Was ist Flanking? (Trend der sichtbaren Knöchel) Bedeutung, Definition, Erklärung

Was ist Flanking, Trend der sichtbaren Knöchel, Bedeutung, Definition, Erklärung


Flanking bedeutet einfach das Zeigen der nackten Knöchel zwischen Schuh und Hose bzw. einer ganz kurzen Socke. (Auch, wenn „Flanking“ ein bisschen wie die Flanke im Fußball klingt. Es hat überhaupt nichts mit Sport zu tun sondern eben mit Mode.)

Das Kunstwort „Flanking“ stammt aus dem Englischen und ist eine Vermischung der Begriffe „flashing“ (aufblitzen) und „ankle“ (Knöchel.

Was ist Flanking? Ursprung, Herkunft, Bedeutung, Definition, Erklärung

Natürlich gibt es schon lange siebenachtel- oder dreiviertel lange Sommerhosen. Allerdings zeigen die die ganze Wade oder einen großen Teil davon und nicht nur den Knöchel. Außerdem gibt es Flanking beileibe nicht nur bei Sommerhosen. Der herausschauende nackte Knöchel ist auch in der kalten Jahreszeit „in“. Man sagt, er sei in der Berliner Hipster-Szene entstanden. Als in heißen Partienächten erstmals einige Gäste die Skinny-Jeans aufkrempelten und die Socken auszogen, um sich etwas abzukühlen. Daraus wurde nach und nach ein Mode-Geck und heute blitzt der nackte Knöchel bei Männer und Frauen nicht nur aus der umgekrempelten oder kurz geschnittenen Jeans oder der Sporthose, sondern auch aus der Business-Hose.

Vom Teenie bis hin zur Businessfrau, vom Star bis zum Opa wird Knöchel gezeigt. Manchmal sieht der Modetrend tatsächlich sehr gut aus, besonders wenn die nackten Beinteile hübsch und schön gebräunt sind. Manches Outfit sieht allerdings so aufgekrempelt eher seltsam aus, zum Beispiel wenn ein weißes Hautstück über einem schwarzen Schnürschuh oder einer farbigen Socke herauslugt. Aber was solls, Mode spielt mit allem und auch das Flanking wird irgendwann wieder out sein und vorübergehen wie der nackte Bauch oder der Stretch-Mini in Gürtelbreite.

Warum ist Flanking so beliebt geworden? Bedeutung, Erklärung

Im Grunde kann man von keinem Modetrend sagen, warum er eigentlich so ein Renner geworden ist. Beim Flanking geht es bei der Damenmode sicher hauptsächlich darum, den Blick mal auf ein Körperteil lenkt, das lange nicht mehr im Vordergrund stand. Den Busen-Blitzer und den nackten Bauch hatten wir schon, nun ist mal der Knöchel dran. Man nennt ihn schon manchmal das neue Dekolleté. Außerdem verlängert der Streifen Haut zwischen Hose und Schuh optisch die Beine, macht größer und schlanker. Er lenkt außerdem den Blick auf die Schuhe und lässt Riemchensandalen aber auch Sneaker und Boots wirken. Bei den Herren ist der nackte Knöchel ein Zeichen für Unangepasstheit und modische Freiheit.

Flanking im Winter – ist das gefährlich?

Flanking im Sommer bei plus 25 Grad Celsius oder mehr ist natürlich nicht das gleiche wie Flanking im Winter oder im zeitigen Frühjahr bei Minustemperaturen, bei Schnee oder Eisregen. Abgesehen davon, dass es schon ein wenig eigenartig wirkt, sich in den dickem Schal und die Wattejacke einzumummeln und unten herum auf Sommer zu machen. Aber gefährlich?

Auf der einen Seite können gesunde und abgehärtete Menschen genau so gut ohne Handschuhe und Schal, wie mit freigelegten Knöcheln ins Freie gehen, ohne Schäden davon zu tragen. Zumindest ist das in unseren Breiten nicht gesundheitsgefährdend oder gar lebensgefährlich. Auf der anderen Seite sorgen die nackten Körperteile aber dafür, dass der Körper das Mehr an Auskühlung ja irgendwie kompensieren muss. Das kann das Immunsystem und die innere Heizung schnell überfordern und dann eine Erkältung auslösen.

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