Was bedeutet Menschine? Bedeutung, Definition, Wortherkunft

Menschine ist ein Kofferwort aus „Mensch“ und „Maschine“. Der Ausdruck „Menschine“ steht je nach Kontext für folgende Bedeutung:

  • Menschen benehmen sich wie Maschinen, weil sie es wollen oder müssen. Hier besonders in Bezug darauf, dass sie Emotionen und Schwäche ignorieren und durch Funktionieren überspielen. Im positiven Sinn bedeutet „Menschine“, dass jemand sehr hart arbeitet und Leistung bringt. (eben wie „eine Maschien“.)
  • Die Grenzen zwischen Mensch und Maschine verschwimmen. Z.B durch Androiden, die wie Menschen aussehen, sich bewegen und verhalten.
  • Roboter-Act bei denen Roboter wie Menschen aussehen und sich verhalten.

Dendemann – Menschine

„Menschine“ ist ein am 25. Januar 2019 vom deutschen Rapper Dendemann veröffentlichtes Lied. „Menschine“ ist auf dem Album „da nich für!“ enthalten.

(Interpretation der Redaktion:) Im Lied behandelt Dendemann die Themen Freiheit, Selbstausbeutung, Selbstwirklichung und Verantwortung. Er rappt darüber, dass viele Menschen nur noch für die Arbeit, das Hamsterrad und das Rattenrennen leben. Sie nehmen dies sogar als einzigen Sinn wahr.

Er singt darüber, dass Maschinen den Menschen das Denken, Fühlen und die Selbstverwirklichung abnehmen, sowie diese durch das reine Funktionieren ersetzen. Es geht, um Leistung und darum immer hart mit guter Laune zu arbeiten. An diesen (Selbst-)Ansprüchen scheitern viele, da sie utopisch sind.

Wer möchte, kann sogar Systemkritik in Dendemanns Text entdecken. Denn, wenn er darüber rappt, dass die Leute wie Maschinen keine Rente mehr haben und der Körper mit seinen Schwächen zum Gegner verkommt, spricht er über eine Welt in der Materialismus und verwertbares Funktionieren alles ist.

Menschine: Roboter-Act

Als „Menschine“ werden Roboter bezeichnet, die menschen-ähnlich agieren und wie Menschen aussehen. Diese legen soziales Verhalten an den Tag, können auf Menschen reagieren und ihr Verhalten anpassen.

Als „Menschine“ wurde ein Roboter-Act bezeichnet. Die Bewegungen und das Verhalten der Roboter wurden so programmiert, dass Zuschauer anfingen zu hinterfragen, ob hinter der Maske denn wirklich ein Roboter steckt und nicht ein Mensch. Die Roboter hielten für Selfies an, winkten oder posierten selbst für Fotos.

Die „Menschinen“ waren zugleich Attraktion und erlaubten einen Blick in die Zukunft. Denn die Unterscheidbarkeit zwischen Menschen und diesen Maschine war nicht ganz eindeutig möglich.

„Menschine“ ist ein Ausdruck der im Umfeld von Künstlicher Intelligenz (A.I.) verwendet  wird.

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