Was ist Miklagard? Bedeutung, Defintion, Erklärung

Was ist Miklagard, Bedeutung, Defintion, Erklärung


Als Miklagard bezeichneten die Wikinger die Stadt „Konstantinopel“. (Heute heißt Konstantinopel „Istanbul“.)

Was bedeutet Miklagard? Bedeutung, Defintion, Erklärung

Die Bezeichnung „Miklagard“ setzt sich aus den Worten „mikla“ und „gard“ zusammen. „Mikla“ bedeutet „groß“. „Gard“ bedeutet „Wall“, „Burg“ oder „Festung“. Damit bedeutet „Miklagard“ auf deutsch „große Festung“.

Für die Wikinger war die Stadt Konstantinopel die größte Stadt, die sie kannten. Daher ist der Name durchaus gerechtfertigt.

Im modernen isländisch heißt Konstantinopel immer noch „Mikligarður“. Auch in der färöischen Sprache heißt Konstantinopel immer noch „Miklagarður“.


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Die Wikinger stellten sich als Söldner in den Dienst des Kaisers. Unter anderem wurde sie als die Waräger bekannt.

Miklagard: Assassin’s Creed Valhalla

Im Spiel „Assassin’s Creed Valhalla“ wird Miklagard auch erwähnt.

Der Held trifft seinen Bruder zu Spielanfang wieder. Dieser war in Miklagard, hat dort Geheimnisse kennengelernt und ist mit zwei Fremden wiedergekommen. Diese Fremden sind: Basim Ibn Ishaq und Haytham. Sie sagen über sich unter anderem, dass sie einer Schattenbruderschaft angehören oder das sie die „Verborgenen“ sind.

Der Spieler bekommt von Sigurd die Klinge der Assassinen geschenkt und erhält eine Ausbildung im Meuchelmorden.

Siehe auch:

Waren die Wikinger wirklich im Mittelmeer und in Konstantinopel?

Ja, die Wikinger segelten nicht nur nach England, Island und Nordamerika, sondern auch in das Mittelmeer bis nach Konstantinopel (heute Istanbul) und Akko (heutiges Israel). Sie betraten das Land Palästina (nicht den Staat), besuchten Jerusalem und badeten im Jordan.

Die ersten Wikinger besuchten das Mittelmeer im Jahr 859. Es waren die Söhne von Ragnar Lodbrok, Björn Járnsíða (dt. Eisenseite) und Hástein. Sie griffen die (heutige spanische) Stadt Algeciras an, nachdem sie an der Atlantikküste verschiedene Städte angegriffen hatten.

Der reale Sigurd I. war König von Norwegen und der Isle of Man. Er nahm im Jahr 1107 am ersten großen Kreuzzug teil. Mit seinen Schiffen segelten er und seine Männer von Norwegen nach England, von dort an der fränkischen und iberischen Küste vorbei. Sie segelten in das Mittelmeer durch die Straße von Gibralatar. Im Mittelmeer segelten sie zu den Ballearen (Mallorca), nach Sizilien, nach Akko und betraten dort das Land. Sigurd I. soll Jerusalem besucht und im Jordan gebadet haben. Ihre Hinreise endete im Jahr 1111 in Konstantinopel (heute Istanbul).

Die Rückreise gestaltete sich anders. Über den Landweg wanderten sie nach Hause. Sie wanderten durch das heutige Bulgarien Richtung Ungarn. Von dort wanderten sie weiter Richtung Bayern und schließlich hoch nach Dänemark.


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