Was sind Coronapartys / Corona-Partys? Bedeutung, Definition


Als „Corona-Party“ werden Zusammentreffen bezeichnet, die in Zeiten der Corona-Krise absichtlich, wegen Schulschließungen oder Arbeitsfreistellungen stattfinden.

Alle Coronapartys im Freien oder in der Wohnung sollten unterlassen werden. Auf das Feiern sollte verzichtet werden. Diese Partys sind gefährlich!

Wer eine Einladung zu einer Coronaparty bekommt, sollte diese ablehnen!

Gegen Corona-Partys geht die Polizei vor. Sie löst die Partys auf.

Warum finden Corona-Partys statt?

Es gibt zwei Gründe, warum Menschen eine Coronaparty veranstalten oder an dieser teilnehmen:

Corona-Party Grund 1: Langeweile

Da Schüler nicht zur Schule und (junge) Erwachsene nicht zur Arbeit gehen, haben sie mehr Freizeit als sonst. Wie gewohnt, wollen sie die freie Zeit mit ihren Freunden bringen. Das ist aber jetzt – während der Coronakrise – gefährlich und sollte unterlassen werden.

Diese Coronapartys sind Ausdruck des Wohlstandstrotz. Denn die feier-freudigen Menschen müssen nun das gewohnte wöchentliche Zusammensein und Feiern aus guten Gründen(!) unterlassen.

Corona-Party Grund 2: sich absichtlich infizieren wollen

Ein anderer Grund für eine „Corona-Party“ ist es, dass Gäste sich absichtlich mit dem Coronavirus infizieren wollen, um es hinter sich zubringen. Dahinter steckt die gleiche Idee wie bei Masernpartys. Dies ist eine sehr schlechte Idee und muss unterlassen werden. Denn dadurch verbreitet sich der Virus schneller und Risikogruppen werden stärker bedroht!

Absichtlich Infizierte werden wohl kaum die Tage der Krankheit zu Hause allein verbringen, sondern sie gehen einkaufen, besuchen Freunde oder ihre Großeltern. Gerade für letztere ist eine Coronavirus-Infektion gefährlich. Im schlimmsten Fall kann sie schwer verlaufen und mit dem Tod enden. Das will niemand! Ferner führen weitere Infizierte, die ärztliche Behandlung suchen, dazu dass das Gesundheitssystem stärker belastet wird. Wenn sehr viele Menschen gleichzeitig ärztliche Hilfe suchen, kann dies zur Überlastung des Gesundheitssystems führen. (Siehe: Flatten the Curve)

Coronapartys sind gefährlich: Darum sollte man zu Hause bleiben

Während der Coronakrise gilt, dass die Bürger zu Hause bleiben und auf Kontakt zu anderen Menschen verzichten sollen. (Siehe: Social Distancing) Diese Maßnahmen verlangsamen die Ausbreitung des Coronavirus und sorgen dafür, dass das Gesundheitssystem nicht überlastet wird. (Siehe: Flatten the Curve)

Niemand will Opa oder Oma anstecken!

Für manche Coronavirus-Infizierte gilt, dass sie gar nicht wissen, dass sie infiziert sind. Dieser Umstand führt dazu, dass sie weiterhin ihr Leben leben und eventuell in Kontakt mit Personen aus Risikogruppen (Oma, Opa, ältere Menschen ab 60+, Menschen mit Vorerkrankungen) kommen. Wenn eine Person aus einer Risikogruppe infiziert wird, so kann die Krankheit lebensgefährlich verlaufen.

Junge Menschen merken kaum, dass sie mit dem Coronavirus infiziert sind bzw. verläuft die Erkrankung bei ihnen sehr leicht. Haben nun infizierte junge Menschen Kontakt zu ihren Eltern und Großeltern, so können sie diese anstecken. Bei älteren Menschen verläuft die Krankheit teils schwer und kann tödlich sein. (Anmerkung der Redaktion: Sollte es passieren, dass ein junger Mensch seinen Großvater oder seine Großmutter mit dem Coronavirus angesteckt hat und die Krankheit schwer verläuft, so will dafür niemand verantwortlich sein!)

Ferner können viele Infizierte, die gleichzeitig ärztliche Hilfe benötigen, dazu führen, dass das Gesundheitssystem überlastet wird. Diese Situation gilt es unbedingt zu vermeiden! Denn ist das Gesundheitssystem überlastet, kann nicht mehr jedem geholfen werden und Ärzte müssen dann entscheiden, wer Vorrang hat. (Siehe: Flatten the Curve)

Siehe:

Coronapartys: Was war konkret passiert

Am 16. März hatten sich in Nürnberg im Stadtpark rund 100 junge Menschen zum Feiern getroffen. Sie hatten eine Musik- und Lichtanlage dabei.

In Schwabach trafen sich 50 junge Menschen zum Feiern. Auch sie hatten eine Musikanlage dabei.

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