Was bedeutet „Mashallah“?

„Mashallah“ ist ein arabischer Ausruf, der sinngemäß auf deutsch „Wie Gott wollte“, „Was Gott wollte“ oder „Wie es Gott beliebte“ bedeutet. Exakt übersetzt bedeutet „Mashallah“: „Was Allah wollte, ist eingetreten“. Sinngemäß kann Mashallah als Aussage „Gott wollte es so“ verstanden werden.

In diesem Sinne kann der Ausruf „Mashallah“ auch sinngemäß mit „großartig“ übersetzt werden.

„Mashallah“ wird in der Regel verwendet, um Dank, Anerkennung und Freude für eine Person oder ein Ereignis auszudrücken – sowie, wenn etwas Gutes passiert ist. Es wird auch gesagt, um sich selbst oder andere vor Neid und Missgunst zuschützen. Unter anderem wird geglaubt, dass Allah die Person dann schützt.

Zu Neugeborenen wird in der Regel oft „Mashallah“ gesagt.

„Mashallah“ bezieht sich auf die Vergangenheit, während „Inshallah“ sich auf die Zukunft bezieht.

Arabische Schreibweise: ما شاء الله (Mā schā’a llāh)

Beispiel:

A: Dein Haus ist toll geworden. Masha Allah!
B: Jazak Allahu khayran!

Weitere Schreibweisen:

  • mā šāʾa llāh
  • mā shāʾa llāh
  • Masha’Allah
  • Maschallah
  • maşallah
  • Masha Allah!

Auf arabisch wird „Mashallah“ nicht zusammengeschrieben, da dies die Bedeutung entstellt. „Mashallah“ bedeutet auf arabisch: „Allah lief“.

„Maschallah“ wird auch als Vorname verwendet.

Verbreitung

Der Ausdruck „Mashallah“ ist weit verbreitet in der arabischen und muslimischen Welt. In folgenden Ländern und Regionen  wird der Ausdruck verwendet: Albanien, Aserbaidschan, Türkei, Iran, Irak, Bangladesh, Bosnien. Folgende Völker/Menschen verwenden den Ausdruck ebenfalls: Kurden, Perser, Tartaren, Urdo-sprechende Asiaten, Einwohner des Kaukasus – arabische Christen kennen das Wort „Mashallah“ auch. Ebenso gilt dies auch für Ländern, in denen die Ottomanen herrschten, wie Bulgarien, Mazedonien oder Serbien, sowie einige Teile Griechenlands und Armeniens. In diesen Ländern wird eine Abwandlung von Mashallah gesagt: mašala (машала)

In Deutschland verbreitet sich der Begriff seit 2008 stark. Seit 2011 wächst das Interesse stark und im März 2017 erreichte es einen Höhepunkt.

Weitere Worte: Inshallah, Jazakallah, Hamdullah

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