Was ist Hyping? Bedeutung, Definition, Erklärung

Was ist Hyping, Bedeutung, Definition, Erklärung


Beim „Hyping“ geht es darum einen Datingpartner im Glauben zu lassen, dass er oder sie etwas besonders ist. Jedoch ist dies nicht echt und ernst gemeint! Ein Datingpartner will beim „Hyping“ den anderen als Lückenbüßer oder für Erfahrungen nutzen. Interesse an einer Beziehung oder gemeinsamen Zukunft wird nicht verfolgt.

Was ist Hyping? Bedeutung, Definition, Erklärung

Das Hyping wird abgeleitet von dem englischen Wort „to hype“. Dies bedeutet soviel wie „hochjubeln“. Aus dieser Ableitung ergibt sich der angewandte Mechanismus, bei welchem es dem Datinpartner darum geht, die andere Person um wahrsten Sinne des Wortes hochzujubeln.

Das Hyping ist neben anderen Phänomenen wie dem Ghosting und dem Orbiting ein neuer Datingtrend. Es handelt sich dabei um ein Phänomen, welches mindestens eine der beiden Datinparteien geschädigt zurücklässt.

Charakteristisch für das Hyping ist, dass der Datingpartner seinen Partner in dem Glauben lässt, er sei etwas Besonderes. Es geht darum, seinen Partner zu umwerben und in engem Kontakt zu diesem zu stehen. Der aktive Part baut eine Beziehung zu seinem Opfer auf. Alles hat im ersten Moment den Anschein eines wahrhaften Interesses und einer sich aufbauenden Beziehung.

Bedeutung: Die Wahrheit über Hyping

Die Wahrheit sieht allerdings ganz anders aus. Der Person, die das Hyping aktiv durchführt, geht es nicht um ernste Absichten. Vielmehr geht es darum, Erfahrungen zu sammeln, um sie für die eigentliche Partnersuche zu nutzen. Der Partner nutzt die Bühne des Onlinedates als Übung. Zudem ist diese Methode auch ein Möglichkeit, das eigene Ego aufzupolieren und sich Bestätigung zu suchen. Durch die Eroberung erlebt der Täter ein Hochgefühl und steigert sein eigenes Selbstwertgefühl, ohne Rücksicht auf die Gefühle seines Gegenübers. Die wahren Absichten werden aber verschleiert und zeigen sich erst bei Beendigung der „Beziehung“. Bis dahin wird das Opfer nach allen Regeln der Kunst umworben. Der Partner zeigt sich von seiner besten Seite und überhäuft sein Opfer mit Komplimenten.

Auch eine gemeinsame Zukunftsplanung ist nicht selten. Es wird eine Scheinbeziehung aufgebaut, die aber von Anfang an nicht auf Langlebigkeit ausgerichtet ist. Es geht um gezielte Manipulation und das Ausnutzen des anderen Geschlechts auf dessen Kosten. Am Ende folgt die große Enttäuschung. Das Ende der „Beziehung“ wird häufig dadurch eingeleitet, dass der Täter seinen tatsächlich gewünschten Partner findet oder aber sich auf die Suche nach einem neuen Opfer macht, um weitere Erfahrungen zu sammeln.

Opfer haben in der Regel keine Chance, das Hyping im Vorfeld zu erkennen, da der Täter ein perfekter Schauspieler ist. Er verbirgt seine wahren Absichten und sein wahres Gesicht so gut, dass die Täuschung nicht zu erkennen ist.

Hyping: Folgen für das Opfer

Die Folgen für das Opfer gleichen einem Betrug. Die Person, die nichts von den Hintergedanken ihres Partners weiß, lässt sich wahrscheinlich völlig auf die Person ein und plant die weitere Zukunft mit ihr. Zieht der Täter dann weiter, erfolgt die Ernüchterung. Nicht selten sind Opfer dann von Selbstzweifeln geplagt. Auch die eigene Menschenkenntnis wird in Frage gestellt weil man sich fragt, wie man die Zeichen falsch deuten und wie man auf diese Person hereinfallen konnte. Der Täter bleibt Erklärungen oder Geständnisse schuldig. Der Blick auf das andere Geschlecht kann dadurch verändert werden und zukünftige Partnersuchen stehen in einem ganz anderen Licht. Häufig hat die verlassene Person mit Bindungsängsten zu kämpfen. Die Fehlersuche beginnt auch beim Opfer selbst. Durch das mangelnde Selbstwertgefühl steigt zudem die Gefahr, sich in eine neue, toxische Beziehung zu wagen, welche häufig mit einer erhöhten Abhängigkeit einhergeht. Die Opfer erleben einen tiefen Schmerz und fühlen sich „entsorgt“. Auch Scham ist ein Gefühl, dass sich häufig mit einstellt.

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