Synonyme für Kokain


Es gibt viele verschiedene Bezeichnung für da weiße Pulver, dass so eng mit den Narcos in Südamerika verbunden ist. In diesem Beitrag stellen wir dir Synonyme vor:

  • Abiat (arabisch und bedeutet wortwörtlich „weißes“) (auch: Abyat)
  • Baida / Beyda (arabischer Slang)
  • Base
  • Baseball
  • C
  • C17H21NO4 (Chemische Formel von Kokain)
  • Cäsar
  • Caesar
  • Charley (international)
  • Cocktail
  • Coco
  • Coke
  • Crack
  • Flex (Kokain, dass mit winzigen Glassplitterin gestreckt ist)
  • Frankfurter Kranz (als Slang)
  • Free Base
  • Goggi
  • Koka
  • Kokaina (Auch ein Lied von Miami Yacine)
  • Kokaino
  • Koks
  • kolumbianisches Marschierpulver
  • Lady
  • Line
  • Nasenkotelett
  • Nasenparade
  • Nose Candy
  • Puder
  • Rocks
  • Roxane
  • Schnee (Da bekommt der Satz „Schnee im Winter“ gleich eine ganz andere Bedeutung.)
  • Schnuff
  • Snow
  • Speedball
  • Weißes Gold
  • White Lady
  • White Stuff
  • Yayo

Geschichte des Kokain

Der weithin bekannte Name „Kokain“ leitete sich vom Namen des Koka-Strauchs ab. Dieser heißt auf spanisch: coca.

Kokain wird aus den Blätter des in Südamerika beheimateten Koka-Strauches gewonnen. Den Einheimischen ist das Kauen der Koka-Blätter seit Jahrhunderten vertraut. Sie kauen diese, als Genussmittel, gegen Hunger, Müdigkeit und Kälte. Teils setzen sie Kalk zu, damit sich das Alkaloid Kokain löst und sich zu Ecgonin umwandelt. Ecgonin macht nicht süchtig, wie dies das reine Kokain-Pulver verursacht.

Laut Überlieferungen ist die Koka-Pflanze den Einwohner Südamerikas seit über 4.000 Jahren bekannt. Die Indianer, die in den Anden lebten, benutzten die Pflanze als Heilmittel, für Rituale und als Genußmittel.

In Europa kam die Koka-Pflanze erst gegen 1750 an. Die Europäer untersuchten die Blätter und kauten diese. Dabei stellten sie fest, dass diese ihre Stimmung und Aktivität steigerten, sowie Hunger- und Durst unterdrückten.

Der Wirkstoff Kokain wurde erst um 1860 chemisch entschlüsselt. Der deutsche Chemiker Albert Niemann gab dem entschlüsselten Alkaloid den Namen „Kokain“. Die Entdeckung und weitere Entdeckungen führten dazu, dass ab 1880 Kokain als Schmerzmittel oder gegen Entzündungen verkauft wurde. Auch gab es Kokain-Zigaretten, -Liköre und andere Getränke. In der damaligen Coca Cola soll auch ein minimaler Teil Kokain enthalten gewesen sein.

In den Jahren 1914 bis 1916 wurden viele Kokain-Produkte verboten, da ihre süchtig machende und schädliche Wirkung erkannt wurde. Übrigens in Deutschland wurde das Kokain erst gegen 1930 verboten.

Ab den 1980er Jahren mit den Südamerikanischen Drogenbaronen wie Pablo Escobar wurde ein Kokain-Rausch ausgelöst.

Im Tee „Mate de Coca“, der in Peru verkauft wird, sind 1 Gramm getrocknete Coca-Blätter pro Beutel enthalten. Die Wirkung dieses Tees wird mit starken schwarzen Tee oder Kaffee verglichen.

Wirkung von Kokain

Kokain wirkt anregend, steigert die Sexualität, das Selbstwertgefühl und die Stimmung. Es sorgt dafür, dass im Gehirn die Wiederaufnahme von Dopamine gehmmt wird, wodurch sich die Zahl und damit die Menge des im Gehirn befindlichen Dopamin erhöht. Wie viele andere Drogen sorgt Kokain dafür, dass das Hungergefühl reduziert wird.

Nach dem die Wirkung abgeklungen ist, berichten Konsumenten davon, dass sich niedergeschlagen, erschöpft und/oder depressiv fühlen.

Bei Kokainmissbrauch kann die Droge zu Angstzuständen, Psychosen, Herzrasen und Krampfanfällen führen. Das Koordinationssystem kann gestört werden, die Blutdruck und die Körpertemperatur steigen. Im schlimmsten Fall verursacht eine Überdosis einen Schlaganfall oder Herzversagen.

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