Wofür / Wozu sind Schmetterlinge gut? Erklärung, Nutzen

Wofür, Wozu sind Schmetterlinge gut, Erklärung, Nutzen


Schmetterlinge sind nicht nur schön, einige Exemplare von ihnen nehmen in der Natur durchaus wichtige Funktionen wahr wie das Bestäuben der Blüten.

Welchen Nutzen haben Schmetterlinge?

Mit ihrer Schönheit erfreuen die Schmetterlinge viele Menschen. Sie erfüllen aber auch wichtige Aufgaben in der Natur oder im Garten. So fliegen sie von Blume zu Blume und saugen mithilfe ihres Rüssels den Nektar. Dabei erfolgt ihre Bedeckung mit Pollen. Wenn die Schmetterlinge anschließend zur nächsten Blüte fliegen, geben sie die Pollen an sie weiter. Dadurch sind die schönen Insekten für die Bestäubung von großer Wichtigkeit.

Einige Falter sind aufgrund ihrer Rüssellänge speziell an bestimmte Pflanzen angepasst. Daher steuern sie immer die gleiche Pflanzengattung an, wodurch diese sich vermehren kann. Es gibt sogar Pflanzen, die ausschließlich von Schmetterlingen bestäubt werden können, wie zum Beispiel die Kuckucks-Lichtnelke.

Als Lieblingspflanze der Schmetterlinge gilt der Schmetterlingsbaum. Weitere Pflanzen, die von den Schmetterlingen profitieren sind:

  • Lavendel
  • Sommerflieder
  • Blaukissen
  • Gold-Akelei
  • Eisenkraut
  • Majoran
  • Fette Henne
  • Verbene
  • Herbstaster
  • Zwergflieder
  • Schmetterlingsflieder
  • Phlox
  • Bartnelken

Für die Schmetterlinge ist die Vielfalt an Arten wichtig zum Überleben.

Schmetterlinge im Garten

Von großer Bedeutung sind die Schmetterlinge auch für den Garten. Sie bilden dort wichtige Nützlinge und haben Anteil an einem ausgewogenen Kleinökosystem. So bleiben auch hier die Pollen beim Nektarnaschen der Insekten an ihrem Körper haften. Beim Anflug auf die nächste Pflanze bleiben die Pollen an ihr hängen, was wiederum zur natürlichen Bestäubung beiträgt.

Schon im Frühjahr zeigen sich die ersten Schmetterlinge wie der Zitronenfalter oder der Kleine Fuchs im Garten. Die Schmetterlinge lassen sich zudem als Zeiger für spezielle Pflanzen nutzen, denn viele Arten beschränken sich auf einen begrenzten Lebensraum. Dabei legen sie ihre Eier immer nur an bestimmten Pflanzen ab. Das Anlegen eines Schmetterlingsgartens gilt daher als sinnvoll.

Nutzen der Schmetterlinge für Tiere

Sehr nützlich sind Schmetterlinge auch für verschiedene Tierarten. So dienen Schmetterlings-Raupen vor allem Vögeln als wichtige Nahrungsquelle. Einige Singvögel benötigen sie sogar, um überleben zu können. Als Nahrung sind die Schmetterlinge für manche Vögel also von großer Bedeutung.

Die Schmetterlinge

Die Schmetterlinge (Lepidoptera) bilden eine Insekten-Ordnung. Sie umfassen ca. 160.000 bekannte Arten, rund 130 Familien sowie 46 Überfamilien. Damit stellen die nach den Käfern die artenreichste Ordnung der Insekten dar. Pro Jahr kommen etwa 700 neuentdeckte Arten hinzu. Allein in Deutschland leben ungefähr 3700 Arten.

Merkmale der Schmetterlinge

Schmetterlinge kommen in den verschiedensten Farben und Formen vor. Einige Schmetterlingsfamilien sind sowohl bei Tage als auch in der Nacht aktiv. Während die Tagfalter zumeist durch ihre bunten Färbungen auffallen, zeigen sich die Nachtfalter eher unscheinbar.

Das wohl wichtigste Merkmal des Schmetterlings sind seine Flügel. Aber auch die Färbung spielt eine Rolle. Sie bildet sich durch Pigmente, die verschiedene Färbungen aufweisen. Mitunter entsteht die Färbung aber auch durch spezielle Oberflächenstrukturen auf den Flügeln. Weil das Licht auf den Flügeln in unterschiedlicher Weise gebrochen wird, nimmt der Mensch sie als schillernde Farben wahr.

Als größter Schmetterling der Welt gilt der südostasiatische Atlasspinner. Seine Flügel bringen es auf eine Spannweite von 25 bis 30 Zentimeter. Zu den kleinsten Schmetterlingen zählen die Schopstirnmotten. Diese erreichen lediglich eine Flügelspannweite von 1,5 bis 2 Millimetern. Die meisten Schmetterlinge, die in Deutschland vorkommen, bringen es auf eine Flügelspannweite von rund 10 Zentimetern.

So unterschiedlich die Schmetterlinge sind, umso verschiedener fällt auch der Aufbau ihrer Fühler aus. So sind sie entweder gekeult, fadenförmig oder gekämmt. Durch die Fühler sind die Insekten imstande, Temperaturen zu spüren, zu riechen oder zu schmecken.


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Die Lebensweise der Schmetterlinge

Bevor die Insekten zu bewundernswerten Schmetterlingen werden, durchlaufen sie ein Entwicklungsstadium, das vom Ei über die Raupe bis hin zur Puppe reicht. Dabei kommt es zur Metamorphose der Raupe zum schönen Falter. Die Lebenszeit der meisten Schmetterlinge ist nur auf einige Wochen beschränkt. Im Frühling, wenn die Pflanzen erblühen, beginnen die Schmetterlinge zu fliegen. Im Herbst, wenn die Temperaturen absinken, neigt sich ihr Leben wieder dem Ende zu.

Manche Arten können aber auch als Falter den Winter überstehen, wie der Zitronenfalter, das Tagpfauenauge oder der Kleine Fuchs. Sie verkriechen sind dann in die Ecken von Schuppen oder in hohle Bäume. Dort bleiben sie vollkommen bewegungslos während des Winters.

Fazit: Wofür / Wozu sind Schmetterlinge gut? Erklärung, Nutzen

Schmetterlinge sind für das Bestäuben von Blüten von Wichtigkeit. So entstehen durch ihre Einwirkung neue Samen. Aus diesen Samen gehen wiederum Pflanzen hervor. Infolgedessen gedeihen durch die Schmetterlinge frische Pflanzen und Blumen. Manche Menschen erfreuen sich auch nur an ihrer Schönheit.

Autor: Pierre von BedeutungOnline

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