Was ist die „K-Frage“? Bedeutung erklärt

Der Ausdruck „K-Frage“ ist die Abkürzung für „Kanzler-Frage“. Die „Kanzler-Frage“ stellen sich Parteien lange vor einer Wahl, um einen Kanzlerkandidaten zu bestimmten. Ein Kanzlerkandidat wird meist durch eine Abstimmung auf einem Parteitag ermittelt.
Auch wird als „K-Frage“ teils die Bundestagswahl bezeichnet, da Wähler sich hier für einen Kandidaten entscheiden können.

Statt K-Frage kann auch „Kandidatenfrage“ oder „Kanzlerfrage“ gesagt werden.

K-Frage und Kanzlerkandidat

Ein Kanzlerkandidat oder eine Kanzlerkandidatin hat die Aufgabe, in der Zeit vor der Wahl und während des Wahlkampfes für die Partei zu werben und die Partei und ihre Positionen bekannt zu machen – also allgemein Wahlkampf zubetreiben. Dies wird mit dem Ziel verfolgt, möglichst viele Stimmen von potentiellen Wählern zu erhalten.

Der Kanzlerkandidat ist in der Zeit vor der Wahl die zentrale Figur einer Parteie und steht für diese in der Öffentlichkeit.

Bei der Union, die aus den zwei Parteien CDU und CSU besteht, wird nur ein Kanzlerkandidat bestimmt.

Das deutsche Wahlsystem ist so konzipiert, dass der Bundeskanzler nicht vom Volk gewählt wird, sondern vom Deutschen Bundestag. Der Bundespräsident schlägt den Kanzler vor und der Bundestag stimmt dann ab. Die Mehrheitsverhältnisse im Bundestag sind deswegen so wichtig, da dies den Ausgang der K-Frage massiv beeinflusst.

„K-Frage“ im Sport

Im Fußball und besonders im Vorfeld einer internationalen Meisterschaft wie der Europameisterschaft oder der Weltmeisterschaften wird in Fußballmannschaften auch die „K-Frage“ stellt. Der Buchstabe „K“ steht hier für „Kaptiän“. Damit die „K-Frage“ im Sport die „Kapitänsfrage“.

Mit der Kapitänsfrage soll ermittelt werden, welcher Sportler Kapitän der Mannschaft wird und das Kapitänsamt bekleidet.

Aufgaben des Mannschaftskapitäns

Der Mannschaftskapitän wird laut Regeln des DFB „Spielführer“ genannt. Er trägt eine Armbinde an durch die visuell erkennbar ist, dass er der Kapitän ist. Er begrüßt die Schiedsrichter, den gegnerischen Kapitän und nimmt – falls die Mannschaft gewinnt – die Trophäe entgegen.

Sollte die Mannschaft des Fehlverhaltens verdächtig werden, so wird der Kapitän vom Schiedsrichter angesprochen, um die Situation zu klären.

Weitere Bedeutungen vom Ausdruck „K-Frage“

In der Sendung „Wissen macht ah!“ wurden in einer Folge auch K-Fragen beantwortet. Hiermit war aber nicht die Kanzler-Frage gemeint, sondern es waren „Körper-Fragen“ gemeint. In der Sendung wurden Fragen nach dem Körpertausch, der Körperveränderung, dem Körperschutz, der Körperspannung und dem Körpereinsatz beantwortet.

„K-Frage“ ist eine Agentur für die Schulung und Ausbildung von strategischer Führungskommunikation. „K-Frage“ steht hier für „Kommunikationsfrage“.

In einem Beitrag auf onetz.de war die „K-Frage“, die Frage nach einem Kindergarten. Quelle: Externer Link zum onetz.de-Beitrag „‚K-Frage‘ bewegt die Gemüter“: hier.

Die Interventionistische Linke forderte, dass die „K-Frage“ gestellt werden soll. Als „K-Frage“ sind mehrere gemeint:

  • Kapitalismus-Frage
  • Kriegs-Frage
  • Krise-Frage
  • Klimawandel-Frage

Quelle: Externer Link zum Beitrag auf interventionistische-linke.org: hier.

Die deutsche Verkehrs-Zeitung bezeichnete als „K-Frage“ die „Konsolidierungs-Frage“ der Hafenbranche. Queller: Externer Link zum Beitrag auf www.dvz.de: hier.

Die K-Frage kann auch folgende Fragen – innerhalb des Vier-K-Modells- umfassen:

  • Klarheits-Frage
  • Kompetenz-Frage
  • Kongruenz-Frage
  • Konsistenz-Frage

Die K-Frage kann auch die „Kulturstaatsminister-Frage“ sein. Damit ist die Frage gemeint, wer wird Kulturstaatsminister? Quelle: Externer Link zum Beitrag „Antworten auf die K-Frage“ auf deutschland.de: hier.

Die Zeitung „Westfälische Nachrichten“ stellt vor Sylvester eine „K-Frage“, danach ob geknallt werden soll oder nicht. Quelle: Externer Link zum Beitrag „Die K-Frage: Knallen oder nicht knallen?“ auf wn.de: hier.

Die Berliner Zeitung stellte die K-Frage nach der Unterscheidung von Kanu, Kajak und Kanadier. Quelle: Externer Link zum Beitrag „Die K-Frage: Kajak, Kanu, Kanadier“ auf berliner-zeitung.de: hier.

Zeit Online bezeichnete als „K-Frage“ die Frage nach dem Umgang mit Killerspielen. Quelle: Externer Link zum Beitrag „Schon wieder die K-Frage“ auf zeit.de: hier.

Die Webseite www.apotheke-adhoc.de bezeichnete als „K-Frage“, die Frage nach Kalendern. Quelle: Externer Link zum Beitrag „Da war sie – die K-Frage“ auf www.apotheke-adhoc.de: hier.

Die „K-Frage“ von Kiels Trainer Markus Anfang war laut shz.de: „Kiel oder Köln?“ Quelle: Externer Link zum Beitrag auf shz.de: hier.

Laut Braunschweiger Zeitung war die K-Frage des Eintracht-Trainers Lieberknecht 2012, welchen Spieler mit Nachnamen K er einsetzen sollte. Quelle: Externer LInk zum Beitrag auf www.braunschweiger-zeitung.de: hier.

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