Ab welcher Außentemperatur sollte die Heizung anspringen? Erklärung

Ab welcher Außentemperatur sollte die Heizung anspringen, Erklärung


Die schon bald anstehende Winterperiode sorgt für warmes Wasser in den Heizungsrohren und in den Heizkörpern, denn nun beginnt die Saison des Herzens und der warmen Luft in Innenräumen. Die meisten modernen Gebäude besitzen einen Regler an der Heizung selbst und können damit die Temperatur einstellen, bis zu welcher geheizt werden soll, andere Systeme können auch an die Außentemperatur geknüpft werden. Dieser Artikel erklärt, bei welchen Temperaturen die Heizung anspringen sollte, damit eine wohlige Wärme entsteht.

Ab welcher Temperatur sollte die Heizung anspringen? Erklärung

Grundsätzlich sollte eine Heizung dann erst heizen, wenn eine bestimmte Temperatur im Innenraum unterschritten wird. Denn vor allem in den Anfangsmonaten des Winters (Oktober und November) gibt es abwechslungsreich wärmere und kältere Tage, an welchen das Heizen noch nicht notwendig ist. Die Regelung auf der Heizung ist in mehrere Stufen unterteilt: bei der Stufe 1 springt die Heizung erst bei Temperaturen unter 18 Grad an, bei Stufe 5 erst ab einer Innenraumtemperatur von rund 25 Grad. Wurde diese Temperatur erreicht, so wird die Zufuhr des heißen Wassers unterbrochen.

Die Heizfunktion eines Hauses kann entweder an bestimmte Monate oder tatsächlich an eine bestimmte Außentemperatur geknüpft werden. Allerdings hängt diese Temperatur sehr stark von der Energieeffizienz des Hauses bzw. der Wohnung ab. Häuser, die noch vor 1977 erbaut wurden, haben in der Regel eine deutlich geringere Energieeffizienz und sollte schon ab rund 15 Grad Außentemperatur die Heizungen anwerfen. Bei etwas moderneren Häusern können die Außentemperaturen auf rund 12 Grad fallen, bis die Heizung eingeschaltet werden muss.

Passivhäuser oder Niedrigenergiehäuser benötigt eine Heizung meistens erst ab 9 Grad Außentemperatur. Diese Temperaturen werden natürlich durch bestimmte Gegebenheiten und durch die Isolation eines Hauses deutlich beeinflusst. Bei Mehrfamilienhäusern ist auch zu beachten, dass die Nachbarn meistens etwas mitteilen, d. h. Bewohner des Hauses, die relativ stark heizen, beheizen meistens auch die Räume anderer Menschen mit.

Bei welchen Temperaturen muss ein Vermieter die Heizungen anschalten?

Wer eine Wohnung oder ein Haus vermietet, muss ebenfalls sicherstellen, dass es in den Mieträumen nicht zu kalt wird. In den Heizperioden, d. h. in den Wintermonaten müssen die Innenräume Temperaturen zwischen 20 und 22 Grad erreichen können, außerhalb dieser Periode dürfen die Temperaturen nicht unter 16 Grad sinken. Meistens wird die Heizung jedoch zentral geregelt, sodass der Vermieter diese nicht zusätzlich einschalten muss.

Wieso dürfen Wohnräume nicht zu kalt werden?

Einige Menschen mögen es gerne kalt – auch im Winter. Doch was passiert eigentlich, wenn die Innenräume nicht genügend beheizt werden?
Bei niedrigen Temperaturen wird die Schimmelbildung in Innenräumen stark gefördert und kann durch das Heizen der Räume sehr gut unterbunden werden.

Daher sollten z. B. Badezimmer und Wohnzimmer eine Temperatur von rund 21 Grad im Winter aufzeigen, Küche und Schlafzimmer kommen meistens gut mit mindestens 18 Grad aus. Je mehr geheizt wird, desto weniger Schimmel kann sich bilden, da die warme Luft das Wasser im Raum binden kann. Wichtig im Winter ist natürlich auch das regelmäßige Lüften – auch dann, wenn es außen kalt ist.

Ab wann ist mit dem Beginn der Heizperiode zu rechnen?

Im Allgemeinen startet die Heizperiode am 1. Oktober, allerdings kann sich dies auch ändern, wenn schon vorher sehr tiefe Temperaturen auftreten. Das Ende der Heizperiode ist für den 30. April angesetzt, ab dieser Zeit muss in der Regel nicht mehr geheizt werden.

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