Wie finde ich meine Schokoladenseite? Erklärung und Tipps

Wie finde ich meine Schokoladenseite, Erklärung und Tipps

Bei jedem geschossenen Foto das gleiche Drama. Man schaut sich an, verzieht die Mundwinkel und denkt sich „Och, nee!“. Wer sich in dieser Situation wiedererkennt, ärgert sich häufig über wenig schmeichelhafte Bilder. Auf dem einen wirken die Augen zu klein. Auf dem anderen diese Nase zu groß oder das Kinn zu wuchtig.

Das liegt nicht etwa daran, dass man nicht fotogen genug ist. Vielmehr fehlt das Wissen um die eigene Schokoladenseite. Also dem Winkel, in dem das Gesicht auf Fotos besonders harmonisch und damit attraktiv aussieht.

Was genau ist denn die Schokoladenseite? Erklärung

Warte, das ist meine Schokoladenseite“, diesen Satz hört man insbesondere beim Fotografieren häufiger. Meist jedoch ohne zu wissen, was genau damit eigentlich gemeint ist. Um das zu erklären, hilft ein kurzer Abstecher in die Wissenschaft:

Inzwischen ist bekannt, dass so gut wie kein Gesicht symmetrisch ist. Die beiden Gesichtshälften unterscheiden sich voneinander – bei manchen Menschen auch nur minimal. Dabei gibt ein Betrachter meist der linken Hälfte den Vorzug, da sie laut Studien mehr Emotionen widerspiegelt.

Doch obwohl es in Gesichtern keine hundertprozentige Symmetrie gibt, wird ein möglichst symmetrisches Aussehen mit Schönheit assoziiert. Die Schokoladenseite ist also diejenige, die das eigene Antlitz vor der Kamera harmonisch und ausgeglichen wirken lässt.

Wie findet man die eigene Schokoladenseite?

Natürlich kann ein Fotograf in der Nähe eine ganze Fotoreihe mit Bildern des eigenen Gesichts schießen. Ist es auf jedem Foto aus einem anderen Winkel zu sehen, lässt sich schnell die Schokoladenseite ausfindig machen.

Jedoch wollen die meisten bereits vor einem Fotoshooting wissen, in welcher Position sie vor der Linse am besten aussehen.

Daher kann auch ein ausgiebiger Blick in den Spiegel dabei helfen, die Schokoladenseite zu finden:

Die Augen

Um herauszufinden, aus welchem Winkel ein Gesicht vorteilhafter aussieht, sollte man einen berühmten Satz im Kopf behalten: „Schau mir in die Augen, Kleines!“.

Denn tatsächlich stehen die Augen insbesondere auf Fotos im Fokus. Sie ziehen den Blick des Betrachters an.

Dabei wird es meist als schön empfunden, wenn die Augen harmonisch aussehen. Sich also in der Größe kaum unterscheiden. Ist ein Auge etwas größer als das andere, dreht man das kleinere in Richtung Kamera. Dadurch können Größenunterschiede auf dem Bild leicht ausgeglichen werden.

Sind die Augen dagegen nahezu symmetrisch, hilft das nächste Kriterium bei der Suche nach der Schokoladenseite.

Empfohlener Beitrag: Macht Schokolade eigentlich glücklich oder doch müde?

Der Mund und die Kinnlinie

Neben den Augen kann vor allem die Kinnlinie entscheiden, wie ausgeglichen ein Gesicht auf einem Foto wirkt. Vor dem Spiegel empfiehlt es sich daher, das Gesicht mehrmals von einer Seite auf die andere zu drehen und dabei das Kinn im Blick zu behalten. Aus welchem Winkel sieht es symmetrischer und damit sympathischer aus?

Auch die Betrachtung des Mundes hilft bei der Entscheidung, welche Gesichtshälfte die fotogene ist. Liegt ein Mundwinkel etwas höher als der andere, sollte dieser stets in Richtung Kamera gedreht werden.

Die Nase

Schönheitsideale setzen Männer wie Frauen unter Druck. Wird gesellschaftlich etwa eine kleine und gerade Stupsnase bevorzugt, sehen viele eine große oder schiefe Nase als Makel an. Dabei verleiht sie einem Gesicht Charakter.

Bei einem frontal geschossenen Foto können jedoch Größe und Form der Nase unvorteilhaft in Szene gesetzt werden. Daher ist es sinnvoll, das Gesicht vor der Kamera zur Seite zu neigen.

Doch welcher Winkel ist der richtige? Auch um das herauszufinden, ist der Blick in den Spiegel unerlässlich. Dreht man den Kopf nach links oder rechts – auf einer Seite sieht die Nase meist etwas zierlicher aus als auf der anderen.

Die Ohren

Bleibt nach einem Blick auf Augen, Mund und Nase noch immer die Frage offen, welche Gesichtshälfte die Schokoladenseite ist, gilt die Aufmerksamkeit den Ohren. Jedenfalls dann, wenn die Frisur beim Fotoshooting die Ohren freilässt.

Der Tipp dabei: Große Ohren können eine große Nase kleiner erscheinen lassen. Durch kleine Ohren kann sie dagegen umso größer wirken.

Übrigens: Warum wir „Halt die Ohren steif“ sagen, erfährst du hier.

Autor: Pierre von BedeutungOnline

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