen statt.
  • Die Logik der Ordnung und Struktur in einer Behörde ist für Außenstehende manchmal schwer verstehbar, erscheint sinnlos oder unnötig kompliziert.

Mehr über bürokratischen Irrsinn findest du hier: Realsatire.

Asterix Lösung ist daher genial und lässt sich auf einen Satz herunterbrechen: Mach verrückt, was dich verrückt macht.

Was Passierscheine sind, erfährst du hier.

Was oder was ist Forky? Bedeutung, Toy Story


„Forky“ ist ein Charakter aus dem Animationsfilm „Toy Story“. Im vierten Teil der Reihe („Toy Story 4“) hatte er seinen ersten Auftritt. Toy Story 4 wurde in den USA im Juni 2019 veröffentlicht. Am 15. August 2019 war der offizielle deutsche Kinostart.

Toy Story 4: Geschichte von Forky

Im vierten Teil von Toy Story ist Forky neben Woody eine weitere zentrale Figur. Zu Geschichte von Toy Story 4: Bonnie bastelt Forky in der Schule. Auf ihren Ausflug mit ihren Eltern nimmt sie Forky und die anderen Spielzeuge mit. Während dieses Ausflugs geht Forky verloren und die anderen Spielzeuge wollten ihn nun retten.

Forky macht im vierten Teil eine besondere Entwicklung durch. Erst glaubt Forky, dass er Müll sei. Dies führt dazu, dass Forky sich selbst entsorgen bzw. wegwerfen möchte. Im Verlauf des Filmes akzeptiert Forky aber, dass er das neue Lieblingsspielzeug von Bonnie ist und dass es seine Aufgabe ist, Bonnie glücklich zu machen.

Bedeutung: Forky und der Sinn des Lebens

„Forky“ stellt in Toy Story 4 die Frage nach dem Sinn des Lebens. Denn Forky ist ein Spielzeug, dass zunächst nicht weiß, warum es existiert und warum oder wofür es erschaffen wurde. Eigentlich ist dieser Sinn für alle Spielzeuge klar: Sie sollen ihrem Besitzer oder ihrer Besitzerin Freude bereiten. Jedoch ist Forky ein Mischwesen.

Forky ist eine Plastikgabel, deren Aufgabe es ist als Besteck beim Essen zu fungieren. Plastikgabeln werden nach dem Gebrauch weggeschmissen. Also ist Forky somit auch Müll. Bonnie gibt Forky eine neue Aufgabe: Sei ein Spielzeug.

Forky muss nun seine Rolle akzeptieren und seine Sinnkrise überwinden. Er ist zwar eine Gabel, aber seine Aufgabe ist es nicht mehr Besteck zu sein, sondern als Spielzeug Bonnie Freude zu bereiten.

Wer oder was ist Forky? Bedeutung

Forkys Körper besteht aus einer Plastikgabel. Seine Arme bestehen aus biegsamen Pfeifenreiniger-Draht. (Auch „Fuzzy“ Stix“ oder „Chenille Stems“ genannt.) Seine Füße bestehen aus einem halbierten Holzstab eines Eises, die mit einem Kaugummi an seinem Plastikgabelkörper befestigt sind. Auf dem Boden seines Fußes ist der Name „Bonnie“ geschrieben. Denn Bonnie war es, die Forky erschuf.

Das Gesicht von Forky besteht aus zwei ungleich großen Wackelaugen. Sein Mund besteht aus blauer Knete bzw. blauem Plastilin. Seine Mono-Augenbraue besteht ebenfalls aus roter Knete bzw. rotem Plastilin. Er hat errötete Wangen.

Streng gesehen, ist Forky keine Plastikgabel, sondern ein Göffel. Forky ist nämlich eine Mischung aus Löffel und Gabel. (Gabel + Löffel = Göffel) Im englischen wird der Göffel „Spork“ genannt. „Spork“ setzt sich aus den Worten „Spoon“ und „Fork“ zusammen. („Spoon“ = Löffel; „Fork“ = Gabel) Ein Göffel ist eine Besteck, dass sowohl die Funktion einer Gabel, als auch die Funktion eines Löffels erfüllt.)

Da „Fork“ auch deutsch „Gabel“ heißt, ist „Forky“ die Verniedlichung. Auf deutsch könnte Forky unter anderem „Gabelchen“ oder „Gabeli“ heißen, aber auch „Gabelmann“ wäre denkbar.

Forky hat folgende Charaktereigenschaften: Er ist angenehm, freundlich und etwas naiv. Seine Naivität führt dazu, dass Forky sich unabsichtlich in gefährliche Situationen begibt.

Forky Challenge: Bedeutung

Unter YouTubern und in den sozialen Medien verbreitete sich die „Forky Challenge“. Die Challenge beinhaltete die Aufgabe Forky nachzubauen. Dafür werden folgende Materialien benötigt:

  • 1 Plastikgabel
  • 2 Wackelaugen (müssen nicht gleich groß sein)
  • Pfeifendraht (Farbe egal)
  • Knete in zwei verschiedenen Farben für die Augenbrauen und den Mund
  • Holzstiel und Kleber

Bedeutung: Weitere Fakten über Forky

Forky ist auf dem Cover und den Plakaten von Toy Story 4 zu sehen.

Was bedeutet „Cowabunga“ aus Teenage Mutant Ninja Turtles TMNT? Bedeutung, Wortherkunft, Übersetzung


Das Wort „Cowabunga“ steht stark in Verbindung mit den Teenage Mutant Ninja Turtles (TMNT). „Cowabunga“ ist ein Ausruf, der gerufen wird, um Freude, Vorfreude, Begeisterung, Überschwänglichkeit, Eifer und Enthusiasmus auszudrücken. „Cowabunga“ wird gerufen, wenn etwas tolles, großartiges, gutes und postives passiert oder gleich passieren wird. „Cowabunga“ hat in dem Kontext und Sinne keine eigene wortwörtliche Bedeutung, sondern ist einfach eine Interjektion.

„Cowabunga“ bedeutet sinngemäß auf deutsch:

  • „Jetzt gehts los! Ich freu mich!“
  • „Mit Karacho!“
  • „Yeah!“
  • „Wow!“
  • „Yippee!“

Seit den 1980er Jahren steht „Cowabunga“ in Verbindung mit den Teenage Mutant Ninja Turtles (TMNT). Die erste TMNT-Zeichentrick-Serie wurde 1987 veröffentlicht. Der erste TMNT-Film im Jahr 1990. Michelangelo sagt sehr oft „Cowabunga“. Doch das Wort „Cowabunga“ gab es vorher schon, denn ist älter als so mancher denkt.

Wortherkunft: Woher kommt „Cowabunga“? Geschichte

In den 1950er Jahren gab es in den USA eine Kindersendung namens „Howdy Doody Show“. Sie lief von 1947 bis 1960. In dieser trat ein Indianer namens „Chief Thunderthud“ auf. Hier findest du auf YouTube einen Ausschnitt der Sendung: Link zum Video: hier. In dieser Szene sagt Chief Thunderthud: „Cowabunga, no that Clown looks sillier on Television than he does in person.“

Im Jahr 1953 sagte Chief Thunderthud das erste Mal „Cowabunga“. Chief Thunderthud sagte „Cowabunga“ als Begrüßung zu den Kindern im Studio und um Aufregung oder Überraschung auszudrücken.

„Cowabunga“ setzt aus den Wortteilen „Cowa“ oder „Kawa“ und „Bunga“ zusammen. Vermutlich geht „Cowabunga“ auf die indianischen Worte „Kwa Bunga“ zurück. Die Bedeutung der Worte ist unklar.

Kinder in den 1950er und 1960er, die mit der „Howdy Doody Show“ aufwuchsen, übernahmen den Ausdruck „Cowabunga“ und verwendeten ihn in ihrer alltäglichen Sprache. Surfer übernahmen das Wort auch und verbreiteten es so. „Cowabunga“ wurde sogar ein festes Wort in der Surfer-Sprache. Surfer riefen „Cowabunga“ oder „Kawabunga“, wenn sie auf einer Welle surften. Mit „Cowabunga“ drückten sie Begeisterung aus. Da es keine geschriebene Variante vom Wort gab, konnte jeder „Cowabunga“ schreiben wie er wollte. Mal mit „K“ am Anfang oder mit „o“ im zweiten Wortteil: Kowabunga, Kowabonga.

US-amerikanische Soldaten im Vietnam-Krieg sollen den Ausdruck auch verwendet haben und schon 1965 findet sich „Cowabunga“ in einem Peanuts-Comic wieder. (Snoopy sagt Cowabunga während er Surfbrett fährt.) In der Sesam Straße wird der Ausdruck „Cowabunga“ schon in den 1970er Jahren verwendet. Das Krümelmonster (engl. „Cookie Monster“) sagt unter anderem „Cowabunga“.

Übrigens: Bart Simpsons hat „Cowabunga“ wenige male in der Serie „The Simpsons“ gesagt. Bart Simpsons ist mehr bekannt für den Ausruf „Ay Caramba“. „Cowabunga“ taucht bei den Simpsons ab und zu wieder auf. Als Ausschrift oder Aufkleber findet sich das Wort wieder.

Andere bekannte Ausrufe sind:

Alternative Schreibweisen für Cowabunga: Kowabunga

Die alternativen Schreibwesen entstehen, wenn „Cowabunga“ in zwei Teile getrennt wird zu „Cowa“ und „Bunga“. Wird das „C“ am Anfang durch ein „K“ ersetzt und wird das „u“ nach dem „b“ durch ein „o“ ersetzt, so entstehen ebenfalls neue Schreibweise. Diese werden wiederum mit der Trennung in zwei Wortteile kombiniert.

  • Cowabunga
  • Kowabunga
  • Kowa-Bunga
  • Cowa-Bunga
  • Cowabonga
  • Cowa-bonga
  • Kowabonga
  • Kowa-bonga
  • Cawabonga
  • Cawa-Bonga
  • Kawabonga
  • Kawa-bonga
  • Kauabunga

Weitere Bedeutung von Cowabunga, Kawabunga

In den sozialen Medien werden unter den Hashtags #Cowabunga, #Kawabunga und #Kowabunga Beiträge über die Teenage Mutant Ninja Turtles (TMNT) und Beiträge über Essen veröffentlicht. (Mit den Teenage Mutant Ninja Turtles (TMNT) wird die Vorliebe zu Pizza verbunden. Daher wurde auch das Wort „Cowabunga“ mit Pizza verbunden.)

„Kawabunga“ ist ein Lied von Alonzo+ und Marquis Fox. Es wurde 2018 veröffentlicht.

„Cowabunga, Dudes!“ ist ein Lied von High Fidelity.

„Cowabunga Gnarly“ ist ein Lied von Heems.

„Cowabunga“ ist ein Lied von Katana.

„Cowabunga“ ist ein Lied von One Chance.

Was sind Mondnazis (Mond-Nazis)? Iron Sky, Bedeutung, Definition, Wortherkunft


Die Mondnazis sind bekannt aus „Iron Sky“. Im Film „Iron Sky“ vom finnischen Regisseur Timo Vuorensola geht es darum, dass nach dem Zusammenbruch des Dritten Reiches im Jahr 1945 einige der Nazis auf den Mond geflohen sind und dort eine Mondbasis in Hakenkreuzform auf der dunkle Seite des Mondes errichtet haben.

Im Jahr 2018 entdecken die US-Amerikaner die Basis der Mondnazis durch Zufall als sie zum 50-jährigen Jubliläum der Mondladung erneut auf dem Mond landeten. Während einer der US-amerikanischen Astronauten den Mond nach Helium-3 absuchte, entdeckte dieser einen Helium-3-Tagebau der Mondnazis. Er kann noch eine kurze Nachricht und einen Hilferuf an die US-amerikanische Raumfahrtbasis in Housten absenden, bevor er von zwei Wehrmachts-Astronauten festgenommen wird.

Die Mondnazis finden bei dem US-amerikanischen Astronauten ein Smartphone und sind von seiner Rechenpower fasziniert. Sie verbinden das Smartphone mit ihrem Kampfschiff „Götterdämmerung“, um dessen Leistung zu steigern. (Mehr über das Wort „Götterdämmerung“ erfährst du hier.) Kurz darauf ist der Akku des Smartphones leer. Die Mondnazis beschließen auf die Erde zu fliegen, um ein neues Smartphone zu besorgen. Ihr Ziel ist es, die Erde mit einer Flotte von Raumschiffen zu erobern. Ihr Plan trägt den Namen „Meteorblitzkrieg“.

„Iron Sky“ heißt auf deutsch „Eisener Himmel“.

In Iron Sky leben die Mondnazis in einer Hakenkreuz-förmigen Festung.

2012 wurde der Film „Iron Sky“ veröffentlicht.
2019 wurde im März „Iron Sky: The Coming Race“ als Fortsetzung veröffentlicht.

Iron Sky: The Coming Race

Der zweite Teil von Iron Sky spielt 20 Jahre nach dem die Erde durch Atombomben zerstört wurde. Die Menschen flohen von der Erde auf den Mond. Nun droht der Mond zu zerbrechen. Die letzte Hoffnung der Menschheit ist die Flucht in das Erdinnere. Denn dort soll es eine geheime Stadt geben. Bei einer Erkundungsmission wird nicht nur die Stadt bzw. Basis entdeckt, sondern auch, dass diese von böswilligen Dinosaurieren, Echsen-Menschen und noch schlimmer Nazi-Echsen-Menschen bewohnt ist.

Hintergrund zu Iron Sky: Verschwörungstheorien über Nazis

Beide „Iron Sky“-Teile thematisieren Verschwörungstheorien, Mythen und Legenden über Nazis, ihre Geheimwaffen und das Dritte Reich. So z.B. werden die Reichsflugscheiben der Nazis thematisiert, die als Wunderwaffe gehandelt wurden. Auch ist die Mondbasis eine Antwort auf die Mythen, dass es geheime Basen der Nazis geben soll. Eine dieser geheimen Basen soll auf Antarktis im Neuschwabenland liegen.

Nazis auf Dinosaurieren, Echsen-Menschen und die hohle Erde (Hohlwelt)

Der zweite Teil von Iron Sky thematisiert Nazis auf Dinosaurieren und Echsen-Menschen, sowie dass die Erde im Inneren hohl sein soll.

Weiteres zu Iron Sky

2012 wurde das Videospiel „Iron Sky: Invasion“ veröffentlicht.

„Iron Sky“ ist ein Lied von Paolo Nutini. Es wurde 2014 veröffentlicht.

„Iron Sky“ ist ein Lied von Mega City Four. Es wurde 1993 veröffentlicht.

„Iron Sky“ ist ein Lied von Sunrise Avenue. Es wurde 2019 veröffentlicht.

Was bedeutet Shatterhand auf deutsch? Bedeutung, Übersetzung, James Band


Der englische Name „Shatterhand“ heißt auf deutsch: Schmetterhand.

Der Name „Shatterhand“ ist in Deutschland insbesondere durch Old Shatterhand, einem Helden aus Karl Mays Westernromanen Winnetou bekannt. Der 25. James Bond Teil hatte als Arbeitstitel den Namen „Shatterhand“. Der offizielle Filmtitel ist „Keine Zeit zu sterben“. Doch mit dem Westernhelden hat der 25. James-Bond-Film nichts zu tun, denn Dr. Shatterhand ist der Deckname eines bekannten Bond-Bösewichts!

Das englische Wort „to shatter“ heißt als Verb auf deutsch:

  • zerbrechen
  • zerschellen
  • zerschmettern
  • zerspringen
  • zertrümmern

„To shatter“ bezeichnet allgemein den Vorgang, dass etwas durch einen Aufprall oder Gewalteinwirkung in mehrere Teile zerbricht.

James Bond: Shatterhand (Bedeutung Name)

Der 25. James-Bond-Film hatte den Arbeitstitel „Shatterhand“. Der offizielle Filmtitel ist „Keine Zeit zu sterben“.

Der Name Shatterhand nimmt Bezug auf den elften 1964 veröffentlichten James-Bond-Roman „You Only Live Twice“ von Ian Fleming. Der deutsche Titel ist „Du lebst nur zweimal“. Dort verwendete im englischen Original der James-Bond-Antagonist Ernst Stavro Blofeld den Decknamen „Dr. Guntram Shatterhand“. In der deutschen Fassung verwendete er den Decknamen „Dr. Guntram Martell“.

Deswegen kann vermutet werden, dass Ernst Stavro Blofeld im neuen James-Bond-Film auftreten wird und seine Rückkehr stattfindet. Ernst Stavro Blofeld wurde im James-Bond-Film „Spectre“ von Christoph Waltz gespielt. Am Ende von Spectre wurde Blofeld lebend festgenommen, so dass es durchaus denkbar ist, dass er in Shatterhand auftreten wird.

Im Jahr 2020 soll der 25. James-Bond-Teil „Keine Zeit zu sterben“ ausgestrahlt werden.

In der Filmdatenbank von Production Weekly wurde der 25. James-Bond-Film unter dem Arbeitstitel „SHATTERHAND“ gelistet. Dies ist die Quelle.

Old Shatterhand

„Old Shatterhand“ erhielt den Namen „Old Shatterhand“ nachdem beobachtet wurde wie er einen Angreifer mit einem Schlag KO schlug. Old Shatterhand heißt mit richtigen Namen eigentlich Karl und ist Deutscher, der im 19. Jahrhundert in die USA auswanderte. In den USA war er als Landvermesser und Kartograf für eine Eisenbahnstrecke tätig. Durch diese Tätigkeit lernte er auch Winnetou kennen.

„Old Shatterhand“ ist eine Romanfigur aus Winnetou-Romanen von Karl May. Der Blutsbruder von Old Shatterhand ist Winnetou.

Weiteres zu Old Shatterhand.

In verschiedensten Werken kommt Old Shatterhand vor:

  • „Old Shatterhand“ heißt ein 1964 veröffentlichter deutscher Film
  • Winnetou und Shatterhand im Tal der Toten
  • Karl May – Shatterhand Box
  • Old Shatterhand in der Heimat
  • Mescalero: Neue Geschichten mit Winnetou und Old Shatterhand
  • Old Shatterhand vor Gericht
  • Winnetou und Old Shatterhand

Für den Fasching gibt es sogar ein Old-Shatterhand-Kostüm.

Verschiedenste deutsche Musiker wähnen Old Shatterhand in ihren Liedern. So unter anderem Money Boy („Adios Amigo“), die Sportfreunde Stiller („Lass mich nie mehr los“), Felix Krull („Hofbräuhaus“), Juli („Wir beide“) und Milonair („Hör gut zu“).

Villa Shatterhand

Die Villa SHATTERHAND steht in der Stadt Radebeul, in der Karl-May-Straße 5, in Sachsen, Deutschland. Die Villa ist Teil des Karl-May-Museums und steht unter Denkmalschutz.

Karl May (1842 – 1912) kaufte die Villa im Jahr 1896 und zog sofort ein. Den Schriftzug „Villa Shatterhand“ ließ er im selben Jahr anbringen. Karl May wohnte bis zu seinem Tod in dem Haus.

Weitere Bedeutung von Shatterhand

„Shatterhand“ ist ein 1991 veröffentlichtes Videospiel für NES.

„How much is the Fish?“ von H.P. Baxxter beantwortet, Antwort, Bedeutung


„How Much Is The Fish?“ ist ein Scooter-Lied, dass 1998 veröffentlicht wurde. „How Much Is The Fish?“ befindet sich auf dem fünften Studioalbum von Scooter und war 1998 die erste Single-Auskopplung.

Was kostet der Fisch? Antwort: 3,80 DM

Als der US-amerikanische Late-Night-Talker Jimmy Fallon den Scooter Song „How Much Is The Fish?“ 2016 entdeckte, sich darüber lustig machte und sich eigentlich fragte, was denn der Fisch nun koste, antwortete H.P. Baxxter. Seine Antwort war: 3,80. H.P. Baxxter führte aus, dass sie damals für 3,80 einen Fisch für das Aquarium im Studio kauften.(Anmerkung der Redaktion: Es waren vermutlich 3,80 DM, da das Lied 1998, also rund 4 Jahre vor der Euro-Einführung, veröffentlicht wurde.)

Der Fisch blieb aber nicht lange in dem Aquarium. Denn im Studio war zu laut und so brachten sie den Fisch an einen anderen Ort. H.P. Baxxter erklärte scherzhaft weiter, dass sie (Scooter) noch mit dem Fisch befreundet sind, er aber sehr beschäftigt mit einem Hollywood-Film ist.

H.P. Baxxter äußerte sich auch verwundert, dass Jimmy Fallon den Song erst so spät entdeckte. Fallon reagierte und antwortete, dass die USA sehr weit zurück seien, was Musik angehe und deswegen das meiste erst 20 Jahre später mitbekomme.

In seiner Show erklärte Jimmy Fallon, dass „How Much Is The Fish?“ auf die Nicht-Hören-Liste gehört.

Der Liedtitel „How Much Is The Fish?“ war laut H.P. Baxxter eine Notlösung, da Scooter kein anderer Titel einfiel.

„How Much Is The Fish?“ wurde international zehnmal mit Gold ausgezeichnet.

Weiteres zu How Much Is The Fish? / Was kostet der Fisch?

Die Berliner Rap-Gruppe K.I.Z. hat 2007 eine Coverversion von „How Much Is The Fish?“ veröffentlicht. Das Cover heißt „Was kostet der Fisch?“.

Olga Scheps coverte „How Much Is the Fish?“ ebenfalls. Weitere Coverversionen sind unter anderem von: Raindear, tuXedoo

Origin Story / Origin Movie Was ist das? Bedeutung, Übersetzung, auf deutsch, Definiton


In einer Origin Story oder einem Origin Movie wird die Geschichte eines Charakteres oder mehrerer Charaktere dargestellt und erzählt. Es wird gezeigt, wie eine Figur zu der Figur wurde, die sie heute ist oder wie eine Gruppe sich zusammen gefunden hat.

Dabei geht es insbesondere darum einschneidende (oft tragische) Erlebnisse und Umstände der Figuren zu zeigen, so z.B. wenn diese den Tod einer geliebten Person erleben müssen, schrecklich verletzt, betrogen oder Opfer von Gewalt werden. Auch tragische Erlebnisse wie Vertreibung, Flucht oder Zerstörung der Heimat werden gezeigt. Diese Erlebnisse offenbaren, welche Motivation eine Figur hat und wo diese Motivation herkommt. Es geht eben genau darum zu zeigen, was eine Figur antreibt.

Unter anderem wird in einer Origin Story gezeigt:

  • Wie der Held zum Helden wurde.
  • Wie der Protagonist zum Protagonisten wurde.
  • Wie der Anti-Held zum Anti-Helden wurde.
  • Wie der Antagonist zum Antagonisten wurde.
  • Wie Feindschaften entstanden sind.
  • Wie Freundschaften entstanden sind.
  • Wie eine Gruppe von Charakteren zusammenfand.
  • Wie eine Gruppe von Figuren zu Feinden wurde.
  • Wie ein Held seine Superkraft erhalten hat.
  • Wie ein Held sich weiterentwickelte.

In Comic-Büchern und den Superhelden-Filmen sind Origin Stories ein beliebtes Erzählformat. Eine Origin Story kann ein Prequel sein, muss es aber nicht.

Beispiele:

Die Origin Story von Batman ist, dass er als Kind sehen musste wie seine Eltern bei einem Raubüberfall getötet wurden. Dies motivierte ihn für das Gute zukämpfen und sich den Bösen zu stellen.

Die Origin Story von Spiderman ist, dass der Tod seines Onkels ihn motivierte gegen das Böse zukämpfen.

Bekannte Origin-Movies sind:

  • Ant-Man (2015)
  • Aquaman (2018)
  • Batman Begins (2005)
  • Deadpool (2016)
  • Iron Man (2008)
  • Guardians of the Galaxy (2014)
  • Man of Steel (2013)
  • Spider-Man (2002)
  • Wonder Woman (2017)

Weiteres zu Origin Story

Auch Personen und Organisationen veröffentlichen ihre eigene Origin Stories, um zu erklären, wie geworden sind, wer sie heute sind; was sie antreibt und was sie motiviert, das zu tun, was sie heute tun.

Was heißt „Origin Story“ auf deutsch? Übersetzung

Der Ausdruck „Origin Story“ heißt auf deutsch: „Entstehungsgeschichte“.

Das englische Wort „Origin“ heißt auf deutsch:

  • Abstammung
  • Anfang
  • Ausgangspunkt
  • Herkunft
  • Ursprung

Das englische Wort „Story“ heißt auf deutsch: Geschichte oder Erzählung.

Origin Story: A Big History of Everything von David Christian.

„Origin Story: A Big History of Everything“ ist ein Buch von David Christian.

In dem Buch erzählt der Autor die Geschichte des Universums. Er beginnt beim Urknall, erzählt die Geschichte wie Sterne entstanden sind, wo Dinosaurier herkommen und landet schließlich bei den ersten Menschen. Beim Menschen geht es, um die Neolitische Revolution, die Landwirtschaft, die Mondlandung, die Globalisierung und vieles mehr.

Weitere Bedeutung von Origin Story

„Origin Story“ ist ein 2018 veröffentlichter US-amerikanischer Film von Kulap Vilaysack. Im Film erzählt die Autorin, Kulap Vilaysack, ihre eigene Geschichte. Im Alter von 14 Jahren erfährt sie, dass ihr Vater nicht ihr richtiger Vater ist. Sie macht sich auf den Weg durch die USA und Laos, um ihren biologischen Vater zu finden. Der Film behandelt Themen wie Identität, Konflikte, Immigration und persönliche Verantwortung.

„Origin unknown“ ist ein US-amerikanischer Film aus dem Jahr 2018.

Zu den Helden des Spiels Overwatch wurden Origin Stories veröffentlicht.

Assassin’s Creed Origins wurde 2018 veröffentlicht.

„On The Origin of Species“ ist ein Buch von Sabina Radeva.

Was bedeutet Bazinga auf deutsch? Bedeutung, Übersetzung, Wortherkunft


„Bazinga“ ist als ein Ausruf Sheldon Coopers aus „The Big Bang Theory“ bekannt, welchen er ruft, sobald er glaubt jemanden reingelegt, einen Streich (Prank) gespielt oder einen Witz erzählt zu haben. Doch woher kommt „Bazinga“ eigentlich und was bedeutet „Bazinga“?

Woher kommt „Bazinga“? Was bedeutet es genau? Bedeutung, Wortherkunft

Der Ausruf „Bazinga“ ist ein Kunstwort, eine Wortneuschöpfung, die keine eigene Bedeutung oder Geschichte hat, außer dass sie eine Interjektion der Serien-Figur Sheldon Cooper ist.

„Bazinga“ wird als verbales Element in der Serie „The Bing Bang Theory“ verwendet, um zu zeigen, dass Sheldon Cooper einen Witz gemacht hat.

Ursprung: Bazinga Novelty Company

Im Spin-Off „Young Sheldon“ wird in der zweiten Staffel die Entstehungsgeschichte von „Bazinga“ erzählt. Im Spin-Off will der junge Sheldon seiner Familie und vor allem seiner Schwester Missy beweisen, dass er lustig und nicht nur ernst sein kann. Deswegen besorgt er im Comicbuchladen Scherzartikel. Hersteller der Scherzartikel ist die „Bazinga Novelty Company“. Ihr Slogan ist „If it’s funny, it’s a Bazinga“. Der junge Sheldon Cooper nimmt den Slogan wörtlich und kennzeichnet seit dem jeden Witz mit einem „Bazinga“.

Andere Theorie wie Bazinga entstand

Laut einer anderen Theorie soll sich das „Bazinga“ aus den chemischen Zeichen der Lieblingselemente von Sheldon Cooper zusammensetzen: Barium (BA), Zink (Zn) und Gallium (Ga). Ausgesprochen wird dies zu „Bazinga“.

Wahrer Ursprung von Bazinga

Das „Bazinga“ dachte sich der „The Big Bang Theory“-Drehbuchautor Steven Engel aus. Er sagte privat selbst „Bazinga“, wenn er sich mit anderen Scherz erlaubte.

Der Sheldon-Cooper-Schauspieler Jim Parson kam in der zweiten „The Big Bang Theory“-Staffel dann auf die Idee, das „Bazinga“ als Pointe eines Witzes von Sheldon zu verwendet.

Sheldon Cooper sagt in der deutschen wie in der englischen Sprachversion von The Big Bang Theory „Bazinga“.

Anmerkungen:

Sheldon Cooper sagt das erste Mal in der zweiten Staffel „Bazinga“ und das bisher letzte Mal in der fünften Staffel. Nach der fünften Staffel sagt er „Bazinga“ nicht mehr.

Erst das „Zing“ dann das „Bazinga“

In der englischen Sprache wird unter anderem „Zing“ gesagt, wenn jemand etwas lustig gesagt oder getan hat. Dieses „Zing“ wird am Ende als Pointe gesagt. Aus diesem „Zing“ könnte sich „Bazinga“ abgeleitet haben.

„Zing“ ist vergleichbar damit, wenn jemand am Ende einer Geschichte „witzig“ oder „Spaß“ sagt.

Was heißt „Bazinga“ auf deutsch? Übersetzung

„Bazinga“ kann wohl am besten auf deutsch wie folgt übersetzt werden:

  • „erwischt“
  • „reingefallen“
  • „Spaß“
  • „witzig“

Weiteres zu Bazinga

„Bazinga“ ist so berühmt für Sheldon Cooper und The Big Bang Theory, dass der Ausdruck auf T-Shirts, Bekleidung und unzählige andere Produkte gedruckt im Internet verkauft wird.

„Bazinga rieki“ ist der Name einer Quallenart.

Aokigahara: Der Selbstmordwald in Japan – Bedeutung, Fakten, Daten


„Aokigahara“ (japanisch: 青木ヶ原) ist der Name eines dicht-bewachsenen Waldes im japanischen Nationapark „Fuji-Hakone-Izu“, der am Vulkan Fuji in der Präfektur Yamanashi liegt.

Der Aokigahara-Wald wird in Deutschland auch „Selbstmordwald“ genannt und ist im deutschsprachigen Raum dafür bekannt, dass er seit Jahrzehnten wiederholtes Ziel ist, von lebensmüden Japanern und von Japanern, die im Wald Suizid begehen wollen.

Der Aokigahara wird auch „Aokigahara-Jukai“ oder „Fuji no Jukai“ genannt. „Jukai“ bedeutet auf deutsch: „Baummeer“ bzw. „Meer aus Bäumen“. Auf englisch heißt er „Suicide Forest“.

Beschaffenheit des Selbstmordwaldes „Aokigahara“

Die Bäume im Aokigahara stehen sehr dicht und sorgen dafür, dass wenig Sonnenlicht in den Wald scheint und es sehr ruhig im Wald wird. Dies schafft eine besondere Atmosphäre und deswegen wird der Wald eben auch „Meer aus Bäumen“ genannt.

Der Boden ist stark uneben und hügelig. Die Bäume schlagen teils riesige Wurzeln und wachsen wild durcheinander. Es gibt viele kleine Höhlen und das Sonnenlicht strahlt in Lichtsäulen auf den Boden. (Siehe: Komorebi)

Es wird gesagt, dass man sich schnell im Wald verlaufen und die Orientierung verlieren kann, wenn man von den Wegen abkommt. (Selbst erfahrenen Wanderern wird abgeraten, sich im Wald abseits der Wege zu bewegen.) Hier wird quasi, dass deutsche Sprichtwort „Man sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht“ wahr. Wer im Wald verloren gehen möchte, hat hohe Chancen, dass das auch passiert. Dies ist wohl ein Grund für Selbstmörder den Wald aufzusuchen.

Wer sich im Aokigahara bewegt, bekommt schnell den Eindruck, dass es hier nur Natur gibt und ein Gefühl von Einsamkeit stellt sich ein. Auch soll es im Wald sehr leise sein. Die Zivilisation wirkt sehr fern. Deswegen sagen die Japaner dem Wald auch nach, dass man hier Geistern und spirituellen Wesen sehr nahe kommen kann.

Der Wald befindet sich 12o Kilometer von Tokio entfernt und ist ca. 35 km² groß. Mobiles Internet ist im Wald nicht möglich und der Handyempfang ist sehr schlecht. Auch sollen GPS-Geräte im Wald Probleme haben.

Zahlen und Fakten über den Selbstmordwald Aokigahara

Um Nachahmereffekte zu verringern, veröffentlichen die japanischen Behörden seit 2003 keine Statistiken mehr über die Zahl der Selbstmörder. Damit soll das Image des Waldes verbessert werden.

Folgende Zahlen sind bekannt:

  • 1994: 57 Tote
  • 1998: 73 Tote
  • 2002: 78  Tote
  • 2003: 105 Tote
  • 2009: 45 Tote
  • 2010: 54 Tote (Insgesamt soll es 247 Selbstmordversuche gegeben haben.)
  • 2014: 70 Tote

Nicht jeder Selbstmordversuch ist erfolgreich. Manche Selbstmörder konnten davon abgehalten werden, sich selbst umzubringen. Die genannten Zahlen sind Tote, die in dem Jahr gefunden wurden.

Im Frühjahr und insbesondere im März finden die meisten Selbstmorde im Wald statt.

Personen, die sich im Wald umbringen, wählen verschiedene Methoden: Sich selbst erhängen, sich selbst vergiften oder eine Überdosis einnehmen.

Als Gründe für den Selbstmord werden vermutet, dass die Personen unter Depressionen, Einsamkeit, sozialem Druck und Arbeitlosigkeit litten. Auch empfinden es Japaner als Schande anderen zur Last zu fallen oder auf ihrer Tasche zu liegen.

Die japanischen Behörden reagierten unterschiedlich auf die Zahl der Selbstmörder. Im Wald selbst, sind Schilder mit durchgestrichenen Seilen angebracht wurden und viele Wegmarkierungen sollen helfen sich nicht zu verlaufen. Außerhalb des Waldes sind Schilder angebracht, die Lebensmüden sagen, dass das Leben wertvoll ist, ein Selbstmord für viel Leid bei Hinterbliebenen sorgen würde und sie sich Hilfe suchen sollen.
Die Zahl der Polizisten wurde ebenfalls erhöht.

Der japanischen Mafia Yakuza wird nachgesagt, dass sie im Wald nach Leichen suchen lässt, um diesen ihre Wertsachen zuklauen.

Der Aokigahara soll weltweit der zweit beliebteste Ort für Selbstmord sein. Auf Platz 1 ist die Golden Gate Bridge.

Geschichte des Aokigahara (Selbstmordwald)

In Japan gibt es eine lange Tradition und Kultur des Selbstmordes. Unter japanischen Männern ist Selbstmord eine ehrenhafte Art und Weise zu sterben. („Kamikaze“ ist eine Form davon.)

Der Aokigahara soll auch schon vor vielen Jahrhunderten zum Selbstmord verwendet wurden sein. Arme Familien sollen alte oder kranke Menschen im Winter in den Wald gebracht haben, damit sie dort erfrieren. Damit konnten sie Lebensmittel sparen, die dann jungen Menschen und Kindern zu gute kamen. Diese Tradition heißt „Ubasute“.

Berühmt wurde der Selbstmordwald in den 1960er Jahren, als der japanische Autor Seicho Matsumoto 1957 seinen Roman „Der Wellenturm“ (japanisch: „Nami no to“) veröffentlichte. In diesem Roman begeht eine unglücklich verliebte Raum in einem Wald am Fuji Selbstmord. Der Autor stellt den Selbstmordwald als einen Ort dar, in dem alles beendet werden kann und jemand Erlösung findet. (Dies löste einen Nachahmereffekt aus, wie Europa es unter anderem mit dem Werther-Effekt erlebte.)

1960 folgte ein weiteren Roman, der wieder den Selbstmord von Menschen im Aokigahara behandelte. In diesem Roman wählte ein Paar den Aokigahara als Ort zum Selbstmord.

Seit 1971 durchsuchen die Polizei und Feuerwehr einmal im Jahr den Wald nach Leichen ab. Sicherheitspersonal patroulliert regelmäßig um den Wald.

1993 veröffentlichte der japanische Autor Wataru Tsurumi ein Buch namens „Kanzen jisatsu manyuaru“; auf deutsch: „Die komplette Anleitung zum Selbstmord“. Im Buch beschreibt er den Aokigahara als idealen Ort zum Sterben.

Im 2015 erschienen Film „Last Knights“ wird der Aokigahara thematisiert.

Im 2016 erschienen Film „The Forest“ wird der Selbstmordwald wieder thematisiert.

Der Film „The Sea of Trees“ sorgte 2017  dafür, dass der Aokigahara bekannter wurde. (Der Film wurde schon 2015 in Cannes veröffentlicht und erhielt viel negatives Feedback.)

2018 wurde der Wald (wieder) international bekannt, als ein YouTuber sich dort filmte, wie er eine Leiche fand und sich darüber lustig machte. Er veröffentlichte diese Aufnahmen auf YouTube, was einen Skandal auslöste. Außerdem führte dass zum Glauben, dass man in dem Wald Leichen oder Überreste wie Seile oder Kleidungsstücke finden kann. (Dies wirkt sehr anziehend auf Dark Tourists.)

Medien zum Selbstmordwald Aokigahara

Im Internet finden sich Anleitungen, wie der Selbstmord im Aokigahara am besten begangen werden sollte.

Der Selbstmordrwald wird in Japan auch in Mangas und Animes thematisiert.

Film „The Sea of Trees“

Der Selbstmordwald wird auch im Film „The Sea of Trees“ thematisiert. Der Film erschien 2017. Im Film geht es, um einen US-Amerikaner, der als einzigen Ausweg in seinem Leben den Freitod sieht und sich deswegen in den Aokigahara-Wald aufmacht. Hier lernt er nicht nur einen Japaner kennen, der das gleiche vor hat, sondern findet auch einen Ausweg aus seiner Krise.

Was bedeutet Rain Man? Bedeutung, Definition, Übersetzung, Wortherkunft


„Rain Man“ ist der Titel eines 1988 veröffentlichten Filmes mit Dustin Hoffman und Tom Cruise. Dustin Hoffman spielt im Film den Autisten Raymond. Tom Cruise spielt dessen Bruder Charlie. Der Film zeigt beide auf einer Reise durch die USA und thematisiert das Leben und Verhalten von Autisten.

Der Film sorgte dafür, dass Autismus weltweit bekannt wurde und seit dem viel Aufmerksamkeit erhält.

Der Film entstand nach dem der Drehbuchautor Barry Morrow den Savant Kim Peek traf.

Wer war Kim Peek?

Kim Peek (11. November 1951 – 19. Dezember 2009) zeichnete sich durch ein unglaubliches Gedächtnis aus. Er merkte sich den wortwörtlichen Inhalt aus mehr als 12.000 Büchern und konnte bei Tests einzelne Worte exakt widergeben. Er hatte die Fähigkeit die linke und rechte Seite eines aufgeschlagenen Buches gleichzeitig zu lesen. Auch merkte er sich den Inhalt von Telefonbüchern und konnte exakt angeben, welcher Wochentag an einem Datum vor vielen Jahrzehnten war.

Er litt aber auch unter großen Einschränkungen, die dafür sorgten, dass er auf seinen Vater Fran Peek angewiesen war. Er half ihm sich anzuziehen, Zähne zu putzen und bei einfachsten motorischen Tätigkeiten.

Achtung: Kim Peek war ein Savant, kein Autist!

Wie „Rain Man“ entstand:

Im Film erzählt Charlie von einem Helden, den er sich als Kind ausdachte. Dieser hieß Rain Man und wenn Charlie Hilfe brauchte oder er allein war, sang Rain Man für ihn oder war für ihn da.

Später im Film nennt sich Raymond selbst „Rain Man“. Charlie wird daraufhin klar, dass er seinen Bruder Raymond so als Kind nannte und Raymond der ausgedachte Freund „Rain Man“ war.

Der Name „Rain Man“ entstand dadurch, dass der Name „Raymond“ durch den sehr jungen Charlie falsch ausgesprochen wurde.

Was bedeutet Rain Man in der Umgangssprache? Bedeutung

In der Umgangssprache hat sich die Bezeichnung „Rain Man“ verbreitet. Unter anderem werden Menschen, die ruhig, sehr schlau und scheinbar autistische Züge haben als Rain Man bezeichnet. Diese Bezeichnung hat je nach Kontext freundlichen, scherzhaften bis abwertenden Charakter.

Menschen die komplexe Probleme scheinbar kinderleicht lösen, aber Probleme im Umgang mit anderen Menschen haben, werden auch „Rain Man“ genannt. In diesem Sinne ist „Rain Man“ eine Bezeichnung, die vergleichbar ist mit „Nerd“. Ein „Rain Man“ im umgangssprachlichen Sinne ist damit eine Person, die sehr viel Wissen in einem Themenbereich hat, aber in vielen anderen Bereichen versagt.

Weitere Bedeutung von Rain Man

„Rain Man“ heißt auf deutsch „Regenmann“.

„Rain Man“ ist ein Lied von Eminem.

„Rain Man“ soll eine andere Bezeichnung für Luzifer bzw. den Teufel sein.

Auch ist „Rain Man“ im US-amerikanischen englisch eine Bezeichnung für jemanden, der dafür sorgt, dass es Geld „regnet“. Damit ist gemeint, dass diese Person dafür sorgt, dass viel Geld erhalten. Diese Personen werden auch „Rainmaker“ genannt.

Prequel & Sequel auf deutsch: Übersetzung, Bedeutung, Was ist das?


Als „Prequel“ und „Sequel“ werden Fortsetzungsfilme bezeichnet, die im gleichen Film-Universum wie vorangegangene Filme spielen, jedoch zu einer anderen Zeit.

In diesem Beitrag erklären wir dir beide Begriffe „Prequel“ und „Sequel“ anhand von Beispielen und ausführlichen Erläuterungen. Außerdem stellen wir die Ausdrücke „Midquel“ und „Threequel“ vor.

Was heißt „Prequel“ auf deutsch? Bedeutung, Übersetzung

Ein Prequel ist ein Fortsetzungsfilm, der nach vorangegangenen Filmen veröffentlicht wurde. Er spielt chronologisch in einer Zeit vor den vorangegangenen Filmen. Damit ist ein Prequel ein Fortsetzungsfilm der in der Vergangenheit spielt und die Vorgeschichte zeigt.

Ein Prequel dient dazu, mehr über einen Charakter zu zeigen, eine Entwicklung zu erzählen, Wissen und Hintergründe zu vermitteln. Ein Prequel hat nicht die Aufgabe eine Handlung fortzuführen, was für ein Prequel unmöglich ist. Ein Prequel dient dazu Zuschauern und Rezipienten zu erzählen, wie es zu den Handlungen des vorangegangenen Filmes kam.

Eine „Origin Story“ oder ein „Origin Movie“ kann ein Prequel sein, muss es aber nicht.

Das Wort „Prequel“ ist ein Kofferwort, dass sich aus der griechischen Silbe „Pre“, was „vor“ oder „vorher“ bedeutet und „Sequel“ zusammensetzt. (Das „Se“ wurde einfach durch das „Pre“ ersetzt.)

„Prequel“ lässt sich nicht wortwörtlich auf deutsch übersetzen. Am besten triffst du den Kern, wenn du von „Vorgeschichte“ sprichst.

Prequels gibt es in der Literatur, bei Filmen und anderen Erzählungen.

Bekannte Prequels: Beispiele: Star Wars, Herr der Ringe, Sheldon Cooper, Planet der Affen

Das bekannteste Prequel ist der Star-Wars-Film „Episode 1: Die dunkle Bedrohung“, welcher 1999 veröffentlicht wurde und die Vorgeschichte zum 1983 veröffentlichten Star-Wars-Film „Episode IV: Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ zeigt.

Ein weiteres bekanntest Prequel ist die Hobbit Triologie, welche zwischen 2012 und 2014 veröffentlicht, aber in einer Zeit vor den Herr-der-Ringe-Filmen spielt, welche zwischen 2001 und 2003 veröffentlicht wurden.

Ein weiteres Prequel-Beispiel ist die Serie „Young Sheldon“. Sie zeigt den jungen Sheldon Cooper und spielt damit vor der Zeit von „The Big Bang Theory“, obwohl sie erst viel später produziert wurde.

Die modernen „Planet der Affen“-Filme („Prevolution“ und „Revolution“) , welche 2011 und 2014 veröffenticht wurden, spielen vor den alten – 1968 bis 1973 veröffentlichten – „Planet-der-Affen“-Filmen.

Was heißt „Sequel“ auf deutsch? Bedeutung, Übersetzung

Ein „Sequel“ ist ein Fortsetzungsfilm, der nach vorangegangenen Filmen veröffentlicht wurde und auch chronologisch nach den vorgegangenen Filmen spielt. Seine Handlung spielt in einer Zeit nach den vorangegangenen Filmen und baut auf vergangenen Ereignissen auf.

Das „Sequel“ baut auf Ereignissen, Personen und Themen der vorangegangenen Filme auf. Ein Sequel dient dazu eine Handlung weiterzuführen und weiterzuentwickeln.

Sequels werden in der Regel in der Hoffnung gedreht, an Erfolge und Gewinne eines vorangegangenen Filmes anzuschließen. Dadurch, dass Fraktionen, Orte, Charaktere und Schauspieler schon bekannt sind, können Fans schon auf Wissen aufbauen und müssen sich nicht komplett neu auf den Film einstellen. Hier wirkt der Wiedererkennungswert.

Ein Sequel muss nicht immer geplant sein. Bei manchen Filmen wird gewartet, ob sie erfolgreich sind und dann wird ein Sequel gedreht.

Das Wort „Sequel“ leitet sich vom lateinischen Wort „sequi“ bzw. „sequela“ ab, was „Folge“ bzw. „zu Folgen“ bedeutet. Noch heute ist in der deutschen Sprache das Wort „Sequenz“ verbreitet, was bedeutet, dass etwas aufeinander folgt. Das deutsche Wort „Sequenz“ bedeutet: „Aufeinander folgen“.

Was heißt „Midquel“ auf deutsch? Bedeutung, Übersetzung

Ein „Midquel“ ist ein Film oder eine Episode, die einen Ausschnitt zeigt und zwischen vorangegangenen Filmen und dem Prequel oder dem Sequel spielen kann. Auch kann ein „Midquel“ Bezug auf einen Ausschnitt oder eine Szene nehmen und dazu Hintergründe erzählen.

Das Kofferwort „Midquel“ setzt sich aus den Worten „Mid“ und „Sequel“ zusammen. Das englische Wort „mid“ bedeutet auf deutsch: „mittel-“ oder „mittlere“.

Was heißt „Threequel“ auf deutsch? Bedeutung, Übersetzung

Der Ausdruck „Threequel“ bedeutet je nach Kontext, dass Filmproduzenten schon nach der Fortsetzung eines Filmes eine weitere Fortsetzung planen, welche der dritte Teil wäre oder, dass Filmproduzenten dazu neigen aus einem Film einen dreiteiligen Film zu machen. Damit sorgen sie dafür, dass aus einem Film eine Trilogie wird.

Der Ausdruck „Threequel“ wird oft als Kritik verwendet mit dem Filmproduzenten vorgeworfen wird, dass sie Dreiteilige Filme bzw. Trilogien nur aus Gewinnmaximierungsabsichten drehen.

Das Wort „Threequel“ ist ein Kofferwort aus „Three“, was „drei“ (3) bedeutet und „Sequel“.

Was heißt der Name „Deadpool“ auf deutsch? Übersetzung, Namensherkunft, Bedeutung


Der Marvel-Charakter Deadpool alias Wade Wilson suchte sich den Namen „Deadpool“ selbst aus.

Wie Deadpool Deadpool wurde

Als bei Wade Wilson Krebs diagnostiziert wurde, meldete er sich freiwillig bei Weapon X für Menschenversuche in einem Versuchslabor. Er erhoffte sich davon Heilung und Superkräfte.

Wade Wilson ließ sich Mutantengene injizieren und ließ sich foltern, damit die Gene aktiviert werden. Dies gelang auch und er erhielt seine neuen Superkräfte und Selbstheilungskräfte, die den Krebs heilten. Jedoch wurde er am ganzen Körper entstellt.

Da die Menschenversuche oft Todesfälle verursachten und damit eine hohe Sterblichkeitsrate hatten, wetteten andere Versuchsteilnehmer darum, wer als letztes sterben würde. Dazu legten sie ihr Geld in einem Pott, genannt „Deadpool“. Da Wade Wilson den Versuch überlebte, gewann er den Geldpott und wählte sich selbst auch den Spitznamen „Deadpool“.

Übersetzung: Was heißt das Wort „Deadpool“ auf deutsch?

„Deadpool“ in seiner zusammengeschriebenen Form ist kein offizielles englisches Wort.

Im Glücksspiel wird von „Pool“ gesprochen. Auf deutsch würde „Pott“ gesagt werden. Damit ist gemeint, dass Teilnehmer ihr Geld als Einsatz in einen Pott geben bzw. zusammenwerfen. Das Wort „Dead“ bedeutet „tot“ oder „gestorben“. Damit meint der Ausdruck „Deadpool“, dass hier Glücksspiel um das Überleben bzw. Leben einer oder mehrere Personen gespielt wird.

Makabere Todeswetten: Dead Pool / Death Pool

Statt „Dead pool“ wird auch „Death pool“ gesagt. Bei dem Spiel geht es darum hervorzusagen, wann ein Teilnehmer sterben werden.So z.B., ob ein Teilnehmer als erstes oder letztes sterben wird. Der Gewinner erhält in der Regel Geld.

In gefährlichen Motorsport-Rennen waren „Death Pools“ am Anfang des 20. Jahrhundert verbreitet. In modernen „Death Pools“ wetten Teilnehmer, welche Prominente im laufenden Jahr sterben werden. Auch finden Wetten darüber statt, welche Internet Startups im laufenden Jahr Pleite gehen werden.

Weiteres zu / über Deadpool

Laut Rob Liefeld und Fabian Niceiza ist der Name „Deadpool“ eine Homepage an Deathstroke. (Deathstroke ist ein Charakter auf dem Deadpool basiert.)

„The Dead Pool“ ist ein 1988 veröffentlichter US-amerikanischer Film.

Was ist eine Crazy Cat Lady / verrückte Katzenfrau? Bedeutung, Definition, Test


„Verrückte Katzenfrau“ bzw. das englische Pendant „Crazy Cat Lady“ ist eine Bezeichnung für Frauen, die mit sehr vielen Katzen zusammen leben.

Als „Katzenfrauen“ werden in den Medien meist alleinstehende Karriere-orientierte Frauen oder verwitwete Frauen dargestellt, die ihre Wohnung mit Katzen teilen. Meistens werden sie als schrullig, anders und einsam dargestellt.

Der Ausdruck „verrückte Katzenfrau“ oder „Crazy Cat Lady“ ist scherzhaft bis abwertend gemeint.

Bist du eine verrückte Katzenfrau / Crazy Cat Lady? Test

Um zu entscheiden, ob du oder jemand anders eine verrückte Katzenfrau ist, wendest du folgende Regel an:

Leben im Haushalt mindestens 2 Katzen und mehr Katzen als Menschen, dann ist das ein Hinweis darauf, dass du eine „verrückte Katzenfrau“ sein könntest.

Alle zwei Bedingungen müssen gelten, so dass gesagt werden kann, dass du eine „verrückte Katzenfrau“ bist:

  • mehr als drei Katzen
  • mehr Katzen als Menschen im Haushalt

Ob eine Katzenfrau zwingend alleinstehend sein muss, ist nicht gesagt. Denn einige Frauen stecken ihre Männer mit ihrer Katzenliebe an oder die Männer erdulden das Sammeln von Katzen einfach.

Damit es eindeutiger ist, ob du eine verrückte Katzenlady bist, beantworte folgende Fragen:

  1. Stören deine Katzen beim Sex? Ja / Nein
  2. Hast du mehr Katzen als Freunde? Ja / Nein
  3. Bestimmen deine Katzen, wo es im Haushalt lang geht? Ja / Nein
  4. Glaubst du, dass du nicht genug Katzen im Haushalt hast? Ja / Nein
  5. Deine Katze schläft auf deinem Schoß und du willst auf Toilette. Weckst du die Katze einfach und stehst auf? Ja / Nein
  6. Findest du Katzen angenehmer als Menschen? Ja / Nein

Je mehr Fragen, du mit „Ja“ beantwortet hast, umso wahrscheinlicher ist, dass du eine verrückte Katzenfrau sein könntest.

Rationalisierungen von Katzenfrauen

„Verrückte Katzenfrauen“ werden nicht einfach geboren, sondern sie werden über die Zeit dazu. Eine Erklärung wie ihre Vielzahl an Katzen zustande kommt, ist:

Sie besitzen bereits eine Katze, sind aber oft lange abwesend. Damit diese Katze nun nicht so einsam ist, beschließen sie sich eine zweite Katze anzuschaffen.

Wer erst einmal zwei Katzen hat, kann sich weitere Fragen stellen:

  • Damit diese zwei Katzen nun Unterhaltung bekommen, wäre doch eine dritte Katze sinnvoll?
  • Vielleicht wäre eine junge Katze sinnvoll, die die älteren Katzen erziehen können?

Toxoplasma gondii: Wie verrückte Katzenfrauen vielleicht entstehen

Eine Vermutung, was zu r“Verrücktheit“ der verrückten Katzenfrauen führt, ist der Parasit „Toxoplasma gondii“. Dieser nutzt Katzen als Wirt, kann aber auch auf andere Lebewesen übergehen. Über den Kot der Katzen verbreitet sich der Parasit unter anderem.

Toxoplasma gondii führt bei Menschen zur Erkrankung „Toxoplasmose“. Diese äußert sich durch Fieber, Gelenkschmerzen und Muskelschmerzen. Außerdem eventuell auch durch eine Verhaltensänderung.

Simpsons: Verrückte Katzenfrau / Crazy Cat Lady

Durch den geisteskranken Simpsons-Charakter „Eleanor Abernathy“ verbreitete sich die Idee und Bezeichnung „verrückte Katzenfrau“ bzw. die englische Bezeichnung „Crazy Cat Lady“.

In der Serie „The Simpsons“ ist Eleanor Abernathy eine Person, die wohl alleinstehend ist, alleine wohnt und ihr Haus nur mit Katzen teilt. Sie scheint nicht sprechen zu können, so dass sie herumschreit oder brabbelt. In der Serie fällt sie auf, da sie ihre Katzen auf Passanten wirft.
Die Haare von Eleanor Abernathy sind nicht gekämmt. Sie läuft außerhalb des Hauses mit Hausschuhen herum und hat einen wirren Blick.

Eigentlich hatte Eleanor Abernathy eine große Karriere vor sich. Sie studierte Medizin in Harvard und Recht in Yale. Beide Studien schloss sie ab. Jedoch hatte sie mit 32 Jahren einen Burn-Out von dem sie sich nicht wieder richtig erholte. Sie fing an Alkohol zu trinken und verbrachte ihre Tage zusehends mit ihren Katzen. In der Serie Simpsons soll sie ungefähr 40 Jahre alt sein.

Weiteres zu Crazy Cat Lady

„Cat Ladies“ ist eine kanadische Doku aus dem Jahr 2009. In der Dokumentation werden Frauen gezeigt, die ihr Leben den Katzen widmen.

Auf Amazon werden verschiedene „Crazy Cat Lady“-Actionfiguren verkauft, sowie Produkte, die mit „Crazy Cat Lady“ bedruckt sind.

Wickie: Junge oder Mädchen? (Wickie und die starken Männer, Geschlecht entgültig erklärt)


Machen wir es kurz: Wickie von „Wickie und die starken Männer“ ist ein Junge und definitiv kein(!) Mädchen. Wie kommen wir darauf? Nachfolgend die Anhaltspunkte und Stellen der Serie, die das nahe legen:

Im Intro wird gesungen: „Die Angst vorm Wolf macht ihn nicht froh“. Das „ihn“ zeigt eindeutig, dass Wickie ein Junge ist. Weiterhin wird gesungen: „Die Lösung fällt ihm gar nicht schwer“. Auch das „ihm“ zeigt eindeutig, dass Wickie ein Junge ist.

Verwirrungen entstanden durch die falsch verstandene Original-Zeile: „Zieh fest das Segel an“. Hier verstanden wohl viele „Sie fässt das Segel an“. Richtig ist aber „Zieh fest das Segel an“. („Zieh“ ist der Imperativ von Ziehen.)

Weitere Verwirrungen könnten dadurch entstanden sein, dass Wickies Name als „Vicky“ falsch verstanden wurde. „Vicky“ ist die Kurzform von Viktoria.

In einer Episode zieht Wickie sich aus und ist nackt. Dabei ist deutlich zu sehen, dass er ein Junge ist.

Halvar spricht Wickie in der Serie wiederholt mit „mein Junge“ an.

Es wird vermutet, dass auf den Reisen der Wikinger nur Männer mitdurften. Da Wickie mitfährt, liegt der Schluss nahe, dass er ein Junge ist.

Die männlichen Wikinger tragen in der Serie Helme. Die Frauen tragen keine Helme. Da Wickie ein Helm trägt, ist er ein Junge.

In der Verfilmung von Michael Bully Herbig brüllt Wickie: „Ich bin kein Mädchen!“ (Und beendet damit jede Diskussion.)

Zu Wickie passende DVDs, Blu-rays und Spiele findest du Amazon hier*. (Externer Link zu Amazon und Provisionslink)

Umfrage: Ist Wickie ein Junge oder Mädchen?

Für die IZI-Studie wurden Kinder im Alter von 3 bis 12 Jahren befragt, ob Wickie ein Junge oder Mädchen ist. Den Kindern wurde ein Bild von Wickie gezeigt und sie wurden gefragt, was sie glauben, ob Wickie ein Junge oder Mädchen ist. 69 Prozent der Kinder, die die Serie kannten, sagten das Wickie ein Junge ist.

Je älter die Kinder waren, die befragt wurden, umso sicherer waren sie sich das Wickie ein Junge ist. Von den 3-4 Jährigen sagten 61,5 Prozent, dass Wickie ein Junge ist. Von den 5-6 Jährigen sagten schon 67 Prozent, dass Wickie ein Junge ist. Von den 7-8 Jährigen sagten 70,6 Prozent, dass Wickie ein Junge ist. Die 9-10 Jährigen sagten dies zu 71,7 Prozent und die 11-12 Jährigen zu 73,3 Prozent.

Woher kommt die Idee, dass Wickie ein Mädchen sein soll?

Die Vorstellung oder die Idee, dass Wickie ein Mädchen soll sein, kommt vermutlich von seinen langen Haaren. „Lange Haare“ als Frisur waren lange Zeit eine Frisur, die nur Mädchen trugen. Da „Wickie und die starken Männer“ eine Zeichentrickserie ist, die ab 1974 ausgestrahlt wurde, haben viele Generationen sie gesehen.

Auch andere Eigenschaften wie seine Stimme, dass er klein und schmächtig ist oder dass er ganz un-wikingerlich oft ängstlich und zögerlich ist, Waffen, Muskelkraft und Gewalt ablehnt, legen auch die Vermutung nahe, dass er eventuell ein Mädchen sein könnte. Andere Wikinger-Männer in der Serie treten selbstbewusst auf und preschen meistens vor. Wickie überlegt und ist zurückhaltend.

Auch seine androgynen Züge legen die Vermutung nahe, dass er ein Mädchen sein könnte. Ein Bart oder Bartansatz fehlt ihm z.B. komplett. Auch die Kleidung mit Rock und Leggins lässt solche Schlüsse zu.

Hatten Wikinger lange Haare?

Ja, Wikinger hatten lange Haare. Wickies Haare sind also historisch korrekt, auch wenn heute Kurzhaarschnitte bei Jungen häufiger zu finden sind.

Die Haarpracht von Männern und Frauen änderte sich im Lauf der Geschichte häufig. So trugen viele Männer in den 1970er Jahren als Ausdruck der Selbstbestimmung (und um mit der Tradition zu brechen) lange Haare.

Wissenswertes über Wickie und die starken Männer

Wickie ist das wohl bekannteste Wikingerkind. Er ist Sohn von Ylva und dem Wikingerhäuptling Halvar. Wickie lebt im Wikingerdorf Flake. Zu Wickie hält nur seine Cousine Ilvi.

Die Zeichentrickserie wurde ab 1974 in Deutschland gestrahlt. Von „Wickie und die starken Männer“ gibt es auch ein Kinderbuch von Runer Jonsson.

Der Film von Michael Herbig „Wickie und die stärken Männer“ aus dem Jahr 2009 entfachte das Wickie-Fieber erneut.

Von „Wickie und die starken Männer“ gibt es auch eine computeranimierte Fernsehserie.

Was bedeutet Wusa / Wuusah / Wousa / Woosah? Bedeutung, Wortherkunft


Der Ausdruck „Wusa“ wurde durch den Film „Bad Boys 2“ bekannt und verbreitet. „Wusa“ wird gesagt, um sich selbst zuentspannen und Stress zu bewältigen, wenn man wütend oder zornig ist. Mit „Wusa“ soll die Wut in die Wüste geschickt oder getrieben werden. Auch wird „Wusa“ zu anderen gesagt, damit diese sich entspannen und herunter kommen.

Teils werden beim „Wusa“-Sagen die Ohrläppchen gerieben. In den Öhrläppchen befinden sich Akkupunkturpunkte und sie zu reiben soll entspannend wirken.

„Wusa“ verbreitete sich als Running Gag und diente teils wirklich der Stressbewältigung. Denn das Sagen von „Wusa“ und das Reiben der Öhrläppchen wurde als so komisch empfunden, dass Menschen anfingen zulachen als sie das sahen. Das Lachen wirkte entspannend.

Funktioniert „Wusa“ wirklich?

„Wusa“ selbst erinnert an meditatives Atmen, was hilft Angst und Stress zu reduzieren. Mit „Wusa“ wird ein Zustand der Entspannung und Ruhe versucht zu erreichen.

Ja, es funktioniert wirklich. Wer langsam ein- und ausatmet während er „Wusa“ sagt, reduziert Stress und kommt ins Selbst. Um einen merkbaren Effekt zu erzielen, sollte „Wusa“ mindestens 6 bis 8-mal wiederholt werden. Das ein- und ausatmen sollte langsam stattfinden und man sollte sich nur auf die Atmung konzentrieren – nichts anderes!

Varianten von Wusa: Woosah, Wooza, Wousa, Wuusah

Je nach dem wie eine Person „Wusa“ sagt, klingt dies anders und wird auch anders geschrieben. Folgende „Wusa“-Varianten sind bekannt:

  • Woosah
  • Wooza
  • Wousa
  • Wusa
  • Wuusah

In den sozialen Medien verwenden Teilnehmer „Wusa“ in dieser und anderen Schreibweisen, um ihre Wut kundtun zutun und anderen mitzuteilen, dass sie jetzt wieder entspannt sind.

Bad Boys II: Wusa / Woosah

In Film Bad Boys II spielen Will Smith und Martin Lawrence mit. Schon früh im Film muss Martin Lawrence Charakter zur Wuttherapie. Hier wird ihm geraten, dass er „Wusa“ sagen soll, während er dabei tief ein- und ausatmet. Im Film wiederholt Lawrence die Phrase „Wusa“ wiederholt und prägte sie so als Running Gag.

Wo „Wusa“ genau herkommt, ist unbekannt. Im Kontext des Films Bad Boys II und damligen Esoterik-Trends kann es so verstanden werden, dass sich die Macher des Filmes damit über Esoteriker und jene, die ständig ihre Mantras sagen, lustig machen.

Weitere Bedeutung von Woosah

„Woosah“ wurde so populär, dass verschiedene Künstler einen Song „Woosah“ nannten. Unter anderem veröffentlichten Jeremih, Niykee Heaton, Mike Classic, Josephina, Justine Skye, Micel O und Childish Major ein Lied namens Woosah. Djernesty veröffentlichte ein Lied namens „Wusa“.

Verschiedene Unternehmen in den USA tragen „Woosah“ in ihrem Namen.

Was bedeutet die Abkürzung „Wusa“?

Im Film „Bad Boys 2“ hat Wusa keine eigene Bedeutung, sondern dient als Ausruf (Interjektion).

Einige verwenden „Wusa“ als Abkürzung für „Wurstsalat“.

„WUSA“ ist ein 1970 veröffentlichter US-amerikanischer Film. „WUSA“ ist im Film ein rechtsorientierter Radiosender. Auf deutsch heißt der Film „Machenschaften“.

„WUSA“ ist die Abkürzung für „Women’s United Soccer Association“. Eine internationale Erste Liga für Frauenfußball.

„WUSA“ bedeutet: „Windows Update Standalone Installer“ – einem Microsoft-Computerprogramm.

„WUSA“ steht für „West University Softball Association“ – einem texanischen Universitäts-Softball-Verband.

Was ist Catfishing? Was bedeutet Catfish? Bedeutung, Übersetzung und Wortherkunft erklärt


Die Ausdrücke „Catfish“ und „Catfishing“ haben mehrere Bedeutungen. In diesem Beitrag stellen wir sie vor.

Catfish: Internet-Betrüger, die im Internet falsche Identitäten benutzen

Als „Catfishing“ wird in den sozialen Netzwerken, Foren, Dating-Seiten und Kennenlern-Apps die Hochstaplerei und falsche Identität einer Person bezeichnet. Diese Person wird „Catfish“ genannt. Entweder erschafft sie eine komplett erfundene Identität oder sie kopiert eine reale Identität.

Der Catfish nimmt bewusst eine falsche Identität an. Er (oder sie) schmückt das Online-Profil mit wenigen Fotos und Details aus. Dann nimmt er oder sie Kontakt zum potentiellen Opfer auf, um eine falsche Freundschaft aufzubauen. Dies geschieht mit verschiedenen Absichten: Einige wollen sich rächen, andere wollen Daten klauen oder Geld verlangen.

Auch wird berichtet, dass einige Identitätsbetrüger bewusst intime Details herausfinden wollen, um eine Person zu erpressen und die Details gegen sie zu verwenden.

Schutz vor Catfishing: Das echte Leben!

Ein Catfish ist relativ leicht zu erkennen: Der Catfish verweigert jeden Kontakt im echten Leben, lehnt Video-Chats (Skype, Facetime) ab und möchte, dass die Freundschaft eine reine Internet-Freundschaft bleibt. Dabei lügen diese Betrüger, dass sie krank seien oder von einer optisch-entstellenden Krankheit betroffen sind, damit sie sich nicht vor einer Kamera zeigen müssen.

Ein Catfish kann leicht durch eine Bilder-Rückwärts-Suche entlarvt werden. Hierfür ziehst du das Profil (die Bilddatei) auf das Suchfeld der Google-Bilder-Suche und suchst. Google liefert dir dann alle ähnlichen oder gleichen Bilder. Anhand der Ergebnisse kannst du sehen, ob Fotos geklaut, Stockfotos verwendet oder die Fotos einzigartig sind.

Weitere Faktoren, die du überprüfen kannst, die dich schützen:

  • Habt ihr gemeinsame Freunde?
  • Kannst du die Timeline der neuen Bekanntschaft sehen?
  • Gibt es nur das eine Profil?

Solltest du Zweifel haben, dann bricht den Kontakt zum Catfish ab!

Vor allem eins: Gib keine privaten oder intimen Details preis. Das sind Geheimnisse, die du nicht mal deiner besten Freundin oder deinem besten Freund, oder deinen Eltern(!) erzählen würdest. Behalte Kontodaten und Passwörter für dich.

Wortherkunft: Warum diese Identitätsbetrüger „Catfish“ genannt werden

Der Ausdruck „Catfish“ stammt vom englischen Wort für Welse ab, welcher „Catfish“ ist.

Auf Fangtouren nach Kabeljau im Pazifik bemerkten Fischer, dass der Kabeljau zwar in Tanks überlebt, aber dort vor sich hin vegetiert. Dies hatte zur Folge, dass sein Fleisch matschig und geschmacklos wurde. Dann kam jemand auf die Idee, dass der Kabeljau durch Welse in Bewegung gehalten werden soll. Also setzte man Welse mit in die Tanks, die dafür sorgten, dass der Kabeljau sich bewegen musste. Dies wurde auf Internetbetrüger übertragen: Sie sorgen dafür, dass man sich fragt, wer da einem schreibt. Sie sorgen dafür, dass es spannend bleibt und sie erzeugen auch etwas Ungewissheit.

Medien über Catfish und Catfishing

Die Serie „Catfish – Verliebte im Netz“ beschäftigt sich mit von Catfishing-Betroffenen und versucht die Betrüger ausfindig zumachen, zur Rede zu stellen und ihre Motive herauszufinden. Die Serie läuft seit 2012 und wird unter anderem auf MTV ausgestrahlt.

„Catfish“ ist eine britische Blues-Band.

„Catfish & The Bottlemen“ ist eine britische Indie-Rock-Band. Die Band wurde 2010 in Wales gegründet.

„Catfish“ ist ein Bob Dylan Song.

Film: Catfish

„Catfish“ heißt ein 2010 veröffentlichter Dokumentarfilm. Im Film geht es um eine Online-Beziehung, die per Internet, Telefon und Post stattfindet. Als die Ungereimtheiten größer werden und nicht mehr geleunget werden können, macht sich der Protagonist auf den Weg und besucht seine Online-Beziehungspartnerinnen.

Der Film untersucht wie das Internet erlaubt innerhalb der Anonymität die eigene Selbstdarstellung zu beeinflussen und wie viel im Internet die preisgegebenen Informationen zählen.

Der Film erhielt eine IMDb-Bewertung 7,1.

Julien Bam: Catfish

Am 31. August 2018 veröffentlichte der YouTuber Julien Bam ein Musikvideo namens „Catfish“. Das Lied entstand in Kooperation mit Bodyformus.

Im Lied geht es genau, um das Phänomen Catfishing. Julien Bam erzählt im Lied von diesem Erlebnis.

Catfish: Englische Bezeichnung für Welse

„Welse“ werden in der englischen Sprache als Catfish bezeichnet. Genauer gesagt, bezeichnet der englische Ausdruck „Catfish“ Fische, die der Familie „Echte Welse“ und der Ordnung „Welsartige“ angehören.

Der englische Ausdruck „Catfish“ setzt sich aus den Worten „Cat“ und „fish“ zusammen. Der Ausdruck entstand da das Maul der Echten Welse von Barteln umgeben ist und diese an die Schnurhaare einer Katze erinnern. Die Barteln dienen als Tastorgane und sehen aus wie Haare. Somit war in der englischen Sprache, der Catfish geboren.

Die Tätigkeit des Welse-Angelns und Fangens wird auf englisch „catfishing“ genannt.

Weitere Bedeutung von Catfish

„Catfish Records“ war ein britisches Independent-Label, dass zwischen 1920 und 1950 existierte.

„Columbus Catfish“ ist ein Baseball-Team aus Columbus, Georgia, USA.

Verschiedene Personen tragen „Catfish“ als Spitznamen.

Verschiedene Seen in den USA und ein See in Kanada heißen „Catfish Lake“.

Verschiedene Flüße in den USA, ein Fluss in Kanada und ein Fluss in Australien heißen „Catfish Creek“.

Der „Catfish Mountain“ liegt in New Jersey, USA.

Die USS Catfish war ein US-amerikanisches U-Boot.

„Catfish“ heißt eine Web-to-Print Software.

Was ist eine Arm-Vagina / Achsel-Vagina?


„Arm-Vagina“ bzw. „Achsel-Vagina“ ist eine abwertende Bezeichnung für die Hautfalten, die sich an der Achsel ergeben, wenn der Arm an den Körper angelegt wird. Durch das in der Haut enthaltene Fettgewebe bilden sich Hautfalten, die wie die Schamlippen einer Vagina aussehen sollen. Bei trägerfreien Kleidern und eng anliegender Kleidung treten die Arm-Vaginen zum Vorschein.

Den Ausdruck „Arm-Vagina“ soll die damals 23jährige Jennifer Lawrence 2014 erfunden haben. In einem Interview bei den SAG Awards sprach sie über ihr Achselfett und bezeichnete dieses als „Arm-Vagina“. 2017 verbreitete sich der Ausdruck „Arm-Vagina“ stark, als die Hollywood-Stylistin, Rebecca Corbin-Murray, über die Sorgen ihrer Klientinnen sprach. Unter anderem erwähnte sie, dass viele sich um das Aussehen ihres Achselhöhlenfettes sorgten. Seitdem verbreitet sich der Begriff „Arm-Vagina“ und auch das Bewusstsein für diese Körperstelle als Problem wurde geschärft.

In den sozialen Medien teilen Mitglieder unter dem Hashtag #Armvagina Bilder ihrer oder fremder Hautfalten am Arm, die wie eine Vagina aussehen sollen.

Kritik an der Arm-Vagina

Die Idee der „Arm-Vagina“ wird kritisiert, da hier ein weiteres Schönheitsideal Frauen auferlegt wird, dass sie kaum erfüllen können. Denn, ob eine Arm-Vagina, entsteht oder nicht, hängt vom Körperbau, Körperaufbau, der Fettverteilung und dem Aufbau der Achselhöhle einer Frau ab. Teils kann von der Natur und denen Genen aus, diese Falte schwer wegtrainiert oder durch Diäten reduziert werden. Es wird kritisiert, dass einige Frauen sich ihre „Arm-Vagina“ wegoperieren lassen.

Einfachere Lösungen sind, dass Frauen die unter einer „Arm-Vagina“ leiden, dafür sorgen, dass diese nicht mehr entstehen oder sichtbar sind. Dies ist möglich durch einen entsprechenden Kleidungsstil und Armhaltung (Arme in die Hüften stemmen).

Auch sind Sportübungen und eine andere Ernährungsweise empfehlenswert, um den Körperfettanteil zu reduzieren, wodurch die Armvagina kleiner wird.

Auch wird kritisiert, dass viele diese Faltenbildung an der Achsel haben und diese bisher kaum gestört hat.

Weitere Begriffe:

  • Arm-Vagina / Armvagina
  • Achsel-Vagina / Achselvagina
  • Arm-Vulva / Armvulva
  • Achsel-Vulva / Achselvulva
  • Achsel-Schamlippen / Achselschamlippen
  • Pralinientaschen
Was bedeutet der Helga-Ruf auf Festivals? Bedeutung, Geschichte


Wer ein Festival besucht, wird früher oder später jemanden hören, der lautstark „Helga“ ruft, oft sogar mit langgezogenem a: Helgaa, Helgaaa, Helgaaa. Manche schreien sogar: „Helga, wo bist du?“ Dieser Ruf dient nicht der Suche nach einer vermissten Person namens „Helga“, sondern ist ein Ritual und Running-Gag auf Festivals. In diesem Beitrag erklären wir, wie der Helga-Ruf enstanden ist.

Das besondere an den „Helga“-Rufen ist, dass sie unabhängig von der Tageszeit erfolgen und dafür sorgen, dass andere auf Helga-Rufe mit Helga-Rufen reagieren. Dies geht teilweise so weit, dass sehr viele gleichzeitig nach Helga rufen. Damit zeigen Festival-Besucher, dass sie Kenner des Helga-Rufes sind und keine Festival-Neulinge.

Der Helga-Ruf ist mittlerweile ein Ritual auf Festivals und dient nicht der Suche nach einer Helga, sondern einfach nur dafür, Reaktionen bei anderen auszulösen. Diese antworten im Idealfall ebenfalls mit einem Helga-Ruf.

Helga ist tot

Manche antworten auf einen Helga-Ruf sogar mit „Helga ist tot“. Wer so antwortet, will die vermeintliche Wahrheit verkünden und die Nachricht verbreiten, dass Helga nie gefunden werden kann.

Manche errichten sogar auf Festivals Helga-Grabsteine oder beschriften ihre Zelte mit Helga-Aufschrift.

Wie entstand der Helga-Ruf?

Der Helga-Ruf ist auf einem Festival entstanden. Die berühmteste Vermutung ist folgende: Ein junger Mann suchte in der Nacht seine Freundin. Dafür schrie und rief er ihren Namen „Helga“ über den Zeltplatz. Teils soll er auch „Helga, wo bist du?“ gerufen haben. Ob er Erfolg hatte, wie betrunken er war und was vorher passiert ist, ist und bleibt unklar. Jedoch vernahmen andere den Helga-Ruf, erwiderten ihn ebenfalls mit Helga-Rufen und verbreiteten diesen so.

Wann der Helga-Ruf genau entstanden ist, ist unklar. Vermutungen gehen in die Richtung, dass er in den 1980er Jahren entstanden sein und zwar auf einem Open Air in St. Gallen. Andere behaupten, dass er in den 1990er Jahren auf dem Hurriance oder auf dem Bizarre-Festival entstanden sein soll. Jedoch ist nichts davon belegbar. Mittlerweile kann und muss der Helga-Ruf auf verschiedenen Festivals gehört werden, so unter anderem auf dem Hurricane-Festival, Rock am Ring und Wacken.

Hochdruckgebiet Helga

Eine andere Erklärung ist, dass das Hochdruckgebiet „Helga“ angesagt wurde und dies genau gleichzeitig mit einem Festival war. Jedoch blieb das Unwetter aus, so dass manche sich lautstark fragten, wo denn Helga bleibe.

Der Helga!® – Festival-Award

„DER HELGA!®“ ist ein Festival-Adward der seit 2013 vergeben wird. Er wird von Festivalguide und dem Reeperbahn Festival verliehen. Der Award dient dazu, Festivals und ihre Veranstalter auszuzeichnen. Dafür wird er in folgenden Kategorien vergeben:

  • Bestes Gewissen (Nachhaltigkeit, soziale Verantwortung, Ökologisch)
  • Schönster Zeltplatz (Lage, Service, Ambiente, kostenlose Aktionen)
  • Veranstalter-Persönlichkeit
  • Feinstes Booking
  • Bestes Festival

helgaa Festival Service

Mit „Helga“ im Namen hat sich ein Festival-Service gegründet. Kunden können Festival-Ausrüstung vor Ort auf dem Festival kaufen und online vorab vorbestellen. Die Idee dazu entstand den Betreiber, während eines Festival-Besuchs, als sie merkten, dass sie manches vergessen hatten und nichts auf dem Festival nachkaufen konnten.

Auf der Webseite von helgaa Festival Service kann die Festival-Ausrüstung gekauft werden, so unter anderem:

  • Campingstühle
  • Luftbetten / Luftmatratzen
  • Isomatten
  • Pavillons
  • Schlafsäcke
  • Zelte
3 Tipps für die perfekte Grillparty – Was auf keinem Rost fehlen darf


Eigentlich ist der Satz „Sommerzeit ist Grillzeit“ falsch, denn wir Deutschen grillen das ganze Jahr. Ich habe schon im Schnee gegrillt, mit glühender Kohle den Frühling begrüßt und den Sommer verabschiedet. Ja, grillen ist nicht nur grillen, es ist ein Ritual. Wir grillen an, wir grillen ab und wir grillen zwischen durch und danach grillen auch noch. Doch im Sommer zu grillen, ist am schönsten, denn es ist lange hell und die warmen Temperaturen erlauben es, leicht bekleidet lange draußen zu bleiben. Um einen unvergesslichen Grillabend und eine besondere Grillparty zu haben, brauchst du eigentlich nur einen Grill und etwas Vorbereitung. In diesem Beiträg zeige ich dir, wie deine Grillparty ein Erfolg wird.

Mit diesem Beitrag nehme ich an der Blogparade „Keine Grillparty ohne …“ von ofen.de teil.

Grillparty: Vorbereitung ist das A und O

Ein weiser Mann sagte einst zu mir: „Wer vorbereitet ist, kann spontan sein.“ Was wie ein Widerspruch klingt, beinhaltet eine fundamentale Wahrheit, denn auf spontane Wünsche kann nur reagiert werden, wenn man vorbereitet ist. Deswegen lautet die erste Regel: Sei vorbereitet.

Eine Marketing-Weisheit soll deinen Grillabend auch begleiten: Die meisten Menschen wissen nicht was sie wollen, bis sie es sehen oder es ihnen gesagt wird. Damit ist gemeint, dass dein Angebot an Grillgut und Speisen, die meisten erst auf die Idee bringt etwas davon zu essen. Deswegen lautet die zweite Regel: Biete mehr als nur das Bekannte an.

Wenn du deine Grillparty vorbereitest, versuche folgende Fragen zu beantworten:

  • Wer kommt zu deiner Party?
  • Was essen die Personen? Was trinken sie?
  • Gibt es Vegetarier?

Ausgewogenheit und Vielfalt: Nichts ist ohne sein Gegenteil wahr

Eine Grillparty, wo es nur Fleisch gibt, klingt nett, ist aber in der Realität langweilig. Deswegen brauchst du Ausgewogenheit und Vielfalt. Hier hilft dir ein breites Angebot an Speisen. Das fängt z.B. damit an, dass du neben Steak, auch Pute oder Würstchen servierst. Berner Würstel liebt jeder, aber wie wäre es, wenn du Rindsbratwürste servierst? Wenige denken an diese Würste, aber wer sie probiert, ist begeistert – so ging es zumindest mir.

Fleisch ist natürlich nicht alles, was du brauchst, ist Gemüse, Brot und Salate. Hier hast du eine breite Palette an Möglichkeiten:

  • Wie wäre es mit Maiskolben?
  • Angebratener Paprika?
  • Geröstete Zucchini oder Aubergine?
  • Eine kleine Pilzpfanne
  • Leg doch grünen Spargel auf den Grill.

Vergiss auch die Salate nicht. Ein einfacher Gurkensalat mit gutem Essigdressing ist bei der sommerlichen Hitze erfrischend und lecker.

Auch beim Brot kannst du dich austoben. Das Kräuter- oder Knoblauchbaguette ist ein Dauergast auf jeder Grillparty. Biete deinen Gästen doch Abwechslung mit Pizzabrot / Pizzabrötchen oder italienischem Focaccia. Das Focaccia wurde übrigens vor dem Backen mit Öl, Salz und Kräutern betreufelt. Es ist daher kein trockenes Brot, sondern sehr würzig.

Bei den Saucen solltest du Klassiker anbieten, wie Senf und Ketchup. Moderne Saucen mit Curry, Knoblauch oder eine Barbecue-Soße sollten natürlich nicht fehlen.

Zu guter letzt, vergiss die Getränke nicht. Bier, Wein, Sekt und natürlich Alkoholfreies.

Ambiente: Das Augen isst mit

Da du deine Gäste nicht nur füttern und abfüllen willst, ist das Ambiente wichtig. Mit Ambiente meine ich, all die kleine Dinge, die für Grill-Stimmung und Gemütlichkeit sorgen. Das fängt schon bei deinem Grill an. Hierbei ist es egal, ob es ein Holzkohle, Gas- oder Elektrogrill ist. Es geht, um das Erlebnis und das Ergebnis des Grillens. Wenn es auf dem Grill zischt und knackt, weiß jeder das er auf einer Grillparty ist. Versteck dich deswegen nicht mit deinem Grill.

Für die Grillstimmung ist auch die Ecke wichtig, an dem ihr sitzt. Dieser sollte sauber und gepflegt sein. Meine Erfahrung ist, dass du nicht viel Dekoration brauchst, damit es ein schöner Abend wird. Nur eins ist wichtig: Lichterketten! Auf keiner Grillparty dürfen Lichterketten fehlen. Sobald es etwas dunkel wird, machst du sie an und du hast sofort wunderbares stimmiges Licht, dass nicht penetrant wirkt.

Über eine kleine Musikbox lässt du Musik laufen. Hier gilt: Mach die Musik etwas leiser und lass sie im Hintergrund dudeln. Kein Mensch möchte auf deiner Grillparty gegen die Lautstärke anreden.

Fazit

Weißt du, was von einer Grillparty im Gedächtnis bleibt? Es sind Erinnerungen an die Geselligkeit, an das Lachen und daran mit lieben Menschen zusammen gewesen zu sein. Der Grill, das Essen und das Ambiente scheinen in der Hintergrund zu rücken. Doch hier gilt eine andere Weisheit: Wir bemerken erst, wie gut Dinge funktionierten, wenn sie nicht mehr funktionieren. Wenn du also einen unvergesslichen Abend möchtest, dann sorge dafür, dass sich deine Gäste wohlfühlen.

Warum das Meer glücklich macht #DHMMeer


Wer an das Meer denkt, denkt oft an Urlaub, Entspannung und Ruhe. Viele denken, an das Rauschen der Wellen, blaues bis türkisfarbenes Wasser, die salzige Luft und Sandstrände. Viele tanken hier Energie, andere sagen dem Meer sogar eine heilende Wirkung nach. Egal, was wir am Meer machen, es macht glücklich und entspannt. Da stellt sich doch die Frage, woran liegt das?

Mit diesem Beitrag nehme ich an der Blogparade „Europa und das Meer – Was bedeutet mir das Meer? | #DHMMeer“ vom Deutschen Historischen Museuem teil.

Ein Meer für alle Sinne

Das Meer ist ein Ort der Ruhe und Entspannung. Dies liegt an seiner Weite, an seiner blauen Farbe und dem Meeresrauschen. Auf das Meer hinauszuschauen, entspannt. Die Wellen bewegen sich rhythmisch und die blaue Farbe des Meeres wirkt beruhigend. Sie verringert Stress und sorgt für Entspannung. Das Meeresrauschen gleicht meditativer Musik. Wer auf das Meer hinausschaut, gewinnt an Wahrnehmung und kann mehr über sich selbst in der Reflexion erfahren.

Wir bewundern das Meer, weil es riesig ist. Wer auf die Ostee- oder Nordsee hinausschaut, sieht bis zum Ende des Horizonts nur Meer. Das gilt natürlich auch für andere Meere, dass das Wasser und der Himmel in der Ferne eine Linie bilden, ohne das Land stört.

Das Meer möchte bewundert werden, denn ist Ausdruck grenzenloser Freiheit. Wer einmal auf dem Meer unterwegs war, weiß dass es Momente gibt, wo nur noch Meer um einen herum ist. Wer nicht unter einer Thalassophobie (Angst vor dem offenen Meer) leidet, der schöpft Energie.

Das Meer hat viele psychologische Wirkungen. Es ist die große Unbekannte, es ist Ausdruck der Sehnsucht und Ausdruck der Gefahr. Das Meer ist ein Ort der Geheimnisse. Auf dem Meer scheint alles möglich zu sein. Das Meer bewegt, denn es löst in uns etwas aus, dass tief verborgen sitzt. Das Meer kann nicht beherrscht werden, es will erlebt werden.

Urlaubserinnerungen: ein Verdienst der Natur

Urlaub am Meer ist geprägt durch Hotels, Ferienunterkünfte, Unterhaltung und die Natur. Doch woran erinnern wir uns Jahre später? In unseren Erinnerungen spielen die Landschaft und das Meer, gemeinsame Strandspaziergänge oder Wanderungen, eine große Rolle. Das Hotel kann noch so schick sein, beeindruckend ist am Ende die schierbar unendliche Weite des Meeres und die Möglichkeit in die Ferne zu gucken, bis wir nur noch Verschwommes sehen.

Darum geht es! Das Meer lässt sich nicht beherrschen und in dem wir mit ihm in Kontakt treten, merken wir erst, dass wir Teil von etwas größerem und unbeherrschbaren sind. In den Städten dreht sich das Leben um uns, aber am Meer da bestimmen die Wellen den Rhythmus.

Was bedeutet Trans-Age, Trans-Abled, Trans-Racial, Trans-Height, Trans-Species?


Das Konzept des „Trans-Sein“ ist vielen durch das Transgender-Konzept bekannt. Bei Transgender erklärt eine Person, dass sie sich nicht mit ihrem angeborenen Geschlecht identifiziere und sich deswegen ein anderes Geschlecht wünscht. Die Personen berichten davon, dass sie einen Widerspruch zwischen der zugeschriebenen Eigenschaft und der selbst-erlebten Eigenschaft wahrnehmen.

Es gibt noch weitere Trans-Identitäten:

Was ist Trans-Age? Bedeutung erklärt

„Trans-Age“ ist eine Bezeichnung für Menschen, die sich nicht ihrem biologischen Alter zuordnen wollen und stattdessen behaupten, dass sie ein anderes – selbstgewähltes Lebensalter – aufweisen.

Der Begriff „Trans-Age“ erlangte Bekanntheit, als ein kanadischer Vater im Alter von 52 Jahren seine Frau und sieben Kinder verlies, um als 6-Jahre altes Mädchen, mit dem Namen Stefonknee, zu leben. Die Person lebt mittlerweile mit „Adoptiv-Eltern“ und verbringt ihre Zeit mit Puppen spielen und den Enkeln der „Adoptiv-Eltern“. Der Kanadier ist damit nicht nur Trans-Age, sondern auch Trans-Gender.

Der Kanadier wurde als verantwortungslos kritisiert, da er seine Familie allein ließ.

Quelle: Externer Link zum Beitrag auf dailymail.co.uk: hier.

„Trans-Age“ wird kritisiert, da „Trans-Ager“ ihren pädophilien Neigungen nachgehen können. Dies passiert, wenn sich ältere Personen zu Kindern erklären und dann ihre Zeit mit Kindern verbringen wollen.

Die Internet-Community reagierte auf die Idee „Trans-age“ teils spöttisch. Einige User sagten scherzhaft, dass sie sich fühlten, als ob sie 70 Jahre alt seien und sie deswegen jetzt in Rente gehen wollten. Andere sagten, dass sie erst 21 Jahre alt sind, sich aber wie 18 fühlen.

Was ist Trans-Height? Bedeutung erklärt

Diese Personen lehnen ihre wahre Körpergröße ab und behaupten, dass sie eine selbstgewählte Körpergröße haben. Diese Personen können auch die Körpergröße anderer Personen ablehnen. Dafür erschaffen sie eine Erklärung, dass jemand „außen“ z.B. zwar 1,80 Meter groß ist, aber „innen“ nur 1,60 Meter groß sei – oder umgekehrt.

Was ist Trans-Racial? Bedeutung erklärt

Diese Personen lehnen ihre angeborene Rasse bzw. Ethnie ab. Sie behaupten, dass sie einer anderen Rasse bzw. Ethnie angehören.

Was ist Trans-Abled? Bedeutung erklärt

Diese Personen behaupten, dass sie eine Behinderung haben. Im schlimmsten Fall fügen diese Personen sich selbst Verletzungen zu, um eine Behinderung zu erwerben.

Teils versuchen Person, die sich als „Trans-Abled“ empfinden, durch Verstümmelung eine Behinderung zu erwerben. Sie sagen über sich, dass sie sich falsch in ihrem Körper fühlen und sich deswegen wünschen, dass sie eine Behinderung erwerben. Diese Behinderung kann z.B. eine Gehbehinderung sein, bei der ein Bein fehlt. Auch berichten manche, dass sie sich eine Sehbehinderung wünschen. Diese Personen versuchen diese zu erlangen, in dem sie ihre Augen verletzen und sich selbst mutwillig erblinden lassen.

Was ist Trans-Innocent? Bedeutung erklärt

Diese Personen behaupten, dass sie sich als „unschuldig“ identifizieren, obwohl sie einer Tat überführt wurden.

Was ist Trans-Minortiy? Bedeutung erklärt

Diese Personen behaupten, dass sie sich als Angehöriger einer Minderheit identifizieren.

Was ist Trans-Species? Bedeutung erklärt

Diese Personen behaupten, dass sie eine andere Spezies seien, als ihre angeborene Spezies. So wurde z.B. von einer Frau berichtet, die behauptete, eine Katze zu sein.

Wie ist das möglich, dass Menschen sich als Trans erklären?

Personen, die sich als „Trans“ erklären, machen sie dies als Folge einer erlebten inneren Zerrissenheit. Manche berichten, dass sie zwar äußerlich aussehen, wie sie aussehen, sich aber inner nicht so fühlen. Durch die Zweigeteiltheit und der empfundenen mangelnden Übereinstimmung von Körper und Psyche entsteht, ein Gefühl der Zerrissenheit. Um inneren Frieden und innere Ruhe zu finden, nutzen diese Personen verschiedene Maßnahmen.

Trans-Personen unterscheiden zwischen angeborenen und empfundenen Eigenschaften. So ist z.B. die Rasse/Ethnie angeboren, aber diese Personen identifizieren sich nicht damit.

Bestimmte Trans-Identitäten können durch Tests überprüft werden, so z.B. Trans-Age, Trans-Abled, Trans-Height, Trans-Racial und Trans-Species.

Was vor der Trans-Identität war

Bevor eine Person sich als Trans erklärt, gehen diesem bestimmte Verhaltensweisen und Erfahrungen voraus. So z.B., bei „Trans-Agern“, die zuvor „Age-Play“ betrieben haben. Beim „Age-Play“ geht es darum, eine Person eines anderen Alters zu spielen. Meistens geht es darum, dass eine ältere Person in der Rolle das Alter einer jüngeren Person annimmt.

Auch bei „Trans-Species“ und „Trans-Abled“ passiert dieses „Play“. Diese Personen spielen ihre neue Rolle, entweder als Katze oder als Behinderter.

Auch bei „Trans-Gender“ passiert dieses Spielen, so z.B. in dem sie Kleidung des anderen Geschlecht tragen und den charakteristischen Gang des anderen Geschlechts üben. Diese Erfahrungen bilden die Grundlage, um sich später als Trans zu outen.

Was bedeutet Cheeki Breeki auf deutsch? Bedeutung und Übersetzung erklärt


Der Ausdruck bzw. die Phrase „Cheeki Breeki“ wurde durch das im Jahr 2007 veröffentlichte Videospiel „S.T.A.L.K.E.R.: Shadow of Chernobyl“ bekannt.

„S.T.A.L.K.E.R.: Shadow of Chernobyl“ baut auf den Ereignissen der Nuklearkatastrophe von Tschernobyl im Jahr 1986 auf. Die Macher haben aber eine alternative Realität erschaffen, in welcher sich der Spieler bewegt.

In dem Spiel bewegt sich der Spieler in der Sperrzone und im Umland des Reaktors Tschernobyl. Er kann auch die Stadt Prypjat betreten. Im Videospiel hat die Nuklearkatastrophe von Tschernobyl im Jahr 1986 zu Anamolien und Mutationen geführt. Artefakte verleihen übermenschliche Kräfte. Sie ziehen damit Banditen und Plünderer an, die auf diese Wiese Geld verdienen wollen.

Wie Cheeki Breeki entstand

Die Macher des Spiels haben den NPCs im Spiel verschiedene russische Phrasen und Sätze in den Mund gelegt. Diese Phrasen und Sätze sagen sie wiederholt – eine gut-verstehbare Phrase davon ist: „Cheeki Breeki“.

„Cheeki Breeki“ wird meist in folgendem Satz gesagt: „A nu cheeki breeki iv damke“ bzw. „A nu chiki-briki i v damki!“ Auf russisch: „А ну, чики-брики и в дамки!“ (Die Bandidaten im Spiel sagen dies öfters.)

Auf deutsch heißt die Phrase „A nu cheeki breeki iv damki“ = „Eins, zwei – du bist im Vorteil!“ Sie ist eine Mischung aus einem russischen Abzählreim, sowie einer Regel aus dem Brettspiel Dame. („Eins zwei“ meint hierbei, dass eine Dame erschaffen wird, wenn ein Spielstein die gegnerische Grundlinie erreicht. Die Dame – als Figur, die aus zwei übereinander gelegten Spielsteinen besteht – kann sich freier auf dem Spielfeld bewegen.)

Wahre Bedeutung von Cheeki Breeki

Jedoch hat die wahre Bedeutung der Phrase nichts mit einem Brettspiel oder einem Abzählreim zu tun. „A nu cheeki breeki iv damke“ ist starker russischer Slang, so dass selbst russischen Muttersprachlern das Verstehen der Phrase schwer fällt.

Folgendes bedeutet „A nu cheeki breeki iv damke“ vermutlich wortwörtlich:

  • „A nu“ = bedeutet: „Komm“ bzw. „Komm schon“
  • „Cheeki Breeki“ = bedeutet: „beeil dich“
  • „iv Damke“ = bedeutet: „durchkommen“

Als „damke“ wird eine Bewegung im Mühle bezeichnet, wenn ein Spieler eine Dame hat und sich in einer Linie auf dem Spielfeld bewegen kann.

Wortwörtlich übersetzt bedeutet „A nu cheeki breeki iv damki“ damit „Geht in die Offensive“ oder „Los jetzt, flankiert ihn.“(„A nu cheeki breeki iv damki“ wird meist im Kampf gesagt.)

Der Vergleich mit dem Brettspiel „Dame“ ist soweit stimmig. Eine Dame hat Vorteile gegenüber den normalen Spielsteinen. Sie kann rückwärts gezogen werden und Steine überspringen ohne direkt neben ihnen zu sein.

Weitere Variante von Cheeki Breeki

In einer anderen Variante wird „A nu cheeki breeki iv damki“ als Aufforderung verstanden, jemanden in den Kopf zu schießen.

  • „A nu“ bedeutet: „komm“ bzw. „komm schon“
  • „Cheeki breeki“ soll sinngemäß bedeuten: „Löcher in etwas machen“
  • „iv damki“ soll „Kopf“ oder „Stirn“ bedeuten.

Damit wäre „A nu cheeki breeki iv damki“ die Aufforderung jemanden ein Loch in den Kopf zu schießen.

„Cheeki breeki“ bedeutet nicht „shake it, break it“

Anmerkung: „Cheeki breeki“ bedeutet nicht „shake it, break it“. Die Annahme, dass Cheeki breeki „shake it, break it“ bedeutet, kam durch englischsprachige Interessierte an der Phrase auf.

Warum ist die Phrase „A nu cheeki breeki iv damki“ so kryptisch?

Im Spiel treten mehrere Fraktionen gegeneinander an. Die Banditen sind eine davon. Um taktische Vorteile zu erlangen, müssen diese sich untereinander Anweisungen geben. Da ist es natürlich hilfreich, wenn die Gegner die Anweisungen nicht verstehen.

Weitere Schreibweisen und Varianten:

  • Cheeki Brecki
  • Chiki-Briki

Verbreitung von Cheeki Breeki

Ein YouTube-Video mit dem Titel „Meet the Bandits“ wurde 2011 veröffentlicht. Im Video wurden Phrasen aus dem Spiel „S.T.A.L.K.E.R.“ verwendet, unter anderem auch „Cheeki Breeki“.

Im Jahr 2015 wurde das Musik-Video „Cheeki Breeki Hardbass Anthem“ auf YouTube veröffentlicht. Es hat bis heute über 16 Millionen Aufrufe erzielt. (Stand Juni 2018)

Der Musiker „DJ Blyatman“ benutzt den Ausdruck „Cheeki Breeki“ in seinem Lied „Slav King“ ebenfalls. Er singt: „Slavic squats and cheeki breeki“.

Weitere russische Begriffe: Cyka Blyat, Gopnik, Russenhocke

Verbreitung von Cheeki Breeki

Seit dem Jahr 2014 verbreitet sich der Ausdruck „Cheeki Breeki“ verstärkt in Deutschland. Dies hängt vermutlich mit veröffentlchten YouTube-Videos zusammen, sowie das „Cheeki Breeki“ durch russische Spieler zu einer Catchphrase in Online-Spielen avancierte.

Was ist Mukbang? Bedeutung erklärt, Übersetzung, Definition


„Mukbang“ ist der Name für einen südkoreanischen Live-Stream- und Video-Trend. Beim „Mukbang“ setzt sich eine Person vor eine Kamera und startet einen Stream bzw. eine Liveübertragung. Inhalt der Übertragung ist folgender: Die Person zeigt vor der Kamera, wie sie Essen zubereitet oder größere Mengen Essen isst. Das ist alles und es ist extrem erfolgreich in Südkorea. Nach Ende des Streams werden die Aufzeichnungen auf Videoplattformen wie z.B. YouTube, Twich.tv oder in Südkorea „AfreecaTV“ gestellt.

Die Personen, die die Mukbang-Streams erstellen, werden „Broadcast Jockey“ (BJ) genannt.

Ein Mukbang-Stream kann bis zu zwei Stunden dauern. Zuschauer haben im Livestream die Möglichkeit mit dem BJ oder der BJ zu schreiben. Stets wird das Essen prominent präsentiert, gezeigt und ausführlich über Sinneseindrücke – wie Geschmack, Aussehen, Schärfe, Konsistenz, … – berichtet.

Seit 2010 verbreitet sich diese Art des Livestreams. Nach wenigen Jahren verbreitet sich Mukbang sich weltweit. Den Streams der BJ schauen teils mehrere 10.000 Zuschauer zu.

„Mukbang“ wird als „Social Eating“ bezeichnet.

Was bedeutet das Wort „Mukbang“?

„Mukbang“ ist ein südkoreanisches Kofferwort, dass sich aus dem koreanischen Wort für essen „Meokneun“ und dem koreanischen Wort für senden, im Sinne von übertragen, „bangsong“ zusammensetzt.

„Mukbang“ wird auch: Muk-bang, Mok-bang, Mokbang, Meokbang oder Mŏkpang genannt.

Varianten von Mukbang

Es gibt mehrere Varianten von Mukbang:

  • Essen live vor der Kamera zubereiten und essen (Dies wird auch „Cook-bang“ genannt, also „Kochen und Essen“)
  • Große Mengen vor der Kamera essen
  • Sehr scharfes Essen essen
  • Traditionelles koreanisches Essen
  • Fast Food essen (Pizza, Nudeln)
  • Stream nur auf koreanisch
  • Stream nur auf englisch (mit koreanischem BJ)

Wie mit Mukbang Geld verdient wird

BJs können während des Mukbang-Livestreams mit Fans interagieren. Fans können Geld spenden, Streaming-Abos kaufen oder auf Produktplatzierungen des BJs reagieren. Außerdem verdienen BJs durch Werbeeinblendungen Geld.

Bekannter Mukbang-BJs

Nachfolgend haben wir einige BJs aufgelistet, ihre Abonennten, ihr erfolgreichstes Video und ihre Kanalaufrufe, damit du einen Einblick in die Welt des Mukbang und den Erfolg bekommst:

  • Yuka Kinoshita木下ゆうか
    Über 4,3 Millionen Abonnenten
    Erfolgreichstes Video: „Kinoshita Yuka“ mit über 13,8 Millionen Aufrufen
    Kanalaufrufe: Über 1,4 Milliarden Aufrufe
  • Banzz
    über 2,4 Millionen Abonnenten
    Erfolgreichstes Video: 밴쯔 mit über 9,1 Millionen Aufrufen
    Kanalaufrufe: Über 846 Millionen Aufrufe
  • DDeong-Gae-DDeong (떵개떵)
    über 1,8 Millionen Abonnenten
    Erfolgreichstes Video: ASMR Eating on show of half seasoning drumstick and half fried drumstick with real sound mit über 19 Millionen Aufrufen
    Kanalaufrufe: Über 910 Millionen Aufrufe
  • Shugi
    über 1 Million Abonnenten
    Erfolgreichstes Video: „신전떡볶이3인,튀김,참치마요덮밥 :슈기의 먹방 [Shoogi’s Eating Show] tteokbokki mukbang“ mit über 5,6 Millionen Aufrufen
    Kanalaufrufe: Über 295 Millionen Aufrufe
  • KEEMI
    über 750.000 Abonnenten
    Erfolgreichstes Video: Corn Mozzarella Fondue + Chicken mit über 7,2 Millionen Aufrufen
    Kanalaufrufe: Über 149 Millionen Aufrufe
  • suellASMR
    über 630.000 Abonnenten
    Erfolgreichstes Video: *No Talking* ASMR Best Korean Black Bean Noodles mit über 19,1 Millionen Aufrufen
    Kanalaufrufe: Über 154 Millionen Aufrufe
  • Veronica Wang
    über 530.000 Abonnenten
    Erfolgreichstes Video: Extreme Spicy Noodle Challenge mit über 13,6 Millionen Aufrufen
    Kanalaufrufe: Über 86 Millionen Aufrufe
  • Peggie Neo
    über 380.000 Abonnenten
    Erfolgreichstes Video: Nuclear fire Noodles Challenge mit über 9,5 Millionen Aufrufen
    Kanalaufrufe: Über 60 Millionen Aufrufe

Stand der Aufrufe: Juni 2018

Die YouTuber / BJs sind nach Anzahl ihrer Abonnenten geordnet.

Warum Mukbang (in Südkorea) so erfolgreich ist

Essen ist in Südkorea integraler Bestandteil des Lebens, Familienlebens und von Beziehungen. Dies zeigt sich z.B. auch mit koreanischen Wort für Familie: „Gajok“. „Gajok“ bedeutet wortwörtlich auf deutsch: „Die, die zusammen essen.“

Der Erfolg von Mukbang wird auch mit dem koreanischen Schönheitsideal zugeschrieben. Oft sind es dünne und attraktive Menschen, die die großen Portionen essen. Daraus leiten einige ihre Ideen und Motivation für die eigene Diät ab.

Mukbang als Mittel gegen Einsamkeit

Auch wird „Mukbang“ mit der Einsamkeit in den Größstädten erklärt. (Laut Statistik soll jeder vierte Südkoreaner alleine leben.) Gegen die Einsamkeit soll Mukbang helfen, da so mit jemanden „zusammen“ gegessen wird. Damit sitzt man nicht alleine mit seinem Smartphone in seiner Wohnung, sondern hat „Gesellschaft“. (Ähnliches tritt z.B. auch auf, wenn alleinwohende Menschen den Fernseher nur im Hintergrund laufen lassen. Die Geräusche helfen gegen die Einsamkeit.)

Die BJs streamen meist zu festen Zeiten, so dass hier eine gewisse Regelmäßigkeit entsteht – wie bei einer festen Verabredung.

Mukbang als Ausdruck von Sinnlichkeit

Laut koreanischen Philosoph Byung-Chul Han ist Mukbang ein Ausdruck der Sinnlichkeit im digitalen Zeitalter

„Mukbang“-Videos weisen eine bestimmte Akustik und Geräusche auf, was für ASMR-Effekte sorgen kann. Diese wirken entspannend.

Statt zu fragen, warum schaut man anderen beim Essen zu, kann auch gefragt werden, warum schaut man sich Fotos von Essen auf Instagram an? Manchen bereitet dies Freude, bei einigen sorgt dies für Appetit und anderen hilft es gegen Einsamkeit.

Wie Mukbang entstanden sein soll

In den 2000er Jahren war das Livestramen von Videospielen schon in Südkorea verbreitet. Viele schauten sich die Übertragungen der E-Sports-Liga an. Eines Tages hatte ein bekannter Gamer – während einer Übertragung – Hunger bekommen. Er machte sich daraufhin einen Becher Ramen-Nudeln. Dies löste bei den Zuschauern positive Reaktionen aus und wurde zum Selbstläufer.

Aus einem „Let’s Play“ wurde ein „Let’s Eat“.

2009 wurde erste Mukbang-Livestreams auf der südkoreanisches Plattform AfreecaTV übertragen.

Twitch.tv richtete im Juli 2016 eine eigene Video- und Livestream-Kategorie ein: „Social Eating“.

„Yanny“ oder „Laurel“ – Was hörst du? Warum das so ist, erklären wir dir hier!


Ein Tweet macht das Internet gerade verrückt. Er beinhaltet eine 4-Sekunden-Audiodatei, in der ein Wort wiederholt gesagt wird. Dieses eine Wort verstehen Zuhörer teils sehr unterschiedlich. Manch einer hört „Yanny“, ein anderer hört „Laurel“. Warum das so ist, erklären wir in diesem Beitrag. Was hörst du?

Die Diskussion, um die Vokabel ist vergleichbar mit der Diskussion im Jahr 2015, ob ein fotografiertes Kleid blau-schwarz oder weiß-golden ist.

Warum das Phänomen „Yanny“ oder „Laurel“ auftritt

Die akustischen Muster der beiden Worte sind sich sehr ähnlich.

Auch hat der nordamerikanische Akzent stark Einfluss auf das Verstehen des Gesagten.

Das Abspielgerät bzw. die Musikausgabegeräte haben Einfluss auf das Verständnis. Das bedeutet, dass das Wort auf Laptop-Lautsprechern, Kopfhörern oder Musikboxen anders verstanden wird.

Theorie 1: Umgebungsgeräusche sorgen für Verzerrung

Laut New York Times wurden beim Aufnehmen des Wortes „Laurel“ Umgebungsgeräusche und höhere Frequenzen mitaufgezeichnet. Diese sorgen bei Abspielen der Aufnahme dafür, dass Laurel wie „Yanny“ klingt.

Diese höheren Frequenzen wurden nachgewiesen, so das die Verzerrung entsteht.

Theorie 2: Alter der Ohren

Eine weitere Theorie besagt, dass das Alter der Ohren bzw. des Gehörsinnes entscheidend ist. Mit fortschreitendem Alter fällt das Hören von höheren Frequenzen schwerer. Dies sorgt dafür, dass einige Frequenzen hören, die andere nicht hören und so das Gehörte anders interpretieren.

Wer Yanny hört, kann vermutlich jüngere Ohren haben.

Theorie 3: Frequenzen

Wird die Tonhöhe (Pitch) um 30 Prozent gesenkt, so ist eher Yanny hörbar.

Wird die Tonhöhe (Pitch) um 30 Prozent gesteigert, so ist eher Laurel hörbar.

Schlussfolgerung

Der Einfluss der Frequenz sorgt massiv dafür, dass das Gehörte anders interpretiert wird. Da in der Originalaufnahme höhere Frequenzen mitaufgenommen wurden, sorgt dies dafür, dass diese das Verstehen für alle beeinflussen, die die höheren Frequenzen hören können.

Wie „Yanny“ oder „Laurel“ entstand

Ein US-amerikanischer Schüler spielte die Audio-Datei des Wortes „Laurel“, welche sich auf vocabulary.com befindet, seinen Freunden vor. Diese waren uneinig, da manche „Laurel“ und andere „Yanny“ hörten.

„Laurel“ heißt übrigens auf deutsch: Lorbeeren oder Lorbeerkranz.

Über Reddit verbreitet sich der Clip bis in die sozialen Netzwerke und Medien. Hier fingen alle an mit zu diskutieren, was sie hören.

Wer Laurel versteht:

  • Katy Perry
  • Ellen DeGeneres
  • Chrissy Teigen

Wer Yanny versteht:

  • Lena Dunham
  • Stephan King
Stumme Zeitzeugen lassen staunen: Schlösser, Klöster und Burgen in Deutschland #SchlossGenuss


Schlösser, Klöster, Burgen und Gärten sind nicht nur stille Zeitzeugen einer längst vergangenen Zeit. Nein, sie sind Ruhepol und Gegenpol zum modernen und hektischen Leben in Großstädten. Schlösser, alte Klöster und gepflegte Gärten längst vergangener Tage zeigen, wie damals gelebt wurde und was wichtig war. Sie wirken märchenhaft, robust und stabil zugleich. Sie zeigen den Wohlstand vorheriger Jahrhunderte und wie gebaut wurde. Sie stehen, wo sie schon vor hundert Jahren standen und werden dort noch länger stehen. Wer seinen Blick schärft und ein Schloss erlebt, lernt mehr über sich als er oder sie denkt.

Mit diesem Beitrag nehme ich an der Blogparade „Tipp für Genießer: Entdecke mit mir Schloss, Kloster, Burg …“ | #SchlossGenuss“ vom Schlösser und Gärten in Deutschland e.V.

Schloss Hohenschwangau
Schloss Hohenschwangau

Ein Schloss als Spiegel der Zeit

Wer Schlösser, Klöster und Burgen betrachtet, bei dem lösen sich moderne Selbstverständlichkeiten auf. Wenn früher massive Mauern errichtet, Decken mit Stuck verziert und ausgeklügelte Heizungssystem erdacht wurden, so erscheint doch die Moderne etwas schal zu sein. Die Wände bestehen aus leichten Mauersteinen oder Beton, Decken werden nicht mehr verziert und die heißen Heizungsrohe wärmen, wie selbstverständlich. Auch das offenbaren Schlösser: Funktion und Effizienz reduzieren Ästhetik und Tradition auf ein Minimum. Doch der Preis ist akzeptabel, denn den Komfort den damals nur Adlige genießen durften, dürfen heute weitere Teile der Bevölkerung genießen.

Doch Schloss ist nicht gleich Schloss. Einige können nur angesehen werden, in anderen kann für wenige Tage gelebt werden. (In einigen kann sogar geheiratet werden.) Sie lassen die alte Zeit lebendig werden und Herzen höherschlagen.

Eins haben Schlösser und Burger alle gleich: Sie sind massiv und enorm in ihren Ausmaßen. Damit repräsentieren sie etwas, dass in unserer Welt der Digitalisierung, Globalisierung und der Postmoderne oft vergessen wird: Stabilität und Ruhe. Es scheint, als ob Schlösser zum Eskapismus einladen. Doch dem ist nicht so! Sie laden zum Verweilen, inne kehren und Luftholen ein. Sie sind wichtiger Teil der modernen Welt und sorgen für Vielfalt.

Schlösser bieten Anregung, sie zeigen was passiert, wenn Menschen ihre Potentiale entfalten und ihren Ideen nachgeben. Ein Schloss zu erleben, motiviert, gibt Kraft und erweitert den Blick auf die Welt.

Hohenschwangau: Wo Adlige einst lebten, staunen heute Besucher

Hohenschwangau liegt in der Gemeinde Schwangau bei Füssen in Bayern. Auf dem Schloss wuchs Ludwig II. auf und seine Familie verbrachte hier die Sommer. Heute werden Touristen in Gruppen durch die königlichen Appartements, den Schlossgarten und in die Schlossküche geführt. Die Räume sprechen dabei ihre eigene Sprache: Wandmalereien, Wappen an der Wand, Statuen und unzählige Gemälde der Dichtung und Mystik lassen das Leben von damals erahnen. Für Dienern wurden begehbare Wände errichtet, damit sie Feuerholz in die Öfen nachlegen konnten, ohne die Adligen zu stören oder von ihnen gesehen zu werden. Im großen Saal wurde gegessen und in unzähligen kleinen Zimmern ruhten sich der König und seine Familie aus und verbrachten Zeit (mit Müßiggang).

Unglaublich diese Ruhe! Wer sich die Touristen wegdenkt und das Leben von damals mit dem heutigen vergleicht, der fragt sich, ob unsere Hektik wirklich sein muss. Auf solche Gedanken kommt aber nur, wer ein Schloss besichtigt. Das Schloss ist hier ein stiller venezianischer Spiegel, das den Blick in die Vergangenheit erlaubt, um Rückschlüsse zur Gegenwart zu ziehen.

-Pierre von BedeutungOnline

Star Wars Tag – May the Fourth be with you


Am 4. Mai ist der inoffizielle Star-Wars-Tag. Er wird von Fans begangen, ist aber kein offizieller Star-Wars-Feiertag.

Der 4. Mai wurde ausgewählt, da der Star-Wars-Spruch „May the Force be with you“ ähnlich klingt wie „May, the Fourth“ – und ist damit ein Wortwitz. Das Wort „Force“ (Kraft/Macht) klingt ähnlich wie „Fourth“ (der vierte Tag eines Monats). Und das Wort „May“ bedeutet im Wortwitz „Mai“ statt „Möge“.

Zu deutsch bedeutet „May the Fourth“ also „Der vierte Mai“. (Anstatt „May the Force“: „Möge die Macht“)

Der Star-Wars-Tag wird international gefeiert.

In den sozialen Medien werden folgende Hashtags genutzt, um über den Tag zu schreiben: #MayThe4thBeWithYou, #MayThe4th

Geschichte: May the Fourth be with you (Star Wars Tag)

Schon 1979 wurde der Wortwitz „May the fourth“ gebracht. Damals wurde in den britischen „The London Evening News“ eine Anzeige geschaltet, die Margaret Thatcher zur gewonnen Wahl gratulierte. Ihr Text lautete: „May the Fourth Be with You, Maggie. Congratulations.“

2011 wurde der Star-Wars-Day offiziell in Toronto, Ontario, Kanada gefeiert. Im Kino „Toronto Underground Cinema“ wurde die Trilogy gezeigt, eine Game-Show mit Ratespielen veranstaltet, Fans verkleideten sich als ihre Lieblingscharaktere und ließen sich bewerten. Am 4. Mai 2012 wurde die Veranstaltung wiederholt.

Seit 2013 wird von Walt Disney der Star-Wars-Tag mit Events und Veranstaltungen in Disneyland und Walt-Disney-World veranstaltet. (Zuvor im Jahr 2012 kaufte Disney die Rechte an Star Wars.)

Am 4. Mai 2015 schauten die Astronauten der ISS im Weltall Star Wars.

Was „It’s a Trap“ bedeutet und wie der Spruch berühmt wurde, erfährst du hier.

Es gibt alternative Termine für einen Star-Wars-Tag:

5. Mai

In Anspielung auf „Star Wars: Episode III – Revenge of the Sith“. Daraus wurde „Star Wars: Episode III – Revenge of the Fifth“. Das Wort „Sith“ wurde durch „Fifth“ ersetzt. „Fifth“ ist der fünfte Tag eines Monats.

6. Mai

Statt „Revenge of the Sith“ zusagen, wird auch „Revenge of the Sixth“ gesagt, wodurch der Star-Wars-Tag auf einen 6. Mai fallen würde. „Sith“ wurde hier durch „Sixth“, also der sechste Tag eines Monats ersetzt.

Am 5. und 6. Mai sollen die Sith, also die Gegenspieler der Jedi, mehr im Vordergrund stehen.

25. Mai

Das Los Angeles City Council (Stadtverwaltung von Los Angeles) erklärte den 25. Mai 2007 zum offiziellen Star Wars Tag. Damit ehrten sie Star Wars, da an jenem Tag das 30jährige Jubiläum gefeiert wurde. Am 25. Mai 1977 lief der erste Star Wars Film in US-amerikanischen Kinos.

Außerdem ist am 25. Mai der offizielle „Geek Pride Day“.

Eine Liste weiterer außergewöhnlicher und kurioser Feiertage findest du hier.

Warum sagt man 420? Was bedeutet 420? Bedeutung, Herkunft


„420“ steht als Zahl für den 20. April eines Jahres. Der 20. April der inoffizielle Feiertag für das Rauchen von Marihuana. Der 20. April wird auch „Weed-Day“ genannt. Außerdem steht 420 für den Konsum von Marihuana um 16:20 Uhr.

Ausgesprochen wird 420: „Four-twenty“ (nicht four hundred and twenty)

420 wird auch 4:20 oder 4/20 geschrieben.

Fällt der 20. April auf Ostern, so werden Ostern und Weed-Day am gleichen Tag gefeiert.

Ursprung: Wie 420 entstand

Fünf Jugendliche aus San Rafael, Kalifornien (USA), die sich selbst The Waldos“ nannnten, verabredeten sich mehreremale, um eine aufgegebene Canabis-Plantage zusuchen. Die Jugendlichen waren: Steve Capper, Dave Reddix, Jeffrey Noel, Larry Schwartz und Mark Gravich. Sie nannten sich „The Waldos“ weil sie am liebsten an einer Wand außerhalb der Schule abhingen. (Wand heißt auf englisch „Wall“, davon leitet sich Waldos ab.)
Einer der Jugendliche war zuvor an eine Karte der Plantage gekommen, die der Anbauer erstellt hatte. Die fünf verabredeten sich an der Louis-Pasteur-Statue auf dem Gelände der San Rafael High School um 16:20 Uhr, um im Hinterland von Kalifornien auf die Suche zugehen. Sie kürzten die Zeit mit 4:20 (pm) ab. Ihren Vorhaben gaben sie den Codenamen „4:20 Louis“. Die Jugendliche fanden die Plantage nie, was sie nicht vom Konsum von Marihuana abhielt. Nachdem sie die Suche – nach mehrere Versuchen – aufgegeben hatten, wurde „4:20“ zum Codewort für das Rauchen von Marihuana um 16:20 Uhr. Das wußte auch bald die ganze Schule.

Die Band „Grateful Dead“ benutzte im Jahr 1990 die Zahl 420 auf einem Konzertflyer. Sie erklärten was 420 bedeutet und woher die Zahl stammt. Das „The Waldos“-Mitglied Dave Reddix war zuvor Roadie für den Bassisten Phil Lesh gewurden und teilte ihm wohl die Bedeutung der Zahl „420“ mit.

Das New Yorker Magazin „High Times“ berichtete darüber und machte so die Zahl „420“ als Synonym für das Rauchen von Gras weltweit bekannt. Außerdem forderte der Autor Steven Hager, dass 16:20 Uhr die sozial-akzeptierte Zeit sei, um Gras zu rauchen.

Das US-amerikanische Datum 4/20 – 20. April – wurde zum inoffiziellen Marihuana-Feiertag. Dieser wird weltweit begangen, durch den Konsum von Marihuana und den Protest zur Legalisierung und Entkriminalisierung von Marihuana.

420-Veranstaltungen

Unter anderem wird an diesen Orten 420 als inoffizieller Feiertag gefeiert:

  • Hippie Hill im Golden Gate Park in San Francisco
  • Boulder Campus der University of Colorado
  • Parliament Hill, Ottawa und Major’s Hill Park in , Ontario, Kanada
  • Mount Royal Monument in Montreal, Quebec, Kanada
  • Alberta Legislature Building in Edmonton, Alberta, Kanada
  • Vancouver Art Gallery in Vancourver, British Columbia, Kanada
  • Washington Square Park in Manhatten, New York, USA
  • Civic Center Park in Denver, Colorado, USA (Hier wird das „Mile High 420 Festival“ veranstaltet)
  • University of California in Santa Cruz, Kalifornien, USA
  • Hyde Park in London, Groß-Britannien
  • University of Otago in Dunedin, Neuseeland
  • Görlitzer Park, Berlin, Deutschland

Übrigens: 420 ist kein Polizei-Code für Marihuana oder der Gedenktag Bob Marleys.

Auswirkungen und Folgen

Verkehrsschilder mit der Aufschrift „420“ werden vermehrt gestohlen. Meilensteine mit der Aufschrift „420“ wurden vermehrt gestohlen, deswegen hat die Verwaltung in Colorado und Idaho diese durch die Aufschrift „419,99“ ersetzt. In Minnesota wurde die Aufschrift der Straßenschilder „420 St“ zu „42x St“ geändert.
Das deutsche Cannabis-Magazin „Highway“ wird von der Four Twenty Solutions GmbH herausgegeben.

2003 wurde die „Bill 420“ am kalifornischen Senat vorgestellt, die die Nutzung von medizinischen Marihuana reguliert. Die Nummer war an 420 angelehnt.

Die Vorwahl der tschechischen Republik ist 420. Dies führt dazu, dass Touristen glauben, dass der Marihuana-Konsum dort erlaubt sei. Wer jedoch mehr als 10 Gramm besitzt und im freien raucht, begeht in Tschechien eine Straftat.

Rezeptionen

Im Film Pulp Fiction sind alle Uhren auf 4:20 Uhr (P.M.), also 16:20 Uhr gestellt. Auch bei den Simpsons sind Uhren mit der Anzeige 4:20 zusehen.

Einige Rapper haben ein Tattoo der Zahl 420.

Auf Amazon finden sich T-Shirts die mit „420“ bedruckt sind. Du findest diese hier.

Die besten WLAN-Namen: Beste, beleidigend, böse, krass und witzig – Über 170 Vorschläge


Oft entspricht der WLAN-Name dem Namen des Routers. Das führt dazu, dass das WLAN „FRITZ!BOX 7362 SL“, „MDCC 0213908123“ oder „o2-WLAN 1252“ heißt. Das muss nicht sein, denn in nur wenigen Schritten kann der Name des heimischen Internets zu etwas spannenderem geändert werden.

Wir stellen Dir hier über 170 Namen für dein WLAN vor. Du kannst mit deinem WLAN Botschaften an deine Eltern und Nachbarn schicken. Du kannst deinem WLAN einen verrückten Namen geben. (Wir finden „Einhornaufzuchtstation“ sehr amüsant.) Die kannst aber auch versuchen, andere mit deinem WLAN-Namen zu verwirren. (Wer würde nicht bei einem WLAN das „Lädt…“ heißt, stutzig werden, wann es denn fertig geladen ist.)

Wenn du es etwas nerdiger magst, so bieten wir Star-Wars-WLAN-Namen, Game-of-Thrones-WLAN-Namen und WLAN-Namen, die auf Filme anspielen. Harry Potter ist auch dabei. Meme wie „Erdbeerkäse“, „One does not simply connect to this WLAN“ oder „Two girls – one router“ fehlen natürlich auch nicht. Aus berühmten Persönlichkeiten kannst du dir deinen WLAN-Namen auch zusammenstellen. Schon mal von „Martin Router King“ oder „Erdolan“ gehört? WLAN-Namen, die an bekannte Lieder angelehnt sind, listen wir hier natürlich auch: „No WiFi no Cry“ oder „Drop it like it’s Hotspot“. Zu guter letzt, kommen auch staatliche Behörden vor: „BND Überwachungseinheit #45“ oder „Drogenfahndung Überwachungsvan WLAN #14“.

Falls dir ein witziger WLAN-Name einfällt, schreib ihn bitte in die Kommentare. Wir nehmen ihn gerne in diese Liste mit auf.

PS: Bei all den lustigen WLAN-Namen vergiss bitte nicht ein sicheres Passwort festzulegen.

WLAN-Namen: Botschaften an die Eltern und Nachbarn

  • Dein Hund scheisst in meinen Garten
  • Heute nur Stammgäste
  • Hier kommst net rein
  • Ich höre euch beim Sex
    (auf englisch: „I can hear you having sex“)
  • Ich hab dich nackt gesehen
  • Kauf dir Internet
  • Komische Nachbarn
  • „Mami klick hier“ oder „Papa klick hier“
    (Weil unsere lieben Eltern manchmal Probleme mit der Technik haben.)
  • Schatz geh Bier holen
  • Schatz wie nennen wir unser WLAN?
  • Schleich dich
  • Tell my WiFi I love her
  • Willst du mich heiraten?
    (Unromantisch, aber modern?)
  • Weniger trampeln da oben
    (Nachricht an die Nachbarn eine Etage höher.)

WLAN-Namen: Beleidigend bis Böse

  • (.)(.) Hihihi
    (Brüste gehen immer!)
  • 4€ pro MB
  • Babyklappe
  • Çüs Lan
    (Kleiner Witz für alle, die etwas türkisch verstehen.)
  • Das gelobte Lan
  • Die drei Mädels von der Tankstelle
  • Ein Bier für eine Stunde Gastzugang
    (Guter Deal?)
  • Einhornaufzuchtstation
  • Experimentelles Atomlabor
  • Finger weg sonst Finger ab
  • Fleischpeitschenfachgeschäft
  • For p*rn use only
  • Führerbunker
    (Wenns dein sein muss.)
  • Gaylan
  • Geht raus spielen!
  • Grmpf
  • Hans 59Jahre Single 19 cm
  • HeimwehLAN
  • Heute Natursekt gratis
  • Hier gibt’s kostenlose Viren
  • Hier könnte Ihre Werbung stehen
  • Ich bin Veganer
    (Falls das noch keiner wußte.)
  • Ich esse glutenfrei
    (Falls das auch noch keiner wußte.)
  • Katholische Weihwasserwerke
  • Kevin, geh nicht bei die Assis
  • Komintern
  • Kreml
  • Kuschelnet
  • LAN of Milk and Honey
  • Lustigen WLAN Namen Hier Einfügen
  • McDonalds 30min kostenlos
  • Meins
    („Welches WLAN ist deins?“ – „Meins“ –> Verwirrung pur)
  • Nicht für dicke Kinder
  • Nicht hauen, das tut W-Lan
    (Kleiner Witz für alle, die etwas türkisch verstehen.
  • Neuland
    (Leider ein größeres Problem in Deutschland.)
  • Nuttenpreller
  • NoFreeWifi
  • Pong Lenis
    (Man tausche „P“ und „L“, um den Witz zu erkennen.
  • Schantall tu mal WLAN anmachen
  • ShaoLan
  • Siktir WLAN
    (Kleiner Witz für alle, die etwas türkisch verstehen.)
  • Skynet Global Defense Network
  • Stadtpuff
  • The Promised LAN
    (In Anlehnung an „The Promised Land“.)
  • Wir werden alle sterben
  • You Only WiFi Once
  • Zentrum der Macht

WLAN-Namen: Technik-Witze

Wer gerne seine Nachbarn oder Freunde verwirren möchte, kann diese Technik-WLAN-Namen verwenden. Es wird doch so einige Verwunderungen geben, wenn das WLAN „Verbindung wird aufgebaut … 89%“ oder „Ungesichertes Netzwerk“ heißt.

  • 404 Network unavailable
  • 502 Bad Gateway
  • Bundestrojaner
  • c:/virus.exe
  • Connection lost
  • Ein
  • Einwahl nicht möglich
  • Free Virus
  • Hidden WIFI
  • It Hurts When IP
    (Abwandlung von „It hurts when I pee“ – Es tut weh, wenn ich pinkle.)
  • Kostenloses Internet mit wahnsinnigen 56k
  • Lädt…
  • Loading…
  • Netzerkennung fehlgeschlagen
  • No WiFi detected
  • Passwort ist Passwort
  • Please wait…
  • Schnell, brauche ein WLAN-Kabel!
  • Slow WiFi
  • trojan.exe
  • Untrusted Network
  • Ungesichertes Netzwerk
  • Verbunden (unsicher)
  • Verbindung wird aufgebaut … 89%
  • Virus Detected! Do Not Join

WLAN-Namen: Meme

  • Deine Mutter ist ein Hotspot
  • Deine Mutter zapft WLAN bei KIK
  • Erdbeerkäse
  • Ermahgerd Wer Fer
  • Hide yo kids hide yo Wifi
  • I bims 1 WLAN vong Internet her
  • One does not simply connect to this WLAN
  • Two girls – one router
  • Was ist das für 1 WLAN?
    (Mehr dazu erfährst du hier.)
  • WLANy McWLANFace
    (Angelehnt an Boaty McBoatface)
  • Your WiFi Is In Another Castle

WLAN-Namen: Berühmte Persönlichkeiten

  • Abraham Linksys
  • Bill Clinternet
  • Dschingis Lan
  • Erdolan
  • LAN Böhmermann
  • Martin Router King
  • I have a stream
    (Passend dazu)
  • Osama Bin Laggin’
  • Robert WLANdowski
  • WLANia Trump
  • Wlanimir Putin

WLAN-Namen: Musik und Künstler

  • 99Problems but WiFi ain’t one
  • Can’t hack this
  • Drop it like it’s Hotspot
  • No Wi-Fi No Cry
  • I Believe Wi Can Fi
  • I come from a LAN down under
  • Pretty fly for a Wifi
    (Angelehnt an „The Offspring“ „Pretty fly for a white guy“)
  • Wu-Tang LAN (Angelehnt an Wu-Tang Clan)

Staatliche Behörden:

  • BND Überwachungseinheit #45
  • BKA Diensttelefon #12
  • Drogenfahndung Überwachungsvan WLAN #14
  • GEZ Messwagen#13
  • Kripo-Überwachungswagen
  • NSA
  • Polizei WLAN-Überwachungsteam #8

WLAN-Namen: Filme

  • Alice im WunderLANd
  • In einem WLAN vor unserer Zeit
  • Hilfe ich bin in einem Router gefangen
  • Judäische Volksfront
    (Aus dem Film „Das Leben des Brian“)
  • Volksfront von Judäa
  • NA NA NA NA NA NA NA NA NA NA BATLAN
  • The Silence of the LANs

WLAN-Namen: Game of Thrones

  • A LANnister Always Surfs The Net
  • All Men Must WiFi
  • A WiFi has no name
  • King’s LANding
    (auch: Ping’s Landing)
  • The LAN of Always Winter
  • This Wifi is dark and full of errors
  • Tyrion WLANister
    (Angelehnt an Tyrion Lannister.)
  • Winternet is Coming
    (Angelehnt an „Winter is coming“)
  • WLAN Morghulis
  • WLAN Dohaeris

WLAN-Namen: Harry Potter

  • Lord Voldemodem
    (Angelehnt an Lord Voldemort)

WLAN-Namen: Herr der Ringe

  • You shall not pass

WLAN-Namen: Star Wars

  • A long, long time ago, in a router far, far away
  • Hoth
  • Ich bin dein Vater
  • LAN Solo
    (In Anlehnung an Han Solo.)
  • LANdo Calrissian
  • Leia Organa SoLAN
  • Luke, ich bin dein WLAN
    (englisch: Luke, I am your wifi.)
  • Obi Wlan Kenobi
    (In Anlehnung an Obi Wan Kenobi.)
  • Surf, or surf not… There is no WiFi
  • Not the WiFi you are looking for

WLAN-Namen: The Big Bang Theory

  • Penny get your own wifi

Englische WLAN-Namen

  • Benjamin FrankLAN
  • Get Off My WLAN!

So änderst du den Namen deines WLANs

Stelle sicher, dass dein Computer oder Laptop mit dem Router verbunden ist.

1. Logge dich auf deinem Router ein. Bei der Fritzbox geht das z.B., wenn du „fritz.box“ in die Adresszeile deines Browsers eingibst. Hast du einen Telekom-Router gibt bitte „speedport.ip“ in die Adressezeile deines Browsers ein. Hast du eine Easybox so gibt bitte „easy.box“ in die Adresszeile deines Browsers ein.

2. Navigiere dann zu den WLAN-Einstellungen. In der Regel klickst du auf „WLAN“ und dann auf „Funknetz“. Nun kannst du den Namen auswählen:

3. Wähle einen Namen aus unserer Liste, füge ihn ein und speichere das ganze.

4. Nun musst du dich mit deinen Geräten neu in dein umbenanntes WLAN einloggen. Dann bist du fertig.

WLAN-Tipps

Achte auf ein sicheres Passwort. Verwende bitte keine Passwörter wie:

hallo

123456

passwort

qwertz

Nimm lieber Substantiv-Kombinationen. Diese sind in der Regel recht lang und gut merkbar. Ein Beispiel für ein gutes langes Passwort: „AngelaMerkelIsteinesehrattraktiveFrau“. Das Passwort vergisst du nicht und lang genug ist es auch. 😉

 

Welcher WLAN-Name gefällt dir am besten?
Hast du noch einen WLAN-Namen für uns?
Dann schreib ihn in die Kommentare. Wir freuen uns drüber und nehmen deinen Vorschlag gern auf.

Was bedeutet „Hara Hachi Bu“? – Iss bis du 80 Prozent voll bist.


„Hara Hachi Bu“ ist ein japanischer Ausdruck und bedeutet wortwörtlich übersetzt „acht Teile von zehn voll“. Damit ist gemeint, dass jemand seinen Magen nur zu 80 Prozent füllen soll. Es ist als Anweisung zu verstehen: Hör auf zu essen, wenn dein Magen zu 80 Prozent gefüllt ist. Dies sorgt für Mäßigung und schützt vor überfressen. Damit ist auch die Hoffnung auf ein langes Leben verbunden.

Der Spruch „Hara Hachi Bu“ wird meist vor dem Essen aufgesagt, damit alle Teilnehmer an diese Weisheit erinnert werden.

Hintergründe

„Hara Hachi Bu“ wird auch Okinawa Diät genannt. Okinawa ist als Ort bekannt, in dem viele Menschen über 100 Jahre alt werden. Auf 100.000 Einwohner kommen rund 50 Hunderjährige. In Deutschland beträgt diese Zahl 17 pro 100.000 Einwohner.

„Hara Hachi Bu“ ist eine Ernährungsweise, die dafür sorgt dass Esser Kalorienreduziert essen und aufhören sobald sich Sättigung und ein Sättiungsgefühl einsetzt. Das führt dazu, dass Esser zwischen 1.800 und 1.900 Kilokalorien pro Tag zu sich nehmen zugenommen.

Außerdem ist die Art und Weise der Nahrungsaufnahme entscheidend. Menschen aus Okinawa haben eine Ernährung, die aus Fisch, Pflanzen, Soja und viel Gemüse besteht. Sie essen moderate Mengen Fleisch. Außerdem sollen sie viel Sport betreiben und ein aktiv Leben führen, was sich ebenfalls positiv auswirkt.

Die Ergebnisse dieses Essverhaltens zeigen sich bei Menschen über dem Lebensalter von 60 Jahren besonders. Ältere Einwohner Okinawas haben einen BMI von 18 bis 22, während ältere Amerikaner einen BMI zwischen 26 und 27 aufweisen.

Wissenschaftler wie Clive McCay haben schon 1930 erkannt, dass eine reduzierte Kalorienaufnahme zu einem verlängerten Leben bei Labortieren führte.

Weiteres

„Hara Hachi Bu“ wird auch „hara hachi bun me“ genannt. Die falsch geschriebene Variante „hari hachi bu“ hat sich mittlerweile auch verbreitet.

„Hara Hachi Bu“ stammt aus der konfuzianischen Lehre.

Bitcoin Pizza Day

Inoffizieller Bitcoin Feiertag, der aufgrund seiner Dimensionen in die Geschichte einging und den erstmaligen Kauf einer Ware gegen Bitcoin dokumentiert. Er findet am 22. Mai statt. An diesem Tag gab es den ersten Verkäufer, der Bitcoin akzeptierte und den ersten Käufer, der für seine Kryptowährung Ware erhielt.

Am 22. Mai 2010 kaufte der Entwickler Laszlo Hanyecz von Jeremy Sturdivant (genannt Jercos) zwei Pizzen und bezahlte diese mit 10.000 Bitcoin. Zum damaligen Zeitpunkt waren 10.000 Bitcoins rund 41 US-Dollar wert. (2017 auf dem Höchststand der Kryptowährung wären diese 10.000 Bitcoins 198,43 Millionen Dollar wert gewesen.) Das besondere an der Transaktion: vorher wurden Bitcoins noch nie als Zahlungsmittel genutzt. Damit stellt der Pizza-Kauf den ersten Austausch von Gütern gegen Bitcoin dar.

Am 19. Mai 2010 hatte Hanyecz in einem Forenbeitrag angekündigt, dass er 10.000 Bitcoin für zwei große Pizzen tauschen werde. Derjenige der ihm die Pizza verkauft, kann sie selbst machen und zu ihm bringen oder einen Lieferdienst beauftragen. Er schmückte seine Bestellung weiter aus. Als Zutaten mag er Zwiebeln, Pfeffer, Würstchen, Pilze, Tomaten und Peperonis. Auf Fisch sollte verzichtet werden. Am 22. Mai erhielt er dann seine Pizza und bezahlte diese wie vereinbart, mit 10.000 Bitcoin. Jeremy Sturdivant lies ihm zwei Pizzen von Lieferdienst Dominos bringen.

Seitdem ist der 22. Mai der offizielle Bitcoin Pizza Day (Bitcoin Pizza Tag).

Bitcoin-Pizza-Experiment 2018

Laszlo Hanyecz wiederholte sein Bitcoin-Pizza-Experiment am 26. Februar 2018. Mit Hilfe des Lightning Network (LN) kaufte er zwei Pizzen zum Preis von 0,00649 Bitcoin (BTC).
Mit diesem Experiment wollte Hanycez überprüfen, wie einfach eine Transaktion mit Bitcoin erfolgen kann. Er äußerte sich, dass es bisher keine Software für den direkten Tausch von Bitcoin zu Gütern gibt.

Trivia

In einem Interview im Jahr 2013 erklärte Hanyecz, dass die Bitcoins damals keinen Wert hatten und er die Idee cool fand, Bitcoins gegen Pizzen zu tauschen.

Am 22. Mai geben einige Pizzarieren Bitcoin-Besitzern Rabatte auf Pizzen.

Der Handel Bitcoin-Pizza führte zum Bitcoin „Pizza Index“. An diesem wird gemessen, wie viel die zwei Pizzen, die damals in Bitcoin bezahlt wurden, heute in Dollar wert sind.

Auf dem offiziellen Twitter-Kanal „Bitcoin Pizza“ wird täglich der aktuelle Wert dieser 10.000 Bitcoins veröffentlicht. Siehe: Link

Was sind Prepper? Was wollen Prepper? Bedeutung, Definition


Bezeichnung für Personen, die sich auf eine Katastrophe vorbereiten. Sie legen Vorräte an, lagern Lebensmittel ein, errichten Schutzbauten und Schutzvorrichtungen. Sie rüsten sich mit Schutzkleidung, Werkzeugen, Funkgeräten, Waffen und anderen Gegenständen aus.

Welche Fähigkeiten besitzen „Prepper“?

Preper wollen bzw. müssen im Falle einer Katastrophe (allein) zu Recht kommen und das auch ohne bekannten Komfort (elektrische Geräte). Aus diesem Grund weisen sie Kenntnisse und Fähigkeiten in folgenden Bereichen auf:

  • Beschaffung von Nahrungsmitteln
  • Zubereitung, Verwertung und Haltbarmachung von Nahrungsmitteln
  • Aufbereitung und Förderung von Wasser (zur Trinkwassergewinnung)
  • Taktisches Handeln und Planen, um z.B. zu fliehen
  • Selbstverteidigung – Fähigkeiten in verschiedenen Kampfkünsten wie Karate, Krav Maga, Wing Tsun
  • Fähigkeiten im Holz- und Metallbau, sowie deren Verarbeitung
  • Bau von Unterkünften (Hütten, Unterstände, Bunker)
  • Erste Hilfe und medizinische Vorsorgung (stationär und im Feld)
  • Jagd- und Angelfähigkeiten; Tierfallen bauen; Tiere töten und ausnehmen
  • Errichtung von Alarmanlagen
  • Überleben im Freien ohne fließendes Wasser, Strom und Nahrung

Schusswaffen zu benutzen, spielt bei den meisten Preppern gerade in der USA eine große Rolle.

Wie bilden Prepper sich weiter?

In YouTube-Videos und Kursen werden Fähigkeiten vermittelt:

  • Erste Hilfe + Sanitätsfähigkeiten
  • Survivalkurse
  • Funklizenen A und E
  • Jagdscheine + Angelscheine
  • Selbstverteidigungskurse
  • Orientierung und Kartenkunde
  • Nähkurs
  • Anbau von Obst und Gemüse; sowie Ackerbau
  • Motorsägenschein
  • Pflanzenheil- und Pflanzenkunde

Auf welche Katastrophen bereiten Prepper sich vor?

Prepper bereiten sich auf verschiedene Gefahrensituationen vor, wie z.B.:

  • Wirbelstürme
  • Überflutungen
  • Erdbeben
  • Zusammenbruch der Wirtschaft
  • Krieg
  • Terrorangriffe
  • Bürgerkrieg

Ausrüstung der Prepper

Online-Shops wie prepper-shop.net bieten viele Produkte zum Preppen an:

  • Notnahrung: Instantsuppen; getrocknetes Gemüse;Tages-, Wochen- und Monatspakete;Fertiggerichte;Energieriegel;Outdoor Kekse
  • Lebensmittel: Thermopads; Outdoor Besteck; Teelichter; Outdoor Öfen; Transporttaschen; Wasserkessel; Kochsets; Notfallpakete; Gasheizer; Kochgeschirr; Isomatten; Eimer; Kissen
  • Tools: Solarpads; Planen; Tarnanzüge; Nato-Draht; Multi-Tools; Wathosen; Lampen; Macheten; Zelte; Klebeband; Tarnfarbe; Feldbetten; Seile; Schlafsäcke; Säcken; Klappspaten; Schutzanzüge, Atemmasken; Bettwäsche; ABC-Filter; Kanister; Steinschleudern und Stahlkugeln; Elektroschocker; Pfefferspray
  • Wasseraufbereitung: Kanister; Wasserentkeimer;  Wasserfilter; Wasserkonservierung;

Was motiviert Prepper?

Prepper lassen sich durch die Krisvenvorsorge-Ratschläge des Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe(BKK) motivieren. Das BKK empfahl 2016 unter anderem, dass jeder Bundesbürger Vorräte für 14 Tage anlegen sollte.

Außerdem wird Preppern nachgesagt, dass sie der staatlichen Vorsorgung im Krisenfall misstrauen.

Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz ist unter anderem für folgende Maßnahmen verantwortlich:

  • Sirenen auf Dächer. Aktuell sollen 30.000 bis 40.000 in Deutschland existieren.
  • Organisation der Treibstoffversorgung im Katastrophenfall
  • Einteilung Deutschland in Schneelastzonen

Wortherkunft: Was bedeutet „Prepper“?

Das Wort „Prepper“ ist vom englischen Verb „to prep“ zu deutsch: „sich vorbereiten“, „bereit sein“ und vom englischen Substantiv „Preparedness“ zu deutsch: „Bereitschaft“ abgeleitet. In der englischen Sprachen ist auch der Pfadfindergruß „Be prepared“ zu deutsch „Seid bereit“ bekannt.)

„Prepper“ ist das Substantiv. Als Verb wird „preppen“ verwendet.

Zusammensetzung der Prepper-Szene

Die Prepper-Szene ist heterogen. Sie setzt sich unter anderem aus Polizisten, Mitgliedern der Surival-Szene, Reichsbürgern und Mitgliedern der rechten Szene zusammen, die Affinität zu Waffen aufweisen.

Eine Überschneidung mit der Survival-Szene findet statt.

Geschichte der Prepper

Ein Beginn der Prepper-Szene kann nicht genau festgelegt werden, da Menschen seit jeher Vorräte für schlechte Zeiten anlegen, um z.B. einer drohenden Nahrungsmittelknappheit, Natur- oder Wirtschaftskatatrophe zu begegnen. Die Prepper-Szene an sich, zeigt sich durch große ihre Professionalität.

In den Vereinigten Staaten von Amerika geht die Geschichte des Preppens bis in das 19. Jahrhundert zurück. Während des Sezessionskrieges war z.B. die Bevölkerung angehalten Lebensmittel zu lagern und sich Vorräte anzulegen. Durch den wirtschaftlichen Aufschwung und dem entstehenden Wohlstand geriet das Thema des Preppens in Vergessenheit.

Erst nach dem grißen Börsencrash am 24. Oktober 1929 begannen die Amerikaner sich wieder für Krisen vorbzubereiten. Sie lagerten Lebensmitteln ein und erstmals auch Güter wie Treibstoff, Kleidung, Lampen, Wasser und Decken. Während des zweiten Weltkrieges und dem folgenden Kalten Krieg erlangte das Preppen weitere Popularität. Aus Angst vor einem Atomkrieg errichteten Amerikaner öffentlichte und private Atomschutzbunker. In diese lagerten sie Lebens- und Nahrungsmittel ein, um bei einem möglichen Atombombenangriff gerüstet zu sein.

Die Prepper-Szene erlangte in den vergangenen Jahren mehr Popularität. Die Sorgen vor Umweltkatastrophen, terroristischen Anschlägen und Epidemien führte dazu, dass wieder mehr Menschen anfingen sich auf einen Ernstfall vorzubereiten. Der Klimawandel, die Kriege im Nahen Osten und die Finanzkrise sorgten ebenfalls für ein stärkes öffentliches Interesse am Preppen.

Prepper in Deutschland

In Deutschland wurde die Prepper-Szene 2017 bekannt als die Generalbundesanwaltschaft im August 2017 bekannt gab, dass sie gegen mehrere Prepper aus Mecklenburg-Vorpommern ermitteln werde. Diese hatten sich in Chats über einen Krisenfall, die anschließende Chance der Machtübernahme und die Internierung sowie Ermordnung von linken Politikern unterhalten. Bei mehreren Hausdurchsuchungen fand die Polizei Adressen von Politikern der Linken, FDP und Grünen, sowie von Flüchtlingsverbänden, der Arbeitswohlfahrt und Gewerkschaften. Die Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern erstellt nun ein detailiertes Bild der Szene.

Wie im Dezember 2017 bekannt wurde, soll die Prepper-Szene bundesweit beobachtet werden. Eine Beschlussvorlage dazu wurde auf der Innenministerkoferenz von Bund und Länder im Dezember 2017 erstellt.

Der Anlass waren die Hausdurchsuchungen in Mecklenburg-Vorpommern.

Prepper in den Medien

Der Sender „National Geographic“ strahlt seit dem 1. Oktober 2012 die Serie „Doomsday Preppers“ (zu deutsch: „Preppers – Bereit für den Weltuntergang“) aus.

Die 176. Folge „Bereit bis in den Tod“ der TV-Serie SOKO Stuttgart behandelte die Prepper-Szene.

Russenhocke / Slav Squat: Bedeutung, Definition, Herkunft, Geschichte


Bekannte Sitzhaltung eingewanderter Russen, Russlanddeutsche und Kasachen, die in den 1980er und 1990er Jahren nach Deutschland kamen. Das längere Sitzen und Verweilen in der Hocke konnte zunächst nur bei Einwanderern aus dem slawischen Raum und Russland beobachtet werden. Jedoch gewinnt die Russenhocke unter neuem Namen gerade große Beliebtheit.

Eine Russenhocke ist nur korrekt ausgeführt, wenn die Fersen auch den Boden berühren. Dies erlaubt das stundenlange Verweilen in der Hocke. Wird hingegen nur auf den Fußballen gehockt, so führt dies innerhalb kurzer Zeit zu großen Schmerzen.

Slav Squat: Neuer Name, Neue Berühmtheit

Die Russenhocke hat unter dem Namen “Slav Squat” internationale Popularität erreicht, so dass sich viele Stars (Beyonce, Yung Hurn, Queen B) in hockender Pose zeigen.

Wo gehockt wird, ist dabei egal. Hauptsache die Beinmuskulatur hält durch. Das sorgt dafür, dass auf Autos, in Museen, auf Hanteln oder Sockeln gehockt wird.

Im Januar 2017 wurde die erste Russenhocke-Challenge auf Instagram durchgeführt. Unter dem Hashtag #Russenhocke sollten Nutzer sich in der Hocke fotografieren. das Foto zu Instagram hochladen und es mit dem Hashtag #Russenhocke versehen. Siehe: 1

Auch eine deutsche Facebook-Seite, mit dem Namen “Russenhocke” hat sich dem Teilen von Fotos in Russenhocke verschrieben: 2

Der “Slav Squat” steht in der Regel in Verbindung mit der Gopnik-Subkultur.

Mit dem Slav Squat kann auch der “Rap Squat” (Rap Hocke) (auch Gefängnis-Pose genannt) verwandt sein.

Entstehen der Russenhocke

Die Russenhocke ist aus reinen praktischen Gründen entstanden. Dort, wo es keine Bänke oder Sitzmöglichkeiten gab, und der Boden zu kalt oder schmutzig war, um auf ihm zu sitzen, war die Hocke die einzige Möglichkeit zu verweilen. Diese Sitzhaltung bedarf etwas Übung, da die angewinkelten Beine schnell ermüden.

In russischen Gefängnissen sitzen viele in der Hocke, da der Boden zu kalt und nur wenige Sitzplätze zur Verfügung stehen.

Trivia

Hocken ist im arabischen und asiatischen Raum weit verbreitet. Dadurch, dass dort keine bzw. wenig Jeans getragen werden, ist das Hocken sehr entspannt.

Salzberge in Deutschland: Monte Kali, Kaliberg, Kalimandscharo


Umgangssprachliche Bezeichnung für Abraumhalden in Deutschland, die aus dem Abraumsalz der Kalisalzproduktion bestehen. Die Farbe dieser Berge sind gelb, grau und grau.

Die höchste Kalisalz-Abraumhalde befindet sich in Heringen (Werra) in Hessen. Sie ist über 200 Meter hoch.

Kaliberge in Deutschland

  • Philippstahl (Werra) (Landkreis Hersfeld-Rotenburg in Hessen)
  • „Monte Kali“ in Heringen (Werra) (Landkreis Hersfeld-Rotenburg in Hessen) (Der Monte Kali besteht aus über 200 Millionen Tonnen aufgeschüttetem Abraumsalz und ist rund 200 Meter hoch.)
  • „Kalimandscharo“ in Bokeloh (Region Hannover; Niedersachsen)
  • Sehnde (Region Hannover; Niedersachsen)
  • „Wetterberg“ Giesen (Landkreis Hildesheim; Niedersachsen)
  • „Kalimandscharo“ in Wathlingen (Landkreis Celle; Niedersachsen)
  • „Kalimandscharo“ Abraumhalden des Kaliwerks Zielitz (Landkreis Börde, Sachsen-Anhalt) (Der Kalimandscharo in Sachsen-Anhalt ist die höchste Erhebung zwischen Magdeburg und der Ostsee. Sie ist 120 Metern hoch. – Der Salzberg ist zwischen Mai und September besteigbar. Einmal im Jahr finden die Kalimandscharo-Festspiele in 45 Meter Höhe statt.)
  • Abraumhalde Kalimandscharo des ehemaligen Kalibergwerkes Sollstedt (Landkreis Nordhausen; Thüringen)
  • Abraumhalde des Kalibergwerkes Neuhof-Ellers; genannt „Monte Kali“ (Landkreis Fulda; Hessen)

Namen

In den Bezeichnungen der Salzhalden wird stets bezug genommen auf das Kalisalz. Folgende Namen werden verwendet:

  • Monte Kali (Angelehnt an „Monte Carlo“)
  • Kaliberg
  • Kalimandscharo (Angelehnt an den höchsten Berg Afrika, den Kilimandscharo)

Folgen für die Umwelt

Durch Regen und Niederschläge werden Steinsalze und Schwermetalle abgewaschen. Sie gelangen so in Böden, das Grundwasser, Flüsse und Oberflächengewässer. Dadurch werden umgebende Böden praktisch unfruchtbar und es können nur noch salzliebende Plfanzen auf diesen wachsen. Auch steigt der Salzgehalt der Flüsse, so dass Süßwasserlebewesen ihre Lebensgrundlage verlieren.

Andere

  • Eine weitere Abraumhalde ist der Monte Kaolino (auch Monte di Caolino) in Hirschau, Oberpfalz, Bayern. Sie besteht aus 35 Millionen Tonnen Quarzsand und ist 120 Meter hoch.
Dönersuppe: Was ist das? (Bedeutung und Definition)


„Dönersuppe“ ist ein mit Kebabfleisch zu bereitetes Suppengericht und eine von Steffen Hübner eingetragene Marke.

Dönersuppe Rezept

Eine Dönersuppe wird eigentlich wie jede andere Suppe zubereitet. Hierfür werden meist folgende Zutaten verwendet:

  • Zwiebeln
  • Paprika
  • Knoblauch
  • Paprikapulver
  • Kreuzkümmel
  • Brühe
  • Sahne
  • Kebabfleisch

Der Unterschied zu anderen Suppen ist, dass Kebabfleisch bzw. Dönerfleisch zugegeben wird. Das Kebabfleisch ist vom Gericht „Döner Kebab“ bekannt und daher wird die Suppe „Dönersuppe“ genannt. Auf Zutaten wie das Brot zum Döner oder Saucen wird bei der Dönersuppe verzichtet.

Dönersuppe in Dosen

Die „Dönersuppe“ als Suppengericht, dass in Dosen verkauft wird, wird von Steffen Hübner und seiner Firma „Dönersuppe“ vertrieben. Die Firma sitzt in Magdeburg. Steffen Hübner ist Markeninhaber der eingetragenen Marke „Dönersuppe“. Seit 2011 ist er aktiv.

Die Dönersuppe in der Dose enthält Gemüse (Zwiebeln, Weißkohl), Kartoffeln und Dönerfleisch. Sie schmeckt würzig und hat eine leicht gebundene Konsistenz. Brot ist in der Suppe nicht enthalten.

Die Dönersuppe wurde als „Die Revolution im Suppenregal“ beworben.

Die 400 ml Dose ist vier Jahre haltbar und kotet 1,99 Euro bei Netto. (Stand Oktober 2017)

Durch die Berichterstattung in der Mitteldeutschen Zeitung, Volksstimme, Galileo und weiteren Medien wurde die Dönersuppe 2015 deutschlandweit bekannt. Auch auf der Grünen Woche 2015 präsentierten Hübner und sein Team ihre Suppe.

Verbreitung des Wortes „Dönersuppe“

Erste signifikante Suchanfragen nach „Dönersuppe“ erhielt Google im Februar 2009. Weitere Suchanfragen gingen dann ab Dezember 2011 bei Google.de ein. Massive Suchnachfragen nach „Dönersuppe“ gingen bei Google.de im März 2015 und Februar 2017 ein. (Laut Google Trends)

Weiteres zur Dönersuppe

Die Dönersuppe stieß und stößt auf Interesse, da viele positive Assoziationen mit dem Essen „Döner“ haben. Viele kennen und lieben Döner. Da liegt es nahe, dass auch eine Dönersuppe probiert wird.
Da zu einer „Dönersuppe“ nur das für den Döner typische Kebabfleisch zugegeben wird, müsste die Suppe eigentlich korrekterweise „Kebabsuppe“ heißen.

Begpacker

Bedeutung: Sammelbezeichnung für bettelnde Touristen, die Einheimische und andere Reisende, um Spenden bitten, damit sie ihre Reise fortsetzen können.

Der Begriff kam auf, als Bezeichnung für Rucksacktouristen, die sich zwar den Flug in ein günstiges (meist asiatisches) Land leisten können, dort aber kein oder nicht genügend Geld für ihre Rundreise zur Verfügung hatten. Dies führte dazu, dass die Rucksackreisenden Einheimische und andere Reisende, um Spenden baten und bettelten.

Anstatt ihre Reise kurz vor der Pleite abzubrechen (oder sich einen Job zu suchen), stellten oder setzten sie sich mit beschrifteten Pappschildern an belebte Straßen und baten, um Spenden. Auf den Schildern stand z.B. „Ich reise, um die Welt, habe aber nicht genug Geld. Bitte unterstütze meine Reise“, „Hong Kong ist teuer und ich habe kein Geld mehr. Bitte hilf mir, damit ich meine Reise fortsetzen kann“ oder „Ich reise ohne Geld um die Welt. Bitte unterstütze meinen Trip“. Einige Begpacker boten Umarmungen gegen Geld an. Andere spielten ein Musikinstrument, um an Geld zukommen. Einige druckten ihre Urlaubsfotos aus und boten sie als Postkarten zum Kauf an.

Arme Einheimische werden angebettelt – Situation vor Ort

Begpacker reisen bewusst in ärmere Länder. Dort sind die Zustände anders als in der ersten Welt. Die Lebenshaltungskosten sind geringer, die Menschen verdienen weniger und gewohnte Standards der ersten Welt fehlen dort. Die Reise in ein armes Land verspricht günstig zu werden. Doch dafür muss genug eigenes Geld mitgebracht werden.

In Vietnam können Rucksacktouristen z.B. mit 20 Euro am Tag wunderbar leben. (Quelle 101places: 1 ) Hier ist die Unterbringung, Essen und natürlich Reisen enthalten. In Deutschland kostet das Leben rund 80 Euro am Tag. (Quelle: Vexcash: 2 ) Also gut viermal so viel. Im Vergleich dazu: Einheimische in Vietnam verdienen teilweise weniger als 100 Euro im Monat. (Quelle: Forum Vietnam: 3 )

Bettel-Touristen lösen Wut und Fremdschämen aus. Rucksacktouristen machen schon allerhand unangenehme Dinge, aber andere anzubetteln, um seinen eigenen Trip zufinanzieren, ist zu viel. Sie werfen ein schlechtes Licht auf alle Reisende mit Rucksack.

Gib bettelnden Touristen nichts!

Es mag bei einem Einzelnen wie eine noble Tat wirken. Doch diese Tat hat Konsequenzen. Wenn ein Begpacker Erfolg hat, so zieht dies andere Begpacker an, die es auch auf die Bettel-Tour versuchen. Die moralische Verantwortung besteht dadrin einen zurückzuweisen, damit in anderen nicht die Motivation keimt, es auch zuversuchen.

Die Folgen – bei zu vielen Begpackern – können sein, dass Regierungen Einreise-Bedingungen erlassen. Dies kann z.B. ein gut gefülltes Konto oder eine gedeckte Kreditkarte sein.

Anmerkung: Mittlerweile halten sich Begpacker nicht nur in Asien auf. Sie bereisen auch Ländern in denen die Lebenshaltungskosten deutlich höher sind.

Schniblo Tag – Bedeutung, Herkunft, Datum, Ursprung


Am 14. März ist „Schnitzel und Bl*wjob Tag“. Er ist als Tag gedacht, an dem Frauen ihre Männer umsorgen und verwöhnen. Dabei wird nicht auf leibliches Wohl geachtet, sondern auch auf sexuelle/erotische Bedürfnisse. (Die Reihenfolge und Häufigkeit ist dabei egal. 😉

Statt Blumen, Schokolade und ein romantisches Essen soll es am Schniblo-Tag Steak, Schnitzel und Bl*wjobs geben.

Ein amerikanischer Radiosender soll den „Steak and Bl*wjob“ Day 2002 erfunden haben. Über das Internet verbreitete er sich nach Deutschland.

Der 14. März ist als Tag auserwählt wurden, da dieser genau einen Monat nach dem Valentinstag ist. Während am Valentinstag Frauen Aufmerksamkeiten, Geschenke und Romantik erfahren, existierte vor 2002 für Männer kein Pendant. Im Sinne der Gleichberechtigung soll der Schniblo-Tag diesen Mangel beheben und die Lücke schließen. Außerdem soll mit dem Schniblo-Tag den Männer für ihre Mühen einen schönen Valentinstag zu haben, gedankt werden.

Übrigens der Schniblo-Tag ist immer am gleichen Monatstag, dem 14. März, egal welcher Wochentag dies ist.

Das Wort „Schniblo“ setzt sich aus den Worten Schnitzel und Bl*wjob zusammen.

Der „Schniblo-Tag“ wird auch als „Valentinstag für Männer“ bezeichnet. Leider wird der „Schniblo-Tag“ von wenigen Frauen ernst genommen. Ebenso muss kritisert werden, dass „Bier“ nicht im Wort „Schniblo“ vorkommt.

Verbreitung

Auf der Webseite www.schniblo-tag.com werden Erfahrungsberichte von Männer gesammelt, wie ihr Schniblo-Tag verlief.

Der Künstler Cha Chat hat sich musikalisch auch mit dem Schniblo-Tag beschäftigt und die Single „Schnitzelbl*wjobtag“ veröffentlicht.

Andere Künstler haben sich auch mit dem Schniblo-Tag beschäftigt:

  • YTitty – Schniblo-Tag (Als Paraodie des Bruno Mars‘ Song „Grenade“)
  • Liquit Walker & Peilerman – Schniblo Song

Seit 2008 verbreitet sich der Schnibl-Tag in Deutschland. Seine größte Aufmerksamkeit erhielt der Tag im Jahr 2013, wo sehr viele Deutsche nach dem Tag bei Google.de suchten.

O’zapft is! Diese Oktoberfest-Vokabeln brauchst du zum Überleben!


O’zapft is = Es ist angezapft – Das Oktoberfest gilt erst offiziell als eröffnet, wenn der Münchner Oberbürgermeister am ersten Tag der Wiesn um 12 Uhr das erste Bierfaß anzapft und abschließend „O’zapft is!“ ruft.

Wiesn / Oktoberfest Getränke – Das kannst du (alles) trinken

Die Getränke werden ganz einfach bestellt:

  • A Maß = Eine Maß (1 Liter)
  • A Hoibe = eine halbe Maß (0,5 Liter)

Doch verlier nicht den „Biafuizl“. Das ist nämlich der Bierdeckel auf welchem die Kellner vermerken, wie viel du getrunken hast.

Die Wiesn besteht nicht nur aus Bierzelten. Wer Wein trinken möchte, findet dafür ein Zelt und sogar für Kuchenliebhaber gibt es ein eigenes Zelt. Einen Wein kann wie folgt bestellt werden:

  • A Roten = Rotwein
  • A Weißen = Weißwein

Wer sein Weißbier mit Limonade bestellen möchte, bestellt ein „Russ“.

Wer keinen Alkohol trinken möchte, kann auf unalkoholische Getränke zurückgreifen. Sie können wie folgt bestellt werden:

  • Kracherl (Auch: Grachal) = Limonde

Nach so vielen Getränken, muss ein jeder dann auch mal „bieseln“, auch „Pinkeln“ genannt. Dafür geht er/sie aufs „Heisl“.

Wer sein Getränk nicht schafft, der lässt einen „Noagerl“ drin. Dies ist der Ausdruck für den Bierrest im Maßkrug. Dieser Rest ist meist nur sichtbar, wenn der Krug geneigt wird. Dies erklärt auch, warum er „Noagerl“ heißt, denn in dem Wort, steckt das Verb „verneigen“. Übrigens wer stehengelassene Biergläser austrinkt, wird als „Noargerlzuzla“ beschimpft.

Wiesn / Oktoberfest Ernährung – Was du bestellen kannst

Neben Bier gibt es viele Speisen, die eigentlich bekannt sind, würde ihr Name nicht verwirren. Hier gibt es die Übersetzung:

  • Hendl = Grillhähnchen (Auch Wiesn-Hendl)
  • Bren = Brezel
  • Radi = Rettich
  • Obatzda = Camenbert mit Butter, Zwiebeln, Paprika und Radieschen
  • Steckerlfisch = Gebratener Fisch auf einem Stock
  • Böfflamott = deftiger Rinderbraten
  • Ribbal / Ribbgal = Kasseler Braten
  • Bauernseufzer = grobe geräucherte Bratwurst
  • Semmegneedl = Semmelknödel
  • Fleischpflanzerl = Frikadelle (Auch „Fleischpflanzerl mit Erdäpfeln“ = Frikadelle mit Kartoffeln)
  • Blaukraut = Rotkohl
  • Krautwickel = Kohlroulade
  • Wammerl = Bauchfleisch (Bitte nicht mit dem Pilz „Schwammerl“ verwechseln

Wer mit seinem Essen sehr zufrieden ist, redet von einem „Schmankerl“.

Wiesn / Oktoberfest nach 3-4 Maß

Nach einigen Maß wird es – gelinge gesagt – derbe:

  • Redet ein Einheimischer davon, dass er „schbei’m“ muss, so steht er kurz davor, sich zu übergeben. (In der Umgangssprache kommt das Verb „speien“ recht nahe.)
  • Sollte ein Einheimischer drohen, jemanden eine „zu watschn“ oder „zu fotzn“, so muss mit einer Ohrfeige gerechnet werden.
  • Nach einigen Maß setzt dann auch der Rausch ein. Auf bayerisch: Suri.

Natürlich sollte jede Zeche bezahlt werden. Die Bayern sagen dazu „Zoin biddschen!“

Wiesn / Oktoberfest-Bekleidung

Das Dirndl gehört zum Oktoberfest, wie das Bier. Doch es hat noch eine zweite Bedeutung:

  • Dirndl/Deandl = Bezeichnet nicht nur das Trachtenkleid, sondern bedeutet auch „Mädchen“ oder „Frau“

Die Bayern sagen zur Lederhose auch: Krachlederne. Den Schmuack an der Lederhose oder am Dirndl nennen sie „Charivari“.

Die Dirndl-Schleife verrät alles:

  • Sitzt sie rechts, ist das Madl vergeben.
  • Sitzt sie links, ist das Madl noch zu haben.
  • Sitzt die Schleife in der Mitte, so das Madl noch Jungfrau oder sich ihrem aktuellen Beziehungsstatus nicht ganz sicher.
  • Eine Schleife über dem Po sagt, dass die Trägerin verwitwet ist.

Wiesn / Oktoberfest: Begrüßung und Verabschiedung

  • Griaß Eich, Griasde, Pfiadde, Servus = Willkommensgruß der Bayern, der mit „Herzlich Willkommen“ übersetzt werden kann.
  • Pfiad Eich! = Das Gegenstück zum Willkommensgruß, die Verabschiebung. „Pfiad Eich“ wird mit „Auf Wiedersehen“ übersetzt.
  • Gzupf di! oder Schleich di = Hau ab. Lass mich in Ruhe.

Weitere Wiesn / Oktoberfest-Vokabeln

  • Do legsd di nieda = So etwas habe ich noch nicht gesehen!
  • Mingga = München
  • Bua / Buam = ein Junge bzw. ein junger Mann
  • Brezlsalze = unwichtiger Mensch
  • Schmaizler = Schnupftabak
  • Spotzal = Die Angetraue oder auch Herzensdame wird in München Spotzal („Spatzel“) genannt.
  • Obandeln = flirten, anbandeln
  • Bazi = Im besten postiven werden die Cleveren auch „Bazi“ genannt. Zu hochdeutsch. Schlitzohr oder Gauner.
  • gmiatlich = gemütlich
  • Eha! = Ausruf des Erstaunens
  • Gaudi = Spaß, Vergnügen („So a Gaudi“)
  • Busserl = Kuss (Ein feuchter Kuss wird als „Schmatzerl“ bezeichnet)
  • Schnackseln = Sich in der Horizontalen vergnügen
  • I mog di = Ich mag dich
  • Hoit dei Fotzn! = Halts Maul! (Sei ruhig!)

Wer all diese Vokabeln beherrscht, kann eine bayerische Lebensweisheit leben: „Liaba an Bauch vom Saufa, ois an Buckl vom Arbatn.“ ( „Lieber ein Bauch vom Trinken, als einen Buckel vom Arbeiten.“)