Ausgangssperre: Bedeutung, Definition, Rechtliche Situation, Gesetz, Folgen


Als Ausgangssperre wird das Verbot bezeichnet, das Haus oder die Wohnung in welcher man sich gerade aufhält, zu verlassen. Eine Ausgangssperre wird staatlich durch eine Regierung verordnet und durch die Polizei und/oder das Militär durchgesetzt.

Eine Ausgangssperre wird (aus Sicherheitsgründen) ausgerufen, wenn das Leben vieler Menschen oder wenn die Lebensgrundlagen in Gefahr sind. Eine Ausgangssperre gilt temporär.

Wer gegen eine Ausgangssperre verstößt, muss mit einem Bußgeld rechnen. Die Höhe kann variieren und wenige Euro bis mehrere hundert Euro betragen.

Siehe auch: Ausgangsbeschränkungen und Betretungsverbote

Siehe auch: Kontaktverbot und Kontaktreduzierung

Ausgangssperren in Deutschland

Ausgangssperre in Mitterteich

In Mitterteich (Plz 95666) im Bundesland Bayern gilt vom 18. März bis 2. April 2020 eine Ausgangssperre. Die Polizei überwacht, ob die Ausgangssperre eingehalten wird. Bei Verstößen gegen Ausgangssperren drohen Geldstrafen und bis zu zwei Jahre Haft.

Betretungsverbot in Freiburg

Die Stadt Freiburg verhängte vom 21. März bis 3. April 2020 ein Betretungsverbot. Es ist Bürgern verboten und nicht mehr gestattet öffentlichte Plätze und öffentlichte Orte wie Parks, Plätze und Grünanlagen zu betreten. Mit der Maßnahme will die Stadt unterbinden, dass Bürger sich bei schönem Wetter im Park oder in der Stadt treffen.

Das Haus oder die Wohnung soll nur noch für dringende Angelegenheiten verlassen werden. Bürger dürfen weiterhin zum Arzt, zur Arbeit oder Lebensmittel kaufen gehen. Wer in die Natur gehen möchte, darf dies allein oder zu zweit tun. Weiterhin gilt, dass zu anderen Personen ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden muss.

Die Entscheidung wurde von allen Fraktionen des Freiburger Gemeinderats mitgetragen.

Bei Verstößen gegen das Betretungsverbot wird die Polizei aktiv.

Ausganggssperre: Was ist erlaubt / Was ist verboten

Für eine Ausgangssperre werden Ausnahmen erlassen. Diese erlauben, dass das Haus oder die Wohnung verlassen werden darf. Diese Ausnahmen können sein:

  • Arbeitsweg: Bewegungen/Fahrten zum Arbeitsplatz und zurück sind erlaubt.
  • Einkäufe dürfen erledigt werden.
  • Arztbesuche sind erlaubt.
  • Hilfebedürftigen Personen darf geholfen werden. (Betreuung Hilfsbedürftiger)
  • Hunde dürfen Gassi geführt werden.
  • Familien dürfen zusammengeführt werden.
  • Lieferverkehr ist erlaubt.

Für bestimmte systemrelevante Berufsgruppen gelten Ausgangssperren nur bedingt. Eine detailierte Übersicht der systemrelevanten Berufe, Berufsgruppen und Branchen finden Sie hier.

Bei einer Ausgangssperre gilt, dass das Verlassen der eigenen Wohnung oder des Hauses verboten ist.

Synonyme für Ausgangssperre sind: Ausgehverbot, Lockdown, Shutdown, Hausarrest

Warum wird eine Ausgangssperre verordnet? Gründe, Anlässe

Gründe für eine Ausgangssperre sind, dass Gefahr für Leib und Leben, dass Gefahr für das Leben vieler Menschen oder dass die Lebensgrundlagen in Gefahr sind.

Anlässe sind:

  • ein Aufstand
  • Ausfall der Stromversorgung
  • Bombendrohung / Bombenalarm
  • Epidemie / Pandemie (Coronavirus / Covid-19) (Seuchenbekämpfung)
  • Naturkatastrophen (Hochwasser, Überschwemmungen, Schneefälle, Sturm)
  • ein Terroranschlag

Im Falle einer Epidemie oder Pandemie wird eine Ausgangssperre verhängt, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, die Zahl der Neuinfektionen zu reduzieren und das Gesundheitssystem vor Überlastung zu schützen. (Siehe: Flatten the Curve) Denn durch eine Ausgangssperre werden alle betroffenen Personen an ihrem jetzigen Ort festgesetzt. Sie haben dann keinen (oder weniger) Kontakt mehr zu anderen in der Öffentlichkeit. Das senkt die Infizierungsrate.

Eine Ausgangssperre führt dazu, dass Freiheits- und Bürgerrechte kurzzeitig aufgehoben werden. Hier wiegt die Wahrung und Wiederherstellung der öffentlichen und inneren Sicherheit mehr als persönliche Freiheitsrechte. (Bsp.: Versammlungen dürfen nicht stattfinden, Kirchenbesuche finden nicht statt, auch darf nicht der Wohnort gewechselt werden, Einschränkung der Freizügigkeit)

Eine Ausgangssperre als staatlich verordnete Maßnahmen ist eine der letzten Möglichkeiten, um eine Pandemie einzudämmen und zu bekämpfen. Bevor eine Ausgangssperre erlassen wird, gibt es noch Mittel wie: Einschränkungen des öffentlichen Lebens (Schließungen), Bürger auffordern soziale Kontakte zu vermeiden (Social Distancing), Bürger auffordern freiwillig zu Hause zu bleiben

Wenn Bürger sich trotz Einschränkung des öffentlichen Lebens und der Aufforderung zu Hause zu bleiben, weiterhin im öffentlichen Raum bewegen (siehe: Corona-Partys) oder Viren sich weiter stark ausbreiten, haben die Mittel, sich auf die Vernunft und der Freiwilligkeit zu berufen, versagt. Dann helfen staatliche Maßnahmen wie Ausgangssperren.

Siehe auch:

Ausgangssperre: Rechtliche Situation / Gesetze

Eine Gebietskörperschaft kann eine Ausgangssperre verhängen, wenn die öffentliche Sicherheit gefährdet ist. Diese Ausgangssperre kann im Rahmen von Aufständen, bei einem Bombenalarm oder im Rahmen der Seuchenbekämpfung verhängt werden.

Mit Gebietskörperschaft ist gemeint, dass ein Landrat oder Oberbürgermeister für seine Gemeinde oder Stadt, eine Landesregierung für ihr Bundesland oder die deutsche Bundesregierung für Deutschland eine Ausgangssperre verhängen kann.

Artikel 11 des Grundgesetzes regelt die Freizügigkeit. In Absatz 2 von Artikel 11 ist geregelt, dass das Recht auf Freizügigkeit nur eingeschränkt werden darf, wenn damit unter anderem Seuchengefahr bekämpft wird. Das Recht auf Freizügigkeit darf nur eingeschränkt werden, wenn damit eine drohende Gefahr für den Bestand oder die freiheitlich demokratische Grundordnung des Landes oder Bundes bekämpft wird.

Nach Artikel 87a des Grundgesetz darf die Bundeswehr unter bestimmten Bedingungen eingesetzt werden. Diese Bedingungen sind unter anderem: Abwehr einer drohenden Gefahr für den Bestand oder die freiheitliche demokratische Grundordnung des Bundes oder Landes.

Nach Artikel 35 Grundgesetz dürfen die Bundespolizei und die Bundeswehr zur Hilfe bei einer Naturkatastrophe oder einem schweren Unglücksfall eingesetzt werden.

Was sind Coronapartys / Corona-Partys? Bedeutung, Definition


Als „Corona-Party“ werden Zusammentreffen bezeichnet, die in Zeiten der Corona-Krise absichtlich, wegen Schulschließungen oder Arbeitsfreistellungen stattfinden.

Alle Coronapartys im Freien oder in der Wohnung sollten unterlassen werden. Auf das Feiern sollte verzichtet werden. Diese Partys sind gefährlich!

Wer eine Einladung zu einer Coronaparty bekommt, sollte diese ablehnen!

Gegen Corona-Partys geht die Polizei vor. Sie löst die Partys auf.

Warum finden Corona-Partys statt?

Es gibt zwei Gründe, warum Menschen eine Coronaparty veranstalten oder an dieser teilnehmen:

Corona-Party Grund 1: Langeweile

Da Schüler nicht zur Schule und (junge) Erwachsene nicht zur Arbeit gehen, haben sie mehr Freizeit als sonst. Wie gewohnt, wollen sie die freie Zeit mit ihren Freunden bringen. Das ist aber jetzt – während der Coronakrise – gefährlich und sollte unterlassen werden.

Diese Coronapartys sind Ausdruck des Wohlstandstrotz. Denn die feier-freudigen Menschen müssen nun das gewohnte wöchentliche Zusammensein und Feiern aus guten Gründen(!) unterlassen.

Corona-Party Grund 2: sich absichtlich infizieren wollen

Ein anderer Grund für eine „Corona-Party“ ist es, dass Gäste sich absichtlich mit dem Coronavirus infizieren wollen, um es hinter sich zubringen. Dahinter steckt die gleiche Idee wie bei Masernpartys. Dies ist eine sehr schlechte Idee und muss unterlassen werden. Denn dadurch verbreitet sich der Virus schneller und Risikogruppen werden stärker bedroht!

Absichtlich Infizierte werden wohl kaum die Tage der Krankheit zu Hause allein verbringen, sondern sie gehen einkaufen, besuchen Freunde oder ihre Großeltern. Gerade für letztere ist eine Coronavirus-Infektion gefährlich. Im schlimmsten Fall kann sie schwer verlaufen und mit dem Tod enden. Das will niemand! Ferner führen weitere Infizierte, die ärztliche Behandlung suchen, dazu dass das Gesundheitssystem stärker belastet wird. Wenn sehr viele Menschen gleichzeitig ärztliche Hilfe suchen, kann dies zur Überlastung des Gesundheitssystems führen. (Siehe: Flatten the Curve)

Coronapartys sind gefährlich: Darum sollte man zu Hause bleiben

Während der Coronakrise gilt, dass die Bürger zu Hause bleiben und auf Kontakt zu anderen Menschen verzichten sollen. (Siehe: Social Distancing) Diese Maßnahmen verlangsamen die Ausbreitung des Coronavirus und sorgen dafür, dass das Gesundheitssystem nicht überlastet wird. (Siehe: Flatten the Curve)

Niemand will Opa oder Oma anstecken!

Für manche Coronavirus-Infizierte gilt, dass sie gar nicht wissen, dass sie infiziert sind. Dieser Umstand führt dazu, dass sie weiterhin ihr Leben leben und eventuell in Kontakt mit Personen aus Risikogruppen (Oma, Opa, ältere Menschen ab 60+, Menschen mit Vorerkrankungen) kommen. Wenn eine Person aus einer Risikogruppe infiziert wird, so kann die Krankheit lebensgefährlich verlaufen.

Junge Menschen merken kaum, dass sie mit dem Coronavirus infiziert sind bzw. verläuft die Erkrankung bei ihnen sehr leicht. Haben nun infizierte junge Menschen Kontakt zu ihren Eltern und Großeltern, so können sie diese anstecken. Bei älteren Menschen verläuft die Krankheit teils schwer und kann tödlich sein. (Anmerkung der Redaktion: Sollte es passieren, dass ein junger Mensch seinen Großvater oder seine Großmutter mit dem Coronavirus angesteckt hat und die Krankheit schwer verläuft, so will dafür niemand verantwortlich sein!)

Ferner können viele Infizierte, die gleichzeitig ärztliche Hilfe benötigen, dazu führen, dass das Gesundheitssystem überlastet wird. Diese Situation gilt es unbedingt zu vermeiden! Denn ist das Gesundheitssystem überlastet, kann nicht mehr jedem geholfen werden und Ärzte müssen dann entscheiden, wer Vorrang hat. (Siehe: Flatten the Curve)

Siehe:

Coronapartys: Was war konkret passiert

Am 16. März hatten sich in Nürnberg im Stadtpark rund 100 junge Menschen zum Feiern getroffen. Sie hatten eine Musik- und Lichtanlage dabei.

In Schwabach trafen sich 50 junge Menschen zum Feiern. Auch sie hatten eine Musikanlage dabei.

Weitere Bedeutung von Coronaparty

Das Wort „Coronaparty“ wurde zum österreichischen Unwort des Jahres 2020 gewählt. Auf Platz kam „Social Distancing„. Auf Platz 3 „Coronabedingt“.

Was ist Wohlstandstrotz? Bedeutung, Definition


Beim Wohlstandstrotz beharrt jemand auf seinem Verhalten, seinen Freiheiten und will seine Komfortzone nicht verlassen, trotz Krise, besseren Wissens und Empfehlungen. Der Wohlstandstrotz ist eine Form des hartnäckigen Widerstands gegen Empfehlungen, Anweisungen und Authoritäten.

Wohlstandstrotz bedeutet, dass jemand Empfehlungen nicht freiwillig(!) folgt und trotz Krise sein Verhalten nicht anpasst. Konkret bedeutet dies: Eine Person möchte sich – aus Wohlstandstrotz – nicht freiwillig einschränken, auf etwas verzichten und ihre Routinen oder ihr Leben verändern. Sie will – trotz geänderter Situation (Krise) – leben wie zuvor bzw. sie will so leben, als wäre die Situation nicht geändert.

Der Wohlstandstrotz lässt sich auf seinen Satz herunterbrechen: „Freiwillig verlasse ich meine Komfortzone nicht!“

Wohlstandstrotz und Coronavirus (Covid-19)

In Zeiten des Coronavirus steht der Wohlstandstrotz dafür, dass Menschen den Empfehlungen „Bleibt zu Hause“ und „Meidet Kontakt zu anderen“ (Social Distancing) nicht freiwillig(!) folgen. Stattdessen gehen sie spazieren. Sie gehen Eisessen oder raus in Cafés. Sie gehen unter Leute. Damit werden sie zur Gefahr und können Viren verbreiten. Wer nicht zur Risikogruppen gehört, den mag das wenig stören. Für jeden der Teil einer Risikogruppe ist, kann eine Infizierung und folgende Erkrankung lebensgefährlich werden. Ferner erhöht sich die Gefahr, dass das Gesundheitssystem zu stark belastet wird und zusammenbricht. (Siehe: Flatten the Curve)

Abschreckende Beispiele wie die Situation in Italien und Spanien zeigen wenig Wirkung. (In Italien und Spanien müssen die Menschen zu Hause bleiben.) Man denke nur an die Situation in China! Den Empfehlungen von Experten (Virologen) und Politikern wird nicht gefolgt. Auch die Angst sich mit dem Coronavirus anzustecken und schwer zu erkranken, scheint so klein zu sein, dass der Abstand zu anderen nicht gesucht werden sollte.

Wohlstandstrotz: Was passiert hier?

Es muss gefragt werden, verleugnen die wohlstandstrotzigen Menschen die Realität? Erkennen sie die schlimme Situation in anderen Ländern nicht an? Doch sie wissen, was in anderen Ländern passiert, aber es ist zu fern. Bei vielen findet das Coronavirus nur in den Medien statt. Es ist noch nicht vor der Haustür. Erst, wenn ihr Nachbar infiziert ist, wird es real. Dann wird es greifbar und gefährlich.

Auch zeigt sich ein Paradox: Hamstern, Toilettenpapier und Nudeln in rauen Mengen kaufen, ist eine Verhaltensänderung, die ohne Probleme umgesetzt wird. Auf Abstand zu anderen zu gehen und soziale Kontakte zu vermeiden, scheint zu schwer! Vielleicht liegt dies daran, dass bestehendes Verhalten (Einkaufen) einfach nur intensiviert wird, während soziale Kontakte zu meiden, Verzicht darstellt. Gilt damit die Schlußfolgerung: Intensivieren ist leichter als verzichten?

Der Wohlstandstrotz zeigt eines ganz deutlich: „Gewohnheiten sind der stärkste Kleber“ oder „Freiwillig wird die Komfortzone nicht verlassen.“ Diese Haltung ist (leider) sehr menschlich, denn so lange etwas nicht bedrohlich ist oder sich bedrohlich anfühlt, gibt es keinen Grund seine Komfortzone zu verlassen. Also stellt sich doch die Frage: Wie viele müssen noch am Coronavirus erkranken, bis es real wird und der Abstand zu anderen gesucht wird? (Social Distancing)

Der Wohlstandstrotz ist aber auch ein Armutszeugnis der Vernunft. Denn er zeigt, dass den Empfehlungen von Experten nicht gefolgt wird. Auch steht der Wohlstandstrotz dafür, dass die geänderte Situation und mit ihr geänderte Regeln nicht akzeptiert werden.

Wohin führt der Wohlstandstrotz? Bevor die Freiwilligkeit durch Verbote und Zwang ersetzt wird, kann noch die Umwelt geändert werden. Durch Verbote von Veranstaltungen und Zwangsschließungen für Geschäfte, Cafés und Restaurants schwinden die Optionen, was man mit seiner Zeit anstellen kann. (Siehe: Shutdown, Lockdown, Katastrophenfall, Ausgangssperre, Ausgangsbeschränkungen und Betretungsverbote)

Den Ausdruck „Wohlstandstrotz“ prägte der Zeit.de-Autor Lenz Jacobsen mit seinem am 17. März 2020 veröffentlichten Beitrag „Gefährlicher Wohlstandstrotz“. (Externer Link zum Zeit.de-Beitrag: hier)

50+ Coronawitze, Coronaviruswitze, Covid-19-Witze und Sprüche als lustige Bilder


Darf man über das Coronavirus lachen? Ja, denn Lachen nimmt ein Stück der Angst und Humor ist eine Methode mit der aktuellen Krise umzugehen. Auch zeigen die Witze die teils absurden Situationen auf, die entstanden sind.

Daher gilt für alle Witze, nehmen Sie sie nicht zu ernst!

Hinweis: Die Witze spiegeln nicht die Meinung der Redaktion wieder.

50+ Coronawitze, Coronaviruswitze, Covid-19-Witze und Sprüche

Coronawitze, Coronaviruswitze, Covid-19-Witze und Sprüche in Textform

Gestern kamen zwei maskierte Leute in die Bank. Gott sei Dank war das nur ein Überfall und hatte nichts mit Corona zu tun. Wir haben uns schnell beruhigt.


Ich war beim Arzt. Das Wartezimmer war sehr voll. Ich habe „Buongiorno“ gesagt und schon war das Wartezimmer leer und ich bin gleich drangekommen.


Halten wir zusammen: Hand in Hand gegen das Coronavirus!


Hipster können übrigens kein Corona bekommen. Ist zu Mainstream.


Es verstört mich, dass viele Menschen gerade erfahren, dass Händewaschen etwas ernstes ist.


Manche schütteln wegen dem Coronavirus keine Hände mehr. Ich schüttele keine Hände mehr, da keiner mehr Toilettenpapier hat.


Bitte lassen Sie keine Wertsachen wie Toilettenpapier oder Nudeln im Auto liegen.


Wie viele Hamster kauft ihr für euren Hamsterkauf?


Die Kinder bringen immer was schönes aus dem Kindergarten mit.

Dieses mal das Coronavirus.


Wer Angst vor Corona hat, soll Becks trinken!


Lieber Corona als Öettinger!


Jetzt ist eine schlechte Zeit für eine Erkältung.


Was kostet der Porsche?

Zwei Atemschutzmasken und eine Flasche Desinfektionsmittel.


Wie heißt nochmal dieser Rapper?

Raf Corona.


Das gute am Coronavirus ist, dass man nichts von Greta hört.


Ich frag mal die Nachbarn, ob sie auch in Quarantäne sind.


In Frankreich werden Kondome und Rotwein knapp.
In Deutschland werden Nudeln und Klopapier knapp.

Jedes Land geht anders mit der Krise um.


Chuck Norris kann kein Coronavirus bekommen. Die Viren bekommen Chuck Norris.


Chuck Norris wurde dem Coronavirus ausgesetzt. Das Virus befindet sich nun in Quarantäne.


Tausche 4 Pakete Toilettenpapier und 6 Pakete Nudeln gegen Haus.


2019: Netflix and chill

2020: Social distance and steril


Die Ostersüßigkeiten stehen noch in den Regalen in den Supermärkten. Es rechnet wohl keiner damit, dass wir bis Ostern noch leben.


Wir leben in einem der reichsten Ländern der Welt. Aber wenn ein Virus ausbricht, muss allen erklärt werden, wie man Hände wäscht?!


Vorsicht: Coronawitze verbreiten sich viral!


Was ist der Unterschied zwischen Corona und Greta. Es gibt keinen! Beide machen die Luft sauberer.


Der Coronavirus hält nicht lange. Ist doch Made in China.


In Deutschland haben wir schon schlimmeres als das Coronavirus erlebt. Den Bachelor oder das Dschungelcamp.


Ich will nicht angeben, aber vor dem Coronavirus habe ich auch andere Menschen gemieden.


Wenn Chuck Norris niest, kauft Corona sich Nudeln und Toilettenpapier.


Zum Glück kommt das Virus aus China! Stellt euch vor, was passieren würde, wäre es ein Original.


Gegen das Corona-Virus isst man am besten zwei Knoblauchzehen täglich. Hilft nicht direkt, aber es sorgt für den Mindestabstand von einem Meter.


Corona-Bier soll gegen das Coronavirus helfen. Ich bin jetzt schon beim zweiten Kasten und langsam machts Spaß.


Dating im Zeiten von Corona:

Kommst du noch auf ein Desinfektionsmittel mit hoch? Ich zeig dir auch meine Nudel- und Klopapiersammlung.


Alle kaufen Toilettenpapier. Aber keiner kauft Seife? Ihr habt das nicht zu Ende gedacht!


Alle haben über den BER-Flughafen gelacht. Aber zu Corona-Zeiten wünscht sich jede Stadt keinen Flughafen.


Ich habe keine Angst vor dem Coronavirus. Ich vertraue unserem Gesundheitsminister Jens Spahn.

Er ist ja gelernter Bankkaufmann und studierter Politikwissenschaftler.


Ansteckendes Lachen bitte in die Ellenbeuge!


Dating in Zeiten vom Coronavirus:

Willst du mit mir Hamstern?

[] Ja
[] Nein
[] Vielleicht


Ständig rauchen und saufen. Kein Sport machen und nur Müll essen.
Jetzt aber, wenn einer mal niest, sofort Panik bekommen, dass man sterben könnte.

Genau mein Humor.


Könnte nicht Löschflugzeuge Desinfektionsmittel und Berühigungstee über Deutschland versprühen? Würde helfen.


So schlecht ist das Coronavirus auch nicht. Jetzt kann ich endlich so viel Schokolade kaufen wie sonst auch und allen sagen, dass wäre ein Hamsterkauf.


An Corona ist bisher keiner gestorben, weil er zu wenig gehamstert hatte.


Mama, wie lange dauert die Quarantäne?
Sei still und iss deine Nudeln mit Toilettenpapier.


Arzt: „Ihr Coronavirus ist positiv.“
Deutscher Patient: „Das muss ein Fehler sein. Ich habe über 24 Pakete Toilettenpapier zu Hause.“


Den Coronavirus muss eine Frau erfunden haben:

1. Mehrheitlich Männer sterben
2. Kein Fußball
3. Kneipe ist zu.
4. Du musst zu Hause bei deiner Frau bleiben.


Die wahre Apokalypse wird erst noch kommen. Nämlich dann, wenn Frauen mehrere Wochen nicht zum Friseur, ins Nagelstudio, in den Kosmetiksalon und in Solarium durften.


Wegen Corona wird jetzt allen gesagt, dass sie ihre Hände waschen sollen. Welche Selbstverständlichkeit lernen wir als nächstes?


Tausche Paket Nudeln und Toilettenpapier gegen iPhone.


Wer hamstert so spät bei Nacht und Wind?
Es ist der Deutsche, der wieder spinnt.
Er hat die Nudeln wohl in dem Arm,
und Toilettenpapier für seinen Darm.


Von drauss‘ vom Aldi komm ich her;
Ich muss euch sagen, die Regale sind leer.
Überall auf den Gängen,
sah ich Menschen sich drängen!
Und droben aus dem Himmelstor,
sah mit großen Augen Angela Merkel hervor.
Und wie ich so ging durch die leeren Laden,
da rief’s mich mit heller Stimme an:
„Du Hamsterkäufer“, rief es, „alter Gesell,
Hebe die Beine und spute dich schnell,
sonst gibt’s beim Lidl auch nichts mehr, ganz offiziell!“

Was ist ein schwarzer Schwan? Bedeutung, Definition, Herkunft


Als „schwarzer Schwan“ wird in der Wirtschaft und an der Börse ein seltenes, unerwartetes und unvorhergesehenes Ereignis bezeichnet, dass eine große Tragweite und mächtigen Einfluss auf die aktuelle Situation hat. Ein schwarzer Schwan beendet die bisher herrschende Normalität. Er kann Börseneinbrüche verursachen und Märkte aus ihrer Bahn werfen.

Was ist ein Schwarzer Schwan? Was bedeutet die Metapher? Bedeutung, Definition

Der „schwarze Schwan“ als Metapher steht letztlich für zwei Dinge: Es gibt immer ein Restrisiko und man kann sich nie auf alles vorbereiten. Denn man kann sich auf einen schwarzen Schwan nicht vorbereiten, er überrascht uns und trifft uns unwartet. Er passiert einfach und keiner hat es geahnt! (Diese deutsche Redewendung passt hier auch gut: „Es kommt immer anders als man denkt.“) Als Schlußfolgerung daraus gilt, dass man sich nie zu sichern sein sollte, dass man Gewissheiten in Frage stellen sollte und dass man Dinge nie zu einseitig sehen sollte. Es gilt, dass die Welt unberechenbar bleibt und der schwarze Schwan uns Menschen daran erinnert hat.

Auch, wenn man sich auf einen schwarzen Schwan nicht vorbereiten kann, so kann aus ihm gelernt werden. Denn der schwarze Schwan zeigt Schwächen und Unzulänglichkeiten auf. Er zeigt, dass bestimmte Risiken bisher unterschätzt wurden, wenn sie denn beachtet wurden.

Schwäne treten in der Natur stets als Paar auf. Für „Schwarze Schwäne“ gilt dies nicht. Sie sind singuläre Ereignisse.

Die Metapher „schwarzer Schwan“ wird mittlerweile nicht nur in der Wirtschaft, an Finanzmärkte und der Börse verwendet, sondern auch in der Politik und Wissenschaft.

Beispiele für einen schwarzen Schwan sind: Lehman-Brothers-Pleite 2008, Nuklearkatastrophe in Fukushima 2011, Ausstieg aus der Atomenergie in Deutschland 2011, Corona-Virus (Covid-19) 2019/2020

Ein Lottogewinn ist ein schwarzer Schwan. Möglich, aber sehr unwahrscheinlich!

In der englischen Sprache heißt schwarzer Schwan direkt übersetzt „Black Swan“.

Teils wird auch vom „Schwarzen Schwan“-Effekt oder „Schwarzen Schwan“-Ereignis gesprochen. Analog wird in der englischen Sprache der Ausdruck „Black Swan“-Event verwendet.

Woher kommt der Ausdruck „Schwarzer Schwan“? Bedeutung, Wortherkunft

Den Ausdruck „Schwarzer Schwan“ hat der Publizist und Börsenhändler Nassim Nicolas Taleb mit seinem Buch „Der Schwarze Schwan: Die Macht höchst unwahrscheinlicher Ereignisse“ geprägt. In diesem Buch bezeichnet er Ereignisse, die sehr unwahrscheinlich sind und heftige Konsequenzen haben als „schwarzen Schwan“. (Nassim Nicolas Taleb veröffentlichte das Buch im Jahr 2007.)

Nassim Nicolas Taleb hat die Metapher „schwarzer Schwan“ für Ereignisse mit positiven und negativen Ausgängen verwendet.

Nassim Nicolas Taleb schreibt darüber, dass Menschen sich in einer „Zone des Vorhersagbaren“ einrichten und dort ihre Komfortzone finden. Dies führt dazu, dass sie extrem unwahrscheinliche Ereignisse nicht mehr betrachten und mit falscher Gewissheit glauben „alles“ unter Kontrolle zu haben. Laut Taleb sehen selbst Experten „Schwarze Schwäne“ nicht vorher. Auch sind „Schwarze Schwäne“ kaum ableitbar aus Erfahrungen oder der Geschichte.

Ferner äußert sich Taleb, dass Menschen viel weniger wissen, als sie glauben. Auch wenn sie meinen, aus der Vergangenheit zu lernen und bessere Prognosen zu stellen, so verzerren sie ihre Erinnerungen und schreiben die Vergangenheit teils um. (Stichwort: Rückschaufehler) Taleb äußert sich, dass es eine Illusion sei zu glauben, dass wir Menschen gegenwärtig stattfindende Ereignisse komplett verstehen und richtig einordnen.

Entdeckung der schwarzen Schwäne

Die Metapher und Idee des schwarzen Schwans geht auf den römischen Dichter Juvenal zurück. Dieser lebte im 1. und 2. Jahrhundert. Er kannte nur weiße Schwäne. In einem seiner Texte äußerte er sich, dass eine treue Ehefrau wie ein seltener Vogel sei, den es nur in fremden Ländern gibt. Ein seltener Vogel vergleichbar mit einem schwarzen Schwan. (Anmerkung: Was er damit eigentlich sagte, war, dass es keine treuen Ehefrauen gibt bzw. dass es für Ehefrauen – seiner Meinung nach – unmöglich sei, treu zu sein.)

Auch im Mittelalter hielt sich der Glaube, dass es nur weiße Schwäne gibt. Schwarzen Schwänen wurde sogar eine unheilbringende Wirkung nachgesagt, so dass niemand je einen sehen wollte oder sich vorstellen konnte, dass es schwarze Schwäne gibt. (Mit der Farbe schwarz wurde und wird Krankheit, Leid und Tod verbunden.)

Schwarze Schwäne galten aufgrund ihrer Farbe als unrein, dreckig und verschmutzt. Weiße Schwäne hingegen, waren aufgrund ihrer weißen Farbe, ein Symbol für Reinheit und Macht. Dies führte dazu, dass viele Adlige den Schwan als Wappentier verwendeten und auch Orte nach ihm benannten. Hier seien nur zwei berühmte Schlösser genannt: Neuschwanstein und Hohenschwangau.

Bis in das 17. Jahrhundert waren schwarze Schwäne in Europa unbekannt. Die Menschen kannten nur weiße Schwäne. (Es war für sie undenkbar, dass Schwäne auch schwarz sein konnten.) Erst der Europäer und niederländische Seefahrer, Willem de Vlamingh, sah 1697 in Australien reale schwarze Schwäne. Berichte über diese Sichtungen verbreiten sich unter Seefahrern. In der englischen Sprache entstand die Metapher des schwarzen Schwans, ein unwahrscheinliches aber nicht unmögliches Ereignis.

In Europa sorgte der schwarze Schwan für Aufregung und war eine zoologische Sensation. Denn die bisher geglaubte Wahrheit, dass alle Schwäne weiß seien, erwies sich als falsch.

Karl Popper und Schwarze Schwäne

Karl Popper (1902-1994) verwendete die Metapher „Schwarzer Schwan“ auch in seiner Arbeit über die Grenzen der empirischen Forschung. Die Metapher diente ihm zur Verdeutlichung, dass Beobachtungen nie Hypothesen verifizieren, aber falsifizieren können.

Beispiel: Jemand beobachtet Schwäne und möchte ermitteln, welche Farbe diese haben. Der Schwanbeobachter sieht nun 50 Schwäne und alle sind weiß. Daraus schlußfolgert er, dass das Gefieder aller Schwäne weiß ist. Diese Beobachtung stößt auf ein Problem, denn der Schwanbeobachtet kann nie alle Schwäne (in dieser Welt) anschauen. So bleibt es offen, ob es eventuell einen Schwan gibt, der nicht weiß ist. Damit kann die Aussage „Alle Schwäne sind weiß“ nie verifiziert werden.

Jedoch ist das Gegenteil möglich. Die Aussage „Alle Schwäne sind weiß“ kann widerlegt werden. Dafür muss nur ein (1!) Schwan gefunden werden, der nicht weiß ist.

In Folge kann der Schwan-Beobachter seine Aussage relativieren: „Nicht alle Schwäne sind weiß“.

Weitere Bedeutung von Schwarzer Schwan

Es gibt eine Schwanart, die tatsächlich schwarz ist. Diese Art wird Trauerschwan bzw. Schwarzschwan genannt. Ihr wissenschaftlicher Name ist „Cygnus atratus“.

Ein Synonym für „Schwarzer Schwan“ ist „Weißer Rabe“.

„Black Swan“ ist ein 2010 veröffentlichter Film vom Regisseur Darren Aronofsky mit Natalie Portman in der Hauptrolle.

Katastrophenfall in Deutschland: Was ist das? Gesetz, Bedeutung, Definition


Wird die öffentliche und innere Sicherheit gefährdet, ist das Leben von vielen Menschen oder sind die Lebensgrundlagen in Gefahr, so kann der Katastrophenfall von einer Regierung ausgerufen werden. Damit verbunden, sind verschiedene Maßnahmen, um die öffentliche und innere Sicherheit wiederherzustellen.

Wird ein Katastrophenfall ausgerufen, so verzichtet die öffentliche Gewalt damit auf ihre Bindung an Gesetz und Recht. Dies gilt so lange bis die Gefahr abgewendet und die Sicherheit wiederhergestellt ist.

Siehe auch: Kontaktverbot und Kontaktreduzierung

Katastrophenfall: Was ist das? Bedeutung, Definition

Den Katastrophenfall auszurufen, erleichtert einer Regierung den Umgang mit einer Gefährdung der öffentlichen Sicherheit, von vielen Menschen und der Lebensgrundlagen. Denn durch den ausgerufenen Katastrophenfall erfolgt eine Bündelung und stärkere Zusammenarbeit von Behörden, Dienststellen, Organisationen und Einsatzkräften. (Feuerwehren, Rettungsdienste, Technisches Hilfswerk, Bundeswehr)

Wird der Katastrophenfall ausgerufen, so hat dies verschiedene Folgen und Maßnahmen:

  • Einschränkung des öffentlichen Lebens
  • Einschränkung von Bürger- und Freiheitsrechten
  • Räumung von Katastrophengebieten
  • Regelmentierung von Öffnungszeiten von Geschäften
  • Schließung von Geschäften, sozialen Einrichtungen und Bildungseinrichtungen
  • Schließung der Grenzen
  • Verbot von Veranstaltungen

Die festgelegten Maßnahmen im Katastrophenfall werden mit der Polizei, Bundesgrenzschutz oder Bundeswehr durchgesetzt. Der Katastrophenfall erlaubt den Einsatz der Bundeswehr.

Im Artikel 35 des Grundgesetz ist geregelt, wie sich regierende Politiker verhalten sollen, wenn die öffentliche Sicherheit gefährdet ist. Für die deutschen Bundesländer gilt, dass jedes Bundesland in seiner Landesverfassung eigene Regelungen für den Katastrophenfall hat. Grundlage für den Katastrophenfall sind Katastrophenschutzgesetze .

Für die Maßnahmen eines Katastrophenfalls wird ein Sondervermögen eingerichtet.

Statt von „Katastrophenfall“ wird in Deutschland auch von „Lockdown“ und „Shutdown“ gesprochen. Siehe auch: Ausgangssperren / Ausgangsbeschränkungen und Betretungsverbote

Was passiert, wenn ein Katastrophenfall ausgerufen wird

Für jeden Katastrophenfall gilt, dass die Politiker festlegen, was genau passiert.

Folgende Einrichtungen bleiben unter anderem – während eines Katastrophenfall – geöffnet:

  • Apotheken
  • Banken
  • Baumärkte und Gartenmärkte
  • Drogerien
  • Hörgeräteakustiker
  • Getränkemärkte
  • KfZ-Werkstätten
  • Onlinehandel
  • Optiker
  • Post
  • Reinigungen
  • Sanitätshäuser
  • Supermärkte und Lebensmittelmärkte
  • Tankstellen
  • Tierbedarfsgeschäfte

Unter anderem können folgende Einrichtungen geschlossen oder der Zugang zu ihnen eingeschränkt werden:

  • Alle Läden, die nicht der Versorgung mit Lebensmitteln dienen, werden geschlossen.
  • Ausgangsbeschränkungen, Ausgangssperren
  • Bahnhöfe werden geschlossen / Zugverkehr wird eingestellt oder eingeschränkt.
  • Bars, Cafés und Restaurants müssen schließen oder dürfen nur unter bestimmten Bedingungen öffnen. (Abholung von Essen ist z.B. erlaubt.)
  • Besuch von Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen wird eingeschränkt oder verboten.
  • Betriebe können geschlossen werden.
  • Clubs und Diskotheken werden geschlossen.
  • Flughäfen werden geschlossen / Flugverkehr wird eingestellt oder eingeschränkt.
  • Grenzen werden geschlossen
  • Grenzkontrollen werden durchgeführt / Aus- oder Einreisebeschränkungen werden eingesetzt.
  • Kinos, Museen, Bibliotheken und Theater werden geschlossen
  • Der öffentliche Personen-Nahverkehr kann eingeschränkt oder eingestellt werden.
  • Schulen, Kindertagesstätten, Kindergärten und Krippen werden geschlossen
  • Schwimmbäder, Sporthallen, Sportplätze und Spielplätze werden geschlossen
  • Universitäten, Volkshochschule und Weiterbildungsstätten werden geschlossen
  • Veranstaltungen und Feste werden verboten
  • Zoos und Tierparks werden geschlossen.

Siehe auch:

Wozu dient der Katastrophenfall?

Wird der Katastrophenfall im Fall einer Pandemie oder Epidemie ausgerufen, so verfolgt dies, dass Ziel das soziale Kontakte eingeschränkt werden sollen. Es geht darum, dass Personen so wenig Kontakt zu anderen Menschen haben wie möglich. Denn manche Menschen sind infiziert und wissen es gar nicht, so dass sie andere unabsichtlich anstecken.

Durch eingeschränkte soziale Kontakte wird die Ausbreitung von Viren verlangsamt.

Das übergeordnete Ziel des Katastrophenfalls ist, dass das Gesundheitssystem vor Überlastung und Zusammenbruch geschützt wird. Denn je mehr Personen bei einer Pandemie erkranken, umso mehr benötigen gleichzeitig ärztliche Hilfe. Dies führt – bei steigender Zahl der Infizierten – zu einer Überlastung des Gesundheitssystems.

Warum wird ein Katastrophenfall ausgerufen?

Ist Leib und Leben, ist die öffentliche und innere Sicherheit gefährdet, droht Schaden oder sind wichtige Bereiche wie das Gesundheitssystem gefährdet, so kann der Katastrophenfall ausgerufen werden.

Anlässe sind:

  • Ausfall der Stromversorgung
  • ein Aufstand
  • eine Bombendrohung / Bombenalarm
  • Epidemien / Pandemie
  • Naturkatastrophen (Hochwasser, Überschwemmungen, Schneefälle, Sturm)
  • ein Terroranschlag

Ob ein Katastrophenfall ausgerufen wird, entscheiden in Deutschland verantwortliche Politiker. Für eine Stadt oder Gemeinde entscheidet dies der Landrat oder Oberbürgermeister. Für ein Bundesland der Ministerpräsident. Einen nationalen Katastrophenfall kann die deutsche Bundesregierung ausrufen.

Was ist ein „Shutdown“? Bedeutung, Definition, Erklärung


In der deutschen Umgangs- und Mediensprache werden verschiedene Epidemie- oder Pandemie-Eindämmungsmaßnahmen als „Shutdown“ bezeichnet. Konkret wird unter „Shutdown“ verstanden, dass aus Sicherheitsgründen das öffentliche Leben und Freiheitsrechte durch staatliche Verordnung eingeschränkt werden.

Die eigentliche Bedeutung des englischen Wortes „Shutdown“ ist anders. Es gibt zwei bekannte Bedeutungsvarianten: Wird ein Computer ausgeschaltet und heruntergefahren, so wird dies als „Shutdown“ bezeichnet. Solange in den USA kein Staatshaushalt bewilligt ist, stellen Behörden ihre Arbeit teils oder ganz ein. Dies wird „Government Shutdown“ genannt.

Das Wort „Shutdown“ bedeutet auf deutsch: Schließung / schließen, Abschaltung / Abschalten, Stillegung / Still legen, Herunterfahren

Shutdown als Maßnahme gegen Coronavirus / Covid-19: Bedeutung, Definition, Erklärung

In der deutschen Umgangs-, Internet- und Mediensprache wird das Wort „Shutdown“ synonym zu „Lockdown“ verwendet. Bei einem „Shutdown“ wird das öffentliche Leben eingeschränkt, um eine Pandemie einzudämmen und ihre Ausbreitung zu verhindern. (Das besser passende Wort ist „Lockdown„. Eine Regierung hat die Möglichkeit den Katastrophenfall auszurufen.) Dafür werden unter anderem folgende Maßnahmen angewendet:

Siehe auch: Was ist ein Wellenbrecher-Shutdown?

Shutdown: Maßnahmen

Geöffnet bleiben: Supermärkte, Lebensmittelläden, Apotheken, Tankstellen und Banken

  • Ausgangssperren und Hausarrest (Siehe: Was ist eine Ausgangssperre?Was sind Ausgangsbeschränkungen und Betretungsverbote?Was ist ein Ausgangsverbot / Ausgehverbot?)
  • Bahnhöfe werden geschlossen / Zugfahrten werden eingestellt oder eingeschränkt.
  • Bars, Cafés, Clubs, Kneipen, Kinos, Spielhallen, Wettbüros und Restaurants werden geschlossen oder dürfen nur unter bestimmten Bedingungen öffnen. (Restaurants dürfen z.B. Essen zum abholen anbieten.)
  • Besucher dürfen Krankenhäuser, Alten- und Pflegeheime nicht mehr betreten
  • Flughäfen werden geschlossen / Flüge werden eingestellt oder eingeschränkt.
  • Grenzen werden geschlossen. Grenzkontrollen werden durchgeführt.
  • Kontaktverbot und Kontaktreduzierung (Siehe: Social Distancing, Tipps gegen Langeweile, Tipps gegen Lagerkoller)
  • Kindergärten, Krippen und Kitas werden geschlossen.
  • Museen und Theater werden geschlossen.
  • der öffentliche Personen-Nahverkehr wird eingeschränkt oder eingestellt.
  • Die Reisefreiheit wird eingeschränkt; Auslandsreisen werden verboten
  • Schulen werden geschlossen.
  • Sportstudios, Fitnessstudio und Schwimmbäder werden geschlossen.
  • Universitäten werden geschlossen.
  • Veranstaltungen und Feste werden verboten.
  • Versammlungen werden verboten.

Um einen Shutdown durchzusetzen, werden Polizeikräfte eingesetzt.

Für systemrelevante Berufsgruppen gelten Ausnahmen. Eine Übersicht der systemrelevanten Berufe, Berufsgruppen und Branchen finden Sie hier.

Shutdown: Ziele

Das Ziel eines Shutdowns ist es, dass Sozialkontakte eingeschränkt und reduziert werden. Es geht konkret darum, dass infizierte Personen im öffentlichen Raum andere Personen nicht anstecken. Auch wenn dies unabsichtlich passiert und manche nichts von ihrer Infektion wissen, so führt ein Shutdown dazu, dass sozialer Kontakt nicht stattfindet. (Siehe auch: Was ist Social Distancing / Soziale Distanzierung?)

Das direkte Ziel eines Shutdowns ist, dass möglichst viele Personen an ihrem jetzigen Standort bleiben! (Für viele bedeutet dies, dass sie sich in ihrer Wohnung oder ihrem Haus aufhalten.) Nur so kann die Ausbreitung von Viren verhindert werden. Deswegen wird das öffentliche Leben eingeschränkt, damit niemand temporär Optionen wie einen Bar-, Kino- oder Theaterbesuch wahrnimmt.

Das übergeordnete Ziel bei einem Shutdown ist, dass die Ausbreitung einer Epidemie oder Pandemie verlangsamt wird, um das Gesundheitssystem nicht zu überlasten. Denn, wenn zu viele Infizierte auf einmal ärztliche Hilfe suchen, führt dies erst zur Überlastung und später zum Zusammenbruch des Gesundheitssystems. (Siehe: Flatten the curve)

Weitere Bedeutung „Shutdown“

Bei einem Shutdown werden Bürger- und Freiheitsrechte temporär eingeschränkt, um die öffentliche und innere Sicherheit zu wahren und wiederherzustellen. Hier wiegt die öffentliche und innere Sicherheit mehr als persönliche Freiheitsrechte. Deswegen wird bei einem Shutdown z.B. das Recht auf Versammlungsfreiheit ausgesetzt.

Ein Shutdown wird staatlich verordnet und durch Polizeikräfte umgesetzt. Von staatlicher Seite aus, wird das öffentliche Leben eingeschränkt. Maßnahmen wie „Flatten the Curve“ (mehr persönliche Hygiene) und „Social Distancing“ (andere Menschen meiden) finden individuell statt. Sie werden von jedem einzelnen umgesetzt. Damit sie funktionieren, müssen möglichst viele Menschen sie anwenden. Dies gilt insbesondere auch für alle Menschen, die nicht zu Risikogruppen gehören.

Ein Shutdown hat keine quantiative Begrenzung. Eine Stadt, ein Bundesland oder ein ganzer Staat kann von einem Shutdown betroffen sein.

Wortherkunft „Shutdown“

Das Wort „Shutdown“ stammt aus der englischen Fabriksprache. Wurden Maschinen ausgestellt, so sprach man hier von „shutdown“.

Als Compter aufkamen, wurde der Shutdown auf die Rechenmaschinen übertragen. In der deutschen Sprache verbreitete sich der Ausdruck „Herunterfahren“.

Was ist ein „Lockdown“? Bedeutung, Definition, Erklärung


Ein Lockdown ist eine aus Sicherheitsgründen verhängte temporäre staatlich-verordnete und durchgesetzte Einschränkung des öffentlichen Lebens.

Im Fall vom Coronavirus / Covid-19 dient ein Lockdown dazu, die Pandemie einzudämmen und ihre weitere Ausbreitung  zu verhindern. Der Lockdown ist eine staatliche Eindämmungstrategie. Während „Flatten the Curve“ (erhöhte persönliche Hygiene) und „Social Distancing“ (Abstand zu anderen Menschen suchen) individuelle Maßnahmen sind, stellt ein Lockdown den staatlichen Eingriff in das öffentlichen Leben dar.

In Deutschland wurde während der Coronavirus-Krise ein landesweites Kontaktverbot erlassen. Bundesländer haben Ausgangsbeschränkungen erlassen. Eine Mitführpflicht für den Personalausweis gibt es nicht. Passierscheine werden nicht benötigt.

Siehe auch: Was ist ein Wellenbrecher-Lockdown?

Was ist ein Lockdown? Bedeutung, Definition, Erklärung

Bei einem Lockdown werden verschiedene Maßnahmen angewendet, um das öffentliche Leben zu unterbrechen. Dies geschieht bei einer Pandemie, damit infizierte Menschen keinen Kontakt mehr zu anderen Menschen haben und diese nicht anstecken. (Siehe: Was ist ein Shutdown?Was bedeutet „Katastrophenfall“?) Im Falle eines Anschlages geschieht ein Lockdown, um Menschen zu schützen.

Lockdown-Maßnahmen können unter anderem sein:

  • Angestellte und Arbeiter dürfen nicht zur Arbeit
  • Ärzte, Krankenschwester, Pfleger und medizinisches Personal müssen ihren Urlaub absagen. Sie erhalten Urlaubsverbot. (Siehe: Systemrelevante Berufsgruppen)
  • Ausgangssperren, Ausgangsbeschränkungen / Betretungsverbote und Hausarrest – (Bewohner dürfen ihre Wohnung nicht mehr verlassen. Personen müssen in den Gebäuden bleiben, in denen sie gerade sind.) (Ausgehverbot / Ausgangsverbot)
  • Ausreise- und Einreise-Verbote werden erlassen. (Reiseeinschränkungen)
  • Bars, Cafés, Clubs und Restaurants werden geschlossen.
  • Binnenreisen werden verboten oder regelmentiert
  • (nicht wichtige) Büros, Firmen und Produktionsstätten werden geschlossen
  • Einkaufszentren werden geschlossen.
  • Einstellung des öffentlichen Personen-Nahverkehrs
  • Einstellung von Zuglinien und Zugverbindungen
  • Fitnessstudios, Sportstätten und Schwimmbäder werden geschlossen / Sportgruppen wird ihre Aktivität untersagt
  • Flughäfen werden geschlossen / Flüge werden abgesagt (Flugverbote)
  • Geschäfte – außer Lebensmittelläden, Supermärkte und Apotheken – werden geschlossen. (Teils sind auch Banken geöffnet.)
  • Grenzen werden geschlossen / Grenzkontrollen werden durchgeführt
  • Häftlinge dürfen keinen Besuch mehr erhalten / Gefängnisse werden für Besucher geschlossen
  • Kirchen werden geschlossen
  • Kontaktverbot und Kontaktreduzierung
  • Krankenhäuser werden für Besucher gesperrt / Besucher dürfen nicht mehr in Krankenhäuser (gleiches gilt für Alten- und Pflegeheime)
  • Kreditzahlungen werden pausiert / Finanzamtforderungen wie z.B. Vorauszahlungen werden ausgesetzt
  • Museen, Theater werden geschlossen
  • Öffentliche Plätze werden gesperrt.
  • Parks und Strände werden geschlossen.
  • Preise für bestimmte Produkte werden festgesetzt.
  • Produkte / Lebensmittel werden rationiert.
  • Reisen sind verboten oder regelmentiert
  • Schulen werden geschlossen
  • Straßensperren werden eingerichtet
  • Universitäten, Volkshochschulen und Weiterbildungseinrichtungen werden geschlossen
  • Verbot von Veranstaltungen und Festen
  • Versammlungen werden verboten
  • Verwaltungen dürfen Lebensmittel beschlagnahmen und rationieren
  • Zoos und Tierparks werden geschlossen

Um Maßnahmen eines Lockdowns durchzusetzen, werden die Polizei, Sicherheitskräfte, das Militär und die Armee eingesetzt. (Eine Mitführpflicht für den Personalausweis oder Reisepass gibt es nicht. Passierscheine werden auch nicht benötigt!)

Ein Lockdown führt dazu, dass das öffentliche Leben zum Erliegen kommt. Unter anderem sind nur noch Apotheken, Banken, Baumärkte / Gartenmärkte, Drogerien, Hörgeräteakustiker, Lebensmittelläden, Optiker, Post, Reinigungen, Supermärkte, Tankstellen und Tierbedarfgeschäfte geöffnet.

Das Ziel eines Lockdowns – während einer Pandemie – ist es, dass infizierte Personen keinen Kontakt mehr zu anderen (noch nicht-infizierten) Personen haben.

Für Personen in systemrelevante in Berufen, Berufsgruppen oder Branchen gelten Ausnahmen. Eine Übersicht systemrelevanter Berufe, Berufsgruppen und Branchen finden Sie hier.

Bei einem Lockdown gibt es nur vier Gründe, die eigene Wohnung oder das Haus zu verlassen:

  • um Lebensmittel einzukaufen
  • um zum Arzt zu gehen
  • um zur Arbeit zu kommen
  • um anderen zu helfen

Insbesondere gilt, wenn jemand das Haus oder die Wohnung verlässt, um zur Arbeit zu gehen, so muss die Person auch zum Haus oder zur Wohnung ohne Umwege zurückkehren.

Was ist ein Lockdown? Bedeutung, Definition

Ein Lockdown führt dazu, dass Personen an den Orten bleiben müssen an denen sie sind. Dies hat zur Folge, dass sie keinen Kontakt mehr zu anderen Menschen im öffentlichen Raum haben und somit Viren nicht mehr verbreiten können.

Ein Lockdown wird im Falle einer Epidemie oder Pandemie angeordnet, um sie einzudämmen und ihre Verbreitung zu verhindern.

Bei einer Pandemie wiegt die Wahrung der öffentlichen und inneren Sicherheit mehr als persönliche Bürger- und Freiheitsrechte. Deswegen werden bei einem Lockdown kurzzeitig (temporär) Freiheitsrechte wie Religionsfreiheit und Versammlungsfreiheit außer Kraft gesetzt. (Kirchen sind z.B. geschlossen und Versammlungen sind verboten.)

Je nach Einzugsgebiet kann ein Lockdown ein Gebäude oder mehrere Gebäude umfassen, einen Ortsteil, eine ganze Stadt, ein Bundesland, einen Staat oder einen anderen Kontitent.

Für einen Lockdown gibt es keine Obergrenze. Als in Italien und Spanien wegen dem Coronavirus (Covid-19) die Länder unter einen Lockdown gesetzt wurde, betraf dies über 100 Millionen Menschen.

Anlässe für einen Lockdown können unter anderem sein:

  • Bombenalarm
  • eine Pandemie oder eine Epidemie
  • ein Amoklauf
  • ein Aufstand
  • ein Terroranschlag

Präventiver und schadensbegrenzender Lockdown

Es gibt zwei Arten von Lockdowns: präventive Lockdowns und schadensbegrenzende Lockdowns.

Bei einem präventiven Lockdown wird versucht, Gefahren frühzeitig abzuwenden und Risiken zu vermeiden. Schon kleinste Anzeichen können dazu führen, dass ein Lockdown angeordnet wird.

Ein schadensbegrenzender Lockdown wird angewendet, wenn die Gefahr für Leib und Leben zu groß ist. Insbesondere wird bei einer Epidemie oder Pandemie ein schadensbegrenzender Lockdown angewendet, um den Zusammenbruch des Gesundheitssystems zu verhindern. (Siehe: Flatten the curve)

Weitere Bedeutung von Lockdown

Das englische Wort „Lockdown“ bedeutet auf deutsch „Abriegelung“.

Deutsche Worte für Lockdown sind: Abriegelung, Ausgangssperre, Quarantäne

Ein Lockdown wird angeordnet oder verhängt.

Das Collins Dictionary wählte „Lockdown“ zum Wort des Jahres 2020.

Lockdown: Wortneuschöpfungen

Die Monate, die im Lockdown verbracht wurden oder verbracht werden mussten, erhielten neue Kofferwort-Bezeichnungen:

  • Locktober (Oktober)
  • Lockvember (November)
  • Lockzember (Dezember)
  • Locknuar (Januar)
Was ist Social Distancing / Soziale Distanzierung? Bedeutung, Definition


„Soziale Distanzierung“ ist eine räumliche Eindämmungsmaßnahme, um die Ausbreitung von Viren zu verlangsamen und um im Idealfall Neuinfektionen zu verhindern.

Was ist Social Distancing / Soziale Distanzierung? Bedeutung, Definition

Bei der sozialen Distanzierung geht es darum, dass Menschen auf Abstand zu anderen Menschen gehen, auf soziale Kontakte verzichten, keinen engen Kontakt zu anderen suchen und sich nicht in Gruppen aufhalten. Auch wird auf Begrüßungsküsschen, Handeschütteln und andere Formen des Berührens von anderen Personen verzichtet. Eine weitere Maßnahme beinhaltet das Desinfizieren von (öffentlichen) oft berührten Gegenständen wie z.B. Türgriffen.

Auch sollte darauf verzichtet werden, im öffentlichen Raum verfügbare Stifte oder Kugelschreiber anzufassen. Generell gilt, dass Gegenstände des öffentlichen Raumes nicht mehr berührt werden sollten.

Es gilt, dass Menschen Orte und Plätze meiden sollen an denen sich viele andere Menschen gleichzeitig aufhalten. Dies gilt insbesondere für den öffentlichen Personen-Nahverkehr (ÖPNV). Auch sollte auf Flug- oder Zug-Reisen verzichtet werden. Orte wie Fitnesstudios, Bars, Theater, Einkaufszentren oder Clubs sollten nicht besucht werden. Auch Veranstaltungen und Feste sollten gemieden werden.

„Social Distancing“ kann auch praktiziert werden, in dem man zu Stoßzeiten nicht einkaufen geht. Hier hilft es zu ungewöhnlichen Tageszeiten einkaufen zugehen, damit nur wenige Menschen im Geschäft sind.

Konkret bedeutet Social Distancing: 1,5 Meter Abstand zu anderen Menschen halten!

Siehe auch: Kontaktverbot und Kontaktreduzierung

Für Menschen mit Kindern gilt, dass auch sie dafür sorgen sollten, dass ihre Kinder Abstand zu anderen Menschen und Kindern haben. Auch wenn Kinder nicht in Gefahr sind, so können infizierte Kinder Krankheiten verbreiten.

Von öffentlicher bzw. behördlicher Seite wird die Eindämmungsmaßnahme „Social Distancing“ (dt. „Soziale Distanzierung“) angewendet, in dem Großereignisse (z.B. Fußball) ohne Zuschauer stattfinden und Versammlungen verboten werden, sowie in dem Orte an denen sich viele Menschen sammeln (z.B. Schulen) geschlossen werden. (Siehe: Schulschließungen wegen Corona) Dies betrifft teils auch den Öffentlichen Personen-Nahverkehr.

Arbeitgeber wenden „Social Distancing“ an, in dem sie Arbeitnehmer nach Hause schicken, um im Home-Office zu arbeiten oder in dem sie Arbeitnehmer von der Arbeit freistellen.

Schulen und Universitäten wenden „Social Distancing“ an, in dem sie Tele-Unterricht anbieten. Das bedeutet, Schüler und Studenten haben vom heimischen Laptop Zugriff auf Kurse und Lernmaterialien, um weiter zu lernen und zu studieren. Damit werden Schüler und Studenten von der physischen Anwesenheit befreit.

Siehe auch:

Was bringt Social Distancing / Soziale Distanzierung?

Durch den bewusst gewählten Abstand und die gewählte Isolation wird die Ansteckungsgefahr für das Individuum verringert. Denn es ist nie eindeutig klar, wer erkrankt ist und wer nicht. Schon eine Berührung von oder die Nähe zu einer erkrankten Person kann zu einer ungewollten Ansteckung führen. Auch ist Social Distancing eine sinnvolle Maßnahme, um andere nicht unabsichtlich anzustecken, falls man selbst (ohne es zu wissen) erkrankt ist.

„Social Distancing“ bzw. die soziale Distanzierung ist eine Eindämmungsstrategie, um das Gesundheitssystem vor Überlastung zu schützen, damit Erkrankte weiterhin behandelt werden können. Denn durch „Social Distancing“ soll die Zahl der täglichen Neuinfektionen verringert werden. Ohne „Social Distancing“ würde diese nämlich (stark) steigen und das würde dazu führen, dass innerhalb kurzer Zeit viele Menschen erkranken würden und ärztliche Hilfe benötigen. (Siehe auch: Flatten the Curve)

„Social Distancing“ bzw. die „soziale Distanzierung“ ist die eine sehr gute Methode, um die Ausbreitung von Viren einzudämmen. Denn mit „Social Distancing“ wird der kontrollierbare Faktor „Ansteckungsrate der Individuen“ kontrolliert.

„Social Distancing“ bzw. die „soziale Distanzierung“ funktioniert besser je mehr Menschen auf Abstand zu anderen gehen. Denn bei dieser Eindämmungsstrategie ist die Vernunft und jeder Einzelne gefragt.

Der englische Ausdruck für „Soziale Distanzierung“ ist „Social Distancing“.

Social Distancing / Soziale Distanzierung: Coronavirus / Covid-19

Das Robert-Koch-Institut hat zu „sozialer Distanzierung“ geraten. Der Vizepräsident des Robert-Koch-Institut, Lars Schaade, riet am 11. März 2020 dazu, auf Abstand zu anderen Menschen zu gehen.

Was sind Coronaferien? Schulschließungen in Deutschland, Coronavirus, Covid-19, Bedeutung, Definition


Als „Coronaferien“ wird die Coronavirus (Covid-19) bedingte Schließung von Kitas, Kindergärten und Schulen bezeichnet. In Folge können Kinder und Schüler nicht in die Kita, Kindergärten bzw. die Schule gehen und müssen zu Hause bleiben.

Die Schließung von Kitas, Kindergärten und Schulen ist eine Maßnahme, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern bzw. zu verlangsamen. (Siehe: Flatten the Curve) Damit werden Kinder und Jugendliche vor Ansteckung mit dem Coronavirus (Covid-19) geschützt und die Ausbreitung des Virus wird verlangsamt.

Siehe auch: Kontaktverbot und Kontaktreduzierung

Coronaferien: Aktuelle Situation: Alle Schulen in Deutschland geschlossen

Stand: 13. März 2020

In allen Bundesländern sind die Schulen, Kindergärten und Kitas geschlossen:

  • Baden-Württemberg (ab Dienstag dem 17. März 2020 bis Beginn Osterferien)
  • Bayern (ab Montag dem 16. März 2020 bis Beginn Osterferien)
  • Berlin (teilweise ab 16. März, komplett ab 17. März)
  • Brandenburg (ab 18. März)
  • Bremen (ab 16. März)
  • Hamburg (ab 16. März bis 29. März 2020)
  • Hessen (ab 16. März)
  • Mecklenburg-Vorpommern (Schulen und Kindergärten in Rostock und im Landkreis Ludwigslust-Parchim sind ab 16. März 2020 geschlossen.)
  • Niedersachsen (ab 16. März bis Beginn Osterferien)
  • Nordrhein-Westfalen (spätestens bis 18. März)
  • Rheinland-Pfalz (ab 16. März)
  • Saarland (ab Montag dem 16. März 2020 bis Beginn Osterferien)
  • Sachsen (ab 16. März)
  • Sachsen-Anhalt (ab 16. März)
  • Schleswig-Holstein (ab 16. März bis 19. April 2020)
  • Thüringen (ab 17. März)

Als erstes deutsche Bundesland hat das Saarland am 13. März 2020 seine Schulen und Kitas geschlossen. Als erste deutsche Stadt hat Halle (Saale) am 12. März 2020 seine Schulen und Kitas ab dem 13. März 2020 geschlossen.

Coronaferien: Situation für arbeitende Eltern

Kitas, Kindergärten und Schulen zu schließen, bringt für arbeitende Eltern Herausforderungen mit sich. Denn nun müssen sie ihre Kinder selbst betreuen oder jemanden finden, der dies macht. (Großeltern, …)

Eltern haben bei ihrem Arbeitgeber mehrere Möglichkeiten. Sie können versuchen Urlaubsansprüche geltend zu machen. Per Home-Office zu arbeiten oder eine Freistellung zu erhalten.

Wer keine Betreuungsmöglichkeit für sein Kind oder seine Kinder findet, sollte das Gespräch mit dem Arbeitgeber suchen.

Wer einfach von seiner Arbeitsstelle weg bleibt, muss mit einer Abmahnung rechnen.

Coronaferien, als sinnvolle Maßnahme?

Empfohlene Maßnahmen, um die Ausbreitung des Coronavirus (Covid-19) zu verhindern, sind unter anderem:

  • Abstand zu anderen Menschen halten.
  • Große Gruppen oder Menschenversammlungen meiden.
  • Regelmäßig Hände waschen oder desinfizieren.
  • Das Gesicht nicht mit den Händen berühren.
  • In Papiertaschentücher husten oder niesen – und diese Taschentücher dann wegwerfen.

In einer Schule und in einer Kita sammeln sich viele Menschen, die viel Zeit auf engsten Raum verbringen. Hände können nur auf Toilette, an angebrachten Desinfektionsmittelspendern oder mit privat mitgebrachten Desinfektionsmitteln gereinigt werden. Gerade Kinder brauchen Hilfe bei der Reinigung der Hände und bei Schulkindern muss nicht davon ausgegangen werden, dass diese sich gut an Reinigungsregeln halten. Hustet oder niest jemand, so muss davon ausgegangen werden, dass sich umstehende oder umsitzende Personen sich dem ausgeworfenen Sekret nicht entziehen können. Damit ist eine Schule ist ein Ort, an dem sich Viren sehr leicht verbreiten können.

Ein weiterer Faktor ist der Raum außerhalb der Schule. Schulkinder nutzen gemeinsam den öffentlichen Personennahverkehr. Auch hier sind sie wieder auf engstem Raum. Diesmal nicht nur mit Schülern, sondern mit allen anderen Mitfahrern.

Was ist „Flatten(ing) the Curve“? Bedeutung, Coronavirus, Covid-19


Als „Flatten the Curve“ bzw. „Flattening the Curve“ wird eine Eindämmungsstrategie bezeichnet, die das Ziel verfolgt die Ausbreitung von Viren zu verlangsamen und das Gesundheitssystem vor dem Zusammenbruch bzw. der Überlastung zu bewahren.

Durch geeignete schützende Maßnahmen (siehe weiter unten) soll die Verbreitung von Viren verlangsamt werden und die absolute Zahl der Infizierten soll über einen längeren Zeitraum gestreckt werden. Denn je langsamer sich das Virus verbreitet, umso besser kann das Gesundheitswesen damit umgehen.

Das direkte Ziel von „Flatten the Curve“ ist es, dass tägliche Neuinfektionen reduziert werden. Dieses Ziel wird leichter erreicht, je mehr Menschen schützende Maßnahmen anwenden. Dies gilt auch für Menschen, die nicht zu Risikogruppen gehören.

Siehe auch: Was ist Social Distancing / Soziale Distanzierung?

Siehe auch: Kontaktverbot und Kontaktreduzierung

Was ist „Flatten the Curve“? Bedeutung auf deutsch

Bei „Flatten the Curve“ bzw. „Flattening the Curve“ geht es nicht um die Reduzierung der absoluten Ansteckungen, sondern darum dass sich Fallzahlen über einen längeren Zeitraum strecken, damit das Gesundheitssystem nicht an seine Belastungsgrenzen gerät.

Die Neuinfektionen pro Tag sollen mit „Flatten the Curve“ reduziert werden. Denn durch exponentielle Effekte können sich Viren sehr schnell in kurzer Zeit verbreiten. Ein Beispiel: Nehmen wir an jeder Mensch hat am Tag mit ca. fünf anderen Menschen Kontakt. Ein Infizierter steckt fünf andere, von diesen steckt jeder fünf weitere Menschen an und jeder Angesteckte steckt wieder fünf Menschen an. Das Ergebnis: Erst gab es einen Fall, dann fünf, dann 25 und dann 125 Erkrankte. Dies hätte verhindert werden können. (Wer die Zahlen weiter denkt: Aus 125 werden 625; aus 625 werden 3125, usw.)

Bei einer Pandemie zählt jeder Tag. Denn jede Neuinfektion sorgt dafür, dass ein Virus verbreitet wird und Menschen in Lebensgefahr geraten.

„Flatten the Curve“ bedeutet auf deutsch „Die Kurve abflachen“ bzw. „Die Kurve flachmachen“.

Siehe auch:

Eindämmungsstrategie „Flatten the Curve“ als beste Maßnahme gegen das Coronavirus

„Flatten the Curve“ ist eine der besten Maßnahmen, um die Verbreitung von Viren zu verlangsamen. Dies geschieht unter der Annahme, dass sich ein Virus nie komplett eindämmen lässt. Auch die WHO hat Eindämmung des Coronavirus (Covid-19) zum obersten Ziel erklärt. Je weniger Menschen gleichzeitig erkranken, umso besser kann das Gesundheitssystem arbeiten, Erkrankte behandeln und es wird vor dem Zusammenbruch bewahrt.

Ein Gesundheitssystem kommt an seine Grenzen, wenn zu viele Erkrankte gleichzeitig behandelt werden müssen/sollen, sowie wenn Ärzte überfordert sind, Klinikpersonal vom Virus betroffen ist, ein Krankenhaus überbelegt ist und Erkrankte nicht behandelt werden können. Klinikbetten sind begrenzt!

Da jede fünfte Coronavirus-Erkrankung schwer verläuft, ist ärztliche Hilfe notwendig. Jede zwanzigste (6 Prozent) Coronavirus-Erkrankung verläuft sogar schwer. Erkrankte litten an Atemversagen, Organversagen oder einer Sepsis. Können Ärzte nicht helfen, so kann die Erkrankung tödlich enden.

Würde das Gesundheitssystem kollabieren, so würden viel Erkrankte nicht behandelt werden.

Flatten the Curve: Maßnahmen

Maßnahmen, um die Ausbreitung von Viren zu verlangsamen, sind einfache Methoden wie:

  • Regelmäßig richtig (mindestens 30 Sekunden) Hände waschen bzw. deinfizieren.
  • Nicht das Gesicht mit den eigenen Händen berühren.
  • In ein Papiertaschentuch niesen und husten. (Das Papiertaschentuch nicht zu lange nutzen.)
  • Wer sich krank fühlt, bleibt zu Hause.
  • Von kranken Menschen fern halten.
  • Generell Abstand zu anderen Menschen halten.
  • Große Gruppen, Menschensammlungen und Veranstaltungen meiden.
  • Home Office statt Anwesenheitspflicht.
  • Kontakt von Kindern mit Großeltern meiden.
  • Für ältere Menschen sollten Einkäufe und Erledigungen durch jüngere Menschen erledigt werden.

„Flatten the Curve“ als Eindämmungsstrategie funktioniert umso besser, je mehr Menschen oben genannte Maßnahmen ergreifen. Das bedeutet, auch Menschen, die nicht zu Risikogruppen gehören, sollten die oben genannten Maßnahmen ergreifen.

Was sind Geisterspiele? Bedeutung, Definition


Als „Geisterspiele“ werden Fußballspiele bezeichnet, die ohne Zuschauer stattfinden. Eine Fernseh-Live-Übertragung findet wie gewohnt statt.

Geisterspiele: Aktuelle Situation

Laut Geschäftsführer der Deutschen Fußball Liga (DFL), Christian Seifert, wird kein Spieltag abgesagt. Ob Zuschauer zugelassen werden, bleibt aber offen. (Stand 8. März 2020) Dies wird mit den zuständigen Behörden abgesprochen, denn nur die zuständige Gesundheitsbehörde kann ein Spiel verbieten.

Das Campions-League-Spiel Borussia Dortmund – Paris Saint-Germain am 11. März 2020 findet ohne Fans statt.

In der Schweiz wurden alle Spiele bis Anfang April verschoben. In Italien finden Fußballspiele ohne Fans statt.

Warum finden Geisterspiele statt? Gründe, Anlässe

Zuschauern und Fans wird der Zutritt zum Stadion unter anderem aufgrund von einer Pandemie wie z.B. dem Corona-Virus (Covid-19) verboten. Damit soll die Verbreitung des Corona-Virus (Covid-19) verlangsamt und Neu-Ansteckungen sollen verhindert werden. Diese drastische Maßnahme wird von Virologen empfohlen. Außerdem erlaubt ein Geisterspiel den Terminplan in den Ligen einzuhalten.

In Bundesliga-Fußballstadien kommen mehrere zehntausend Menschen zusammen, die mehrere Stunden auf engem Raum verweilen. Sie sind teils alkoholisiert, berühren einander und umarmen einander. Hustet oder niest jemand, so muss davon ausgegangen werden, dass anderen Personen sich dem ausgeworfenen Sekret nicht entziehen können. Auch ist eine Desinfektion oder Reinigung der Hände in der Regel nur auf den Toiletten möglich, wenn diese Option denn wahrgenommen wird. Eine Ausnahme bildet hier privat mitgebrachtes Desinfektionsmittel.

Fußballstadien sind damit ein Ort, an dem sich Viren sehr leicht verbreiten können. Dies gilt generell für alle Großveranstaltungen.

Hinzu kommt, dass Fußballsfan gemeinsam den öffentlichten Nahrverkehr nutzen, sowie gemeinsam Zug oder Bus fahren. Auch hier befinden sie sich wieder auf engem Raum und sind Infizierten ausgesetzt.

Auch CDU-Gesundheitsminister Jens Spahn sprach sich dafür aus, dass Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Zuschauern abgesagt werden sollten. (Stand 9. März 2020)

Ein weiterer Ausdruck für „Geisterspiel“ ist „Geisterderby“.

Fußball und Corona-Virus: Weitere Maßnahmen

Weitere Maßnahmen sind, um eine Ausbreitung vom Corona-Virus (Covid-19) zu verhindern, sind:

  • Fußballspieler geben keine Autogramme mehr.
  • Fußballspieler stehen nicht mehr für Selfies mit Fans zur Verfügung.
  • Es gibt Reisestopps für Fußballspieler und Mitarbeiter.
  • Auf Handschläge und Händeschütteln vor und nach dem Fußballspiel wird verzichtet. Auf Händeschütteln zwischen Spielern und Schiedsrichtern wird verzichtet.
  • An Fans wird Desinfektionsmittel ausgeteilt.
  • Vereine sagen Spiele ab.

Wer entscheidet, ob ein Fußballspiel ein Geisterspiel wird?

Die Vereine entscheiden, ob Fans in das Stadion gelassen werden. Diese Entscheidung wird in Absprache mit den zuständigen Behörden getroffen. Es gilt, dass nur die lokale Gesundheitsbehörde ein Fußballspiel verbieten kann. Hierbei wird berücksichtigt, welchen Einfluss das Verbot auf die Ausbreitung von Viren und das öffentlichte Leben hat.

Ein Spiel kann bis zu wenigen Stunden vor dem Beginn abgesagt werden.

Folgen von Geisterspielen

Für Vereine gilt, dass Geisterspiele sich finanziell auswirken. Tickets werden nicht verkauft bzw. der Preis wird zurück erstattet. Im Stadion findet kein Verkauf von Getränken und Essen statt. (Die Vereine haben sich ggf. mit einer Ausfallversicherung gegen eine Spielabsage abgesichert.)

Für Vereine droht ein Terminchaos, denn Ausweich- und Nachholtermine müssen gefunden werden.

Für Fußballspieler gilt, dass sie ohne Fans im Stadion spielen müssen. Damit bekommt ein Spiel eine andere Dynamik, denn Fangesänge und allgemein die Fans fehlen.

Wer darf bei einem Geisterspiel in die Arena?

Bei einem Geisterspiel dürfen die Fußballmannschaften (Fußballspieler, Trainer, Betreuer), die Mitarbeiter der Arena und Journalisten dabei sein.

Geisterspiele als eine Maßnahme

Es gibt mehrere Optionen, wie mit einer Pandemie umgegangen werden kann. Geisterspiele sind nur eine Option. Insgesamt gibt es folgende Optionen:

  • Ein Spiel wird abgesagt und nicht verschoben.
  • Ein Spiel wird absagt und verschoben.
  • Ein Spiel findet ohne Fans statt. (Geisterspiel)
  • Ein Spiel findet mit Fans statt und die Personalien aller Zuschauer müssen erfasst werden. (Damit können Gesundheitsbehörden bei Neuansteckungen nachvollziehen, wer im Stadion war und mit wem Kontakt hatte. Dies birgt mögliche Datenschutzprobleme.)

Woher kommt der Ausruck „Geisterspiel“? Bedeutung, Wortherkunft

In der deutschen Sprache werden z.B. verlassene Orte als „Geisterstadt“ oder „Geistersiedlung“ bezeichnet. Der Ausdruck „Geisterstadt“ kommt ursprünglich aus der englischen Sprache und leitet sich von „Ghost Town“ ab. In einer Geisterstadt leben keine Menschen mehr, sondern es existieren nur noch die Überreste von menschlichen Leben wie z.B. verlassene und verfallene Gebäude, zurückgelassene Gegenstände.

Infodemie: Bedeutung, Definition


Von seinem Begriff her, bedeutet „Infodemie“, dass sich sich sehr viele Informationen (unabhängig vom Wahrheitsgehalt) schnell und in kurzer Zeit weltweit ungehindert und ungefiltert verbreiten. Dies führt zu einer unklaren Informationslage.

Was bedeutet „Infodemie“? Bedeutung

Die „Infodemie“ kennzeichnet sich dadurch, dass viele – teils widersprüchliche oder falsche – Informationen zu einem Thema im Internet angeboten werden und verfügbar sind. Dies führt dazu, dass für den Einzelnen oder die Einzelne nicht mehr klar erkennbar ist, welche Informationen echt und welche falsch (Fake News) sind.

Praktisch jeder kann – unabhängig vom eigenen Wissensstand, politischer Ausrichtung, Herkunft und der eigenen Absicht – ungeprüft Informationen im Internet verbreiten. Dies führt dazu, dass Fakten und Tatsachen mit Propaganda, Mythen, Behauptungen, Lügen und Fake News nicht nur konkurrieren, sondern auch vermischt werden.

Internetnutzer stehen damit vor zwei Herausforderungen: a) Sie müssen Informationen in Frage stellen, um ihren Wahrheitsgehalt zu erkennen, und b) Sie müssen echte von falschen Informationen trennen.

Infodemie: Nicht dem Bestätigungsfehler erliegen

Hier darf die Wirkung des Bestätigungsfehlers (engl. Confirmation bias) nicht unterschätzt werden. Als Bestätigungsfehler wird die Neigung bezeichnet, Informationen auszuwählen, die den eigenen Erwartungen und dem eigenen Weltbild entsprechen. Dies führt im Umkehrschluss dazu, dass Informationen, die den eigenen Erwartungen oder Weltbild widersprechen, abgelehnt werden.

Der Bestätigungsfehler führt dazu, dass jemand Informationen sucht, die die eigene Weltsicht bestätigen. Dass diese Informationen falsch sein können, wird noch nicht gefragt. Erst durch eine Überprüfung der Informationen wird klar, welchen Wahrheitsgehalt sie haben.

Ferner führt der Bestätigungsfehler dazu, dass jemand das Gespräch mit Gleichgesinnten sucht. Dies geschieht in der Hoffnung, dass diese die eigene Weltsicht bestätigen.

Regeln für eine Infodemie

Wer Maßnahmen gegen eine „Infodemie“ ergreifen möchte, sollte Informationen und deren Herkunft prüfen.

  • Informationen sollten von mehreren offiziellen Stellen bezogen werden. (Weltgesundheitsorganisation, Regierung, Robert-Koch-Institut,..)
  • Prüfe, wie viele Medien oder Personen, die Information verbreiten. Je mehr die gleiche Information verbreiten, umso höher ist ihr Wahrheitsgehalt.
  • Prüfe, wer die Information verbreitet. Verbreitet z.B. ein Wissenschaftler oder Mediziner eine Behauptung über eine Krankheit, so kann dies ein anderes Gewicht haben, als wenn ein Meinungsblogger eine Information verbreitet.
  • Frage/Suche nach Zusatzinformationen, um Belege für eine Behauptung zu finden.
  • Prüfe die Quellen für Behauptungen in einem Beitrag.
  • Sprich mit deinen Freunden oder Verwandten über das Thema.

Wortherkunft: Infodemie

„Infodemie“ ist ein Kofferwort aus dem Kurzwort für Information „Info“ und „Pandemie“.

Eine „Infodemie“ ist möglich, da durch das Internet und die sozialen Medien Länder- und Sprachgrenzen aufgehoben wurden.

Als Pandemien werden Krankheiten bezeichnet, die sich schnell über Länder-, Gebiets- und Kontinentsgrenzen hinweg verbreiten. Bei einer Pandemie werden ganze Regionen, Länder und Kontinente von einer Krankheit erfasst.

Infodemie: Wortherkunft, WHO, Bedeutung

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) prägte den Begriff „Infodemie“ als sie sich am 2. Februar 2020 über die Informationsflut zum Coronavirus, dessen Verbreitung und Gefahr beklagte.

Die WHO sprach davon, dass es zu einer „massiven Infodemie“ durch die Überschwemmung an Informationen gekommen sei. Vielen Menschen falle es schwer falsche Nachrichten oder Fake News von richtigen Nachrichten zu unterscheiden. Außerdem ist es schwer Mythen und Propaganda von Fakten zu unterscheiden. Die WHO sprach davon, dass falsche Nachrichten und Fake News irreführend seien.

Als Reaktion auf die „Infodemie“ startete die WHO in den sozialen Medien Kampagnen, um über das Coronavirus zu informieren. In den ersten Beiträgen beantwortete die WHO unter anderem folgende Fragen: Verhindern Nasenspülungen eine Coronavirus-Ansteckung? (Link zum Facebook-Beitrag: hier) Verhindert Knoblauch eine Ansteckung mit dem Coronavirus? (Link zum Facebook-Beitrag: hier)

Coronavirus / Covid-19: Was ist das? Symptome, Ansteckung, Definition, Behandlung, Bedeutung


In diesem Beitrag werden wichtige Fragen, um das Coronavirus beantwortet:

Update 4. Februar 2020: Zwölf Coronavirus- / Covid-19-Fälle in Deutschland, Sterblichkeitsrate

Am 4. Februar 2020 wurde bekannt, dass es nun insgesamt zwölf Coronavirus-Fälle in Deutschland gibt. Die betroffenen Personen sind stabil und werden isoliert behandelt. Sieben der Infizierten werden in der München Klinik Schwabing behandelt.

In Europa sind Deutschland, Italien, Frankreich, Groß-Britannien, Schweden, Finnland, Belgien und Russland betroffen.

Aktuell gibt es in China über 20.400 Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert sind. (Offiziell bestätigt)

Das Coronavirus hat sich außerhalb Chinas wie folgt verbreitet: (Stand 4. Februar 2020; Quelle Johns Hopkins University)

  • 20 Fälle in Japan
  • 19 Fälle in Thailand
  • 18 Fälle in Singapur
  • 17 Fälle in Hongkong
  • 15 Fälle in Südkorea
  • je 12 Fälle in Australien und Deutschland
  • 11 Fälle in den USA
  • je 10 Fälle in Taiwan, Macau und Malaysia
  • 8 Fälle in Vietnam
  • 6 Fälle in Frankreich
  • 5 Fälle in den Vereinigten Arabischen Emirate
  • 4 Fälle in Kanada
  • 3 Fälle in Indien
  • je 2 Fälle in Groß-Britannien, Italien, Philippinen, Russland
  • je 1 Fall in Belgien, Finnland, Kambodscha, Nepal, Schweden, Spanien, Sri Lanka

Coronavirus/ Corona-Virus / Covid-19: Sterblichkeitsrate

Die Sterblichkeitsrate beim Coronavirus liegt bei 2,1 Prozent. Das bedeutet, von tausend Infizierten sterben 21. In Wuhan liegt die Sterblichkeitsrate deutlich höher bei 4,9 Prozent. Das bedeutet, von tausend Infizierten sterben 49.

Coronavirus/ Corona-Virus / Covid-19: bis zum 4. Februar 2020 427 Verstorbene

Bis zum 4. Februar 2020 sind 427 mit dem Corona-Virus infizierte Menschen verstorben. 414 der Verstorbenen stammen aus der chinesischen Provinz Hubei. 11 Verstorbene stammen aus anderen chinesischen Provinzen.

Aus Verstorbener stammte aus Hong Kong. Ein am Corona-Virus infizierter Mensch verstarb auf den Philippinen.

Update 29. Januar 2020: Coronavirus / Covid-19 breitet sich aus

  • In Deutschland sind nun vier Coronavirus-Fälle offiziell bestätigt. Neben dem Mann aus dem Landkreis Starnberg haben sich drei Arbeitskollegen von ihm angesteckt. Sie werden alle behandelt. Sie arbeiten alle beim Autozulieferer Webasto.
  • Einwohner von Malaysia und Südkorea fordern ein Einreiseverbot für Chinese.
  • Am 29. Janauar 2020 wurde die Zahl der Corona-Virus-Inifizierten in China auf 6078 beziffert.
  • In Finnland wurde bei einem eingereisten Chinesen der Corona-Virus diagnostiziert.

Coronavirus / Covid-19: Erster Fall in Deutschland

Update: 28. Januar 2020: Am 28. Januar 2020 wurde bekannt, dass ein 33 Jahre alter Mann aus dem bayerischen Landkreis Starnberg am Coronavirus erkrankt ist. Nach Angaben seines Arbeitgebers soll er sich bei einer chinesischen Kollegin angesteckt haben, die aus China (Shanghai) nach Deutschland gereist war. (Damit ist dies die erste bekannte Mensch-zu-Mensch-Ansteckung außerhalb Asiens.)

Der Mann ist (nachgewiesen) der erste Deutsche, der am Coronavirus (2019-nCoV) erkrankt ist.

Der Mann wird in der München Klinik Schwabing behandelt. Er wurde isoliert.

Coronavirus / Covid-19: Erster Fall in Frankreich

Update 25. Januar 2020: Am 24. Januar 2020 wurden drei Fälle von am Coronavirus Erkrankten in Frankreich gemeldet. Die drei Personen befinden sich in Quarantäne. Frankreich ist damit das erste Land in Europa das vom Coronavirus erreicht wurde.

Was ist das Coronavirus / China-Virus?

Das Coronavirus wurde erstmalig im Dezember 2019 in China identifiziert. Am 31. Dezember 2019 wurde die Weltgesundheitsorganisition (WHO) durch chinesische Behörden darüber informiert, dass es im Dezember 2019 in der Stadt Wuhan mehrere Fälle einer schwere Lungenentzündung gab bei welcher der Erreger unbekannt ist.

Einige Betroffene waren Händler, die unter anderem auf dem Fischmarkt von Wuhan verkauft haben. Der Markt wurde daraufhin am 1. Januar 2020 geschlossen und desinfiziert. Laut WHO ist es wahrscheinlich, dass der Virus vom Markt gekommen sein könnte. Auf dem Markt werden lebende Wildtiere und frisch geschlachtete Tiere verkauft.

Am 7. Januar 2020 gab der chinesische Virologe Xu Jianguo bekannt, dass es sich bei dem Erreger um ein Coronavirus handelt. Die WHO bestätigte dies am 9. Januar 2020.

Die wissenschaftliche Bezeichnung für das Coronavirus ist „2019-nCoV“. Der Name „2019-nCoV“ steht für „2019 neuartiges Coronavirus“.

Was sind Coronaviren?

Coronaviren gibt es schon lange und auch in Europa. Nur der Coronavirus „2019-nCoV“ ist neu, denn er wurde vorher noch nie in Menschen identifiziert.

Harmlose Coronaviren lösen Erkältungen aus. Gefährliche Coronaviren lösen akute Atemwegserkränkungen.

Coronaviren leben im Normalfall in Tieren (Säugetiere, Vögel, Fische).

Coronavirus / China-Virus: Symptome

Das Coronavirus löst Fieber, Symptome einer Grippe und Symptome einer Lungenentzündung aus.

Symptome sind:

  • Husten
  • Fieber
  • Schüttelfrost
  • Kopfschmerzen
  • Halsschmerzen
  • Atemprobleme / Atembeschwerden / Atemnot

Das wichtigste Symptom ist Fieber. Es wird genutzt, um Infizierte zu erkennen. Atembeschwerden sind ein weiteres wichtiges Symptom.

Ansteckung: Ist das Coronavirus / Covid-19 ansteckend?

Ja, das Coronavirus ist ansteckend und wird von Mensch zu Mensch übertragen. (Dies haben chinesische Behörden mittlerweile bestätigt.) Dies wurde aus der Tatsache geschlossen, dass die Zahl der Infizierten sehr hoch ist und weil Krankenschwestern und Krankenhaus-Mitarbeiter ebenfalls am Coronavirus erkrankten. (Bestätigt durch die chinesische Gesundheitskommission. Mehr als 15 Krankenhausangestellte sind am Coronavirus erkrankt.)

Jedoch ist noch nicht klar, wie die Übertragung von Mensch zu Mensch stattfindet. Vermutet wird, dass das Coronavirus durch Tröpfchen-Infektion übertragen wird. Damit kann das Virus per Luft oder durch Berührungen übertragen werden.

Das Coronavirus wird auch vom Tier auf den Menschen übertragen.

Die Inkubationszeit soll laut WHO wenige Tage bis eine Woche dauern.

Vom Coronavirus können alle Altersgruppen und alle Geschlechter betroffen sein.

Wie schütze ich mich vor dem Coronavirus / Covid-19?

Es gibt mehrere Ansätze sich vor dem Coronavirus zu schützen:

  • Kontakt zu Infizierten vermeiden
    • besonders zu Infizierten, die husten oder niesen
  • große Menschenansammlungen in gefährdeten Gebieten meiden
  • Häufig Hände waschen! (Besonders dann, wenn Sie etwas in der Öffentlichkeit berührt haben.)
  • Mundschutz / Atemschutzmaske tragen und Desinfektionsmittel benutzen.

Wer Zweifel hat und sich auf das Coronavirus testen lassen möchte, sollte einen Arzt um Rat fragen.

Gibt es ein Heilmittel gegen das Coronavirus / Covid-19?

Aktuell gibt es noch kein Heilmittel gegen das Coronavirus, da es noch nicht genug erforscht wurde. Jedoch gibt es Medikamente, die die Symptome lindern. Frühsten in einem Jahr kann mit einem Impfstoff gerechnet werden.

Wer infiziert ist, wird isoliert und in Isolation weiter behandelt.

Es gibt keine Impfung gegen das Coronavirus.

Coronavirus / Covid-19: Wie viele Menschen sind bereits erkrankt? Wie viele sind verstorben?

Update: Am 28. Januar 2020 gaben chinesische Behörden bekannt, dass rund 4.500 Menschen am Coronavirus erkrankt seien.

Stand 22. Januar 2020: Laut chinesischen Behörden sind 571 Menschen am Coronavirus erkrankt.  Die meisten Erkrankten befinden sich in der chinesischen Stadt Wuhan in der Provinz Hubei in Zentralchina. Laut Expertenschätzung vom 17. Januar 2020 sollen zu dem Zeitpunkt mehr als 1700 Personen in Wuhan infiziert sein. (Quelle: Universität Hongkong) Epidemologen schätzen, dass mehr als 4.000 Menschen am Coronavirus erkrankt sein sollen.

Bis zum 17. Januar 2020 waren nach offiziellen Angaben der chinesischen Behörden 41 Personen erkrankt. Sieben Erkrankte wurden als „schwer krank“ eingestuft.

Am 20. Januar 2020 teilten chinesische Behörden mit, dass  am 18. und 19. Januar 2020 139 Neuinfizierungen erkannt wurden.

Am 22. Januar teilten chinesische Behörden mit, dass es insgesamt 571 Infizierte gibt. Von diesen werden 95 als „schwer krank“ eingestuft.

Coronavirus / Covid-19: Wie viele Menschen sind bereits verstorben?

Laut Angaben der chinesischen Behörden verstarben bis zum 28. Januar 2020 106 Menschen am Coronavirus. Bis zum 23. Januar 2020 waren es 17 Menschen, die am Coronavirus verstarben.

Am 11. Januar 2020 starb ein 61-jähriger erkrankter Mann. Er war der erste Mensch, der am Coronavirus verstarb. (Laut Angaben der chinesischen Behörden litt der Mann auch an Krebs und einer chronischen Lebererkrankung. Er war also schon geschwächt.)

Am 15. Januar 2020 verstarb ein 69-jähriger erkrankter Mann. Er war der zweite Mensch, der am Coronavirus verstarb. (Laut Angaben der chinesischen Behörden litt der Mann an einer Herzerkrankung.)

Über das dritte Todesopfer sind keine Details bekannt.

Das vierte Todesopfer war ein 89-jähriger Mann. Er litt an Diabetes und an einer Herzerkrankung.

Verbreitung: Wo wurde das Coronavirus / Covid-19 bereits entdeckt?

Innerhalb von China verbreitet sich das Coronavirus. In Peking und Shanghai wurden erste Fälle berichtet. Auch in Südchina in der Provinz Guangdong wurden Coronavirus-Fälle gemeldet.

Flughäfen in China, den USA, Australien werden bereits kontrolliert. An diesen Flughäfen werden Reisegäste auf Fieber per Wärmebildkameras untersucht. Fällt ein Reisender oder eine Reisende auf, so wird die Person isoliert und untersucht.

In folgenden Ländern wurden schon Fälle des Coronavirus gemeldet:

  • Japan (Bei einer Chinesin aus Wuhan wurde der Coronavirus diagnostiziert.)
  • Südkorea
  • Taiwan
  • Thailand
  • USA (Ein Chinese wurde in Seatle, Bundesstaat Washington, als Coronavirus-infiziert diagnostiziert.)
  • Vietnam

Die Infizierten waren Chinesen aus der Wuhan in der Hubei-Provinz.

Reaktionen: Gegenmaßnahmen gegen das Coronavirus / Covid-19

Flugreisende werden per Wärmebildkameras auf Fieber untersucht.

Russland verstärkte die Grenzkontrollen an der Grenze zu China.

In Wuhan wurde der öffentlichte Verkehr zeitweise ausgesetzt. Züge,U-Bahnen, Fähren und Busse fahren nicht. Flüge wurden ausgesetzt. Züge, Bussen und Fähren nach Wuhan wurden gestoppt.

Ist Deutschland vom Coronavirus / Covid-19 bedroht?

Laut Robert-Koch-Institut ist das Risiko, dass das Coronavirus nach Deutschland gelangt und sich hier verbreitet, sehr gering. (Stand 20. Januar 2020)

Laut Charité ist nicht mit einem großen Ausbruch der Infektion in Deutschland zu rechnen. (Einzelfälle sind nicht auszuschließen.)

Im Deutschlandfunk äußerte sich der Virologe Christian Drosten am 21. Januar 2020, dass man damit rechnen müsse, dass Corona-Fälle nach Deutschland gelangen.

CDU-Bundesgesundheitsminister Jens Spahn äußerte sich, dass es keinen Grund gebe in Alarmismus zu verfallen.

Deutschland hat einen nationalen Pandemie-Plan. Dieser würde umgesetzt werden, falls das Coronavirus sich in Deutschland verbreitet. Der Pandemie-Plan regelt Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung und Maßnahmen zur Bekämpfung des Virus.

Eine offizielle Reisewarnung für China wurde von deutschen Behörden noch nicht ausgesprochen. (Stand 23. Januar 2020) Das Auswärtige Amt rät China-Reisenden sich von kranken Menschen und Tieren fernzuhalten.