Was bedeutet „Ramadan Mubarak“ & „Ramadan Kareem“ auf deutsch? Übersetzung, Bedeutung

„Ramadan Mubarak“ und „Ramadan Kareem“ werden als Gruß und Wunsch zum Ramadan zu fastenden Muslimen gesagt. Sie werden in ähnlichen Absichten gesagt, haben aber eine unterschiedliche Bedeutung. Wer Muslime nicht verärgern möchte, sollte die Bedeutung von „Ramadan Mubarak“ und „Ramadan Kareem“ kennen:

  • „Ramadan Mubarak“ bedeutet auf deutsch: „Gesegnter Ramadan“.
  • „Ramadan Kareem“ bedeutet auf deutsch: „Habt einen großzügigen Ramadan“. (Teils wird „Kareem“ auch „Karim“ geschrieben.)

Das arabische Wort „Mubarak“ bedeutet auf deutsch: „Segnung“. Das arabische Wort „Kareem“ bedeutet auf deutsch: „Großzügig“. In der arabischen Welt ist „Mubarak“ ein verbreiteter Nachname.

Ramadan Mubarak oder Ramadan Kareem: Was ist der Unterschied?

„Ramadan Kareem“ wird in dem Sinne verstanden, dass der Ramadan großzügig zu den fastenden Muslimen sein soll. Einige Muslime bevorzugen „Ramadan Mubarak“, da „Ramadan Kareem“ für sie einen Widerspruch in sich darstellt. Der Ramadan kann nicht an-sich großzügig sein, sondern im islamischen Glauben ist es Allah der großzügig ist.

Beide Wünsche – Ramadan Kareem und Ramadan Mubarak – haben nur positive Absichten. Hier kommt es auf die Muslime an, zu denen einer der Wünsche gesagt wird und wie den Wunsch bewerten. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sagt lieber „Ramadan Mubarak“!

Alternativ kann auch auf deutsch gewünscht werden:

  • Froher Ramadan
  • Gesegnter Ramadan
  • Guter Ramadan

Für die Zeit nach dem Ramadan, wenn das Fest des Fastenbrechens (Arabisch: „Eid al-Fitr“, auch Zuckerfest genannt) beginnt, wird „Eid Mubarak“ gesagt. „Eid Mubarak“ bedeutet „Frohes Fest“ bzw. „Gesegnetes Fest“. Mehr über Eid Mubarak erfährst du hier.

Unser kleines Wörterbuch zum Ramadan findest du hier.

Weitere bekannte arabische Begriffe sind: Inshallah, Hamdullah, Mashallah, Allahu Akbar, Salam Aleikum

Der Ramadan ist der wichtigste Monat im islamischen Kalender und eines der wichtigsten Feste. Da der islamische Kalender auf dem Mond aufbaut, verschiebt sich der Ramadan jährlich.

Während des Ramadan erinnern sich die fastenden Muslime an den Moment als ihr Prophet Mohammed die ersten Verse des Koran von Gott empfing. Mit dem Fasten wollen Muslime Tagsüber allen erdischen Bedürfnissen entsagen, umso Gott näher zukommen.

Während des Ramadan ist das Essen und Trinken zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang verboten. Auch sind Glücksspiel, Rauchen, Alkohol und Geschlechtsverkehr verboten.

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