Was ist der „Modern Diana Bob“? Definition, Bedeutung, Erklärung, Varianten


Der Modern Diana Bob ist der angesagte Frisurentrend des Frühjahrs 2021. Er ist inspiriert vom Look Prinzessin Dianas. Sie war die Stilikone der 1980er-Jahre. Dass der Diana-Stil ausgerechnet in diesem Frühjahr Furore macht, hat auch mit dem TV-Revival des viel zu früh verstorbenen royalen Superstars zu tun. Emma Corrin verkörpert die Prinzessin von Wales in der außerordentlich erfolgreichen Netflix-Serie „The Crown“. Diana wurde auf diese Weise einem neuen und jungen Publikum erschlossen.

Der Modern Diana Bob kann kurz oder etwas länger getragen werden. Die Haare werden durchgestuft und wirken dadurch voluminöser. Der Seitenscheitel ist dabei tiefsitzend angelegt. Beim Föhnen werden die Haare zwar akkurat gestylt, aber immer so, dass sie willkürlich und wild wirken. Der Modern Diana Bob ist die Trendfrisur dieses Frühjahrs. Upgedatet und zeitgemäß gestylt kommt der neue alte Look gerade recht, um sich mit einem luftig-frischen Haarschnitt auf die Sonnentage zu freuen.

Was ist der „Modern Diana Bob“? Definition, Bedeutung, Erklärung, Varianten

Der Look von Prinzessin Diana war schon zu ihren Lebzeiten ein Maßstab für einen trendigen Stil, vor allem in Sachen Mode. Nun ist es speziell ihre Frisur, die etwas modernisiert die Aufmerksamkeit auf sich zieht. Sie ist so lässig wie genial, denn der Modern Diana Bob braucht kaum ein Styling. Die Frisur soll absichtsvoll immer ein bisschen „undone“ aussehen.

Das Hauptmerkmal der Frisur ist der tiefe Seitenscheitel und das stufige Haar. Ein etwas „wilder“ Look ist gewünscht. Deswegen lädt dieser Schnitt dazu ein, mit den Haaren ein wenig zu experimentieren. Es gibt beispielsweise keine bestimmte Haarlänge für diese Frisur. Sie ist Geschmackssache. Sie werden entweder bis auf Kinnlänge getragen oder maximal bis zur Schulter.

Damit der Look „edgy“ aussieht, müssen die Haarspitzen zerzaust sein. Das gelingt wunderbar, wenn die Haare zuvor mit einem Rasiermesser abgeschnitten wurden. Der stufige Schnitt richtet sich nach der Haar-Textur. Die Stufen sollten dann entweder ausgeprägter oder dezenter ausfallen.

Sehr lässig ist der Look, wenn die Frisur einen Mittelscheitel aufweist. Die Haare können dann einfach mit einer Hand zur Seite gelegt werden und im Mittelscheitel getrocknet werden. Dadurch wird die charakteristische Tolle besonders kräftig und stabil. Damit dies gelingt, gibt es hier den Tipp, die Haare lediglich zu 85 Prozent trocken zu föhnen und den Rest einfach an der Luft trocknen zu lassen. Danach kann mit Textur-Haarspray der wilde, unfertige Look verstärkt werden.

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Der Undone-Look des Modern Diana Bobs

Es geht darum, sich selbst in Szene zu setzen. Die Frisur ist Mittel zum Zweck. Das britische Königshaus steht spätestens seit der Hochzeit von Prinz Harry mit der amerikanischen Schauspielerin Meghan Markle wieder in den Schlagzeilen der täglichen Klatschpresse. Dabei wird Prinzessin Diana, die Mutter von Prinz Harry, als eine Frau erinnert, die sich aus den Fesseln der Konventionen befreit und ihren eigenen Weg eingeschlagen hat. Diana gilt vielen Frauen als Vorbild: Sie entwickelte sich vom Opfer zur selbstständigen Entscheiderin über ihr eigenes Leben. Der Modern Diana Bob ist eine feminine Frisur, die zugleich eine Geschichte erzählt. Sie lautet in etwa: Ich lasse mich nicht in Ketten legen, sondern nehme mein Leben selbst in die Hand.

Prinzessin Dianas Statement-Look wird heute in moderner Version wieder aufgegriffen. Ihr Stil gilt heutzutage als ikonisch. Ein Bob ist pflegeleicht und flexibel. Die Haare können kurz getragen werden und reichen nur bis knapp über die Wangenknochen. Wichtig sind der Scheitel und das Volumen, das durch entsprechendes Föhnen und durch einen Stufenschnitt erreicht wird.

Der Schnitt des Modern Diana Bob ist so angelegt, dass er das Gesicht öffnet. Dafür sorgt der Stufenschnitt. Die Haare werden dann zunächst nach hinten geföhnt und anschließend wieder nach vorne. Dies erzeugt eine Sprungkraft und wirkt frisch und luftig. Welche Art von Scheitel die geeignetste ist, sollte ausprobiert werden. Überhaupt eignet sich der Modern Diana Bob zum Austesten und zum verspielten Ausprobieren verschiedener Varianten. Gerade durch das Föhnen und dem Versetzen des Scheitels kann sehr viel Abwechslung erreicht werden. Die Haare dürfen dabei auch wachsen und die Frisur darf sich dabei herauswachsen, zumindest eine Zeit lang. Das wirkt lässig und locker.

„Modern Diana Bob“: Rasiermesser und Salzspray

Kontrolliert nachlässig wirkt der Modern Diana Bob als besonderer Blickfang. Wenn die Haare etwas nachgewachsen sind, sollte mit dem Gang zum Friseur etwas gewartet werden. Der leicht wilde Look dieses speziellen Bobs ist reizvoll.

Mit einem Rasiermesser werden die Haarspitzen angeraut. Sie wirken dadurch zerzaust und geben der Frisur einen verwegenen Touch. Um den gewünschten Undone-Look zu erzeugen, braucht es noch Texturspray, Schaumfestiger und Salzspray. Die Haare werden dann am besten an der Luft getrocknet und nicht geföhnt. Dadurch sieht die Frisur nicht perfekt, unfertig und nicht gestylt aus. So ist es gewollt. Wer möchte, kann diesen Effekt noch erhöhen, indem mit einem Glätteisen leichte Wellen erzeugt werden.

Prinzessin Diana wusste, dass sie als Stilikone betrachtet wurde. Sie wusste von ihrem Superstar-Status. Aber sie konnte nicht wissen, dass ihre Frisur noch über zwei Jahrzehnte nach ihrem Tod die Frauen inspirieren würde, lässiger und selbstbewusster durch den Tag zu gehen.

Was ist der Fringed Bob? Definition, Bedeutung, Erklärung, Varianten


Der Fringed Bob ist ein im Jahr 2021 angesagter Frauenhaarschnitt. Er ist eine Variante der Bob-Frisur, die bei Haarschnitten für Frauen einen Klassiker darstellt. Der klassische Bob ist in Anlehnung an den englischen Friseur Vidal Sassoon auch als „geometrischer Stil” bekannt. Er erfuhr sowohl in den 1920er als auch den 1960er Jahren einen Boom und ist bis heute beliebt.

Der Fringed-Bob ist einer der Frisurentrends des Jahres 2021, weil er sich bei dünnen, dicken, glatten oder welligen Haaren gleichermaßen leicht schneiden lässt. Zusätzlich ist der Bob sehr wandelbar. Die vielen möglichen Varianten erlauben regelmäßige, neue Kreationen und damit einfach zu schaffende, abwechslungsreiche Looks.

Was ist ein Bob? Definition, Entstehung, Erklärung

Die Entstehung des Bob wird gerne bis ins Alte Ägypten zurückverfolgt. Sie geht auf den weiblichen Pharao Kleopatra VII. zurück. Obwohl Männer und Frauen im Ägypten der Antike tatsächlich Kurzhaarfrisuren trugen, die der Bob-Frisur ähnelten, ist die heutige Verbindung von Kleopatra mit dem Bob wahrscheinlich eher auf moderne Darstellungen, vor allem aus dem amerikanischen Film „Cleopatra” von 1963, zurückzuführen.

Der Bob hat eine symmetrische Form und reicht in den meisten Varianten bis zum Kinn, manchmal auch bis zu den Schultern. Der Schnitt wird außerdem häufig nach innen geföhnt. Dadurch entsteht eine elegante Form, die in Deutschland auch als Pagenkopf bekannt ist. Dieser Begriff geht auf Hotelpagen zurück und hat sich aus einem Kurzhaarschnitt entwickelt, den Hofdiener in der frühen Neuzeit trugen. Eine bekannte männliche Variante des Pagenkopfs ist der Pilzkopf, der durch die Musikgruppe Beatles in den 1960er Jahren bekannt geworden ist.

Was ist der Fringed Bob? Definition, Erklärung, Varianten

Der Fringed Bob verbindet die klassische Bob-Frisur mit einem Pony. Bei einem Pony werden die Haare an der Vorderseite des Kopfes so geschnitten, dass sie in einer geraden Linie auf der Stirn liegen. Das erinnert an die Mähne eines kleinen Pony-Pferdes, weswegen sich der Begriff in Deutschland durchgesetzt hat. Beim Fringed Bob wird dieser Pony nicht dick und gerade geschnitten, sondern dünn und leicht gefranst.

Der Fringed-Bob wird als lange und kurze Variante getragen. Das heißt, der Bob selbst reicht von Kinnlänge bis zu den Schultern, je nach Ausprägung. Darüber hinaus muss ein Fringed Bob keinen fransigen Pony haben. Es gibt auch Varianten, bei denen sich die Längen des Bobs durch Fransen oder Wellen auszeichnen, während der Pony klassisch gerade geschnitten ist. Bei einer besonders trendigen Version des Fringed Bob werden sowohl in den Bob als auch den Pony Locken gedreht.

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Der Fringed Bob: Wortbedeutung, Erklärung

Das Wort „Bob” ist der offizielle, englische Begriff für den Pagenschnitt. Warum diese Frisur im englischsprachigen Raum als Bob bezeichnet wird, ist historisch nicht belegt. Der Begriff könnte aus der umgangssprachlichen Formulierung „bobbed hair”, was so viel wie „aufgesetztes Haar” bedeutet, entstanden sein. Das ebenfalls englische Wort „fringe” bedeutet auf Deutsch sowohl „Rand” als auch „Saum”. Auf Haarschnitte bezogen steht der Begriff „fringes” aber für „Fransen”. Das deutsche Wort Pony für gerade geschnittenes Haar auf der Stirn, ist nicht zu verwechseln mit dem englischen Begriff „pony”, mit dem eine Zopffrisur gemeint ist. Im Englischen wird ein Pony-Schnitt dagegen als „bangs” bezeichnet.

Was ist der Boyfriend Bob? Bedeutung, Erklärung, Herkunft, Variationen


Der Boyfriend Bob ist eine absolut angesagte Frisur. Der Bob war schon immer ein unkomplizierter und deswegen beliebter Haarschnitt bei Jung und Alt. 2021 ist es aber speziell der Boyfriend Bob, der sich zu einer der trendigsten Frisuren des Jahres entwickelt hat. Der Schnitt verleiht jeder Frau eine neue Optik ohne großen Aufwand.

Was ist der Boyfriend Bob? Bedeutung, Erklärung, Herkunft, Variationen

Der Boyfriend Bob erinnert nicht zufällig an die Boyfriend Jeans, die sich im Laufe der letzten Jahre zu einem Must Have für die modebewusste Frau entwickelt haben. Bekannt wurde diese spezielle Jeans im Jahr 2009. Damals trug Katie Holmes eine Jeans aus dem Kleiderschrank ihres damaligen Ehemannes Tom Cruise. Die Jeans war etwas weiter und lag nicht eng an ihrem Körper. Das Foto ging um die Welt und der Trend war gesetzt. Die Boyfriend Jeans soll auch heute noch so aussehen, als käme sie direkt aus dem Wäschestapel des Freundes. Sie ist aufgrund ihrer Weite und der angenehmen Schnittform bequem und sehr angenehm zu tragen. Ganz so soll es sich mit dem neuen Boyfriend Bob anfühlen.

Der Boyfriend Bob ist lässig und völlig unkompliziert geschnitten. Durch den Verzicht auf Stufen wirkt die Frisur weniger feminin. Der Bob hat eine einheitliche Länge, sodass der Schnitt als Ganzes eckig und kantig wirkt. Die Haare reichen häufig bis zum Kinn oder sogar bis zum Schlüsselbein. Die Haarlänge wird der Gesichtsform angepasst. Für das Styling braucht es wenig, lediglich etwas Volumenspray und für die Spitzen etwas Gel. Das ist alles. Wer es sehr lässig mag, der steckt sich die Haare hinter die Ohren. Am besten nur auf einer Seite. Es ist auch völlig angesagt, die Haare an der Luft trocknen zu lassen. Weniger Styling ist bei dieser Frisur tatsächlich mehr. Sie passt zu jedem Outfit und zu jeder Gelegenheit.

Dieser unkomplizierte Haarschnitt bricht das Weibliche auf. Nicht das Feminine steht im Vordergrund des Stylings, sondern das Androgyne. Frauen mit einem Boyfriend Bob wirken weniger feminin, dafür eher androgyn. Der Stil vereint männliche und weibliche Aspekte. Dieser spezielle Bob wird von Frauen getragen, die in der Welt ihren „Mann“ stehen möchten. Er ist schlicht, wirkt aber modern und stark. Die Frisur passt in den beruflichen Alltag ebenso wie zu einer Einladung zum Abendessen.

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Boyfriend Bob: Ein Mode-Beitrag zur Gleichberechtigung

Aus diesem Grund war der Bob schon 2020 die Trendfrisur. Der Boyfriend Bob toppt die Erfolgsgeschichte noch etwas und ist nicht zu stoppen. Diese Frisur ist ein Beitrag zur Gleichberechtigung. Denn zum einen bedeutet sie keinen Zeitaufwand und zum anderen verdeutlicht sie auch die männliche Seite der Frau. Die Frauen können die gewonnene Zeit sinnvoller einsetzen und vor allem müssen sie niemandem mehr beweisen, dass sie tough sind. Das kann jeder sehen. Eine Frau, die einen Boyfriend Bob trägt, signalisiert allein durch die Frisur, dass sie über all die Fähigkeiten verfügt, die ein Mann besitzt. Diesen Haarschnitt wird es noch eine ganze Weile auf den Fotos erfolgreicher Frauen zu sehen geben.

Boyfriend Bob: Ein klassischer Kurzhaarschnitt

Der Boyfriend Bob ist lässig zu tragen, weil der pflegeleicht ist. Ganz genau wie eine Boyfriend Jeans: locker, luftig, cool. Der Bob ist ein klassischer Kurzhaarschnitt. Die spezielle Form des Boyfriend Bobs wird aber nicht stufig geschnitten. Das ist der große Unterschied. Die Frisur ist im Grund blockartig gedacht, der sogenannte Square Bob Cut. Die Haare können an der Luft getrocknet werden. Durch etwas Gel in den Spitzen bekommen sie einen leicht feuchten Look. Die Frisur wirkt dadurch absolut jung und frisch.

Es handelt sich bei diesem Haarschnitt um einen androgynen Look, der sich konkret am Styling der jungen Männer der späten 1990er-Jahre orientiert, an Typen wie Leonardo DiCaprio oder Nick Carter von den Backstreet Boys. Sie steckten damals ihre halblangen Haare lässig hinter die Ohren. Insgesamt sind die Haare des Boyfriend Bobs, wie sie heute getragen werden, aber länger. Das liegt daran, dass die Frauen nicht wie Männer aussehen möchten. Sie lehnen sich lediglich an diese Vorbilder an, möchten sie aber nicht kopieren. Sie haben ihren eigenen Style.

Was ist der Clavi Cut? Bedeutung, Erklärung, Herkunft, Variationen


Der Clavi Cut ist eine Trendfrisur, die den Long Bob ablöst und dabei jeder Frau steht. Der Schnitt endet dabei genau über dem Schlüsselbein, sodass er das Gesicht rahmt. Der Clavi Cut soll dabei jeder Frau schmeicheln.

Was ist der Clavi Cut? Bedeutung, Erklärung, Herkunft, Variationen

„Clavi“ ist die abgekürzte Form des englisches Wortes „clavicle“ und bedeutet Schlüsselbein, da der Schnitt genau über dem Schlüsselbein endet. Die Schnittlänge ist hier also entscheidend und verleiht der Trendfrisur ihren neumodischen Namen. Dabei können die Haare selbst nach Belieben gestylt werden oder sogar in Kombination mit einem Pony getragen werden.

Grundsätzlich kann jede Frau den Clavi Cut tragen. Dabei kann der Clavi Cut auch für alle, die ihre kurzen Haare herauswachsen lassen wollen, eine ideale Übergangslösung sein. Der Clavi Cut selbst ist leicht zu pflegen oder zu stylen. Daher passt zu jeder Frau, die einen lässigen und zugleich gepflegten Haarschnitt will, ohne lange dafür im Bad stehen zu müssen.

So kann der Clavi Cut gestylt werden

Obwohl es sich beim Clavi Cut ursprünglich um eine Übergangsfrisur handelt, tragen immer mehr Frauen diesen schicken und zugleich einfachen Haarschnitt. Der Clavi Cut kann nämlich auf viele unterschiedliche Weisen gestylt und getragen werden. Wer seine Haare mal nicht offen tragen will oder womöglich einen Bad Hair Day hat, kann die Haare einfach zu einem Zopf oder Pferdeschwanz binden.

Besonders gut sieht der Clavi Cut dann aus, wenn die Haare leicht gewellt sind. Aber auch der sleek look sieht mit dieser Haarlänge toll aus. Selbstverständlich kann auch Haarschmuck wie Spangen oder Reifen eingesetzt werden.

Vorsicht bei verschiedener Haardichte

Je nach Haardichte sollten die Spitzen entweder ausgedünnt oder aber die Haare etwas kompakter mithilfe von Stufen geschnitten werden. Wer dichtes Haar hat, wird es nach dem Ausdünnen der Spitzen beim Styling definitiv leichter haben. Bei feinen und dünnen Haaren lässt ein Stufenschnitt die Frisur fülliger aussehen und verleiht mehr Volumen.

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Clavi Cut: Unterschiede zu Blunt Bob, Razor Bob und Glass Cut

Der Clavi Cut kann häufig mit verschiedenen Arten eines Bobs verwechselt werden. Am besten ist es, den Friseur direkt zu fragen und mit ihm die Wünsche und Vorstellung vorab zu besprechen, damit keine Missverständnisse entstehen. Damit Sie von vornherein klar und deutlich sagen können, wie Sie sich Ihre Traumfrisur vorstellen, sollten Sie diese unterschiedlichen Frisurvarianten kennen.

Blunt Bob oder Long Bob

Der Blunt oder Long Bob ist die lange Variante eines klassischen Bobs, bei dem die Haarspitzen in der Regel unterhalb des Kinns enden. Doch die Haarlänge allein ist nicht entscheidend, sondern auch die Technik, mit der Ihr Friseur den Schnitt kreiert. Beim Blunt Bob wird normalerweise stumpf geschnitten.

Razor Bob

Der Razor Bob unterscheidet sich nicht groß vom Blunt Bob, wird jedoch mit einer anderen Schnitttechnik kreiert. Wie der Name schon vermuten lässt, verwendet der Friseur beim Razor Bob eine Klinge oder auch in manchen Fällen einen elektrischen Rasierer.

Glass Cut oder Calligraphy Cut

Der Glass Cut – oder auch Calligraphy Cut – ist nicht jedem Friseur bekannt, denn es erfordert eine spezielle Fortbildung, um diesen Schnitt zu meistern. Dabei wird beim Schnitt eine spezielle Schere verwendet, um besonders feines oder dünnes und brüchiges Haar „gesund zu schneiden“. So entsteht kein Spliss und das Haar wird weich und voluminös. Der Glass Cut wird in den meisten Fällen sleek getragen, weil er nur so richtig zur Geltung kommt. Dabei wirken die Haarspitzen so, als wären sie mit einer Glasscherbe abgetrennt.

Die Wahl des Scheitels: Erklärung Clavi Cut

Ob Sie sich nun für den klassischen Long Bob oder doch für die Trendfrisur Clavi Cut entscheiden, die Wahl des Scheitels ist ganz Ihnen überlassen. Besonders beim Clavi Cut lassen sich die Haare frei nach Belieben stylen, da nicht die Schnitttechnik, sondern die Schnittlänge entscheidend ist. Auf welcher Seite Sie den Scheitel tragen werden, sollte Ihnen jedoch vor dem Schnitt bekannt sein. Sollten Sie hinterher ihren Scheitel wechseln wollen, werden die Haarspitzen womöglich auf einer Seite nicht gleich lang sein. Wenn Sie Ihre Haare regelmäßig locken oder gebunden tragen, spielt es wiederum keine Rolle.

Fazit: Clavi Cut ist was für jeden

Der Clavi Cut ist die perfekte Frisur, wenn Sie sich weder für lange noch für kurze Frisuren entscheiden können und darüber hinaus auf der Suche nach einem Haarschnitt sind, der nahezu jeder Gesichtsform schmeichelt. Der Schnitt ist pflegeleicht, sieht lässig und stylisch aus. Die Haare können dabei nach Belieben frisiert werden. Auch bei der Haarfarbe müssen Sie sich weder festlegen noch einschränken. Der Clavi Cut ist alltagstauglich, variierbar und auch die perfekte Übergangsfrisur, wenn Sie einen Pony oder einen misslungenen Schnitt herauswachsen lassen wollen.

Was ist Mermaidcore? Bedeutung, Definition, Erklärung


Mermaidcore ist ein Modetrend. Die Wortschöpfung besteht aus zwei Teilen. Mermaid bedeutet Meerjungfrau. Das Wort Core hat im Englischen viele Bedeutungen, hier lässt es sich mit Kern oder Herzstück übersetzen. Dabei werden die oft romantischen Vorstellungen des Lebensraumes einer Meerjungfrau modisch interpretiert. Dieser Lebensraum spielt sich hauptsächlich unter Wasser ab, zum Teil aber auch am Strand.

Was ist Mermaidcore? Bedeutung, Definition, Erklärung

Der Modetrend Mermaidcore wurde von der romantischen Vorstellung eines Mythos inspiriert. Seit Jahrhunderten gibt es viele Geschichten über Meerjungfrauen. Das Märchen der kleinen Meerjungfrau von Hans Christian Anderson sowie der Film Arielle von Walt Disney halten diesen Mythos auch in der Gegenwart lebendig. Der romantische Gedanke von der Prinzessin, die unter Wasser lebt und immer wieder in Strandnähe auftaucht, um dort vielleicht ihren Prinzen zu finden, fasziniert noch heute. Dass dieses Thema aktuell ist, sieht man unter anderem weltweit an den vielen Frauen und Männern, die sich Fischschwänze anziehen und damit im Pool oder Meer schwimmen. Beim Mermaiding wird oft ein passendes, wasserfestes Make-up aufgelegt, die Haare mit Diadem und Muscheln geschmückt und das Bikinioberteil ist passend zum Fischschwanz gestylt. Dieser Style hat nun den Weg auf die Laufstege gefunden.

Die Vielfalt des Lebensraumes unter Wasser findet sich auf Kleidung und Accessoires wieder. Die Prints zeigen Korallen, Muscheln, Seesterne und Fische. Meist wird mit fließenden Stoffen, metallischen Tönen, Pailletten und Perlen gearbeitet, um das Glitzern des Wassers in der Sonne nachzuahmen. Grobe Netzstoffe, die meist gehäkelt sind, ähneln Fischernetzen. Da diese durchsichtig sind, werden sie locker über Sommerkleider oder Tops getragen. Die Farben sind dabei eher zart, pastellfarben. Blautöne, türkis, meergrün, rosa uns weiß herrschen vor. Dabei laufen die Farben auch ineinander und schimmern oder glitzern.

Mermaidcore: Auch Accessoires gibt es passend zum Thema

Schmuckstücke wie Ohrringe oder Ketten, sind mit nachgebildeten Muscheln oder Seesternen verziert. Diese werden aus echten Muscheln oder Strandgut gefertigt oder täuschend echt nachgebildet. Als hätte man bei einem Spaziergang am Strand einfach unterschiedliche Stücke aufgesammelt und verarbeitet. In der edlen Variante werden Muscheln oder kleine Seesterne in Gold und Silber angefertigt. Auch Perlmutt – die Auskleidung bestimmter Muschelarten – und Perlen werden verwendet.

Auch bei Schuhen und Taschen werden zur Verzierung metallisch schillernde Pailletten, Perlen und Muscheln eingesetzt.

So entsteht ein Look, der an einen Tag am Meer erinnert und ein unbeschwertes Gefühl von Freiheit, Sommer und Urlaub vermittelt. Leicht und verspielt, dabei aber nie kitschig. Durch die zurückhaltenden Farben und verspielten Details entsteht ein leichter Style für heiße Tage.

Mermaidcore: Vollendung des Outfits durch Make-up und passende Frisur

Abgerundet wird der Look durch das passende Hairstyling und das Make-up. Im Haar sind farbige oder geflochtene Strähnen mit Muscheln, kleinen Statuen oder Holzstückchen eingearbeitet. Mutige färben sich ihre Haare komplett blau oder grün. Bei kurzen Haaren kann man einen Haarreif tragen, der mit Strandgut geschmückt ist. Oder man gelt einzelne Haarsträhnen um den Eindruck zu erwecken, dass die Haare noch nass sind und man frisch aus dem Wasser gestiegen ist.

Das Make-up kann dezent oder auffällig sein. Die Farben sind auch hier wieder pastellfarbig. Blau-, Grün- und Rosatöne mit sanftem Schimmer oder Glitzer. Highlighter bringen zusätzlichen Glow. Einzelne Farben werden verblendet, damit ein Farbverlauf entsteht, wie bei einem Aquarell Gemälde. Auffälliger wird der Look, wenn man Strasssteine oder Perlen auf die Haut klebt.

Mermaidcore und Meerjungfreuenkleider

Der Trend Mermaidcore ist nicht zu verwechseln mit einem Meerjungfrauenkleid. Hiermit wird ein spezieller Schnitt beschrieben, der am Körper der Frau eng anliegt und etwa ab Kniehöhe weiter wird. Dieser ahmt die Silhouette einer Meerjungfrau nach, deren eng anliegender Fischschwanz sich am Ende zu einer Fischflosse verbreitert. Das Meerjungfrauenkleid kann durch passende Farben und Accessoires natürlich auch zum Thema Mermaidcore passen.

Vergleich Mermaidcore und klassischer Marinestil

Der klassische Marinelook hat eine klare Linie. Meist weiß-blau gestreift. Auch die Schnitte sind eher klassisch. Ringelshirt und eine weite Hose sind klare Erkennungszeichen. Das Blau ist ein kräftiges Marineblau. Der Schmuck ist meist gold- oder silberfarben und stellt Anker, Segelboote oder Seemannsknoten dar.

Auch wenn beide das Thema Meer haben, spielt sich der Marine Look thematisch eher an Land oder über Wasser auf einem Boot ab. Er wurde inspiriert von Matrosen und fand spätestens mit Coco Chanel den Weg in die Modehäuser. Der bequeme und lässige Stil ist bis heute nicht aus der Mode gekommen und wird immer wieder von Designern aufgenommen.
Der Mermaidcore ist auch durch das Meer inspiriert. Aber hier spielt sich die Thematik unter Wasser und am Strand ab. Das satte Marineblau wäre für den Look zu hart. Der Mermaidcore Trend setzt auf hellere Farbabstufungen, wie türkis und hellblau. Die Schnitte fallen leicht und fließend wie Wasser. Der Look ist wesentlich verspielter und ungezwungener als der klassische Marinelook.

Was ist ein Indie Girl? Was ist die Indie-Girl-Ästhetik? Bedeutung, Definition, Erklärung


Die Indie Girl Ästhetik verkörpert eine weitgehende Unabhängigkeit von gesellschaftlichen Konventionen aller Art. Es geht also bei diesem speziellen Kleidungsstil darum, sich stets so zu kleiden, wie es persönlich am besten gefällt und sich dadurch eindeutig vom jeweils geltenden Mainstream abzuheben und freizumachen. Im Prinzip unabhängig von allem zu sein bedeutet in der Indie Girl Ästhetik auch, dem Mainstream im besten Fall sogar ein Stück weit voraus zu sein. Wer den Begriff Indie Girl erstmalig liest oder nicht kennt, könnte vielleicht vermuten, dass diese Namensgebung etwas mit Indianern zu tun hat. Das ist jedoch nicht der Fall, sondern der Begriff Indie ist abgeleitet von dem amerikanischen Wort Independence, also Unabhängigkeit. Das Abheben von der Masse ist für die Indie Girl Ästhetik also essenziell und verkörpert den eigenen individualistischen Kleidungsstil.

Was ist die Indie-Girl-Ästhetik? Bedeutung, Definition, Erklärung

In speziellen Shops können sich die Anhänger der Indie Girl Ästhetik auch mit den entsprechenden Kleidungsstücken versorgen. Die Stilrichtung selbst ist nicht ganz neu und hat selbst einige Metamorphosen durchgemacht. Indie Girl Style ist also durchaus anpassungsfähig, ohne dadurch seinen spezifisch originellen Charakter infrage zu stellen. Charakteristisch für die Indie Girl Ästhetik ist auch eine spezifische Verbindung mit Musik, wie sie von Indie Bands praktiziert und ausgelebt wird. Denn genau wie die Indie Girl Ästhetik, so verkörpert auch diese Musikrichtung mehrere alternative Musikstile, darunter beispielsweise Tronics, Rock oder Pop. Auch in dieser Musikrichtung geht es darum, jederzeit sein eigenes Ding zu machen, sich von der Masse abzuheben und sich klar von den üblichen Charts des Mainstream abzugrenzen.

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Indie Girl Ästhetik auch für Männer

Obwohl sehr individuell und mit fließenden Grenzen und Übergängen, so haben sich dennoch im Laufe der Zeit unterschiedliche Erkennungsmerkmale der Indie Girl Ästhetik herauskristallisiert. So beispielsweise locker sitzende Khakikleider mit ganz einfachen T-Shirts darunter, vor allem aber auch Retro oder Vintage Klamotten mit typischen Aufnähern aus Leder an Knie oder Ellenbogen. Darüber hinaus sitzt jedwede Kleidung des Indie Girl Style stets locker am Körper. Obwohl der Begriff Indie Girl zunächst vermuten lässt, es handele sich ausschließlich um Kleidungsstücke für Frauen, so gibt es jedoch auch einen speziellen Indie Style für Männer. Dieser ist beispielsweise gekennzeichnet durch offene, karierte und locker sitzende Hemden aus Flanellstoff mit weit umgekrempelten Ärmeln.

Das einfache, weiße T-Shirt ist sicheres Erkennungsmerkmal der Indie Girl Ästhetik

Wie bei den Damen, so tragen auch Männer ein ganz einfaches T-Shirt darunter, häufig in der Farbe weiß. Als Hosen für diesen Look verwenden Männer häufig Jeans, welche jedoch nicht ganz so weit sitzen. Auch das passende Schuhwerk spielt bei der Indie Girl Ästhetik eine wichtige Rolle, da es den individuellen Look nach außen hin komplettiert und abrundet. Männer tragen zu diesem Zweck als klassische Wahl gerne Vans oder Converse Allstars. Trotzdem ist die Ästhetik des Indie Girl Style darauf ausgerichtet, Marken, wann immer es geht, eher zu vermeiden und eher auf unbekannte Modelabels auszuweichen. Bei den Damen sind die Hosen für den Indie Girl Style enger, darüber hinaus kommen auch Röcke oder sogar bunte Kleider infrage. Neben dem einfachen weißen Basis T-Shirt tragen Frauen oft Hemden, Blusen oder offene Westen und Tücher.

Indie Girl Style ist offen für neue Trends, bleibt aber der Grundlinie treu

Um den Indie Girl Style noch zu komplettieren, werden auch bestimmte Accessoires verwendet, welche auch oft selbst angefertigt werden. Retro Kopfhörer kann als Accessoire zur Komplettierung ebenso dazugehören wie ausgefranste Kleidung oder ein dezenter Schmuck. Für einen Außenstehenden sieht es häufig so aus, als bestünde die Kleidung aus mehreren Schichten, was impliziert, dass der Kleidungsstil nur zufällig zusammengestellt wurde, doch gerade dies ist meist nicht der Fall. Eine klare Definition der Indie Girl Ästhetik ist also nicht ganz einfach, er ist jedoch in der Nähe zwischen Hipster, Grunge und Boho anzusiedeln. Letztendlich geht es jedoch darum, mit diesem speziellen Stil eine gewisse Art von Verrücktheit zu repräsentieren, etwas Neues auszuprobieren und vor allem nach außen hin das spezielle Outfit dann auch voller Stolz zu tragen und sich ganz darin wohlzufühlen.

Was ist ein Basic Girl? Bedeutung, Definition, Erklärung


Unter einem Basic Girl versteht man junge Frauen, welche sich stark auf sozialen Medien wie Instagram oder Tik-Tok profilieren. Sie tragen üblicherweise stets Markenkleidung und sind stark geschminkt, versuchen dabei jedoch natürlich zu wirken. Gerne posten sie Fotos und Videos aus ihrem Leben, vor allem von all den Dingen die sie erleben. Beinahe zwingend gehört der Kaffeegenuss zur Selbstdarstellung eines Basic Girls. Dieser wird bevorzugt mit einem Becher der Kaffeekette Starbucks gezeigt. Häufig vermittelt ein Basic Girl auch den Wunsch, nachhaltig zu leben. Dementsprechend wird dieses Thema auch häufig in geposteten Bildern verarbeitet, jedoch ohne wirklich tiefergehende Wirkungen mit sich zu bringen.

Was ist ein Basic Girl? Ausstattung, Ästhetik, Bedeutung, Definition, Erklärung

Basic Girls verfügen meist über ein sehr ähnliches Äußeres, welche auch mit einer beinahe uniformartigen Kleidungs- und Accessoire-Wahl einhergeht. Zu der Grundausstattung gehören ein Rucksack von Fjällraven, weiße Turnschuhe von Nike (als Alternative dazu sind auch Vans geeignet) im Sommer, braune Lederstiefel im Winter, blaue Jeans von Levi´s, weiße Tops und natürlich große bunte Haargummis, welche auch als Scrunchies bekannt sind. Bei der Handywahl muss es natürlich ebenfalls das teuerste Markenprodukt sein: Ein iPhone. Ganz allgemein kann gesagt werden, dass ein Basic Girl stets teurer Markenkleidung den Vorzug geben wird. No-Name-Produkte sind nur in Ausnahmefällen erlaubt.

Ergänzt wird die Ausstattung von einem Basic Girl durch nachhaltige und umweltbewusste Produkte. Dazu gehören eine Trinkflasche aus Glas, Mehrwegbecher und natürlich modisch bunte Strohhalme aus Glas. Dabei handelt es sich jedoch mehr um Modetrends, als um ein tatsächliches Umweltbewusstsein der Basic Girls. Denn Umweltschutz ist „in“ und muss daher gezeigt werden.

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Die Selbstdarstellung von Basic Girls

Einer der wichtigsten Punkte im Leben eines Basic Girls ist, wie sie von anderen wahrgenommen wird. Ihr Wunsch ist, dass die ganze Welt verliebt in sie ist. Daher versucht ein Basic Girl stets ihr Äußeres möglichst gut in Szene zu setzen. Gerne wird dazu die Levi´s Jeans für hautenge Leggins eingetauscht. Auf den geposteten Fotos und Videos muss dann natürlich gut sichtbar sein, dass ihr Hintern schlank und knackig ist – das perfekte Zeichen für eine gesunde und umweltbewusste Ernährung. Auch die Haare müssen immer möglichst optimal in Szene gesetzt werden. Häufig wechselnde Haarfarben sind hier keine Seltenheit. Selbstverständlich ist es ebenfalls nötig, den gehobenen Lebensstil zur Schau zu stellen. Dazu gehören Markenartikel ebenso wie regelmäßige Besuche in noblen Restaurants, Shopping-Tage oder der schnelle Kaffee zwischendurch bei Starbucks.

Psychische Probleme welche mit dem Leben als Basic Girl einhergehen
Basic Girls tragen dazu bei, die gesamte Gesellschaft zu prägen. Es wird von jungen Frauen erwartet, dass sie stets perfekt aussehen, gleichzeitig erfolgreich in Ausbildung und / oder Beruf sind und daher über unbeschränkte finanzielle Mittel verfügen. Sie sollen sich für unsere Umwelt einsetzen und neben ihren sonstigen Tätigkeiten auch noch genügend Zeit für sportliche Ertüchtigung finden. Basic Girls ordnen sich diesen Anforderungen vollkommen unter. Es ist keine Seltenheit, dass junge Frauen an dieser Art des Erfolgsdrucks zerbrechen. Schließlich kann es eine enorme psychische Belastung darstellen, stets glücklich und gut gelaunt, erfolgreich und kämpferisch zu wirken, egal wie die tatsächliche persönliche Situation aussieht. Kommen zu diesen Problemen noch negative Kommentare in den sozialen Medien hinzu, ist eine seelische Überbelastung beinahe vorprogrammiert.

Was ist der Y2K-Style / Y2K-Fashion? Bedeutung, Definition, Erklärung


Y2K-Fashion (Y2K-Style) bezeichnet eine bestimmte Moderichtung, die im Mainstream und in der Popkultur von 1995 bis 2004 getragen wurde. Die Ästhetik zeichnete sich hauptsächlich durch technikbegeisterte und futuristische Mode aus und war geschlechts- und altersübergreifend. Darüber hinaus wird der Begriff Y2K-Fashion für einen Trend verwendet, der Ende der 2010er entstand. Dieser Retro-Trend ist von der Ästhetik des Y2K-Styles der 2000er inspiriert. Bekannte Einflüsse der Ära sind die Protagonistinnen im Film Mean Girls oder die Figur Carrie Bradshaw sowie ihre jeweiligen Outfits.

Charakteristische Merkmale des Y2K-Styles sind glänzende Materialien, Sonnenbrillen mit gefärbten Gläsern, bauchfreie Shirts, klobige Sneaker, Taschen im Baguette-Stil, Trainingsanzüge aus Velours und Tennisröcke. Influencer und Stars wie das Modell Bella Hadid oder der YouTuber James Charles brachten den Trend von den weltweiten Laufstegen und Red Carpets in den Mainstream. Berühmte Beispiele von Y2K-Fashion in der heutigen Popkultur sind die Musikvideos für den Song „1999“ der Musiker Charli XCX und Troye Sivan aus dem Jahr 2018 sowie „Motivation“ von Normani und „2002“ von Anne Marie.

Was ist der Y2K-Style / Y2K-Fashion? Bedeutung, Definition, Erklärung

Um das Jahrzehnt nach dem Jahr 2000 zu beschreiben, etablierte sich die Kurzform Y2K. Mit dem Wort K ist im englischen Sprachraum eine linguistische Möglichkeit gegeben, die Zahl 1000 auszudrücken. Der Buchstabe Y steht hier für das englische Wort year (zu Deutsch: Jahr).

In der Mitte der 1990er erlebte die Welt einen Technologieboom. Immer mehr Menschen hatten Zugriff auf das Internet, das kontinuierlich größer und immer beliebter wurde. Zudem brachten die technologischen Fortschritte und die optimistische Sichtweise auf die Zukunft Veränderungen in Kultur, Musik- und Filmszene, Interieur-, Produkt- und Grafikdesign mit sich. Auch die Modebranche wurde von diesem Hype erfasst. Hier dominierte ebenfalls ein leicht futuristisch angehauchter Stil. Die technologische Komponente spiegelte sich in der Kleidung wider. Beispielhaft dafür war der häufige Einsatz von metallischen Farben, schimmernden Stoffen und strengen Schnitten. Bezeichnend für eine typische Y2K-Ästhetik dieser Art ist die Filmtrilogie Matrix. Vor allem die im Film gezeigten Sonnenbrillen mit kleinen Gläsern avancierten zu Y2K- Kultaccessoires. Im Gegensatz dazu entwickelte sich parallel eine weitere, unbeschwerte und fröhlichere Version von Y2k-Fashion, die sich durch übergroße Designer-Logo-Prints, bunte Accessoires für die Haare, Jeans mit Schlag, silberne Lidschatten und Plateau-Sneaker auszeichnete.

Erstmals wurde der Y2K-Style im Jahre 1997 als eigenständiger Stil klar definiert. Dieser sollte vorrangig den Optimismus und Lebenskraft einer neuen Ära signalisieren, die in das 21. Jahrhundert bzw. das 2. Jahrtausend überging. Neben der Mode verkörperten auch Hard- und Software-Design, Möbel und Musik zunehmend die Prinzipien des Y2K-Styles. Farbverläufe, geometrische Formen und glänzende, metallische Farben dominierten. Es wird angenommen, dass Y2K-Fashion von vorherigen futuristischen Ästhetiken beeinflusst worden ist, die unter dem Namen Retro-Futurismus bekannt sind. Insbesondere die frühen Elemente von Y2K werden oft mit der sogenannten Vaporwave-Ästhetik in Verbindung gebracht, da beide Stile eine Vorliebe für Neonfarben und Synthwave teilen. Vaporwave visualisiert jedoch den nostalgischen Traum nach einer retrofuturistischen Gesellschaft als Utopie einer besseren Welt, während Y2K in einer Zeit populär wurde, in der eine weitaus zuversichtlichere und unbekümmerte Zukunftsvision vorherrschte. In Gegensatz zu Y2K-Fashion orientiert sich die Vaporwave-Ästhetik eher an den späten 1980er und die frühen 1990er und hat somit lediglich eine kurze zeitliche Überschneidung mit dem Phänomen Y2K.

Y2K-Style / Y2K-Fashion als Trend: Erklärung

Mitte bis Ende der 2010er kehrte der Y2K-Style als nostalgischer Trend zurück. Es ist nicht unüblich, dass bestimmte Modetrends der Vergangenheit im Laufe der Zeit mit neuen Nuancen und leichten Abänderungen wiederkehren. Vorzugsweise wird der Y2K-Trend heute von modebegeisterten Personen der Generation Y (auch als Millennials bekannt) und der Generation Z getragen.

Auf der Suche nach authentischen Kleidungsstücken, Accessoires und Schuhen aus den späten 1990ern und frühen 2000ern greifen Konsumenten auf Second-Hand-Läden und kommerzielle Online-Shops zurück, in denen Original-Mode dieser Ära verkauft werden. Für den Kauf von Originalkleidung sind außerdem Webseiten beliebt, auf denen Privatverkäufer agieren, darunter Online-Plattformen wie Depop, Etsy und Vinted. Auch Funde auf Flohmärkte und Vintage-Stücke älterer Familienmitglieder oder der Eltern werden für einen authentischen Y2K-Style genutzt.

Kleidung und Schuhe, die von der Y2K-Ästhetik inspiriert sind, finden sich bei fast allen gängigen Einzelhändlern. Marken wie Missguided, Zara, ASOS und H&M bieten aktuelle Versionen des Y2K-Styles an, die einen modernen Anstrich haben. Marken, deren Repertoire hauptsächlich aus Y2K-Styles besteht, sind Kikiwear, Be Wild, JNCO, UFO und Oakley Sunglasses.

Was ist Athleisure? Bedeutung, Definition, Erklärung


Der Begriff Athleisure bezeichnet einen Kleidungsstil, bei dem die üblicherweise zu sportlichen Aktivitäten getragene Bekleidung in anderen Kontexten getragen wird, beispielsweise am Arbeitsplatz, in der Schule, bei ungezwungenen Treffen oder anderen gesellschaftlichen Anlässen.
Das Wort ist eine Kombination des englischen Adjektivs athletic (zu Deutsch: sportlich) und dem englischen Nomen leisure (zu Deutsch: Freizeit).

Was ist Athleisure? Bedeutung, Definition, Erklärung

Zu den Textilien und Schuhen, die im Sinne von Athleisure getragen werden, gehören Fitness-Mode, Trainingskleidung und Activewear sowie sportliche Sneaker und Turnschuhe. Unter den Begriff Athleisure fallen auch Outfits mit Leggings, lockeren Shorts, Yogahosen, Shirts und bequemen Oberteilen, die den Look von Sportbekleidung nachahmen. Der Athleisure-Stil ermöglicht es Verbrauchern, Sportbekleidung nicht nur für funktionale, sondern auch modische Zwecke zu nutzen.

Siehe auch: Was ist Athflow?

Sportmode ergänzend zu ihrer Funktion ebenfalls außerhalb von sportlichen Einrichtungen zu tragen, ist eine Tendenz, die vermutlich um das Jahr 2010 entstand. Überwiegend wird die Etablierung der Athleisure-Mode der Generation Y (kurz: Gen Y) zugeschrieben. Die unter dem Synonym Millennials bekannte Generation umfasst alle Menschen, die im Zeitraum von 1980 bis 1999 geboren wurden.

Entwickelt hatte sich der Trend zuerst in Großstädten, darunter bevölkerungsreiche Metropolen wie New York und London. Ein wachsendes Interesse der Öffentlichkeit an Fitness und Gesundheitstrends führten zu einem Anstieg der Beteiligung an sportlichen Aktivitäten. Bemerkbar machte sich dies vorwiegend in vermehrten Mitgliedschaften in Fitnessstudios und Sportvereinen.

Zu Beginn waren es in der Regel junge und berufstätige Frauen, die ihre Anzughosen und Freizeitkleider mit Leggings und Yogapants austauschten, um mehrere Outfitwechsel pro Tag zu vermeiden. Dahinter steht die Idee, neben dem Bürooutfit keine zusätzliche Sportkleidung mit sich zu tragen und sich somit Zeit und Mühen zu sparen. Stattdessen kann die Person im Anschluss an die Arbeit sofort zur sportlichen Betätigung übergehen.

Die Modebranche reagierte auf den Trend mit veränderten Materialien und Materialzusammensetzungen. Durch die Fortschritte in der Produktions- und Stofftechnologie konnten sowohl Schuhe als auch Kleidungsstücke wasserdichter, leichter und atmungsaktiver gemacht werden. Zusätzlich setzten Modegeschäfte und Marken auf vielseitigere Designs der Sportbekleidung. Durch die stilvollen und neuartigen Styles konnte sich Athleisure als zunehmend beliebterer Freizeitstil etablieren. Heute deuten sowohl die Farben und Stoffe als auch die Schnitte vieler Sportkleidungsstücken im Gegensatz zur Funktionalität auf eine Betonung der modischen Wirkung hin.

Gesundheitsbewusste und sportbegeisterte Konsumenten trugen mit dem Trend zur Lockerung von Kleiderordnungen bei. Sportkleidung wird nicht mehr ausschließlich getragen, um Fitness oder Sport zu treiben.

Mittlerweile wird das Tragen von Sportkleidung auch in Umgebungen und Einrichtungen, die keinen sportlichen Bezug haben, gesellschaftlich akzeptiert. Oftmals wird Athleisure auch im beruflichen Umfeld zugelassen, beispielsweise in jungen Start-Up-Unternehmen und an Arbeitsplätzen, die keinen festgeschriebenen Dresscode haben. Dank der breiten öffentlichen Akzeptanz, den verbesserten Textilmaterialien und den Innovationen in der Technologie setzte sich der urbane Trend weltweit durch.

Athleisure spricht vor allem Verbraucher an, die einen aktiven Lebensstil führen oder anstreben.

Athleisure: Bedeutung, Marktgröße und Umsatz

2014 verzeichnete Sportbekleidung (einschließlich Schuhen) eine Marktgröße von rund 35 Milliarden US-Dollar. Im Vergleich zum Vorjahr entsprach dies einem Anstieg von 8 %. Parallel dazu reduzierte sich der Verkauf von Jeans. Die US-amerikanischen Magazine Wall Street Journal und USA Today beschrieben im Jahr 2015 den Markt für Athleisure-Kleidung als wachsend. Im Zuge dieses Wachstums verdrängte der Trend herkömmliche Arbeitskleidungsstile. Die weltweite Marktgröße von Sportbekleidung belief sich auf 270 Milliarden US-Dollar im Jahr 2016.

Zeitgleich verkündeten bescheidenere Schätzungen eine globale Umsatzgröße von 83 Milliarden US-Doller und 44 Milliarden US-Doller im amerikanischen Sektor.

Marktexperten zufolge soll der Sportmarkt sowohl in Asien als auch den Vereinigten Staaten bis 2020 um 20 % gewachsen sein, was einen Anstieg auf 350 Milliarden US-Doller entspricht.

Was ist Athflow? Bedeutung, Definition, Erklärung


Athflow ist ein neuer Modetrend des Jahres 2021. Er setzt auf neue Weise den Trend Athleisure des Jahres 2020 fort. Damit wird eine gewisse Kontinuität gewahrt, denn neue Trends bedeuten nicht unbedingt, alle Ideen des Vorjahres über Bord zu werfen und damit auch die Kleidung zu entsorgen. Neue Fashion entwickelt vielfach ihre unmittelbaren oder auch viel frühere Vorgänger weiter.

Der Trend Athleisure aus 2020: Fashion, Bedeutung, Definition, Erklärung

Im Jahr 2020 wurden möglicherweise mehr Jogginghosen als je zuvor getragen. Immerhin wurden die Menschen durch die Pandemie ins Homeoffice verbannt. Das bedeutete auch: Die Kleidung wurde unglaublich bequem, was die fehlenden sozialen Kontakte immerhin teilweise kompensieren konnte. Allerdings bedeutete das auch eine gewisse modische Schrecksekunde, denn niemand hätte erwartet, dass sich Menschen so lässig geben können. Sie übertrugen schließlich auch ihre bequeme heimische Kleidung ins Büro, wenn sie dort wieder einmal erscheinen sollten. Viele Angestellte kamen nun in Sneakers und Sportleggings, was bis hin in konservativere Branchen auch toleriert wurde. Daraus entwickelte sich der Stil der Athleisure Wear, der die Worte Athletic und Leisure Wear kombiniert, also sportliche Freizeitbekleidung meint. Sie soll nur alltagstauglich sein. Das stößt auf Akzeptanz, wenn die funktionale Kleidung richtig kombiniert wird. Hierzu dient das Grundprinzip der Integration von sportlichen Crop Tops oder Trackpants als bewusster Stilbruch in etwas elegantere Outfits.

Von Athleisure zu Athflow

Gegen Ende des Jahres 2020 wurden einige Fashionistas und auch modebewusste Herren der allzu großen Lässigkeit überdrüssig und sehnten sich nach etwas Neuem, das aber gemütlich bleiben sollte. Dazu trägt ganz sicher die Entwicklung der Pandemie bei: Mit Stand März 2021 wissen wir nun, dass sich die Lockdowns noch lange fortsetzen könnten. Also setzen wir weiter auf Bequemlichkeit, wenn wir schon im Homeoffice ausharren müssen. Diesen beiden gegensätzlichen Wünschen – einerseits wieder etwas mehr Modebewusstsein zeigen, andererseits die Bequemlichkeit nicht aufgeben wollen – trägt der Trend Athflow Rechnung. Er setzt nicht mehr ausschließlich auf Sneaker und Jogger, sondern mischt Athleisure mit Eleganz. Das bedeutet: Die Kleidung ist sehr gemütlich, aber trotzdem schick. Dazu setzen die Looks auf weite Hosen, fließende weiche Stoffe und nicht zuletzt Oversize-Fashion. Die darf nicht so aussehen, als ob sie nur für das Chillen auf der Couch entworfen würde, soll sich aber so anfühlen. Nach Expertenmeinung hat Athflow eine große Berechtigung: Nach den langen Wochen und Monaten und Homeoffice möchten sich die Menschen wieder etwas angezogener fühlen. Dennoch wollen sie sich nicht übertrieben gestylt vor ihren Laptop setzen. Daher gehören zu Athflow auch Pieces wie sehr bequeme Jeans, die so weit sind, das sie theoretisch sogar einige Yoga-Stretches erlauben würden.

Wie lange könnte Athflow andauern?

Diese Frage ist unmittelbar mit der Entwicklung der Pandemie und den damit verbundenen Lockdowns assoziiert. Wenn diese andauern, was momentan nicht auszuschließen ist, werden wir wohl noch länger mit Athflow und verwandten Trends leben. Die Athflow-Outfits bleiben bequem und luftig, sehen aber im Gegensatz zu Athleisure-Looks nicht mehr nach Sportswear aus. Die Kombination der Teile ist den TrägerInnen überlassen. Möglichkeiten wären zum Beispiel:

  • #1: kuscheliger Oversize-Pullover, weite Hose und dicke Boots
  • #2: langer Blazer, Stiefel und weicher Jumpsuit
  • #3: XXL-Mantel, Sneaker und Wide Leg Jeans

Damit muss sich niemand hektisch umziehen, wenn er/sie doch überraschend zum Meeting gerufen wird oder gar ein Kollege an der Tür klingelt.

Was sind Curtain Bangs? Bedeutung, Definition, Erklärung


Der Begriff Curtain Bangs bezeichnet ein geläufiges Styling des Ponys, bei dem das Haar leicht in der Mitte gescheitelt ist. Je nach Scheitelpunkt und Haarwirbel, die sich individuell von Mensch zu Mensch unterscheiden, können Curtain Bangs auch außermittig gescheitelt sein.
Üblicherweise werden Curtain Bangs seitlich gestuft geschnitten. Dadurch verlängern sich die Haarsträhnen an den Seiten des Gesichts nach außen, sodass sie einen fließenden Verlauf zur restlichen Frisur bilden.

Strukturell ähneln die Strähnen abgerundeten Fransen. Jedoch sind sie verglichen mit anderen Stilen in Bezug auf die Form länger. Dies hat unter anderem den Vorteil, dass der Pony die Augen nicht überdeckt. Stattdessen ist die Augenpartie vom Haar lediglich seitlich leicht überlagert. Auf diese Weise umrahmen die Ponysträhnen das Gesicht schmeichelhaft.
Zudem macht die dynamische Stufung die Dicke des Ponys weniger üppig.

Die locker fallenden Curtain Bangs wirken im Gegensatz zu einem herkömmlichen Vollpony und anderen Ponyarten leichter.
2020 wurden Curtain Bangs zum beliebten Haartrend. Berühmte Trägerinnen des Trendponys sind die Sängerin Jennifer Lopez, das It-Girl Alexa Chung und Model Bella Hadid.

Was bedeutet „Curtain Bangs“ auf deutsch? Bedeutung, Definition, Erklärung

Auf Deutsch lässt sich der englische Begriff Curtain Bangs grob mit „Vorhang Pony“ übersetzen. Ähnlichkeiten mit einem beiseite geschobenen Vorhang vor einem Fenster geben der ikonischen Frisur ihren Namen.
Im Allgemeinen ist ein Pony eine Stirnfransenfrisur, bei der die an der Kopfvorderseite liegenden Haare abgeschnitten sind und normalerweise auf der Stirn aufliegen. Dabei bildet die Schnittkante des Ponys eine mehr oder weniger horizontale Linie oder verläuft leicht geneigt. Im Deutschen etablierte sich der Begriff Pony für eine Frisur in Anlehnung an die Mähne eines Ponys bzw. eines kleinen Pferdes. Obgleich das Wort aus der englischen Sprache entlehnt ist, findet es nur im deutschen Sprachgebrauch eine Verwendung für Ponyfrisuren. Im Englischen beschreibt das Wort Pony sowohl ein kleines Pferd als auch eine Frisur mit Pferdeschwanz.

Hintergrund

In den 60er und 70er Jahren machten Hollywood-Schauspielerinnen wie Farrah Fawcett und Goldie Hawn die Ponyfrisur namens Curtain Bangs über die US-amerikanischen Grenzen bekannt. Weibliche Prominente stylten ihn mal rechts und mal links geteilt und nach unten hin gestuft. In der Regel wurden Curtain Bangs auch damals schon in der Mitte geteilt. Unter anderem trug die französische Schauspielerin und Tierschützerin Brigitte Bardot den Pony mittig. Ihr Markenzeichen avancierte zur Kultfrisur, der eine subtil kokette Wirkung nachgesagt wird.

Ponyfrisuren wurden von berühmten und einflussreichen Stilikonen immer wieder in Mode gebracht. 1950 tat dies das Pin-Up-Model Bettie Page mit ihrem eingerollten Kurzpony. Aber auch Männer brachten Ponyfrisuren ins Spiel, beispielsweise die Mitglieder der Beatles mit ihren berühmten Pilzkopf-Looks der 60er. In den später 70er Jahren kombinierte die britisch-französische Sängerin und Schauspielerin Jane Birkin ihren brauenlangen und tief geschnittenen Pony mit langen Haaren. Wiederum war in den 80er Jahren ein lockiger sowie toupierter Pony angesagt, der mit Haarspray fixiert wurde. 2007 belebte das englische Model Kate Moss den Ponytrend wieder. Sie trug ihren dichten Pony stumpf geschnitten. Heute gibt es viele unterschiedliche Ponyarten, die vor allem in kurzen Haarschnitten präsent sind:

  • Vollpony
  • Fransenpony
  • Seitlicher Wellenpony
  • Außenwellenpony
  • Ponyrolle
  • Seitliche Haartolle
  • Strähnchenpony
  • Schrägpony

Generell stellen Curtain Bangs eine weichere Version geradliniger Ponys dar. Verschiedene Curtain Bangs können unterschiedliche Längen haben. Sie sind aber alle in der Mitte kürzer und werden an den Seiten länger, damit sich die Seitensträhnen der Curtain Bangs ohne harte Übergänge in den Rest der Haare einfügen.

Was für eine Größe ist Size Zero? Erklärung, Definition


Size Zero ist ein Begriff aus der Modewelt. Viele Designer fertigen ihre Mode am liebsten in dieser Größe. Die Größe Size Zero entspricht in Deutschland der Kleidergröße 32, einer Kindergröße.

Fans und Models hungern sich auf diese Größe herunter, um die von den Designern entworfene Kleidung tragen zu können. Die Kleidung soll dabei an einer besonders dünnen Frau besser aussehen als an einer normalgewichtigen.

Frauen mit der Größe Size Zero haben Arme, die so dünn wirken wie Streichhölzer. An Schultern und Becken stehen die Knochen heraus und die Wangen sind eingefallen. Nach einem Schönheitsideal klingen diese Beschreibungen nicht. Für viele Frauen ist es das allerdings. Um in die Designer-Kleider hineinzupassen, hungern sie sich auf diese Maße herunter.

Der Size-Zero-Trend wird öffentlich immer kritischer gesehen. Um normal auszusehen haben sich die Anhänger von diesem Trend besondere Strategien ausgedacht.

Was für eine Größe ist Size Zero? Erklärung

Size Zero entspricht einem gefährlichen Trend, der besagt, dass es besser ist, je dünner man ist. Die Kleidergröße 32, der in Deutschland die Size Zero entspricht, ist eigentlich für Zwölfjährige gedacht. Die vor der Pubertät stehen und noch kaum weibliche Rundungen besitzen.

Viele Modedesigner entwerfen allerdings noch heute ihre Kollektionen ausschließlich in dieser Größe. Wer die nicht tragen kann, wird auch nicht für die Modenschau gebucht. ein Teufelskreis. Denn um die Entwürfe tragen zu können, hungern sich die Models auf Kindergrößen.

Neben Models sind allerdings auch viele andere Prominente betroffen, die die Designermode tragen wollen. Schauspielerinnen, Sängerinnen oder Moderatorinnen – für öffentlich Auftritte haben sie sich auf die Size Zero heruntergehungert. Bei diesen liegt der BMI dann meistens weit unter 18, der Grenze zum Untergewicht.

Noch gefährlich wird es dann, wenn die Fans von diesen sogenannten Stars diesen Magerwahn mitmachen, um so auszusehen, wie ihr Vorbild. Denn auch ganz normale Mädchen verfallen dem Wahn nach Size Zero und bringen sich damit in große gesundheitliche Probleme.

Negative Auswirkungen der Size Zero

Bei Size Zero handelt es sich um ein extremes Untergewicht, welches für den Körper schädlich ist. Durch das Untergewicht können die inneren Organe des Körpers, sowie die Knochen und Zähne dauerhaft geschädigt werden. Trotz dieser bekannten Risiken gibt es viele Frauen, die alles dafür geben die Size Zero zu erreichen.

Für eine erwachsene Frau gibt es keinen gesunden Weg, die Size Zero zu erreichen. Die einzige Möglichkeit, die bleibt, um ein so extremes Untergewicht zu erreichen, ist hungern.

In Deutschland leiden nach einer offiziellen Stellungnahme des Institutes für Ernährungsmedizin etwa 100.000 Frauen im Alter zwischen 15 und 35 Jahren an der Krankheit Magersucht. Sicherlich auch befeuert von dem Schönheitsideal der Size Zero.

Bei einer anderen Studie vom Robert-Koch-Institut wurden Kinder und Jugendliche untersucht. Das erschreckende Ergebnis: Von mehr als jedem fünften Kind werden Symptome für eine Esstörung gezeigt.

Der Trend zur Size Zero ist also längst nicht nur bei Models oder anderen Prominenten aktuell. Auch unsere Kinder jagen diesem Schönheitsideal hinterher, da es ihnen tagtäglich im Fernsehen oder in der Werbung vorgelebt wird.

Einige Mitglieder der Modebranche haben allerdings inzwischen erkannt, wie gefährlich die Size Zero ist. Daher wird beispielsweise bei der Mailänder Modewoche ein Mindest-BMI vorgeschrieben. Dieser beträgt 18 und liegt damit gerade an der Grenze zum Untergewicht. Bei einer Größe von 1,75 m (Mindestmodelgröße) müsste das Gewicht bei mindestens 55 Kilo liegen. Das ist zwar schon besser als Size Zero, erscheint aber immer noch zu wenig.

Auch viele andere Modenschauen unternehmen derartige Maßnahmen und versuchen damit die Designer zum Umdenken zu bewegen. Denn wenn diese die Kleidung in Normalgrößen designen würden, müsste sich auch keine Frau mehr auf Size Zero herunterhungern.

Leider hat das Umdenken bei vielen Designern noch nicht angefangen. Diese entwerfen die Kleidung weiterhin in Size Zero und gefährden damit nicht nur die Gesundheit der Models.

Viele Models und Stars werden daher weiterhin krankhaft dünn bleiben. Sie bieten ein gefährliches Vorbild für unsere Kinder. Damit sich das ändert, muss in der Modebranche viel passieren.

Kate Moss ist ein Supermodel und hat ein einfaches Lebensmotto: Nichts würde so gut schmecken, wie es sich anfühlt, dünn zu sein.

Ein gefährliches Ideal, dem leider viele Mädchen und Frauen nacheifern.

Size Zero: Strategien gegen die Gerüchte um Magersucht

Die Öffentlichkeit ist vom Mager-Trend nur wenig begeistert. Die Bilder von dünnen Models auf den Laufstegen dieser Welt schockieren eher. Models haben allerdings eine gute Ausrede, um so dünn zu sein – anders könnten sie ja ihren Beruf nicht ausüben, weil ihnen die Designerkleidung nicht passen würde. Andere Stars haben diese Ausrede allerdings nicht. Daher wird das extreme Dünnsein oftmals mit guten Genen erklärt. So „gute“ Gene um in die Kleidung einer Zwölfjährigen zu passen, existieren allerdings nicht.

Wenn diese Stars also keine guten Gründe liefern, warum sie trotzdem so dünn sind, so werden ihre CDs nicht gekauft oder sie werden nicht gebucht. Um die Gen-Theorie möglichst glaubhaft zu machen, ist die Strategie DIPE entstanden. DIPE bedeutet „documented instance of public eating“. Dies bedeutet, die Stars geben ein dokumentiertes Beispiel für ihr Essverhalten und lassen sich beim Essen ablichten, so dass es öffentlich stattfindet.

Beim Essen von ungesunden Dingen, wie beispielsweise Fastfood, lassen sich die dünnen Stars also fotografieren. Dabei geben sie den Anschein, oft zu solchem Essen zu greifen, aber trotzdem wie durch ein Wunder dünn zu bleiben.

In Interviews betonen diese Stars dann ausdrücklich, wie gerne sie Fast Food essen. Ein Beispiel dafür ist Keira Knightley, die oft betont, dass Pommes und Spaghetti Bolognese ihre Lieblingsgerichte sind. Heidi Klum wirbt sogar für McDonalds und gibt an, Fast Food gerne mal herunter zu schlingen.

Bei Stars, die so aussehen, wie diese beiden, ist dies allerdings nur schwer vorstellbar. Fast Food hat unheimlich viele Kalorien. Mit dem regelmäßigen Verzehr vom Fast Food ist nur schwer vorstellbar, wie die Größe Size Zero erreicht werden soll.

Zusammenfassung: Size Zero

Size Zero ist ein Begriff aus der Modebranche und entspricht der deutschen Größe 32. Viele Models und Stars hungern sich auf diese Größe herunter, um einem fragwürdigen Schönheitsideal zu entsprechen. Leider wetteifern auch in Deutschland immer mehr junge Frauen und auch Männer diesem Schönheitsideal hinterher, was sich in erschreckenden Zahlen in Studien widerspiegelt. Ein gefährlicher Trend, der endlich aufhören muss.

Was ist der Calligraphy Cut? Bedeutung, Definition, Erklärung


Der „Calligraphy Cut“ ist eine Haarschneide-Methode bei der Haare nicht wie gewohnt abschnitten, sondern durch eine feine Klinge in einem exakten Winkel abgetrennt werden.

Wie funktioniert der Calligraphy Cut? Was ist der Calligraphy Cut? Erklärung

Der sogenannte Calligraph ist ein spezielles Schneidemesser, das über eine seitlich integrierte Klinge verfügt. Die Besonderheit liegt darin, dass beim Haarschnitt die einzelnen Haare mit einer Klinge abgetrennt werden, die in einem exakten Winkel von 21 Grad steht. Beim klassischen Haarschnitt werden Haare gerade abgeschnitten und dabei enorm gequetscht.

Durch den Calligraphy Cut erhält die Haarspitze eine größere Schnittfläche, ähnlich einem angeschnittenen Blumenstiel, der so mehr Wasser aufnehmen soll. Pflegeprodukte und Nährstoffe können also wesentlich leichter in die einzelnen Haare eindringen. Diese wirken dadurch voluminöser und dem gefürchteten Spliss wird mit dieser Schneide-Art vorgebeugt.

Dieser Unterschied wurde an der Universität Münster durch eine Studie, die verschiedene Haarschneide-Methoden und deren Auswirkungen untersuchte, belegt. Das Ergebnis hat gezeigt, dass der höchst präzise Calligraphy Cut die derzeit gesündeste Art des Haareschneidens ist.

Vorteile des Calligraphy Cut:

Die Vorteile vom Calligraphy Cut sind:

  • Der Haarschnitt erfolgt für die Haare fast ohne Verletzungen und sehr präzise, sodass Spliss keine Chance bekommt.
  • Durch eine Vergrößerung des einzelnen Haarquerschnitts entsteht mehr Volumen/Fülle, deshalb ist der Calligraphy Cut für dünnere, sehr glatte Haare perfekt.
  • Nährstoffe aus Pflegemittel können deshalb auch besser aufgenommen werden.
  • Die schräg geschnittenen Haarspitzen bewirken zudem mehr Bewegungsimpulse, wodurch die Haare elastischer und flexibler werden.
  • Der Haarschnitt ist dadurch weicher und die Strähnen fallen luftiger.

Was kostet ein Calligraphy Cut?

Der Calligraph ist patentiert und wird auch hierzulande hergestellt. Zahlreiche Friseure/Coiffeure in Österreich, der Schweiz sowie in Deutschland bieten/wenden die neue Haarschneide-Methode von Frank Brormann inzwischen an. Der Calligraphy Cut kann, je nach Region, circa 15 bis zu 25 Euro mehr kosten, als herkömmliche Haarschnitte.

Dies ergibt sich einerseits daraus, dass Friseure, die den Calligraphen einsetzen wollen vorher eine extra Ausbildung benötigen. Andererseits benötigen Friseure/Coiffeure deutlich mehr Zeit, um diese neue Art Haarschnitt anzufertigen. Denn die Haare müssen beispielsweise sehr fein abgeteilt werden. Es sollten also ungefähr 15 bis zu 20 Minuten mehr beim Friseurbesuch eingeplant werden. Dieser größere Zeit- und Kostenaufwand lohnt sich, denn der Calligraphy Cut soll bei Frauen etwa zweimal so lange seine Form behalten, als traditionell angefertigte Haarschnitte.

Wer profitiert vom Calligraphy Cut?

Es sind hauptsächlich Frauen, die nur über kraftloses, dünnes Haar verfügen. Der innovative Messer-Haarschnitt kann in diesen Fällen für deutlich mehr Fülle/Volumen sorgen. Der Calligraphy Cut ist zudem eine wirkungsvolle Schneide-Technik, wenn es um Haarschäden wie Haarbruch und Spliss geht. Dieser Haarschnitt ist allerdings auch bei dickerer und normaler Haar-Struktur eine gute Alternative zu klassischen Haarschneide-Methoden.

Welche Frisuren eignen sich für den Calligraphy Cut?

Stufige Frisuren: Stufig geschnittene Haare wirken generell durch mehr Volumen, das Haar kann schön natürlich das Gesicht einrahmen. Handelt es sich jedoch um eine dickere Haar-Struktur, muss das Haar teilweise etwas ausgedünnt werden, damit die Strähnen besser fallen. Da ein Stufenschnitt für Spliss anfällig ist, ist der Calligraphy Cut gerade hier optimal einzusetzen.

Sleek Look und Locken: Gerade bei glatten oder lockigen Frisuren, die mehr Handarbeit erfordern, als oft zu sehen ist, eignet sich der Calligraphy Cut ganz speziell. Denn gesundes und gepflegtes Haar ist herbei besonders wichtig.

Pony-Frisuren: Pony-Frisuren leben grundsätzlich von einem exakten Haarschnitt und einem natürlichen Volumen. Durch die Anwendung des Calligraphy Cut lassen sich bei diesen Styles bemerkenswerte Ergebnisse erzielen.

Bob-Frisuren: Grafisch gestaltete Bob-Frisuren existieren grundsätzlich von Volumen/Fülle, denn nur dadurch können halblange Haare perfekt fallen. Falls nicht, wirkt ein Bob kraftlos und unästhetisch. Durch einen Calligraphy Cut wird automatisch mehr Haarfülle erzeugt, da die Haarspitzen mittels Messer schräg angeschnitten werden.

Für einen Calligraphy Cut ist eine bestimmte Haarlänge nötig

Mit einem Calligraphy Cut lassen sich bereits Haare ab drei/vier Zentimeter Länge effektiv behandeln. Kürzere Haare besitzen dagegen nicht ausreichend Spannung, um durch diese Schnittvariante in Form gebracht werden. Hier muss die klassische Haarschere eingesetzt werden. Für coole Short-Cuts, Pixie-Cuts oder Pagenköpfe ist der Calligraphy Cut jedoch perfekt geeignet.

Woher kommt die Bezeichnung Calligraphy Cut? Wortherkunft, Erklärung

Kalligraphie ist als Kunst bekannt, in der das Schönschreiben beispielsweise mit Feder und Tinte praktiziert wird. Bei einem Calligraphy Cut geht es um die Kunst einen Haarschnitt filigran und besonders schön, speziell bei dünnem Haar, auszuführen. Dafür wird ein spezielles Instrument, der Calligraph, benutzt.

Dieser wurde von dem deutschen Stylisten, Frank Brormann, kreiert. Er stellte sein Tool im Rahmen des TV-Investoren-Formats „Die Höhle der Löwen“ vor. Daraufhin entwickelte sich unter den Investoren ein regelrechter Streit um dieses innovative Haarschneide-Konzept. Gleiches entbrannte um die besondere Haarschneide-Technik, welche als Nonplusultra für Kunden gilt, die über zu glattes und feines Haar verfügen. Es wird versprochen, dass dünne Haare durch den Calligraphy Cut wesentlich mehr Volumen und Fülle sowie mehr Glanz erhalten. Spliss wird dagegen erheblich verringert.

Was sind Dad Jeans / Daddy Jeans? Erklärung


Die sogenannte Dad Jeans ist aus keinem Mode-Geschäft im Jahr 2020/2021 mehr wegzudenken. Was vor einigen Jahren noch als Tabu oder Modefauxpas galt, wird heute von Schauspielern, Musikern und anderen Stars groß gefeiert, denn die Dad Jeans ist voll im Trend. Doch was genau ist die Dad Jeans eigentlich und warum ist sie zurzeit so beliebt?

Was ist die Dad Jeans / Daddy Jeans? Erklärung

Die Dad Jeans bekam ihren Namen von den älteren Menschen, die solche gewöhnlichen Jeans-Hosen ohne Accessoires und ohne besondere Form tragen. Es handelt sich dabei um eine schlichte, relativ weit geschnittene Jeans, die auf den ersten Blick nicht besonders modisch oder auffällig aussieht. Meistens werden solche Jeans von Vätern getragen, deren Begeisterung über Mode im Laufe der Jahre abgenommen hat. Die Slim-Jeans verliert langsam ihren vorderen Platz in der Modewelt und wird durch die Dad Jeans ersetzt.

Die Dad Jeans ist relativ auffällig durch ihren hohen Bund und wird in der Regel sehr locker getragen, d. h. sie liegt nicht stark am Körper an. Sie ist damit sehr bequem und wird daher auch von Frauen stark bevorzugt. Die Dad Jeans kommt meistens in einer hellblauen Farbe, aufgrund der hohen Nachfrage wird die Hose jedoch mittlerweile in anderen Farben und Kombinationen produziert. Bei dieser Jeans erfolgt die Fertigung zu 100 Prozent aus Baumwolle – daher auch der hohe Bund. Durch den hohen Baumwollanteil ist die Jeans besonders stabil und eignet sich hervorragend zum Arbeiten.

Wieso ist die Dad Jeans plötzlich so bekannt geworden?

Mit den vorhergehenden Trends wie der Mom Jeans oder der Boyfriend Jeans haben sich Frauen von verschiedenen Familienmitgliedern Jeans ausgeliehen und damit einen echten Modetrend ausgelöst. In den kalten Wintermonaten wird nun auch die Dad Jeans immer beliebter, denn sie ist nicht nur angenehm zu tragen, sondern schützt auch Knöchel vor der Kälte. Auch die Nachhaltigkeit ist bei dieser Hose ein wichtiges Merkmal, denn der ursprüngliche Besitzer einer Dad Jeans trägt diese eigentlich so lange, bis sie wortwörtlich auseinanderfällt. Damit soll ein Statement gegen das Konsumverhalten der Menschen gestellt werden.

Wo kann man eine Dad Jeans kaufen?

Die Dad Jeans ist bei jedem größeren Modelabel und Bekleidungsgeschäft verfügbar. Ursprünglich hatte der Hersteller Levi’s diesen Trend auf den Markt gebracht – heute gibt es unzählige Kombinationen und Geschäfte, in welchen die Dad Jeans erworben werden kann.

Wie werden Dad Jeans am besten kombiniert?

Die Dad Jeans wird in erster Linie mit einem lässigen Look kombiniert. Perfekt dazu passen natürlich die Dad-Sneaker, kombiniert mit einem coolen T-Shirt ergibt das einen einmaligen und unschlagbaren Look.
Wer auf einen eher außergewöhnlichen Look steht, sollte sich nach dem Vorbild des „Canadian Tuxedo“ halten und dabei die Jacke in derselben Farbe anziehen wie die Dad Jeans. Wer neben der Dad Jeans auch seine Schuhe in den Vordergrund stellen möchte, kann diese Hose auch mit Cowboy Boots oder Chelsea Heils kombinieren.

Gürtel sind bei der Dad Jeans tabu – das Shirt wird einfach in die Hose gesteckt und die Jeans in ihrem vollen Glanz präsentiert.

Wie lange wird dieser Modetrend anhalten?

Da die Mode auf der Welt einer dauerhaften Änderung unterliegt ist es nur schwer vorherzusagen, wie lange sich dieser Trend halten wird. Eins ist jedoch sicher: in der Zukunft wird es noch viele andere Jeans-Trends geben, die mindestens genauso erfolgreich sind wie die Dad Jeans.

Was ist Flanking? (Trend der sichtbaren Knöchel) Bedeutung, Definition, Erklärung


Flanking bedeutet einfach das Zeigen der nackten Knöchel zwischen Schuh und Hose bzw. einer ganz kurzen Socke. (Auch, wenn „Flanking“ ein bisschen wie die Flanke im Fußball klingt. Es hat überhaupt nichts mit Sport zu tun sondern eben mit Mode.)

Das Kunstwort „Flanking“ stammt aus dem Englischen und ist eine Vermischung der Begriffe „flashing“ (aufblitzen) und „ankle“ (Knöchel.

Was ist Flanking? Ursprung, Herkunft, Bedeutung, Definition, Erklärung

Natürlich gibt es schon lange siebenachtel- oder dreiviertel lange Sommerhosen. Allerdings zeigen die die ganze Wade oder einen großen Teil davon und nicht nur den Knöchel. Außerdem gibt es Flanking beileibe nicht nur bei Sommerhosen. Der herausschauende nackte Knöchel ist auch in der kalten Jahreszeit „in“. Man sagt, er sei in der Berliner Hipster-Szene entstanden. Als in heißen Partienächten erstmals einige Gäste die Skinny-Jeans aufkrempelten und die Socken auszogen, um sich etwas abzukühlen. Daraus wurde nach und nach ein Mode-Geck und heute blitzt der nackte Knöchel bei Männer und Frauen nicht nur aus der umgekrempelten oder kurz geschnittenen Jeans oder der Sporthose, sondern auch aus der Business-Hose.

Vom Teenie bis hin zur Businessfrau, vom Star bis zum Opa wird Knöchel gezeigt. Manchmal sieht der Modetrend tatsächlich sehr gut aus, besonders wenn die nackten Beinteile hübsch und schön gebräunt sind. Manches Outfit sieht allerdings so aufgekrempelt eher seltsam aus, zum Beispiel wenn ein weißes Hautstück über einem schwarzen Schnürschuh oder einer farbigen Socke herauslugt. Aber was solls, Mode spielt mit allem und auch das Flanking wird irgendwann wieder out sein und vorübergehen wie der nackte Bauch oder der Stretch-Mini in Gürtelbreite.

Warum ist Flanking so beliebt geworden? Bedeutung, Erklärung

Im Grunde kann man von keinem Modetrend sagen, warum er eigentlich so ein Renner geworden ist. Beim Flanking geht es bei der Damenmode sicher hauptsächlich darum, den Blick mal auf ein Körperteil lenkt, das lange nicht mehr im Vordergrund stand. Den Busen-Blitzer und den nackten Bauch hatten wir schon, nun ist mal der Knöchel dran. Man nennt ihn schon manchmal das neue Dekolleté. Außerdem verlängert der Streifen Haut zwischen Hose und Schuh optisch die Beine, macht größer und schlanker. Er lenkt außerdem den Blick auf die Schuhe und lässt Riemchensandalen aber auch Sneaker und Boots wirken. Bei den Herren ist der nackte Knöchel ein Zeichen für Unangepasstheit und modische Freiheit.

Flanking im Winter – ist das gefährlich?

Flanking im Sommer bei plus 25 Grad Celsius oder mehr ist natürlich nicht das gleiche wie Flanking im Winter oder im zeitigen Frühjahr bei Minustemperaturen, bei Schnee oder Eisregen. Abgesehen davon, dass es schon ein wenig eigenartig wirkt, sich in den dickem Schal und die Wattejacke einzumummeln und unten herum auf Sommer zu machen. Aber gefährlich?

Auf der einen Seite können gesunde und abgehärtete Menschen genau so gut ohne Handschuhe und Schal, wie mit freigelegten Knöcheln ins Freie gehen, ohne Schäden davon zu tragen. Zumindest ist das in unseren Breiten nicht gesundheitsgefährdend oder gar lebensgefährlich. Auf der anderen Seite sorgen die nackten Körperteile aber dafür, dass der Körper das Mehr an Auskühlung ja irgendwie kompensieren muss. Das kann das Immunsystem und die innere Heizung schnell überfordern und dann eine Erkältung auslösen.

Was ist eine Fashionista? Bedeutung, Definition, Erklärung


Als „Fashionista“ wird eine mode bewusste Person bezeichnet. Für eine Fashionista oder einen Fashionista ist Mode mehr als Kleidung, sie ist ein Lebensstil.

Da der Begriff „Fashionista“ nicht eindeutig auf das Geschlecht einer Person verweist, wird auch von „weiblicher Fashionista“ und „männlicher Fashionista“ gesprochen.

Was ist eine Fashionista? Bedeutung, Definition, Erklärung

Das beliebte Wort „Fashionista“, das in Modeblogs häufig verwendet wird, hat einen langen Weg zurückgelegt. Das Wort Fashionista ist ein Substantiv, das einen Fashion Follower, Promoter oder Designer bezeichnet. Die Definition wird manchmal lose verwendet, wobei die Definition jeden mit einbezieht, der in der Modebranche tätig ist.

Nach verschiedenen Quellen wird angenommen, dass die erste Verwendung des Wortes aus einem Buch namens „Thing of Beauty“ von Stephen Fried stammt. In dem Buch verwendete er das Wort, um Modestylisten, Fotografen, Models, Redakteure und andere Fachleute der Modebranche zu beschreiben.

Wie wird man eine weibliche Fashionista / ein männlicher Fashionista? Erklärung

Ein Fashionista zu sein ist mehr als nur das, was man trägst. Es ist ein Lebensstil von Aussehen und Schönheit. Beginnen Sie mit der richtigen Hautpflege, Gesichtsbehandlungen und halten Sie Ihr Haar in einem Stil, der aktuell und pflegeleicht ist. Sie sollten immer mit Ihren Haaren spielen und versuchen, ein anderes Aussehen zu finden. Mit der Zeit werden Sie den Instinkt entwickeln, genau zu wissen, wie man sich richtig kleidet und sich nach der aktuellen Mode richtet. Schauen Sie sich erfahrene Fashionistas an, indem Sie Modenschauen in Ihrer Nähe besuchen oder wenn Sie die Mittel haben, Modenschauen in Paris, New York und Mailand zu besuchen. Die Kleidung auf dem Laufsteg wird definitiv inspirieren. Nur von so vielen anderen leidenschaftlichen Anhängern der Mode umgeben zu sein, dass Sie in sehr kurzer Zeit viel lernen können, könnte Sie ebenfalls inspirieren.

Ist Fashionista ein negatives oder positives Wort?

Es ist nicht ungewöhnlich, dass Menschen ein positives und erhebendes Wort verdrehen und es in etwas verwandeln, das abfällig ist. Zum Beispiel wird das Wort Fashionista tatsächlich verwendet, um jemanden zu beschreiben, der eng mit der Modebranche verbunden ist oder daran beteiligt ist. Seit kurzem haben die Leute Fashionista als Begriff verwendet, um Leute so erscheinen zu lassen, als ob sie von Mode besessen wären. In diesem Zusammenhang ist es also ein negatives Wort.

Ursprung und Wortherkunft von „Fashionista“ (Grammatik)

Das Wort selbst entstand in den frühen 90er Jahren und verwendet das Suffix „-ista“, das eigentlich spanisch ist. Normalerweise werden Sie feststellen, dass das Suffix „-ista“ in anderen Slang-Begriffen implementiert ist, aber vielen Menschen ist nicht bewusst, dass es spanischer Herkunft ist.

Was ist eine Fashionista? Bedeutung, Definition, Erklärung

Fashionistas sind Menschen, die immer sauber geschnitten und gut gekleidet sind. Sie können in der Regel ohne großen Aufwand soziale und kulturelle Trends erkennen, nehmen regelmäßig an Veranstaltungen teil und halten sich über die neuesten Veröffentlichungen in verschiedenen Modemagazinen auf dem Laufenden. Aus diesem Grund verwechseln viele Menschen sie als flach oder lieblos, aber in Wirklichkeit setzen sie sich für Dinge ein, an die sie glauben, wie die Beseitigung der Kinderarbeit bei der Herstellung von Kleidung oder Schuhen. Beurteilen Sie ein Buch nicht wie alles im Leben nach seinem Einband.

Denken Sie daran, dass Fashionista auch verwendet werden kann, um Stammkunden zu beschreiben, die immer auf dem neuesten Stand sind und sogar die Nachfrage nach neuen Artikeln zu steigern, die den tatsächlichen Lagerbestand der Geschäfte beeinflussen können. Nicht nur das, sondern sie haben auch einen solchen Einfluss auf die Menschen in ihrer Umgebung. Menschen orientieren sich an Fashionistas, da sie wissen, dass sie genug Ahnung von Mode haben. Sie versuchen den Style zu kopieren, was wiederum zu einem Umsatzanstieg der Modebranche führt.

Eine Fashionista oder ein Fashionista ist jemand, die oder der sich sehr für Mode interessiert. Wie groß das Ausmaß des Interesses ist, variiert von Person zu Person. Vielleicht ist eine Fashionista deswegen jemand, der von Designerkleidung besessen ist. Einige Leute würden wahrscheinlich nicht nur eine modische Person mit Designerkleidung verbinden, sondern Kleidung im Allgemeinen. Andere würden sagen, dass eine Fashionista keinen Trends folgt, während andere sagen würden, dass es ein Trendfolger im Kern ist. Es gibt also zweifellos verschiedene Vorstellungen von einem Fashionista.

Was sind Boxerbraids? Frisur, Bedeutung, Definition, Erklärung


Boxerbraids sind Boxerzöpfe. Eigentlich sind es Boxerinnenzöpfe, denn vor allem Frauen tragen die trendige Frisur, die ihren Namen tatsächlich vom Boxsport ableitet.

Was sind Boxerbraids? Frisur, Bedeutung, Definition, Erklärung

Seit 2016 interessierten sich Frauen weltweit stark für den trendigen neuen Style der Boxerbraids. Er war allerdings schon zuvor bei Afroamerikanerinnen sehr beliebt, doch 2016 verhalf ihm Kim Kardashian bei den damaligen Fashion Weeks zum globalen Durchbruch. Weitere Stars wie Karlie Kloss oder Chiara Ferragni folgten dem angesagten Style, Frauen mit längeren Haaren machten ihn sich gern zu eigen. Er funktioniert sogar mit kurzen Haaren, doch dann ist das Flechten der Zöpfe nicht ganz so einfach. Boxerbraids sind sehr praktisch, denn sie halten auch bei stürmischem Wetter. Die Fashionista hat damit ihren Eyecatcher in jeder Situation dabei.

Boxerbraids: Boxen, Boxerinnen und die Haare

Wie es der Name ermuten lässt, hat die trendige Frisur wirklich etwas mit Boxen zu tun. Schon seit den frühen 2000er Jahren wählten immer mehr junge Frauen diese Sportart, um sich in der Freizeit fit zu halten, auch Stars und Models bringen damit ihren Körper in Form. Gleichzeitig steigert das Boxen enorm das Selbstbewusstsein, nur scheint es natürlich so gar nicht zum modischen Outfit einer Frau zu passen.

Allerdings zeigten Regina Halmich (Boxweltmeisterin aus Deutschland) und Hilary Swank (US-Schauspielerin) schon in den frühen 2000er-Jahren, wie Boxen und elegante Weiblichkeit zusammenpassen. Unter anderem trug Hollywood mit dem Streifen „Million Dollar Baby“ dazu bei. Damals blieben allerdings die vorgeführten Boxerbraids noch eine modische Randerscheinung. Sie zeigten dennoch schon vor fast zwei Jahrzehnten auf, wie gepflegt und souverän dieser Style wirken kann.

Warum diese Frisur beim Boxen für Frauen mit längeren Haaren eigentlich alternativlos ist, führte vor allem Regina Halmich vor. Die Deutsche gelangte ins Rampenlicht, weil sie ihren Weltmeistertitel zwischen 1995 und 2007 unangefochten halten konnte. Ihr Markenzeichen sind (bis heute) die eng am Kopf anliegenden Zöpfe. Man kann sich sofort vorstellen, dass Boxen wohl kaum anders funktionieren kann.

Die moderne Frau trägt Boxerbraids aber auch, um neue Akzente zu setzen. Die Frisur ist gleichsam süß, strahlt aber auch Dominanz aus. Das wiederum bewies wiederum Kim Kardashian mit ihren Instagram-Posts ab der Fashion-Week ab 2016. Damit hat es die Frisur vom Boxring bis auf den internationalen Laufsteg geschafft – was für eine beeindruckende Karriere!

Potenzial der Boxerbraids

Seit dem internationalen Aufschwung ab 2016 werden der trendigen Frisur große Potenziale zugeschrieben. Das liegt auch daran, dass junge Frauen die schicken Zöpfe inzwischen zu fast jedem Anlass tragen: zu abendlichen Dates ebenso wie zu Feten und Streetlife, als praktischen Look im Büro, zu Familienfeiern und seit 2020 auch, um die Corona-Maske bequemer aufsetzen zu können. Boxerbraids erweisen sich damit als ebenso trendy wie vielseitig und praktisch. Ein Frau liegt mit ihnen immer richtig, sie ist weder over- noch understyled.

Wie werden die Boxerbraids geflochten?

Das ist nicht allzu schwer, nur bei kurzen Haaren wird es etwas knifflig. Die Haare müssen aber zuvor nicht unbedingt frisch gewaschen werden. Wenn doch, empfiehlt sich Conditioner, damit sich die robuste Haarpracht nicht allzu schnell lockert. Hier ist eine kleine Schritt-für-Schritt-Anleitung:

  1. Der erste Schritt ist das strenge, genau mittige Scheiteln in zwei Teile, das am besten mit einem Stielkamm funktioniert. Mit diesem wird die Haarpracht vom Ansatz bis zum Nacken gekämmt. Dann erfolgt ein Fixieren mit einem Haargummi oder Klammern: Der Mittelscheitel muss zur weiteren Bearbeitung erhalten bleiben.
  2. Nun erfolgt das Flechten der linken Seite von oben nach unten.
  3. Mit der Ankunft am Nacken können die übrigen Haare locker nach unten durchgeflochten werden.
  4. Es folgt die gesamte Prozedur auf der rechten Seite. Damit ist der Fashion-Look auch schon fertig.

Tipp: Die Frisur hält bei dünnem Haar besser, wenn anfangs unscheinbare Haushaltsgummis die Zöpfe fixieren. Besonders dünne Zöpfe sind durchaus vorteilhaft. Sie lassen die Boxerbraids rebellischer wirken. Dick geflochtene Zöpfe machen den Style verspielt und mädchenhaft.

Bedeutung: Generelles zu den Braids

Es gibt bekanntermaßen diverse Frisuren mit Braids. Neben den Boxerbraids sind bekannte Vertreter diese:

  • Cornrows
  • Twists
  • Rastazöpfe
  • Nubian Locks

Die Nubian Locks sind die vielen dünnen Flechtzöpfe, für die es einer dreisträhnigen Flechttechnik bedarf. Rastazöpfe nennen die Angloamerikaner Individual Braids. Zumindest in afroamerikanischen Bevölkerungsgruppen tragen auch viele Männer Braids. Die Boxerbraids sind wiederum in Europa eher ein Privileg von (jungen) Frauen. An anderen Gruppen sieht man sie praktisch nicht. Braids haben eine uralte Tradition.

Für die afrikanischen Massai bedeuten sie Spiritualität und Religion, bei den afrikanischen Samburu setzen junge Männer ockerfarbene Braids für das Brautwerben ein: Sie schwenken sie vor dem Gesicht des auserwählten Mädchens. Die Nomaden aus Tansania und Kenia erlauben den Jungen, ihre Haare ab dem 12. Lebensjahr wachsen zu lassen, sich dann Braids zu flechten und damit allmählich in den Status eines Kriegers hineinzuwachsen.

Mit dem 20. Lebensjahr endet die Kriegerzeit: Nun müssen die Haare wieder abgeschnitten werden. Die Indigenen auf dem amerikanischen Kontinent kennen die geflochtenen Haare ebenfalls. Die Indianer des Mohave-Stamms im heutigen Südwesten der USA flochten sich Braids, die den heutigen Frisuren auf dieser Basis sehr stark ähneln.

In Asien schreibt man Buddha eine Frisur mit charakteristischen Braids zu. Sie waren dicht bei der Kopfhaut zu kurzen Ringellocken zusammengewickelt, was zum Pfefferkornhaar führte. Diesen Style nehmen einige US-Amerikaner heute als Pepper Corn Hair auf. Er war in der Antike auch in Griechenland verbreitet. Doch Braids sind noch viel älter, denn Grabfunde legen nahe, dass auch Angehörige der Kelten sie schon vor rund 3.000 Jahren und wahrscheinlich auch noch früher trugen. Wiederum waren sie ein Kennzeichen junger Krieger. Von den Kelten sind sogar drei typische Frisuren mit Braids bekannt, darüber hinaus gab es noch weitere Frisuren ohne Zöpfe.

Was ist noch wichtig bei den Boxerbraids?

Wer sich für diese Frisur entscheidet, muss wissen, dass sie anfangs leichte Schmerzen verursachen kann. Bei allen Braids, doch insbesondere bei den Boxerbraids wird die Kopfhaut gespannt, damit die Locken wirklich eng anliegen. Je nach Geschick der flechtenden Person können über einige Stunden oder sogar Tage Kopfschmerzen durch die starke Zugbelastung entstehen. Sie verschwinden aber, weil sich die Haut an diese Belastung gewöhnt. Als Mindesthaarlänge für Braids werden fünf Zentimeter empfohlen. Wenn sie dick sein sollen, sollten es mindestens zehn Zentimeter sein.

Was ist ein Shacket? Jacken-Trend, Erklärung


Das Wort „Shacket“ ist eine Wortneuschöpfung, die aus den englischen Begriffen „shirt“ und „jacket“ zusammengestellt wurde.

Ganz allgemein ist mit „Shacket“ ein Bekleidungsstück gemeint, das bezüglich Stilistik und wärmenden Effekt auf den Körper zwischen Hemd/Shirt und Jacke/Mantel liegt. Ein bedeckendes Shacket kann, muss aber nicht wärmend sein. Inwieweit sich ein Shacket damit mit einer Übergangsjacke gleichsetzen ließe, hinge also vom einzelnen Modell ab. (Siehe auch unten.)

Was ist ein Shacket? Jacken-Trend, Erklärung

Anzumerken ist, dass im Englischen das Wort „shirt“ einen anderen Bedeutungsumfang hat als in der deutschen Sprache. Denn das englische „shirt“ lässt sich je nach Zusammenhang übersetzen mit „Hemd“, „Oberhemd“, „Hemdbluse“ (shirt blouse), Maßhemd (bespoke shirt), Freizeithemd (casual shirt), „Lieblingshemd“ (favourite shirt) etc.; kragenlos ist im Englischen ein „shirt“ ggf. im Sportbereich (bspw. ggf. ein „football shirt“), nicht jedoch – wie auch die deutsche Anwendung nahelegt – das „polo shirt“ (welches im Englischen oft einfach „polo“ genannt wird).

Im Deutschen hingegen werden unter dem Begriff „Shirt“ Varianten von zumeist einfach geschnittenen kragenlosen Oberbekleidungsteilen aus dehnbarem Stoff (z. B. Baumwolljersey) zusammengefasst (wobei sich das genannte Poloshirt üblicherweise durch einen Kragen und eine Piqué-Qualität auszeichnet). Was im deutschen Sprachgebrauch als „T-Shirt“ bezeichnet wird, heißt im englischen „tee“, „tee shirt“ oder ebenfalls „T-shirt“ (mit großem „T“). Und auch bspw. das Nachthemd bzw. nightshirt kann mit oder ohne Kragen ausgestattet sein. Zum englischen Wort „jacket“: Es kann je nach Zusammenhang mit „Jacke“, „Jackett“, „Sakko“, „Mantel“ u. a. ins Deutsche übersetzt werden. Zudem ist es ein Verb, das sich, vergleichbar mit den deutschen Verben „ummanteln“, „bekleiden“ etc., auch außerhalb der Textilmode anwenden lässt.

Was ist das Shacket? Erklärung

Entsprechend der großen semantischen Spielräume für die englischen Wörter „shirt“ und „jacket“ im Bereich der Oberbekleidung gibt es keine enge Anwendung für die Wortneuschöpfung „Shacket“. Ganz allgemein meint es ein Bekleidungsstück, das bezüglich Stilistik und wärmenden Effekt auf den Körper zwischen Hemd/Shirt und Jacke/Mantel liegt. Ein bedeckendes Shacket kann, muss aber nicht wärmend sein. Inwieweit sich ein Shacket damit mit einer Übergangsjacke gleichsetzen ließe, hinge also vom einzelnen Modell ab. (Siehe auch unten.)

Da es sich bei „Shacket“ um eine Wortneuschöpfung handelt, wird erst die Zukunft zeigen, ob und inwieweit sich das Wort im Modebereich langfristig etabliert. Im Modejahr 2020 tauchen unter dem Begriff „Shacket“ unifarbene und gemusterte Modelle auf, die oftmals (aber nicht immer) an Overshirts erinnern oder mit ihnen gleichzusetzen sind. Bei Overshirts gibt es eine gewisse Typik, die auf stilistische Elemente (wie Brusttaschen oder Knöpfe) von Hemden – mitunter auch durch Vergrößerungen – verweist.

Jedoch sind Overshirts meistens aus etwas festeren Stoffen als Hemden gefertigt. Sie haben in der Regel eine lockere Passform und lassen sich je nach Modell bspw. über einem (nach dem deutschen Sprachgebrauch) Shirt und/oder unter einem Mantel als wärmende Zusatzbekleidung tragen. Eine lockere Passform haben auch die neu in der Modewelt auftauchenden Shackets. Die stilistische Nähe bzw. Verweisung auf ein Hemd kann, muss aber nicht bei ihnen vorliegen. Ihr Schnitt ist oftmals kastenförmig, aber auch andere, dabei betont legere Linienführungen lassen sich finden. Zu den genutzten Stoffen zählen u. a. Cord, Tweed und weitere wollartige Gewebe.

Übergangsbekleidungsstücke: Shacket

Im Englischen gibt es kein Wort für das, was im Deutschen als „Übergangsjacke“ oder „Übergangsmantel“ bezeichnet wird. Allerdings sind die Merkmale von diesen – durchaus etwas wärmenden – Bekleidungsteilen nicht weiter festgelegt. Allgemein werden sie zwischen den Jahreszeiten mit den Temperaturhöchstwerten in die eine oder andere Richtung genutzt. Mit den untypischen klimatischen Erscheinungen im Zuge des Klimawandels spielen sogenannte Übergangsjacken bzw. Übergangsmäntel eine immer wichtiger werdende Rolle für die notwendige Ausstattung mit Bekleidung. Da die Wörter „Übergangsjacke“ und „Übergangsmantel“ jedoch wie gesagt keine Entsprechung im Englischen haben, ist es nicht auszuschließen, ihnen zukünftig vermehrt unter der Bezeichnung „Shacket“ zu begegnen.

Was ist Cottagecore? Bedeutung, Definition, Erklärung


Im Jahr 1888 propagierte die Zeitschrift „Die Gartenlaube“ das Schäferidyll, das besonders bei den Damen aus der Aristokratie modern war- heute üben sich trendbewusste GroßstädterInnen gern im pastoralen Posieren: Cottagecore heißt der Trend für alle, die sich nach dem Ursprünglichen sehnen.

Was ist Cottagecore? Worum geht es? Bedeutung, Definition

Bei Cottagecore geht es, um das Zurück zu Natur, zur Einfachheit, zur Verbundenheit mit der Natur und zum friedvollen einfachen gemeinsamen Leben.

Gerade, wenn die Zeiten komplex, unübersichtlich und chaotisch erscheinen, hilft ein Rückzugsort Energie und Klarheit herstellen. Dieser Ort gibt Sicherheit und Stabilität. Er ist überschaubar und einfach. Das sorgt dafür, dass man nicht verrückt wird.

Cottagecore: die Sehnsucht nach der Ursprünglichkeit

Vom „Zurück zur Natur“ des Jean-Jacques Rousseau über die preußische Gräfin Lichtenau mit ihrem vor zwei Jahrhunderten modernen Schmuckbauernhof, von den Hippies und Blumenkindern der 1960er mit ihren Gänseblümchenkränzen und Friedenspicknicks im hohen Gras bis zu den jungen Leuten unserer Zeit, die heuer beim Soja-Latte Sehnsucht nach dem Landleben haben: Cottagecore ist ein nicht so neues, aber mittlerweile sehr erfolgreiches Social-Media-Phänomen, das die Sehnsucht nach dem unkomplizierten Leben im Landhaus und mitten in gesunder Natur beschreibt. Einerseits versteht man Cottagecore als Lifestyle, andererseits als eigene Ästhetik, die sich sowohl in der Mode als auch in der Einrichtung widerspiegelt. Befeuert wird der Trend aktuell vom COVID-19-Virus.

Cottagecore: Bedeutung, Definition

Der Hashtag #cottagecore war schon vor etwa zwei Jahren in den sozialen Medien vertreten. Unter anderen sorgte US-Popstar Taylor Swift nicht zuletzt mit ihrem „Folklore“-Album für die wachsende Akzeptanz eines idyllischen Landlebens: Mittlerweile gilt es als sehr cool, barfuß über Wiesen zu tanzen, Brot, Marmelade und Co. selbst zu machen und Countrymusik zu hören.

Durch die gegenwärtige Corona-Pandemie erhielt Cottagecore allerdings einen noch größeren Aufwind: „Cottage“ und „Hardcore“ passen in unsere Zeit, in der hierzulande Fahrradhändler über astronomische Verkaufszahlen jubeln, in der Harmonie bei Spaziergängen an der frischen Luft gefragt ist und Hefe zum Brot backen in den Supermärkten zur Mangelware wird. Das Phänomen gilt hier ebenso wie in den USA, wo der Trend rasant und kongruent zum Anstieg an Corona-Infektionen anwächst.

Der Trend Cottagecore romantisiert mit Videos und mit Bildern und zunehmend auch mithilfe ganz realer Produkte das Leben in einem imaginären Landhäuschen mit Garten und womöglich auch dekorativem Kleinvieh. Analysen weisen das unter anderen an der rasanten Zunahme der Likes zum Hashtag #cottagecore auf derer Blogging-Plattform Tumblr um etwa 540 Prozent nach. Unter #cottagecore brachte es das Videoportal TikTok in der letzten Zeit auf ein Plus von etwa 212 Millionen Likes.
Sicher wird der Cottagecore Trend gerade im Herbst oder im Winter noch weiter zunehmen: Die Natur wird bunter und ruhiger, in den Wohnräumen sorgt die Cottagecore-Landhaus-Romantik für mehr Gelassenheit und entspannte Atmosphäre. Hinter diesem Harmoniebedürfnis steht auch der Wunsch nach Sicherheit, legt sich doch der Corona-Virus aller Rationalität zum Trotz seit Monaten bedrückend auf das Lebensgefühl der Menschen. Deshalb hat das Landleben Konjunktur und die Cottagecore-Anhänger üben sich in der Abkehr vom Stadtleben und der als überbordend empfundenen Bedrohung durch die Technik – allerdings mit einigen Ausnahmen: So ist das Smartphone unverzichtbar, um geschäftig Bilder auf Instagram oder Videos auf TikTok zu teilen. Dazu passt ein Zitat aus den 1980er-Jahren: „Alle wollen zurück zur Natur, aber keiner zu Fuß“

Das Leben im Cottage Trend

Das Phänomen Cottagecore ist längst inmitten der Gesellschaft angekommen. Modisch im Trend sind Firmen wie das New Yorker Label Batsheva oder die Marke Matchesfashion in luxuriös ausgerichteten Onlinestores. H&M-Kampagnen erscheinen wie Berichte vom Mittsommerfest auf dem Getreidefeld, die angesagte französische Marke Jacquemus postete auf Instagram Szenen vom Landleben im Sonnenuntergang und bei Ikea sind die Wäschetrockner wieder wie bei Oma aus robustem Holz.

Alles soll vom idyllischen und selbstbestimmten Leben abseits großer Stadtwohnungen berichten und kommt den Menschen entgegen, die Tiny Houses und Wohnwagen bevorzugen. Wer aber nun mal in der Stadt wohnt, packt sich wenigstens eine Picknickdecke in den Bergsteiger-Rucksack oder schnappt sich ein Zelt, um sich an der Ruhe der Natur zu erfreuen. Andere holen sich mit der entsprechenden Einrichtung à la Cottagecore Landhaus-Feeling in die Wohnräume.

Wohnen im Cottagecore-Trend

Die britische Vogue hat hinter der Verklärung des harmonischen und beschaulichen Lebensstils eine Mischung aus „Rebellion und Romantik“ ausgemacht. Hinter Cottagecore verorten Trendforscher sogar eine gewisse Aussteigermentalität gegenüber Konsumismus, Überproduktion und gegen Umweltzerstörung – eine Gesellschaftskritik also, allerdings hübsch inszeniert.

Ob dem Trend eine so umfassende Bedeutung zukommt, sei dahingestellt. Nicht zu übersehen ist allerdings die handgemachte Cottagecore-Ästhetik im entsprechenden Einrichtungsstil – aber neu ist auch das nicht: Schon vor mehr als 200 Jahren dekorierte man vom Porzellangeschirr bis zum Toilettenspiegel alles mit überzuckerten Hirtenszenen und auch die Klöppeldeckchen unserer Urgroßeltern zeugten wohl von Kitsch – allerdings auch vom Sinn für eine durchaus legitime Harmonie.
Deshalb ist es auch legitim, den Cottagecore-Trend heutzutage richtig „abzufeiern“ – zumindest daheim: Dazu gehören gehäkelte Tischdeckchen, selbst getöpferte Gefäße für die Zimmerpflanzen, kopfüber aufgehängte Trockenblumen oder auch selbst gebaute Holzkästen als ebenso praktische wie rustikale Wandregale. Flohmarkt-Schätzchen wie geschwungene Kaffeekannen, mit Stuck umrahmte Landschaftsbilder und geblümte Porzellanteller passen perfekt in den nostalgischen Landhaus-Stil.
Der Trend Cottagestore ist aus ästhetischer Sicht ein geradezu drastisches Gegenstück zum Minimalismus, der Raum gibt, die Bedeutung der gegenwärtigen Alltagsbelastungen gegen das wirklich Wesentliche abzuwägen.

Was ist Fast Fashion? Bedeutung, Definition, Erklärung, Kritik


Als „Fast Fashion“ wird Mode bezeichnet, die so einfach, schnell und günstig konsumiert werden kann wie Fast Food. Durch die günstigen Preise ist es möglich (und auch so gedacht), dass schnell neue Kleidungsstücke gekauft werden können.

„Fast Fashion“ in Kürze definiert: Mehr günstige Kleidung in kürzerer Zeit.

Was ist Fast Fashion genau? Was ist damit gemeint? Bedeutung, Definition

Fast Fashion ist ein Geschäftsmodell in der Modebranche bei welchem Hersteller versuchen aktuelle schnelllebige Modetrends zu bedienen und Mode zu sehr günstigen Preisen anzubieten. Dies führt dazu, dass Kollektionen in sehr kurzen Zeitabständen (Wochentakt) wechseln und ausgetauscht werden.

Der Ausdruck „Fast Fashion“ bedeutet auf deutsch „Schnelle Mode“.

Fast Fashion entstand in den 1980er Jahren. Damals wurde die Strategie „Quick Response“ genannt. „Quick Response“ bedeutet auf deutsch: „Schnelle Reaktion“.

Ein Beispiel für Fast Fashion:

Designer höherwertiger Kleidung bringen ca. zwei Kollektionen im Jahr heraus.
Zara bringt 24 neue Kollektionen im Jahr heraus. H&M kommt auf bis zu 16 Kollektionen im Jahr.

Warum gibt es Fast Fashion?

Fast Fashion ist eine Reaktion auf Influencer, Stars und Laufstege. Der Gedanke dahinter ist, dass Fans die Kleidung ihrer Vorbilder oder von Models nachkaufen wollen und das möglichst schnell. Dafür darf zwischen dem Moment, in dem ein Promi oder ein Model ein bestimmtes Kleidungsstück trägt und dem Moment, in dem ein Kunde nach dem Kleidungsstück in einem Geschäft oder online sucht, nicht viel Zeit vergehen. Denn je mehr Zeit vergeht, umso geringer wird die Kaufabsicht eines Kunden. Fast Fashion bedient diese Kundennachfrage und erlaubt es Herstellern auf den Markt effizient zu reagieren.

Fast Fashion:

  • Fast Fashion führt dazu, dass Kunden mehr Kleidung kaufen. Dies führt zu einer Gewinnsteigerung bei den Unternehmen.
  • Fast Fashion erlaubt es Kunden ihre kurzfristigen Wünsche schnell zu befriedigen.
  • Fast Fashion bietet zwei große Vorteile für Kunden: Es wird günstige Mode in großer Auswahl angeboten.

Anmerkung der Redaktion:

Fast Fashion erinnert den Autor an die „Die Höhle der Löwen“. Lieber Leser, ist dir aufgefallen, dass wenn die Sendung am Dienstag ausgestrahlt wird, manche Produkte sofort am Mittwoch kaufbar sind? Hier bedient ein Unternehmen die durch die Sendung erfolgte Nachfrage sofort. So ähnlich funktioniert Fast Fashion, bloß das die Mode-Industrie komplexer ist und viel größer. (Anmerkung der Redaktion: Der beschriebene Umstand ist nur eine Beobachtung des Autors.)

Kritik an Fast Fashion: Ist Fast Fashion schlecht?

Fast Fashion wird kritisiert, da dieses Geschäftsmodell auf schnellen Verbrauch ausgelegt ist und nicht auf Nachhaltigkeit. Der schnelle Verbrauch  belastet die Umwelt, führt zu Umweltverschmutzungen, verursacht Müll und ist nicht nachhaltig.

Unternehmen, die Fast Fashion betreiben, wollen den Kundenwünschen immer einen Schritt voraus sein. Dies bedeutet, dass Designer und Fabriken sehr viel in kurzer Zeit arbeiten müssen, damit die Strategie aufgeht. Dies belastet Menschen und führt zu einer schlechten Co2-Bilanz.

Um Fast Fashion günstig anzubieten, dürfen die Produktion, der Transport und die Arbeitskräfte (Näherinnen) nicht viel Kosten. Da Unternehmen ihre Gewinnmarge nicht über den Verkaufspreis erhöhen können, kann vermutet werden, dass sie versuchen Kosten zu reduzieren. Dies kann zu Lasten von Mensch und Umwelt gehen.

Es stellen sich Fragen wie:

  • Unter welchen Bedingungen wird die Mode produziert?
  • Wie kann die Mode so günstig sein?
  • Wo wird die Mode produziert? Von wem?
  • Wie wird die Kleidung veredelt? Welche Qualität hat Fast Fashion?
  • Unter welchen Arbeitsbedingungen arbeiten die Näherinnen?
  • Wie sieht das Arbeitsrecht im Land der Näherinnen aus? Werden Überstunden bezahlt? Gibt es Arbeitsschutz?
  • Wird alte Kleidung recycelt?

Fast Fashion ist Ausdruck einer verschwenderischen Haltung des kurzfristigen Denkens. Anstatt Kleidung lange zu tragen und zu pflegen, erlaubt es Fast Fashion Kleidungsstücke kurzfristig zu tragen und dann neue zu kaufen.

Fast Fashion ist das Ergebnis einer beschleunigten Weltwirtschaft und dem Umstand, dass Mode seit den 1980er Jahren zu einem schnelllebigen Produkt geworden ist.

Abschätzig wird Fast Fashion auch „Wegwerfmode“ genannt.

Fast Fashion ein Rechenbeispiel

Wer etwas rechnet, merkt schnell das Fast Fashion nicht so günstig ist, wie gedacht.

Wer ein Fast Fashion T-Shirt für 5 Euro fünfmal trägt und dann wegwirft, bezahlt pro Tragen: 1 Euro.

Wer ein hochwertiges T-Shirt für 20 Euro kauft und 30-mal trägt, bezahlt pro Tragen: 0,66 Euro.  (Also weniger.)

Was sind Boyfriend Jeans? Bedeutung, Definition, Liste, Eigenschaften


Boyfriend-Jeans sind Damenhosen aus Jeansstoff, die weit und maskulin geschnitten sind. Sie sind lässig und liegen nicht eng am Körper an, haben aber trotzdem eine angenehme Passform, die die Vorzüge des weiblichen Körpers optimal betont.

Die Bezeichnung „Boyfriend-Jeans“ stammt aus der englischen Sprache und wird mit „Jeans des männlichen Freundes“ übersetzt. Ausschlaggebend für den Namen der Hose ist ihr unverwechselbarer Look, denn Boyfriend-Jeans sehen aus, als hätten ihre Trägerinnen sie aus dem Kleiderschrank des männlichen Partners ausgeliehen.

Einen deutschen Begriff für das Jeansmodell gibt es nicht. Auch in Deutschland hat sich die englische Bezeichnung „Boyfriend-Jeans“ für die bequemen Hosen durchgesetzt. Das Wort ist mittlerweile im deutschen Sprachraum so gebräuchlich, dass es im Jahr 2017 in den Duden aufgenommen wurde.

Geschichte der Boyfriend-Jeans

Damenjeans mit weitem Schnitt gehören geschichtlich betrachtet zu den neueren Entwicklungen der Modeindustrie. Über viele Jahrzehnte war dieser Stil weitestgehend unüblich. Erst in den 1980er-Jahren trugen Frauen erstmals weitere Jeans. In den 1990er-Jahren setzte sich dieser Trend fort. Weit geschnittene Baggy-Jeans erreichten große Popularität. Sie wurden häufig von weiblichen Musikstars aus der Pop- und Rap-Szene getragen, im Alltag konnten sie sich aber nicht durchsetzen.

Zu Beginn des 21. Jahrhunderts wurden Boyfriend-Jeans zum großen Trend in den USA. In den Jahren 2007 und 2008 trugen viele bekannte Sängerinnen und Schauspielerinnen weit geschnittene Jeans und verhalfen dem Kleidungsstück zu großer Popularität. Schnell verbreitete sich der neue Stil und wurde auch in Deutschland bekannt. Bereits 2009 griffen viele namhafte Modedesigner den weiten Schnitt in ihren Kollektionen auf. Mittlerweile haben sich die beliebten Boyfriend-Jeans in der Modewelt fest etabliert und sind in vielen Läden erhältlich. Die Boyfriend-Jeans ist bisher die einzige Damenjeans mit weitem Schnitt, die sich dauerhaft durchsetzen konnte.

Als Hintergrund für die Entwicklung des Trends werden verschiedene Ursachen aufgeführt. Vor allem praktische Gründe scheinen eine große Rolle gespielt zu haben. Frauen bedienten sich beispielsweise am Kleiderschrank des Partners und liehen seine Jeans aus, weil die eigene Hose gerade nicht griffbereit war. Außerdem waren die weiten Hosen bequemer im Alltag. Boyfriend-Jeans können aber auch als eine Abkehr von vorherrschenden Trends und als eine Auflehnung gegen zu enge Kleidung verstanden werden. Sie sind ein Ausdruck feministischer Rebellion gegen das gängige weibliche Schönheitsideal und definieren Attraktivität unabhängig von gängigen Geschlechterklischees.

Siehe auch:

Boyfriend-Jeans im Trend

Boyfriend-Jeans gehören zu den angesagtesten Jeansmodellen des 21. Jahrhunderts. Die geschickte Kombination aus Bequemlichkeit und Stilbewusstsein macht die Hosen so besonders und ist der Hauptgrund für ihre große Beliebtheit.

Seit Erfindung der Boyfriend-Jeans wird der amerikanische Trend regelmäßig von vielen Sängerinnen, Schauspielerinnen und anderen bekannten Personen aufgegriffen. Katie Holmes, Gwen Stefani, Victoria Beckham, Heidi Klum, Jessica Alba und Rihanna sind nur einige Stilikonen, die sich häufig in Boyfriend-Jeans zeigen und ihre Outfits auf Fotos ablichten lassen.

Auch jenseits von Hollywood liegen Boyfriend-Jeans im Trend. Viele Frauen suchen im Internet nach Inspirationen, um die weit geschnittenen Hosen modebewusst zu kombinieren. Im Jahr 2017 war „Boyfriend-Jeans“ einer der am häufigsten gesuchten Begriffe auf der Fotoplattform Pinterest. Auf Facebook, Twitter und Instagram werden unter dem Hashtag #boyfriendjeans ebenfalls viele Fotos geteilt, um Outfits mit den angesagten Boyfriend-Jeans zu zeigen.

Schnitt und Form der Boyfriend-Jeans

Boyfriend-Jeans sind sehr gemütlich und angenehm zu tragen. Charakteristisch sind der weite Schnitt und die bequeme Passform. Die Hosen beginnen ein Stück unterhalb der Taille und sitzen locker auf der Hüfte. Die Beinform ist konisch (kegelförmig), was bedeutet, dass die Hosenbeine an den Oberschenkeln weiter geschnitten sind, an den Unterschenkeln aber etwas schmaler werden. Trotz der engeren Beinenden bieten Boyfriend-Jeans immer noch genügend Bewegungsfreiheit.

Die Beinenden der lässig sitzenden Boyfriend-Jeans werden oftmals hochgekrempelt getragen, damit die Hose über dem Knöchel endet. Der weite Schnitt umspielt Oberschenkel und Po, schmeichelt der Figur und unterstreicht die weiblichen Formen positiv. Außerdem betonen Boyfriend-Jeans die Beine ihrer Trägerinnen.

Stoff der Boyfriend-Jeans

Boyfriend-Jeans bestehen aus Denim. Der robuste Baumwollstoff stammt aus Frankreich und wird für alle Jeanshosen verwendet. Boyfriend-Jeans sehen in der Regel nicht wie neu und ungetragen aus, sie kommen im „Used-Look“ daher. Oft werden helle Blautöne verwendet. Die Hosen sind aber auch in dunklen Farben erhältlich. Neben aufgerauten und verwaschenen Stellen komplettieren Risse und Löcher den verwegenen Look.

Wem stehen Boyfriend-Jeans besonders gut?

Grundsätzlich können Boyfriend-Jeans von allen Frauen getragen werden. Ganz besonders gut sehen sie an großen und schlanken Frauen mit langen Beinen aus. Der nach unten enger werdende Schnitt lenkt die Aufmerksamkeit auf die Beine und betont diese auf positive Art und Weise.

Doch nicht nur schlanke Frauen profitieren von den Vorteilen der Boyfriend-Jeans, auch ausgeprägtere Figurtypen können den lässigen Look sehr gut tragen. Durch den weiten Schnitt werden kleinere Problemzonen sehr gut kaschiert. Außerdem streckt die konische Beinform die Beine und lässt sie schlanker wirken.

Für sehr kleine Frauen ist die Boyfriend-Jeans nur bedingt geeignet, da durch die Passform der Hose der Körper verkürzt und gedrungen wirken kann. Entscheiden sich kleine Frauen dennoch für eine Boyfriend-Jeans, ist eine Kombination mit Absatzschuhen zu empfehlen, um den Körper optisch zu strecken.

Wer trägt Boyfriend-Jeans?

Mittlerweile werden Boyfriend-Jeans nicht mehr nur von Frauen getragen, der Trend hat auch Männer, Kinder und Jugendliche erreicht. Durch den besonderen Schnitt können Männer ihre Beine optimal in Szene setzen, während der lockere Sitz an Hüfte und Po dafür sorgt, dass keine Abstriche bei der Bequemlichkeit gemacht werden müssen.

Für Kinder und Jugendliche sind Boyfriend-Jeans vor allem interessant, weil sie eine perfekte Kombination aus Trendbewusstsein und Funktionalität darstellen. Der weite Schnitt ermöglicht es den Kleinen, sich im Alltag beim Spielen frei zu bewegen und dabei trotzdem modisch gekleidet zu sein.

Wie können Boyfriend-Jeans kombiniert werden?

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, um Boyfriend-Jeans im Alltag stylisch zu kombinieren. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt, denn die Hosen sind nicht nur in der Freizeit ein beliebtes Kleidungsstück, sie lassen sich auch zu verschiedenen Anlässen problemlos in das Outfit integrieren.

Der Oversize-Look

Boyfriend-Jeans sind teil einer gesamten Stilrichtung, dem Boyfriend-Look. Dabei werden weit geschnittene Kleidungsstücke lässig miteinander kombiniert. Neben einer weit geschnittenen Boyfriend-Jeans werden auch Shirts und Hemden in Übergröße getragen, um den Oversize-Look abzurunden.

Der sportliche Look

Um im Alltag mit einem sportlichen Outfit zu überzeugen, können Boyfriend-Jeans bequem mit T-Shirts und Hoodies kombiniert werden. Chucks und Turnschuhe machen das Styling komplett. Chucks sind besonders gut geeignet, um die Schuhe farblich auf das restliche Outfit abzustimmen.

Der maskuline Look

Um den ursprünglichen Herrenlook beizubehalten, können Boyfriend-Jeans gemeinsam mit einem Shirt und einer derben Lederjacke getragen werden. Wird das Shirt in die Hose hineingesteckt, verleiht ein Ledergürtel mit auffälliger Schnalle dem Outfit einen ganz besonderen Charakter. Mit kräftigen Boots wird der maskuline Look komplettiert.

Der feminine Look

Trotz des weiten Schnittes der Boyfriend-Jeans ist es möglich, dem Outfit eine feminine Note zu verleihen. Kombiniert mit eng anliegenden Oberteilen und Pumps oder Sandalen betont die Boyfriend-Jeans die Vorzüge der weiblichen Figur. Passend ausgewählte Accessoires wie z.B. ein Tuch oder eine Tasche runden den femininen Look ab.

Der Business-Look

Auch im Büro muss eine Boyfriend-Jeans nicht zwangsläufig tabu sein, denn im bequemen Outfit lässt sich der Arbeitsalltag viel besser bewältigen. Ein schlichtes Modell der weiten Hose kann gemeinsam mit Bluse, Blazer und Loafers auch im Arbeitsleben getragen werden.

Der Party-Look

Kombiniert mit einem edlen Top, Glitzerschmuck und High Heels kann die weite Hose auch auf einer Party überzeugen.

Was sind Girlfriend Jeans? Bedeutung, Definition, Liste, Eigenschaften


In der Modewelt und in den verschiedenen (Online) Modeshops taucht öfter der Begriff Girlfriend Jeans auf. Auch wenn Models oder Mode Bloggerinnen sich lässig mit Jeans online auf Fotos zeigen, taucht der Name Girlfriend Jeans immer mal wieder auf. Doch was haben Freundinnen mit dieser Art von Jeans zu tun? Ist das einfach nur ein Begriff, der neugierig machen soll, oder hat er mit einem bestimmten Schnitt und einem bestimmten Material zu tun? Von jedem etwas, könnte man sagen. Eines ist mit Sicherheit falsch. Die Girlfriend Jeans kommt nicht aus dem Kleiderschrank der besten Freundin. Auch wenn es naheliegen könnte. Doch die Modeindustrie wäre nicht so erfolgreich, wenn sie nicht immer wieder mit neuen Schnitten, Begriffen und einem Mix aus Bewährtem und Neuem auf den Markt kommen würde. Jedoch, so neu ist diese Schnittform nicht. Reisen wir zurück in die 90iger Jahre.

Die Mutter der Girlfriend Jeans

Wer kennt sie nicht, die legendäre Levis 501. Sie revolutionierte den Jeans-Mode-Markt. Sie war damals, in den 1990iger Jahren, der absolute Trend. Der Schnitt gilt als Grundlage für die Girlfriend Jeanshose. Auch das Material, ein fester Jeansstoff wurde übernommen. Und somit wiederholt sich in etwas abgewandelter moderner Machart der Trend von damals wieder. Egal, ob die Modebranche selbst, die Models und die Modebloggerinnen, die Fotos und Trends in die breite Öffentlichkeit tragen, die Jeans wird nie aus der Mode kommen. Auch Levis reagierte in der Zwischenzeit und brachte eine modernere »weiblichere« Form der 501, die Levis 501 CT auf den Markt.

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Woher stammt der Begriff Girlfriend Jeans

Da wechseln wir jetzt mal kurz das Geschlecht. Denn im Grunde war die Boyfriend Jeans vorher da. Da die Jeans für Boys meist länger, weiter und auch meist niedriger in der Taille sind, gelten Jeans in diese Schnittart als Boyfriend Jeans. Da dies zwar recht bequem sein kann, entspricht dieser Schnitt nicht wirklich den weiblichen Formen. Es wurde kurzerhand eine Abwandlung der Boyfriend Jeans entworfen und voilà hier ist sie die Girlfriend Jeans. So entstand der Name dieser Jeansform. Als Ergänzung zu dieser besonderen Bezeichnung einer Jeans Schnittform gehört auch die Mom Jeans. Diese erinnern an die 80iger Jahre, sind meist im hellblauem Jeansstoff und mit sehr hoher Hüfte. Wer eine hohe Taillenform liebt und seine Beine optisch verlängern möchte, der ist bei dieser Schnittform gut aufgehoben.

In Deutschland sind die Girlfriend Jeans bereits seit einigen Jahren zu kaufen und sie erfreuen sich durch ihre gute Passform und Bequemlichkeit großer Beliebtheit. Das wirklich Besondere an dieser Bluejeans ist, dass sie mit nahezu allem kombiniert werden kann. Das bedeutet, sie hat das Zeug zum absoluten Lieblingsstück. Stöbert man in den Shops, online wie offline, ist in nahezu jeder Ausführung (Farbe, Style etc.) die Girlfriend Jeans zu haben. Das soll ihr erst einmal ein anderes Kleidungsstück nachmachen.

Die besondere Schnittform der Girlfriend Jeans

Weiter oben wurde bereits die Boyfriend Jeans erwähnt. Denn genau auf dieser Art Schnitt basiert die Girlfriend Jeanshose. Der tiefsitzende Hosenbund, die nahezu gerade geschnittenen Beine und der lockere Schnitt an Po, Hüften und Oberschenkeln bekamen eine weibliche Note. Der Hosenbund ist hoch oder mittelhoch und die Hose sitzt an Po, Hüften und Beinen etwas enger als bei den Jungs. An den Knöcheln liegt die Jeans nicht eng an, sondern locker und etwas weiter. Die Form ist konisch wie bei einer Karotte, aber eben lockerer, daher ist sie auch nicht mit einer Skinny zu verwechseln. Oft wird die Girlfriend Jeans in einer 7/8 Länge getragen. Das ist eins ihrer Kennzeichen. Wer seine schlanken Beine und seinen knackigen Po betonen möchte, sollte sich lieber eine Skinny, oder Stretchjeans zulegen. Die Girlfriend Jeanshose ist aus festem Jeansstoff ohne Stretch. Farblich reicht die Palette von ausgewaschen bis Schwarz. Gestreift, Unifarben oder auch in einer peppigen Farbe. Wie eine echte Jeanshose eben sein soll. Im Used Look oder mit zerrissenen Knien, mit Nieten, farbigen Nähten oder allen modernen Styles, der Schnitt der Girlfriend Jeans passt immer. Eines ist sicher und macht diese Jeans so beliebt: Sie schmeichelt nahezu jeder weiblichen Figur.

Was Frau zur Girlfriend Jeans tragen kann

Richtig schick sieht es aus, wenn die freien Knöchel betont werden und der Bund zu sehen ist. Besonders schick sehen hochhackige Pumps zu den 7/8 Hosen aus. Eine Bluse lässig in die Hose gesteckt und das schicke Outfit ist fertig. Coole Sneakers passen ebenfalls hervorragend. Zu den Winterstiefeln passen Girlfriend Jeans weniger. Da sollte man auf eine andere Hosenform zurückgreifen. Mit einem engen kurzen Top zur Jeans kommt man in jeden Nachtclub rein. Schick und sexy. Weniger passend sind weite Shirts, die den Bund verdecken. Je nachdem wie die Jeans kombiniert wird, kann sie zu vielen Anlässen getragen werden. Durch den weiteren Schnitt kann die Hose auch sehr gut in der warmen Jahreszeit getragen werden und mit sommerlichen Oberteilen kombiniert werden.

Wer kann die Girlfriend Jeans tragen?

Durch ihren hohen Bund ist die Girlfriend Jeans wunderbar für Frauen geeignet, die ihren Bauch ein wenig kaschieren möchten. Hüfthosen sind in diesem Fall absolut nicht zu empfehlen. Soll der Po knackiger und kleiner erscheinen, ist die etwas lockere Passform im Schritt und an den Oberschenkeln ideal. Wer zu starken Oberschenkeln neigt, sollte vielleicht eine andere Jeansform in Betracht ziehen, oder eine schwarze Girlfriend Jeans kaufen. Da die Jeans einen höheren Hüftschnitt hat, ist es wichtig darauf zu achten, wo genau die Gesäßtaschen angebracht sind und in welcher Größe. Breitere Gesäßtaschen lassen den Po kleiner aussehen. Sitzen die Taschen weiter oben, wirkt der Po größer. Mit diesem Wissen ist es einfach, die zur eigenen Figur passenden Jeans auszuwählen. Nicht nur zweckmäßig und bequem sondern unterstützend und umschmeichelnd. Natürlich hilft ein Blick auf die Nähte und allgemein auf die Verarbeitung, die Wertigkeit und eine eventuelle Lebensdauer zu bestimmen. Die Größe sollte nicht zu klein gewählt werden, denn sitzt die Girlfriend Jeans zu eng, wirkt das eventuell nicht sehr vorteilhaft. Noch dazu, weil kein Stretchanteil im Jeansstoff ist. Auf ein ganz wichtiges Detail sollte bei der Girlfriend Jeans unbedingt geachtet werden. Egal, ob man klein oder groß ist, die Jeans sollte immer kurz über den Knöcheln enden. Nur so kommt die Jeans und seine Trägerin voll zur Geltung und kann hervorragend kombiniert werden.

Warum es die Girlfriend Jeans noch sehr lange geben wird

Wie kein anderes Kleidungsstück ist die Bluejeans in der gesamten Bekleidungsindustrie seit vielen vielen Jahren immer wieder mit neuen Schnitten und Gadgets nicht wegzudenken. Einst (vor über 150 Jahren) wurde die Jeans als Arbeiterhose mit einem strapazierfähigen Stoff von Levi Strauss erfunden und entwickelt. Für die Goldschürfer in Amerika. Damals konnte noch niemand auch nur ahnen, dass heute im 21. Jahrhundert der Siegeszug der Bluejeans immer noch anhält. So gesehen atmet auch die Girlfriend Jeans immer noch Geschichte ein. Natürlich hat sich aus der schlichten Arbeiterhose in der Zwischenzeit ein richtiger Modetrend entwickelt, und trotzdem wurde die Jeanshose lange Zeit auch für schweres Arbeiten draußen genutzt. Bis sich neue Materialien, die vor allem wasserdicht und schwer entflammbar sind, durchgesetzt haben.
Die Girlfriend Jeans gehört zu den Hosen, die so geniale Schnitte haben, die nahezu zu jeder weiblichen Figur passen. Sie ist somit das Ergebnis aus Formen von früher, aus Erfahrungen von Trägerinnen und dem großen Erfolg über Jahre hinweg

Was sind Scrunchies? Bedeutung des einzigartigen Accessoires


Scrunchies waren in den 1990er Jahren ein unverzichtbares Haaraccessoire. Nahezu sämtliche Frauen und Mädchen nutzten dieses einzigartige Haargummi. Mittlerweile erfreuen sich diese praktischen Haargummi an einem Comeback. Sie sind populärer denn je. Das liegt zum einen an den zahlreichen Influencern, zum anderen ist das gestiegene Interesse für ein schönes Äußeres mitverantwortlich für diesen Trend. VSCO-Girls und Soft-Girls lieben Scrunchies.

Bei einem Scrunchie handelt es sich um ein voluminöses und zugleich gerafftes Haargummi, welches mit einem Stoff bezogen ist. Sie symbolisieren die Liebe zu unterschiedlichen Haarfrisuren. Die Anpassungsfähigkeit der Scrunchies stellt eine ihrer Besonderheiten dar. Darüber hinaus schonen Scrunchies im Gegensatz zu zahlreichen weiteren Haargummis die Haare und die Haarstruktur. Frauen, die dieses Haargummi nutzen, erleiden weniger Haarbruch. Das liegt an dem fehlenden schädlichen Metallteil, den zahlreiche andere Haargummis haben. Scrunchies schonen somit nicht nur die Haare vor einem schmerzvollen Ziepen, sondern verursachen auch keinen Haarbruch. Auf eine lange Sicht hin, eignen sich Srunchies eher für Pferdeschwänze oder Buns.

Weshalb sind Srunchies wieder populär?

Die speziellen Haargummis verdanken ihr Comeback zu einem großen Teil den in Szene gesetzten Bildern auf Instagram. Millionen von Vidoetutorials präsentieren schöne Frisuren, für welche ein Scrunchie erforderlich ist. Somit sind berühmte Influencer mit einer hohen Anzahl an Followern sicherlich mitverantwortlich für die erneute Popularität der voluminösen Haargummis.

Eine sinngemäße deutsche Übersetzung für Scrunchie wäre eine lockere Schleife, welche von einem lockeren Stoff umgeben ist.

Frisuren, die mit Scrunchies harmonieren:

Scrunchie als Messy Bun

Messy Buns erfreuen sich einer steigenden Beliebtheit unter Frauen. Sie sind innerhalb von wenigen Sekunden fertig. Ein Messy Bun ist ein Dutt, der den Eindruck, der nicht gekämmten Haare erweckt. Dabei binden Frauen ihre Haare zu einem lockeren und hohen Pferdeschwanz hoch. Das Haar ist jedoch nicht streng gekämmt. Anschließend wickeln sie den Zopf um das Haargummi bis ein Dutt entsteht. Diesen befestigen sie mit einem Scrunchie. Das voluminöse Haargummi verleiht einem Messy Bun einen einzigartigen Look. Darüber hinaus halten sie den Dutt gut beieinander. Dank einem Scrunchie fällt ein Messy Bun nicht auseinander.

Scrunchie als Half Bun

Half Buns sind besonders beleibt bei Damen, die sich nicht entscheiden können, ob sie ihre Haare offen tragen oder zusammenbinden sollen. Da bietet sich ein stylischer Half Bun an. Er stellt einen Dutt am oberen Teil des Kopfes dar. Zuerst machen Frauen einen kleinen Halbzopf, dann wickeln sie diesen um das Haargummi bis ein kleiner Bun entsteht, zum Schluss befestigen sie diesen mit ihrem Lieblings-Scrunchie. Der Rest des Haares kann glatt oder mit Locken verziert getragen werden.

Scrunchie als tiefen Dutt

Tiefe Dutts sitzen im Nacken. Meistens sind die Haare locker zusammengebunden. Ein Dutt ist im Vergleich zu einem Bun ordentlich und streng gekämmt. Es schauen keine Strähnen heraus. Für festliche Anlässe hingegen, wird extra die eine oder andere Strähne neben der Schläfe platziert. Dadurch wirkt der tiefe Dutt nicht so streng. Ein Scrunchie um den Dutt herum verleiht der Frisur das gewisse Etwas. Wenn das Haargummi auf das gesamte Outfit abgestimmt ist, handelt es sich um ein perfekt aufeinander abgestimmtes Outfit.

Scrunchie als eleganten Dutt

Elegante Dutts zeichnen sich durch einen Mittel- oder einen tiefen Seitenscheitel aus. Sie sitzen entweder tief oder in der Mitte am Hinterkopf. Befinden sie sich jedoch auf der oberen Hälfte des Kopfes, weisen sie in der Regel keinen Scheitel auf. Ferner verziert eine schöne Spange diese Frisur. Bei eleganten Dutts ist der Scrunchie in der Regel einfarbig oder mit Pailleten sowie Perlen geschmückt. Diese Details stehen für Eleganz und sind bei festlichen Anlässen willkommen. Bei einem eleganten Dutt sind die Haare ordentlich zusammengebunden.

Scrunchie als Space Buns

Space Buns sind nichts weiter als zwei Buns, die sich jeweils auf der linken und rechten Seite am oberen Teil des Kopfes befinden. Die Frisur an sich ist schon extravagant und momentan äußerst beliebt. Im Sommer kühlt sie wunderbar den Nacken. In Kombination mit zwei Scrunchies wirken die beiden Buns noch spektakulärer. Für Hausarbeiten oder frischgebackene Muttis, deren Säuglinge oft dazu neigen, ihre Mütter an den Haaren zu ziehen, sind Space Buns ein praktisches Hairstyling.

Scrunchies: Tiefer Pferdeschwanz

Tiefe Pferdeschwänze sitzen im Nacken am Hinterkopf. Sie sind entweder locker oder fest gebunden. In Kombination mit Scrunchies tragen Frauen problemlos einen Pferdeschwanz den ganzen Tag. Das liegt an der Beschaffenheit dieser Haargummis, die sanft zum Haar sind. Sie verursachen weder Schmerzen noch Haarschäden. Tiefe Pferdeschwänze passen zu jedem Anlass. Bei sportlichen Aktivitäten sind sie jedoch besonders beliebt.

Scrunhcies: Hoher Pferdeschwanz

Hohe Pferdeschwänze sitzen am oberen Teil des Kopfes. Sie eignen sich nicht nur hervorragend als Styling zum Sport, sondern bei allen weiteren Aktivitäten. Beim Kochen verhindern sie das Ausfallen der Haare. Somit landen diese nicht im Essen. Mütter, die mit ihren Kindern toben, lassen sich dank eines hohen Pferdeschwanzes während des Spielens nicht von ihren Haaren stören. Scrunchies peppen hohe Zöpfe schön auf. Dank ihnen sieht ein Pferdeschwanz nicht langweilig aus. Ferner punkten sie mit ihrer Festigkeit. Der Pferdeschwanz bleibt den ganzen Tag am Oberkopf.

Scrunchies: Half Tail

Ein Half Tail ist ein Halbzopf oder ein Pferdeschwanz, der an der oberen Hälfte des Kopfes zusammengebunden wird. Er stellt eine schöne Mischung aus halboffenem und halbzusammengebundenem Haar dar. Ein Half Tail hebt zum einen die Gesichtszüge hervor, zum anderen versteckt er dennoch nicht die schöne Haarpracht. Er sieht bei kurzem, mittellangem und langem Haar gleichermaßen gut aus.

Flechtfrisur mit Scrunchie

Flechtfrisuren an sich sind immer ein schöner Blickfang. Zopfanhängerinnen wechseln zwischen einem French- und Dutchbraid ab. Allerdings ist der Zopf, der erst am Nacken beginnt, ebenfalls äußerst beliebt. Flechtfrisuren wirken stets elegant. Außerdem sind sie praktisch, da sie die Haare aus dem Gesicht halten. Sie eigenen sich bei sämtlichen Aktivitäten als Begleiter. In Kombination mit Scrunchies gewinnt eine herkömmliche Flechtfrisur ein liebevolles Detail, welches das gesamte Hairstyling in einem anderen Licht erscheinen lässt.

Welche Accessoires eigenen sich zum Tragen mit einem Scrunchie?

Scrunchies stellen ein auffälliges Accessoire dar. Deshalb sollten die weiteren Accessoires eher unauffällig sein. Ein hoher Pferdeschwanz, der mit einem Scrunchie geschmückt ist, verträgt selbstverständlich einfarbige Creolen oder Ohrstecker. Auch eine Halskette, die eher schlicht ist, passts sich dem gesamten Look mühelos an. Wenn der Srunchie hingegen einfarbig ist, dürfen die restlichen Accessoires wie Ohrringe, Halsketten oder Armbänder ruhig ein wenig auffälliger sein. Im Hinblick auf den Haarschmuck hingegen, ist Vorsicht geboten. Weitere auffällige Haaraccessoires sind eher unangebracht. Gegen unauffällige Bobbypins, welche die Haarsträhnen aus dem Gesicht halten sollen, ist jedoch nichts einzuwenden.

Was sind Mom Jeans? Bedeutung, Definition, Liste, Eigenschaften


Die „Mom Jeans“ kommt traditionell aus den USA. Bereits in den 80er und 90er Jahren wurden sie jedoch von Frauen in der gesamten westlichen Welt getragen. Früher waren die Hosen als ‚Karottenhosen‘ bekannt und galten eher als altmodisch und sicher nicht stylisch. Damals waren sie vor allem in hellblauer bis mittelblauer Waschung verbreitet. In den letzten Jahren sind sie auf den Laufstegen der Welt neu interpretiert worden und erfuhren so ein Revival. Sie erfreuen sich heute eher bei jüngeren Frauen großer Beliebtheit und zählen zu den komfortabelsten und lässigsten Jeansformen. Neben dem hohen Tragekomfort macht sie auch ihr Retrovibe zu einem gefragten Kleidungsstück.

Mom Jeans: Woher kommt der Trend?

Der Name Mom Jeans kommt von den traditionell von Schwangeren oder jungen Müttern getragenen Jeansformen, die etwas lockerer und legerer geschnitten sind. Andere Definitionen sagen auch, dass die Bezeichnung daher kommt, dass die Jeans so aussehen, als hätte man sie direkt aus dem Kleiderschrank der Mom – der Mutter – genommen. „Soft Girls“ mögen unter anderem Mom Jeans.

Wie sind Mom Jeans geschnitten?

Mom Jeans sind heute so geschnitten, dass sie an der Taille anliegen, an Hüfte, Po und Beinen eher weit geschnitten sind und den Körper an diesen Stellen nur umspielen. Zum Knöchel hin laufen die Jeans enger zu. So haben sie eine ‚karottige‘ Form. Außerdem sind sie eher kurz, sodass sie gerade die Knöchel preisgeben.

Die Mom Jeans haben traditionell einen sehr geringen bis gar keinen Stretchanteil. Vielmehr soll der lockere Schnitt die Jeans komfortabel machen und über ein paar Pfunde mehr hinwegtäuschen.

In Abgrenzung zu den Mom Jeans gibt es auch die sogenannten Boyfriend Jeans. Im Gegensatz zu den Mom Jeans sitzen diese jedoch auf der Hüfte und nicht auf der Taille.

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Mom Jeans: Wieso schmeichelt die Jeansform der weiblichen Figur?

Viele Frauen greifen aktuell zu dieser Jeans, da sie den meisten Figurtypen besonders schmeicheln sollen. Durch den lockeren Schnitt betonen sie nicht jedes Kilo so, wie es zum Beispiel enge Röhrenjeans tun. Durch das etwas weitere Bein gleichen sie leichter eine breitere Hüfte aus. Die meisten Frauen haben eine schmale Taille, die dieser Schnitt vorteilhaft zur Geltung bringen lässt. Zugleich schmeichelt die Hose durch den hohen Schnitt der Bauchregion und lässt diese optisch flacher erscheinen. Röhrenjeans haben traditionell einen hohen Stretchanteil, der garantieren soll, dass sich die Jeans perfekt dem Körper anschmiegt, jedoch damit auch jede Delle betont. Die Mom Jeans hingegen sitzt etwas weiter, hat einen geringeren Stretchanteil und lässt die Beine dadurch wohlgeformt erscheinen.

Manche Frauen nehmen von der Mom Jeans jedoch etwas Abstand, da die Hose durch den weiten Schnitt an Po und Hüfte diese Körperteile auch größer und undefinierter erscheinen lassen können. Frauen, die diese Region eher weniger betonen wollen, sollten so möglicherweise auf eine andere Passform zurückgreifen. Der persönliche Wohlfühlfaktor entscheidet also auch bei dieser Jeansform die Wahl.

Wie stylt man Mom Jeans?

Diese Jeansform ist bei Frauen auch aufgrund der vielen Möglichkeiten, die Hose zu stylen, so beliebt. Die meisten entscheiden sich für die Mom Jeans, wenn sie ein gemütliches Outfit wählen möchten. Andere möchten ihrem schicken Look eine etwas lässigere Note geben.

Dadurch, dass die Jeans an den Beinen eher weiter sind, empfiehlt es sich im Allgemeinen, die Hose mit einem eher Figur-nahen Oberteil zu tragen, um die Proportionen auszugleichen. Das gelingt am besten, wenn das Oberteil in den Bund der Hose gesteckt wird. So erscheint der Look nicht zu unordentlich. Gleichzeitig wird die meist schmalste Stelle des Körpers, die Taille, geschickt betont.

Die meisten Frauen, die diese Jeansform für einen lässigen Style wählen, kombinieren die Hosen mit Sneakers oder anderen flachen und bequemen Schuhen. Meistens werden dazu T-shirt und Pulli getragen. Cardigans und Blusen lassen jedoch auch komfortable Looks schicker erscheinen. Vielfältige Stylingvarianten ergeben sich außerdem durch Gürtel oder Tücher, die durch die Jeansschlaufen gezogen werden. Kurze Jacken wie Lederblousons sind in der Kombination mit Mom Jeans besonders vorteilhaft. Lange, weite Mäntel hingegen lassen den Style unförmig wirken. Ein längerer Cardigan oder Blazer, der mit einem Gürtel in der Taille an den Körper angepasst wird, kann jedoch ebenso der Figur schmeicheln und stellt so eine weitere Styling-Option für Mom-Jeans dar.

Viele geben dem Style jedoch durch High Heels und einen kurzen, engen Blazer einen eher schicken, modischen Touch. Durch hohe Absätze wirken die Beine länger und die Schuhe kommen durch die kurz geschnittene, häufig gekrempelte Hose besonders gut zur Geltung. Ein schickes Oberteil oder eine edle Seidenbluse, in den Bund der Hose gesteckt, runden den Look ab. Nachdem die Jeans die Körperformen wenig betont, ist es beim Styling mit Mom Jeans besonders leicht möglich, an anderer Stelle ein wenig Haut zu zeigen, ohne dabei zu wenig ‚angezogen‘ zu sein. Ein Trägertop oder sogar trägerloses, eng anliegendes Oberteil ist so die perfekte Ergänzung zu einem Mom-Jeans-Look am Abend und für schickere, aber dennoch lässige Events. Eine edle Clutch oder kleinere Tasche runden den Look ab.

Mom Jeans: Welcher Figur steht diese Jeansform am besten?

Wie die meisten Hosenschnitte stehen auch die Mom Jeans Frauen mit langen und schlanken Beinen am besten. Doch auch kleinere Frauen können die Jeans tragen. Dunklere Waschungen lassen die Beine optisch schlanker und länger wirken. Gleichfarbige Oberteile und hohe Schuhe tragen zu diesem Effekt zusätzlich bei. Die Beine sollten bei kleinen Frauen eher nicht hochgekrempelt werden, damit das Auge nicht auf das Ende der Jeans – und somit auf das Ende des Beines – gelenkt wird.

Bei Frauen mit breiteren Hüften empfiehlt es sich, die Hosen nicht in einer zu kleinen Größe zu kaufen. Am besten sieht die Jeans aus, wenn sie in der Taille eng sitzt, am Rest des Körpers jedoch eher locker fällt. Wer das Oberteil nicht in den Bund stecken möchte, kann eher quadratisch geschnittene Oberteile dazu kombinieren. Optimal ist es dabei, wenn diese an der Taille enden. So erscheint die Figur wohl-proportioniert, da die Taille sichtbar ist. Gleichzeitig verhindert ein Oberteil, das nicht eng am Oberkörper anliegt jedoch auch, dass überschüssige Pfunde am Bauch nicht zusätzlich betont werden. Frauen, die ihre schmale Taille besonders betonen wollen, können zusätzlich einen auffälligen Gürtel tragen, der die Blicke fängt. Der Rest des Outfits sollte dabei farblich zurückhaltend sein, damit das Gesamtbild nicht zu unruhig wirkt. Feine, zurückhaltende Muster sind generell günstiger bei größerer Kleidergröße, während auffällige, große Prints auch den Körper fülliger wirken lassen.

Mom Jeans kurz und knapp: Das solltest du wissen

Die folgenden Punkte treffen auf Mom Jeans zu:

  • sie kommen ursprünglich aus Amerika
  • früher wurden sie als „Karottenhosen“ bezeichnet
  • sie sind am Bein locker geschnitten
  • sie sind eher kurz geschnitten und damit knöchelfrei
  • Mom Jeans haben eine hohe Taille.
  • sie sind in den verschiedensten Waschungen erhältlich
  • sie sind besonders bei jungen Frauen beliebt
  • häufig werden sie etwas hochgekrempelt
  • Mom Jeans lassen sich lässig oder chic stylen.
  • geschickt gewählte Oberteile gleichen die weite Jeansform aus
  • Schuhe kommen bei dieser kurzen Jeansform besonders zur Geltung
  • Frauen aller Kleidergrößen können die Mom Jeans prinzipiell tragen
  • Frauen, die die Blicke von einer breiteren Hüfte ablenken wollen, sollten eher zu enger sitzenden Schnitten greifen

Mom Jeans: Worauf sollte man beim Kauf achten?

Am wichtigsten ist es auch bei der Mom Jeans, dass sich die Trägerin in ihr wohl fühlt. Dunklere, ruhige Waschungen schmeicheln außerdem den meisten Figuren und lassen einen tendenziell schmaler wirken. Größere Gesäßtaschen, die eher weiter oben angebracht sind, lassen zudem den Po kleiner wirken. Auf Modelle ohne Taschen oder mit vielen Mustern an den Taschen sollte hingegen verzichtet werden.

In welchen Ausführungen sind die Mom Jeans heute erhältlich?

Neben traditionellen Jeans-Waschungen gibt es die Mom Jeans heute auch aus Leder oder Lederimitat. Manche Hersteller bieten die Jeans auch mit besonderen Applikationen wie Schmucksteinen oder Aufnähern an. Neben günstigen High-Street-Stores führen auch zahlreiche Jeans- und Designermarken die verschiedesten Ausführungen der Mom Jeans.

Was ist ein „E-Girl“ / egirl / E-Boy? Bedeutung, Definition, Liste, Checkliste


„E-Girl“ bzw. „Egirl“ ist ein Fashion und Modetrend, der unter Mädchen und jungen Frauen verbreitet ist. Der E-Girl-Ästhetik- und Style-Trend zeichnet sich durch bestimmte Accessoires, Kleidungsstücke und ein bestimmtes Make-Up aus. Dies wird in diesem Beitrag detailiert erklärt. Außerdem ist „E-girls“ der Name einer japanische Musikgruppe.

Das „E“ in „E-Girls“ steht für „electronic“. „Electronic“ steht dafür, dass der E-Girl-Trend hauptsächlich im Internet in den sozialen Medien stattfindet. (Vor wenigen Jahren stand „E-Girl“ auch für „Emo-Girl“. Jedoch heißen die heutigen Emo-Girls „Soft Girls„.)

E-Girls (Egirls) und E-Boys sind vor allem auf der Social-Media-App TikTok aktiv. Aber auch auf Instagram, Twitch und Twitter sind sie zu finden. Auf beiden Plattformen finden sich Fotos und Videos zu den Hashtags #egirl, #egirls, #egirlfashion, #egirloutfit und #egirlaesthetic.

Das männliche Pendant zum E-Girl / EGirl ist der „E-Boy“ bzw. „Eboy“.

Siehe auch:

Was zeichnet „E-Girls“ / Egirls aus? Bedeutung, Liste, Eigenschaften

E-Girls sind „coole“ Mädchen. Ihr Kleidungsstil ist meist alternativ und ihre Haare sind gefärbt. Sie tragen schwarze T-Shirts und haben pinke oder blaue Haare. Sie fallen durch ihr auffälliges und markantes Make-Up auf: Sie malen sich kleine schwarze Herzen unter die Augen.

E-Girls haben folgende Eigenschaften:

  • E-Girls sind aktive Social-Media-App-Nutzerinnen. Sie nutzen vor allem TikTok und Instagram. (Für E-Girls ist ein Account auf TikTok Pflicht!)
  • E-Girls mögen Videospiele oder sie tun zumindest so.
  • E-Girls tragen teils übergroße schwarze Band-T-Shirts, Miniröcke oder hochtaillierte Hosen. E-Girls tragen außerdem auch langärmelige gestreifte Pullover oder Shirts.
  • Als Kopfbedeckung tragen E-Girls Beanies.
  • E-Girls mögen Zöpfe.
  • E-Girls färben sich ihre Haare. Sie bevorzugen die Farben und Schattierungen von blau, pink und andere Farben des Regenbogens. (Mit ihren bunten Haaren erinnern sie an Anime-Charaktere.)
  • E-Girls tragen Eyeliner und viel Rouge auf den Wangen.
  • E-Girls tragen ein spezielles Make-Up: Sie tragen kleine schwarze Herzchen, Kreuze (x) oder falsche Sommersprossen unter den Augen.
  • E-Girls mögen grelle, dunkle und Pastel-Farben.
  • E-Girls haben teils kurze Haare. Sie tragen einen Pony bzw. Stirnfransen. (Im englischen „Bangs“ genannt.)
  • E-Girls sollen Animes lieben.
  • E-Girls tragen Ketten aus Metal mit Metalringen.
  • E-Girls tragen außerdem Hosenketten.
  • E-Girls können den Me! Me! Me! Dance tanzen.
  • E-Girls tragen als Schuhe Vans und Doc Martens Schuhe.
  • E-Girls spielen bewusst mit ihrer Attraktivität.

Auffällig bei E-Girls ist, dass diese ihre Follower nicht durch Aufnahmen an exotischen Orten gewinnen, sondern meist durch Aufnahmen ihrer selbst in ihren privaten Zimmern. (Dies steht im starken Kontrast zu typischen Influencerinnen, die in ihren Bildern zeigen, an welchem exotischen Ort der Welt sie gerade sind bzw. waren.)

E-Girls sind der Gegenentwurf zu immer gut gestylten Influencerinnen. Sie befreien sich damit bewusst von alten Schönheitsnormen (und schaffen damit neue). Bei E-Girls steht nicht die perfekte Welt und das perfekte Aussehen im Vordergrund, sondern sie zeigen sich bewusst anders ohne ihren Körper übertrieben zu betonen. Dies gelingt ihnen z.B. durch das Tragen von schwarzen Band-T-Shirts.

Außerdem stehen E-Girls im Kontrast zu gut gestylten Influencerinnen durch den Umstand, dass sie sich (und ihre Online-Präsenz) nicht zur Werbefläche machen. E-Girls verkaufen keinen Style, sie bieten keine Produkte und Rabatte an. E-Girls sind auffällig und entspannt unkommerziell.

Scherzhaft kommen „E-Girls“ aus einer E-Girl Fabrik.

Teils werden E-Girls als neue Hipster gehandelt.

E-Girls sind eine Mischung aus japanischer Kawaii-Fashion, Cosplay-/Anime-Kultur und Punk/Grunge mit Anleihen von Goth. E-Girls sind ein Gegenentwurf zum einheitlichen Instagram-Style.

Hinweis: Für E-Girls gibt es keine festen Regeln, was erlaubt ist und was nicht. Deswegen herrscht unter E-Girls eine gewisse Freiheit, was sie tragen können.

Für E-Boys gilt:

  • E-Boys tragen ebenfalls ein spezielles Make-Up und malen sich schwarze Herzchen unter die Augen.
  • Sie lackieren ihre Fingernägel schwarz.
  • Sie tragen schwarze Kleidung.
  • Sie tragen Metalketten.

E-Girl / Egirl: Verbreitung und Bedeutung

Seit Dezember 2018 verbreitet sich der E-Girl / Egirl-Trend. Sehr viele Menschen suchten bei Google-Deutschland im Frühjahr 2019 nach „E-Girl“.

Die Begriffe „E-Girl“ und „EGirl“ sind schon älter und wurden auch vor aufkommen des „E-Girl“-Trendes gesucht.

Weitere Bedeutung von E-Girl / egirl

„E-girls“ ist eine seit 2011 aktive japanische Girl-Group. Das „E“ im Namen steht für „Exile“.

In einem älteren (vor 2019) Kontext bedeutet „E-Girl“ „Emo-Girl“. In diesem Beitrag geht es aber nur, um den von TikTok ausgehenden Fashiontrend E-Girl bzw. Electronic-Girl.

Was ist ein „Soft Girl“? Bedeutung, Definition, Liste, Checkliste


„Soft Girl“ ist ein Ästhetik-, Accessoire- und Kleidungstrend, der unter Mädchen und jungen Frauen verbreitet ist. Dieser zeichnet sich bestimmte durch bestimmte Accessoires, Gegenstände und Kleidungsstücke aus.

In den sozialen Medien werden Fotos und Videos über den „Soft Girl“-Trend mit folgenden Hashtags verbreitet: #softgirl, #softgirlaesthetic. Insbesondere werden Fotos und Video von und über „Soft Girls“ auf Instagram und TikTok verbreitet.

Siehe auch:

Was zeichnet „Soft Girls“ aus? Bedeutung, Liste, Eigenschaften

„Soft Girls“ kleiden und schminken sich in Anlehnung an die 1980er und 1990er Jahre; hier insbesondere an die Ästhetik des Grunge. Außerdem sind die Powerpuff Girls und Hello Kitty eine Ästhetik-, Style- und Schmink-Inspiration für Soft Girls.

„Soft Girls“ sind sensibler, emotionaler, verletzlicher und empfindsamer. Daher auch der Name „Soft Girl“. Sie mögen Kuscheltiere. Soft Girls wollen süß, hinreißend, liebenswert und niedlich sein. (Schwäche sollte nicht mit Soft Girls assoziiert werden.) Soft Girls lieben Pastellfarben.

„Soft Girls“ zeichnen sich durch folgenden Accessoires, Gegenstände und Kleidungsstücke aus:

  • Soft Girls mögen Pastell-Farben. (Entweder tragen sie Kleidungsstücke in Pastellfarben oder Schminke in Pastellfarben.)
  • Soft Girls tragen übergroße T-Shirts und Pullover. (Mit der Absicht etwas kleiner und süßer zu wirken.)
  • Soft Girls tragen aber auch Tank Tops, Crop Tops, Tennisröcke, Mom Jeans und weiße Socken in Pastellfarben.
  • Soft Girls mögen Haarclips, Barrettes, Stirnbänder, Bandanas und Scrunchies. Die Haarclips sind meist knallig bunt.
  • Als Kette tragen Sie Ketten, die süß aussehen und unter anderem Ketten mit Engeln.
  • Als Schuhe bevorzugen Soft Girls weiße Sneaker (white chunky) oder schwarze Turnschuhe.
  • Soft Girls mögen bunte Socken, die z.B. in Regenbogenfarben sind.
  • Soft Girls verwenden Blush. Dieser wird in den Farben pink oder Pfirsich (peach) verwendet.
  • Soft Girls verwenden Highlighter und Rouge in den Farben weiß, pink oder Pfirsich (peach).
  • Soft Girls malen Wolken und Herzen auf ihr Gesicht.
  • Soft Girls mögen die Emojis: Pfirsich, Wolke, Erdbeere, Kirche, Hase, Herz und weitere.
  • Der Pfirsich ist ein wichtiges Symbol für Soft Girls.
  • Soft Girls mögen süße Kuscheltiere wie z.B. von Hello Kitty, Teddybären, Schafe oder Alpakas in Pastellfarben.
  • Soft Girls besitzen auch einen „Fjäll Räven Kanken„-Rucksack in einer Pastellfarbe.
  • Ihre Fingernägel lackieren Soft Girls ebenfalls in Pastellfarben.
  • Soft Girls mögen viel(!) Lip gloss.
  • Soft Girls lieben Lutscher und Lollipops.
  • Soft Girls mögen süße Düfte bzw. Düfte, die süß riechen.
  • Auch mögen Soft Girls Plüsch und unechtes Fell. Deswegen kann ihre Tasche oder Portemonnaie ruhig etwas Plüsch haben.

Das Gegenteil von einem „Soft Girl“ ist ein „Soft Boy“. Jedoch sind „Soft Boy“ kaum verbreitet.

Siehe auch:

Soft Girl: Verbreitung und Bedeutung

„Soft Girl“ als Ästhetik und Modetrend verbreitet sich seit Herbst 2018. Seit Sommer 2019 verbreitet sich der Soft-Girl-Trend stärker.

Der Ästhetik-Trend „Soft Girl“ bezieht sich auf eine gewisse Art sich zu kleiden und zu schminken. Dies sollte nicht mit dem Attribut „soft“ verwechselt werden. In herkömmlicher Bedeutung war jemand, der soft war, nicht nur emotional, sondern galt auch als schwach, instabil oder weinerlich. Bei „Soft Girls“ steht die Ästhetik im Vordergrund, die Ausdruck der inneren Haltung ist. Eine gewisse Verletzlichkeit in Kombination mit süßem Aussehen leben die Soft Girls.

Was bedeutet „VSCO dog“? Bedeutung auf deutsch, Übersetzung


„VSCO dog“ ist ein Internet-Scherz-Trend bei dem Hunde mit stereotypen Accessoires von VSCO-Girls gekleidet werden. Dies geschieht in der Absicht, sich über die Ästhetik und das stereotype Aussehen von VSCO-Girls lustig zu machen. Videos über diese Hunde werden auf TikTok, Instagram und YouTube veröffentlicht. Zur Komik trägt bei, dass den meisten Hunden anzusehen ist, dass sie den Schmuck unangenehm finden.

Siehe auch:

Was sind „VSCO dogs“-Videos? Bedeutung

VSCO-Girls zeichnen sich durch bestimmte stereotype Accessoires und Kleidungsstücke aus. Dies sind z.B:

  • Scrunchies,Haargummis und Freundschaftsbänder werden als Armbänder getragen.
  • Eine Muschelhalskette wird getragen.
  • Sie besitzen eine Wasserflasche von Hydro Flask.
  • VSCO-Girls besitzen Birkenstock-Schuhe, Vans oder Crocs.

Mehr darüber, was ein VSCO-Girl ausmacht, erfährst du hier. (mit umfangreicher Checkliste)

Mit „VSCO dogs“ ist es nun so, dass die Hunde eine Muschelhalskette um den Hals bekommen. An ihre Beine kommen Haargummis (Scrunchies) und Freundschaftsbänder. Teils tragen die Hunde sogar T-Shirts. An ihren Beinen stehen Crocs, Vans und Birkenstock-Schuhe. – Auf diese Weise machen sich die Videoersteller und Hunde-Schmücker über den VSCO-Girl-Trend lustig und parodieren diesen. (In den meisten Videos ist den Hunden anzusehen, dass sie dies unangenehm finden. Dies trägt auch zur Komik bei.)

Eine Einschränkung durch die Hunderasse oder Größe des Hundes gibt es nicht. Praktisch jeder Hund kann eine Halskette oder ein Armband tragen.

Bevor jetzt der Tierschützer in dir erwacht, dazu ein Hinweis: Die Hunde tragen in der Regel eine Muschelhalskette, Armbänder an den Beinen und vielleicht noch ein T-Shirt oder eine Sonnenbrille. Neben die Hunde wird dann meist eine „Hydra Flask“-Wasserflasche platziert. Dies tut den Hunden nicht weh und wenn ihre Besitzer nicht schneller sind, werden die Hunde den überflüssigen Schmuck wohl schnell abstreifen. (Dazu ein Gedanke: Was ist eine Muschelhalskette anderes als ein normales Hundehalsband?)

Daher ist das Fazit: Der VSCO-Dogs-Trend ist lustig und albern.

Übrigens VSCO-Katzen (VSCO-Cats) wurden noch nicht gesichtet. Katzen sind wohl zu ungeduldig und eigen, um geschmückt zu werden. Auch fehlt ihnen die Geduld und der Wille dies zu ertragen. Während Hunde für unsere Liebe und Aufmerksamkeit (fast) alles tun.

Die „VSCO dog“-Videos findest du unter dem Hashtag #VSCOdog vor allem auf TikTok. Auch auf Instagram und YouTube finden sich mittlerweile VSCO-Dog-Videos.

Bedeutung und Verbreitung von VSCO-Dog

Seit August 2019 verbreitet sich der VSCO-Dog / #VSCOdog Trend. Seit Juni 2019 verbreiten sich der VSCO-Girl-Trend.

Eines der frühsten „VSCO dog“-Videos stammt von der TikTok-Userin @puplolaa. Sie veröffentlichte am 13. August 2019 ein Video über ihren als VSCO-Girl verkleideten Hund. In diesem Video sang sie über das stereotype Aussehen von VSCO-Girls. Der Hund im Video erduldete sein Schicksal still.

Was ist ein VSCO-Girl / #vscogirl? Bedeutung, Definition, Liste, Checkliste


Als „VSCO-Girl“ werden Mädchen und junge Frauen bezeichnet, die auf verschiedenen Social-Media-Apps (Instagram, Tik Tok, VSCO, usw.) aktiv sind und einen gleichen Kleidungs- und Lebensstil pflegen. Außerdem nutzen Sie alle die App „VSCO“, um Fotos zu schießen und zu bearbeiten.

VSCO-Girls und der dazugehörige Hashtag #vscogirl sind damit die Bezeichnung für einen Lifestyle-Trend unter jungen Mädchen und Frauen. Dieser ist vergleichbar mit einem Surfer-Look-Lifestyle mit stärkeren Bewusstsein für die Natur und Umwelt.

Weitere Hashtags unter denen durch VSCO bearbeitete Fotos verbreitet werden sind: #vsco und #vscocam.

Siehe auch:

Was sind VSCO-Girls? #vscogirl Bedeutung, Checkliste

Unter dem Hashtag #vscogirl veröffentlichen junge Mädchen und Frauen auf Instagram, Tik Tok und anderen Social-Media-Apps Fotos und Bilder von sich und ihrem Leben. Auffällig ist, dass die VSCO-Girls recht ähnlich aussehen. Diese Eigenschaften treffen auf viele VSCO-Girls zu:

  • Sie tragen Muschelketten, bunte Armbänder und Freundschaftsarmbänder.
  • VSCO-Girls mögen Pura Vida Armbänder und Pflegeprodukte von Mario Badescu.
  • Sie tragen Scrunchies oder Haargummis am Handgelenk. (Meistens mehrere.)
  • Sie besitzen einen Rucksack von Fjällraven Kanken.
  • VSCO-Girls ziehen gern übergroße T-Shirts an.
  • Sie tragen Vans, Crocs oder Schuhe von Birkenstock.
  • Sie besitzen eine Wasserflasche von Hydro Flask.
  • Sie tragen Tube Tops und Jean Shorts.
  • Das Lieblingsauto eines VSCO-Girl soll der Jeep sein.
  • VSCO-Girls verwenden wiederverwendbare Strohhalme wie z.B. Strohhalme aus Metal.
  • Sie bekleben ihre Wasserflasche und ihren Laptop mit Vinyl-Stickern und Ron Jon Surf Shop stickers. Diese Sticker können folgende sein: „Good Vibes“, ein Grammophon, „OOF“, „G*rl Power“, „*Sips TEa*“, „It’s from a vine“, Bubble Tea, Pizza, usw.
  • Sie mögen Instant Cameras (Sofortbildkameras) wie die „FujiFilm Instax Mini 9 Camera“.
  • Sie besitzen Apple Airpods.
  • Sie mögen den Lippenbalsam der Marke Carmex.
  • Ihr Makeup ist „No-makeup“.
  • VSCO-Girls mögen den Sonnenschutz von Sun Bum.
  • VSCO-Girls malen sich ihre Fingernägel in Pastelfarben an.
  • VSCO-Girls kleiden sich gern Casual. Eine starke Betonung von Marken findet nicht statt.
  • Sie mögen Starbucks Tee.
  • Bei vielen VSCO-Girls finden sich Strandfotos.

Insbesondere zeichnet ein VSCO-Girl aus, dass sie die oben genannten Kleidungsstücke, Accessoires und Dinge mag. Sie trägt oder besitzt sie nicht, um als VSCO-Girl zu gelten.

Außerdem haben VSCO-Girls eigene Begriffe. Dies sind unter anderem:

VSCO-Girls zeichnen sich durch ein starkes Umwelt- und Klimaschutzbewusstsein aus. Der Look von VSCO-Girls erinnert an den Look von Surfer-Girls der 90er Jahre.

Siehe auch:

Was bedeutet VSCO? Bedeutung der App und Abkürzung

Der Name VSCO-Girl leitet sich von der Foto- und Videobearbeitungs-App „VSCO“ ab. Doch „VSCO“ ist nicht nur eine Bearbeitungs-App, sondern auch eine Community. VSCO richtet sich an Hobbyfotografen und Fotografen.

„VSCO“ ist die Abkürzung für „Visual Supply Company“. „VSCO“ wird als „Visco“ ausgesprochen: Vis-Co.

Die App „VSCO“ dient dazu Fotos und Videos zu erstellen, diese zu bearbeiten und verbessern. Neben Filtern bietet die App auch Retusche-Funktionen wie: Bilder werden begradigt, stürzende Linien und Kanten werden korrigiert und Gesichter können retuschiert werden. Weitere Werkzeuge sind: Bildschärfe und Sättigungsanteil bearbeiten, Licht- und Schattenfarben bearbeiten, Körnungseffekte, Lichtschwankungen ausgleichen, usw.

Seit 2011 gibt es VSCO, damals noch unter dem Namen „VSCO CAm“. im Jahr 2012 wurde die App gestartet. 2016 hatte VSCO über 30 Millionen Nutzer.

Die VSCO App gibt es für iOS und Android. Die App und Firma wurde von Joel Flory und Greg Lutze gegründet.

Verbreitung und Bedeutung von VSCO-Girl / #vscogirl

Vermehrte Suchanfragen nach „vsco girl“ finden sich bei Google.de seit Juni 2019. Vorher wurde nicht signifikant nach „vsco girl“ gesucht. Weltweit verbreitet sich der VSCO-Girl-Trend ebenfalls seit Juni 2019.

In folgenden Regionen wird stark nach „VSCO Girl“ gesucht: Westeuropa, Nordeuropa, Südeuropa, Nordamerika, Russland, Saudi-Arabien, Indien, Südafrika, Australien und Neuseeland, Indonesien, Teilen von Südamerika (Brasilien, Chile, Argentinien, Kolumbien) und in der Türkei.

Am stärksten wird nach „VSCO Girl“ in den USA, in Australien, Kanada, Norwegen, Schweden und Finland gesucht.