Was bedeutet FFDT? Bedeutung, Definition, Erklärung

Was bedeutet FFDT, Bedeutung, Definition, Erklärung


Bei FFDT handelt es sich um die Abkürzung für „Fail, Fall, Die Trying“. Die Redewendung stammt aus dem Englischen und lautet zu Deutsch und wortwörtlich: „Scheitern, Hinfallen, beim Versuch sterben“. Sinngemäß ist darunter zu verstehen, dass man bei einer Sache scheitert, aber alles daran setzt, sie doch noch zu retten. Und zwar so sehr, dass man sogar dafür sterben würde – im übertragenen Sinne. Die Hauptsache ist, dass man nicht aufgibt. „Fail, Fall, Die Trying“ steht dafür, dass man bereit ist, absolut alles für einen erfolgreichen Rettungsversuch zu tun und dafür sogar sein Leben geben würde.

Sich niemals unterkriegen lassen: FFDT

FFDT ist im Grunde nichts anderes als die sehr kurzgefasste Beschreibung einer totalen Aufopferung für den eigenen Erfolg. Er passt zur erfolgssüchtigen Gesellschaft in den Social Media, die keine Grenzen kennt und Grenzüberschreitungen für selbstverständlich hält. Niemand muss wirklich für seine Sache sterben. Es wäre aber auch nicht verwunderlich, wenn er es doch täte.

„Fail, Fall, Die Trying“ sagt in aller Kürze, aber ohne es direkt anzusprechen: Sei kein Loser, gib alles und zwar zu einhundert Prozent.

Was bedeutet FFDT? Bedeutung, Definition, Erklärung

FFDT ist die verkürzte Form einer ganzen Gruppe von Wörtern. Durch diese starke Verkürzung ist das Schreiben von Nachrichten und Kommentaren viel platzsparender und schneller möglich als beim Schreiben aller Wörter, für die diese Abkürzung steht. Aus diesem Grund ist es nicht verwunderlich, dass FFDT hauptsächlich bei Instagram und bei Facebook gebraucht und angewandt wird. Außerhalb dieser Medien ist die Abkürzung kaum bekannt und deswegen auch recht ungebräuchlich. Zum ersten Mal wurde FFDT im Jahr 2006 bei Facebook verwendet.

Das Benutzen einer Abkürzung wie FFDT ist nur da sinnvoll, wo die Adressaten auch wissen, wofür sie steht und was sich dahinter verbirgt. Innerhalb eines bestimmten Milieus, wie etwa innerhalb der Social Media, funktioniert das Schreiben in solchen Abkürzungen nur deswegen, weil sie hier zum Allgemeinwissen gehören. Außerhalb dieses Social Media-Milieus weiß kaum jemand etwas damit anzufangen. Insofern ist das Allgemeinwissen innerhalb eines bestimmten Milieus nichts anderes als ein Nischenwissen. Ganz ähnlich verhält es sich mit den Fachbegriffen innerhalb einer bestimmten Berufsbranche oder eines wissenschaftlichen Fachgebiets.

Diese Internetsprache ist vor allem unter jungen Menschen verbreitet. Dennoch: Nicht jeder versteht sie. Außenstehende müssen häufig „nachschlagen“, um herauszufinden, was mit bestimmten Akronymen oder Abkürzungen gemeint ist. Während „Eingeweihte“ in Sekundenschnelle ihre Nachrichten und Mitteilungen in Form von Abkürzungen verbreiten, müssen „Unwissende“ sie minutenlang mühsam entschlüsseln. Dies hat zur Folge, dass es Insider und Outsider gibt. Insider wissen Bescheid, Outsider haben keine Ahnung.

Ein negativer Aspekt der Onlinesprache ist der, dass es theoretisch jedem Menschen möglich ist, sich durch ihre Verwendung als Insider fühlen zu können. Das funktioniert bei den Social Media zunächst einmal sehr gut. Anders als etwa im wissenschaftlichen Betrieb, in dem nur Menschen mit einer nachweislichen Berechtigung mitmachen dürfen. Aber der Schein trügt bei den Social Media. Denn nicht jeder, der mitmachen möchte, ist dazu befähigt. Es gibt Menschen, die sich in diesem speziellen Milieu nicht zurechtfinden. In den Social Media ist gerade dieser trügerische Schein das Einfallstor für Millionen von Menschen, die einfach nur ein Teil des Ganzen sein möchten.

Autor: Pierre von BedeutungOnline

Hallo, ich bin Autor und Macher von BedeutungOnline. Bei BedeutungOnline dreht sich alles um Worte und Sprache. Denn wie wir sprechen und worüber wir sprechen, formt wie wir die Welt sehen und was uns wichtig ist. Das darzustellen, begeistert mich und deswegen schreibe ich für dich Beiträge über ausgewählte Worte, die in der deutschen Sprache gesprochen werden. Seit 2004 arbeite ich als Journalist. Ich habe Psychologie und Philosophie mit Schwerpunkt Sprache und Bedeutung studiert. Ich arbeite fast täglich an BedeutungOnline und erstelle laufend für dich neue Beiträge.


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