Was heißt Grinch auf deutsch? Wo kommt er her? Bedeutung, Übersetzung, Wortherkunft


Das englische Wort „Grinch“ heißt auf deutsch:

  • Miesepeter
  • Spaßverderber
  • Spielverderber

„Grinch“ ist ein Name, der durch „How the Grinch Stole Christmas!“ von Dr. Seuss verbreitet wurde.

Was „Grinch“ wortwörtlich auf deutsch beduetet, kann nur gemutmaßt werden: „Grinch“ könnte sich vom englischen Wort „grin“ ableitet. „Grin“ heißt „Grinsen“. Der Grinch ist unter anderem für sein Grinsen bekannt. Auch klingt „Grinch“ ähnlich „Cringe“. „Cringe“ heißt auf deutsch: „Fremdschämen“ oder „peinlich“. Beides würde gut passen. (Mehr zum Wort „cringe“ erfährst du hier.)

Mit „Grinch“ ist eine unfreundliche Person gemeint, die andere Menschen nicht mag und ihnen ein gemeinsames glückliches Weihnachtsfest nicht gönnt. Der Grinch hasst Weihnachten und verfolgt das Ziel, das Weihnachtsfest anderen zu vermiesen.

Allgemeiner gesagt, wird in der englischen Sprache eine Person als „Grinch“ bezeichnet, die schlechte Laune hat, sich kaum für etwas begeistert und andere mit ihrer depressiven Art herunterzieht. Auch ist ein „Grinch“ jemand, der andere bewusst verletzt, schlechte Dinge sagt und sie gezielt schlecht macht.

Die Verbisierung zu „Grinch“ ist: „Grinching“.

Synonyme für Grinch sind „Killjoy“, „Spoilsport“ oder Grouch.

Woher kommt der Grinch? Wer hat ihn erfunden?

Der „Grinch“ hatte seinen ersten Auftritt im 1957 veröffentlichten Kinderbuch „How the Grinch Stole Christmas!“ von Dr. Seuss. Der deutsche Titel des Buches ist „Wie der Grinch Weihnachten gestohlen hat“. Das Buch wurde erstmalig 2000 auf deutsch übersetzt.

Grinch: Was ist die Geschichte?

Der Grinch ist ein alleinlebendes, überlauniges und grünes haariges Wesen, dass auf dem Berg „Mount Crumpit“ wohnt. Nur sein Hund „Max“ wohnt bei ihm. Er hasst Weihnachten und möchte nicht, dass die warmherzigen und liebenswerten Whos, die in Whoville leben, gemeinsam und ausgelassen Weihnachten feiern.

Um das Weihnachtsfest zu verhindern, verkleidet er sich als Weihnachtsmann und will den Whos alle Geschenke stehlen. Das gelingt ihm auch und da erkennt er, dass es an Weihnachten um mehr als Geschenke geht. Es bringt die Geschenke also zurück und feiert gemeinsam mit den Whos Weihnachten.

Grinch: Kritik an der Kommerzialisierung von Weihnachten

„How the Grinch Stole Christmas!“ krisiert die Kommerzialisierung des Weihnachtsfestes und die starke Fokussierung auf das Schenken materieller Güter.

Grinch: Verfilmungen

Schon 1966 wurde „How the Grinch Stole Christmas!“ als Comic verfilmt.

Im Jahr 2000 wurde „How the Grinch Stole Christmas!“ erstmalig als Realverfilmung verfilmt. Der deutsche Titel war „Der Grinch“. Der Regisseur war Ron Howard und den Grinch spielte Jim Carrey.

Im Jahr 2018 wurde eine neue Animationsverfilmung von „Der Grinch“ veröffentlicht. Otto Waalkes synchronisierte den Grinch.

Weiteres zum Grinch

In der Serie „How I met you mother“ wird auf den Grinch Bezug genommen. Die elfte Episode der zweiten Staffel heißt „How Lily Stole Christmas“ bzw. auf deutsch: “ Wie Lily Weihnachten gestohlen hat“. Insbesondere geht in der Episode darum, dass ein böses Wort nicht gesagt werden darf, weswegen „Grinch“ gesagt wird.

„You’re a Mean One, Mr Grinch“ ist ein Lied aus der Grinch-Comic-Verfilmung von 1966. Das Lied wurde von Thurl Ravenscroft gesungen.

Die im Jahr 2018 veröffentlichte Version „You’re a Mean One, Mr Grinch“ stammt von Lindsey Stirling und Sabrina Carpenter.

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