Darum blogge ich


Die ersten Blogs im Internet tauchten vor ungefähr 15 Jahren auf und erfreuten sich schnell einer großen Beliebtheit bei ihrem Publikum. Inzwischen haben immer mehr Menschen die Möglichkeit eines eigenen Blogs für sich entdeckt. Wer etwas zu sagen hat oder sein Wissen mit der Welt teilen möchte, kann dies mit einem Blog einfach, schnell und kostengünstig tun. Bloggen hat viele Vorteile.

Mit diesem Beitrag nehme ich an der Blogparade #Darumbloggeich von Swiss Blog Family teil.

1. Die eigenen Gedanken formulieren

Früher schrieb man Tagebuch und vertraute ihm seine geheimsten Gedanken, Probleme und Wünsche an. Längst wurde das Tagebuchschreiben durchs Bloggen abgelöst. Denn der Mensch lebt heute weitaus öffentlicher und gläserner als noch vor ein paar Jahren. Natürlich kann und muss dabei jeder für sich selbst entscheiden, wie viel von seinem Inneren und seinen privaten Gedanken er oder sie dabei mit der Öffentlichkeit teilt.

Es kann sehr entspannend sein, den eigenen Gedanken einfach einmal nachzuhängen und sie zu formulieren. Mitunter kann beim Bloggen geradezu eine meditative, aber auch eine sehr kreative Stimmung entstehen. Mit dem Schreiben selbst findet eine Beschäftigung und Auseinandersetzung statt, und Vieles erscheint mir plötzlich klarer und übersichtlicher. Vielleicht kann ich mit diesen Erkenntnissen sogar anderen Menschen helfen?

Oder man befindet sich in einer schwierigen Situation und möchte gern die Meinung anderer dazu hören? Auch dann kann es helfen, seine Gedanken und Fragen in seinem Blog zu formulieren. Vielleicht ist es ja sogar besser, sich einmal die Meinung Außenstehender anzuhören als die der engsten Freunde?

2. Bloggen, um sich anderen mitzuteilen

Ständig denken wir über sehr viele Dinge nach, häufig sogar gleichzeitig. Wir erhalten Informationen im Überfluss, und müssen diese auswerten und verwerten. Oder aber wir recherchieren zu ganz bestimmten Themen, um zu einer Meinung zu gelangen. Könnten wir uns nicht sehr viel wertvolle Lebenszeit sparen, wenn nicht jeder dasselbe tun müsste?

Warum also sollten wir andere nicht an unseren Ideen teilhaben lassen. Indem ich meine Meinung zur Verfügung und zur Diskussion stelle, kann ich meinen Lesern die Recherche zu bestimmten Themen ersparen. Habe ich Stammleser und eine Community, so kann sich aus meinen Ansichten eine rege Diskussion entwickeln, die uns alle voran und vielleicht noch näher zusammen bringt.

Ebenso ist es möglich, dass ich mich ohne besonderen Grund mitteilen möchte. Ich möchte mir vielleicht nur Luft machen, da ich etwas erlebt habe, was mich verärgert hat. Statt meine schlechte Laune am nächstbesten Menschen auszulassen oder sie in mich hineinzufressen, kann ich mein Erlebnis auf meinem Blog schildern. Meist hilft es schon beträchtlich, sich auf diese Weise abzureagieren. Mit etwas Glück sind die Leser derselben Meinung, haben schon etwas Ähnliches erlebt oder unterstützen mich mit Trost und Zuspruch.

3. Den Blog zum Netzwerken nutzen

Gerade wenn sich mein Blog mit einem sehr speziellen Thema befasst, kann ich ihn ganz hervorragend dazu einsetzen, mir und anderen ein Netzwerk zu errichten und anzubieten. Gerade bei Nischenthemen sind solche Blogs dann für viele speziell interessierte Nutzer interessant. Sie kommen immer wieder vorbei, da sie genau wissen, dass sie hier einen Gesprächspartner und neue Informationen finden.

Aber auch bereits bestehende Interessens- oder Freundesgruppen können sich über einen Blog sehr schnell vernetzen und ihre Erfahrungen und Informationen bündeln. Wenn man weiß, wo man Antworten bekommt, fragt man gerne auch direkt dort nach. So bilden sich über Blogs schnell und einfach die unterschiedlichsten Netzwerke, und wertvolle Kontakte werden geteilt und multipliziert.

Auch das berufliche Netzwerken über den eigenen Blog ist weit verbreitet. Dabei ist es jedoch ratsam, dass ich mich mehr auf einer sachlichen Ebene bewege und präsentiere. Ich kann zum Beispiel mit meinem Fachwissen glänzen und mich damit als interesanter potenzieller Arbeitnehmer empfehlen. Je mehr Stammleser ich so gewinnen kann, umso mehr Kontakte kann ich in ein berufliches Umfeld knüpfen.

4. Bloggen kann den eigenen Horizont erweitern

Wenn ich blogge, suche ich ständig nach neuen Themen, mit denen ich meine Leser unterhalten und erfreuen kann. Vielleicht werden diese sogar von außen an mich heran getragen und ich werde nach meiner Meinung gefragt oder um eine Stellungnahme gebeten. Das führt dazu, dass ich mich mitunter auch mit Themen auseinandersetze, die mir bislang fremd waren, die aber umso interessanter sind.

Auch die Rückmeldungen der eigenen Community können den Horizont erweitern. Zu den meisten Themen und Fragen gibt es mehr als nur eine allgemeingültige Sichtweise oder Antwort. Es erfordert zwar eine gewisse Toleranz und Offenheit, und auch die Bereitschaft, sich mit anderen Meinungen zu beschäftigen, kann mich aber sehr viel weiterbringen.

Vielleicht entstehen durch das Bloggen auch tatsächlich reale Kontakte in die Außenwelt. Ich lerne User kennen, die vielleicht sogar ganz in meiner Nähe wohnen, und eines Tages verabreden wir uns. Auch so können neue und wertvolle Freundschaften und Bekanntschaften entstehen, die den eigenen Horizont erweitern. Doch das Wichtigste bei allem ist, dass Bloggen auch noch richtig Spaß macht.

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