Selbstisolation, Selbstquarantäne und Heimisolation: Bedeutung, Definition, Psychologie, Tipps

Selbstisolation, Selbstquarantäne, Heimisolation, Heimquarantäne, was ist das, Bedeutung, Definition, Psychologie, Tipps


„Heimisolation“ und „Heimquarantäne“ sind individuelle räumliche Maßnahmen, um eine Pandemie einzudämmen, die Ausbreitung von Viren zu verlangsamen oder die Rate von Neuinfektionen zu senken.

Heimisolation und Heimquarantäne bedeuten, dass eine Person ihre Wohnung oder ihr Haus – während einer Pandemie oder auf ärztliche Anweisung – im Idealfall nicht verlässt.

Während eine Heimquarantäne ärztlich verordnet werden kann, entscheidet sich bei der Selbstisolation eine Person freiwillig dazu in die Isolation zu gehen.

Selbstisolation und Heimisolation: Bedeutung, Definition

„Selbstisolation“ und „Heimisolation“ sind ebenfalls Pandemie eindämmende Maßnahmen. Jedoch bauen diese Maßnahmen auf der Freiwilligkeit, der Einsicht, der Vernunft, der Selbstverantwortung und dem freiwilligen Handeln eines Menschen auf.


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„Selbstisolation“ und „Heimisolation“ bedeuten, dass eine Person freiwillig in die Selbst-Isolation bzw. Heim-Isolation geht. Sie verzichtet freiwillig auf soziale Kontakte und verbringt den größten Teil ihrer Zeit in den eigenen Vierwänden. Sie reduziert Kontakte, sagt Verabredungen ab, arbeitet im Home Office, besucht keine Veranstaltungen und geht auf Distanz zu anderen.

Selbstisolation oder Selbstquarantäne als freiwillige Maßnahmen

Eine Person trifft die Entscheidung zur Selbst-Isolation oder zur Selbst-Quarantäne, wenn sie verstanden hat, dass sie andere mit ihrem Verhalten gefährden kann und dies sogar tödlich für Risikogruppen verlaufen kann.

Es gibt – während einer Pandemie oder Krankheitswelle – zwei Gründe in Selbstisolation zu gehen: a) Wenn ein Virus-Test positiv ausfällt und b) wenn man glaubt mit einem Virus infiziert zu sein.

Zu allen anderen Menschen muss der Selbstisolierte oder die Selbstisolierte mindestens 1,5 Meter Abstand halten. Außerdem gelten für Selbstisolierte besondere Hygiene-, Sicherheits- und Gesundheitsmaßnahmen.

Eine positive Form der Selbstisolation ist es, wenn jemand bewusst Abstand zu anderen Menschen sucht, um Erlebnisse zu verarbeiten, um zu meditieren oder um Inspiration zu finden. Diese Person möchte Zurückgezogen und in der Abgeschiedenheit leben. Sie ist nicht einsam.

Die Begriffe „Heimisolation“, „Heimquarantäne“, „Selbstisolation“ und „Selbstquarantäne“ werden teils synonym gebraucht. Der Begriff „Selbst-Isolation“ kann auch so verstanden werden, dass eine Person sich allein (also mit sich selbst) in der Isolation bzw. Quarantäne befindet.

Selbstisolation ist nicht soziale Distanz

Der Begriff „Selbstisolation“ ist unbedingt vom Begriff „soziale Distanz“ zu unterscheiden.

Als „soziale Distanz“ wird das Verhalten einer Person bezeichnet, die auf Abstand zu anderen Menschen aufgrund von bestimmten Merkmalen oder Vorurteilen geht. (Beispiel: Rassismus)

Anmerkung: „Soziale Distanz“ muss auch von „Sozialer Distanzierung“ (Social Distancing) unterschieden werden.


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Selbstisolation, Selbstquarantäne und Heimisolation: Psychologie, Tipps und Regeln

Wer sich in Selbstisolation, Selbstquarantäne, Heimisolation oder Heimquarantäne befindet, steht vor einer neuen Herausforderung: Man muss sich erst einmal an die neue Situation gewöhnen und darauf achten, dass „einem nicht die Decke auf den Kopf“ fällt. Genauer gesagt, geht es darum, dass man einen Lagerkoller vermeidet und psychisch stabil bleibt.

Hierfür gibt es zwei Regeln. Regel Nummer 1: Gestalte deine Zeit aktiv! Das bedeutet, den ganzen Tag passiv Fernseh- oder Serien schauen, ist schlecht für die psychische Gesundheit. Daher gilt: Werde aktiv.

Regel Nummer 2: Betrachte die jetzige Isolation als temporär. Sie geht vorbei! Schreib dir in den Kalender, wann die Isolation vorbei ist.

Übrigens: Wer weiß, wie Meditieren funktioniert oder Entspannungs- und Atemtechniken beherrscht, ist klar im Vorteil. Denn Meditieren und bewusstes Atmen baut Stress ab und steigert das Wohlbefinden. (Lernen Sie doch während ihrer Selbst-Isolation Meditieren.)

Selbstisolation, Selbstquarantäne und Heimisolation: Einige Regeln

Gestalten Sie Ihren Alltag und definieren Sie feste Zeiten. Beispiele:

  • Legen Sie fest, wann Sie im Home-Office arbeiten.
  • Legen Sie fest, wann Sie Serien schauen. (Schalten Sie die Autoplay-Funktion aus.)
  • Kleiden Sie sich ordentlich. Nur weil sie Zuhause sind, ist das kein Grund den ganzen Tag im Schlafanzug herum zulaufen.
  • Duschen Sie regelmäßig.
  • Lachen Sie zwischen durch. (Lustige Videos dürfen Sie schauen.)
  • Basteln Sie. Werden Sie kreativ.
  • Rufen Sie Freunde an. Rufen Sie Eltern, Oma, Opa, Verwandte an.

Weitere Tipps gegen Langeweile finden Sie hier.

Heimquarantäne als ärztliche Anweisung

Ärzte können eine zeitlich begrenzte Heimquarantäne anweisen. Die angewiesene Heimquarantäne bedeutet dann für die betroffene Person, dass sie Kontakte zu anderen Menschen meiden und keinen Besuch empfangen soll.


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Bei einer Influenza empfehlen Ärzte in der Regel eine Dauer der Heimquarantäne von sieben Tagen.

Die Heimquarantäne dient dazu, dass die betroffene Person andere nicht ansteckt, was dazu führen würde, dass Viren verbreitet werden. Deswegen isoliert soll sich die betroffene Person selbst isolieren.

Im Idealfall verlässt die betroffene Person ihre Wohnung oder ihr Haus nicht. Ausnahmen können dringende Fälle sein wie z.B. Einkauf Lebensmittel, Weg zum Arzt, Weg zur Arbeit, um anderen zu helfen. Die Person soll Kontakte zu anderen Menschen meiden und keinen Besuch empfangen. Diese Isolierungsmaßnahmen dienen dazu, dass die Person andere nicht ansteckt.

Heimisolation und Heimquarantäne in Deutschland während der Coronavirus-Krise (Covid-19)

Während der Coronavirus-Krise in Deutschland erlies die deutsche Bundesregierung ein Kontaktverbot. Die Bundesländer erließen Ausgangsbeschränkungen. Ausgangssperren wurden nicht verhängt.

Die Bevölkerung wurde wiederholt aufgefordert, ihre Wohnung nur für dringende Fälle zu verlassen und auf soziale Kontakte zu verzichten, um die Corona-Pandemie einzudämmen. (Siehe: Social Distancing, Flatten the Curve)

Die Aufforderungen und das erlassene Kontakverbot der Bundesregierung führten dazu, dass viele freiwillig in die Heimisolation bzw. Heimquarantäne gingen und ihre Kontakt reduzierten.

Heimquarantäne in Österreich während der Coronavirus-Krise (Covid-19)

In Österreich ist es medzinischem Fachpersonal und der zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde erlaubt, eine Heimquarantäne auszusprechen. Sie entscheiden, ob Personen, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden, sich in Heimquarantäne oder stationäre Behandlung begeben sollen.

Bei der Entscheidung wird der Krankheitsverlauf prognostiziert. Bei einem schweren Krankheitsverlauf begibt sich die infizierte Personen in stationäre Behandlung. Bei einem schwachen Krankheitsverlauf wird eine Heimquarantäne angewiesen.

Die Entscheidung, ob jemand in Heimquarantäne muss, wird per Brief mitgeteilt.

Betroffene Personen dürfen den Ort der Heimquarantäne nicht verlassen. Sie dürfen keinen Besuch empfangen und es gibt besondere Hygienevorschriften. Wer einen Hund hat, darf mit diesem nicht Gassi gehen.


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Die Heimquarantäne wird kontrolliert. Bei Verstößen drohen Geldstrafen.

Die Heimquarantäne darf verlassen werden, wenn ein Arzt bestätigt, dass die betroffene Person gesund ist und wenn zwei im Abstand von 24 Stunden durchgeführte Coronavirus-Tests negativ ausfallen.

Weitere Bedeutung und Formen der Selbstisolation

Neben der Selbstisolation, die dazu dient, eine Pandemie oder Krankheit zu bekämpfen, gibt es auch krankhafte Formen der Selbstisolation. Bei einer krankhaften Selbstisolation geht ein Mensch auf Abstand zu anderen und kapselt sich ab. Dies ist Teils verbunden mit depressiven Gefühlen und Gefühlen der Einsamkeit.

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