etepetete

Bedeutung: Abfällige Bemerkung, wenn jemand sehr zimperlich, übertrieben fein auf gute Manieren achtet, sehr vornehm tut und sehr darauf bedacht ist nicht schmutzig oder dreckig zu werden.

Etepetete ist seit dem 17. Jahrhundert bekannt und fand dort Eingang in die Sprache der Berliner Mittelschicht. Es wird vermutet, dass „etepetete“ vom französische Spruch „être, peut-être“ abstimmt, was mit „kann sein, vielleicht“ übersetzt werden kann.

Im Norddeutschen existiert das Wort „etjerpotetjer“, welches große Ähnlichkeiten mit „etepetete“ aufweist. Vom niederdeutschen Wort „öte“ kann „etepetete“ auch abstammen. „Öte“ bezeichnet ebenfalls aufgesetztes Getue und Gehabe.

Wortart: Adjektiv

Beispiel 1: „Tu nicht so etepetete.“

Beispiel 2: „“

Autor: Pierre von BedeutungOnline

Hallo, ich bin Autor und Macher von BedeutungOnline. Bei BedeutungOnline dreht sich alles um Worte und Sprache. Denn wie wir sprechen und worüber wir sprechen, formt wie wir die Welt sehen und was uns wichtig ist. Das darzustellen, begeistert mich und deswegen schreibe ich für dich Beiträge über ausgewählte Worte, die in der deutschen Sprache gesprochen werden. Seit 2004 arbeite ich als Journalist. Ich habe Psychologie und Philosophie mit Schwerpunkt Sprache und Bedeutung studiert. Ich arbeite fast täglich an BedeutungOnline und erstelle laufend für dich neue Beiträge.


Gefällt dir BedeutungOnline.de? Wenn du BedeutungOnline.de nützlich findest, dann nimm dir bitte eine Minute Zeit und gib mit einer Spende etwas zurück. Schon eine kleine Spende hilft BedeutungOnline weiter für dich zubetreiben und neue Artikel zu schreiben. Mehr Infos, wie du BedeutungOnline.de unterstützen kannst, findest du hier. Danke! Melde dich für den persönlichen BedeutungOnline.de-Newsletter an. Das geht hier.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.