Wer ist Radagon (Elden Ring)? Boss, Geschichte, Kampfstil, Strategie, Lore


Radagon von der Goldenen Ordnung ist einer der finalen Bosse in Elden Ring, dem Open World Rollenspiel von FromSoftware. Der Boss ist nicht optional und muss bezwungen werden, um das Spiel zu beenden.

Welche Geschichte hat Radagon? Elden Ring, Story, Lore

Radagon ist die männliche Hälfte von Königin Marika, der Ewigen. Es ist nicht genau überliefert, wie er entstand, aber manche Sprösslinge der Königin glauben, dass der Größere Wille Marika in zwei Hälften aufspaltete, nachdem sie zur Göttin wurde, um ihre schier endlose Macht zu begrenzen.

Obwohl Radagon ein Teil von Königin Marika ist, haben beide eigene Körper und jeweils einen eigenen Willen. Als Marika nach ihrem Aufstieg zur Göttin und Gefäß des Elden Rings den ersten Elden Lord Godfrey heiratete, führte Radagon unter der Goldenen Ordnung einen Schlachtzug gegen das Reich Liurnia. Bei dieser Schlacht traf Radagon auf Liurnias Beschützerin Rennala, die Königin des Vollen Mondes und verliebte sich in sie. Wenig später heirateten Radagon und Rennala und hatten gemeinsame Kinder wie beispielsweise die Halbgötter Radahn und Rykard.

Nachdem Godfrey, durch den Verlust seines Kampfeswillen nicht länger in der Lage dazu, den Größerem Willen zu folgen, von Königin Marika verstoßen wurde, musste Radagon seine Frau verlassen. Er wurde zurück an Marikas Seite beordert und die Beiden heirateten. Allerdings ließ Radagon Rennala noch ein Abschiedsgeschenk in Form eines großen Eis aus Bernstein zurück. In dem Ei ist eine Große Rune eingeschlossen, die das Geschenk der Ewigen Wiedergeburt gewährt.

Es vergingen Jahrhunderte, in denen die Zwischenlande langsam einem unerklärlichen Verfall unterlagen. Königin Marika erkannte, dass es der Einfluss des Größeren Willen war, der das Land verdarb und sie begann nach einer Möglichkeit zu suchen, sich von der Gottheit loszusagen. Radagon war aber das genaue Gegenteil. Er war dem Größeren Willen treu ergeben und stellte die Goldene Ordnung komplett in den Dienst der Götter von Außerhalb.

Als es dazu kam, dass der Elden Ring zerstört wurde und die Zwischenlande endgültig im Chaos versanken, versuchte Radagon, den Ring neu zu schmieden. Es war für ihn allerdings unmöglich, weil die Teile des Rings zu den sogenannten Großen Runen geworden waren, die sich über die ganze Welt verteilt hatten und zum Auslöser bitterer Machtkämpfe geworden waren.

Der Größere Wille sah voraus, dass nur die Königin Marika als Gefäß des Elden Rings dienen konnte. Darum wurde sie in den Erdbaum gesperrt. Radagon musste ihr als Strafe für sein Versagen folgen und die Beiden wurden wieder zu einem einzelnen Körper zusammengefügt, der mit der Zeit korrumpierte und wahnsinnig wurde.

Wo Radagon zu finden ist: Elden Ring

Die Spieler treffen erst ganz am Ende auf Radagon, wenn sie die Hauptstadt Leyndell erreichen. In einer bizarren Parallelversion der Stadt, die sich auch die Aschene Stadt nennt, finden die Spieler den Elden Trohn. Hier treffen sie auf Königin Marika, die sich zu Radagon wandelt und die Spieler angreift.

Radagons Körper ist von der Verschmelzung mit seiner anderen Hälfte sichtlich gezeichnet. Seine Haut ist zu schwarzer Kohle verbrannt und ein Arm fehlt ihm komplett, während der andere schwer lädiert ist. Es glühen Runen auf seinem Oberkörper auf und sein langes, rotes Haar wirkt wirr und strähnig. Wenn die Spieler Radagon finden, trägt er den Hammer in der Hand, mit dem damals der Elden Ring zerschlagen worden ist. Radagon hofft immer noch, den Elden Ring wieder zusammensetzen zu können. Da Befleckte, die zu ihm kommen, einen Großteil oder sogar alle Großen Runen bei sich tragen dürften, greift Radagon die Spieler direkt an, um ihnen die Runen abzunehmen, die er für die Neuerschaffung des Elden Rings benötigt.

Radagon im Kampf: Strategie, Elden Ring

Wenn die Spieler sich Radagon stellen, greift er sie mit Angriffen der Heilig-Klasse an. Unter anderem kann er Blitze heraufbeschwören und diese den Spielern entgegenschleudern. Er ist aber auch in der Lage, kurzzeitig seinen verlorenen Arm aus reiner Energie neu zu formen, um die Spieler damit zu greifen und sie zu Boden zu schleudern. Seine bevorzugte Waffe ist allerdings der Hammer, den Radagon so heftig schwingen kann, dass beim Aufprall die Erde bebt.

Als Gott hat Radagon deutlich höhere Resistenzen gegen Gift, Gefrierbrand und den Scharlachroten Verfall. Es ist zwar möglich, ihm diese Statuseffekte zuzufügen, aber es dauert deutlich länger als bei anderen Bossen. Außerdem ist Radagon gegen Verblutungen komplett immun. Dafür hat er eine gewisse Schwäche gegenüber Verbrennungen und seine Angriffe können pariert werden.

Wenn die Spieler es schaffen, Radagon im Kampf zu bezwingen, entfesselt er die wahre Macht des Elden Rings. Er verwandelt sich in das Elden Biest, ein monströses Gefäß, das die Befehle des Größeren Willen ausführt. In dieser Form ist Radagon zwar deutlich langsamer, aber seine Angriffe sind umso gefährlicher. Es ist das letzte Aufgebot eines Gottes, um den Einfluss der Befleckten zu unterbinden, bevor jemand der neue Elden Lord werden kann.


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Autor: Pierre von BedeutungOnline

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