Was sind Puddingveganer? Bedeutung, Definition, Erklärung

Was sind Puddingveganer, Bedeutung, Definition, Erklärung


Der Begriff „Puddingveganer“ spielt scherzhaft darauf an, dass die Entscheidung, sich vegan zu ernähren, nicht automatisch bedeutet, dass man sich auch gesund ernährt. Denn für Veganer gibt es so einige Junk-Food-Lebensmittel.

Der „Puddingveganer“ in Kürze: Nur weil auf einem Lebensmittel „vegan“ darauf steht, ist es nicht automatisch auch gesund.

Was bedeutet Puddingveganer? Bedeutung, Definition, Erklärung

Der Begriff „Puddingveganer“ wird oft in Gesprächen über vegane Ernährung verwendet. Immer mehr Menschen entscheiden sich bewusst, aus verschiedenen Gründen auf Fleisch sowie Milch- und Eiprodukte zu verzichten. In den meisten Fällen sorgt die Umstellung auf eine pflanzenbasierte Ernährung für eine gesündere Lebensweise. Doch das gelingt nicht automatisch: auch als Veganer gibt es genügend Junk-Food Alternativen zu herkömmlichen Varianten. Wer sich hauptsächlich von solchen Lebensmitteln ernährt, ohne im Sinne seiner Gesundheit auf Diversität in der Ernährungsaufnahme zu achten, wird umgangssprachlich als Puddingveganer bezeichnet. Parallel dazu gibt es auch den „Puddingvegetarier“.

Der Puddingveganer oder Puddingvegetarier reduziert nämlich nicht automatisch seinen Zuckerkonsum oder nimmt Abstand von stark verarbeiteten Lebensmitteln. Er isst wie jeder andere, nur dass er auf bestimmte Lebensmittel verzichtet.

Der Ausdruck „Puddingveganer“ steht auch dafür, dass Lebensmittel mit dem Aufdruck „vegan“ nicht per se gesund und nachhaltig sind.

Gründe für die vegane Ernährung

Oftmals geht der Entscheidung zur veganen Ernährung eine gründliche Recherche voraus. Ein Großteil der Veganer begründet seine Umstellung mit ethischen Fragen. Sei es aus Widerstand gegen gängige Methoden der Tierhaltung oder der Umwelt zuliebe: die Vorteile jener Ernährungsform aus moralischen Aspekten sind weitläufig. Nicht selten sind es aber auch rein oder teils gesundheitliche Gründe, aus welchen tierische Lebensmittel vom Speiseplan gestrichen werden. Neben der Nachteile von Fleisch und Co. Für den menschlichen Körper geht es einigen Veganern auch um das Erreichen einer Gewichtsabnahme. Da nährstoffreiche Speisen und unverarbeitete Nahrungsmittel wie Obst und Gemüse zur veganen Kost dazugehören, ist dieses Ziel meist leicht zu erreichen.

Im Gegensatz zu fleischhaltigen Gerichten sind selbst zubereitete vegane Alternativen oft kalorienarmer. Dem Grundsatz einer gesünderen Ernährung durch die Entscheidung zum Veganismus widerspricht allerdings der Fall des Puddingveganers. Wer anstelle von abwechslungsreicher Kost nur zu veganen Fertigprodukten greift, lebt auch als Veganer nicht gesünder als der Großteil an omnivore lebenden Menschen.

Vegane Ernährung und ihr Einfluss auf die Gesundheit

Erfahrungen vieler Veganer zufolge kann ihre Ernährungsform zu einem gesteigerten Wohlbefinden und einer erhöhten Leistungsfähigkeit beitragen. Auch Studien zeigen, dass Veganismus in den meisten Fällen durchaus gesünder als andere Lebensweisen sein kann. So senkt eine abwechslungsreiche vegane Ernährung das Risiko einiger chronischen Erkrankungen durch den positiven Einfluss auf das Gewicht. Wer sich ordnungsgemäß mit seiner Ernährung beschäftigt und ein gesundheitsbewusstes Verhalten zeigt, profitiert vom Veganismus. Unter anderem der erhöhte Konsum von Getreide, Gemüse oder Nüssen spielt hierbei eine wichtige Rolle.

Mit der Umstellung auf eine vegane Lebensweise geht oft eine Aneignung gesundheitsrelevanten Wissens einher. Der Großteil an Veganern entwickelt mehr Verständnis für lebensnotwendige Stoffe wie Vitamine und Mineralien. Dagegen steht eine Minderheit der Puddingveganer, die sich nicht ausreichend mit den Grundlagen der Ernährung befassen. Wer nur aus „Trend“ und übereilt zum Veganismus wechselt läuft Gefahr, keine vollwertige Ernährungsbasis zu schaffen. Die Folge sind Mangelerscheinungen und Gesundheitseinbußen.

Worauf man als Veganer achten sollte

Mit steigender Zahl an Veganern geht auch die Zahl der veganen Lebensmittelalternativen in die Höhe. In Supermärkten werben Firmen mit dem Aufdruck „vegan“. Dabei ist dies nicht gleichzusetzen mit „gesund“, wovon oftmals fälschlicherweise ausgegangen wird. Selbstverständlich sind die meisten Grundnahrungsmittel wie Kartoffeln, Reis, Brot sowie beinahe jede Obst- und Gemüsesorte vegan. Doch aus Gründen der Einfachheit wird gerne zum veganen Fertigprodukt gegriffen. Burger, Pommes oder Pizza: all das gibt es auch in veganer Ausführung, ebenso wie Chips oder Süßspeisen. Prinzipiell muss als dies nicht gestrichen werden, sollte aber im Rahmen der Gesundheit nicht den Hauptteil der Ernährung stellen. Stattdessen ist es ratsam, als Veganer zu unverarbeiteten Lebensmitteln zu greifen, Obst und Gemüse zu bevorzugen und Industriezucker, wenn möglich, zu reduzieren. Dies ist auf Dauer nicht nur günstiger, sondern wird vor allem der Gesundheit zugutekommen.

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