Was sind Sinking Funds? Bedeutung, Definition, Erklärung

Was sind Sinking Funds, Bedeutung, Definition, Erklärung


Es handelt sich bei Sinking Funds nicht um klassische Fonds, die einfach einen gewissen Geldwert erbringen sollen, um ein Einkommen zu erhöhen oder ungezielte Ausgaben zu ermöglichen. Sinking Funds können von Wirtschaftseinheiten unter anderem angelegt werden, um Schulden zu begleichen.

Grundsätzlich müssen derartige Sinking Funds nicht an bestimmte Kriterien in Bezug auf Mindesteinlagen gebunden sein, jedoch handelt es sich hierbei zumeist durchaus um besonders große Summen, die einen größeren Berg von Schulden begleichen sollen. Mitunter geht es bei dieser speziellen Geldanlage auch um die Deckung von Gebühren für Abschreibungen.

Was sind Sinking Funds? Bedeutung, Definition, Erklärung

Wenn es um Sinking Funds geht, hört man auch immer wieder vom Begriff der Finanzierung durch Anleihen. Diese Art der Finanzierung ist im besonderen Maße in den USA und in Groß Britannien von Bedeutung. In diesen Staaten gilt Risikokapital als gängig und plausibel zu verwenden. In der Bundesrepublik Deutschland ist man hier durchaus vorsichtiger und aus diesem Grund ist es als eher unwahrscheinlich anzusehen, dass sich ein derartiges Geldmodell schnell und mit Nachdruck durchsetzen wird.

Sinking Funds eignen sich nicht, um geringe Mengen privates Kapital anzulegen. Viel mehr sind es große und mächtige wirtschaftliche Einheiten, die sich solcher Sinking Funds bedienen und diese vor allem langfristig anlegen. Langfristig ist in Bezug auf solche Geldanlagen ein sehr wichtiges Stichwort, denn wer so sein Geld anlegt, hat in jedem Fall auch immer die möglichen Kursschwankungen im Hinterkopf. Kursschwankungen können das angelegte Kapital kurzfristig minimieren. Es ist daher sehr wichtig auf eine Langzeitstrategie zu setzen und das angestammte Kapital zu einem günstigen Zeitpunkt wieder zu entnehmen.

Fonds verursachen Kosten

Fonds, insbesondere auch die sogenannten Sinking Funds verursachen Kosten. Neben den bereits erwähnten Kursschwankungen, die zeitweise durchaus auch recht stark ausfallen können, fallen Kosten für den Abschluss und auch die Verwaltung an. In Bezug auf die Fonds gibt es immer einer Fondsgesellschaft, die den gesamten Prozess betreut, steuert und ganz gezielt verwaltet. Aus eben diesem Hintergrund entstehen die zusätzlichen Kosten.

Eine Anlage mit Risiko

Sinking Funds sind mehr oder weniger mit erhöhten Risiken verbunden. Dies ist vor allem auch auf die Kursschwankungen zurückzuführen. Gerade in diesem Bereich können äußere Einflüsse das Ergebnis im besonderen Maße beeinflussen. Man stelle sich vor eine berühmte Person äußerst sich in der Presse oder den Medien negativ bezüglich der Sinking Funds. Dies ist dann durchaus sehr problematisch, weil viele Organisationen und Wirtschaftseinheiten dann geneigt sein werden, das Geld schnell zu entnehmen.

Fonds funktionieren immer mehr oder weniger kollektivistisch. Ein gewisses Kollektiv zahlt in einen Geldtopf ein und baut dann gemeinsam Gewinne auf und selbstverständlich auch Verluste. Je weniger Geld im Topf ist, desto kritischer kann es dann am Ende für die verbleibenden Anleger werden.

Sinking Funds: Viele positive Aspekte zu berücksichtigen

Wählt man bezüglich der Sinking Funds eine passende Anlage aus, die am Markt etabliert ist, kann man sich auf teils sehr hohe Renditen freuen, die das gewünschte Finanzierungsziel in vielen Fällen somit durchaus sehr realistisch werden lassen.

Auch die Inflation ist bei Sinking Funds nicht unbedingt problematisch, denn wie bereits beschrieben soll hier kein Geldwert erzeugt werden, der in der Zukunft für ungezielte Ausgaben verwendet werden kann. Viele potenzielle Güter werden in diesem Zusammenhang auf dem Markt zumeist über die Jahre deutlich teurer. Bei Sinking Funds geht es zumeist um Schulden und Gebühren oder künftige Verbindlichkeiten, die in vielen Fällen fix sind. Eine eventuell starke Inflation ist somit sehr oft ganz besonders irrelevant.

Autor: Pierre von BedeutungOnline

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