Was bedeuten Weinbezeichnungen? – Fakten und Infos rund um das Kultgetränk aus der Traube

Was bedeuten Weinbezeichnungen, Fakten und Infos rund um das Kultgetränk aus der Traube


Auf jeder Getränkekarte, in jedem Supermarkt sowie bei jedem feierlichen Anlass findet sich ein guter Wein. Wein gehört neben Bier zu den Kultgetränken unter den alkoholischen Variationen. Kaum ein Land genießt nicht den Saft der Traube, der in einem aufwendigen Prozess vergoren und abgefüllt wird. Doch bereits beim Kaufen eines Weines beginnt die wilde Achterbahnfahrt der Fachbegriffe und Bedeutungen. Von trocken bis herb über lieblich kann der Wein so jede Geschmacksrichtung annehmen. Hinzu kommen zahlreiche Ausdrücke, die sich auf das Anbaugebiet sowie die Besonderheiten während des Anbaus beziehen. Wer sich hierbei nicht zum Profi hat ausbilden lassen, kann schnell den Überblick verlieren. Im Folgenden erklären wir Ihnen die Bedeutungen des gängigen Vokabulars rund um den Wein. So wird Ihr nächster Weinkauf zu einer einfachen Angelegenheit.

Fakten und Informationen zum Weinanbaugebiet

Weinanbaugebiete gibt es auf der Welt unzählige. Doch nicht alle sind so bekannt wie beispielsweise Bordeaux, Mendoza oder Rioja. Was zeichnet ebendiese Anbaugebiete aus? Warum sind die Trauben dieser Orte besonders gut geeignet, um köstlichen Wein herzustellen?

Eines der weltweit bekanntesten Anbaugebiete für die Weintraube ist in Südfrankreich gelegen. Bordeaux in Aquitanien blickt auf eine lange Historie zurück. Besonders schön macht sich dieses Gebiet auch als Urlaubsziel. Denn neben den zahlreichen kulinarischen Genüssen finden sich in der nächsten Nähe auch ein Hafen sowie spannende Architektur. Bedingt durch das hohe Feuchtigkeitsaufkommen wachsen und gedeihen die Trauben hier sehr gut. Sie nehmen eine einzigartige Fruchtigkeit an, die sich auch im Wein herausschmecken lässt.

In Argentinien findet sich das Anbaugebiet Mendoza. Mit über 70 % der landesweiten Weinproduktion kann gesagt werden, dass dieses Anbaugebiet das größte des Landes ist. Die Besonderheit am argentinischen Wein, der zumeist den Namen Malbec trägt: Eine einzigartige fruchtige Note sticht hervor. Diese entsteht durch den krassen Kontrast des Landes. So findet sich in nächster Umgebung ein schneebedeckter Gipfelzug, der zum Rodeln, Skifahren und Schlittenfahren einlädt. Dich nebenan erstrahlt das Weinbaugebiet unter blauem Himmel.


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Rioja in Spanien profitiert vom dauerhaft heißen Klima des Landes. Der spanische Rotwein ist in Deutschland sehr beliebt. Dies liegt vor allem an der besonders tiefroten Farbe des Weines, aber auch am trockenen Geschmack. Die Atlantikküste liegt in nächster Nähe zu den über 60000 Hektar großen Rebflächen, die stetig neue Trauben für den besonderen Wein Spaniens produzieren. Durch das Salz in der Luft bekommen die Trauben einen sehr süßen, aber auch trockenen Geschmack zugleich.

Bereits seit dem 16. Jahrhundert blüht in Chile die Weinkultur stark auf. Chilenische Weine konnten sich über die Jahrhunderte einen festen Platz auf der Rangliste der besten Weine weltweit erarbeiten. So liegt südlich von Chile die Stadt Santiago de Chile. Hier findet sich das Maipo Valley, das zu den ältesten sowie einflussreichsten Weinanbaugebieten des ganzen Landes zählt. Hier herrschen optimale klimatische Bedingungen, die das Wachstum der Trauben besonders begünstigen. Hervor geht aus der Kombination aus Klima und Erdboden die Basis für zahlreiche Weinsorten wie den Sauvignon, Syrah oder Chardonnay.

Was ist eine samtig, weiche Note?

Denken Sie an samtig und weich, kommen Ihnen sicherlich gewisse Verbindungen zu einem Gefühl an den Fingerspitzen in den Sinn. Wenn Sie über einen weichen Schal streichen, eine samtige Jacke anziehen, fühlt sich dies wundervoll auf der Haut an. Doch wie kann ein Wein diesen Geschmack imitieren? Samtig weiche Weine lassen sich besonders gut zu mild-würzigen Käsesorten wie Gouda oder Frischkäse kombinieren. Sie sind daher nicht sehr auffallend in ihrem Geschmack und überdecken die Geschmäcker der Lebensmittel nicht. Zudem erinnert dieser Wein sehr stark an eine sehr süße Fruchtsorte, wie beispielsweise Kirschen oder Aprikosen. Bei weiterer Betrachtung fällt der Duft aus. Dieser erinnert stark an satte, reife Früchte. Beim Trinken entsteht eine sehr sanfte Berührung mit dem Gaumen. Sie haben das Gefühl der Wein schmilzt im Mund dahin.
Bekannte Sorten, die ebendiesem Geschmack entsprechen sind der deutsche Riesling oder der italienische Wein aus der Toskana. Auch in Frankreich setzen die Winzer auf ebendiesen Geschmack. Als samtig, weich werden hier Merlot oder Grenache vertrieben. Weitere Informationen erhalten Sie auf der-weinsnob.de. Der Onlineshop für Geschenke rund um das beliebte alkoholische Getränk, bietet seinen Besucherinnen und Besuchern alles, was das Herz begehrt. Ein Verkaufsschlager ist das Weinbuch, welches in kompakter Form alles Wissenswerte über Wein erklärt.

Was ist eine harmonisch, milde Note?

Harmonisch, milde Weine zeichnen sich durch Ihre gute Kombinierbarkeit zu sehr kräftigen Speisen aus. Wer gerne einen Camembert oder einen Parmesan genießt, sollte hierzu unbedingt einen dieser Weine kombinieren. Ihnen wird dabei sicherlich der feine Fruchtgeschmack auffallen, der beim Trinken des Weines auf der Zunge entsteht. Oftmals sprechen Kenner auch von einem sehr cremigen Geschmack. Dies liegt am hohen Fruchtgehalt des Weines, der einen ausgeprägten Körper bildet. In Frankreich kommt dieser Wein in vielen Weinanbaugebieten zum Vorschein. Der Chardonnay ist einer der bekanntesten Weine dieser Sorte. Dicht gefolgt vom deutschen Weißburgunder, welcher seit Jahrtausenden angebaut wurde. Bereits die Kelten hegten die Weinkultur des Burgunders.

Was ist eine fruchtig, frische Note?

Sie haben im Supermarkt einen fruchtigen, frischen Wein vor sich? Was das genau bedeutet? Dieser Wein zeichnet sich durch seinen sehr lebendigen, spritzigen Geschmack aus. Dennoch ist er sehr leicht, weswegen er sich auch mit zart-würzigen Käsesorten oder frischen, knackigen Früchten kombinieren lässt. Weiterhin kann er auch feinperlig ausgeführt sein. Dies kommt aber in den wenigsten Fällen vor. Durch die intensiven Fruchtaromen bekommt der Wein eine starke Wirkung auf die Geschmacks- aber auch Geruchsnerven. In Deutschland ist der Wein meist als Grauburgunder bekannt. Das milde Sommerklima in den Anbaugebieten ermöglicht es, den Wein sehr frisch zu keltern. In Österreich bieten über 40000 Weinberge Millionen von Hektolitern fruchtig frischen Wein an. Auch in Italien findet diese Geschmacksnote Anklang.

Fruchtig, frische Weine liegen aktuell im Trend. Sie eigenen sich perfekt als Abkühlung an heißen Sommertagen und werden daher oftmals als Cocktail hergerichtet. Zudem wirkt der Kohlensäureanteil meist sehr lebendig. Die zahlreichen Fruchtaromen werden mit mineralischen Klängen kombiniert, was zu einer besonderen Geschmacksnote führt. Meist fügen die Winzer und Winzerinnen dem Wein Feuerstein, Schiefernoten oder Muschelkalk hinzu, um den Geschmack zu vollenden.

Was ist eine charakterstarke, kräftige Note?

Wem all diese Geschmacksrichtungen nicht zu wild sowie imposant sind, der greift zu einer charakterstarken, kräftigen Weinsorte. Diese lassen sich problemlos zu intensivsten Käsesorten wie Bergkäse oder Parmesan kombinieren. Auch Zitrusfrüchte spielen sich gut auf den Geschmack des Weines ein. Beim Trinken spüren Sie am Gaumen eine sehr temperamentvoll sowie konzentrierte Note. Diese kann zum einen sanft sein, aber auch würzig pikant. Bei den meisten Weinkreationen wechseln sich die Geschmacksrichtungen bei nur einem Schluck Wein ab. So schmecken Sie für wenige Sekunden eine elegante Note, kurz darauf eine sehr pikante Ausführung. In Frankreich sind 70 % der Weine Rotweine. Diese werden oftmals als pikant beschrieben. Auch in Italien und Spanien finden sich unterschiedlichste Weinsorten, die ebendieses Geschmacksbild aufweisen. Dabei gilt es stets auf die Persönlichkeit des Weines zu achten. Reifen die Weine in Eichenfässern wird aus der intensiven Note schnell eine noch pikantere Ausführung.

Welche Fachbegriffe gibt es rund um Wein?

Wissenswertes rund um Weine beinhaltet auch einige Fachbegriffe. Zunächst einmal soll die Qualität des Weines genauer beleuchtet werden. Deutschen Wein können Sie in vier verschiedene Stunden der Qualität einordnen. Zunächst spricht man von einem Tafelwein, dann von einem Landwein, einem Qualitätswein bestimmter Anbaugebiete und einem Qualitätswein mit Prädikat. Unter dem Prädikat versteht sich die Spätlese, Auslese oder auch die Beerenauslese. Der Qualitätswein entspricht dem höchsten Standard und kommt bei feierlichen Anlässen zum Einsatz.
Neben diesen Qualitätsstufen, die gesetzliche Regelung finden, etablieren sich zunehmen besondere Bezeichnungen. Unter Typenbezeichnungen finden sich weitere Angaben zu den Geschmackstypen aber auch zu den Rebsorten. Die bekannteste Sorte ist Selection. Diese beschreibt einen trockenen Wein, der aus gebietstypischen Rebsorten gewonnen wird. Unter einem Classic versteht man eine Rebsorte aus einem gehobeneren Weinanbaugebiet.

Ebenso kennen sollten Sie die Bedeutung des Etiketts auf einem Wein. Hierauf muss nicht zwangsläufig jede Information über den Wein aufgedruckt sein. Meist lassen die Weinhändler und -Händlerinnen die Rebsorte sowie den Jahrgang aufdrucken (dies ist allerdings kein Muss). In manchen Fällen findet sich zusätzlich die Angabe „Verschnitt“. Das muss nicht zwangsläufig geminderte Qualität bedeuten. Vielmehr nutzen die Weinbauern den Verschnitt bzw. das Cuvée, also das Mischen zweier Sorten, um einen interessanteren Geschmack zu erzeugen.


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Doch was muss auf dem Etikett vermerkt werden? Hierzu trifft der Gesetzgeber klare Aussagen: Auf einem Etikett für den Wein muss sich zunächst die Qualitätsstufe des Weines befinden. Somit können die Konsumenten gezielt nach einem hochwertigen oder etwas geringer wertigen Wein suchen. Des Weiteren gilt es das Anbaugebiet beim Namen zu nennen. Die lokale Ortung sowie die klimatischen Eigenschaften des Anbaugebietes können die Konsumenten aus dem Internet ermitteln. Die Höhe des Alkohols sowie die Menge des Flascheninhalts sind weitere Faktoren, welche auf einem Etikett zu finden sein müssen. Zuletzt vermerkt werden muss der Abfüller. Handelt es sich um einen Qualitätswein mit Prädikat, muss auch eine Prüfnummer aufgedruckt werden. Anhand dieser können sich diverse Faktoren über den Wein im Netz nachlesen oder beim Hersteller abrufen lassen.

Wie lagert man einen Wein?

Ein besonders wichtiges Kapitel, wenn es um Weine geht, ist die Lagerung. Sicherlich können Sie den Wein einfach in den Kühlschrank stellen, doch wenn Sie sich nach langjähriger Qualität sowie Geschmack sehnen, bedarf es weitaus mehr. Zunächst achten Sie auf die Temperatur. Diese muss bei einer langfristigen Lagerung zwischen 8 und 18 Grad Celsius liegen. Temperaturschwankungen sind absolut problematisch. Denn die Weine reagieren sehr sensibel, indem sie Geschmacksstoffe verlieren oder einen Abbau wichtiger Inhaltsstoffe beschleunigen.

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