Was ist die 5-25-Regel? Bedeutung, Definition, Erklärung


Die 5-25-Regel geht auf Warren Buffet, einen amerikanischen Großinvestor und Philantrophen zurück. Im Rahmen seines erfolgreichen Investorentums hat er einige Regeln erschaffen, die den Erfolg und damit verbunden die Produktivität der Prozesse steigern sollen, bei gleichzeitiger Verbesserung des eigenen Zeitmanagements.

Was ist die 5-25-Regel? Bedeutung, Definition, Erklärung

Die 5-25-Regel hat der bekannte Investor Warren Buffett ins Leben gerufen, um seinen eigenen Mitarbeitern mithilfe einer dreistufigen Strategie zur Steigerung der Produktivität bei der Strukturierung ihrer Handlungen und Entscheidungen im Arbeitsalltag zu verhelfen. Sie sollte die Mitarbeiter unterstützen, den Fokus nur auf das Wesentliche zu zentrieren und nur dort ihre Energie konzentriert zu investieren. Denn aus seiner Erfahrung heraus soll der Mensch sich nur mit den für ihn fünf wichtigsten Dingen im Leben identifizieren und diese für sich verstärkt fokussieren, anstatt seine Energien auf zu vielen Ebenen zu verteilen und dadurch nur mit begrenzter Kraft auf jeder Ebene zu agieren.

Überliefert ist die 5-25-Regel durch eine Geschichte über eine Unterhaltung, die Warren Buffet mit einem seiner Mitarbeiter (sein Privatpilot) nach mehrjähriger Betriebszugehörigkeit führte. Dieser wollte, beeindruckt von Herrn Buffets Erfolg, von seinem Arbeitgeber wissen, wie er es schafft so erfolgreich zu sein. Dieser empfahl ihm eine Liste zu erstellen, auf der er die fünfundzwanzig wichtigsten Dinge, die er in seinem Leben erreichen möchte, schriftlich festhalten solle. Nach dem der Privatpilot von Buffet damit fertig war, empfahl ihm Buffet nun die fünf wichtigsten Ziele einzukreisen. Im Anschluss gab Warren Buffet seinem Mitarbeiter den Rat, sich von nun an ausschließlich auf die eingekreisten Ziele zu fokussieren und alle restlichen zu vergessen. Er erklärte ihm, dass auf seiner ersten Liste (die eingekreisten Ziele) nur die Dinge standen, die bis zur Erreichung einen enormen Arbeitsaufwand erfordern, wohingegegen die Ziele auf der zweiten Liste (die nicht eingekreisten Ziele) leicht zu erreichen wären, ihn aber davon abhalten sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und ihn damit an einer produktiven Weiterentwicklung hindern. Er riet ihm also seine Prioritäten neu zu setzen, um seine Ziele besser erreichen zu können.

Die 5-25-Regel im Alltag – Umsetzung in drei Schritten

Im Alltag nimmt sich der Mensch häufig viel zu viel vor. Am Ende des Tages sind die To-Do-Listen meistens noch lang, der Tag aber bereits vorüber. Aus diesem Grund macht es Sinn, die vorhandenen Energiepotenziale gezielt und mit einem Fokus auf das Wichtige einzusetzen, um im Alltag produktiver zu werden. Mit Hilfe der 5-25-Regel gelingt das im täglichen Verlauf (aber auch übertragen auf Lebensziele) mit folgender Anleitung:

  • Schritt 1: Notieren der wichtigsten fünfundzwanzig Ziele für den Tag/Woche/Monat.
  • Schritt 2: Markierung und Priorisierung der fünf wichtigsten Ziele aus der Auflistung aus Schritt 1.
  • Schritt 3: Fokussierung und Bündelung von Energien auf die fünf markierten Ziele aus Schritt 2. Streichung der weiteren zwanzig Ziele bis zur Erreichung der markierten fünf Ziele.

Diese Regel lässt sich auf diverse Lebensbereiche übertragen und soll dazu beitragen, das der Mensch im Alltag, bei der Auswahl an Möglichkeiten, die es aufgrund der Veränderungen in der Welt gibt, das Wesentliche nicht aus dem Auge verliert und sich an der Bearbeitung kurzfristiger Ziele aufhält, die ihn in seiner persönlichen Entwicklung aber nicht weiterbringen. Zudem soll die 5-25-Regel zu aktiven Zeitmanagement beitragen, indem sie die vorhandenen Energiereserven sinnvoll bündelt.

Autor: Pierre von BedeutungOnline

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