Synonyme für das Kerngehäuse vom Apfel

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Die Anordnung und Größe der Worte ist zufällig.

Fast 60 Worte finden sich für die Bezeichnung des Kerngehäuses des Apfels (und auch von anderen Früchten wie der Birne, usw.) Dies zeigt wie wichtig uns dieses Fallobst.

Folgende Worte wurden verwendet:

  • Bätzgi
  • Bitzgi
  • Bütschgi
  • Butschgn
  • Butz
  • Butza
  • Butze
  • Butzen
  • Butzen
  • Butzge
  • Gigetschi
  • Gnietsch
  • Görpsi
  • Grebsch
  • Gribbs
  • Gribs
  • Griebe
  • Griebs
  • Griebsch
  • Griepsche
  • Grippsch
  • Grips
  • Gripsch
  • Gripsche
  • Gröibschi
  • Grotz
  • Grotze
  • Grotzen
  • Grübschi
  • Grutze
  • Gürpsi
  • Haisla
  • Hünkelbein
  • Jrieppes
  • Kautz
  • Ketsch
  • Kippe
  • Kitsch
  • Kitsche
  • Knietsch
  • Knochen
  • Knurz
  • Knust
  • Krapüüs
  • Kräuse
  • Krebs
  • Kretschkop
  • Kriebsch
  • Kriepsch
  • Krotz
  • Krotzen
  • Krüpper
  • Krüps
  • Krutze
  • Nürsel
  • Pul
  • Puler
  • Putzen
  • Putzn
  • Rohe

Die vielen verschiedenen Begriffe für das Apfelgehäuse, also jener Rest, den manche mutig mitessen, haben Teils einen praktischen Grund. So steht z.B. der „Griebs“ für Greifen. Damit ist vermutlich gemeint, dass das der Teil des Apfels ist, der gegriffen wird, während der Rest gegessen wird. Auch ergeben sich andere Begriffe daraus, dass sie der Rest des Apfels sind oder sein Ende darstellen.

Warum gibt es so viele Begriffe für das Apfelgehäuse?

Der Apfel begleitet die Menschen seit der Antike. Über Kasachstan kam er nach Griechenland und von dort aus nach Italien. Die Römer verbreiteten den Apfel in ganz Europa und natürlich auch im heutigen Deutschland. Selbst die Hauptstadt Kasachstan „Almaty“ trägt den Apfel im Namen. Sinngemäß heißt „Almaty“ auf deutsch: „Stadt der Äpfel“. („Alma“ bedeutet „Apfel“)

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Der Apfel ist ein Symbol für Fruchtbarkeit und Leben. Selbst in die Bibel hat der Apfel es geschafft, auch wenn er hier eine andere Bedeutung bekam. (Der Apfel als verbotene Frucht.)

Der Germanen und Griechen verehrten den Apfel. Er war Symbol für Wachstum. Im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation war ein wichtiges Symbol, nämlich als Reichsapfel. Die Geschichte von Wilhelm Tell ist heute ohne Apfel nicht mehr denkbar.

Der Apfel war und ist so beliebt, weil er sich gut lagern lässt. Damit war er eine verlässliche Nahrungsquelle, weil Nahrungsmittel knapp wurden. Der Apfel findet sich in unzähligen Gerichten und Zubereitungen:

  • Apfelsaft
  • Apfel wird teils in Rotkohl gerieben
  • Bratapfel
  • Apfelmus
  • Liebesapfel

Selbst Früchte die nichts mit dem Apfel zu tun haben, tragen seinen Namen. So z.B. Granatäpfel.

Den USA spielen Kinder „Apfelfischen“. Hier müssen sie mit ihrem Mund Äpfel die in einer Wasserschale schwimmen, herausholen.

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Es gibt den Zankapfel, als Ausgang eines Streites.

Im englischsprachigen Raum gibt es den Spruch „A apple a day kepps the docter away“ – zu deutsch: „Ein Apfel am Tag spart den Arzt.“

Der Apfel hat es um die ganze Welt geschafft und heute gibt es über 20.000 Sorten. Davon wachsen ca. 1000 in Deutschland.

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