Was bedeutet Hallyu? Bedeutung, Definition, Erklärung


Der Begriff Hallyu kommt aus dem Koreanischen und heißt übersetzt „Koreanische Welle“. Damit ist die rasante Zunahme der Popularität der koreanischen Unterhaltungskultur außerhalb der Landesgrenzen gemeint. Diese Zunahme setzte etwa Mitte der 1990er Jahr ein und dauert bis heute an. Die Popularität beschränkt sich nicht nur auf die Film- & Musikindustrie, auch die Sprache, Kulinarik, Literatur und die Modeindustrie sind unter anderem davon betroffen.

Was ist Hallyu? Bedeutung, Definition, Erklärung

Ihr Anfänge feierte die Hallyu-Bewegung, nachdem Südkorea und China Mitte der 1990er-Jahre diplomatische Beziehungen aufgenommen hatten und so koreanische Fernsehserien und Musik in den chinesischen Markt vorgedrungen sind. Dabei war die chinesische Markteroberung von den Koreanern nicht zielgerichtet und geplant, sondern eher zufällig.

Erleichternd für den Erfolg in China war die gemeinsame Kultur und Geschichte der beiden Länder, sowie dass das Genre der Fernsehserien den Geschmack von Korea und China gleichermaßen traf. Der koreanische Musikmarkt sehnte sich aufgrund der beschränkten Expansionsmöglichkeiten im Inland nach einer Gelegenheit zu Ausweitung und fand diese zuerst auch in China. Im Jahr 1999 wurde schließlich auch der Begriff Hallyu für das auftretende Phänomen begründet, als Journalisten einer Pekinger Zeitung die Atmosphäre bei Musikkonzerten von koreanischen Bands beschrieben.

Im Jahr 2003 erreichte die koreanische Welle schließlich auch Japan, als ein japanischer Fernsehsender eine koreanische Serie ausstrahlte. Nach und nach griff die Popularität auch auf andere asiatische Länder wie z. B. Taiwan, Hongkong, Thailand, Indonesien sowie Indien über. Schlussendlich erreichte die Hallyu-Bewegung Bekanntheit im Mittleren Osten, Afrika sowie Südamerika, bevor auch Europa und Nordamerika, vor allem mithilfe des Internets und der sozialen Medien, erobert wurde. Als sich der Erfolg der Unterhaltungskultur im Ausland abzeichnete, wurde die Verbreitung dieser durch das südkoreanische Kulturministerium gezielt gefördert und unterstützt.

Zur zeitlichen Abgrenzung wird die Hallyu-Bewegung oftmals in zwei Phasen gegliedert. Hallyu1.0 beschreibt dabei die Anfangszeit des Phänomens vom Beginn bis ca. 2007. Dieser Begriff umfasst dabei den Erfolg der ursprünglichen Unterhaltungskultur, wie vor allem der Musik- & Filmindustrie. Die zweite Phase der Bewegung, Hallyu2.0, beginnt unmittelbar nach der ersten Phase und beinhaltet neben dem ursprünglichen popkulturellen Ansatz auch weitere Unterhaltungszweige wie die Spielindustrie oder die Unterhaltungs- und Kommunikationsindustrie sowie beispielsweise auch Kosmetika oder die koreanische Küche.

Siehe: K-Pop / koreanisch Wörterbuch

Bereiche von Hallyu

Durch die große Beliebtheit haben sich innerhalb der Welle sogar neue Genres in verschiedenen Disziplinen mit bestimmen Spezifika gebildet. K-Dramen, kurz für koreanische Dramen, gelten als Initiator von Hallyu und sind thematisch vor allem von konfuzianischen Werten geprägt. Dabei geht es vor allem um Nächstenliebe, Familienorientiertheit und Aufrichtigkeit.

Die Behandlung dieser Werte führte auch zum großen Erfolg in China. Daneben wird in K-Dramen auch sehr viel Wert auf die Musik gelegt. Des Weiteren beteiligen sich Fans sehr stark in Form von Diskussionen im Internet und in den sozialen Medien an den Ereignissen der K-Dramen. Eine Besonderheit dieses Genre ist zudem, dass im Gegensatz zu amerikanischen Serien in K-Dramen meistens keine Fortsetzung in Form von weiteren Staffeln besteht, wodurch viele Dramen nach einer Staffel enden bzw. inhaltlich abgeschlossen werden. Aufgrund der weltweiten Beliebtheit von Hallyu gibt es mittlerweile sogar organisierte Reisen, welche an die Drehorte der südkoreanischen Schauplätze der Fernsehserien führen.

Auch der südkoreanische Film erlebte in den vergangenen Jahren einen sehr großen Aufschwung. Dabei haben sich in Anlehnung an die amerikanische Filmindustrie sogar eigene Begriffe gebildet. So beschreibt die Gegend Chungmuro in der Hauptstadt Seoul den ehemaligen Dreh- und Angelpunkt des koreanischen Films und kann damit als koreanisches Äquivalent zum Ort Hollywood gesehen werden. Der Begriff Hallyuwood benennt die Beliebtheit des koreanisch Films im Zuge der koreanischen Welle und wurde vom Begriff Hollywood abgewandelt. K-Horror ist das koreanische Genre eines Horrorfilms und bedient sich vor allem an der Angst vor dem Fremden und dem Ungewohnten, wobei dies oftmals auf einer Metaebene geschieht und sozialkritische Aspekte mit sich trägt. Bei Webtoons handelt es sich um Webcomics, welche online vertrieben werden und als Konkurrenz zu den japanischen Mangas angesehen werden können.

K-Pop beschreibt die koreanischsprachige Popmusik, welche zum großen Teil am Erfolg von Hallyu beteiligt ist. K-Pop bezeichnet somit nicht die Herkunft des Interpreten, sondern wird ausschließlich für Musikstücke mit koreanischem Text verwendet. K-Pop-Künstler sind im Ausland vor allem aufgrund ihrer körperlichen Attraktivität beliebt und treten sehr oft als Boy- oder Girlbands auf. Die Mitglieder dieser Bands sind oftmals sogenannte „Idols“. Ein Idol ist ein südkoreanischer Musiker, welcher als junger Erwachsener von einer Agentur angeworben wurde und dort unter Vertrag steht. Dabei fällt der jeweiligen Agentur die Ausbildung sowie die „Formung“ des jeweiligen Künstlers zu. Die Idols sollen dahingehend ein bestimmtes und vorgegebenes Image verkörpern, um die Musik bzw. die Band bestmöglich vermarkten zu können. Das Verfassen und Komponieren der Lieder wird meistens durch die Agentur durchgeführt. Die jeweiligen Idols sind nur für den Gesang sowie die Performance bzw. Vermarktung zuständig. Bevor die Idols ihre Musikkarriere starten, werden sie als sogenannte Trainees von den Musikagenturen in verschiedenen Disziplinen ausgebildet, welche neben Gesang und Tanz auch Umgangsformen und Sprachen umfassen.

Hallyu umfasst auch die weltweite Verbreitung und Popularität der koreanischen Küche. Die große Beliebtheit führte dazu, dass in großen Metropolen in Europa und Nordamerika vermehrt koreanische Restaurants eröffnet wurden. Sehr beliebte koreanische Gerichte sind beispielsweise Kimchi, Bibimbap oder Bulgogi. Kimchi beschreibt dabei die Zubereitungsart von Gemüse durch Fermentation. Beliebte Gemüsesorten sind Kraut, Kohl oder Rettich, welche vor dem Fermentationsprozess gewürzt werden. Bei Bibimbap handelt es sich um ein Reisgericht, welches mit verschiedenem Gemüse, Fleisch, Tofu, einem Ei und Gewürzen erweitert werden kann. Bulgogi kann mit „Feuerfleisch“ übersetzt werden und bildet ein koreanisches Gericht, welches über offenem Feuer zubereitet wird. Dazu wird klassisch Rindfleisch vorab mariniert und oftmals direkt am Tisch über offenem Feuer zubereitet. Eine Besonderheit stellt die Marinade mit Gochujang dar. Dabei handelt es sich um eine koreanische Chilipaste, die durch Fermentation von Reismehl, Sojabohnenmehl, Chili und anderen Zutaten hergestellt wird.

Was ist Hanbok? Bedeutung, Definition, Erklärung


Wenn von Hanbok die Rede ist, dreht sich alles um eine spezielle koreanische Kleidung, die bereits vor vielen Jahrhunderten entstanden ist. Heute ist diese besondere Art der Kleidung aus dem Alltag nahezu vollständig verschwunden.

Auf gut deutsch: Als „Hanbok“ wird koreanische Tracht bezeichnet.

Was ist Hanbok? Bedeutung, Definition, Erklärung

Die Menschen in Korea, vor allem auch im demokratischen Südkorea lieben es allerdings bestimmte Traditionen aufrechtzuerhalten und so werden Kleidungsstücke und Trachten, die dem Bereich hanbok zuzuordnen sind, häufig noch zu ganz bestimmten Feierlichkeiten verwendet. Hier sind im besonderen Maße das alljährliche Erntedankfest, traditionelle Hochzeiten, das koreanische Neujahresfest, sowie in einigen Fällen sogar Beerdigungen von Bedeutung.

Obwohl Hanbok im Alltag der koreanischen Bevölkerung zunehmend eine deutlich untergeordnete Rolle spielt, gibt es inzwischen einige Bereiche, wo traditionelle Kleidung, wie hanbok wieder verstärkt zum Einsatz kommt.

Viele Menschen benutzen diese traditionelle Kleidung unter anderem für Besichtigungen von alten Palästen und Tempeln. Diese Rituale lassen sich neben Korea auch in China vermehrt erkennen.

Siehe: K-Pop / koreanisch Wörterbuch

Der Hanbok-Tag

Um die Tradition rund um hanbok weiter zu befeuern und aufrechtzuerhalten, wurde 1996 ein offizieller Hanbok-Tag eingeführt. An einem solchen Tag sollen dann verstärkt Trachten dieser Art getragen werden. An diesem Tag empfiehlt es sich somit bestimmte relevante Tempel oder Paläste zu besuchen. Einige Koreaner treffen sich mit ihren Trachten dann auch in den Großstädten (besonders Seoul), um einen schönen Tag zu verbringen.

Auch, wenn hanbok eine wichtige Tradition ist und es sich hierbei um einen besonderen Tag handelt, so ist dieser nicht mit dem Neujahrestag, dem Geburtstag Buddhas oder dem Tag der Staatsgründung zu vergleichen. Der sogenannte Hanbok-Tag ist kein gesetzlicher Feiertag im Sinne einer Arbeitsstilllegung und dennoch wird er vor allem zunehmend auch von jungen Menschen intensiv begangen.

Die Zusammensetzung der Tracht

Mit Blick auf die Zusammensetzung der Kleidung, lassen sich trotz ganz unterschiedlicher Farben, Muster und Schnitten viele Gemeinsamkeiten im Aufbau erkennen:

hanbok Frau:

Rock (als Chima bezeichnet), Jacke/Oberteil (Jeogori), außerdem gehört zu dieser Tracht ein Unterrock.

hanbok Mann:

Jacke/Oberteil (Jeogori), Hose (Baji), teilweise wird diese Tracht durch eine Robe ergänzt (Po).

Insbesondere beim Mann sind Hose und Oberteil recht weit geschnitten. Somit dürfte sich auch genügend Bewegungsfreiheit und ein angenehmer Tragkomfort ergeben. Tragen Männer eine Robe, ist diese jedoch oft enger und betont die Figur, da diese mit einem Band um die Taille verstärkt wird und somit die Figur betont.

Zur klassischen Tracht mit den genannten Bestandteilen und Merkmalen, können Männer und auch Frauen auf Alternativen zurückgreifen,bzw. die bestehende Garnitur sinnvoll ergänzen. Hier gibt es eine spezielle Weste (Jokki), die vor allem im Winter sehr beliebt ist, weil sie im besonderen Maße vor Kälte schützt.

Hanbok: Kleidung selbst herstellen durch Anleitungen aus dem Netz

Mitunter möchten die Menschen in Korea ihren eigenen hanbok selbst herstellen. Dies ist jedoch gar nicht so leicht. Wer sich nicht zu helfen weiß, kann jedoch auf eine geeignete Anleitung aus dem Internet zurückgreifen. Hier wird Schritt für Schritt das Vorgehen erläutert. Nicht selten sind 10 bis 15, oder sogar bis zu 20 unterschiedliche Schritte notwendig, bis die Tracht endlich fertig ist und getragen werden kann. Als Material wird hier unter anderem quadratisches Papier verwendet. Dieses kann bunt und auch mehr oder weniger stark gemustert sein, damit am Ende zum Beispiel ein schöner, bunter Rock für Frauen entstehen kann.

Ohne Vorkenntnisse lässt sich diese Kleidung jedoch oft nicht einfach herstellen. Für das Falten des Papiers wird mitunter jede Menge handwerkliche Begabung vorausgesetzt. Ist man hier nicht sehr begabt, sollte man besser auf fertige Kleidungsstücke zurückgreifen, die an vielen Stellen angeboten wird.

Zusätzliche Kopfbedeckungen machen das Outfit perfekt

Hanbok wird in Korea oft noch zusätzlich ergänzt. Hier sind vor allem Kopfbedeckungen zu nennen. Bei den Männern kann manch eine Kopfbedeckung beinah wie eine Krone wirken. Bei den Frauen sind ebenfalls eine ganze Reihe von attraktiven Kopfbedeckungen zu erkennen. Gerade Frauen tragen jedoch insbesondere am Hanbok-Tag spezielle hochgesteckte Frisuren, die mit Stäben aus einfachem Holz oder Bambus fixiert werden können. Zudem tragen Frauen, wie auch Männer in Bezug auf hanbok häufig nicht selten auch noch zusätzliche Stirnbänder.

Aus dem Alltag verschwunden und dennoch überaus bedeutsam

Korea (hier insbesondere Südkorea) ist ein Land mit vielen Traditionen, die über Generationen aufrechterhalten werden und nicht einfach an Bedeutung verlieren. Mit Blick auf hanbok lassen sich hier jedoch ganz eigene, sehr interessante Tendenzen und Entwicklungen erkennen.

Aus dem Alltag ist hanbok als Kleidungsstil nahezu vollständig verschwunden, und zwar schon seit vielen Jahrzehnten. Vollkommen anders ist die Lage mit Blick auf eine Reihe von feierlichen Anlässen. Kaum eine koreanische Hochzeit und kaum ein Erntedankfest kommt ohne diese attraktiven Trachten aus. Hier sind es vor allem junge Menschen, die sich besonders gern dieser Tradition hingeben. Hanbok ist nicht etwa altmodisch und vertaubt, sondern gilt durchaus als sehr attraktiv und spannend.

Was bedeutet „Daesang“? Übersetzung, Bedeutung, Definition, Erklärung


„Daesang“ ist ein inzwischen etablierter Begriff der südkoreanischen Musikindustrie. Hierbei geht es um die höchste zu vergebene Auszeichnung (den sogenannten Grand Prize) auf den berühmt-berüchtigten Awardshows.

Was bedeutet „Daesang“? Übersetzung, Bedeutung, Definition, Erklärung

„Daesang“ ist ein zusammengesetzter Begriff. Und zwar kann man diesen Begriff in 2 einzelne Worte (Dae und Sang) teilen. Dae bedeutet hier so viel wie groß oder auch großartig. Das Wort Sang betitelt hingegen den Preis. Man könnte somit von einem großen Preis sprechen, der im konkreten Fall an einen erfolgreichen Musiker vergeben wird. Nahezu jede Awardshow in Südkorea verleiht den Siegern einen derartigen großen Preis.

Wer einen solchen „Daesang“ bekommt, entscheidet sich nicht einfach willkürlich oder gar nach Lust und Laune der Jury, sondern viel mehr nach strengen Kriterien.

Siehe: K-Pop / koreanisch Wörterbuch

Stimmen der Jury und Verkäufe

Hier hat jedes Mitglied einer zuvor festgelegten Jury das Recht zur Stimmabgabe. In diesem Fall können natürlich auch subjektive Aspekte eine Rolle spielen, da jedes Mitglied der Jury in seiner Entscheidung vollkommen frei ist und sich nicht rechtfertigen muss.

Auch die Anzahl verkauften Tonträger wird bei der Bewertung berücksichtigt. Dieser Punkt verliert jedoch zunehmend an Bedeutung, da Musik heute vor allem auch digital konsumiert wird.

Viel wichtiger sind im Zeitalter der Digitalisierung und immer weiter voranschreitenden Technik selbstverständlich die digitalen Einkäufe, die in Bezug auf die Musik eines Künstlers getätigt werden. Diese Käufe sind somit ein weiteres sehr wichtiges Entscheidungskriterium in Bezug auf die Preisverleihung.

Abstimmunge und Klicks

Während der Shows besteht sehr häufig auch die Möglichkeit per Telefon oder PC über ein bestimmtes Talent abzustimmen. Die dort erreichten Werte haben dann ebenfalls einen großen Einfluss auf das zu erreichende Endergebnis.

In einer digitalen Welt haben auch die Anzahl der Klicks und bestehenden Follower eine sehr hohe Relevanz, da so eine gewisse Reichweite aufgebaut werden kann. Dieser Aspekt wird daher in vielen Shows zusätzlich bei der Bewertung eines Stars berücksichtigt.

Daesang: Verschiedene Auszeichnungen möglich

Auf den vielen bunten Awardshows in Südkorea können unterschiedliche Preise vergeben werden. Zu den gängigsten Preisen zählen vor allem: Album des Jahres, Künstler des Jahres und vor allem auch das Lied des Jahres.

Der sogenannte „Daesang“, welcher auf den Awardshows vergeben wird, steht in enger Verbindung mit der südkoreanischen Popszene. Diese ist immer stärker anwachsend und erfreut sich vor allem bei der jüngeren Generation des Landes einer immer größer werdenden Beliebtheit.

Viele junge Menschen versuchen durch die Popmusik dem teils sehr streng reglementierten Alltag dieses Landes zu entfliehen. Hier bilden sich dann oft Gruppen von jungen Menschen, die gemeinsam Musik machen möchten. Einige dieser Bands kommen dann durch die dafür zur Verfügung stehenden Awardshows bis ganz nach oben.

Neben den zahlreichen Bands machen jedoch auch immer mehr Einzeltalente von sich reden. Für einen echten Durchbruch benötigt es einer angemessenen Reichweite. Die dafür benötigte Reichweite wird vor allem durch die Verwendung sozialer Netzwerke erreicht. Hierbei spiele vor allem auch ständige Selfies eine besonders herausragende Rolle.

Was bedeutet daebak? Bedeutung, Definition, Erklärung


„Daebak“ (대박) ist ein koreanischer Slangausdruck, der vor allem von Jugendlichen und jungen Erwachsenen verwendet wird, um auszudrücken, wenn etwas passiert, das gut, cool, lustig usw. ist.

Was bedeutet daebak? Bedeutung, Definition, Erklärung

Ursprünglich bedeutete es „Jackpot“ oder „unerwartete große Sache“, sodass die Bedeutung des heutigen Slangbegriffs im Wesentlichen ein glücklicher Aufschrei ist, wenn man das Gefühl hat, dass man Glück hatte oder etwas gut gelaufen ist.

Ursprünglich bedeutete es „Jackpot“ oder „großer Erfolg“, aber heute wird es auch als Ausruf verwendet, wenn man überrascht oder schockiert ist. Es kann auch auf sarkastische Weise verwendet werden.

Wenn du mit einem engen Freund zusammen bist und er dir eine Geschichte erzählt und etwas sagt, das du wirklich toll findest, kannst du auch einfach „Daebak!

Du kannst es auch bei heißen Sachen verwenden. Wenn du einkaufen gehst und etwas findest, von dem du weißt, dass es wirklich gut, aber so billig ist, sagst du vielleicht „Daebak!“

Es ist ein Wort, das verwendet wird, wenn etwas sehr aufregend ist. Es wird verwendet, um „대박“ und „대박이다“ zu sagen. Natürlich wird es auch verwendet, wenn Sie stark von Ironie bedrängt werden oder wenn Ihre Arbeit stark verzerrt ist.

Kurz gesagt, „daebak“ wird wie ein Ausrufewort verwendet, das die massiven Gefühle des Sprechers zum Ausdruck bringt, sowie die Überraschung des Sprechers, die darauf schließen lässt, dass der Sprecher den Inhalt nicht kannte, bevor er berichtet wurde.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass „daebak“ ein Slangausdruck in der koreanischen Sprache ist, der verwendet wird, wenn etwas Gutes oder Cooles passiert.

Siehe: K-Pop / koreanisch Wörterbuch

Slang-Wörter im K-Pop und Koreanischen

Slang ist eine sehr informelle Sprache oder spezielle Wörter, die von einer bestimmten Gruppe von Menschen verwendet werden. Normalerweise hört man Slang häufiger gesprochen als geschrieben, obwohl E-Mails und Texte oft viele umgangssprachliche Slangwörter enthalten.

Die koreanische Kultur funktioniert auf die gleiche Weise. Die Koreaner verwenden Slang, um das Standard-Koreanisch, das oft in schriftlicher Form vorliegt, von dem Koreanisch zu unterscheiden, das in täglichen Gesprächen verwendet wird. Im Falle der weit verbreiteten Umgangssprache wird die In-Group von den meisten koreanischen Einheimischen in einer Unterhaltung verwendet.

Hier wird Ihnen mehr über koreanische Slangwörter, die Bedeutung des Wortes Daebak, seine Verwendung in der täglichen Konversation, die Verwendung koreanischer Slangwörter im täglichen Leben und ein wenig über andere koreanische Slangwörter erklärt.

Daebaks Verwendung in der täglichen Konversation

Die Verwendung von Ausrufen durch junge Menschen ist vielfältig. Dies ist ein kulturelles Gespräch unter jungen Koreanern. Da es sich um ein Wort handelt, das im modernen Koreanisch sehr häufig verwendet wird, vor allem von jungen Menschen, taucht es häufig in Dramen auf und wird im Allgemeinen als Bewunderung von Highschool-Mädchen beschrieben.

Herkunft aus 흥부전Bg

Bigourd = 대 박

Heungbu heilt die Beine der Schwalbe und bekommt von der Schwalbe die Samen eines großen Kürbisses.
Ein großer Kürbis wächst und viele Gold- und Silberschätze kommen aus ihm heraus. Das Gegenteil ist eine Unreinheit, die kleine Kürbisse bedeutet (z. B. 쪽박).

Dieses Wort benutzen sie auch, wenn sie überrascht werden. Das hat nicht nur eine positive Bedeutung, sondern man kann es auch verwenden, um einen Schock auszudrücken. Sie können also einfach verstehen, dass es ein Ausdruck für Überraschung ist.

Beispiele mit daebak: Bedeutung, Definition, Erklärung

1.A: 그 남자애가 나 좋아한데
(Geu namjaaega na joahande)
Anscheinend mag er mich.

B: 대박, 진짜?
( Daebak, jinjja?
Das gibt’s doch nicht, ernsthaft?

2. A: 나 지갑 잃어 버렸어
(Na jigab iro boryeosseo)
Ich habe meine Brieftasche verloren

B: 헐, 대박! 가방 다시 잘 찾아봐!
(Heol, daebak! Kabang dasi jal chajabwa!)
Was zum… Schau noch mal in deine Tasche!

3. A: 이거 대박이다 완전 신기해.
(Igeo daebakida wanjeon singihae).
Wow, das ist so cool, es ist erstaunlich.

B: 그치?
(Geuchi?)
Ich weiß, nicht wahr?

Manchmal sieht man Wörter, die man nicht so leicht verstehen würde. Das liegt an einem kulturellen Unterschied. Versuchen Sie nicht, es mit Gewalt zu verstehen, sondern versuchen Sie, so viele Beispiele wie möglich zu sehen, um zu wissen, wann Sie es verwenden können.

K-Pop und koreanisch Wörterbuch: Wichtige Begriffe und Worte erklärt


K-Pop ist eine pulsierende, unendliche Welt aus Musik, Tanz, Mode, Performance und vielem mehr. Daher gibt es natürlich einige Schlüsselwörter, die du kennen musst, wenn du in die Fangemeinde eintrittst. Wenn du ein langjähriger K-Pop-Fan bist, dann kennst du sie bestimmt schon, aber wenn du ein Neuling bist, dann wird es Zeit, sich Notizen zu machen!

K-Pop und koreanisch Wörterbuch: Bedeutung, Definition, Erklärung

Aegyo

Das bedeutet super niedlich. Idole werden oft gebeten, ihr „Aegyo“ in Varieté- und Talkshows zu zeigen, und es ist normalerweise lustiger, wenn es ein ernsthaftes Idol ist, das sein Image aufweicht. Das kann vom Singen von Kinderliedern bis zum Imitieren beliebter Tänze alles bedeuten.

All-Kill:

Dies ist der Fall, wenn ein Song in allen acht koreanischen Musikcharts den ersten Platz belegt. Das ist ziemlich schwer zu erreichen, da einige dieser Charts stündlich aktualisiert werden. Es ist ein großer Erfolg für jede Idolgruppe, die einen All-Kill erreicht.

Age Line:

Dies bezieht sich auf Idole, die im selben Jahr geboren wurden. Zum Beispiel: Jungkook von BTS und Yugyeom von GOT7 sind beide 97er-Jahrgänge.

Anführer (Leader):

Fast jede Idolgruppe hat einen bestimmten Anführer. Diese Person ist normalerweise für die Organisation der Gruppe verantwortlich und fungiert als Vermittler zwischen ihrer Agentur und der Gruppe. In der Regel beginnt er auch mit der Vorstellung der Gruppe in der Öffentlichkeit und ergreift bei Preisverleihungen als Erster das Wort. Die Leiter sind nicht immer die ältesten Mitglieder ihrer Gruppe!

Anti-Fan:

Abgekürzt zu Anti, bedeutet dies einfach, dass jemand einen bestimmten Prominenten hasst.

Siehe: Was sind Anti-Fans?

Ajumma:

Ein koreanischer Begriff für ältere, verheiratete Frauen oder Großmütter. Stereotypisch tragen diese Frauen kurze, dauergewellte Haare, Moo-Moos oder Hosen wie eine Uniform. Dieser Begriff ist eine Beleidigung für Frauen mittleren Alters, so als würde man eine Frau mittleren Alters „Oma“ nennen.

Ajusshi:

Ein höflicher Ausdruck für einen Mann, der älter ist als man selbst, besonders wenn man ihn nicht gut kennt. Wörtlich bedeutet es „Onkel“, wird aber ähnlich wie der Begriff „Sir“ im Englischen verwendet.

Andwae:

Dieses koreanische Wort bedeutet „auf keinen Fall“ und wird in Momenten des Unglaubens, des Schocks, der Angst oder des Trotzes verwendet, insbesondere wenn man über den neuesten Skandal liest oder ein Melodrama sieht.

Army:

Südkorea schreibt vor, dass alle männlichen Bürger zwei Jahre Militärdienst leisten müssen, auch Idole, Schauspieler und Blumenkinder. Das bedeutet, dass diese berühmten jungen Männer während dieser Zeit aus dem Rampenlicht verschwinden müssen und nach ihrer Rückkehr mit einem Sixpack und einer robusten Männlichkeit aufwarten sollen.

Bagel-Mädchen:

Ein Mädchen mit einer reifen Figur und einem Babygesicht.

Banchan:

Bezeichnung für koreanische Beilagen. Siehe: Was ist Banchan?

Beagle-Line:

Die Mitglieder einer Idolgruppe, die am verspieltesten und/oder am lautesten sind, nicht unähnlich einem echten Beagle.

Bias:

„Bias“ ist meist das erste Wort, das ein neuer K-Pop-Fan lernt. „Bias“ bezieht sich auf das Lieblingsmitglied eines Fans in einer Gruppe. „Bias-Gruppe“ wird auch oft verwendet, um die Lieblingsgruppe eines Fans zu beschreiben. „Ult bias“ ist die Abkürzung für „ultimate bias“ und wird oft verwendet, um das Lieblingsidol eines Fans von allen Gruppen zu bezeichnen, von denen er ein Fan ist.

Sie wissen ja, dass man Sie normalerweise fragen würde: „Wer ist dein Lieblingsmitglied von XX?“ Nun, Bias bedeutet genau dasselbe. Dein Bias ist dein Lieblingsmitglied in einer Gruppe; deine Bias-Gruppe ist deine Lieblingsgruppe.

Verwandt:

  • ultimate bias – dein absolutes Lieblingsmitglied aller Idol-Gruppen;
  • bias wrecker: ein Mitglied einer Gruppe, das dich dazu bringt, von deinem derzeitigen Favoriten in dieser Gruppe zu wechseln.

Bodyrolls:

Eine Tanzbewegung, die sowohl von männlichen als auch von weiblichen Idolen ausgeführt wird, um die Fans verrückt zu machen.

Bromance:

Eine enge Beziehung zwischen zwei männlichen Idolen oder Schauspielern, die fast romantisch, aber oft platonisch erscheint.

Siehe: Was ist eine Bromance?

Center:

„Center“ wird oft als Bezeichnung für das „Gesicht der Gruppe“ (ein weiterer gängiger K-Pop-Begriff) verwendet, der das Mitglied beschreibt, das am häufigsten im Mittelpunkt der Choreografie einer Gruppe steht. Im Mittelpunkt steht oft die Gruppe oder das Mitglied, an das die Fans am ehesten denken, wenn sie an die Band denken. Ein Beispiel wäre Nayeon von TWICE.

Chaebol:

Ein klassischer Charaktertyp, der in koreanischen Dramen verwendet wird und einen reichen Erben eines Familienunternehmens darstellt, der von männlichen Hauptdarstellern gespielt wird.

Cheongmal: Ein Ausdruck des Unglaubens und der Verärgerung, ähnlich wie die Engländer den Ausruf „Really?!“ verwenden.

CF:

Die Abkürzung für „Commercial Film“ mit beliebten K-Drama- und K-Pop-Stars.

Chimaek:

Koreanische Speise. Chimaek ist frittiertes Hähnchen. Siehe: Was ist Chimaek?

Chincha:

Ein Ausdruck, der auch als „really?!“ oder „are you serious?!“ interpretiert werden kann.

Choding:

Wörtlich ein Grundschulkind, wird aber häufig als Bezeichnung für jemanden verwendet, der sich kindisch verhält und viel Aegyo benutzt.

Comeback:

Wenn Gruppen neue Musik herausbringen, nennt man das ein Comeback. Im Grunde ist es dasselbe wie bei jeder anderen Musikgruppe, die ein neues Album herausbringt. Ein Comeback ist in der Regel ein mehrstufiger Prozess, bei dem Teaser-Bilder und -Videos, Tracklists und manchmal sogar Vorab-Single-Veröffentlichungen eine Rolle spielen.
Oft gibt es auch ein Konzept oder ein Thema, an das sich die Gruppe während der gesamten Promotionsphase hält.

Daebak:

„Daebak“ wird gesagt, wenn etwas „cool“ oder „gut“ ist. Siehe: Was bedeutet „Daebak“?

Daesang:

Ein Daesang ist die höchste Auszeichnung, die ein Idol erhalten kann. Sie werden normalerweise in Kategorien wie „Album des Jahres“, „Song des Jahres“ oder „Künstler des Jahres“ verliehen und sind auf die Verkaufszahlen ausgerichtet.

Siehe: Was bedeutet „Daesang“?

Debüt (Debut)

Obwohl „Debüt“ ein Wort ist, das auch für andere Musikrichtungen als K-Pop verwendet wird, wird es im K-Pop oft für einen Praktikanten verwendet, der sich durch die Veröffentlichung seiner ersten offiziellen Single (entweder als Solist oder in einer Gruppe) oder durch seinen ersten öffentlichen Auftritt zum Idol entwickelt hat.

Dongsaeng:

Jeder, der jünger ist als man selbst, unabhängig vom Geschlecht. Dies wird unter Geschwistern, Freunden und sogar beim Flirten verwendet. Je nach Situation kann jeder als der Dongsaeng der Gruppe betrachtet werden. Es ist wichtig, diese Person zu identifizieren, insbesondere bei den Mahlzeiten, da sie in der Gesellschaft bestimmte Rollen und Erwartungen haben.

Die großen Drei (The big 3):

Dies sind die so genannten drei großen Unterhaltungskonzerne in Korea, wobei diese Bezeichnung sehr offen für Interpretationen ist.

Mit den „Big Three“ sind die drei großen Unterhaltungskonzerne gemeint, die die erfolgreichsten Acts auf den Markt gebracht haben und den K-Pop maßgeblich beeinflusst haben sollen:

  • SM Entertainment (Girls‘ Generation, Super Junior, SHINee),
  • JYP Entertainment (TWICE, Wonder Girls, Miss A) und
  • YG Entertainment (BLACKPINK, 2NE1, Big Bang).

Es gibt eine Debatte darüber, ob die „Big Three“ zu den „Big Four“ erweitert werden sollten, um Big Hit Entertainment, das BTS und TXT managt, mit einzubeziehen, aber viele Fans argumentieren, dass Big Hit nicht in die gleiche Kategorie wie SM, JYP und YG gehört, weil es ein neueres Unternehmen ist und nicht zur gleichen Zeit wie die frühen Tage der „Big Three“ existierte.

Doppeltes Augenlid:

Die Lidfalte, die sich an der Basis des Brauenknochens und um den Augapfel herum bildet, wenn man das Auge öffnet, und die bei westlichen Menschen häufig vorkommt. In vielen Kulturen gilt dies als Schönheitsideal. Das Gegenteil eines Monolids.

Eomeoni:

Ein förmlicher Begriff, der „Mutter“ bedeutet und oft zu dem weniger förmlichen eomma oder umma verkürzt wird, was „Mama“ oder „Mami“ bedeutet.

Eye smile (Augenlächeln):

Sichelförmige Augen, die durch Lächeln entstehen. Diese Technik wird von koreanischen Stars verwendet, um Süße, Zuneigung, Flirten und sogar eine clevere Art, sich aus Schwierigkeiten herauszuwinden, zu vermitteln.

Fandom:

Ein Portmanteau aus den Wörtern Fan und Reich, das alle Liebhaber der koreanischen Popkultur umfasst.

Fanboy und Fangirl:

Diese Begriffe können als Substantive verwendet werden, um jemanden zu beschreiben, der starke, leidenschaftliche Gefühle für K-Pop oder K-Drama hegt, insbesondere in Bezug auf seine Vorlieben und Lieblingsgruppe. Als Verb zeigen sich Fanboying und Fangirling in der Regel durch unkontrollierbare körperliche und emotionale Ausbrüche als Reaktion auf das Sehen, Hören, Berühren oder Riechen einer Vorliebe oder Lieblingsgruppe.

Fan-Café:

Eine kostenlose Option, bei der Anhänger eines bestimmten Idols oder einer bestimmten Gruppe offizielle Informationen und Updates von Unterhaltungsunternehmen erhalten, Fragen an Offizielle und andere Fans stellen oder nach neuen Veröffentlichungen suchen können. Die Anhänger dieser virtuellen Gemeinschaften können einen „Aufstiegsprozess“ durchlaufen, der für jedes Café unterschiedlich ist, um Nachrichten von Idolen und Gruppen lesen oder eigene Nachrichten hinterlassen zu können. Die großen Drei haben ihre Fan-Cafés eingestellt, um im Gegenzug Inhalte auf ihren offiziellen Websites zu veröffentlichen.

Fanchant:

Worte, die von den Fans bei Auftritten gerufen werden. Dabei werden in der Regel alle Mitglieder einer Gruppe während des Intros ihres Songs genannt und dann bestimmte Wörter oder Zeilen während des gesamten Auftritts wiederholt.

Fanservice:

Wenn Idole und Schauspieler etwas tun, nur um den Fans zu gefallen, auch wenn es für den Fortgang der Handlung oder der Darbietung nicht notwendig oder relevant ist. Das kann von einer Bromance auf dem Bildschirm über Bodyrolling auf der Bühne bis hin zu Duschszenen in Filmen reichen.

Gayo:

Am Ende eines jeden Jahres können wir uns dank dreier Festivalshows in besonderen Bühnen und Auftritten von Idolen sonnen: KBS Gayo, MBC Gayo und SBS Gayo. Es ist eine Chance, besondere Kollaborationen zwischen Gruppen zu sehen, die normalerweise in die K-Pop-Geschichte eingehen.

Gganbu:

bedeutet: „enger Freund“. Siehe: Was bedeutet Gganbu?

Hanbok:

Bezeichnung der traditionellen kroeanischen Bekleidung (Trachten). Siehe: Was ist Hanbok?

Hangul:

Name des koreanischen Alphabets. Siehe: Was ist das Hangul?

Hallyu:

„Koreanische Welle“. Siehe: Was ist Hallyu?

Hoobae:

Jüngstes Mitglied einer Band. Siehe: Was bedeutet Hoobae?

Hwaiting:

Manchmal auch mit „kämpfen“ übersetzt, ist es ein Ausdruck der Unterstützung, der jemanden anfeuert.

Hyung:

„Hyung“ bedeutet auf Koreanisch „älterer Bruder“. Den Ausdruck „Hyung“ benutzen Jungen oder Männern. (Siehe: Was bedeutet Oppa / Unni?)

Aber der Begriff wird auch oft zwischen jüngeren und älteren Mitgliedern von Boybands verwendet. Ein Beispiel ist Jungkook von BTS, der RM, der drei Jahre älter ist als er, oft „RapMon Hyung“ nennt.

Idol:

Ein Idol ist ein K-Pop-Star. Sie können Solokünstler oder Teil einer Gruppe sein, aber im Allgemeinen handelt es sich um Künstler, die vor ihrem Debüt bei einer Unterhaltungsagentur eine gewisse Zeit lang trainiert haben.

Kimbap:

Koreanisches Reisgericht. Siehe: Was ist Kimbap?

Line:

Das Wort „line“ wird verwendet, um Mitglieder einer Band zusammenzufassen, die sich ähnlich sind. Rap Line ist eine der am häufigsten verwendeten Linien, um K-Pop-Idole zu beschreiben. Der Begriff bezieht sich auf die Rapper einer Band, wie z. B. RM, Suga und J-Hope von BTS. Fans haben das Wort Line auch verwendet, um Persönlichkeiten zu beschreiben, die zueinander passen, wie z. B. die Introverted Line einer Band. Bei Gruppen mit Mitgliedern aus verschiedenen Ländern wird das Wort „Line“ auch verwendet, um die Mitglieder mit ähnlichem Hintergrund zusammenzufassen, wie z. B. die japanische Line von TWICE, zu der Sana, Momo und Mina gehören.

Lead:

Wie „main“ wird das Wort „lead“ oft verwendet, um den Lead-Sänger, Lead-Rapper oder Lead-Tänzer einer Gruppe zu beschreiben, der der zweitbeste nach dem Haupt-Sänger, Haupt-Rapper oder Haupt-Tänzer ist.

Main:

„Main“ wird oft verwendet, um den Hauptsänger, Hauptrapper oder Haupttänzer einer Gruppe zu beschreiben. Das Wort wird verwendet, um sich auf das Mitglied zu beziehen, das die beste Stimme hat, die beste Rap-Technik besitzt oder der beste Tänzer ist.

Maknae:

Maknae“ ist das jüngste Mitglied einer Idolgruppe. Verwandt: Goldener Maknae – das jüngste Mitglied, das trotz seines jungen Alters ein beeindruckendes Multitalent ist.

McDonalds BTS Meal:

Spezielles McDonalds Menü das in Zusammenarbeit mit BTS erstellt wurde. Siehe: Was ist das McDonalds BTS Meal?

Music shows:

In diesen Sendungen treten die Idole mit ihrer Musik vor das Publikum. Normalerweise bekommen die Fans hier einen ersten Blick auf die Choreografie eines Songs, und je nach Gruppe können sie in einer Folge mehrmals auftreten. Zu den beliebtesten Sendungen gehören M! Countdown, Music Bank, Music Core, Show Champion, The Show und Inkigayo.

Saranghae:

Bedeutet „Liebe“. Mehr über „Saranghae“ erfährst du hier.

Sasaeng:

Sasaeng“ bezieht sich auf Fans, die die Grenze zum Stalker überschritten haben. Das sind Fans, die in die Privatsphäre der Idole eindringen oder dafür sorgen, dass sie sich in irgendeiner Weise unwohl oder unsicher fühlen. Ein Beispiel für einen Sasaeng ist ein deutscher Mann, der Sitze in der Business Class auf demselben Flug wie TWICE kaufte und versuchte, Nayeon eine Handvoll Briefe zu geben, die er geschrieben hatte.

Selca:

Selfie / Selbstporträt. Siehe: Was bedeutet „Selca“?

Chocolate abs:

Besonders straffe Bauchmuskeln, in der Regel bei einem Mann, die an die Teile eines Hershey’s-Riegels erinnern. Auch „M-Linie“ genannt, in Anlehnung an die Form, die durch die Muskeldefinition entsteht.

Black Ocean:

Was passiert, wenn eine große Gruppe von Fans gleichzeitig ihre Leuchtstäbe während eines Auftritts ausschaltet, um eine Gruppe oder einen Künstler zu meiden. Dies ist eine organisierte Anstrengung, die von den Leitern von Fanclubs im Voraus über das Internet durchgeführt wird und zum Ruin von Karrieren führen kann.

Killing part:

Dies ist normalerweise der Teil eines Liedes, den die Fans für den besten Teil halten. Er kann sich auf die Musik oder die Choreografie beziehen und alles sein, von einem Tonartwechsel über einen Bass Drop bis hin zu einer bestimmten Geste im Tanz.

Sunbae:

Erfahrenes Mitglied / Senior. Siehe: Was bedeutet Sunbae?

Trainee:

Bevor Idole zu Idolen werden, sind sie Trainees. Unterhaltungsunternehmen suchen nach Talenten und bilden ihre Rekruten dann zu perfekten Popstars aus. Die Programme sind streng und intensiv, und manche Idole trainieren mehrere Jahre lang, bevor sie in eine Gruppe aufgenommen werden. Die Ausbildung umfasst alles vom Singen und Tanzen bis zum Erlernen neuer Sprachen.

Unnie:

„Unnie“ bedeutet auf Koreanisch „ältere Schwester“. Im K-Pop wird der Begriff oft zwischen jüngeren und älteren Mitgliedern von Girlgroups verwendet, z. B. wenn Tzuyu von TWICE Nayeon „Nayeon Unnie“ nennt.

Siehe: Was bedeutet „unni“?

Sub unit:

Dies ist eine kleinere K-Pop-Gruppe innerhalb einer großen Idol-Gruppe. Sie geben bestimmten Mitgliedern die Möglichkeit, bestimmte Talente zu zeigen oder verschiedene Musikrichtungen auszuprobieren. Große Gruppen wie SEVENTEEN haben z. B. Gesangs-, Performance- und Rap-Einheiten, die ihre Musik separat veröffentlichen, um jedem Mitglied eine Chance zu geben, zu glänzen.

Ulzzang:

Bedeutet „bestes Gesicht“ und meint, dass jemand sehr gut aussieht. Siehe: Was bedeutet Ulzzang?

Visual:

Alle K-Pop-Idole sind attraktiv, aber das Wort „visuell“ bezieht sich oft auf das attraktivste Mitglied einer Gruppe, basierend auf koreanischen Schönheitsstandards. Das Wort ist unter den amerikanischen Fans umstritten, und es gibt eine Menge Diskussionen darüber, wer die Visuals bestimmter Gruppen sind. Aber ein paar der am meisten anerkannten Visuals sind Jisoo von BLACKPINK oder Jin von BTS.

V Live:

Wenn Sie mit den Idolen Schritt halten wollen, ist V Live ein Muss. Das ist eine Livestream-Plattform, auf der die meisten K-Pop-Idole einen offiziellen Account haben. Einige laden ganze Episoden mit Hinter-den-Kulissen-Material hoch, andere nutzen die Plattform für Livestreams aus ihren Hotels nach den Auftritten. Es ist ein großartiger Ort, um sich mit vielen Gruppen zu beschäftigen!

Weekly Idol:

Diese Fernsehsendung wurde vor kurzem umgestaltet, was zu einem Rückgang ihrer Popularität geführt hat, aber früher galt sie als das ultimative Varietéprogramm, in dem die Idole ihre lustigen Seiten zeigen konnten. Sie ist eine Fundgrube für Gags, Spiele und Herausforderungen, in der fast jedes Idol, das man sich vorstellen kann, aufgetreten ist.

Was bedeutet „Selca“? Bedeutung, Definition, Erklärung


Der Begriff „Selca“ ist auf der koreanischen Halbinsel (insbesondere in Südkorea) sehr populär und erfreut sich dort einer besonders großen Beliebtheit. „Selca“ ist jedoch streng genommen eigentlich gar kein eigenständiges Wort in der koreanischen Sprache, sondern steht hier lediglich für eine Abkürzung. Konkret steht diese Abkürzung für „Self Camera“.

Was bedeutet „Selca“? Bedeutung, Definition, Erklärung

Im Prinzip geht es in Bezug auf „Selca“ stets um ein Selbstporträt, ähnlich dem Selfie. Hierbei sind vor allem Bilder mit besonders guter Auflösung sehr beliebt.

Bei der Aufnahme eines solchen Selbstporträts lassen sich jedoch nur wenige Beispiele mit Einzelpersonen finden. Sehr häufig lichten sich hier kleinere, mitunter jedoch auch größere Gruppen gezielt ab, um Aufmerksamkeit zu erregen.

„Selca“ ist vor allem in den letzten Jahrzehnten aufgrund der immer stärker anwachsenden Digitalisierung und der sich ständig verbessernden Technik relevant geworden. Gerade viele jungen Menschen in Südkorea lieben die Selbstdarstellung und die Verwendung modernster Technik.

Siehe: K-Pop / koreanisch Wörterbuch

Selca: Filter und Schönheitsfehler

In der Anfangszeit waren diese Selbstporträts noch weniger ausgereift und manch ein Bild wirkte dabei in Wahrheit mehr schlecht als recht. Bezüglich der Darstellung der eigenen Person ergeben sich nun jedoch viele weitere sehr spannende Möglichkeiten. Hier sind es vor allem hochwertige Filter, die ein Bild nun in einem vollkommen neuen Glanz erstrahlen lassen. Man sieht auf einem gefilterten Bild dann einfach auch um ein Vielfaches besser aus.

Wie bereits angedeutet wird bei diesen Selbstaufnahmen nicht immer die volle Wahrheit vermittelt. So können durch die zahlreichen Filter auch Pickel und andere Unreinheiten im Bereich der Haut ganz gezielt überdeckt werden. So bekommt man dann häufiger auch mehr Klicks und vor allem Likes, die das eigene Ego dann ordentlich aufpolieren können.

Es lässt sich also unschwer vermuten und eigentlich auch sofort erkennen, dass es sich hinsichtlich „Selca“ nicht um fotografische Aufnahmen für den Eigenzweck handelt. Mehr noch geht es hier um Fotos, die für die Nutzung sozialer Netzwerke von besonderer Relevanz sind.

Gerade in Südkorea sind es vor allem soziale Dienste, wie Twitter, die von den jungen Menschen gezielt genutzt werden, um dann mit Fotos dieser Art bestückt werden.

Selca: Gefühl der Zusammengehörigkeit

Durch „Selca“ kann auch sehr schnell ein echtes Gefühl der Zusammengehörigkeit entstehen. Hier werden dann auch häufiger von befreundeten Gruppen Selbstporträts im Netz (besonders in den sozialen Netzwerken) hochgeladen.

Man fühlt sich dabei dann als ein wichtiger Teil einer Gruppe und möchte dieses Gefühl auch ganz gezielt nach außen tragen. Andere sollen zum Beispiel über die eigene teure Kleidung oder den enorm großen Freundeskreis staunen.

Selca als Trend

„Selca“ ist sicher kein Trend für den kurzen Augenblick. Auch in Zukunft wird die Selbstdarstellung im Netz von besonders großer Bedeutung sein. Im Netz kann man sich zudem oft besser darstellen als man in Wirklichkeit ist und zudem können eigene Probleme ganz gezielt überdecken. Dies stärkt dann vor allem das eigene Selbstbewusstsein.

„Selca“ wird unter Umständen auch nie wieder ganz verschwinden. Eher noch wird dieser Trend weiter anwachsen und sein Gesicht verändern. In der Tendenz könnten aus den statischen Bildern dann vermehrt bewegte Bilder werden. Auch die zusätzliche Untermalung mit Ton könnte noch deutlich wichtiger werden.

Was bedeutet unni / oppa? Bedeutung, Definition, Erklärung

Was bedeutet unni? Bedeutung, Definition, Erklärung

Das Wort unni bezieht sich auf eine Form der Anrede. Dieser Begriff hat natürlich nichts mit einer Universität oder einer sonstigen Bildungseinrichtung zu tun.

Konkret geht es hier um eine weibliche Person. Diese weibliche Person wird vor allem immer dann von Mädchen oder Frauen als sogenannte unni bezeichnet, wenn es sich um eine überaus liebenswürdige Person handelt. Eine unni kann eine Schwester, gute Freundin, aber auch Lebenspartnerin sein. Letzteres ist vor allem dann der Fall, wenn es sich um eine Form der gleichgeschlechtlichen Beziehung handelt. Somit soll auch deutlich werden, dass dieser Begriff vorrangig auch von Frauen verwendet wird, um anderen Frauen eine Bezeichnung zu gegeben.

Man würde jedoch niemals eine weibliche Person, mit der man selbst im Unreinen ist, als unni bezeichnen. Eine echte unni ist und bleibt somit stets eine Person, die man auch wirklich sehr mag und zum Teil auch sehr verehrt.

Das Gegenstück zu „Unni“ ist „Hyung“. Jungen oder Männer sprechen ältere Brüder oder ältere Freunde (je nach Enge der Beziehung) als „Hyung“ an.

Gerade in Südkorea und im K-Pop wird der Begriff unni jedoch auch noch in einem weiteren Zusammenhang verwendet. Eine erfolgreiche Sängerin, ein Model oder eine Schauspielerin oder ein ganz besonders attraktives Model kann somit ebenfalls als unni bezeichnet werden.

Siehe: K-Pop / koreanisch Wörterbuch

Was ist ein oppa? Bedeutung, Definition, Erklärung

Ein Oppa ist anders als vielleicht öfter vermutet kein Opa oder Mann, der sich im höheren Lebensalter befindet. Ähnlich, wie der Begriff unni, handelt es sich auch hierbei wieder um eine höfliche und respektvolle Form der Anrede.

Doch wer kann denn nun ein solcher oppa sein? Hier ergeben sich eine ganze Reihe von Möglichkeiten. Der oppa ist zum Beispiel der Freund oder Lebenspartner einer jungen Frau. Ähnlich, wie bei unni, wird auch diese Form der Anrede zumeist wieder aus der weiblichen Position heraus verwendet.

Ein oppa kann allerdings auch ein Bruder sein. Hat eine Schwester ihren Bruder ganz besonders gern, so könnte sie ihn also als oppa bezeichnen.

Letztlich kann der oppa, ähnlich wie die unni nun jedoch auch eine erfolgreiche und beliebte Person aus den Bereichen Musik, Film, Kunst oder Showbusiness sein.

Das Gegenteil von „Oppa“ ist „Noona“. Als „Noona“ wird eine ältere Schwester oder eine Freundin eines jüngeren Mannes angesprochen.

Der Song „Gangnam Style“ von PSY hat im Jahr 2012 für eine starke weltweite Verbreitung des Ausdrucks „Oppa“ geführt. In dem Lied singt PSY „Oppa Gangnam Style“. Eine Liedzeile, die vielen im Kopf geblieben ist.

Unni / oppa: Personen, die viel bedeuten

Unni und oppa sind keine Begriffe, die in Südkorea und im K-Pop einfach leichtfertig und ohne jegliche Bedenken vergeben werden. Es geht hier eigentlich immer, um Personen, die einem entweder persönlich sehr nahe stehen oder die man wirklich sehr verehrt. Die Verwendung der Begriffe geht fast immer von Frauen aus.

Was sich bereits in der südkoreanischen Gesellschaft mit Blick auf die einzelnen Hierarchien widerspiegelt, lässt sich auch im Bereich der Sprache erkennen. Frauen benutzen hier durchaus andere Begriffe als die Männer. Viele Dinge sind in Südkorea sehr streng reglementiert und dies betrifft in einem gewissen Umfang auch die Sprache.

Begriffe sind eher ein Teil der Jugendsprache

Unni und oppa sind Synonyme, die in Südkorea vorwiegend von Mädchen und jungen Frauen verwendet werden. Je älter eine Frau ist, desto seltener wird sie auch von unni oder oppa sprechen. Zumindest lässt sich dies in der Tendenz so ermitteln.

Die Jugendsprache ist in Südkorea sehr lebendig und entwickelt sich dabei stetig weiter. Großen Einfluss auf diesen Prozess hat darüber hinaus auch die Popkultur des Landes. (Gemeint ist der K-Pop.) Es ist für sehr viele junge Menschen in Südkorea einfach toll coole und moderne Worte in den Mund zu nehmen. Auch in Zukunft werden unni und oppa sicher zum alltäglichen Sprachgebrauch gehören.

Südkorea ist vor allem für seine florierende Wirtschaft und seine bunten Städte bekannt. Doch auch in den Bereichen Kultur und Gesellschaft, hat dieser aus den Nähten platzende Tigerstaat eine ganze Menge zu bieten. So gibt es hier eine ganze Reihe sehr spannender Begriffe. Unni und oppa sind dabei nur einige der vielen erwähnenswerten Beispiele.

Was bedeutet „Sasaeng“? Bedeutung, Definition, Erklärung


Der Begriff „Sasaeng“ entstammt der koreanischen Sprache und bezieht sich auf einen übermäßig anhänglichen Fan. Ein solcher Fan kann nicht nur sehr aufdringlich, sondern im Extremfall auch ganz besonders gefährlich werden.

Was bedeutet „Sasaeng“? Bedeutung, Definition, Erklärung

Der Begriff „Sasaeng“ kann zwar in ganz unterschiedlichen Bereichen auftauchen, jedoch ist die konkrete Verwendung fast immer im Bereich der Popmusik in Südkorea zu beobachten. Hier hat sich dieser Begriff über die Jahre im besonderen Maße behaupten können. Es handelt sich in diesem Zusammenhang eigentlich immer um einen ganz besonders unangenehmen Fan.

Ein sogenannter „Sasaeng“ legt ein sehr irrationales und besonders überbordendes Verhalten an den Tag. Ein solcher Mensch verfolgt dabei eine regelrechte Strategie, die nicht selten auch von deutlichen Regelüberschreitungen gekennzeichnet sein kann. (Siehe auch: Stan)

Doch warum verhält ein „Sasaeng“ sich denn nun letztendlich so unmöglich? Nicht selten ist dieses extreme Verhalten von dem Wunsch begleitet, seinem Idol wirklich ganz besonders nah zu sein. Es ist dabei kein Mittel zu unwegsam und auch kein Weg zu weit.

Siehe: K-Pop / koreanisch Wörterbuch

Für den Star kann dieses Situation zum Horror werden

Leidtragender dieser Situation ist vor allem der Star, der hier bedrängt und belästigt wird. Er kann sich diesem Problem nur sehr schwer entziehen, denn insbesondere durch die vielen sozialen Netzwerke kennen Belästigungen keine Grenzen mehr.

Nehmen die Probleme überhand, kann der betroffene Prominente sich nur noch durch einen verstärkten Personenschutz zur Wehr setzen. Außerdem sollte geprüft werden, ob juristische und polizeiliche Maßnahmen angewendet werden müssen. Verzichtet der Star auf diese Maßnahmen, kann es schnell zu einem massiven Einschnitt in das persönliche Leben kommen. Selbst Gefahren für Leib und Leben sind hierbei ebenfalls dann nicht mehr auszuschließen.

Ein „Sasaeng“ hat nicht selten psychische Probleme

Das man einen Menschen sehr verehrt und diesen möglichst oft sehen und nah bei sich haben möchte, ist bis zu einem gewissen Punkt sicher vollkommen normal und nicht weiter bedenklich. Beginnt man jedoch seinem Idol nachzustellen und dafür auch bestimmte Pflichten zu vernachlässigen, ist sicher ein Gegenlenken erforderlich. Als „Sasaeng“ kann man oft so besessen sein, dass man ohne professionelle Hilfe aus dieser Situation nicht mehr herausfinden kann.

Stalking

Stalking ist eine ganz besonders beliebte Methode eines „Sasaeng“. Die jeweilige Ausgestaltung dieses Verhaltens kann dabei sehr vielschichtig sein. Oft beginnt es mit einer Flut an Nachrichten in den sozialen Netzwerken, übertriebener Fanpost oder auch Telefonterror. Um Letzteres durchzuführen, benötigt man heute keine Telefonnummer von seinem Idol, denn viele soziale Netzwerke bieten ihren Nutzern heute bereits die Möglichkeit sich gegenseitig anzurufen.

Eindringen in das Privatleben

Manch ein „Sasaeng“ schafft es darüber hinaus auch in das ganz persönliche Umfeld seines Stars einzudringen. Hierbei kann er den betreffenden Star zu Hause aufsuchen oder auch versuchen ihn nach Konzerten oder bestimmten Veranstaltungen zu verfolgen.

Entführungen

Man mag es kaum glauben, doch manch ein „Sasaeng“ geht sogar auch bis zu diesem Schritt und versucht einen geliebten Star zu entführen. Hierbei geht es darum dem angehimmelten Menschen endlich so richtig nah zu sein.

Gemeinschaftliches Handeln

Als „Sasaeng“ muss man jedoch nicht immer unbedingt nur als Einzelkämpfer agieren. Es kommt immer wieder vor, dass sich kleinere Gruppen von Fans zusammenschließen, um einen Star zu verfolgen. Gemeinsam fühlt man sich dann oft noch wesentlich stärker und kann sich außerdem gegenseitig Mut machen.

Zuneigung kann in Hass umschlagen

Es wird sehr schnell ersichtlich, dass ein als „Sasaeng“ bezeichneter Mensch aufdringlich und unangenehm ist. Dieses Verhalten resultiert in vielen Fällen auch aus einer zu geringen Anerkennung aus dem eigenen persönlichen Umfeld. Es wird nun versucht Anerkennung durch einen Star zu bekommen und zudem ist man auch ständig in Gedanken nur noch bei diesem Menschen.

Im besonderen Maße wird es jedoch problematisch, wenn der „Sasaeng“ diese Anerkennung nicht bekommt und dazu auch noch das Gefühl bekommt mit sämtlichen Aktionen nicht erfolgreich zu sein. Eine einstiges Idol kann nun sogar zu einem Objekt des Hasses werden. Ein solcher Hass ergibt sich aus dem erlebten Frust und kann nur schwer unterdrückt werden.

Hass ist in diesem Zusammenhang nicht nur sehr problematisch, sondern ganz sicher auch gefährlich. Ein frustrierter „Sasaeng“ wird nun versuchen seinem einstigen Idol zu schaden. Dies kann neben Stalking auch in Versuchen münden, Gewalt gegen diese Person anzuwenden.

Was bedeutet „Hoobae“ und „Sunbae“? Bedeutung, Definition, Erklärung


„Hoobae“ und „Sunbae“ lassen sich leider nicht wörtlich übersetzen. Dennoch kann man in diesem Fall ziemlich eindeutig definieren, was hier gemeint ist. Es geht um geschwisterliche Gefühle. Anders als mitunter behauptet meint dies jedoch nicht Bruder und Schwester. Eher würde man hier von Newcomer und Profi sprechen. Wie bereits erwähnt gibt es keine eindeutige Übersetzung und daher ist ein gewisser Spielraum für Interpretationen durchaus gegeben.

Was bedeutet „Hoobae“ und „Sunbae“? Bedeutung, Definition, Erklärung

Als sogenannter „Hoobae“ ist man noch mehr oder minder unerfahren und muss hin und wieder dann eben einfach an die Hand genommen werden. Es könnte also durchaus auch sein, dass ein sogenannter „Hoobae“ das jüngste Mitglied einer Gruppe ist, muss es aber natürlich nicht. Viel mehr geht es um die fehlende Erfahrung, die der „Hoobae“ hat.

Als „Hoobae“ ist es üblich dem als „Sunbae“ bezeichneten Mitglied eine Menge Respekt und Anerkennung zu zeigen. Dieses Verhalten bleibt dann auch nicht unbelohnt. Der „Sunbae“ ist im besten Fall in allen wichtigen Momenten immer für den „Hoobae“ da und ist zudem in der Lage ihm eine Menge wichtiger Dinge zu vermitteln, die vor allem auch innerhalb der Gruppe relevant sind.

Siehe: K-Pop / koreanisch Wörterbuch

Als „Sunbae“ ist man erfahren und hat ausgeprägte Qualitäten

Als sogenannter „Sunbae“ ist man eine Art Senior in einer Gruppe und kann seine Erfahrungen nicht nur an andere Mitglieder vermitteln, sondern darüber hinaus auch Führungsqualitäten vorweisen. Schließlich braucht jede Gruppe und insbesondere auch eine Musikgruppe einen klaren Anführer.

Ist man als „Sunbae“ auserwählt, oder hat das Gefühl durch die Gruppe dafür bestimmt worden zu sein, kann man Prognosen wagen, Planungen durchführen und vor allem auch intervenieren, wenn es ein Problem innerhalb der Gruppe gibt.

Südkorea ist ein Land mit klaren Hierarchien

Viele Menschen haben von Südkorea sehr häufig ein Bild, welches jedoch nur bedingt richtig ist. Oft denkt man hier an Roboter, modernste Technik, endlose Einkaufsstraßen und überfüllte Straßen. Alles wirkt auf den ersten Blick im besonderen Maße modern. Natürlich stimmt dies zunächst auch, denn Südkorea ist tatsächlich in Bezug auf die Digitalisierung oder auch hinsichtlich seiner Architektur ein wirklich sehr modernes Land.

Blickt man allerdings auf das gesellschaftliche Leben, so lassen sich hier immer noch sehr viele alte Traditionen und sehr viel konservatives Denken feststellen. Der Konfuzianismus, der sich bis heute auf weite Teile der Gesellschaft des Landes auswirkt, hat hierbei einen sehr starken Einfluss. Von dieser Tradition kann sich auch die koreanische Popkultur nicht vollkommen loslösen. Was im ersten Augenblick vielleicht einfach ganz besonders bunt, offen und tolerant wirkt, folgt einer strengen Hierarchie.

Die Menschen in Südkorea sind strenge Regeln und Hierarchien in ihrem Alltag gewohnt. Ganz gleich, ob im Beruf oder am Arbeitsplatz, überall hat man sich im besonderen Maße unterzuordnen. Vielleicht ist eben genau dies dann auch die Legitimation für „Hoobae“ und „Sunbae“.

Ursprung: Hoobae und Sunbae

Hoobae und Sunbae sind Begriffe, die aus der koreanischen Sprache stammen und insbesondere im demokratisch und weltoffen geprägten Südkorea verbreitet sind. Hier werden sie vor allem im Zusammenhang mit der koreanischen Popszene häufiger verwendet.

Südkorea ist ein kleiner Staat mit einem enormen wirtschaftlichen Potenzial. Viele Menschen, vor allem in den großen Metropolen Seoul und Busan profitieren von diesem schwindelerregenden Aufschwung. Gerade junge Menschen möchten jedoch neben der Arbeit ein erfülltes gesellschaftliches Leben führen können. Hierbei spielt die Kultur eine ganz besonders herausragende Rolle. Die südkoreanische Popkultur hat hier in den letzten Jahren sehr deutlich an Zuspruch gewonnen. Dieser Trend wird auch von neuen modischen Wörtern begleitet. „Hoobae“ und „Sunbae“ sind dabei ganz sicher erwähnenswerte und prominente Beispiele.

Was bedeutet „Gganbu“? Squid Game, Bedeutung, Definition, Erklärung


Der Begriff “Gganbu” ist ein Begriff, der aus der Netflix-Serie “Squid Game” bekannt wurde. In der Serie bezeichnet er eine Art Freundschaft zwischen Kindern, die in der gleichen Nachbarschaft wohnen. Allerdings wird ein Gganbu auch als eine Art Spielpartner verstanden.

Ursprung und Herkunft von Gganbu

Das Wort “Gganbu” wird im Koreanischen “Kkanbu” geschrieben und lässt sich als “Partner” oder “sehr enger Freund” übersetzen. Allerdings gibt es auch manche Leute, die eher der Meinung sind, dass in der Serie ein Wort verwendet wurde, das ähnlich klingt, aber aus dem Chinesischen stand und in den koreanischen Sprachgebrauch eingeführt wurde. Das Wort wird dann “Gan Bu” gesprochen und bedeutet eher etwas wie “Experte” oder “Vorgesetzter”. Das Wort kann aber auch eine Art von Elite-Gruppe bezeichnen.

Übersetzt man das chinesische “Gan Bu” ins Englische, wird es “cadre” übersetzt. Mitglieder so einer “cadre” sind besonders geschult und haben die Aufgabe, soziale Strukturen wie beispielsweise eine Firma, eine Armee oder einen Staat zu stabilisieren. Gleichzeitig sollen die Mitglieder alle Faktoren, die zu einer Schwächung des Systems führen könnten, verfolgen und beseitigen. Im Deutschen würde man von “Kader” sprechen, obwohl dieser Begriff heutzutage eher für sportliche Bereiche genutzt wird.

Siehe: K-Pop / koreanisch Wörterbuch

Squid Game: Gganbu

In “Squid Game” kämpfen 456 Teilnehmer sich durch sechs verschiedene Spiele, um am Ende einen Gewinn von 45,6 Milliarden Won zu gewinnen (was umgerechnet ungefähr 33 Millionen Euro entspricht). Alle Teilnehmer sind auf die ein oder andere Art in finanzielle Nöte gekommen und hoffen, sich mit dem Geld ein neues Leben ohne Schulden und Sorgen aufbauen zu können. Allerdings müssen sie schnell feststellen, dass sie um ihre eigenen Leben spielen. Jeder Spieler, der in einem Spiel ausscheidet, wird getötet und scheidet dadurch aus.

In Episode 6 der ersten Staffel, die den Titel “Gganbu” trägt, wählen die verbleibenden Spieler sich einen Mitspieler aus, um mit ihm ein Paar zu bilden. Der Hauptcharakter Seong Gi-hun erbarmt sich, mit dem Spieler 001 zu spielen. Sein Mitspieler ist sehr alt und leidet zunehmend unter Demenz. Bei dem Spiel sollen die Spieler versuchen, 22 Murmeln zu erspielen. Als der alte Mann erwähnt, dass er in seiner Kindheit einen “Gganbu” hatte, mit dem er alle Murmeln bei solchen Spielen teilte, schließen Seong Gi-hun und 001 einen “Gganbu”-Packt und wollen gemeinsam die Murmeln gewinnen.

Allerdings erfahren sie, dass sie nicht gegen zufällige Spieler antreten dürfen, sondern gegen den Partner spielen müssen, mit dem sie ein Paar bilden. Also muss Seong Gi-hun gegen den alten Mann antreten und um alle Murmeln spielen, wenn er nicht sterben will.

Siehe auch:

Bedeutung von Gganbu

Auch wenn “Gganbu” den zentralen Konflikt verkörpern soll, dass die Spieler gegen den eigenen Partner antreten müssen, lässt sich auch eine andere Bedeutung herleiten. Geht man davon aus, dass das Wort vom chinesischen “Gan Bu” stammen könnte, was so viel wie “Elite” oder “Kader” bedeutet, zeichnet sich eine andere Interpretation ab. In diesem Fall würde “Gganbu” bedeutetn, dass jemand bei den Spielen schwache Elemente herausfiltern oder eliminieren will, um dadurch jemand anderen zu stärken. Da in “Squid Game” am Ende nur ein einziger Spieler den Gewinn einsammeln kann, werden bei den Spielen also 455 Spieler “aussortiert”, um eine Person zu stärken. Es lässt sich sogar so weit gehen zu sagen, dass die koreanische Gesellschaft durch die Spiele von Menschen “bereinigt” werden soll, die schwach sind und aufgrund ihrer finanziellen oder gesellschaftlichen Probleme zu einer Belastung des Staates wurden.

Was bedeutet „Maknae“? Bedeutung, Definition, Erklärung


Als „Maknae“ wird das jüngstige Mitglied einer Familie in der südkoreanischen Sprache bezeichnet. „Maknae“ wird auch „Magnae“ geschrieben.

Für Gruppen wird der Ausdruck „Maknae“ auch verwendet. Hier bezeichnet „Maknae“ das jüngste Mitglied einer Band oder Gruppe.

Was bedeutet „Maknae“? Bedeutung, Definition, Erklärung

Südkorea hat eine ausgeprägte Popmusikkultur. In dieser Kultur spielen vor allem auch Musikgruppen eine besonders herausragende Rolle. Das jüngste Mitglied einer solchen Popgruppe wird häufiger auch als „Maknae“ bezeichnet.

Siehe: K-Pop / koreanisch Wörterbuch

Ein typisches Nesthäkchen

Im deutschen Sprachgebrauch kennt man vor allem das Wort Nesthäkchen. Streng genommen meint man mit „Maknae“ eine solche Person. Im Unterschied zu Deutschland wird der Begriff auf der koreanischen Halbinsel jedoch wesentlich häufiger und zudem auch in deutlich mehr Bereichen verwendet. Neben der Familie wird wie bereits erwähnt „Maknae“ auch in Bezug auf Gruppen, insbesondere Musikgruppen verwendet.

Das jüngste Mitglied einer Familie oder Gruppe kann sich in den meisten Fällen über einen besonderen Status freuen und wird im besonderen Maße geschützt. Allerdings kann dies vor allem mit Blick auf die strenge Hierarchie, die insbesondere in den koreanischen Familien vorherrscht, auch Nachteile haben.

Insbesondere Südkorea wird auch heute noch sehr stark durch den sogenannten Konfuzianismus dominiert. Es gibt nur wenige Familien, die eine solche Tradition heute nicht mehr aufrechterhalten wollen. Konkret bedeutet dies, dass ein jüngeres und somit im besonderen Maße auch das jüngste Mitglied einer Familie mit Blick auf Entscheidungen und auch Besitztum von niederer Bedeutung ist. Zwar erfährt dieses Familienmitglied nicht automatisch weniger Liebe und Anerkennung, jedoch hat es sich im erhöhten Maße den anderen Familienmitgliedern unterzuordnen.

Der sogenannte Konfuzianismus sieht vor allem auch vor, dass das zu verteilende Erbe in erster Linie dem ältesten Mitglied einer Familie zugeteilt wird. Hier sind es insbesondere auch die Söhne, die überaus stark von dieser Tradition profitieren können.

„Maknae“ zu sein ist nicht nur vorteilhaft

Ob man als sogenanntes „Maknae“ auch tatsächlich von nennenswerten Vorteilen profitieren kann ist fraglich. Sicher hängt hier immer auch eine ganze Menge von den persönlichen Ansichten einer Familie ab. Es wird sehr schnell deutlich, dass das Familienleben in Südkorea konservativ und streng organisiert ist. Somit steckt jeder fest in seiner Rolle und muss diese auch ausfüllen. Ein ausbrechen aus einer bestimmten Rolle ist teilweise faktisch unmöglich und gelingt nur mit erheblichen Turbulenzen.

Unterschiede zwischen den Geschlechtern

In Südkorea werden Männer den Frauen tendenziell vorgezogen. Dies soll auch bedeuten, dass man als Mann eine höhere Position in der Gesellschaft einnimmt.

Als „Maknae“ ist es somit nicht ganz unerheblich, ob man als Mann oder Frau geboren wird. Als Frau wird man in einer solchen Position auch heute noch Nachteile verspüren. Männer hingegen genießen dabei eine deutlich stärkere Aufmerksamkeit. Ob sich dies in den nächsten Jahren oder gar Jahrzehnten ändern wird, bleibt abzuwarten.

Der Begriff „Maknae“ ist ein koreanischer Begriff und wird auch bevorzugt nur in Korea verwendet. Hier ist der Begriff sehr gebräuchlich und findet sich dabei nicht nur im alltäglichen Sprachgebrauch, sondern auch in der Netzwelt wieder.

Was bedeutet „Saranghae“? Bedeutung, Definition, Erklärung


Saranghae ist einer der wesentlichen Begriffe, um „Liebe“ auf Koreanisch zum Ausdruck zu bringen. In koreanischer Schrift entspricht Saranghae der koreanischen Schreibweise [사랑해]. Während der deutsche Begriff der Liebe unterschiedlich kontextualisiert sein kann, haben auch die Koreaner die Möglichkeit, den Begriff der Liebe – je nach Kontext – unterschiedlich auszudrücken.

Was bedeutet „Saranghae“? Bedeutung, Definition, Erklärung

Auch im Japanischen gibt es formelle und informelle Sprech- und Ausdrucksweisen. Wenn wir uns konkret mit dem Ausdruck Saranghae auseinandersetzen, lohnt es sich, einen kleinen grammatischen Exkurs ins Japanische zu unternehmen:

Saranghae geht nämlich auf das Wort Sarang zurück. Sarang beschreibt dabei die zwischenmenschliche Liebe von Person zu Person. Eine Person, die ihre Liebe und Zuneigung einer anderen Person gegenüber zum Ausdruck bringen möchte, wählt den Ausdruck Saranghae. Das koreanische „hae“ – bzw. [해] in koreanischer Schreibweise – ist dabei eine konjugierte Verbform des koreanischen Verbs ha-da, das auf Koreanisch [하다] geschrieben wird. Das Verb kann im Deutschen mit „tun“ übersetzt werden.

Wortwörtlich bedeutet Saranghae bzw. [사랑해] also entsprechend „ich tue Liebe“. Doch Vorsicht: Der Ausdruck wird im Japanischen verwendet, um Zuneigung auszudrücken. Somit kann der Begriff nicht mit „Liebe machen“ übersetzt werden, sondern bedeutet „ich mag dich sehr“ bzw. „ich liebe dich“ im stets nicht intimen Kontext.

Siehe: K-Pop / koreanisch Wörterbuch

Synonyme Alternative für das Wort Saranghae

Wie die westlichen Sprachen so ist auch die koreanische und japanische Sprache von zahlreichen synonymischen Verwendungen unterschiedlicher Wörter und Begriffe durchzogen.

Dies trifft auch auf das Wort Saranghae zu: Letzteres wird von den Japanern im informellen Sprachgebrauch auch dann verwendet, wenn Zuneigung oder zwischenmenschliche, nicht partnerschaftliche Liebe in gleichaltrigen Gruppen oder unter Geschwistern ausgedrückt wird. Wichtig ist hier zu betonen, dass es sich auch hier um Formen der Zuneigung und Liebe handelt, die von keiner Intimität geprägt sind.

Weitere Varianten des Begriffs Saranghae

Wie bereits beschrieben handelt es sich bei dem Wort Saranghae um ein informelles Wort, das insbesondere bei der jüngeren Generation Verwendung findet. Die formellere Version des Begriffes findet hingegen bei Personen der älteren Generation Verwendung und lautet SarangHaeYo und wird in koreanischer Umschrift [사랑 해요] geschrieben.

Auch hier ist es wichtig, dass es sich bei der Art der Liebe oder Zuneigung, die über diesen Begriff ausgedrückt wird, um freundschaftlicher oder interfamiliäre Zuneigung handelt, der keine sexuelle oder intime Komponente zugrunde liegt.

Eine letzte wohl noch formellere Version des Begriffs, die insbesondere dem bildungssprachlichen Kontext vorbehalten ist, lautet SarangHapnida bzw. in koreanischer Umschrift [사랑 합니다].

Sarang in Abgrenzung zu Yeanjeong

Wenn Saranghae bzw. SarangHaeYo insbesondere die nicht intime Form der Zuneigung bezeichnet, stellt sich die Frage, was in der Abgrenzung der Begriffe unter einer leidenschaftlichen Liebe zu verstehen ist und wie die Koreaner diese verbalisieren.

Leidenschaft auf Koreanisch bedeutet Yeonjeon und wird in koreanischer Schreibweise [연정] geschrieben. Der wohl liebevolleren Ausdrücke sind Ejeong und Echak bzw. in koreanischer Schreibweise [애정] und [애착]. Alle drei Begriffe können im Deutschen wortwörtlich mit „Anhaftung“ übersetzt werden.

Das bloße Gefühl eines klassischen Mögens der anderen Person kann durch den Ausdruck nee-ga jo-ah ausgedrückt werden. Es handelt sich dabei um einen formalen Ausdruck, der je nach Situation sowohl romantischen Charakter haben, aber auch ungezwungen im Alltag Verwendung finden kann.

Was ist Banchan? Bedeutung, Definition, Erklärung


Der Begriff Banchan stammt aus dem Koreanischen. Man bezeichnet damit koreanische Beilagen. So lautet auch die wörtliche Übersetzung des Begriffes Banchan ins Deutsche. Banchan werden üblicherweise gemeinsam mit gekochtem Reis serviert. Ursprünglich waren Banchan ausschließlich vegetarisch. Inzwischen sind aber auch Banchan auf der Basis von Fleisch oder Fisch sehr beliebt.

So sind Banchan entstanden

Banchan haben eine überaus lange Tradition und werden in Korea, so vermutet man, bereits seit Jahrhunderten gegessen. Vermutlich wurden die ersten Banchan im Zeitraum zwischen 100 bis 500 vor Christus auf dem heutigen Gebiet Koreas genossen. Damals gehörte dieses Areal buddhistischen Königreichen an. Bei den Buddhisten waren fleischhaltige Speisen verpönt, weshalb Banchan noch heute häufig vegetarisch sind. Um die Königsgeschlechter kulinarisch zu befriedigen, und ihnen immer wieder neue und spannende Varianten von Speisen anbieten zu können, entwickelten ihre Leibköche eine riesige Anzahl an Banchan, die zum Teil unter einem sehr großen Aufwand zubereitet wurden. Das einfache Volk genoss ebenfalls Banchan. Diese wurden jedoch meist einfacher und mit weniger teuren Zutaten hergestellt. Zwischen 1231 und 1270 war das heutige Korea dann von den Mongolen besetzt, die den Fleischverzehr in Korea populär machten. Seither gibt es auch fleischhaltige Banchan.

Siehe: K-Pop / koreanisch Wörterbuch

So werden Banchan serviert

Banchan kommen immer in kleinen Schüsselchen auf den Tisch. Dabei erhält nicht jedes Familienmitglied, oder jeder Gast, seine eigenen Schüsselchen mit Banchan. Die gereichten Banchan sind jeweils für alle Mitessenden gedacht und werden zentral auf dem Tisch platziert, so dass sich jeder selbst von ihnen bedienen kann. Neben den Banchan besteht eine vollständige koreanische Mahlzeit zusätzlich aus einem fleischhaltigen Hauptgericht oder einem Eintopf. Darüber hinaus erhält jeder Gast am Tisch eine eigene Schüssel mit Reis und eine eigene Schüssel mit Suppe. Die Anzahl der Banchan ist dabei nicht konkret festgelegt. Allerdings sollten entweder drei, fünf, sieben, neun oder zwölf Banchan gereicht werden. Je mehr Banchan es gibt, desto mehr Reichtum und Großzügigkeit wird darüber symbolisiert. In der alten koreanischen Essenstradition, wie sie an den Königshöfen gelebt wurde, war es üblich jeweils zwölf Banchan pro Mahlzeit anzurichten.

Diese vegetarischen Banchan zählen zu den Standard-Banchan

Wirklich zu jeder Mahlzeit essen die Koreaner mindestens eine Variante von Kimchi. Kimchi sind eine Unterart von Banchan. Bei Kimchi handelt es sich um fermentiertes Gemüse, das mit Chili und Salz angereichert wird. Es gibt Koreaner die behaupten ohne Kimchi nicht vollwertig gegessen zu haben. Von Kimchi gibt es unterschiedliche Varianten, je nachdem welche Gemüsesorte die Grundlage für das Kimchi bildet. Am beliebtesten ist hier Chinakohl. Es gibt aber auch Kimchi auf der Basis von Frühlingszwiebeln, Gurken oder Rettich. Darüber hinaus werden Kimchi-Varianten als Banchan geführt, die aus unterschiedlichen miteinander vermengten Gemüsesorten hergestellt wurden. Weitere populäre Banchan sind gebratene Gemüsesorten, die in der Regel mit Knoblauch, gehackten Frühlingszwiebeln und Sojasoße angerichtet werden. Auch hier gibt es in Sachen Gemüseauswahl keine Grenzen. Weitere Möglichkeiten für schmackhafte Banchan sind in Sesamöl, Essig und Salz marinierte Gemüsesorten. Diese Varianten von Banchan werden zusammenfassend Namul genannt.

Fleisch- und Fischhaltige Banchan

Fleisch- und Fischhaltige Banchan sind unter dem Begriff Bokkeum bekannt. Sie werden angebraten und mit Soße serviert. Auch hier gibt es unzählige unterschiedliche Varianten. Besonders beliebt sind Bokkeum, die aus Fisch oder Fleisch mit Kimchi gemixt werden. Häufig werden Tintenfische und Schweinefleisch für die Zubereitung verwendet.

Weitere Varianten von Banchan

Banchan können auch in Brühe gegart oder gedünstet werden. Die in Brühe gegarten Varianten nennt man Jorim. Die Brühe besteht dabei üblicherweise aus gestreckter oder unverdünnter Sojasoße, die mit Sesamöl angereichert werden kann, aber nicht muss. Am häufigsten werden Fleisch oder Tofu als Jorim zubereitet. Gedünstete Banchan sind unter der Bezeichnung Jjim geläufig. Hier kann von Gemüse über Fisch, Fleisch und eierhaltigen Speisen alles serviert werden. Als Jeon werden Banchan auf Pfannkuchenbasis bezeichnet. Sie können an Crepes, Quiche oder auch an Kartoffelpuffer erinnern. Je nachdem welche Zutaten für ihre Herstellung verwendet werden.

Darüber hinaus gibt es Banchan in Form von unterschiedlichen Salaten.

Was bedeutet „Ulzzang“? Übersetzung auf deutsch, Bedeutung, Definition, Erklärung


„Ulzzang” ist ein Begriff, welcher aus Südkorea stammt. Wörtlich übersetzt bedeutet er so viel wie “bestes Gesicht” oder “gutaussehend”. Der Begriff beschreibt also das Aussehen einer Person, welches als erstrebenswert gilt.
Weitere Schreibweisen sind: “eoljjang, uljjang, uhljjang”. Die ursprüngliche Schreibform 얼짱 wird laut Google Übersetzer mit der Form “eoljjang” und “bestes Gesicht” übersetzt.

Was bedeutet „Ulzzang“? Übersetzung auf deutsch, Bedeutung, Definition, Erklärung

Unter wachsender Beliebtheit von K-Pop hat sich dieser Begriff nicht nur im asiatischen Raum, sondern auf der ganzen Welt etabliert. Verwendet wird dieser, um Menschen zu beschreiben. Hat jemand den Status “Ulzzang” erreicht, gilt er als besonders schön. Wie die wörtliche Übersetzung beschreibt, geht es dabei hauptsächlich um das Gesicht der Person. Merkmale sind dafür die typischen runden und großen Augen, eine spitze Nase, kleiner Mund sowie ein kleines, rundes, kindliches Gesicht mit V-Linie. Dazu kommen weitere Schönheitsmerkmale wie gerade, weiße Zähne, ebenmäßige Haut usw.

Der Begriff wird dabei unisex verwendet. Das bedeutet, sowohl Männer als auch Frauen können so beschrieben werden. Zu einem Trend wurde Ulzzang in Ländern wie Singapur, Vietnam, Japan, Indonesien, Malaysia und den Philippinen. Als Trend hat er sich generell in der K-Pop Szene verbreitet und wird dort benutzt – z. B. Als Hashtag -, um besonders Menschen mit diesem Aussehen zu finden. Da dies ein Koreanischer Begriff ist, treffen nur Menschen mit dem typischen koreanischen und perfekten Gesicht darauf zu. Das asiatische Aussehen ist ein Bestandteil der Kriterien.

Siehe: K-Pop / koreanisch Wörterbuch

Wettbewerbe um Ulzzang

Auf Social Media finden immer wieder Wettbewerbe statt, welche den Titel “Ulzzang” verleihen. Dazu werden den Veranstaltern Bilder geschickt, die Gesicht, Figur und Kleiderstil zeigen. Diese drei Kategorien werden von der Jury bewertet und am Ende ein Gewinner bestimmt.

Wer durch den Gewinn den Titel verliehen bekommt, kann als Influencer oder Model mit einem Zuwachs an Fans rechnen. So bringt der Gewinn solch eines Wettbewerbs Follower und der Gewinner oder die Gewinnerin wird bekannter.

“Ulzzang” Idole

Als K-Pop Idol ist Mina von AOA berühmt geworden. Ihr unschuldiges Gesicht, sowie ihre großen Augen verliehen ihr schon vor ihrer Berühmtheit den Titel einer Ulzzang.

Als unisex verwendbarer Begriff hat auch ein männlicher Sänger den Titel gewonnen. Jaehyo von Block B war vor seiner Karriere als Musiker ein beliebter Ulzzang. Er gewann seinen Titel mit dem ersten Platz bei Mnet Pretty Boys.

Der Begriff ist als Titel weltweit erstrebenswert, da einige Berühmtheiten vor ihrer Karriere diesen gewinnen konnten. Wer ihn hat, kann sich also nicht nur seiner Schönheit sicher sein, sondern auch den Weg nach oben leichter erreichen.

Weitere Berühmheten, die diesen Titel tragen: Yoon Ara, Kim Shin Yeong, Park Hwan Hui, Song Ah Ri, Kim Seuk Hye, Ban Nam Gyu usw.

Ulzzang werden

Hat eine Person von Natur aus die richtigen Voraussetzung, kann sie ein paar Dinge dafür tun, um ihr Aussehen zu perfektionieren. Dabei geht es nicht um die steigenden Schönheitsoperationen in Südkorea. Es gibt bestimmte Diäten, mit denen man in Kombination mit einem Workout die “Ulzzang Figur” erreichen kann. Dabei geht es zum Beispiel darum, viel zu trinken und sich gesund zu ernähren. Um Ulzzang zu werden, wird auch mit Make-Up nachgeholfen. Durch Lidstrich betonte Augen wirken größer, rote Lippen perfekter und Lidschatten gibt den Augen mehr Tiefe.

Fazit: Was bedeutet Ulzzang?

In der K-Pop Szene ist “Ulzzang mittlerweile ein weitverbreiter Begriff. Oft sind “Ulzzang” durch ihre Schönheit erfolgreicher mit ihrer Karriere, da sie einige Vorteile bringt. Mit dem “besten Gesicht” betitelt sind Ulzzang oftmals Models.

Was bedeutet aegyo? Übersetzung auf deutsch, Bedeutung, Definition, Erklärung


Der Begriff aegyo kommt aus dem Koreanischen und kann ins Deutsche nicht wortwörtlich übersetzt werden. Im Deutschen gibt es einfach kein Wort, das das Phänomen des koreanischen aegyo exakt beschreiben könnte. Denn aegyo beinhaltet die Beschreibung von Äußerlichkeiten, die mit bestimmten Verhaltensweisen kombiniert werden. Am nächsten kommen aegyo deutsche Worte wie zum Beispiel niedlich, süß oder bezaubernd.

Hierbei schwingt in Korea jedoch immer ein als unschuldig zu beschreibender Aspekt mit. Mit aegyo werden also keine alten Menschen bezeichnet, selbst wenn man sie ebenfalls bezaubernd nennen könnte. Weiterhin werden mit aegyo bevorzugt Mädchen oder junge Frauen tituliert, Jungen oder Männer nur in Einzelfällen. Das koreanische Wort aegyo setzt sich aus zwei Wörtern zusammen. Nämlich aus ae, was mit dem deutschen Wort Liebe übersetzt werden kann, und dem Wort gyo, dem der deutsche Begriff schön entspricht.

Was bedeutet aegyo? Bedeutung, Definition, Erklärung, Übersetzung

Das Verhalten, das mit aegyo beschrieben wird ist rundum als zuckersüß zu bewerten. Betrachtet werden dabei sowohl Gesten als auch Gesichtsausdrücke und die Stimme der Personen, die als aegyo eingestuft werden. Ziel von aegyo ist es möglichst unschuldig und kindlich zu wirken, weshalb typisch kindliche Verhaltensweisen kopiert werden. Wer aegyo sein möchte spricht also mit einer möglichst hohen Stimme. Unter Umständen wird auch der Wortschatz angepasst und eine Art von Babysprache benutzt.

Der Hintergrund hinter aegyo ist, dass Koreaner glauben, dass man umso mehr gemocht wird, je niedlicher man auf andere wirkt. Um möglichst lange anhaltend aegyo zu wirken lassen sich einige Frauen in Korea sogar operieren. Bei Schönheitsoperationen, die sogar als aegyo Chirurgie bezeichnet werden, lassen sie ihre Gesichtszüge verniedlichen. Ihr Ziel ist es ähnlich gefällig auszusehen wie die Heldinnen asiatischer Comics.

Siehe: K-Pop / koreanisch Wörterbuch

Gibt es aegyo nur in Korea?

Das Phänomen des aegyo ist nicht alleine auf Korea beschränkt. Auch in benachbarten Ländern sind ähnliche Tendenzen zu bemerken. Dies ist damit zu begründen, dass die Kultur der ostasiatischen Staaten eng miteinander verknüpft ist. Fernsehserien, Filme und auch Musikgruppen sind oftmals nicht nur in ihren Heimatländern populär, sondern auch in anderen ostasiatischen Staaten.

Über die Musik-, Film- und Fernsehbranche wurde aegyo somit von Korea aus in Länder wie Japan oder die Philippinen exportiert. In Korea gibt es zum Beispiel eine Fernsehshow namens aegyo Battle, die auch in anderen ostasiatischen Ländern empfangen werden kann. Für die Sendung aegyo Battle werden Stars eingeladen, die als aegyo gelten. In der Fernsehshow demonstrieren sie beispielsweise bei Gesangseinlagen wie stark aegyo sie sind. Am Ende der Show wird jeweils eine Gewinnerin des Abends gekürt. An deren Verhaltensweise orientieren sich die jungen Fernsehzuschauerinnen anschließend gerne. Dabei ist es allerdings verpönt als gekünstelt aegyo zu wirken. Das beste aegyo Verhalten ist das, was möglichst natürlich wirkt. Für Westler ist dieses Ansinnen schwer nachvollziehbar, denn in der westlichen Kultur wirkt aegyo grundsätzlich gekünstelt und übertrieben.

Wo der Ursprung des aegyo liegt

Der Ursprung von aegyo ist auf die koreanische Beziehung zwischen Eltern und ihren Kindern zurückzuführen. In Korea werden kleine Kinder dazu angehalten die Liebe ihrer Eltern zu erwerben. Dies können sie über Verhaltensweisen wie Küsschen geben oder kleine Kunststücke aufführen tun. Wenn also ein koreanisches Kleinkind vor den Eltern, oder auch anderen Verwandten, ein Liedchen singt oder einen süßen Gesichtsausdruck aufsetzt und dazu mit den Händen ein kleines Herz formt, ist ihm der Applaus der Erwachsenen gewiss. Das Kind wird dafür gelobt und in den Arm genommen. Somit begreift es, dass es für aegyo Verhalten geliebt und anerkannt wird. Werden die Kinder zu Teenagern, wandeln sie diese Verhaltensweise ein wenig um und wenden sie nun auf die Anbahnung von Liebesbeziehungen an. Dabei sollen nur noch die Mädchen aegyo sein.

Durch ein ähnliches Verhalten, wie sie es im Kindesalter erlernt haben, gelingt es ihnen junge Männer für sich zu begeistern. Dies steigert sich, nachdem die Beziehung angebahnt wurde in dem Sinne, dass aegyo auch häufig gezielt eingesetzt wird. Möchte die Frau zum Beispiel bei einer Sache, in der die Partner uneinig sind, ihren Willen durchsetzen, setzt sie nicht selten aegyo ein. Sie führt dann etwa ein aegyo Tänzchen auf und stimmt den Partner damit um. Selbst in anderen Situationen als Liebesbeziehungen ist das Einsetzen von aegyo nicht allzu ungewöhnlich. So wird es auch häufig im beruflichen Kontext benutzt. Weibliche Angestellte setzen sich damit gegen ihre männlichen Kollegen durch.

Die Kehrseite des aegyo

Obwohl aegyo in Korea sehr weit verbreitet ist, wird es von Kritikern auch als unangenehm empfunden. Es gibt sowohl Männer als auch Frauen, die aegyo gerne abschaffen möchten. Handelt es sich um kritische Frauen ist die Argumentation meist die, dass sie sich selbst nicht als unterwürfige Püppchen produzieren möchten, die ihren Willen über Äußerlichkeiten und kindisches Verhalten durchsetzen. Sie möchten für Leistungen anerkannt werden, zum Beispiel für Bildung oder gute Arbeit. Kritische Männer wehren sich dagegen sich von Frauen, die aegyo einsetzen, manipulieren lassen zu sollen. Denn wendet eine Frau aegyo an, und spielt ein Mann dabei nicht mit, kann dies zu unangenehmen Kommentaren aus der Gesellschaft führen. Dies zeigt wie fest verankert aegyo in der koreanischen Kultur ist. Und nicht zuletzt gibt es koreanische und auch internationale Stimmen, die fürchten, dass der aegyo Kult das Bild der Frau nachhaltig schädigen könnte. Dadurch, dass Frauen, die aegyo anwenden sich wie kleine Mädchen verhalten könnte dadurch ein Bild entstehen, das Männern vorgaukelt, dass es in Ordnung ist nicht nur kindliche Frauen, sondern auch Mädchen zu begehren.

Was ist Hangul? Bedeutung, Definition, Erklärung


Der Begriff Hangul steht für das koreanische Alphabet, dessen Buchstaben für die schriftliche Umsetzung der Sprache gedacht sind. Anders als beispielsweise das japanische Kanji oder das chinesische Hànzì funktioniert das koreanische Hangul nicht auf logographischer Ebene. Das heißt, das koreanische Alphabet baut nicht auf einer komplexen Anzahl von morphologischen Silben in Schriftform auf, sondern basiert ähnlich wie das westlich gebräuchliche lateinische Alphabet auf Buchstaben in Form von Konsonanten und Vokalen. Damit ist das koreanische Alphabet wesentlich einfacher zu erlernen als die komplexen japanischen oder chinesischen Schriftvarianten. Die Wurzeln des modernen Hangul lassen sich bis in das 15. Jahrhundert zurückverfolgen.

Geschichte und Ursprung des Hangul

Tatsächlich griff man im heutigen Korea lange auf die chinesischen Schriftzeichen zurück. In Konkurrenz zu den chinesischen Schriftzeichen entwickelten sich Jahrhunderte vor der Etablierung des Hangul phonetische Schriftsysteme wie das Hyanchal oder das Gugyeol. Bereits das Gugyeol aus dem 13. Jahrhundert sollte die komplexen chinesischen Schriftformen vereinfachen und die Kompatibilität mit der koreanischen Sprache erhöhen.

Die Wurzeln des modernen Hangul liegen im 15. Jahrhundert: So strebte König Sejong eine Vereinfachung des Alphabets an, um den literarischen und sprachlichen Zugang für die Allgemeinheit zu erleichtern. Tatsächlich entstand das Hangul zwischen 1443 und 1446 und wurde zum ersten Mal im Dokument Hunminjeongeum (1446) festgehalten. Das Hangul emanzipierte sich so von dem teils komplexen chinesischen Alphabet und vereinfachte die Schriftsprache auf die Darstellung von 17 Konsonanten und 11 Vokalen. Das heutige Hangul besteht aus 24 grundlegenden Buchstaben: 14 Konsonanten und 10 Vokalen. Dabei gibt es auch einige ergänzende komplexere Zeichen. Doch das Grundprinzip ist klar: Das Hangul ist eine vergleichsweise zugängliche Schriftform. Die koreanische Schrift sollte, so der Plan von Sejong, innerhalb eines Tages erlernt werden können.

Zur Zeit der japanischen Herrschaft und Besetzung wurde Japanisch zur offiziellen Sprache erklärt – und damit auch versucht, das japanische Alphabet zu etablieren. Zu jener Zeit wurde auch die koreanische Sprache wie das Hangul aus der Öffentlichkeit verbannt. Mit der Unabhängigkeit von Korea wurde 1946 die moderne koreanische Schrift aus Basis des Hangul wieder eingeführt. Von dem Ursprung der Sprache im 15. Jahrhundert bis heute befand sich das Hangul, wie viele andere Schriftsprachen, im stetigen Wandel.

Siehe: K-Pop / koreanisch Wörterbuch

Besondere Eigenheiten des Hangul

Das Hangul wird heute offiziell nicht nur in Südkorea, sondern auch in Nordkorea und China verwendet. Dabei gibt es abweichende Varianten zwischen den nord- und südkoreanischen Schreibweisen der Buchstaben. Grundsätzlich orientierte sich die Schrift wie das chinesische Alphabet in der Schreibausrichtung von oben nach unten sowie in Spalten, die von rechts nach links führen. Nach europäischer Wahrnehmung las man das Hangul also „umgekehrt“. Allerdings orientiert sich die moderne Umsetzung des Hangul an der europäischen Schreibrichtung von links nach rechts.

Das moderne Hangul funktioniert jedoch nicht komplett losgelöst von der chinesischen Schrift. So werden vereinzelte Schriftzeichen mit chinesischem Ursprung auch im Hangul verwendet. Diese Zeichen sind auch unter dem Namen Hanja bekannt. Diese sollen die vergleichbar wenigen Schriftzeichen des Alphabets ergänzen. Auch in der Schule werden typischerweise noch die chinesischen Hanja-Schriftzeichen gelehrt. Doch die Grundlage der modernen koreanischen Sprache bleibt das Hangul.

Historisch hat das Hangul eine weitere Eigenheit. Denn während bei nahezu allen Alphabeten der Welt die genaue Entstehungszeit nicht überliefert ist, weiß man beim Hangul bis heute, wann und von wem es erschaffen wurde. Doch so sehr es geplant wurde: Das Hangul entstand nicht im luftleeren Raum, sondern nahm sich bewusst Vorbild an asiatischen und der chinesischen Phonologien. Denn König Sejong war ein gebildeter Linguist, der mit seinem Vorhaben ein klares Ziel verfolgte: Die koreanische Sprache zugänglicher zu machen.

Zusammenfassende Erkenntnisse zum koreanischen Hangul

Seit dem 15. Jahrhundert ist das koreanische Alphabet Hangul etabliert. Es war ein bewusster Versuch des Herrschers Sejong, die koreanische Schriftsprache zu vereinfachen und der Allgemeinheit zugänglich zu machen. Obwohl zwischenzeitlich verboten, konnte sich das Hangul bis heute in einer modernen Variante durchsetzen. Noch immer finden sich in dem Alphabet chinesische Schriftzeichen, die Hanja. Doch anders als das Japanische oder Chinesische ist das koreanische Hangul mit seinen 14 Konsonanten und 10 Vokalen innerhalb weniger Stunden erlernbar.

Was ist Chimaek? Bedeutung, Definition, Erklärung


Bulgogi, Kimchi, Bibimbap und Kimbap: Korea hat eine facettenreiche Küche und eines der darin bekannten Gerichte ist Chimaek. Dabei bezeichnet der Begriff nicht bloß eine Speise, sondern frittiertes Hähnchen, das zusammen mit Bier serviert wird. Der Name ist eine zusammengefügte Abkürzung zweier Begriffe: während der Begriff chikin (치킨) auf Fried Chicken – also frittiertes Hähnchen – anspielt, steht der Name maekju (맥주) für Bier. Aus diesen beiden Worten formt sich der Begriff Chimaek, der die spezielle abendliche Mahlzeit aus Korea meint.

Der Ursprung von Chimaek

Obwohl es international viele ähnliche Gerichte zu Chimaek gibt, ist die Tradition der koreanischen Speise lang. Es gibt Hinweise, dass bereits vor 600 Jahren ein vergleichbares Gericht im heutigen Korea existierte. Im 15. Jahrhundert kannte man demnach in Korea Varianten des frittierten Hähnchens. Das legen traditionelle Kochbücher aus Korea nahe, die entsprechende Gerichte enthalten.

Allerdings wird die moderne Form des Chimaek dem späten Abschnitt des 20. Jahrhunderts zugeschrieben. Über die Dekaden machte das Gericht eine Evolution durch: So kannte man in den 60er-Jahren bereits ein vergleichbar geröstetes Hähnchen, das heute scharf angewürzte frittierte Hähnchen aus Korea entfaltete sich vermutlich in den 70er-Jahren vollends als etablierte Speise. Als das Speiseöl in den 70er-Jahren in Korea an Popularität gewann, verbreiteten sich so neue Varianten, die traditionellen Gerichte mit Hähnchen zu servieren. Und zu einem Klassiker wurde die Darreichung des frittierten Hähnches mit Bier: das Chimaek.

Siehe: K-Pop / koreanisch Wörterbuch

Wie unterscheidet sich Chimaek vom traditionellen Fried Chicken?

Heute ist das Chimaek ein kulturelles Phänomen in Korea. Nicht nur haben sich zahlreiche Restaurants auf die Spezialität fokussiert, auch gibt es Festivals, die der besonderen Speise gewidmet sind. Statistiken weisen außerdem darauf hin, dass in Korea etwa über 20.000 Restaurants mit Fokus auf frittiertes Hähnchen existieren. Chimaek ist damit ein kulturelles Phänomen, das weit mehr ist, als traditionell frittiertes Hähnchen.

Weiter kultiviert wurde das Chimaek 2002 während der Fußball-Weltmeisterschaft in Japan und Korea. In den frühen 2010ern war das Phänomen vollends in nahezu allen Ecken der koreanischen Gesellschaft angekommen. Dabei steht Chimaek heute für eine Art Lebensgefühl: Abends nach der Arbeit einkehren und ein deftiges Hähnchen mit Bier genießen – um den Feierabend zu zelebrieren. Diese Kombination aus Hähnchen und Bier ist die Essenz von Chimaek, dass sich dabei von anderen ähnlichen frittierten Hähnchen unterscheidet. Und natürlich durch die speziellen koreanischen Würzungen – ob mit scharfer oder süßer Soße – die sich so von vergleichbaren Spezialitäten auf dem westlichen Markt absetzt.

Dabei gibt es verschiedene Varianten des koreanischen frittierten Hähnchens, die unterschiedliche kulinarische Affinitäten anzusprechen wissen. Traditionell ist in Korea beispielsweise das geröstete Hähnchen Tongdank bekannt, das als eine Frühform des Gerichtes gilt. Als puristische Form des frittierten Hähnches präsentiert sich das Huraideu-chikin, auch abgekürzt mit Huraideu, das einfache frittierte Hähnchen. Die Varianten unterscheiden sich vor allem durch die verschiedenen Marinierungen: So ist das frittierte Yangnyeom Hähnchen für seine süß-scharfe Marinade, das Ganjang-chikin für seinen Knoblauchgeschmack und das Padak für seine Beigabe mit Frühlingszwiebeln bekannt. Wer auf Honig und Sojasoße steht, kann das Honey-Chikin bestellen. Daneben gibt es auch filettierte und halb gewürzte und halb traditionelle frittierte Hähnchen. Das koreanische Chikin – auch in Form des Chimaek – hat sich so zu einer facettenreichen Speise entwickelt.

Ist Chimaek international verbreitet?

Chimaek hat sich in den letzten Jahren zu einer koreanischen Antwort zum amerikanischen Fried Chicken entwickelt. Das spezielle würzige Gericht mit Hähnchen und Bier hat so nicht nur auf dem asiatischen, sondern auch auf Teilen des westlichen kulinarischen Marktes für Aufmerksamkeit gesorgt. Chimaek ist heute beispielsweise ein verbreitetes Phänomen in China. Aber auch auf dem anglo-amerikanischen Markt konnte das koreanische Hähnchen als exotische Alternative zum Fried Chicken vermehrt für Begeisterung sorgen.

Ein zusammenfassender Überblick über Chimaek

Chimaek ist eine Form des frittierten Hähnchens aus Korea. So profitiert das Gericht nicht nur von speziellen koreanischen Geschmacksrichtungen – ob mit Honig-Sojasoße oder süß-scharfer Marinade – sondern auch von seiner Kombination mit dem üblicherweise mitservierten Bier. Die Speise ist vor allem als abendliche Spezialität beliebt – um nach der Arbeit abzuschalten. Heute ist Chimaek ein kulinarisches Phänomen, das weit über den koreanischen Markt hinaus reicht.

Was ist Kimbap? Bedeutung, Definition, Erklärung


Kimbap ist eine koreanische Spezialität, die auf gekochtem Reis basiert. Die Reisrollen werden durch Purpurtang zusammengehalten, der auch mit dem koreanischen Begriff Gim beschrieben wird. Daher verwundert es nicht, dass die Speise nicht nur als Kimbap, sondern in Korea vielmehr als Gimbap bekannt ist. So setzt sich der Name aus dem Purpurtang Gim sowie dem Begriff Bap zusammen, der sich auf den gekochten Reis bezieht. In der Präsentation erinnert das Gimbap an das japanische Sushigericht Norimaki, das historisch gesehen laut einigen Ansichten auch als Inspiration für Kimbap gilt. Kimbap ist jedoch ein eigenständiges koreanisches Gericht mit langer Tradition, das ganz eigene Varianten bereithält.

Die Entstehungsgeschichte des Kimbap

Ganz klar sind die Ursprünge des Kimbap historisch gesehen nicht. Die am meisten verbreitete Theorie geht wie erwähnt davon aus, dass sich das Kimbap aus den japanischen Norimaki entwickelte. Dies geschah vermutlich in der Zeit der japanischen Besetzung Koreas zwischen 1910 und 1945. Während dieser Zeit öffnete sich die koreanische Küche verschiedensten internationalen Einflüssen, auch dem japanischen Bento sowie den Sushivarianten. Insofern macht die Vorstellung Sinn, dass daraus das Kimbap entstand. Nach dieser Theorie entwickelte das Kimbap schnell eine ganz eigene Identität, die koreanische kulinarische Eigenheiten umgriff.

Alternativ gibt es auch die Vorstellung, dass Kimbap sich eigenständig aus der koreanischen Tradition der Reisgerichte, dem bap, entwickelte und sich unabhängig von japanischen Einflüssen etablierte. So soll das koreanische historische Gericht Bokssam als Einfluss gegolten haben. Welche der Theorien wahr ist, bleibt unklar. Klar ist jedoch, dass Kimbap heute ein komplett eigenständiges Reisgericht darstellt, das sich vom japanischen Sushi kulinarisch unterscheidet.

Siehe: K-Pop / koreanisch Wörterbuch

Unterschiede zum Sushi

Nur auf den ersten Blick scheint Kimbap einigen vielleicht eine Variante des Sushi zu sein. Doch Kimbap hat seine ganz eigene Tradition – und seine ganz eigenen Varianten. Während das traditionelle Norimaki Japans in der Regel puristisch daherkommt, setzt das Kimbap gerne auf eine farbenfrohe Variante von Zutaten, dabei kann selbst der Reis eingefärbt und somit in der Kolorierung hervorstechend sein. Gerne wird der Reis eines Kimbap auch mit Sesam verfeinert – und generell gut gewürzt. Das gilt beim japanischen Sushi traditionell als No-Go.

Auch ist das Kimbap nicht so elementar auf Fisch festgelegt, wie das japanische Sushi. So können die Zutaten eines Kimbap auch mit Gemüsevarianten, Kräutern oder Fleisch ergänzt sein. Das Kimbap setzt dabei üblicherweise auf vorgekochte statt rohe Zutaten. Kimbap ist also keine bloße Variante des japanischen Sushis, sondern eine variantenreiche Alternative mit ganz eigenen Geschmacksrichtungen.

Varianten des Kimbap

Ganz dem Namen gemäß gehören zu den elementaren zustaten des Kimbap die Seetangblätter (Gim) und der gekochte Klebreis (Bap). Fernab dessen kann ein Kimbap verschiedenste Zutaten umgreifen – und stellt so ein variantenreiches asiatisches Gericht als Alternative zum Sushi dar. Die Varianten des Gerichts lassen sich so nach dem ganz eigenen Geschmack herstellen, typisch für Korea wird zum Kimbap auch gerne Kimchi gereicht. In einer solchen Kombination gilt das Gericht auch als vergleichbar gesund. Das liegt nicht nur am Kimchi, sondern auch an der Algenvariante Gim, die weniger Iod enthält als vergleichbare Algenarten – und an Zutaten wie Sesam und dem meist enthaltenen Gemüse.

Doch welche besonderen Varianten des Kimbap gibt es? Schon beim Reis kann es Unterschiede geben. Neben dem traditionellen weißen Klebereis können auch dunkle Reissorten (brauner oder schwarzer Reis) zum Einsatz kommen, der Reis kann auch mit besonderen Zutaten eingefärbt sein. Gerne verwendet werden Sesamkerne und Sesamöl – sie sind aber keine Pflicht. Vom Sushi kann sich ein Kimbap durch unübliche Zutaten wie Käse, Schinken, Krabben, Spinat oder Bulgogi unterscheiden. Dabei setzt das Kimbap bei der Herstellung, nicht unähnlich des japanischen Sushis, auf einen traditionellen Bambusroller.

Wie bei vielen beliebten Nationalgerichten haben sich je nach Region Koreas ganz eigenständige Varianten des Gerichts entwickelt. So konnte in der historisch gleichnamigen Region das Chungmu-gimbap entstehen, das für seine dünnen Rollen mit bloßem Reis als Füllung und Kimchi als Beilage steht. Alternativ gibt es das Mayak-gimbap aus dem Gwangjang Markt in Seoul, das vor allem für seine Gemüsefüllungen bekannt ist: Meist lassen sich darin Karotten, gelber Rettich und Spinat entdecken. In Südkorea hat sich der Samgak-gimbap entwickelt, der an japanische Onigiri erinnert. Längst hat die internationale Küche das Kimbap für sich entdeckt. Das liegt auch daran, weil das Gericht sich als äußerst wandlungsfähig präsentiert und zumindest auf dieser Ebene dem Sushi ernsthafte Konkurrenz macht. Als berühmte Variante gilt laut einigen Theorien auch die California Roll, die nach der Ansicht einiger von koreanischen Einwanderern in Los Angeles etabliert wurde.

Zusammenfassender Überblick zu Kimbap

Ob Kimbap nun sich aus japanischen Einflüssen oder ganz eigenständig in Korea entwickelt hat: Klar ist, es handelt sich hierbei um ein eigenständiges koreanisches Gericht, das sich vom Sushi emanzipiert hat. In Korea selbst heißt das Gericht Gimbap, was auf die Zutaten Seetangblätter (Gim) und gekochtem Reis (Bap) hinweist. Heute gibt es ganz verschiedene Varianten des Kimbap, dabei hat auch die internationale Küche die koreanische Spezialität mit eigenständigen Varianten adaptiert.