Was ist Biohacking? Bedeutung, Definition, Erklärung


Hinter dem Begriff „Biohacking“ verbirgt sich eine Wissenschaft, bei welcher versucht wird, das persönliche biologische (körperliche und geistige) Potential zu ermitteln, zu entfalten und zu optimieren.

Was ist Biohacking? Bedeutung, Definition, Erklärung

Beim Biohacking wird auf verschiedene Art und Weise auf den Organismus eingewirkt. Dies kann auf biologische, technische oder auch chemische Weise geschehen. Die Einwirkungen werden mit dem Ziel vorgenommen, die Leistungsfähigkeit zu verbessern.

Um sich in eine bestmögliche Richtung positiv entwickeln zu können ist es nötig, den eigenen Geist und Körper bestmöglich zu kennen und zu verstehen.

Biohacking ist auch eine Maßnahme, um dem Alterungsprozess entgegen zu wirken.

Vor allem in den USA, aber auch schon in vielen Teilen Europas betreiben Menschen mit wachsender Euphorie das Biohacking.

Bereiche des Biohacking: Erklärung

Grundsätzlich wird das Biohacking in drei verschiedenen Bereichen durchgeführt.

Einen Bereich bilden Körper und Geist. Hier kann man durch Ernährung einen großen Einfluss nehmen. Auch Routinen spielen eine große Rolle, ebenso wie die Veränderung von Verhaltensweisen. Für die Optimierung muss man die körpereigenen Abläufe verstehen. Dabei geht es auch um Bereiche wie das Immunsystem und die Konzentrationsfähigkeit. Mit der Kenntnis über die Funktionsweisen lassen sich dann Maßnahmen und Verhaltensweisen ableiten, die zu einer Optimierung führen.

Es gibt verschiedene Instrumente, die das Biohacking unterstützen. Hierzu gehören vor allen Fitness- und Schlaftracker, welche eine genaue Datenerhebung durchführen, deren Auswertung dann die Richtung vorgeben.

Extremere Anhänger des Biohacking nutzen auch Implantate oder sogenannte RFID-Chips zur Informationsspeicherung. In Europa sind bereits mehr als 50.000 Menschen mit einem Chip oder Implantat ausgestattet.

Diese Chips senden zum Teil bestimmte Impulse, je nach Laufrichtung. Wenn man sich gen Norden bewegt, erfolgt eine Vibration.

Es werden weiter auch Experimente mit dem menschlichen Körper durchgeführt. So können zum Beispiel die Reaktionen auf externe Einflüsse wie Wärme oder Kälte gemessen werden. Auch hieraus ergeben sich wieder wichtige Informationen für eine Selbstoptimierung.

Die Wirkung verschiedener Lebensmittel wird ebenfalls überprüft. Auch wird der Stoffwechsel mit einbezogen. Hier kann versuchsweise die Ernährung von einer Zucker- auf eine Fettverbrennung umgestellt werden.

Weiter beschäftigen Biohacker sich auch mit der menschlichen DNA. So gilt es herauszufinden, ob die DNA vorbelastet ist und sich hier eventuelle Mutationen verbergen. Mit gezielten Untersuchungen können diese sichtbar gemacht werden. Ein großer Teilbereich des Biohacking ist die Epigenetik. Hierbei geht es darum, die eigene Abstammung zu entschlüsseln.

Ein weiterer Bereich des Biohacking befasst sich mit der Verwendung bestimmter Tools. Diese setzen externe Impulse oder stimulieren bestimmte Areale des Körpers. Auch dies soll zu einer Optimierung des Organismus führen. Mögliche technische Tools sind Neuro-Feedback-Geräte, Brainwaves oder auch Geräte, die die Gehirnaktivität anregen.

Biohacking:  Wie wird man ein Biohacker?

Zunächst einmal muss man damit anfangen, seinen Körper zu erkunden. Jede Information über die körpereigenen Abläufe und Zusammenhänge bietet eine Grundlage zur Verbesserung. Dabei geht es zunächst einmal darum, bekannte negative Probleme und „Störungen“ zu beseitigen. Hierzu gehören vor allem Stress, Müdigkeit oder auch Schlafstörungen. Durch das Beheben der Probleme kann ein neues Wohlbefinden eintreten.

Vielfach müssen verschiedene Ansätze zunächst einmal getestet und ausprobiert werden. Nicht jeder Körper reagiert gleich. Zudem muss man stets an sich weiter arbeiten. Es gilt auch, Entscheidungen zu treffen, die das Leben auf den Kopf stellen können. Man arrangiert sich nicht länger mit dem, was man hat – wie z.B. bestimmte Ernährungsgewohnheiten oder Rhythmen. Dabei hilft es sich vor Augen zu führen, dass man selbst Einfluss nehmen kann. Hierbei muss man natürlich trotzdem noch seine eigenen Grenzen kennen. Das Denken sollte lösungsorientiert sein. Man darf keine Scheu vor Experimenten haben. Das gesamte Biohacking fängt dabei im eigenen Kopf an.

Biohacking: Tools und Werkzeuge

Ein mögliches Tool ist eine Brille mit Blaulichtfilter. Wenn die Netzhaut blaues Licht aufnimmt, dann wird dem Körper suggeriert, es sei heller Tag. Dies führt zu einer Steigerung der Konzentration. Auch sorgt das Licht dafür, dass man wach bleibt. Die Einstrahlung von blauem Kunstlicht führt zu einer Hemmung der Melaninproduktion. Melanin ist dafür verantwortlich, dass man müde wird. Durch den Blaulichtfilter wird diese Wirkungskette unterbrochen, so dass das Einschlafen leichter fällt. Es tritt eine bessere Erholung ein.

Biohacking: Was ist die kalte Thermogenese?

Ein weiterer Bereich ist die sogenannte kalte Thermogenese. Durch Kälte wird braunes Fettgewebe oxidiert. Dadurch wird Hitze freigesetzt, die sich im gesamten Körper breitmacht. Diese Funktion sollte man trainieren, da sie ansonsten verkümmert. Durchführen kann man die kalte Thermogenese ganz einfach mit einer kalten Dusche am Morgen. Die kalte Thermogenese kann eine Reihe positiver Wirkungen auf den Organismus haben. So kurbelt sie nicht nur die Fettverbrennung an, sie stärkt zudem auch das Immunsystem.

Biohacking: Meditation und Fasten

Im Biohacking ist auch die Meditation ein wichtiger Teilbereich. Dabei geht es vor allem um Entspannung. Man kann für sich selbst entscheiden, welche Form der Meditation man wählt und wie man diese durchführt.

Im Bereich der Ernährung erreicht das intermittierende Fasten einen immer höheren Stellenwert. Es gibt verschiedene Methoden, die Nahrungsaufnahme zu kontrollieren. Das Fasten ist eine uralte Technik. Regelmäßiges Fasten führt zu einer Reduzierung des Körperfettanteils, zu einer Regulierung des Blutzuckerspiegels und auch zu einer Bekämpfung von Entzündungen im Körper. Es entspricht dabei dem natürlichen Essverhalten des Menschen.

Aber auch Diäten wie die Paleo- oder die Bulletproof Diät orientieren sich an der ursprünglichen Programmierung des Körpers. Bei der Paleodiät werden nur Lebensmittel verzehrt, die regionaler Herkunft sind und keine künstlichen Zusatzstoffe enthalten. Bei der Bulletproof-Diät werden Lebensmittel wie der Bulletproof-Coffee und andere Supplemente konsumiert. Auch hier geht es um eine Ernährungsweise mit natürlichen Zutaten.

Biohacking: Schlaf optimieren

Um den Schlaf zu optimieren, kann man sich zum einen der Brille mit Blaulichtfilter bedienen. Weiter spielen aber auch die richtige Ernährung sowie Bewegung eine wichtige Rolle. Durch ein erfolgreiches Zusammenspiel aller Komponenten kann sich der Körper in der Nacht erfolgreich erholen und regenerieren. Im Rahmen der Ernährung achten Biohacker vor allem darauf, wichtige Mikronährstoffe zu konsumieren. Diese findet man vor allem in den sogenannten Superfoods. Möglich ist auch die Einnahme bestimmter Nahrungsergänzungsmittel, um den Körper mit allen wichtigen Nährstoffen zu versorgen.

Was ist Tabata-Training? Bedeutung, Definition, Erklärung


Tabata-Training ist eine Trainingsvariante des HIIT-Trainings. Bei diesem hochintensivem Training werden nicht nur die Muskeln definiert, sondern es wird auch Fettverbrennung angeregt. Wer regelmäßig Tabata trainiert, kann Kalorien effizient und schnell verbrennen und somit schneller abnehmen.

Was ist Tabata-Training? Bedeutung, Definition, Erklärung

Die Basis für das Phänomen des Tabata-Trainings stellt eine japanische Studie dar. Der japanische Wissenschaftler Izumi Tabata führte 1996 eine Studie durch. Der Fokus lag auf den Auswirkungen von hochintensivem Intervalltraining und moderatem Ausdauertraining. Tabata kam zu dem Ergebnis, dass das Intervalltraining im Vergleich zum herkömmlichen Zirkeltraining enorme Vorteile aufweist.

In den letzten Jahren erfreute sich Tabata-Training immer größerer Beliebtheit und Verbreitung.

Im Gegensatz zum Zirkeltraining treten die Erfolge schon nach kürzester Zeit ein! Die Einheiten sind kürzer und die Erfolge in puncto Körperdefinition, Muskelaufbau und Abnehmen sind grandios.
Diese Trainingsform stellt eine Kombination aus Ausdauersport und Athletik dar, bei welcher Sportler ihre Fitness verbessern.

Dieses Hochintensitätsintervalltraining (HIIT) boomt und lässt überschüssige Pfunde schmelzen.

Welche körperlichen Nutzen hat das Tabata-Training? Vorteile

Neben dem Zuwachs an Durchhaltevermögen und Grundschnelligkeit wird auch die maximale Sauerstoffaufnahmekapazität verbessert. Der Körper schüttet während des Tabata-Trainings vermehrt Wachstumshormone aus, welche für einen gesteigerten Muskelaufbau sorgen. Beim Trainieren wird die Fettverbrennung gesteigert. Dank der hohen Stoffwechselrate ist der Kalorienverbrauch sehr hoch und der Nachbrenneffekt hält bis zu 48 Stunden lang an.

Bei diesem HIIT-Training wird die Regenerationsfähigkeit verbessert und die neuen Reize sorgen dafür, dass Umwandlungsprozesse früher angeregt werden.

Wie funktioniert Tabata-Training?

Dieses hochintensive Ausdauertraining ist durch wiederholenden und abwechselnden Phasen von Sport und Pause gekennzeichnet. Die Anstrengungsphase ist ebenso wie die Pause bereits vordefiniert. Auf die Anstrengung folgt eine Pause. Insgesamt gibt es acht Wiederholungen.

Wie lange sollte die Pause dauern?

Beim klassischen Tabata-Training ist die Anstrengungsphase doppelt so lange wie die Regenerationsphase. Trainiert wird also nach dem Verhältnis 2:1. Dies bedeutet, dass bei einer Action von 20 Sekunden eine Pause von zehn Sekunden folgt.

Die Pausendauer orientiert sich an dem Prinzip der sogenannten „lohnenden Pause“. Dies bedeutet, dass Sportler lediglich so lange pausieren, bis sie sich eine erneute Ausführung der vorangegangenen Belastung wieder zutrauen.

Die beiden Phasen werden acht Mal im Wechsel ausgeführt. Im Anschluss daran folgt eine Pause von exakt einer Minute bevor sich der Vorgang wiederholt. Sportler sollten maximal acht Durchgänge ausführen!

Aufgrund der kurzen Dauer der Übungsausführung fällt es Sportlern leichter, die nötige Trainingsintensität über diese kurze Zeitspanne aufrechtzuerhalten.

Wie lange dauert eine Tabata-Trainingseinheit?

Dieses Training nimmt nur etwa eine halbe Stunde Zeit in Anspruch, inklusive Warm-up und Cool-Down.

Für das Aufwärmen werden zwischen fünf und zehn Minuten einberechnet. Das Aufwärmen ist der wichtigste Teil des Trainings, um Verletzungen vorzubeugen. Beim Warm-up wird der Körper auf die folgende hochintensive Belastung vorbereitet.

Welche Übungen eignen sich für Tabata-Training?

Die Auswahl der Übungen ist flexibel. Sportler könne gymnastische Übungen mit Schwerpunkt auf der Koordination einbauen, Wechselsprünge ausführen und auch Übungen mit dem eigenen Körpergewicht ausführen. Die Palette an unterschiedlichen Übungen ist breit gefächert und reicht sogar bis zu einem reinen Sprint- oder Sprungkrafttraining.

Oberkörper:

  • Liegestütze
  • Liegestütz mit Drehung
  • Liegestütz mit Klatschen
  • Liegestütz rückwärts.

Rumpf:

  • Seitstütz
  • Unterarmstütz
  • Crunches.

Beine:

  • Kniebeugen
  • Ausfallschritt
  • Sprünge.

Ganzer Körper:

  • Hampelmann
  • Step-up
  • Laufen.

Wie oft sollte man Tabata Training ausführen?

Aufgrund des extrem anstrengenden Trainings ist die Ausführung ein- bis zweimal pro Woche ausreichend. Tabata ersetzt kein Intervalltraining, jedoch handelt es sich um ein effizientes zusätzliches Ausdauerkonzept für schnelle Ziele.

Was gilt es beim Tabata-Training zu beachten?

Dieses HIIT-Training sollte nur von gesunden Personen durchgeführt werden. Grund hierfür ist, dass Tabata-Training sehr anstrengend ist und der Organismus kurzfristig bis knapp an seine Grenzen herangeführt wird.
Es ist ratsam, dass sich Sportler einer sportärztlichen Untersuchung unterziehen, bevor sie mit diesem fordernden Training beginnen.

Da die einzelnen Trainingseinheiten hart sind, sollte ausreichend Regeneration eingebaut werden. Sportler können ein Übertraining verhindern, indem sie diesen Trainingsreiz nur ein- bis zweimal wöchentlich setzen. Tabata-Training sollte mit moderaten Trainingseinheiten verbunden werden.

Wer sich für diese Trainingsvariante entscheidet, muss Motivation mitbringen. Speziell die letzten Sekunden der einzelnen Intervalle sind besonders hart. Nur mit ausreichend Disziplin und Motivation kann ein frühzeitiger Abbruch der Intervalle verhindert werden.

Für das Tapata-Training empfiehlt sich weder ein voller noch leerer Magen. Die letzte Mahlzeit sollte maximal 90 Minuten vor Trainingsbeginn zurückliegen.

Welche Studien gibt es zum Tapata-Training?

Die Laval Uni in Quebec testete zwei Gruppen für eine wissenschaftliche Studie in Bezug auf monatelanges Training. Jede Gruppe erhielt ein anderes Trainingsprogramm.

Eine Gruppe absolvierte 20 Wochen lang ein stationäres Cardio-Trainingsprogramm, während die anderen Testpersonen ein 15-wöchiges HIIT-Programm ausführten.

Das Resultat dieser Studie war, dass die Cardio-Gruppe zwar mehr Kalorien verbrannte, die Tabata-Gruppe jedoch mehr Körperfett verbrannte.

Zu einem ähnlichen Ergebnis kam die staatliche Universität von East Tennessee aus dem Jahre 2001. Jene Testpersonen, die acht Wochen lang nach dem HIIT-Programm trainierten, verloren rund zwei Prozent ihres Körperfettes. Im Gegensatz dazu verlor die Cardio-Testgruppe kein Körperfett.

Laut einer australischen wissenschaftlichen Studie konnten eine Testgruppe von Frauen beim Tabata-Training sechsmal mehr Körperfett abbauen als die Cardio-Testgruppe. Hervorzuheben ist, dass die Tabata-Gruppe nur 20 Minuten trainierte, während das Workout der Cardio-Gruppe 40 Minuten lang dauerte.

Laut wissenschaftlichen Studien erhöht HIIT-Training den Stoffwechseln in Muskelzellen. Folglich wird die Fettverbrennung gesteigert und es kann verhindert werden, dass der Körper Fett produziert.

2007 veröffentlichte das Journal of Applied Physiology eine Studie. Das Ergebnis war, dass gleich mehrere Frauen nach sieben Tabata-Trainingseinheiten innerhalb von zwei Wochen mehr als 30 Prozent neue Muskelenzyme bildeten.

Fazit: Was ist Tabata-Training? Bedeutung, Definition, Erklärung


Tabata-Training ist hart, jedoch effizient und sollte mit moderaten Trainingseinheiten kombiniert werden. Wer effizient ebenso wie zeitsparend trainieren und Körperfett schnell abbauen möchte, ist mit dieser Trainingsmethode gut beraten.
Sportler können das HIIT-Training nicht nur im Fitnessstudio, sondern auch Outdoor oder in den eigenen vier Wänden absolvieren. Die Auswahl an unterschiedlichen Übungen ist enorm und die Trainingsinhalte können individuell abgestimmt werden. Mit der nötigen Motivation können Sportler in nur kurzer Zeit große Erfolge erzielen.

Was bedeutet „RB“ im Namen „RB Leipzig“? Erklärung, Bedeutung


Der Fußballclub RB Leipzig wurde 2009 gegründet und startete seinen Betrieb in der Oberliga Nordost – also in der fünften Klasse. Bereits 2014 hatte der Klub das erste große Ziel erreicht und stieg in die Zweite Bundesliga auf. 2016/17 konnte RB Leipzig seine erste Saison in der Ersten Bundesliga absolvieren. Seitdem konnte der Klub auch beachtliche Leistungen in internationalen Bewerben zeigen. Der größte Erfolg konnte bislang 2019/20 erzielt werden, als das Halbfinale der UEFA Champions League erreicht wurde.

Was bedeutet „RB“ im Namen „RB Leipzig“? Erklärung, Bedeutung

Dennoch üben viele Fußballfans starke Kritik an dem Fußballklub. Denn dieser wurde auf Betreiben der Red Bull GmbH gegründet und wird faktisch auch von diesem Unternehmen kontrolliert. Es wird kritisiert, dass der Sport in den Hintergrund gerückt wird und zu Marketingzwecken missbraucht wird. Denn selbst das Stadion, in welchem RB Leipzig seine Heimspiele austrägt, wurde in die Red Bull Arena umbenannt.

Da Red Bull auch die Kontrolle über den österreichischen Spitzenklub Red Bull Salzburg besitzt, wurde befürchtet, dass der Getränkehersteller sich langsam, aber stetig immer mehr in das europäische Fußball-Geschehen einmischen könnte.

Siehe auch: Warum heißt Hertha „Hertha“?

Bedeutung: RB wie Red Bull?

Ist es also so einfach und das „RB“ von „RB Leipzig“ steht für den Hauptbesitzer – also die Red Bull GmbH? Die Antwort auf diese Frage ist ja und nein. Natürlich wollte man den Klub – ähnlich wie bei Red Bull Salzburg“ – Red Bull Leipzig nennen. Doch die Satzung des Deutschen Fußball Bundes verbietet eine gezielte Namensgebung eines Klubs, welche nur zu Werbezwecken dient. Damit hebt sich Deutschland massiv von anderen europäischen Ländern ab. Der Name Red Bull Leipzig war also nicht möglich. Um dennoch zumindest einen gedanklichen Bezug zu Red Bull herstellen zu können, wurde beschlossen, zumindest die Initialen „RB“ zu nutzen.

Welche Bedeutung kann „RB“ mit Bezug zu Fußball besitzen?

Vor dieser Frage stand das Team von „RB“ Leipzig. Die beiden Buchstaben sollten verwendet werden, Red Bull durfte nicht erwähnt werden und wenn möglich, sollte auch ein Bezug zu Fußball sichtbar sein. Die Lösung lautet: RB steht für RasenBallsport. Denn Fußball wird nun mal mit einem Ball, und üblicherweise auf einem Rasen ausgeübt. Damit waren die Anforderungen des DFB erfüllt und dennoch konnte der offensichtliche Bezug zu Red Bull beibehalten werden.

So wird tatsächlich mit der Abkürzung „RB“ umgegangen

Nur in den seltensten Fällen wird in öffentlichen Berichterstattungen oder bei Gesprächen unter Fans tatsächlich von RasenBallsport Leipzig gesprochen. Weitaus häufiger wird tatsächlich die Abkürzung verwendet. RB Leipzig spricht sich jedoch bei Weitem nicht so flüssig wie FC Bayern, AC Milan, FC Barcelona oder VfB Stuttgart. Daher wird häufig auf den ursprünglich gewünschten Namen Red Bull Leipzig zurückgegriffen, auch wenn dieser Name von dem DFB nicht erlaubt wurde. Dennoch gibt dieser Name die realistische Situation am ehesten wieder. Denn egal wie negativ dies angenommen wurde: Red Bull hat es geschafft, mit RB Leipzig eine absolute Spitzenmannschaft aus dem Boden zu stampfen. Man mag von der Kommerzialisierung des Sports halten, was man will: Doch die gebotene Leistung des Klubs spricht für sich. Berücksichtigt man, dass Red Bull auch in Salzburg eine unglaublich starke Mannschaft entwickelt hat, sollte man durchaus gewillt sein, dem Getränkekonzern auch seine Anerkennung zukommen zu lassen.

Warum haben Tischtennisschläger zwei Farben? Erklärung


Es wurde vom Deutschen Tischtennisverband festgelegt, dass die Tischtennisschläger auf beiden Seiten unterschiedliche Farben haben müssen. Eine Seite muss schwarz und die andere Seite rot sein. Warum eine solche Regel implementieren? Der Hauptzweck besteht darin, die Seite des Schlägers zu unterscheiden, den der Gegner während des Spiels verwendet.

Vor 1983 gab es viele Spieler, die Gummi verwendeten, die unterschiedliche Leistungen erbrachten, aber dieselbe Farbe hatten.

Zum Beispiel verwenden einige Spieler auf der einen Seite umgekehrtes Gummi und auf der anderen Seite das lange Pickelgummi. Dabei waren beide Seiten gleichfarbig. So konnten die Spieler unterschiedliche Beläge während des Spiels verwenden und die Spielweise war für den Gegner kaum vorhersehbar. Einige Spieler beschwerten sich und fühlten sich benachteiligt. Daher wurde 1983 festgelegt, dass die beiden Seiten des Schlägers eine Seite rot und eine Seite schwarz sein müssen.

Durch die Farben kann ein Spieler erkennen, welche Seite der Gegner spielt, bzw. welche Beläge der Gegner auf seinem Tischtennisschläger verwendet.

Tischtennisschläger: Die Funktionalität von schwarzem und rotem Gummi

Wie bereits erwähnt, ist die Funktion des roten und schwarzen Gummis unterschiedlich. Sie können eine Seite mit einem flexiblen Gummi und die andere Seite mit Noppen haben, der durch Rot bzw. Schwarz dargestellt wird. Ein dicker Gummibelag wird viel von Spielern verwendet mit einer aggressiven Spielweise. Noppen erhöhen die Reibung und es ist einfach, den Ball mit Schnitt zu spielen. Außerdem kann man mit der Noppenseite sehr gut verteidigen.

Viele Spieler sind der Meinung, dass rote Beläge normalerweise etwas schneller sind und weniger Spin erzeugen als schwarze, da leicht unterschiedliche Materialien (Pigmente und Farbstoffe) verwendet werden, um den Kautschuken ihre roten und schwarzen Farben zu verleihen. Möglicherweise stellen Sie fest, dass schwarze Kautschuke in der Regel undurchsichtig sind, während viele rote Kautschuke etwas durchscheinend sind.

Einige Hersteller bemühen sich sehr, sowohl rote als auch schwarze Kautschuke auf die gleiche Weise spielen zu lassen, während bei anderen Herstellern die Unterschiede deutlich spürbar sind. Es gibt einige, bei denen die schwarzen und roten Versionen sehr unterschiedlich sind. Vieles hängt von der Marke ab. Da das Rot im Allgemeinen schneller ist und sich etwas weniger dreht, verwenden Profis in der Regel einen roten Gummi an der Vorhand und einen schwarzen an der Rückhand. Die besten chinesischen Spieler verwenden einen schwarzen, klebrigen Gummi auf ihrer Vorhand.

Tischtennisschläger: Andere Elemente, die bei der Farbe berücksichtigt werden müssen

Die Spieler sollten keine Trikots in schwarz oder rot tragen, da der Gegner Schwierigkeiten hat, den Aufschlag vor dem Kontakt schwingen zu sehen. Der Gegner muss den Kontakt sehen können.

Eine andere visuelle Strategie betrifft die Ballfarbe. Weiße und orangefarbene Bälle zeigen weniger Kontrast zu einem roten Gummi. Ein weißer Ball auf einem schwarzen Gummi ist sehr kontrastreich, auf rot jedoch weniger auffällig.

Für die meisten Freizeit-Tischtennisspieler machen die subtilen Unterschiede in den Gummis jedoch kaum einen Unterschied in ihrem Spiel. Im Wettbewerb dürfen nur zugelassene Kautschuke verwendet werden. Tischtennisschläger mit diesen zugelassenen Kautschuken tragen das ITTF-Logo.

Tischtennisschläger, Farben und Transparenz

Um die Fairness des Spiels zu gewährleisten, muss ein Tischtennisschläger schwarz und rot sein. Damit der Gegner und das Publikum wissen, welchen Kleber Sie spielen, um die „Transparenz“ des Spiels zu gewährleisten. Außerdem können die verschiedenen Farben des Schlägers auch die Anzeige des Spiels verbessern, wodurch die Aufmerksamkeit des Publikums verbessert werden kann.

Die rote und schwarze Farbe auf zwei Seiten des Schlägers kann auffälliger sein. Andernfalls reflektiert das Schlägergummi Licht, wenn es eine weiße Farbe hat.

Die Dicke der Gummiplatte darf 4,0 mm nicht überschreiten und die Farbe des Gummis kann nur rot und schwarz sein. Es ist vorgeschrieben, dass, wenn eine Seite des Schlägers rot ist, die andere Seite schwarz sein muss. Was den Gummi an der Vorhand und der Rückhand betrifft, gibt es keinen Unterschied. Sie können es selbst wählen.

Warum haben Tischtennisschläger zwei Farben? Erklärung

Bis 1983 gab es keine strengen Beschränkungen für die Farben eines Tischtennisschlägers. Die Spieler durften also gleichfarbige Seiten mit unterschiedlichen Belägen verwenden. Der frühere chinesische Tischtennisspieler Chai Zhenhua nutzte er diesen Vorteil, um die meisten großen internationalen Turniere zu gewinnen. Viele Spieler fühlten sich benachteiligt, da es kein faires Spiel mehr war. Aus diesem Grund wurde 1983 festgelegt, dass alle Tischtennisschläger auf einer Seite rot und auf der anderen schwarz sein müssen. Dies soll den Tischtennisspielern ermöglichen, den Gummityp nach Farbe zu beurteilen, um den Schuss des Gegners zu beurteilen.

Außerdem muss der Glanz der Gummioberfläche innerhalb eines genehmigten Bereichs liegen, um zu verhindern, dass die Sicht des Gegners während des Spiels beeinträchtigt wird. Insgesamt werden die meisten Änderungen und die damit verbundenen Regeln angepasst, um den Tischtennis-Wettbewerb fairer und wettbewerbsfähiger zu gestalten.

Was bedeuten die Flaggen in der Formel 1? Erklärung


Die Bedeutung der Flaggen in der Formel 1:

Formel 1: Schwarz-Weiß-Karierte Flagge: Zielflagge

Die schwarz-weiß-karierte Flagge ist die berühmteste Flagge im Rennsport, deren Bedeutung selbst Außenstehende kennen. Sie wird nur einmal im Rennen und ausschließlich auf Höhe der Ziellinie oder kurz danach geschwenkt und hat ausschließlich die Funktion, allen vorbeifahrenden Fahrern anzuzeigen, dass das Rennen in diesem Moment vorbei ist. Die schwarz-weiß-karierte Flagge besteht aus insgesamt 63 Kästchen, die in 7 Reihen und 9 Spalten abwechselnd schwarz und weiß angeordnet sind. Die Ecken der Flagge sind dabei immer schwarz.

Formel 1: Rote Flagge: Rennabbruch / Rennunterbrechung

Passiert etwas außergewöhnliches und das Rennen kann nicht fortgesetzt werden, wird die rote Flagge gezeigt. Sie signalisiert den Fahrern, dass sich die Rennleitung entschieden hat, dass Rennen abzubrechen. Sie wird in der Regel benutzt, wenn es zu einem Massenunfall kam, der eine Weiterführung des Rennens unmöglich macht oder wenn die Wetterverhältnisse beispielsweise durch Regen so extrem geworden sind, dass eine Fortsetzung gegen Sicherheitsaspekte spricht. Die rote Flagge wird zuerst an Start und Ziel dem führenden Fahrer gezeigt, der anschließend an der „Red Flag Line“ hält. Anschließend wird die rote Flagge in den davor liegenden Bereichen auch geschwenkt, um die nachfolgenden Fahrer zu informieren.

Formel 1: Gelbe Flagge: Gefahr / Überholverbot

Die gelbe Flagge signalisiert den Fahrern, dass in dem nachfolgenden Streckenabschnitt Gefahr droht. In diesem Fall ist das Überholen verboten und die Geschwindigkeit muss der Situation angepasst werden. Fahrern, die in Sektoren mit gelben Flaggen Bestzeiten fahren oder überholen, drohen seitens der Rennleitung Sanktionen. Die gelbe Flagge ist in der Formel 1 die am häufigsten verwendete Flagge, da es während eines Rennens immer wieder zu Gefahrensituationen auf der Strecke kommen kann und die Flagge in jedem dafür relevanten Abschnitt geschwenkt wird. Es kann passieren, dass die Gefahr an einer Position längere Zeit besteht, so dass es nicht ungewöhnlich ist, das Teile der Strecke über mehrere Runden gelb beflaggt sind. Die gelbe Flagge kann in Extremsituationen auch in zweifacher Ausführung geschwenkt werden. „Doppelgelb“ bedeutet für alle Fahrer, dass die Strecke teilweise oder vollständig blockiert ist oder sich Menschen auf der Strecke befinden. Die Geschwindigkeit muss reduziert werden. Ist geplant, dass Safety Car zu schicken, wird zusätzlich ein Schild mit der Buchstabenkombination „SC“ gehalten.

Formel 1: Grüne Flagge: Gefahr vorüber

Die grüne Flagge ist das Pendant zur gelben Flagge. Sie wird immer dann geschwenkt, wenn ein Gefahrenbereich durchfahren wurde und die Strecke wieder frei ist. Das Rennen wird normal fortgesetzt und die Fahrer dürfen wieder Höchstgeschwindigkeiten fahren sowie andere Fahrzeuge überholen.

Formel 1: Blaue Flagge: Überrundung

In einem Formel-1-Rennen fahren meist nur zu Beginn alle Autos in einer Runde. Ab Mitte des Rennens ist es normal, dass die führenden Fahrer die langsamere Konkurrenz überrunden. Die eingeholten Fahrer werden durch Schwenken der blauen Flagge informiert, dass sich ein vorausfahrendes Fahrzeug hinter ihnen befindet, das sie bei der nächsten sich bietenden Gelegenheit vorbeilassen müssen. Auf diese Weise soll verhindert werden, dass langsamere Rennwagen einen entscheidenen Einfluss auf den Rennausgang nehmen können. Fahrer, die eine geschwenkte blaue Flagge wiederholt ignorieren, können sanktioniert werden. Die blaue Flagge unterliegt wie alle anderen Formel-1-Flaggen einem einheitlichen Pantone-Code und ist deshalb immer hellblau.

Formel 1: Weiße Flagge: Gefahr / Langsames Auto

Die weiße Flagge ist wie die gelbe Flagge ein Gefahrenhinweis. Im Gegensatz zur gelben Flagge, die meistens anzeigt, dass ein anderes Auto auf oder dicht neben der Strecke steht, hat das weiße Zeichen die Funktion, auf Fahrzeuge hinzuweisen, die sich extrem langsam auf dem Kurs bewegen. Es ist als Informationssignal zu verstehen, dass eine erhöhte Aufmerksamkeit des Fahrers hervorrufen soll. Die Geschwindigkeit muss bei weißer Beflaggung nicht reduziert werden.

Formel 1: Schwarze Flagge: Disqualifikation

Die Rennleitung kann einem Fahrer, der gegen das Reglement verstoßen hat, die schwarze Flagge zeigen. Das bedeutet für ihn, dass er vom Rennen disqualifiziert wurde und innerhalb einer Runde an die Box zurückkehren muss. Die schwarze Flagge wird immer zusammen mit der jeweiligen Startnummer gezeigt, um Fehldeutungen zu vermeiden. Die Gründe für eine Disqualifikation sind vielfältig. Ignorierte gelbe oder blaue Flaggen kommen in Frage, aber auch Manipulationen am Fahrzeug oder die Verursachung eines Unfalls können zu dieser Entscheidung führen. Die schwarze Flagge ist eine Rennleitungsflagge, die ausschließlich an Start und Ziel eingesetzt und nicht geschwenkt wird.

Formel 1: Weiß-Schwarze Flagge: Letzte Verwarnung

Die weiß-schwarze Flagge wird gezeigt, wenn ein Fahrer letztmalig aufgefordert wird, sich an die Regeln zu halten. Das passiert immer dann, wenn andere Flaggen wiederholt ignoriert worden sind oder der Rennteilnehmer grundsätzlich gegen eine Bestimmung des Formel-1-Reglement verstößt. Die weiß-schwarze Flagge ist von rechts oben nach links unten diagonal geteilt, so dass sich „schwarz“ links oben und „weiß“ rechts unten befindet. Die Flagge ist ebenfalls eine Rennleitungsflagge. Sie wird gehalten und nur bei Start und Ziel in Kombination mit der Startnummer angezeigt.

Formel 1: Rot-Gelbe Flagge: Rutschgefahr

Die rot-gelbe Flagge wird immer dann gezeigt, wenn auf Teilen der Rennstecke Rutschgefahr besteht. Das kann sein, wenn ein vorausfahrendes Fahrzeug Öl oder andere Flüssigkeiten verliert oder in einzelnen Streckenabschnitten starker Regen vorherrscht. Regnet es auf der gesamten Strecke werden meistens gelbe Flaggen geschwenkt. Aus diesem Grund kann es zu Überschneidungen kommen. Die Rot-gelbe Flagge ist in 4 rote und 3 gelbe senkrechte Segmente unterteilt, die sich mit rot beginnend abwechseln. Die Flagge wird nicht geschwenkt, sondern gehalten.

Formel 1: Schwarze Flagge mit orangem Kreis: Defekt / An die Box

Unter Zuhilfenahme der schwarzen Flagge mit ausgefüllten orangen Kreis wird dem betroffenen Fahrer signalisiert, dass er in der nächsten Runde an die Box zurückkehren muss. Die Startnummer wird auch in diesem Fall mit angezeigt, um Missverständnisse zu vermeiden. Die Flagge kommt immer dann zum Einsatz, wenn das Fahrzeug einen technischen Defekt aufweist, der offensichtlich ist und sofort behoben werden muss. Die Flagge wird ausschließlich von der Rennleitung (Start / Ziel) gezeigt und nicht geschwenkt.

Warum haben Golfbälle Dellen? Erklärung


Die Dellen des Golfballs erzeugen mehr Reibung zwischen dem sich drehenden Ball und der Luft und ermöglichen es dem Golfball, höher und weiter zu gehen.

Außerdem kann der Spieler die Kurve des Ballfluges nach rechts oder links besser steuern. Der Golfball dreht sich und bewegt sich tendenziell von dem Punkt auf dem Golfball weg, an dem die Geschwindigkeit der Oberfläche des Balls gegenüber der Luft am größten ist. Bei den meisten Schlägen hat der Golfball viel Backspin, was dazu führt, dass er eine höhere Flugbahn hat, etwas länger in der Luft bleibt und weiter fliegt. Wenn Sie den Ball absichtlich (wie ein Profi) oder versehentlich (wie die meisten von uns) mit einem Seitenschnitt versehen, krümmt sich der Ball auch nach links oder rechts.

Dies ist eine große Hilfe beim Golfspielen, wenn Sie die Kurve Ihrer Flugbahn nach oben, unten, links oder rechts formen müssen. Profis tun dies regelmäßig in ihrem Spiel. Denken Sie an einen Kurvenball im Baseball. Durch das Andrehen des Balls wird die Flugbahn verändert.

Warum sind Golfbälle mit Dellen besser, als glatte Golfbälle? Erklärung

Der Aufprall dauert normalerweise nur 1/2000 Sekunden, bestimmt jedoch die Geschwindigkeit, den Startwinkel und die Spinrate des Balls. Nach diesem kurzen Aufprall wird die Flugbahn des Balls vollständig von der Schwerkraft und der Aerodynamik gesteuert. Daher ist die aerodynamische Optimierung – erreicht durch das Design von Dellenmustern – ein kritischer Bestandteil der gesamten Golfballentwicklung.

Ein glatter Golfball, der von einem professionellen Golfer getroffen wird, bewegt sich nur etwa halb so weit wie ein Golfball mit Dellen. Die meisten Golfbälle haben zwischen 300 und 500 Dellen. Die Auftriebs- und Widerstandskräfte auf einen Golfball reagieren sehr empfindlich auf die Tiefe der Dellen. Die Tiefe der Dellen ist auch entscheidend. Dellen haben traditionell eine kugelförmige Form, aber es ist möglich, die aerodynamische Leistung anderer Formen zu optimieren. Der HX-Golfball von Callaway verwendet beispielsweise Sechsecke.

Die Dellen auf einem Golfball bilden eine dünne turbulente Luftgrenzschicht, die an der Oberfläche des Balls haftet. Dadurch kann die gleichmäßig strömende Luft der Oberfläche des Balls etwas weiter um die Rückseite des Balls folgen, wodurch die Größe des Nachlaufs verringert wird. Eine Noppenkugel hat somit etwa die Hälfte des Luftwiderstands einer glatten Kugel. Zusätzlich helfen Dellen beim Ansteigen des Balles. Ein glatter Ball wird durch Backspin angehoben, wodurch der Luftdruck auf der Unterseite der Kugel größer als auf der Oberseite wird, wodurch eine Aufwärtskraft auf die Kugel erzeugt wird.

Golfbälle und der Luftwiderstand

Luft übt eine Kraft auf jedes Objekt aus, das sich durch sie bewegt. Wenn Sie Ihren Arm aus dem Fenster eines fahrenden Autos halten, wird dieses Phänomen leicht veranschaulicht. Aerodynamiker teilen die Kraft in zwei Komponenten auf: Heben und Ziehen. Der Widerstand wirkt der Bewegung direkt entgegen, während der Auftrieb in einer Richtung senkrecht zur Bewegung wirkt (bei einem Golfball ist er normalerweise nach oben gerichtet). Wenn Sie Ihre Hand im Luftstrom drehen, variieren Sie die Menge und Richtung der auf Ihre Hand einwirkenden Auftriebs- und Widerstandskräfte.

Ein sich bewegendes Objekt hat auf seiner Vorderseite einen Hochdruckbereich. Die Luft strömt gleichmäßig über die Konturen der Vorderseite und trennt sich schließlich vom Objekt zur Rückseite. Ein sich bewegendes Objekt hinterlässt auch einen turbulenten Nachlaufbereich, in dem der Luftstrom schwankt oder bewegt wird, was zu einem geringeren Druck dahinter führt. Die Größe des Nachlaufs wirkt sich auf den Luftwiderstand des Objekts aus. Dellen auf einem Golfball bilden eine dünne turbulente Luftgrenzschicht, die an der Oberfläche des Balls haftet. Dadurch kann die gleichmäßig strömende Luft der Oberfläche des Balls etwas weiter um die Rückseite des Balls folgen, wodurch die Größe des Nachlaufs verringert wird. Ein Golfball mit Dellen hat somit etwa die Hälfte des Luftwiderstands einer glatten Kugel.

Was bedeutet „Signature Move“? Bedeutung, Definition, Erklärung


Die Aussage, dass ein Mensch einen bestimmten „Signature Move“ hat oder dass man selbst diesen sogenannten Move durchgeführt hat, hat jeder schon ein Mal gehört: entweder in einem Film, beim Sport oder sogar unter Freunden findet dieser Begriff Verwendung. Doch was genau bezeichnet der „Signature Move“ eigentlich und was macht ihn so besonders?

Was ist ein „Signature Move“? Bedeutung, Definition, Erklärung

Der Ursprung dieses englischen Begriffes kommt aus dem Sport, aus der Kunst und auch aus dem Unterhaltungsbereich, allerdings wurde er im Sport das erste Mal eingesetzt. Der Begriff selbst bezeichnet dabei eine bestimmte Einzigartigkeit, also ein Markenzeichen eines Sportlers oder eines Künstlers, mit welchem sich diese Person von anderen Personen abhebt. Dies kann z. B. eine bestimmte sportliche Strategie oder z. B. der Moonwalk von Michael Jackson sein, mit welchem er sich von anderen Künstlern und Tänzern zu seiner Zeit deutlich abgehoben hatte.
Beim Wrestling bezeichnet der „Signature Move“ eine bestimmte Aktion, mit welcher der Wrestler seinen Gegner besonders stark verletzt oder besiegt. Diese Moves wurden sogar in Computerspiele übertragen und können dort mit den jeweiligen Spielfiguren eingesetzt werden.
Das Wort „Signature“ in diesem Begriff beschreibt dabei die Unterschrift, d. h. ein einzigartiges Merkmal einer Person, welches die Person ausmacht oder wodurch die Person besonders einfach zu erkennen und von anderen zu unterscheiden ist. Das Wort „Move“ bezeichnet in diesem Zusammenhang nicht nur eine Bewegung, sondern eine bestimmte Vorgehensweise oder ein bestimmtes Handeln, welches ebenfalls einzigartig für diese Person ist.

Der „Signature Move“ in Zeiten des Online-Datings

Heutzutage werden Apps wie Tinder und Co. eingesetzt, um sich mit anderen Menschen zu verabreden und zu treffen. Auch bei der Verwendung dieser Apps haben manche Menschen einen sogenannten „Signature Move“ – damit bezeichnet man eine bestimmte Strategie, um ein Gespräch oder einen Annäherungsversuch zu starten. Wer solche Apps oft nutzt, entwickelt für sich selbst meistens eine gewisse Strategie, um das andere Geschlecht zu überzeugen – sei es im Chat oder in einem Treffen. Diese Strategie wird dann mit einem „Signature Move“ bezeichnet.

Welche Menschen sind noch für ihren „Signature Move“ bekannt?

Es gibt einige Persönlichkeiten, die relativ leicht an ihrem „Signature Move“ zu erkennen sind. Dazu zählt in erster Linie der Start Michael Jackson, der durch seine Tanzbewegungen, vor allem aber durch den Moonwalk bekannt wurde. Auch die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merke ist durch ihre Merkel-Raute gut zu erkennen, andere Sport-Profis, wie z. B. Usain Bolt durch sein „bolting“ oder Zinedine Zidane durch seine legendäre Kopfnuss.

Was eigentlich nur eine bestimmte Gewohnheit eines Menschen ist (wie z. B. die Merkel-Raute), ist heute in vielen Fällen ein richtiges Markenzeichen bzw. ein Wiedererkennungssymbol geworden, was auch zu finanziellen Zwecken vermarktet wird.

Kann man sich selbst einen sogenannten „Signature Move“ antrainieren?

Für gewöhnlich ist ein „Signature Move“ nicht etwas, was sich ein Mensch selbst zwangsweise aneignet oder antrainiert, sondern ergibt sich eher durch eine unterbewusste Wiederholung oder durch ein unterbewusstes Handeln. Natürlich kann ein solcher Move auch durch die Entwicklung einer neuen Tanzart entstehen (wie bei Michael Jackson) – meistens erkennen jedoch Freunde und Bekannte bei einer Person etwas, was die Person ausmacht und damit auch den bekannten „Signature Move“.

Warum heißt Hannover 96 „Hannover 96“? Namensherkunft, Erklärung, Bedeutung


Einer der erfolgreichsten Clubs im deutschen Fußball mit zwei Meister- und einem Pokaltitel ist „Hannover 96“. Mit voller Bezeichnung heißt dieser Club allerdings Hannoverscher Sportverein von 1896 e.V., doch landläufig wird er eben als „Hannover 96“ bezeichnet. Im Fußball ist es absolut Usus, das aus dem Gründungsjahr im Vereinsnamen jeweils nur die letzten beiden Ziffern genannt werden, so auch bei Schalke 04 oder bei Darmstadt 98. Allerdings gibt es auch Ausnahmen wie München 1860 oder der SSV Ulm 1846. Zu diesen Ausnahmen zählt Hannover 96 jedoch nicht, weshalb man den Club gemeinhin als „Hannover 96“ tituliert.

Geschichte der Vereinsentstehung von Hannover 96

Diese Jahreszahl im Vereinsnamen bezieht sich natürlich auf das Gründungsjahr. Allerdings wurde am 12. April 1896 nur ein Vorläufer des heutigen Clubs gegründet und zwar der Hannoversche Fußball-Club von 1896, kurz HFC. Anders als man annehmen sollte, wurde darin nicht der heutige Fußball ausgeübt, sondern Rugby. Erst 1899 entschied man sich dazu, sich dem in Deutschland immer populärer werdenden Fußball zu widmen. 1901 erfolgte dann die endgültige Umwandlung von einem Rugby- in einen Fußballverein.

Am 3. Juli 1913 erfolgte schließlich die Fusion des HFC mit dem BV Hannovera 1898. Da man in solchen Fällen gerne das älteste Gründungsjahr der sich vereinenden Clubs beibehält, wurde der neu entstandene Verein Hannoverscher Sportverein von 1896 tatsächlich im Jahr 1913 aus der Taufe gehoben.

Der Verein BV Hannovera 1898 war seinerseits aus Fusionen entstanden, nämlich aus dem Zusammenschluss des FV Hannovera 1898 Hannover und des Hannoverschen BV. Letzterer wiederum hatte sich 1902 vom HFC 1896 abgespalten. Eigentlich einigte man sich als die Farben des neu gegründeten Clubs als schwarz und weiß, die man in Form von schwarzen Hosen und weißen Hemden auch auf dem Spielfeld präsentieren wollte. Dennoch kehrte man nach kurzer Zeit wieder zu den roten Trikots des ursprünglichen HFC von 1896 zurück.

Deshalb nennt man die Spieler von Hannover 96 auch heute noch „die Roten“, obwohl die Vereinsfarben des Clubs schwarz-weiß-grün sind.

Sportarten bei Hannover 96

Zudem ist die Fußballabteilung nur die bekannteste des Clubs, der außerdem auch die folgenden Sportarten anbietet:

  • Badminton
  • Bowling
  • Darts
  • Floorball
  • Handicapsport
  • Kegeln
  • Leichtathletik
  • Schach
  • Schwimmen
  • Tanzen
  • Tennis
  • Tischtennis
  • Tischfußball
  • Triathlon

Mit über 23.000 Mitgliedern ist Hannover 96 der größte Sportverein im gesamten Bundesland Niedersachsen.

Erfolge von Hannover 96

Die größten Erfolge im Fußball sind die Meistertitel im Jahr 1938 und 1954. 1992 gelang ein ganz besonders großer Erfolg, als man als damaliger Zweitligist Sieger im DFB-Pokal wurde, als man bis ins Finale von Berlin vorstieß und dort den Erstligisten Borussia Mönchengladbach bezwingen konnte.

Weitere Titel von Hannover 96 sind die norddeutsche Meisterschaft von 1954 und die dreifache Amateurmeisterschaft in den Jahren 1960, 1964 und 1965. Außerdem wurde man in den Jahren 1935, 1938 und 1941 Gaumeister der Gauliga Niedersachsen. Neben zwei Siegen im Niedersachsenpokal 1997 und 1998 nahm man auch noch dreimal am Europapokal teil. Davon einmal im Europapokal der Pokalsieger in der Saison 1992/93, wo man in der ersten Runde ausgerechnet gegen Titelverteidiger Werder Bremen ausschied, und zweimal in der Europa League. 2011/12 erreichte man das Viertelfinale und 2012/13 das Sechzehntelfinale.

Im Badminton gehört man zu einem der ersten Clubs deutschlandweit überhaupt, der diese Sportart anbot. Dementsprechend gelang als größter Erfolg 1958 auch die deutsche Vizemeisterschaft. In der Leichtathletik stellte man 1938 in Hermann Blazejezak sogar einen Europameister in der 4×400-Meter-Staffel. 2017, 2018 und 2019 stellt man als Mannschaft im Tischfußball gleich dreimal in Folge den Deutschen Meister.

Was bedeutet „Expected Goals“ / xGoals in der Bundesliga? Bedeutung, Definition, Erklärung


In der Fußballberichterstattung hören wir immer häufiger von den „Expected Goals“ (abgekürzt xGoals oder xG). Das sind die zu erwartenden Tore, die sich aus einer Spielsituation ergeben. Eine herausgespielte Torchance könnte beispielsweise den xG-Wert von 0,25 haben, was eine Chance von 25 % bedeutet, in dieser Spielsituation ein Tor zu erzielen. Expected Goals gehören zu den statistischen Modellen, mit denen die Leistungen von Einzelspielern und Mannschaften gemessen werden.

Was bedeutet „Expected Goals“ / xGoals in der Bundesliga? Bedeutung, Definition, Erklärung

Als Fußballfans kennen wir alle die Situation: Der Stürmer unserer Lieblingsmannschaft kommt in bester Position vor dem gegnerischen Tor an und schießt dann vorbei. „Den hätte er machen müssen!“ ist der Standardkommentar des erbosten Fans. Nach seiner Meinung hatte es sich um eine 100%ige Torchance gehandelt. Eben das ist aber die Frage. Gibt es wirklich 100%ige Chancen? Das Modell der Expected Goals sagt: Nein, es gibt sie nicht. Ob der Abschluss, also der finale Torschuss, wirklich zu einem Tor führen kann, hängt von mehreren Faktoren ab. Unter anderem gehören dazu

  • der genaue Platz auf dem Feld, von dem aus der Spieler schießen konnte,
  • der Winkel zwischen Spielerposition und Tor,
  • die Zahl der Gegenspieler zwischen Angreifer und Tor,
  • die Stellung und Bereitschaft des Torwarts und
  • die Entfernung zum Tor.

In jedem Fall gilt der xG-Wert als deutlich aussagekräftiger gegenüber der normalen Statistik zu allen Torschüssen. In dieser zählt nämlich ein Pfostentreffer aus vier Metern Torentfernung ebenso viel wie ein herangerollter Ball aus 20 Metern. Angegeben wird der xG-Wert immer als Zahl zwischen 0,0 und 1,0. Er spielt erst dann eine Rolle, wenn es eine tatsächliche Torchance gab. Dann bestimmt er ganz klar, mit welcher Wahrscheinlichkeit diese Chance verwertet werden konnte. Ein xG-Wert von 0,25 bedeutet: Von 100 Schüssen aus der betreffenden Position und unter Berücksichtigung der übrigen Umstände (Gegenspieler, Torwartposition etc.) führen 25 Schüsse zu einem Treffer. Dass man heute den xG-Wert wirklich verwenden kann, liegt daran, dass in den letzten 25 Jahren dazu riesige Datenmengen aus unzähligen Spielen gesammelt wurden. Der xG-Wert belegt, was wir schon immer fühlten: Es gibt deutlich bessere und auch sehr viel schlechtere Positionen, aus denen heraus ein Torschuss erfolgreich sein kann. Mit dem xG-Wert erhält dieses Gefühl einen statistischen Wert.

Wer hat die Expected Goals (xGoals) erfunden? Bedeutung, Definition

Die ersten Untersuchungen dazu stammen aus dem englischen Fußball. In den 1990er-Jahren äußerten sich Vic Barnett und Sarah Hilditch in einer Studie zu dieser Metrik. Sie resümierten, dass nicht alle Torschüsse die gleiche Chance auf ein tatsächliches Tor aufweisen. Daraus entwickelten sie ein mathematisches Modell, das nach klassischen Verfahren der Statistik die Wahrscheinlichkeit eines erzielten Tores in einer bestimmten Spielsituation errechnen konnte. Das sind seither die Expected Goals. Das Modell wurde allerdings in den kommenden 20 Jahren stetig weiterentwickelt. So verwiesen andere britische Forscher um 2007 auf noch bestehende Unzulänglichkeiten, die es auszumerzen gelte. Durchbrüche hinsichtlich einer größeren Genauigkeit der Berechnung erzielten Howard Hamilton im Jahr 2009 und Sander Itjsma im Jahr 2011. Das Ziel aller Untersuchungen bestand immer darin, die Chance auf ein Tor in einer bestimmten Spielsituation den Chancen durch alle herausgespielten günstigen Situationen für eine Mannschaft gegenüberzustellen. Die Forscher verwiesen gleichzeitig darauf, dass man durchaus auch andere Betrachtungen anwenden könne. So sei es durchaus nützlich, neben den Expected Goals auch das Offensiv- und Defensivspiel einer Mannschaft oder die Spielbalance zwischen Gesamtleistung und herausgespielten Chancen zu bewerten. Auch darauf gehen bekanntermaßen Fußballkommentatoren ein. Allerdings konnten die Expected Goals inzwischen (2020) den Status einer handfesten Auswertungsmethode erreichen. Sie wird auch für andere Sportarten verwendet, so beispielsweise im Eishockey. Im modernen Fußball verwenden Trainer die Metrik der Expected Goals dazu, den Sturm in die Bereiche des Spielfeldes zu schicken, aus denen heraus mit größter Wahrscheinlichkeit Torchancen zu verwerten sind. Umgekehrt lassen sie die Defensivspieler diese Bereiche am stärksten verteidigen.

Welchen xG-Wert hat ein Elfmeter?

Auch der Elfmeter schafft bekanntermaßen keine 100%ige Torchance. Vielmehr liegt sein xG-Wert bei 0,76. Das ist schon erstaunlich, denn angesichts der vielen verwandelten Elfmeter hätten wir vielleicht einen xG von 0,9 bis 0,95 erwartet. Immerhin liegt der Ball in einer wirklich kurzen Entfernung vor dem Tor. Das einzige Hindernis ist der Torwart – und die Schussgenauigkeit des Spielers. Es gibt ja immer wieder Fußballer, die auch beim Elfmeter am Tor vorbeischießen. Der Wert von xG = 0,76 bedeutet nun, dass durchschnittlich drei von vier Elfmeterschüssen verwandelt werden. Dabei ist wichtig zu wissen, dass dieser Wert unabhängig vom ausführenden Spieler existiert. Er ergibt sich wie erwähnt aus den zahllosen Elfmetersituationen, die inzwischen ausgewertet wurden. Ob also der ausgewiesene Torjäger Robert Lewandowski von Bayern München zum Elfer antritt oder ein absoluter Abwehrspieler, hat keinen Einfluss auf den xG-Wert. Die vorhergehende Entstehung dieser Chance spielt natürlich ebenfalls keine Rolle.

Wie hilft nun der xG-Wert den Trainern, Spielern und Mannschaften?

Das Expected-Goal-Modell ist hilfreich, um die Spielleistung einzelner Spieler und Mannschaften genauer beurteilen zu können. Nehmen wir Beispiel die Partie der Bayern gegen Borussia Mönchengladbach am 31. Spieltag in der Saison 2019/20. Gegen Ende des Spiels lag der xG-Wert der Borussia bei 0,7, bei den Bayern betrug er 0,5. Es wurden für die Ermittlung die xG-Werte sämtlicher Torchancen während des Spiels addiert und dann durch die Zahl der Chancen dividiert, um den Durchschnitt zu ermitteln. Mönchengladbach hatte den besseren Wert und war damit in statistischer Hinsicht die bessere Mannschaft. Dennoch gewannen die Bayern mit 2:1. Das bedeutet: Die Expected Goals sind aufschlussreich, aber kein Orakel. Eine Mannschaft kann trotz bester Chancen verlieren. Trotzdem ist es wichtig, die Expected Goals zu berechnen, weil sie in diesem Fall beweisen, was für eine gute Mannschaft Borussia Mönchengladbach ist. Im Spiel hilft natürlich manchmal auch Glück zeigen, das in diesem Fall auf der Seite der Bayern war.

XGoals / Expected Goals: Anwendung auf einzelne Spieler

Für einen einzelnen Spieler können wir als Beispiel den Spieler Timo Werner heranziehen. Dieser hatte in jüngster Zeit einen sehr hohen xG-Wert, der sich auch tatsächlich in seiner Torbilanz widerspiegelt. Für den RB Leipzig hatte er in der Saison 19/20 bis zum 32. Spieltag schon 25 Treffer erzielt.

Warum heißt Hertha „Hertha“? Bedeutung, Definition, Erklärung


Ha, ho, he – Hertha BSC!

Wer kennt ihn nicht, den Schlachtruf der Fans des Berliner Fußballsclubs? Auch wenn dieser nicht der einzige Fußballverein mit dem heute etwas antiquiert anmutenden Frauennamen im Titel ist, so ist er wahrscheinlich der bekannteste.

Aber wer ist eigentlich Hertha?
Welche Bedeutung hat der Name, wo liegt sein Ursprung?
Im folgenden kurzen Artikel gehen wir dieser Frage auf den Grund.

Warum heißt Hertha BSC „Hertha BSC“? Bedeutung, Definition, Erklärung

Als im Jahre 1892 die Brüderpaare Fritz und Max Lindner sowie Otto und Willi Lorenz – allesamt 16 und 17 Jahre alt und leidenschaftlich bis verrückt nach dem Fußballsport – den bis heute bekannten Fußballverein gründeten, suchten sie natürlich nach einem Namen. Passend und griffig und einzigartig sollte er sein, Leidenschaft sollte er wecken. Die zündende Idee kam von Fritz Lindner. Was für eine romantische Idee es doch wäre, wäre Hertha der Name eines für ihn ganz besonderen Mädchens gewesen. Doch dem ist nicht so, die Idee kam aus einem viel pragmatischeren Grund.

Fritz Lindner war nur wenige Tage zuvor mit seinem Vater auf einem blau-weißen Ausflugsdampfer über die Havel geschippert, offensichtlich muss es ein eindrucksvoller und schöner Ausflug gewesen sein. Dieser Ausflugsdampfer trug den Namen „Hertha“, benannt nach der Tochter des Reeders. Und so war der Name des Fußballclubs „geboren“ oder besser gesagt: gefunden. Ihm folgten noch weitere Fußballvereine, die den Namen Hertha enthielten, doch der Hertha BSC war und ist der erste und wohl auch bekannteste von ihnen.

Der namensgebende Ausflugsdampfer, welcher der Hertha BSC ihren Namen verlieh, fuhr übrigens noch bis 2010 auf dem Kyritzer Seengebiet umher und war bis zuletzt ein beliebtes Ziel von passionierten Hertha-Anhängern. Verständlich: Die Krönung bzw. Taufe eines waschechten Hertha-Fans kann schließlich nur auf der Original-Hertha stattfinden.

Wortherkunft und Ursprung der Hertha – ein Missverständnis

Ab 1880 war der Name Hertha (oder auch Herta) beliebt und zählte bis 1920 zu den Top Ten der meistgewählten Namen für Mädchen. Interessanterweise entstand der Name aus einem Missverständnis.

Um den Ursprung zu verstehen, spulen wir knapp 2000 Jahre in der Geschichte zurück und landen im Jahr 98 n. Christus. In seinem Buch mit dem Titel „Germania“ beschrieb Tacitus die Riten und Gebräuche der Germanen.
Dort heißt es: „Nec quicquam notabile in singulis, nisi quod in commune Nerthum, id est Terram matrem, colunt.“
Oder auch für die Nicht-Lateiner unter uns: „Nichts ist bemerkenswert an den Einzelnen, als dass sie vereint die Nerthus verehren, das ist die Mutter Erde.“

Nerthus bzw. Nertha – eine je nach Überlieferung geschlechtslose oder zweigeschlechtliche Gottheit – galt hiernach als Mutter der Erde, der die Eigenschaften der Fruchtbarkeit, des Wachstums und der Mutterliebe zugeschrieben wurden.

Ob es sich auf dem Weg von Nertha zu Hertha um einen Übersetzungsfehler oder um das Produkt von unleserlicher Handschrift handelt, ist natürlich nicht überliefert. Doch es zeigt wieder einmal deutlich, dass aus Fehlern und Missverständnissen doch oft selbstverständliche neue Wahrheiten werden. Auch wenn der Hertha BSC rein theoretisch gesehen Nertha BSC heißen müsste …

In diesem Sinne:
Ha, ho, he – Nertha, äh, Hertha BSC!

Was sind Erfolgsfans? Bedeutung, Definition, Erklärung, Beschreibung


Der Fußball verbindet – egal ob groß oder klein, reich oder arm – auf dem grünen Rasen sind alle Menschen gleich und nur die Leistung zählt.

Genügend Unterschiede lassen sich dann doch finden: Nicht jeder Verein hat gleich viel Geld, um sich die besten Spieler zu kaufen. Auch die Anzahl der Anhänger eines Klubs variiert stark. Dies hat ebenso verschiedene Gründe, zum Beispiel Erfolg oder Attraktivität. Im nachfolgenden Artikel geht es um den Mythos des „Erfolgsfans“. Wie lässt sich dieser Begriff erklären und woran erkannt man eigentlich einen solchen?

Erfolgsfans: Erfolg macht sexy

Im Grunde muss man ein wenig ausholen, um den Begriff zu erklären, denn Menschen auf der ganzen Welt streben nach Erfolgen, längst nicht nur im Sport. Es handelt sich um einen natürlichen Trieb, nur das Beste zu wollen und sich mit Misserfolgen nicht arrangieren zu wollen. Erfolgreiche Menschen wirken anziehend und eben jene Fähigkeit erzeugt einen gewissen Charme, dem man sich kaum entziehen kann. Auf den Fußball bezogen – eine der beliebtesten Freizeitaktivitäten weltweit – bedeutet dies, dass der jeweilige Lieblingsverein im Erfolgsfall für ihre Fans ein Glücksgefühl auslöst. Man könnte die Erfolgsformel – und nicht nur auf den Sport bezogen – folgendermaßen zusammenfassen: „Wer gewinnt, hat Recht.“

Was charakterisiert Erfolgsfans? Bedeutung, Definition

In erster Linie ist das der Erfolg selbst. Ein solcher Fan ist am Gewinnen interessiert und weniger an Taktik oder Spielweise seines Klubs. Ein positives Resultat steht über allem und nur das wird als Kriterium für eine Vereinswahl oder Mitgliedschaft auserkoren. Sie schauen bei ihrem Klub auf den Tabellenstand und vernachlässigen alles, was darüber hinaus passiert. Ein Spiel ihres Klubs muss auch nicht zwingend gut sein, solange das Ergebnis stimmt. Ein Erfolgsfan kann mit einer Niederlage überhaupt nicht umgehen, sucht die Schuld bei anderen, beispielsweise beim Schiedsrichter oder dem schlechten Zustand des Rasens. Ein Sieg wird häufig als Selbstverständlichkeit betrachtet, denn verlieren müssen nur die anderen.

Erfolgsfans: Ein Gefühl der Zugehörigkeit

Dieses Gefühl ist ebenso ein wichtiges Kriterium, wenn es um das Thema des Erfolgsfans geht. Er sucht im Verein – genauso wie alle anderen Fans – eine Gruppe, der er sich zugehörig fühlt und sich voll und ganz damit identifizieren kann. Einen gewichtigen Unterschied zum „normalen“ Fan gibt es dennoch: Während ein „ehrlicher“ Fan auch im Fall einer Niederlage zu seiner Mannschaft steht, fühlt sich ein Erfolgsfan dermaßen von einem Misserfolg gekränkt, dass er Scham und Wut empfindet. Er wähnt sich selbst nur auf der Sonnenseite des Lebens und bekommt große Selbstzweifel, wenn sein Team nicht die erwarteten Erfolge einfährt, denn damit möchte er sich nicht identifizieren.

Erfolgsfans: Woran erkennt man sie noch?

Wohl oder übel an der Größe des Klubs! Die erfolgreichsten Vereine auf der Welt haben – ganz merkwürdigerweise – die mit Abstand meisten Anhänger. Auf nationaler Ebene sind dies der deutsche Rekordmeister und Champions-League-Sieger FC Bayern München und mit etwas Rückstand der ewige Konkurrent Borussia Dortmund. Auf der internationalen Bühne ziehen Größen wie Real Madrid, der FC Barcelona, Manchester City, Manchester United oder Juventus Turin Millionen Anhänger in ihren Bann. Zugegebenermaßen spielen diese Klubs mit dem größten Etat auch den besten Fußball. Ein Augenschmaus für ihre Fans und gleichzeitig eine gute Begründung für jene, die sich nur mit dem Besten zufriedengeben. Ein solcher Fan hat nur wenig Anlass zum Ärger, denn er weiß um die Stärke seines Klubs. Da der Fußball aber keine logische Mathematik ist, kann selbst der erfolgreichste Klub einmal eine Durststrecke durchmachen und seine Anhänger maßlos enttäuschen.

Fußball: Tradition verpflichtet

Wie es anders gehen kann, zeigen Millionen Anhänger gescheiterter Traditionsklub oder Vereine aus bescheidenen Verhältnissen. Im Gegensatz zu Erfolgsfans halten sie ihrem Klub auch in stürmischen Zeiten die Treue. Ein Absturz in die Bedeutungslosigkeit wie es wirtschaftlich angeschlagene Klubs zuhauf erleben, erfordert eine große Leidensfähigkeit der Fans und setzt echte Liebe voraus. Selbst in der dritten Spielklasse stehen tausende Anhänger beispielsweise bei ehemaligen Spitzenklubs wie dem 1. FC Kaiserslautern oder Hansa Rostock Woche für Woche hinter ihrem Team. Der Macht der Konzerne und des Geldes trotzen sie – aus Überzeugung und Liebe zu ihrem Verein – und gehen unerschütterlich den steinigen Weg der ehrlichen Arbeit. Die Stadien dieser Klubs sind nicht mehr so prall gefüllt wie zu glorreichen Zeiten aber sie sind auch bei weitem nicht leer.

Erfolg verbindet – und spaltet

Echte Erfolgsfans erkennt man ironischerweise an ihrem Fehlen. Sie sind unter den „ehrlichen“ Anhängern unbeliebt und gelten als heuchlerisch. Obwohl der Erfolg verbindet, besitzt er eine weitere, unschöne Seite: er spaltet ebenso. Dies mag paradox klingen, doch wenn man sich näher mit der Thematik auseinandersetzt, kommt man zu dem Schluss, dass Erfolg zu Egoismus und Überheblichkeit führen kann. Sobald das eigene Selbstwertgefühl von Erfolg oder Misserfolg abhängt, beginnt eine kritische Phase. Im Erfolg der eigenen Mannschaft verlieren viele Anhänger eine notwendige Demut dem Verlierer gegenüber. Dies verleitet zu einem Gefühl der Grandiosität und Arroganz. Größere Erfolge eines Klubs können wiederum Neid bei anderen Vereinen, die weniger erfolgreich sind, erzeugen. Eine Spirale der gegenseitigen Verachtung ist das Resultat.

Erfolg: Das Streben nach Glück

Ein Erfolgsfan ist auf der ewigen Suche nach Glück und innerer Befriedigung. Dieser Trieb mag bei allen Fans gewissermaßen ausgeprägt sein, doch der Umgang damit unterscheidet sich stark. Ein weiteres, wichtiges Gefühl in diesem Zusammenhang ist der Stolz. Er ist unmittelbar mit dem persönlichen Erfolg verknüpft und kann sowohl kurzzeitig als auch längerfristig ein Grund sein, sich nur den Besten anzuschließen. Außerdem spielen Faktoren wie Ehre und Eitelkeit eine Rolle im Umgang mit Erfolg.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ein Fußballverein für ihre Fans wie ein Katalysator wirkt. Im Stadion kann der erfolgshungrige Fan seinen Gefühlen – sowohl positiver wie auch negativer Art – freien Lauf lassen. Der Erfolgsfan pflegt einen sehr ambivalenten Umgang zu seinem Klub. Er neigt dazu, über vergangene und gegenwärtige Erfolge zu prahlen und reagiert angefressen, sobald er mit Negativerlebnissen konfrontiert wird. Es ist mit Erfolgsfans ein wenig wie bei Freunden: Der eine schwört Dir auf ewig die Treue, geht mit Dir durch dick und dünn, der andere lässt Dich bei der ersten Meinungsverschiedenheit im Regen stehen. Der Erfolgsfan scheut den Regen, doch eines sollte er wissen: Manchmal fängt es sogar zu schneien an.

Begriffe aus der Sportszene – das sollten Sport-Fans kennen!


Die Welt der Sportwetten ist für viele Menschen hierzulande weiterhin eine große Unbekannte. Dabei werden Sportwetten in Deutschland immer beliebter. Vor allem im Online Bereich sind die Umsatzzahlen der Sportwettenanbieter in den letzten Jahren deutlich angestiegen, was für ein gestiegenes Interesse der Sport-Fans in Deutschland spricht. Auch, wenn die Tippabgabe auf ein Sportevent bei einem Online Wettanbieter so einfach wie noch nie ist, gibt es unter Sportwetten-Neulingen weiterhin ein Vielzahl von offenen Fragen. Hierbei handelt es sich oftmals um verschiedene Begriffe und Bezeichnungen aus dem Sportwettenbereich. Ob Betting-Odds, Handicap oder 3-Weg-Wette – die verschiedenen Fachbegriffe aus dem Sportwettenbereich hinterlassen bei vielen Sport-Fans immer noch ein großes Fragezeichen.
Um eine Wette bei einem Online Buchmacher abzuschließen, ist es daher notwendig ein paar der wichtigsten Begriffe aus dem Wettlexikon zu kennen. Aus diesem Grund haben wir Ihnen im Folgenden eine Reihe von Fachbegriffen aus der Sportwetten-Szene zusammengefasst. Auf diese Weise wird es deutlich einfach den Markt für Sportwetten zu verstehen und die Chancen auf eine erfolgreiche Sportwette zu erhöhen.

Betting-Odds: Was ist das?

Unter dem Fachbegriff ‚Betting-Odd‘ versteht man nichts anderes als die Wettquote. Je nach Wahrscheinlichkeit auf einen bestimmten Ausgang eines Sportevents werden ganz unterschiedliche Wettquoten angeboten. Dabei berechnet jeder Sportwettenanbieter seine ganz eigenen Betting-Odds, so dass sich für Sport-Fans ein Vergleich der unterschiedlichen Wettquoten durchaus lohnen kann.

Wettanalysen und Prognosen

Die meisten Sportwetten-Tipper kümmern sich vor der Tippabgabe um eine ausgiebige Analyse zu einem Sportevent. Dabei werden Ergebnisse aus vergangenen Wochen, Tabellenstände und Formkurven genau unter die Lupe genommen, um den Ausgang eines Sportereignis bestmöglich vorherzusagen. Ebenso gibt es im World Wide Web mittlerweile eine Reihe von Plattformen, wo Sport-Fans auf aktuelle Sportwetten Tipps von Sportexperten zurückgreifen können. So haben auch Neulinge die Möglichkeit eine Sportwette ideal vorzubereiten und die eigene Wettanalyse durch einen Profi zu bestätigen. Dabei begehen leider immer noch viele Anfänger in der Sportwetten-Szene den großen Fehler Wettanalysen und Wett-Tipps von Profi einfach nachzutippen, ohne dabei eine eigene Prognose abzugeben. Demnach sind professionelle Wettanalysen und Prognosen keineswegs blind nachzutippen, da es sich bei den Wettanalysen oftmals um berechnete Vorhersagen handelt, die andere wichtige Faktoren völlig außer Acht lassen.

Die 2-Weg oder 3-Weg-Wette: Was ist das?

Fast alle Sportwetten fallen unter die Kategorie der 2-Weg oder 3-Weg-Wetten. Dabei sind alle Sportwetten gemeint, die entweder zwei oder drei Ausgänge bei einer Wette haben. So sind alle Sportwetten zu Fußballspielen eine 3-Weg-Wette, während man im Tennissport lediglich eine 2-Weg-Wette vorfindet. Denn beim Fußball kann das Spielergebnis nur drei Ausgänge, als eine 3-Weg-Wette, haben: Team A gewinnt, Remis oder Team B gewinnt. Beim Tennis und anderen Sportarten gibt es kein Unentschieden, weswegen hier nur von einer 2-Weg-Wette gesprochen werden kann.

Kombinationswetten: Was ist das?

Unter einer Kombinationswette versteht man mehrere Wett-Tipps, auf gleich einem Wettschein. Dabei werden alle Wettquoten miteinander multipliziert, so dass Sportwetten-Tipper die Chance auf höhere Gewinne haben, wenn auch das Risiko gleichzeitig ansteigt. Dabei bieten die meisten Sportwettenanbieter Kombinationswetten von bis zu 10 Sport-Tipps an. Um den Gewinn bei einer Kombinationswette zu erhalten, müssen allerdings alle Tipps auf einem Wettschein korrekt sein. Nur ein falscher Tipp macht den Gewinn der gesamten Kombinationswette zunichte.

Systemwetten einfach erklärt

Die meisten erfahrenen Sportwetten-Fans wissen, dass die Wahrscheinlichkeit auf einen erfolgreichen Wettschein sinkt, wenn man mehrere Spiele in Kombination tippt. Allerdings gibt es auch hier eine Möglichkeit das Risiko etwas abzufedern und die Wahrscheinlichkeit auf eine erfolgreiche Tippabgabe zu erhöhen. So eignen sich Systemwetten vor allem für Sport-Fans mit dem Hang zu höheren Risiko. Besonders beliebt sind dabei Systemwetten wie ‚5 aus 7‘, bei denen auf insgesamt sieben verschiedene Sportereignisse getippt wird. Wenn nur fünf der sieben Tipps bei einer Systemwette ‚5 aus 7‘ korrekt sind, hat der Tippschein gewonnen. So eignet sich die Systemwette vor allem dazu um sehr risikoreiche Sportwetten zusätzlich abzusichern.

Arbitrage Wetten: Was ist das?

Durch Arbitrage Wetten haben Sport-Fans die Möglichkeit die Tippabgabe absolut sicher zu gestalten. Dabei profitieren Wettfreunde von den verschiedenen Wettquoten der Buchmacher im Internet. Denn gerade bei kleineren und unbedeutenderen Sportevents kommt es nicht selten zu großen Unterschieden bei den Wettquoten, so dass sich Arbitrage Wetten empfehlen. Die Angebote der Arbitrage Wetten sind dabei meistens nur für eine sehr kurze Zeitspanne verfügbar, da die Buchmacher ihre Wettquoten sehr schnell anpassen. Ein klassische Arbitrage Wette gelingt nur mit verschiedenen Konten bei unterschiedlichen Buchmachern, bei denen die Wettquoten gegeneinander ausgespielt werden, so dass am Ende in jedem Fall ein kleiner Gewinn abfällt.

Asian Handicap oder kurz AHC: Was ist das?

Das asiatische Handicap ist für viele Sportwetten-Fans immer noch eine sehr beliebte Variante, um eine Wette deutlich erfolgreicher zu gestalten und die Gewinnaussichten zu steigern. Dabei sind Asian Handicap-Wetten vor allem im Fußball weit verbreitet und bieten die Möglichkeit bei sehr unterschiedlichen Mannschaftsstärken gute Wettquoten zu erhalten. Beim Asian Handicap handelt es sich um nichts anderes als fiktives Startergebnis. So gibt es Asian Handicap-Wetten oftmals mit dem Vermerk von ‚+1‘, ‚+2‘ oder ‚+3‘. Hierbei werden einer Mannschaft bereit vor der Anpfiff fiktive Tor hinzuaddiert, wodurch ganz neue Möglichkeiten zum Wetten entstehen können. Als Beispiel: Asian Handicap Real Madrid +1, der Endstand nach 90 Minuten lautet 0:0. Wer sich hier für das AHC Real Madrid +1 entschieden hat und Real Madrid als Sieger gesehen hat, hat die Wette gewonnen, da das Handicap zum realen Ergebnis addiert wird.

Eckball Wetten: Was ist das?

Fast alle Online Bookies bieten mittlerweile eine Vielzahl von Wetten an. Darunter fallen nicht mehr bloß Wetten auf Sieg, Unentschieden oder Niederlage, sondern auch auf andere Spielereignisse. So auch die Anzahl der Ecken pro Spiel, Team oder Halbzeit. Hierbei handelt es sich meistens um 2-Weg-Wetten, bei den Sport-Fans die Möglichkeit haben entweder auf mehr oder weniger als 7,5 Ecken pro Spiel zu wetten. Ebenso gibt es die Wettoption auf die Mannschaft mit dem ersten Eckball im laufenden Spiel zu setzen.

Ergebnis-Wetten: Was ist das?

Ergebnis-Wetten stellen die Königsdisziplin unter den Sportwetten dar. Dabei müssen Sport-Fans das exakte Ergebnis eines Sportevents vorhersagen. Am häufigsten kommen dabei Ergebnis-Wetten beim Fußball-Wetten zum Einsatz, da sich hier oftmals besser abschätzen lässt wie eine Begegnung endet. Die reine Tendenz reicht hier nicht mehr aus, um eine Wette zu gewinnen. Doch kann sich das Risiko der Ergebnissen-Wetten durchaus auszahlen, da Sportwettenanbieter Ergebnis-Wetten sehr oft mit sehr hohen Gewinnquoten taxieren. Viele Sport-Fans gehen eine Ergebnis-Wette daher mit sehr kleinen Einsätzen an und haben die Möglichkeit auf hohe Gewinne.

Head-to-Head-Wetten: Was ist das?

Bei einer Head-to-Head-Wette werden lediglich zwei Teilnehmer eines Sportevents aus einem Wettbewerb herausgezogen und gegenübergestellt. Typisch für eine Head-to-Head-Wette ist die Tippabgabe bei der Formel 1. Hierbei werden zwei Fahrer der Formel 1 gegeneinander aufgestellt. So können Wettfreunde beispielsweise darauf tippen, ob Sebastian Vettel oder Lewis Hamilton besser bei einem Rennen abschneidet. Auch beim Wintersport sind die Head-to-Head-Wetten sehr beliebt und steigern den Nervenkitzel in der Zuschauerrolle.

Langzeitwetten – Long-term Bets: Was ist das?

Neben einer Wette auf ein einziges Sportevent gibt es für Wettfreunde auch die Möglichkeit eine Wette auf einen kompletten Turnierausgang oder eine Sportsaison zu platzieren. So sind Langzeitwetten vor allem für eingefleischte Sport-Fans überaus interessant. Hier lässt sich beispielsweise vor oder während einer laufenden Fußballsaison auf den Meister tippen. Die Wettquoten richten sich dabei nach der Wahrscheinlichkeit und Mannschaftsstärke.

Money-Management: Was ist das?

Die meisten erfahrenen Sportwetten-Fans haben schon einmal etwas von Money-Management bei Sportwetten gehört. Dabei wird die Verwaltung des Gesamtkapitals bei einer Sportwette als Money-Management bezeichnet. Der Begriff fällt dabei häufig in Verbindung mit einer bestimmten Strategie bei Sportwetten, die vorschreibt wie hoch die Einsätze auf bestimmte Wetten fallen dürfen. Professionelle Sportwetter haben sich dabei ihr ganz eigenes Money-Management aufgebaut und haben sich so eine gute Ausgangslage für langfristigen Erfolg im Segment der Sportwetten geschaffen.

Rollover: Was ist das?

Wer sich schon einmal an einer Sportwette im Internet versucht hat, wird auch den Begriff ‚Rollover‘ gestolpert sein. Dabei handelt es sich um die Umsatzbedingungen, die oftmals mit einem Bonus bei einem Sportwettenanbieter verknüpft sind. Denn um einen Gewinn bei einem Sportwettenanbieter ausbezahlt zu bekommen, muss das Spielguthaben ein paar Mal umgesetzt werden. Die Anzahl der verschiedenen Wetteinsätze wird dann als Rollover bezeichnet und gibt Sportwettern einen Hinweis, wie oft ein Guthaben umgesetzt werden muss, um den Gewinn auf dem Bankkonto verbuchen zu können.

Was ist Calisthenics (Kalisthenie)? Bedeutung, Definition, auf deutsch


„Calisthenics“ ist eine Bezeichnung für eine Form von körperlichen Übungen und Kraftübungen, die nur mit dem eigenen Körpergewicht ausgeführt werden. Für Calisthenics benötigt man keine Gewichte und keine Trainingsgeräte.

„Calisthenics“ ist eine Form des funktionellen Workouts. Mit Calisthenics wird die Beweglichkeit, der Gleichgewichtssinn, die Körperspannung, die Körperkontrolle, die Koordination, die Ausdauer und die Kraft trainiert. Außerdem wird Muskelmasse damit aufgebaut. (Calisthenics vereint Elemente vom Breakdance, von Gymnastik, Turnen und vom Parkour.)

Das Calisthenics-Training findet auf Spielplätzen, in Sportparcs oder Trimm-Dich-Pfaden statt. Eine Stange für Klimmzüge reicht meistens aus, um einige Übungen zu machen. Sind mehr Geräte wie Parallel-Barren oder Bänke vorhanden, so werden diese mit in das Training integriert.

Calisthenics-Übungen finden in der Regel im Freien statt. Durch Calisthenics werden ganze Muskelgruppen trainiert und nicht einzelne Muskeln isoliert. Calisthenics kann auf Kraft oder Ausdauer trainiert werden.

Unter anderen Namen ist Calisthenics auch in Deutschland bekannt. So unter anderem:

  • Eigengewichtübungen
  • Ghettoworkout
  • Ghetto Fitness
  • Körpergewichtübungen
  • Spannungsübungen
  • Street Workout

Calisthenics Workout Beispiele und Übungen

Je nach Fortschritt wird der Schwierigkeitsgrad einer Übung erhöht. Beispiel: Schafft jemand den Klimmzug sehr leicht, so versucht die Person beim nächsten Klimmzug mit ausgestreckten Beinen den Klimmzug. Auch kann eine Hand weggelassen werden, so dass der Klimmzug einhändig versucht wird.

Folgende Übungen finden unter anderem beim Calisthenics statt:

  • Dragon Walk
  • Fanny
  • Froschstand
  • Full Leg Raises
  • Handwaage
  • Human Flag
  • Jumping Lunges
  • Klimmzüge
  • Kniebeuge / einbeinige Kniebeuge
  • Mount Climbers
  • Schräge Liegestütze

Für Calisthenics-Anfänger gilt, dass sie zunächst Ausfallsschritte, Barrenstütz (Dips), Beinheben, Liegestütze, Klimmzüge, Kniebeugen, Sit-Ups und den Kopfstand üben sollten bis sie sehr gut in diesen Übungen sind. Danach kann der Schwierigkeitsgrad gesteigert werden.

Sehr fortgeschrittene Calisthenics-Trainierende verwenden Gewichtswesten.

Calisthenics-Fans loben das Training, weil es ohne Gewichte auskommt und jeder Trainierende die Schwierigkeit der Übungen selbst steigern kann. Auch dass das Calisthenics-Training im Freien stattfindet, ist ein positiver Faktor.

Die geringe Einstiegshürde erlaubt es Anfänger leicht mit dem Calisthenics-Training zu beginnen.

Calisthenics Parcs (Calisthenicsanlagen)

„Calisthenics Parcs“ sind meist öffentlich zugängliche Anlagen, die sich für Calisthenics-Übungen eignen. Hier werden auch teils bekannte Trimm-Dich-Pfade verwendet.

Geschichte: Wie Calisthenics entstand

Calisthenics entstand in New York in den 2000er Jahren. Da in den USA Sportparks sehr verbreitet sind, fingen Menschen an dort am Nachmittag oder Abend zu trainieren. Sie kombinierten verschiedene Sportübungen, so unter anderem Klimmzüge oder Stützübungen. Aus diesen Übungen entwickelten sich eigene Trainingsabläufe.

Seit ungefähr 2013 steigt das Interesse in Deutschland an Calisthenics. Dies führte auch dazu, dass die Zahl der Calisthenics Parcs in Deutschland wächst. Unter anderem berichtete 2013 Galileo über „Calisthenics“.

Durch die Show „Ninja Warrior“ wurde das Calisthenics-Training ebenfalls in Deutschland bekannter.

Was bedeutet „Calisthenics“ auf deutsch? Übersetzung, Bedeutung

„Calisthenics“ ist der englische Begriff. Auf deutsch wird „Kalisthenie“ gesagt. Beide Begriffe setzen sich aus den griechischen Worten „kalos“ und „sthenos“ zusammen. „Kalos“ bedeutet auf deutsch: „gut“ oder „schön“. „sthenos“ bedeutet auf deutsch: „Kraft“.

Damit bedeutet „Calisthenics“ auf deutsch: „schöne Kraft“ bzw. „gute Kraft“.

Weiteres zu Calisthenics

Auf YouTube finden sich unzählige Anleitungs- und Tutorial-Videos zum Thema „Calisthenics“. Auf Amazon werden Calisthenics-Anleitungen und Trainingsgeräte wie Klimmzugstangen vertrieben.

Wieviel Kilometer (km) sind 10.000 Schritte? Gehen für die Gesundheit


Wer etwas für seine Gesundheit tun möchte, soll 10.000 Schritte am Tag gehen. Das empfiehlt sogar die Weltgesundheitsorganisation WHO. Doch wie viel Kilometer sind eigentlich 10.000 Schritte? Das kommt drauf an!

10.000 Schritte sind wie viel Kilometer?

Die Schrittlänge eines Menschen ist entscheidend, wie viel Kilometer jemand mit 10.000 Schritten schafft.

Für Menschen, die bis 1,70 Meter groß sind, gilt, dass 10.000 Schritte ungefähr 6 Kilometern entsprechen. Für Menschen, die ab 1,70 Meter und größer groß sind, gilt, dass 10.000 Schritte ungefähr 7 Kilometern entsprechen.

Zusammengefasst:

  • Körpergröße bis 1,70 Meter = rund 6 Kilometer
  • Körpergröße ab 1,70 Meter = rund 7 Kilometer

Sehr große Menschen oder geübte Geher schaffen es sogar mit 10.000 Schritten 8 Kilometer zu gehen. Sehr kleine Menschen müssen sich bei 10.000 Schritten teils mit nur 5 Kilometern begnügen. Doch, jeder Schritt und jeder Meter zählt!

Die durchschnittliche Schrittlänge von Menschen, die zwischen 1,50 und 1,70 groß sind, beträgt 60 cm. Die durchschnittliche Schrittlänge von Menschen, die 1,70 bis 1,90 Meter groß sind, beträgt 70 cm.

Wer seine Schrittlänge kennt, kann natürlich selbst ausrechnen, wie viel Kilometer 10.000 Schritte sind. Die Formel ist: (10.000 x Schrittlänge) / 100

Wenn Sie ganz entspannt gehen, schaffen sie ca. 3 Kilometer in einer Stunde. Gehen Sie etwas flotter, so kommen sie auf 4 bis 5 Kilometer pro Stunde. Speedwalker bzw. Speedgeher schaffen zwischen 6 bis 8 Kilometer pro Stunde.

Wie Sie Ihre Schrittlänge ermitteln

Es gibt zwei Methoden, um Ihre Schrittlänge auszumessen. Für beide gilt, die Schrittlänge ist der Abstand von Zeh zu Zeh, also von Fußspitze zu Fußspitze.

  1. Gehen Sie zehn bis 20 Schritte bis sie einen normalen Geh-Rhythmus haben. Messen Sie dann den Abstand von Zeh zu Zeh. Oder:
  2. Gehen Sie exakt zehn Schritte an einem längeren oder mehreren Maßbänder oder Zollstöcken entlang. Messen Sie die Länge der Strecke und teilen Sie das Ergebnis durch 10. Herauskommt ein Mittelwert für Ihre Schrittlänge.

Tipp: Wiederholen Sie die Messung ihrer Schrittlänge 1-2 mal, bilden Sie dann einen Mittelwert auf den Ergebnissen. Das gibt Ihnen eine exaktere mittlere Schrittlänge.

Warum 10.000 Schritte am Tag zu gehen, gesund ist!

Die Deutschen sollen im Schnitt 3.000 bis 4.000 Schritte am Tag gehen. Damit ist fast die Hälfte schon geschafft. Das Gehen hat viele gesundheitliche Vorteile. Es beugt Erkrankungen vor, hilft Stress zu reduzieren und Gewicht zu verlieren. Gehen schützt das Herz, den Kreislauf und wirkt präventiv gegen Rückenschmerzen. Gehen stärkt die Muskulatur und reduziert das Risiko an Diabetes oder Übergewicht zu erkranken. Wer an der frischen Luft geht, tut etwas für seine Gesundheit, kann besser schlafen und hellt sogar seine Stimmung auf. Auch berichten Menschen, dass regelmäßiges Gehen für eine besssere Gesundheit gesorgt hat und sie seltener krank sind.

Gehen entspricht der Natur des Menschen, denn seit Urzeiten gehen Menschen viel. Das moderne Arbeiten und Stilsitzen vor dem Computer ist für den Körper vollkommen ungewohnt und eigentlich auch unnormal.

Wer es schafft eine Stunde oder mehr am Stück zu gehen, kann sich über verbrannte Kalorien freuen. Denn je nach Geschwindigkeit und Gehstil werden bis zu 300 Kilokalorien verbrannt.

Tipp: Machen Sie das Gehen zu einer meditativen Übung. Zählen Sie ihre Schritte. Fangen Sie bei 1 an, hören Sie bei 100 auf und fangen Sie dann wieder bei 1 an. Sie werden merken, wie dies Ihren Kopf frei macht. Gerade das Monotone an dieser Übung wirkt Wunder auf den Geist.

So kommen Sie auf 10.000 Schritte am Tag

An manchen Tagen ist es gar nicht so einfach auf 10.000 Schritte zukommen. Doch mit diesen Tricks kommen sie leichter auf die gewünschte Zahl:

  • Gehen Sie kurze Strecken zu Fuß.
  • Falls Sie mit den Öffentlichen fahren: Steigen Sie eine Haltestelle eher aus oder steigen Sie eine Haltestelle später ein. Damit laufen Sie 10 bis 15 Minuten mehr.
  • Gönnen Sie sich nach dem Mittagessen einen Verdauungsspaziergang, gemäß dem alten Spruch: Nach dem Essen sollst du ruhn oder tausend Schritte tun.
  • Laufen Sie Treppe statt Fahrstuhl oder Rolltreppe zu fahren.
  • Laufen Sie die Strecke zum Fitnessstudio.
  • Gehen Sie nach dem Feierabend eine kurze Strecke zur Entspannung.
  • Nehmen Sie an Geh-Challenge teil oder Gehen Sie zusammen mit anderen.

10.000 Schritte: Erst einmal in Gang kommen

Falls es Ihnen schwer fällt, überhaupt los zu gehen, setzen Sie sich ein lächerlich kleines Ziel, dass wirklich jeder erreichen kann. Ihr Ziel lautet: „Ich gehe 100 Schritte dann bin ich fertig!“ Gehen Sie also die 100 Schritte und schauen, was passiert.

Das Problem ist nämlich nicht die Distanz, sondern das Überwinden der erste Hürde. Das heißt, sobald Sie angefangen haben zu gehen, gehen Sie auch weiter. Damit haben Sie Ihren Schweinehund überwunden!

Wenn Sie nun aus dem Gehen ein tägliches Ritual machen und das auch 3 Wochen durchziehen, bauen Sie eine ganz neue Geh-Gewohnheiten auf!

Scherz: Falls es mit dem Gehen gar nicht bei Ihnen klappt, wechseln Sie den Beruf. Postboten kommen locker auf ihre 10.000 Schritte.

Woher kommt die Vorstellung, dass es genau 10.000 Schritte am Tag sein sollen?

Die Empfehlung, 10.000 Schritte pro Tag zu gehen, stammt aus den 1960er Jahren. Als im Jahr 1964 die Olympischen Spiele in Tokio stattfanden, wurde ein Schrittzähler eingeführt der Man-po-kei hieß.

„Man-po-kei“ ist ein dreiteiliges japanisches Wort. „Man“ bedeutet: 10.000. „Po“ bedeutet: „Schritt“ und „kei“ bedeutet „Maß“.

In einer Marketingkampagne wurde der Schrittzähler beworben, weswegen der 10.000-Schritt-Empfehlung bis heute unterstellt wird, eine Marketing-Erfindung zu sein und nicht auf wissenschaftlichen Fakten zu basieren. Es gilt aber: 10.000 Schritte sind gut für die Gesundheit.

Die WHO empfiehlt mittlerweile auch die 10.000 Schritte am Tag zu gehen. Die 10.000 Schritte sind daher ein Richtwert.

Andere Wissenschaftler empfehlen sogar 15.000 Schritte am Tag zu gehen.

Was ist ein Hardgainer? Bedeutung, Übersetzung, Definition


Als „Hardgainer“ werden im Krafttraining Menschen bezeichnet, die trotz starkem und intensivem Krafttraining sowie trotz erhöhter Zufuhr von Eiweißen und anderen Stoffen sehr wenig bis kein Wachstum der Muskeln erfahren.

Auch werden als „Hardgainer“ Menschen bezeichnet, die schwer an Gewicht zu nehmen, trotz erhöhter Nahrungsaufnahme. Diese Menschen werden teils beneidet, da sie nicht unter Fettpolstern leiden und scheinbar essen können, was sie wollen, ohne zuzunehmen.

Das Gegenteil eines Hardgainers ist ein Softgainer, auch „Easygainer“ genannt.

Charakter eines Hardgainers

Trotz erhöhter Nahrungsaufnahme nehmen Hardgainer nicht an Gewicht zu. Es fällt ihnen schwer an Muskelmasse und/oder Körperfett zuzunehmen. Dies hat einen Vorteil. Fettreiche Nahrung sorgt nicht dafür, dass sie schnell zunehmen. Der Nachteil ist, dass Proteinreiche Nahrung und Krafttraining nicht für ein schnelles Muskelwachstum sorgen.

Hardgainer, die langsam Muskelmasse aufbauen und langsam an Gewicht zulegen, neigen dazu einen dünnen bis schlacksigen Körper zu haben. Dies wird in der Jugendsprache auch „Lauch“ genannt.

Gründe, warum Hardgainer keine Muskeln aufbauen bzw. nicht zunehmen

Es gibt verschiedene Ursachen, warum Hardgainer keine bzw. kaum Muskeln aufbauen und nicht zunehmen. Gründe können sein:

  • Genetische Störung (Probleme Eiweiße aufzunehmen oder zu verarbeiten.)
  • Schlechte Ernährung (Zu wenig Proteine; es mangelt an wichtigen Stoffen; Ernährung nicht ausgewogen; Nahrungsmittel haben mindere Qualität)
  • Stress wirkt sich negativ aus
  • Alkohol wirkt sich negativ aus
  • Psyche und Mindset
  • Kontraindikationen durch Medikamente
  • Schlechte Verwertung von Kohlenhydrate, Proteinen, etc.
  • Keine oder nicht genügend Ruhezeiten / zu wenig Schlaf
  • Übertraining (Sie trainieren zu viel.)
  • Untertraining (Sie trainieren zu wenig.)
  • Falsches Training (falsche Muskelgruppen werden trainiert; es wird falsch trainiert; es wird zu schwach trainiert; Intensität vom Training stimmt nicht)

Achtung: Diese Webseite gibt keine medizinischen Ratschläge. Wenn du Hilfe brauchst, such einen Arzt oder Sportmediziner auf.

Was Hardgainer hilft Muskeln aufzubauen

Wer erkannt hat, ein Hardgainer zu sein, braucht einen Ernährungs- und Krafttrainingsplan, der auf seinen Körper abgestimmt ist.

Gegenteil vom Hardgainer: Softgainer

Einem Softgainer fällt es sehr leicht an Körpergewicht und/oder Muskelmasse zuzulegen. Damit können sie leicht Muskeln aufbauen, haben aber damit zu kämpfen, auch schnell Fettpolster aufzubauen. Aus diesem Grund neigen Hardgainer dazu eine Eiweißreiche Ernährung zu verfolgen.

Kritik an Hardgainer und Softgainer

Die Einteilung in Hardgainer und Softgainer ist einfach, kann jedoch in die Irre führen. Durch falsche Ernährung, falsches Training und andere Punkte, die schlecht auf den eigenen Körper abgestimmt sind, kann schnell jemand zum Softgainer werden. Daher sollte herausgefunden werden,welcher Ernährungstyp man ist, worauf der Körper positiv reagiert und welches der Training der Körper im Endeffekt benötigt.

Was heißt „Hardgainer“ auf deutsch? Übersetzung

Das Wort „Hardgainer“ setzt sich aus den englischen Worten „hard“ und „gainer“ zusammen. „Hard“ bedeutet auf deutsch: schwer, mühevoll, schwierig. „Gainer“ bedeutet wortwörtlich auf deutsch: Gewinner. „Gainer“ leitet sich vom Verb „to gain“ ab. „To gain“ bedeutet auf deutsch: bekommen, erlangen, verstärken, zunehmen.

„Hardgainer“ bedeutet also sinngemäß auf deutsch: „Schwerer Zunehmer“ oder „Mühevoller Erlanger“.

Was ist die European Super League / Europäische Superliga? Bedeutung, Definition


„European Super League“ bzw. auf deutsch als “ Europäische Superliga“ ist die Bezeichnung für eine geplante europäische Elite-Fußballliga. Die teilnehmenden Fußballklubs würden um in der Super League zu spielen aus der Champions League austreten.

Laut Recherchen eines Journalisten-Netzwerkes soll die Super League 2021 aufgestellt werden.

Die Organisation der Superliga soll privatwirtschaftlich stattfinden und keine Überschneidungspunkte mit bestehenden Fußballverbänden haben. Damit können die Klubs die Liga selbst vermarkten und ihre Gewinne massiv steigern. Ein Verband wie die UEFA hätte in der Superliga nichts zu melden.

In dieser Superliga sollen elf Klubs teilnehmen, die nie aus dieser Liga absteigen können und fünf Gast-Fußballklubs, die sehr wohl absteigen können.

Superliga / Super League: Absichtserklärungen

Aktuell sollen die teilnehmenden Klubs Absichtserklärungen unterzeichnen. Wenn die Pläne für eine Superliga dann umgesetzt werden, so spielen die Vereine der Superliga nicht mehr in der Champions League. Damit wäre die Super League das Ende der von der UEFA organisierten Champions League.

Die Absichtserklärungen sollen bindend sein und die Gründung der „European Super League“ vorsehen.

Welche Klubs / Teams  spielen in der European Super League / Europäischen Superliga?

In der Superliga sollen 16 europäische Top-Fußballklubs mitspielen. Die 11 Gründer-Klubs können nicht absteigen. Folgende Klubs sollen die Gründerklubs sein:

  • AC Mailand
  • FC Arsenal
  • FC Barcelona
  • FC Bayern München
  • FC Chelsea
  • FC Liverpool
  • Juventus Turin
  • Manchester City
  • Manchester United
  • Paris Saint-Germain
  • Real Madrid

Als Gast-Fußballklubs, die sehr wohl absteigen können, sollen folgende Vereine Teil der Super Liga werden:

  • AS Rom
  • Atlético Madrid
  • Borussia Dortmund
  • Inter Mailand
  • Olympique Marseille

Kritik: Warum wird die Super League / Superliga kritisiert?

Eine Superliga würde dazu führen, dass die Topvereine nur noch mit einander und abgeschottet von anderen Ligen spielen würden. In einer Superliga sollen die teilnehmenden Vereine noch mehr Geld als vorher einnehmen können.

Die Superliga setzt die UEFA unter Druck und erlaubt den Klubs mehr aus den Verhandlungen herauszuholen. Anlass dafür sind die anstehenden Verhandlungen über Gelder und deren Verteilung für Champions League Saison 2021 bis 2024. Die UEFA zahlt derzeit jährlich 2,04 Milliarden Euro an die Clubs der Champions League.

Will der FC Bayern die Bundesliga verlassen?

Ein großer Kritikpunkt am Vorhaben der Superliga ist, dass der FC Bayern juristisch geprüft haben soll, ob sie die Bundesliga verlassen können. Dies bestätigte Heinz Rummenigge und sagte im gleichen Atemzug, dass man den Gedanken sofort wieder vorworfen hätte. Auch Hans-Joachim Watzke vom BVB sagte, dass ein Ausstieg aus der Bundesliga mit ihm nicht zu machen sei.

Auch wurde der FC Bayern dafür kritisiert, weil der Klub juristisch prüfen ließ, ob er verhindern könne das seine Spieler in der Nationalmannschaft spielen werden bzw. können.

Football Leaks

Die Superliga wird auch kritisiert, da ihre Planung bisher nur hinter verschlossenen Türen stattgefunden hat und die Öffentlichkeit ausgeschlossen wurde. Den Klubs wird Intransparenz und Unfairness gegenüber Fans und Verbänden vorgeworfen.

Erst die Recherchen von Journalisten haben das Vorhaben an die Öffentlichkeit gebracht. Dafür haben die Journalisten den Ausdruck „Football Leaks“ geprägt.

Verständnis für die Super League

In den jetzigen nationalen Ligen haben die Klubs, die sich für eine Super League interessieren, sehr oft gewonnen und stehen sehr oft am ersten Platz. Der FC Bayern München wurde sechsmal hintereinander deutscher Meister. Für andere Klubs gilt ähnliches. Da ist es verständlich, dass diese Klubs nach höherem greifen wollen. Eine Super League in der Bayern München sich mit anderen erfolgreichen Klubs duellieren kann, scheint da reizvoll zu sein.

Anmerkung der Redaktion: Die Klubs der Super League leben eh in ihrer eigenen und anderen Welt. Sie hantieren mit Summen mit denen kein anderer Klub der ersten oder zweiten Bundesliga mithalten kann. Auch haben die sehr erfolgreichen Klubs die Klubs der ersten und zweiten Bundesliga soweit hinter sich gelassen, dass diese nicht mehr als Konkurrenz dienen können, sondern lediglich hin und wieder Talente liefern.

Da erscheint es doch sinnvoll diesen Vorsprung und massiven Erfolg auch in der Realität abzubilden. Würde der FC Bayern die Bundesliga verlassen müssen, so würde Platz frei werden für andere Vereine.

Weitere Bedeutung von Super League / Super Liga

Die höchste Spielklasse im Fußball heißt in verschiedenen Ländern ebenfalls „Super League“ bzw. „Super Liga“.

Argentinische Superliga

Seit 1985 existiert die „Superliga Argentina“. Sie wird auch „Primera División“ genannt. Sie löste 1985 die „Campeonato de Primera División“ ab.

Chinesische Super League / Chinese Super League

Die „Chinese Super League“ ist die höchste Spielklasse im chinesischen Fußball. Sie wurde 2004 gegründet und löste die vorherige höchste Fußballspielklasse die „Chinese Jia-A League“ ab.

Der volle Name der chinesischen Super Liga ist: „Ping An Chinese Football Association Super League“. Sie wurde nach ihrem Hauptsponsor „Ping An Insurance“ benannt.

Dänische Superliga

Die höchste Fußballliga im dänischen Fußball heißt „Superliga“ (auf dänisch: „Superligaen“). Sie wurde 1991 gegründet. Zuvor war von 1945 bis 1990 die höchste Fußballliga die „1. Division“. Heute ist diese nur noch die zweithöchste Liga.

Griechische Superleague Ellade

Die höchste Fußballliga im griechischen Fußball heißt seit der Saison 2006/2007 „Superleague Ellade“. Die erste griechische Fußballliga wurde in der Saison 1959/1960 geschaffen und heiß damals „Alpha Ethniki“.

Indische Super League

Die „Indian Super League“ ist die höchste Liga im indischen Fußball. Sie wurde 2014 gegründet.

Kosovarische Superliga

Die kosovarische Superliga wurde 1945 gegründet. Sie ist die höchste Liga im kosovarischen Fußball. Ihr offizieller Name ist. „IPKO Superliga e Kosovës“.

Malawische Super League

Die erste und höchste Fußball-Spielklasse in Malawi heißt „Super League“. Sie wurde 1986 gegründet.

Rumänische Superliga

„Superliga“ heißt die höchste Frauen-Fußballliga in Rumänen. Sie wurde 2013 eingeführt und löste damals die „Liga I“ ab. Seitdem ist die „Liga I“ nur noch die zweithöchste Liga.

Serbische SuperLiga

Die höchste Spielklasse im serbischen Fußball heißt „SuperLiga“. Sie wurde 2006/2007 gegründet.

Schweizer Raiffeisen Super League

Die höchste Spielklasse im schweizerischen Fußball heißt „Super League“ bzw. „Raiffeisen Super League“. Seit der Saison 2003/2004 trägt die höchste schweizerische Liga den Namen „Super League“. Den Namen des Sponsors Raiffeisen trägt die Liga seit der Saison 2012/2013.

Weiteres zu Super Liga / Super League

Die australische erste Rugby-Liga heißt „Super League“. Die europäische erste Rugby-Liga heißt ebenfalls „Super League“.

Die erste Handballliga in Serbien heißt „Super League“.

Die „Samsung Super League“ ist eine Liga zu Springreiten.

Der „Super League Triathlon“ ist eine Triathlon-Veranstaltung in Australien.

Was bedeutet „Hala Madrid“ auf deutsch? Übersetzung und Bedeutung erklärt


„Hala Madrid“ ist die Hymne des Fußballvereins Real Madrid. „Hala Madrid“ heißt auf deutsch: „Vorwärts Madrid“, „Auf gehts Madrid“ oder „Los Madrid“.

Fans rufen den Schlachtruf Hala Madrid um ihren Verein anzufeuern. Zusammen mit den Spielern des Clubs, welche Madridistas genannt werden, singen sie die Hymne auch gemeinsam. Außerdem heißt „Hala Madrid“ das Magazin des Fußballclubs, dass all drei Monate herausgegeben wird.

In den sozialen Medien verwenden Fans des Verein Real Madrid und Interessierte den Hashtag #HalaMadrid.

„Hala“ ist eine spanische Interjektion, die neben „Los“ oder „Vorwärts“ auch „ach du meine Güte“ bedeutet. Der Ausdruck „Hala“ soll arabische Wurzeln haben, welche aus der Zeit stammen, als die islamischen Mauren in Spanien herrschten. „Hala“ ist in der arabischen Welt eine Begrüßung, vergleichbar mit „hey“.

Übrigens: „Real“ bedeutet „Royal“, damit bedeutet „Real Madrid“: könglicher Fußballclub Madrid.

Was heißt „Hala Madrid y nada más“ auf deutsch? Übersetzung

Nicht nur der Spruch „Hala Madrid“ ist verbreitet, sondern auch „Hala Madrid y nada más“. Er heißt auf deutsch: „Vorwärts Madrid und sonst nichts!“

Weitere verbreitete Sprüche sind:

  • „Como no te voy a querer“ – auf deutsch: „Wie kann ich dich nicht lieben“
  • „si eres campeón de Europa por décima vez“ – auf deutsch: „Da ihr jetzt zum zehnten Mal Champions seid“

Geschichte von „Hala Madrid“ – Wer schrieb das Lied?

Die Hyme „Hala Madrid“ wurde im Jahr 1952 von José de Aguilar geschrieben. Während einer Zugfahrt nach Aranjuez-Madrid fielen José de Aguilar erste Zeilen zu Hala Madrid. Im Restaurant „La Rana Verde“ (deutsch: Der Grüne Frosch) schrieb er auf Servietten weitere Textzeilen, macht Anmerkungen und schrieb Gedanken zum Lied nieder. Später wurde das Lied unter anderem vom berühmten Tenor Plácido Domingo miteingesungen.

Als Real Madrid 2002 100 Jahre alt wurde, wurde eine neue Version von Hala Madrid aufgenommen. Zusammen mit Plácido Domingo nahmen die Spieler des Real Madrid 2014 eine neue Version auf, genannt „Hala Madrid Y Nada Mas“. Die Veröffentlichtung erfolgte aber erst 2016.

Weiteres zu Hala Madrid

„Hala Madrid“ ist eine Facebook-Seite mit über 50.000 Fans, die von Real-Madrid-Fans betrieben wird.

„Hala Madrid“ ist ein Lied von Juri. Unter anderem rappt er im Lied: „Legende Zizou, ja, hala Madrid“ („Zizou“ bezieht sich auf den französischen Fußballspieler Zinédine Zidane.)

„Hala Madrid“ ist eine Serie über den spanischen Fußballverein Real Madrid.

Was bedeutet n.E. und n.V. beim Fußball? Bedeutung und Definition erklärt


Die Abkürzungen „n.E.“ und „n.V.“ sind im Fußball gebräuchliche Abkürzungen. In diesem Beitrag erklären wir ihre Bedeutung.

Was bedeutet n.E. beim Fußball?

Die Abkürzung „n.E.“ bedeutet: Nach Elfmeterschießen.
Teil wirds auch „i.E.“ geschrieben. Es bedeutet: „Im Elfmeterschießen“

Wenn ein Fußballspiel nicht unentschieden ausgehen darf, eine Mannschaft als Sieger aus dem Spiel hervorgehen muss und die Spielzeit abgelaufen ist, so wird das Elfmeterschießen angewendet. Beim Elfmeterschießen schießen je fünf Spieler jeder Mannschaft von der Strafstoßmarke aus auf das Tor. Der Torwart der gegnerischen Mannschaft steht im Tor. Hierbei geht es darum, möglichst viele Torschüsse zu erzielen. Welche Mannschaft den ersten Schuss schießen darf, lost der Schiedsrichter mit einem Münzwurf aus.

Sollte es passieren, dass nachdem jede Mannschaft fünf mal geschossen hat, ein Gleichstand herrscht, so darf je ein weiterer Spieler jeder Mannschaft schießen. Das wird so lange wiederholt bis eine Mannschaft führt.

Sollte der Fall eintreten, dass eine Mannschaft einen großen und uneinholbaren Vorsprung hat, so wird das Elfmeterschießen abgebrochen.

Die Regeln des Elfmeterschießens werden bei der Fußball-Weltmeisterschaft, Fußball-Europameisterschaft, Relegationsspielen und K-O-Spielen angewendet.

Elfmeterschießen im Finale (EM / WM)

Die Fußball-Europameisterschaft 1976 war eines der ersten großen Turniere, dass durch Elfmeterschießen entschieden wurde. Im Finale trat Deutschland gegen die Tschechoslowakei an. Deutschland verlor. Der Endspielstand war: Tschechoslowakei – BR Deutschland 2:2 n.V. , 5:3 i. E.

Bei der Weltmeisterschaft 1994 in den USA wurde der Weltmeister zum ersten Mal durch das Elfmeterschießen bestimmt. im Finale standen Brasilien und Italien. Während der regulären Spielzeit und der Nachspielzeit fiel kein Tor. Deswegen mussten beide Mannschaften Elfmeterschießen. Hier gewann Brasilien. Der Endstand war: 0:0 n.V., 3:2 i.E.

Das Endspiel bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland musste im Elfmeterschießen entschieden werden. Während der regulären Spielzeit schossen Italien und Frankreich je ein Tor, so dass es einen Gleichstand gab und die in die Nachspielzeit mussten. In dieser fiel kein Tor, so dass die Mannschaften anschließend in das Elfmeterschießen mussten. Hier schoss Italien 5 Tore und Frankreich 3 Tore, so dass Italien gewann. Der Endstand war: Italien – Frankreich 1:1 n. V., 5:3 i.E.

Was bedeutet n.V. beim Fußball?

Die Abkürzung „n.V.“ bedeutet: „Nach Verlängerung“.

Wenn in einem Fußballspiel eine Mannschaft als Sieger aus dem Spiel hervorgehen muss und die reguläre Spielzeit von 90 Minuten plus Nachspielzeit abgelaufen ist, so geht das Spiel in die Verlängerung.

Verlängerung bedeutet, dass nach dem Ablauf der regulären Spielzeit das Spiel um zweimal 15 Minuten verlängert wird. Doch zuvor gibt es eine kurze Pause, die meistens 5 Minuten lang ist. Die erste Verlängerungsspielzeit geht 15 Minuten, danach werden die Seiten gewechselt und die zweiten 15 Minuten gespielt.

Sollte nach der Verlängerung immer noch Gleichstand herrschen, so geht es in das Elfmeterschießen bis eine der Mannschaften durch mehr Tore führt.

Bei der Fußball-Weltmeisterschaft, Fußball-Europameisterschaft oder Champions League wird die Regel der Verlängerung angewendet. Dies gilt insbesondere, wenn in einem K-O-Spiel eine Mannschaft gewinnen muss.

Was ist Muskeldysmorphie, Biggerexie, der Adonis-Komplex? Bedeutung erklärt


„Muskeldysmorphie“, „Biggerexie“ und der Adonis-Komplex bezeichnen das gleiche Phänomen: Exzessives Krafttraining mit Ziel definierte Muskeln zu haben und damit endlich den Idealkörper. In diesem Beitrag stellen wir das Phänomen und die Begriffe vor:

Was ist Muskeldysmorphie / Biggerexie?

„Biggerrexie“ (auch „Muskeldysmorphie“ genannt) ist eine Essstörung bei der Betroffene unter der Vorstellung leiden nicht muskulös genug zu sein. Sie versuchen dann durch exzessiven Kraftsport ihren Körperfettanteil zu reduzieren, Muskeln aufzubauen und diese zu definieren. Sie ändern ihre Ernährung, verzichten auf bestimmte Lebensmittel und nehmen Nahrungsergängzungsmittel zu sich, um den Prozess der Muskelaufbaus zu unterstützen.

Die Biggerexie ähnelt der Magersucht. Der eigene Körper wird trotz sichtbarer Veränderungen und entstandener Muskeln als zu schmächtig wahrgenommen. Aus dieser Beobachtung heraus, betreiben Betroffene weiterhin Muskelaufbau und intensivieren ihr Training, um den gewünschten Idealzustand zu erreichen.

Biggerrexie wird auch Muskeldysmorphie genannt

Biggerrexie wird auch „Muskeldysmorphie“ genannt. Sie ist eine Störung des Selbstbildes bei der versucht wird ein vermeintliches Idealbild durch Training und Nahrung zu erreichen. Die Betroffenen wünschen sich einen perfekten Körper und leiden darunter, dass sie diesen – in ihren Augen – nicht bekommen.

In der Regel tritt Biggerrexie bei Männern auf. Betroffen sind junge Männer, die ihre Muskeln bis in kleinste Details definieren wollen.

Symptome der Biggerexie / Muskeldysmorphie

  • Auch an der Kleidung kann sich Biggerexie äußern: Betroffene tragen mehrere T-Shirts oder Pullover übereinander, umso voluminöser zu wirken.
  • Die Betroffenen ordnen soziale Beziehungen, die eigene Arbeit und andere Verpflichtungen dem Muskelaufbau unter.
  • Betroffene legen großen Wert darauf vor dem Essen oder Weggehen zu trainieren.
  • Betroffene ernähren sich durch Präparate oder Nahrungsergänzungsmittel.
  • Betroffene verletzten sich durch zu viel Training.
  • Betroffene nutzen Entwässerungsmedikamente, damit die Muskeln besser zusehen sind.
  • Betroffene benutzen Dopingmittel wie Anabolika.

Was heißt Biggerexie auf deutsch?

Das Wort „Biggerexie“ setzt sich aus den Wort „Bigger“ und „-rexie“ zusammen. „Bigger“ bedeutet „größer“. „-rexie“ stammt aus dem griechischen und bedeutet Appetit. Es wird in der Regel verwendet, wenn der Appetit und die Ernährung gestört sind, so z.B. bei Magersucht (Anorexie).

Anders als bei der Magersucht (Anorexie) steht nicht der Gewichtsverlust im Vordergrund, sondern es geht Betroffenen darum über die Nahrungsaufnahme eine ideales Verhältnis zwischen Muskelmasse und Fettgewebe zu erreichen. Dabei soll das Fettgewebe niedrig sein, aber bestimmte Untergrenzen nicht unterschreiten. Der Anteil der Muskelmasse soll hoch sein, aber bestimmte Obergrenzen nicht überschreiten. Es geht Betroffenen, um einen idealen Zustand.

eeitere Bezeichnungen sind:

  • Muskeldysmorphie
  • Muskelsucht
  • Bigorexie

Was ist der Adonis-Komplex?

Der Ausdruck Adonis-Komplex ist eine weitere Bezeichnung für Muskeldysmorphie und Biggerexie.

Auch der Adonis-Komplex ist eine Störung des Selbstbildes und der Selbstwahrnehmung, welche in der Regel bei Männern anzutreffen ist. Männer mit Adonis-Komplex richten ihr ganzes Leben auf Muskelaufbau und Fettverlust aus. Sie messen sich an einer Idealvorstellung, nach der sie nie/nicht genug Muskulatur besitzen und zu wenig definiert sind.

Die gestörte Selbstwahrnehmung des eigenen Körperbildes führt dazu, dass gut trainierte und muskulöse Bodybuilder sich als schmächtig empfinden. Sie ordnen dann ihr ganzes Leben, dem Erwerb und Aufbau von Muskeln unter. Sie gehen z.B. jeden Tag in das Fitnessstudio und verbringen dort mehrere Stunden.

Der Adonis-Komplex kann auch als Muskelsucht bezeichnet werden.

Männer, die unter Muskelsucht leiden, weisen folgende Gemeinsamkeiten auf:

  • Sie sind Perfektionisten. Ein Muskel kann nie gut genug definiert sein.
  • Sie haben ein geringes Selbstwertgefühl.
  • Sie sind mit ihrem eigenen Körper unzufrieden.
  • Sie weisen eine schlechte oder gar keine Beziehung zum eigenen Vater auf und versuchen diese durch Krafttraining zu kompensieren.

Der US-amerikanische Psychiater und Harvard-Professor Harrison Pope prägte den Begriff „Muskeldysmorphie“, welcher in Deutschland als Adonis-Komplex bekannt wurde.

Was ist die Fairplay-Regel / Fair-Play-Wertung der Fußball-Weltmeisterschaft 2018?


Zum ersten Mal in der Geschichte der Fußball-Weltmeisterschaften haben die Fairplay-Regelungen entschieden, wer ins Achtelfinale einzieht. Bei Punktgleichheit und gleichem Torverhältnis zieht nämlich ins Achtelfinale wer weniger gelbe oder rote Karten erhalten hat.

In der Gruppe H hatten Japan und Senegal das gleiche Torverhältnis 4:4. Selbst das Duell Japan gegen Senegal endete im Unentscheiden mit 2:2. Jedoch hatten die Japaner weniger gelbe Karten als die Teranga-Löwen. Die Japaner hatten 4 Gelbe Karten. Die Senegalesen hatten 6 Gelbe Karten. Nach der Fair-Play-Wertung durften die Japaner weiter.

Die Fairplay-Regelung wird Losentscheidungen vorgezogen. Eine andere Alternative sind z.B. Entscheidungsspiele.

Kritik an der Fairplay-Regelung

Qualtität der Scheidsrichter(-arbeit)

Die Fairplay-Regelung, dass jener bei Gleichstand weiterkommt, der weniger gelbe oder rote Karten hat, wird oft kritisiert. Die Vergabe von gelben oder roten Karten hängt vom Schiedsrichter und der Qualität seiner Arbeit ab. Die Entscheidungen eines Schiedsrichters passieren im Moment und sind subjektiv. Das kann dafür sorgen, dass Fehler passieren. (Dies hat sich bei der bisherigen Vorrunde gezeigt, dass Gelbe Karten sorgfältiger geprüft werden sollten.)

Belohnung für Zeitspiel?

Gerade ein Grau-Bereich bei der Schiedsrichterarbeit und im Regelwerk ist z.B. unsportliches Verhalten. Eine Mannschaft kann unter anderem nicht gezwungen werden, anzugreifen oder sie kann auch nicht für das Schinden von Zeit bestraft werden. Deswegen kann argumentiert werden, dass Japan für sein Zeitspiel belohnt wurde.

Wann ein Spieler sich respektlos verhält, ist im Regelwerk der FIFA in der 12. Regel erklärt.

Strafe für engagiertes Spielen?

Da Fußball nicht immer sehr schön ist und es auch einmal härter zugeht, kann die Fairplay-Regelung dafür sorgen, dass Teams die (zu) hart kämpfen, bestraft werden.

Auch sind nicht alle Spiele gleich. In ruhigeren Spielen kommt es zu weniger Zwischenfällen als in hektischen Fußballspielen.

Wie die FIFA die Platzierung einer Mannschaft ermittelt:

Die Fairplay-Regel ist das vorletzte Mittel aus acht Mitteln.

  1. Alle Punkte aus den Gruppenspielen werden gezählt.
  2. Die Tordifferenz aus allen Gruppenspielen wird ermittelt.
  3. Alle erzielten Tore werden ermittelt.

Wenn zwei oder mehr Teams nach den ersten drei Regeln gleich abschneiden, werden weitere Regeln angewendet:

  1. Die Punkte aus den direkten Begegnungen der punktgleichen Teams werden ermittelt. Herrscht wieder Gleichheit, so wird folgende Regel angewendet:
  2. Die Tordifferenz aus direkten Begegnungen der punktgleichen Teams wird ermittelt. Herrscht immer noch Punktgleichheit, so wird eine weitere Regel angewendet:
  3. Anzahl der erzielten Tore, die punktegleiche Mannschaften in direkten Begegnungen erspielt haben. Sollte immer noch keine Entscheidung getroffen sein, so folgt jetzt die:
  4. Fairplay-Wertung: Zahl der Gelben und Roten Karten entscheidet. Wer weniger hat, kommt weiter. Sollte auch dies gleich sein, so folgt die letzte Regel:
  5. Losentscheid. (Das will keiner.)
Was bedeutet der L-Jubel von Blerim Dzemaili? (Fußballweltmeisterschaft WM 2018)


Das WM-Fußballspiel Schweiz gegen Costa Rica endete mit einem 2:2. Der Schweizer mit albanischen Wurzeln, Blerim Dzemaili, schoss in der 31. Minute das erste Tor des Spiels und brachte die Schweizer in Führung.

Nach dem Tor hielt er seinen rechten Arm in die Luft und formte mit seinem ausgestreckten Daumen und Zeigefinger der rechten Hand ein L. Später küsste er den Handrücken seiner rechten Hand, während er mit Zeigefinger und Daumen noch das L formte. Doch wofür steht die L-Geste eigentlich? Die Antwort ist einfach: Das „L“ ist der Anfangsbuchstabe des Vornamens seines dreijährigen Sohnes. Dieser heißt: Luan.

Gerade weil die Schweizer im Spiel gegen Serbien negativ durch Adler-Geste und die Serben negativ durch Beschimpfungen aufgefallen sind, waren viele gespannt, ob die Schweizer mit albanischen Wurzeln heute wieder einen Adler-Jubel machen würden. Sie erhielten übrigens für Verwarnungen und Geldstrafen. Die Geste wurde kritisiert, da hier Sport mit Politik vermischt wird.

Andere L-Geste: Loser

Eine bekannte L-Geste ist, wenn der ausgestreckte Zeigefinger und der Daumen zum L geformt werden und anschließend an die Stirn gehalten werden, so dass die Handfläche sichtbar ist. Diese Geste dient zum Spott über einen anderen, der z.B. verloren hat oder schlecht performt hat.

Dies war Blerim Dzemaili nicht der Fall, denn den Kuss auf seinen Handrücken, während er das L noch mit Zeigefinger und Daumen zeigte, macht er deutlich, dass diese Geste mit Zuneigung und Liebe verbunden ist.

Verlauf des Spiels Schweiz – Costa Rica

In der 56. Minute schoss Kendall Waston für die Ticos das Ausgleichstor. Josip Drmić brachte die Nati in 88. Minute wieder in Führung. Doch die Costa Ricaner glichen in der 93. Minute aus. Das Spiel endete im Unentschieden.

In der Gruppe E kommen somit Brasilien und die Schweiz in das Achtelfinale der Weltmeisterschaft 2018. Serbien und Costa Rica fliegen raus.

Fußball-Weltmeisterschaft: Spitznamen der Teilnehmer (WM)


Die Nationalmannschaften die an einer Fußball-Weltmeisterschaft teilnehmen, tragen nicht nur einen offiziellen Namen, sondern haben meist noch einen Spitznamen. In diesem Beitrag stellen wir die Spitznamen vor und erklären sie.

Manche Mannschaften tragen nicht nur einen Spitznamen, sondern bekommen von ihren Gegner und Interessierten in anderen Ländern auch Namen gegeben. Diese stellen wir auch mit vor.

Vorab:

Deutschland: „Die Mannschaft“

Die Umbenennung in „Die Mannschaft“ erfolgte 2015. Nach Aussage von „Die Mannschaft“ soll der Name für Zusammenhalt stehen. Mehr dazu erfährst du hier.

Andere Bezeichnung für die deutsche Nationalmannschaft sind unter anderem:

  • DFB-Elf
  • Die Panzer
  • Nationalelf
  • The Team (Als englische Variante von „Die Mannschaft“)

Anmerkung: In der Liste sind auch Mannschaften erwähnt, die zur aktuellen Fußball-Weltmeisterschaft nicht antreten.

Weitere Namen und Spitznamen der Nationalmannschaften:

Ägypten

Offizielle Bezeichnung: „Auswahl“ oder „Nationalmannschaft Ägyptens für den Fußball“

Geläufiger Name: „El Phara’ena“ – auf deutsch: „Die Pharaonen“

Argentinien

Eigenbezeichnung: „La Albiceleste“ – zu deutsch: „Weiß-Himmelblaue“, wegen der argentinischen Nationalfarben)

Fremdbezeichnung: „Gauchos“ – zu deutsch: Name der Viehzüchter in der südamerikanischen Region Pampa

Australien

„Socceroos“ – Mischung aus dem englischen Wort für Fußball „Soccer“ und dem englischen Wort für Kängurus „Kangaroos“.

Belgien

Da in Belgien französisch und niederländisch gesprochen wird, hat die Mannschaft auch zwei Namen – jedoch mit der gleichen Bedeutung:

  • Niederländisch: Rode Duivels – zu deutsch: „Rote Teufel“
  • Französisch: Diables Rouges – zu deutsch: „Rote Teufel“

Brasilien

Brasilien hat mehrere Spitznamen:

  • Seleção – portugiesisch für „Auswahl“
  • Canarinho – portugiesisch für „Kanarienvögel“
  • Verde-Amarela – portugiesisch für: Grün-Gelbe
  • Pentacampeões – portugiesisch für: Fünfmaliger Champion („Penta“ heißt „fünf“.

Costa Rica

„Los Ticos“ – zu deutsch: Selbstbezeichnung für die Einwohner Costa Ricas

Dänemark

  • „Danish Dynamite“ – zu deutsch: „Dänisches Dynamit“
  • „Olsen Bande“ bzw. „Olsen Gang“ – wegen der bekannten dänischen Serie „Die Olsen Bande“

England

Three Lions – zu deutsch: „Drei Löwen“, wegen dem englischen Wappen auf dem drei Löwen zu sehen sind, dass auch das Logo des englischen Fußballverbandes ( The Football Association) ist.

Frankreich

„Les Bleus“ – zu deutsch: Die Blauen, wegen ihren blauen Trikots

„Équipe Tricolore“ – Übersetzung auf deutsch: „Team der Dreifarben“ (Die französische Nationalflagge ist dreifarbig.)

Iran

„Team Melli“ – zu deutsch: „Das Nationalteam“. Im persischen Original: تیم ملی فوتبال ایران,

Island

„Strákarnir okkar“ – zu deutsch: „Unsere Jungs“

Italien

Die italienische Nationalmannschaft hat mehrere Spitznamen:

  • „La Nazionale“ – zu deutsch: „Die Nationalmannschaft“
  • „Gli Azzurri“ – zu deutsch: „Die Azurblauen“
  • „Squadra Azzurra“

Japan

„Samurai Blue“ – zu deutsch: „Blaue Samurai“

Kolumbien

Die kolumbianische Nationalmannschaft hat zwei Spitznamen:

  • „Los Cafeteros“ – zu deutsch: „Die Kaffeebauer“ bzw. „Die Kaffeeanbauer“, wegen dem Anbau von Kaffee in Kolbumbien
  • „La Tricolor“ – zu deutsch: „Die Dreifarbigen“ (Wegen den Nationalfarben Kolumbiens.)

Kroatien

Die kroatische Nationalmannschaft hat zwei Spitznamen:

  • „Kockasti“ – zu deutsch: „Die Karierten“ (weil auf der kroatischen Nationalflagge das rot-weiße Schachbrettmuster abgebildet ist und sie dafür bekannt sind.)
  • „Vatreni“ – zu deutsch: „Die Feurigen“ („Vatreni“ ist der traditionelle Spitzname.)

Marokko

Die Marokanner werden wie folgt genannt:

„Lions de l’Atlas“ – zu deutsch: „Löwen vom Atlas“ (weil das Atlas-Gebirge sich in Marokko befindet.)

Auf arabisch heißen sie: „Irzem n Atlasi“ – es bedeutet auch „Atlas Löwen“.

Mexiko

Die mexikanische Nationalmannschaft hat zwei Spitznamen:

  • „El Tri“ – zu deutsch: „Die Drei“ („Tri“ als Kurzform für „Tricolor“)
  • „El Tricolor“ – zu deutsch: „Die Dreifarbigen“

Neuseeland

„All Whites“ – zu deutsch: „Ganzweiß“ (In Anlehnung an All Blacks. „All White“ wegen ihren Trikots.)

Nigeria

Die nigerianische Nationalmannschaft heißt:

„Super Eagles“ – zu deutsch: „Super-Adler“

Früher – vor der Unabhängigkeit Nigerais – hießen sie „Red Devils“, da sie in roten Trikots aufliefen. Aus diesen wurde – nach der Unabhängigkeit – „Green Eagles“, weil sie in grünen Trikots aufliefen und grün in der nigerianischen Nationalflagge vorkommt. Nach ihrer kontroversen Niederlage beim „Africa Cup of Nations“ 1988 änderten sie ihren Namen zu „Super Eagles“.

Die nigerianische Frauen-Nationalfußballmannschaft wird übrigens „Super Falcons“ genannt. Zu Deutsch: „Super-Falken“.

Die U18-Fußballnationalmannschaften der nigerianischen Herren werden übrigens „Flying Eagles“ und „Golden Eaglets“ genannt. „Flying Eagles“ bedeutet auf deutsch: „Fliegende Adler“. „Golden Eaglets“ bedeutet auf deutsch: „Goldene Adlerjunge“.

Nordkorea

„Chollima“ (koreanisch: „Ch’ŏllima“) –  „Ch’ŏllima“ ist ein Wesen aus koreanischen Mythologie. Es ist ein Pferd, dass sehr weit springen kann. In Nordkorea ist es Symbol des Wiederaufbaus und der Industrialisierung.

Panama

Die panamaische Nationalmannschaft trägt folgende Spitznamen:

  • „La Marea Roja“ – zu deutsch: „Die Rote Flut“ (Wortwörtlich eigentlich: „Der rote Strom“)
  • „Los Canaleros “ – zu deutsch: „Die Kanalmänner“ (Eine Selbstbezeichnung für Einwohner Panamas. Wegen dem Panama-Kanal.)

Peru

Die peruanische Nationalmannschaft trägt folgende drei Spitznamen:

  • „La Blanquirroja“ – zu deutsch: „Die Weißen und Roten“
  • „Los Incas “ – zu deutsch: „Die Inkas“

Polen

Die polnische Nationalmannschaft hat folgende zwei Spitznamen:

  • „Biało-Czerwoni“ – zu deutsch: „Die Weiß-Roten“ (Wegen den Nationalfarben Polens)
  • „Orły“ – zu deutsch: „Die Adler“

Im englischsprachigen Raum werden sie auch „The White Eagles“ (zu deutsch: „Die weißen Adler“ genannt).

Portugal

Die portugiesische Nationalmannschaft hat folgende Spitznamen:

  • Seleção das Quinas – zu deutsch: „Seleção der Quinas“ (Als „Quinas“ werden die fünf kleinen Wappen im portugiesischen Wappen bezeichnet. „Seleção der Quinas“ kann damit als „Auswahl Portugals“ übersetzt werden.)
  • Tugas – „Tugas“ ist eine Selbstbezeichnung der Portugiesen. „Tuga“ ist eine Verkürzung aus dem Wort „Portugal“

Im englischsprachigen Raum werden die Portugisen auch „The Navigators“ genannt. Zu deutsch: „Die Navigatoren“ (In Anlehnung an die Geschichte Portugals.)

Russland

  • „Sbornaja“ (russisch: Сборная) – zu deutsch: „Auswahl“ oder „Die Nationalmannschaft“

Im englischsprachigen Raum wird die russische Nationalmannschaft auch „The Golden Eagle“ genannt, in Anlehnung an ihr Wappen. (zu deutsch: „Die goldenen Adler“)

Saudiarabien

Die saudiarabische Nationalmannschaft hat zwei Spitznamen in Anlehnung an Grün als Nationalfarbe:

  • „al-‘Akhḍar“ – zu deutsch: „Die Grünen“ (arabisch: „الأخضر“)
  • „as-suqūr al-ḫaḍrā“ – zu deutsch: „Grüne Falken“ (arabisch: الصقور الخضراء)

Schweden

„Blågult“ – zu deutsch: „Die Blau-Gelben“ (in Anlehnung an die Nationalfarben Schwedens)

Schweiz

Die schweizer Nationalmannschaft hat mehrere Spitznamen:

  • „Nati“ – als Abkürzung für Nationalmannschaft
  • „A-Team“ – Vom Schweizerischen Fußballverband selbstgewählte Bezeichnung.
  • „Rossocrociati“ – zu deutsch: „Rotes Kreuz“

Senegal

„Les Lions de la Teranga“ – zu deutsch: „Löwen der Teranga“ oder „Teranga-Löwen“

„Teranga“ ist ein Wort der Wolof-Sprache, die im Senegal gesprochen wird. „Teranga“ steht für das Konzept der Gastfreundschaft und Großzügigkeit.

Serbien

Die serbische Nationalmannschaft hat mehrere Spitznamen:

  • „Orlovi“ – kyrillisch: „Орлови“ – zu deutsch: „Die Adler“
  • „Beli Orlovi“ – kyrillisch: „Бели Орлови“ – zu deutsch:“ Die weißen Adler“

Der weiße Doppelkopfadler ist ein traditionelles Symbol in Serbien und im serbischen Wappen.

Spanien

Die spanische Nationalmannschaft hat mehrere Spitznamen:

  • „La Roja“ – zu deutsch: „Die Roten“
  • „La Furia“ –  zu deutsch: „Die Furien“
  • „La Furia Roja“ – zu deutsch: „Die rote Furie“
  • „La Furia Española“ – zu deutsch: „Die spanische Furie“

Südkorea

Die südkoreanische Nationalmannschaft hat mehrere Spitznamen:

  • „Taegeuk Warriors“ – wortwörtlich zu deutsch: „Überlegene Kämpfer“ („Taegeuk“ wird das Symbol in der südkoreanischen Flagge genannt.)
  • „Tigers of Asia“ – zu deutsch: „Tiger Asiens“
  • “ Red Devils“ – zu deutsch: „Rote Teufel“

Tunesien

„Les Aigles de Carthage“ – zu deutsch: „Die Adler von Karthago“ bzw. „Die Karthago-Adler“ (Die historische Stätte Karthago liegt in Tunesien. Karthogo war ein Gegenspieler Roms.)

Auf arabisch lautet ihr Name: „نسور قرطاج“

Uruguay

Die uruguayische Nationalmannschaft hat zwei Spitznamen:

  • „La Celeste“ – zu deutsch: „Die Himmelblauen“
  • „Los Charrúas“ – „Charrúa“ war der Name eines indigenen Volkes das im heutigen Uruguay lebte.
Warum heißt die deutsche Nationalmannschaft nur „Die Mannschaft“?


2015 wurde der neue Name der deutschen Nationalmannschaft „Die Mannschaft“ vorgestellt. Im Jahr zuvor gewannen die Deutschen in Brasilien die Fußballweltmeisterschaft und holten damit ihren vierten Stern. Damit sollte die Nationalmannschaft eine internationale Marke aufbauen.

Vorgestellt wurde der Name und die neue Wort-Bild-Marke am 8. Juni 2015. Oliver Bierhoff präsentierte das neue in gold gehaltene Logo und den Namen. Er sagte, dass sich die Mannschaft durch ihren Zusammenhalt auszeichne.

Die Mannschaft: Angela Merkel als Ideengeber?

Außerdem wurde 2015 bekannt, dass Angela Merkel mit für den namen „Die Mannschaft“ verantwortlich sein soll. Bei der Feier zum Weltmeistertitel 2014 in der Kabine in Rio soll Angela Merkel die Spieler der Nationalmannschaft „Die Mannschaft“ genannt haben.

Namen anderer Fußball-Weltmeistermannschaften als Ansporn

Die Ausdruck „Die Mannschaft“ sollte mit Namen anderer Nationalmannschaften vergleichbar sein, solche wie:

  • „Seleção“ (Brasilien – zu deutsch: „Die Auswahl“)
  • „Squadra Azzura“ (Italien)
  • „Equipe Tricolore“ oder „Les Bleus“ (Frankreich)
  • „La Furia Roja“ (Spanien)
  • „Het Elftal“ (Niederlande)
  • „All Whites“ (Neuseeland)
  • „Chollima“ (Nordkorea)

Alle Spitznamen der Teilnehmer der Fußball-Weltmeisterschaft verraten wir dir hier.

Der Ausdruck sollte als Marke für die deutsche Nationalmannschaft dienen und sich weltweit verbreiten.

Der Name „Die Mannschaft“ erinnert an die Marketing-Kampagne von Volkswagen, die mit „Das Auto“ warben.

Welche Spitznamen hatte die deutsche Nationalmannschaft vorher?

„Die Mannschaft“ sollte andere Namen ersetzen, die den Deutschen gegeben wurden:

Zur Europameisterschaft 2016 wurde die deutsche Nationalmannschaft teils nur die „Elf“ genannt.

Fans anderer Nationen nannten die Deutschen unter anderem „Die Panzer“.

Sprachliche Varianten sind:

  • The Mannschaft
  • La Mannschaft
  • De Mannschaft
  • El Mannschaft
  • Le Mannschaft

Reaktionen auf „Die Mannschaft“

Der Focus titelte: „Die DFB-Elf kopiert VW – und tut sich damit keinen Gefallen“ – Externer Link zum Beitrag auf focus.de: hier.

Dokumentarfilm „Die Mannschaft“

„Die Mannschaft“ heißt ein 2014 veröffentlichter Dokumentarfilm über die Fußball-Weltmeisterschaft 2014 in BRasilien. Der Film war November 2014 in den Kinos. Im Januar 2015 lief er in der ARD.

Der Film erhielt mäßige Kritiken.

Wie oft ist ein Weltmeister in der Vorrunde schon ausgeschieden? (Deutschland Vorrunden-Aus)

Gab es jemals ein Vorrunden-Aus von Deutschland bei Fußball-Weltmeisterschaft?

Nein, 2018 war das erste Mal, dass Deutschland bei einer Fußball-Weltmeisterschaft in der Vorrunde ausgeschieden ist! Im Spiel gegen Südkorea am 27. Juni 2018 verlor Deutschland 2:0. Die Südkoreaner schossen in der 92. und 96. Minute je ein Tor.

Zum Spiel Südkorea – Deutschland

Das Spiel der Deutschen wurde als planlos, glücklos und unglücklich beschrieben. Die Südkoreaner spielten kreativer und ausdauernder als die Deutschen. Kritiker bemängelten, dass Deutschland sein Ziel, Südkorea müde zu spielen und sich Torchancen zu erarbeiten, nicht erreicht haben. Die Südkoreaner spielten mit mehr Ausdauer und Ballbesitz als die Deutschen.

Das Spiel Deutschland gegen Schweden verlief ähnlich. Doch Toni Kroos schoss in der 94 Minute das Siegestor für Deutschland

Die Sportschau bezeichnete den Ausgang des Spiels als „Historisches Desaster“.

1938 ist die deutsche Mannschaft in der ersten Runde der Fußball-WM ausgeschieden. Dies wird jedoch nicht gezählt, da das Turnier sofort mit KO-Runden startete.

Europameister-Aus für Deutschland

1984, 2000 und 2004 ist Deutschland bei den Europameisterschaften in der Vorrunde ausgeschieden.

Weiteres: Kennst du die Geschichte hinter den schwarz-weißen und grün-weißen Trikots der deutschen Nationalmannschaft? Hier verraten wir sie dir.

Warum die deutsche Nationalmannschaft „Die Mannschaft“ genannt wird, erfährst du hier.

Wie oft ist ein Fußball-Weltmeister in der Vorrunde schon ausgeschieden?

Welcher Fußball-Weltmeister ist in der Vorrunde ausgeschieden?

Bisher ist der Ausschied eines Fußball-Weltmeisters nur 6-mal vorgekommen:

  • 1950 flog Italien in der Vorrunde raus – 1938 gewannen sie die Weltmeisterschaft (dazwischen fanden keine Fußball-Weltmeisterschaften statt.)
  • 1966 flog Brasilien in der Vorrunde raus – 1962 gewannen sie die Fußballweltmeistschaft
  • 2002 flog Frankreich in der Vorrunde raus – 1998 gewannen sie die Fußballweltmeistschaft
  • 2010 flog Italien in der Vorrunde raus – 2006 gewannen sie die Fußballweltmeistschaft
  • 2014 flog Spanien in der Vorrunde raus – 2010 gewannen sie noch die Fußballweltmeistschaft
  • 2018 flog Deutschland in der Vorrunde raus – 2014 gewann Deutschland noch die Fußballweltmeistschaft (Es war das erste Mal, dass Deutschland in einer Vorrunde ausgeschieden ist.)

Wie oft wurde ein Weltmeistertitel schon verteidigt?

Bisher wurde der Fußball-Weltmeistertitel nur zweimal verteidigt. Das war Brasilien im Jahr 1962. 1958 holten die Brasilianer zur Weltmeisterschaft in Schweden den Titel Fußball-Weltmeister. 1962 verteidigten sie ihren Titel bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Chile und gewannen erneut.

Außerdem verteidigte Italien seinen 1934 erspielten Weltmeisterschaft zur Weltmeisterschaft 1938 und gewann damit den Titel Fußball-Weltmeister erneut.

Warum spielt Deutschland in schwarz-weißen und grün-weißen Trikots? (Weltmeisterschaft WM)

Warum spielt Deutschland in schwarz-weißen Trikots?

Die Heimatfarben der deutschen Nationalmannschaft sind schwarz-weiß. Dies hat historische Gründe. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts entstanden im deutschen Kaiserreich erste Fußballverbände. Im Jahr 1900 wurde der Deutsche Fußball-Bund (DFB) gegründet. Da die Preußen in Deutschland den größten Einfluss hatten, wurden die Farben der preußischen Flagge – schwarz und weiß – als Farben für die Trikots gewählt. Die deutschen Kaiser Wilhelm I. und Wilhelm II. waren Preußen.

Das erste Fußballländerspiel wurde im Jahr 1908 bestritten. Die Nationalspieler trugen schwarze Hosen, Stutzen und ein weiß-schwarzes Trikot.

Während der Weimarer Republik und dem Dritten Reich wurde an den Farben der Trikots der Nationalmannschaft nichts geändert.

Nationalfarben, Zacken und Adler auf Trikots

Seit 1990 werden auf die Trikots die deutschen Nationalmannschaft die deutschen Nationalfarben miteingearbeitet. 1988 bei der Europameisterschaft wurden das erste Mal die Farben schwarz-rot-gold mit im Trikot verarbeitet.

Der Adler wird seit 1908 in schwarz auf dem Trikot abgebildet. Seine Position ist nicht konstant. Bei einigen Trikots ist auf der linken oder rechten Seite platziert.

Die weißen Trikots tragen 2018 einen gezackten Brustring in Grautönen, die die deutschen Nationalfarben symbolisieren.

Weitere Trikot-Details

Zur Weltmeisterschaft 1974 und 1978 spielten die deutschen in Langärmligen Trikots.

Bei der Weltmeisterschaft 1978 trugen die Deutschen Trikots mit Kragen.

Das Adidas-Logo wurde bei der EM 1984 prominenter auf der Brust gezeigt.

Seit wann trägt die deutsche Nationalmannschaft die Sterne auf dem Trikot?

Seit der Qualifikation für die Europameisterschaft 1996 trägt die deutsche Nationalmannschaft die Sterne für ihre Siege bei Fußballweltmeisterschaften auf dem Trikot.

Zur Weltmeisterschaft 1998 waren die drei Sterne für drei Weltmeisterschaftssiege zum ersten Mal bei einer Weltmeisterschaft abgeildet. Die drei Sterne waren in den deutschen Nationalfarben schwarz-rot-gold gefärbt. 2002 waren die Sterne auch dreifarbig. 2006, 2010 und 2014 waren die Stern alle goldfarben. 2018 sind die alle vier Sterne auf den Heimtrikots schwarz. (Bei den Auswärtstrikots sind sie 2018 weiß.)

Jeder Stern symbolisiert einen Fußballweltmeisterschaftssieg:

  • 1954
  • 1974
  • 1990
  • 2014

Warum spielt Deutschland in grün-weißen Trikots?

Das Auswärtstrikot der deutschen Nationalmannschaft ist grün-weiß. Die ersten grün-weißen Trikots kamen nach der Gründung der BRD auf. Die Farben grün-weiß stehen übrigens für den Deutschen Fußball-Bund (DFB). Das Grün ist prominent im Logo des DFB vertreten. Seit 1926 ist grün die offizielle Farbe des DFB.

Das Trikot ist grün, ebenso die Stutzen. Die Hose ist weiß.

Übrigens: Spielt die Heimannschaft in weiß, so spielen die Deutschen in grün-weiß. (Wie z.B. beim Spiel Südkorea-Deutschland bei der Weltmeisterschaft 2018.)

In der Vergangenheit liefen die deutschen Spieler auch schon in grünen Trikots auf. Unter anderem zu folgenden Weltmeisterschaften und  Europameisterschaften:

  • Weltmeisterschaft 1954 (Beim Halbfinale gegen Österreich.)
  • Europameisterschaft 1972 (Beim legendären 3:1 Sieg gegen England)
  • Weltmeisterschaft 1986 (WM-Finale gegen Argentinien)
  • Europameisterschaft 1988
  • Weltmeisterschaft 1990 (Beim Halbfinale gegen Italien)
  • Europameisterschaft 1996
  • Weltmeisterschaft 1998
  • Europameisterschaft 2012

Zur Weltmeisterschaft 2006 trug Deutschland gar kein Auswärtstrikot. Die Deutschen spielten nur in schwarz-weiß. Als Gastgeber der Weltmeisterschaft waren sie immer die Heimatmannschaft.

Rote und schwarze Auswärtstrikots

Zur Europameisterschaft 2008 trugen die Deutschen rote Auswärtstrikots.

Zur Weltmeisterschaft 2010 trugen die Deutschen schwarze Auswärtstrikots.

Zur Weltmeisterschaft 2014 wurde kein grün-weißes Trikot getragen, sondern ein rotes Trikot.

Weiteres zu den Trikots der deutschen Nationalmannschaft

Die Trikots werden übrigens von Adidas vertrieben.

Was bedeutet „kroosartig“? Bedeutung, Definition


Der Ausdruck „kroosartig“ setzt sich aus dem Namen des Spielers der deutschen Nationalmannschaft „Toni Kroos“ und dem Adjektiv „großartig“ zusammen.

Als „kroosartig“ werden die Leistungen von Toni Kroos bezeichnet. Damit avancierte Toni zu einer Symbolfigur für die deutsche Nationalmannschaft, die im ersten Vorrundenspiel gegen Mexiko verlor. Damit war es das erste Mals seit 1982, dass eine deutsche Mannschaft das erste Vorrundenspiel verlor. Damals verlor Deutschlan gegen Algerien 1:2.

Im Fußball-Weltmeisterschaftsspiel Deutschland-Schweden, welches Deutschland mit 2:1 gewann, war es Toni Kroos der in der 95. (und damit letzten) Minute ein Tor gegen Schweden schoss. Damit ging die deutsche Nationalmannschaft in Führung und gewann das Spiel. Nach dem verlorenen Spiel gegen Mexiko war dieser Sieg eine große Erleichterung für die Mannschaft. Damit rettete Toni Kroos Deutschland vor dem WM-Aus in der Vorrunde.

Kroosartiger Moment

Der Begriff „kroosartig“ wurde kurz später von deutschen Medien geprägt und verwendet, um Toni Kroos auch sprachlich für seine Leistung auszuzeichnen. Es war nicht das erste Mal, dass der Ausdruck „kroosartig“ verwendet wurde. Schon im Juli 2014, im Juni 2016 und im August 2017 wurde nach „kroosartig“ verstärkt auf Google.de gesucht. Das verrät das Google Trends-Tool.

Warum Kroos die Erlösung war

Nachdem Deutschland das erste Spiel der Vorrunde der Fußballweltmeisterschaft 2018 gegen Mexiko torlos verlor, war ein Sieg gegen Schweden bitternötig. Das Tor für die mexikanische Mannschaft schoss Hirving Lozano in der 35. Minute.

Beim Spiel Deutschland-Schweden gingen zunächst die Schweden in der 32. Minute in Führung. Nach dem Stand zur damaligen Zeit und zum damaligen Torverhältnis wäre dies, dass sichere WM-Aus für Deutschland gewesen. Doch in der 48. Minute schoss Marco Reus das Ausgleichstor.  Später in der 82. Minute erhielt Jerome Boating eine rote Karte und musste das Spielfeld verlassen. Toni Kroos schoss dann in der fünften Minute der Nachspiel – also in der 95. Minute – das Ausgleichstor.

Was bedeutet der Doppel-Adler-Jubel? Bedeutung


Als „Adler-Jubel“ bzw. „Doppel-Adler-Jubel“ wird die Handbewegung bezeichnet, bei der eine Person ihre beiden Hände an den Daumen ineinander hakt. Die Handflächen zeigen nach innen und die Finger sind ausgestreckt, so dass die Person mit ihren Händen einen Doppelköpfigen Adler zeigt. Die Finger sind dabei die Federn. Die Daumen sind die Köpfe.

Die Schweizer Nationalspieler mit albanischen Wurzeln – Granit Xhaka und Xherdan Shaqiri – zeigten diese Geste beim Fußball-WM-Spiel Schweiz-Serbien 2018, nach ihren erfolgreichen Torschüssen.

Der Doppel-Adler ist Teil des Wappens von Albanien. Die Doppel-Adler-Geste richtet sich damit an Albanien.

Update Geldstrafen und Verwarnungen

Update: Die FIFA verhängt – wie am 25. Juni 2018 bekannt wurde – gegen Xhaka und Shaqiri nur Geldstrafen und Verwarunngen. Beide Torschützen müssen jeweils 8680 Euro Strafe zahlen. Der Schweizer Kapitän Stephan Lichtsteiner muss 4340 Euro Strafe zahlen. Er machte auch die Doppel-Adler-Geste.

Der serbische Fußballverband muss 46.860 Euro als Strafe wegen dem Fehlverhalten der serbischen Fans zahlen. (Diese sollen während des Spiels „Töte den Albaner“ auf serbokroatisch gerufen haben. Was sie gerufen haben, erklären wir hier.) Der serbische Trainer Mladen Krstajic muss 4340 Euro Strafe zahlen. Der Verbandschef Slavisa Kokeza muss ebenfalls 4340 Euro Strafe zahlen.

Die albanische Flagge: Doppelkopfadler auf rotem Grund.

Der Adler-Jubel – auch als Doppeladler-Jubel oder Doppelkopfadler-Jubel – bezeichnet, wurde bekannt nach dem die Schweizer Nationalspieler – Granit Xhaka und Xherdan Shaqiri – im Spiel Schweiz-Serbien nach ihren Torschüssen den Adler-Jubel zeigten. Damit zogen sie den Ärger der schweizer und serbischen Fans auf sich.

Im Spiel Schweiz-Serbien gewann die Schweiz mit 2:1. Die Schweiz war zunächst in dem Spiel im Rückstand. Doch in der 52. Minute schoss Xhaka den Ausgleich und in der 90. Minute schoss Shaqiri das Sieg-Tor. Nach den Torschüssen jubelten sie mit den Händen und zeigten dabei mit ihrer Geste den albanischen Doppelkopfadler.

Was bedeutet der Doppel-Adler-Jubel?

Albanien spielt in dieser Fußballweltmeisterschaft (WM) nicht mit. Doch die schweizer Nationalspieler und Torschützen des Spiels Schweiz-Serbien, Granit Xhaka und Xherdan Shaqiri, haben albanische Wurzeln. Für sie ist die Schweiz eine Ersatz-Nation – so bezeichnen sie sie teils. Beide Spieler äußerten sich nach dem Spiel, dass sie den Sieg ihren Familien und dem Land ihrer Eltern widmen.

Die serbischen Fans piffen die beiden und zwei weitere Schweizer Nationalspieler, Valon Behrami und Blerim Dzemaili, die auch albanische Wurzeln haben, während des Spiels aus.

Nach dem Spiel gab die FIFA bekannt, dass sie Ermittlungen gegen die Torschützen wegen der Geste einleiten wird.

Der Schweizer-Fußballverband wird keine Sanktionen gegen die beiden Spieler einleiten.

Doppel-Adler-Jubel, Kosovo und Serbien

Das ganze hat einen politischen Hintergrund. Knapp 90 Prozent der Einwohner des Kosovo haben albanische Wurzeln. Der Kosovo war eine ehemalige Provinz von Serbien und bis heute erkennt Serbien den Kosovo als Staat nicht an. Durch den Kosovo-Krieg litten beide Länder und viele Wunden zwischen den Völkern sind bis heute nicht verheilt. Teils herrscht purer Hass zwischen Serben und Albanern. Dieser zeigte sich auch im Spiel Schweiz-Serbien, wo Spieler mit albanischen Hintergrund gegen Serben antraten. (Während des Kosovo-Krieges flüchteten viele Kosovo-Albaner nach Westeuropa und viele auch in die Schweiz. So auch der Vater von Granit Xhaka.)

Auch stellt sich die Frage, wenn die Liebe zu Albanien bei den Spielern Xhaka, Shaqiri, Behrami und Dzemaili so groß ist, warum spielen sie dann für die Schweiz und nicht für Albanien?

In den sozialen Medien stellten sich viele ähnliche Fragen. Schweizer Fans waren irritiert, dass die schweizer Nationalspieler eine albanische Geste zeigten und keine Geste für die Schweiz. (z.B. ein Plus)

Die Doppelkopfadler-Geste wird weithin als Provokation gesehen und konterkariert die sportliche Leistung etwas.

Weitere Bezeichnungen für die Geste bzw. den Jubel

ANmerkung: Die Bezeichnung „Adlerjubel“ oder „Adlergeste“ ist soweit korrekt, um konkreter zu werden, wäre die Bezeichnung „Doppelkopfadlerjubel“ oder „Doppelkopfadlergeste“ am genausten. (Der albanische Adler hat zwei Köpfe und einen Körper. Deswegen ist es eigentlich kein Doppeladler, sondern ein Doppelkopfadler. Wenn man es genau nimmt.)

  • Adlerjubel / Adler-Jubel
  • Adlergeste / Adler-Geste
  • Doppeladlerjubel / Doppel-Adler-Jubel
  • Doppeladlergeste / Doppel-Adler-Geste
  • Doppelkopfadlerjubel / Doppelkopf-Adler-Jubel
  • Doppelkopfadlergeste / Doppelkopf-Adler-Geste
Synonyme für Fußball


„Fußball ist unser Leben. König Fußball regiert die Welt.“ Für einige gilt dieser Spruch immer, für manche nur zur WM. Der Fußball ist den Deutschen unheimlich wichtig und das führt dazu, dass mal mehrere Millionen Fußball-Trainer zu Hause auf der Couch, in der Bar oder im Biergarten sitzen und Anweisungen geben.

In diesem Beitrag stellen wir Synonyme für Fußball vor: Für den Ball, für das Spiel, für das Spielen und für das Tor schießen.

Synonyme für den Ball:

  • Ei
  • Fußball
  • Kirsche
  • Kugel
  • Leder
  • Lederkugel
  • Murmel
  • Pille
  • Pluntze
  • Pocke

Synonyme für den Sport:

  • Das Runde muss in das Eckige
  • Fuppes (im Rheinland verbreitet)
  • Fußball
  • Fussi
  • König Fußball
  • Spiel um das runde Leder

Synonyme für Fußball spielen:

  • bäbbeln (sächsisch)
  • bolzen
  • booken
  • buffen
  • fußballen / fußballern
  • hacken
  • holzen
  • kicken
  • klotzen
  • knödeln
  • lappen
  • öcken (im Rheinland verbreitet; als Substantiv ist Öcken ein Ausdruck für Geld.)
  • pöhlen
  • raufen
  • schutten
  • spielen
  • tschutten
  • zocken

Synonyme für „ein Tor schießen“

  • abfälschen
  • abstauben
  • ballern
  • bolzen
  • bugsieren
  • bummsen
  • buttern
  • chippen
  • donnern
  • dreschen
  • feuern
  • flanken
  • flippen
  • flippern
  • geben
  • hacken
  • hämmern
  • heben
  • hobeln
  • holzen
  • jagen / reinjagen
  • kicken
  • kloppen
  • knallen / rein knallen
  • köpfen
  • ledern
  • legen
  • löffeln
  • lümmeln
  • lupfen
  • moggeln
  • müllern
  • nageln
  • passen
  • pfeffern
  • pflücken
  • prengeln
  • reinhauen
  • rammen
  • reinsemmeln
  • rotzen
  • säbeln
  • schaufeln
  • scheppern
  • schießen
  • schleudern
  • schrauben
  • schrubben
  • schweißen
  • stochern
  • stolpern
  • stoßen
  • streicheln
  • tippen
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Warum Fußball so beliebt ist

Fußball ist ein Mannschaftssport, in dem nicht nur die Spieler, der Trainer und andere im Hintergrund zum Team gehören, sondern auch die Fans. Beim Fußball fiebern alle mit. Weil Fußball so viele erfasst – insbesondere zu einer Fußball-Weltmeisterschaft (WM) oder einer Fußball-Europameisterschaft (EM) haben sich unzählige Bezeichnung für den Fußball entwickelt. Diese Vielfalt freut und zeigt auch wie kreativ Fußballkommentatoren sein können.

Was bedeutet shredded? Bedeutung auf deutsch, Definition


„Shredded“ ist eine Bezeichnung für einen muskulösen Körper mit einen sehr niedrigen Körperfettanteil, so dass die Muskeln stark zum Vorschein treten. Der Begriff stammt aus dem Bodybuilding und kann am ehesten mit „definiert“ übersetzt werden, wobei der geringe Körperfettanteil nicht vergessen werden darf – obwohl das Wort übersetzt „zerfetzt“, „gerieben“ oder „zerrissen“ bedeutet.

Jemand der „shredded“ ist, hat sich große Muskelmasse antrainiert und dadurch ein hartes und kantiges Aussehen erlangt. Gleichzeitig hat er/sie sein Körperfett stark reduziert. Durch den Verzicht auf Wasser und eine Entwässerung wird der Eindruck des „shredded“ sein, noch verstärkt, da die Muskelfasern stark zum Vorschein treten.

Es gilt: Je niedriger der Körperfettanteil, umso besser tritt die Muskulatur zum Vorschein.

Teils wird vom „Shredded Body“ oder Shredded Look“ gesprochen.

Weitere Begriffe aus diesem Kontext sind: ripped, lean

Kann jeder „shredded“ werden?

Wie leicht jemand „shredded“ wird, hängt von vielen Faktoren ab und ist teils hoch individuell. So spielen die Gene eine Rolle, die Willenskraft, das Traininig, die psychische Stabilität, die Ernährung und der Alltag. Insbesondere haben das Training und die Ernährung einen erheblichen Einfluss, ob jemand „shredded“ wird oder nicht.

Die geregelte Zufahr von Kohlenhydraten, Proteinen, Fetten und Salzen hat immense Auswirkungen, sowie ein bewusstes Kaloriendefizit. Auch entscheidet, dass Verhältnis zwischen Kraft- und Ausdauertrianing über den körperlichen Erfolg.

Wer „shredded“ werden möchte, benutzt in der Regel einen Ernährungsplan, mit dem auf die Zufuhr von Kalorien, Kohlenhydraten, Proteinen und Fetten geachtet wird. Außerdem wird ein Trainingsplan genutzt, um bestmögliche Ergebnisse mit den Übungen zuerzielen. Wer es sich leisten kann, zieht einen Trainer hinzu, der unterstütz und Tipps gibt.

Dabei gelten nicht für alle die gleichen Grenzen, manche sehen schon bei 11 Prozent Körperfettanteil „shredded“ aus, während man dies über andere bei gleichem Körperfettanteil nicht sagen würde.

„Shredded“ zu sein, ist kein alltäglicher Zustand, da der Körperfettanteil extrem niedrig gehalten werden muss.

Shredded: Unterschiede zwischen Mann und Frau

Ein trainierter Mann mit einem Körperfettanteil zwischen 6 und 13 Prozent gilt als „shredded“. Geringere Körperfettanteile und gleichzeitig große Muskelmassen sind aber auch möglich. Auf Gannikus.com wird behauptet, dass Teilnehmer des Mr. Olympia-Wettbewerbes 4-5 Prozent Körperfettanteil am Tag des Wettkampfes aufweisen.

Für Frauen gilt, dass ein Körperfettanteil von zehn bis 15 Prozent bei großer Muskelmasse als shredded gilt. Das liegt daran, dass Frauen von Natur aus einen höheren Körperfettanteil als Männer haben.

Herkunft

Der Begriff stammt aus dem Bodybuilding. Er stammt aus der englischen Sprache (USA, England) und wanderte über deutsche und englischsprechende Fitness-YouTuber in Deutschland ein. Ein Synonym ist ripped. „Ripped“ bedeutet: muskulös, zerrissen, eingerissen, muskelbepackt.

Beispiel: Wow, Peter ist shredded!