„Meine Oma ist ne alte Umweltsau“ – Lied, Text, Inhalt


„Meine Oma ist ne alte Umweltsau“ ist ein vom WDR-2 am 27. Dezember 2019 veröffentliches Kinderchorlied. Das Lied wurde in der Nacht zum 28. Dezember wieder offline genommen.

Das Lied löste heftige und kontroverse Reaktionen aus, da unter anderem Rezipienten sich (und andere) verletzt fühlten bis herabgesetzt sahen. Ein weiterer Anlass für die Reaktionen war das am Ende verwendete Audiozitat von Greta Thunberg: „We will not let you get away with this.“

Die Reaktionen führten dazu, dass der WDR 2 das Lied innerhalb weniger Stunden wieder offline nahm.

„Meine Oma ist ne alte Umweltsau“: Liedtext und Inhalt

Meine Oma fährt im Hühnerstall Motorad, Motorad, Motorad.
Das sind tausend Liter Super jeden Monat, meine Oma ist ne alte Umweltsau.

Meine Oma sagt, Motoradfahren ist voll cool, echt voll cool, echt voll cool.
Sie benutzt das Ding im Altersheim als Rollstuhl, meine Oma ist ne alte Umweltsau.

Meine Oma fährt im SUV beim Arzt vor, beim Arzt vor, beim Arzt vor.
Sie überfährt dabei zwei Opis mit Rollator, meine Oma ist ne alte Umweltsau.

Meine Oma brät sich jeden Tag ein Kotelett, ein Kotelett, ein Kotelett.
Weil Discounterfleisch so gut wie gar nichts kostet, meine Oma ist ne alte Umweltsau.

Meine Oma fliegt nicht mehr, sie ist geläutert, geläutert, geläutert. Stattdessen macht sie jetzt zehnmal im Jahr ne Kreuzfahrt, meine Oma ist doch keine Umweltsau.

Meine Oma ist doch keine Umweltsau.

Audiozitat Greta Thunberg: „We will not let you get away with this.“ (deutsch: „Wir werden euch damit nicht davonkommen lassen!“) Siehe: Greta Thunberg „How dare you“-Rede.)

Im Lied werden verschiedene Themen behandelt: Benzin-/Dieselautos, SUV, Unfälle durch SUV, Fleischkonsum, Fliegen (Flugscham), Kreuzfahrten und zum Schluß Greta Thunberg (Siehe: Greta-Thunberg-Effekt). (Kennst du Auto-Scham, Kreuzfahrtscham, Import-Obst-Scham, Plastik-Scham, Billig-Fleisch-Scham?)

Im Lied wird das rücksichtslose und schlechte Verhalten einer „Oma“ thematisiert, die stellvertretend für alte Menschen steht.

Unter folgenden Hashtags wird in den sozialen Medien über das Lied diskutiert: #Umweltsau, #UmweltsauOma, #OmaUmweltsau, #UmweltsauGate und #OmaGate.

„Meine Oma fährt im Hühnerstall Motorad“: Original-Liedtext

Das Originallied „Meine Oma fährt im Hühnerstall Motorad“ geht auf Robert Steidl zurück, welcher das Lied im Jahr 1922 geschrieben haben soll. Im Originallied geht es darum, dass die Oma eine kreative und bewunderswerte Frau ist.

Der Refrain endet stets wie folgt: „Meine Oma ist ne ganz patente Frau“.

Im Originallied geht es darum, dass die Oma im Backenzahn ein Radio hat, dass sie eine Brille mit Gardinen trägt, dass sie Toilettenpapier mit Blümchen hat, dass sie eine Glatze mit Geländer hat, dass sie einen Kochtopf mit Lenkrad besitzt, dass sie Krückstock mit Rücklicht hat, dass sie einen Löffel mit Propeller hat, dass sie einen Nachttopf mit Beleuchtung besitzt, dass im Suppenteller U-Boot fährt, dass sie ein Waschbecken mit Sprungbrett hat, … dies kann so weiter gesponnen werden.

Ein Kinderlied von „Meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad“ findest du auf YouTube hier (Externer Link zu YouTube).

„Meine Oma ist ne alte Umweltsau“: Link zu Lied und Video online

Das Lied „Meine Oma ist ne alte Umweltsau“ erschien in der WDR-Mediathek und auf der WDR-2-Facebook-Seite. Es wurde aufgrund der heftigen Reaktionen auf beiden Plattformen entfernt.

Auf YouTube finden sich verschiedene Kopien. Du findest diese hier (Externer Link zu YouTube).

Die Facebook-URL war folgende: https://www.facebook.com/wdr2/videos/2452572948391180/ (Die URL gibt nur die Meldung zurück, dass der Inhalt derzeit nicht mehr verfügbar ist. Er wurde also auf privat gesetzt oder entfernt.)

Die WDR-Mediathek-URL war folgende: https://www1.wdr.de/mediathek/av/video-wdr–comedy-kinderchor-meine-oma-ist-ne-alte-umweltsau-100.html (Hier erscheint der Hinweis, dass der ausgewählte Inhalt nicht mehr online ist.)

Inhalt entfernt

Mittlerweile hat der WDR 2 auf seiner Facebook zum (entfernten) Video Stellung bezogen. (Siehe: Link zum Facebook-Beitrag hier.) Der WDR 2 äußert sich im Beitrag, dass bedauert wird, Gefühle von Teilen des Publikums verletzt zu haben. Das Lied sollte viel mehr mit Mitteln der Satire den Generationskonflikt (Fridays-For-Future) darstellen. (Siehe auch: Ok, Boomer, Boomer)

In einem vorherigen Facebook-Beitrag erklärte der WDR 2, dass der Beitrag keinen journalistischen Kommentar darstelle, sondern Satire (Zuspitzung eines Themas) ist. Aufgrund der Vorwürfe, dass der WDR 2 die Kinder instrumentalisiert haben soll, entschied die Redaktion das Video zu löschen. (Link zum Facebook-Beitrag: hier)

„Meine Oma ist ne alte Umweltsau“: Reaktion des WDR

Der WDR-Intendant (und künftige ARD-Vorsitzende) Tom Buhrow hat sich am 28. Dezember 2019 für das Lied „Meine Oma ist ne alte Umweltsau“ entschuldigt. Tom Buhrow äußerte sich, dass das Video „mit dem verunglückten Oma-Lied ein Fehler“ war und er sich „ohne Wenn und Aber“ entschuldige.

Zu dem Eklat um das „Meine Oma ist ne alte Umweltsau“-Lied gab es im WDR sogar eine Sondersendung. Du findest diese in der WDR-Mediathek hier. In dieser Sendung rief Tom Buhrow und entschuldigte sich.

WDR-2-Programmchef Jochen Rausch sagte: „Wir haben einen Fehler gemacht“. Er gab zu, dass man nicht lange genug über die sprachliche Feinheit nachgedacht hat. Weiterhin äußerte er sich, dass es unterschiedliche Reaktionen auf das Lied gegeben hat und es kein „Falsch oder Richtig“ so gebe. Seine persönliche Meinung war, dass er das Lied für einen Fehler hält.

„Meine Oma ist ne alte Umweltsau“: Prominente Reaktionen

Sogar der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, Armin Laschet, kritisierte das Lied. Er äußerte sich, dass Grenzen des Stils und Respekt gegen über Älteren überschritten wurden. Weiterhin sagte er auf Twitter, dass es nicht akzeptabel ist, Jung gegen Alt zu instrumentalisieren. (Link zum Tweet: hier)

Jan Böhmermann äußerte sich auf Twitter, dass jemand der jeden Tag billiges Discounterfleisch brät eine Umweltsau ist.

Kritik der Rezipienten an „Meine Oma ist ne alte Umweltsau“

(Dies ist nicht die Meinung der Redaktion, sondern eine Darstellung der Kritikpunkte von Zuhörern und Zuschauern des Videos.)

Rezipienten des Liedes hatten verschiedene Kritikpunkte:

Einige sahen das Lied als Versuch eine bestimmte politische und gesellschaftliche Haltung zu vermitteln. Andere sprachen sogar von „Volkserziehung“.

Andere Rezipienten stellten klar, dass es arme Rentner gibt, die sich keinen SUV leisten können.

Viele Rezipienten stellten klar, dass viele heutige Rentner aus einer Zeit kommen, in der mit den eigenen Besitztümern anders umgegangen wurde. Zum Einkaufen wurden Netzbeutel verwendet, keine Plastikbeutel. Dinge wurden repariert, statt wegworfen. Kleidung wurde genäht, statt neue zu kaufen. Fast Food gab es nicht und Urlaube haben sich alte Menschen früher weniger geleistet.

Wiederholt wurde betont, dass der Respekt gegenüber älteren Menschen fehlt.

Dem WDR wurde vorgeworfen, die Kinder instrumentalisiert zu haben.

Dem Kinderchor wurde Scheinheiligkeit vorgeworfen, da dieser erst im Oktober 2019 zu Besuch in Korea war.

Weiterhin wurde der Jugend Scheinheiligkeit vorgeworfen, da diese mit ihren Lebensgewohnheiten auch klima- und umweltschädlich handele.

Manche empfanden den Begriff „Umweltsau“ als geschmacklos, beleidigend bis herabsetzend.

Neutrale bis positive Reaktionen

Positiv wurde erwähnt, dass mit dem Lied wichtige (und unbequeme) Themen angesprochen wurden.

Das Lied wurde mit der Begründung, Satire darf alles, verteidigt und das man Satire aushalten müsse.

Andere waren enttäuscht, dass der WDR 2 einknickte und das Video entfernte.

Weitere Details zum Lied „Meine Oma ist ne alte Umweltsau“

Der WDR-Kinderchor stammt aus Dortmund. Vor zwei Jahren begann der WDR eine Kooperation mit der Chorakademie Dortmund.  Die Homepage des Chor ist folgende: www.wdr-kinderchor.de Hier findet sich auch der Hinweis, dass die Kinder zu „Botschafter für Klimagerechtigkeit“ ausgebildet werden.

Das Lied ist 1:29 Minute lang.

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11 Gedanken zu „„Meine Oma ist ne alte Umweltsau“ – Lied, Text, Inhalt“

  1. Der Text des Liedes ist mehr als respektlos. Er ist herabsetzend, verletzt die Menschenwürde und ist menschenverachtend. Das betrifft vor allem die Kinder! Sie können sich nicht wehren und sind noch leicht beeinflussbar.Wenn meine Enkel in dieser Art denken und vor allem sprechen, würde ich an meiner Erziehung und Vorbildwirkung zweifeln, und vor allem an der ihrer Eltern. Sie würden mir unendlich leid tun. Wir Alten können uns schon wehren. Nehmt euch vor uns in Acht! Wir sind die Mehrheit. Die nächste Wahl kommt bald!

    1. Zugegeben das Lied ist respektlos – doch frage ich mich, was soll uns denn, nach unserem 50jährigen Umweltschlaf denn dann wachrütteln?
      Wir benutzen und verbrauchen hemmungslos die Lebensgrundlagen unserer Enkel und Urenkel und haben nur Angst vor Veränderung – die aber schleichend längst begonnen hat.
      Die Drohung an der Wahlurne zu reagieren finde ich gut wenn sie in Richtung Verantwortung für die Lebensgrundlagen zukünftiger Generationen geht. Allzulange hat die Politik aus Angst vor uns Alten notwendige Entscheidungen vermieden.
      Es ist auch unsere Verantwortung, auch von uns Alten, die Welt für unsere Urenkel lebenswert zu erhalten und nicht nur unsere Bequemlichkeit für unsere Restzeit einzufordern.

  2. Der WDR ist in seinen Beiträgen nicht immer korrekt. Es werden Beiträge nicht richtig, oder Sinnentstellung gekürzt weiter verbreitet. So ein Lied; meine Oma ist eine
    Umweltsau, ist empörend. Aber die sehr gut besoldeten Redakteure(In) nehmen es nicht so genau, denn ihnen kann keiner widersprechen. Rundfunkgebühren sind ein Zwangsabgabe. Schauen sie sich bitte WDR 3 in den Nachrichten an. Schwachsinn, Adventskalender oder die Bustour, hier werden Rundfunkgebühren verplempert.

  3. Der WDR kann sich bei denen entschuldigen, die hier direkt angesprochen werden: SUV fahrende Omas, die jedes Jahr 10 Kreuzfahrten machen und jeden Tag Billigfleisch essen. Alle anderen haben meiner Meinung nach auf eine Entschuldigung keinen Anspruch. Der WDR muss sich also bei sehr, sehr wenigen Menschen entschuldigen; ich schätze mal, es gibt heute ungefähr genausoviele SUV fahrende Omas wie damals Omas, die im Hühnerstall Motorrad gefahren sind (wobei letzteres wirklich schade ist). Aber wir alle können wohl getrost davon ausgehen, dass nicht nur Omis gemeint waren, oder meint Ihr nicht???
    Davon ab stimme ich Jan Bömermann zu: Wer jeden Tag billiges Diskounterfleisch kauft, der ist eine Umweltsau! Egal, ob alt oder jung, Mann oder Frau. Ach ja, ich bin übrigens auch eine Oma, und ich schätze es sehr, wenn Kinder erwarten, dass man sich ihren Respekt verdient. Falten am Hals reichen da wohl hoffentlich nicht für aus.
    Die Instrumentalisierung von Kindern anzusprechen, ist ja auch sehr wichtig. Da fällt mir ganz spontan die gute alte Werbung ein. Daumen hoch für alle, die sich täglich über die Instrumentalisierung unserer Kinder in der Werbung aufregen! Im Zusammenhang mit diesem Video von Instrumentalisierung zu sprechen, ist hingegen eine Beleidigung der kindlichen Intelligenz. Was stellt Ihr Euch denn da vor? Dass die Kinder nach dem Singen nach Hause gehen und ihre arme Oma beleidigen, oder wie darf ich mir das vorstellen?
    Was ich nie begreifen werde: Warum regen sich die Leute da auf, wo es so überflüssig ist?! Der WDR gehört ja nun wirklich nicht zu den Medienunternehmungen, denen man vorwerfen kann, dass sie oberflächlich oder respektlos oder geschmacklos daherkommen. Da gibt es doch nun wirklich lohnendere Ziele für Kritik. Bedenklich ist, dass der WDR nicht zu dem Video steht. Es wurde sich entschuldigt bei denen, die sich ggf. verletzt fühlten, und es wurde genau erklärt, wie hier was gemeint war. Damit hätte es gut sein sollen. Es kann nicht Ziel und Zweck der Öffentlich-Rechtlichen sein, denen, die am lautesten schreien, nach dem Mund zu reden! Sowas hatten wir in Deutschland schon zur Genüge.
    Nicht zuletzt tut mir leid für den Chor und besonders für die Kinder.

  4. Dieses Lied, allein die Idee dazu, ist absolut das Letzte. Man musste 2019 ja viel „Mist“ von diesen Klimaspinnern ertragen doch jetzt haben sie das Fass zum Überlaufen gebracht. Meine Großeltern haben dieses Land aufgebaut und es zu dem gemacht was diese Gören heute zwar nutzen aber nicht zu schätzen wissen. Sie haben keinerlei Respekt vor diesen Menschen. Dabei hat gerade diese Generation nachhaltig gelebt, darüber sollte man sich erstmal informieren bevor man das Maul aufreißt.
    Ich bin zum ersten mal froh darüber das meine Großeltern nicht mehr leben und diesen Schund ertragen müssen.

  5. Ich bin selbst Oma und habe mich Zeit meines Lebens für Umweltschutz eingesetzt und dies auch meinen Kindern und Enkeln vermittelt. Hätte die Schule meiner Enkel so ein Lied den Kindern eintrainiert, wäre dieses unterbunden worden oder sie hätten diese Schule verlassen. Der Text des Liedes ist respektlos und beleidigend und hat mit Satire nichts mehr zu tun.

    1. Warum ziehen Sie sich den Stiefel an? Weil im Text das Wort „Oma“ vorkommt und Sie selbst Enkel haben? Laut gelacht! Jemand, der sich gemäß Liedtext verhält, IST eine alte Umweltsau, egal, welchen Alters oder Geschlechts. Gibt´s da nicht so ein Gesetz, dass Künstlern – auch Kinderchören und Textern – freie Meinungsäußerung gestattet? Über Geschmack lässt sich nicht streiten – der Trick: den Sender wechseln. Es gab in Deutschland schon einmal eine Zeit, wo Gesellschaftskritik bestraft, Kunst und Musik zensiert wurde. Traurig, dass wir offenbar wieder auf die Alten Zeiten zusteuern. Mein Opa ist ´ne alte Nazi-Sau… dürfte man konsequenterweise auch nicht sagen. Aber Respekt muss man sich leider verdienen…

  6. @ Tora Akachan, Sie haben von Textanalyse keine Ahnung und verstehen nicht, warum das umgedichtete Lied nichts mit Satire zu tun hat. Ich erkläre Ihnen, was Sie nicht verstehen (ist vielleicht auch hilfreich für andere Anhänger des „satirischen“ Liedchens, das in Wahrheit eine Form von Agitprop ist. Das Ursprungslied „Meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad“ „…ist ein Spiegelbild des spielerischen Vergnügens am Absurden und zugleich ein typisches und virulentes Beispiel für jenes Liedgut, das sich parallel zur medial geprägten Musikkultur des 20. Jahrhunderts entwickelt und mit einer gewissen Eigendynamik beständig verändert.“, sagt Wikipedia. Dh in der Ursprungsform war die Oma eine liebenswerte alte Frau, vllt etwas tüdelig, aber patent und lebenserfahren. In der Fassung vom WDR wird nun der Text komplett entstellt und sein ursprünglicher Sinn ins Negative gewendet. Die alte Oma ist nun nicht mehr tüdelig, sondern einfach dumm und handelt nicht so, wie es die derzeit herschende Umweltdoktrin wünscht, nämlich resourcenschonend und umweltbewusst. Dh die Oma verdient sich eine Beleidigung durch ihr dargestelltes, nicht gewünschtes Verhalten. Sie ist nun wirklich alt, und eine verdammunswürdige Person, die man „Umweltsau“ titulieren darf. Das bezieht in dieser überspitzten Form auch auf alle anderen, sich angesprochene Rezipienten, dh jedeR, jeden Alters, der/die einen SUV fährt, Kreuzfahrten unternimmt, Billigfleisch vom Discounter isst, darf „Umweltsau“ genannt werden. Dieses ist im Lied nicht ironisch gemeint, wie fälschlicherweise behauptet! Das liegt zum einen an der Ernst gemeinten Beleidigung „alte Umweltsau“, aber auch an dem Spottvers „Meine Oma fliegt nicht mehr, sie ist geläutert, geläutert, geläutert. Stattdessen macht sie jetzt zehnmal im Jahr ne Kreuzfahrt, meine Oma ist doch keine Umweltsau.“, und an der letzten Zeile, die aus Greta Tunbergs Rede vor den Vereinten Nationen zitiert (und bereits ihr Markenzeichen darstellt.). Der Text ist auch deshalb keine Satire, weil er angeblich auf einen Twitterbeitrag („Warum reden uns die Großeltern eigentlich immer noch jedes Jahr rein? Die sind doch eh bald nicht mehr dabei. „) Bezug nehmen will, der einfach nicht die Bedeutung hat, um zu einer Satire zu führen. Hier wird nicht die FFF Bewegung vorgeführt, sondern auf den Zug der Klimahysterie aufgesprungen! Auch der Twitterbeitrag von FFF wurden im Nachgang als Satire „entschuldigt“, da war das Kind, bzw die Oma bereits in den Brunnen gefallen… Und so ist auch mit der „alten Umweltsau“. Derselbe Fehler wiederholt sich also. Die Satire ist keine Satire, sondern nur der Versuch sich an die junge Generation heranzuschmeißen und Deutungshoheit über ein Thema, nämlich Umweltschutz, zu behaupten. Es geht letztendlich darum, unangenehme Politik durchzusetzen, denn der Umweltschutz über CO2 Steuer, Fahrverbote etc. wird den Steuerzahler und die breite der Bevölkerung hart treffen.

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