„Unpopular Opinion“ auf deutsch: Bedeutung, Liste, Definition, Übersetzung

Unpopular Opinion auf deutsch, Bedeutung, Liste, Definition, Übersetzung


„Unpopular Opinion“ heißt auf deutsch „unpopuläre Meinung“ oder „unbeliebte Ansicht“.

„Unpopular Opinion“ ist ein Internet-Meme bei dem jemand eine Meinung oder Ansicht veröffentlicht, die konträr zur jetzigen geltenden Mehrheitsmeinung oder zum Medien-Mainstream steht.

Ein Beispiel für eine „unpopuläre Meinung“ ist: „Die Beatles waren ganz okay. Sie sind überbewertet“.

Liste: Unpopular Opinion / Unpopuläre Meinungen

Hinweis: Die nachfolgende Liste spiegelt nicht die Redaktionsmeinung wider. Auch wenn Sätze in Ich-Form geschrieben, so ist dies nicht die Meinung des Autors, sondern dient als Beispiel zur Verdeutlichung, was eine „unpopular Opinion“ ist.


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Beliebte Themen für unpopular Opinion sind: Popkultur, Musik, Filme, Schauspieler, Sänger, Prominente, Rapper, Essen, Lebensmittel, Design, Fußballer, Beziehungen

  • Wer nichts mit seinem Leben anzufangen weiß, sollte keine Beziehung haben.
  • Mehr Männer müssten mehr Ansprüche haben.
  • Wer stolz ist, keinen Fernseher zu haben, aber den ganzen Tag Netflix oder YouTube schaut, ist kein bisschen besser.
  • Es gibt Hunde, die hätten nie gezüchtet werden dürfen.
  • Till Schweiger ist ein guter Schauspieler. Er macht gute Filme.
  • Ich mag Schule.
  • Ich mag Mathe.
  • Es ist gut, dass es keine Volksabstimmungen in Deutschland gibt.
  • Ehrenmann ist kein unsinniges Wort. Hört auf es zu sagen.
  • Reisen ist schlecht und macht keinen Spaß.
  • Wer wird Millionär ist langweilig.
  • Ich mag kein deutsches Bier.
  • Fußball ist langweilig.
  • Die Beatles waren auch nur eine Band.
  • Die Serie Friends ist überbewertet. (Schaut euch eine Folge ohne Lachkonserven an. Die Serie wird dann sehr seltsam.)
  • Avocados sind überbewertet.
  • Tomaten gehören nicht auf einen Burger.
  • Französisch zu lernen, ist Zeitverschwendung.
  • Müsli schmeckt mit Wasser besser.
  • Mode der Marke X sieht gar nicht so gut aus. (Bei „X“ beliebige gehypte Modemarke einsetzen.)
  • Auf Festivals zu gehen, ist keine gute Erfahrung und Zeitverschwendung.
  • Es ist gut, dass es so viele verschiedene Studiengänge gibt.
  • Ich mag Pizza nicht.
  • Ananas gehört nicht auf Pizza.
  • In Jogginghosen fühle ich mich unwohl.
  • „Game of Thrones“ ist langweilig.
  • Hochzeiten sind teuer, unnötig und überflüssig.
  • Männer sind genauso Lästermäuler und Tratschtanten wie Frauen.
  • Ich mag keinen Käse.
  • Es hätte nur 3 „Star Wars“-Filme geben sollen.
  • Anspruchsvolle Literatur ist langweilig.
  • Kinder erziehen macht Spaß!
  • Es gibt zu wenig Superhelden-Filme.
  • Superfrüchte sind Marketing-Quatsch.
  • Über Prominente, die man nicht mag, im Internet schlecht zu reden oder sich über sie lustig machen, ist erbärmlich.
  • Auch Mörder haben Grundrechte.
  • Das Äußere ist genauso wichtig wie das Innere!
  • Der Mainstream ist gut und wichtig.
  • Wer über sich selbst sagt, dass er oder sie „edgy“ oder „verrückt“ ist, ist das genaue Gegenteil: Langweilig.
  • Behinderte können genauso fies und gemein sein wie andere Menschen. Sie brauchen keine Sonderbehandlung, sondern sollten wie jeder andere behandelt werden.
  • Wer fett ist, ist zu 99 Prozent selbst schuld.
  • Alle Menschen haben Vorurteile.
  • „Die Eiskönigin“ ist ein schlechter Film.
  • Erwachsene sollten Harry Potter nicht lesen.
  • Ich habe „Herr der Ringe“ nie gesehen und ich finde, dass ich nichts verpasst habe.
  • Wo Alkohol ausgeschenkt wird, sollten Babys verboten sein!
  • Leber ist lecker.
  • Ich mag Hipster.
  • Staffel 1 war genial. Seit Staffel 2 geht es mit Haus des Geldes bergab. (Gott bewahre, wer sowas sagt.)
  • Viele die ihre Meinung äußern suchen Aufmerksamkeit und Bestätigung für ihre Haltung. Sie wollen niemanden überzeugen und haben kein Interesse an einer Diskussion.
  • Es ist okay, wenn Obdachlose sich von Spenden Alkohol kaufen.
  • Haustiere sind gar nicht so toll.
  • Kinder unter 14 Jahren sollten keine Smartphones und kein Internet benutzen.
  • SUVs sind cool.
  • Es gibt Menschen, die sollten einfach keine Kinder haben.
  • Keiner interessiert sich für deine Meinung.
  • Wenn deine geschlechtliche Orientierung oder dein Geschlecht das spannendeste an dir ist, bist du langweilig.
  • Menschen, die sich viel beschweren, wollen Dinge nicht verändern, sondern sie wollen Aufmerksamkeit und sich einfach nur beschweren.
  • Kohlrabi wird unterschätzt.
  • Wer ständig den Mainstream kritisiert, ist nicht kritisch, sondern hängt in einer kindischen Trotzreaktion fest.
  • Die Zeitumstellung ist eine gute Idee.
  • Wer sehr dünn ist, hat nicht automatisch Magersucht. Hört auf das zu unterstellen.
  • Ich bügele gern Hemden.
  • Bei wem es vor der Krise schlecht lief, läuft es jetzt richtig schlecht.
  • Bei wem es vor der Krise gut lief, läuft es in der Krise auch gut.
  • Die Themen „Darm“ und „Ausscheidung“ sind unterhaltsam.
  • Freiheit wird überbewertet.
  • Wer etwas nur kauft, weil es im Angebot ist, ist kein Sparfuchs.

Bedeutung: Wie „Unpopular Opinion“ funktioniert

Bei „Unpopular Opinion“ werden Fragen des Geschmacks und persönliche Befindlichkeiten thematisiert. Es geht darum, eine subjektive Meinung zu veröffentlichen.

Wer eine „unpopular Opinion“ äußert, erklärt in der Regel, wie diese abweichende Meinung zustande kommt. Denn nur mit der Ausführung ist anderen ersichtlich, worauf die unpopuläre Meinung fußt.

Eine „Unpopular Opinion“ hat folgende Struktur:

  1. Eine Person ist überbewertet / unterbewertet. (Bsp.: „Nutella ist überbewertet.“)
  2. Eine Sache ist überbewertet / unterbewertet.
  3. Ich mag etwas nicht, dass alle mögen. (Bsp.: „Ich mag keine Tomaten.“)
  4. Ich mag jemanden oder etwas, obwohl sehr viele es, ihn oder sie nicht mögen oder kritisieren.
  5. Ich denke etwas, das konträr ist oder von der Mehrheitsmeinung abweicht.
  6. Eine Person oder eine Sache wird zu Unrecht gehypt oder kritisiert.
  7. Eine geltende Konvention wird in Frage gestellt. (Bsp.: „Frauen sollten die Herrentoilette benutzen dürfen, wenn die Schlage vor der Damentoilette sehr lang ist.“)

Bedeutung: Was bei einer „unpopular Opinion“ wirklich passiert

Eine unpopuläre Meinung zu haben, ist einfach. Man schaut in den Mainstream oder die Medien und sucht etwas, wer oder was gerade gehypt wird und worüber gerade, jeder spricht. Wenn man etwas oder jemanden gefunden hat, baut man darauf die eigene unpopuläre Meinung auf.

Damit ist eine „unpopular Opinion“ eigentlich nur der Ausdruck einer Anti-Haltung bzw. einer Kontra-Haltung. Wer in diesem Sinne eine „unpopular Opinion“ hat, lehnt einen Trend ab und nimmt nicht mit Freude an einem Hype teil, sondern mit Ablehnung. Man rudert damit einfach nur gegen den Strom.

Doch die „Unpopular Opinion“ muss gar kein Ausdruck einer Anti-Haltung sein, sondern kann einfach nur den schnöden Versuch einer geplanten und erhofften Provokation darstellen. Damit ist eine „Unpopular Opinion“ einfach nur eine weitere Technik, um Aufmerksamkeit zu erhalten.

Wer seine „unpopular Opinion“ veröffentlicht, muss sich den Vorwurf gefallen lassen, dass dies ein Selbstdarstellungsversuch ist und eigentlich nur Bestätigung gesucht wird. Eine „unpopular Opinion“ wurde in dem Fall nur veröffentlicht, um Likes (oder Herzchen) zu erhalten, sich selbst zu profilieren oder sich selbst zu feiern.

Die Schlussfolgerung, dass eine „unpopular Opinion“ eigentlich nur eine Anti-Haltung und ein Selbstdarstellungsversuch ist, ergibt sich aus der Beobachtung, dass eine unpopuläre Meinung meist mehr Zustimmung erhält als Gegenwind. Damit ist das Wort „unpopulär“ irreführend bzw. muss gesagt werden, dass auch konträre („unpopular“) Meinungen populär sein können.


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Warum eine „unpopular Opinion“ eigentlich gefährlich sein kann

Es besteht eine gewisse Angst, eine abweichende Meinung oder „unpopular Opinion“ zu äußern. Denn Freunde, Familie oder Kollegen könnten negativ reagieren und vergrault werden. Eine Beziehung könnte sich verschlechtern und im schlimmsten Fall wird eine Beziehung beendet. Deswegen werden abweichende Meinungen eigentlich nicht veröffentlicht, sondern geheim gehalten.

Hier wirken uralte Mechanismen. Denn, wer der Masse oder Herde widerspricht, muss damit rechnen, ausgestoßen zu werden. Das kann schmerzlich sein. Doch beim Meme „Unpopular Opinion“ ist dies anders. Es dient dazu, eine Gegenposition zu veröffentlichen, die teils sehr vernünftig erscheint und eigentlich nur die Einseitigkeit eines Hypes ausgleicht.

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