Was steckt hinter dem Code „241543903“?

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Wer den Zahlencode „241543903“ bei Google eingibt und sich die gefundenen Bilder dazu anschaut, sieht Fotos von Menschen, die ihren Kopf in den Tiefkühler oder Gefrierschrank stecken. Hier erfährst du, warum.

Wie entstand der „Kopf in den Kühlschrank“ Trend?

Der New Yorker Künstler David Horvitz hat den Trend erfunden. Im April 2009 startet er auf seinem Tumblr-Blog den „Kopf in den Kühlschrank“ Trend. (Im englischen Original: „Heads in Freezers“) Er veröffentlichte einen Beitrag mit einer Aufgabe: Seine Leser sollten ihren Kopf in den Kühlschrank halten, davon ein Foto machen und dieses mit der Nummer „241543903“ als Tag, oder Dateinamen hochladen.

Die Idee kam ihm nach dem er einer kranken Freundin den scherzhaften Tipp gab, sie solle doch ihren Kopf in die Gefriertruhe stecken.

Die Nummer „241543903“ entstand dabei eher zufällig. Sie ist eine Kombination aus der Seriennummers seines Kühlschrankes, dem Barcode auf einer Pack Edamer und dem Barcode auf der Verpackung von gefrorenen Nudeln. Diese beiden Dinge lagerte er im Kühlschrank als er seiner Freundin den scherzhaften Tipp gab.

Trivia

Im November 2010 veröffentliche David Horvitz ein Buch mit täglichen Aufgaben. Eine der tägliche Aufgaben ist die oben beschriebene.

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Das Buch heißt „Everything That Can Happen in a Day„. Es war bisher nur auf englisch erhältlich. Link zu Amazon.

Warum zeigt Google zu der Zahlenkombination 241543903 diese Bilder?

Google ist eine Suchmaschine. Sie sammelt, kategorisiert und ordnet Informationen. Dafür gibt es viele kleine Roboter (Programme) die Webseiten besuchen und notieren, welche Informationen sie dort gefunden haben.

Die Informationen werden durch einen Algorithmus geordnet, der bestimmt wie die Ergebnisse zu einem bestimmten Suchbegriff aussehen. Der Art und Weise der Suchbegriffe sind keine Grenzen gesetzt. Es können Worte sein, aber auch Text-Emoticons (¯\_(ツ)_/¯), Zahlen (wie 241543903) oder Bilder.

Wer nun ein Bild mit dem Dateinnamen „241543903.jpg“ hochlädt, verrät Google, dass das Bild zum Suchbegriff „241543903“ gehört. Google ordnet also das Bild automatisch allen anderen Bildern zu, die auch diesen Suchbegriff „241543903“ aufweisen. Als nächstes kommt der Algorithmus ins Spiel, der anhand von über 200 Faktoren festlegt, an welche Stelle in der Google-Suche das Bild angezeigt wird.

Das bedeutet: Jeder kann sich seine eigenen Suchbegriffe ausdenken. Diese müssen nur von genügend Leuten im Internet geteilt und veröffentlicht werden.

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