Was bedeutet (weltweiter) Gesundheitsnotstand? Bedeutung, Definition, Was zu tun ist

Was bedeutet weltweiter, Gesundheitsnotstand, Bedeutung, Definition, Was zu tun ist


Ein weltweiter Gesundheitsnotstand wird von der WHO ausgerufen, wenn eine internationale gesundheitliche Notlage vorliegt.

WHO: Was ist ein internationaler Gesundheitsnotstand?

Das Notstandskomitee der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ruft einen weltweiten Gesundheitsnotstand aus, wenn eine Krankheit sich plötzlich international ausbreitet, diese ein Risiko für die öffentliche Gesundheit von anderen Staaten darstellt und eine gemeinsame internationale Reaktion erforderlich ist.

Ein Gesundheitsnotstand wird erst ausgerufen, wenn eine unerwartet auftretende Krankheit Ländergrenzen überschreitet und zur Pandemie wird, sowie wenn das öffentliche Gesundheitssystem eines Landes in Gefahr ist. (Siehe: Flatten the Curve)

Die WHO empfiehlt und koordiniert Schutzmaßnahmen und fordert die WHO-Mitgliedsländer zur Kooperation auf. Unter anderem kann die WHO folgende Maßnahmen empfehlen:


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  • Quarantänemaßnahmen für bestimmte Regionen oder Orte
  • Grenzschließungen
  • Reisewarnungen
  • Reisebeschränkungen
  • Überprüfung von Reisenden auf Flughäfen
  • Handelsbeschränkungen (Kontrolle Güterverkehr)
  • Aus- bzw. Einreiseverbote
  • Einrichtung Behandlungszentren
  • Impfung medzinischer Fachkräfte
  • Aufklärung der Bevölkerung

Der offiziele Begriff der WHO für einen „Gesundheitsnotstand“, „Health Emergency“ oder „Health Crisis“ ist: „Public Health Emergency of International Concern“ (Abgekürzt: PHEIC) (Öffentlicher Gesundheitsnotfall von internationalem Interesse).

Bedeutung: Über den Gesundheitsnotstand (Health Emergency)

Ein ausgerufener Gesundheitsnotstand gilt für drei Monate. Nach Ablauf der drei Monate oder kurz vorher berät das Notstandskomitee der WHO über eine Verländerung des Gesundheitsnotstands. Ein Gesundheitsnotstand wird verlängert, wenn eine Pandemie nicht eingedämmt wurde und immer noch eine Gefahr für viele Menschen und das Gesundheitssystem darstellt.

Im Notstandskomitee der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sitzen unter anderem Seuchenbekämpfungsexperten, Virologen, Epidemiologen, Impfstoffentwickler und mindestens ein Mitglied aus der betroffenen Region. Der offizielle Notstandskomitee heißt „International Health Regulations Emergency Committee“. (Deutsch: „Internationales Gesundheitsvorschriften Notfallkomitee“)

Die Entscheidung, dass die WHO internationale Gesundheitsnotstände ausrufen darf, wurde 2005 getroffen. Die Entscheidung wurde als Reaktion auf den SARS-Ausbruch im Jahr 2002/2003 und den Ausbruch der Vogelgrippe im Jahr 2004 getroffen. Im Jahr 2005 unterschrieben über 190 Länder der Erde international geltende Gesundheitsvorschriften. Die Gesundheitsvorschriften verpflichten die Länder, Krankheitsausbrüche, Epidemien und mögliche Gefahren der WHO zu melden. Insbesondere müssen die Länder der WHO alle Krankheitsfälle melden und Informationen über die Krankheit zur Verfügung stellen.

Das englische Wort für Gesundheitsnotstand ist „Health Emergency“ oder „Health Crisis“.

Bisherirge internationale Gesundheitsnotstände (WHO)

Bisher hat die Weltgesundheitsorganisation folgende Gesundheitsnotstände ausgerufen:

2009: 2009 rief die WHO wegen der Schweinegrippe (Influenza-A-Virus H1N1) einen Gesundheitsnotstand für Mexiko und die USA aus.

2014: Die WHO rief einen globalen Gesundheitsnotstand wegen der Krankheit Kinderlähmung (Polio) aus.

2014: Die WHO rief wegen dem Ausbruch des Ebola-Fiebers in Westafrika einen Gesundheitsnotstand aus.


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2016 rief die WHO einen Gesundheitsnotstand wegen dem Zika-Virus in Mittel- und Südamerika aus. Besonders stark war Brasilien betroffen.

2019: Im Sommer 2019 rief die WHO einen Gesundheitsnotstand wegen den Ebolafiberausbrüchen in der Demokratischen Republik Kongo aus.

2020: Am 30. Januar 2020 hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) wegen dem Coronavirus (Covid-19) den internationaler Gesundheitsnotstand ausgerufen.

Weitere Bedeutung von Gesundheitsnotstand

Laut Gesetzentwurf des Bayerischen Infektionsschutzgesetz (BayIfSG) vom 17.03.2020 soll es dem bayerischen Ministerpräsidenten oder dem zuständigen Staatsminister erlaubt werden einen Gesundheitsnotstand (örtlich und zeitlich begrenzt) auszurufen.

Ein Anlass für einen Gesundheitsnotstand ist, wenn eine Krankheit sich stark ausbreitet und das Gesundheitswesen überfordert.

Als Folge eines ausgerufenen Gesundheitsnotstandes wird es bayerischen Behörden unter anderem erlaubt Maßnahmen zur Sicherung der Materialvorsorgung durchzusetzen und Personalkapazitäten zu sichern. Diese Maßnahmen erlauben Beschlagnahmungen und dass der Staat Firmen anordnet, welche Materialien sie produzieren müssen.


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