Was bedeutet die Regenwahrscheinlichkeit? Bedeutung, Definition, Erklärung

Was bedeutet die Regenwahrscheinlichkeit, Bedeutung, Definition, Erklärung


Die Regenwahrscheinlichkeit wird bei jedem Wetterbericht mit angegeben. Häufig wird sie fälschlicherweise als Regenrisiko bezeichnet. Das ist nicht ganz richtig, da der Wert der Niederschlagswahrscheinlichkeit lediglich aussagt, wie hoch die Wahrscheinlichkeit für einen bestimmten Ort ist, dass es mindestens zu einem Niederschlagsergebnis kommt.

Was ist die Regenwahrscheinlichkeit? Bedeutung, Definition, Erklärung

Wird in einem Wetterbericht die Regenwahrscheinlichkeit bekannt gegeben, wird häufig zusätzlich eine Angabe über die mögliche Literzahl an Regen pro Quadratmeter angegeben, die in einer Stunde fallen können. Wenn eine Regenmenge von 25 bis Liter in einer Stunde pro Quadratmeter fällt, ist mit Starkregen zu rechnen. Ähnlich wie bei einer Angabe von 35 bis 60 Litern in sechs Stunden pro Quadratmeter handelt es sich um ein Unwetter. Ist eine Regenwahrscheinlichkeit von 80% angegeben, kann man davon ausgehen, dass es für einen bestimmten Vorhersagezeitraum für einen bestimmten Ort in 8 bis 10 Fällen regnet.

Wie wird die Niederschlagswahrscheinlichkeit definiert?

Die Regenwahrscheinlichkeit wird vom nationalen Wetterdienst in den USA ermittelt. Übersetzt bedeutet es probability of precipitation. Sie wird durch die Multiplikation der Wahrscheinlichkeit berechnet. Hierbei wird ermittelt, in welchem Gebiet es regnet sowie der Anteil der Gesamtfläche, in dem es regnen soll, wenn es überhaupt regnet. Liegt die Regenwahrscheinlichkeit bei 50% bedeutet sie, dass es mindestens einmal am Tag zu 50% schneien oder regnen könnte. Umso höher dieser Wert liegt, desto mehr muss von einem Niederschlag am Tag gerechnet werden. Er bedeutet nicht, dass nur zur Hälfte in einem Gebiet mit einem Niederschlag zu rechnen ist oder dass nur an einer Hälfte des Tages regnet. Der Wert der Regenwahrscheinlichkeit wird immer in Prozent veröffentlich. Das sorgt bei einigen Menschen für Verwirrung, da nicht weiß, was die Prozentangaben aussagen.

Die Angabe der Niederschlagswahrscheinlichkeit liefern wichtige zusätzliche Informationen darüber, ob mit Regen gerechnet werden muss oder nicht. Noch zuverlässiger ist die Aussage darüber, mit welcher Sicherheit ein bestimmter Ort vom Vorhersagezeitrum des Regens fällt. Man kann sich bei einer Regenwahrscheinlichkeit von 10% sicher sein, dass es trocken bleibt. Ab 30% kann man dagegen damit rechnen, dass es irgendwo in der Stadt regnet. Einen zusätzlichen wichtigen Hinweis kann ein Wetterradar liefern. Hier sieht man auf einem Blick, wohin die Regenwolken ziehen.

Was bedeutet eine Regenwahrscheinlichkeit von 50%?

Das bedeutet tatsächlich eine 50:50 Chance, dass man trocken zur Arbeit kommt oder nass. Beide Varianten sind gleichermäßen möglich. Da die Lage bei einer derart niedrigen Wahrscheinlichkeit so unsicher ist, sollte man sich besser mit einem Schirm schützen und die Aktivitäten des Tages nicht unbedingt im Freien planen.

Bei einer Regenwahrscheinlichkeit von 90% kann man auf jeden Fall davon ausgehen, dass man im Laufe des Tages nass wird. Bisher kann noch nicht vorausgesagt werden, wie kräftig und lange es regnet. Dementsprechend kann es auch bei einer hohen Regenwahrscheinlichkeit um einen kleinen Niederschlag handeln. An anderen Tagen bedeuten die gleichen Werte, dass ein langanhaltender Regenschauer erwartet wird. Häufig wird von Wetterdiensten die Bezeichnung Niederschlagswahrscheinlichkeiten verwendet. Das liegt unter anderem daran, dass es sich bei den Niederschlägen nicht unbedingt um Regen handeln muss. Es kann auch zu einem starken Hagel- oder Schneeschauer kommen. Die Regenwahrscheinlichkeit kann täglich auf den unterschiedlichsten Wettervorhersagen entnommen werden. Die Daten stehen bis zu einem Zeitraum von 16 Tagen zur Verfügung.

Autor: Pierre von BedeutungOnline

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