Was bedeutet „Womxn“? Bedeutung, Definition, Erklärung

Was bedeutet Womxn, Bedeutung, Definition, Erklärung


„Womxn“ ist eine abgewandelte Form des englischen Wortes für „Frau“, „woman“. Die Frauenbewegung will damit ihre Unabhängigkeit vom Mann ausdrücken. Der Transgender-Bewegung dient der Begriff als Ausdruck der geschlechtlichen Diversität.

Was bedeutet „Womxn“? Bedeutung, Definition, Erklärung

Im Englischen ist „man“ das Wort für „Mann“. Die Frau ist die „woman“. Um die Unabhängigkeit vom Stammwort „man“ und der dominanten Männerwelt zu unterstreichen, änderten Feministinnen das Wort in „womxn“.

Das „x“ nimmt dabei zweierlei Bedeutungen an: zum einen sollte der Bezug zum Mann gelöscht und Eigenständigkeit demonstriert werden. Zum anderen deutet das „x“ auf die Unterschiede in den Chromosomen des Männlichen und des Weiblichen hin. Männliche Säugetiere haben ein „XY“ Chromosomenpaar, während weibliches organischen Leben ein „XX“ Chromosomenpaar besitzt.

Womxn: Feminismus, Transgender und Menschenrechte

Neben der Frauenbewegung nutzt die Transgender-Gemeinde den Begriff „womxn“. Für sie bringt er zum Ausdruck, dass sich Transgender weder dem einen noch dem anderen Geschlecht zugehörig fühlen.

Viele Soziologen und Gesellschaftsforscher sehen in der Transgender-Entwicklung die biologische Antwort auf den nicht enden wollenden Geschlechterkampf.

Frauen haben sich zwar viele Rechte erstritten, leben aber immer noch in einer von Männern dominierten Welt. Frauen haben bis heute Nachteile oder werden nicht gleichberechtigt behandelt.

Feministinnen kritisieren, dass die Arbeitswelt und soziale Strukturen von Frauen verlangen würde, sich wie Männer zu verhalten.
Viele erfolgreiche Frauen seien im Grunde genommen vermännlicht. Um in der Männerwelt mithalten zu können, müssten sie weibliche Attribute und Bedürfnisse unterdrücken.

Ob die vollständige Lösung von der Geschlechter-Identifikation die Lösung bringt, wird die Zukunft zeigen. Momentan führen die „neuen“ Geschlechter und sexuellen Konzepte eher zu noch mehr Verwirrung, als zur Klärung.

Ein Problem ist sicherlich die grundsätzlich männlich-weiblich-polare Struktur dieser Welt. Im Endeffekt wäre eine Rückbesinnung aus das unverzichtbare Miteinander aus Mann und Frau sinnvoller, als immer neue Anti-Konzepte aufzustellen.

Bedeutung: „Womxn“ und „Wimmin“, „Womyn“, „Womban“, „Womon“

Eine weitere Abwandlungen des Wortes „woman“ ist „wimmin“. Das entspricht in vielen Regionen der USA der umgangssprachlichen Aussprache des Wortes „women“ (plural „Frauen“).

Tatsächlich existierten alte angelsächsische Schriften, in denen das Wort „Frau“ wirklich „wimmin“ geschrieben wurde.

Das Wort „man“ geht auf den altenglischen Begriff „manna“ zurück. Noch ältere germanische Wurzeln des Wortes für „Mann“ sind „mannaz“ oder „manwaz“. All diese Worte bezeichneten zunächst die Menschheit als Ganzes.

Um Frauen und Männer abzugrenzen, verwendete man im ersten Jahrtausend nach Christus noch die Begriffe „wer“ (Mann) und „wif“ (Frau).

Dass später der Mann zur sprachlichen Menschheit an sich wurde, kann natürlich kritisiert werden.

In den 1970er verwendete die damalige Frauenbewegung weitere alternative Wortschöpfungen wie „womyn“, „womban“ und „womon“.

Bedeutung Womxn: Die Probleme zwischen den Geschlechtern

Zwischen dem Männlichen und dem Weiblichen tobt seit Jahrhunderten (wenn nicht Jahrtausenden) ein absurder Kampf.

Wer war zuerst da? Wer ging aus wem hervor? Und wer hat die „Hosen an“ auf diesem Planeten?

Die christliche Weltanschauung und die einige anderer Religionen haben dazu beigetragen, dass die Frau enorme Abwertung erfuhr. Vermutlich ist das Problem aber noch viel älter, als die Entstehung der großen Weltreligionen.

Die Geschichte von Adam und Eva erzählt, dass Eva aus einer Rippe Adams geschaffen wurde. Diese Erzählung war Grund genug, Frauen und das Weibliche lange Zeit als abhängig vom Mann und unterlegen anzusehen.

Heutigen jungen Frauen ist oft nicht mehr bewusst, dass Frauen gerade einmal seit hundert Jahren politische Wahlen treffen dürfen. Die Rechte frei zu heiraten, selbst einen Beruf zu wählen, einen Führerschein machen zu dürfen und selbstbestimmt zu leben, sind ebenfalls Errungenschaften der letzten einhundert Jahre.

Davor brauchte die Frau stets die Führung durch einen Mann. Frauen galten als geistig weniger fähig, schwach und unzurechnunfsfähig. In noch viel älteren Zeiten wurden Frauen als Eigentum der Männer angesehen. Oft genug war es ihnen sogar verboten Eigentum zu besitzen. Der Mann (der Vater, der Ehemann oder ein Vormund) entschied über das Leben der Frau. Reste dieser Anschauung halten sich bis heute zäh in den sozialen Strukturen der Menschheit.

Entwicklungsbiologen streiten schon sehr lange über die Frage, ob der Urgrund allen Lebens nun weiblich oder männlich sei.

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