Unwort des Jahres 2020: Kandidaten, Unwörter


Mögliche Kandidaten für das Unwort des Jahres 2020 sind und können sein:

Unworte des Jahres 2020: Bedeutung der Worte

Der Einfluss des Coronavirus auf die Gesellschaft, die Wirtschaft und das Leben ist immens. Daher ist das „Coronavirus“ ein Kandidat für das Unwort des Jahres. Aber auch Begriffe wie „Social Distancing„, „Superspreader“ und „systemrelevant“ kommen in Frage. Denn „Social Distancing“ erzwingt Abstand von Menschen zueinander. Social Distancing verbietet, dass Kinder ihre Eltern besuchen. Es verbietet das Enkel ihre Großeltern sehen. Mit dem Ausdruck „systemrelevant“ werden Berufe in zwei Gruppen geteilt: Jene, die sehr wichtig sind und jene, die in der Krise weniger wichtig sind. Als „Superspreader“ werden Menschen bezeichnet, die besonders viele andere angesteckt haben.

Der „Hamsterkauf“ gehört auch mit auf die Liste der Unworte 2020. Es zeigte sich, dass einige, die hamstern, besonders egoistisch und rücksichtslos sind.

Die „Umweltsau“ kann auch mit auf die Unwort-Liste. Doch ganz eindeutig ist der Begriff nicht. Denn während einige ihn als Beleidigung identifizieren, ist er für andere ein Scherz. Einen Skandal gab es trotzdem.


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BedeutungOnline.de veranstaltet die Wahl zum Unwort des Jahres nicht. Hier werden Worte gelistet, die für die Wahl zum Unwort des Jahres in Frage kommen. Wenn du ein Unwort hast, dass auf die Liste sollte, dann schreib es in die Kommentare.

Worte, die als Unworte in Frage kommen, sind Begriffe, die Menschen oder Gruppen diffamieren oder ihnen etwas unterstellen. Begriffe, die beschönigend, irreführend oder täuschend sind, kommen ebenso in Frage. Aber auch Begriffe, die das Leben der Menschen stark (negativ) beeinflusst haben, können Unwort des Jahres werden.

Bisherige Unwörter des Jahres:

Weitere Unworte: Menschenrechtsfundamentalismus

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10 Gedanken zu „Unwort des Jahres 2020: Kandidaten, Unwörter“

  1. Mein Unwort des Jahres ist mit großem Abstand Homeoffice! Warum? Vor allem zur Beginn der Krise liest man überall das man Homeoffice machen MUSS! Dabei wird völlig ignoriert dass SEHR viele Leute in Branchen tätig sind, wo Homeoffice schlicht UMMÖGLICH ist! Und trotzdem liest man Homeoffice hier, Homeoffice da, bla bla Homeoffice, Homeoffice bla bla…
    Ich kann dieses Wort nicht mehr sehen!

  2. Mein Kandidat wäre ganz klar „Telefonschalte“.

    Reiht sich lückenlos in Kreationen wie „Mucke, Disse, Tanke“ ein und zeigt eindrucksvoll, dass nicht nur unnötige Anglizismen, sondern neuerdings auch coolnessgetriebene Pubertismen zur galoppierenden Sprachverdeppung beitragen.

    1. Das sehe ich genauso. Noch öfters höre ich „Konferenzschalte“. Es gibt keine -Schalte, es gibt eine Konferenzschaltung!
      Ich erinnere mich an eine herrliche Nummer von Dieter Hildebrand über die „Denke“. Er hat das aufs Feinste durch den Kakao gezogen (Wenn ich draußen herumlaufe, mache ich dann eine Gehe?).
      Also nutzen wir weiterhin unseren Kopf zur Bewahrung der Sprache.

  3. Mein Unwort des Jahres heißt
    “ fordern“.
    Es wird nur gefordert, Politiker, Firmen, Selbstständige, Kirchen, der Pabst, alle „fordern“!
    Niemand sagt was von „wünschen“ uns, „könnten uns vorstellen“ oder
    “ schlagen vor „.
    Alle fordern nur.

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