Was ist 360°-Fotografie? Bedeutung, Erklärung, Einsatzgebiete

Was ist 360 Grad Fotografie, Bedeutung, Erklärung, Einsatzgebiete


Bei 360°-Fotografie handelt es sich um Aufnahmen, die ein Objekt oder eine Szenerie nicht nur aus einem, sondern gleich aus mehreren Winkeln betrachten und so einen lebensechten 360°-Effekt erzeugen. Entsprechende Bilder zeigen nicht nur das Motiv selbst, sondern auch alles, was sich in dessen Umgebung befindet. Um den gewünschten Effekt zu kreieren, muss die Kamera in alle Richtungen fotografieren beziehungsweise es müssen mehrere Kameras verwendet werden.

360°-Kameras wird für Werbung im digitalen Zeitalter verwendet

In den sozialen Medien sind sie bereits seit einiger Zeit sehr beliebt: 360°-Bilder präsentieren sich besonders realistisch und lebensecht und ermöglichen dem Betrachter einen Rundumblick auf das gewählte Objekt und dessen Umgebung. Aber nicht nur auf Facebook gibt es 360°-Bilder: Auch in der Werbung setzen immer mehr Unternehmen und Hersteller auf die modernen 360°-Fotos, um ihre Produkte gekonnt in Szene setzen zu lassen. Profis im 360°-Bereich wie etwa Hanno Keppel übernehmen diese Aufgabe und erstellen bewegte Bilder, die ansprechend wirken und auch auf Entfernung ein genaues Betrachten der Gegenstände möglich machen. Der Vorteil liegt dabei klar auf der Hand: Vom Tablet oder Laptop aus kann jedes Detail des gewünschten Produkts genau in Augenschein genommen werden, ohne dass das Haus verlassen und eventuell lange Anfahrtswege zurückgelegt werden müssen. Von Automobilen über Bekleidung bis hin zu Lifestyle-Produkten lässt sich mit 360°-Fotografie so attraktive und effektive Werbung gestalten.

Spezielle Kameras fertigen professionelle 360°-Fotografien an

Wer für den privaten oder den beruflichen Bereich selbst 360°-Fotos anfertigen möchte, braucht hierzu eine entsprechende Kamera, die in der Lage ist, diese spezielle Art der Bilder zu „schießen“. Gängige Modelle in diesem Segment verfügen beispielsweise über zwei Fischaugenobjektive, bei denen es sich um Weitwinkellinsen handelt. Jede Linse kann einen horizontalen sowie vertikalen Sichtbereich von 180° aufnehmen. Befindet sich an der Vorder- sowie an der Rückseite eine dieser Linsen, ist es möglich, einen Aufnahmebereich von 360° abzudecken. Die beiden Aufnahmen der voneinander unabhängigen Linsen werden zusammengeführt, und es entsteht ein 360°-Bild. Das Aufnehmen gestaltet sich einfach und schnell; das Zusammenfügen dagegen erfordert einiges an Rechenleistung und kann daher einige Zeit in Anspruch nehmen. Beim Kauf einer 360°-Kamera sollten Verbraucher auf möglichst leistungsstarke und lichtempfindliche Linsen achten. Experten empfehlen, in etwa 350 Euro für eine Kamera einzuplanen – nach oben sind preislich keine Grenzen gesetzt.

360°-Aufnahmen mit dem Smartphone erstellen: So geht’s!

Um einfache 360°-Bilder etwa für die Verwendung in den sozialen Medien zu erstellen, brauchen Nutzer nicht unbedingt eine spezielle Kamera. Auch mit dem Smartphone ist es möglich, Rundumaufnahmen zu erstellen. Hierzu wird eine entsprechende App benötigt, so zum Beispiel „Google Street View“. Nach dem Installieren der App kann es direkt losgehen mit dem Erstellen der Aufnahmen. Die App bietet dabei zahlreiche Hilfestellungen für Einsteiger, so zum Beispiel konkrete Angaben dazu, welche Bereiche des Motivs bereits aufgenommen wurden und welche noch ausstehen. Während der Aufnahmen sollte die Hand möglichst ruhig gehalten werden, um Verzerrungen zu vermeiden. Nach Abschluss der Aufnahme fügt die App alle einzelnen Bilder zu einer 360°-Fotografie zusammen, die anschließend etwa in den sozialen Medien gepostet oder für andere Zwecke verwendet werden können.

Autor: Pierre von BedeutungOnline

Hallo, ich bin Autor und Macher von BedeutungOnline. Bei BedeutungOnline dreht sich alles um Worte und Sprache. Denn wie wir sprechen und worüber wir sprechen, formt wie wir die Welt sehen und was uns wichtig ist. Das darzustellen, begeistert mich und deswegen schreibe ich für dich Beiträge über ausgewählte Worte, die in der deutschen Sprache gesprochen werden. Seit 2004 arbeite ich als Journalist. Ich habe Psychologie und Philosophie mit Schwerpunkt Sprache und Bedeutung studiert. Ich arbeite fast täglich an BedeutungOnline und erstelle laufend für dich neue Beiträge.


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