Was sind Coronaferien? Schulschließungen in Deutschland, Coronavirus, Covid-19, Bedeutung, Definition


Als „Coronaferien“ wird die Coronavirus (Covid-19) bedingte Schließung von Kitas, Kindergärten und Schulen bezeichnet. In Folge können Kinder und Schüler nicht in die Kita, Kindergärten bzw. die Schule gehen und müssen zu Hause bleiben.

Die Schließung von Kitas, Kindergärten und Schulen ist eine Maßnahme, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern bzw. zu verlangsamen. (Siehe: Flatten the Curve) Damit werden Kinder und Jugendliche vor Ansteckung mit dem Coronavirus (Covid-19) geschützt und die Ausbreitung des Virus wird verlangsamt.

Siehe auch: Kontaktverbot und Kontaktreduzierung

Coronaferien: Aktuelle Situation: Alle Schulen in Deutschland geschlossen

Stand: 13. März 2020

In allen Bundesländern sind die Schulen, Kindergärten und Kitas geschlossen:

  • Baden-Württemberg (ab Dienstag dem 17. März 2020 bis Beginn Osterferien)
  • Bayern (ab Montag dem 16. März 2020 bis Beginn Osterferien)
  • Berlin (teilweise ab 16. März, komplett ab 17. März)
  • Brandenburg (ab 18. März)
  • Bremen (ab 16. März)
  • Hamburg (ab 16. März bis 29. März 2020)
  • Hessen (ab 16. März)
  • Mecklenburg-Vorpommern (Schulen und Kindergärten in Rostock und im Landkreis Ludwigslust-Parchim sind ab 16. März 2020 geschlossen.)
  • Niedersachsen (ab 16. März bis Beginn Osterferien)
  • Nordrhein-Westfalen (spätestens bis 18. März)
  • Rheinland-Pfalz (ab 16. März)
  • Saarland (ab Montag dem 16. März 2020 bis Beginn Osterferien)
  • Sachsen (ab 16. März)
  • Sachsen-Anhalt (ab 16. März)
  • Schleswig-Holstein (ab 16. März bis 19. April 2020)
  • Thüringen (ab 17. März)

Als erstes deutsche Bundesland hat das Saarland am 13. März 2020 seine Schulen und Kitas geschlossen. Als erste deutsche Stadt hat Halle (Saale) am 12. März 2020 seine Schulen und Kitas ab dem 13. März 2020 geschlossen.

Coronaferien: Situation für arbeitende Eltern

Kitas, Kindergärten und Schulen zu schließen, bringt für arbeitende Eltern Herausforderungen mit sich. Denn nun müssen sie ihre Kinder selbst betreuen oder jemanden finden, der dies macht. (Großeltern, …)

Eltern haben bei ihrem Arbeitgeber mehrere Möglichkeiten. Sie können versuchen Urlaubsansprüche geltend zu machen. Per Home-Office zu arbeiten oder eine Freistellung zu erhalten.

Wer keine Betreuungsmöglichkeit für sein Kind oder seine Kinder findet, sollte das Gespräch mit dem Arbeitgeber suchen.

Wer einfach von seiner Arbeitsstelle weg bleibt, muss mit einer Abmahnung rechnen.

Coronaferien, als sinnvolle Maßnahme?

Empfohlene Maßnahmen, um die Ausbreitung des Coronavirus (Covid-19) zu verhindern, sind unter anderem:

  • Abstand zu anderen Menschen halten.
  • Große Gruppen oder Menschenversammlungen meiden.
  • Regelmäßig Hände waschen oder desinfizieren.
  • Das Gesicht nicht mit den Händen berühren.
  • In Papiertaschentücher husten oder niesen – und diese Taschentücher dann wegwerfen.

In einer Schule und in einer Kita sammeln sich viele Menschen, die viel Zeit auf engsten Raum verbringen. Hände können nur auf Toilette, an angebrachten Desinfektionsmittelspendern oder mit privat mitgebrachten Desinfektionsmitteln gereinigt werden. Gerade Kinder brauchen Hilfe bei der Reinigung der Hände und bei Schulkindern muss nicht davon ausgegangen werden, dass diese sich gut an Reinigungsregeln halten. Hustet oder niest jemand, so muss davon ausgegangen werden, dass sich umstehende oder umsitzende Personen sich dem ausgeworfenen Sekret nicht entziehen können. Damit ist eine Schule ist ein Ort, an dem sich Viren sehr leicht verbreiten können.

Ein weiterer Faktor ist der Raum außerhalb der Schule. Schulkinder nutzen gemeinsam den öffentlichen Personennahverkehr. Auch hier sind sie wieder auf engstem Raum. Diesmal nicht nur mit Schülern, sondern mit allen anderen Mitfahrern.


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Autor: Pierre von BedeutungOnline

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