Was ist Kultureller Marxismus?


Der Begriff „Kultureller Marxismus“ kann allgemein als innergesellschaftlicher Kampf verschiedener Ethnien, Kulturen, Geschlechter und sexueller Ausrichtungen gegeneinander verstanden werden.

Es wird davon ausgegangen, dass westliche Weiße mit ihrer Lebensweise und Ansichten andere Ethnien und Kulturen unterdrücken, sowie andere Geschlechteridentitäten (neben Mann und Frau) und sexuelle Ausrichtungen neben der gewohnten Hetereosexualität ablehnen.
Es wird angenommen, dass nicht-weiße Ethnien, andere Geschlechteridentitäten (neben Mann und Frau) und andere sexuelle Ausrichtungen (neben der gewohnten Heterosexualität) gesellschaftlich und strukturell unterdrückt werden. Dieses vermeintliche System der Unterdrückung wollen „Kulturelle Marxisten“ bekämpfen, in der Hoffnung die Gleichheit zwischen den verschiedenen Menschen zuerreichen.

Der Begriff „Kultureller Marximus“ wird unter anderem von der us-amerikanischen neuen Rechten verwendet, um auf die Taten der politischen Linken aufmerksam zu machen. Hierbei wird den Linken vorgeworfen, dass sie mit ihren Bestrebungen die vorherrschende Kultur (The American Way of Life) und Moral (in den USA) zerstören wollen. Unter anderem soll Weißen ihr Stolz auf ihre Abstammung und Ethnie genommen werden. Christliche bzw. konservative Familienwerte werden als reaktionär und rückständig dargestellt.

Kultureller Marximus ist ein politischer Begriff und Schlagwort. Er wird auch „Kulturmarxismus“ genannt.


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Herkunft des Begriffes „Kultureller Marxismus“

Der Begriff „Kultureller Marxismus“ leitet sich vom ursprünglichen Marxismus ab und nimmt ihn als Grundlage. Der Marxismus ist eine Gesellschaftslehre die folgende Kernpunkte vertritt:

  • Die Produktionsverhältnisse sind ungleich verteilt.
  • Es stehen sich zwei Klassen gegenüber: Proletarier und Kapitalisten (Bourgeoisie).
  • Die Proletarier schaffen den wirtschaftlichen Reichtum einer Gesellschaft mit den Produktionsmitteln, die ihnen die Kapitalisten zur Verfügung stellen.
  • Während die Proletarier die Produzenten sind, eignen sich die Kapitalisten die Gewinne an.
  • Marx forderte die revolutionäre Enteignung der Kapitalisten und die Überführung der Produktionsmittel in Gesellschaftseigentum.

(Die Forderungen und Ansichten von Marx waren zu seiner Zeit (Beginn der Industrialisierung) sicherlich richtig, jedoch können sie nicht einfach auf die heutige Zeit übertragen werden.)

Den Vertretern der „Frankfurter Schule“ wird zugeschrieben, dass sie den „Kulturellen Marximus“ entwickelt haben sollen. Mit ihrer Arbeiten entwickelten sie einen Neo-Marxismus, der sich nicht mit den ökonomischen Verhältnissen der Gesellschaft befasste, sondern mit der Kultur einer Gesellschaft. So soll der „Kulturelle Marxismus“ entstanden sein.

Die führende Köpfe der Frankfurter Schule waren: Theodor Adorno, Max Horkheimer, Herbert Marcus, Erich Fromm und Jürgen Habermus

Ein zentrales Werk ist die „Dialektik der Aufklärung“. In dieser und anderen Schriften kritisieren Adorno, Fromm, Horkheimer und Marcuse die westlichen Zivilisationen, und ihre Rolle in der Welt. Insbesondere wird das Verhältnis zum Elend in der Welt und die Unterdrückung von Personen und Völkern kritisiert.

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