Was sind Puddingveganer? Bedeutung, Definition, Erklärung


Der Begriff „Puddingveganer“ spielt scherzhaft darauf an, dass die Entscheidung, sich vegan zu ernähren, nicht automatisch bedeutet, dass man sich auch gesund ernährt. Denn für Veganer gibt es so einige Junk-Food-Lebensmittel.

Der „Puddingveganer“ in Kürze: Nur weil auf einem Lebensmittel „vegan“ darauf steht, ist es nicht automatisch auch gesund.

Was bedeutet Puddingveganer? Bedeutung, Definition, Erklärung

Der Begriff „Puddingveganer“ wird oft in Gesprächen über vegane Ernährung verwendet. Immer mehr Menschen entscheiden sich bewusst, aus verschiedenen Gründen auf Fleisch sowie Milch- und Eiprodukte zu verzichten. In den meisten Fällen sorgt die Umstellung auf eine pflanzenbasierte Ernährung für eine gesündere Lebensweise. Doch das gelingt nicht automatisch: auch als Veganer gibt es genügend Junk-Food Alternativen zu herkömmlichen Varianten. Wer sich hauptsächlich von solchen Lebensmitteln ernährt, ohne im Sinne seiner Gesundheit auf Diversität in der Ernährungsaufnahme zu achten, wird umgangssprachlich als Puddingveganer bezeichnet. Parallel dazu gibt es auch den „Puddingvegetarier“.

Der Puddingveganer oder Puddingvegetarier reduziert nämlich nicht automatisch seinen Zuckerkonsum oder nimmt Abstand von stark verarbeiteten Lebensmitteln. Er isst wie jeder andere, nur dass er auf bestimmte Lebensmittel verzichtet.

Der Ausdruck „Puddingveganer“ steht auch dafür, dass Lebensmittel mit dem Aufdruck „vegan“ nicht per se gesund und nachhaltig sind.

Gründe für die vegane Ernährung

Oftmals geht der Entscheidung zur veganen Ernährung eine gründliche Recherche voraus. Ein Großteil der Veganer begründet seine Umstellung mit ethischen Fragen. Sei es aus Widerstand gegen gängige Methoden der Tierhaltung oder der Umwelt zuliebe: die Vorteile jener Ernährungsform aus moralischen Aspekten sind weitläufig. Nicht selten sind es aber auch rein oder teils gesundheitliche Gründe, aus welchen tierische Lebensmittel vom Speiseplan gestrichen werden. Neben der Nachteile von Fleisch und Co. Für den menschlichen Körper geht es einigen Veganern auch um das Erreichen einer Gewichtsabnahme. Da nährstoffreiche Speisen und unverarbeitete Nahrungsmittel wie Obst und Gemüse zur veganen Kost dazugehören, ist dieses Ziel meist leicht zu erreichen.

Im Gegensatz zu fleischhaltigen Gerichten sind selbst zubereitete vegane Alternativen oft kalorienarmer. Dem Grundsatz einer gesünderen Ernährung durch die Entscheidung zum Veganismus widerspricht allerdings der Fall des Puddingveganers. Wer anstelle von abwechslungsreicher Kost nur zu veganen Fertigprodukten greift, lebt auch als Veganer nicht gesünder als der Großteil an omnivore lebenden Menschen.

Vegane Ernährung und ihr Einfluss auf die Gesundheit

Erfahrungen vieler Veganer zufolge kann ihre Ernährungsform zu einem gesteigerten Wohlbefinden und einer erhöhten Leistungsfähigkeit beitragen. Auch Studien zeigen, dass Veganismus in den meisten Fällen durchaus gesünder als andere Lebensweisen sein kann. So senkt eine abwechslungsreiche vegane Ernährung das Risiko einiger chronischen Erkrankungen durch den positiven Einfluss auf das Gewicht. Wer sich ordnungsgemäß mit seiner Ernährung beschäftigt und ein gesundheitsbewusstes Verhalten zeigt, profitiert vom Veganismus. Unter anderem der erhöhte Konsum von Getreide, Gemüse oder Nüssen spielt hierbei eine wichtige Rolle.

Mit der Umstellung auf eine vegane Lebensweise geht oft eine Aneignung gesundheitsrelevanten Wissens einher. Der Großteil an Veganern entwickelt mehr Verständnis für lebensnotwendige Stoffe wie Vitamine und Mineralien. Dagegen steht eine Minderheit der Puddingveganer, die sich nicht ausreichend mit den Grundlagen der Ernährung befassen. Wer nur aus „Trend“ und übereilt zum Veganismus wechselt läuft Gefahr, keine vollwertige Ernährungsbasis zu schaffen. Die Folge sind Mangelerscheinungen und Gesundheitseinbußen.

Worauf man als Veganer achten sollte

Mit steigender Zahl an Veganern geht auch die Zahl der veganen Lebensmittelalternativen in die Höhe. In Supermärkten werben Firmen mit dem Aufdruck „vegan“. Dabei ist dies nicht gleichzusetzen mit „gesund“, wovon oftmals fälschlicherweise ausgegangen wird. Selbstverständlich sind die meisten Grundnahrungsmittel wie Kartoffeln, Reis, Brot sowie beinahe jede Obst- und Gemüsesorte vegan. Doch aus Gründen der Einfachheit wird gerne zum veganen Fertigprodukt gegriffen. Burger, Pommes oder Pizza: all das gibt es auch in veganer Ausführung, ebenso wie Chips oder Süßspeisen. Prinzipiell muss als dies nicht gestrichen werden, sollte aber im Rahmen der Gesundheit nicht den Hauptteil der Ernährung stellen. Stattdessen ist es ratsam, als Veganer zu unverarbeiteten Lebensmitteln zu greifen, Obst und Gemüse zu bevorzugen und Industriezucker, wenn möglich, zu reduzieren. Dies ist auf Dauer nicht nur günstiger, sondern wird vor allem der Gesundheit zugutekommen.

Was ist der „Quarantini“? Erklärung


Der „Quarantini“ ist der Cocktail der Coronakrise. Das Wort „Quarantini“ setzt sich aus dem Wort „Quarantäne“ und „Martini“ zusammen.

Was bedeutet „Quarantini“? Erklärung

Der Begriff Quarantini ist eine Zusammensetzung des Drinks Martini und der medizinischen Quarantäne. Er etablierte sich im Jahr 2020, als sich viele Menschen aufgrund des Lockdowns und verschiedener Eindämmungsmaßnahmen wegen des Coronavirus in häuslicher Umgebung aufhielten und soziale Treffen weitgehend nicht möglich waren.

Der Quarantini ist ein Getränk, das in der Not der Quarantäne, des Social Distancing und der Lockdowns entstanden ist. Langeweile und Unterbeschäftigung macht Menschen ja bekanntlich kreativ.

Wie entstand der Quarantini? Erklärung, Geschichte, Corona

Als während des Lockdowns aufgrund der Coronakrise das Feiern in Bars, Clubs und auch im persönlichen Bekanntenkreis nicht mehr möglich waren, trafen sich immer mehr Menschen vor ihren Bildschirmen, um per Videochat gemeinsam anzustoßen oder zu feiern. Im Rahmen dieser Aktionen ist dann der sogenannte Quarantini entstanden, der kurz danach einen Hype auslöste und viral ging.

Dabei handelt es sich um ein Getränk, das schlichtweg gesagt eigentlich aus den häuslichen Vorräten besteht. Daher gibt es auch kein einheitliches Rezept für den Cocktail. Nicht einmal die Zugabe von Alkohol ist notwendig, sodass wirklich jeder nach Lust und Laune einen Quarantini zubereiten und trinken kann.

Im Ursprung ist der Name wie bereits beschrieben an das Getränk Martini angelehnt. Deshalb werden als alkoholische Basen gerne auch Vodka oder Gin verwendet, wie es bei ebendiesem der Fall ist.

Was genau man nun als Quarantini betitelt, bleibt eigentlich jeder und jedem selbst überlassen. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Einzige Voraussetzung ist, dass man das Getränk im häuslichen Umfeld zu sich nimmt, man sich also sozusagen in Quarantäne oder im Social Distancing befindet. Aber mit den Freundinnen und Freunden gemütlich vor dem Bildschirm anzustoßen, kann ja auch seinen Reiz haben und Langeweile und das Gefühl von Isolation lindern.

Wie wird ein Quarantini gemixt? Rezept

Hier finden Sie ein Beispiel-Rezept für einen einfachen Quarantini. Wie bereits erläutert, können Sie die Zutaten nach Belieben abändern. Alle möglichen Früchte oder Spirituosen, die Sie gerade zu Hause haben und die gut zusammenpassen, kommen infrage.

  1. Geben Sie zwei Teile Gin oder Vodka in ein Cocktail- oder Martiniglas. Wahlweise können Sie auch einen anderen klaren Schnaps verwenden.
  2. Geben Sie zu einem Teil den Saft einer Citrusfrucht hinzu. Es eignen sich Limetten, Zitronen aber auch Orangen, Grapefruits und ähnliche.
  3. Um das Getränk zu süßen, geben Sie zu circa einem Teil Zuckersirup hinzu. Es eignet sich auch Erdbeersirup, Limettensirup oder ein anderer Frucht-Sirup, den es bereits fertig zu kaufen gibt. Süßen Sie Ihren Cocktail nach persönlichem Geschmack und Ihren eigenen Vorlieben.
  4. Geben Sie nach Bedarf noch eine handvoll Eiswürfel hinzu.
  5. Vermischen Sie das Ganze entweder in einem Shaker, einem Mixer oder verrühren Sie es einfach mit einem Löffel.

Fertig ist Ihr persönlicher Quarantini! Wer sein Getränk noch etwas aufhübschen möchte, der kann es mit vorrätigen Früchten garnieren. Weitere peppige Extras, die den Cocktail noch verfeinern sind etwa Gingerbeer, Passionsfrucht oder Minze. Außerdem kann der Alkohol auch einfach weggelassen oder durch einen Saft ersetzt werden. Sie können Ihrer Fantasie bei der Kreation Ihres persönlichen Quarantäne Cocktails freien Lauf lassen. Vielleicht entdecken Sie dabei ja Ihr neues Lieblingsgetränk.

Was ist Shortbread? Was bedeutet „Shortbread“ auf deutsch? Bedeutung, Definition, Erklärung


Das traditionsreiche und ursprünglich aus Schottland stammende, heute jedoch nicht nur in ganz Großbritannien, sondern rund um die Erde bekannte und beliebte „Shortbread“ ist ein Mürbegebäck, welches gängigen und klassischen Rezepten zufolge aus Butter, Zucker und Weizenmehl zu jeweils unterschiedlichen Gewichtsanteilen hergestellt wird. Häufig zu beobachten sind auch andere Zutaten wie etwa gemahlener Reis oder Maismehl, welche zugefügt werden, um die Textur des Gebäcks zu ändern.

Was ist Shortbread? Bedeutung, Definition, Erklärung

In manchen modernen Rezepten kommen auch Puder- oder Kristallzucker sowie eine kleine Prise Salz zum Einsatz. Anders als in zahlreichen weiteren global bekannten Backwaren und Keksen enthält „Shortbread“ jedoch keine Hefe, Backpulver (Natron) oder sonst übliche Triebmittel wie zum Beispiel Hirschhornsalz (Ammoniumbikarbonat) und Pottasche (Kaliumcarbonat) sowie Weinstein (Tartrate). Dieser Verzicht auf chemische Backtriebmittel unterscheidet „Shortbread“ auch von anderen Mürbegebäckarten, die zumeist mit Pflanzenfett statt Butter sowie mit Eiern zubereitet werden.

Das vermeintliche „Kurzbrot“ trägt seinen Namen alleine aus chemischen Gründen

Seinen so einprägsamen Namen verdankt „Shortbread“ dabei nicht etwa einer mit Brot vergleichbaren Konsistenz oder einer ausgesprochen bzw. typischen kurzen Formgebung oder gar Haltbarkeit, sondern vielmehr seiner charakteristisch bröckeligen Textur, die einst im Englischen mit dem Ausdruck „short“ im Gegensatz zu dehnbar oder lang beschrieben wurde.

Verursacht wird diese „kurze“ bzw. krümelige Textur durch den hohen Fettgehalt der beigefügten Butter, welche im Backvorgang die Bildung langer Eiweißstränge (Gluten) bei „Shortbread“ hemmt. So bezeichnet der Begriff „Shortening“ in britischen Kochbüchern auch generell jegliche Beigabe von Fett in Teigmischungen, um eine ebensolche Textur zu erhalten.

Alternative Erklärungsansätze für die Namensgebung verweisen hingegen auch auf das altenglische Wort „shorts“ für Kleie oder eher grobes Mehl, das in vorindustriellen Zeiten aller Wahrscheinlichkeit nach deutlich häufiger für die handwerkliche Herstellung von „Shortbread“ verwendet wurde als heutzutage.

Geschichte und Ursprung: Wie das Shortbread entstand

Wie oben bereits erwähnt, lässt sich der historische Ursprung von „Shortbread“ bis in das mittelalterliche Schottland des 12. Jahrhunderts zurückverfolgen und wurde seinerzeit fast ausschließlich aus dem damals weitverbreiteten und im Vergleich zum heutigen feinen und weißen Mehl weitaus gröberen Hafermehl produziert.

Gemäß überlieferter Dokumente aus dieser Zeit soll „Shortbread“ auch von einer Art sehr populärem „Keksbrot“ (biscuit bread) abstammen, welches als doppelt gebackenes und somit zu Zwieback gehärtetes sowie im Anschluss mit Zucker und Gewürzen bestäubtes Brötchen beschrieben wird.

Irgendwann wurde vermutlich die Hefe durch Butter ersetzt und das heute auch als „Urgroßvater aller Butterkekse“ bezeichnete Mürbegebäck „Shortbread“ war geboren. Nachweisbar schriftlich und urkundlich belegt ist die Existenz auf jeden Fall seit der Mitte des 16. Jahrhundert, als detaillierte Rezepte für „Shortbread“ erstmals in Kochbüchern niedergeschrieben wurden

. Oftmals als eigentliche Mutter des „Shortbread“ tituliert wird die sagenumwobene Königin von Schottland Maria Stuart (1542-1587), deren französischen Köche das bis dahin eher einfache und als „Arme-Leute-Essen“ geltende Gebäck raffiniert verfeinert haben sollen.

Manche Briten mögen es kaum glauben, aber „Shortbread“ ist älter als „Tea Time“

Die besagte Königin Maria, deren tragisches Schicksal als erbitterte Rivalin ihrer Cousine, der englischen Königin Elisabeth I. (1533-1603) ein bedeutender Bestandteil der britischen Historie und Lehrstoff in jedem Geschichtsbuch in Großbritannien ist, genoss „Shortbread“ allerdings noch nicht wie heutzutage üblich während der klassischen „Tea Time“, denn die ersten Teesorten kamen erst im September 1658 aus Asien und Indien nach England.

Kaffee und heiße Schokolade hatten damals ebenfalls noch nicht ihren weiten Weg aus der „Neuen Welt“ Amerika nach Europa gefunden, sodass „Shortbread“ in dieser Epoche wohl hauptsächlich zu heißem Apfelwein („Cider“) und/oder Gewürzwein gegessen wurde. Nichtsdestotrotz setzte sich die seitdem unaufhaltbar ungebrochene Erfolgsgeschichte des typisch schottischen Mürbegebäcks fort und das delikate „Shortbread“ wurde im 18. und 19. Jahrhundert sowohl zum favorisierten Feingebäck insbesondere zu Weihnachten und Neujahr („Hogmanay“), als auch in der Variante mit Ingwer als „Parliament Cake“/„Parlies“ von den Abgeordneten des schottischen Parlaments bei Sitzungen gerne konsumiert.

Ein Gerücht besagt außerdem, dass damalige Bäcker und Konditoren „Shortbread“ als Brot einstuften, um somit recht geschickt die auf Kekse generell höhere Steuer zu vermeiden.

Shortbread und seine Form: Was bedeutet „Fingers“? Bedeutung, Erklärung

Anders als die mittlerweile übliche und gemeinhin als „Fingers“ bezeichnete längliche und rechteckige Form kam „Shortbread“ seinerzeit zwar schon mit Gabelzinken verziert, aber noch zumeist als Dreieck geformt auf Tische und Teller.

Diese nach dem Backen des Teigs wie ein Kuchen als Ganzes im Ofen unterteilten Segmente wurden oftmals auch „Petticoat Tails“ genannt, was sich womöglich von den französischen Keks- und Kuchensorten „petits cotés“ und „petites gastelles“ ableitet, die damals genau wie „Shortbread“ bevorzugt zu heißem Wein oder auch kaltem Champagner gereicht wurden. Für besondere Anlässe wie zum Beispiel Geburtstage oder andere Familienfeste wurde und wird „Shortbread“ auch zu Herzen oder simplen Figuren und einfachen Skizzen geformt.

Ebenfalls Verwendung findet der aus den Eingangs genannten Zutaten bestehende Teig bei der Zubereitung des traditionell gleichermaßen zum Jahresende bzw. an Sylvester servierten Früchtekuchens im Teigmantel „Black Bun“. Dessen Füllung enthält in der Regel Rosinen oder Korinthen, Ingwer, Mandeln, Piment, schwarzen Pfeffer sowie Zimt und geriebene Zitronenschale und soll ebenfalls auf die kreativen Kreationen der Köche Maria Stuarts zurückzuführen sein.

Shortbread ist einfach schottisches Mürbegebäck

Im Laufe des 20. Jahrhunderts wurde „Shortbread“ dann schließlich endgültig zum Symbol und Synonym der schottischen Küche und Folklore wie auch weltweiten Verkaufsschlager.

So gehört es etwa teils noch heute auf den Shetlandinseln vor der Nordküste Schottlands zum regionalen Brauchtum, dass das filigran verzierte Mürbegebäck feierlich über dem Kopf der Braut zerbrochen wird, bevor diese ihr neues Zuhause betritt.

Der Dreikönigstag jedes Jahr am 6. Januar wird in Großbritannien ganz offiziell als „National Shortbread Day“ als Kulturerbe im Kalender geführt und mit dem ausgiebigen Verzehr der gehaltvollen und schmackhaften Spezialität landesweit zelebriert.

Heute finden sich sowohl in Schottland als auch in vielen Ländern der Welt unzählige Varianten von „Shortbread“, die mitunter nur noch wenig mit dem ursprünglichen Gebäck zu tun haben.

Während ein Gesetz von 1921 verfügt, dass in Großbritannien produziertes und verkauftes „Shortbread“ zu mindestens 51 Prozent aus echter Butter bestehen muss, existieren vergleichbar strenge Regelungen anderswo nicht. Mehr oder weniger enge Verwandte und Nachkommen von „Shortbread“ sind beispielsweise die schon seit 1835 in der Region Baltimore (Maryland) im Osten der USA beliebten und nach ihrem deutschen Erfinder benannten „Berger Cookies“ mit einer Schicht aus Schokolade, das australische „Millionaire’s Shortbread“ mit Karamell sowie die in Indien geschätzten Kekse „Nankhatai“, griechische „Kourabiedes“ und das spanische Mürbegebäck „Polvorón“.

Was ist intuitives Essen? Wie geht intuitives Essen? Erklärung


Bei intuitivem Essen geht es darum, wieder mehr auf den eigenen Körper zu achten. Oft folgen wir bestimmten Ritualen, zu denen auch strikte Essenszeiten gehören. Intuitives Essen geht dagegen davon aus, dem Bauchgefühl zu folgen. Die Mahlzeit gibt es dann, wenn der Körper ein Hungergefühl liefert (und man das auch wahrnimmt!) Zwei Ernährungsberaterinnen, Evelyn Tribole und Elyse Resch, schrieben 1995 ein Buch, dass sich mit diesem Konzept des Essens befasst.

Was ist intuitives Essen? Wie geht intuitives Essen? Erklärung

Der entscheidende Aspekt ist ein natürliches Essverhalten, dass sich nach den Signalen des Körpers richtet. Eigentlich ist dieses Verhalten angeboren. Jedes Baby weiß, wann es Hunger hat und wann es satt ist. Erwachsene verlernen dieses natürliche Verhalten. Äußere Einflüsse und Gewohnheiten verdrängen die Signale, die echten Hunger und echte Sättigung wahrnehmbar machen.

Im Vergleich zu Diäten, die auf Verboten und Schuldgefühlen basieren, handelt es sich bei intuitiven Essen um das Gegenteil. Die Ernährungsphilosophie lässt sich vom Wohlbefinden leiten. Um dies zu erreichen, müssen einige Gewohnheiten abtrainiert werden. Feste Essenszeiten unterdrücken das Hungergefühl, auch das rituelle Essen vor Fernseher oder in Gesellschaft ignoriert die Signale des Körpers. Gelingt es diese störenden Einflüsse zu beseitigen, ist Diät nicht mehr nötig.

Dies bedeutet den Ausbruch aus dem Korsett der Regeln und Vorschriften, die eine Diät begleiten. Für die meisten geht damit eine Last zu Ende, die sonst nie endet. Nur die wenigsten Diäten führen tatsächlich zu einem dauerhaften Erfolg. Gelingt es, die natürlichen Signale wieder zu erlernen, kehrt auch Lebensqualität zurück. Entscheidend ist eine einzige Regel: Sendet der Magen ein Hungergefühl, ist Esszeit. Kehrt ein Sättigungsgefühl ein, ist das Essen beendet. Aufessen, was auf den Teller kommt, ist tabu. Dafür gibt es ansonsten keine Regeln. Auf den Teller kommt, was schmeckt.

Die Erfinderinnen des intuitiven Essens: Geschichte, Ursprung

Im Jahr 1995 schrieben Evelyn Tribole und Elyse Resch das Buch „Intuitive Eating“. Tribole ist eine Ernährungsberaterin und besitzt eine Praxis in Newport Beach, Kalifornien. Als Bestsellerautorin hat sie insgesamt neun Bücher über die Ernährung verfasst. In den USA wird sie gern von Medien zu diesem Thema befragt, darunter von der New York Times, CNN, NBC, Fox News oder der Atlantic Vogue. Sie führt regelmäßig Workshops durch und war lange Sprecherin der American Dietetic Association.

Elyse Resch ist eine Ernährungstherapeutin, die sich neben dem intuitiven Essen mit Essstörungen beschäftigt. Sie besitzt eine Praxis in Beverly Hills und veranstaltet regelmäßig Workshops zum Thema Essen. Namhafte Medien laden sie gern zu Interviews ein, außerdem veröffentlicht Elyse Resch Podcasts. Sie gehört mehreren US-Fachverbänden an und schult Fachkräfte in Gesundheitsberufen.

In Deutschland beschäftigt sich Dr. med. Mareike Awe mit intuitiven Essen. Sie beschäftigt sich seit ihrem Studium mit diesem Thema und änderte daraufhin nach ihren eigenen Aussagen ihre eigenen Gewohnheiten. Ihr Ziel ist es, den Diätwahn zu durchbrechen und sich „von innen heraus“ gesund zu ernähren. Mareike Awe produziert YouTube-Videos und Podcasts, in denen sie das intuitive Essen erklärt. Außerdem bietet sie kostenlose Online-Seminare an. Dr. Awe setzt auf ein mentales Bewusstsein, wofür sie ihre Erfahrungen als Mentalcoach und ausgebildete Hypnotiseurin einsetzt.

Erklärung: So funktioniert intuitives Essen

Generell basiert das intuitive Essen auf der Erkenntnis, dass der Körper am besten weiß, was er benötigt, um gesund zu sein. Es gibt dabei keine Tabus, auch Schokolade ist erlaubt. Es kommt darauf an zu essen, wenn der Körper hungrig ist. Dafür gibt es Signale, deren Bedeutung viele von uns nicht mehr erkennen. Grund ist das Essen aus Gewohnheit, in Geselligkeit und bei anderen Anlässen, welche mit dem Hunger keinen Zusammenhang haben. So kommt es, dass viele Erwachsene Hungergefühle nicht mehr erleben. Eine Regel gibt es beim intuitiven Essen also doch: Das Erlernen, wie der Körper das natürliche Hungergefühl sendet.

Es geht darum, die inneren Signale neu zu entdecken. Sie sind bei jedem Menschen anders. Hinzu kommt, dass Hunger und Durst ähnliche Signale senden. Dr. med, Mareike Awe empfiehlt, zunächst die Zeichen des Dursts zu erkennen. Dies können eine trockene Kehle oder eine zunehmende Unkonzentriertheit sein. Mit dem bewussten Trinken eines Glases Wasser lasst sich auch erlernen, welche Signale der Körper aussendet, dass er nicht mehr durstig ist. Dies ist eine erste Übung, den Körper besser zu verstehen.

Die Theorie geht davon aus, dass es kein gutes und schlechtes Essen gibt. Es sollen Speisen gewählt werden, zu denen der Körper uns führt. Die Lust auf Junk-Food ersetzt der Körper langsam durch den Wunsch auf natürliche Lebensmittel mit hohem Nährwert. Um dies zu erreichen, muss das Essen zu einer bewusst ausgeübten Tätigkeit werden. Der Genuss steht im Vordergrund, aber auch die Achtsamkeit. Sendet der Körper ein angenehmes Sättigungsgefühl aus, ist das Essen beendet. Den letzten Löffel gibt es nicht mehr.

Entscheidend ist es, mit Gewohnheiten zu brechen. Der Kopf spielt eine entscheidende Rolle, wenn es um die Auswahl des Essens geht. Benötigt der Körper wirklich Chips, wenn der Hunger kommt, oder wäre etwas Obst nicht die bessere Alternative? Hier ist es wichtig, den Kopf und antrainierte Rituale durch das Bauchgefühl zu ersetzen. Um zu lernen, besser auf den Bauch zu hören, empfehlen Ernährungsexperten mentales Training. Es unterstützt die Rückkehr zum uns angeborenen Essverhalten.

Gesundheit und intuitives Essen

Studien haben ergeben, dass sich intuitiv ernährende Menschen ihren Körper besser wahrnehmen. Sie zeigen eine hohe Zufriedenheit mit ihrem Leben, begegnen Herausforderungen optimistisch und sind psychisch besser belastbar. Die Studien wiesen auch nach, dass durch bewusstes Essen die Gefahr von Essstörungen sinkt. Intuitives Essen setzt darauf, dass der Körper intelligenter ist als jede Diät. Heißhungerattacken, die einer Diät meist folgen, treten beim intuitiven Essen nicht auf. Mit dem Achten auf Hunger- und Sättigungssignale pendelt sich der Körper langsam auf sein genetisches Idealgewicht ein. Das bedeutet nicht unbedingt Model-Maße, vielmehr ist damit gemeint, sich gesund zu fühlen.

Bestimmte Ernährungsformen, welche ethischen oder religiösen Regeln folgen, sind kein Widerspruch zum intuitiven Essen. Die Ernährungsweise lässt sich auch vegetarisch oder vegan umsetzen. Auch eine Fastenzeit ist damit vereinbar.

Was ist ein „Omnifoodie“? Bedeutung, Definition, Erklärung


Als Omnifoodie werden Menschen bezeichnet, die nahezu alles essen. Dazu zählen tierische Produkte wie Fleisch, Eier und Milch.

Insbesondere in der veganen Szene werden häufig Begrifflichkeiten verwendet, die dem ein oder anderen nicht so geläufig sind, da man sie hauptsächlich in der Vegan-Szene verwendet und sie somit außerhalb veganer Communities kaum bis gar nicht verwendet werden. Zu diesen Begrifflichkeiten, innerhalb der Vegan-Szene, zählen beispielsweise die Begriffe „Puddingveganer“, „Speziesismus“ oder eben der „Omnifoodie“. Bei dem Begriff des „Omnifoodie“ oder kurz des „Omni“, handelt es sich um einen Begriff, welcher sich mit der Zeit in den veganen Gruppen eingebürgert hat. Die Begrifflichkeit des „Omnis“ erinnert zwar stark an den Omnibus der öffentlichen Verkehrsmittel, hat mit diesen jedoch überhaupt nicht zu tun.

Was ist ein „Omnifoodie“? Bedeutung, Definition, Erklärung

Insbesondere in Foren, den sozialen Netzwerken sowie Chats ist der Begriff des „Omnifoodie“ oder „Omni“ sehr weit verbreitet. Jedoch nicht nur dort, denn auch in persönlichen Gesprächen fällt diese Bezeichnung immer wieder. In der Fachliteratur kommt der Begriff des „Omni“ oder des „Omnifoodie“ nicht vor. Dies sind umgangssprachliche Bezeichnungen, „Fleischesser“ oder „Omnivore“ werden hingegen häufig in der Fachliteratur verwendet.

Aus dem lateinischen übersetzt:

  • „Omnivore“ = „Allesfresser“
  • „Omnis“ = „alles“
  • „Vorare“ = „fressen“

Ebenfalls verwendet wird der Begriff in der Biologie. Hier werden Tiere, welche ein unspezifisches Nahrungsspektrum haben, als „Omnivore“ bezeichnet. So werden beispielsweise Schweine in der Biologie als Omnivore bezeichnet. Des Weiteren kommt es immer wieder vor, dass der Begriff des „Omnifoodie“ auch für Menschen, die keine vegane Ernährungsform haben, verwendet. Hierbei sind dann sowohl Fleischesser als auch Vegetarier gemeint. Spricht man jedoch ausschließlich von Menschen mit einer vegetarischen Ernährungsform, wird die Begrifflichkeit des „Omni“ nicht verwendet. Vegetarier werden schlicht als „Vegetarier“ bezeichnet.

Bezeichnet man eine andere Person als „Omnifoodie“ oder kurz „Omni“ ist das in keinerlei Weise abwertend gemeint, sondern gänzlich neutral. Des Weiteren ist die Bezeichnung auch nicht abfällig, verächtlich oder belustigend gemeint. Die Verwendung kann sich jedoch je nach Kontext unterscheiden.

Anhand von den zwei folgenden Beispielen wird dies verdeutlicht.

Beispiel 1: „Ich habe heute vegan gekocht und mit Appetit darauf gestürzt haben sich ebenfalls die Omnis.“

Beispiel 2: „Mein Schwager ist ein Omnifoodie (Omni).“

Bedeutung: Omnifoodies sind Fleischesser

Anstatt nun die Bezeichnung des „Omnifoodie“ oder des „Omni“ zu verwenden, kann man schlichtweg „Fleischesser“ sagen. Die Bedeutungen des „Omnifoodie“ und die des „Fleischessers“ sind hierbei vollkommen identisch. Für Nicht-Veganer oder „Außenstehende“ kann der Begriff des „Fleischessers“ oftmals besser zu verstehen sein.

Der einzige Unterschied ist, dass der „Foodie“ eine Vorliebe für Essen hat und gern mit Genuss isst, sowie gern neues ausprobiert. Der normale „Fleischesser“ ist eher ein alltäglicher Esser, der Essen nicht so zelebriert.

Warum heißt die Pfefferkuchen „Pfefferkuchen“? Wortherkunft, Bedeutung, Erklärung


Der Name Pfefferkuchen entstand im Mittelalter. Zu dieser Zeit wurden viele fremde Gewürze einfach als Pfeffer bezeichnet. Damals war schon der Honigkuchen bekannt. Als die Bäcker dem Honigkuchen Gewürze zusetzen, erschufen sie eben den „Pfefferkuchen“. Ein pfefferiger Kuchen entstand dabei nicht, aber ein Gewürzkuchen, den wir bis heute kennen. Jetzt im Beitrag erfährst du Details zur Geschichte des Pfefferkuchens.

Warum heißt die Pfefferkuchen „Pfefferkuchen“? Wortherkunft, Bedeutung, Erklärung

Die Zutaten waren unter anderem: Muskat, Ingwer, Koriander, schwarzer Pfeffer, Kardamom, Zimt, Nelken und Anis. Wie es der Name Honigkuchen schon aussagt, ist auch der Honig eine wichtige Zutat. Deshalb erlebte die Pfefferkuchenherstellung gerade in den Gebieten einen Aufschwung, wo aufgrund günstiger Klima- und Bodenverhältnisse die Bienenzucht genug Honig abwarf. Der Honig ersetzte im Mittelalter oft den Zucker, da dieser zu jener Zeit ein Luxusgut war.

Einer der bedeutendsten Märkte für Gewürze war in Nürnberg. Hauptgrund war, das sie im Reichswald mit einer Bienenzucht aufwarten konnten. Weiteren Zugang zu den Gewürzen bekam man früher in den großen Handelsstädten im In- und Ausland.

Geschichte des Pfefferkuchens

Die ersten Vorläufer des Pfefferkuchens gab es schon in der Antike. Es handelte sich um kleine Honigkuchen, die aus der Zeit um 350 v. Chr. stammen. Sie dienten nicht nur dem Verzehr, sondern wurden auch als Talisman im Krieg genutzt. Dies bezeugten ägyptische Grabbeigaben. Einen mit Honig bestrichenen Kuchen nannte man in der Römerzeit „panus“ mellitus“. Er ist nicht nur wohlschmeckend und nahrhaft, sondern auch sehr lange haltbar.

Anders als heute bei uns wurde der Pfefferkuchen früher nicht zur Weihnachtszeit verzehrt, sondern auch zu Ostern und anderen Festen und Zeiten. Er wurde z. B. auch in Verbindung zu starkem Bier serviert.

Der Pfefferkuchen in der heute noch bekannten Form wurde in Belgien (Dinant) erfunden. Anschließend wurde er auch von Aachen übernommen, welche diese dann in Aachener Printen umtauften. Schließlich wurde er dann noch leicht abgewandelt von den fränkischen Klostern übernommen. Dort diente er als Nachtisch, welcher von den Nonnen hergestellt wurde.

Erst im Jahre 1296 wurde der Name Pfefferkuchen publik, und zwar in Ulm. In München wurde er 1370 als Lebzelter verzeichnet, in Nürnberg 1395 als Lebküchner. Im nahen Kloster in Heilsbronn hatte der Nürnberger Lebkuchen seinen Ursprung. Er wurde vor allem in schlechten Zeiten von den Mönchen verteilt. Die Aachener Printen wurden erst im Jahr 1820 entwickelt.

Ab dem 16. Jahrhundert baute sich ein regelrechtes Gewerbe der Lebküchnerei auf. Die Zentren waren da Nürnberg, Pulsnitz, Oberlausitz, Aachen und Braunschweig. Hierbei tat sich die Pulsnitzer Pfefferkuchenbäckerei als königlich-sächsische Hoflieferant hervor und war im Jahre 1558. Eine 14 Mitglieder zählende Lebküchnerzunft entstand 1643. Zugang zum Beruf des Lebzellners hatten hier nur Angehörige von Lebküchnerfamilien.

Ab 1840 erfolgte dann die maschinelle Herstellung des Pfefferkuchens in größeren Mengen. Ab Ende des 19. Jahrhunderts wurden die Pfefferkuchen mit Backpulver hergestellt. So entstanden je nach Geschmack, Konsistenz und Formgebung verschiedene Pfefferkuchensorten.

Der Pfefferkuchen als Medizin

Pfefferkuchen gilt als verdauungsfördernd und schmerzstillend. Deshalb war er besonders früher in der Fastenzeit sehr beliebt. Besonders das Gewürzmittel Nelke gilt als beruhigend und krampflösend, während der Zimt kreislaufanregend ist und die Verdauung fördert. Gläubige hatten im Mittelalter in der Vorweihnachtszeit oft Pfefferkuchen gegessen, um sich von innen zu reinigen.

Herstellungsvarianten: Pfefferkuchen

Die Pfefferkuchen werden heute teilweise als Bildlebkuchen hergestellt, welche bereits seit dem 15. Jahrhundert bekannt sind.

Über die Landesgrenzen hinaus kennt man das Pfefferkuchenhaus, das auf das Märchen Hänsel und Gretel zurückgeht. Volkstümlich wird es auch als Hexenhaus oder Knusperhäuschen bezeichnet.

Figürliche Lebkuchen (Lebkuchenmänner) sind seit dem 16. Jahrhundert bekannt. Diese werden gerne zu Festen wie Weihnachten, Halloween oder Ostern verschenkt.

Was sind „Meal Prepper“? Was ist „Meal Prepping“? Bedeutung, Erklärung, Definition


Als „Meal Prepping“ wird das Vorkochen von Mahlzeiten für mehrere Tage bezeichnet. „Meal Prepping“ spart Zeit, da so die Mahlzeiten an den entsprechenden Tagen nur noch aufgewärmt werden müssen.

Mit dem „Meal Prepping“-Ansatz können köstliche und hausgemachte Speisen für jeden Tag zubereitet werden. Die Zubereitung von Mahlzeiten erfordert keine komplizierte Planung oder Werkzeuge. Alles was gebraucht wird, ist Zeit an einem Tag für das Kochen.

Meal Prepper sind Personen, die sich am Sonntag Abend in die Küche stellen und gesunde Gerichte für die Woche vorkochen. Im Folgenden erfahren Sie alles, was Sie über Meal Prep und gesunde Mahlzeiten wissen müssen.

Was ist „Meal Prepping“? Bedeutung, Erklärung, Definition

Einfach ausgedrückt bedeutet Meal Prep, Mahlzeiten für die Woche vorzubereiten. Manchmal bedeutet dies, einen Speiseplan zu erstellen, und manchmal bedeutet dies, eine Vielzahl von Zutaten zuzubereiten, die schnell und einfach zu verschiedenen Gerichten kombiniert werden können.

Meal Prep umfasst verschiedene Arten der Zubereitung:

  • Vollständige Fertiggerichte: Sie kochen eine ganze Mahlzeit und lagern sie in Ihrem Kühlschrank oder Gefrierschrank.
  • Mahlzeiten zubereiten und einfrieren: Machen Sie mehrere Mahlzeiten, portionieren und lagern Sie sie. Dieser Ansatz ist nützlich für Rezepte, die Sie leicht in großen Mengen kochen können (wie große Töpfe mit Suppe, Quinoa oder Süßkartoffelpüree).
  • Zubereitung einer großen Mahlzeit: Bereiten Sie Lebensmittel zu und portionieren Sie sie in Einzelportionsbehältern, sodass es für zwei bis drei Tage reicht.
  • Zutatenzubereitung: Die Zutatenzubereitung ist die Vorbereiten auf das Kochen. Hacken Sie Gemüse, mischen Sie Gewürze oder marinieren Sie Fleisch im Voraus, um Zeit zu sparen, wenn Sie kochen möchten.

Warum sollten Sie Meal Prep machen? Vorteile

Meal Prep spart Zeit, spart aber auch Geld und reduziert den Abfall. Im Gegensatz zu verarbeiteten Mahlzeiten gibt Ihnen diese Methode die vollständige Kontrolle darüber, was in Ihrem Essen enthalten ist – perfekt für alle, die viel Wert auf gesunde Ernährung legen. Durch Meal Prep haben Sie morgens viel mehr Zeit für andere Sachen und müssen nicht hektisch werden.

Es ist auch einfacher, die Portion zu kontrollieren und sich auf gesunde Rezepte zu konzentrieren, damit Sie nicht mitten in der Woche auf Fast Food umsteigen. In der Woche am Abend haben Sie sehr wahrscheinlich nicht die Nerven, ein gesundes Drei-Gänge Menü zuzubereiten.

Um alle Vorteile von Meal Prep nutzen zu können, benötigen Sie lediglich einen Speiseplan, einige Behälter für die Zubereitung von Mahlzeiten, in denen Sie Ihre Lebensmittel aufbewahren können und eine bestimmte Zeit zum Kochen und Portionieren Ihrer Mahlzeiten.

Für wen ist Meal Prepping geeignet?

Meal Prep kann Menschen zugute kommen, die sich ihre Makros ansehen oder versuchen, ihre Kochzeit während der Woche zu verkürzen. Einige Formen von Meal Prep sind jedoch möglicherweise nicht für jedermann geeignet.

Einige Lebensmittel, wie z. B. geschnittene Avocados oder Dressing halten keine Woche im Kühlschrank. Lagern Sie diese Zutaten am besten separat und geben es dann zum Essen hinzu.

Eine weiterer Vorteil von Meal Prep ist die Zubereitung einer Vielzahl von Zutaten, die das Kochen einfacher und schneller machen. Das Vorbereiten von Obst und das Portionieren von Joghurt und Kollagenprotein für Ihren morgendlichen Smoothie oder das Hacken von Gemüse erspart Ihnen wertvolle Zeit.

Meal Prep / Meal Prepping: Tipps

Besorgen Sie sich hochwertige Vorratsbehälter für Lebensmittel

Verwenden Sie hochwertige Vorratsbehälter für Lebensmittel, um zubereitete Lebensmittel heiß (oder kalt) zu halten. Thermische Edelstahlbehälter sind oft luftdicht und können die ideale Lösung sein, um Lebensmittel warm oder gekühlt zu halten. Sie kommen auch in einer praktischen Vielzahl von Größen.

Glaswaren sind die sicherste Lösung von allen, solange Sie Ihre Mahlzeit kalt genießen möchten und vorsichtig damit umgehen können.

Rezepte wählen und Menü erstellen

Entscheiden Sie mit einfachen Rezepten, was Sie für die Woche kochen möchten, und legen Sie die Wochentage für die Mahlzeiten fest. Schreiben Sie einen Zutatenliste, was Sie für die Woche benötigen.

Zeit einplanen

Ohne Vorbereitungszeit können Sie keine Mahlzeiten zubereiten. Planen Sie ein bis zwei Tage pro Woche ein, um Ihre Mahlzeiten zuzubereiten.

Was bedeutet „Meal Prep“ / „Meal Prepping“? Bedeutung, Erklärung, Definition

Meal Prep sieht für jeden etwas anders aus. Einige Leute kochen die ganze Woche über einzelne Portionen der Mahlzeiten zum Frühstück, Mittag- und Abendessen. Andere kochen gerade genug für zwei bis drei Tage Mittagessen. Experimentieren Sie und finden Sie heraus, was für Sie funktioniert.

Warum heißen Lebkuchen „Lebkuchen“? Wortherkunft, Erklärung, Bedeutung


Besonders im Herbst und Winter erfreut sich Lebkuchen, das süße Gebäck, großer Beliebtheit unter den Menschen. Nicht nur in Deutschland, in recht vielen Kulturen existieren etliche Ausprägungen, in denen Lebkuchen serviert wird. Immer ein Faktor ist dabei, dass Lebkuchen besonders lange haltbar ist, oft wird er auch recht stark gewürzt. Was aber bedeutet das Wort „Lebkuchen“ eigentlich?

Warum heißen Lebkuchen „Lebkuchen“? Wortherkunft, Erklärung, Bedeutung

Das Wort existiert in Varianten bereits seit dem 13. Jahrhundert. Genau geklärt ist allerdings nicht, woher der erste Teil des Wortes, „Leb“, stammt. Dazu existieren mehrere Erklärungen. Eine vermutet, dass es vom lateinischen Wort „libus“ stammt, welches schlicht Fladen bedeutet. Eine andere stellt eine Verbindung zwischen dem mittelhochdeutschen Wort leip her, was ungesäuertes Brot bedeutete und heute in der Form „Laib“ bekannt ist. Sicher ist es allerdings nicht, welche der beiden Ansätze zutreffend oder auch nur wahrscheinlicher ist.

Bezeichnungen für Lebkuchen: Pfefferkuchen, Honigkuchen

Andere Bezeichnungen von Lebkuchen sind u. a. Pfefferkuchen oder Honigkuchen. Dazu existieren regional unterschiedlich noch viele weitere Varianten, wie das bei Speisen häufig der Fall ist. Im Süden von Deutschland ist Lebkuchen auch als Magenkuchen bekannt. Die zuvor genannte Bezeichnung Pfefferkuchen ist hingegen eher in Ostdeutschland verbreitet. Auch das inzwischen weniger geläufige Wort „Lebzelten“ ist ein Synonym für Lebkuchen. Ebenso sind bestimmte Arten von Lebkuchen auch regional geschützte Produkte, wie zum Beispiel die Aachener Printen oder der Nürnberger Lebkuchen.

Früher gehörten Hersteller von Lebkuchen einem anderen Handwerk an als normale Bäcker. Daher rühren auch die inzwischen eher wenig bekannten Berufsbezeichnungen:

  • Lebküchler
  • Pfefferküchler
  • Lebzelter
  • Lebküchner

In der damaligen DDR allerdings war „Pfefferküchler“ bis zu ihrer Auflösung am 3. Oktober 1990 tatsächlich noch ein vollwertiger, anerkannter Handwerksberuf. Und acht Jahre später wurde der Ausbildungsberuf zum Bäcker mit dem expliziten Schwerpunkt als Pfefferküchler sogar in der Bundesrepublik Deutschland wieder eingeführt.

Geschichte: Lebkuchen

Während man in Deutschland den Lebkuchen mindestens seit dem 13. Jahrhundert kennt (oder zumindest ein Wort dafür hat, das noch überliefert ist), soll es bei den alten Ägyptern schon vor 5.000 Jahren ein sehr ähnliches, süßes Fladenbrot gegeben haben. Damals stand diese Speise nicht dem normalen Volk zur Verfügung, sondern nur den Pharaonen und Tempelmitarbeitern. Die schon damals mit Honig und vielen Gewürzen gebackenen süßen Fladenbrote fanden über das Römische Reich auch den Weg nach Mitteleuropa. Dort wurden sie zunächst von Mönchen und Apotheken hergestellt und vertrieben, da man der Auffassung war, dass der Honig heilende Kräfte besäße.

Namensherkunft „Lebkuchen“

Zumindest ungesund dürfte er wohl nicht sein. Inzwischen ist der Lebkuchen ein für jedermann erschwinglicher und eben gerade zur Weihnachtszeit und auf Jahrmärkten beliebter Genuss. Welche Form des Lebkuchens nun die populärste ist, da scheiden sich die Geister. Sicher kennt jeder die beliebten Lebkuchenherzen mit Sinnsprüchen darauf, die man auf einer Kirmes erstehen kann. Mindestens genauso populär sind aber die Lebkuchenhäuser, die in der Regel die Geschichte von Hänsel und Gretel bzw. das zur Geschichte gehörige Hexenhaus in essbarer Form illustrieren. Aber auch Lebkuchenmänner sind in Europa weit verbreitet.

Woher der Lebkuchen aber nun wirklich seinen Namen hat, weiß man nicht genau, wobei beide oben genannte Theorien sehr plausibel klingen.

Was ist „Snackification“? Bedeutung, Definition, Erklärung


Die traditionellen drei Mahlzeiten pro Tag werden weltweit in Frage gestellt, da sich eine neue Generation von Essern eher für Snacks als für die Standard-Mahlzeiten entscheidet. Dieser Trend heißt Snackification. Snackification bedeutet im Grunde genommen, dass Menschen bei den regulären Mahlzeiten weniger zu sich nehmen und die fehlenden Kalorien durch kleine Snacks ersetzen und ausgleichen.

Bedeutung Snackification: Snacks ersetzen Mahlzeiten

Jeder zweite Deutsche isst dreimal in der Woche eine Snack-Mahlzeit als Ersatz für eine reguläre Mahlzeit. Da die Menschen mehr Zeit außerhalb des Hauses verbringen, ersetzen sie ganze Mahlzeiten durch kleinere und häufigere Mahlzeiten. Tatsächlich essen ca. die Hälfte der Millennials Snacks bei der Arbeit oder im Auto oder der Bahn.

Viele Menschen verbinden das Wort Snack mit einer ungesunden schnellen Mahlzeit. Das stimmt allerdings nicht. Viele Millennials entscheiden sich für Vollkorn- und proteinreiche Snacks wie Joghurt, Obst- und Nussriegel, Gemüse- und Bohnensnacks und kleine Shakes, die sie im Mixer zubereitet haben. Dies sind alles gesunde kleine Mahlzeiten, die dem Körper die nötige Energie für den Tag geben.

Snackification und das Essen unterwegs wird bei den Menschen immer beliebter, da es viel zeitsparender ist, als eine Mahlzeit zu Hause zu zu bereiten.

Was ist „Snackification“? Bedeutung, Definition, Erklärung

Snackification heißt, dass Sie statt den regulären Mahlzeiten kleine gesunde Snacks zu sich nehmen. Sie könnten einen Snack um acht Uhr morgens und um zehn Uhr essen, anstatt normal zu frückstücken. Ihr „Mittagessen“ wäre ein größerer Snack um 11:30 Uhr und dann wieder um 15 Uhr. mit einem letzten, größeren Snack um 19 Uhr. Passen Sie Ihren Ernährungsplan an Ihre Tagesroutine an.

Während es einige typischere Snack-Zeitpläne gibt, ist das Interesse von Snackification für viele die Fähigkeit, zu essen, wann immer Sie wollen, solange Sie es auf kleinere Mahlzeiten beschränken. Um Ihre Ernährung gesund zu halten, halten Sie sich an Lebensmitteln wie Gemüse, Obst, fettarme und proteinreiche und Vollkornprodukte, damit Sie Ihren Körper mit Kohlenhydraten, Proteinen und Mineralstoffen versorgen können. Gesunde Snacks wie ein Porridge mit Obst, Dips aus Gemüse oder ein gesundes Müsli mit Trockenfrüchten und Honig sind eine beliebte Wahl. Versuchen Sie, fettarmes Protein wie Pute oder Hähnchen mit Reis oder Couscous zu kombinieren. Eier sind auch ein passender Snack. Sie liefern Ihnen wichtige Fette und Proteine. Morgens sollten Sie aber immer etwas zu sich nehmen, da der Körper nach der Nacht Mineralstoffe und Vitamine benötigt.

Nehmen Sie sich morgens die Zeit, um ein ausgiebiges und gesundes Frühstück zuzubereiten. Das Praktische ist, dass Sie Zuhause auch die Snacks für den Tag zubereiten können. Anstelle von zuckerhaltigen Müsli- oder einem Toast mit Nutella finden Sie einen gesunden Frühstückssnack in Smoothies oder ballaststoffreichen Snackbars, Frühstückskeksen oder einem leckeren Porridge.

Das Wichtigste bei der Snackification ist, dass Sie mit wenig Lebensmitteln ein Sättigungsgefühl erreichen, indem Sie echte und gesunde Lebensmittel wählen, die reich an Nährstoffen und natürlichen Farben sind.

Gesunde Snack-Ideen für eine ausgewogene Ernährung

Hier sind einige Vollwertoptionen mit viel Protein und Nährstoffen:

  • Unbehandelte Nüsse: Nüsse sind reich an gesunden Fetten, Proteinen und Vitaminen. Achten Sie aber darauf, dass die Nüsse unbehandelt sind. Geröstete Nüsse sollten nicht auf Ihrem Speiseplan stehen.
  • Grünes Gemüse: Brokkoli, Erbsen, Spargel, usw. Grünes Gemüse enthält viele wichtige Vitamine und Ballaststoffe für eine ausgewogene Ernährung. Kombinieren Sie das Gemüse mit Fisch, Reis oder Fleisch.
  • Porridge: Ein Porridge besteht aus Wasser, Haferflocken und einigen Zutaten. Sie können beliebig Beeren, Äpfel, Honig, getrocknete Früchte oder Milch hinzugeben. Gestalten Sie das Porridge nach Ihrem Geschmack.
  • Skyr: Skyr ist ein isländischer Käse mit neutralem Geschmack. Das Besondere an Skyr ist, dass es doppelt so viel Eiweiß wie normaler Joghurt hat. Sie können den Skyr mit Blaubeeren kombinieren für einen leckeren Snack.
  • Körniger Frischkäse: Dieser Frischkäse hat einen neutralen Geschmack, ist proteinreich und hat wenig Fett. Sie können körnigen Frischkäse sowohl mit süßen als auch mit salzigen Zutaten kombinieren.
Was ist der „Veganuary“? Bedeutung, Definition, Erklärung


Bei dem Wort „Veganuary“ handelt es sich um ein Kofferwort aus dem Wort „January“ und dem Wort „vegan“. „Veganuary“ beschreibt den Trend, dass Menschen zum Start in das neue Jahr den ersten Monat lang eine vegane Ernährung ausprobieren. Ursprünglich kommt dieser Trend aus Großbritannien. Hinter der Aufforderung, vier Wochen lang ausschließlich pflanzliche Produkte zu essen, stehen auch zahlreiche Prominente. Der Trend ist mittlerweile ein globaler und die Kampagne wird auf der ganzen Welt zelebriert. Begleitet wird die professionelle Kampagne von aufwendigen Werbeaktionen im Social Media und via TV-Spots. Jedes Jahr nehmen mehr Interessierte an der Aktion teil. Auch Unternehmen schließen sich seit einigen Jahren der Kampagne an und bringen in diesem Monat eine ganze Reihe von vergangenen Produkten in die Regale der Supermärkte. Und das längst nicht mehr nur in Großbritannien, sondern auch in Deutschland und dem Rest Europas.

Was ist der „Veganuary“? Bedeutung, Definition, Erklärung

Der Veganuary, welcher auf Deutsch Veganuar heißt, ist eine globale Kampagne einer gleichnamigen Organisation, welche weltweit Menschen dazu ermutigen mochte, im ersten Monat des Jahres vegane Ernährung auszuprobieren. Ursprünglich stammt dieser Neujahrsvorsatz aus Großbritannien und schwappte in den letzten Monaten auch in andere Länder wie Deutschland über. Laut Organisatoren hat die Kampagne seit dem Start im Jahr 2014 bereits in 178 Länder über eine halbe Million Menschen dazu gebracht, sich im Januar rein pflanzlich zu ernähren und so die vegane Lebensweise auszuprobieren. In den ersten Wochen des neuen Jahres soll jeder erforschen, was die Ernährung mit einem selbst macht. Fühlt man sich fitter? Geht es dem Gewissen und der Psyche besser? Wie sieht es mit dem Schlaf aus? All solche Fragen soll sich laut Organisatoren jeder stellen. Auf der dazugehörigen Internetseite können sich Teilnehmende kostenlos registrieren und den gesamten Januar über wertvolle Rezepte, Tipps und Informationen rund um die vegane Ernährung erhalten. Begleitet wird die gesamte Aktion mit hochprofessionellen Social-Media-Auftritten und Werbung, etwa in Form von aufwendigen TV-Spots.

Bedeutung Veganuary: Vegan als Trend

Die vegane Ernährung ist längst keine Randerscheinung mehr. Es gibt unzählige Wege, sich gesund und dennoch genussvoll zu ernähren und dabei tierische Bestandteile wegzulassen. Noch immer gibt es hartnäckige Mythen, dass Veganer mit bestimmten Vitaminen unterversorgt sind und die Ernährungsform nicht vollwertig sei. Wer auf seine Ernährung achtet, kann sich aber auch vegan ausgewogen ernähren, ohne einen Mangel zu leiden. Gerade im Sportbereich wird eine pflanzen basierte Ernährung immer beliebter. Der Regisseur James Cameron zeigt damit seinem 2018 erschienenen Film „The Game Changers“ eindrucksvoll. Darin berichten Starts wie Formel-1-Legende Hamilton über ihre vegane Ernährung und die daraus resultierenden Vorteile in ihrem Leben und sportlichen Bereich. Den regelrechten Boom an veganen Lebensmitteln haben auch die Unternehmen mitbekommen. 2019 ist der Umsatz mit pflanzlichen Lebensmitteln deutlich angestiegen. Allein im Januar 2019 haben nicht nur eine viertel Million Menschen an der Aktion teilgenommen, sondern auch über 500 Unternehmen, die im Januar allein in Großbritannien über 200 neue vegane Produkte präsentiert und auf den Markt gebracht haben. Auch im Bereich der Wissenschaft zeigt sich, dass eine pflanzliche Ernährung nicht nur den Tieren und der Umwelt nützt, sondern auch einen positiven Effekt auf die eigene Gesundheit hat.

Veganuary: Gründe für eine pflanzliche Ernährung

Die Gründe für eine vegane Ernährung oder die Entscheidung, es einen Monat lang zu versuchen, sind sehr unterschiedlich und vielfältig. Für viele Teilnehmende sind es vor allem gesundheitliche Aspekte, welche deutlich Vordergrund stehen. Viele wissenschaftliche Forschungen aus einer ganzen Reihe an unabhängigen Studien sinkt eine vegane Lebensweise das Risiko für viele Krankheiten wie etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden oder Diabetes. Mit einer veganen Ernährung kann zudem unnötiges Leid reduziert werden. Laut vielen Experten ist es die wirksamste Art und Weise den Planeten zu schützen und dem Klimawandel entgegenzutreten. In Zeiten von einem stärkeren Bewusstsein für Nachhaltigkeit und Umweltschutz gewinnen Ernährungsweisen immer stärker an Bedeutung. Die Waldbrände des Amazonas in Brasilien, welche wegen der Rodung für den Anbau von Tierfutter verursacht wurden, haben dieses Thema in die Mitte der Gesellschaft gebracht. Unsere Ernährung und die damit verbundenen Dinge wie Produktion und Transport stehen im direkten Zusammenhang mit verschiedenen Faktoren im Bereich CO2-Ausstoß und Klimawandel. Bei vielen Menschen ist der Hauptgrund für die rein pflanzliche Ernährung das Vermeiden von Leid und Tötung anderer Lebewesen. Tag für Tag wächst das Bewusstsein für Ungerechtigkeiten und brutale Praxis in unseren Schlachthöfen. Immer neue Skandale aus Ställen machen dem Konsumenten das Schnitzel auf dem Teller madig.

Veganuary hat viele prominente Unterstützer

Die Kampagne ist äußerst professionell aufgebaut und verfügt über Social-Media-Kanäle auf allen bekannten Plattformen auch teure TV-Spots sind Teil der Werbung. Viele Prominente unterstützen die Aktion seit einigen Jahren und nutzen ihre Bekanntheit dafür, noch mehr Menschen zu sensibilisieren und zu ermutigen, für vier Wochen ausschließlich pflanzlich zu essen. Unter anderen rief schon die beliebte und berühmte Schauspielerin Alicia Silverstone zum Veganuary 2020 auf. Zu den Supportern zählen aber auch Größen wie Big Bang Theory Star Mayim Bialik, Hollywood-Legende Joaquin Phoenix, Sängerin Billie Eilish und Paul McCartney. Die meisten VIPs unterstützen die Aktion deshalb, weil sie sich selbst bereits ausschließlich vegan ernähren. Auch in Deutschland hat die Kampagne eine Reihe von prominenten Unterstützerinnen und Unterstützer gefunden. Etwa YouTuber Rezo, Comedian Kaya Yanar, Ralf Moeller, Andreas Luthe, Ariane Sommer und einige weitere Stars.

Veganuary: Darum startet die Aktion im Januar!

Warum findet die Aktion ausgerechnet im ersten Monat des Jahres statt? Die Organisatoren begründen ihre Entscheidung damit, dass sich viele Menschen bestimmte Ziele für das kommende Jahr setzen. Eines davon kann also eine vegane Ernährung für vier Wochen sein. So startet man nicht nur gesund und fit ins neue Jahr, sondern auch mit einem guten Gewissen und einem erledigten Vorsatz. Viele Menschen bleiben nach der Testphase bei der veganen Ernährung, weil sie positive Veränderungen hinsichtlich Gesundheit und Gewissen feststellen. Allerdings ist das kein Muss der Aktion. Laut Organisatoren helfe es schon, wenn Menschen deutlich achtsamer mit ihren Lebensmitteln umgehen und vielleicht Schritt für Schritt tierische Lebensmittel aus dem eigenen Kühlschrank oder dem Teller im Restaurant verbannen.

Warum heißen Tomaten „Tomaten“? Wortherkunft, Erklärung, Bedeutung


Die nach heutigem Kenntnisstand ersten Völker, die Tomaten angebaut haben, lebten in Südamerika. Azteken und Maya nutzten das Klima der südlichen Anden für den Anbau der Pflanzen und gaben den roten Früchten den Namen „xitoamtl“. In der wörtlichen Übersetzung bedeutet der Begriff „anschwellen“. Die Tomate wird daraus folgend noch oft als Schwellfrucht bezeichnet.

Warum heißen Tomaten „Tomaten“? Wortherkunft, Erklärung, Bedeutung

Als die Zeit der großen Seefahrer und Entdecker in Europa begann, war es Christoph Kolumbus, der die ersten Früchte mit nach Europa brachte. Die ursprünglichen Tomaten aus Südamerika hatten mit der heute bekannten Form der Frucht wenig gemeinsam. Die Früchte waren klein und hatten eine gelbe Schale. Des Weiteren stammte die Tomatenpflanze aus dem Eldorado, dem Land des Goldes. In Italien setze sich daher der Name „Pomodore“ für Goldapfel durch. In Italien niedergeschrieben wurde die Frucht „Pomodore“ im 16. Jahrhundert von einem Botaniker. Der Name Tomate setzte sich erst im 19. Jahrhundert mit dem vergrößerten Wissen der Sprache durch.

Der lateinische Name für die Tomate: Lycopersicon

Der griechische Arzt Galenus von Pergamon entdeckte schon in der Antike eine gelbliche Frucht. Die in Ägypten heimische Pflanze erwies sich als toxisch und strömte einen unangenehmen Geruch aus. Der Arzt gab der Pflanze den lateinischen Namen „Lycopersicon“. In der Bezeichnung vereint sich „Lycos“ für Wolf und „Persicon“ für Pfirsich oder Apfel. Der Wolfapfel oder Wolfspfirsich verbindet die charakteristischen Eigenschaften, die der Tomate lange Zeit zugeschrieben wurde und in dem Glauben, dass es sich um eine ähnliche Frucht handelt, wurde der Name übertragen. Heute lautet der vollständige lateinische Name „Solanum lycopersicum“, wobei der Zusatz „Solanum“ sich aus dem Wort für Nachtschattengewächse „Solanaceae“ ableitet.

Wie die Liebe zur Tomate begann

Die Tomate hatte zu Beginn ihrer Zeit in Europa einen schweren Stand. Anfänglich wurde das Nachtschattengewächs als Zierpflanze in die Sammlungen botanischer Gärten aufgenommen. Die Pflanze galt als Rarität unter den wohlhabenden Pflanzensammlern. Der Glaube, dass die Tomate giftig ist, war weit verbreitet und die Frucht musste lange auf ihren Einzug in die europäischen Küchen warten. Den ersten kulinarischen Bezug bekamen Tomaten in Italien. Im 16. Jahrhundert noch zögerlich verwendet wurde im Laufe der nächsten einhundert Jahre die Verwendung von Tomaten zur Selbstverständlichkeit in der italienischen Küche. Erst mit dem Beginn des 19. Jahrhunderts setzte sich die Tomate vollständig als Lebensmittel durch. Sagen und sogenannte Ammenmärchen waren ebenso verbreitet wie das Wissen in der pflanzlichen Heilkunde. Die Tomate wurde als Mittel gegen Schwellungen eingesetzt und sollte Albträume mindern. Die Frucht galt als Gegenmittel bei Tollwut und sollte jemanden der Liebeszauber ergriffen haben, so half auch hier die Frucht des Nachtschattengewächses. Die runde Frucht bekam anhand ihrer Einsatzmöglichkeiten den Namen „Tollapfel“. Die Franzosen tauften die Tomate auf den Namen „Pomme d‘amour“. Ob der Apfel der Liebe, den Namen bekam, weil er gegen Liebeszauber wirkte oder ihm nachgesagt wurde, eine aphrodisierende Wirkung zu haben, bleibt ein französisches Geheimnis.

Die Tomate und das Paradies: Warum sie in Österreich „Paradeiser“ heißen?

Auf der Weltausstellung 1873 in Wien wurden Tomaten präsentiert und nur wenige Jahre später eroberte die nun schon rote Frucht die Wiener Märkte. Bis heute nennen die Österreicher die Tomaten „Paradeiser“. Gelegentlich wird die Bezeichnung Paradiesapfel auch in anderen europäischen Ländern verwendet. Zurückzuführen ist die Namensgebung auf die Bibel. Eva naschte von der verbotenen Frucht und Adam und Eva mussten das Paradies verlassen. In der biblischen Geschichte pflückte Eva einen Apfel, der rot und fruchtig lockte. Die Parallelen zwischen Apfel und praller roter Tomate sind es, die die Frucht als paradiesische Verlockung auszeichnen.

Was bedeuten Weinbezeichnungen? – Fakten und Infos rund um das Kultgetränk aus der Traube


Auf jeder Getränkekarte, in jedem Supermarkt sowie bei jedem feierlichen Anlass findet sich ein guter Wein. Wein gehört neben Bier zu den Kultgetränken unter den alkoholischen Variationen. Kaum ein Land genießt nicht den Saft der Traube, der in einem aufwendigen Prozess vergoren und abgefüllt wird. Doch bereits beim Kaufen eines Weines beginnt die wilde Achterbahnfahrt der Fachbegriffe und Bedeutungen. Von trocken bis herb über lieblich kann der Wein so jede Geschmacksrichtung annehmen. Hinzu kommen zahlreiche Ausdrücke, die sich auf das Anbaugebiet sowie die Besonderheiten während des Anbaus beziehen. Wer sich hierbei nicht zum Profi hat ausbilden lassen, kann schnell den Überblick verlieren. Im Folgenden erklären wir Ihnen die Bedeutungen des gängigen Vokabulars rund um den Wein. So wird Ihr nächster Weinkauf zu einer einfachen Angelegenheit.

Fakten und Informationen zum Weinanbaugebiet

Weinanbaugebiete gibt es auf der Welt unzählige. Doch nicht alle sind so bekannt wie beispielsweise Bordeaux, Mendoza oder Rioja. Was zeichnet ebendiese Anbaugebiete aus? Warum sind die Trauben dieser Orte besonders gut geeignet, um köstlichen Wein herzustellen?

Eines der weltweit bekanntesten Anbaugebiete für die Weintraube ist in Südfrankreich gelegen. Bordeaux in Aquitanien blickt auf eine lange Historie zurück. Besonders schön macht sich dieses Gebiet auch als Urlaubsziel. Denn neben den zahlreichen kulinarischen Genüssen finden sich in der nächsten Nähe auch ein Hafen sowie spannende Architektur. Bedingt durch das hohe Feuchtigkeitsaufkommen wachsen und gedeihen die Trauben hier sehr gut. Sie nehmen eine einzigartige Fruchtigkeit an, die sich auch im Wein herausschmecken lässt.

In Argentinien findet sich das Anbaugebiet Mendoza. Mit über 70 % der landesweiten Weinproduktion kann gesagt werden, dass dieses Anbaugebiet das größte des Landes ist. Die Besonderheit am argentinischen Wein, der zumeist den Namen Malbec trägt: Eine einzigartige fruchtige Note sticht hervor. Diese entsteht durch den krassen Kontrast des Landes. So findet sich in nächster Umgebung ein schneebedeckter Gipfelzug, der zum Rodeln, Skifahren und Schlittenfahren einlädt. Dich nebenan erstrahlt das Weinbaugebiet unter blauem Himmel.

Rioja in Spanien profitiert vom dauerhaft heißen Klima des Landes. Der spanische Rotwein ist in Deutschland sehr beliebt. Dies liegt vor allem an der besonders tiefroten Farbe des Weines, aber auch am trockenen Geschmack. Die Atlantikküste liegt in nächster Nähe zu den über 60000 Hektar großen Rebflächen, die stetig neue Trauben für den besonderen Wein Spaniens produzieren. Durch das Salz in der Luft bekommen die Trauben einen sehr süßen, aber auch trockenen Geschmack zugleich.

Bereits seit dem 16. Jahrhundert blüht in Chile die Weinkultur stark auf. Chilenische Weine konnten sich über die Jahrhunderte einen festen Platz auf der Rangliste der besten Weine weltweit erarbeiten. So liegt südlich von Chile die Stadt Santiago de Chile. Hier findet sich das Maipo Valley, das zu den ältesten sowie einflussreichsten Weinanbaugebieten des ganzen Landes zählt. Hier herrschen optimale klimatische Bedingungen, die das Wachstum der Trauben besonders begünstigen. Hervor geht aus der Kombination aus Klima und Erdboden die Basis für zahlreiche Weinsorten wie den Sauvignon, Syrah oder Chardonnay.

Was ist eine samtig, weiche Note?

Denken Sie an samtig und weich, kommen Ihnen sicherlich gewisse Verbindungen zu einem Gefühl an den Fingerspitzen in den Sinn. Wenn Sie über einen weichen Schal streichen, eine samtige Jacke anziehen, fühlt sich dies wundervoll auf der Haut an. Doch wie kann ein Wein diesen Geschmack imitieren? Samtig weiche Weine lassen sich besonders gut zu mild-würzigen Käsesorten wie Gouda oder Frischkäse kombinieren. Sie sind daher nicht sehr auffallend in ihrem Geschmack und überdecken die Geschmäcker der Lebensmittel nicht. Zudem erinnert dieser Wein sehr stark an eine sehr süße Fruchtsorte, wie beispielsweise Kirschen oder Aprikosen. Bei weiterer Betrachtung fällt der Duft aus. Dieser erinnert stark an satte, reife Früchte. Beim Trinken entsteht eine sehr sanfte Berührung mit dem Gaumen. Sie haben das Gefühl der Wein schmilzt im Mund dahin.
Bekannte Sorten, die ebendiesem Geschmack entsprechen sind der deutsche Riesling oder der italienische Wein aus der Toskana. Auch in Frankreich setzen die Winzer auf ebendiesen Geschmack. Als samtig, weich werden hier Merlot oder Grenache vertrieben. Weitere Informationen erhalten Sie auf der-weinsnob.de. Der Onlineshop für Geschenke rund um das beliebte alkoholische Getränk, bietet seinen Besucherinnen und Besuchern alles, was das Herz begehrt. Ein Verkaufsschlager ist das Weinbuch, welches in kompakter Form alles Wissenswerte über Wein erklärt.

Was ist eine harmonisch, milde Note?

Harmonisch, milde Weine zeichnen sich durch Ihre gute Kombinierbarkeit zu sehr kräftigen Speisen aus. Wer gerne einen Camembert oder einen Parmesan genießt, sollte hierzu unbedingt einen dieser Weine kombinieren. Ihnen wird dabei sicherlich der feine Fruchtgeschmack auffallen, der beim Trinken des Weines auf der Zunge entsteht. Oftmals sprechen Kenner auch von einem sehr cremigen Geschmack. Dies liegt am hohen Fruchtgehalt des Weines, der einen ausgeprägten Körper bildet. In Frankreich kommt dieser Wein in vielen Weinanbaugebieten zum Vorschein. Der Chardonnay ist einer der bekanntesten Weine dieser Sorte. Dicht gefolgt vom deutschen Weißburgunder, welcher seit Jahrtausenden angebaut wurde. Bereits die Kelten hegten die Weinkultur des Burgunders.

Was ist eine fruchtig, frische Note?

Sie haben im Supermarkt einen fruchtigen, frischen Wein vor sich? Was das genau bedeutet? Dieser Wein zeichnet sich durch seinen sehr lebendigen, spritzigen Geschmack aus. Dennoch ist er sehr leicht, weswegen er sich auch mit zart-würzigen Käsesorten oder frischen, knackigen Früchten kombinieren lässt. Weiterhin kann er auch feinperlig ausgeführt sein. Dies kommt aber in den wenigsten Fällen vor. Durch die intensiven Fruchtaromen bekommt der Wein eine starke Wirkung auf die Geschmacks- aber auch Geruchsnerven. In Deutschland ist der Wein meist als Grauburgunder bekannt. Das milde Sommerklima in den Anbaugebieten ermöglicht es, den Wein sehr frisch zu keltern. In Österreich bieten über 40000 Weinberge Millionen von Hektolitern fruchtig frischen Wein an. Auch in Italien findet diese Geschmacksnote Anklang.

Fruchtig, frische Weine liegen aktuell im Trend. Sie eigenen sich perfekt als Abkühlung an heißen Sommertagen und werden daher oftmals als Cocktail hergerichtet. Zudem wirkt der Kohlensäureanteil meist sehr lebendig. Die zahlreichen Fruchtaromen werden mit mineralischen Klängen kombiniert, was zu einer besonderen Geschmacksnote führt. Meist fügen die Winzer und Winzerinnen dem Wein Feuerstein, Schiefernoten oder Muschelkalk hinzu, um den Geschmack zu vollenden.

Was ist eine charakterstarke, kräftige Note?

Wem all diese Geschmacksrichtungen nicht zu wild sowie imposant sind, der greift zu einer charakterstarken, kräftigen Weinsorte. Diese lassen sich problemlos zu intensivsten Käsesorten wie Bergkäse oder Parmesan kombinieren. Auch Zitrusfrüchte spielen sich gut auf den Geschmack des Weines ein. Beim Trinken spüren Sie am Gaumen eine sehr temperamentvoll sowie konzentrierte Note. Diese kann zum einen sanft sein, aber auch würzig pikant. Bei den meisten Weinkreationen wechseln sich die Geschmacksrichtungen bei nur einem Schluck Wein ab. So schmecken Sie für wenige Sekunden eine elegante Note, kurz darauf eine sehr pikante Ausführung. In Frankreich sind 70 % der Weine Rotweine. Diese werden oftmals als pikant beschrieben. Auch in Italien und Spanien finden sich unterschiedlichste Weinsorten, die ebendieses Geschmacksbild aufweisen. Dabei gilt es stets auf die Persönlichkeit des Weines zu achten. Reifen die Weine in Eichenfässern wird aus der intensiven Note schnell eine noch pikantere Ausführung.

Welche Fachbegriffe gibt es rund um Wein?

Wissenswertes rund um Weine beinhaltet auch einige Fachbegriffe. Zunächst einmal soll die Qualität des Weines genauer beleuchtet werden. Deutschen Wein können Sie in vier verschiedene Stunden der Qualität einordnen. Zunächst spricht man von einem Tafelwein, dann von einem Landwein, einem Qualitätswein bestimmter Anbaugebiete und einem Qualitätswein mit Prädikat. Unter dem Prädikat versteht sich die Spätlese, Auslese oder auch die Beerenauslese. Der Qualitätswein entspricht dem höchsten Standard und kommt bei feierlichen Anlässen zum Einsatz.
Neben diesen Qualitätsstufen, die gesetzliche Regelung finden, etablieren sich zunehmen besondere Bezeichnungen. Unter Typenbezeichnungen finden sich weitere Angaben zu den Geschmackstypen aber auch zu den Rebsorten. Die bekannteste Sorte ist Selection. Diese beschreibt einen trockenen Wein, der aus gebietstypischen Rebsorten gewonnen wird. Unter einem Classic versteht man eine Rebsorte aus einem gehobeneren Weinanbaugebiet.

Ebenso kennen sollten Sie die Bedeutung des Etiketts auf einem Wein. Hierauf muss nicht zwangsläufig jede Information über den Wein aufgedruckt sein. Meist lassen die Weinhändler und -Händlerinnen die Rebsorte sowie den Jahrgang aufdrucken (dies ist allerdings kein Muss). In manchen Fällen findet sich zusätzlich die Angabe „Verschnitt“. Das muss nicht zwangsläufig geminderte Qualität bedeuten. Vielmehr nutzen die Weinbauern den Verschnitt bzw. das Cuvée, also das Mischen zweier Sorten, um einen interessanteren Geschmack zu erzeugen.

Doch was muss auf dem Etikett vermerkt werden? Hierzu trifft der Gesetzgeber klare Aussagen: Auf einem Etikett für den Wein muss sich zunächst die Qualitätsstufe des Weines befinden. Somit können die Konsumenten gezielt nach einem hochwertigen oder etwas geringer wertigen Wein suchen. Des Weiteren gilt es das Anbaugebiet beim Namen zu nennen. Die lokale Ortung sowie die klimatischen Eigenschaften des Anbaugebietes können die Konsumenten aus dem Internet ermitteln. Die Höhe des Alkohols sowie die Menge des Flascheninhalts sind weitere Faktoren, welche auf einem Etikett zu finden sein müssen. Zuletzt vermerkt werden muss der Abfüller. Handelt es sich um einen Qualitätswein mit Prädikat, muss auch eine Prüfnummer aufgedruckt werden. Anhand dieser können sich diverse Faktoren über den Wein im Netz nachlesen oder beim Hersteller abrufen lassen.

Wie lagert man einen Wein?

Ein besonders wichtiges Kapitel, wenn es um Weine geht, ist die Lagerung. Sicherlich können Sie den Wein einfach in den Kühlschrank stellen, doch wenn Sie sich nach langjähriger Qualität sowie Geschmack sehnen, bedarf es weitaus mehr. Zunächst achten Sie auf die Temperatur. Diese muss bei einer langfristigen Lagerung zwischen 8 und 18 Grad Celsius liegen. Temperaturschwankungen sind absolut problematisch. Denn die Weine reagieren sehr sensibel, indem sie Geschmacksstoffe verlieren oder einen Abbau wichtiger Inhaltsstoffe beschleunigen.

Warum heißt Ritter Sport „Ritter Sport“? Namensherkunft, Erklärung


Die Marke Ritter Sport ist nicht nur deutschlandweit, sondern weltweit ein Begriff. Doch wieso trägt eine Schokolade die Vokabel „Sport“ in ihrem Namen, wenn doch jeder weiß, dass Schokolade nicht unbedingt die empfehlenswerteste Ernährung für Sportler ist? Die Antwort auf die Frage, warum die quadratische Schokolade aus dem Hause der Alfred Ritter GmbH & Co. KG so heißt, wie es nun mal der Fall ist, folgt hier in den nächsten Absätzen.

Warum heißt Ritter Sport „Ritter Sport“? Namensherkunft, Erklärung

Bereits 1932 wurde dieses Produkt von der 1912 gegründeten Firma auf dem Markt eingeführt. Damals wurde sie noch als Ritter’s Sport Schokolade geführt. Die Idee dazu kam von Clara Ritter, der Frau von Firmengründer Alfred Ritter. Dies mit der Motivation, dass das neue Produkt zwar genauso viel Schokolade enthalten solle, wie eine herkömmliche und heute noch bekannte „Langtafel“. Allerdings solle sie in die Tasche eines jeden Sportjacketts passen. Und das ist im Prinzip schon die Antwort auf die Frage, warum „Ritter Sport“ so heißt, wie sie heißt: Weil der Firmengründer Ritter mit Nachnamen hieß und weil das neue Produkt in ein Sportjackett passen sollte. Ob der Träger eines solchen Sportjacketts nun tatsächlich Sport ausübte oder nicht, war dabei natürlich unerheblich.

Insofern hat man mit dieser sich schon sehr bald als Erfolgsgeschichte entpuppenden neuen Schokolade eine „Sportschokolade“ auf den Markt gebracht, ohne dass dies konkret etwas mit irgendeiner Form von Sport zu tun gehabt hätte.

Ritter Sport: Letzte Änderung des Logos erfolgte 1970

Von 1932 an verkaufte sich das Produkt bestens. 1970 änderte man dann den Namen von der obigen Bezeichnung in das heute noch genutzte, etwas kompaktere „Ritter Sport“, verzichtete dabei auch auf den falschen Apostroph. Bis heute besteht das Logo dieser Schokolade aus dem eher als eleganten, in älterem Schrifttyp gehaltenen Wort „Ritter“, dem Firmennamen eben, und darunter das deutlich moderner gestaltete „SPORT“ in Großbuchstaben. Dies alles eingefasst von einem dezenten, aber sichtbaren goldenen Rahmen.

Ritter Sport: International verwendeter Slogan

Zu jener Zeit der Neugestaltung von Name und Logo ließ man sich den auch heute noch frisch wirkenden Marketing-Slogan einfallen, der da lautet: „Quadratisch. Praktisch. Gut.“ In anderen Sprachen wird dieser Slogan meist 1:1 übersetzt verwendet, wie beispielsweise auf Französisch „Carré. Pratique. Gourmand.“ Auf Englisch gibt es zwei unterschiedliche Versionen. So wird die Ritter Sport Schokolade in Großbritannien mit dem Slogan „Quality in a Square.“ beworben, in den USA hingegen näher am Original mit „Quality. Chocolate. Squared.“. Zuletzt wurde die Ritter Sport in 90 verschiedenen Ländern der Welt vertrieben.

Erweiterung der Palette von Ritter Sport

Nach der Neu-Orientierung 1970 folgten im Jahr 1974 weitere Novitäten: Erst führte man die bunte Farbpalette ein, die je nach beinhaltete Geschmacksrichtung anzeigte, welche sich in der Verpackung befindet. 1976 erfand man die legendäre Knick-Öffnung und 1982 schließlich kamen auch die Ritter Sport Minis auf den Markt. Dabei beinhaltet eine Packung jeweils 10 kleine Exemplare der Ritter Sport, was viel Abwechslung und aufgrund der Form der Verpackung auch immer ein gutes Geschenk oder Mitbringsel bedeutet.

Dass man mit all diesen Maßnahmen erfolgreich ist, unterstreicht eine Zahl, die zwar schon einige Jahre alt ist, sich aber nicht allzu sehr grundlegend geändert haben dürfte. So hatte man bei den 100-Gramm-Tafeln an Schokolade im Jahr 1998 in der Bundesrepublik Deutschland einen Marktanteil von 22 Prozent.

Viele weitere Marketing-Maßnahmen tragen dazu bei, dass man in den Köpfen der Konsumenten präsent bleibt. So gibt es immer mal wieder spezielle Aktionen zu Weihnachten oder Ostern. Dann gab es eine Aktion, bei der die Konsumenten die Verpackung der Ritter Sport selbst gestalten, bzw. individualisieren konnten.

Ritter Sport: Einzigartige Gestaltung plus Patent

Unverwechselbares Markenzeichen der Ritter Sport aber ist und bleibt die quadratische Form. Zwar gibt es durchaus einige Konkurrenzprodukte, die ebenfalls in quadratischer Form zum Konsumenten gelangen. Diese haben aber bei Weitem nicht dieselbe Bekanntheit wie die Ritter Sport, die beinahe synonym geworden ist mit einer quadratischen Tafel Schokolade.

Ihren Sitz hat die Alfred Ritter GmbH & Co. KG übrigens weiterhin im baden-württembergischen Waldenbuch. Die Knick-Öffnung ließ man sich übrigens patentieren und schaffte damit ein weiteres unverwechselbares – und sehr bekanntes – Merkmal seines beliebtesten Produkts: der „Ritter Sport“.

Was ist ein „Cheat Day“? Bedeutung, Definition, Erklärung


Die Bezeichnung „Cheat Day“ kommt aus dem Englischen und wurde vor allem in den USA populär. Auf Deutsch heißt dieser Begriff so viel wie „Schummeltag“. Damit ist ein beabsichtigter und im Voraus geplanter Regelbruch während einer längeren Diät gemeint.

Was ist ein „Cheat Day“? Bedeutung, Definition, Erklärung

Ein Cheat Day ist während einer Diät ein Tag, an dem die strengen Ernährungsregeln gelockert werden. Es gibt zwei Arten von Cheat Days, die sich grundsätzlich voneinander unterscheiden. Bei der offenen Variante darf der Abnehmwillige so viel essen, wie er möchte, und muss keine Einschränkungen beachten.

Bei der zweiten Variante kann die Person ihre Diätregeln vernachlässigen, hält sich jedoch an ein grobes Kalorienlimit. Die maximale Kalorienzahl für einen Cheat Day liegt oft bei 2.000 bis 3.000 Kilokalorien. Alternativ kann sich der Diäthaltende an seinem individuellen Energieverbrauch orientieren.

Dieser Energieverbrauch, den eine Person innerhalb eines Tages insgesamt aufbringt, heißt im Englischen Total Daily Energy Expenditure. Unter der Abkürzung TDEE-Rechner existieren auch deutschsprachige Internetseiten, auf denen die Nutzer ihren persönlichen Kalorienverbrauch berechnen können. Wenn eine Person so viele Kalorien zu sich nimmt, wie sie innerhalb eines Tages verbraucht, hält sie ihr Körpergewicht. Eventuelle Schwankungen auf der Waage gehen in diesem Fall lediglich auf Veränderungen des Darminhalts oder auf Wassereinlagerungen oder -verluste zurück.

Vor- und Nachteile von offenen Cheat Days

Ein offener Cheat Day, der keinerlei Beschränkungen vorgibt, bietet folgende Vorteile:

  • Mentale Pause vom Kalorienzählen
  • uneingeschränkte Entscheidungsfreiheit beim Essen
  • der Abnehmwillige kann testen, ob sich durch die bisherige Diät bereits sein Appetit und sein Hungergefühl verändert haben, sodass er automatisch weniger isst
  • ermöglicht Experimente und spontane Mahlzeiten
  • bei Familienfeiern und ähnlichen Anlässen gilt der Diäthaltende nicht als Außenseiter und muss nicht zugeben, dass er gerade eine Diät macht

Ein offener Cheat Day kann jedoch auch Nachteile mit sich bringen. Das größte Risiko besteht darin, dass der Abnehmwillige am Cheat Day so viele Kalorien zu sich nimmt, dass er dadurch die bisherigen Fortschritte ausgleicht. Im ungünstigsten Fall kann dies dazu führen, dass das Körpergewicht stagniert oder langfristig sogar steigt.

Limitierte Cheat Days mit maximaler Kaloriengrenze

Im Vergleich zu einem offenen Cheat Day bietet ein limitierter Cheat Day, der eine maximale Kalorienzahl vorgibt, folgende Vorteile:

  • Reduzierte Gefahr der Selbst-Sabotage
  • gute Übung für die Zeit nach der Diät
  • keine Förderung von Essattacken oder übermäßigem Essen
  • vermeidet eine plötzliche Überforderung des Verdauungssystems
  • begünstigt langfristige Veränderung der Essgewohnheiten hin zu einer maßvollen Ernährung
  • freie Lebensmittelauswahl innerhalb des Kalorienrahmens

Offene Cheat Days ohne jegliche Kalorienbeschränkung können auf den ersten Blick verlockend wirken. Für den langfristigen Erfolg einer Abnehmkur ist es jedoch sinnvoll, auch an den diätfreien Tagen Maß zu halten.

Wie können sich Cheat Days auf den Genuss auswirken?

Manchen Menschen hilft ein Cheat Day dabei, eine Diät oder einen langfristigen Ernährungsplan besser durchzuhalten. Dafür können verschiedene mentale Mechanismen verantwortlich sein, die sich zum Teil gegenseitig beeinflussen.

Ein häufiger Grund, warum Diäten scheitern, ist der fehlende Genuss. Viele Menschen möchten ihren Lebensmittelkonsum zwar einschränken – doch kalorienreiche Lebensmittel mit viel Fett und Zucker sind oft sehr geschmacksintensiv und lösen im Gehirn eine Belohnungsreaktion aus. Deshalb verbinden viele Menschen Kuchen, Süßigkeiten und Fastfood mit positiven Gefühlen.

Darüber hinaus wirken Zucker und Fett wie natürliche Geschmacksverstärker. Die menschliche Vorliebe für süße und fettreiche Lebensmittel ist angeboren. Die wenigsten Menschen können dieser natürlichen Präferenz auf Dauer widerstehen – und müssen es dank der Cheat Days auch nicht. Trotz der sonstigen Ernährungsregeln werden lange Diäten mit Cheat Days deshalb oft als weniger einschränkend empfunden. Dies kann sich positiv auf die Motivation auswirken.

Welche psychologische Wirkung haben Cheat Days? Psychologie, Bedeutung

Noch ein zweiter Faktor kann die Motivation steigern: Cheat Days segmentieren die Diät in kleinere Einheiten. Sechs strenge Diättage können sich lang anfühlen. Doch die Zeitspanne bleibt überschaubar, wenn am siebten Tag ein Cheat Day folgt. Manchen Abnehmwilligen fällt es dadurch leichter, ihre Diät durchzuhalten.

Fehltritte während einer Diät können ein subjektives Versagensgefühl hervorrufen. Manche Abnehmwillige sind anschließend derart frustriert, dass sie ihre Diät aufgeben – oder sie entwickeln ein zwiespältiges Verhältnis zum Essen, das ihnen die Freude an der Nahrung nimmt. Deshalb ist es hilfreich, wenn eine intelligente Diätplanung das Misserfolgsrisiko von vornherein berücksichtigt und senkt.

Cheat Days ermöglichen es einem Abnehmwilligen, regulär an Familienfesten teilzunehmen und Feiertage zu begehen. Theoretisch ist dies auch dann möglich, wenn die Person sich während der Festlichkeit an ihre Diät hält. In der Praxis erweist es sich jedoch häufig als enorme Willensprobe, in einer solchen Situation den Diätplan einzuhalten. Wer den Feiertag als Cheat Day plant, erleichtert sich derartige soziale Events.

Wann ist der richtige Zeitpunkt für einen Cheat Day?

Bei vielen Diäten ist ein Cheat Day pro Woche möglich. Der Diäthaltende kann dabei flexibel entscheiden, auf welchen Wochentag der Schummeltag fallen soll. Auf diese Weise passt sich die Diät dem Alltag an.

Bei Low-Carb-Diäten können Cheat Days allerdings dazu führen, dass die Ketose unterbrochen wird. Der Körper benötigt bei einer konsequenten Low-Carb-Ernährung anschließend etwa drei Tage, um den ketogenen Stoffwechselzustand wiederherzustellen. Aus diesem Grund kommen Cheat Days bei Low-Carb-Diäten meist nur alle vierzehn Tage vor. Auch größere Abstände zwischen zwei diätfreien Tagen sind möglich.

Was ist „Clean Eating“? Bedeutung, Definition, Erklärung


Clean Eating ist eine Ernährungsweise bei der hauptsächlich Lebensmittel in ihrem natürlichen Zustand, also unverarbeitet, gegessen werden. Diese Ernährungsweise findet in der Absicht statt, die eigene Gesundheit und das Wohlbefinden zu verbessern.

Es gibt viele Variationen beim Clean Eating. Im Grunde genommen bezieht es sich jedoch auf das Essen von Lebensmitteln, die ihrem natürlichen Zustand so nahe wie möglich kommen. Dies ermutigt, unsere Mahlzeiten von Grund auf neu zuzubereiten, um sie so „sauber“ und unbehandelt wie möglich zu machen.

Was ist „Clean Eating“? Bedeutung, Definition, Erklärung, Vorteile

Der Hauptgrund für Clean Eating sind die gesundheitlichen Vorteile des Verzehrs nährstoffreicher Lebensmittel direkt aus der Erde, die nicht übermäßig verarbeitet wurden. Die meisten Menschen ernähren sich reich an stark verarbeiteten Lebensmitteln, die aus synthetischen Zutaten hergestellt und mit Fett, Zucker, Natrium, Konservierungsstoffen, Lebensmittelfarbstoffen und anderen Zusatzstoffen gefüllt sind. Der Körper weiß meist nicht genau, was er damit anfangen soll. Diese zusätzlichen Elemente können sich nachteilig auf die allgemeine Gesundheit und das Wohlbefinden auswirken.

Clean Eating nährt den Körper mit gesunden und nährstoffreichen Lebensmitteln. Saubere Lebensmittel füllen den Körper mit reichlich Vitaminen und Mineralstoffen, hochwertigem Protein und gesunden Fetten, die die Gesundheit von Herz und Gehirn verbessern, das Gewichtsmanagement unterstützen, ein stärkeres Immunsystem aufbauen und unter anderem das Energieniveau erhöhen. Lebensmittel in ihrem natürlichen Zustand sind geschmackvoller. Es mag anders sein, Clean Eating in Betracht zu ziehen, aber die Vorteile überwiegen bei weitem alle Bedenken, die Sie möglicherweise haben.

Das sollte beim Clean Eating berücksichtigt werden:

  • Frisches Obst: Äpfel, Bananen, Blaubeeren, Trauben, Orangen, Erdbeeren, 100% Fruchtsaft
  • Gemüse: Avocados, Brokkoli, Rosenkohl, Kohl, Karotten, Blumenkohl, Mais, grüne Bohnen, Salat, Pilze, Zwiebeln, Paprika, Salsa, Süßkartoffeln, Tomaten
  • Mageres Fleisch / Eiweiß: Getrocknete Bohnen, Eier von grasgefütterten Hühnern, frischer Fisch, grasgefütterte Hühner, einfache Nussbutter (ohne Zuckerzusatz), nicht aromatisierte Nüsse
  • Getreide-Lebensmittel: Diese bestehen aus Vollkornprodukten, Hafer, braunem Reis und Vollkornnudeln
  • Milchprodukte: Käse, Milch, Naturjoghurt, ungesüßte Nichtmilchmilch

Getränke und Desserts können eine große Quelle für zugesetzten Zucker sein. Suchen Sie nach ungesüßtem Tee und Kaffee und Wasser. Erwägen Sie, zu Hause Leckereien mit weniger Zucker oder Honig sowie mit Obst und Vollkornprodukten zuzubereiten.

Das Essen dieser Produkte so frisch wie möglich, ohne übermäßig verarbeitet zu werden, ist Clean Eating. Wie “sauber“ Ihre Ernährung ist, liegt natürlich bei Ihnen.

Worauf sollten Sie beim Clean Eating achten?

  • Natürliche Lebensmittel konsumieren:
    Einer der Grundsätze von Clean Eating ist das Essen von mehr natürlichen Lebensmitteln und weniger verarbeiteten oder raffinierten Lebensmitteln. Praktisches Essen ist in Ordnung, manchmal sogar notwendig. Stellen Sie nur sicher, dass Ihr Essen “sauber“ und nicht behandelt wurde.
  • Ausgewogen essen:
    Essen Sie regelmäßig ausgewogene Mahlzeiten und gesunde Snacks, die nahrhaft sind. Essen Sie öfter zu Hause und bereiten Sie das Essen auf gesunde Weise zu. Packen Sie Lebensmittel ein, um sie unterwegs, bei der Arbeit oder bei Aktivitäten zu essen. Wenn Sie auswärts essen, wählen Sie mit Bedacht aus.
  • Essen Sie mehr pflanzliche Lebensmittel:
    Steigern Sie Ihre pflanzliche Ernährung, indem Sie mehr pflanzliche Proteine wie Bohnen, Linsen und Erbsen sowie proteinreiche Vollkornprodukte wie Quinoa, Gerste und Buchweizen essen.
  • Gesunde Ernährung und gesunder Lebensstil:
    Versuchen Sie einen gesunden Lebensstil zu führen, indem Sie sich tagsüber viel bewegen, nachts ausreichend schlafen und auf gesunde Weise mit Stress umgehen.

Tipps für Clean Eating

  • Nehmen Sie ausreichend Eiweiß und Kohlenhydrate aus Hülsenfrüchten, Milchprodukten und Vollkornprodukten in die Ernährung auf. Vollkornprodukte wirken sich im Gegensatz zu raffiniertem Zucker mild und langsam auf den Blutzucker aus.
  • Protein ist wichtig für eine gesunde Gewebereparatur im Körper und besonders bei Kindern und Jugendlichen erforderlich, um ein gesundes Wachstum und eine gesunde Aktivität zu fördern. Die gesunden Kohlenhydrate in Vollkornprodukten und Früchten sind erforderlich, um die Körperzellen mit ausreichend Energie zu versorgen, damit der Stoffwechsel reibungslos läuft.
  • Stellen Sie sicher, dass die Ernährung reich genug an Kalorien ist, um Ihr tägliches Aktivitätsniveau zu berücksichtigen, und dass dies Ihrem idealen Body-Mass-Index entspricht.
  • Genießen Sie Ihr Essen und betrachten Sie es nicht nur als Kraftstoff. Essen macht Sie nicht besser, nur gesünder, wenn es in der richtigen Menge und aus den richtigen Lebensmittelgruppen gegessen wird.
  • Schauen Sie bei den Produkten nicht immer auf die Etikette. Essen ist wichtig, aber Sie sollte das Leben auch genießen.
  • Reduzieren Sie Salz und Zucker in Ihren Lebensmitteln, indem Sie beim Einkauf leicht verarbeitete Lebensmittel wählen. Versuchen Sie, Gemüse oder Obst als Snacks anstelle von Süßigkeiten oder gebackenen Leckereien auszuwählen.
  • Verwenden Sie frische und natürliche Kräuter und Gewürze, um Ihr Essen zu würzen.
  • Variieren Sie Ihre Mahlzeiten und erstellen einen ausgewogenen Ernährungsplan. Seien Sie kreativ und kombinieren Sie verschiedene Zutaten miteinander.
  • Essen Sie mehr ballaststoffreiches Gemüse, gepaart mit Vollkornprodukten, aber vergessen Sie nicht, Hülsenfrüchte, Milch oder Joghurt als Eiweiß zu verwenden.
Warum haben getrocknete Früchte mehr Kalorien? Erklärung


Ob frisch oder getrocknet, Obst ist nahrhaft. Beide sind voller Vitamine, Mineralien und Ballaststoffe. Das Trocknen der Früchte konzentriert jedoch viele der Nährstoffe sowie die Kalorien. Der Trocknungsprozess kann auch dazu führen, dass Früchte einige Nährstoffe wie Vitamin C verlieren.

Warum haben getrocknete Fürchte mehr Kalorien als frische?

Lebensmittel enthalten Kalorien, und zu viele Kalorien – auch von gesunden Lebensmitteln – führen zu einer Gewichtszunahme. Aber es gibt gesunde Kalorien und ungesunde („leere“) Kalorien. Obst ist eine gesunde Kalorienquelle. Das gilt für Trockenfrüchte genauso wie für frisches Obst.

Es gibt jedoch einige Einschränkungen. Da getrocknete Früchte so viel kleiner sind als die frischen Früchte, aus denen sie stammen, ist es einfacher, viele Kalorien zu konsumieren, wenn man getrocknete Früchte isst. Ich esse selten drei frische Aprikosen oder 30 Trauben innerhalb weniger Stunden, aber ich konsumiere häufig mehr als drei getrocknete Aprikosen und 30 Rosinen in wenigen Stunden. Ein weiteres Problem ist, dass einige Trockenfruchthersteller Trockenfrüchten Zucker hinzufügen (die bereits ihren eigenen natürlichen Zucker enthalten).

Trockenfrüchte enthalten außerdem mehr Ballaststoffe und mehr Antioxidantien, die als Phenole bezeichnet werden, als frische Früchte. Ballaststoffe bekämpfen Herzkrankheiten, Fettleibigkeit und einige Arten von Krebs (obwohl ihre mögliche Schutzwirkung gegen Darmkrebs umstritten ist). Menschen mit einer Ernährung, die reich an pflanzlichen Phenolen ist, haben eine geringere Rate an Herzkrankheiten, Diabetes, verschiedenen Krebsarten und möglicherweise degenerativen Hirnkrankheiten.

Essen Sie also auf jeden Fall weiterhin getrocknete Früchte: Sie sind voller gesunder Nährstoffe. Vermeiden Sie jedoch den zugesetzten Zucker und behalten Sie die Kalorien im Auge.

Die Menge ist ausschlaggebend

Eine Pflaume hat 30 Kalorien, während eine getrocknete Pflaume 23 Kalorien hat. Auf den ersten Blick sieht es so aus, als ob Pflaumen die bessere Wahl sind. Wenn Sie jedoch die Größe einer frischen im Vergleich zur geschrumpften Größe der getrockneten Pflaume betrachten, denken Sie möglicherweise anders.

Frische Pflaumen haben eine geringere Energiedichte als getrocknete. Das bedeutet, dass sie im Vergleich zu ihrem Volumen kalorienarm sind. Getrocknete Pflaumen hingegen sind ein energiereiches Lebensmittel, was auch bedeutet, dass sie nicht so sättigend sind. Menschen, die energiearme Lebensmittel wie die frische Pflaume essen, haben es in der Regel leichter, ein gesundes Gewicht zu halten.

Nährstoffvergleich: getrocknete Früchte

Wenn man eine frische mit einer getrockneten Pflaume oder eine Traube mit einer Rosine vergleicht, ist der Gehalt an Vitaminen, Mineralien und Ballaststoffen nicht allzu unterschiedlich. Im Vergleich ist das Trockenobst jedoch eine viel bessere Quelle für eine Reihe gesundheitsfördernder Nährstoffe.

Eine Tasse Rosinen zum Beispiel ist eine viel bessere Quelle für Ballaststoffe, Kalium und Kupfer als eine Tasse Trauben. Getrocknete Aprikosen sind eine bessere Quelle für bestimmte Nährstoffe als frische Aprikosen, einschließlich Vitamin A-, B-Vitaminen, Eisen und Kalium. Rosinen, Pflaumen und getrocknete Aprikosen sind jedoch keine bessere Vitamin C-Quelle als ihre frischen Versionen. Dies liegt daran, dass Vitamin C während der Wärmebehandlung und im Laufe der Zeit abgebaut wird.
Da das Wasser entfernt wird, haben die getrockneten Früchte einen deutlich höheren Kaloriengehalt als die frischen Früchte – 430 Kalorien in einer Tasse Rosinen gegenüber 60 Kalorien in einer Tasse Trauben oder 380 Kalorien in einer Tasse getrockneter Aprikosen gegenüber 75 Kalorien in einer Tasse frischer Früchte.

Warum Sie Obst essen sollten

Die Ernährungsrichtlinien besagen, dass Sie bei einer Diät mit 2.000 Kalorien täglich etwa zwei Tassen frisches Obst oder eine Tasse getrocknetes Obst zu sich nehmen sollten. Wenn Sie sicherstellen, dass Sie Ihren täglichen Obstbedarf decken, sei es als frisches oder getrocknetes Obst, können Sie das Risiko für Herzkrankheiten, Krebs und Typ-2-Diabetes verringern. Als kaliumreiche Lebensmittel können Früchte auch dazu beitragen, den Blutdruck zu senken und die Bildung von Nierensteinen zu verhindern.

Tipps für Trockenfrüchte

Sie sollten nicht nur etwas vorsichtiger mit Portionsgrößen umgehen, damit Sie die Kalorien nicht übertreiben, sondern auch einen Blick auf die Zutatenliste Ihrer Trockenfrüchte werfen. Im Gegensatz zu frischem Obst enthalten die getrockneten Versionen möglicherweise mehr als die auf der Vorderseite der Verpackung aufgeführten Früchte. Einige Arten – wie Ananas und Papaya – enthalten zusätzlichen Zucker. Außerdem kann Schwefel bei der Herstellung verwendet worden sein, um die Farbe in Aprikosen beizubehalten.

Medjoul (Datteln): Infos und Fakten


Als die Dattelart „Medjoul“ entdeckt wurde, war sie nur für die Könige Marokkos bestimmt, aufgrund dessen wird sie auch heute noch als „Königsdattel“ bezeichnet. Niemand des normalen Volkes sollte damals von dieser besonderen Dattelart kosten. Heutzutage sieht das jedoch ganz anders aus, denn hierzulande hat sich ein wahrer Hype um die beliebte Medjoul Dattel entwickelt. Sie ist mit Abstand auf dem 1. Platz, wenn es um Rezepte wie Power Balls oder Datteln im Speckmantel geht. Jedoch stellt sich die Frage, was die Dattelart „Medjoul“ ausmacht und wieso sie um einiges beliebter ist, als die weit über 400 anderen Dattelarten?

Die Medjoul Dattel im Vergleich

Sowohl die Medjoul Dattel als auch alle anderen Dattelarten (Deglet Nour) sind für ihren hohen Vitamin-, Mineralstoff- sowie Ballaststoffgehalt bekannt. Des Weiteren sind alle Dattelvariationen reich an Spurenelementen. Insbesondere bei Menschen, die ihr Gewicht reduzieren möchte oder die altbekannten Heißhungerattacken verringern möchten, schätzen die verschiedenen Dattelvariationen sehr. Zudem eignet sich die beliebte „Wüstenfrucht“ hervorragend für eine ausgewogene und gesunde Ernährung, jedoch sollte Konsum im Rahmen bleiben.
Nun bleibt jedoch die Frage offen, was die Medjoul Dattel so besonders macht und was sie von anderen Dattelarten abhebt?

Medjoul Datteln: Fakten und Infos

Schreibweise: Medjoul, Medjool, Medjuul sowie Medjol

Herkunft: ursprünglich aus Marokko, wird heute jedoch auch in Jordanien, Israel, Saudi-Arabien, Palästina sowie im Irak, in Südafrika, Namibia und Kalifornien angebaut

Israel ist einer der größten Medjoul-Dattel-Produzenten. Dies führt dazu, dass die Medjoul teils auch „israelische Dattel“ genannt wird.

Farbe: braun-rot

Anbau: Ab dem 7. Jahr werfen die Palmen der Medjoul Dattel nennenswerte Erträge ab, nach 10 – 12 Jahren sind sie voll ausgereift. Pro Palme kann der Ertrag bei bis zu 100 Kilogramm liegen. Ihre Maximalhöhe liegt bei 30 Metern.

Ernte: Die Ernte der frischen Medjouldatteln erfolgt von Oktober bis Januar. In den Wintermonaten sowie rund um die Weihnachtszeit erfreuen sie sich einer besonderen Beliebtheit. Die Nachfrage nach der besonderen Dattelart ist jedoch in den letzten Jahren stark gestiegen, sodass insbesondere Vegetarier sowie Veganer und Sportler auf dieses besondere Lebensmittel zurückgreifen.

Lagerung: Die Wüstenfrucht verdirbt nicht, jedoch trocknet sie langsam aus. Aufgrund dessen sollte sie möglichst frisch verzehrt werden und an einem kühlen sowie trockenem Ort gelagert werden.

Nährstoffe: Vitamin A, Vitamin B-Komplex, Vitamin C, Eisen, Kalium, Kalzium, Kupfer, Magnesium, Mangan, Phosphor, Zink

Die Medjoul Dattel besticht im Vergleich zu ihren Verwandten insbesondere durch ihre Größe. Die Königsdattel kann bis zu 6 cm lang werden und ein 3 cm dickes Fruchtfleisch aufweisen. Bei der Dattelart „Deglet Nour“ liegt die Größe im Vergleich lediglich bei 4 cm. Die Größe der Medjoul Dattel machte sie schon vor vielen Jahren zu etwas Besonderem.

Im Vergleich zu anderen Dattelsorten hebt sich die Medjoul Dattel von ihnen durch ihre besondere Süße ab. Sie weist von Natur aus eine ganz besondere und natürliche Süße auf, die sich weder mit Honig noch mit Karamell vergleichen lässt. Das Aroma der Königsdattel lässt sich als zuckersüß sowie fruchtig beschreiben. Des Weiteren ist das Furchtfleisch der Medjoul Dattel unglaublich zart und weich sowie vollmundig und saftig. Die Konsistenz der Medjoul Dattel lässt sich mit keiner anderen Dattelart vergleichen, am ehesten würde noch die Mazafati Dattel in Betracht kommen.

Die Medjoul Dattel ist neben ihrer Konsistenz, ihres Aromas sowie ihrer Größe äußerst kostbar, denn der Anbau erweist sich als sehr arbeitsintensiv. Sie benötigt eine intensive sowie zeitaufwändige Pflege, denn eine erste ertragsreiche Ernte lässt sich erst nach 7 Jahren einfahren. Andere Dattelarten sind dagegen schneller, denn sie können bereits nach 3 bis 5 Jahren geerntet werden. Des Weiteren muss die Medjoul Dattel während des Transports sehr behutsam behandelt werden, denn sie benötigt eine gewisse Kühlung sowie einen schonenden Transport.

Fazit: Medjoul Datteln

Die Königsdattel „Medjoul“ punktet in vielerlei Hinsicht. Sie weist im Vergleich einen ganz besonderen Geschmack sowie ein unvergleichliches Aroma auf. Des Weiteren verzeichnet sie aufgrund ihrer Größe einen erhöhten Nährstoffgehalt und trotzdem einen geringeren Kaloriengehalt. Der natürliche Zucker, welcher in der Medjoul Dattel enthalten ist, sorgt für eine rasche sowie konstante Energiezufuhr. Des Weiteren wirkt sich der erhöhte Magnesium-Anteil positiv auf die Muskulatur auf und schafft Abhilfe bei Muskelkater. Die Königsdattel eignet sich hervorragend für Ausdauer- und Kraftsportler sowie als Snack zum Tee oder Kaffee.

Was ist „Muhammara“? Infos und Fakten zum Dip


Muhammara ist ein Dip mit u. a. Paprika und Walnüssen, die Rezepte dafür stammen ursprünglich aus dem Nahen Osten. Als genauer Herkunftsort wird oftmals Aleppo in Syrien genannt.

Was ist Muhammara? Bedeutung, Definition

Der Dip erhielt seinen Namen wegen seiner rötlichen Färbung; „rot“ heißt auf Arabisch „’ahmar“, „Muhammara“ ist davon eine sprachliche Ableitung. In vielen Gebieten des Nahen Ostens ist die Paste bis in die Gegenwart verbreitet und beliebt, sie wird als Brotaufstrich oder Beigabe zu anderen Speisen genutzt. Soweit traditionelle Zutaten verwendet werden, ist Muhammara vegan.

Muhammara-Zutaten

Zu den traditionellen Zutaten gehören Paprikaschoten (vorzugsweise Spitzpaprika), Walnüsse, Knoblauchzehen, Olivenöl, in geringer Menge Granatapfelsaft oder -sirup, Zitronensaft und etwas Salz. Inwieweit spezielle Gewürze oder andere Nahrungsmittel beigegeben werden, ist von Rezept zu Rezept unterschiedlich.

Muhammara Basis-Rezept für die moderne Küche (mit Mixer)

Du benötigst:

  • 500 g Spitzpaprika (oder andere Paprika); eher mehr als weniger Paprika verwenden
  • 100 g Walnüsse
  • 2 TL Granatapfelsirup
  • 3 TL Zitronensaft
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 Prise Salz
  • Gewürze

Muhammara: Zubereitung Schritt-für-Schritt

  • Heize den Backofen vor auf 200 °C. Reinige die Paprikaschoten, halbiere sie und entferne die Kerngehäuse. Lege die Paprikahälften mit der Schale nach oben auf ein Backblech und schiebe dieses in den Ofen. Lasse die Paprika rösten, bis ihre Schalen Blasen werfen und (stellenweise) dunkel werden. (Hinweis: Das ist eine bekannte Zubereitungsart. Dessen ungeachtet weisen Gesundheitsexperten darauf hin, dass manche Lebensmittel u. a. beim Rösten oder Backen Acrylamid bilden können.) Lasse die Paprika abkühlen und enthäute sie.
  • Hacke die Walnüsse und röste sie bei niedriger Temperatur in einer Pfanne an, bis sich ihr Duft entfaltet. (Dieser Schritt ist nicht unbedingt erforderlich, s. u.)
  • Schäle und teile die Knoblauchzehen.
  • Fülle die enthäuteten Paprika, die Walnüsse, den Knoblauch, den Granatapfelsirup und den Zitronensaft in einen Mixer und vermische alles.
  • Füge anschließend das Olivenöl hinzu und verteile es in der Paste gleichmäßig.
  • Schmecke ab, inwieweit Salz oder Gewürze fehlen, und füge sie ggf. hinzu.
  • Lasse die Paste etwa 30 Minuten ruhen.

Falls sie danach zu dickflüssig sein sollte, kannst du sie mit Olivenöl vorsichtig anreichern. (Hinweis: Durch die Walnüsse und das Olivenöl handelt es sich bei Muhammara um einen fetthaltigen Dip.)

Zu der Würzung: Muhammara

Eine beliebte würzende Zugabe für die Zubereitung von Muhammara ist Harissa, dem Maghreb als Herkunftsort zugeschrieben wird. Harissa gibt es als Soße, Paste und Pulver. Eine klassische Variante von Harissa als Pulver kann bspw. die Zutaten Cayennepfeffer, Tomaten, Kreuzkümmel, Knoblauch und Koriander enthalten.

Ansonsten wird Muhammara gern mit Chili gewürzt.

Alternative Zubereitungen: Muhammara

Paprika

  1. Paprika lassen sich auch in heißem Wasser enthäuten: Reinige die Paprika, halbiere und entkerne sie. Lege sie in einen Topf mit kochend heißem Wasser. Lasse die Paprika darin eine Weile ziehen. Gieße das Wasser ab und fülle kaltes Wasser ein. Häute nach dem Abschrecken die kalten Paprika.
  2. Paprika kann auch als Rohkost verzehrt werden. Für ihre Zerteilung im Mixer ist das Enthäuten ebenfalls nicht erforderlich, jedoch wird die Paste grobfaseriger, wenn die Paprika als Rohkost verarbeitet wird.

Walnüsse
Auf das Anrösten der Walnüsse kann nach Wunsch verzichtet werden.

Darreichungsform
Muhammara passt gut zu Fladenbrot.

Deglet Nour (Datteln): Fakten und Infos


Deglet Nour Datteln sind bekannt als die Königin der Datteln. Die Deglet Nour Dattel hat einen weichen Stiel, eine durchscheinende helle Farbe und einen weichen honigartigen Geschmack.

Die Deglet Nour Dattel zeichnet sich durch seine ovale Form und braune Farbe mit gelblichen Flocken mit einer feinen Textur und geringer Fribreuse aus. Deglet Nour Datteln sind aufgrund ihres süßen Geschmacks, ihrer Saftigkeit und ihrer Transparenz am beliebtesten. Sie kommen in allen Palmenregionen im Südosten Algeriens und Tunesiens vor, insbesondere in der Gegend von Biskra. Am Rande der Wüste, in den Palmenhainen von Kebili und Tozeur, herrschen einzigartige Bedingungen, die Tunesien und Algerien zum Exporteur von Deglet Nour Datteln Nr. 1 machen. Algerien ist das Wahrzeichen und zweifellos der Ursprung dieser Dattelpalmensorte. Die Deglet Nour Dattel ist besonders energiereich (295 kcal pro 100 Gramm). Frisch besteht es zu 70% aus Wasser, Zucker und Vitamin C. Es enthält auch Mineralien. Die Deglet Nour Dattel ist die Sorte, die am meisten für ihre überlegene Qualität und ihren einzigartigen Honiggeschmack geschätzt wird. Es wird traditionell wegen seiner durchscheinenden Farbe, seines glatten Aussehens und seiner eleganten Form als „Finger des Lichts“ bezeichnet. Datteln sind eine Quelle für Ballaststoffe und dank ihres hohen Kohlenhydratgehalts energiereiche Früchte, die leicht zu essen und bequem in der Hand zu halten sind. Sie können frisch oder getrocknet gegessen werden.

Fakten und Informationen zur Deglet Nour Dattel

Die massiven gesundheitlichen Vorteile von Datteln haben sie zu einem der besten Inhaltsstoffe für den Muskelaufbau gemacht. Menschen konsumieren Datteln auf verschiedene Arten, beispielsweise indem sie die Paste der Datteln mit Milch, Joghurt oder Brot oder Butter mischen, um sie noch köstlicher zu machen. Die Paste ist sowohl für Erwachsene als auch für Kinder von Vorteil, insbesondere während einer Zeit der Genesung von Verletzungen oder Krankheiten.

Datteln sind auch zur Vorbeugung von Bauchkrebs nützlich. Viele Muslime brechen ihr Fasten, indem sie Datteln und Wasser gemäß ihren kulturellen Traditionen essen. Das Fastenbrechen durch Essen von Datteln hilft zu vermeiden, dass das Essen im Magen größere Schäden anrichtet, da der Magen die Mengen nicht mehr gewohnt ist. Wenn der Körper beginnt, den hohen Nährwert der Datteln aufzunehmen, werden die Hungergefühle besänftigt. Auch das Nervensystem kann beim Verzehr von Datteln viel Hilfe bekommen, da sie so viel Kalium enthalten. Datteln sind eines der besten süßen und vielseitigen Lebensmittel, die den Verdauungsprozess regulieren können. Es kann das Energieniveau bei Menschen innerhalb einer halben Stunde nach dem Konsum erheblich steigern.

Nährwert der Dattel Deglet Nour

Deglet Nour Datteln sind eine gute Quelle für verschiedene Vitamine und Mineralien. Es ist eine gute Quelle für Energie, Zucker und Ballaststoffe, essentielle Mineralien wie Kalzium, Eisen, Phosphor, Natrium, Kalium, Magnesium und Zink. Es enthält auch Vitamine wie Thiamin, Riboflavin, Niacin, Folsäure, Vitamin A und Vitamin K.

Deglet Nour: Weitere gesundheitliche Vorteile

Datteln werden oft als Abführmittel eingestuft. Deshalb werden sie so häufig von Menschen gegessen, die an Verstopfung leiden. Um die gewünschte abführende Wirkung zu erzielen, sollten Sie sie über Nacht in Wasser einweichen. Datteln haben einen hohen Anteil an löslichen Ballaststoffen, was für die Förderung eines gesunden Stuhlgangs und den bequemen Durchgang von Nahrungsmitteln durch den Darmtrakt unerlässlich ist.

Die erheblichen Mengen an Mineralien in Datteln machen es zu einem hervorragenden Lebensmittel zur Stärkung der Knochen und zur Bekämpfung schmerzhafter und schwächender Krankheiten wie Osteoporose. Dattel enthält Selen, Mangan, Kupfer und Magnesium, die alle für eine gesunde Knochenentwicklung und -stärke von entscheidender Bedeutung sind, insbesondere wenn Menschen älter werden und ihre Knochen allmählich schwächer werden.

Verwendung der Deglet Nour

Deglet Noor Datteln können aufgrund ihrer trockeneren Natur leicht gehackt und gewürfelt werden, ohne zu matschig zu werden. Sie können in Backwaren wie Brot, Kuchen und Keksen verwendet werden. Deglet Nour Datteln sind wegen ihrer bescheidenen Süße zum Backen vorzuziehen. Sie werden üblicherweise als alternativer Süßstoff für die Herstellung von Dattelzucker verwendet. Zu den Aromen, die zu Deglet Nour Datteln passen, gehören Ahornsirup, Zimt, Kokosnuss, Aprikose, Brandy, Rum, Schokolade, Speck, Schweinefleisch, Geflügel und viele andere.

Warum heißt der Käsekuchen „Käsekuchen“? Ist Käse drin? Bedeutung, Definition, Erklärung


Wenn eine große Feier bevorsteht, haben es die meisten nicht so leicht. Es muss an das üppige Essen gedacht werden, ein bestimmtes Menü entstehen. Hat man nicht sehr viel Zeit und möchte schnell fertig werden, darf dabei der Käsekuchen nicht fehlen. Er ist lecker und gesund.

Aber warum heißt er eigentlich Käsekuchen? Zu den Zutaten gehört doch nicht Käse, sondern Quark. Diese Frage stellten sich wahrscheinlich schon viele Personen. Die Antwort ist auch einfach: Quark ist ein Frischkäse und daher ist die Bezeichnung Käsekuchen (mit Quark) korrekt. Hier stellt sich die Frage, warum?

Käsekuchen: Seit der Antike beschäftigt

Die Frage, was mit überschüssiger Milch zu tun ist, nämlich wie man sie konserviert, hat die Menschen seit der Antike beschäftigt. Die Antwort kam ganz unerwartet und der Name lautete „Käse“. Es stellte sich heraus, dass der Säuerungsprozess sogar ganz gut reguliert werden kann.

Die Klassifizierung von Käse ist eine sehr komplexe und verwirrende Aufgabe. Insbesondere unter dem Gesichtspunkt der Verwendung unterschiedlicher Temperaturen bei der Herstellung.

Käse: Weder pasteurisiert noch homogenisiert

Bauernkäse, für den Frankreich und Italien besonders berühmt sind, wird, unabhängig von Aussehen, Konsistenz und Geschmack, immer nach alten und traditionellen Rezepten hergestellt, die für ein bestimmtes Gebiet charakteristisch sind, sowie aus natürlicher Milch von Kühen, Schafen und Ziegen bestimmter Rassen.

In diesem Fall bedeutet das Wort „natürlich“, dass Milch weder pasteurisiert noch homogenisiert ist oder eine bestimmte Menge Fett enthält – sie wird so verwendet, wie sie beim Melken erhalten wurde.

Für den Kuchen selbst Quark machen

Aus zwei Liter Milch können Sie etwa 400 Gramm hausgemachten Quark zubereiten.

Beginnen Sie mit der Vorbereitungsphase: Lassen Sie die Milch etwa zwei Tage an einem warmen Ort. Die Milch sollte sauer werden. Sie müssen diese nicht umrühren. Je wärmer es im Raum ist, desto schneller wird die Milch sauer. Ein Kühlschrank ist für diese Zwecke nicht geeignet: Milch kann einen bitteren Geschmack und einen unangenehmen Geruch haben. Woher kann man wissen, ob die Milch sauer ist? In der Konsistenz wird sie wie ein dickes Gelee, es bildet sich auch die Molke.

Es beginnen sich Quarkgerinnsel zu bilden

Wenn die Milch sauer ist, muss sie in einen geeigneten Topf gegossen und auf den Herd gestellt werden. Die Milch wird bei schwacher Hitze unter gelegentlichem Rühren weiter verarbeitet. Schon nach zehn Minuten ist das Ergebnis da: Im Topf beginnen sich Quarkgerinnsel zu bilden. Den Quark vom Herd nehmen und weitere zehn Minuten auf dem Herd stehen lassen. Dann den Quark in ein Sieb geben und die Molke abtropfen lassen.
Der Quark ist die Vorstufe vom Käse, deswegen ist der Name Käsekuchen nicht fehlerhaft.
Wenn Sie hausgemachten Hüttenkäse durch Erhitzen zubereiten möchten, wird empfohlen, bei der Auswahl der Töpfe verantwortungsbewusst vorzugehen. Dies ist wichtig, da in emaillierten Schalen alles brennen kann. Verwenden Sie Kochgeschirr aus Aluminium oder Edelstahl. Dadurch wird sichergestellt, dass Ihr Produkt genau so ausfällt, wie Sie es beabsichtigt haben.

Trocken und bröckelig

Bevor Sie den Quark in ein Sieb geben, legen Sie ihn mit mehreren Schichten Mull oder Papiertüchern aus. Ein Sieb wird normalerweise in einen Topf gegeben. Das resultierende Serum fließt hinein.
Viele Leute mögen es, wenn sich herausstellt, dass der Quark trocken und bröckelig ist. Wie erreichen Sie diese Konsistenz Ihres Lieblingsprodukts? Einfach länger die Molke aus dem Quark ablaufen lassen.
Wenn Sie nicht vorhaben, den gesamten Quark auf einmal für den Käsekuchen zu verwenden, müssen Sie die Regeln für die Lagerung kennen. Das hausgemachte Produkt kann bis zu vier Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Mit Hilfe von Zitrone

Vor dem Backen kann ein ganz besonderer Quark zubereitet werden.
Dieses Rezept wird definitiv diejenigen ansprechen, die nicht zu lange warten möchten. Mit Hilfe von Zitrone wird Milch viel schneller sauer, was bedeutet, dass sie schnell eine Konsistenz erreicht, aus der Sie hausgemachten Quark kochen können.

Diese Methode ist gut, da keine vorbereitende Tätigkeit erforderlich ist. Milch in einen Topf geben und auf den Herd setzen. Wenn Sie Landmilch verwenden, muss diese zuerst gekocht werden. Wenn die Milch pasteurisiert ist, erhitzen Sie diese einfach gut, aber nicht kochen.

In der Zwischenzeit den Zitronensaft auspressen. Für die Milchmenge benötigen Sie etwa 60 Milliliter Saft. Gießen Sie Zitronensaft in einem dünnen Strahl in die heiße Milch und rühren Sie um. Die Reaktion beginnt fast sofort und aus der Milch bilden sich Quarkgerinnsel. Schalten Sie den Herd aus und nehmen Sie den Topf von der Platte. Den Quark leicht abkühlen lassen und in ein Sieb geben.

In einer Vielzahl von Diäten enthalten

Der Quark im Käsekuchen hat sogar noch Vorteile.

Quark vereint alle Qualitäten von Milch und Käse. Gleichzeitig zeichnet er sich durch einen geringen Fettgehalt aus. Der Quark enthält die gleiche Menge an Vitaminen, Mineralien und Aminosäuren, ist eine Quelle für Kalzium, Magnesium und Eisen. Er enthält Vitamine der Gruppen B, A und E, eine große Anzahl von Aminosäuren, die für den Körper notwendig sind.
Quark verbessert die Verdauung und normalisiert den Stoffwechsel. Dieses Produkt ist in einer Vielzahl von Diäten enthalten. Der Quark ist nützlich bei Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts. Sie sollten jedoch keinen Hüttenkäse essen, wenn Sie an einer schweren Nierenerkrankung leiden. Quark enthält wie Käse einen hohen Anteil an Eiweiß, der die Nieren ernsthaft belasten kann.

Quark ist ideal für die Ernährung

Käse ist für kleine Kinder und übergewichtige Menschen unerwünscht. Quark ist ideal für die Ernährung und normalisiert die Verdauung. Auch sehr kleine Kinder können ihn essen, da dieser eine Kalziumquelle ist. Der Quark enthält eine Vielzahl von Milchsäurebakterien, die sich positiv auf den Darm auswirken. Der große Vorteil von Quark ist, dass er zu Hause hergestellt werden kann.

Quark kann ein großartiger, sicherer Ersatz für Käse sein. Wenn Sie ihn mit einem geringen Fettanteil wählen, besteht keine Gefahr von Fettleibigkeit und Problemen mit den inneren Organen. Käse wiederum belastet Nieren und Leber sehr stark.

Also ist der Käsekuchen auch sehr gesund, Quark und Käse haben einiges, was sie beide enthalten, entstehen ja auch aus dem gleichen Produkt. Deswegen hat der Käsekuchen das volle Recht so genannt zu werden. Man findet ihn auf vielen Speisekarten in Cafes und Restaurants. Er ist die Lieblingsspeise sowohl von Erwachsenen als auch von Kindern.

Was ist Surströmming? Fakten, Bedeutung, Definition, Erklärung


Surströmming ist fermentierter Fisch aus der Dose.

Für Schweden ist die Fischspezialität ein kulinarisches und zugleich kulturelles Erlebnis. In Deutsch übersetzt bedeutet Surströmming so viel wie saurer Hering.

Die Geschichte von Surströmming

Ein Rückblick in die Geschichte trägt dazu bei, skandinavische Essgewohnheiten besser verstehen zu können: Nach der kurzen Sommer- bzw. Erntezeit war früher für die Menschen im Norden eine eigene Vorratshaltung absolut lebensnotwendig. Da Fisch als tierisches Produkt in ausreichender Menge zur Verfügung stand, suchten die Skandinavier ständig nach innovativen Konservierungs- bzw. Haltbarkeitsmethoden. Die ältesten archäologischen Funde der Fischgärung bzw. Fermentation sind übrigens rund 9200 Jahre alt und stammen aus Südschweden. So richtig bekannt wurde der Surströmming ab den 19. Jahrhundert mit der Erfindung der Konserve. Die schwedische Insel Norra Ulvön wurde damals zum wichtigsten Produktionsstandort. Neben Fässern werden dort jährlich rund 1,3 Millionen Büchsen von dem schwedischen Kultfisch produziert und vermarktet.

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Sürströmming: Die Produktion

Im Frühjahr werden vorwiegend vor der Ostseeküste von Mittelschweden ausgewachsene und laichreife Heringe gefangen. Danach wird der Fang in nahe gelegene Fischfabriken zu weiteren Verarbeitung geliefert. Dort werden die Heringe gründlich gesäubert und anschließend in eine hoch konzentrierte Salzlake eingelegt. Nach einem Tag kommt der Fisch für mindestens acht Wochen in eine deutlich schwächere Salzlösung.
Ab diesem Zeitpunkt startet die Fermentation: Bei diesem mikrobiologischen Prozess entwickeln sich beispielsweise Aminosäuren, Peptide und andere Stoffe, die unter anderem die Bakterienvermehrung stoppen, Proteine zersetzen und Geschmacksstoffe veredeln. Anschließend werden die Heringe in Konserven verpackt, wo sich der Fermentationsprozess fortsetzt. Traditionell ist am dritten Donnerstag im August der Reifungsprozess abgeschlossen und die traditionelle Surströmming-Saison wird eröffnet.

Sürströmming: Der Gesundheitsnutzen der Fermentation

Die Fermentation ist eine uralte Methode der Haltbarmachung und überzeugt durch unzählige gesundheitliche Vorteile: Insgesamt hat fermentierter Fisch einen positiven Effekt auf den gesamten menschlichen Organismus. Fermentierte Produkte beugen Allergien vor, stärken das Immunsystem, regen die Verdauung an und wirken präventiv gegen bestimmte Krankheiten. Zudem enthält die gesunde Fischspezialität Surströmming null Prozent Kohlenhydrate, durchschnittlich 36 Prozent Fette und etwa 64 Prozent Protein.

Sürströmming: Aufbewahrung, Dosenöffnen, Vorbereitung

Aufgrund der gewünschten Nachgärung entsteht in den Dosen ein Innendruck und der Deckel wölbt sich nach außen. Deshalb vor dem Öffnen die Fischbüchse auf Eis legen oder im Kühlschrank auf 4 bis 8 Grad Celsius runterkühlen. Anschließend die Dose schräg halten und vorsichtig mit dem Büchsenöffner ein Loch in den Deckel stechen. Danach die Fischbüchse auf einen Teller legen und behutsam öffnen. Nun Heringe hinausnehmen und aufschneiden, die Gräte entfernen und das Filet von der Haut lösen.

Sürströmming: Draußen essen, Schwangerschaft

Aufgrund des intensiven Geruches ist es empfehlenswert, die Fischdosen grundsätzlich in Außenbereichen zu öffnen. Einige Vermieter in Schweden haben das Öffnen einer Dose Sürströmming im Wohnungsbereich als Kündigungsgrund durchgesetzt. Denn der Geruch zieht in alle Wände.

Wer Sürströmming allein isst, aber mit Partner oder Familie reist, sollte sich auf ein bis zwei Nächte auf der Couch einstellen. Denn der Sürströmming-Geruch hält sich ein bis zwei Tage und ist über den Atem sehr gut riechbar.

In Schweden gilt eine sehr wichtige Sürströmming-Regel: Sürströmming darf nicht in der Nähe von Schwangeren geöffnet oder gegessen werden. Der beißende Gestank kann negative Einflüsse auf die Schwangerschaft haben.

Sürströmming: So wird das Nationalgericht serviert

Fast jede Familie hat ein eigenes Ritual und es gibt verschiedene Zubereitungsarten. Beliebt ist die Klämma (Eingeklemmtes). Dafür schwedisches Tunnbröd mit Saurer Sahne bestreichen und Västerbottenost (Käse) darauf verteilen. Jetzt fein dosiert das Brot mit Hering, roten Zwiebelringen, Tomatenscheiben und Dill belegen. Eine weitere Scheibe Tunnbröd zum Abschluss als Deckel auf das Ganze legen. Nun reinbeißen und das Kultgericht mit Bier, Milch oder hochprozentigen Schnaps genießen.

Sürströmming: Das besondere Geschmackserlebnis

Die Fermentation wirkt wie ein natürlicher Geschmacksverstärker. Die Aromen sind leicht säuerlich, der Fisch hat eine salzige Note und der Duft ist speziell. Anfängern wird empfohlen, die fermentierten Heringsfilets in kleiner Dosis zu konsumieren und sich langsam an den intensiven Eigengeschmack zu gewöhnen.

Für Skandinavier ist der fermentierte Dosenfisch eine echte Delikatesse und überall finden jährliche Surströmming-Feste statt.

Um den Surströmming ranken sich viele Geschichten, doch Skeptiker sollten akzeptieren, dass die Geschmäcker der Menschen zum Glück verschieden sind. Übrigens sind Sauerkraut, Sojasoße, Kimchi und viele andere Lebensmittel auch fermentiert – und niemand macht sich darüber lustig!

Was ist Harissa? Wissenswertes über das Gewürz


Wenn Sie Ihr Essen scharf mögen, werden Sie die Paprika-Chilipaste Harissa lieben. Sie hat einen etwas milderen Geschmack als Chili. In der Paprika-Chilipaste „Harissa“ sind noch Knoblauch und Zitrone enthalten.

Die am häufigsten für die Paste verwendeten Paprikaschoten sind geröstete Paprikaschoten, Baklouti-Paprikaschoten und Serrano-Paprikaschoten. Einige Versionen sind reich an Knoblauch, andere enthalten etwas Kreuzkümmel. Sie finden auch Rosen-Harissa, die einen subtilen süßen und duftenden Geschmack von Rosenblättern hat.

Was ist Harissa? Gewürz erklärt

Harissa stammt ursprünglich aus Tunesien und gehört zu den Standard- und Lieblingsgewürzen vieler tunesischer, israelischer, marokkanischer, libyscher und algerischer Gerichte. Es handelt sich um eine Paprika-Chilipaste aus verschiedenen getrockneten Chilischoten (von sehr scharf bis mild), die getrocknet und dann mit Olivenöl, Gewürzen (normalerweise geröstet für einen intensiveren Geschmack) und manchmal Knoblauch und Zitrone gemischt werden. Harissa ist sehr unterschiedlich: Manchmal hat es ein rauchiges Aroma, wenn geröstete frische Chilis hinzugefügt werden. manchmal ist es scharf und würzig von Zitronensaft und / oder Essig; manchmal ist es relativ mild, wenn die Chilischote nicht zu scharf ist.

Woher kommt Harissa?

Harissa stammt aus Nordafrika und obwohl jede Region ihre eigene Variation hat und die Paste aufnimmt, verbinden viele Harissa-Gewürze mit Tunesien. Durch die spanische Besetzung Tunesiens im 16. Jahrhundert wurde das Harissa-Gewürz weltweilt bekannt. Schätzungen zufolge isst heute ein Viertel der Weltbevölkerung an einem einzigen Tag Harissa.

Wo kann man Harissa kaufen?

Harissa wird am häufigsten in Gläsern verkauft, die Sie im Gewürzgang des Supermarkts finden sollten. Manchmal sieht man es auch in Dosen und Konserven. Es gibt auch Harissa-Pulver, dass Sie kaufen können. Harissa-Gewürz sind gemahlene Chilis, Gewürze und Kräuter ohne Öl, damit es länger hält. Sie können es als Gewürz verwenden oder Öl und Knoblauch hinzufügen, um eine Harissa-Paste zu bilden.

Herstellung einer Harissa Paste

Wenn Sie das Harissa-Gewürz verwenden möchten, mischen Sie es einfach mit Öl und Knoblauch. Für einen süßen und leichten Geschmack sollte Sie Rosenwasser hinzugeben. Die Art der Chilischote bestimmt den Schärfegrad der Paste. Das Praktische an der Harissa-Paste ist, dass Sie nur die Grundlagen kennen müssen. Danach haben Sie alle Freiheiten, um Ihre individuelle Harissa-Paste mit Ihren Vorlieben herzustellen. In manchen Rezepten werden Kreuzkümmel, Koriander oder sogar Minze verwendet.

Geben Sie alle Zutatetn in einen Mixer oder eine Küchenmaschine und vermengen Sie sie. Je mehr Öl Sie dazugeben, desto flüssiger wird die Paste. Jetzt müssen Sie die Harissa Paste noch mit ein paar Gewürzen abschmecken. Lassen Sie die Paste über Nacht im Kühlschrank stehen, damit sich die Aromen optimal entwickeln können.

Wozu passt Harissa?

Das Beste an Harissa ist seine Vielseitigkeit. Die Harissa Paste schmeckt zu verschiedenen Mittagsgerichten oder also Brotaufstrich zum Abendessen. Am besten passt Harissa zu einer Tomatensauce oder als Panade für Geflügel oder Fisch. Die Paste passt auch hervorragend zu einem Grillabend, da es wunderbar mit den Röstaromen am Fleisch harmoniert. Die meisten essen Harissa gerne zu Fisch und Meeresfrüchten.

Die kräftige Gewürzmischung passt auch hervorragend zu einer Lammkeule mit Fladenbrot. Lammfleisch hat einen intensiven Eigenschmack. Das Gewürz passt also perfekt zum Fleisch. Besonders die libanesische Küche arbeitet viel mit diesem Gewürz, da viel Lammfleisch gegessen wird.

Eine Harissa-Gewürzmischung ist auch die perfekte Grundlage für einen Kräuter- und Kürbisdip, der dann zu Brot oder anderen Gerichten gegessen werden kann.