Was ist der „Bad Hair Day“? Bedeutung, Definition, Erklärung

Was ist der Bad Hair Day, Bedeutung, Definition, Erklärung


Fast jeder hat diesen besonderen Tag schon einmal, eventuell auch bereits öfter erlebt – den Bad Hair Day. Es handelt sich um einen Tag, an dem jeder noch so sorgfältige Versuch eine Alltags-taugliche Frisur zu stylen komplett misslingt. Oft sind die einzelnen Strähnen zudem kraftlos und haben ihren ursprünglichen Glanz verloren.

Dieser Tag macht sich meistens bereits bemerkbar, wenn mit Kamm oder Bürste versucht wird, das über Nacht entstandene Gewirr der Haare zu ordnen. Deshalb hat sich seit etlichen Jahren für diesen Zustand die Bezeichnung „Bad Hair Day“ etabliert.

Bad Hair Day: Wenn Haare sich nicht wie gewöhnlich stylen lassen

Fehlender Glanz und Kraftlosigkeit sind unter anderem Attribute, die bei einem wahren Bad Hair Day auftreten. Allerdings entsteht dieses Phänomen nicht über Nacht. Die Gründe liegen beispielsweise in einem unsteten Lebenswandel in den vergangenen Tagen, erheblichem Stress oder einer beginnenden Erkältung.

Die schnelle Rettung kann beispielsweise ein anderes Styling beziehungsweise eine neue Frisur sein. So sind Fransen-Frisuren zum Kaschieren des Bad Hair Days prädestiniert. Mit schnell zusammengesteckten Hochsteckfrisuren lässt sich ebenfalls kompliziertes Haar auf eine gewisse Weise sortieren. Wer seinen Haaren viel Aufmerksamkeit und Zeit schenken möchte, kann zum Beispiel mit Packungen, Pflegekuren und Volumensprays dem Bad Hair Day entschlossen entgegentreten und das Gröbste beheben.

Tipps, um Haare auf einfache Art zu bändigen

Wenn Haare an einem Bad Hair Day absolut eigensinnig sind, ist also vor allem effizientes Haar-Styling Pflicht. So lassen sich schon mit wenigen kaschierenden Accessoires oder unkomplizierten Handgriffen reizende Frisuren zaubern. Der Bad Hair Day kann also gerettet werden.

Bad Hair Day: Beispiele für einfache Frisuren

Spröde Haare, die weder Glanz noch Volumen besitzen lassen sich durch bestimmte Frisuren wieder in Form bringen.

Der Dutt: Für einen klassischen Haarknoten stehen im Handel/Friseurbedarf spezielle runde Donut-Kissen zur Verfügung, die sofort für deutlich mehr Fülle sorgen. Der Dutt lässt sich allerdings auch mithilfe von Pflege-Mousse und Auftoupieren erzeugen. Anschließend werden die Haare zu einem Haarknoten eingedreht und mittels individuellem Haarband oder Tuch fixieren.

Flechtfrisuren: Egal, ob Bauernzopf, Fischgräten-Zopf oder Flechtkranz, mit Flechtfrisuren lässt sich auch an einem Bad Hair Day wirkungsvoll und schnell eine ästhetische Optik erzielen. Zudem sind geflochtene Frisuren praktisch und leichter zu realisieren, als sie letztendlich aussehen. So lockert beispielsweise ein sogenannter französischer Zopf die Haare auf und versteckt gleichzeitig beschädigte Spitzen.

Der Pferdeschwanz: Dieser bewährte Klassiker kann schnell gezaubert werden und verbirgt zusätzlich fettiges Haar. Dafür werden die Haare streng zurück gebürstet oder locker zusammengehalten und mittels Haargummi zusammengebunden. Um mehr Volumen zu erzeugen, kann ein Haarclip unterhalb des Haargummis eingesteckt werden. Soll der Pferdeschwanz edel aussehen, lässt sich das schmale Haargummi unter einer Haarsträhne verstecken, die lose drum herumgelegt und festgesteckt wird.

Locken: Durch Verwendung eines Lockenstabes lassen sich in fast alle Haarlängen einfach und schnell Locken drehen und so Volumen und/oder eine wilde Mähne erzeugen. Der Bad Hair Day wird auf geschickte Weise verborgen. Da sich Locken, abhängig von Struktur und Länge des Haares, unterschiedlich schnell aushängen, sollte vor der Behandlung Schaumfestiger in die Haarsträhnen geknetet werden. Auf diese Weise können Locken wesentlich länger halten. Bei einem Styling mit Glätteisen und Lockenstab sollte unbedingt auf richtigen Hitzeschutz geachtet werden!

Accessoires am Bad Hair Day

Mit coolen Accessoires lässt sich jede Frisur optisch unterstützen und geschickt von einem Bad Hair Day ablenken. Eine trendige Mütze, ein Haarteil oder ein extravagantes Tuch sind hilfreich, um rebellische Haare unbemerkt zu bändigen.

Wenn allerdings an einem Bad Hair Day gar nichts hilft, darf als obligatorisches Accessoire die Bad Hair Day Mütze nicht fehlen. Mützen für diese Verwendung bietet der Handel in den unterschiedlichsten Varianten wie beispielsweise als lässige Beanie oder elegante Baskenmütze. An Sommertagen ist ein Sonnenhut, im Winter eher eine Strickmütze das passende Accessoire – schick und funktionell.

Tücher und Haarteile

Wer etwas mehr Zeit investiert, kann mit einem Tuch, das in eine simple Hochsteckfrisur integriert wird, einen eleganten und ausgefallenen Look kreieren. Zusätzlich lassen sich farblich angepasste Haarteile für viel Volumen nutzen und kaschieren gleichzeitig stumpfe Haarsträhnen.

Wer künstliche Haarteile verwendet, sollte stets beachten, dass sich Haarteil und eigenes Haar optisch angleichen, sodass der Übergang versteckt bleibt. Dadurch wirkt die so erzeugt Frisur sehr professionell.

SOS-Produkt für fettiges Haar

Wenn an einem Bad Hair Day auch noch Zeit zum Haarewaschen fehlt, wird Trockenshampoo interessant. Wird es nach Anleitung auf dem Haaransatz verteilt/versprüht, erscheinen zum Beispiel fettige Haare viel frischer. Werden lange Haarsträhnen mit Trockenshampoo behandelt, lässt sich das Haar wesentlich leichter stylen.

Des Weiteren ist Haarspray das Zauberwort. Für ein effizientes Styling wird Haarspray idealerweise kopfüber in das gesamte Haar gesprüht und kann dadurch sehr viel Volumen erzeugen. Selbst abstehendes, kurzes und krauses Haar lässt sich mithilfe von Haarspray fixieren.

Bad Hair Day vermeiden

Jeder sollte seine eigenen Haare so weit wie möglich schonen. Dies bedeutet unter anderem, dass Haare nach der Wäsche nie grob trocken gerubbelt werden sollen, da diese brechen können und zudem mehr Spliss entsteht. Nasse Haare sollten deshalb immer sanft mittels Frottiertuch ausgedrückt werden.

Um Haare zu schonen, ist Luft-Trocknen ideal. Dadurch wird Haaren die Möglichkeit zur Regeneration gegeben, denn nichts ist für Haare jeder Art schädlicher, als ständige Manipulationen mit Föhn, Lockenstab oder Glätteisen (Hitzequellen). Durch einen zu heißen Föhn wird beispielsweise in der Kopfhaut die Talgproduktion angeregt. Dadurch werden Haare schneller fettiger und das Risiko für einen Bad Hair Day steigt.

Rückstände von Styling-Produkten entfernen

Wie bei einer abendlichen Gesichtsreinigung sollten auch Styling-Produkte zur Haarpflege täglich entfernt werden. Es reicht bereits aus, wenn die Haare gründlich gebürstet werden, um Rückstände zu entfernen. Wird Haar allerdings jeden Tag gewaschen, trocknet es aus und wirkt stumpf und glanzlos.

Um einen Bad Hair Day zu vermeiden, sind unter anderem natürliche Haarkuren (beispielsweise unraffiniertes Kokosöl) optimal. Dadurch erhalten brüchige Spitzen neuen Glanz. Natürliches Kokosöl ist bei Raumtemperatur fest und sollte vor der Anwendung in der Hand erwärmt werden. Es wird flüssig und lässt sich ins feuchte Haar einmassieren. Dort sollt Kokosöl mindestens 60 Minuten einwirken. Danach wird ein mildes Shampoo zum Auswaschen verwendet.

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