Was bedeutet „Tweeple“? Bedeutung, Definition, Erklärung

Was bedeutet Tweeple, Bedeutung, Definition, Erklärung


„Tweeple“ ist eine Bezeichnung für Personen, die den Mikroblogging-Dienst Twitter nutzen. Tweeple ist jeder, egal er oder sie aktiv Tweets veröffentlicht oder nur passiv mitleist.

Eine Person wird zum „Tweeple“, wenn sie einen Twitter-Account hat.

Gleichbedeutende Begriffe für „Tweeple“ sind:

• Twitterer oder
• Tweep.

Was bedeutet „Tweeple“? Bedeutung, Definition, Erklärung

„Tweeple“ ist ein Kofferwort aus „Twitter“ und „People“. Auf deutsch ist keine Alternative wie z.B. „Tensch“ (Twitter + Mensch) gebräuchlich. In der deutschen Sprache Twitter-Teilnehmer eben als „Twitter-Teilnehmer“; „Twitter User“, „Twitter Nutzer“ oder „Twitterer“ bezeichnet. Auch der Begriff „Twitterati“ ist etwas bekannt.

Wie man sich als Nutzer der Onlineplattform Twitter nennen möchten, bleibt jedem selbst überlassen.

Was ist Twitter überhaupt?

Die meisten Menschen haben heute schon einmal von Twitter gehört oder gelesen, auch wenn sie selbst keine Tweeples sind.

Twitter gibt es seit 2006. Neben Facebook, Instagram und Pinterest zählt Twitter zu den beliebtesten Social-Media Plattformen.

Als Tweeple kann man selbst Nachrichten verfassen oder man liest nur die Nachrichten anderer Menschen. Twitter ist kein Messenger. Es dient nicht in erster Linie dem Austausch von Nachrichten unter den Nutzern, sondern hauptsächlich der Veröffentlichung von persönlichen Nachrichten (Posts).

Twitter wird als Mikroblogging-Plattform definiert. Der Begriff leitet sich vom Begriff „Blog“ für ein öffentliches „Online-Tagebuch“ ab.

Einzelner Posts auf Twitter dürfen nur bis zu 280 Zeichen lang sein. Bis 2017 waren es sogar nur 140 Zeichen. Die Nachrichten werden als „Tweet“ bezeichnet. Tweeples können eine unbegrenzte Anzahl an Mini-Tagebuch-Posts online stellen.

Neben den reinen Textnachrichten gibt es die Option Fotos mit den Tweets zu veröffentlichen.

Rund 67 Millionen Menschen nutzen Twitter weltweit regelmäßig.

Namensgebung von Twitter: Woher hat Twitter seinen Namen? (Herkunft)

Im Englischen ist „twitter“ das Wort für Vogelgezwitscher. „To twitter“ ist das Verb und bedeutet entsprechend „zwitschern“.

Das Symbol des Unternehmens ist ein kleiner blauer Vogel.

Die Idee kam den Machern, da die vielen veröffentlichten Mini-Posts dem Gezwitscher von Vögeln ähnelt.

Tweeple, Twitterer und Tweep sind neue Wortschöpfungen, die im Zuge der Popularität des Online-Dienstes entstanden sind.

Achtung Verwechslungsgefahr

Das ganz ähnlich Verb „to twit“ bedeutet auf Deutsch etwas ganz anders, nämlich „jemanden veralbern“ oder etwas derber sogar „jemanden verarschen“. Der „Twit“ ist entsprechend ein „Trottel“ oder ein „Depp“.

„Tweety“ ist anderes berühmtes Vögelchen. Den kleinen gelben Kanarienvogel kennt man als lustige Comic-Figur der Warner Bros. Filmstudios.

So funktioniert Twitter

Den Nachrichtendienst gibt es als App für das Smartphone. Twitter.com kann auch ganz normal über den PC oder Laptop mit einem Browser genutzt werden.

Wenn man Nachrichten nur lesen möchte, braucht man nicht zwingend ein eigenes Twitter-Konto.

Mit einem eigenen Konto ist die Nutzung grundsätzlich einfacher. Die Teilnahme ist kostenlos. Es bleibt einem selbst überlassen, ob man aktiv twittern möchte oder nicht.

Auf der Twitter-Startseite des eigenen Kontos werden alle eigenen Nachrichten sowie die der Menschen, denen man folgt, angezeigt. Auf der Me-Seite sind nur die eigenen Nachrichten zu lesen. Natürlich können einmal veröffentlichte Tweets auch wieder gelöscht werden. Daneben gibt es Einstellungen, wie öffentlich die eigenen Nachrichten sein sollen.

Um die Nachrichten anderer Menschen regelmäßig angezeigt zu bekommen, folgt man ihnen. Man hat als Tweeple die Wahl, privaten Bekanntschaften, Nachrichtenagenturen, Prominenten oder Internet-Influencern zu folgen.

Bekannte Tweeples

Bei Promis und den wichtigen Menschen dieser Welt erfreut sich Twitter größter Beliebtheit.

Einer der bekanntesten Nutzer weltweit ist der derzeitige US-amerikanische Präsident Donald Trump. Er nutzt seinen privaten Twitter-Account auch für politische Ankündigungen. Übrigens hat ihm seine dadurch öffentlich bekannt gewordene Rechtschreibung herbe Kritik eingebracht.

Der alte Präsident Barack Obama twittert ebenfalls noch ordentlich. Obwohl er nicht mehr im Amt ist, hat er derzeit noch mehr offizielle Follower als Trump.

Unter den Popstars stehen Shakira, Justin Bieber oder Rhianna ganz oben auf den Top-Nutzerlisten.

Ein begeisterter Tweeple ist auch der österreichisch-amerikanische „Gouvernator“ Arnold Schwarzenegger. Er tut nach wie vor seine politische Meinung kund oder zwitschert Nachrichten aus seinem Privatleben. Besonders beliebt sind Tweets mit seinen Haustieren, dem Pony Whiskey und Esel Lulu.

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel twittert persönlich nicht. Sie liest aber fleißig die Posts anderer Politiker und von Medienagenturen.

Der beliebteste deutsche Tweeple ist mit über 25 Millionen Followern der Fußballer Mesut Özil (Stand 2020).

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