Wer ist Hyetta (Elden Ring)? NPC, Quest, Story, Geschichte, Lore


Hyetta ist im Open-World-Action-Rollenspiel Elden Ring ein Non-Player-Character (NPC). Sie stellt sich dem Spieler als blinde Frau vor, die zwischen den Ländern in Elden Ring umherwandert. Hyetta kann zuerst in Liurnia an den Klippen am See gefunden werden.

Wer ist Hyetta (Elden Ring)? NPC, Quest, Story, Geschichte, Lore

Hyetta erzählt dem Spieler, dass sie auf der Suche nach einem fernen Licht ist. Dieses Licht kann sie hinter ihren Augen spüren, sobald sie Shabriri-Trauben isst. Sie bittet den Spieler um Shabriri-Trauben. Shabriri-Trauben sind keine Trauben. Shabriri-Trauben sind Augen. Hyetta weiß dies nicht.
Insgesamt soll der Spieler für Hyetta vier Shabriri-Trauben beschaffen.

Eine dieser vier Trauben trägt der Spieler bereits in seinem Inventar. Diese Traube war die Belohnung für den Sieg über den Boss Godrick den Verpflanzten auf Burg Sturmschleier. Mit der Übergabe dieser Shabriri-Traube an Hyetta schaltet das Open-World-Action-Rollenspiel Elden Ring die Quest “Hyetta” bzw. “Herr der Rasenden Flamme” frei.

Für die drei weiteren Shabriri-Trauben muss der Spieler die Quests “Irina und Edgar, Irinas Vater”, “Geläuterte Ruinen” und “Kirche der Verbote” durchspielen. Im Verlauf dieser drei Quests findet der Spieler die Shabriri-Trauben als Belohnung. Die zuletzt zu beschaffende Shabriri-Traube wird als Fingerabdruck-Traube bezeichnet.

Die erste Shabriri-Traube – Quest “Burg Sturmschleier”

Die Quest “Burg Sturmschleier” beinhaltet sehr viele Bosskämpfe. Diese Bosskämpfe sind für den Spieler eine echte Herausforderung. Um zu siegen, bietet sich der Multiplayer-Modus an.

Burg Sturmschleier ist leicht zu finden. Die Burg thront hoch oben auf den Klippen von Limgrave. Die Straße nach Osten führt den Spieler zum Burgtor. Auf der Straße wartet als Bosskampf ein imposanter Troll. Auch wird der Spieler auf seinem Weg zur Burg oft von Soldaten mit Pfeilen beschossen. Am Burgtor trifft der Spieler auf den NPC Roderika. Roderika informiert den Spieler über die Burg Sturmschleier. Diese Informationen sind für den weiteren Weg durch die Burg Sturmschleier sehr wichtig und nützlich. Der Spieler sollte den Dialog mit Roderika ausschöpfen und nicht gleich Burg Sturmschleier betreten.

Der Kampf gegen Godrick den Verpflanzten erwartet den Spieler im Tempel der Burg Sturmschleier. Der Spieler sollte im Kampf mit Godrick Nephelis Hilfe nutzen. Godrick ist ein Halbgott.

Neben Godricks Thron ist eine Kammer. Dort trifft der Spieler einen Geist an. Der Geist berichtet, dass er einer Frau helfen wollte und diese Hilfe jetzt gescheitert sei. Er übergibt dem Spieler die erste der vier Shabriri-Trauben. Im weiteren Verlauf des Spiels erscheint dann draußen, hinter der Burg Sturmschleier, Hyetta.

Die zweite Shabriri-Traube – Quest “Irina und Edgar, Irinas Vater”

Die Quest “Irina und Edgar, Irinas Vater” startet auf der Halbinsel der Tränen im Süden von Limgrave. Hinter der Brücke des Opfers sitzt Irina am Wegesrand an einer Laterne. Die Quest beginnt damit, dass Irina dem Spieler von ihrer Flucht aus Schloss Morne berichtet.

Irina sorgt sich um das Leben ihres Vaters Edgar. Edgar ist bei ihrer Flucht auf Schloss Morne zurückgeblieben. Irina bittet den Spieler, ihrem Vater einen Brief zu überbringen. Sobald der Spieler diesen Brief annimmt, schaltet das Open-World-Action-Rollenspiel Elden Ring die Quest “Irina und Edgar, Irinas Vater” frei.

Schloss Morne liegt südlich hinter Irinas Position. Am Schloss angekommen versteckt sich Edgar im nordöstlichen Turm. Er schenkt dem Spieler zuerst einen Opferzweig-Talisman, kommt aber nicht mit zu Irina. Edgar verteidigt das Schloss Morne gegen Eindringlinge. Begibt sich der Spieler dann zurück zu Irina, so findet er nur noch Irinas Leichnam vor. Irina wurde ermordet.

Zurück beim Schloss folgt Edgar nach einer Ansprache dem Spieler zum Leichnam seiner Tochter Irina. Edgar will Rache üben. Am Ende seiner Rache (Quest “Hütte des Rächers”) greift Edgar den Spieler an. Nach dem Sieg über Edgar erhält der Spieler eine Shabriri-Traube und die Hellebarde der Verbannten.

Die dritte Shabriri-Traube – Quest “Geläuterte Ruinen”

Die Geläuterten Ruinen liegen südlich der Burg Sturmschleier. In den Geläuterten Ruinen muss der Spieler gegen einen Hund und mehrere Soldaten kämpfen.

Die Shabriri-Traube befindet sich in dem größten der zerstörten Gebäude. In diesem Gebäude ist der Boden an einer Stelle mit Holz verkleidet. Die Holzverkleidung ist zu zerstören. Dahinter ist ein Gang versteckt, der nach unten führt. Im Gang ist eine Tür zu öffnen. Hinter der Tür liegt die Shabriri-Traube neben einer hölzernen Truhe.

Hyetta ist westlich der Geläuterten Ruinen, um die Shabriri-Traube in Empfang zu nehmen.

Die vierte Shabriri-Traube – Quest “Kirche der Verbote”

Die vierte Shabriri-Traube ist die Fingerabdruck-Traube. Sie befindet sich in Liurnia in der Nähe der Kirche der Verbote (Church of Inhibition). Die Kirche der Verbote liegt in Liurnia nördlich des kleineren Erdbaums.
Beim Annähern an die Kirche der Verbote wird der Spieler vom Boss Festering Fingerprint Vyke überfallen. Der Boss Vyke ähnelt einem Riesen. Nach dem Sieg über Vyke lässt dieser die Fingerabdruck-Traube fallen. Hyetta ist wenige Meter westlich der Kirche anzutreffen, um ihr die Traube zu überreichen. Beim Dialog mit Hyetta darf diese nicht erfahren, dass Shabriri-Trauben Augen sind. Anderenfalls ist die Quest “Hyetta” gescheitert.

Für die Quest “Kirche der Verbote” sollte sich der Spieler mit wahnsinnsresistenten Rüstungen und fokusverstärkenden Talismanen ausrüsten, um dem Kill seines Charakters vorzubeugen.

Das Ende der Quest “Hyetta”

Die Quest “Hyetta” endet in der Hauptstadt Leyndell im Norden des Altus-Plateaus. In den Abwasserkanälen der Hauptstadt Leyndell wartet im Unterirdischen Reservoir auf den Spieler der Boss Mohg, das Mal. Dieser Boss ist mit einem Dreizack bewaffnet.

Nach dem Kampf gegen Mohg erscheint ein Ort der Gnade (Speicherpunkt). Ein Geheimgang verbirgt sich hinter dem Ort der Gnade. Im Geheimgang findet der Spieler einen Seiteneingang, eine geheime Tür und Hyetta.
Hyetta fordert den Spieler auf, ohne Kleidung durch die geheime Tür zu gehen. Kommt der Spieler dem nach, folgt eine Zwischensepuenz. Danach erhält der Spieler das Rasende Flammensiegel. Die Quests “Hyetta” und “Herr der rasenden Flamme” enden.

Fazit: Hyetta Quest, Elden Ring

Hyetta ist im Open-World-Action-Rollenspiel Elden Ring ein NPC, eine blinde Frau. Sie beauftragt den Spieler mit der Suche nach vier Shabriri-Trauben. Shabriri-Trauben sind Augen.

Das Open-World-Action-Rollenspiel Elden Ring schaltet die Quest “Hyetta” bzw. “Herr der rasenden Flamme” erst frei, wenn Godrick der Verpflanzte in Burg Sturmschleier besiegt ist. In Burg Sturmschleier befindet sich auch die erste Shabriri-Traube. Die weiteren drei Shabriri-Trauben erhält der Spieler als Belohnung für das Durchspielen der Quests “Irina und Edgar, Irinas Vater”, “Geläuterte Ruinen” und “Kirche der Verbote”.

Hyetta belohnt den Spieler nach Abschluss der Quest mit dem Rasenden Flammensiegel.

What are Tarnished in Elden Ring? Elden Ring


Tarnished are creatures from the computer game Elden Ring, who live in the world of the game and have lost the grace of the Earth Tree. In the world of Elden Ring, who have lost the grace of the Earth Tree.

Tarnished: The Loss of Grace in Elden Ring

The grace of Earth Tree is a blessing in Elden Ring. Beings with this blessing have eyes that glow gold. When one loses this blessing for any number of reasons, they also lose their status. Not only do people lose their golden eyes, but they are considered undead beings in Elden Ring. Thus, the cutscene in the game’s intro describes, “Dead, yet full of life.”

After losing the grace of the Earth Tree, the individuals are considered monsters, feared and banished in the Lands Between. Outside of that area, they were referred to as Tarnished. It is not known whether the Tarnished are actually alive in their exile (a kind of mausoleum) or merely exist.

What are the Tarnished doing in the Lands Between? Elden Ring

Although the Tarnished have lost the right to live in the Lands Between, they are returning in Elden Ring. Due to the increase in power of Elden Ring, the power of the Earth Tree has also increased. It is the manifestation of Elden Ring. The leaves of the tree, which glow gold, give individuals their power. But this also attracts other creatures hungry for this energy. Among them are the followers of the goddess Marika (Empyrean race), who disappeared when the Elden Ring was shattered. These followers, respectively these children of the queen thus fell into madness. The children of Marika also waged war among themselves. As demigods, they already had a lot of power. They wanted the fragments of the Elden Ring each for himself to become even more powerful. However, this war led to the shattering. The consequences of the shattering are particularly evident in the town of Caelid. It is located in the east of the Lands Between and is completely rotten.

Some of the mad demigods managed to take fragments of the Elden Ring, but none managed to become the “Elden Lord”. That is, the person who can concentrate power and rule over the Lands Between. Thus, the ring continued to be broken into fragments. The demigods were deformed in a terrible way.

As a result, the Earth Tree lost its power. As a last act, he gave back to some Tarnished a part of their grace. This is also the case with the player’s character. The task now is to defeat the scattered demigods and take the fragments they possess. In this way, the Elden Ring can be reassembled and the power of the Earth Tree can be restored. As a Tarnished One, the player is able to resurrect after his death, should he fall in battle against the demigods. Thus, the player’s task is to be the new Elden Prince and save the world, just as a legend has already predicted.

Known Tarnished:

  • The player’s character
  • Sir Gideon Ofnir, the omniscient one
  • Hoarah Loux, ruler of the wasteland
  • Manure eater
  • Gold mask
  • Fia, companion on the deathbed
  • The old knight, Istvan
All (6) Endings of Elden Ring explained


In Elden Ring, players have the possibility to reach one of a total of six different endings. To reach the different endings, players will have to complete different quest lines during their playthrough.

Age of Fracture: The Ending of Elden Ring

The ending that most players are likely to reach in their first playthrough is the normal ending, also known as the Age of Shatter. After the final boss fight, players can touch the remains of the boss and are given an option to reassemble the Elden Ring. By doing so, the stained themselves become the new Elden ruler and sit on the Elden throne. By doing this, the players have restored the order that existed before the ring was broken, thus giving the interlander a chance to clean up the mess.

The Blessing of Despair: End of Elden Ring

To trigger the Blessing of Despair, players must have completed the quest line from the Manure Eater. The quest line requires, among other things, that players collect six seedbed curses and bring them to the Manure Eater. It is also necessary that they complete the quest from the Black Guardian, the Great Boggart, in order to do so. The Manure Eater will kill Boggart at the end of the quest line to get his seedbed curse.

Once players have obtained the six curses from the Manure Eater, they will receive a Curse Healing Rune. After the final boss fight, they can insert this healing rune into the Elden Ring to usher in a new age. In doing so, the sky will be covered by a reddish plague breath and the Earth Tree will die. The players have invoked the Blessing of the Curse and given the interlands an infested future.

Age of Duskborn: End of Elden Ring

For this ending, players must finish Fia’s quest and touch her sleeping body at the end. They will be drawn into the dream of the deathbed and must fight the Lich Dragon Fortissax there. If they wake up from the dream victorious, the stained ones will be in possession of the Healing Rune of Death.

After the final boss battle, players can use the healing rune to trigger the Age of Duskborn. This will fulfill Fia’s wish, who dreamed of bringing redemption to the interlands in the form of death after killing Godwyn. The Age of Duskborn ensures that all beings in the interlands will die sooner or later under the thick layer of ash that covers the land. Even demigods are not exempt from this curse, so no one has to live forever and – in Fia’s opinion – suffer forever.

Age of Order: End of Elden Ring

The Age of Order is ushered in if players have previously completed the Brother Corhyn and the Gold Mask quest series. During the quest series, the Stained Ones become a part of the Golden Order, which Radagon also worships. Once they have completed the Shattering Farum Azula, players can return to the Gold Mask, which is now located at the Shrine of the Earth Tree. Players will receive the Perfect Order Healing Rune as a reward for their efforts.

When players activate the healing rune after the final boss battle, the Age of Order is declared and a golden glow covers the interlands. Peace returns and chaos is defeated. At least that’s how it seems. For the Age of Order is actually a kind of mass manipulation in which all beings of the interlands are subjected to the will of the Golden Order and can only act according to its dictates. Only the ideology of the order is valid. There is no place for individual thinking and acting.

Lord of the Frenzied Flame: End of Elden Ring

To trigger the Lord of the Frenzied Flame, players must have previously completed Hyetta’s quest line and met the Three Fingers. These former emissaries of the Greater Will have been corrupted and burned by a dark force. Hyetta sees herself as a messenger of the Three Fingers and feels that she must spread the message of this greater power.

Once players have met the Three Fingers and accepted their flame, they receive the Seal of Frenzied Flame from Hyetta. With this, according to Hyetta, it should be possible to burn away the mistakes made by the Greater Will in the interlands.

If the stained ones finish the final boss fight, a cutscene starts in which they slowly walk towards the remains of the boss. Before they can even touch the lifeless body, the stained collapse in pain. When they awaken again, they are wearing a single, large eye enveloped in yellow flames instead of their head, and the Fierce Flame erupts from them to burn the interlands.

Because the Fierce Flame’s sigil is automatically activated, players cannot choose any of the other endings. However, they can pick up the seal if they have Miquella’s Needle in their inventory and use it to seek out Dragonlord Placidusax in Shattering Farum Azula.

Age of the Stars: End of Elden Ring

For the Age of the Stars, players must have completed the quest line of Ranni the Witch and put the Dark Moon Ring on her finger at the Moonlight Altar. Afterwards, if players survive the final boss fight, they will find a summoning sign on the ground next to the remains of the boss. If they activate the sign, Ranni will be summoned.

Ranni turns the remains of the Boss and his runes to dust. She declares that a new age is dawning, in which the inhabitants of the interlands will be guided by the Great Moon, instead of the Greater Will and the Two Fingers. Ranni’s path leads away from the outer gods and down into the darkness. The stained ones will walk by her side, because they have made a covenant with Ranni for eternity by passing over the ring.

Was ist Denationalisierung? Bedeutung, Definition, Erklärung


Der Begriff Denationalisierung muss in zwei Ebenen betrachtet werden. Auf der politischen Ebene bedeutet die Denationalisierung eine Abkehr von einer starken nationalistischen Politik. In der Wirtschaftspolitik ist der Begriff mit einer Entstaatlichung von Unternehmen verbunden. Für beide Bereiche gibt es in der Historie viele Beispiele. Der entgegengesetzte Begriff ist die Nationalisierung. Dabei handelt es sich um das gegensätzliche Vorgehen auf unterschiedlichen Ebenen. Die Denationalisierung bezeichnet dabei immer eine gesamte Sicht auf das Vorgehen, und die individuelle Einstellung oder das persönliche Vorgehen eines Individuums. In der Staatslehre ist die Denationalisierung ein stark umkämpfter Begriff, der viele Befürworter und Gegner hat.

Beispiele für eine Denationalisierung aus politischer Perspektive

Ein gutes Beispiel für eine Denationalisierung eines Staates ist die Gründung der Europäischen Union. Diese Union basiert auf Werten, die die staatliche Souveränität einschränken und diese teilweise stark beschneiden. Früher hoheitlich eigenstaatliche Aufgaben werden heute durch Organisationen der EU übernommen und gehören nicht mehr zum originären Aufgabenfeld des Nationalstaates. Rechtswissenschaftler streiten derzeit darüber, wann ein Staat seine gesamte Eigenstaatlichkeit verlieren kann und in Gänze in der Union aufgehen muss. Die Notwendigkeit der staatlichen Denationalisierung ist im Rahmen der Diskussion auch hochpolitisch.

Unter Historikern ist ein Streit darüber entbrannt, ob man die Niederwerfung von Nazi-Deutschland und des zweiten Kaiserreichs ebenfalls als Denationalisierung bezeichnen kann. Der daraus resultierende und erzwungene Verzicht auf nationalistische Politik wird von manchen Historikern und Rechtswissenschaftlern als Denationalisierung bezeichnet. Allerdings ist diese Interpretation des Begriffs sehr fragwürdig und in der Fachwelt stark umstritten.

Beispiele für die Denationalisierung im Rahmen von wirtschaftspolitischen Maßnahmen

Im Zeitalter des Neoliberalismus wurde die Versorgung mit Gütern in der westlichen Welt in vielen Bereichen stark denationalisiert. Ein gutes Beispiel ist die Förderung von Trinkwasser. Viele der heutigen Quellen sind nicht mehr in staatlicher Hand, sondern werden durch private Unternehmen unter marktwirtschaftlichen Aspekten genutzt. Ein weiteres gutes Beispiel für die Denationalisierung aus wirtschaftspolitischer Sicht bietet der Zusammenbruch der Sowjetunion. Die Wirtschaft der damaligen SU war streng staatlich kontrolliert und im Rahmen einer staatlichen und zentralen Planwirtschat aufgebaut.

Der politische Zusammenbruch der SU sorgte dafür, dass so gut wie jeder Wirtschaftszweig von einem Tag auf den anderen privatisiert wurde. Der Staat zog sich komplett zurück und überließ es den Märkten, die vorhandenen Strukturen nutzbar zu machen und auf Gewinnstreben hin zu optimieren. Dem Gedanken dieser radikalen Denationalisierung steht der wirtschaftspolitische Gedanke der gewollten und kontrollierten Denationalisierung gegenüber. Diese Spielart der Wirtschaftspolitik wird vor allem in autoritären Staaten und in der Volksrepublik China betrieben. Hier erlaubt der Staat die freien Märkte, und fördert diese sogar. Allerdings sind alle Unternehmen zu jedem Zeitpunkt stark von den Entscheidungen der staatlichen Führung abhängig und werden bei Bedarf umgehend nationalisiert.

Denationalisierung in privaten und wohltätigen Institutionen

Es gibt auch im Bereich der gemeinnützigen Organisationen, sowie der Projektförderung den Begriff der Denationalisierung. Die Kernkraft ist hier ein sehr gutes Beispiel. Während die Forschung und der Bau von Kernkraft weitestgehend unter staatlicher Kontrolle stattfinden, müssen die Betreiber von Kernkraftwerken wirtschaftlich arbeiten. Das gelingt aufgrund der Komplexität der Technik allerdings nur in den seltensten Fällen. Die Kernkraft gehört zu den Energiequellen, die ohne gezielte staatliche Förderung nicht gewinnbringend genutzt werden könnte.

Die Denationalisierung des gesamten Produktions- und Entwicklungsprozesses ist deswegen in der westlichen Welt eines der hohen Ziele und konnte bis heute nicht vollständig erreicht werden. Auch Stiftungen und anderen Organisationen können aus Kostengründen stark denationalisiert werden. In Deutschland wird hier das Hilfsmittel der privaten Trägerschaft eingesetzt, bei der sich der Staat beteiligt. Daraus resultieren niedrigere laufende Kosten und die Organisation kann eigene Erträge generieren. Gerade im kulturellen und wissenschaftlichen Bereich ist aufgrund der Kostenstruktur und der geringen Ertragsmöglichkeiten eine komplette Denationalisierung nur schwer möglich und in der Praxis bis heute in nur wenigen Fällen erfolgreich.

Kritik an der Denationalisierung

Die Kritik an der Denationalisierung kommt vor allem aus den ehemaligen Ostblockstaaten, sowie im Westen von breiten Gesellschaftsschichten. Der Hintergrund ist immer eine Angst vor Kontrollverlust. Dabei wird oft übersehen, dass bei einer Nationalisierung zwar die gesamte Wertschöpfungskette genutzt werden kann. Aber ebenso entsteht, unabhängig von der Organisationsform des jeweiligen Projekts, eine Verpflichtung zur Übernahme der Kostenstruktur. Ebenso zeigen gängige Wirtschaftstheorien und Staatstheorien auf, dass eine nationalisierte Politik und eine nationalisierte Wirtschaft wesentlich weniger flexibel auf Veränderungen reagieren können und Entwicklung sogar behindern. Die Frage, ob eine Denationalisierung sinnvoll ist oder nicht, muss folglich immer individuell und auf das jeweilige Projekt bezogen getroffen werden.

Positive Aspekte der Denationalisierung

Gerade im Bereich der Wirtschaft hat die Denationalisierung durchaus positive Aspekte. Kurzfristig kann es zwar zu starken Strukturveränderungen und damit verbundenen negativen Effekten kommen. Langfristig gesehen agieren denationalisierte Unternehmen und Projekte aber deutlich marktwirtschaftlicher. Aus diesem Verhalten resultieren höhere Steuereinnahmen durch die Steigerung der Gewinnmargen, im idealen Fall auch mehr Arbeitsplätze und eine Flexibilisierung der Entwicklungsmöglichkeiten und Reaktionschancen. Da zudem die Verpflichtung zur Übernahme der Kosten durch den Staat entfällt, können kurzfristig die Ausgaben im Staatshaushalt durch eine Denationalisierung gesenkt werden. Dieser positive Effekt ist mitunter einer der besten Gründe, die die befürwortenden Persönlichkeiten einer Denationalisierung anbringen.

Kritik an der Denationalisierung

Abgesehen von den Befürwortern von planwirtschaftlichen Elementen und eines starken zentralen Staates, gibt es auch weitere Kritikpunkte an der Denationalisierung. Diese berufen sich vor allem auf den signifikanten Kontrollverlust, der gerade in Bereichen der Grundversorgung mit Gütern, Waren und Dienstleistungen starke Auswirkungen auf die gesamte Gesellschaft haben kann. Weitere Kritikpunkte sind unter anderem der Verlust der Einflussmöglichkeiten auf die Entwicklung, sowie der Verlust des gesamtgesellschaftlichen aktuellen Zustands mit all seinen vermeintlichen oder realen Vorteilen für die Bevölkerung.

Wunder können wahr werden!


Viele Menschen träumen davon, mit einfachen Mitteln möglichst viel zu erreichen. Das Minimalprinzip ist dabei stets die erwünschte Strategie. Doch manchmal braucht es etwas mehr, um an das Ziel seiner Träume zu gelangen!

Manchmal ist auch nicht das Ziel, sondern der Weg dorthin, worauf es wirklich ankommt. Denn immer wieder muss die Strategie, das Ziel zu erreichen, neu bedacht werden. Ganz von vorne braucht dabei keiner zu beginnen. Denn das würde bedeuten, dass alle gesammelten Erfahrungen nur Schall und Rauch wären. Doch gerade auf diese Erfahrungen sollte keiner verzichten. Sie zeigen uns, was richtig lief, um das gewünschte Ziel zu erreichen. Allerdings auch die Fehler, die begangen wurden, um das Ziel weiter wegzuschieben.

Manche Menschen merken auf ihrem Weg zum Ziel auch, dass das gewünschte Ziel im besten Fall ganz anders aussehen sollte. Dann heißt es über die Strategie neu nachzudenken und neue Wege zu gehen! Ob es sich dabei um einen persönlichen Traum handelt, den Wohnort betrifft oder gar den Arbeitsplatz, spielt erst am Ende wirklich eine Rolle. Denn eines wollen viele Menschen gemeinsam: Sich selbst verwirklichen und glücklich sein! Was es dazu braucht, hängt von jedem einzelnen selbst ab!

Ankunftsfehler vermeiden!

Wer gerade auf seinem eigenen Weg ist, ob zur Arbeit oder in den Urlaub, macht schon vieles richtig. Allerdings kann es sein, dass Zugreisende den Anschlusszug verpassen. Dies kann auch bei der Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln passieren. Sofern hier eine etwas längere Wartezeit auf einen zukommt, kann diese genutzt werden, um am Handy aktiv zu sein oder ein Buch zu lesen. Dies liegt häufig im eigenen Interesse. Allerdings kann es spannend sein und Spaß machen, in einem online Casino aktiv zu sein. Neben schönen Spielrunden kommen hier auch Gewinne auf einen zu. Dabei sollte das gewählte online Casino genau geprüft werden. Hier helfen auch Erfahrungen und Bewertungen im Internet von anderen weiter. Nicht jedes online Casino ist auch fair gegenüber seinen Usern! Derartige Casino Listen gibt es zuhauf, die für einen Überblick sorgen im Bereich der online Casinos, von denen besser die Finger genommen werden sollten. Allerdings gibt es auch ausreichend Listen, die aufzeigen in welchem online Casino sich das Spielen lohnt. Hier werden die einzelnen online Casinos miteinander verglichen und vorgestellt. So gibt es jene Casinos, die viele live Events bieten. Auf der anderen Seite aber auch jene, die über tolle und interessante Slots verfügen. Mit der richtigen Technik, die sich erarbeiten lässt, kann jeder irgendwann zum Gewinner werden!

Glück bereits in die Wiege gelegt!

Immer wieder gibt es neue Erfahrungen über verschiedene online Casinos. Einige Menschen gewinnen häufiger, andere eher weniger. Doch alle gemeinsam vereint der Spaß und das Interesse am Spielen. Auf der anderen Seite gibt es auch Menschen, denen nachgesagt wird, sie hätten eindeutig mehr Glück als andere. Ob dies wirklich so ist? Tatsächlich haben jene, die sich mit Horoskopen und Sternzeichen auseinandersetzen, herausgefunden, dass einige Sternzeichen mehr Glück haben als andere. Dies kann nur ein jeder für sich selbst herausfinden, in dem sich stets ein Zeitlimit gesetzt wird, in der gespielt wird. Dies kann zu Hause sein, aber auch von unterwegs. Denn während es online Casinos gibt, die sich am besten von einem PC aus spielen lassen, verfügen andere auch über Apps. So kann ein jeder genau das finden, was zu einem passt! Mit der Zeit lassen sich auch Tipps und Tricks erlernen, wie der Gewinn näher rückt. Dies sollte jedoch jeder User eines online Casinos für sich selbst herausfinden. Ob der Weg zum Gewinn nun das eigentliche Ziel ist, um Erfahrungen zu sammeln oder der Gewinn das Ziel, wird sich am Ende zeigen. Wichtig ist es jedoch, stets den Spaß am Spielen zu behalten und nicht mehr zu spielen, als sich vorgenommen worden ist.

Was ist eigentlich Glück?

Ob das Glück in der Liebe oder im Spiel, jeder sollte sich die Frage stellen, was für einen selbst Glück bedeutet. Sei es der Gewinn in einem Spiel oder das Finden des Traumpartners. Manchmal ändert sich die Einstellung auch zum eigenen Glück. Interessant kann es sein, wenn sich am Ende herausstellt, dass unter einigen Worten gar nicht das verstanden werden sollte, was diese als Erstes erahnen lassen. Während der Ankunftsfehler lediglich ein verpasster Zug sein kann, verraten Portale wie bedeutungsonline.de, dass sich dahinter etwas ganz anderes verbirgt! Denn ein Ankunftsfehler meint nichts anderes, als dass wir das Gefühl haben, Glück zu verspüren, wenn wir unser Ziel erreichen. Doch oft treten zwischen dem Weg zum Ziel und das endgültige Erreichen des Ziels kaum Veränderungen ein. Dann merken viele Menschen, dass nur das Erreichen des Ziels nicht glücklich macht. Dies bemerken besonders alle, deren Ziel es ist an Gewicht zu verlieren. Natürlich ist ein kurzer Moment des Glücks da, wenn das gewünschte Gewicht erreicht ist. Doch hat sich auf dem Weg zum Ziel die eigene Einstellung zu sich selbst nicht geändert, wird dieser Glücksmoment nur von kurzer Dauer sein. Wichtiger ist dann, sein Augenmerk auf das erlernte zu setzen. Wie wurde das Ziel erreicht und ist jemand vom Fastfood weggekommen und hin zur vitaminreichen, gesunden Küche übergetreten? Oftmals liegt dahinter der tatsächliche Erfolg!

Alles zur richtigen Zeit!

Viele Menschen gehen davon aus, dem Glück auf die Sprünge helfen zu können. Tatsächlich sollte ein jeder lernen, dass es keine falschen Zeitpunkte im Leben gibt. Lieber die Einflüsse des Lebens akzeptieren. So lässt es sich lernen, dass alles zur richtigen Zeit kommt. Sei es der Ankunftsfehler, der eben nicht den verpassten Anschlusszug meint. Sondern nur die kurzfristige Freude über das erreichte Ziel. Wird auch der Gewinn im online Casino genau zur richtigen Zeit kommen. Natürlich kann nur gewinnen, wer auch spielt. Allerdings gibt es Tage, wo es sich länger auf einen Gewinn warten lässt, als an anderen. Dafür lässt sich mit der Zeit sogar ein Gefühl erlernen. Sollte dies der Fall sein, dass einmal kein Glückstag ist, kann die Zeit anders genutzt werden. Wie wäre es mit einem Spaziergang oder tollem Essen? Vielleicht auch einen schönen Fernsehabend mit guten Freunden? Über Germanys next Topmodel lässt es sich gut austauschen. Die Kandidatinnen wissen auch, dass genau zur richtigen Zeit hier auch junge Männer und Transgender als Kandidaten akzeptiert werden. Um dieser Sendung zur Modernität zu verhelfen!

Warum ist der Wald so wichtig für unser Klima? Erklärung


Je unberührter ein Wald, desto älter sind seine Bäume. Je älter ein Baum, desto wertvoller ist sein Beitrag in Bezug auf den Klimawandel. Wälder beeinflussen das Klima positiv – nicht nur lokal, sondern auch global. Ein Wald dient auf natürliche Weise und ohne Einflussnahme des Menschen als

  • Kohlenstoffspeicher
  • Sauerstoffproduzent
  • Temperaturausgleicher
  • Schadstoffneutralisator
  • Süßwasserspeicher

Was ist ein Wald? Definition

Es gibt verschiedene Definitionen von Wald. Je nach Sichtweise gibt es unterschiedliche Vorstellungen davon, wann genau von einem Wald die Rede ist. Juristische, ökonomische, vegetationsstrukturelle oder ökologische Definitionen unterscheiden sich zum Teil erheblich.

Im Rahmenübereinkommen der Vereinten Nationen über Klimaänderungen (engl. United Nations Framework Convention on Climate Change, UNFCCC) wird Wald wie folgt definiert: „Wald ist eine mit Bäumen bestandene Landfläche von mindestens 0,05–1 ha Fläche mit einem Deckungsgrad der Baumkronen (oder entsprechendem Bestockungsmaß) von mehr als 10–30 %, mit Bäumen, die eine minimale Wuchshöhe von 2–5 m in situ erreichen können. Ein Wald kann entweder geschlossen sein, wenn Bäume der verschiedenen Stockwerke und der Unterwuchs einen hohen Prozentsatz des Bodens überdecken, oder auch offen.“ (Quelle: Wikipedia)

Bäume gibt es schon seit 400 Millionen Jahren auf der Erde

Kohlenstoff (C) ist ein elementarer Baustein für die Entwicklung von Leben, ebenso wie Sauerstoff (O2). Verbinden sich beide Elemente, entsteht das Treibhausgas Kohlendioxid (CO2). In dieser Kombination sind die so lebenswichtigen Elemente also Treiber des Klimawandels. Hier kommen nun die Wälder ins Spiel, denn die Vegetation entzieht bei der Fotosynthese der Atmosphäre das Kohlendioxid.

Fotosynthese ist die Umwandlung von Kohlendioxid mithilfe von Licht (Energielieferant) und Wasser (H2O) in Glucose (C6H12O6) und Sauerstoff. Die Glucose wird in die für die Pflanzen lebenswichtige Stärke umgewandelt und dient dem Zellwachstum. Kohlenstoff wird in die Glucose eingebunden und Sauerstoff wird als Nebenprodukt ausgeschieden. Je älter ein Baum, desto größer seine Höhe und sein Durchmesser. Entsprechend viel Kohlenstoff ist in seinen Zellen gebunden.

Wälder gab es schon weit vor den Menschen. Mit ihrer Entstehung setzte ein klimatischer Wandel ein, denn sie entzogen der Atmosphäre Kohlendioxid. Im Laufe von Millionen Jahren veränderte sich das globale Klima. Mit den Treibhausgasen sanken auch die Temperaturen und in der Atmosphäre reicherte sich allmählich Sauerstoff an, sodass sich das Leben auch an Land entwickeln konnte. Die Wälder trugen einen Großteil dazu bei, dass sich die Lebensbedingungen auf der Erde nach und nach zu denen von heute entwickelten. Ohne Wälder gebe es kein Leben, wie wir es kennen.

Der Wald als Kohlenstoffspeicher

Aus drei Tonnen Kohlenstoff entstehen in Verbindung mit Sauerstoff elf Tonnen Kohlendioxid. Der Kohlenstoff, der bei der Fotosynthese in Form von Glucose gebunden wird, steht aber nicht mehr zur Bildung des Treibhausgases zur Verfügung. Deswegen sind Wälder gigantische Kohlenstoffspeicher.

Wälder bedecken heute noch 30 Prozent der Landoberfläche und speichern weltweit etwa die Hälfte des auf der Erde vorkommenden Kohlenstoffs. Das sind geschätzte 862 Milliarden Tonnen, wovon ein Teil in der Biomasse gespeichert wird und ein Teil im Waldboden gebunden ist, und zwar in dem obersten Meter. Die tropischen Regenwälder mit ihren uralten Bäumen und ihrer großen Biomasse speichern 50 Prozent mehr Kohlenstoff als die Wälder der gemäßigten und nördlichen Breiten.

In den tropischen Wäldern sind etwa 471 Milliarden Tonnen Kohlenstoff gespeichert. In den borealen Wäldern der nördlichen Breiten sind es etwa 272 Milliarden Tonnen und in den Wäldern der gemäßigten Breiten sind es etwa 119 Milliarden Tonnen Kohlenstoff. Zu Letzteren zählt auch der deutsche Wald, in dem etwa 2,2 Milliarden Tonnen Kohlenstoff gebunden sind. Je nach Art und Alter eines Baumes kann er der Atmosphäre mehr oder weniger große Menge Kohlendioxid entziehen und als Kohlenstoff fixieren. So bindet eine 23 Meter hohe Rotbuche mit einem Stammdurchmesser von 30 Zentimetern etwa eine Tonne Kohlenstoff, das sind pro Jahr etwa 12,5 Kilogramm.

Die Wälder binden mehr Kohlenstoff als in der Atmosphäre vorkommt – jedenfalls zurzeit noch. Dieses Verhältnis wird sich ändern, wenn weitere riesige Waldflächen verbrennen, abgeholzt und gerodet werden. Dann verbindet sich der frei werdende Kohlenstoff mit Sauerstoff zu Kohlendioxid. Dieses Treibhausgas lässt die Atmosphäre aufheizen, indem es die Wärmeabgabe in den Weltraum unterbindet. Es absorbiert die Wärmestrahlung und sorgt für einen Treibhauseffekt auf der Erde.

Wälder, die mehr Kohlenstoff speichern als sie abgeben, werden als Kohlenstoffsenken bezeichnet. Sterben sie oder werden sie vernichtet, geben Wälder umgekehrt mehr Kohlenstoff ab als sie fixieren können und werden dann als Kohlenstoffquellen bezeichnet. Die europäischen Wälder werden als Senken bezeichnet, weil sie etwa 20 Prozent des durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe freigesetzten Kohlenstoffs binden. Die tropischen und subtropischen Wälder hingegen sind Kohlenstoffquellen, weil durch ihre großflächige Zerstörung zwischen 20 und 30 Prozent zusätzliches Kohlendioxid in die Atmosphäre gelangen. Die Vernichtung von Wäldern verursacht etwa 13 Prozent der globalen Treibhausgasemissionen. Unbeirrt davon verschwindet alle zwei Sekunden eine Waldfläche, die der Größe eines Fußballfeldes entspricht.

Wälder sind Klimafaktoren

Da Wälder fähig sind, Kohlendioxid zu fixieren und Sauerstoff zu produzieren, werden sie in allen internationalen Klimaschutzabkommen als Klimafaktoren betrachtet. Wälder werden grundsätzlich als Kohlenstoffsenken bezeichnet, obwohl sie unterschiedlich beurteilt werden müssen.

Ein noch junger, wachsender Wald ist von Natur aus eine Kohlenstoffsenke, denn die Bäume bauen beim Wachstum Kohlenstoff aus dem Kohlendioxid in ihre Biomasse ein. Kohlenstoff wird also gespeichert. Bestehende, etablierte Wälder hingegen tragen weniger zur Kohlenstofffixierung bei, weil sie weniger stark wachsen. Urwälder mit ihrem alten, ungestörten Baumbestand wiederum verzeichnen aus globaler Perspektive keine nennenswerten Zuwächse bei der Kohlenstoffspeicherung. Diese Wälder verändern sich naturgemäß kaum noch. Urwälder sind dennoch gigantische Kohlenstoffspeicher. Bei ihrer Abholzung werden entsprechende riesige Mengen an Kohlendioxid freigesetzt.

Die Bedeutung der Wälder als Klimafaktoren für das Klimasystem ist immens. Die Zusammenhänge zwischen Wald und Klima sind aber ungemein komplex. Beispielsweise ist zu bedenken, dass Wälder wesentlich dunkler sind als schneebedeckte oder felsige Flächen. Während helle Flächen Sonnenlicht reflektieren, nehmen dunkle Flächen wie etwa die tiefgrünen Wälder Lichtenergie auf und geben sie in Form von Wärme wieder ab. Wälder beeinflussen auf diese Weise also den Strahlungs- und damit den Wärmehaushalt der Atmosphäre.

Der Wald als Sauerstoffproduzent

Mittels der Fotosynthese der Bäume ziehen die Wälder riesige Anteile Kohlendioxid aus der Atmosphäre und geben Sauerstoff dahin ab. Wälder sind also auch riesige Sauerstofffabriken. Sie benötigen zwar Sauerstoff für die Atmung in der Nacht. Dennoch produzieren Bäume mehr Sauerstoff als sie verbrauchen.

Laubwälder produzieren jährlich pro Hektar etwa 15 Tonnen Sauerstoff, Nadelwälder sogar 30 Tonnen. Eine 150 Jahre alte Buche produziert so viel Sauerstoff, dass damit ein erwachsener Mensch 13 Jahre lang atmen könnte, nämlich täglich 11000 Liter! Diese Zahlen lassen erahnen, wie wichtig jedes kleine Wäldchen und jeder einzelne Baum für eine lebenswerte Umwelt ist – gerade in Städten mit hoher Luftverschmutzung.

In Bezug auf den Klimawandel lässt sich klar sagen, dass Sauerstoffproduzenten dringend benötigt werden. Je mehr Kohlenstoff durch Verbrennung von Holz, Kohle oder gleich ganzen Wäldern frei wird, desto mehr Sauerstoff wird der Atmosphäre entzogen, weil er sich mit dem Kohlenstoff zu Kohlenstoffdioxid verbindet. Je mehr Wälder verbrennen, desto mehr Kohlenstoff entweicht und verbindet sich mit Sauerstoff zum Treibhausgas. Je mehr Sauerstoff auf diese ungute Weise gebunden wird, desto weniger steht er für andere lebenswichtige Prozesse zur Verfügung – wie etwa für die Zellatmung der Pflanzen.

Wälder wirken temperaturausgleichend

Extreme Klimaverhältnisse wie Stürme, Frost, Hitze und Dürre werden durch die Wälder abgemindert. Denn Wälder gleichen Temperaturschwankungen aus. Zusammenhängende Waldflächen funktionieren im Grunde wie riesige Klimaanlagen. Bäume verdunsten Wasser. Je größer die Sonneneinstrahlung, desto größer die Verdunstung. Dieser Wasserdampf hat einen kühlenden Effekt auf die Atmosphäre. Im Sommer können die Temperaturunterschiede im Freiland zwischen drei und sechs Grad Celsius sein, in den Städten sogar zwischen vier und acht Grad Celsius.

Je größer die Waldflächen, desto weitreichender die positiven Folgen des Temperaturausgleichs. In den tropischen Regenwäldern sorgt die Sonneneinstrahlung für eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit. Sie steigt mit der warmen Luft nach oben und regnet über den Wäldern wieder ab. Das Klima wird vor Ort direkt durch den Wald beeinflusst. Gebe es keinen Wald, gebe es keinen Regen am Äquator.

Der Wald als Schadstoffneutralisator

Ein Wald ist ein riesiger Filter. Ein Hektar Wald filtert jährlich etwa fünfzig Tonnen Feinstaub, Gase und Ruß aus der Atmosphäre. Die Filterwirkung hängt von der Baumart und ihren Blattoberflächen ab. Anders als Nadelbäume sind Laubbäume im Winter kahl und filtern dadurch im Jahresverlauf durchschnittlich weniger Schmutzpartikel. Die deutschen Wälder filtern jährlich geschätzte 50 Tonnen Staub und Ruß aus der Atmosphäre. Gase werden vor allem von feuchten Baumkronen aufgenommen. Sie lösen sich im Regenwasser und erzeugen dadurch den sogenannten Sauren Regen. Dieses Wasser wird von den Bäumen über ihre Wurzeln aufgenommen. Auf diese Weise werden die Gase zwar gebunden, schädigen aber die Bäume.

Gase und Schmutzpartikel, die in der Biomasse der Wälder gebunden sind, können keine schädliche Wirkung in der Atmosphäre haben. In der Atmosphäre würden sie den Treibhauseffekt erhöhen. Dunkle Teilchen schlucken Sonnenlicht und geben es als Wärme wieder ab. Die Lichtenergie wird nicht reflektiert, sondern absorbiert. Wälder mindern als Filteranlagen die globale Erwärmung.

Der Wald als Süßwasserspeicher

Der Waldboden der nördlicheren Breitengrade ist ein gigantischer Süßwasserspeicher. Er funktioniert wie ein Schwamm, saugt sich voll mit Regenwasser. In einem Quadratmeter humusreichen Waldboden können sich bis zu 200 Liter Wasser ansammeln. Als Wasserspeicher schützt ein Wald seine Umgebung vor Dürre, aber auch vor Überschwemmungen. Zudem filtert der Waldboden das Regenwasser, das auf diese Weise zu sauberem Grundwasser wird.

In einem Wald existieren Wasserkreisläufe, die auch das globale Klima bestimmen. Wurzeln nehmen Wasser auf, transportieren es bis in die Baumkronen, wo es über die Blätter zum Teil verdunstet. Der Wasserdampf bildet Wolken, die dann wieder abregnen.

Sind Wälder erst einmal vernichtet, lassen sie sich kaum wieder aufforsten. Von frisch gesetzten jungen Bäumen überleben teilweise gerade einmal 0,5 Prozent. Durch das Fehlen der älteren Bäume erodiert der Waldboden. Dadurch fehlen Nährstoffe, lebenswichtige Mikroben und Grundwasser. Es dauert also lange Jahre bis ein Wald nachgewachsen ist und die damit einhergehenden klimarelevanten Prozesse nennenswerte globale Bedeutung erlangen.

How fake is your Love? Paare, Kandidaten, Teilnehmer + Instagram


An “How fake is your Love?” nehmen folgende Kandidaten und Teilnehmer als Paare teil:

How fake is your Love?: André und Denise

André ist 33 Jahre alt und arbeitet als Bademeister. Denise ist 28 Jahre alt und ist Postbotin.

How fake is your Love?: Caro und Kim

Caro ist 29 Jahre alt und arbeitet als Polizistin. Sie heißt eigentlich “Carolin”. Kim ist 26 Jahre alt. Beide kommen aus Leipzig. Seit 2019 sind sie ein Paar.

How fake is your Love?: Fedora und Radwan (Freddy und Ready)

Fedroa ist 30 Jahre alt. Radwan ist 29 Jahre alt. Fedora und Radwan kommen beide aus Berlin.

How fake is your Love?: Fernando und Mina

Fernando ist 33 Jahre alt. Mina ist 31 Jahre alt. Beide kommen aus Dortmund. Seit Mitte 2020 sind sie ein Paar.

Mina findest du bei Instagram hier: mina_luckylicious

How fake is your Love?: Fiona und Maria

Maria ist 31 Jahre alt. Fiona ist 24 Jahre alt. Maria und Fiona wohnen beide in Berlin.

Fiona ist unter dem Namen “Fiona Kxrnblume” aktiv.

Maria ist unter dem Künstlernamen “Balea Scarleg” aktiv.

Maria: Balea the Scarleg

Du findest sie bei Instagram hier: balea_scarleg

Sie ist ein Tattoo- und Body-Modification-Model. Seit 2013 lebt sie in Berlin.

Der richtige (bürgerliche) Name von “Maria” bzw. “Balea the Scarleg” ist eben “Maria”.

Maria wirkte im Video “Heute mach ich Cash” von DVO mit.

Fiona Kxrnblume: How fake is your Love? + Instagram

Fiona ist als Tattoo-Model aktiv. Ihr erstes Tattoo hat sie im Alter von 18 Jahre bekommen.

Fiona Kxrnblume studierte im Masterstudium Human- und Molekularbiologie.

Du findest Fiona bei Instagram hier: fiona.kxrnblume und hier kxrnblume

How fake is your Love?: Lisa und Daniel

Lisa ist 58 Jahre alt. Daniel ist 38 Jahre alt. Beide wohnen auf Sylt.

How fake is your Love?: Robin und Waldemar

Robin ist 28 Jahre alt. Waldemar ist 26 Jahre alt. Waldemar wird auch “Waldi” genannt. Beide kommen aus Düsseldorf.

Robin war als Dragqueen aktiv.

Robin Huth: How fake is your Love? + Instagram

Robins vollständiger Name ist “Robin Huth”. Er ist Fach- und Qualitätstrainer im Friseurhandwerk. Er ist Stylist, Make-Up-Artist.

Du findest Robin Huth bei Instagram hier: robin__huth

Achtung: Bitte Robin Huth nicht verwechseln. Es gibt mehrere Robin Huths. Hier geht es um den Friseur Robin Huth, nicht um den Fußballspieler oder Schauspieler.

How fake is your Love?: Shawn und Leroy

Shawn und Leroy kommen beide aus Berlin. Shawn ist 25 Jahre alt. Leroy ist 30 Jahre alt.

Leroy heißt mit vollen Namen Leroy Leone.

Leroy Leone: How fake is your Love? + Instagram

Leroy Leone wurde am 25. Mai 1989 geboren. Er kommt gebürtig aus Frankfurt am Main.

Sein Vater ist der Rapper D-Flame (bürgerlich Daniel Kretschmer).

Leroy Leone spielte bei “Berlin – Tag & Nacht” mit. Er spielte dort den “Marc”.

Du findest ihn auf Instagram hier: _leroyleone_

How fake is your Love?

Bei Recherchen auf Instagram hat die Redaktion noch drei Profile gefunden, die nicht eindeutig zuordbar sind. Dies sind tobi.cirage, deniz.vlkn und jessicamaria7.

Bei “How fake is Love?” leben die teilnehmenden Paare zusammen in einer Finca. Einige der Paare sind echt, andere sind fake. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen haben die Aufgabe herauszufinden, welche Paare fake sind.

Wer ist Nicole? Love Island, Lebenslauf, Biografie, Steckbrief, Instagram


Nicole ist Teilnehmerin von Love Island 2021.

Nicole (Love Island): Lebenslauf, Biografie, Steckbrief

  • Nicole ist 29 Jahre alt.
  • Sie kommt aus Stuttgart.
  • Sie ist Projektassistentin.

Weitere Love-Island-2021-Teilnehmerinnen:

Weitere Love-Island-Teilnehmer:

“Love Island”-Villa-Katzen: George, Mac und Cheese

Die Love Island Ausgabe im März 2021 wurde auf Teneriffa gedreht.

2020 war Henrik Stoltenberg Teilnehmer bei Love Island. Er polarisierte stark. Später im Jahr veröffentlichte er einen eigenen Song namens “Bonflonzo“.

“Love Island” ist eine deutsche Dating-Realityshow, die seit 2017 auf dem Fernsehsender RTL II ausgestrahlt wird. Produziert wird das TV-Format von ITV Studios Germany.

Aktuell wird die Sendung von Sylvie Meis moderiert. Ihre Vorgänger waren Giovanni Zarella (Staffel 1), Jana Ina Zarella (Staffel 1-5) sowie vertretungsweise in Staffel 4 Cathy Hummels.

Das Original kommt aus Großbritannien. Anfangs handelte es sich bei den Kandidaten genauso wie in Deutschland um Prominente. Mittlerweile jedoch nehmen auch hierzulande “normale” Personen an der TV-Show teil.

Von der Außenwelt abgeschnitten, werden die Teilnehmer für eine bestimmte Zeit in einer Villa (meist Mallorca, 2021 war es Teneriffa) untergebracht. Dort werden sie permanent von Kameras beobachtet und alles wird für das Fernsehen aufgezeichnet. Ziel ist es, dass die Kandidaten, die “Islander” genannt werden, Paare bilden. Das Paar, das am Ende übrig bleibt, erhält ein Preisgeld von 50.000 Euro. Schon am ersten Tag müssen die Teilnehmer sich zu Paaren zusammenfinden. Die Paare verbringen nicht nur ihre gesamte Zeit dort zusammen, sie müssen sich sogar ein Bett teilen.

Am Ende jeder Sendung werden neue Paare gebildet. Die alte Konstellation kann auch beibehalten werden. Wer aber am Ende der Sendung keinen Partner hat, muss die Show verlassen. Durch Zuschauer Votings, manchmal auch durch Kandidaten Votings werden ebenfalls “Islander” eliminiert, die dann die Insel verlassen müssen. In der Finalwoche wählen jedoch ausschließlich die Zuschauer, wer als Gewinner die Insel verlassen soll.

Während der Sendung müssen sich die Paare immer wieder beweisen, indem sie an verschiedenen Wettbewerben und Spielen teilnehmen, die körperlicher, aber auch geistiger Natur sein können. Dabei haben sie die Möglichkeit, Preise zu gewinnen, wie zum Beispiel Aktivitäten mit dem Partner außerhalb der Villa. Während der Teilnahme an der Sendung bekommen die Kandidaten ein spezielles Smartphone ausgehändigt, mit welchem sie ausschließlich die anderen Teilnehmer kontaktieren können.

Nicole (Love Island): Instagram

Instagram: nicole_loveisland2021

Wer ist der TSG Harsewinkel? Supertalent, Info, Details, Instagram


Der TSG Harsewinkel sind eine deutsche Tanzsportgarde aus Harsewinkel.

TSG Harsewinkel: Supertalent, Info, Details

Die Abkürzung “TSG” steht für “Tanzsportgarde”. Die Tanzsportgarde aus Harsewinkel sind ein Karnevals- und Leistungstanzverein. Sie tanzen klassische Marschtänze und Schautänze teils mit Akrobatikeinlagen.

1977 wurde die Tanzsportgarde gegründet. Sie sind seit ihrer Gründung unzählige Male Deutscher Meister (35x) und Vizemeister, Norddeutscher Meister und Vizemeister, Westfalenmeister und -vizemeister geworden.

Tanzsportgarde (TSG) Harsewinkel Rote Funken: Supertalent Finale

Die Roten Funken des TSG Harsewinkel nahmen am Finale von “Das Supertalent” (2020) teil. (Sie gewannen 2020 nicht. Das Supertalent gewann Nick Ferretti.) Schon im Jahre 2009 nahm die Tanzsportgarde Harsewinkel am Supertalent teil.

Die Roten Funken der Tanzsportgruppe Harsewinkel bestand 2020 aus neun Tänzerinnen und Tänzer, die als Solisten und Paartänzer tanzren. Sie sind zwischen acht und 14 Jahren alt. Sie tanzen Mischungen aus Hebefiguren, Akrobatik und Karneval-Tänzen. Ihre Trainerin ist Daniela Schafarik.

Weitere Finalisten waren:

TSG Harsewinkel im deutschen Fernsehen

  • 2009: Supertalent (RTL)
  • 2020: Supertalent (RTL)

Der TSG Harsewinkel trat schon bei verschiedenen Sendern und in verschiedenen Sendungen auf. Unter anderem beim WDR und bei RTL.

TSG Harsewinkel: Instagram

Instagram:

Was ist eine Tigermutter? Bedeutung, Eigenschaften, Erklärung, Definition


Eine Tigermutter ist eine Mutter, die ihre Kinder zum Erfolg treibt. Ihr Erziehungsstil ist autoritär, intensiv, unnachgiebig, leistungsorientiert und fordernd. Eine Tigermutter sorgt durch ständiges Lernen und Üben mit den Kindern dafür, dass ihre Kinder gute Fähigkeiten und Arbeitsgewohnheiten für ihr späteres Leben erwerben.

Der Ausdruck “Tigermutter” wurde durch die chinesisch-US-amerikanische Autorin und Journalistin Amy Chua in ihrem Buch “Die Mutter des Erfolgs” geprägt. In dem Buch berichtet Amy Chua wie sie mit ihrem chinesischen autoritären Erziehungsstil ihre Kinder zum Erfolg getrieben hat. (Ihre zwei Töchter sind Musiktalente geworden.) Das Buch erschien 2011.

Das Gegenstück zur Tigermutter ist der Tigervater. Beide zusammen sind Tigereltern.

Was ist eine Tigermutter? Eigenschaften, Bedeutung

Im nachfolgenden Text wird das Phänomen “Tigermutter” beschrieben:

Eine Tigermutter ist fordernd und streng. Eine 2 oder 3 auf dem Zeugnis ist nicht genug. Eine 1 reicht gerade so. Eine Tigermutter gibt sich erst mit einer 1+ zufrieden.

Eine Tigermutter verlangt Perfektion. Sie verlangt, dass ihre Kinder Platz 1 belegen – egal wo, beim Sport, bei Turnieren, bei Wettkämpfen, in der Schule und im Beruf. Dafür setzt sie sich ein. Eine Tigermutter erzeugt und arbeitet mit Leistungsdruck.

Eine Tigermutter lobt selten. Sie hat extrem hohe Erwartungen und liebt ihre Kinder bedinungslos. Eine Tigermutter erzieht zur Selbstständigkeit und ihre Kinder dazu, dass sie Verantwortung übernehmen, hart arbeiten, immer weiter machen und nicht aufgeben. Ausflüchte und Ausreden akzeptiert eine Tigermutter nicht.

Eine Tigermutter sorgt dafür, dass ihre Kinder gute Fähigkeiten und Arbeitsgewohnheiten für ihr späteres Leben lernen.

Tigermütter sind davon überzeugt, dass Kinder immer ihren Eltern gehorchen müssen. Tigermütter glauben, dass Kinder die Führung durch die Eltern brauchen. Gehorsam ist hier sehr wichtig.

Einer Tigermutter ist Disziplin, Drill und Druck sehr wichtig. Für eine Tigermutter stellen die Freunde ihrer Kinder nur eine Ablenkung dar. Sie lenken die Kinder vom Lernen und Üben ab. Auch Spaß haben, lenkt ab. Für Kinder einer Tigermutter gilt, dass diese täglich mehrere Stunden üben und lernen müssen.

Tigermütter richten für ihre Kinder einen Zeitplan ein. Mit diesem Zeitplan ist der Tagesablauf ihres Kindes geregelt. Das Kind hat regelmäßige Aufsteh- und Schlafenszeiten. Es bekommt regelmäßige Essenzeiten und im Kalender ist auch geregelt, wann das Kinder sich entspannt. Außerdem sind Lern-, Übungs- und Arbeitszeiten bestimmt.

Eine Tigermutter legt für ihr Kind fest, was für das Kind wichtig ist. Eine Tigermutter sorgt dafür, dass ihr Kind nicht den Fokus verliert und immer weiß, was es tun soll. Eine Tigermutter arbeitet mit unfassbarer Kontrolle.

Bedeutung: Wie eine Tigermutter arbeitet

Tigermütter arbeiten mit Druck, Drohungen, Liebesentzug, Erpressung, Strafen und Schimpfen. Erst, wenn die Kinder tun, was die Mutter zufrieden stellt, erhalten die Kinder eine Belohnung. – Für die Kinder gibt es keine Ausflüchte und Beschwerden werden ignoriert.

In der Welt der Tigermütter sind ihre Kinder nicht klein, schwach und hilflos. Tigermütter sind davon überzeugt, dass Kinder stark sind und über einen eigenen starken Willen verfügen.

Für Tigermütter zählt der weltliche Erfolg ihrer Kinder. Dieser Erfolg spiegelt sich im Schulabschluss, Studium und im Beruf wieder. Was die Kinder wirklich wollen oder fühlen, ist unwichtig.

Was ist eine Tigermutter? Fazit, Bedeutung, Erklärung, Definition

Fazit: Eine Tigermutter sorgt dafür, dass ihre Kinder im globalen Konkurrenzkampf mithalten können. Nach einer schönen Kindheit klingt die Erziehung nicht, sondern eher nach viel Zwang.

Betrachten wir die Tigermutter als extremen Gegenentwurf zur antiautoritäten Mutter, die so gut wie gar nicht bei ihrem Kind interveniert. Beides ist zu einseitig. In der Mitte von beiden Extremen kann gute Erziehung stattfinden.

Weitere Bedeutung von Tigermutter

Als Tigermutter wird auch ein weiblicher Tiger bezeichnet, der Nachwuchs bekommen hat. Der weibliche Tiger wird auch “Tigerin” genannt.

Warum sagt man “Ei machen”? Woher kommt der Ausdruck? Bedeutung, Wortherkunft, Erklärung


Dieser Ausdruck kommt aus der Babysprache und bedeutet, jemanden zärtlich zu streicheln. Da man mit einem Baby das sogenannte “Kindchen-Schema” assoziiert, drückt sich dies auch in der Sprache zum Baby aus. Das Baby ist rundlich in seiner Statur, welches vom Schöpfer so eingerichtet wurde, damit bei der Mutter der erforderliche Schutzinstinkt besteht. Außerdem ist das Ei oben und unten abgerundet, weshalb es hier als Symbol für das rundliche Gesicht des Babys gesehen werden könnte. “Ei” ist auch bisweilen ein Ausdruck besonderer Freude.

Warum sagt man “Ei machen”? Bedeutung, Wortherkunft, Erklärung

So kann dieser Ausdruck aus der Freude entspringen, wenn das Kleinkind zum ersten Mal steht oder die ersten Schritte macht. “Ei” ist also ein Ausdruck des Entzückens, besonders dann, wenn das Kleinkind Fortschritte macht oder in seiner Art putzig ist. Möglicherweise möchte man nun das Kind mit Zärtlichkeit belohnen und macht eben “ei”, d. h. man streichelt es. Diese Emotion lässt sich auch auf den Umgang mit possierlichen Haustieren übertragen.

Nun kann man den Ausdruck auch im pädagogischen Sinne oder ironisch verwenden, z. B. wenn das Kind größer wird. Viele Eltern sagen dann “Ich kann nicht immer nur “ei-ei” machen”. Selbstverständlich kann der Begriff auch humorig verwendet werden, z. B. wenn ein Kind aus Spaß sagt, es würde gerne einen Eisbären oder Wal streicheln. “Dann mach’ mal schön “ei”., könnten die Eltern dann lachend sagen.

Diese niedliche Redewendung ist jedoch nur im Umgang mit Babys oder Kleinkindern angebracht. Größere Kinder oder Erwachsene würden sich eher veralbert fühlen, wenn man diese Phrase ihnen gegenüber benutzt, und wollen diese daher ab einem gewissen Zeitpunkt nicht mehr hören. Leicht könnte es auch dann als Ironie aufgefasst werden. Besonders sensibel sollte man mit dem Begriff umgehen, wenn man mit seinem Gegenüber nicht sehr vertraut ist und natürlich im Berufsleben.

Herkunft und Ursprung der Redewendung “Ei machen”

Ursprünglich könnte der Begriff vom “Heia-machen” abstammen, welches ja bedeutet, zu schlafen, also geschützt in seinem Bett zu liegen. Auch durch das Streicheln der Mutter fühlt sich das Baby beschützt. Sicherlich vermittelt der Ausdruck die heile Welt des Kleinkindes, dessen Horizont jedoch äußerst beschränkt ist. Der Begriff symbolisiert Unbeschwertheit.

Es wird auch diskutiert, dass der Begriff ursprünglich aus dem Lateinischen stammt, abgeleitet vom Ausruf “Eia!”, welcher sinngemäß “auf geht’s” bedeutet und eher anspornend als einlullernd bzw. beruhigend sein sollte. Neben dem Ausdruck der Zärtlichkeit gegenüber Kleinkindern dient der Begriff auch als Ausdruck der Verwunderung. Dies kann vorkommen, wenn einem etwas besonders skurril erscheint oder wenn einem etwas ganz besonders gut gefällt.

Möglicherweise kann der Begriff auch anstelle von “sieh an” gebraucht werden, wenn man sich in seiner Annahme über eine Sache in einem Dialog bestätigt fühlt. Somit ist der Begriff vieldeutig. Oftmals wird das “Ei-machen” auch im Allgemeinen mit einem Lob als pädagogisches Instrument in Verbindung gebracht, um das Kind anzuspornen, in der betreffenden Sache weiterhin Fortschritte zu machen. Damit gewinnt der Ausdruck an Bedeutung, die über das Liebkosen hinausgeht. Zudem hat das “Ei-machen” auf das Kind eine beruhigende Wirkung, die auch als Einschlafhilfe benutzt werden kann. Wahrscheinlich ist der Ausdruck auch für ein Baby sofort verständlich und ist daher der erste Schritt zur Sprachentwicklung. Möglicherweise regt der Begriff die Sinne des Kindes an und festigt die Bindung zwischen den Eltern und dem Kind.

Bedeutung: Was “Ei-machen” oder “Ei!”noch bedeuten kann

Im scherzhaften Sinne kann man den Begriff natürlich in viele Zusammenhänge einbauen. Selbstverständlich taugt dafür auch ein ausgedachter Kontext, ein Witz oder die Erzählung einer lustigen Begebenheit. Ein Beispiel wäre auch der Bezug auf Speisen oder auf Eierlikör. Auch Frischverliebte könnten die Redewendung aufgreifen, um sich scherzhaft oder verniedlichend die gegenseitige Zuneigung zu bekunden, welchem allerdings der Genuss von ein paar Gläsern bestimmter Getränke vorausgehen mag. Bekommt jemand ein besonders schönes Geschenk, ist auch der Ausruf “ei!” gelegentlich eine spontane Reaktion. Dies kann besonders dann zutreffen, wenn es sich beispielsweise um etwas handelt, was man sich schon lange gewünscht hat, wie z. B. eine Goldkette, oder wenn das Geschenk sehr originell ist und z. B. eine Belohnung für ein bestandenes Examen ist. Es ist möglich, den Ausdruck als Ausruf der Begeisterung zu benutzen, wenn es einem gerade sehr gut geht oder man eine freudige Überraschung erlebt, z. B. der lange ersehnte und unverhoffte Besuch eines nahestehenden Menschen.

Wie wäre es denn, einmal aufzulisten, welche Möglichkeiten es gibt diese Redewendung zu gebrauchen? Dies wäre sicher auch ein Partygag, besonders auf einer Hochzeit, wenn bald ein Kind erwartet wird. Man könnte den Begriff einfach in die Luft werfen und jeder sagt, was ihm dazu einfällt. Sicher führt das dann wieder zum Ursprung, zur Babysprache, über die man sich womöglich zum ersten Mal so richtig Gedanken macht. Babys lieben diesen Ausdruck mit Sicherheit und werden ihre Eltern dankbar anlächeln, wenn sie “ei machen”.

Was bedeutet “Hops genommen”? Bedeutung, Jugendsprache, Erklärung


Der Ausdruck “Hops genommen” hat mehrere Bedeutungen.

Hops genommen: Bedeutung im Rap und Jugendsprache

In der Jugendsprache und im Rap hat “Hops genommen” eine andere Bedeutung als in der Umgangssprache.

“Hops genommen” bedeutet in der Jugendsprache und im Rap:

  • Jemanden verarschen / veralbern (Bei einem Prank wird z.B. der oder die Geprankte “hops genommen”.)
  • Jemanden die Show stehlen
  • schlagfertig kontern
  • die besseren Argumente vorbringen
  • jemanden verbal dominieren

Jemand, der andere “hops nimmt”, ist schlagfertig, kreativ und selbstsicher. Wer andere “hops nimmt”, findet in der richtigen Situation die richtigen Worte. Wer andere “hops nimmt” kontert so gut, dass anderen nichts mehr einfällt. Er oder sie dominiert verbal.

Synonyme sind: jemanden auf den Arm nehmen, jemanden veralbern

Eine Übersicht der Jugendworte 2020 findest du hier. Die Jugendworte 2021 findest du hier.

Bedeutung: Hops genommen, hops nehmen

In der Jugend- und Internetsprache bedeutet “hops genommen” in der Regel, dass jemand veralbert oder verarscht wurde.

Wer andere “hops nimmt” kontert schlagfertig und hat die besseren Inhalte. “Hops genommen” wird im Rap so verstanden, dass jemand, ein Rapper oder eine Rapperin die besseren Lines und Sprüche hat. (Andere verbal zu dominieren, ist das Ziel im Rap.) “Hops genommen” wird aber auch gesagt, wenn jemand bessere Argumente hat und andere verbal unterliegen.

Ferner wird von “hops genommen” auch gesprochen, wenn ein Ruf oder Mythos verbal durch Argumente angegriffen oder zerstört werden soll. Hierbei geht es darum, dass der Blick hinter den Vorhang gewagt, dass der schöne Schein in Frage gestellt und dass Verhalten kritisiert wird.

In der Gaming-Szene wird von “hops genommen” gesprochen, wenn jemand in einem Multiplayer-Spiel verloren hat.

Anmerkung der Redaktion: Ja, dass Wort “hopsnehmen” wird laut Duden zusammengeschrieben. In der Jugendsprache wurden die Worte getrennt und es wurden eben zwei Worte draus. Im Beitragsteil über “hops genommen in der Jugendsprache” halten wir uns daher an die Schreibweise in der Jugendsprache.

Seit Frühjahr 2019 verbreitet sich der Ausdruck “hops genommen” in der deutschen Sprache. Dies zeigt Google Trends, denn seit Januar 2019 steigen die Suchnachfragen nach “hops genommen” an.

Siehe auch: Was bedeutet “Ehre genommen“?

“Hops genommen” ist ein deutscher YouTube-Kanal. Auf diesem Kanal werden Parodie-Videos veröffentlicht.

“Hops genommen”: Lieder

  • “Hops genommen” ist ein Lied von Kronkel Dom und 257ers. Es wurde am 11. Juni 2020 veröffentlicht.
  • “Hops genommen” ist ein Lied von Mii Mii. Es wurde am 12. Januar 2020 veröffentlicht.
  • “Hops” ist ein Lied von Mero. Es wurde am 30. Juni 2019 veröffentlicht.

Hopsnehmen / Hops nehmen: Herkömmliche Bedeutung in Umgangssprache

In der Umgangssprache bedeutet “jemanden hopsnehmen”, dass jemand bei einem Verbrechen von der Polizei auf frischer Tat erwischt wurde. Wenn jemand im Gefängnis sitzt, so ist die Person “hopsgegangen”.

Ja, dass Wort “hopsnehmen” wird zusammen geschrieben. In der Schreibweise “hops nehmen” ist es (laut Duden) falsch. Übrigens laut Google Trends ist die Schreibweise “hops nehmen” stark verbreiteter als die korrekte Schreibweise “hopsnehmen”.

Wortwörtlich kann das Wort “hopsnehmen” so verstanden werden, dass jemand hoch genommen wird. Das Worts “hops” ist eine alte Variante des modernen Wortes “hüpfen”. Das Wort “hops” kann so verstanden werden, dass jemand einen kleinen Sprung gemacht hat oder allgemeiner ausgedrückt, dass jemand sich schnell bewegt hat. Schnelle Bewegungen kommen bei kriminellen Aktivitäten durchaus vor.