Was bedeutet „Mood“? Bedeutung, Definition, Erklärung

Was bedeutet Mood, Bedeutung, Definition, Erklärung


Das Wort „Mood“ stammt aus dem Englischen und bedeutet so viel wie Laune oder Stimmung. In der Netzwelt wird dieser Begriff jedoch ein wenig anders ausgelegt. Außerdem ist „Mood“ eher ein schriftlicher Begriff und wird in der alltäglichen Sprache daher kaum verwendet.

Mood ist nicht nur Stimmung, sondern auch Zustimmung

Doch worum geht es denn nun eigentlich wirklich beim Begriff „Mood“? Wie bereits angedeutet handelt es sich hierbei um eine Stimmung. Diese Stimmung ist jedoch als eine Art der Erwiderung zu verstehen. Man stelle sich vor, eine bestimmte Person würde in einem sozialen Netzwerk äußern, dass eine bestimmte Band total toll ist oder eine andere Person äußerst, dass man unbedingt gegen den Klimawandel vorgehen müsse. In beiden Fällen könnten nun andere User mit dem Begriff „Mood“ antworten.

Mit „Mood“ wird demnach eine ganz einfache Zustimmung ausgedrückt. Allerdings ist dieser Begriff in Wirklichkeit noch wesentlich mehr als einfach nur eine reine Zustimmung. Man schließt sich dabei nicht einfach nur der Meinung seines Vorredners an, sondern bringt zudem auch noch zum Ausdruck, dass man sich in seine Lage hineinversetzen kann. „Mood“ ist einfach zu verwenden und bringt somit sofort auf den Punkt, was man wirklich aussagen möchte.

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Was bedeutet „Mood“? Bedeutung, Definition, Erklärung

Der Begriff ist in der Netzwelt, und zwar insbesondere in den zahlreichen sozialen Netzwerken, immer stärker auf dem Vormarsch. Dieser Begriff kling sehr nett und ist es im Prinzip tatsächlich auch. Man kann einer anderen Person somit auch Respekt entgegnen.

Mit Smileys kombinieren

Der Begriff „Mood“ kann außerdem auch noch mit einer Reihe von Smileys kombiniert werden. Hier eignen sich sämtliche Smileys, die positiv besetzt sind. Der Kreativität sind dabei außerdem keinerlei Grenzen gesetzt.

Mood: Ein durchweg positiv besetzter Begriff

Wie bereits angedeutet ist „Mood“ ein sehr positiver Begriff. Man kann ihn zwar in jedem Fall auch verwenden, um auf eine negative Sache zu reagieren und dabei seine Zustimmung zu signalisieren, allerdings ist der eigentliche Begriff in jedem Fall als durchweg positiv zu betrachten. Er lässt sich somit beliebig oft und zudem vor allem auch vollkommen ohne Risiko verwenden. Wer „Mood“ sagt bzw. schreibt, braucht keine Angst vor der Reaktion einer anderen Person zu haben.

„Mood“: Bisher nicht im alltäglichen Sprachgebrauch verankert

„Mood“ ist ein Begriff, der in den letzten Jahren in der digitalen Welt sehr stark an Relevanz gewinnen konnte. Man liest ihn einfach immer häufiger und er wird dabei bevorzugt vor allem von den jüngeren Usern verwendet, die ohnehin einen stärkeren Zugang zu den sozialen Netzwerken haben und außerdem eher dazu geneigt sind moderne Begriffe zu verwenden.

Im täglichen Sprachgebrauch konnte sich „Mood“ jedoch bisher noch nicht etablieren. Er ist tatsächlich kaum zu hören. Woran dies nun genau liegt, kann sicher noch nicht abschließend beurteilt werden. Allerdings lässt sich vermuten, dass dieser Begriff für diese Art der Verwendung einfach nicht griffig genug ist und somit auch falsch verstanden werden könnte. Irgendwie klingt „Mood“ gesprochen auch weniger attraktiv als geschrieben.

Handelt es sich hierbei nun um ein Modewort, dass bald wieder verschwinden wird und somit eine kurze Lebensdauer hat? Dies lässt sich in der digitalen Welt eher nicht erkennen. Ganz im Gegenteil, denn insgesamt betrachtet nimmt die Verwendung immer weiter zu. Ob sich „Mood“ irgendwann auch in unserer alltäglichen Sprache durchsetzen wird bleibt allerdings noch abzuwarten.

Autor: Pierre von BedeutungOnline

Hallo, ich bin Autor und Macher von BedeutungOnline. Bei BedeutungOnline dreht sich alles um Worte und Sprache. Denn wie wir sprechen und worüber wir sprechen, formt wie wir die Welt sehen und was uns wichtig ist. Das darzustellen, begeistert mich und deswegen schreibe ich für dich Beiträge über ausgewählte Worte, die in der deutschen Sprache gesprochen werden. Seit 2004 arbeite ich als Journalist. Ich habe Psychologie und Philosophie mit Schwerpunkt Sprache und Bedeutung studiert. Ich arbeite fast täglich an BedeutungOnline und erstelle laufend für dich neue Beiträge.


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