Was ist Digital Fitness? Bedeutung, Definition, Erklärung

Was ist Digital Fitness, Bedeutung, Definition, Erklärung


Als „Digital Fitness“ wird die Fitness und Anpassungsfähigkeit eines Menschen im Bezug auf die technologisch-digitale Entwicklung verstanden.

Ein digital fitter Mensch setzt sich stets mit neuen technologischen Geräten und Anwendungen (Apps) auseinander. Ein digital fitter Mensch will Geräte und Software (App) beherrschen, also richtig benutzen können.

Was ist Digital Fitness? Bedeutung, Definition, Erklärung

Die Digitalisierung ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor. Neben den hoch qualifizierten Technikern benötigen die Unternehmen jeweils eine auf die digitalen Medien eingeschworene Belegschaft. Sie trägt maßgeblich zum positiven Ergebnis des Auftraggebers bei. Hier muss der einzelne Mitarbeiter sowohl die in der Firma verwendete Hard- als auch Software beherrschen. Außerdem kennt er sich mit den mobilen Geräten und dem Internet aus.

Einige Firmen setzen bereits zahlreiche innovative Digital-Fitness Apps ein. Mit ihnen kann das digitale Lernen auch in der Freizeit erfolgen. Da alle Beteiligten um die große Bedeutung des Themas in Bezug auf ihren Arbeitsplatz wissen, bringen sie sich mit ihren Ideen bei der Verbesserung der Geschäftsprozesse ein. Um so kundennäher die Anwendungen präsentiert werden, desto öfter rufen die Kunden die Website des betreffenden Unternehmens auf, um die angebotenen Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen.

Im Mittelpunkt steht die Lernagilität. Sie beschreibt die Befähigung eines Menschen, sich neuen Verfahren und Techniken zu widmen. Bei diesen Techniken beteiligen sich die Mitarbeiter sowohl an der Neugestaltung der Abläufe als auch an der Planung eigenverantwortlicher Entscheidungen.

Digitale Fitness im individuellen betrieblichen Rahmen

Jedes Unternehmen kann unterschiedliche Geschäftsmodelle und vielfältige innovative Strategien in die betrieblichen Geschäftsabläufe integrieren. Die Geschäftsleitung überlegt zusammen mit den Digitalisierungscoachs und verantwortlichen Leitern, welche Abteilung und Mitarbeiter für eine Schulung infrage kommen.

Dabei kommt es auf zwei Faktoren an. Zum einen geht es um den Grad der digitalen Anpassung, zum anderen um die vorgesehenen Entwicklungsziele. Der gewünschte Lernprozess wird außerdem durch die menschlichen Beziehungen innerhalb der Lerngruppen vervollständigt.

Doch mit welchen Unterlagen erfolgt die digitale Fitness? Neben gedruckten Materialien gehören das E-Learning sowie die Tutorials zu den bevorzugten Optionen.

Die Leistung eines einzelnen Mitarbeiters steigert seine digitale Fitness. Teams arbeiten besonders effektiv, da sich so verschiedene Teilnehmer in ihren Lernbestrebungen sinnvoll ergänzen. Das gilt vor allem für größere Einsatzgebiete, die innerhalb eines Konzerns firmenübergreifend abgearbeitet werden können.

Per Telefon- und Videokonferenzen tauschen die Teammitglieder ihre digitalen Kenntnisse aus. Das Ergebnis lässt sich mit den Digitalisierungslotsen optimieren. In diesem Zusammenhang setzt die Firmenleitung auf spezielle Center und deren Coaches.

Wer führt das digitale Fitnessprogramm durch?

Unternehmen lassen ihre Mitarbeiter gerne von Spezialisten in der digitalen Fitness schulen. Die Auftragnehmer haben für die Aufgaben spezielle Lotsen arrangiert, die sich auf jeder Ebene des digitalen Fortschritts auskennen.
Doch welche Kenntnisse muss der ideale Kandidat mitbringen?

Grundsätzlich kommt der zukünftige Lotse aus der Praxis, da er schon während seiner Vorbereitung auf die eigenen beruflichen Erfahrungen zurückgreifen kann. So treffen die Mitarbeiter des beauftragenden Unternehmens auf die Experten für digitale Transformationen.

Genauso wichtig ist die richtige Augenhöhe. Wer mit Unternehmern, Vorgesetzten und Mitarbeitern interagiert, muss den richtigen Ton und die angemessenen Worte wählen. So kommt es zum partnerschaftlichen Austausch, der jedem den Spielraum zum aktiven Lernen gibt. Außerdem sollte der Digitalisierungslotse seine Leistungen authentisch vermitteln. Dazu zählt die hundertprozentige Identifikation mit den Zielen des Kunden.

Deshalb ist meistens ein erfolgreich abgeschlossenes Universitäts- oder Fachhochschulstudium mit der passenden beruflichen Praxis der richtige Einstieg.

Neben Informatikern, Psychologen und Betriebswirten können auch andere Fachrichtungen vertreten sein.

Neben den hoch qualifizierten Mitarbeitern verfügt das Center für digitale Fitness über die aktuelle Hard- und Software sowie verschiedene Internetoptionen.

Welche Angebote bieten die Center für digitale Fitness?

Die digitalen Lotsen bieten eine Vielzahl von Veranstaltungen an, die sie mit den Zielen ihre Auftraggeber abstimmen. Den Anfang macht meistens der digitale Führerschein für Digital Basics. Wenn der Vorgesetzte die theoretische und praktische Prüfung erfolgreich bestanden hat, verfügt er über die Grundlagen, die er für die aufbauenden digitalen Tools benötigt. Mit ihnen trainiert der Teilnehmer den aktiven Einsatz, der sich auch auf unternehmensspezifische Kriterien beziehen kann. Der Auftraggeber bespricht im Vorfeld der Übungen mit dem Kursleiter, welche Maßnahmen in welchem Umfang Teil des Trainings werden sollen. Im Anschluss folgen Übungen, die sich auf die Führungsrolle konzentrieren. Nun geht es um das agile Management, das primär bei der Durchführung von Projekten zum Einsatz kommt.

Neben dem digitalen Training können Podcasts eingesetzt werden. In der Wissensbibliothek stehen außerdem zahlreiche aktuelle Informationsdateien und Downloads zum Abruf bereit. Registrierte Teilnehmer müssen sich hierfür nur mit ihrem Kennwort in der Cloud einwählen. Solange der Vertrag mit dem Anbieter läuft, steht der unlimitierte Abruf bereit. Wer an den Stellungnahmen anderer interessiert ist, darf die Blog-Nachrichten lesen und verwerten. Dazu kommen Vorlagen und Checklisten mit nützlichen Tools. Schulungen, die der digitalen Fitness dienen, können auch als Online-Seminare gebucht werden.

Das Phasenmodell für digitale Fitness?

Jedes Unternehmen, das durch das Center für digitale Fitness seine Mitarbeiter auf den nächsten Einsatz vorbereitet, setzt auf das Mehrphasenmodell.

Der Digitalisierungslotse lädt den Auftraggeber und seine Mitarbeiter zu einem interaktiven Workshop ein. Innerhalb dieser Veranstaltung kann sich jeder Beteiligte äußern, seine Wünsche formulieren und Fragen beantworten.

Während der Veranstaltung werden sowohl das Zielbild des Auftrages als auch der zu wählende Fahrplan definiert.

In kleinen Gruppen geht es in die Pilot-Phase. Die ausgewählten Anwender des Auftraggebers testen die Vorschläge, die vom Auftragnehmer zuvor konzipiert werden.

Beim viralen Roll-Out werden die Inhalte des Projektes innerhalb des Unternehmens getestet. Den Vorgang begleiten die Digitalisierungslotsen, die gleichzeitig auf die Sonderwünsche des Kunden eingehen.

Im letzten Schritt folgt die Etablierung, bei der die digitale Transformation im Unternehmen abgeschlossen wird. In dieser Phase werden die Mitarbeiter mit allen digitalen Medien endgültig vertraut gemacht.

Digitale Fitness am Beispiel des Bankwesens

Das Bankwesen gehört zu den ältesten Geschäftszweigen. Im Rahmen der digitalen Revolution entwickeln sich die damit verbundenen Sparten relativ schnell. Das gilt sowohl für den Privat- als auch für den Gewerbekundenmarkt.

Meistens wickeln die Kunden ihre Bankgeschäfte über die digitalen Medien wie den Computer, das Tablet oder Smartphone ab. Dabei sollten sie sich jedoch eine Reihe von wesentlichen Fragen stellen. Dazu kommen FinTechs, die sich parallel zur traditionellen Bank entwickeln. Diese Konkurrenz bietet viele Möglichkeiten an, deren Lösungswege sich über spezielle Apps problemlos regeln lassen.

Aus diesen Gründen werden die Fach- und Vertriebsberater der Kreditinstitute speziell in diesen Teildisziplinen geschult.

Super-Apps im Rahmen der digitalen Fitness

Einen neuen Trend stellen die Super-Apps dar. Sie werden beispielsweise in Asien programmiert und bieten wesentliche Neuerungen. Mit nur einer App lassen sich einheitliche oder vergleichbare Funktionen in Amazon, Facebook oder Whatsapp einheitlich steuern.

Da nicht jeder Anwender sofort alle Funktionen beherrscht, bieten die Spezialisten Kurse an. In diesen werden sowohl private Anwender als auch Unternehmen in der betreffenden Software geschult.

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